"ÄST. “attenÄÄ4 sspS*» Ms-Ba|i MuU,’"' •ftfelfSt U^^£t °ne. imittag n :i6f Mrti gg, den 7. Juli 1908, 15 4 Uhr Ausflug n nach Klein-Lmden- tshäufer Hof. Tcr Vorstand. arienhähne W Plockitraxc 14. bincnblMe Narburgerstr. OK. WWz Mn Frau Är? d^O'nehme wahr iurui uMRubsM^ Ze hiermit jedermann Frau a. meinem Simen „Zemdaich für nichts llrad Schmidt IVMru liessen seine Geschäftsstelle iem reisenden Publikem , sich durch kostenlose über Bäder, Sommer- nd lourengebiete näher chten. und Pläne stehen in aM zur Verfügung: ift Äinei-S Engeres »Z«rs Bünä- Beachten Sie je Freies •' «■£** Kaufhä“ser jeB. rnd porös, halM Mn (hg** 5, zr5, 280 ng Nr. 156 Zweites Blatt 158. Jahrgang Erscheint tüglich mtt Ausnahme des Sonntag». Die „Gießener Zamilienblätter" werden dem »Anzeiger^ Biennal wöchentlich beigelegt, das „Krclsblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Montag 6. Juli 1908 Rotationsdruck und Verlag der Drühpschsn Unwersitäts - Buch» und Sreindruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schul» straße 7. Expeditton und Verlag: e=® 5L Redaktion: Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. Offi-ielle Nachrichten über die Revolution in Paraguay fehlen noch immer. Die Verkehrsverbindungen sind nach ivie trpt unterbrochen. Von Argentinien wurde ein Schiff nad) Asuncwn gesandt, um sich mit der argentinischen Gesandtscl>aft in Verbindung zu sehen. Eisenbahn-Zeitung. Karlsruhe, 5. Juli. Die badische Negierung wird auf der Wiesentalbahn einen ersten größeren Versuch zur Einführung des elektrischen Betriebes machen, an den der Kommissionsbericht der zweiten Kammer über das Eisenbahnbudget die Erwartung knüpft, daß im Bewährungsfalle auf eine weitere Ausdehnung in großem Umfange bald mit Bestimmtheit zu rechnen sein würde. Neues aus Marokko. AuS Casablanca und Tanger wird gemeldet, daß der dem General d' Am ade erteilte Verweis unter der dortigen französischen Kolonie einen betrübenden und entmutigenden Eindruck hervorgerufen und dem französischen Ansehen sehr geschadet habe. Der „Temps" meldet aus Casablanca vom Samstag, daß der Vorstoß gegen Azemur vom Admiral Philibert gemeinsam mit dem General d'Amade vorbereitet worden war, weil er für die allgemeine Pazifizierung des Schauja-Gcbietcs als notwendig erachtet worden sei. Nunmehr werde General d'Amade getadelt, weil er die empfangenen Weisungen befolgt habe. Man halte dorlselbst die Entscheidung der französischen Negierung für gefährlicher als sogar eine wirkliche Schlappe der französischen Truppen. Mulay Hafid besichtigte in Fez in Begleitung deS Algeriers den Amar, eines alten ägyptischen Offiziers, die Truppen. In seinem Schreiben, das in der Moschee verlesen wurde, befiehlt Mulay Hasid der Bevölkerung, die Juden und die europäischen Kaufleute, die nicht zögerten, sich auf seine Seite zu stellen, gut zu behandeln. Li» Zest der Arbeit. Gießen, 6. Juli. Das 25jährige Bestehen der Zigarre nfabrik C. Kli n g spo r, von dem wir am Jahrestag der Geschäftsgründung Mitteilung machten, veranlaßte die beiden Inhaber der Firma zur Veranstaltung einer Jubiläumsfeier, die am Samstag abend int Hotel Prinz Karl stattfand. Etwa 70 Gäste waren der Einladung gefolgt, die Familienangehörigen, Gcheimerat Proviuzialdirektor Dr. Brei- dert, Kommerzienrat Heichelheim und Syndikus Tr. Zeidler als Vertreter der Handelskammer, Syndikus Dr. Schloßmacher von Offenbach als Vertreter des deutschen Tabakvereins, Geschäftsfreunde, die Beamten der Firma und die Veteranen der Arbeit, die 25 und mehr Jahre der Firma angehörten. Es war eine stimmungsvolle Familienfeier, die in ihrem Grundton ein herrliches Dreigestirit erkennen ließ: Liebe und Verehrung für den Gründer der Firma, treue Anhänglichkeit aller Angestellten und Arbeiter zum Hause Klingspor und ebenso treue Fürsorge der Inhaber der Firma für ihre Mitarbeiter. Ten Ehrenplatz des festlich dekorierten Saales nahm das Bild des verstorbenen Seniorchefs Karl Klingspor ein. Herr A d o l f K l i n g s p o r eröffnete die Feier mit einem herzlichen Willkommengruß an die Anwesenden, um sodann des verstorbenen Vaters zu gedenken; ihm, dem Schöpfer und Führer des Hauses, sprach er herzinnigen Tank aus für das, was er allen gewesen ist, sein mj.b bleiben wird. Dann gedachte er der beiden Fürsten, bereit schützender und schirmender Hand auch das Gebe.heu der Firma Klingspor mit zu verdanken sei, des Kaisers und des Großherzogs. In das auf beide Fürsten ausgebrachte Hoch wurde begeistert ein» gestimmt. ____________________________ stramm den Kampf gegen das musikalische Pfuschertum. Aber zertretet der Schlange den Kopf; d. h. helft das Volk belehren, daß die Musik geachtet werden will, soll sie erheben und nicht erniedrigen. Kämpft gegen die musikalische Anstandslosigkeit und — wie soll ich sagen — gegen die Handelsmänner mit klingender Ware. — D i e F r a n k f u r l e r O p e r, die den Fehler macht, während des Turnfestes ihre Pforten zu schließen, übergibt der Oeffenllichreit eine Aufstellung über die Spielsaison von August 1907 bis Juli 1908. Die Frankfurter Oper, die früher an der Spitze der deutschen Opernbühnen marschierte, hat in dem Spieljahr eine einzige Uraufführung herausgebracht, sie lebte in der Hauptsache von Wagner und — das ist bezeichnend — der „Lustigen Witwe" und dem „Wal- zerträum". Leidige Personalfragen, an denen der Intendant nicht ganz unbeteiligt ist, stehen einem erfolgreichen Vorwärtsstreben hindernd im Wege, die Stadtverordneten werden wohl oder übel bei der nächsten Theaterdebatte mit der Opernintendanz ein ernstes Wörtlein zu reden haben, denn die Oper verschlingt einen jährlichen städtischen Zuschuß von annähernd 3 0 0 0 0 0 M k., da könnte wahrlich mehr wie eine Urausführung geleistet werden! com. — Das dritte Ka i > e r w e t t s i n g e n findet im Juni n. I. in Frankfurt statt. Dieser kaiserliche Entschluß bringt für die 5000 Frankfurter Sänger den peinlichen Beigeschmack, daß die Gesangvereine der Feststadt sich an dem Wettstreite nicht beteiligen sollen. Ta anscheinend die kaiserlichen Männergesangsfeste dauernd in der Mainmetropole abgehalten werden sollen, so werden die Frankfurter Sänger wohl dahin wirken müssen, daß diese Klausel in Wegfall