Erstes BI»« LSS.Jahrgm,, Mittwoch «. Mai 1N08 erschein» täglich, außer A. «jT vezugSpretS: LtehenerLmnittenblaNer; WMM K 4M» MW 4t4b> >A A A M!. 1 aroeimalroödientLKrdS. K IV ■ fl>|Z 1> MM MW AW ^bholc- blatt für Öen Kreis ®ltfjen M W M W P.> MM» BZ W W S JT W MW M M 1910 0 monatlich 65 Pf.; durch (Dienstag und Freirag); UM M W Mi MsM W» M gS Br M W M M W M M diePosl Mt.2.— viertel- zweimal monatl. Land- fX) UÄ tosL, M W W, pS W Wk _ W JßS M W XB| «U M M M W fährt. ausschU Bestellg. S^r^antotoffe" ▼ ▼▼ I ▼ 1 AM Senerai-Mzeiger für Sbechchen WM bis vormittags io Uhr. ^^üt!sn§druck und Verlag der Vrühl scheu Un!v.-Vuch- und Zteindruckerei. R. Lange. Redaktion, Erpedition und Druckerei: §chu!strake 7 iaal": E. Heb; sür den ----- 1 ' ü Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. stoan Phrl-Äf•• rf*&CL Sicherung ihrer Gehaltsforderungcn in Wiescck in der Alicestraße zwischen Frankfurter Straße und da man nicht wissen föitne, wie sich neuen Kliniken die Fregucnz gestalten Für die Herstellung einer Einfriedigung längs der hat Mal daß aus dies Tor, statt- das nicht deshalb gewünscht, um in fünf, eintreten zu lasten, sondern nni sich von setzt ab an " wieder frei* beiten soll in der nichtöffentlichen Sitzung erfolgen. Städtische Arbeiten und Lieferungen. Die Entwässerung des Torhäuschens am Neuenweger in dem sich die Oktroierhebestelle befindet, soll nunmehr wurde vom Ministerium Jahren eine Erhöhung freie Hand zu halten, nach Fertigstellung der werde. Ferner foll auf Krankheitsfällen einstweilen wohl scheitern, >o e i l d i e Regierung ihre Zustimmung zu dem B e s ch l n s s e verweigert, der es dem Prinzipal untersagt, das Kranken- geld vom Gehalt des HandlungSgehülfen in Abzug zu bringen. Auslcne-. Die erste Begegnung des Kaisers Franz Josef Ni i t dem deutschen Kal, er und seiner Gemahlin findet am 7. Mai in iWeiblmg stall. Aus Fez fbmmt das Gerücht, daß die Mehrzahl der Bevölkerung in einer Versammlung in der Moschee Muley Jdris be- chlossen ljabe, 'Dl u l c ij Hafid abzusetzen und enhvebev Abdul Afis TUtPbrr a !,merteimc> - vO.v 'einer? anderen Marokkaner zum Sultan zu mächen, der den heiligen Krieg verkünden solle. Die Unruhen an der indischen Grenze. Die letzten Verluste des Feindes iverden jetzt aui etwa 60 lüiaini angegeben; le wurden dadurch vermehrt, daß viele 'Afghanen auf der Flucht ui Abgründe stürzten. Drei Mullahs, die sich m einer Schlucht verbargen, wurden durch eine Granate getötet. finden, nachdem nach der Herrichtung des Häuschens Stehenlasien des Gebäudes für längere Zeit hinaus gesichert ist. Die Versammlung bewilligt die erforderlichen Mittel. Ter Bebauungsplan für das Attienbraucreigelände die Versammlung schon wiederholt beschäftigt, zum letzten am 9. April. Damals hatte der Vorsitzende mitgeteilt, der Bebauungsplan noch dem Ministerium vorliege, woraus der Verjaimntung heraus u. a. gesagt worden war, daß eine finanzielle Schädigung der Stadt bedeute, und auf energische Reklamation gedrungen wurde. Nachdem durch die Prenc die Angelegenheit besprochen war, teilte das Ministerium Deutsches Reich. — Reichskanzler Fürst Bülow ist gestern in Berlin eiugetrofsen. Tie G c s ch ä s t s o r d n il n g s-K o m m i s s i o n des Reichstages erteilte ihre Genehmigung zur strafrechtlichen Verfolgung des Abgeordneten Schädler (Zentrum), sowie des Abgeordneten Spethmann (frs. Vp.) und zur Fortsetzung eines Privatllage- versahrens gegen den Abgeordneten Grey (Soz.), lehnte dagegen em ähnliches Gesuch betreffend den Abgeordneten Wu Ii n (W Vg.) ab. — Dem Reichstag ging ein Antrag des Reichskanzlers zu, zur Vertagung des Reichstags bis zum 20. Otto brr die Zustimmung zu erteilen. — In der sächsischen W a h lre ch t s fra g e hat der von den Fraktionen eiugesetzie Neunerausschuß ein K o mp roch i ß. a n g c n o m m e n. Die Wahlrechtsdeputation wird voraussichtlich eine Resolution beschtietzen, die die Regierung ausfordert, ihren Entwurf nach dem Kompromiß abzuändern oder einen neuen Entwurf einzubringen. Wärtrembergischer Landtag. In Stuttgart trat gestern nachmittag der Landtag zu einer aus etwa zwei Nlonate berechneten Tagung zusammen. — Die Deutsche Partei hat im Landtag einen dringlichen Antrag eingebracht, die Regierung auszuiordern, die Bestimmungen des Ve r e i n s r e ch te s, die den Landcsoehörden anyeimgegeöcn sind, im Sinne der Aufrechterhaltung der seitherigen Praxis zu toeifen. Tie Kammer liahm einstimmig die Dringlichkeit des Antrages, sowie eines ähnlichen der Voltspartei an. Die Beratung findet morgen oder übermorgen statt. — Zu dem Eintritt des Prinzen Ernst August berIanb in die deutsche Armee melden die Ar. N. N., es |ci ausgeschlossen, daß Prinz Ernst August in ein fachsifches Regiment esturere, ^n Frage komme vielmehr nur ein bäuerisches Regiment. Adelsverleihung, Dem bahcrifchen Justizminister von Wil tu er und dem Kuttiiskninistcr v. Wehner ist der erbliche Adeistairb verliehen wovd.m. . Wunsch der Stadt die seitherige halbjährige Kündigungsfrist in eine dreijährige inngewandeli werden mit, daß der Bebauungsplan schon am 11. Dezember v. Js. genehmigt und dies damals auch mitgeteilt worden iei. Wie der Vorsitzende mitteilt, ist dies richtig bezüglich des Bebauungsplans, nicht aber bezüglich des einen Teil des Plans bildenden Lrtsbaustaiuts wegen der Bebauung. Wegen dieses Statuts hatte das Ministerium ungefragt, aus welchen Gründen es beschlossen worden sei, und gleichzeitig erklärt, daß das Orts- ftatut nicht überflüssig sei. Hierdurch entstand das Mißverständnis. Tie juristische Kommission hat von dieser Mitteilung Kenntnis genommen. Auch Stadtv. Grünewald er- lanntc in der Koinmissionssitzung an, daß zwischen Ministerium und Stadtverwaltung eine verschiedene Austastung bestanden habe und nach der erhaltenen Aufklärung sich der Vorwurf der Verschleppung nicht ausrecht erhalten lafse. -Lchlachthauserweiterung und Kühlanlage. Tas Schlachthaus soll so vergrößert werden, daß es für eine Bevölkerung von 50 000 Seelen ausreicht und eine Kühlanlage erhält. Tie Erweiterung ist so projektiert, daß später eine weitere Vergrößerung für bis 100 000 Einwohner vor- genommen werden kann. Auch die für die erste Vergrößerung erforderlichen Bauten sollen nicht auf einmal, sondern nach und nach errichtet werden. Tie zunächst zu errichtenden Bauten werden 600 000 Mk. erfordern. Der Vorsitzende führt an Hand der aushängenden Pläne aus, daß das jetzige Biireau- gebäude und die Großviehschlachthalle erhalten bleiben, ebenfo die Freibank. Die jetzige Schweineschlachthalle wird zur Klestwieh- schlachthalle umgewandelt. Zunächst müfsen gebaut werden das Schweine,ustachtyails, das Kühlhaus >zur Hälfte), das Maschinen- unb Kesselhaus, sowie die Verbindungshalle. Die Versammlung ist im allgemeinen einverstanden und die Vergebung der Älr- Die Eulenburg-Affäre Sieht immer weitere Kreise und immer enger schließt sich das M uni den Fürsten Eulenburg. Zurzeit wird nach der Persönlichkeit geforscht, von der Riedel im Münchener Harden-Prozeß erzaplt hat, daß Eulenburg in seiner Wohnung in München ihn, Riedel, nut einem feinen Herrn, der älter war, als Eulenburg zu unsittlichen Zwecten zusammengeführt hätte. Es gelang, vier von den dainaligeii Neunten Eulenburgs in Berlin und Rom, den höchsten Standen angehörig, zu eruieren, von denen es bekannt ist, dar; sie m homosexuellen Kreisen verkehrten. Die Haupt- bet a st un g s z en g e n ge gen den Fürsten Eulenburg die im Münchener.varden-Prozeß hervvrgetretenen Fischer Rieixl und Ernft aus Starnberg, werden in der nächsten Wodx in Berlin cuitreffen und mit einer Gerichtskommissivn unter Leitung dcs Untersuchungsrichters Schmidt nach Schloß Liebenberg fahren. Dort wird dann die zweite