kavit; fragt: Gibt es jemanden außer einem I Behandlung gefunden, daß mir seiner Arbeit einen ersten glaubt, daß der deutsche Kaiser so kolossal Preis in Höhe von 40 Mk. zuerkennen. reizen, brandmarkt. Die heutige Nummer umfaßt 18 Seiten. hr: Eelez^. l. Leicht. baisions-Aiids^ löi s. ® ti s. « 9 ti 2 s s S oo >2 <5 StaMiejn 0 MannMilitil. Kinder vom chr: 2.-15. Z-!: 1 2(11 2(1) 5 H| Für die Beantwortung der zweiten Frage erhält Herr Bepp den zweiten Preis in Höhe von 20 Mk. Die beiden Preisarbeiten werden demnächst in den CTrraraaTBTuniTrsaanf ■'■■irmn nwn «mi WTihn i Dieses unbewußte Komödiantentum gibt dem in Wahrheit^ närrischen Eigenbrödler ein spaßhaftes seelisches Gleichge-) wicht und macht ihn für den ihn Durchschauenden zu einer: komischen Figur. In der Ginbildung, so lehrt Ibsen, liegt das Glück, liegt unser bester Besitz. Der Habenichts, der von der cmfhorchen- den Mitmenschheit unabhängig ist, vermag sich unbekümmerten Frohsinn zu bewahren. Wie viel schlimmer dran» ist der von allen mit Argusaugen beachtete Reiche! Demi stimmt selbst die Statistik zu, die einmal ausgerechnet hat> daß der Bettlerberuf der gesündeste ist, so daß man jedem) kränkelnden Millionär nur den Rat geben kann, sich ihm zuzuwenden ! Die Welt will betrogen sein, heihts schon int mittelalterlichen „Narrenschiff" Sebastian Brants. Die Lüge ist des! Lebens Zauberborn. Wehe dem, der sie uns nimmt, ohne eine andere an ihre Stelle zu setzen. Wer da in düsterer! weltferner Waldeinsamkeit Leben und Leute nicht erkennen lernte, wer durchs Leben schreitet wie durch die lautere Natur eines hohen Bergwaldes, spielt, so demonstriert Ibsens mit bitteren tragischen Humoren, in der Welt der Menschenl nur die Rolle eines Ritters von La Manch«. Er erlebt selbst und bringt den anderen nur Enttäuschungen. Er glaubt dem Bäcker, der an seine Ladentür schreibt: Morgen wird umsonst gebacken, und byiEt nicht daran, daß auf jedes Morgen ein neues Morgen folgt. So kurios ist das Leben, lächelt Ibsen unter Tränen, so seltsam und so selbstverständlich, so znfalts- und so widerspruchsvoll. Ihr faselt von Moral und geht an ihr mit Grazie vorüber, ihr Lebenskomödianten. Eurer alter Sittentempel ist innerlich morsch und hohl und ihr seid zu schwach und zu bequem, einen neuen euch zu errichten. Den zu bauen war auch der nordische Sittenkritiker) nicht berufen. Wir müssen auf einen Anderen, Größeren warten, der das vermag. p. W. — „N o ch ein Kölner" schreibt uns: Sie bringen in Nr. 55 eine naturwahre Notiz über den Kölner Karneval. Nur am Schluß befindet sich ein kleiner Irrtum. Ich lese dajelbst „Trick Dich eröm!" Sollte das nicht ein Druckfehler sein, statt „Drieh Dich eröml" Der Kollier drückt sich nie herum, sondern er dreht sich herum, wenn ihm etwas nicht paßt." Uli er. gemeind«. 'Reimet, nj Wtrlc:, ioe. »Mühfc Ausseld Mte unb b: ,m Lonnig ' jeder (fattty 1)____UL lj 13 (41 teil an, ww* mauöwärtim Wahnsinnigen, der gl , , , dumm ist, daß er versuchen sollte, den für unser Flotten- Budget verantwortlichen Minister im Interesse Deutschlands zu beeinflussen? Wir wissen wohl, daß unsere deutsch- eindliche Presse dumm ist, aber wir haben nicht geglaubt, >aß diese Dummheit so weit geht. In den Couloirs der französischen Kammer glaubt man, daß die Nachricht der Times über den Brief des deutschen Kaisers an Lord Tweedmouth auf einem Irrtum oder auf Uebertreibung beruht. Die Kommentare der Pariser Blätter sind äußerst vorsichtig gehalten und beschränken sich fast ausschließlich auf Zitate aus der englischen Presse. Der Lord der Admiralität, Tweedmouth, hat in- „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" zum Abdruck gelangen. * 25 Jahre im Dienste der Gießener Landwirtschaft. In äußerst würdiger Weise verlief am Donnerstag die. Feier, die der landw. Lokal verein Gießen zu Ehren der 8 5jährigen, dauernden Präsidentschaft seines Borsitzenden, des Oekonomicrats Sch lenke, veranstaltet hatte.' Gegen 121/2 Uhr versammelten sich im Restaurant Felsenkeller etwa 6t) Herren, Mitglieder und Freunde des Vereins und des Jubilars, um an festlich geschmückter Tafel bei den Klängen einer Musikkapelle ein Festessen einzunehmen. Im Namen des Vereins begrüßte und beglückwünschte zunächst Braucreibesitzer Btchler als 2. Vorsitzender den, Jubilar und hieß alle Gäste und Mitglieder freundlich! willkommen. In seinen weiteren Ausführungen suchte er! ein kurzes Bild des Lebensganges des Jubilars zu geben) und an der .Hand dieser Skizze zu beweisen, wie Oekonomie-i rat Schlenke stets schon in jungen Jahren gegen sein Vater-j land und in älteren Jahren in seinem.Stand und Berufs treu seine Pflicht erfüllt habe. Er sei es, der an seinem' Teil ganz bedeutend daran mitgewirkt habe, daß der Landwirtschaft allmählich wieder der Platz einaeräumt werde, der ihr gebühre. Besonders aber habe sich Oekonomierat Schlenke um den Verein verdient gemacht, der ihn hertt^ als Jubelpräsiden feiere und darum habe sich der Verein erlaubt, ihn zu seinem Ehrenmitgliede zu ernennen und! ihm eine künstlerisch ausgeführte Ehrenurkunde zu überreichen. Als Vertreter des Landw. Bezirksvereins feierte Oeko- nomierat Hoffmann-Hofgüll die nimmermüde, rastlose Tätigkeit des Jubilars im Interesse der hessischen und der gesamten deutschen Landwirtschaft. Er sei der Vorkämpfer! und unentwegte Verteidiger aller der Maßnahmen gewesen/ die heute zum Nutzen und Frommen der Landwirtschaft^ durchgesührt seien. Mit dem Ausdrucke der Hoffnung, daß-l der Jubilar auch fernerhin seine noch rüstigen Kräfte wenigstens teilweise in den Dienst der guten Sache stellen möge, schloß der Redner und ließ seine Ausführungen ebenso Witz die vorigen in ein Hoch auf den Jubilar auskliugen. Der Vertreter der Provinzialdirektion, Regierunasrat Welker, feierte Oekonomierat Schlenke als allezeit hilfsbereiten Betrat der Behörden, sowie als praktisch und humaw denkenden Menschen, der auch an seinem Teil stets zum Ausgleichen scharfer wirtschaftlicher Gegensätze mit beigetragen habe. Auch er hofft, daß die Tätigkeit des Jubilars! noch recht lange und segensreich sei und leert darauf fein' Glas. Für Prof. Tr. Gisevius sprach dessen Assistent Dr. Bö h - ner und betonte, daß Oekonomierat Schlenke immer ein; großes Verständnis und Entgegenkommen für die Betätigung der Landwirtschaftswissenschaft gehabt habe, wofür ihm das Landw. Institut Gießen und besonders dessen Direktor zu warmem Dank verpflichtet wären. Aus diesem Gefühle der Dankbarkeit heraus erlaube er sich ein Hoch auf, den Jubilar auszubringen. In bewegten Worten dankte der Jubilar für alltz die schönen und anerkennenden Worte, die ihm heute zuge^ rufen worden seien. Er habe versucht, das zu tun, mass er für seine Pflicht gehalten habe. Oft habe oer Versuchj fewtnbt len ^nnlifyj ,m SRalife, ; .und Ayjtz tF* ci C c da Recht schaffen wollen, bereiten oft üblem Unheil die Bahn. Unrecht Gut gedeiht bisweilen wohl und manches falsche Wort bringt Segen. Denn launischer, faustischer Zufall ist das brutale Prinzip des Lebens. Wem dieser günstig ist, der kommt davon, fei er nun in den Augen seiner Mitmenschen ein Gerechter oder ein Schächer; wer ihn wider ich hat, der geht zu Grunde. Ter Erdemoesen Panzer gegen den Ansturm eines schweren Geschickes besteht in deren Anpassungsfähigkeit. Wie die Wildente, dieser himmelstür- meude adlige Bogel, in dunkeler Dachluke sich wohlgeborgen fühlt und fett wird, wenn ihr die Flügel zerschossen sind, so die meisten Menschen. Die lahme Wildente findet ihren bergenden Kasten: