-7 Zu & Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten. E. A. nächsten Tage zeigen. kartensteuer und der Verteuerung des Ortsportos. In Verbindung mit der Reichsfinanzreform soll nun bekanntlich die Fahrkartensteuer wieder abgeschafft und die Verteuerung des Ortsportos beseitigt werden. Von sonstigen politischen Vorgängen der verflossenen Woche interessiert eigentlich nur noch die Wahl Tafts zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika. Tast wird also Nachfolger Roosevelts, und es heißt, daß er seine Politik ganz im Stile Roosevelts führen werde. Unter Roosevelts Leitung haben die Vereinigten Staaten einen glänzenden Aufschwung genommen, was Wunder, daß man sich von einer weiteren Fortsetzung dieser Politik nur Gutes verspricht. Der Wahlsieg Tafts ist denn auch glänzender geivesen, als man es sich gedacht hatte. In der O r i e n t p o l i t i k hat die letzte Woche eigentlich keinerlei neuen Ueberraschungen gebracht. Die Stimmung der kleinen Balkanvölter ist ruhiger geivorden. Selbst Serbien hat die Boykottierung österreichischer Waren auf- gegeben, allerdings auf eine deutliche Drohung von Wien, die Einfuhr serbischer Schiveine verbieten zu wollen. Das Schwein aber ist die Haupteinnahmequelle der Serben. In Oeste rreich ist die augenblickliche Lage auch im Innern sehr trübe. Die Gegensätze zwischen den Deutschen und Tschechen werden täglich größer, und das Kabinett Beck gibt sich vergebliche Mühe, in Böhmen einen vernünftigen moduB vivendi zu finden. Wie es heißt, wird das Kabinett zurücktreten; ob ein ganz neues Ministerium ans Ruder kommt oder ob es sich nur um eine Umbildung des Kabinetts unter Leitung Becks handeln wird, das werden die poüiijd?c TV ochen scharr. Gießen, den 7. November. Es bat sich viel Mißstimmung in den letzten zwanzig Jahren angesammelt, um jetzt endlich mit solcher GenxUt zutage zu treten. Keine einzige politische Partei im Deutschen Reich findet in diesen trüben Tagen auch nur ein Wort der Entschuldigung für die Negierung, und wenn das Zentrum auch abseits steht, so heißt es doch keineswegs gut,, was geschehen ist. Das vermag niemand. Ist es nicht bezeichnend, daß es gerade die Kvnseroativen sind, von denen die allerschärfsten Pfeile gegen die Regierung, den Reichskanzler und den Kaiser gerichtet werden? Nun hat Fürst Bülow bekanntlich alle Sck)uld auf sich genommen; ob nur aus Diplomatie, um den Kaiser zu decken, oder weil es sich wirklich so verhält, itrie er angibt, darüber macht jeder sich seine eigenen Gedanken. Die Erklärung in der „Nordd. Allg. Ztg.", daß der verhängnisvolle Artikel des „Daily Telegraph", von den ver- antwortlichen Leitern der deutschen Politik nicht vorher gelesen worden sei, hat jedenfalls bedeutende Wirkungen ljervorgerufen: unbändige Heiterkeit im Auslande und tiefe Beschämung bei uns. Wie, in Deutschland, dem Lande der peinlichsten Gewissenhaftigkeit und pünktlichsten Pflichterfüllung, kommen solche Tinge vor, so spottet man draußen im Auslande über uns. Man sängt an, uns Deutsche nicht mel/r ernst zu nehmen. Lack-en tötet! Mußte es endlich solveit mit uns koinmen? Immer und immer wieder verhieß man uns goldene Tage der deutschen Zukunft und ermahnte uns, alle Sck)warzseherei zu verbannen. Und nun? Welcher Schwarzseher hat sich die Zukunft wohl so schwarz ausgemalt, wie wir sie jetzt leider vor uns sehen. So schwarz nicht. Feinde ringsum, und das die Folge unseres beständigen Liebeswerbens bei allen Mächten. Das ist bitter. Wir haben das stärkste Heer der Welt, und werden.nicht mehr ernst genommen, nicht einmal mehr von den Franzosen, daß ist beschämend und bedenklich zugleich. Man traut uns nichts mehr zu, höchstens Don ,Quichoterien, einen Krieg wegen Cosoblanca. und selbst das nicht einmal. Wir haben soviel von Frieden geredet, daß man uns die Energie zum ernsthaften Handeln nicht mehr zutraut. Angesichts der vielen tausend Fragen, die uns durch die augenblickliche politische Lage ausgedrängt werden, hätte man wohl erwarten können, daß Fürst Bülow, so lange er noch im Amte ist, die erste, beste Gelegenheit gesucht hätte, sich vor der Nation zu rechtfertigen, ihren Unwillen zu besänftigen, sie zu beruhigen. Der Reichstag ist seit vier Tagen wieder in voller Tätigkeit, aber die Regierung zögert noch immer, zu reden, einmal zu rechter Zeit zu reden. Gegen ausländische Besucher ist man doch sonst redselig genug. Warum schweigt man jetzt? Denkt man vielleicht, die Oefsentlichkeit werde sich allmählich schon so wie so beruhigen. Nein, das deutsche Volk wird sich nicht eher beruhigen, als bis man ihm die feste Garantie gibt, daß Vorfälle, wie die jüngsten, in Zukunft nicht mehr möglich sind. Wir müssen endlich einmal Ruhe und Stetigkeit in unserer auswärtigen Politik haben, sonst kommen wir in Gefahr, auf der Weltbühne beiseite geschoben zu werden. Man hat sich in der deutschen Oefsentlichkeit bisher viel zu wenig um auswärtige Politik gekümmert. Man lebte in politischer Sicherheit dahin, wie zu Bismarcks Zeiten, und