verantworttiche Vernehmung des (Füllten Eulenburg stattfinden. - ititb als frühester überhaupt möglicher Kündigungstermin der ■ 1. April 1910 angenommen werden. Der für die fremden l Ortsaxmen zu vergütende Verpflegungssatz wi.b auf 1.25 9Jtf. i festgesetzt und ferner bestimmt, daß bei größeren Selbstkosten der Mehraufwand bezahlt wird. Ta diese Verpslegungskosteir : von den fremden Armeiiverbänden zu zahlen sind, wird die ; Stadt Gießen davon nicht berührt, zumal bei im Verwaltuugs- : streitversahren vorkommenden Kürzungen der augesordertcn Betrage die Universität die gelürzten Summen zurückzahlen soll. Ferner erkennt die Universität an, daß die Verpflegung und Behanblung von Leuten, die hier keinen Unterstützungswohnsitz haben, aber von der Stadt verpslegt werden müssen, weil sie länger als eine Woche hier gearbeitet haben, mit der Pausch- summe bezahlt sein soll. Die Finanzkommission beantragt einstimmig, die 100 000 Mk. nunmehr enbgütig unter der Voraussetzung zu bewilligen, daß diese Vertragsäuderungen rechtsverbindlich werden. Stadtv. H a u b a ch äußert Bedenken, weil der Staat den Vertrag nicht auf 10 Jahre abschließen will. Stadtv. Grünewald hätte zwar auch lieber gesehen, wenn der Vertrag aus 10 Jahre lauten würde, will aber auch für den jetzigen Vorschlag stimmen, ebenso Stadtv. Huhn. Stadtv. Dr. Haber körn äußert sich unter Bezugnahme der Debatte in der letzten Sitzung über den Gesundheitszustand in Stadt und Kreis Gießen, den er aus seiner langjährigen Erfahrung als Kreisarzt heraus als sehr günstig bezeichnet. Insbesondere kämen Haut- und Geschlechtskrankheiten hier nur in sehr geringem Umfang vor, die vielen, deshalb in der Klinik behandelten Kranken seien fast sämtlich von außerhalb. Die Ailsteckungsgesahr durch die wenigen hiesigen Kraulen sei so verschwindend gering, daß das Publilum deshalb völlig beruhigt sein könne. Nach iceiteren Bemerkungen der Stadtv. Tr. Ebel und Haubach äußert Stadtv. Troß Bedenken gegen den Abschluß auf mir 5 Jahre. Stadtv. Dr. Gut fleisch bemerkt, es erscheine nach seiner auch auf Rücksprache mit Mitgliedern des Lehrkörpers beruhenden Kenntnis von der Universität nicht beabsichtigt, den Vertrag zu kündigen. । Stadtv. Tr. Bicrmer macht daraus ausmerksam, es bestehe die Gefahr, daß der Fiskus, nachdem die Stadt Gießen die WO 000 Mk. bewilligt habe, sich an die Pwoiuz u. den Kreis w.nden wolle, um ebenfalls einen solchen Zuschuß zu erhalten. Da die Siadt bei einer solchen Bewillchung den Hauptanteil zu tragen hätte, bitte er daß die Gießener Mitglieder des Kreis- und des Provinzial-Aüs- schusses gegen einen Zuschuß stimmen. Ter Vorsitzende bemerkt, man könne ev. verlangen, daß ein solcher Zuschuß nur auf die Landgemeinden umgclcgt iuerbe. Stabil). Grünewald führt aus, er habe, nachdem die Stadt 100 OOU WiL gebe, den Eindruck gehabt, inan werde Kreis und Pwvinz unbehelligt lassen. Aus prinzipiellen Gründen solle man gegen bereit Heranziehung sein. Stadtv. Tr. G u t s l e i s ch bemerkt, baß der Versuch, etwas vom Kreis zu erhalten, wohl erfolglos bleiben werde. Auch die Provinz werde wohl kaum etwas bewilligen. Er billige das Verlangen solcher Zuschüsse überl-aupt nicht, da man damit nicht dem allgemeinen Staatsintesse, sondern den Bezirksintercsfen diene. Es sei auch sehr schwer, das Interesse der einzelnen in Frage kommenden Körperschaften richtig abzumessen, so gut, wie von Oberhessen, könne man z. B. auch von Starkenburg einen Zuschuß verlangen. Eine solche Auslösung des Staatsinteresses in Bezirksinteressen sdstidige den Staatsgedanken, der doch daraus beruhe, daß ein Teil für den anderen eintretc und gemeiiifame Ausgaben gemeinsam trugen wurde. Er habe noch niemals einen Zweifel darüber gelassen, daß nach seiner Uederzeugung das Vorgehen des ttlnanzministers eine Gefahr für den Staatsgedanken bedeute. Nach weiterer Tebattc wird befchloffen, der Vertragsabänderuiia znzustimmen uno ine 100 000 Mk. als unter der Erwartung ac- SSei?* ^trachten, daß Kreis und Provinz nicht l-erangezogcn Stadtv. Simon beantragt, über einen Einspruch der in Frage Der Vorsitzende macht Mitteilung davon, daß die Haupt- chncife, die über die Schießstände führt, 1 Sonntagen für den allgemeinen Verkehr gegeben wird. Ludwigsstraße werden 6000 Mk. gefordert. Stadtv. W i n n hält mit Rücksicht auf die Straßcngestaltung' die Anlage einer Mauer für besser. Der Vorsitzende meint, eine Mauer käme teuerer und sei auch nicht nötig, da ja die Straße die erforderliche Breite habe. Nachdem noch Stadiv. Em melius sich für die Bewilligung ausgesprochen und die Anlegung der Böschung für den Herbst gewünscht halte, wird der geforderte Betrag bewilligt. Stimniunflsbiiö tu» dem Reichstage. o r , r 23 er l in, o. Mai. Der heutige -Lag gehörte Herrn Dernburg. Er feierte einen -vriumph, selber fchweigend und bei schweigendem vause Vom frühen Morgen bis zum späten Abend tagte man ohne Unterbrechung und verhandelte eine lange Tagesordnung, aber das Hauptstuck wurde ohne Diskuf'fion erledigt, denn zwischen dem Beginn der zweiten Lesung der K o l o n i a 1 b a h n e n und der Abstimmung lag nur ein einsamer Monolog des Herrn Lebebour. Auch bas Zentrum trennte sich von seinen Genoffen und mit überwältigender Mehrheit, mit der Stimme sämtlicher bürgerlichen Parteien, mit einziger Ausnahme oer polnischen -Opposition, wurden die Bahnen in Ostafrika, m -Logo, i n Kamerun bewilligt; die s ü d w e st a f r i tätliche Stichbahn hatte der Kolonialchef schon vor Ostern bei der Verabsa)iedung des Haupletats erhalten. Diese schioei- gende gefchlossene Aktion bedeutet ein großes politisches Ereignis, bedeutsam in der inneren Politik des Reiches und noch bedeutungsvoller in ihrer Wirkung auf das Ausland. Es zeigte sich, daß große politische Momente eines Feuerwerks nicht bedürfen. Ein hoffnungsloser Grimm sprach aus Herrn Lebebour: er suchte ihn mit spottenden Worten über die in der Regierungsmehrheit befindlichen Freisinnigen zu verbrämen, mit höhnischen Bemerkungen über den alten Zylin- berfjut des Herrn Spahn, der bald wieder ausgebügelt werden und dem des Freisinns Konkurrenz machen könne. „Schön ßt ein Zßlindcrhut, wenn man ihn besitzen tut, doch von Sanz besonderer Güte, das sind zwei Zylinderhüte." — zitierte er wohl im Stillen aus den „Haarbcutcln" von Busch. Aber man ließ sich auf seine Haarbeuteleien nicht ein. lieber sozialdemokratische Negation ging man zur Tagesordnung über. . Weniger Erfolg hatte der Staatssekretär des Kölonialantts Mit feinem Eintreten für eine Vorlage, die nicht unmittelbar flus feinem Verwaltungsbereich stammte, die Postdampfer- ‘_u b D c n t i o n für die Verbesserung der Verbindungen mit dem Schutzgebiet Neuguinea. Aber es war wenigstens ein Teil- wsolg, der nach dem Verlaus der Kvmmissionsberatung kaum mich zu erwarten war. In der Budgetkommission hatte die Regierungsvorlage zwar Llnnahmc gefunden, aber nur, weil i>er polnische Vertreter abwesend war: lonftiroäre sie mit Stimmen- Weichheit gefallen. Die wirtschaftliche Vereinigung hatte sich wm Block getrennt, und auch die Konservativeii begleiteten .Hre Zustimmung in der Kommission mit bedenklich nach Ablehnung klingenden Gründen. Alle Beredsamkeit des srei- Mnigen Vertreters von Bremen, des Abg. Hormann, reichte licht aus, um die Subvention im ganzen Umfange zu retten. An Vermittelungsantrag der wirtschaftlichen Bereinigung, der zürn Beschluß erhoben wurde, wird wenigstens verhüten, daß die Reichsslagge aus einer schon in getrieb befindlichen Schiffahrtslinie niedergezogen werden muß. Db freilich der Norddeutsche Lloyd sich auf den verftümmelteii vertrag einlassen wird, steht noch dahin. Einen kleinen Kampf gab es dann auch bei der Ost- niarkenzulage. Auch hier