der Mensch, der seine Kaste verloren hat, der Deklassierte, behält trotzdem zumeist seine Selbstliebe, und bewahrt sich die Selbsttäuschung. Denn wir alle leben von der Lüge Gnade. Beneidenswert ob seines leidlos unbekümmerten Glückes ist der Tor, der von großen Phrasen und kleinen Einbildungen lebt, der in trägem Egoismus von ernsten Plänen fabelt, der mit dem Leben spielt, stets ein froheres Morgen so taten wie sorgenlos erwartet und die Hoffnung noch au,pflanzt am Grabe — des Nächsten, das ihm gar bald nichts ist als „ein schöneS Deklamationsthema". Wie viele Hjalmars leben doch unter uns! Der eine will es verheimlichen, der andere schämt sich gar nicht, es zu sein, mancher weiß es selbst nicht. Ein Hjalmar zaudert niemals, gleich sicher im Reden wie im Tun (Tun meist gleich Nichtstun!), wenn auch freilich sein Reden sich niemals auf fein Tun, sein Tun sich niemals auf sein Reden bezieht. Seine Existenz wird durch ein einziges Motiv ungestört bestimmt: durch die Sorge um sich selbst. An andere zu denken, für andere gar zu handeln, ist er unfähig. Es büiitt ihn, als fei das Leben eigens für ihn erfunden. Er ist für sich, um mit Stirner zu reden, „der Einzige". Darin beirrt ihn nichts, nichts stört ihn; darum kann er auch so graziös sein, darum erscheint er dem „Idealisten" als ein Genie. Ein Hamlet geht an fernem ungeheuren Genüssen, mit dem seine schwachen Kräfte in tragisck)em Widerstreit liegen, feig zu Grunde. Ein Hjalmar hat kein Gewissen und keine Moral, aber er ahmt Die Worte und Geberden des Gewissens und der Moral nach, ja er hegt sie mit der zärtlichsten Neigung. Das ist seine Nüance. Er aber glaubt selber mit lächerlicher Naivetät an sein Gewissen und seine Moral. Dadurch entfaltet er eine blendende, bezaubernde Unschuld. 3b}eit$ „Wildente". Eine Vorbesprechung. In der großen deutschen Ibsen-Ausgabe von Brandes, Elias und Schlenther bildet „Tie Wildente" mit den „Gespenstern" und dem „Volksfeind", die ihr vorausgehen, einen Band. Nach der aus den „Gespenstern" sprechenden Erkenntnis und den im „Volksfeind" gesammelten Erfahrungen, darnach und daraus, entstand „Die Wildente". Wieder will der Dichter „Gerichtstag halten" über der Menschenwelt wunderlich Wesen. Mit dem Richtschwert schneidet er tief in Lebendiges und was er aufdeckt, ist die alte Erkenntnis, die Schiller schon in die Verse faßte: „Nur der Irrtum ist das Leben, Und das Wissen ist der Tod." Ein Ehepaar, dessen weiblicher Teil einen Fleck auf der Ehre hat, ohne daß der Gatte, der Photograph Hjalmar Etdal, der einst ein Maler werden wollte, es weiß, lebt arglos glücklich. Frau Gina ist die tüchtig schaffende, ver- nünftig besorgte, wiewohl ungebildete Trägerin des leidlichen Wohlbefindens, das durch den großwertigen, mit fick) und bcn Seinen fortwährend harmlos Komödie^ spielenden Gatten nicht die geringste Förderung erfährt, toein Vater, em ehemaliger Offizier, der mit einem schlauen GeschäftS- wanne ein industrielles Unternehmen gründete, hatte das Mißgeschick, in eine dunkle geschäftliche Kalamität verwickelt zu werden, bereit ganze Verantwortung ihm zufiel, unb er wußte ins Gefängnis. Nach seiner Freilassung findet er im Hause des Sohnes ihm völlig gcnügenben behaglichen Unter» Ichlupf. Da schneit der „Idealist" aus wellferneii wilden Bergen ins Haus, der allen helfen und sie aus der Lügenwelt, m der sie zufrieden leben, befreien will. Er, der Mann der „ibcalcn Forderung", klärt in bester Absicht den Galten über die Vergangenheit seiner Frau auf. Doch damit erreicht er nichts, als daß das Töchterchen der Frau, bas der Mann für sein eigenes hielt, unschuldig sich selber opfert, um dem vermeintlichen Vater seine unendliche Liebe zu beweisen. Der Durchschnittsmensch, so exemplifiziert Ibsen, ist voller wunderlicher Schwächen, und zwar sowohl der, der Uns im wesentlichen gut, wie der, der uns mehr böse als gut dünkt. Im Grunde ist eigentlich jeder nur schwach, reiner.ganz gut und keiner ganz böse; Toren allzumal. Die Stig? 5 Unter welchem Könige? Unter diesem Titel veröffentlichen die durch ihren fanatischen Haß gegen Deutschland berüchtigten Times einen Brief ihres militärischen Mitarbeiters und knüpft daran Betrachtungen, die nur als ein neuer Verhetzungsversuch gegen Deutschland betrachtet werden kann. Der erwähnte militärische Mitarbeiter des englischen Blattes schreibt: „Ich halte es für meine Pflicht, Sie zu ersuchen, die Aufmerksamkeit des Publikums auf eine Angelegenheit von ernster Wichtigkeit zu lenken. Es ist zu meiner Kenntnis gelangt, daß Se. Majestät der deutsche Kaiser kürzlich einen Brief an Lord Tweedmouth über die britische und deutsche Flottenpolitik gerichtet hat, und es wird versichert, daß dieser Bries einem Sßerfucfye gleichkommt, den für unser Flottenbudget verantwortlichen Minister im deutschen Interesse zu beeinflussen. Der Brief ist zweifellos authentisch, und eine Erwiderung daraus ist abgeschickt worden. Unter diesen Umständen, und da die Sache bei der Anzahl von Personen, denen sie höchst unkluger- und unglücklicherweise mitgeteilt wuroe, zum offenen Geheimnis geworden ist, erlaube ich mir daraus zu bringen, daß der beregte Brief zusammen mit der Erwiderung ohne VerKug dem Parlament vorgelegt werde." Die Times bemerken dazu u. a. in einem Leitartikel, sie seien in der Sage, die Mitteilung ihres militärischen Mitarbeiters zu bestätigen. Niemand könne glauben, daß der Kaiser den Brief zu irgend einem anderen Zweck als im deutschen Interesse geschrieben habe. Falls der Ehrenrang eines Admirals der britischen Flotte einen ausländischen Potentaten zur Einmischung in die inneren englischen Angelegenheiten durch geheimen Appell an den Ches eines Departements, von welchem die nationale Sicherheit abhängt, berechtigen sollte, wäre die Abschaffung solcher dynastischen Höflichkeitsbezeigungen eine dringende Notwendigkeit. Falls der deutsche Kaiser England etwas über ein billiges Einverständnis über Rüstungen zu fachen habe, so besitze er amtliche Wege hierzu; keinerlei Privatbeziehungen, die er huldvoll zu Personen der englischen Negierung unterhalten möge, könnten die Abweichung vom regelrechten Verfahren Und die Zuhilfenahme voü pravateni Einfluß entschuldigen, dem einige Männer zugänglich wären, wenn er von-hoher Seite komme. England sei jetzt berechtigt, die Veröffentlichung des Briefes und der Erwiderung zu verlangen. Es gebe keine Diskreion in solchen Sachen. Lortd Tweed- nwuth sei ein öffentlicher Beamter, er sei als öffentlicher Beamter angegangen worden. Nichts als vollste Oesfent- lichkeit könne genügen. Die Lektion für England sei klar. Wenn vorher Zweifel über die deutsche Flottenvermehrung bestanden, so könnten nach einem solchen Versuche, den für die englische Flotte verantwortlichen Minister in einer dem deutschen Interesse günstigen Richtung zu beeinflussen, in anderen Worten: nach einem Versuche, es den deutschen Rüstungen leichter zu machen, die englischen zu überholen, keine Zweifel mehr verbleiben. Diese Ausführungen sind selbst der englischen und französischen Presse zu stark. Die deutlich erkennbare Absicht der Times, auss neue Zwietracht zwischen England und Deutschland zu säen, wird in den bisher erschienenen englischen Blättern aufs schärfste zurückgewiesen. Der Star, der den Artikel der Times als durchsichtigen Versuch, die öffentliche Meinung zugleich gegen Deutschland und gegen die Politik der Einschränkung in den Flotlenausbau aufzu- Nr. 57 Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 7. März 1908 Sonntags. - Beilagen: ▲ a. a. a W A A A A Ak jährlich Mk. 2.20; durch« n?i\-ber.tiu-i) jB Abhole- Zwei ®iebtiierSamiltenbl8ttcr; All ATI AT NW M U M MW MM U* monatlich Z Pf.; durch sssiUlliLnlLllcl ZI ImIlILIIlI Eäs? zweimal monall. Land- ■ EL ■ ■ H M ■ BL W WW WL && Zeilenpreis: lokal Io wirtschaftliche Aeitfrageu Wr 'ir W M ▼ v M W W xr W 'v auswärts 20 Pfennig. Fernfprech - Anschlüsse: AW Verantwortlich für die Redaktion 112, 9 ä 99 vr aa für den politischen Teil: General-Anzeiger für Gberhefsen WM 8r"Ä7'T^"°sn"mmer notati»n;dk!lS und Verlag der vrühl'schen Unlv.