beachtete es dabei gar nicht recht, daß unser Reichsschiff keinen rechten Kurs mehr hatte. Wenn man die Parlamentsberichte anderer Länder liest, bemerkt man, wie sorgfältig dort die kleinsten Vorgänge der auswärtigen Politik beachtet und betrachtet werden. Auch der deutsche Reichstag wird in Zukunft sich nicht mehr damit begnügen dürfen, neue Steuern und neue Gesetze zu bewilligen. Er wird sich auch um die Auslandspolitik be» kümmern müssen. Das Vertrauen zur Regierung, zu ihrer höheren Weisheit und Unfehlbarkeit ist im Volke geschwunden, daher bedarf es einer strengeren Kontrolle der Maßnahmen der Regierung. Das deutsche Volk ist es ja doch schließlich ganz allein, das mit seinem Gut und Blut die Mißgrisse der Regierung bezahlen muß. Die gewaltige Erregung über die letzten Vorgänge in unserer ausrvärtigen Politik haben alle innerpolitischen Fragen zurückgedrängt. Mcht einmal die endliche Ber- ösfentlichung der neuen R e i ch s s in a n z v o r- lage ist gebührend beachtet worden. Alles Interesse konzentriert sich jetzt darauf, was die Regierung zur gegenwärtigen Lage sagen wird — am Montag oder Dienstag soll dies ja wohl endlich geschehen. Von den Aussichten der Reichssinanzreformvorlage schon jetzt reden zu wollen, hat keinen Zweck, da man es sich in diesem Augenblicke schwer vorstelchn kann, wie sich die Verhandlungen im Reichstage entwickeln werden. In der Oefsentlichkeit hat man ja so ziemlich gegen alles Front gemacht, was an neuen Steuern vorgeschlagen wird. Die einzelnen Interessengruppen nehmen da verschiedene Stellung ein. Am einmütigsten verworfen hat man bisher die geplante <)as- und Elettrizitätssteuer, ebenso die Jnseratensteuer, und es DezagSp retZ: monatlich 7öVf.,vlertel- jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 UL; durch die Post Alt. 2.— oiertel- tährl. ausldjl Beilellg. HetletivretS: total Iß'Ck ausioärts 20 Plennig. Verantwortlich tüt Den ooluilchen Teil, tüt .Fenitleion* und -Venußchies *: Ernst Ander!on, tüt .Stadl Der gestrige zweite Jagdt^g das deut.chen Kaisers in Eckartsau hat ein noch besseres Jagdergebnis gehabt als der Tag vorher. Das Revier war bedeutend wiloreicher als das des Vortages, das Wetter war unfreundlich und kält; während der Jagd trat zeitweise leichtes Schneetreiben ein, das jedoch die Jagd nicht behinderte. Kaiser Wilhelm war bei bester Stimmung und wurde vom Erzherzog zum Stand geführt, werau, d r er, e Tri.b auf dem Hir,ck-enbodcn begann, wobä Kai,er Wilycun mehrere Kapital Hirsche streute. Im dritten Trieb, der aus dem Wiw- bretgrund stattsand, schoß der Kaiser vierzehn Stuck. Rach dem Dejeuner wurden noch zwei Triebe arrangiert, woran Kaiser Wilhelm und der Erzherzog die Fahrt nach Wien antraten. Die Begrüßung der Monarchen gestaltete sich dort ganz ungewöhnlich herzlich; jie tauschten Küste aus, umarmten einander uni) schüttelten einander die Hände. Kaiser Franz Joses geleitete mit dem Thronsolger den Kaiserlichen Gast in seine Appartements. Unmittelbar vor I Beginn der Tafel verfügten sich Kaiser Wilhelm und der Thronsolger in die Appartements des Kaisers Franz Josef und holten ihn zur Tafel ab. Nach der Aushebung der Tafel hielt Kaiser Wilhelm eine Viertelstunde Cercle ab und zeichnete alle Würdenrräger durch Ansprachen aus. Der deutsche Kaiser geleitete dann Kaiser Franz Josef in dessen Appartements; die beiden Monarchen blieben dort- selbst eine halbe Stunde in vertraulichem Gespräch allein. Um s/49 Uhr holte der Kaiser Franz Joses den deutschen Kaiser zur F-ahrt zum Bahnhof ab. Die Abreise des Kaisers erfolgte um 9 Uhr 5 Min. nach Donaueschingen. Die Verabschiedung der Monarchen am Bahn- Hose war sehr herzlich. Der Casablanca Streit. Die Nervosität, die oueü.) die neuesten Meldungen über den deutsch-französischen Casablanca-Streit hervorgcrusen lvar, ist allmählich einer ruhigeren Auffassung der Lago gewichen. Man hofft zu einer friedlichen Verständigung zu kommen. Die sranzö;iscye Formel, die durch den Bot- ichaster Cambon in Benin der deutschen Reichslänzlei unterbreitet wurde, hat folgenden Wortlaut: „Frantreich und Deutschland bedauern den Zwi;chensall, der die unliebsamen Geivalttätigkciten zwischen Deutschen und Franzosen in Casablanca herbeiführie, und beschließe, von dem Wunsche nach Ausrechterhaltung freund, chaftlicher Beziehungen zwischen beiden Ländern beseelt, dem Haager Schievs- gerrchtshose die nachfolgende Angelegenheit zu unter- ureiten. lFolgt der Sachverhalt.) Von deutscher Seite wird, wie der „Petit Parisien" aus Berlin meldet, folgende Gegeusormel oorgeiegt: 1. Deutschland und Frankreich bedauern gemeinsam den Zwischenfall von Casablanca. 