mußte sich die Regierung ebenso wie bei der Lloydsubvention einen Abstrich gefallen lassen. All Antrag der freisinnigen Bereinigung auf Streichung Der Zulagen für die Unteroffiziere fand die stimmen nahezu des ganzen Hgnses, und so sah sich das Zentrum in seiner bescheidenen Hossnung, daß es wenigftens frerbei zu einer Spaltung des Blocks kommen werde, gelauscht. Drei namentliche Abstimmungeii bestätigten das Zula m m e n h a l t e n d e r B l o ck m e h r h e i t. Die Konservativen erlebten endlich die Erfüllung ihrer alten Forderung einer Milderung der Bestimmungen über die Haftung des Tierhalters. Dagegen wird trotz des einmütigen Eintretens aller Parteien des Reichstags der Wunsch d e r H a n d I n ngs- kehülj-cn nach Acnderung des §63 des Handels-l Sitzung Oct* SlaStveroröneLen. Gießen, 4. »Mai. Anwesend: Oberbürgermeister Mecinn, die Beigeordneten Keller, Georgi und Heyligenslaedi; die Stabtoerorbneie»: Dr. Blenner, Bruck, Dr. Ebel, Eichenauer, Emmelius, Fader, Grüne- ivalb, Dr. Gulfleisch, Habenicht, Tr. Haderkorii, Haudach, Helfrich, Helm, Huhn, Jiigyarbi, Kruinm, Leid, Löder, Loos, Orbig, Petri, Plank, Sünon, Lroß, Tr. Wunmenauer und Winn. Mitteilungen. Die Augen- und die chirurgische Klinik sollen an baS Elektrizitätswerk angeschloisen werden. Man genehmigt den hierfür geforderten Kredit von 9000 Mk. Es kommt eine jährliche Stromlieferung von 36 000 Mk. in Frage. Ellie Reihe Tausch- und Kaufverträge wird nach den Vorschlägen des Ausschusses gutgeheißen. Es handelt sich, um Straßengelande, Tausch und Kauf mit A. Fröhlich, Gg. Pfaff, Fr. Klenker Eheleute und Hch. Winn Eheleute. Bei dem ersten Vertrag bekommt die Stadt 12 461 Mk. heraus, bei den übrigen handelt es sich um kleinere Beträge. Wirtschastskonzeffionsgesuche. Die Gesuche von Albert M offner um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb für Wcstanlage 39 (Großherzog von Hessen) und von Karl Hackmann für Bahnhostr. 71 werden befürwortet, da es sich in beiden Fällen um den Uebcrgang schon mit Erfolg betriebener Wirtschaften in anderen Besitz handelt. Nicht befürwortet soll werden das Gesuch von Karl Valentin für einen Gastwirtschaftsbetrieb im Haus Schützcnstr. 18, da die Bcdürfnisfrage verneint wirb, sowie bas Gesuch von Karl Pcrta sür Landgraf Philipps-Platz 10, da in jener Gegend genug Wirtschaften sind. Tie 100 000 Marl Spende an die Universität beschäftigt die Versammlung noch einmal, da noch über die am letzten Donnerstag zurückgestellten Amendements zu entscheiden ist. Der Vorsitzende hat wegen des Vertrags zwischen Universität und Stadt bezgl. der Behandlung der tranken. Stabkarmen in ben Kliniken, ben bie Stabt für die Universität au, 10 Jahre unfünbbar gemacht haben will, verhanbelt. Wad) Rücksprache dcs Herrn Rektors mit dem Attnistcrium schlägt letzteres vor, ben Vertrag auf weitere 5 Jahre abzuschließeu. Die kürzere Zeit, für die der Vertrag abgeschloffen werden foll. ipolrtische Tagesschan. Aus der preußische« Wahlbewegung. äac am 3. Mai d. I. in Biedenkopf versammelten Obmänner der natwnalliberalen Partei des Landtagsbezirks Bieden- wps. haben in Uebereniftimmung mit dem Parteivorstande ein- mutig beschlofsen: „Angesichts dec unzweideutigen Weigerung der konfervativen Partei, an der Lösung der zurtzeir wichtigsten innerpolitifchen Jwage: einer zeitgemäßen Aenderung des Land- tagswaylredfts in einer dem Rechtsbcwußtsein des Volkes ent- spwchenden Weife rnttzuarbeiten, ist es m i t d e r P f l i ch t e i n e s jeden liberalen Mannes unvereinbar, in unserem weder von der -LÄzialdemvkratie noch vom Zentrum betroffenen Wahlkreise einem konservativen Abgeordneten seine Stimme zu geben. Wir fordern daher alle unsere Parteifreunde aus, unbekümmert um persönliche Beziehungen zu dem bisherig en konservativen Abgeordneten sich der Teilnahme an der Wahl am 3. Juni d. I. zu enthalten. Das nationalliberale Wahlkomitee des Landtagswahltreises Bieöenkops." Der nationalliberale Abgeordnete Schwabach. Vertreter des ostpreußischen Reichskagswahlkreises Mc- mcl-.ücljbcfrug, hat sein Mandat n i e d e rg e l c g t. lieber feine Wahl hatten umfangreiche Beweiserhebungen ftattgefunben, bic noch fortgeietzt werben sollten. Schwabad) erhielt bei der Öaubtioobl im vorigen Jahre 4941, her konservative Kanbidat 0668, der Litauer 4221 und der Soziatdemvtrat 3342 Stimmen. Zu der Stichwahl siegte er mit 11403 gegen 6431 Stimmen der Konservativen. .Geheimrat Schwabach ist von den Liberalen und Litauern auch für bic jetzt bevorstehenbe Lanölagswayl al5 ae- memiamer Kanbibat ausgestellt worden. »19«! flüiiH" Mnsard' sildachl ii telegraphisch bestelltes Stadtverordneten- 7. Mai, nachin. 4 Uhr, ichmrzen einen an d k|ud)L JnH I HM I lotet wo 3« öc: I :« löjälji I aerjcgt Beim I ter Hardt I Äädchen i ioliher crjchiitt .iini) jetzt abgebn In d liiivjte leyungen. Der: pjlütf ei 'Steiernm Üeibete T Öeije in v iiii) heran! '■Nnnn un mit liint nn Liebes» ochejührt 2» B c lonneiibe S iet Ijjelicbt »nirteilten weitete Molen, nijsijchen Hpreußi! ungen an einen tööli jiit Äryiil liSigl'ch 1 raler werde man selbstverständlich nicht' alles verwerfen, was von der Sozialdemokratie komme, aber man könne doch auch nicht in jedem Falle mit den Sozialdemokraten dnrch Dick unb Dünn Zusammengehen. Ein solches Zusammengehen wolle die Sozialdemokratie ja nicht einmal. Wollte aber der Freisinn mit der Sozialdemokratie zusammengehen, dann müßte _ er ja seine eigenen Grundsätze verleugnen, und der Freisinn ist doch schon zu Richters Zeiten wenigstens immer national gewesen, und hat auf dem Boden der bürgerlichen Gesellschaftsordnung gestanoen. Statt, wie Barth es will, zwei große extreme Gruppen zu bilden, müssen wir eine Mittelpartei haben, die den gesamten Liberalismus umfaßt. Wir müssen eine Mittelpartei haben, um die Gegensätze von links und rechts auszugleichen. Redner beschäftigte sich dann mit der Politik des Barth nahestehenden Dr. Strecker. Leider sei die reale Welt doch ganz anders als die Herren Dr. Strecker und Barth sie sich in ihrer Phantasie aus- maltcn. Redner meint, daß Barth ganz anders handeln würde, wenn er jetzt im Reichstag säße. Barth und Gerlach hätten ehemals die liberale Einigung gewollt und seien jetzt dagegen, weil sie nicht die Herrschaft in dieser Gemeinschaft hätten. Ihr Ehrgeiz sei eben maßlos. Indem ich, so führte Herr Riedel dann weiter aus, mich so eingehend mit den Herren Barth und Genossen beschäftigt habe, wollte ich nur zeigen, wie der Liberalismus nicht sein soll. Sind die Vorwürfe gegen den Liberalismus mit Bezug auf den Freisinn nicht berechtigt, jo sind sie es auch weit weniger mit Bezug auf den Nationalliberalismus. Mair wirft dem Liberalisinus vor, daß er beim Vereinsgesetz seinen Grundsätzen untreu geworden sei. Aber was ist daran denn besonders Eharaktervolles, wenn man starr an den Prinzipien sesthalt, die vor 40 Jahren unter ganz anderen Verhältnissen aufgestellt worden sind. Das Vereinsgesetz hat indessen Vorteile gebracht, die nicht wegzuleugnen sind. Es ist ja richtig, daß der Liberalismus Zugeständnisse gemacht hat, aber die Kon- servativen haben doch beim Vereinsgesctz noch weit größere Zugeständnisse gemacht. Redner wies das im einzelnen nach. Wir ivollen, so führte Herr Medel weiter aus, leine Blockpolitik um augenblicklicher Vorteile willen, etwa um Bülow im Amte zu erhalten, sondern um positive Arbeit zu leisten. Im weiteren Verlaufe seines Vortrages untersuchte der Redner nun die Ursachen, die den Antiblockparteien so viele Wähler zuführten. Wie kommt es, so fragte er, daß die große Mehrheit der deutschen Wähler sich als antinational hinstellt, und daß Zentrum und Sozialdemokratie so mächtig sind? Sie haben eine großzügige Oktober 1891. Dort