kommt. com. — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Der czechische La n dscha ftsm a l er N o vo Pa z ky ist, 87 Jahre alt, gestorben. — Ter norwegische ilwiiran-Schriftstcller Jonas Sic, dessen Werke auch in Deutschland viel gelesen werden, ist nach langer Krankheit int Alter von 64 Jahren gestorben. — Das schwedische Ministerium des Aeußern setzte sich vor mehreren Wochen mit den englischen und indischen Behörden in Verbindung, um Nachforschungen über das Schicksal des Forschungsreisenden Sv e n Heb in ins Werk zu setzen. Hcdins Familie sandte am 5. Juni einen Bries an den Privatsekretär des Bizekönigs von Indien, Dunlop Smith, mit der Anfrage, was die Behörden über das Schicksal Sven Hedins wüßten. Ebenso ist an den früheren Diener Hedins in Indien, der an der Ausrüstung der letzten Expedition teilgenommen hat, ein Brief gesandt worden. AusLand. Gerüchte von dem bevorstcheuden Rücktritt des Grasen MontS, des deutschen Botschafters am italienischen Hofe, ohben einem Teil der italienischen Presse Stoff zu allerlei Kommentaren gegeben, die sich weit vom Gebiet des Tatsächlichen entfernen. Minister Tittoni hat sich veranlaßt gesehen, hierzu Stellung zu nehmen und festyustellen, daß die Booeggründe einer etwaigen Demission des Grafen Monts nicht auf politischem Gebiet zu suchen sind. In der Protestversammlung gegen die Zusammenkunft des Präsidenten Falliöres mit dem Kaiser Nikolaus hielt der sozialistische Deputierte Scmbat eine Rode, in welcher er u. a. sagte: Da man will, daß Herr Falliöres eine Reise unternimmt, so erkläre ist, daß es eine Reise gibt, für welche ich stimmen würde: Eine Reise nach Berlin. Wir wollen den Frieden und vor allem den Frieden mit Deutschland und unsere hauptsächlichste Bemühung wird darauf gerichtet sein, unsere Regierenden zu zwingen, den Deutschen die Hand zu reichen, anstatt ihnen die ^äuft zu zeigen. An dem Gesetz betr. das Rauchverbot für Kinder unter 16 Jahren hat die parlamentarische Kommission in 16 Sitzungen 363 Abänderungen vorgenommen, von denen die meisten das Zigarettenrauchen betreffen. Der abgeänderte Entwurf gestattet Kindern unter 16 Jahren das Kaufen von Zigaretten, wenn sie von erwachsenen Personen hiermit beauftragt worden sind. Die Schutzleute, Parkwächter und andere staatliche oder städtischeBeamte in Uniform sind befugt, Kindern unter 16 Jahren, falls sie beim Rauchen erwischt werden, die Zigaretten abzunehmen, es ist den Beamten jedoch nicht erlaubt, die Taschen der betreffenden Kinder zu durchsuchen. Jedes beim Zigarettenrauchen oder Käufen von Zigaretten betroffene Kind wird seinen Eltern gemeldet.' Im Wiederholungsfälle erfolgt zweimaliger Verweis und beim brittenmalc treten Geldstrafen in Höhe von 5 sh. ein. ,Der russische Ministerrat beschloß, der Duma einen Gesetzentwurf über die Arbeiter Versicherung vorzulegen. Die Grundzüge sind folgende: Organisation dec Arbeiterkrankenpflege und Einrichtung von Krankenkassen, wozu die Arbeitgeber zwei Fünftel und die Arbeitnehmer drei Fünftel bei- iragen sollen. Die Abzüge vom Arbeitslohn betragen ein bis drei Prozent. Ferner wird geplant, eine Jnvatiden-Ver- sicherung, Errichtung von Gouveriiemeuts-Versiche- rungsan st alten unter dem Vorsitz eines Gouverneurs und unter Vertretung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Oberaufsicht des Versicherungswesens soll dem Reichsversicherungsamt unter dem Vorsitz des Handelsministers obliegen. Die Duma •genehmigte unter andere»! die Aufhebung der Ministerrcsi- d e n Vu r in W e i m a r unter Ucbertragung ihrer Vertretung auf die Ministerresidentur in Dresden, die Aufhebung der Ministerresidentur in Bremen, deren Tätigkeit der Ministerrcsü- dentur in Hambun; überwiesen luirb, und die Umwandlung der Gesandtschaft in Stuttgart in eine Ministerresidentur. Deutsches Reich. Anläßlich der Feier des amerikanischen Unabhängigkcits- festes forderte der neue amerikanische Botschafter Hill seine in Berlin lebenden Landsleute ans, für eine weitere Befestignng der guten deutsch-amerikanischen Beziehungen zu wirken. In München begann am Samstag unter zahlreicher Beteiligung aus allen liberalen Kreisen Deutschlands der vom Nationalverein für das liberale Deutschland einberufene liberale Kongreß. Er beschloß u. a. folgende Resolution: „Unser Verfassungsleben kann nicht gedeihlich funktionieren, wenn große Bruchteile der Staatsbürger durch weitgehende Gebundenheit daran gehindert sind. Es bedeutet eine Gefahr für die Freiheit, wenn dem stets wachsenden Beamtenheere das Recht der freien Meinungsäußerung ab gesprochen wird. Anläßlich der Maßregelung des unerschrockenen Vorkämpfers der Lehrerschaft, des Lehrers B e y h l - Würzburg, spricht der Kongreß die vollständige Sympathie ans, protestiert dagegen, daß den Lehrern das verfassungsmäßige Recht auf dem Wege des Disziplinarverfahrens entrissen werden soll. Der Kongreß fordert die bayerischen Lehrer auf, standhaft in dem schweren Kampfe auszuyarren, zu ichrem eigenen Wohl und im Interesse der freiheitlichen Entwicklung des ganzen Volkes." Aleine» Feuilleton. — Chopinfeier. Am Freitag, 3. Juli, fand unter Mitwirkung der Konzertsängerin Frl. Ida Stammler und der Herren Wilhelm Sch ä 111 er und Stud. Sauer iVioline) in der Schule für höheres Klavier spiel von Frl. Minna Körner eine Chopinfeier statt. Aufgabe der wahren Kritik sollte es eigentlich fein, der Unkunst len Weg zu versperren. Leider hat sie einer seltsamen Tarne gar zu oft weichen müssen, vor der jeder echte Künstler zorn- und schamerrötet: Der Dame Lobhudelei. Jener Ton wohlgelungener Familienfesttichkeilen und gut präparierter patriotischer Festredner, der sich von Superlativ zu Superlativ schwingt und unechtem, unedlem und unberechtigtem Ehrgeiz zum Deckmantel seiner Leistungen, wie inan zu sagen pflegt, immer wieder dient, müßte endlich einmal zur Ehre der Wahrheit und zur Wahrung des Anstandes und des Geschmacks mit den Posaunen von Jericho itiebergeblafen werden. Nur eine Heilung des Uebels von $runb auf wird auch diese mißliche Folgeerscheinung im Keime ersticken. Eine vorbildliche ernste Pflege, eine Heiligung der Musik Verriet die gestrige Veranstaltung. Felsenfeste Sicherheit im Text, eine technische Ausbildung, die jede Aufgabe Ipielend bewältigt, natürlich