2. Frankreich bedauert, daß das unverletzbare Prinzip der Koniularrechte mißachtet wurde; Deutschland bedauert, daß .ein Konsul in inkorrekter Weise gehandelt hat. Die Londoner Zeitungen drücken ,chon ihre Befriedigung über die Beilegung des diplomatischen Streits über den Casablanca-Zloi,chenfatl aus, der laut „Morning-Leader" ,ymptomatisch sm für die hochgradige, durch übertriebene Kriegsrüstungen erzeugte Nervosität. Schließlich bedauert das radikale Morgenblatt, daß die vom Kaiser zur Erhaltung des Weltfriedens in dem Interview ge prochenen Worte in England leinen Widerhall gesunden haben. SLtzuttg der Sr Wimmeuauer und Wnm. (rin Drrtrauenövotum. Wie der Vorsitzende mutetlt, hat der Stadto. Haubach sich nut der Frage, welches Syltem nie die zu errichtende ftälte- anlage das beste fei, besonders eingehend befchä'Ugl, und ist aus toiunö seines Studiums der verschiedenen Shsteme zur Ansicht ge- kommen, daß das Kohleniäure-System das beste sei. Teshalb wurde er von einem anderen Herrn, der Anhänger des Ammoniak» iyiiems tsl, heilig ungegriffen. U. a. sagte dieser in einem öfjent- iichen Lokal, daß Stadto. Haubach von der Firma Riedmger .geschmiert' worden, habe m Gemernichast mit zwei Vertretern oei Firma die Mehgermctster zu bearbeiten versucht und sogar dies« beiden Herren in die Sladiverordneten-Veriammliing tnltnehmen wollen, damit sie dort ihre Ansicht entwickelti fönnten. Der Herr habe zwar sväter diese Aeußerimgeu abgeleugnet, aber es seien zwei einivandsreie Zeugen dafür vorhanden, bau sie in der Tat so qe'allen seien. Herr Hanbach habe zivar schon Privatklage erhoben, aber man sei der Ansicht, daß dem jo schtver in seiner Ehre ge- kränkten Stadtverordneten eine besondere Gennglnnng zuteil werden müne Die VoischlagSkommission beantrage deshalb: Dte Stadt- veroidneien-Verjammlung wolleHerrnHattbach ein B e r t r a u e ns- ootum tu folgender Form erteilen: Die Siadiverordiieten-Ver- jammlting bedauert lebhait, daß Herr Stadto. Hanbach aus Anlaß seiner Stellungnahme in der Frage der Wahl des Kühtsyslems, in welcher er, wie auch sonst immer, lediglich nach seiner besten Ueber- zeugung gehandelt hat, in unveramwortlicher Weise angegriffen ivorden ist, unb spricht Herrn Haubach ihr volles Vertrauen aus. (Bravorufe.) Stadto. L ö b e r ist der Ueberzeugung, daß Ctadtooerordneter Hanbach vollständig loyal gehandelt hat, meint aber, daß man auch den anderen Tert hören müsse, zumal Herr Sack bestreite, die jragllche Aeußerung getan zu haben. Man solle deshalb den Stab nicht ungebörl über ihn brechen. Tie Versammlung soll sich auf eine höhere Warte stellen, als auf ein Wirtschaftsgespräch so •Diel Gewicht zu legen. Stadto. Krumm führt aus, daß man verpflichtet sei, unbeschadet der Gerichtsverhaiidlunq dem Stadto. Haudach aus diesem Anlaß das Vertrauen der Bersammlung auszujprechen. Alan dürfe den Ausgang der gerichtlichen Verhandlung nicht abroaiteii, da bis dahin Monate hingmgen. Ter Beschluß eines Vertrauenö- votumS für Stadto. Hanbach könne dein Anjehen der Versammlung nur nützlich sein. (Bravorufe.) Gegen die Stimme des Stadto. Loder wird der Antrag der Vorschlagskommission angenommen. Stadiv. L ö b e r bemerkt zu seiner Abstimmung, daß er ebenfalls zu Stadto. Hatibach volles Vertrauen habe. Nachdem Oberbürgermeister Al ecu m dem inzwischen er- fctjicncncn Stadto. Hanbach den Bejchliiß der Versaminlinig mitgeteilt hatte, sprach dieser seinen Tank hierfür ans. Er be- mcilte werter, daß er in der ganzen Angelegenheit nicht den geringsten Vorwnri verdiene. Irr habe sich iür die Sache besonders interessiert, e.nmal weil sie technisch besonders mterefiant sei, sodann, weil er mchr gerne über enuae abnünine, was er nicht ocr- nehe. Er Halle es für bedanerlich, daß er ohne jeglichen Grund Derartiger Beschimpfungen ausgesetzt geivesen sei. 'Mitteilungen. Ein Herr Gustav Bergen gibt in einer Eingabe der Stadt Ratschläge über die Art der Vflasierung, der Erhaltung des Haupt- tauals nsw. Der Vorsitzende teilt weiter mit, daß nach einer im Gieß. Anz. veröfjentlichten Roriz bei unserem Regiment in Zukunft nur noch Mediziner und Apoiheter vom 1. April als Einjährige em- gestellt werden sollten. Ties bedeute eine Schädigiing unserer Universität, weshalb es sich empfehle, beim Mimstermm des Innern entsprechend vorstellig zu werden. £>0l8t;id>c Caac5td?au» Zur inneren KusiL- Tie , Wirtschaftliche Vereinigung ' hat an die Fraktionen des Rcichslagcs folgende Aufforderung gerichtet: „Aus den iveiteften Vottskrei.en uiid in Zeitungen verschiedener Parteirichtungen ist ver tebha.te Wuu,ch laut geworden, daß sämtliche bürgerliche Parteien des Reichstages in einer gemeinsamen Kundgebung zu den Vorgängen auf dem Gebiete der auswärtigen Politik, aus die sich die dem Reichstage dorriegenoen Interpellationen ^ziehen, Stellung nehmen möchten. Dic Wirtschaftliche Vereinigung würde es für zweckmäßig halten, wenn eine solche gemeinsame Knndgebung an Seine Majestät den Kaiser und an den Bundesrat erfolgte. Die Wirtschaftliche Vereinigung sieht sich zu diesem Vorschläge veranlagt, weil sie annimmt, daß eine Verständigung zwischen den größeren Fraktionen leichter zu erzielen jein wird, wenn oie Anregung dazu von einer Fraktion ausaeht, die hierbei für sich eine führende Stellung nicht in An,pruch nimmt. In ähnlicher Weste veröf,enllicht jetzt auch der Vorstand der tonseroaliven Partei eine