-Vllch- und Steinörurferei. R. Lange. Redattian, Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. bt6 vormittags 10 Uhr. 11 2 S zwischen das Reutersche Bureau zu der Erllärung ermächtigt, daß der Brief des deutschen Kaisers an ihn eine rein persönliche Mitteilung enthalte, die ihm nicht in seiner Ligenschaft als erster Lord der Admiralität gemacht wurde; ie habe mit dem englischen Marineetat nichts zu tun. Der Sekretär von Lord Tweedmouths sagte, am kommenden Montag werde eine Mitteilung über die Angelegenheit an das Hans der Lords gelangen; bis dahin sei die Veröffentlichung der betreffenden Korrespondenz nicht beabsichtigt. Ein Berliner Telegramm der „Köln. Ztg." sagt: Zu dem Briese des deutsck)en Kaisers an Lord Tweedmouth, der den „Times" Anlaß zu so heftigen Ausführungen gibt, kann einstweilen nur bemerkt werden, daß wir es hier mit einem Privatbries zu tun haben. Ferner ist en,gegen den Angaben der „Times" sestzustellen, daß dieser Bries unmöglich die Tendenz gehabt haben kann, auf das englische Marinebudget irgendwelchen Einfluß auszuüben. Der Brief dürste vielmehr den irrtümlichen Aeußerungen entgegentreten, die in England über den deutschen Flottenbau verbreitet sind. Bei Schluß der gestrigen Sitzung des englischen Unterhauses hat auch Staatssekretär Asquith folgende Erklärung abgegeben: Es ist Tatsache, daß Lord Tlveedmouth am 18. Februar von dem deutschen Kaiser einen Brief erhielt. Es war eine rein private und persönliche, in durchaus freundlichem Geiste abgefaßte Mitteilung. Tweedmouths Antwort war gleichfalls privat und nicht förmlich gehalten, und weder der Brief noch die Antwort war dem Kabinett mitgeteitt worden. Ich möchte im Hinblick auf gewisse Vermuttma »n, die. wie es ch"'n) ^c.ran geknüpft werden, yinzusügen, daß das Kabinett schon vor der Ankunft des Brieses zu einer endgültigen Entscheidung über den Marine-Voranschlag des Jahres gelangt war. (Allgemeiner Beifall.) 2ins utto natto. Gieße n, 7. März 1908. Unsere ersten landwirtschaftlichen Preisfragen: 1. Wie wirkt ein, wie wirken zwei, wie wirken drei Zentner Kunstdünger pro Normalmoigcn auf den Ertrag und auf den Reinertrag? 2. Wie folgen - Früchte richtig nach einander, um die höchsten Erträge an Körnern, Wurzeln und Zlnollen zu bringen? sind beide nur von den Landwirten Heinrich Schneider in Utphe und Wilhelm Bepp V. in Bellersheim befriedigend beantwortet worden. Die erste Frage namentlich hat, nach dem Urteil des Herrn Professor Dr. Gisevius, > durch Herrn Schneider eine so zutreffende und gediegene gesät habe, aber niqiing sein, bei es inu|)e der guten abend 8 P7, für dringende l’'älie sicher anzati eilen. D»JX Wetter S e t-v Bed. Himmel März am — 0, Hande) des 92.5U | Elektriz. Lahineyer . 4% Uesterr. Goldrente. . 80.00 237.9o . 137,2m wlrö fite tausendfach ärztlich 6. 6. Xordd. Lloyu iurkeidose . trennen, haben. 2 4 2» 9" 7" 6. 6. 7. Rinder- frühstück Berliner liandelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat. Bank Diskuntu-Konnnandit. Dresdner Bauk . . Kieditaktieu . . . Baltimore- und Ohio- Eisenlahu . . . bottuardüahu . . . Luwoaru. Bisen bahn Uesterr. tSLaaisuutm . Inuee-ldenD-Eisenbahn M'o 4% 3-6 3% März 1908 °/o russ.Staatsaul. 19Ua 4>^ u/0 Japan. Staatsanleihe 4% Uonv. Türken von luub . 198.50 . 111.50 8 WSW WSW . 25 9J . 143.80 . 118.00 . 26.00 . 101.30 . 150.70 3^°/< 3% 3 U °' 119.00 103.20 205 00 183.30 113.^5 194.90 209.50 101.20 95.30 157.50 82.95 92.55 82.85 91.50 92.00 99 20 99.8m 94 30 103.50 60.50 60.90 94 00 87.20 94.90 Giessen, den 7. März 1908. Grossh. JPolizeiamt, Reinhart. anlassung, über die Sache zu sprechen; wenn die Aeutzerung ge. legentlich ihrer Verteidigung gefallen wäre, so hatte vielleicht die Frage wegen Wahrung berechtigter Jnteregcen aufgeworfen werden können. Da dies aber nicht der Fall war, mußte das Urteil bestätigt werden. Tageskalender. Stadttheater: Samstag Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Collin über Ibsen H. Arndt, Bahnhofstr. 39. — !>r. Slipper, Wilhelmstr. 2. — Dr. Meyerhoii, Süd-Anlage 7. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Blektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. PakelL Harpener Bergwerk. Laurahütte...... ?\urdd. Lloyd . . . . . Übeischles. Eisen-Industrie . 123.70 . 238.00 . 139.00 . 174.40 . 137 40 . 202.90 ittießener Strafkammer. )( Gießen, 6. März. Erblich belastet. Ter 19jährige Dienntneu^l O. R. von Strebendors stand wegen widernatürlicher Unzucht unter Anklage. Tie unter Äusichlul; der Oeftentltchreit geführie Verhandlung ergab, daß der Angeklagte vor zwei Jahren mit einem Rind und voriges Fahr mit einem Schaf unzüchtige Handlungen vorgenommen har. Ta er nach dem Gutachten der Rteotzinaivehörde ein genug zurückgebliebener, erolich belasteter Men,ch i]i und iroch in sehr jugeiwltchem Alter steht, billigte ihm daS Gericht miwernde Um- Itande zu und jepte für den einen Fall 3 Wochen und sür den anderii 10 Tage Gefängnis an, die aus 1 Äi onat Zurückgeführt rourben. < Teieionssche K.ur-sSiea'icisie Giessenei Anzeigers, mitgetedt von der Bank ihr und Industrie, Giessen. Ij'rauklurter itörse, 7. März, 1.15 Uhr. . 150.80 . 49.70 . 85.50 . 85.70 . 96.40 nm”vnt£?a’ühr“S. tifen? M irschapotheke Reichsanleihe do. Konsols . . do. Hessen . . Oberhessen und sein Schauspiel „Die Wildente". Sonntag nachmittag . Zi/z Uhr: , Zwei Wappen". Abends 7^ Uhr: „Fräulein . Iosette — meine Frau ". Freidenker-Vereinigung: Sonntag abend 8^ Uhr, > im Hotel Einhorn: Vortrag von Dr. Bruno Wille: „Die : Mythe vom Kreuz". Kolosseum: Samstag 8 Uhr Programmwechsel. Kinematographentheater: Sonntag Programmwechsel. Kaiserpanorama: Sonntag Programmwechsel. Der Rhem von Mainz bis Köln. Montag, 9. März, vormittags 8 Uhr Musterung der Militärpflichtigen der Stadt Gießen, Jahrgang 19-0 8, vom Buchstaben A bis R inkl. * •• Ein Erfolg der Gießener Industrie. Für die ausgedehnten Gebäulichkeiten der hiesigen neuen Jrrenanslall am Stadtwald wird eine Fernhelzungsanlage eingebaut werben, mit der eine Warmwasserleitung für Bade- und sonstige Zwecke verbunden werden wirb. Wie wir mitteilen können, ist bie Ausführung ber technisch sehr interessanten Än- lage vom Großh. Ministerium ber Firma H. Sch affstaedt übertragen worben. •• Schwurgericht. Als einziger Fall für diese Schwurgerlchtspenode steht am nächsten Montag den 9. März vormittags 9x/2 Uhr die Sache gegen bie Margarete Gott- mann von Friedberg wegen Kindestötung. Den Vorsitz führt Landgerichtsrat Holzapfel; die Anklage vertritt Staatsanwalt Dr. Brill und als Verteidiger fungiert Rechtsanwalt Raab. *• Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Karl Schwöbel zu Erbach i.O. ein'e Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bürgel; dem Schulamtsaspiranten Alex. Muth aus Osthofen eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gensingen. Die Frau in Staat und Gemeinde. Im Saal des Einhorn-Hotel sprach am 5. März Frl. v. WelLze ct°Bertin über