stufenmäßig auffteigend und ■änetn mühsamen Studium entspringend, das aber alle 'Schuler, des bin ich gewiß, mit Liebe vollbringen, vermögen ■allein die technischen Schwierigkeiten kleinzuschlagen und 2en Sinn für die Komposition zu wecken. Und wo Sinn äst, ist auch Gefühl und Geist. In diese Schule ist noch lein Hauch von jener Krankheit gedrungen, und deshalb nenne ich sie als musterhafte Bildungsstätte, ihre Methode els einen Weg zur Heilung. Welche Erfolge dann erzielt Serben, zeigt das Programm, das unter 17 Nummern allein 10 auswendig gespielte — und wie gespielte — Solonum- rtern enthielt. Die Forderungen, die Chopin an Technik, Gefühl, Geist und nmsikalischen Anstand stellt, habe ich hier verwirklicht gesehen, bedingt durch Fleiß und Verständnis der Schüler und durch das methodische Geschick von Frl. Körner, die so das Vermächtnis ihrer großen Lehrer Bülow, Siloti, Stavenhagen, Dertrand Roth Der Kunst zum Sieg zu wahren sucht. So richte ich denn hieran anschließend an alle musikalisch ernst Denkenden die Mahnung: Unterstützt die wahre Kunst durch Mort und Tat und gerade so Dann ergriff Prokurist Georg, der von Anfang au als treuer Mitarbeiter der Firma Klingspor angchörte, das Wort, um in längeren Ausführungen ein Bild der Entwicklung der Firma zu geben. Wir haben erst kürzlich die hauptsächlichsten Taten aus der Geschichte des Hauses Klingspor mitgeteilt, weshalb sich ein näheres Eingehen darauf erübrigt. Es fei nur gesagt, daß Herr Georg in den Mittelpunkt seiner Rede bte lebensvolle Gestpit des alten Herrn stellte, der in treuer Pflichterfüllung allen ein Vorbild, ein treusorgender 'Berater und gerechter Chef gewesen sei. Sein Geist lebe in den Söhnen fort, möge unter ihnen Die Firma Klingspor weiter blühen zum Segen des Hessenlandes, zu Ehren der deutschen Tabakindustrie und zu ihrer eigenen Ehre! Kommerzienrat Heichelheim übermittelte dann die herzlichsten Glückwünsche der Handelskammer, die in der Firma Klingspor allezeit eine tüchtige Helferin gehabt hätte. Herr V a u b c l überreichte im Namen der Angestellten des Hauses eine Glückwunschadresse, während Herr K. Klingspor-Offenbach in feinem und seines Bruders Namen den Gießener Brüdern herzliche Glückwünsche entbot, zugleich zwei von Künstlerhand entworfene Packungen überreichend. Auch die Angestellten der Klingsporschen Schriftgießerei ließen durch Herrn Mehl er eine Glückwunschadresse über mitteÜL Herr Stimmer tat das gleiche für die Werk meister der Firma. Er betonte, wie gut das Verhältnis zwischen der Firma und ihren Arbeitern sei und gab feiner Ueberzeugung und Hoffnung Ausdruck, daß es zum Segen der Firma und zum Wohl ihrer Arbeiter so bleiben werde. Für den Deutschen Tabakverein sprach Herr Syndikus Schlvßmacher. Tie Firma Klingspor habe feit Begründung des Tabakvereins in der ersten Reihe der Mitglieder gestanden, sie an ihrem Ehrentage zu beglückwünschen sei eine Pflicht des Vereins, der er sich gern und freudig unterziehe. Er überreichte dann den nachstehenden Arbeitern und Angestellten der Finna die Ehrentafel des Vereins für 25jährige treue Arbeit: Katharine Mühlig, geb. Roemer, Vetzberg, Elisabethe Steinmüller, Vetzberg, Maria Puhl, geb. Walter, Vetzberg, Wilhelm Roemer, Vetzberg, Katharine Löw, Atzbach, Luise G ü m b e l, Atzbach, Katharine Geier, geb. Zecl/er, Atzbach, Margarethe Ströhr, geb. Doenges, Fellingshausen, Helene Mattern, geb. Kloes, Fellingshausen, Katharina Rüspel er, geb. Ger- lach, Fellingshausen, Margaretha Wagner,-geb. Cramer, Fellingshausen, Konrad M a n D l e r, Gießen, Carl Georg. Halle (Prokurist), Fedor Kraemer, Offenburg (Prokurist). Herr Adolf Klingspor sprach bann allen Gratu- lauten in feinem und seines Bruders Namen herzlichen Tank aus. Den von dem Tabakverein schon ausgezeichneten Arbeitern überreichte er je ein Spartassenbuch mit einer ansehnlichen Einlage und Den beiden Prokuristen Kraemer und Georg je eine goldene Uhr. Ferner teilte er mit, daß er und seine Brüder mit Einwilligung der Mutter den: Verein für Armen- und Krankenpflege ein früher gewährtes Darlehen " als Schenkung überleben, zugleich die Schenkungsurkunde Geheimerar Dr. Breioert überreichend. Prokurist Kr a em er-Offenburg sprach im Namen der Ausgezeichneten herzliche Dankesworte, um sodann der Frau Klingspor fen. zu gedenken, die stets des Hauses guter Geist gewesen sei. Hiermit hatte der akademische Teil der Feier sein Ende erreicht und es begann als zweiter Teil ein gemeinsames Essen, das bestens verlies. Eine schier endlose Reihe Trinksprüche würzte das treffliche Mahl, das dem guten Ruf des „Prinz Karl" alle Ehre machte. Herr Herrn. Klingspor trank auf das Wohl der Gäste, deren Tank Provmzial- direktor Geheimerat Dr. Breid er t aussprach. Er versicherte, daß er, wie auch die Regierung, die Förderung Der Industrie als eine wichtige Aufgabe betrachte. Man feiere heute ein Fest deutschen Gewerbefleißes, auf das alle stolz sein könnten. Treu, fleißig und eifrig fei von allen Angestellten und Arbeitern im Dienste der Firma gearbeitet worden und diese Arbeit sei durch reiche Erfolge belohnt worden. So sei das Fest ein Familienfest für weitere Kreise geworden, die in treuer Anhänglichkeit Der Firma Klingspor angehörlen. Sein Hoch galt dem weiteren Blühen und Gedeihen der Firma Klingspor. Für sich und seinen Kameraden Steinmüller sprach dann Werkmeister D re sch er-Atzbach der fyirrna herzlichen Dank für die gewährte Pension aus. Zu allen Zeiten hätten die Inhaber ein warmes Herz für ihre Arbeiter Qefyabt, sie seien von ihr nicht als Werkzeuge betrachtet worden, die man wegwerse, wenn man sie nicht mehr brauchen könne, sondern als Menschen. Ten Chefs hierfür am heutigen Tage zu danken, sei ihm innige Herzenspflicht. Herr Tabakgroßhändler Meyer-Mannheim übermittelte die Glückwünsche seiner Firma und gedachte bann in finnigen Worten der Damen des Hauses Klingspor, während Kommerzienrat Heichelheim in launiger Weise der ebenfalls anwesenden Tochter des verstorbenen Seniorchefs sein Glas widmete. Der älteste badische Werkmeister, Herr Schwarz-Zunsweier, schilderte die Schwierigkeiten, unter denen seinerzeit Herr Klingspor sen. im badischen Oberland eine neue Industrie eingeführt und damit zahlreichen Arbeitern Arbcits- ;eiegenheit