Erklärung, worin cs mit Bezug auf die letzten Ereignisse heißt: „Trotz der vom Reichskanzler formell iibcrncmmenen Vcr.retung müßen Vorkehrungen getrogen werden, die eine W.edcrkchr solcher Mißstände für die Zutunjt mit Sicherheit verhindern. Wir sehen mit Sorge, daß Aeußerungen des Kai.crs nicht selten vazu beitragen, unsere auswärtige Pocklit in eine schwierige Lage äu bringen. Wir halten uns zu chrsurchtsvo.lem Ausdruck oes Wunsches verbunden, daß in solchen Aeußerungen zukünftig grögere Zurückhaltung beobachtet werde. Wir wollen dabei gleich mit Entschieoenheit seststellen, daß wir im Interesse der Würde und des Machtbewußtscins des Deutschen Reiches eine weitere publizistische Behandlung dieses Vorganges nicht für segensreich erachten können. Wir müssen wünschen, insbesondere auch dem Auslande gegenüber diejenige Ruhe und Geschlossenheit des Volkes zum Ausdrucke zu bringen, die für uns eine politische Rotwendigleit der Sclbsterhallung ist. — Die Berliner Morgenblätter melden: Der Tag des Zusammentritts des Bundesratsausschusses für auswärtige Ange.egenhci.en ist noch nicht bestimmt. Die zuständigen e t n z e l st a a t l i ch e n Minister werden dazu leibst hierher kommen. — Bei der Begründung der Interpellation to. ren der Dacky-Tcle^raph- Vcröffentlicyung am Dienstag nächfrer Woche im Reichs- tage werden die Varteien sich zunächst auf eine kurze formelle Erilärung beschränken und die Antwort des Reichskanzlers abwarten. Eine Adresse an den Kaiser, die von freisinniger Seite angeregt war, hat wenig Aussicht, da die Konservativen nicht zu st im men. Die Absicht der wirtschaftlichen Vereinigung betreffs einer gemeinsamen Kundgebung der bürgerlichen Parteien an den Kaiser und an den Bundesrat ist durch die Veröffentlichung der Erklärung der konservativen Partei überyolt. Der Zagdbesach de8 Kaisers iu Oesterreich. ist zu hoffen, daß die Regierung von diesen Steuervorschlägen schließlich selbst zurückkommen wird, ohne erst kost spielige Experimente zu inachen, wie f. Zt. mit der Fahr- s Beginn der Tafel verfügten sich Nr. 263 Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 7^. November 1908 Der »letzene» flnjtlget äm-bv ä erldieim täglich außer W iZ* V 1**1 31 tt^Ai Ulljvl Fernjprech - Amchlüste: Ä S W fut btt iNebafnon 112. ■ 9 < aa ZE General-Rnzeiger für Gberhefsen für Die iages iimumet Notaifonrdruck und Verlag der vrübstschen Untv.-Ynch- und Sletndruckerei «.Lange. Redaktion. ExyedMon und Druckerei: Zchulftrahe r. L.'aenieii- H V«L bis Donnittagg 10 Uhr. _____0 H 4- L ® c 3 L Q L > c 2 £ ü a ® 2 3*6 c v ® I 0 ® m l C Q. n s.3 u-E ® ? ■o i »5 _ U „ p O Q Q £ u . r\ 2=0'5 5® c: cs o I $ 1 LN y - ■2 v 3« jti O u ‘ 15 nicht na als baf le )ftx Stadtv. Seichelheim macht darauf aufmerksam, daß auch die übrige Einwohnerschaft, insbes. die Kaufmannschaft, durch die neue Bestimmung sehr geschädigt werde. Stadto. Dr. Biermer fuhrt auch es handle sich um die Erhaltung der seitherigen Ausnahmestellung der Akademiker hin; > äst- lich ihres Tienstanlritts, die man zu erhalten fachen musie. Weiter fragt er, ob auch die Universität schon dazu Stellung genommen habe. . 9tach einer Mitteilung des Stadtv. Eichenauer will der Rektor ebenfalls eine Eingabe an das Mnuslerium des Innern richten, daß der seitherige Modus bestehen bleibt. Die Versammlung stimmt dem Vorschlag des Vorsitzenden Hiera,if einstimmig zu. . Weiter wird mitgeteilt, daß das Baugejchaft Sinn L E o. gegen den Beschluß der Versamnilung. der Firma für ihren Neubau an der Bahnholsstraße lein städtisches Gelände an der Wieseck zu überlassen, die Hilfe der staatlichen Aufsichtsbehörde, angerusen habe. Die Veriaminlung ist damit einverstanden, daß bet der Verhandlung hierüber der Standpunkt der Stadtverordneten- versamnrlung möglichst scharf zum "Ausdruck gebracht wird. der Kommission habe er «ich überzeugt, daß die Verlegung der Bahnlinien ohne große Opfer nickt möglich Jet, daß der asthetrsthe Gesichtspunkt bei den Plänen berücksichtigt sei — wobei cS rucbt» schade, wenn ein auswärtiger Vaukünstler die Sackte noch einmal bearbeite — daß die Beschränkung der Industrie, Arbeiterwohnhäuser usw. auf bestimmte Gebiete erfolge,,und daß genügend Bauplätze vorhanden seien. Durch die Offenlegung der Baupläne könne man der Spekulation Abtrag tun. aber erst dann, wenn sich die Stadt genügendes Baugelände gesichert habe, ^e^- halb halte er die Tätigkeit des Stadterweiterungssonds |ur autzer- lutterscidpier des Antrags ausgetreten icül trag mitunterstützt, weil er angenommen. 1 baureifes Land vorhanden war. o.nrch e teilige Interesse hätten. Stadtv. Dr. Ebel teilt mit, omz er r deräusschusses anderer Ansicht gcivorbcn et hineinreden. ,, . _ . ar . Stadtv. Grünewald ist der Ansicht, daß man den Antrag Winn in seine einzelnen Bestandteile gliederet solle. 2er Vorsitzende bemerkt, es habe niemand behauptet, daß Stadw. Winn die Stadt zu schädigen versucht habe. Man habe jetzt schon viel zu viel Sachverständige, bie in die Plane wolle, glich des Son- solle iit-1 kaufen !ln- billig, lug geländ überzeugt, daß ein Sachverständiger nicht nötig fet Die Bau- quartiere feien vielfach zu klein, weshalb man zu viel rur Straßen-, aelände aufwenden müsse. 