ier 5 &8 75 ! I L 0 h (k * Pitz,, spracht, Beste; «staSfc » v°d nach. ■ Platz 30 > >ie W. ' ^tenAufnahnir- enthalt, tle. len aufgemmL lehrem ©artcttfttflfef r daraus bür ben. Lchmi-r i ein, bamil.t- V; , Göppinjfi. lenfel’.»" ! Nacht) aller f* janstalt aew___ jgit S deS preuRtfcIjen Landtagswahlrechts ist un - >1- politische Lagesscha«. Das unterbrochene Telephongespräch. SluS Kiel, 28. Februar wird der ,Berl. VolkS-Ztg." berichtet: Graf HoenSbrocch, der gestern abend vor einem überaus zahlreichen Publikum hier über „Rom und das Zentrum" sprach, veröffentlicht folgende, vom gestrigen Tage datierte Beschwerde: Heute vormittag unterhielt ich mich telephonisch mit meiner Frau in Groß - Lichterfelde bei Berlin. Mitten im Gespräch wurde plötzlich die Verbindung vom hiesigen Amte unterbrochen. Nach mehreren Minuten des Wartens erhielt ich von der Beamtin den Bescheid: die Kaiserin habe von Berlin aus nach Plön sprechen wollen, und deshalb habe das Amt mein Gespräch unterbrochen. Es bedarf nicht der Versicherung, daß ich vor der Kaiserin ganz selbst- verständlich gern zurückgestanden wäre, obwohl mein Telephongespräch eine ernste Angelegenheit, die schwere Erkrankung eines meiner Kinder, betraf. Aber das hiesige Telephonamt hätte höflicherweise mir die Bitte aussprechen müssen, mein Gespräch zugunsten deS kaiserlichen zurückzustellen. Die plötzliche Unterbrechung ohne jede Mitteilung ist eine Ungehörigkeit und Nücksichtslosigteit, die scharfen Tadel verdient. Eine gesetzliche Bestimmung, daß andere Gespräche, zumal ivenn sie schon begonnen haben, vor kaiserlichen Gesprächen zurückzutreten haben, gibt eS nicht. Da jedem anderen dieselbe Rücksichtslosigkeit passieren kann, oder vielmehr um das zu verhüten, glaubte ich den Vorgang veröffentlichen zu sollen. Ich habe mich beschwerend an die hiesige Oberpostdirektion geivandt; ich bin gespannt auf deren Antwort. Resolution vor: „Die Reform £v...L™a-.—• • - •• ansschiebbar. Von der Einführung des Reichstagsivahlrechts Sarlainentarisches. Berlin, 1. März. Der Zentralvorstand der nationalliberalen Partei trat heute im Reichstagsgebäude zu einer sehr bedeutsamen Sitzung zusammen. Es galt zunächst die Stellung der nationalliberalen Partei zur Frage der Reform des preußischen Landtagswahlrechts zu fixieren und die Partei für den bevorstehenden Wahlkampf marsch- fähig zu machen. Bekanntlich war zur Vorbereitung dieser Entschließung in der letzten Zentraloorstandsfitzung eine Kommission gewählt worden. Als Ergebnis dieser Vorarbeiten lag folgende B ombe geworfen, durch die zwei Personen getötet wurden, Tie Stadt ist ruhig, die Basare siiid geöffnet. — Die deutsche Gesandt-» schäft beglückwünschte den Schah zu seiner Errelluiig. Stimmungsbild aus dem Reichstage. Berlin, 29. Februar 1908. Für den Montag hat der Präsident in übergroßer Sorge um den Arbeitsstoff außer der Weiterberatung der Geiverbenovelle auch schon den Etat des Reichsamts des Innern aui die Tagesordnung gesetzt. In Wirklichkeit befindet mau sich bereits seit geraumer Zeit in dieser Etatsberalung, die ja alljährlich mit einer großen sozialpolitischen Aussprache zu beginnen pflegt. Dem Inhalt der Reden wird man diesutal die Aenderung des Gegenstandes der Beratung jedenfalls nicht anmerken; denn Ätaximalarbeilstag und Gewerbe- inspektion und Arbeiterausschüsse, Konkurrenzklausel und Kinber- beschäsligung und nahezu alle anderen Fragen aus dem jozial- volitischen Ressort des Herrn v. Bethmann-Hollweg werden aus Anlaß der Gewerbenovelle in diesen Tagen schon besprochen. Die heutige Verhandlung brachte zu einem Teile eine Antwort der bürgerlichen Parteien und einiger Regiernngsverlreter auf d,e gestrigen Angriffe des Sozialdemokraten Molkenbuhr, die fein Fraktioiisgenosse Geier Henle noch verstärkte. Eine Reihe von Rednern beschäftigte sich ausschließlich mit ben Verhältnissen der Heimarbeit in der Z lg arre n i n dustrie. Die Freisinnigen Dr. Pachnicke und Hianj behandelten wie gestern Herr v. Heyl die sozialreiormerischen Absichleii der Vorlage unter Hinzufügung weiterer Wünsche, nnb lediglich em Mitglied der Rcichs- parlel brachte, in der bisherigen Aussprache als einziger Redner, eine Gegnerschaft vom Standpunkte der Industrie zum Ausdruck. ist abzusehen. Die Reform ist auf der Grundlage der von der preußifchen Landtagsfraktion gestellten Anträge darauf zu richten, daß 1. zum Ausgleich für die eingetretenen erheblichen Veränderungen eine a über weite F eststellung der Wahlbezirke und der Zahl der in ihnen zu wählet,den Abgeordneten herbeigesührt wird; 2. daß auf die soziale und wirtschaftliche Schichtung