geschaffen hat. Prokurist Georg dankte denen, )eren Mitarbeit Die Den Gästen überreichte prächtige Fest- christ zu verdanken sei, der Vrühlschen Druckerei, der Firma Klingspor-Offenbach und Syndikus Schloßmacher. Er verlas dann einige der nach mehreren Hunderten zählenden Glückwunschschreiben und Telegramme aus ganz Deutschland, von Denen namentlich Die von 50 Verehrern der Klingspor-Zigarren aus Halle gesandte erwähnt sei. Erst sehr spät nahm die Feier ihr Ende. Sie war in ihrem ganzen Verlauf ein würdiges Bild des Werdeganges eines deutschen Fabrikationshauses, das in manchen Beziehungen ein treues Spiegelbild Der deutschen Arbeit bietet, wie sie uns Gustav Freytag an „Soll und Haben" geschildert hat und das auch dem Fernerftehenden Den Eindruck gewinnen ließ, daß treue Arbeit und Pflichterfüllung in sich selbst ihren Lohn findet. Möge Dem Haus Klingspor auch fernerhin fein Glücksstern treu bleiben zum Segen Der Heimat und zum Wohle der zahlreichen fleißigen Hände, die dort ihr Brot finden. — Erwähnt sei noch. Daß auch den Arbeitern der Firma eine besondere Festgabe in klingender Münze geworden ist. oer» öe» •• Erledigte Stellen: Die Stelle beS Steuer- kvmmissärS des Gcoßh. SteuerkonunissariatS Lauterbach. — Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gcmeindeschule zu Sprendlingen (Kr. Osfenbach). — Die mit einem evang. Lehrer 311 besetzende Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu B usenborn. Mit der Stelle ist Organisten, und Vorlesedienst verbunden. - Finanzminister Dr. Guauth, Exz., hat sich zum Kurgebrauch nach Bad Bertrich begeben. •• Eine Ausstellung moderner Kunst wird von dieser Woche ab in den Räumen der Lesehalle am Scl- terstor dargeboten. Die 48 Bilder sind zumeist Reproduktionen in den Farben der Originale. Wegen Raummangel konnte auch diesmal nur eine beschränkte Anzahl von Bilocrn auS» gestellt werden, doch sind fast alle namhaften Künstler ver» treten, z. B. Thoma (Frühling und Selbstbildnis), Gebhardt (Mutter und Kind), Klinger (Sommerglück), Boecklin (Im Spiel der Wellen), Hcrkommer (Auswanderer), Menzel (Ab. fahrt des Königs), Uhde (Lasset die Kindlein zu nur kommen und Kinderstube), Liebermann (Die Näherin), Leibl (Junges Bauernmädchen). Wir finden ferner: Bartels, Rüdisükli, Leistikow, Samberger, Kalkreuth, Skarbina, Mackensen, Modersohn, Millet, Meunier, Moret, LiSley, Renoir 11. s. w. Bei den Steinzeichnungcn sind vertreten Bilz, Haueisen, Kampmann, Kallmorgen, Rodenstein. Besonders schon sind „bie NudelSburgE von Bilz und ,ba§ badische Landstädtchcn" von Haueisen. Letzteres Bild ist, wie mehrere der Aus- stellung, auS einiger Entfernung zu betrachten. — Der StereoSkop.Apparat zeigt 50 Ansichten auS dem Riefengebirgc. Für Kunstfreunde und Angehörige der Kunstgewerbe liegen im Lesesaale ständig gute Kunslzeitschriften auS. Aus Stadt und £and. (Sieben, 6. Just 1908. Unsere Volksvertreter als Redner. Nachdem der Landtag geschlossen ist und die amtlichen Protokolle über die Verhandlungen dec Zweiten Kammer im Truck vorliegen, ist eine statistische Aufstellung über die Bc» leiligung der Zlbgeordneten in rednerischer Hinsicht von einigem Interesse. Zunächst sei bemerkt, daß die Zweite Kammer in ber abgelaufenen Legislaturperiode 1905/1908 im ganzen 119 Sitzungen abhielt, womit sie gegenüber dem früheren Landtag um einige Sitzungen zurückblieb. Dagegen war d:c Zahl der AuSschußsitzungen diesmal größer, waS m erster liinic auf die langwierigen Verhandlungen über die Ver- ivaltungSgesetze zurückzuführen ist. Leider hat diese Arbeit nicht zu einem praktischen Resultat geführt, da die Reform- gcsetze nicht zur Verhandlung im Plenum gelangten. WaS dre rednerischen Leistungen im Plenum anlangt, so hat der Abgeordnete Molthan den Rekord erreicht. Er hat nicht weniger als 2?2 mal das Wort ergriffen, was zum Teil aud seine zahlreichen Referate für den Finanzausschuß zurückzuführen '.st. Ihm folgt zunächst der Abg. Bähr, der 224 mal I gesprochen hat, sodann Abg. Reinhart mit 168, Abg. Ulrich mit 152, Abg. Wolf mit 130, der Abg. Adelung mit 116 Reden. Weniger als 100 mal sprachen die Abgg. Tr. Schmitt (94), Dr. Osann (86), Köhler (84), Tr. David (79), Dr. Gutfleisch (72), Korell (69), Dr. Frenay (70), Finger und Dr. Heidenreich (59), v. Brentano (54), Nebel (52), Leun und Orb (55), Breidenbach (49), Noack (47), Best und Sieh (45), Präsident Haas als Abgeordneter (41), Schönberger (40), am schweigsamsten waren die Abgeordneten Büchner (8), Aiiler und Schmalbach (6), Pitthan (4) und Ulmann (2), sowie dec Abg. Lang, der überhaupt nicht das Wort ergriffen hat. Gleichzeitig sind bei ,Oil City« fünf Reservoirs mit fünfzehn- hundert Petroleumzislernen in Brand geraten. Infolge eine« TammbrucheS stoß Oel in den Tysrniericafluß, so daß dec Fluß auf der ganzen Strecke zwischen BorySlaw und Drohobyez em Flammenmeer bildete. Tie an dem Fluß gelegenen Fab- riken sind außer Gefahr. Die Feuerwehr und daS Militär konnten den Brand bisher nicht lokalisieren, da sich die Flammen immer noch weiter nach Osten auSdehnen. Tee Schaden beträgt bereits eine Million Kronen. Als Ursache des Brandes sind zwei gleichzeitige Blitzschläge während eine« In Erwiderung zahlreicher Anfragen teilt die Direktion mit, daß für die »Geis ha" -Au f fü hrun g am nächsten Dienstag noch für alle Plätze mit Ausnahme des zweiten Ranges Billets zu haben sind. •’ 'J(u3 einer Urteilsbegründung. Ein Mann, dec wegen verbotenem Glücksspiel schon mit Gefängnis vor-1 bestraft ist, stand kürzlich in Mainz voc dem Schöfiengerick)t, weil ec auf Wunsch von Gästen in einer Wirtschaft Apfel- f inen auSgespielt hatte. Der Amtsanwall beantragte sechs Wochen Gefängnis, das Gericht unter dem Vorsitz des Herrn Dr. Hohfeld aber erkannte auf sechs Mark Geldstrafe und hob in dem Urteil hervor, daß in dem AuSspielen von Apfelsinen für das Publikum weniger Gefahr liege, als in dem Lotteriespiel unter staatlicher Aufsicht. .l Tübingen, 5. Juli. Bon dem W:ttcr äußerst begünstigt, nahm der G e s a n g ö w e 11 st r e i t gestern abend seinen Anfang. Ein außerordentlich zahlreiches Publikum batte sich zn den Tarbictungcii, die das vorteilhaft zu- sammengestellte Programm bot, eingesunden. Ganz beson | ders gelungen können die Einzelvorträge der Herren K. Len Hard und L. Gockel bezeichnet werden. Ebenso erfolgreich kamen die durch den sestgcbenden Verein sowie den Brodl- jchen Männerchor Hanau vorgetragenen Niederländischen Volkslieder inner Mitwirkung der Hanauer Ulanenkapelte zum Vortrag. Man konnte ein genau und gut einstudierteS Zusammenwirken beobachten. Tee hent.ge morgen brachte eine ungeheure, aus Anlaß ähnlicher Feste h.er iivch nie beobachtete Festteilnehmerzahl. Schon iiao) Antuusi der ersten Frühzüge entwickelte sich ni allen Straßen ein leb hafte - Treiben Die dann aukommende.l Sonderzüge waren überfüllt. Tie Probegesänge tönten aus allen Lokalen, die Wißmar 45'/,. Musterriegen. 