9Dlan solle den Borfchlag betr. des Sachverständigen anuchmen, damit werde allen Zeiten gebient. Die Annahme von Stadtv. Dr. Biermer, daß Interessenten als Stadtverordnete leicht in "Versuchung kamen, in erster Linie ihr Privatinteresse zu vertreten, weise er zuruck. Er verwahre fid- dagegen, daß er mit dem, Antrag etwas sur sick erreichen wolle, er lyibe stets im Interesse der Allgemcinheit- gcarbeitet, wofür er den frülseren uneben je&tgen Oberbürgermeister als Zeuge anrufe. Wenn die ^tabt viel an thren^ Bau- plälen verdiene, komme dies in erster Linie den großen Steuerzahlern zugut. Wenn das Gelände des stadterweiterungssonds billig verkauft werde, so habe die Allgemeinheit den 9hifcen ordentlich nützlich. t ~ Stadtv. Huhn weist darauf hin, baß es dem ganzen Gewerbestand schleckt gebe, wenn es dem Baugewerbe schlecht gehe. Deshalb seien Tausende an der Sache interessiert. -X/te Stadt müsse deshalb alles tun, damit für Baulustige Baugelände vorhanden sei. Deshalb sei er für die Offenlegung per Baupläne, die gerade den Nichtspekulanten nur willkommen sein könne. Der Vorsitzende bemerkt, die schlechte Lage des Baugewerbes sei durch die schlechte wirtschaftlich^ Lage überhaupt ver- Aufgekkärte Klatschgeschichten. I ^aup?L ^'es^omm7fast^L bei Bauplätze haben I ^^in^seine,,einzeln^ machen. Bezüglich des Hausneubaues des Herrn Schaaf habe der Antrag zurückzuführen feien, unb 2, einen ^sachverständigen 5ur Begutachtung dr B Versammlung am 23. Januar d. I. em Baugesuch vorgelegen I aptniffe Mißstände geklagt worden, insbesondere ungspläne anzunehmen. . . das nicht beanstandet worden fei, iveil man sonst gegebenenfalls r). den Bauplänen zu langsam vorangegangen. Es möge Nach mner Geichastsordnungsuebatte ' o das HauS hätte erwerben müssen. Er habe dann mündlich mu es - Antrag zu weit gehe, aber auch aus den Exzessen hcmte nur über den Antrag der Kommission und über ien Ursprung- Herrn Schaaf verhandelt, um ev, die Zurücksetzung der vorderen Knne man ihre Berechtigung erkennen. Daß licheu Antrag Wmn abgestimint wird. yauS'ront iu die fonftige Stravenfluchtlmle zu erreichen. Tie .. Heforberte Ringstraße sckwn oeplaitt sei, habe er Für den auf A b l e hnung des A n trag s W i n n Uuten Sache hätte nicht unter 20000 Alk. gemacht werden können, wotür d e von chmi k/efo de te ^nsM.^e P ntragstellung ge- den Kommisfionsvorschlag stimmeni LberburgermelsterMecum, die man 3,9 Quadratmeter Straßengelände erhalten hatte. Angesichts Vlan gestatt' einen vorzüglichen Blick aus die Gestaltung Bergg. Keller, ^orgr und HeyligeMtaedt, sowie die Stadtvv- dieser Sachlage baue die Baudevmatia,. daaan abgesehen, der -chanen- Plankeinen an- Dr, Biermer Brück Dr. Ebel, Erchenaner Emmens »abe- Versammlung einen entsprechenden Antrag zu unterbreiten. h * (yADfQ hieien hätte müsse man dem Antragsteller schon nrckst, Haubach, verchelheim, Helm, ^ann,Jughardt, Ktmmm,-erb, Stadto. Löber hätte gewünicht, daß der Sachverhalt f^t Ä SrauVÄur sein, daß nun- Orbig, Petri Plank, Dr Schäfer, Schafsstaedt, Wimmenauer. früher der Versammlung mitgeteilt worden sei, bann wäre das , .. (Strafen rascher ertiggestellt würden. Früher seien Dagegen stammen die Stadtvv. Huhn, --ober, Loos, Simon, Gerede jedensalls nicht entstanden, r ”'c*L£Ä em«jt worden, t SB. bei Trotz und Wmn. Der Abstimmung enthalten irch die S ad oo. Der Borjitzende erwidert, es sei in der Angelegenheit den^Stratzenanl gerB ri 8 L B^tzstraß-, Grünewald und b-l,rich Nicht -nwei-nd und die Stadiob. genau nach dem Beschlutz der Bersammlung beriahren worden, S"adehu mon^en Ed nm ° orden sei. Für eine ver- Fab r, Gabriel, Dr. Gntck-rlch, Dr. Laberkorn und W-llens-ls. weshalb eine Mitteilung an sie unnötig gewesen sei. äcktlicke Behandlung des Antrags sei deshalb keine Berechtigung Damit ist der Homminionsantrag angenommen. Beig. G e o r g i stellt fest, daß dem Vorsitzenden in der An- vorhanden, dagegen müsse er Verwaltung einlegen, daß man Baugesuche. Ifcs;.“ »Ä'ÄsLsxvaÄsst’; Versammlung umnöglich Wenn SS’ÄfitaJS bi? Zugehörchkeit von Stad!?eroiL ^en kommtt ?^Lin?C- SÄ b gewöhnliche Bier- infoIge ihres Berujes die städtischen Interessen verletzt wer- werd^ , wenn oe^ G s cm Backsteinmacherhäuschen im ''^LlL^^SL'L'^F-brikneubau^r Nr,na HZ Auch hiersür ^'^^L^rma te «nc der Versammlung. ES i=i uon 3nt«eiie Jüi ^11 ?n ein B a h n w S r t ° r h ° u s aus Mit, daß die ^wa bte Ultt Klunk habei mieten ?