die Frau in oiaat und Gemeinde. Die Rednerin führte zunächst aus, wie schon in früheren Zeilen die Frauen eine hoch- angesehene Stellung eingenommen haben, insbesondere bei den allen Germanen. Im 'Mittelalter hatten die Aebttsstnnen der Klöster Gandersheim, -peDort eine große Macht. Spüler haben einzelne hervorragend begabte Frauen Einfluß auf das öffentliche lieben gewonnen, insbesondere m England Elizabeth Fry, Mary Woll- slonecrast und andere. Im vorigen Jahrhundert bewirkte der Umschwung der wirlschafllichen und sozialen Verhältnisse eine gänzlich veründerle Stellung der Frau; durch bie Erfindung der Dampi- maschine wurde die Arbeit der Frauenhand entiverlet, tausende von Frauen sahen sich gezwungen, außerhalb des Hauses Erwerb zu suchen. Ain schwerer 'Mühe haben sich diese Frauen das Recht auf Arbeit erkämpft, insbesondere in den höheren Beruieii; nur widerstrebend wurden die Unioersiläten den Frauen geöffnet. Noch heute sieht es mit der Vorbildung für die Unwerfiidt, überhaupt mit der Mädchenvildung m Deutschland, insbesondere m Preußen, traurig aus; die |o dringend notwendige Reform der Mädchen- bildung läßt iwch immer auf sich warten. So erwachte in den Frauen das berechtigte Verlangen, auch em Wort milzujprechen in der Schulverwaltung, wie das m anderen Ländern, speziell Amerika, längst der Fall ist. Ebenso kann bie selbständig erwerbende steuerzahlende Frau daS Recht beanspruchen, über die Verwendung der Steuern mitzubestimmen. Auch bei dem so notwendigen Schutz der Fabrikarbeiterin, Gewerbeauisicht, Schonung der Wöchnerinnen, Mutterschastsversicherung wäre die Anleilnahine Der Frau an der Gesetzgebung wünschenswert. Auf sozialem Gebiete, insbesondere der öffenlllchen Armen- und Waisenpflege bedarf unsere Zeit dringeiid der 'Mitarbeit der Frau an maßgebender Stelle. od)on sind m fast hundert deutschen Städten Frauen als städtische Armen- und Waisenpflegermnen mit gleichen Rechten und Pflichten wie bie männlichen Pfleger mit dein beiten Erfolge tätig. Es sei wünschenswert, daß auch in hiesiger Stadt Frauen als städtische Armen- und Waifenpstegerinnen angestellt ivürden; man dürfe habet am Entgegenkommen der städtischen Behörde hoffen. Zum Schluß gab die Rednerin einen Ueberblicf über die Erfolge des Frauenstimmrechts im Ausland. In England, Norwegen, Schweden, Dänemark, sogar in Island haben die Frauen das kommunale Wahlrecht, in Finnland auch das politische. Jii vier Staaten der amerikanischen Union, sowie in Australien haben Frauen alle politischen Rechte und üben diejelbep zum Segen dec Gesamtheit aus; nachteilige Folgen für das Familienleben haben sich nirgends gezeigt. In Deuifchland will der deutsche Verband iur auszubringen. Noch manches kernige und treue Freundeswort wurde im wetteren Verlaufe der frohen Feier gesprochen, so feierte Inspektor S ch u cy a r b ® Neuhoi den Jubilar als Polntter, Herr Müller den Jubilar als Kriegskamerad, Dr. Kle- berger erwähnte die großen Verdienste des Jubilars an dem Ausbau des Landw. Instituts Gießen und .Herr Rinn- Heuchelheim erinnerte an die frische frohe Werträtigkeit des Jubilars als Vorsitzenden zu Gunsten des Vereins. In bester Stimmung btieben die Teilnehmer an der Feier nach Schluß des offiziellen Festessens noch längere Zeit vereinigt, um sich schließlich in dem Bewußtsein zu einen schönen und würdigen Tag begangen zu Höchste S.empevanu Niedrigste „ Die nach- A ».»Ja sind Sonntag den 8. März nur stehenden la V 1 L l ü vou 12 Lin mittags bis 12 ehr nachts Türkeuluse..... 4% Griecli. Monopol-Aul. A% äussere Argentinier öu/0 Mexiuauer . . . 4ya°l0 uluueseu . . . Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. . . . 'lendens: behauptet. Berliner 1 Cauada E. B..... Darmstadter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz; fest. Ein trauriges Schicksal. Tem früheren Witt Py. o. auv ^etzlar sind sieben im Rückfall verübte Vetrugsfäile zur Last gelegt. Ter tm 71. Lebensjahr itel^nbe Angeklagte hat, naclfdem er Die Feldzüge 66 und <0 mUgemaa-t hatte, in Vvri unebenen stabten Weftlaiens Wirtsä)aften bctricoeu u. sich eines guten Rufes erfreut, bis er vor einigen Jahren seine Familienangehörigen verlor und dadurch finanziell ruiniert wurde. Von dieser ^eit war er auf die Mildtätigkeit vvn^Ver- wandten angewiesen und da er bei ihnen keine bleibende Stätte fand, ließ er sich in Wirtschaften beherbergen und verköstigen unter Verschweigung seiner Mittellosigkeit. In einem hiesigen Restaurant übernachtete er uno entfernte sich am andern Tage mit dem Vemerten, er käme später um zu zahlen. In Dutenhofen und sttödgen verschwand er heimlich ohne die Zechen zu begleichen, ^u Grvsteii-Vufeu ent,ernte er sich unter dem Vorwande, er wolle einen oreund besuchen uno nachher zahlen. In Garbenteich gab er an, er müsse sich erst Geld in Gieren holen und ui Reiskirchen bemeß er die Wict,eMi dhäe Zahlung uei- Ische unter her Angabe, er wolle in der 'Rahe ein WatScotal übernehmen. Ter Wirt in Ällicke gab an, er hatte den Angeiiagi.en, angesichts seines Allers und des guten Einbruchs, den er auf ihn machte, doch beherbergt und verköstigt, wenn er auch gemußt hätte, oasz er dafür^ keine Vergütung betaute. Xvr Angeklagte war geständig, in alten Fällen bie Absicht gehabt zu hooen, Die Wirte um ihr Geld zu bringen, da er doch vollständig mittellos war. Tas Gericht setzte für Die sechs ersten Falle ats uouenoeic Betrügereien je ü Monate Gefängnis an; der letzte Falt bei dem Wirt zu Mücce wurde nur als Betrugs- ver,uch aufgesafst und sollte mit 6 Wochen geahndet werden. Angesichts des leuijerigeii guten Rufes und oes hohen Alters des Angeklagten wurden Die Gtnzelstimstn auf das zulässig niedrigste Matz zuruagesuhrt, was eine Gesamtstrafe von 4 Monaten Gefängnis ergab, worauf 4 Wochen Untersuchungshaft angerechnet werden. ______ empfohlen. Er kräftigt, wirkt nachhaltig sättigend und lässt während des Unterrichts kein nervöses Hungergefühl aufkommen. — Nur echt in blauen Kartons ä 1 Mk., niemals lose. nicht den erwünschten Erfolg gehabt und manchmal wurde der Erfolg durch kleinliche Kritik und Nörgelei sehr verbittert. Aber noch heute stehe er auf dem Standpunkte wie in seinen jüngeren Jahren, immer das zu vertreten, was er für das Richtige halte. Es sei ihm nicht immer vergönnt gewesen, das zu ernten, was er tu vieler Hinsicht schon eine Beruhigung sein, Saat zu Nutzen und Frommen der deutschen und besonders der hessischen Landwirtschaft mitgewirkt zu haben. Eine ganz besondere Freude sei ihm stets die Tätigkeit im landw. Lokalverein gewesen. Tiefer Verein sei einst durch die Tätigkeit des Gey. Hosrats Thaer begründet worden und es zieme sich wohl heute ganz besonders, seines Gründers zu gedenken. Er habe als schwachen Beweis der Dankbarkeit des Vereins für die Familie des längst Entschlafenen ein kleines künstlerisches Gedenlblatt machen lassen, das der Vorstand im Einverständnis mit den Mitgliedern demnächst der Familie überreichen werde. Hier im landw- Lokalvereiu, wo durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch alle beraten, habe auch er, der Vorsitzende, ein großes Teil seiner Erfahrungen gesammelt und darum wünsche und hoffe er, daß der Verein zum Segen der hessischen Landwirifchaft weiter wachsen, blühen und gedeihen möge und bitte die Versammlung, in diesem Sinne mu ihm ein Hoch auf den Verein Frauenstimmrecht (gegrünbei 1902, Sitz Hamburg) die Frauen politisch schulen und ihnen die Bürgerrechte citampien. Der hessische 1,'aiidesverem ist dem deutfchen Verbände