1. Preis Launsbach (Aklwe) mit 38-. Punkten. 2. Launsbach (Söglhifle) 352,. 3. Wies eck 33'«. 4. Hauten SO42. Witzmar 3U’,. 0. Rodheim 29',. 7. Tauvrmgen 29. . Gegen 21 , Uhr nachmittags bewegte uch cm iiattlidjcr Fcstzug nach dem Festplatz. Lehrer Höhn begrüßte in markigen Worten alle Ehrengäste, -immer und Aucncrireunbc. Bundesoorntzendec D a u b e rl - Wieseck sprach dem Turn- verein Rodhcnn den Dank de2 Bundes aus. Tie vorge- führten Stabübungen unter Tucnwart S ch m i d t - Launsbach I zeugten von großer Hebung. DaS herrliche Bretter halte lerne große Menschenmenge dem Feste zugeführt, die lid) bet AbendS 7 Uhr fand die Preisoerteilung Gleiberg im Hintergründe des Festplatzes kennzeichnete er in seiner Ansprache die Ideale des jungen TurnerbundeS, die gleichbedeutend mit denen aller deutschen Turner sind und sprach der Ortsbehörde, dem Festkomitee und Festdamen den Tank des Turnvereins für die auch bei diesem BundeSfesl ihm gewordenen Unterstützung aus. Nach Beendigiing der Vorfeier gegen 12 Uhr fing es mächtig an zu regnen und lchon befürchtete man, daß auch dieses ,RodHeimer ^eft" r.u Wasser" werden würde. Allem alle waren freudig überrascht, als beim Weckruf die Wetterwolken verzogen und die Sonne zum Ditrchbruch kam. Punkt 8 Uhr traten 60 jiigendliche Turner aus den 12 Bundesoeremen 311m lEinzelwettturnen an. Das Ergebnis war folgendes: 1. Mar Greiner - Wieseck 69' « Punkte. 2. K Weller - Wieseck 66'/,. 3. G. Bechlbold - Launsbach und G. Becker-Wieseck 66',. 4. n. Wuuec - Launsbach 63' .. 5. L. Hosmann - Rad Helm til4 G. G. Weller-Wieseck G4J ä. 7. E. Will-LaunSbach 64/,. 8. H. Hoi- inami-Wiefeck 62. 9. W. Schreiner-Wieseck 61'10. H ecbmibt- Lannsbach 59. 11. L. Feldmann - Wismar ob-,.. 12. W. Plail- Rodhcnn 57'13. F. Will-Launsbach 57. 14. W. Lang-Rodheim 56' 13. K. Seivp-Rodbenn 66T«. 16. R. Rollshau eit Launsbach 56. 17. K. 9lch - Bieber und yeinr. v. d. ^cid-Hanjen 53'1«. 118 H. Miwel - Taubringen 54',. 19. K. ^ckraier-Lalmsbach 53* ,. 20 L. Fuchs - Mainzlar 53. 21. W. Willerchauser - Rodbeim und Gg. Bitlendorf-Wlßpmr -«. 22. H. Spar-Wißmar 52 .. 23. Lndw. Tieisser - Lauiisbach 52-,. 24. L. ^chäier - Hatljeu 32. 23. Fr. I WillerShäuser-Rodheim 51'/,. 26. W. OuRuitershanfen 51. 27. *♦ Verschwindende Geldstücke. Nach einer amtlichen Bekanntmachung gelten die Fünfzig Pfennig stücke der älteren Gepräge form mit der Aufschrift „tfnnßig ennig' vom 1. Oktober 1908 ab nicht mehr als gesetzuck)es Zahlungsmittel. Von da ab bis zum 30. September 1910 können diele Fünfziger nur iwch an den Reichs- und Landeskaisen in Zahlung genommen oder umgetauscht worden. "Post-Personalien. Verlielien ist der -utcl „SJbcr= Postassistcnt" den Postassistenten A n d r a e in Grünberg, e c() a ö in Alsseld, Schäg in Lauterbach und Adam Weber m Gießern - Versetzt: Obcr-Postpraktikant S ch u ch in a n n von Al-Kelb nach Tarmstadt, Obcr-Postsekrelär -v a a g von Gießen nach Frankiurl I ('Dinin), die Postverivalter Fölsing von Groß-Felda nach Lou- öori, H 0 11es von Londors nach Slemfurth und « ch i c r m a n n von Romrod nach Beerfelden, die Postassistenten H e n n i g e von Groß-Gerau nach Romrod und Maid von Lutzbach nach Groß- Felda unter Ernennung zu Postverivaltern. — Etatsmäßig angc- stellt als Postsekretär der charakt. Postfekrctär Friedr. B 0 l k ans Osfenbach in Gießen, als Tclegraphenfekretär der charakt. -ie(e- graphcnfekretär Kern aus Krescld in Bad-Nauheim. — Bestanden die Postassistentenprüiung Postgehille Scholz in Friedberg. — eingenommen als Postelkven Student Fischer in Butzbach und Gymnasialabituricnt Tamm in Friedberg; als Telegraphen- gehilfinnen Elisabeth Otto und Elisabeth Sch ul meyer in Gießen, Mathilde Scho l z in Friedberg. — Gestorben: Post- iefretör Schraub in Gießen. Aus dem Bureau des S t a d t t h e a t e r S sind bis gestern abend 228 Tote geborgen worden. 19 imglückte Arbeiter befinden sich in Krankenhäusern. Ter samtschaden beträgt über zwei Millionen Mark. Ter Zat spendete 10 000 Rubel al» erste Hilfe für bic verunglückt^ Arbeiter und ihre Familien. W. Spaar-Main;tar 50' .. 28. L. FeMng-Rodheim oOV«. 29 R. Schlierbach-Rodbcnn.49- . 30. Fr Kienbol^oelln'.gshamen 48,.. 31. S. Leicht-Rod eim 47- . 32. R. Eisenbut°W.e,eck 46 .. 33. L. Weber-Fellingshan'en 46'«. 34. W. Schwalb-Taubringen 4o «. 35. W. Sch e'erstein - Larmsbach 45*/,. 36. H. ^.romnursbflujen» Gewitters festgestellt worden. Zur Bewältigung deS Brande« dürfte eine Frist von 14 Tagen notwendig sein. AuS dem Torfe Tiislanowice mußten die Emwohner flüchten, da brennendes Rohöl sich in die Straßen ergoß. Trei Barier"- Häuser sind abgebrannt. Verluste an Menschenleben sind nicht zi, beklagen. In den Gruben ist der Betrieb eingestellt. • DaS Grubenunglück tn Rußland. Nach bett letzten Nachrichten sind bei dem Grubenunglück in IusoivkS 400 Arbeiter umgekommen und 63 gerettet worden. Es Vereine waren bemüht, die richtige Intonation nockunals zu! prüfen, um gerüstet vor ihre Richter zu treten. Das Wettsingen brachte manches Gilte und mit gutem Empfinden Dorgetragene zutage. Ter Wettbewerb war äußcrü rege und hatte il a. folgendes Ergebnis: In Abteilung A Rlaiic - | errang die Gesangsriege '..l lerbacb den 1. Pr'is,^Einlracyt- Rücküngen den 2., Frohsinn-Langen den 3., ^angerlu^ Okriftel den 4. In Abteilung A Klasse III errang das Männerquartett Neu-Isenburg den 1. und im ^hrensingen den Großherzogspreis. In 2lbteilung B Klasse II erhielt den 1 Preis Liederkranz-5>aingründau, den 2. Preis Har- Imonie-Großen-Linden (ncbst einem Ehrenpreis. Ten Fürstenpreis erhielt