wurde er zum außerordentl. Professor und Direktor des philologischen Seminars im Juli 1895 ernannt. Als ordentlicher Professor an unserer Landes- universität wurde er am 3. April 1897 berufen. *• Licht-Luftbad. Arn Montag versammelten sich ungefähr 40 Herren im Hotel Einhorn, um über die Errichtung eines Licht-Lttftbades zu beraten; einige Herren, die am Erscheinen verhindert waren — darunter hervorragende Vertreter des Aerztestandes —, teilten schriftlich mit, daß sie der Angelegenheit sympathisch gegenüber ständen. Es wurde beschlossen, das Licht-Luftbad neben die Müller'sche (früher Rübsamen'sche) Badeanstalt 511 bauen. Bezüglich der Kostendeckung war die Mehrzahl der Amvesenden der Ansicht, daß es am vorteilhaftesten sei, Schtildseheine in Hohe von 5 Mk. auszugeben; es wurden sofort rund 100 Stück gezeichnet. Vorerst ist die Errichtung eines Bades für Personen männlichen Geschlechts beabsichtigt; falls es die Mittel erlauben, wird auch ein solches für Frauen gebaut. Eine Komnnssion, bestehend aus 6 Herren, wird im Lattfe der Woche alle Einzelheiten beraten und das Ergebnis ihrer Besprechungen nächsten Montag, 11. ds. Mts., einer zweiten Versammlung zur Genehmigung unterbreiten. Diese Versammlung findet wiederum im Hotel „Einhorn" um ^9 Uhr abends statt. Alle Interessenten sind hierzu euujelaöcn. tourt ft 1 W vee, «(Hinten Nie er Mvaliei . T e « N bc Hbeii, di ■iwubt uni 'N N der ö« 3 üßeiß ** Fürstliche Reisende. Die Großherzogin Mutter von Luxemburg traf gestern nachmittag 1,07 Uhr von Luxemburg kommend hier ein. Im Gefolge der hohen Dame befand sich Oberhofmarschall von Gieskau und die Hofdame Gräfin 51t Lynar. Die Herrschaften begaben sich in das Fürstenzimmer des Stationsgebäudes, too ihnen vom Versammlung am Donnerstag, ist folgende Tagesoronung vorgesehen: 1. Einfriedigung bei F ü r die Ginge * 9. M. durchaus unverächtlichen Bruchteiles unserer Voltsgenosjen erwarten darf. Im Anschluß an tue öffentliche Versammlung fand bann noch eine geschlossene Vereinsoerjammtung statt, in der die Rechnilngs- legnng für die beiden letzten Jahre, soivie die Vorstandswahl er- iolgle. Fünf statutengemäß ausjchetdende Vorstandsnutglieder tvurden durch Zurui wieder- und anstelle des nach Nattheim verzogenen Rektors i. P. Hahn Hauptlehrer Knauß in den Vorstand gewählt. In allgemeinen, an weiteste Kreise der Bürgerschaft zu erlassenden Aufforderungen hofft der Vorstand auf ein Anwachsen des Vereins, sowie auf eine regere praktische Betätigung geeigneter Personen int Kampfe wider den Mißbrauch des Alkohols. Vor allein hofft er auf die mitleidsvolle Fürsorge seiner Mitglieder in durch Alkoholiker moralisch und materiell Schweres ertmlöenöen Familien • — Gin Mann a ls „Jungfrau von Orleans". Den Petersburger Theaterbesuchern „droht" ein eigenartiger^Gemttz. Der Schauspieler GlagoUii ivtrd eine weibliche Rolle spielen, Schillers „Jungsrau von Orleans". Schon vor Jahren hat Glägolm.die Berechtigung des Schauspielers, Fräuenrollen zu spielen, mit vielen psychologischen Motivierungen verteidigt und unter anderem daraus htngewiescn, daß Schauspteiermnen ja Matmerrollen spielen. Warum nicht umgekehrt? meint Glagolin und führt aus, daß er Verlangen habe, gerade diese Schillersche Fralienfigur zu verkörpern. Am 17. Mat wird also den Petersburgern der Anblick einer männüd)cn ,,Jungfrau" geboten werden. — Kleine Kun ft chr 0 nik. InFrankfurt a. 9)1 wurde der 25jährige Bestand des R a f s - K 0 n s e r v a t 0 r i u m s , an dein etnft Hans v. Bülow als Lehrer wirkte, dnrch eine akademische Feier, ein Festkonzert mit Werken Rasfs, Bülows unb llrsprucys mideinem Festessen gefeiert. — Der bekannte Berliner Schriitsteller und Kritiker Leopold S ch ö ii h 0 f i ist in Wicsbade n gestorben. Er war lange Zeit Mitarbeiter der „Freis. Ztg." in Berlin, bann der „Frank'. Ztg.", zuletzt Theatertriuter des „Tag". Er stammle aus einem bayerischen Dorfe unb war armer Bauern Kmd. Cin Geistlicher, der ihn auf ber Straße anrcbctc, fanb an den klugen Antworten bes Knaben Geialleii unb nahui sich feiner an. ©0 tonnte Schönhosf bie Schitlen besuchen und später das Prtesler- seminar. Taitn erwachteli literarische Neigungen in ihm und er wurde Schriftsteller. — Für David Friedrich St raup *0 L.n! seiner Gebtirtsstadt Ludtvigsbnrg ein Denkmal errichtet ivcrdeii. In Frankfurt a. 9JL hat sich zu dieseni Zweck em Komitee gebildet. — Tie öffentliche Aufführung des Lustspiels in einem A» „D e r P h i l 0 s 0 p h von Saiissoiicl u n d d i e I u n g s e r 'A n t 0 i ii e 11 e" von Dr. Otto W e d d i g e n in Eharloltenbmg, m dem Friedrich der Große dargestellt wird, ist genehmigt worben. Der bet'annic 'Dinier und Prolesior an der 'Akadeniie 5iönigsberg 1. Pf- ßnill kleide ist un 66. Lebensjahre an Herzschlag m -tresöcn gestorben. Neides Name ivurbe vor etwa'20 Jahren bekannt durch die Sensationsbilder „Am Ort der Tat", „Tie Lebensmüden uno „Vitriol". — Tr. Ludivig Wü lln e r ist von der köuigt. Akademie der iDhifit in Skvckyoliii 511111 Mitglied ernannt worden. Kreise feiner Berufsgeiwsjen darlegle. Atif Vorschlag des Buch- druckereibesitzers Lange kam man endlich ju dem vorläufigen Ziel, den bereits bestehenden Arbeitsausschuß durch die Zuwahl von Direktor Dr. .Dietz, Pro'. Dr. Sommer und Medizinalrat Tr. Haberkorn 311 erweitern und diesen mit ber Vorarbeit zur Schaffung einer Fürsorgestelle für Trinker in Gießen zu betrauen. Man verhehlte sich keineswegs bie Schwierigkeiten, die bis zur Errichtung einer solchen zu überwinden sein werden; namentlich ist die Beschaffung der dazu notweiidigen 'Mittel keineswegs leicht, ziunal man leider, wie Oberstaatsanwalt Theobald hervorhob, von Seiten ber Stabt Gießen auf ein Entgegenkommen nicht hoffen darf. Diese hat sich vielmehr in bedauerlicher Gleichgiltigkeit gegenüber dieser sozial keineswegs zu nnterschätzenden Frage stets vollkommen ablehnend verhalten und hat bisher nur in wenigen Fällen zur Aufbringung eines Teiles ber Sofien für bie Fürsorge von Trinkern gezwungen werben können. Oberstaatsanwalt Thcobatb ist allerdings der Ansicht, daß sie unter Umständen zu solcher Fürsorge durch G e r i ch l s e n t s ch e t d ii n g genötigt werden könnte, wenn die Annahine bestehe, daß durch diese Fürsorge die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit des Patlenteil erreicht luerDcn könne. Jedenfalls sind die persöiilichen Bestrebungen des Gießener Oberstaatsanwalts zur Schaffung voii Arbettsgelegenheit für durch Trunk- sucht zu rechtlichen Verfehliingen verführte entlassene Strafgefangene äiißerst dankenswert. Es steht zu hoffen, daß der unter seiner Leitung stehende Verein es mit der Zeit wenigstens hier in Gießen erreichen wird, daß man zu humanerer Auffassung der z.T. mWahrheit als schtver traute und nicht als sittlich verworfene imd moralisch minberivertige Menschen atizusehenden Akoholisteii gelangen, daß man ihnen das rechte Ai i 11 e i d und die rechte Pflege in Familie, Gemeinde und Staat augebeihen zu lassen hat. Dir. Dr. Dietz erklärte sich auf Aufforderung bereit, unabhängig von ber von ihm geleiteten Provinzial-Siechenanstalt ihm zugewiesenen Alkoholkranken nach Kräften physische und psychische uil'e zuteil merben zu lassen. Es steht ztt erivarten, baß sich aus diesen Anfängen eine größere unb wirksame Fürsorgestelle für Trinker gestalten wird. Vielleicht läßt sich nut der Zett auch an die Lungenheilstätte eine solche für Trinker angliebern. Sehr von Röten bei einer solchen aber ist außer dem Arzte bie Wirksamkeit einer, wie Kirchenrat D. Schlosser sich ausdrückte, seeliorgerijch ver- ai,tagten Persönlichkeit, bie durch moralische Einwirkung die Heilung wesentlich zu förbern vermöchte. Das mürbe allgemein, auch ärztlicherseits, anerkannt. Auf Einladung des -! orsitzenben waren auch einige Mitglieder des Blauen Kreuzes und der Giittemplerloge erschienen, die in erfreulicher Weise mit dem Gießener Verein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke ziisamnien arbeiten und durch persönliches Wirken jchoti manchen erfreulichen Erfolg aufzuweiseii haben. 