angefchlossen; er har Ortsgruppen mit zahlreichen Mitgliedern in Worms, armstabl und Mainz. Die Rediierm forderte die anwesenden Frauen au', dem Vandesverein beizulrelen. — Die Ausführungen der Rednerin wurdeii beifällig aulgenommen, eine Diskussion, m der sich die meisten zustmimcnd äußerten, schloß sich an den Vortrag an. --Oppenrod, 6. März. Eine große Freude wurde einem hieiigen Bürger in dieser Woche zuteil. Er hakte sich bei dem Losegeschäft R. Buchacker in Gießen ein Los von der tf r i c Ö b e r - g e r P ferdelotterie genommen und gewann damit den zweiten Preis. Er I)it ihn für einen entipieu-endeii Preis schon verkauft. -t- Friedberg, 6. März. Dem heutigen Vortrag des Herrn Pfarrers Falke aus Frankfurt a. M., veranstaltet von der Kirchlich- positiven Vereinigmig, wäre um des Inhalts willen eine noch größere Zuhörerschaft, namentlich aus Laienkreijen zu wünschen gewesen. Redner, der das Thema: Der Vorzugdes Christentums gegenüber den andereii Religionen von heute, historisch inid philosophisch von religiösen Gesichtspunkten aus behandelte, beschäftigte sich namentlid) eingehender mit dem Buddhismus, von dein er drei formen unterschied: die alte, uns in der Literatur überlieferte, und die beiden neueren, deren eine Gegenstand unserer Heidenn.isiion ist und deren aiidere bekaiintlich iii den Kulturländern Fuß gefaßt hat. Dein durch letzteren Punkt besonders geweckten Interesse kam in der anschließeiiden Besprechung Dekan Schrimpf aus Butzbach mit der Mitteilung entgegen, daß Pfarrer Falke den gleichen Gegenstand in einem sehr beachteten Werk behandelt hat. Ter Verelnsvorsitzende Pfarrer Dr. Sied« m a n n aus Rodhenn v. d. H. konnte den tiefen Eindruck des Vortrags feststellen: bie Zusage des Redners, der einen Vortrag über die Resultate der vergleichenden Geschichtsforschung über die von der Wissenschaft erörterte Frage hinsichtlich der 2let)nlifeit oder Jdentidät des Lebens und Wirkens Jesu und Buddhas in Aussicht (teilte, wurde vom Vorsitzenden im ledha't betimbeten Einoer-- stänbnis ber Versanimlung bankenb angenommeit. Als weitere Vorträge sind zu melbe»: am 8. Alärz im Evangelischen Arbeiterverein;' Piarrer Freundlteb aus Vilbel, über Gottesglauben; am 15. März in ber Evangelischen Vereinigung; Direktor Dr. Otto aus Offenbach, über bie heilige Elisabeth; am 12. März nn Ge- chichlsverem; Oberlehrer Dreher dahier, über das Friedberger lirkundeiibuch. x Friebberg, 6. März. T ie Pläne für den Neu- und Umbau des Bahnhofs find jetzt vollendet und sollen in Kürze aufgelegt werden. In den Kreiien der GesäMtsleute am und um Den Bahnl-ofsplatz ist man gegen die Verlegung des jetzigen Bahnhofs. __ Dec Alkohol. Tem Schindler I. X). buit aitshain ging ein Strafbefehl über 10 Tage Äast unter der Anfastübigung zu, daß er im letzten Winter eines Nachts nach 10 Uhr in seiner Hofreite durch Schimpfen und Schveteii ruhefiörenden Varm verübt habe, so daß ein Acenichenaufiauf statt,and. 'Jiao.) dem Urteil des Schüffeit- geruchts, das bte Strafe auf Einspruch des Angetlagteit auf i Woche herabgesetzt hat, ist der Aitgettagre ein durch übermäßigen yiltoljolgenuHi degenerierter DJtcn,u>, der oern Schnapsverbot unterliegt. An jenem Aoenv sei der Beigeordnete, mu dem er verfeindet ist, an femem \)auie borocigcgairgen und dieses habe ihn in fv-lche Aufregung gcoraü;t, datz er ?ich zu den Ausichreuungen Hinreisen ließ. Tas Berufungsgericht ließ fich bie Sache auf Anfechtung durch den Angetiag^en lehr angelegen sein, zumal er beim Schpstengericht angegeoen harte, er sei ein „bischen" geistesIranl. Es uey ihn, wenn auch nur türz, auf feinen Geisteszustand untersuchen uno ordnete auch die Ladung mehrerer Zeugen an, um den öaüjDcrljait richtig auisutlaren. Ter Sachverständige bezeichnete ihn ais Alwhotepiteptiier, der aber gestrig noch nicht )o entartet ift, daß er für leine Straftat nicht verantwortlich zu machen wäre. Durch die Zeugen wurde Teftgeitcllt, daß er vielfach der Jugend zur Ziestafewe oes Spottes uno der Hänselei wird. Auch an dem in Nede flehenden Aoend Haven einige junge Leute mit Steinen nach feinem yaus gewogen, um ihn zu reizen und mag, nach Ansicht des Gerichts der Angetiagle angenommen haben, der zufällig üuroLigcIjciioe Beigeordnete, dem er bie Schuld an dem gegen ihn ergangenen Schuapsveroot zu mißt, stehe mit dem Wersen in Verbilidung. Unter diesen Umitänben erschien eine Freiheits- Itraie nicht sür angezeigt, roeshaib das Urteil ausgehoben und aus 2 'JJtart Geldstrafe erfannt iourde. 5 Mk. fürs Ansasseu. Bei einem Wort.oe^,e^ sa^.e oct ^andelsmann I. H. Don R a n )t a o t den ^Nachtwächter Gust. Marz von Eckartsborn an den Kleidern an. Tiefes hatte eine Beleidigungsklage mit der Bestrafung des L>. zu o Mark Geldstrafe zur Folge. Die von bem Angeklagten, erhobene Berufung nut dem Antrag auf t)reifpred)ung ivuroe zurungewiesen, da das Änfassen einen Ausdruck ber Mißachtung darstellt. Lügen. Ter Landwirt I. Sch. n. von Ranstadt war auf die Aussage der W. St. wegen Riißhandlung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Im GerichiSgeoaude unterhielt sich die St. über die Angeiegenlscu und lieb aaoa Oie Aeußerung fallen. Sch. habe gelogen. Tie Folge ioar eine Privattiage und Be- firasung der mit 3 Marr Geldstran. Tas Urteil wurde angeiochtrn und der Ehemann der Angeklagten brachte vor, der Ausdruck „Lügen" werde aus bem Lande ftets für die Unwahrheit sagen gebrann t; aus der Form der Aeußermig sei keine Beleidigung zu erkennen. Tatsächlich habe der Mager als damaliger Ang । .agLr auch bie Unwahrheit gesagt und mußte durch Zeugen 1 )ch ix' Ansicht, oaß man auü) aus dem Lande mit oe.n Ausdruct „Lugen", die wstsentliche Lüuual)rl)eit sagen versteht. Taß der iCLagtr dieses getan hat, ist mast nachgewiesen. Uevrigens haue oie üngetlagie Leine Ver> ’o Uesterr. Lil verrenke Ungar Goldrente . . Italien. Beute . . . Portugiesen Serie 1 . Portugiesen „ III iifiörse, 7- Mälz. Aufaugskurse. . 142.10 I Harpener Bergwerk . . —.— | Lauranütte . . . .uinbardeu E. B. Märkte. Gießen, 7. März. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkte kostete: Buller pr. Psb. 1.00—1.15 Alk., Hühnereier 1 St. 6—7 Psg., üäse pr. St. 6—8 Ps., Käsematte 2 St. 5—6 Psg., Erbsen p. Psb. 18—24 Psa., Linsen p. Psb. 25—40 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Psb. 00—00, Enten pr. Stück 1,8C bis 2,20 Alk., Ochsenfleisch pr. Psb. 80—88 ~ Psg., Kuh- imb Rinbsleisch pr. Psunb 80—82 Psg., Schweinefleisch pr. Psunb 66—80 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psb. 84 Psg., Kalbfleisch pr. Psb. 70—76 Psg., Hainmelflelsch pr. Pid. 64—-84 Psg. Karlosfeln pr. 100 Kg. 6.00—7.00 Mk., Zwiebeln pr. 4tr. 5,00—6,00 Alk., Milch per eiter' 20 Pfg., Weißkraut ver btütf 0 — 00 Pig., per Zentner 'Mk. 0.00—0.00. — Aepsel per Ztr. 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Alk. Nüsse 100 Stück 40—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Alk. Marktzeu von 8—2 Uhr. Auszug a. 0. Stcnöesamtsregiftern der Stadt Eietzen. Aufgebote. Februar. 28. Johann Heinrich Schulz, Bautechniker dahier, mit Anna 'Marie Arheilger in Worfelden. 'März. 2. Dr. Hermann Zahn, Physiker m München, mit Emilie Frenn Gebult v. Jungenjeld dahier. 2. Friedrich Textor, Oberlehrer in Worms, nut Emilie 'IBilö dahrer. 5. Heinrich Schäufler, Anstreicher m Saasen, nut Maria Wemholz in Haddamshausen. 5. Justus Friedrich, Schlosser, nut Wilhelmine Stiehl, beide dahier. 5. Heinrich 'Mosbach, Installateur, mit Anna Hermann, beide dahier. 