^ll^. cn ein Vorwurf fein. eine vollständige räumliche Trennung des Zucht- und Milchvieh- statigung erhalten, daß das> ganze ^rede ^lachch war. Derrn Stadtv. Löber meint, bie Ausful-rungen des Herrn Wmn, ch^hrs vom' Schlachtviehverkehr eintreten müsse. Im Wei- Pas^e ist ^sUchimW^ts^^ge,aÄwor^n,daß d^Stadl ^ncn CL durchaus zustimme, müsse mit dem gewünschten allg^ gerungsfall werde die Stadt die Kosten zu tragen haben. Tw irt btt ^dne^traße W Mk. Mpie, er ^e bc>.'balb davon ab- ^Einen Bebauuiigsplan versöhnen. Er habe gehorch daß auch Peinigten Kommissionen schlagen vor, einen definitiven Beschluß gesehen, mit ihr in Unterbantrtungen A treten. ^DerVor sitzende I [)Cutc lwd| billiges Gelände zu haoen ist. , Re seren t W üor .u erwartenden Reichsgesetz nicht zu fassen, da mau noch betont, daß gerade durch beraitigen^Klatick) ernst^E,,,^,E ..f gesagt, daß die Urbesitzoo mehr mit Instinkt, wie mit taurnianni|d)a: n^ t ^sse, was es bringe, aber den jetzigen Zuchtviehmarkl Platz Haber abgehalten werden, mit der ^tabt in Verhandlungen öu ^l^lation an ihrem Besitz fest hielten. _ Dagegen sei zu sagen, ntit ^glichst geringem Aufwand abzutrennen. Wenn das Reichs- treten. I daß bie meisten Urbesitzev Landwirtschaft trieben und vorwärts I ^^etz eine wettere Trennung von Schlachthof und Drehmarktplatz Der allgemeine Bebauungsplan. kämen, ohne bie Bodenpreise zu treiben. sei deshalb durchaus erforderlich macht, sott der Schlachthof an seiner jetzigen Stelle Der Antrag Winn u. Gen., der auf Schaffung eines all- nickst nötig, einen Spekulationstaumel zur Raison zu bringen, der bleiben. .. gemeinen großzügigen Bebauungsplans und Erlassung eines Preis- niemals bestanden habe. - Stadw. Troß tritt für Annahme des Kommisslonsbe,chlu,,es ausschreibens dafür hinzielt, soll nach einstimmigem Antrag der Stadtv. Troß ist der Ansicht, daß auch im.inneren Den ?in, während Stadtv. Krumm dem Klatsch entgegentritt, daß dafür bestellten Sonderlommission abgelehnt werden. der Stadt Otemebur geschaffen werden müsse. Wenn in dem Versammlung nichts an dem Markt liege. Stadtv. Winn tritt nochmals in längeren Ausführungen seitherigen Tempo luci^rgiarucitet wer^, tonne es noch Iahte Nachdem der Vorsitzende noch bemerkt hatte, daß mau für den Grundgedanken des Antrags ein und wendet sich dauern, bis die Mühlgaise bis zur Vahnhosstcaue durchgesuhrt bis sur weiteren Beratung hierüber verlässigen wolle, wie in mehreren Punkten gegen den von Stadtv. Biermer erstatteten sei. Von der Verlegung der Ober he, fischen, Bahnlinie sei tm ^as Interesse der Landwirtschastskammer finanziell gehe, wird Ansschußbericht. Die Verlegung der oberhessischen Bahn, die Antrag Winn nicht die Rede, aber daduru), daß man die -o proz. Kommissionsantnig einstimmig angenoinmen. in dem Kommissionsbericht einen breiten Raum einnehme, habe Steuererhöhung in bas Feld führe, sei die anfänglich für den Sckulanaeleacnbeiten. nichts mit dem Antrag zu tun. Er wolle nur in Gemeinschaft Antrag mrya'wene Stimmung .ui oas Gegenteil öeifebrt nwrben ? 009 «trtrrtifhifltrfau mit der Felbberemigimg zweckmäßig angeorbnete Unterführungen Aus der Tätigkeit von TerraingesellsaMten könne nichts gutes Bis zur Errichtung einer neuen (Uv.) Klasse der r5ortbilbungs- schaffen unb ebenso jetzt bei und mit ber Fcldbereinigung die Haupt- für die Stadt entstehen. Mit der Offenlegung der Baupläne sei schule werden bie für ben nächsten Winter erforberlichen Mittel stcaßenzüge angelegt lfaben. Daß eine große Anzahl Bebauungs- auch die geheimnisvolle Täfigrett des Stadterweiterungssonbs^nickst ^230 Mk.) bewilligt. .. Pläne vorhanben fei, sei richtig, aber bieS sei erst bei ben ^st- mehr nötig. Gegen die verschiebenarlige Behmrdlung der ^>tadt- Zum Hanb f er tigkeitsunterr icht sind die -inincb« ftellunqen der Kommission der Fall gewesen und z. TI. eine Folge verordneten müsse er sich entschieden wenden, eo gut man Rechts- düngen so zahlreich erfolgt, baß etwa 50 Schuler zuruckgewiesen des Antrags. Die Stephansmark "isarre schon seit 10 Jahren anwälte in die juristische Kommission wähle, dürfe man auch I werden mußten. Es sollen nunmehr zu den 2 bestehenden ber völligen Planfestsetzung. Durch die Offenlegung des ge-1 Bausachverständige oei Der "Baudeputation nicht aolchnem Er weitere Abteilungen gebildet werden, wofür bie angeforderten samten Bebauungsplanes werde billiges Gelände für Bauplätze beantrage naineittliche Aostimmung, uni zu sehen, tocr die Speku- 250 Mk. bewilligt werden. .. geschaffen. Die Anfertigung der Bebauungspläne durch das Tief- latwn für nützlich Halle. , Für die Stadt m ä d ch e n s ch ii l c an der West-Anlage find bauamt genüge ja, aber man solle doch über ihre ©efamtgeftaliung Stadtv. ftrumm bemerkt, es sei von der Versammlung noch neue Schulbänke notig, die aus bem noch verfügbaren Kredit einen tüchtigen auswärtigen Sachverständigen hören. Jeden- nie einem Bauplan zugestimmt worden, den nmn ihr verheim- 2700 Mk. bestritten wwden können. Die Vcrfammlung ul falls sei Mangel an Industrie- und Arbcilerquartieren vorhanden, I lickst Ijabe. Im übrigen solle man sich nicht stundenlang über damit einverstanden, ebenso mit der freihändigen Vergebung, auch fehle es an zum Bebauen fertiggestellten Straßen. Die vor- Nickstigkeiten unterhalten. Bezüglich der Tatchkett der einzelnen Verschiedenes. handenen Bebauungspläne genügten vielfach den Amprüchcn mckst, Kommis!ionen beststst doch em Unterschied Man dürfe niemand Q . . , r . s|?m.K or.,fll_p mirh hrm Nwickinen- ba bie einzelnen Bauauarticre öfters zu klein feien. Die Fest- m Kollision jiDifWen feinen unb den staotrichen Interest en bringen. 