s?e« nges. Ub,i^t 6iesEteh an rfibon( aors/ ÄctzrA^gq es .®9r«ntm. " ‘tne. EPrSs^^ S’ d7Ui)r flanN «i—S ■~2*PPmann. WB WtzLä lncrtztag 3u|ü01ölfa.D (t ^mHoielEiuiiorL ildj IDllUouUliCu. tl/li,__ biacne iiisH J,an der i und liberalen (jTvsJiersüglum iessen sr kurzen Zeit ihre ierraschend schnei) jgeiunn; istiges Bindegiiec en Gesinnuiysge- ,ande; bringt niu ei aus berufene/ hessische Politik, , wirUdiallspoiili- 1 KullurfrageiL tti/slimsu da weiteste seraten-Aito Amiouceipiyrii ^»preie: •Uch 75 Pft- t bei der Post oder reisiuuigeu Vertin, jie Vurstaudsnnt- inen Bestehungen «en. Utter gratis, mige und wahrhaft jte die „Heasiscw ichenschnlt-Jega aiiiüeraier ereiü. irstag abend SoiieMj^ W isE IG KreisYoPeiii Giessen stel schütz. Ttr WoriWL "Tslbr.061 ,rlrJ^S ,,3ieino°el*5 K-s ,ÄSj WL Erstes Blatt Donnerstag 6. Februar 1908 ■3S 158. Jahrgang Nr. 31 Der Sietzener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntag?. — Beilagen: viermal wöchentlich SictzenerKamilienblätter; zweimal wöchenll.NieiL- vlatt für den Kreis Gietzen (Dienstag und Freitag); zweimal inonatl. Landwirtschaftliche Seitfragen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. O /*x Bezugspreis: wr rv MV 5^ monatlich75Ps.,viertel- ipkpnor 71 nrotnorZW IV ijV IIV V VII liV IUV V ässswsS Verantwortlich .. ,, General-Anzeiger für Oberheffen WW oo^mittagFiou^ RotatlonsdruS und Verlag der vrüh?schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstratze 7. Anze.gemeü-^^BeL Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Portugal. Die Leichen des Königs und des Kronprinzen sind nach der Schloßkapelle gebracht worden, deren Wände schwarz angeschlagen und mit Wappen und silbernen Pruntsachen geschmückt sind. Die Leiche des Königs, in Admiralsunisorm, liegt auf einer Bahre, da der Sarg noch nicht fertig ist, die Leiche des Kronprinzen, die durch die Wunden entstellt ist, liegt, mit der Uniform eines Ulaucn- rittmeisters angetan, in einem prächtigen Holzsarg mit goldenen Handgriffen. Ueber beide ist die Nationalflagge gebreitet. Im Palais werden fortgesetzt Messen gelesen. Alle Viertelstunde erklingt das Totengeläut, das von der Kathedrale und anderen Kirchen ein düsteres Echo findet. Beide Königinnen verbrachten die Nacht bei den Leichen. Die Verhandlungen zwischen Frankreich, England, Spanien und Italien über ein etwaiges Eingreifen in Portugal waren, wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, eingeleitet, sind aber abgebrochen worden, als man in Paris sah, daß Deutschland darin einen unfreundlichen Akt erblicke. Tie Meldung des „Gaulois", daß König Eduards jüngstes Schreiben an Dom Carlos, das die Königin Amalie aus London nach Lissabon mitbrachte, ernste Warnungen zurVorsicht enthielt, ist dahin zu ergänzen, daß dem König auch von einem anderen Mon- a r ch e n und zwar einige Tage nach Ankunft der Königin in Lissabon deutliche Winke über den Bestand einer Verschwörung zugingen. Das Madrider Blatt „El Mundo" berichtet aus Lissabon, trotz scheinbarer Ruhe gäre es dort über- a l L Man befürchtet, daß Armee und Marine sich an den Unruhen beteiligen werden. Die Republikaner erinnern daran, daß der jetzige Kabinettschef Ferreira gelegentlich einer Meuterei, die seinerzeit auf dem „Vasco de Gama" und dem „Dom Carlos I." ausgebrochen war, sein Versprechen, die Meuterer zu begnadigen, nicht gehalten habe. Weiie„ berichtet das Blatt, daß die Aufwiegelung der Bevölkerung in Portugal tatsächlich denRepublikanern zuzuschreiben sei: die revolutionäre Partei habe nur die Verantwortung hierfür übernommen. Das Blatt „Heraldo" berichtet, daß der progresfistifche Dissident Alp uin aus Lissabon geflohen und am 30. Januar in Spanien eingetroffen fei. Alpuin habe erklärt, daß die Ermordung des Königs und des Thronfolgers die Folge eines spontanen Ausbruches der Volkswut ohne Intervention einer Partei sei; der Hauptschuldige sei Franco. — Aus Lissabon kommende Reisende berichten, es sollen Graf Ribeira und andere aristokratische Flüchtlinge, deren Väter eingekerkert oder mit Deportation bedroht wurden, geschworen haben, Franco zu töten. Sie suchten ihn auf, konnten ihn aber wegen der guten Bewachung nicht erreichen. Sie schworen alsdann, den König und die Prinzen zu ermorden. Der Sohn des Grafen schoß auf den königlichen Wagen. Er befand sich an der Spitze der Königsmörder. In seinem Palaste ist eine strenge Haussuchung Hermann Zilcher als Komponist und ein Kolonialschwank. Ans Frankfurt a. M. wird uns geschrieben: Am Montag hat der Cäcilienverein (Dirigent: Prof. Grnter) an einem heimischen, aber schon trotz seiner Jugend weit über Frankfurt hinaus (in Gießen als Begleiter Dr. Wüllners am Klavier. D. Red.) bekannten Komponisten Patendienste getan. Er Hut Hermann Z i l ch e r s Oratorium ,R e i n h a r 1" zur Ur» Aufführung gebracht und mit dieser Aufführung den Frankfurter Mnsiksrennden Gelegenheit gegeben, ihrer Sympathie für den als Pianist und auch 'menschlich sehr hochgeschätzten Tondichter leb- haitesten Ausdruck zu verleihen. Das Konzert nur zum letzten Fünftel vorgenommen worden. Einer der getöteten Königsmörder ist Manuel dos Reis Silva, ein Feldwebel außer Diensten, der geschickteste Schütze Portugals, der viele Schießpreise gewonnen hatte. Die Haussuchung beim früheren Minister Grafen Ribeira hat nach eine- anderen Meldung zwar Wahrscheinlichkeit dafür ergeb"n, daß er bei einem erwarteten Lissaboner Aufstande seinen persönlichen Anhang mit Waffen ausgerüstet haben würde, aber eine direkte Teilnahme an den Vorbereitungen zum Königsmorde konnte bisher wenigstens dem Grafen nicht nachgewiescn werden. Nach einer Madrider Meldung veröffentlicht die portugiesische Regierung eine allgemeine Amnestie. Alle politischen Gefangenen werden frcigclasfen und alle dikta- toriichen Gesetze abgeschasst. Einer Lissaboner Meldung zufolge soll nach dem Leichenbegängnis des Königs und des Kronprinzen eine Anzahl der gefährlichsten Verschwörer hin gerichtet werden. __________ Stimmungsbild aus dem Reichstage. Berlin, 5. Febr. Der Sch lüft der Mitttärdebatte. Zum Schluß der General-Disrufsion über den Etat des Heerwesens hatte das Haus heute die Gelegenheit, zwei hervorragende Reden zu hören, die, obwohl die beiden Redner auf dem gemeinsamen Boden landwirtschaftlicher Berufstäcigteit und nationaler Gesinnung stehen, in ihrem Gci^e und ihrer staatsmännischen Ausfassung sich diametral widersprachen. Der Abg. v. Oldenburg suchte fast demonstrativ urbi et orbi zu Hirne zu führen, daß er die staatliche Wohlfahrt nur in der Richtung erblicke, wie er es als preußischer Gardeleutnant getan hat, als er nicht begreifen konnte, wozu neben einem Kaiser, König und seinem Kanzler noch ein