9)lan hat also, und das ist als das erfreuliche Ergebnis dieser Alontags-Versanimlung anzusehen, vorerst wenigstens deir Weg ern- gefchlagen zur Erreichung eines allgemein unterstützenswerten sozial ivichtigen Zieles, von dem ans man die körperliche unb geistige Gesundung eines nicht geringen, heute unterschätzten und doch aoeltcr | ga|liP1C I Hauses tu ** K ßachbat Richters ■ Mitten, । ndbenberg mit seiner ;iim, das zwischen^ ewnigelild) vttsario st tidjiifl >I> ih>, eine Bahnhofsrestaurateur Niemann ein 1 Diner serviert wurde. Um 1,30 Uhr wurde die Reise nach Dessau fortgesetzt. Bezahlung von 55 Mk. Jnseratkvsteu wird dLmontsprechend gut- Weltanschauung. Das Zentrum ist von der großartigen papistisch. aebeißon zentralistischen Weltanichanung, von dem Gedanken der Welt- Dre von einem privaten Psandverl.'-Hcr angeregte Errichtung Herrschaft der katholischen Kirche erfüllt. Bet der Sozialdemokratie eines" städtische n P f a n d ha u s e s wird abgelehnt. spielt die materialißtsche Weltanschauung, der heilige Glaube an Die Versammlung erklärt ihr Einverständnis damit, daß das die Herrschaft des Arbetteritandes, eine ähnliche Rolle. Em hohes dem Zi eg enzu ch t 0 er e i'i gewährte Darlehen nur mit 1 °o Ziel reißt hier und dort die Massen mit sich fort. Demgegenüber zuzüglich "ber ersparten Zinsen amortisiert wird, so daß dem stehen bie bürgerlichen Parteien ohne eine solche großzügige Welt- Vereiu von bei.: städtischen Zuschuß jährlich IUI) Mk. bleiben, anschauung da. Aber auch hier ist sie zu erwecken; es ist bie Ter Verein soll sich aber vernfiiclncit, die der Stadt obliegende nationale und ideale Weltanschauung. Das Vaterland muß über Verpflichtung der Ziegenbockhaltuug zu tragen. die Partei gestellt werden. Deutschlands Macht, Ehre und Größe Für die H u n d e a u s ste l t u 11 g werden nachträglich 50 Mk. sollte die Parole sein, unter der die nationalen Parteien bie aitti- für Ehrenpreise gestiftet. nationalen bekämpfen , Em Gesuch Schumanns @ aß man der eine Stelle An diese mit (cbOattem Appl-ns aulflen^mene Webe bei beer Offenbacher Schutzmannschaft angenommen hat, um Ab- nch eine längere Drnkustion an, in^dcr namentliche rer Ge- h’ir'una ieiner K ündiaunasfrist wird genehmigt. danke zum Ausdruck tani, daß bie äugend, Ulib invbcfonbere tur.ungf.imr ^mtoigungskri,^wiio gcneymigi. ........bic akademische, den nationalen Gedanken sesthalten müße. Der verein der nationaMberalen Zügen- in Giehen----unFcattö? hielt gestern abend im „Einhorn" eine sehr gut besuchte öffent- (Sic ft en 6 Mai 1908 Uche Sersommlung ab. Nachdem der Barsitzende des Vereins, tSletzen, b. jj(ai l»ua. Herr Klingspor, die Versammlung eröffnet hatte, sprach Herr "Professor Dr. Dieter ich in Heidelberg -s. Q. Riedel über „Blockpolitik und Liberalismus". Aus Heidelberg erhielten wir heute früh die drahtliche Trauer- Wer sich den Llusführungen dieses jugendlichen '^dners gesterii fun^t ^ort Professor Albrecht Dieterich, der bekannte ausübend vielleicht auch Nicht ttt allen Punkten hat anfchließ.en .r.. _ 1 , , , ' - r, können, wird doch seine herzliche Freude an dieser zündenden gezeichnete klassische Philolog, gestern im Kolleg von einem Beredtsamkeft gehabt haben, die getragen war von echt nationalem Schlaganfall betroffen wurde und heute früh gestorben ist. Empfinden. Herr Riedel bemühte sich, auch den politischen Geg- Prof. Dieterich hat bekanntlich jahrelang als Ordinarius nern Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen und entwickelte in seinen cin der hiesigen Universität gewirkt, bis er zum Sommer. femefter 1903 nach Heidelberg berufen wurde. Ter Eich, der Zolltarif, so führte er einleitend aus, angenommen worden Tod des ausgezeichneten Gelehrten un allerbesten Jlanne§alter war, erlosch im Deutschen Reiche wieder einmal das Interesse ec war erst am 2. d. M. in sein 42. Lebensjahr getreten — an der inneren Politik und man wandte sich wieder mehr der bedeutet für die Wissenschaft einen außerordentlich schweren Verlust, u^ 'mrb hier .n westen Kreisen ..bh-ft. Teilnahme des Blocks zurückzuführen. Wenn die innere Politik wieder ein- finden. — Albrecht Dieterich stammte aus Hersfeld in Heßen- nial fähig ist, den deutschen Michel mehr als ein Jahrlang zu Nassau. Ec studierte von 1864—1886 klassische und deutsche interessieren, so muß etwas Außerordentliches geschehen sein. Man Philologie und daneben Theologie in Leipzig, von 1886 bis war dem Block gegenüber anfänglich von Mißtrauen erfüllt und 1RQo m mnnn ,1t-ninnniprtp hnrt 1888 bei der vbilosovbifcken meinte, baß er bei der ersten Belastungsprobe auseinandersallen ^8 n -Bonn, promovierte dort 1888 bei der pyuoiopy Mn werde. Das ist aber nicht eingetrofsen. Der Block hat Stand Zaknltat Bonn. Er war Probekandidat am Gymnasium zu gehalten. Redner ging dann näher auf die Verhältnisse ein, Elberfeld von Herbst 1889 bis Herbst 1890 und habilitierte die Barth, Gerlach und Genossen zum Llustritt aus dem liberalen sich füc klassische Philologie an der Universität Marburg Wahlverein veranlaßt haben, und geißelte in scharfen Worten - " ' - die Stellungnahme dieser Herren zur Sozialdenwkratie. Als Libc- ALeines Fe^iUeton. — Die Schaffung eines Werkes von sozialem Werte wurde am Montag ui einer Versammlung besprochen, die im großen Saale des Hotels „Einhorn" zu Gießen slattiand. Unter dem Eindrücke der betrübenden Tatsache, daß eine nicht geringe Anzahl von Existenzen auch bei uns in Gießen unendliche Leiden durchzumachen haben, ja zuweilen ganze Familien zu Grtmbe getjen durch die auf epileptischer Grundlage erwachsene Trinke r= keibenfchaft eines Angehörigen, plant ber Verein gegen beu Aiitzbranch geistiger Getränke bie Errichtung einer Gießener Trinker- fürsorgestätte. Um biejem Plane möglichst viele belienbe, ratenbe unb förbernbe Freunbe zuzuiühreu, ^atte ber Vorstanb bes Vereins ben neuen Direktor ber Provmzial-Siechenanstalt, Dr. Dietz, ben Nachfolger Dr. Nlarkwalbs, gebeten, einen öffentlichen Vortrag zu halten über Trinkerfürsorge, unb Direktor Tr. Dietz fanb sich dazu bereit. Am Montag spcach er vor einem leiber nicht sonberlich großen Kreise von Zuhörern. Alan hätte wünschen mögen, bau namentlich mehr Al ütter zu bem Vortrage erschienen wären, mehr Frauen, bie verantwortlich finb für bic geistige Entwickelung einer fommenben Generation unb bie, sofern es ihre sozialen Verhältnisse gestatten, sich mit in ben Dienst ber A11- gemeinheit stellen sollten zur Förberung eines georbneten Familienlebens im Kreise ber Tlmberbcnüttelten. Tr. Tietz warm bie Mütter, ihre Kinber vor Eintritt ber iDiaimbarfeü auch bes geringsten Alkoholgenusses teilhaftig werben zu lassen. Er empfiehlt ber Jugenb wie ben Erwachsenen tägliche Leibesübungen unb Wanberungen, bie Teilnahme an Vereinen wie bem „Wanber- oogel" u. a. Er bebauert bie vorläufig noch zu geringe Zahl von Trinkerheilanstalten unb bie viel zu hohen Kosten für bie Verpflegung in ihnen (6—700 Mk. im Jahr». In Hessen sei s. E. an bic Errichtung einer staatlichen Trinkerheilanstalt innerhalb ber nächsten 10 Jahre leiber nicht zu beuten. Darum füllten alle anberen Krankenanstalten auch Trinker aufnehmen, von benen zahlreiche Epileptiker, also Kranke feien. Notwendig fei auch bie Einführung um bie Hälfte uiebrigerer Verpslcgimgsfätzc für Trinker in Krankenhäusern, empfehlenswert berÄlnsschank von alfobolircicn Getränken unb