5. Älugust König, Hoieldlener, mit Katharina Jene, beide dahier. Eheschlietzullgen. Februar. 29. Karl Uhl, Vandwirt, mit Katharine Schwan, beide dahier. 29. Bernhard Resch, Laglöhner, nut Marra Bock, geb. Schneibmüller, beibe dahier. Geborene. Februar. 26. Dem Kaufmann Jakob Heilbronner ein Sohn, Heinz. 27. Dem Schneider Heinrich Kaspar Wlnnecker eine Tochter, Ottilie Auguste Aimna. 27, Dem Schneider Ehristlan Vaubel eine Tochter, Ida. 27. Tem Monteur Karl Belloff em Sohn, Willy Ludwig. 27. Tein Fabrikarbeiter Heinrich Vlachtigall eine Tochter, Alargarete. 28. Dem Weißbinder Karl 'Marx em Sohn. 28. Dem Schr'einermeister Karl Klnigelmeyer eine Tochter. März. 1. Dem Rechtsanwalt Paul Adolf Hornberger ein Sohn, Herbert. 2. Dem lüthographen Karl Kramer ein Sohn, Aiax Ferdinand Heinrich. Gestorbene. Februar. 27. Elisabeihe Beck, geb. Weitzel, 68 Jahre alt, Ebelstraße 3. 27. Konrad Raab, Schneiberinelster, 71 Jahre ah Bahnhofstraße 26. 27. Ludwig Kölh, 2 Wochen all, Vandgraienslr. 5. 29. Wühelinlne Wallenfels, geb. Wahl, 57 Jahre alt, Marktplatz 17. 29. Friedrich Bender, Kausmann, 49 Jahre alt, Bahnhofstraße öl. März. 1. Sophie Schäfer, geb. Weller, 49 Jahre alt, Kreuzplatz 11. 1. Lptse Goltfchick, geb. Jacker, 74 Jahre alt, Vlebigllrafze 57. 2. Wilhelm 'Meiller, 1 Monat alt, Bahnho straße 56. 2. Vudwig Flamme, Gastwirt, 38 Jahre all, Neuenweg 5. 5. Luise Günther, geb. Simon, 46 Jahre alt, Diezstraße 15. Kasseler Hafer-Kakao 742,2 5,8 5,8 85 739,2 6,9 4,7 63 741,4 5.8 5,3 78 Staunt. M ' jj ff« M. i cl ‘r;-Nntpr Ä ,ecJ)Dtineß Liüi, px, j,,-. ^>!ch pr. M ''..-oWbtln t; ?«Btaut k1 u ^luct 40^ eAiker dahj^ •yennam 11 Di yunseniti' *5- mit Ihniin m ^aajeu, M, Lchio^ 1 J05b.Qct), £ Auguil Sonn Hanne Tchiv«, m SDlana -oü, •miet ein Sohr, ler eine Xodji-i, lau iiaubel ei?, mi Zahn, Will: 1U eine Tochin, -°l)n. 28. Leu 2Jlatj. 1. Teo 'eiben. 2. $tu and Heinrich. , 68 Jahre ch ■x, il Jahre o. t!andgralenslr.r I, AaMplatz ll iahnhoiiiraße öl U, üreiijpIflljU üiebiaiiwue öi, ! 56. 2. üuöuij L'uije tSünl^ . 8. März nm is 12 ehr nacliu IVilhelmstr. 2, - wtheke. Dsk ngen I b U9.0) eye[ • ' ’ DÄ kett ■ ' ’ .;ty|IJ -,'werk - ■ hergpekel,’ ’13' >nk. ^verk - ■ . ■ • • jub ieu-IuJllstri6 A .elsgy- ' ‘ iauk • • * 2$w k • • '1B ßauk - luanüit’ ■ ’ eubahu • ' iuuun . • ' M tiseubab** ■ li. 1Dg8kura«- ,-tfcrk- ' Verwalter Gr. Ortsgericht?- L'ch. An- vorsieher Vogt in 1529 Grossen-Buseck, den 6. März 1908. IX X XI Lose 540 20 3000 -Wellen. an 2000 „ -Wellen. I 638 1! Buchen-Astreisig B7/» Holzversteigerung Holz ver- 1520] Rin. Buchen-Scheit -Knüppel u n Fichten-Stännne von 40—49 1,44 cm Reis- am ii [1525 Rm. tneCL ahmann ’s Unterkleidung Fu^ Die Zusainmenrunft ist vorm. am Kel i Einlaufen! V-iL UZVSÄ Mi",, ,Lehrplan. B Tlufitinftrumcnte und Satten aller Art Offenb3ch-Mainl hef“‘b-yant«®Q;;tnliebic SdudWIan i» fteL I ssH/a I—ME— lllllll ■TW II SHeftüiiriitmi Änzcrt Prämiittinig Damen- und Kinder-Wäsche. Fichten Deidstangen Nutzknüppel 3 Meter lan Eichen- Fichten- WO 270 3500 550 15 11 25 109 15 38 10 36 157 158 91 85 12 218 65 35 70 , 30—39 , 25—29 unter 25 ii Eichen- Kiesern- Fichten- -Knüppel 1! BnAen - Verfteigerung. Donnerstag den 12. März L Is., des vormittags 11 Uhr, werden auf dem Bureau Großh. Bürgermeisterei Laudach zwei zum Schlachten bestimmte schwere Gemeinde-Bullen (Simmenthaler) öffentlich versteigert. 279 Rm. Krofdorf, den 6. März 1908. Der Bürgermeister Braun. 2801 280 400 400 16501650 540 540 20 20 Köiillirsvtchhreil. lieber den Nachlaß des Schreiners Franz Taver Wiedemann von Lich ist am 6. März 1908, vorm. 11 Uhr. der Konkurs eröffnet worden. Laubach, den 6. März 1908. Großh. Bürgermeisterei Laubach. Joche in. Möbel-Fadrikantcn laufen kann, schöpft an der Quelle VH und braucht keinen Möbelhändler! - Al Wir liefern direkt an Private und versenden koitenlos »H unser neuestes , .......... ,, . KZ« Musterbuch über moderne Möbel in künstlerischen gj Entwürfen lür bflrgeiiithe Diiil golbüracrlieho ffolimgs-EhiritlilDiiiieD W und leaen Liste von ca. !100 Referenden aus allen Teilen Deutschlands und des Auslandes bet, die gern AustunN A über unser Fabrikat neben. . rtg Lieferungen erfolgen mit öjabrtn. Garantie, tracht- Ma u. emdallagcnfrci und mit VZarantie nie gute Auturnt. Ra Ein Lagerbesuch (ca. 60 bis 70 ioinvlcttc Zimmer em- MM richtungen stets vorrätig) und eine Besichtigung gnseres Wa Fabrik-Etablissemenls ist lohnend und die Reue rentiert sich. Conr. bauer Söhne, FuSd« (21) Alleinverkauf: 1530 Otto Ratschlag, Wäschegeschäft. 366 752 27 Holzverfteigerungeu. Donuerstag den 12. und Freitag den 13. März kommt im Ellingshausener Gcmeindewald folgendes Holz werdeu. 8 Fstm. Eicheu-Stämme unter 25 cm 3. Pflaster- und ChKusfieruttgsaröerterl (in 1 Los) ca. 300 qmBasall-Reihenpflaster und ca.lOOOqm Chaussierung. Es kann aus ein ober mehrere Lose zusammen angeboten werben. Zeichnungen und Verdingungsunterlagen können auf unserem Baubureau, Licherstraße, emgeseheu, woselbit auch die Angebotsformulare ohne Zeichnungen, solange der Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben werden. Die Angebote müssen verschlossen in besonderen Umschlägen, nach Losen getrennt und mit entsprechender Aufschrift versehen porto- u. beslellgeldfrei bis spätestens 511111 Erosfmmgstermine am 6. April 1908, vormittags 11 Uhr Holzversteigerung. Mittwoch den 11. ds. Mrs. soll im Grüninger und Dorfgiller Markwald folgendes Holz versteigert r 11 i, Fichten- „ Wellen Buchen-Reiser Brenn- u. Nutzhotz-Bersteigermg. Donnerstag den 12. Ma^z, vormittags VrlvNbr ansangend, kommt im Gemeindewald Cleeberg aus nachbenannten Distrikten nachstehendes Holz zur Versteigerung: Brennholz. Distrikt Herrenwald 11: 216 Rm. Buchen-Scheit und Knüppel. pfad von Grüningen nach Garbenteich. Das eichene Wagnerholz kommt zuerst, und dann, gegen 10V2 Uhr, das Fichten- und Kiefernholz an der Kreisstraße Dorfgill- Garbenteich bei Holz Nr. 669 zur Versteigerung. Grüningen, den 6. März 1908. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. Gil berl. Das Stangenholz kommt am zweiten Tage zur Versteigerung. [1523 Der Anfang ist am ersten Tage beim Jägerhäuschen im Bruch, am zweiten im Riedstein beim Stangenholz. Ettingshausen, den 5. März 1908. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil. Danksagung Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres innigstgeliebten Gatten, Vaters, Bruders, Schwagers, Schwiegersohnes und Onkels Herrn Gastwirt Conrad Gengnagel, sowie für die vielen Blumenspenden sagen innigen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Margarethe Gengnagel u. Kinder. zur Versteigerung: Rm. Buchcn-Scheller 13 453 13; 32 73 6 Donnerstag den 12. März l. I., vormittags von 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald in den Distrikten Schlieberg und Dörfelsberg nachverzeichnetes steigert werden: Eichen-Stänune mit 2,82 Fstm. Buchen- , „ 3,61 „ Rm. buchenes und eich. Durchforst.-Reisig „ Kiefern-Reisig „ Fichten- „ „ Bud)en - Stocke ,, Kief.u.Ficht.- „ Aus Schutzbc.ffrk Kleeberg. Distrikt Schorn 37; 107 Rm. ^adecholzreiier-Knüppel. ' Nulrbolz. Distrikt Burgberg 4b: 131 Nadelyolä-Stämme von 2L Am., 131 „ Stangen 1. bis 3. Kt. Distrikt Sankhardsberg 6b: 240 0tadelholz-Stangen 1. bis 5. Kl. Anfang im Distrikt Hcrrnwald 11. [C7/s Cs wird bemerkt, daii iäuitlicheS Nutz- und Brennholz im Distrikt Burgberg, Sankhardsberg und Schorn wahrend der Mittagspause versteigert wird. Cleeberg, den 3. Marz 1903. Keil, Bürgermeister. „ Eichen-Änüppel, „ „ -Wellen, „ Nadelholz-Scheit und Knüppeh „ „ -Neistg-Knüppel, ,, „ -stoctyolz. Distrikt Sankhardsberg b; Rm. Buchen-Knüppel, VkObmg WHkWllilssMtlteN. Die nachstehenden 2lrbcitcn und Lieferungen zur Herstellung einer Wasserleitung mit Senkbrunncn, Hochbehälter und Pumpenhaus für die Gemeinde NvlhgeS und zivar: 1) Die 'Arbeiten zur Herstellung von rund 850 Meter Gußrohrleitung von 80 und 100 Millimeter I. W. einschließlich Lieferung der erforderlichen Armaturen hierzu und 500 Nieter Anschlußleilungcn. 