Reichstag nötig sei; daß er selbst heute diesem hohen Hause angchöre, ändere nicht viel an seiner Auffassung. Von denselben Gesichtspunkten ausgehend glaubte der Abg. Koehler-Langsdorf dasselbe Ziel auf einem ganz anderen Wege zu na, Burger und Trist ner erworben werden. Borerst sollen 52 000 Mark, im nächsten Jahre 100 000 Alk., in den folgenden Jahren je 50 000 2)IL auSgegeben werden. Lust und Liebe zum landwirtschaftlichen Berufe zu erhalten, die nur zu häufig während der Dienstzeit, wenn nicht ganz verloren gehe, so doch stark geschmälert werde. Eine landwirtschaftliche Fortbildung hätten sie in Hessen allerdings schon Jahrzehnte besessen, wie sie andern Ländern zum Muster dienen könnte. Dem Professor Gi- sevius in Gießen gebühre das Verdienst, ein System ausgearbeitet zu haben, an dessen praktischer Ausführung der Redner selbst seinen bescheidenen Anteil habe, das sich vorzüglich dazu eignen würde, von der Militär-Verwaltung zu dem beab,ichtigten landwirtschaftlichen Fort^ bilduiigswcsen verwandt zu werden. Der Redner schließt unter dem Beifall des Hauses seine Ausführung mit folgenden Worten: „Wir starken Bauern werden die Fahne der Freiheitlichkeit und des deutschen Volkstums durch die Lande tragen. Dem Bauern nicht dem Sozialdemokrat gehört die deutsche Zukunft." Siirnriungsbild cus dem preutz. AbLeordnetenharrs. Berlin, 5. Febr. Herr Delbrück, der Herr über Handel und Gewerbe, Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung, hatte heule noch immer um feinen Etat zu ka.npfen. Der Kampf wurde ihm aber im Grunde recht leicht gemacht. Die Redner des Hauses gerieten fiel) nur gegenseitig ein wenig in die Haare und hatten nur wenige Vorwürfe für den Minister übrig, die dieser, der gern und viel reoet, mit aller Ausführlichkeck widerlegte. Dr. Beumer, der feine parlamentarische Kraft nur noch dem Abgeordnetenhause widmet, vertrat sehr geschickt den Standpunkt der Synditate. Es sei nicht so leicht, ein Kohlenbergwerk aufzutun, einfacher sei es schon, einen Laden in der Leipziger Straße in Berlin zu etablieren. Mit besonderer Schärfe wandte er sich auch gegen diejenigen, die in einer Verstaatlichung des Bergbaus das Heil erblicken. Bemerkenswert unfreundlich sprach er sich dabei gegen einzelne junge Abgeordnete im Reichstage aus, die in den 70 er Jahren das Licht der Welt noch nicht erblickt hätten, und die nun alles besser wissen wollten. Diese jugendlichen Heißsporne sollten sich doch lieber erst ein wenig mit Volkswirtschaftslehre beschäftigen, statt mit großen Reden glänzen zu wollen. Im übrigen stellte er fest, daß die Arbeitslöhne schon vor der Steigerung der Betriebseinnahmen erhöht wurden. Herr G o l o s ch m i d t stimml in wenigen Punkten mit Herrn Beumer überein. Die Syndikate verdammt er zwar nicht in Pansch und Vogen, aber mindestens diejenigen, die sich trotzig weigern, mit den Arbeiterorganisationen zu verhandeln. Er überreichte dem Minister noch ein ganzes Bündel von Arbeiterwünschen und benutzte die Gelegenheit, ihn nach der Wahrheit der beunruhigenden Zeitungsnotizen über die Verschiebung der Beamtenbesoldungsvorlagen zu befragen. Herr Delbrück gab die beruhigende Erklärung ab, er wisse nichts von einer solchen Verschiebung. Die Braunkohlenfra§ei stand dann ein Weilchen zur Verhandlung, nachdem Wolfs- Lissa sich erkundigt hatte, wie es damit stehe. Herr Reck regte an, der chronischen Brennmaterialnot in Ostpreußen durch neue Bohrungen nach Braunkohlen abzuhelfen, was der Minister zusagte. Dafür sprach ihm Herr Zindler besonderen Dank aus. Dr. Voltz klärte das Haus über oberschlesische Verhältnisse auf. Dann wollte man sich mit einem Anträge des Zentrumsbergarbeiters Brust wegen Erhebungen über das Knappschaftswesen beschäftigen. Man tat das aber nur nebenbei und stritt sich in der Hauptsache um den Kampf im Ruhrrevier, nachdem Herr Delbrück sich bereit erklärt hatte, die gewünschten Erhebungen anzustellen. Er mahnte zum Frieden in Westfalen, und damit hatte er alle Redner auf seiner Seite, die sich meist ausführlich über die Sackte äußerten. Nur einer der Redner brachte es nicht übers Herz, sich in diesen „häuslichen Streit" zu mischen. Dann wandte man sich den einzelnen Positionen des Etats zu und schüttete über den Minister ein Füllhorn von Wünschen aus, so daß die Sitzung zu einet Dauersitzung ersten Ranges wurde. Berlin, 5. Febr. .Die Kommission bc$ Reichstages für das Scheckgesetz begann heute ihre Beratungen bei §2 (passive Scheckfähigkeit). Es wupde sestgestellt, daß auch die Spartässen Scktecksähigleit besitzen. § 11, der die Umlaufzeit d.s Schecks auf 10 Tagen festgesetzt, wird angenommen. Tas Gesetz soll am 1. Aprck 1908 in jltaft treten. Damit ist der Entwurf fast unpevänd-ert genehmigt. Die Kommission des Reichstages für das Viehseuchengesetz nahm einstimmig folgenden Antrag an: Die durch das Verfahren entstehenden Kosten sind aus der Staatskasse zu bestreiten. — Zwischen dem Reichs, ch a tz se k r e t ä r und Mitgliedern aller größeren Parteien des Reichstages fanden Besprechungen statt, infolge deren in der Frage der Zuckerve ntion folgende Einigung erzielt wurde: Tie Parteien nehmen die Regierungsvorlage ohne Zusatz an. Dagegen wird gleichzeitig ein Gesetzentwurf betreffend die Ermäßigung der Zuckersteuer von 1 4 auf 10 Mark eingebracht. Diese Ermäßigung soll einlreten, sobald durch andere Steuergesetze Ersatzeinnahmen für das Reich geschaffen sind. Nach den Aeußerungen des Reick)s-- schatzsttretars werden diese Abmachungen auch die Zustimmung der Verbündeten Regierungen finden. ttiifc Flotte. Trier, 5. Fevr. Generaiteuiiiant von Hausmann, der Kommandant der 16. Division, hat der Trierischen Zeitung zufolge sein Abschiedsgesuch emgereichl. Veutsehes Reicy. Berlin, 5. Febr. An Stelle des Prinzen Friedrich Leopold wird Prinz Eitel Friedrich den Kaiser bei den Beisevmigs- feierlichkeiten in Lis,abon vertreten. — Tie Jacht „H o h e n z o l l e r n" hat, wie verlautet, Befehl erhalten, sich bereit zu halten, den Kaiser am 6. März in Wilhelmshaven zur Fahrt nach Korfu an Bord zu nehmen. Die Kaiserin und die Prinze,siii Viktoria Luise werden den Kaiser begleiten. Die „Voss. Ztg." meldet aus Görlitz: Auf den Opaleszen-» werken in Weißwasser ist ein allgemeiner Streik der Arbeiter nach Kündigung wegen erhöhter Lohnfordeiungen eingetreten. i sJJi Und)en, 5. Febr. Der bayrischeLandesverbandi' des Deutschen Slot tert herein 5 farber* (eine Ortsgruppen itt einer Kundgebung auf, treu am Flottenverein seft- zuhalten. Das Rundschreiben rechtfertigt die bereits gemeldete Vertagung der auf den 2. d. Mts. angesetzten Delegiertcn- Bersammlung. Ausland. Paris, 5. Febr. Die r u > s i s ch e Regierung hat der