Eintracht Höchst a. d. Nidder. Ein sarbenreiches Bild bot der herrliche Festplatz. Zu sausenden wogte die Menge trotz des eingetretenen kühlen regnerischen Wetters. Tie Verteilung der Preise erfolgte durch die fürstlichen .Herrschaften. Alles in allem kann man den Wettstreit zu den bestgelungenen,, hier gehaltenen Veranualtungen r rechnen. Der morgige Tag bringt noch einen §ruhausftug Konzert unterhielten, mit Musik nach dec „Klippe" und nachmittags Volksfest, statt und gegen 8 Uhr ruckten die ersten Vereme ab. offen wir, daß dem sesrgebenden Verein, der keine Mühen == Wetzlar, 3. Juli. Tie K r e i S le h rcrk 0 ns und Kosten gescheut bat, cm erkleckliches Sümmchen übrig xenz der drei Inspek.lonsbezirle des Kreises ist aus ^.on- bleiben wird, um aus der befchrit:cncn Bahn Erfolge ern;u- uerstag, io. Jul-, morgens 10 Uhr im „^dniVcnflarkn beiniieTi Ter Vere.n ernannte den Fürsten Wolsgang zu bestimmt. Tie Regierung hat folgendes .>wnlerenztycma Büdingen zu seinem Ehrenvorsitzenden. Zu Ehrcnmitglie- gestellt: „Die kann die Schule bei der Berussi^hl der dorn wurden Prinz Alfons zu Bfenburg und Büdingen m Du au5 der Schule entlassenen Jugend mitlvlrken. Die Zehrer dingeu Geh. Justizrat Rabenau, ltreisrat Böckmann und Franz in Daubhauscn und Kraus in W)rdt wurden nut der Amtsrichter Dr. Pusch zu Ortenberg ernannt. Konferenzarbeit beauftragt /«roR-Mea/tcnbad) 3 Juli. Pfarrer Beckcr X ilirchhaiu, ... Juli. Gellern hat hier da- 2. bei Weklar aewäl'lt — Seit Herbst 1903 haben wir zwei tungsfeier des hiesigen Gesangverein^. Bei bent ÄOnimerö Mrcr^aber nur einen Schulseal. Diesem Ucbclstand such: wurden dte Sänger, die 2o Z-^re im Verein aktiv ftnd, Mit di- Gemeinde durch Erbauung einer grüßen neuen Sd)ule ™ °ib. D - r m»- dl' b.^li. Gwb^ Aussehen h"9 "äü-° cm“' Äe"sp.ilmn waren Vcr-chnnnden des bn der W-ltsirma E. ^-erk hier ebenfalls von Festbefucheru überfüllt. Es sand dann zu- tabÄr?^ zu Schulden kommen lassen, daß er nächst das Werrnngssingcn der 16 Bundesvereine der Lahn- als Abtellungsch:f die Lohnlisten d:r unter ihm beschäftigten städtc statt. Als Preisrichter nmgtcrtc Musikdirektor W Arbeiter fälschte, d. h. in den Dächcni hol)er ertrug, als er sow.Frankfurt a. M. Nachmittags um 2 Uhr bewegte sich wirklich aus'ahlle. Auf diese Weise wll er sich b.s zu 8000 Mk. Bahnhose aus ein stattlicher Festzug nach dem am int Jahr ungeeignet l-abm und man irfN-ii-t n SRanbc des Ohmtals, angesichts der 2lmöneb:irg, liegenden I i>Jrt jctlt Lj^nben. Krieges geschlagen würben An Ansprachen der S-s«dn-r. | Zeine Familie Hai er zurückgelassen. Ter Staatsanwalt hat gegen Lehrer L e o n h a u | c r - Kirchham uno ® J11 S,c«c des aus dem Sta, ’Ä-ÄÄ gesch.ebeueuT.eil.aes des l).esigeu ule uh aus es »n^r. ^»...^u..b^.g.e... .n^.^ch uunrm^ Medlzmalrals Tr. Köhler, ist dcsien langiahngcr Ustl, c t l morgen ist ein Ausflug nach dem FriedeusstelN bet Dr. Rebentisch gewählt wordeu. (ö'nb O^-) Amöneburg in Aussicht genommen und nachmittags wird X Atzbach, 5. Juli. Das 25jährige Jubiläum des Ge- Polksfest anschließeu. — Dem Lahntal-Sängerbund gc- sangver.ins „Frohsinn ' wurde nicht nur vvm Verein begangen, si ^n jetzt folgende Vereine an: Frohsinn-Londorf, Emtracht- bic ganze Einwohnerschaft feiert eS mit. Der -^retn.istI^mngen, H a r m o n i e - Gießen, Liedertafel - Marburg, Um In keil -Gießen, Licdcrkranz-Gladenbach, Licdcrrranz-Dillen. dem F st'zug war ui zwei Musikkorps, Radsahrcr, Ehreniungsraucn bürg, Orpheus-Butzbach, Geiangvereln Grünberg, nieder- und insgesamt 25 Vereine vertiefen. Ter festgebende Perem trug xranz-Weilburg und Gesangverein Kirchhain als Bcgvüßungschor: „Greift zur Leier Sangesbrtwcr' von Franz r Frankfurt a. M., 4- Juli. Tterob 3*: alte Vriva». ' Abt Der Ta rauf gedachte der Tirigcnt der Ehrcngnstr, der l ^^r A-ricbrirb 9) o t m a n n wurde in der ^>chillerstraße von etnent Sangesbrüdcr und verbreitete fick über das deutsche Lted. Mit Automobil umgcraunt und übenahrcu Er erlitt. cnie einem kräitig anfgcnommenen voch aus den deiitzchcn Kauer, schlov .T^ere Gehirnerschütterung und kam ins ycutgtmv. nb-voiUitai. die Vegrüßungsvede. F-räulein Fabel überreichte dem Verem eine _ -n der Börncscraße wurde gestern nacht eine ProNituiertc von prachtvolle von den Jungfrauen gestsilcte Fahne ns chlci se und |^reni Liebhaber üder fallen uiib J>urd)_ einen zvldntui) iu Präiident K o ch dem Dirigenten lür seine uncrmublichc Leitung Driist lebensgefährlich verletzt. Ter -ater, ber -O iühr go des Vereins einen Ttrigentenstab. Es würbe zu mvit lul)rcn, ^Ynner Friedrich Werner wmde veraltet. )cach der „Kl. alle die vor.res'Iichen Lieder anzuführcn, die Von den auswärtigen beschäftigen sich die Bek/ordeii zur Zeit lebl)att Mit der Vereinen zum Vortrag gebracht würben. Auf bem ausgedehnten u t o m o b 11 - R ennba h n im Taunus. letzt eine Festplatze wogte inzwiichen eine tausendkopfige Menge. . Man wnd I Vereinbarung gctrolieu sein, nvnach die betuhgten Jndustricn bald nicht mcl/r ein Plätzchen zum Sitzen. Auch ptr .sonstige unl) dec Kaiiert. Automobilklub ihre 2ci|tiuigcn wesentlich cryod> Unterhaltung war durch Ausstellung von Karuslell, Schießbude, q7 ~ - usw. gesorgt. < . „. I m. Frankfurt a. M , 6- Juli. (Tel.) Der 37 Jahre 8. Rodheim a. d. Biebcc, 5. Juli. Die Sympathien, ^e Reyende Georg Schcld, der, uack, deii bei tfrm vorge- di- sich bet Surnuctem R°dht..n in feinem 20i°h-ig°n Be. «denen ,Wn. b« «net a® stehen erworben hat, gelangten bei dec rzeier die,es Gedenk- ist unbekannt. tagcs, mit dem das dritte Bundessest des Lahn-Dunsbecg. X. Hanau, 4. Juli. Wie jetzt feststeht, wird am Turncibundcs verbunden war, zum glänzenden Ausdruck. ^Oktober 1909 daS 2. Bataillon des Infanterie. Tie Beteiligung an dem Toppelfeft war sehr gut. Die Fest. en t§ 91 r. 88 auS Mainz nach Hanau verlegt cmlcitung bildete der übliche Zapfenstreich am SamStag abend, I bie Jnsa„tcriekafecne beziehen. TaS auS 2 Bataillonen zu dem auch schon Turner von Haiiscn, Taubringen, Wieseck, I beftc^cnbe, jetzt in Hanau gacnifonierenbe Infanterie- Bieber usw. erschienen waren. Unter den Weisen ber vom Regiment Nr. 166 wirb bekanntlich zum gleichen Zeilpunkt Infanterie-Regiment 9lr. 116 gestellten Musik bewegte sich I $ Kitsch verlegt. Die hiesige