'Usaalan ber /o^Anlagewirb bem MaschE- legung ber Hauptstraßen müsse kommen. Damit, baß ber Stabt- Wenn Stadw. Troß burch bie beantragte namentliche Absttm- meistervttem ^Klopfholz jur eine Ausstellung von Drucstachen erwetterungssonbs Gelänbe zu billigem Preis abgebe, sei er ein- mung die Spekulanten kennzeichnen wolle, so muffe er sagen, aus hiefigen Druckcreieii überlassen. . - . verstauben dagegen könne er bie Bildung von Terraingesellschaften daß .nan sie in ber Bevölkerung ganz genau kenne Lediglich Einem neu gegründeten ament u rnv nwurdeeu nur als schädlich für die Stadl bezeichnen. zur tünftlerischen Bcgutachmng der Plane Sachverständige heran- Turnhalle zu ben üblichen Bedingungen an einem Bwcyenapeiiv Der Vorfitzenbe bemerkt, es sei richtig, daß die inzwischen zuziehen, bazu habe man kein Geld. Gewiß wurden Fehler uberlasscn. . _ vorgelegten "Bebauungspläne infolge des Antrages ausgearbeitet gemacht, aber auaj das, was letzt beantragt werde, 1 cd ließe i pater c Eimge Ho I za bgaben aus der -Dand werden genehmigl, worden feien Ebenso fei das beschleunigte Tempo in der Straßen- Fehler nickst aus. An der Frage der Verlegung der Ooerhestischen cbenfo die freihändige Vergebung der Walow^garbetten und Holz- Herstellung nicht durch ben Antrag hervorgerufen. Bahn konnte man nicht Vorbeigehen, wenn man bie Schaffung lMuerlohne. . Srabtv. Dr. Biermer verweist auf bie den Stadtverord- eines allgemeinen Bebauungsplanes erwog. Don der Offenlegung I Dem Ei sv er ein merken ine seither von ihm benutzten neten mitgeteilten Aeußerungen der Oberbürgermeister von Darm- der Baupläne sei kein Zurückdrängen der Spekulation zu er- Wiesen zu den jettherigen Bedingungen. 'Elasten. stabt uni. Mainz, nach benen der Antrag des Sonbevausschusses warten. Die Privatspekulanten folltcn ber Stabt jwrangehen Die steilen Straßenteile, durck) bie ine elektniche W das richtige trifft. Der Oberbürgermeister von Mainz hält cd mit bem Verlauf billiger Bauplätze, benn wenn bie S.adt allem I wird, sollen mit Grauwacre aepflastert werben. hanbelt «ich zwar für unbedenklich, bie Straßenpläne in ben Hauptzügen billig verkaufe, bedeute bicö nur ein^ Gescheut an bre Käufer, um Teile bcr Bahnhof-, ber ^ieoig- unb ber §rantfurllr öffentlich zugänglich zu machen, bagegen fei es nicht richtig, baß Wenn etwas bie Bautätigkeit in ber estadt^heoe, p fei b^ em In der Kaplans gaffe wird bie Pflasterung^^suchsweie man die genauen Baupläne auf Jahre hinaus festlege. Daß die großer städtischer Grundbesitz. Der größte lycini) iü:s Bauunter- mtt Vulkanplatten ausgefnhrt werden. Der crforderlick)e Krebst ' Frage ber Verlegung der oberenlschen Eisenbahnen von bcr nehmertums sei das Spekulantentum. Bei ber Anlage neuer von 4000 Mk. wird bewilligt. ... . , . . Kommission so ausführlich behandelt worben sei, habe feinen Straßen fei mit Rücksicht auf^die städtischen rZinanzen Vor.icht Em Wirtschaf ts konzesf ionsgef uch des Gg- 1« Grund darin, daß man sie für eine bebeutnngsoollc Vorfrage go geboten. Die Stadt fei nickst ec^lb daran, daß die Bebauungs- für ^hnhofstWße 48 wird abgekchnt, da m der dortigen Gegend halten habe. Personen, die an der Kenntnisnahme ber Bebammcfs- plänc für die Schwanzlach unb die Stepl-ansmark noch mcht ferttg- kein Bedürfnis für eme neue 2Birt|d)ait Dorücgt Em gleich^ Pläne irgendwie interessiert seien, dürfe die Einsickstnahme nicht gestellt feiern Wenn Mangel an -^uplätzcn vorhanden sei, solle artiges Gefuch von Wilhelm Prell fui: KreuElatz L' gestattet fein. Auch in den Stadtverorbneten-Versanimlungen gebe inan ihn beseitigen. Er sei für Stärkung bes Grunbstuckswm,s Mcaiirz), bei dem es sich um ben Uebergang einer bestehenden cd Personen, die zu den Jnterefsentengrupyen gehörten; wohl in Der Stabt. Der Äommissionsbericht stelle bie Sachlage zutreffend Wirt,ck»aft handelt, wuL befürwortet. jeber Stadt sei dies der Fall. Wenn bic gewählte Kommission dar und wer für den Kommissionsantrag stimme, handle damit . —- — zu einer bestimmten Stellungnahme gekommen fei, sollte dies im Interesse der Bevölkerung. Die Zahl derer, die an rheumatischen Schmerzen, Gicht- doch auch für bie übrigen Mitglieber ber Versammlung überzeu-1 CLtadto. H u yn verwahri Hth Dagegen, vaß er ^r^ruianl > Hexenschuß,Fschiaöre.leiden, iftLegion und wißen wohl die wenigsten genb fein. Was bie Atage ber Heranziehung auswärtiger Stabt- in Grunbstücken fei. Sem ganzer Grundoe,itz vefteye aus 12UU luic jie jn wirksamer Weise nicht nur uorübcrgeuenb von den Dcrorbncten betreffe, |o sei barauf hinzuweifen, baß bie drei be- Quadratnietern ererbten Landes. schmerzen, sondern auch gänzlich geheilt werden tonnen. Gerade fragten Oberbürgermeister doch audi durch ihre jahrelange Tätig- Nach einer persönlichen "Bemerkung des, Stadto. Gr üne- für bie