Er- ftennung des Vize-Admirals T 0 uchard zum französischen Botschafter in Petersburg die Genehmigung erteilt. — Nachmittags war an der Börse und in den Wandelgängen des Palais Bourbon das Gerücht verbreitet von einem neuen Kampf i n Marokko, bei dem die französischen Truppen 163 Lote und zahlve.'che Verwundete gehabt haben sollen. Ter Minister des Mentzern Pichon, erklärte diese Nachricht mit größter Entschiedenheit für unrichtig., Tie letzten Telegramme des Generals de Amade berichten ausschließlich bekannte Details über den Kampf bei Dark Sibar. Petersburg, 5. Febr. Zum HandelSminister ist der frühere Finanzmimster Schipow ernannt. — Ter Nowoje Wremja wird aus Tiflis gemeldet, daß die Lage dort sehr bedrohlich sei. Das die Türkei zum Kriege rüste, sei eine Tatsache, die sogar die Türken selbst nicht ableugnen. In militärischen Kreisen im Kaukasus herrsche nur eine Stimme, daß ein bewaffneter Zusammen stoß mit der Türkei unvermeidlich sei. Tie Türkei soll für den Fall eines Krieges bereits einige große Transport-Dampfer des österreichischen Lloyds mit Kriegsvorräten für Anawlien befrackten. In Tiflis wird von einem bevorstehenden Krieg offen gesprochen. Washington, 5. Febr. Im Senat erklärte Senawr Bevor i d g e in einer Rede, die er zu Gunsten der Ernennung einer Tarstwurmission hielt: Deutschland habe das beste Tarifsystem der Welt. Es sei bester als jedes andere dazu eingerichtet, sich den veränderten Zuständen anzupassen. Aus diesem Grunde sei Deutschland der übrigen Welt m der Steigerung des Außenhandels überlegen. Aus S»aot uiio xan®. Gießen, 6. Febr. 1908. * * Landw. Unterricht beim Militär. Wie aus nnserm Reichstagsbericht hervorgeht, nahm der Reichstag gestern eine von unferm Reichstagsabg. Köhl e r--Langsdorf beantragte Resolution, landwirtschaftl. Unterricht beim Militär einzuführen, mit allen Stimmen gegen die der Sozialdemokraten an. Abg. Köhler ersuchte bei der Beratung, den ersten Versuch im Kaiser Wilhelm- Regiment zu Gießen unter Prof. Dr. Gisevius zu unternehmen. * * Landesuniversität. Ter Pastor und Privatdozent Lie. Dr. Martin S ch i a n in Breslau hat den Ruf als Ordinarius der praktischen Theologie an unserer Landesuniversität angenommen. * * Besitzwechsel. Das Geschäftshaus der Firma E. Bloedner, Seltersweg und Plockstraßen Ecke, mit dem Lagerhaus dahinter wurde an die Witwe A. Dokter für 90000 Mark verkauft. Das in der Plockstraße liegende Anwesen der Firma E. Bloedner erwarb Schneidermeister Engelhard für 84 000 Mark. ** Gießener Rodel bah n. Erfinderisch, wie die Jugend ist, haben die Kinder zuerst entdeckt, daß zwischen dem Leihgesterner Weg und der verlängerten Wilhelms- straße, also am Nordabhange des Seltersverges, die denkbar schönste Rodelbahn vorhanden ist. Fleißig wurde gestern dort gerodelt und die Sache ging so vorzüglich, daß -gegen abend sich auch eine größere Anzahl Ecivachsener beteiligte. In der Dunkelheit sorgten die Straßenlaternen für Beleuchtung der Abfahrt- und Ankunftsstelle, so daß gegen 10 Uhr abends noch gerodelt wurde. (w.) Watzenborn,J5. Febr. Die Gemeind estagd in der Gemarkung Ober-Steinöcrg wurde an den Chemi- fer K. Felsing in Gießen für einen Jahrespachtpreis von 370 Mark verpachtet. Seither betrug die Pacht 400 Mk. th. Leihgestern, 5. Febr. Die Verpachtung unserer Wald- und Feldjagd, für die bisher Bankier Zobel- Gießen jährlich 1500 Mark Pacht zahlte, wurde heute bei der Neuverpachtung an den Rentner Schmücker- Gießen als den Meistbietenden mit 1095 Mark Jahrespacht zugeschlagen. △ Alten-Buseck, 5. Febr. Am Sonntag hielt hier Friedrich P a n n e ck e - Klein-Linden einen Bortrag über die Bedeutung der Kaninchenzucht im wirtschaftlichen Leben. Er führte auch verschiedene Rassetiere vor. Der Bortrag fand lebhafte Zustimmung. Es wurde darauf zur Gründung eines Geflügel- und Kaninchenzuchtvereins geschritten. Nächsten Sonntag wird Herr Pannecke abermals hier sprechen. w. Roethges, 4. Febr. Unsere Gemeindejagd ging bei der gestrigen Neuverpachtung an With. Albus in Laubach für 540 Mark Jahrespacht fort Bisher brachte die Jagd jährlich 355 Mark. Die Jagdbeute bestand seither im Jahr aus 60—70 Hasen, 15—20 Stück Rehwild, 120—150 Rebhühnern, 5—10 Fasanen und 2—3 Füchsen. x Etting sh ausen, 5. Febr. Von den Grundbesitzern wurde die Einführung der Feldbereinigung beschlossen; das zu bereinigende Gelände umfaßt 470,7 Hektar. Die Arbeiten werden gleichzeitig mit der zu erbauenden Bahnlinie Lich—Friedberg im Frühjahr begonnen, ebenso in den Gemarkungen Münster, Lich und Queckborn. -t- Friedberg, 4. Febr. Zwecks Ermittlung über Beteiligung der Gemeinden an dem geplanten Elektrizitätswerk zu Reichelsheim fand auf Einladung des Großh. Kreisamts heute hier eine Besprechung mit den Bürgermeistern der in Betracht kommenden Orte statt. Eine für das Zustandekommen des Werks hinreichende Beteiligung ist anscheinend vorhanden; zu wünschen wäre, daß sie zahlreich und allgemein erfolgte. Wenn es ja auch richtig ist, daß die Anforderungen, die derzeit an die Gemeindesäckel gestellt werden, sehr zahlreich und hoch sind, so daß die Abneigung gegen Neuausgaben jegliche Art von vornherein schon begreiflich ist, so ist doch der Nutzen der geplanten Anlage ein im eigentlichen Wort- sinn so „einleuchtender", daß sich alle beteiligen sollten, denen dazu Gelegenheit geboten ist. In nächster Nähe besitzen die Orte Butzbach, Meder-Wöllstadt und Ilbenstadt elektrische Zentralen. Wer Gelegenheit hatte, dort oder anderen Orts durch einfachen Truck auf einen Knopf hellstrahlendes Licht zu erhalten, dem wird die Petroleumlampe, die Stallaterne mit ihrer . Umständlichkeit und Feuersgefahr ungefähr in dem Abstand rückständig er- scheinen, wie einst der Kienspan hinter der Stearinkerze, und Zunder und Feuerstein hinter dem Streichholz zuruck- standen. .Eine mnsallende Laterne, ein Licht in der Hand unzuverlässiger Dienstboten kann mehr Schaven verursachen, als die Kosten für den Anschluß der ganzen Gemeinde ausmachen. OLaubach,5. Febr. Aus die ziemlich unwesentlichen Bemerkungen des Oberlehrers Dr. Werner über den Bericht der Laubacher Versammlung wird folgendes erwidert: 1. es ist nicht wahr, daß die Versammlung von über 100 Zuhörern besucht war. Bei Beginn der Rede des Herrn Oberlehrers waren 75 Zuhörer anwesend, zu denen während des Vortrags noch einige aus den Nebenräumen herzukamen; keineswegs waren es 100, viel weniger über 100 Personen. 