2) Die Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung eines Senkbrilnnens veranschlagt zu 3400 Mk. 3) Die z»ir Herstellung eines Hochbehälters von 80 Kubikmeter Nutzinhalt erforderlichen Erd-, Niaurcr- und Bctonierungsarbelten, einschließlich Niatcriallieferungen ver- ansck)lagt ztl 6400 Aik. 4) Die zur Erbauung eines Pmnpenhauscs erforderlichen Erd-, 'Maurer-, Steinhauer-, Zimmerer-, Dachdecker-, Spengler-, Glaser-, Schlosser-, Schreiner-- und Weistbinder- arbeiten einschließlich Materiallieferung veranschlagt zu 4000 Mk. sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Plane und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Großh. Kreisbauinspektors Zimmer Nr. 24 zur Einsicht offen, ivoselbst Angebotsformulare gegen Erflattung der Herstellungskosten in Empfang geliommcn werdeii können. Die Angebote sind bis Dienstag den 24. März d. I. vormittags 10 Uhr auf dein Bureau des Unterzeichneten abzugeven, woselbst die Eröffnung m Gegenwert der erschienenen Bieter stattfindet. Freie Auswahl bleibt Vorbehalten, Zuschlagsfrtst 3 Wochen. Gießen, den 6. März 1908. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. I. B.: K. a l b s l e 1 s ch. [1521 •cf) 111. Durchm. Sxsesssai. Mittwoch, t)cu 1. Apri! 1908, vormittags Frühjahrs-Pferdemarkt verbunden mit Ausstellung von Wagen, Geschirren, Stall- uiib landwnLschasLlichen Geräten 21 154 103 46 4 3350 550 200 „ - Der Anfaua ist im Distrikt Schlieberg kirchener Weg. Großen-Buseck, den 6. März 1908. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. Deckenvuv auf ver- I i I schalte Decken ,12201220 500 5001 480 480, 280 28C; dgk. auiNlassivdecken 845 84a' 690. 690 635 635 400 400 inner. AZandverputz ‘5400 5400 2600.2600 27UÖ270U 165016aO äußerer „ 14004400; 6751 675 720' 720; 5*10; iHabit? | HO, HO, 28, 28, 30, 30, 20, I i I ii Inijiv v 1 vi vntag ca. । qm , qm , qm qm , qm , qm ! qm > qm | qm qm Distrikt Burgberg 4b: 74 Rm. Buchen-Scheit und Knüppel, 70 „ „ -Wellen, Neuhüil iier IrrmnML Sei Gichen. Ails Grund des Ministerialerlasses voin 16. Ium 1893 werden ^ie nachstehenden Baiiarbeiten nach Losen getrennt zur Ver oung ausgeschrieben. 1. Mouicrarbeiten (in 3 Losen) Los I ca. 165 Treppenstufen u. ca. 200 qm Wände; Los II ca. 150 Treppenstufen und ca. 170 qm Wände; Los III ca. 100 Treppenstufen und ca. 155 qm Wände. 2. Verputz- und Nabitzarberten (in 11 Losen) Stück Fichten-Derbstangen — 28,17 Fstm, „ „ - Reisstangen — 11,54 „ „ Eichen - Derbstangen = 1,56 „ Holz-Verkauf. Gemcindcwald Ätzbach: Donnerstag, 12. März d. Is., vorm. 9 Uhr bei Wirtin Keller Witwe, Atzbach: Brennholz, und Samstag, den 14. März, vorm. 9 Uhr, bei Wirtin Tasch Witwe daselbst: Nutzholz) darunter Eiche: Wagner-, Bau- und Grubenholz, Kiefer: bis zu 2 Fm. Inhalt) Distrikt Heege 1, Buche: 2 Stamme III. Kl. 0,24 Fm., 5 Nm. Scheit, 10 Nm. Knüppel, 2,5 Rm. Scheit und Knüppel, 125 Nm. Stöcke, 441 Rm. Reiser. Nadelholz: 2 Stämme III. Kl. 1,80 Fm., 15 Rm.j Reiser. Esche: 4 Stämme IV. Kl. 0,45 Fm. Eiche: 2. Stämme H. Kl. 5,45 Fm., 24 Stämme III., IV. Kl. 23,65 Fm., 2 Rm. Nutzh., 18 Nm. Scheit und Knüppel, 158 Rm. Reiser. Birke: 39 Stangen L, II. Kl. 2,76 Fm. Erle: 3 Rm. Knüppel. Gemischte Lanbholz- Neiser: 1666 Rm. Distr. Uutere-Gänsheim 2, Buche: 11 Rm. Scheit und Knüppel, 13 Rm. Stöcke, 125 Nm. Reiser. Fichte : 36 Stämme III. Kl. 8,40 Fm., 21 Stangen I. Kl. 1,89 Fm., 10 Stangen IL, III. Kl. 0,45 Fm., 50 Rm. Reiser. Dorueu: 6 Rm. Distr. Obere-Gänsheim Sa, Eiche: 4 Stämme III., 8 IV. Kl. 3,71 Fm., 4 Stangen I. Kl. 0,36 Fm., 4 Rm. Knüppel, 11 Rm. Reiser. Buche: 4 Rm. Scheit und Knüppel. Kiefern: 313 Stämme III., IV. Kl. 160,48 Fm, 27 Rm. Nutzh., 69 Rm. Knüppel, 546 Rm. Reiser. Fichte: 26 Stämme III., IV. Kl. 9,73 Fm. Erle: 3 Rm. Nutzh., 17 Rm. Knüppel. Distr. Leitzheck 8 b, Buche: 1 Stamm III. Kl. 0,75 Fm., 62 Rm. Scheit, 20 Rm. Scheit und Knüppel, 196 Rm. Reiser. Distr. Lantzerloch 9 a, Eiche: 28 Stämme III., 15 IV. Kl 15,54 Fm., 5 Stangen 1, 15 II. Kl. 1,35 Fm. 5 Rm. Nutzh., 7 Rm. Knüppel, 25 Nm. Reiser. Buche: 4 Stämme LL, 4 111. Kl. 9,69 Fm., 48 Nm. Scheit, 34 Rm. Scheit und Knüppel, 136 Rm. Reiser. Distr. Steinousch 6 a, Eiche: 150 Stämme III., 151 IV. Kl. 100,28 Fm., 17 Stangen I. Kl. 1,53 Fm., 63 Rm. Nutzh., 4 Rm. Scheit, 53 Rm. Knüppel, 200 Rm. Reiser. Buche: 14 Rm. Scheit, 60 Rm. Scheit und Knüppel, 174 Rm. Reiser. Distr. Untere Pserdsheck, Fichte: 251 Stämme III., IV. Klasse 75,71 Fm., 411 Stangen I., 441 II., 140 III. Kl. 67,65 Fm., 1 Rm. Knüppel. Distr. Nomberg 13 b, Kiefer: 7 Rm. Nutzh., 31 Rm. Knüppel, 157 Rm. Reiser. Totalität, Eiche: 3 Stämme II., III. Kl. 2,17 Fm., 1 Rm. Knüppel, 5 Rm. Reiser. Fichte: 314 Stämme III., IV. Kl. 109,09 Fm., 56 Stangen I., 36 II., 27 III., 25 IV. Kl. 8,38 Fm. Kieferu: 14 Stämme III., IV. Kl. 3,10 Fm., 46 Stangen II. Kl. 4,14 Fm., 4 Rm. Nutzh., 16 Rm. Knüppel, 79 Rm. Reiser. Hart- und Weichholz-Reiser: 276 Nm. Gemischte Laubholz-Reiser: 12 Ubr: Vorführung fämtlichcr prämiierter Pferde-Gespanne. IV2 Ubr: Mittage-tafel im Hotel „Gronbcrzog von Hessen". Die städtische Pferdemarkt-Kommission. G g. B t ch t e r. B7/3 Unübertroffen Keln VertilzenI an Güte und Haltbarkeit. Gesündeste und praktischste Leibwäsche für jede Jahreszeit. Hemden und Jacken mit nahtlosen Aermeln. Unterbeinkleider regulär mit nahtlosen Beinen. Reithosen, Hemdhosen etc. Dr. Lahmann’s Bettwäsche. uns gelangen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, am 6. Aiärz 1908. Großh. Hochbauaml, Neubaubureau Irrenanstalt. I. V.: Schon. B7. Meldefrist bis zum 25. März 1908. Erste Gläubigerver- sammlung und allgemeiner Prüfungstermin, den 2. April 1908, nachmittags 4 Uhr. Offener Arrest mit Anzeigefrist bis zum 25. März 1908. Lich, den 6. März 1908. ß7/g Gr. Amtsgericht. Nutzholz-Versteigerung. Montag den 16. März d. Is. versteigern mir für die Großh. Kurverwaltung Bad-tteauheim im Kurvarte dahier öffentlich meistbietend das nachstehend verzeichnete Stammholz: 1 Stieleiche 4.Kl. — 0,-11 Km., 2 Eschen 4. Kl. --- 0^2 Fm.» 1 Esche 5. Kl. — 0,17 Fm., 3 Eschen 6. Ml. — 0,4ö Fm., 1 Bergab 0 en 3. K!. — 0,20 Fm., 5 Ber.aahorn 4. 5tl. = 0^8 Fm., 2 Bergahvrn 5. Kl. = 0,23 Fm., 0 Bergahorn G. Kl. = 0,98 Fm., 1 Lptpaborn 3. Sil. = 0x18 Fm., 1 Spitzahorn 6. SH. = 0,11 Fm.. 1 Silbernborti 3. Kl. = 0,24 Fm., 1 Birke <». §rl. =0,17 Fm., 2 Fcldulmcu 5. Kl. = 0,28 Fm., 2 Feldulmen 6. &.L = 0^1 Fm., 2 amerikanische Ulmen 2. Sil. — 1,23 Fm., 6 amerik. Ulmen 3. Kl. = 3,24 Fm., 11 amerik. Ulmen 4 Kl. = 2,34 Fm., 8 amerik. Ulmen 5. Kl. = 1,38 Fm., 1 Akazie 6. SU. = 0,18 Fm., 2 Erlen 6. SU. = 0,26 Fm., 1 Silberpappel 4. Kl. = O,36Fm., 1 kauadiichc Pappel 3. SU. =- 0^3 Fm., 1 kanad. Pappel 4. UL — 0,42 Frn., 1 Linde 4. SU. = 0,17 Fm., 1 Linde 5. SU. = 0,10 Fm., 4 Linde 6. KL = 0/45 Fm., 4 Götterbaum 3. SU. ---- 1,13 Fm. Zusammenkunft in der Ludwiasstratzc an der Brücke gegenüber dem Skonitzkyftist vormittags 10 Ubr. Nähere Ausruuff erteilt die unterzeichnete Behörde. Sämtliches Holz lagert im alten Park, meist an chauffierten Stratzen. Entserimng vorn Bahnhof ca. 10 Minuten. Bad-Nauheim, 6. März 1908. [D7/, Grotzh. Oberförsierei Ober-Nosbach, Revier Bad-Nauheim. Dr. Weber. g- 91/« Uhr Kiefern-Stämme von 30—45 „ 25—29 k *v;; A 53. Lebensjahre. im Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: 1540 Alten-Buseck, den 7. März 1908. [01751 Die Beerdigung findet Sonntag, 8. März, nachm. I1/. Uhr statt. Danksagung Statt jeder besonderen Meldung. [1532 Leihgestern, 7. März 1908. Auguste Lemp, geb. Windecker B ’/. 