genannten Leiden, die naturgemäß auf das ®emüt bepri- fnrfihprftntihta feien Die Ausiübrunaen des Antragstellers walb bemerkt Staotv. Dr. Biermer, baß er einem Berickst unciend Wilken, werden viele m der Regel leure und nach Gebrauch d-b-, unb erffct sich A«a» W erörtern, wieviel Per,onen an der Offenlegung bcr Plane m- Udje_.Latunmung. ’i’littcL um mdjtd unoerfudji su lassen und schtteßsich doch imnier tereffiert seien. Es handle fid) um l1 -j '.ijiillioncn Quadrotmeter I stadw. i n n fuhrt aus, das Gespenst der spelulantenfurcht I ,v,eder enttäuscht zu werden. Den vielenTausenden an Glicdcircii;en Grundbesitz, der im "Besitz von 162 hiesigen und 12 auswärtigen I treffe hier nickst zu, denn die hiesigen Bauunterneh'.nerjnen .Hand- Rbcumattsmus :c. Leidenden bietet sich nun Aussicht auf Hcilun-i "‘'enteil fei Zwei Drittel des Geländes fei im Besitz von 12 aus- werllr, die aus Gegenseitigkeit arbeiteten, aber keine Spekulanten, und Beireiung von ihren Schmerzen, indem sie den heilkräftigen märtiacn und drei hiesigen Großgrundbefmern, während alle an- Wenn das Baugelonoe hock) in Preis komme, werde es ihnen „Karmelttergeist Amol und Amolwatte" verwenden, die in Avolbcwn d;ahler - das gegen- nickt mehr möglich sein, fo wie seither zu bauen. Auch er und Dro.gcnhandlungen zu Haven und. Dieselben heilcn auW Deren -eute ..man yao ; ’ J g 1 ■' baß bie Stab mäg idjt nie! ^^Länbe faufe, aber man heirimet unb tu bieavirfiainfett aUfeitig oon heröonagerib^^ ... • ,r. , f,, q; , .n;arzien. auner anderen auch von dem bekannten Leibarzt Si ' un.eu ...iii..-,iiaßig hoheil piuisti wnder ver-1 Heiligkeit des Pavites, Piuö X. Professor Dr. Guis-eppc Petacci ui LiJ.-c b'.. g icicii, id urt.cn auu) au,er m|t beitem(Stiolg crvrobi und bcguiachiel worden. Außerdem liegen 'loglickstbei ber öclbücreinigung das Straßen- ;ahtreiche andere Anertennungen von Auioritalcn vor, gewiß ein os u erhalten, spreck e für feinen Antrag. Die glänzender Beweis für die Güte des Amol, das in teiner Familie t , Du . r gesehen habe, hätten ihn nicht davon I als Familienbausmittel fehlen sollte. L7/nl »WfÄ S Ä -»>,« veise 2* «tfttt hhaq W., LW srtz 1‘insnb u.„ Nt taff; b" >° «e 5 L"Lk?-tz -nthalten, A-Winn,1.bi, ÄXDotJule^ )lun9 der fog ^^khlossen, dütz ubn den uriMng° 9^innlautfr- «tt ter Mm . T St°L JS* Labr. ^dt, Krumm, Leib 'edt, Wimmenauei' ®i*. VJ» W Cladlvk ™ die Ztadivr cn und Wallechls" ien. Krosdorser Bez levauungsvlanes zu ^2 joll bejürworwi nevers unteridjreibt. nmacherhäuschen im htcn. Auch hiersm lvärterhaus auj auungsplanesi eintn mcter stark iverdea yuroenbcn. stückes von Nickard z verwendet werden, ia erklärt. m Ministerimn der hmarftplad räumlich iftc damals von der ires Gelöndestück an. zern. Der Leterinär- ng nicht weit genug, icht cui' das zu e." classcn. Vom Miui- dic LandwirtsilM g des Maritcs habe. Haltung des Narch- idit» uni) Milchoch muffe.' Im & tragen haben. Ja beiinitvtox BeW da dk: zu Luchwichn-rti-^t? Wenn ME- j und Liehmd^? feiner ictzigen M LsmMiollsbeW sch cntgegentrilt, M5 nmcn. neck hatte, da m verlässigen m ;r finanziell gehe. M ersorderllchen »»» | 6t find die Ahüler iugWi» Mn 2 bestehet - (f w ***" , We^Änlagc ft- Die BcrMmlung' S5* idtvegarvelr^ ta w » ’**’ -Skß uorut>clll; nI1cit. ö<.< werden s WtzZ il der^^l.kb bw .,m sfbjft tztzsK lüb 0 Ausnahm ronner Rittsrgasss 8 ^aErktsifPasse 97 6511 Ausverkauf sind die besten und bequemsten Telephon 298 Telephon 298 mit einer HAUPTPROBE vormittags 11 Uhr November 1908, abends 5 Ujm* pünktlich Habe Bleichstrafrc 27 (Himcr- haus) ein (09198 im NEUEN STADT-THEATER. weder'» ges. gesch. Ileisch- Räucherapparat Für jede Haushaltung unent behrlich wegen Geschäftsaufgabe inToiielten-d. Haushaltungsartikeln 120 cm Schürzenblaudruck garant. beste echtfarbige Qual. bisheriger Freis O? Mtr. 1U5 jetzt Mtr Pfg. Ov 90 cm breite Schnrzenstoffe in karierten und gestr Muster, sehr haltbare 4 P Qual. bes. billig jetzt Mtr. Pfg. »v 100 cm breites Rockfutter bekannte weiche Qual. 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L Ouvertüre zu der Oper „Fidelio“, op. 72 in E-dur . . . . L. van Beethoven 2 Konzert für Violine und Orchester op. 77 m D-dur..... - Brahms 3. Symphonie (Köchel No. 5041 in D-dur........... 4. Sonate No. 1 in G-moll für Violine solo . . - . - • • 5. Ouvertüre op. 21 zu „Ein Sommernachtstraum . F. Üendclsohn-Bartiioluj Eintrittskarten- I- Platz Mk. 5.-, IL Platz Mk. 4.-, III. Platz Mk. 3.-, IV. Platz Mk. 2.50, J^mtnttskarten. gtudentenkarten Mk. 1.—. Kl. Partitur-Ausgabe sind in der Musikalienhandlung des Herrn ERNST CHALUER (Rudolphs Nacht), Telephon No. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und abends an der Kassezu haben. Zur Hauptprobe Mk. 1^0 (für Mitglieder Mk. Schülerkarten Mk.0.u0. Oeffnung des *1 heatera 4 /, Lhr. Das 3. Konzert (Kammermusik-Matinee) Böhmisches Streichquartett findet am 6. Dczbr. statt. Gültigkeit haben blaue, rote und rotweisse, ungültig sind gelbe Karten. 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