2. Es wird zugegeben, daß Herr Pfarrer Nebel es war, der die abfälligen Aeußerungen über das Judentum einzuschränken versuchte, indem er davon die Juden, die bereits übergetreten und für Missionszwecke bedeutende Mittel zur Verfügung gestellt hätten/ ausgeschlossen wissen wollte. Tagegen fand der Redner auf eine Erwiderung des Pfarrers Nebel den von ihm gebrauchten Ausdruck von der Kaninchenvermehrung der Polen in Westdeutschland „unpassend". '"Alsfeld, 5. Febr. Am Freitag, 7. Febr., feiern der hier im Ruhestand lebende Lehrer Würtenberger und Ehefrau das Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubilar,! der vor zroei Jahren sein 50jähriges Lehrerjubiläum feierte, I ließ sich damals pensionieren und zog von Reibertenrod hierher, iim hier seinen Lebensabend zu verbringen. Beide Eheleute sind noch bei guter Gesundheit. Mit ihnen feiern fünf erwachsene Kinder das Fest mit. 4- Lauterbach, 5. Febr. Einer Anzahl halbwüchsiger Bürschchen, d.e unserer Vogel well in erheblichem Maße nachstellte, ist die Polizei habhaft geworden. Besonders Blut- finfert, Distelfinken und Hänflinge sielen den Frevlern in die Fallen. . x Landenhausen, 5. Febr. Trotzdem bei der gestrigen Bürgermeislerwahl die beiden Parteien sich sehr bekämpft hatten, nahm die Stimmung nach der Wahl einen versöhnenden Charakter an. In Begleitung einflußreicher Persönlichkeiten besuchte der neugewählte Bürgermeister Henkel die W-rtslokale der Gegenpartei und der Friede wurde wieder her- gestellt. Hoffentlich bleibt er unterer Gemeinde erhalten. sd. Darmstadt, 5. Febr. Ter h e s s i s ch e B a n e r n- v er ein hielt heute unter dem Vorsitz des Landtagsabg. Uebel seine Generalversammlung hier ab, die sehr gut besucht war. Am Vormittag sand eine Konferenz der Vorsitzenden der Lokalvereine und der Bezirksleiter statt. Der Vorstand wurde wiedergewählt und die Rechnungsablage genehmigt. Das Verhältnis des hessischen Bauernvereins zum Lagerhaus in Lorsch wurde aufgeklärt. Nach einem längeren Vortrage des Herrn Dr. Stegner- Regensburg wurde der Anschluß des hessischen Bauernvereins an die Zentralgenossenschaft der bayerischen Bauernvereine (Dr. Heim) in Erwägung der damit verbundenen Vorteile gutgeheißen. Sekretär Hofmann berichtete dann über die Organisation der gemeinschaftlichen Bezüge von Saat, Futter und Düngemitteln in den Lokalvereinen. LLniVerzitaLs-Nachrichreik, — Ter ordentliche Professor der Physiologie an der Uni« versität München, Geh. Ober-Mepizinalral Dr. Karl v. Bort, dessen Tod wir am Samstag meldeten, gehörte zu den großen Förderern der medizinischen Wissenschaft, der zusammen mit Max ü. Petlenkoser und Bischoff die Lehre vom Stoffwechsel und der Ernährung experimenlett begründet hat. v. Boit war der Vater des Gießener Direktors der mediz. Klinik Pros. Dr. F. Voit. Er war am 31. Oktober 1831 zu Amberg geboren. 1856 Assistent am physiologischen Institut zu München, habilitierte er sich 1857 iur dieses Jach, wurde 1860 außerordentlicher, 1863 ordentlicher Professor und Borsland des physiologischen Instituts in München. 1863 begründete er mit Petteiikofer und Buhl die „Zeitschrift für Biologie". Mu Bischoff schrieb er „Tie Gesetze der Ernährung des Fleischfressers". In Hermanns Handbiich der Physiologie i|t die Abteilung „Handbiich der Physiologie des allgemeinen Stoffwechsels in der Ernährung" von Voit bearbeitet. Außerdem sind noch uon selbständig erschienenen Werken VoUs zu erwähnen „Ueber die Theorien der Ernährung im tierischen Organismus", „Unleriuchung der Kost in einigen öffentlichen Anstalten" und „Untersuchungen über den Einfluß des Kochsalzes, des Kaffees und der Muskel- bewegung auf den Stoffwechsel". Bekannt mid lange Jahre maß- gebeild gewesen ist das von Voit aufgeslellte Kostmaß, das eilt bestimmtes Verhältnis von Eiweiß, Fett und Kohlehydraten fest- stellte, um den Bedarf des Menschen an Nahrungsstoffen zu decken. * Von Schnee stürm en wird jetzt täglich aus den verschiedensten Weltgegenden gemeldet: Im Sauerland liegt in- solge starken Schneetreibens der Schnee fußhoch und verursacht starke Verkehrsstörungen. Aus Algier berichtet man jetzt noch das Verschwinden einer weiteren Abteilung Soldaten der Frem- ven-Legion bestehend aus 14 Mann unter dem Befehl eines Sergeanten und zweier Unteroffiziere. Wie die 21 Vermißten, von denen am Montag die Rede war, sind auch diese während des jüngsten Schneesturmes umgekommen. Aerzte und Krankenwärter sind nach Fort Hassa abgegangen, wohin auch General Vigy unterwegs ist. Ferner wird aus Blidah gemeldet, daß eine Abteilung von 13 Soldaten, welche zu einer in der Nähe von Ferruca lagernden Expedition gehören, vermißt wird. Die Ortschaft Ferruca, irdcbe 1500 Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist infolge des Schneesturmes vollständig von der Außenivelt abgeschnitten. Von den auf dem Wege nach dem Fort Hassa in Schnee Geratenen sind die meisten Leichen bereits gefunden worden. Die Zahl der ermittelten Opfer beträgt 34. Mehrere Legionäre werden noch vermißt. * Schnellzug nach Paris und London. Eine neue Schnellzugverbindung aus dem Mosel- und Saargebiet nach London unb Paris wird zum 1. Mai mit der Einführung des Sommerfahrplans projektiert. Nach London wird man so drei Stunden früher als über Brüssel gelangen. Nach den vorläufigen Plänen wurde man morgens 8.12 Uhr von Trier und 9.17 Uhr von Luxemburg abfahren. Man erhalt so Anschluß an den Schnellzug der Ostbahn nach Paris, so daß man schon 4.24 Uhr nachmittags dort eintrifst. In Merzieres ist Anschluß an den Schnellzug nach Calais. Man trifft in London schon abends 7.05 Uhr ein. Die Reise stellt demimch eine reine Tagesverbindung dar. Das Zustandekommen des Planes hängt von der Frage ab, ob anbere Anschlüsse nach Luxemburg aus Deutschland, insbesondere von Berlin über Gießen und Koblenz, erhalten bleiben können. Kleine Tageschronik. In Wesseling bei Köln stieg ein betagter Bäckermeister in den Keller, als er von einem Spitzbuben angegriffen und durch sechs Revolverschüsse getötet wurde. Der Mörder enttarn. Als verdächtig wurde alsbald in Remagen der Arbeiter Emil Welter festgenommen. Nach längerem Verhör gestand Welter die Tat ein. Angeblich wollte er in dem Keller, in welchem er überrascht wurde, übernachten. Im A n t w e r p e n e r P e t r 0 l e u m h a f e n Hoboken erfolgte gestern eine kolossale Explosion. Ein Dampfer der American Petroleum Company war int Begriffe, seine Qelladung durch eine unterirdische Leitung in einen großen, 80 Tons fassenden Tank am1 Ufer einzufüllen, als das tast gefüllte Reservoir mit furchtbarem Getöse explodierte. Die Trümtner wurden Hunderte voit Metern in die Luft geschleudert. Der Tank ist noch in Brand. Die Feuerwehr ist erfolgreich bemüht, die benachbarten Tanks zu schützen. Der Materialschaden ist sehr groß. Tausende von Fenstern sind im Hafen zertrümmert. Verunglückt ist niemand. In dem Bergwerk Przebinia in Galizien ist ein großer Brand ausgebrochen, dem mehrere