2n^$oe^ayf! im Alter von 82 Jahren. das Die Beerdigung findet Sonntag, den 8. März, nachmittags 31 /, Uhr statt. [1524 Es B7/; - ASßvz ’ • »-i von von von Minna, sowie die trostreichen innigsten Tank. W Emiflia Frank, geb. Löber. Familie August Felsing- Familie SCarl KSingelmeyer Giessen, den 7. März 1908. (Bleichstrasse 15) Die tiestrauernden Hinterbliebenen Otto Lotz und Familie. mb Komiai pm General 11, Ameekoi tnnberg, ernt Breslc Erenzsoli slohen über boten wurde, iinb an dem 1 Innllich, in öienzbehördk ciüldjcn Be . Weima Mite gestern Hauses V iiniDeteii llieb anzuge kie^nenix Tonne iMumM Ms-Direk Rödgen, den 6. Marz 1908. Wiesbaden, Giessen, Berlin, Bialystock, Schreckendorf, Coblenz, den 6. März 1908. Gestern entschlief sanft nach kurzem Krankenlager meine heissgeliebte Frau, unsere unvergessliche Mutter, Grossmutter, Schwägerin und Tante Die Beerdigung findet Montag den 9. März, nachm. 2 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. Dr. med. Benjamin Lemp, Geheimer Sanitätsrat und Oberstabsarzt I. Kl. a. D. Walther Lemp und Frau Käthe, geb. Beyer, auf Schiern. Hedwig Lemp. Anna v. Kormileff, geb. Lemp. Else Kubierschky, geb. Lemp. Alexander v. Kormileff. Martin Kubierschky. Xenia v. Kormileff, Klans, Erna, Fritz Knbierschky, als Enkelkinder. Margarete Kuckuck, geb. Lemp. Karl Windecker und Frau Ria, geb. V. Wangenheim. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Jakob Siem I. Die Trauerfeier und Beisetzung findet Sonntag den 8. d. M., vormittags 11 Uhr, von der Leichenhalle des alten Friedhofes in "Wiesbaden aus statt. Holzverfteigerrrng. Donnerstag, den 12. März 1908, werden versteigert oxt3 den Distrikten Ammenhäuserhecke 4 u. 6, Köppernhelle 8 u. 13: Stämme: Fichten, 1 Stück von 22 cm mittleren Durchm. und 12 m Lange mit 0,46 Fm. Dcrbttangcn: Fichten, 18 Stück mit 1,10 Fm. Scheiter, rm: Buchen 10, Eichen 9 chieruntcr 2 rm Werkschech, Klesern 6. Knüppel, rm: Buchen 25, Eichen 20, Kiefern lo 1. Kl., 10 2. Kl. Fichten 9 1. Kl., 1 2. Kl. Nciicr, rm: Buchen 230, Eichen 278, Kiefern 67 tauögeknüppelt), Fichten 8 ausge- knüppelt». Stöcke, rm: Buchen 13, Eichen 14, Kiefern 12, Prima erstklassige. preisgekrönte, elegante u. unübertreffliche Qualitücsniarken wie: Corona, Brandenburg, Haenel- Snhl, Weltrad Schönebeck worauf ich keinen erhöhten Preis und nur den Wert der Ware bezahle, offeriere zu außergewöhnlich billigen Preisen. Extra billig, da wenig Geschäftsunkosten. Bitte um Besichtigung meines jederzeit sehr großen Lagers. — Fachgemäße Reparaturen prompt und billig. — Alle Zubehör- undllryatzteile. Job. Fr. äschaaf, Wetzsteinstr. 44. Kauten Sie nur: vom Besten 1,1 idei Todes-Anzeige Gestern morgen 9 Uhr entschlief sanft nach kurzem, in Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater ' WifiheBm Müller Großh. Wiesenwärter im 50. Lebensjahre. Die tiestrauernden Hinterbliebenen. i?Vv Kelranntmachmig. Die unterm 9. Februar 1908 ungeordnete Sperre der Wilson- straße wird hiermit ausgehoben. Gießen, den 6. März 1908. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Nein hart._____________ , Für die vielen Beweise herzl. Teilnahme anläßlich des Hinscheidens unserer lieben Tochter und Schwester für die zahlreichen Blumenspenden und Worte des Herrn Dekan Strack sagen Mischer WohilWMlhMs (Siegen Eartcnitraße 2, Zimmer 2. (Geschästsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.l Rom, ' m Eisen a über du ‘«Her R erzielt . vriine ii.is in Ci . »°ris, «-Ktdits j ?> .gern S -|ei n Wetbflii 8 bi Gel lüi?l51,111 *'llioner F?« Mai yatii vei ''die n s; Ä Q’11 O'j Sd f# Ftlikla frN(l Verli sckte Me Älttog.e v. banse steie fortert « Menken g< Mion ztt Mistemm die Äldget' leien zugest Bö dein MterM nister * MgsscM Mgsseuwl frohe sonne Bekanntmachung. Der Termin für die Vergebung unseres Beoarfs an Lahn- kies und Kabclsteinen in den BetriebSjahren 1908 und 1909 wird hiermit bis zum 18. März d. Is., nachmittags 3 Ubr verlängert. Gießen, den 6. März 1908. B’/a Städtisches Elektrizitätswerk Gieven. Stolte. _______________ _ Städtischer ArbeitWchMis Gießev. Gartenstraße 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Tapezierer, 1 jüngerer Kellner, 4 Bauschlosser, 4 Launrauen, 6 Dienstmädchen, 1 Küchenmädchen, 20 Zigarren- bezw. Wickel- macher, 4 jüngere Hausburschen, 1 Zigarrensorticrerm, 1 Putzfrau, 2 jüngere Arbeiter. Lehrlinge: 1 Buchbinder, 2 Drucker, 1 Z-arber, 1 Tapezierer, 1 Schlosser gegen Vergütung, 2 Schreiner, 1 Koch, 1 Schuhmacher. b. vei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Sattler und Tapezierer, 1 Bauschlosser, 1 landnnrtichaftluder Arbeiter, 1 Schreiner, 1 jung. Schneider, 1 Friseur, 1 Spengler, 1 Schmied. Es suchen Arbeit: B/i 1 landwirtschaftl. Arbeiter, 1 Fahrbursche, 1 Glaser, 1 Heizer, 1 Buchbinder, 1 Schlosser, 1 Schuhmacher, 1 schreiner, 1 Wen;' binder, 1 Maschinenarveiter, 1 Tapezierer, 10 Arbeiter, 1 Packer, 1 Hausbursche, 2 Hausdiener, 1 Zeitungsträgerin, 1 WM- schasterin, 4 Luumauen.__________________________ Wilhe Uhr oonnitto Prinzen loab", Ivo et M Exerziei rag iudr nach L Stritt fcneiponben hendeu $ jdjeint aus ha ÄleimRei im tntfer Forderung bas Haus, L Aird dann 1 pird die Arbertsvergebung Die Fuhrleistungen für das Belrieböjahr 1908 wllen öfjenb Itd) vergeben werden. «r .p.- !e Bedingungen sind während der Dienststunden in dem Anusounmer des unterzeichneten Werkes cinzusetien. Angebote, <&Sllul3U,lß ber dortselbst erhältlichen Vordrucke, iinb tnc mm lr -rjr-tr’' Ulickmnttags 3 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrlst versehen an gcimnnict Stelle einzureichen. Giegeti, den 0. März 1908. städtisches Elektrizitätswerk Gießen. Stulle. Heute Nacht um 12 Uhr entschlief nach kurzem Leiden unsere innigst geliebte Frau, Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter Stern geb. Balsser Fichten 12. „ M Zusammenkunft vormittags IOV2 Ubr am Pstanzhauschen im Distrikt Eichwald und nachmittags 1 Ubr am Abtrieb im Distrikt Kvppernhelle an der Kreisstraße Londorf ° Allertshauien. Tas zerstreut sitzende Dürr- und Windfallholz, sowie das Holz tm Distrikt Zeiseibach 8 wird nicht vorgezeigt. Nähere Auskunst erteilt Forstwart Leyerer II. zu Elimbach. Londorf, den 6. März 1908. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schwteder. ’Sl L, * % 1855—1905 Tiefbetrübt zeigen hiermit das Ableben unseres lieben Älterskollegen des Herrn KtiilzlenchM Gustav grimi an. Die Beerdigung findet Montag, den 9. d. Mts., nachmittags 2 Uhr vom Portale des neuen Friedhofs statt. Um recht zahlreiche Beteiligung bittet [1544 Der Präsiden/. sind zu vermieten: 1—3 stockiges Hans zum Allcinbewohnen, 2 Wohnungen 8 Zimmern, 2 Wohnungen von 7 Zimmern, 2 Wohnungen G Zimmern, G Wohnungen von 5 Zimmern, 9 Wohnungen____ l Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern mit Laden. 1 Wohnung von 1 Zimmer, 6 möbl. Zimmer, 1 Werkstatt. Zu mieten gesucht: 28 Wohnungen von 1—8 Zimmern. [B7/3 Gestern abend 7 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein lieber Gatte Bterr Gwstav E*x*a,nk Grossh. Hess. Kanzleiinspektor i. P.