bas Verbot ber Einführung jeglichen Alkohols m staatlichen unb privaten Arbeitsbetrieben, bie Verteilung von Alerkzettelii über bie verwüstenben Wirkungen bes Alkohols bei Vergebung ber Jn- valibitätskarten. Den Ortsvorstänben füllte es zur, Pflicht gemacht werben, ben Mebizinalbehörben Vorschläge zu machen zur Unterbringung von Trinkern in Heilstätten für Alkohülisten, bie z. Zt. vorerst zumeist nur von Wohlfahrtsvereinen ins Leden gerufen worben finb. Nach bem Vorträge entivickelte sich eine angeregte Debatte. Der Dorsitzeiibe Oberslaaisanwalr Theobalb, Proi. Tr. SDliftermaier, KirchenratO.Schiüsjer, Pfr. i.P. Hofmann, Pir. Abolph u.a. beteiligten sich an ihr, wie auch Tr. Tietz. Außerorbenlliche Begclstecuiig für bas gemeimiüytge Werk unb flammcnben Glaudensciicr offenbarte em Mann aus bem Volke, bem Anscheine nach ein Eisenbahn-Unter-- beamter; er vertrat bie Ansicht, baß bic Rückkehr zu (Sott, baß das Evangelium allem hier zu helfen vermöchic, baß cs Heine noch Wunber tue unb Heilungen bewirke, was cc an Beijpielcn aus bem LmnmmLen Grundbesitzer wegen Einbezrehmig des Geländes Awrschen Frankfurter Straße und Aulweg in die Feldbercinigung bevor der Bebauungsplan scstgestellt ist, der für die nichtöffentliche Sitzung vorgesehen war, össciitlich zu verhandeln. Dor Vorsitzende bemerkt dazu, die Beratung der Bebauungspläne ujiv. würden von ihm für die nichtössentliche Sitzung vorgesehen, um nicht durch die öfsenlliche Verhandlung der Spekulation Dür und Tor z>n össnen. Stadtv. Grüne w al d meint, gerade da könne die Spekulation einsetzen, iuo na gewisse Verl>ältnisse herrschen. Alsdann wird die Eingabe verlesen. Es unrd darin von 50 Grundbesitzern, die zusammen 145 000 Quadratmeter, also zusanrmen 14/is des in Betracht kommenden Gellürdes besitzen, Einspruch gegen die Einbeziehung des Geländes in das im Gang befindliche Feldberciiiigungsoersahren erljobcn, vor Feststellung des Bebauungsplans, da es sich um Baugelände handle, bas schon in absehbarer Zeit zur Bebauung kommen werde. Es wrrd weiter in der Eingabe gebeten, den ^t'adtcrwciterungsplan für jene Gegend seftznstellen, damit bei der Feldbereinigung hinsichtlich der Weggestaltung und Geländezuteilung aus die zukünftige Straßensüh- rung Rückicht genommen werden könne. Der Vorsitzende mem, daß es sich bei der Eingabe um einen letzten Versuch handle, die Einbeziehung des Geländes in die Fell)beremignng zu verlfindern, sowie Stadtv. Simon machen an der Hand des Jeldbereinigungsplanes längere Ausführungen über die ^lngelegenheit, von denen am PressetischZiichts zu verstehen ist. 4!ach der späteren Debatte hat Stadtv. Simon die Feststellung des endgültigen Bebauungsplans^ vor Vorpahme der Feldbereinigung geivdinjdjt und mitgeieilt, daß die beteiligten Grundbesitzer, falls diesem Wunsch cntspwchen wird, das Straßengelände kostenlos an die Stadt abtreten wollen. Beig. Georgi meint, dnrch die Aufstellung^ eines Ortsbauplans werde die Feldbereinigung so erschwert, daß die Könsequenz wohl die sein werde, die Einbeziehung deS Geländes in das Verfahren zu unterlassen. Wenn der Bebauungsplan erst einmal festgestellt sei, müsse vom laiü)wrrtsä-aftlichen Wert der Grundstücke abgesehen werden, sie müßten nach dem Bebauungswert bewertet werden. Stadtv. Helsrich bemerkt dazu, cs existiere jetzt schon kein Landwirtschaftlicher Wert für das Gelände mehr, da es hoher bezahlt werde, als die höchste Bonitierung sei. Stadtv. Winn vegt an, mit der Feldbereinignng Hand in Hand solle mgn einen großsügigen Bebauungsplan aufitellcn. Hierdurch werde für die Stadl die Aäöglichkeit gegeben sein, das Straßengelände kostenlos zu erhalten. Er denke z. B. an die Anlage einer Straße von der Frankfurter Straste hinter der Lvserne her bis zur Marburger Straße. Er beantrage, eine gewisse Summe zu genehmigen und eine Konkurrenz für die Ge- winnnng eines solchen Bebauungsplanes auszuschveiben. Ter Vorsitzende bemerkt dazu, daß ein solä)er Bebauungsplan in seinen Grundzügen schon existiere. Stadtv. Löber erklärt es für notivendig, daß die Stadt mit der Feldbereinigung Hand in Hand gehe. Die hier herrschende Geheimniskrämerei bringe der Stadt eher Schaden, wie diutzen. Wecker betont der Redner die Notwendigkeit, auch für Hessen ein Gesetz wie die lex Adickes zu schaffen. Ter Vorsitzende erwidert, so weit möglich sei, gehe tnan auch seckher schon Hand in Hand mit der Feldbereinigung vor. Schon 1901 hätten die Städtebürgevmcister die Anregung beim Ministerium gegeben, die lex AoickeS unb die Zonenenteignung einzuftihren, cs sei aber noch nichts geschehen. Im übrigen könne er mitteilen, daß Regierungsrat Kranzbühler vor einigen Tagen von seinen sonstigen Arbeiten entbunden woiLen sei, um sich ganz der Bearbeitung der allg. Baiwrdnung widmen zu können. Stadtv. Huhn tritt ebenfalls für baldige Schaffiung eines endgültigen Bebauringsplanes für das Anlweggeländc ein. Man werde damit das Straßengelände umsonst erhalten und mck der AufichlieMng eines großen Baublocks werde man auch günstig auf die Bodenpreise 1 vir Een. Nach weiterer Debatte wird die Angelegenheit durch die Erklärung des Vorsitzenden erledigt, ein solcher Bebauungsplan solle ausgearbeitet werden. Verschiedenes. Ter Vertrag wegen des S tädtebu nd-Th ea te rs Giesten-Marburg wirb zunächst auf drei Jahre verlängert. Falls er bis dahin nicht gekündigt wird, soll er auf unbestimmte Zeck weiterlaufen. Die Omnibusgesellschaft hat 1907 einen Fehlbetrag von 7847,99 Mk. zu verzeichnen «außer dem 3000 Mk. voranschlags- mößigen Zuschuß, der auf bic Stadt übernommen wirb). Ter Vorsitzende teilt nick, daß das für die Vornahme der Vorarbeiten zu einer elektrischen Bahn beschaffte Material nunmehr gesichert sei, so daß am Dienstag (5. Mai) die verstärkte Verkehrskommission sich mit der Sache befassen Lünne. Die Vorlage werde bestimmt im Juni an das Plenum gelangen. Die Kosten für die Lungenkranken-Für sorge stelle sind nach früherer Abmachung von der Stabe zu tragen. Die DO tc Neuester vervollständigter a&V-WjJ j____L Z ■ enthaltend ■ i /A M die Fahrzeiten der l /m ■ aus den Stationen W Kl _L 18 Sichen, Frankfurt a.M. E V/Lafiel, Marburg, Friedberg Xkst M Js W Lollar, Londorf, Fronhausen M /Wetzlar,Loblenz, Köln, Fulda, AlsfeldX» j& ^Grllnberg, Gelnhausen, Nidda, Scholten xffl ö «S ✓ Hungen, Laubach, Lich, Stockheim u. Gedern X » anhommenöen und abgehenden Lisenbahnzüge, ^sowie die Fahrzeiten der vieberthalbahn zum Preise > von 20 psg. in der Geschäftsstelle des Gieh. Anz vorrätig, Kann auch durch die Kusträger bezogen werden. W Etwa 30 Personen retteten sich aus den Feuerleitern. Bald daraus lam aucij der .Pausarzt des Fürsten, Liebenberg. Dr. Gennrich aus Liebenwalde. des 90.85 | Elektriz. Lahmeyer Es stellten sich die Preise tür inländisches Getreide am Hamburg-Aiuerik. Paket!. 108.75 Wh . 199.00 3,"6 besucht. Kleine Tageschronik. 86.80 3) 199.00 Liverpool Juli 169,05 (-j- 0.90). Ehicago 197.50 (4- 0.50). Aus heutigem Wocken- itinunt itntt. [03855 Geißler, Gerichtsvollzieher. d. IS., verlegt. Gebhardt. Hack- und Häufelpflüge räumt. Kataloge gratis Kluß- und Seefische stimmt itatt. [03b54 Geißler, Gerichtsvollzieher. das Bel Bochum Guss . Buderus E. W. 23 60 149.25 Mai 159.45 (-s- 9.45). Hafer: Berlin Mai (+ b) (+ 3) Elektnz. 8chuckert . . Eschweiler Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk 122.00 111.00 208.00 193.20 1+ 1) H- 3) . 151.80 . 124.10 . 231.60 . 60.60 1) 1) 2) 2) ) 2) 2) 4) 208.10 94.40 100.00 162.00s 124.10 231.70 137.50 174.40 138.50 197.50 । ihnen t? isch beM je die Harpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . l'urkeulose . . . ) 3) 3) 2) 4) ( + 3) <+ 3) (+ 3) (+ 2) Harpener Bergwerk Laurahütte . . . >ordd. Lloyd . . Wh 3% 81.35 90.85 81.35 . 