Personen, darunter der Direktor der Grube, zum Opfer tiefen. Aus Nordwestböhmen, besonders der Graslitzer Gegeird, toerbcit heftige Erdstöße gemeldet. Kronprinz Georg von Serbien, der betannte höchst rabiate junge Herr, macht ivieber einmal von sich reden. Er erprobte am 4. d. Mts., so wird offiziös gemeldet, in Topt- schider ein Hinterladerjagdgewehr. Da es nicht gut funktionierte, schlug er das geladene Gewehr, um die Gewehrläufe in eine normale Sage zu bringen, gegen einen Bannt, wobei sich beide Patronen enlluden. Durch den starken Rückstoß wurde er am rechten Fuße verletzt. Er kehrte sofort nach Belgrad zurück. In Newyork rief der schroffe Temperaturwechsel unter der armen Bevölkerung eine e r s ch r e cke nd6Sterb- lichkeit hervor. An Lungenentzündung unb Gehirnhautentzündung sterben fast viermal soviel Personen wie zu dem gleichen Termin früherer Jahre. Die Krankenhäuser für epidemische Krankheiten sind überfüllt. Die Sage wird noch dadurch verschlimmert, daß nach oberflächlicher Schätzung 25 000 Personen völlig mittellos und in Gefahr sind zu verhungern. 10 000 Obdachlose liegen in den engen Hintergassen ohne ein Dach über ihren Häuptern. handel. ** Die T armstädter Bank hier gibt bekannt, daß Tte im Verein mit anderen Banken Nom. Mk. 25 000 000 5 proz. Teilschuldverschreibungen der Deutsch-Ueberseeischeu Elektrizitätsgesellschaft, rückzahlbar zu 103 Proz., amj Dienstag, 11. d. Mts., zum Kurse von 100 Proz. zur Zeichnung auslegt. Wir verweisen auf die im Jnseratentell unseres morgigen Blattes erscheinende Bekanntmachung unb erwähnen, daß an dem mit einem Kapital von 72 Millionen Mk. aus- geftatteten Unternehmen fast alle Berliner Großbanken und ersten Bankhäuser interessiert sind. Die letzte Dividende betrug 9y3 Proz. Die vorhergehende Emission erfolgte am 26. Juni 1907 zum Kurse von IOV/2 Proz., die jetzige ist daher um iy> Proz. billiger. Märkte. Gießen, 6. Febr. 9)ianileiia)t. Auf heutigem Wocken- mailte kostete: Butter pr. Pfd. 0.90—1.00 Mk., Hühnereier 1 @L 8-9 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käsematle 2 St. 5—6 Pfg., Erbsen p. Pfd. 18—24 Pfg., Lilisen p. Psb. 25—40 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80- 1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Pfd. 60—70, Emen pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsenfteisch pr. Pfd. 82—88 Pfg., Kuh- unb Rindfleisch pr. Pfund 80—82 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 66—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 61—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.50—6.00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,00—6,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 0-00 Pfg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Aepfel per Ztr. 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Mk. Nüsse 100 Stück 40—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Pik. Marklzeft von 8—2 Uhr. Limburg a. d.L., 5. Febr. Fruchlmarkl. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen (nass.) 18,00 Mk., weißer Weizen 00,00 Mk., Korn 15,00 Mk., Gerste 11,10 Mk., Hafer 8.00 Mk., Erbsen 0,00 Mk., Kartoffeln 5,00 Mk. Bed. Himmel 761,0 761,1 763,1 2 4 2 W NNW W 5. 5. 6. 3,9 4,1 3,8 2ui 92S 7 36 Höchste Temperatur Niedrigste „ 0,9 • C. 2,6 0 C. 82 94 86 0,5 — 0,6 — 0,5 am 4—5. Februar 4.-5. „ Februar 1908 ß ZI .2 er. o 60 Meteorologische Beobachtungen der Station Gieße». Voraussichtliche Witterung für Hessen am Freitag den 7. Februar 1908: Keine erheblichen Niederschläge. '-Temperatur wie heute. Westliche Wlnde. Origisrat-DrahtttreLSungerT. Berlin, 6. Febr. Reichsschatzsetretär Freiherr von Stengel hat der „Germania" zufolge gestern sein Abschiedsgesuch ein gereicht und zttgleich gebeten, schon von jetzt ab von allen Dlenstgeschäften entbunden zu werden. Wien, 6. Febr. In den Kreisen der Abgeordneten macht sich zunehmende Mißstimmung gegen Aehren- thal wegen seines Exposes geltend, das angelegentlichst besprochen lüiub. Wie cs heißt, ist Aehrenthal selbst verstimmt und regierungsmüde. Als sein eventueller Nachfolger wird der Botschafter in Konstantinopel, Pa ll a o ic ini, genannt. Rom, 6. Fedr. Ter Korrespondent der Trrbuna in Pisa hatte mit dem portugiesischen Prätendenten eine Unterredung, der ein Billett nach Neapel gelöst hatte und erklärte, iu einem Nionat zurück zu sein. Auch die Gattin des Prätendenten ist mit unbekannter Bestimmung abgereist. Venedig, 6. Febr. Der historische Palast Fondaco bei TedeschI, in welchem die Hauptpost und das Telr- graphenamt untergebracht sind, droht einzustürzen. Die Behörde mußte das Gebäude sofort räumen und Stütz» arbeiten vornehmen lassen. Paris, 6. Febr. Die Regierung ordnete angesichts bet Sage in Marokko für alle Fälle die 9)t 0 b i I i f i e •* runß der Kolonialarmee an. Paris, 6. Febr. Wre aus Lissabon gemeldet wird, erstteckr sich die von König Manuel e r l a s s e n e A m - n e st i e auf a l l e p 0 l i t i s ch e n V e r b r e ch e r mit Aus» nähme derjenigen, die während der letzten Ereignisse Der« haftet worden sind und schließt auch die Meuterer der Kriegsschiffe VaSeo de Gama und Carlos I. ein. Außerdem erwarte der König seinen Verzicht auf die von Franco verfügte Erhöhung der königlichen Apanage von 800000 Francs. Diese Beschlüsse des Königs werden begreiflicherweise mit großer (Genugtuung ausgenommen. Madrid, 6. Febr. Wie aus Lissabon gemeldet wird, soll der ehemalige Alinisterpräsident Franco wegen Uebertretung dec Verfassung gerichtlich belangt werden. Lissabon, 6. Febr. Alle Gouverneure und fast alle Behörden haben ihre Aernter niedergelegt. Blidah, 6. Febr. Eine Abteilung von 30 Soldaten, die sechs Tage lang vom Schneestur m ein geschlossen war, wurde von einer Rettungsexpedition wohlbo« halten aufaefuuden und nach Blidah gebracht. Amtlicher Teil. Klinik einreichen. DG/t ß3/2 A. Schnittholz: 772 806 lunge» Fichte- und Kiefer-Stämme 8,12 3,31 8ttUc 1 Seb. HimmI » Zusammenkunft oberhalb dem Oct auf dem Läusberg. 774 13 7—15 Dchm., m cm I. 9—14 Dchm., 5 m cm 29,23 Fm., 44 Kiefern - Stämme mit 7—20 Dchm., Derbslanaen nut 763 m cm Esche-Terbstangen, 1,88 Fm. haltend, [B5/j [B5/2 3. B.: .Slot)ler. [B5/a B8/, Kluge Hausfrauen verwenden nur die alt bewährte s W6ne Bestens empfohlen C/i e von Wilhelm Kilbinger. Löwen-Drogerie» Seltersweg 79. MAGGI und Bauholz verschlossen bis spätestens 2 4 2 63 1193 Eichenstämme mit Buche-Stamm „ Holz 52 9,18 Fm. 1,56 , lang, Stück lang, Stück lang, Stück Rödgen, am 3. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Stein. Betirag emzufehen ist. Gietzen, am 3. Februar 1908. (Stabt Gas- und Wasserwerk Gietzen. Otto Bergen. Zufchlagsjriü 3 Wochen. Gietzen, den 1. Februar 1908. Stabt Dtcfbauamt. y\. B.: Slöhler. Vergebung von Fnhrleiftungen. Di"e Fuhrleistungen für das Städtische Gas- und Wasserwerk Gienen, insbesondere bas Anfahren von jährlich runb 7000 Tonnen stöhlen vom Bahnhof in bas Gaswerk, bas Verbringen von Stofs, btc Abiuhr von etwa 360000 kg Teer und 450000 kg Ammoniakwaffer im Jahre in bem unsererseits zu fteRenben Behälterwagen vom Gaswerk an die Bahn, sowie bie Anfuhr von guBCiferr.cn Röhren usw. vom Bahnhof nach dein Gaswerk ober an Die Verwenbungssteüen usw. sollen vorn 1. April 1908 ab anbetrocit vergeben werben. Ackgebotsvorbrucke finb auf unserer Birchhalterei erhältlich, woselbst auch bic verschlagenen Angebote bis sunt 15. Februar 1908, vormittags 11 Uhr, emzureichen finb, auch ber bezügliche mutigem Docken- Hühnereier 1 St 2 St 5-6 Ug., -40 Psg., Tauben 60 $11, Hahne pr. »en pr. etütf 1,80 -Ö8 Äg., Kuh. Lchweinesleiich jesalDi, pr. Psb. inelfleisch pr. Pid. W., Zwiebeln pr. Deißkraul pet - Aepiel per Zir. 100 Stuck 40-00 llhr. Turchichniltspreise r Leizen 00,00 M, Erbsen 0,00 'Jlf, demselben Sage, nachmittags 2 Uhr, 41 1 45 60 87 10 32 132 1650 440 2250 20 26 „ Derbstangen rm Buchescheit , Elchescheit „ Buche-Knüppel „ Kiefer- , Wellen Buchenreiser „ Eichen- „ h Kiefer- , rm Buche-Stock „ Kiefer- „ langen das Holz vorgezeigt wird. Kesselbach, am 3. Februar 1908. Großherzogltche Bürgermeisterei Kesselbach. Stein. Wald, in den Abteilungen 2, 8, 12, Stück Flchte-Derbslangen, 7—11 cm Dchm., 10—17 m lang, 93,15 Fm. haltend. Die Zusammenkunft ist am Waldeingang, Kreuzpunkt schlagSirm 4 Wochen. Gietzen, den 4 Februar 1908. Stadt. LiefbanamL. F. V.: Köhler. Holzversteigeruug in de» Walvrmgen der Stadt Laubach. Donnerstag, den 13. Februar l. Fs., vormittags 10 Uhr ansangend sollen im Laubacher Gemeinde-Wald Distrikt Zwilllngsseifc und Buchwald: 382 Rm. Buchcn- Lcheiter, 135 Rm. Buchen-Knüppel, 88 Nm. Reiser, 130 Rm. Stockholz, 6 Rm. Eichen-Scheiter, 9 Rm. Eichen-Knüppel und 9 Eichen Bauholzstämme von 3—10 Meter Länge und 23—48 cm Durchmesser versteigert werden. Anfang ist am Lardenbacher Weg Distrikt Zwillingsseife, Ende an der Straße Laubach—Freienseen. 807 Laubach, den 5. Februar 1908. Großherzogltche Bürgermeisterei Laubach. Jochem. Vergebung von Fuhrleistungen Die Abfuhr uon Stratzenkehrtajt nach verschiedenen ftäbnschen Wiesen im Rechnungsjahr 1908 soll Samstag, den 15. Februar, vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Die Abfuhr umfaßt zirka 13/0 cbm, bte in 3 Lose geteilt finb. Die Berdulgungsunteriagen liegen währenb ber Sienimunben bei uns zur Gmsicht aus. Angebote auf Borbrnck, ber bafelbft erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zcu- puntt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns emzureichen. — Zuschlagssrnt 3 Wochen. B6/2 Gietzen, den 5. Februar 1903. Städtisches Tiefbaucunt. B.: Kühle r. Oppenröderweg-Aiüllerweg, nächst dem neuen Pflanzgarten. Annerod, den 4. Februar 1908. 799 Großherzogltche Bürgermeisterei Annerod. Horn. mittags 40 Uhr an, soll m dem Anneröder Gememde- und 15 folgendes nut der Aufschrift „Holzsubmission" bei der rmterzeichneten Stelle einzureichen, wo alsdann unter Bekanntgabe der allgemeinen Bedingungen, Eröffnung, zu dec sämtliche Submittenten eingcladcn sind, stalifindet. Nähere Auskunft erteilt Forst wart Kümmerer zu Londorf, von welchem auch auf Ver- Aufschrift versehen bis zum Mittwoch, den 12. Februar 1908, Mittags l1/, Uhr, auf Großherzoglicher Bürger- Eröffnung findet an in hiesigem Nathaus Verdingung. Die Lieferung ber für ben Stratzenvau im Rechnungsjahr 1908 ersorberlichcu, tiachitehcnb beschriebenen ^Materialien soll Samstag, den L2. Februar d. I., ncajut. 3 Uhr öffentlich vergeben werben. Zu liefern iinb: 140u m Granitbordsteine, %6O m Bamltlava-Vordsteiue, , „ . x 179 2M) Lin. Gronvslasterucine, 1. Sorte (Slormalpflastersteme), 20V cbui Grottpstauerüetue, 2. Sorte, 460 cbm Klelnvstaacrtteiue (Setzkleiuschlag). Die Liescrungsbeschreibungen u. Bebmgungen liegen während der Tienststunden bei uns aus Bimmer Rr. 1 zur Einsicht offen. Angebote auf Bord ruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift verseyen an uns einznrcichen. Auch sind ben Angeboten Materialproben unter Angabe bes Ursprungs deizufügen. — Zu- Bekanntmachung. Betreffend: Felbbereinigung in der Gemarkung Dorf-Gill. In der Zeit vom 8. bis einschließlich 15. Februar L I. liegt werktags aus der Gr. Bürgermeisterei Dors-Gill in den üblichen Amtsstnnden ein Projekt nebst Kosteuüberschlag über Herstellung eines Nohrkcmals int Ort oberhalb des Gemeindehatifes und Beseitigung des Grabens hinter der Messerschmied'jchen Hosreite sowie des (trabens 9lr. 112 zur Einsicht der Beteiligteii offen. Einivenbungeu sind bei 'Meldung des Ausschlusses innerhalb der oben angegebenen Offenlegungssrist bet Gr. Bürgermeisterei Dors-Gill fchrifilich einzureichen und 511 begründen. Friedberg, 4. Februar 1908. Der Großherzogltche Felbbercinigungskommissär: Ktrnbergcr, ÄreiAamtmann. Holz-Wersteigernngen. Es werden versteigert: Donnerstag den 13. Februar 1. I., vormittags 9'/? Uhr, bei Gaitwirt Horte in Merlau aus ben Distrikten LinneS 2, 3, 4, 0, 7, y, 11, 12 und 13, Lehuheimer Linnes, Zaunbach, Mammerwalb 3, 4, 6, 9 unb 11, Flensungetkopf, Erlen unb Alter Heegwald der Forstwartci Lchicheim. Scheiter, Rm.: 82 Buche, 13 Hainbuche, 74 Eiche (teils Wertholz), 10 Linde (runb), 164 Kiefer (meist runb), 18Fichten. Knüppe 1, Rm.: 28Buche, 0Hainbuche, 34Eiche, 2Aspe, 6 Lmbe, 248 Kiefer, 21 Fichte (o Mim. ---= 2Ä> m lang). Knüppel- reisig, Rm.: 4 Buche, 92 Eiche, 6 Erle, Aspe, 110 stierer, 24 Fichte (m Schichten). Gewohnt. Reisig, Rm.: 188 Buche, 202 Eiche, 22 Lmbc, 22 Stierer, 6 Fichte. Stocke, Rm.: 24 Buche, 46 Eiche, 6 Erle, Linbe, 142 Kiefer, 88 Fichte. In Distrikt Linnes 4 kommen nur bic blau unterstrichenen Nummern zum Ausgebot. Auskunst erteilt Großh. Forster stnauß zu ©tangenrob. Freitag den 14. Februar 1. F., vormittags 9*/2 Ubr, bet Gastwirt Hörle zu Merlau aus den Distrikten Eselskops, Eichheege 2, 3, 4, ü, Gänshcege 1 und 3, Haag, Buchenkops, Beunewald, Burgwald 2, 5, 6, 8, ‘J und Hohcroth der Forstwartei HJicrlau. Scheiter, Rm.: 12 Buche, 12 Hainbuche (6 Rm. rund), 102 Eiche (teils Werkholz und lunbi, 4 Birke, 2 Kirsche, 4 Erle (2 runb), 89 Kiefer (meist runb), 4,5 Lärche (runb), 26 Fichte (12 Rm. rund unb 3 m lang). Stnüppcl, Rm.: 113 Buche, 129 Hainbuche, 8 Esche, 2&> Eiche, 4 Bucke, 8 Kirsche, 12 Erle. Io2 Kreier, 2 Lärche, 90 Fichte (34 Mim. = 3 m lang). Knüppclrcisig, Rm.: 81 Buche, 110 Elche, 4 (Stic, 24Kiefer, Lärche, 3 Fichte. Gewohnl. Relftg, Rm.: 423 Buche, 234 Giche, 6 (Stic, 20 Fichte (Schichthaufen). S tdcke, Rm.: 60 Buche (4 fein zerkleinert), 4b Giche (2 