Infanteriekasenie ist räumlich nbcnb§ 9 Uhr ein stattlicher Zug bind) bie teilweise schm, m 2 q;Qtai(lonc 8U beschränkt. festlichem Schmuck prangcnben Straßcii nach bem am „Ga,l- ——----- ------ - —------- scheu Park" gelegenen Festplatze. Obgleich bei bem UmzugI PcrniHCbtC». nuc die Gesangvereine Eintracht und Licberkranz und bei » Branb von Petro teumschächten. AuS Tro- | Rriegeruerein teilgenommen halten, füllte sich balb bie eine hobycz (Galizien) wirb gcmclbct: Am SamStag mittag Festhalle biS auf ben letzten Platz. Ein flotter Turner-! ig Uhr brach ein Feuer auf bem Petroleumschacht ber marsch, sowie ein Lieb ber GejangSabteilung bes Tum- F^ma Domberg in TuStanowice aus. ES breitete stch mit vereiuS leitete bie Feier em, worauf bei Kommersleiter Keller! großer Schnelligkeit aus unb griff auf ben größten unb pro- bie Erschienenen begrüßte unb ein Hoch auf ben obersten duktilsten Schacht beZ ganzen Gebietes, «Oil dily", über, von Förbcrec ber deutschen Turnerschaft S. Majestät den Kaiser «dort setzten die Flammen einen Schacht ber Galiziichen ouSbrachte. Zum Festrebner war Lehrer Höhn berufen. Pctroleumgejellschaft in Brand unb ergnfien bann noch weitere Anknüpfenb an bie beiden altersgrauen Burgen Vetzberg unb vier Schächte, fo baß augenblicklich sieben Schächte brennen. . $.®@eeeew»eeeeeeee -MMUB (4146 auszusprechen. (05645 Lollar, den 5. Juli 1908. GZOOGGOGGGMGGSAGGEGW l Versteigerung. i WM iL 1m Feüßi'-Vei^icherungs - Gesellschail Zu.il»>. .... Se.rwd°. 182Ü. Mk. Mk. 52,526,911.95 (4159 Gießen, den 6. Juli 1908. w 34,895,119.70 (4091 Chaussee. Marl Emmel in Hungen, prächtig,wenn siestetsSpratt’s Kückenfutter erhalten. I34*0 j Heue Holl.Volihäringe St. 8 Pf. [4145 Gustav 4136 Kreuzplatz 2. 2699] Hl vOU Uerschiedene 14,239,184.24 306,215,878.11 Georg Schäfer in Gießen, Franz Govon „ „ V. Schuch „ ,, Karl Gröninger „ „ Walter Mäusburg Tel. 386. der BcstattnngSgenofienfchatt i der freien Schrcinervereini, ung Glichen. 23 Versteigern««g. Dienstag den 7. Juli d. Js., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich yieuitabt 55 dahier gegen Barzahlung: I. 1 Kochherd, 17 Bände Brock- haus Konversations - Lexikon, 1 Grammophon mit 10 Platten, nachmittags 3 Uhr, sollen im städtischen Psandlokale, Grundkapital............. Prämien-Einnahme für 1907 ....... Zinsen-Einnahme für 1907 ........ Prämien-Ueberträge.......... Uebertrag zur Deckung außergew. Bedürfnisie 5!apital-ReservefondS.......... Spar-Reservefonds........... im Jahre 1907 gezahlt . . . . . . . . . Seit ihrem Bestehen wurden von der Gesellschaft für Schäden überhaupt bezahlt...... Die Summe der dem Fonds für gemeinnützige Zwecke seit dem Bestehen der Gesellschaft zugeflossenen Beträge beläuft sich auf ... . Ludwig Wagner IV in Alleudors a.d.L., Balth. Stephan IV in Gr.-Buscck, Johs. Leun IX in Gr.-Linden Phil. Jäckel in Grünberg, 16 Handelswagen, verschied. Porzellan, IPlüschsopha, ITisch, AUSSTELLUNG MÜNCHEN 1908 9,000,000.— 26,736,560.79 755,490.21 9,634,860.95 4,000,000.- 900,000.- 1,500,000.— Die Meister u. Arbeiter sämtlicher Fabriken der Firma LueSwig Georgi. nach knrzent, schweren Leiden im vollendeten 11. Lebens jahre heute morgen zu sich zu rufen. Um stille Teilnahme bittet Im Namen der ticftrauernden Hinterbliebenen Kirchmann, Bahnhofsaufseher. Reiskirchen, den 5. Juli 1908. Die Beerdigung findet Dienstag, den 7. d. Mts., nachmittags 2 Uhr in Reiskirchen statt. mich Äm Kassieren, Elektrisieren und Krankenpflege aller Ar:. Frau E. Rehme, Wolkengasse23,I. (05549) 0564«) Stärlewäsche zum Waschen u. Bügeln wird angenomm. Fran Frickart Ww., Landmannstr. 4. HL Haas III Bleichste. 8, Hinterhaus, Telefon 69X Heue Kartoffeln per Pfund . . 8 L. Steinhäuser (Dviginal^ra^tmcUunßcni Rom, 6. Juli. In Bari kam es anläßlich einer Prozess i o n , die veranstaltet wurde, um Regen vom Himmel zu erflehen, zu w ü st e n Auftritten. Gin Teil der Bevölkerung beging vor der Kirche und in den Stroben große Ausschreitungen, sodaß die Polizei mehrfach cinschreiten mußte. Paris, 6. Juli. Aus eine Anfrage seitens des „Malin" wird seitens der persischen Gesandtschaft erklärt, daß der Schah entschlossen sei, die k o n st i t u t i o n e l l e B e r s a s s u n g P e r s i e n ö zu respektieren und daß demnächst N e u w a h l e n ausgeschrieben iverden sollen. Paris, 6. Juli. Der Humanste zufolge wird Jaures die Regierung heute oder morgen über die Vorgänge in Marokko interpellieren. Er wird an die Negierung die Frage richten, auf ivelche Weise sie sich Gewißheit verschaffen Im Namen der Hinterbliebenen: Math. Schneider, geb. Schopbach 6>m 50>; „ NW Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 7. ds. Mts., nachm. 3 Uhr in Lollar statt. Klavwi’- Stimmen Reparieren Polieren In tadelloser Ausführung durch (D’/» Wilh. Rudolph Groüh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg. u. Reparatur werkstätte, Seltersweg 91 werde, daß General D^...^ inij dci 1 einem Vormarsch gegelt Marrakesch nicht mit Abdul Asis solidarisiere. Weiter wird Jaures die Frage ai-ftverfcn, ob die Regierung den Augenblick für gekommen erachte, den Operationen ein Ende zu machen, da diese nur dazu dienten, bedauernswerte Zwischenfalle herbeizuleiten. Paris, 6. Juli. Nach einer Meldung des Malin aus Rom, ist der Zustand des Papstes infolge der Hitze minder zufriedenstellend. Tie Zucker Krankheit, an welcher der Papst leidet, habe Fortschritte gemacht, weshalb er sich strengste Diät auferlegen müsse. Indessen gibt der Zustand zu keinerlei Besorgnissen Anlaß. . , , , , London, 6. Juli. 23I5ttermclbuuqen zufolge erfolgt der Besuch des Zaren in England während der Regatta in Cowes. Tanger, 6. Juli. Privatbriefe aus Mazagan bringen Einzelheiten über die Besetzung Azemurs. Danach wurden am 29. v. M. ein Gewaltstreich gegen Mazagan durch Truppen Abdul Asis versucht. Doch die Angreifer wurden sämtlich geschlagen. Bon bUO Ausgesandlen kehrten nur 200 zurück. Dann wurde dtirch Tamade an den Kaid von Azemur ein zweistündiges Ultimatum gerichtet mit der F-orderung der Unterwerfung von Abdul Asis. Der Kaid zog icdoch nach einer Stunde ab, worauf die Franzosen unter Tamade einrückten und die Stadt besetzten. In Dukala haben bereits tliimpfe stattgefunden. Die Gesellschaft