218.00 . 111.90 Märkte. Marktbericht. 1 in I unb bentj^ ■ n 1886 | ilosophij^ I unofiuin I habilitch I ät Marbinz ■ ll. PrG: I li 1895 n< ■ er Saufe I Cauada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: träge. Voraussichtliche Witterung für Hessen an, Donnerstag den 7. Mai: Ziemlich trübe. Regen. Kühler. Windig. 91.50 98 30 99.10 93.— eichnei. b i niännlnfa iauben, ri iimiifion, I» alle Ginüi- igen nifc ung gilt bet wieder Alle > 60.80 62 25 94.70 80.75 95.00 149.60 49.2t 86.00 65.50 95.15 Reichsanleihe do. Konsols . . do. Hessen . . . Oberhessen 4yaul9 russ.btaatsanl. 190u 4>s °/0 japau. Staatsanleihe 1% Uonv. Türken von 1903 Türkenlose...... 4% Griech. Monopol-Aul. . X% äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . 4B,u/a Chinesen .... Aktien: l einziger unverletzt. In wenigen Augenblicken war jeder Ausweg aus Treppen und Fahrstühlen abgeschnitten und die Gäste musiten entweder aus dem Fenster springen oder verbrennen. Tischler .Hermann Borchert aus Fallruthal, der früher un Schlosse des Fürsten Eulenburg häustg wu Tischlereiarbeiten beschäftigt war, wurde von der GcrichtSlommission eingehend vernommen. Schloß Liebenberg wird übrigens nach wie vor von der Kriminalpolizei schar, b e w a ch l. Freitag den 8. Mai d. I., nachmittags l3/« Uhr, versteigere ich beim Promenade» Hans dahier (ReuUädtcr Tor) ein Pferd. Tie Versteigerung findet be* 23 70 94.40 150.25 Drbinatiui 1 Fournier, er plötzlch >lanne§al|(I getreten- Getreide-Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vorn 28. April bis 4. Mar 1908. Die Berichtswoche verlief im ganzen ruhig, nachdem sich Geschäft mit dem höheren Preisniveau avgeninden Halle. Roggen: Berlin Mai 164.50 (+ 4.25) M. Kluft- und Seefische, Mastgeflügel, Delikatessen, ancrt. nur allerseinst Qualität zu vill. Preisen, tägliche Sendungen. C. G. Kleiuhenn, Bahnhofstr. 59. f9498) Telefon 66. Prompter Versand n. auswärts, la. feinst, gewässerteu Stockfisch. vorzügliches Gerät zum Behacken und Häufeln derKartoffeln,fabrizieren und liefern unter G arantie PH. MAYFARTH & Co. Frankfurt a. M. Nimes, G. Mai. Obeischles. Eisen-Indnstrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommaudit. . . Dresdner Bauk . . . . Kreditaktien . . . . . Baltimore- und Ohio- hiseuiahu..... Gotthard bahn..... Lombard. Eisenbahn . . Uesterr. Gtaatsuahu . . . Prince-Henri-Eisenbahu . Weizen, der in der Vorwoche am meisten profitiert hatte, ivar sogar vielfad) im inländisdien Handel eine schwächere Tendenz bemerkbar, obschon die Börsen in den Vereinigten Staaten den Weizenpreis am Schluß der Woche noch weiter in die Höhe getrieben hatten. Im Gegensatz zu Weizen haben im Jnlande Roggen und Hafer in der Benckstswoche vieliad) nod; weitere Fortsd)rule gemacht. Für Hafer wirkte besonders die Nachfrage für den Export anregend, nad)dem bereits vom 1. August 1907 bis 20. April d. I. 391000 Tonnen Haier aus dem deutschen Zollgebiet aus- gefuhrt luaren und die Exporteure jetzt mehr auf die inneren Plätze zurückgreiien müßten. Der voin Deutschen Landwirlschansrat herausgegebene Saatenstandsberid)t vom 1. Mai d. I. lautete un allgemeinen etwas ungünstiger als Anfang und Mitte April, besonders für Roggen, für den wohl nur bei sehr günstigem Wetter im Mai noch eine Aliltelernte erhofil werden kann. Lazu kommt noch, daß der kalte April die Saalen und Futterpflanzen um 2 bis 3 Wochen zurückgehalten hat und bereits Klugen über empfindlichen Futtermangel laut geworden sind. Universitäts-Nachrichten. — Die Eolumbia-Unwersität zu New-Port gab die Ernennung ihres Präsidenten Benjamin W h e e l e r zuinRooseveltp rofesso r in Berlin für 1909/1910 bekannt. Vermischtes. * Schwarze Pocken in Deutschland. Unter Pocken- oerdaclst ist die Tochter des Dentisten Destero aus Brasilien in Berlin erkrankt. — Ferner sind unter eingewanderten deutsch- russischen Arbeilersamiuen nach amtlichen Feststellungen in den westpreußischen Kreisen Strasburg und Löbau fünf Erkrankungen an schwarzen Pocken vorgekommen, von denen ein Fall einen tödlichen Ausgang nahm. Die Behörden haben Anordnungen zur Verhütung der Weiterverbreitung der Krankheit getroffen. — In Hohensalza (Posen- ist der Vikar von Bontkiewich an den schwarzen Pocken erkrankt. Er hatte im dortigen Krankenhauje einen an den schwarzen Pocken erkrankten russijck)en Saison-Arbeiter Der Handelsmann, frühere «B. M. Schulhof Telephon 119. Prompter Versand nach auswärts mürbe ein Mann namenS Emil 'Konkitrsverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des.Kaufmanns Ludwig Sommer zu Klein-Linden ist zur Prüfung der nachträglich an- genieldetenForderungen Termin auf Mittwoch, den 13. Mai 1908, vormittags 10 Uhr, vor dem Grotzherzoglichen Amtsgericht in Gießen anbe» TeEeicsstiSöLie friursteerächte Giessener Anzeigers, mitgeteik von der Bank lllr Handel und Industrie, Giessen. Frankfurter ifcör*e>, 6. Mai, 1.15 L’hr. lksgenojs p 153 155 177 162 162 160 165 172 160 162 175 177i/o (H-21/,) 173 (+ 2) 190 (- ) 180 (- ) 183 (- ) Hafer 158 (- ) 160 (4- 2) 163 (4- 3) A I iliebtt'mtf.! ianb bin1'1 n;'1 cfiand-^.,, i»«ä ii beii®w f In Halle a. d. S. ist der envas schwerhörige Landgerichtsrat Geh. Juslizrat Kmbbe voii der S t a d t b a h n überfahren und getötet worden. In der letzten Nacht erschoß s i ch in Eharlottenburg der 15 jährige Sohn des Professors Klette. Er war Ostern nicht versetzt worden und hatte sich dieses zu Herzen genommen. Benn R n n d l a u f j p i e l auf dem offentlid)en Spielplätze auf der Hardt bei Elberfeld erhielt vor einigen Tagen ein 13jähriges Mädchen von einer Spielgefährtin einen Fußtritt und flog mit solcher Wucht mit dem Kopf auf den Boden, daß eS eine Gehir u- e r s ch ü 11 c r u n g erlitt. An den Folgen dieser Krankheit ist das Kind jetzt gestorben. In Sunthausen (Baden) sind 17 Häuser und die Kirche abgebrannt. In den Schrammsteinen in der sächsischen Sck) weiz stürzte em Tourist 20 m tief ab und erlitt schwere Ver- .letjimgen. Der 20 jährige Klempner Beran hat beim Alpenblumen- pflücken diirck) A b sturz von der S ee m a u er bet Eisenerz iSteiermark) den Tod gefunden. In Paris verhaslele die Sicherheitspolizei eine elegant gekleidete Dame, die m Begleitung einer Amme m verdäd)liger Weise in verjchiedenc Wohniingen einzudringen versuck)te. Es stellte fick) heraus, daß die angebliche Amme em verkleideter Ai a n n iiud das Kind, welches er auf den Armen trug, ein Paket mit Einbrecher-Werkzeugen war. Es handelt sich um ein Diebespaar, das auf diese Weise mehrere Diebstähle erfolgreich ausgeführt hat. In Parts veranstalteten in einem Varits des Montmartre (ärmenbe Demonstrationen gegen das Auftreten der schöllen Picjon, der Geliebten des wegen Spioitage zti langjährigem Zuchthaus oerurteilten Sd)ifisfähnrid)s Ullmo. Die Polizei jd)ritt ein und verhaftete einige Studenten. Das Auftreten der ^teson wiirde verboten. t , Auf der Strecke Mailand-Pisa wurde cm schottischer T ouri st un Eisenbahnz u g überfalle u unb durch Meffersuche verivii iide t. Durch Revolverschüsfe jagte man deii im- befannten Verbreck)er in tue Flucht. Wie ein Telegramm meldet, ist an der Küste von T a s m a n t a (Ausstralien) em starkes Erdbeben verspürt worden. _ In Debefsa (Algier) wurde der Bankier Seba, als er sick) nach der Post begab, um zwei Wertbriefe über je 10,000 Franken auf- zugeben, von einem Trupp Araber umzingelt, mißhandelt, aus- geraubt und schließlich für r o t liegen gelassen. Aus New-York wird telegraphiert: Bet dem Brande leans- WS . i] Blachard unter beui Berlxichi der Spionage verhasket. Er wird beschuldigt, versucht z.i Haven, sia) '.Vuobilijiccuitgäpläne zu verfchafsen. Petersburg, 6. Mai. Nunmehr wird offiziell bestätigt, das; Präsident 0 a l H e r e d