teilt), 2 Grle, 24 Kiefer (ö fein), 75 Fichte. Fm Liftritt Eichheege 2 kommen nur bic blau unterstrichenen Nummern zur Bcrsleigerung. Auskunft erteilt Gnotzh. Forstwart Müller zu Nkücke. Grünberg, ben 4. Februar 1908. B6/3 Grvtzh. Ober,örfieret Nicber-Ohmcn. S ch n c i b er. Holz-Versteigerung. Donnerstag, den 13. Februar 1908, von vor- Submission aus Bau- uno Nutzholz den Waldungen der Gemeinde Reiskirchen. Fichten -Stäinme, von 30—41 cm Dchm. und bis zu 23 m Länge mit 16,45 Fm., Fichten-Slämmc (Bauholz), bis zu 29 cm mittl. Dchm. und bis 20 m Länge nut 138,50 Fm., Flchtc-Derbstangcn, von 10 —12 cm mittl. Dchm., von 10—20 m Länge mit 12,83 Fm. Die Gebote sind getrennt nach Sortiment, und der Kaufpreis ist pro Fm. anzugeben. Die Gebote sind schriftlich und verschlossen mit paffender SB*" *»• zur Zeichnung Anteil unsere r und Mähnen, lioncn Mk. aus- banken und etfitn betrug S^Pm. 3uni 1907 zum r ®n 1% M Verdingung. Das Aus- unb Abschlagen bes Bolksschulbabes ans ber Lahn soll Donnerstag, den 13. Februar d. I., vorm. 11 Vs Uhr öffentlich verdungen werben. Arbeitsbefchreibuitg unb Bebingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote ans Borbruck, ber basclbst erhältlich, iinb bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. BVs Gietzeti, ben 4. Februar 1908. Stäbtisches Hochbauamt. Gerbet. versteigert werben: Stück Kiefern-Slämme, 17—38 Verdingung. Die Lieferung von 100 im Gummiichläuchen soll Samsiag, den 15. Februar 0. F., vorm. 11 Uhr, öffentlich vergeben werben. Die Berdingimgsmüerlagen liegen wahrend ber Dienst,lunben auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Angebote auf vor- gcfdjriebencm Formular, bas bafeibu erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Ausfchrift versehen an uns emzureichen. Zuschlags,rift 3 Wochen. Gießen, den 4. Februar 1908. Stadt. Lteibanamt. Die Stelle de§ Portiers ber Uuiverfitäts-Augeuklinik Gietzen ist am 1. März d. I. neu zu besetzen. Geeignete, unverheiratete Bewerber, die über gute Zeug- niffe verfugen, wollen ihre Meldungen unter Beischluß der letzteren bis spätestens 15. Februar bei der Verwaltung der statt, wozu die Interessenten cingeladen iverden. Nciskirchen, den 5. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner. Vergebung von Pflasierarbeiten Die Pflafterarbcilen für die Ncubefcstigung ber Robhcimer Straße zwischen ber Lahnbrückc unb Kroiborfer Straße fall Samstag, den 15. Februar vorm. 11 Vs Uhr öffenttich vergeben raerben. , Arbcltsbcfchreibulig unb Bebülgungen hegen währenb ber Dienststuitden bei uns zur Einsicht offen. Angebote aur Borbruck, ber bafelbft erhältlich, finb fimteitenö bis zum vorgenannten Zeitpunkt perschloffen unb nut cnifpredjenber Aufschrift versehen au uns emzureichen. — Znfchlagssrist 3 Wochen. B /3 Gietzen, ben 5. Februar 1908. Stäbtifches Xiefbauami. I. B.: Köhler. Holzversteigerung. Freitag, den 7. d. Mts., vormitt. von 91/., Uhr an, soll im Nödgener Gemeindewald, in verschiedenen Distrikten Verdingung. Der für bie Zeit vom 1. April 1908 bis 31. März 1909 erforderliche Bedarf an Piaffavabcfcn (etwa 900 Stuck) soll Dienstag, den 11. Februar, vormittags 11 Ubr, öffentlich vergeben merben. Angebote am das Stuck, sowie Muster finb spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Killte v lht, bH M rt ? 9toi 5 N o'Gunter 'n r. - »toeiL 41 heilige s*? Sä L dm gleiche» 61 dchchllmmert mitteü Vbb*ie liegen Holzversteigerung in den Waldungen der Gemeinde Ru^^rrsburg. Freitag, den 7. Februar l. Fs., vormittags Oi/2 Utzx, in ben Distrikten Rödcn, Wei des und Geräums: ' 169 Fichte-Stämme mit 64,55 Fm., 441 Fichte- unterftridjen. Grünberg, 1. Februar 1908. Grotzh. Ob"rfvr,tcrei Grünberg. Schober. getrennt auf Schnittholz Montag, den 10. Februar 1908, uachmittags 2 Uhr, Arbeitsvergebnng. Die Räumung von Flutgräbcii in ber Gematiung Gietzen soll Samstag, dcu 15. Feoruar, vorm. 10V» Uhr offentlidj vergeben merben. Die Bcrdiiigungsunterlagen liegen wahrenb der Dicnststunben bei uns zur Gmsidü offen. Angebote aus Borbruck, ber basclbst crljältlidj, finb spätcsrcns bis zum vorge- nannten Zeitpniikt, verfchloiscn unb mit entipredjcnber Aufschrift verfeyen an uns euioureidjen. — Sufdjlagdfrift 3 Wochen. B6/s Gietzen, ben 5. Februar 1908. Stäbtifches Tiefbauamt. B-: K ö h ler. 0,9' C. 2,6 • C. Bekanntmachung. Mittwoch, den 12. Februar, vormittags 11 Uhr soll bic der Gemeinde Burg-Gcmünden zustchende Jagd auf weitere 6 Jahre in der Wirtschaft des August Fischer, dahier, verpachtet werden. Die Gemarlungsgrenze ist in 10 Minuten, von dem Bahnhof Burg-Nlcder-Gcmündcn aus zu erreichen. Blirg-Gcmüildcn, den 4. Februar 1908. Großherzogltche Bürgermeisterei Burg-Gemündcn. F l c i s ch h a ii e r. 804 nachverzeichnetes Holz versteigert iverden: meisterei Vieislirchen emzureichen. Die Holzverfteigernng. Montag den 10. Februar d. F. werben aus ben Distrikten Breitcloh, Grauivillkel, Zuhaag, Koppe^Pfaffenlod) unb Bettenwalb ber Forftwartel Harbad), verncigert Stämme: 3 Eichen 3. SA. --- 3 Fm., 38 Eichen 4. ALL = 21 Fm., 68 Elchen 5. Kl. = 29 Fm., 62 Eichen 6. Kl. = 18 Fm., 3 Bumen 4. .Ql. - 3 Fm., 1 Kiefer 2. Sil. -= 1 Fm., 16 Kiefern 3. Kl. = 12 Fm., 54 Sliefcrn 4. Kl. = 33 Fui., 38 Sliefcrn 5. Kl. - 17 Fm., 2 Lärchen 3. Kl. 3 Fm., 3 Lärchen 4. SA. ---- 3 Fm., 7 Väixljcn ;>. Ql. = 3 Fm., 1 Fickte 2. StL =• 2 Fm., 6 Fichten 3. Kl. = 6 Fm., 29 Fichten 4. Mi. -- zü Fm., 286 Fickten 5. SA. = 62 Fm.; Derbstangen: 250 Fickten 1. Kl. -= 21 Fm., 22:1 Fichten 2. Kl. — 9 Fm.: 91 uhf ckeiter: lOVaRm. Eiche (je 3Mtr. lang); Nutzreisig: 12 Rm. Fichte (SckickthaufcM. Zufammciikunft üormtttagS 9 Uhr im Distrikt Breiteloh bei Qucckborn bei Stamm dir. Hol. diur baS Holz in ben Distrikten Brciieloh unb Grauwmkcl wirb bei ber Bcntcigcrung vorgczcigt, alles übrige Holz wirb von mittags zwölf Uhr an bei Herrn Wirt Stonrab 'Maiinchc in GöbcMrob verkauft. Zum Schluß kommt bas nickt aufgearbeitete Reisig im Distrikt 5lopve zum Ausgebot. Die diummern bes verkauft werbenden Holzes finb blau 22,23 Fm. haltend, Lärche - Stämme, 18 — 25 1,93 Fm. haltend, Fichte - Stämme, 12 — 42 234,93 Fm. haltend. Lomerts Kit Firma N vrühl'sche Itniverfitätz-Vruckeret. ngem celär Freiherr ge gestern sein I„ch gebeten, iS»" bet ülbgcot»”11® „gen A-h--" Leltgtnll^11 bf' °n?h°t KM* euentuel“ * I » a*hae.p • 'S» gekannter Ln -d 6» bte&iielS di- -1.Jie »•' Aiche" 6<1““S tflCUr „ „ A-tgclcOf' 30 K» radJl- 11 am Freitag dw hläge. Temperatur 16,13 Fm.: 84 Rm. Buche-Llnüppel, 41 Rm. Etche- Knüppcl, 3 Rm. Obstbaumknüppel, 10,7 Rm. Kiefern- Knüppel, 6 Rm. Fichte-Knüppel; 81 Rm. Buche-Ast- re isig, 111 Rm. Buche - Stammrelsig (in Schichten); 1,8 Rm. Kiefern-Stöcke, 36,5 Rm. Fichte-Stücke, 16,2 