betreibt außer der Feuer-Versicherung auch die Versicherung gegen Wasserleiturrgsschäden, sowie die Versicherung gegen Einbruch-Diebstahl. Der Abschluß einer Versicherung gegen Einbruch-Diebstahl wird für die beginnende Reise-Saison besonders empfohlen. hv4,; Darmstadt, den 1. Akai 1908. Die Agenten der Gesellschaft: U.d.Protektorate S.K.H.d.Prinzregenten Luitpold von ßayern.im neuen Aussteiiungspark^aibisOktober AUSSTELLUNG München 1908 Alles,wasin die Erscheinung tritt, wird durch einfache, sachliche Gestaltung die Beziehungen der angewandten Kunst zu Münchens Leben und Schaffen erkennen lay Sen: Kandwerk-Jndustrie-Handel-Oeffentliche Einricht • ungen- SportlWettbewerbe u.Spiele- Aufführungen auf der neuen Schaubühne -KonzertVeranstalt, ungen- Künstlerfeste -Vergnügungspark.oooQ Billigst — auch Spratt’s Hundekuchen — zu haben bei: Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren innigstgeliebten Sohn lE&eiialaarä. Todes-Anzeige (Statt jeder besonderen Nachricht). Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß c5 Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigstgeliedte, unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante Fraas Sophie verwitw. Schultheis, geb. Bernhard nach kurzem Leiden, im 86. Lebensjahre, gestern adend zu sich zu rufen. Der Geschäftsstand der Gesellschaft am 31. Dez. 1907 ergibt sich aus dem nachstehenden Auszug aus dem Rechnungsabschluß fiir das Jahr 190/. Erfrischenden Ferienaufenthalt finden Schüler höherer Lehr anstalten in e. Landpsarrhaus nabe bei Alsfeld. Vorzügliche Verpflegung, gewissenhafte Be anffichtignng, mäßiger Preis. 05637) Näheres Luowigstr. 45, II. Danksagung. Die Unterzeichneten gestatten sich hiermit, ihren hochverehrten Herren Chefs für die ihnen anlässlich der Feier des 25jähr.Geschäftsjubiläums zugedachten Stiftungen und Schenkungen ihren herzlichsten Dank Lästige haareLNL in Pit entfernt sicher u. schmerzlos Pros.vr. Grünewalds Pulver D. 1.50 Mt. AllcinvertanfPclikan-Avothckc, l/Ä 2 ectmeinc, 48 «or. KÜOKtzN 06^6^6» beerbäume, 40 Dtzd. Cravalten,1 - x-i.«------«hs I 1 Break, 1 Schneefchlitten, 1 Ludw. Schäfer „ .. Karl Emmel in Hungen, Ludwig Sohl II in Ruddingshaufen — Heinrich Walz in Lich — Heinrich Espich in Lollar — Heinrich Nicklas in Nonnenroth — Johs. -schäser IX in Steinberg — Wilh. Wacker in Wieseck. Gerichtssaal. Köln, 4. Juli. Das Kriegsgericht fällte heute gegen die im Zus am men Hang mit der Landesverratsangclegenhett Schiwara verhafteten militärischen Angektayten folgendes Ur- tcil: Wachtmeister Fischer vom 2. Feldartillerieregiment Nr. 23 1-1 Tage gelinden Arrest; Vizewachcmeister Kirn stein von der zweiten Batterie des Feldartillerieregiments Nr. 23 wegen Bestechung und Ungehorsam unter Herbeiführung erheblicher Nachteile und wegen militärischen Diebstahles seck)s Jahre Zuchthaus, Entfernung aus dem 5)eere, Degradation und Versetzung in die - -eile Klasse des Soldatcnstandes, sowie fünf Jalw-' El)rvcrluft; , ctjcant Alacko, Schießschulasvirant von der Schießschule in , verbog, tvegcn militärija>en Diebstahles und Ungehorsams zu ac.'st Jahren Zuchthaus und den gleichen Nebenstrafen wie Kirn- jteirt; Unlcrossizier der Reserve, SPerke, wegen Ungehorsams, i>.ilitärischen Diebstahles und militärischer Unterschlagung zu sechs ihren Zuchthaus; der ehemalige Wachtmeister Muhr wurde wegen chlgelvoriams, verbunden mit der Gefahr erheblicher Nachteste, . ic drei Tagen gelinden Arrestes bestraft. Waffenmeister Fritsch vom Feldartttterieregiinent Nr. 23, zuletzt in der Äewehrsabrik m Spandau tätig, erhielt wegen Vergehens gegen txn 8 7 des -icicl-sgcsctzcs, eine Woche Festungshaft. Der angeklagte Bäcker Wart!ing wurde freigesprochen.__-______ Versicherung, in Kraft tun Schlüsse des Jahr. 1907 Mk. 14,199,508,608.— An Enlschädigungen wurden von der Gesellschaft "'N. 9 n b?niqt?be‘ aus. Die ?lln’s hniidt-a., ÖOr9Ca L-D ! Ws- ■ hier das y- »'»«nbes L2/, äff'® ? 8”«6en .ft ti'W Zs d«> aoniniers ertln »Kib [inb.mi n°ÄItisnfa' ■ ™ E* ginger t Sonbemgeä Son »tan Zuge toaten p fand dann zu. )esvereme der La u. Mu,Direktor Par- - Uhr bewegst sich Wg nach dem nm manebnrg, liegenden ^rn historisches > 11 siebenjährigen Wn der Festredner, Hauptlehrer Schn ei- mtchöre, die von der rden. Spater sangen n welch vortrefflicher gerbund gepflegt wird. >em Friedensslein bei lnd nachmittags wird Hntal-Sängerbund gc< nn-Londorf, Eintracht- Liedertafel-Marburg, Lich, LicderkranMai' Äetter, Gemütlich« b, Liederlranz-Dillm in Grünberg, Siebn chhain. er 58 K-rr alte Vrü>s> &billtrikaße von ünem iafrtiL Er etiitt tim § Leiligen^ist-Hofpitc!. >! eine Prostituierte vr: rd) einen Dolchstich it Täter, der 20$rigt tet. — Mch der „SL r Zeit lebhaft mit bei nvö. Es soll jetzt ein! e beteiligten Jndustuu sümgen wesentlich crhöd (Tel) Der 37 Ick- md) den bei ihm vM- ner Firma befchaW it erjchol'l'en. Die llyach etzt seststeht, wird m n des Infanterie- - nach Hanau verleg Das ans 2 Bataillonen usonierende Infanterie. ) um gleich«, Z-ch» '„tenetaiem ist Dampfwaschanstalt Edelweiss Friedrich Hörner TeL 487 Krofdorfer Strasse 18 TeL «1 Haushaltung»- und Aussteuer-Wasche Amerikan. 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Settersweg 11, dahier Mobiliar- gegensiände als: (4069 Kleidcrschränke, Kommoden, Sofas, Schreibtische, Vertilows, 1 Klavier, 1 Büstett, 1 Feld- schmiede, 1 Eisschrank, 1 Partie Lorbeerbäume, 2 Setrcläre, 2 Kassenschränke, 2 Pferde und 2 Wagen sowie ein elektrischer Moter 3!i Pferdetrast. versteigert werden. Die Versteigerung des Motors ist bestimmt. Gern mecker, Pfandmeister. Vttstcigkriingcin.iokomobile mit KolMmdmi. Dienstag, dcu 7. Juli d. I., vormittags 9 Uhr, wird zu Nbdgen bei Gießen eine Lokomobile mit Holzschncidc- cinrichtung gegen Baarzahlung öcriteiQert. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Zusammentunft am Bahnübergang auf der Troher 7 ttfj: Vs.tr* \ a bei Galizifch" rs-xs iluü odaß k smiericafluv. ' dem Fluß 9clC9 g 9)h(itc erwehr und W , । Clien g urstS on ^^.„aoreni) ei^ Slilj^103 ' des Lcwall'gE ü: otwend'S f£l Achten, ' Ein'voh','^ Lauen b" /Leben SS*5; 19 ' V'Ct sttllionc« - veru»gl"° V'lie P“ Geißler, Gerichtsvollzieher. F s* ® ä Sa a k. B6/? 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