Oeniuaajft zum Besuch in Petersburg eintrifst. Dagegen wird erklärt,^ bau von einem Besuch der Könige von England und Serbien in Petersburg nichts b e k a n n t s e i. rotbiidi*' lach'". $ friedig""- lc s 9? Sell, '"Utz ihr " onii, •Ile. bestes Fabrikat billigst 2901 Emi8 Macäif Marktstrasse SO. nmelten fiq I e Erricht^ j die am I ibe IkdidK I sic bet Ab I wurde k I c'iche ßlühü I ezüglich k Der Anfä | e von 5 Üt I Gesellschaftsverein. Eingelaufenen Wünschen Rechnung tragend wird der für den 9. Mai bestimmte Ball auf Samstag, den 16. Mai ßherzozn ttaglM- je der faii lind - h Ichivkie, | Gießen, 5. Mai. . uiarkte kostete: Butter pr. Pfd. 1.20—1.25 Atk., Hühnereier 1 St. 6—7 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käseniatte 2 St. 5—6 Psg., Erbsen p. Pfd. 18—24 Pfg., Linsen p. Pfd. 25—40 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 A!k., Gänse pr. Pfd. 00—00, Enten pr. Stück 1,80 BZ ■ öen!V i" 'W 'X lnrw{ 6lk torlipg eleganter nerreRgarderohe nach Mass. Erstklassige Verarbeitung. Tadelloser Sitz. Grosses Stofflager. a11/« J. Pfeffer, Marktplatz. ii 1908. ilberg a ^Trauer, ftnnte au;, einem bis 2,20 Mk., Lchsenfleisch pr. Pfd. 76—84 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 74—76 Psg., Schweinefleisch pr. Pfund 60—76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—84 Pfg. Kartosfeln pr. 100 Kg. 6.00—7.00 Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Alk., Milch per iiiter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 0—00 Pfg., per Zentner Alk. 0.00—0.00. — Aepfel per Ztr. 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Alk. Nüsse 100 Stück 40—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk. Marktzeit von 7—11 Uhr. ss Kirchhain, 5. Mai. Auf dem heutigen Rindvieh- m arkt standen 300 Kühe, Rinder und Kalber zum Verkauf. Es wurden hohe Preise, besonders nir frischmilchende Kühe, bezahlt. Ter gleichzeitig abgehalteiie Schwememarkt ivar mit rund 500 Ferkeln und Käufern befahren. Bet großer ^lachirage, besonders von Händlern aus Niedcrhessen, gingen die Preise für Kleinware recht m die Höhe. Wer ein paar Saugferkel erwerben wollte, mußte sck)on 38—40 Alk. anlegen. le. Frankfurt a. Al., 5. Blai. peu- und Strohmarkt. Angefahren waren heute vormittag 12 Wagen Heu, 4 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Alk. 3.00—3.65, für Stroh Mk. 2.50—00.0, Alajchmenstroh Alk. 1.90—0.00. Alles per 50 kg. Infolge Eintritt der warmen Witterimg war das Gesd)äit stiller wie in vergangener Woche. Die Käufer redjnen auf Rückgang der Preise. Tendenz: Malt. Original-Draytmelounsen. Kaiserslautern, 6. Mai. .Hier wurde ein £)bet* rea lschüler, bev Sol u eines g.'achtei.u Handwerismeisters, unter dem Verbäckst verhaftet, für ungefähr 10 000 Mk. Uhren und andere Goldwaren durch E i n b r u ll) bei einem Goldarbeiter gestohlen zu haben. Aach diciwöchentlick^r Uiiiersuchungsliaft legte er ein .Geständnis ab. In seinem Besitz luurbcn 9i ä u b c rrom a n e gefunden. Berlin, 6. Mai. Großes A u f s e h e n erregt die gestern vormittag um 11 Uhr in Liebenberg erfolgte zweite Vernehmung des Fürsten Eulenburg. Tie Gerichtstoin- mission unter Führung des Unterjuchungsrichters Landgerichts-- direttor Schmidt erfchien gestern ganz unerwartet im Schloß ist der beste [1611 Herdplattenpatzer zirka 1000 Stück verkauft. Zu haben bei: Ludwig Kröll. Küchengeräte - Magazin, Plockstrasse. Fabrik landwirtschaftlicher Maschinen, c16/. 4v0 Uesterr. GoJdrente. . 4l/6 % Uesterr. äilberrente 4y0 Uugar. Goldreute . . Tmoxa ist und blcibt das! beste Schnlzmittcl aeaen Mottett. Packet zu Psg. 2853' Adler Drogerie, Seltersweg 39. Otto ächaav. Weltmarktpreise: Weizen : Berlin Mai 217.00 (-j- 0.75), Budapest Mai 206.70 (-j- 15,75). Paris -Ulai 185.35 (+ 0.90). Italien. Rente . . . Portugiesen tierie I . Portugiesen „ 111 Gießen, den 4. Mai 1908. Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Anitsgerichts. Versteigerung. Freiing, den s. Mai isd. us., nackimittagS 3 Uhr, sollen int städtischen Pfandlokale Leltersweg 11 dahier die wegen rückit. Mädchen- und Realichul- gcldcr re. gepsändclen t^egeu Nände als: 2894 Schränke, Verttkows, Sofas, Schreibtische,Komooen,lKkavier 2 Pferde, 2 Pferdeku.ninete, 1 1 Wagen, 1 Partie Weigbinder dichten versteigert werden. Esteßen, den 6. Akai 1908. Gemmecker, Piandmeister. Versteigerung von Hafer. In Gemäßheit Handelsgesetz" licher Besnmmungen werden 8-rcitag den 8. Mat d. Is., nachmittags 2l/2 Uhr, im Lager der Firma Gcbr. ?)to- senbaum dahier (Hütteiigleis an den Bahnhöfen) 128 Sack Hafer gegen Barzahlung versteigert. Die E-erltelgerung finoei be der Gewerbeschule (DispenS), 2. Verqebung von Arbeiten, I d e s Aveline-Hotels in Fort Wayne entkam von^ den 74 3. Weißbinderarbeiten in der städtischen Kaserne, 4. Wahl Ikein < dec BlutlauSkommission, 5. Wahl von Vertrauensmännern für den Feldschutz. 6. Jugendfest 1908, 7. Verwaltungsbericht für 1906, 8. Voranschlag für 1908. " Besitzwechsel. Das Anwesen Marktplatz 17 wurde von der Lllbert Wallenfels'schen Konkursmasse an Kaufmann August Wallenfels für 76 000 Mk. verkauft. '* Mansarden diebe. Am vorigen Montag haben Mansardendiebe in zwei Häusern der S teph a nslraße die Dienstbotenlaiumern heimgesucht; sie beschränkten sich aber lediglich auf Rtitnahme von Bargeld. In einem Falle fielen ihnen 60 Alk., im anderen 10 Mk. in die Hände. ** Aus d c m Bureau »es k a d t t h e a t e r s Es sei heute schon darauf hingewiesen, daß Direktor Stein» go etter im Laufe der nächsten Woche ein Ensem b le- ga stspiel von ersten Kräften des Frankfurter Schauspielhauses mit Goethes „Tasso" veranstaltet. Näheres wird noch bekanntgegeben werden. ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Steinlurth wurde im Hofe des Pächters 9t. dessen Schweizer tot aufgefunden. Es wird angenommen, daß er in der vlackst aus dem Fenster gestürzt ist. — In Heldenbergen begehen heule der Landwirt Leopold 9)i eilt i tiger mit seiner Gattin, geb. Pauly, die goldene Hock)zeit.— In Framersheim, das 1490 Einwohner zählt, haben infolge Streitigkeiten zwischen Gemeindemitgliedern 30 Familien ihren Austritt aus der evangelisd)cn Landeskirche erklärt. — In Kassel mürbe der Impresario Danny Gürtlers verhaftet, da er dringend verdächtig ist, dem Portier eines Kinematographetilheaters eine Uhi, eine Brille und Bargeld gestohlen zu haben. j-nsdit fische starke Eispackung, blutfrische Ware ff.blatftischeAngelschellnsche per Pfund 35 Pfg., Pa. Bratfische per Pfund 20 Pfg., friußcu Mtmellknkablm o. Kopf, per Pfd. 28/34 Pfg., friitijtn Laiindli ffldji per Pfund 60 Pfg., empfehlen Gebrüd. Berdux, Bahnhofstraße 27. a«/s Kmistsalon fflirz „Sce‘‘^si. >nT£. "8 Farbige Originalradierungen franzbf. iiünftter. — Eintritt rrei.'— Ich habe eine kluge, liebe Mama! Die gibt mir abends beim Schlafengehen keine Bonbons, ■fr sondern zwei Fans ächte Sodener Mineral-Pastillen^ und G Q geb' ich zur Schule, dann bekomm ich immer gleich sechs A A Stück, damit icu mich nicht erkalte. Und ich bin auch nie “ krank und Mama sagt, daran wären nur Fays achte Sodener G O schuld. Man kauft für 85 Pfg. die Smachtel in jeder Apothele, < Drogerie und Mmeralwafferhandlung, weite aber jedwede tltachahmung mit Entfchtedenheii zurück. hv'Mla 1 Ul Uui UÜ&UIiv IUI UULLLMM11R UfliliUi (Medizinische Klinik, Klinikstraße) Sprechstunde: Jeden Donnerstag abend 6—7 Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und Angehörigen von lungenkranken. (D'^/s Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratfchläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Bermeilsttng von Ansteckung.__Voiü_____ Tendenz: etwas fester. Mfierliuei- iifcörse, 6. Mai. Anlaugskurse. 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