Rm. Eiche-Rutzknüppel (2,5 2)itr. lang); Fichten-Reisig m Abteilungen. Zusammentunft im Distrikt Nöden bei der Eisenbahn. II. Samstag, Den 8. Februar l. Js., vormittags 0i/2 Uhr, in den Distrikten Ztegcnberg 11. Langenberg: 3 Eiche-Stämme nut 1,03 Fm., 45 Fichte-Stämme mit 11 Fm., 41 Fichte - Derbstangen mit 2,42 Fm.; 16 Rm. Eiche-Niitztnüppel (2,5 Mtr. lang); 14,5 Rm. Buche-Scheiter; 240 Rm. Buche-Knüppel, 70'Nm. Eiche- Knüppel, 11,5 Nm. Aspe-Knüppel, 3 Rm. Kiefern- Knüppel; 210 Rm. Buche - Aslretsig , 183 Nm. Buche- Slammreisig; 16 Rm. Buche-Stöcke, 2,5 Rm. Fichle- Stöcke. / Zusammenkunft im Distrikt Ziegenberg (Glashau) am Fußpfad nach Ulfa. NB. Die auswärtigen Steigerer können für den zweiten Tag die Bahn benützen. Ab Hungen 7.32 Uhr, an Ruppertsburg 8.00 Uhr vormittags nnd nachmittags ab Ruppertsburg 4.09 Uhr, an Hungen 4.36 Uhr. Ruppertsburg, den 29. Januar 1908. Großherzogltche Bürgermeisterei Ruppertsburg. Lehr. -766 Eiche n st a m mh 0 i z-Ber kauf. Atis den Waldungen der Genieinde Äefselbach soll uachverzeichnetes Holz im Siibmissionswege vergeben werden:' LtiidtWer ArbeitMchiöeis Gießen. (Sartenftratze 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 2 Buchbinder, 1 Kellner, 4 Dienstrnädchen, 2 Küchenutädchen, 1 3eiturmöiragexin. 1 Putzfrau, 4 Labakemripperinnen. Lehrlinge: 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Kod;, 1 Drucker, 1 Färber, 1 Tapezier. b. bet auswärtigen Arbeitgebern: 2 Wagner, 1 jüngerer Spengler, 2 Friseure, 1 Baufdjloffer, 5 Aimckmenschlosser, 2 Dienstmädchen. Lehrlinge: 1 Schlosser, Es suchen Arbeit: w Y , B6/2 1 Installateur, 1 Schuhmacher, 2 Fuhrknechtc, 1 Sattler- und Tapezier, 3 Sck-rciner, 2 jüngere Maschinenschlosser, 4 Zigarrenmacher, 10 Arbeiter, 1 Krankenpfleger, 2 Hausburschen, 3 Laufsrauen, 1 Waschfrau, 1 Zeitungsträgerin, 1 Lausmäüchen. Lehrlinge: 1 Schlosser.______________________________________ Verdingung. Die zum Auf- unb Abschlagen bes Freibabes sowie ber Sckutzgelänbcr m ber Lahn erforbcrltchc Zimmer- beste. Schreiuer- arbeit soll Donnerstag, den 13. Februar b. I., vorm. 11 Uhr öffentlich uerbungen werben. . Bs/2 Die Berbtngungsunterlagen finb währenb ber Dtenstimnbcn bei uns einzusehen unb Angebote auf Borbruck bis zürn genannten Termin bafelbft emzureichen. — Zufchlagsfrtsi 14 Tage. Gießen, ben 4. Februar 1908. Stäbtifches Hochbauamt. Ger bei. 1 Stück 61 50—59 40—49 30—39 cm Mitten-Durchmesser mit 1,75 Fm. in 10 5 23 1 w 1 V lf H V ■ w w „ " « B. Bauholz: V V w 5,98 21,09 0,65 V • 0 2 Stück 50—59 cm Mittcn-Diirchmeffer mit 1,61 Fm. 13 40—49 H e v r 13,23 t 249 52 30—39 v e • w 39,09 u 13 25—29 HO n w 5,66 0 105 2 riöenig.al§25, „ „ Das Holz ist mit Rinde gemessen und sind 0,58 „ die Gebote ■ des KroBbauer’schen Quartettvereins-Giessen. Sonntag, den 9. Februar 1908, abends 5 Uhr, im grossen Saale des Geseliscüafts-Vereins. Dirigent: Herr Professor <*. Trant mann. Solisten: Frau Anna Haempfert (Sopran) 1 — . . , ... Fräulein Minna Rode (Violine) I aus Frankfurt a. Main. Prnvramm Lieder von: Mendelssohn, Schubert, Schumann, Brahms und Wolf. * xViolin-Soli von: Spohr, Kinding, Strauß und Brahms-Joachim. Mannerchöre von: Schwalm, Herbeck, Hegar, Mair, Schubert und Gernsheim. Total-Ausverkauf! Wegen vollständiger Geschäftsaufgabe verkaufe ich von heute ab das gesamte Lager in Kurz- und Manufaktur - Waren zu bedeutend ermäßigten Preisen. 670 Willi. Montanus .K 3/08 (B®/1 Donnerstag, den 20. Acbr. 08, nachmittags 3 Uhr, roirb auf hiesigem Ortsgericht die vor dem i>iamen des Carle, Heinrich und Chefrau geb. Hell stehende Prelle der Gemarkung Gießen: l/10451/iro=281 qm Ho freite auf dem Seltersweg öffentlich meistdietend versteigert werden. Auswärtige Bieter haben sich /über ihre Zahlungsfähigkeit genügend auszuweisen. Gießen, den tt. Januar 1808. Großh. Ortsgericht Gießen. ____________Gros.____________ K16/08 Bö/i Donnerstag, den 5. März 1908 nachm. 3 Uhr werden auf hiesigem Ortsgericht die den Heinr. Geiß Chcleuicn dahier gehörigen Grundstücke: 18/1=149 qm Grabgarten neben der Grünberger Straße, 18/2=029 qm Ho freite daselbst. 18/2/4=297 qm Grabgarien das., 18/2,7=206 qm Grabgarien das., 18/3=374 qm Hofreite das., . 18/3,5=1108 qm Grabgarien das., 'öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 22. Ianur 1908. Gr. Ortsgericht Gießen. Gros. K16/08 B0/, TonnerStag, den 12. März 1908, nachm. 3 Uhr, wird aus hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen der Chefrau des Peter Minke geb. Schwalb stehende Parzelle der Gemarkung Gießen: 1/374=974 qm Hofreite in der WaUtorstraße, öffentlich meistbietend versteigert werden. Auswärtige Bieter haben sich über chre Zahlungsfähigkeit ge- ,nügend auszuweisen. Gießen, den 5. Februar 1908. Gr. Ortsgericht Gießen. __________Gros.________ K17/08 Donncrotag, den 19. März 1908, nachmittags 3 Uhr, werden auf hiesigen Ortsgericht die vor dem Namen des ^)uh. Hemr. Carle , und Chesrau geb. Hell stehenden "Parzellen der Gemarkung Gießen: l/10451/ioo=281 qm Hofreite auf dem Seltersweg, l/104“/ioo=191 qm Hofreite das., öffentlich meistbietend versteigert werden. Auswärtige Bieter haben sich über ihre Zahlungsfähigkeit genügend auszuweisen. Gießen, 5. Februar 1908. Gr. Ortsgericht Gießen. __________Gros.__________ Kartoffeln Prima Speise- und Salatkartoffeln enwstehlt (758 Tel. 235 I. Weisel, Sonnenstr. 6 , _ E|“trAt*skart,cn: z,u Mk- 2,00, (Sperrsitz LUc. 2,50), Studentenkarten Mk. 1,00, Schüler- karten Mk. 0,50 sind in der Musikalienhandlung Ernst ChaSlier (Kudolph’s Nachf.), sowie abends an der Kasse, für Studierende mich bei Herrn Hausverwalter Rrtfter zu haben. ID3/? Slarkestr. 34 Karamellen Geschmack besonde Nährwert aus, sorgane indem gegen Schokol wie Mittel angenc durch . Stollwerck /Ailch-Rahm-Kara können daher gerade in ein vorzügli en werden. aft zu be- Stollwerck ler jetzigen Schokolade-Hilch-Karamt Jahreszeit Erwachsenen zeichnen sich äusser wenn sich der Name STOLLWERCK hüllung eines jeden Bonbons befinde 34 SS6-BT- Normal-Hemden Mocco-Hemden -Hosen u. -)acken .Aug.Wa, agr Selters'weg 60 und Kreueplats 6. Sc lomstein- Aufsatz Phönix bester Schutz gegen Nauchbelästigung empfiehlt 706 J. Häuser, WnhaMg. Neustadt 56.Teleson 76. Husten -J- Heil Zutaten zu allen Kostümen macht man sich am besten, billigsten und originellsten mit den (Brust-Caramelleu) sind das einzig beste diätet. Genuß- Mittel bei Husten und Heiserkeit. Zu haben bei ,10 Gcbr. Adami, Mäusburg 14. Lebertran, » LebcckM-^MlfiW sehr mild im Geschmack, emsiehlt Central-Drogerie EmU Karn, squüraße. Gegen lalle Füße! siutzMlüp rr, K Kamelhaar gefüttert, für Damen und Herren, Paar 25 Pfennig. A. Salomon & Cie. 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