des Volkes in ihrer Bedeutung für bie Gejamtwohlfahrt Rü ck sicht genommen wird, 8. daß m diese Reform die geheime und direkte Stimmabgabe mitgenommen wird. Der Zentraloorstand befchtießt, die vorstehende Resolution dem preußischen Verlrelertage als Grundlage für seine Beratung der Wahlrechtssrage zu unterbreiten." D,e Aimähme der Resolution war so gut luie einstimmig. Die nichtpreußischen Mitglieder des Zeiilralvörstandes hatten, um die Enlscheidimg den Preußen allein zu überlassen, an der Abstimmung sich nicht beteiligt. D»e weitere Beratung drehte sich um Organisationsfragen. Die B u d g e t - K o m m i s s i o n des v r e u ß. Abgeordnetenhauses beschäftigte sich gestern zunächst mit der im Etat für Handel und Gewerbe in Aussicht gestellleii Maschinenbau- schule in F ranksurt a. M. Es handelt sich dabei lediglich nm einen Vermerk, der dazu bestimmt ist, der Stadt Franlsurt, die große Ausgaben macheii nmß, eine gewisse Sicherheit zli geben. Abgeordneler Funck hat dazu den Antrag gestellt, daß 1OOO Mk von der für die Alaschinenbauschule in Essen angesetzten Summe von 25 000 Mk. genommen und auf Frankfurt übertragen werden, damit auch in diesem Falle ein bestimmter Etatslitel dem Vorschlag zugrunde liegt. Der Antrag ivird voii der Koniinission angenommen. Tann wurde die Frage aufgeworfen, ob in dieser Session noch an eine Erhöhung der Einkorn m ensteuer gedacht werbe nnb in welcher Weise, von ber Regierung dahm beantwortet, baß sie eine bestimmte Erklärung nicht abgeben könne. Es sei ein Entwurf im Finanzinimsterunn ausgearbenet, es ser darüber aber im Staatsininlslerium ein Beschluß noch nicht gefaßt worden. In der B e r e l n S g e s e tz g e b il n g s k o m m i j s i o n des Reichstages kam es auch gestern n o ch nicht zu einer Abstimmung über den § 7, trotzdem die Sitzung bis in ben Beginn des Plenums hineinreichte. Die Stellung ber Parteien hat sich in keiner Weise geändert, und fast bie ganze Sitzung würbe mit vier Reben der Abg g. Kolbe (Reichsp.), Trnnboril (Z.), Heine (Soz.) und Breiski (Po e) ansgesüllt. Neues konnten bie Rebner nach den erschöpfenden Verhandlungen des Donnerstag und Freitag kaum vorbrnigen und um 7,2 Uhr vertagte sich die Kommission mit Montag. handelt. . ,, London, 2. Marz. UeberdasBefindenCampbell- B a n n e r m a n s würben gestern zwei Bulletins ausgegeben. Rach dem ersten ha ttd der Kranke eine unruhige Rächt, nach dein zweiten, gestern abend erschienenen nahm er mehr Nahrung zu sich, doch ist das Herz durch den Jnfluenza-Anfall angegriffen. Sem Allgemeinbefinden sei ziemlich gut. Lissabon, 29. Febr. TaS Amtsblatt oeröstentlicht drei Dekrete. Tas eine setzt als Termin für die Wahlen den 5. April und als Tag ber Einberufung der Eortes den 29. April fest. Das zweite Dekret erklärt gemäß einem vom StaalSrat abgegebenen Gutachten jenes Dekret für ungültig, das die Erhöhung der Zivilliste und Gewährung von Vorschüssen aus dem Staatsschätze an das königliche Hausverfügt halte. Das dritte Dekret hatte. Und offenbar im Gefühle der Schuld, feines Präsideiiten- aintes nicht eifrig genug gewaltet zu haben, ries Jordan v. Kroecher den unartigen Kritiker nicht zur Ordnung, sondern bat ihn sreundlich, ben Ausdruck zuruckzunehmen. Dafür war der hinnorooUe Oktavio bereit, aber .nur den Ausdruck" nahm er zurück, und unter der schallenden Heiterkeit des Hauses gab sich Herr u. Kroecher mit diesem Bescheide zufrieden. Die übliche ilandratsdebatle, die das Wahljünderregister der Kreirkönige nach allein Brauche wieder aufrollte, plätfcherte gerlihig dahin, und außer einer kleineii Häkelei zwischen dem Konservativen v. K o n, und Herrn Gyßling von der Vollspartei brachte sie kaum etwas Erwähnenswertes. Herr v. Korn nahm daran Anstoß, daß ein freisinniger Kandidat in Schlesien als „Regierungskandidat" auigeirelen sei, und wollte daraus den Beweis ableiten, daß der Freisimi den sonst so arg befehdeten Regierungsapparat bei den Wahleii ganz in der Ordnung sttzde, wenn bie Beamtenschaft mit bem Landrat an ber Spitze sich für den freisinnigen Kandidaten ins Zeug legte. Herr Gyßlmg leuchtete den konservativen Widersacher mit bet sarkastischen Feststellung Henn, daß besagter Jreisinnskanbidat sich selbstverständlich und nachweislich nur ironisch als .Regierungskandldat" präsentiert habe. Dr. Müller-Berlin geriet in Händel mit dem konservativen Quehl, als er sich über die Wildschäden beschwerte, die das Hochwild des Herzogs Ernst Günther, des Schwagers des Kaisers, vor den Toren Glogaus anrichte. Herr v. Ai o l t k e schwieg, seine Wate ebenfalls. TasWild hoher Herren gilt halt seit allerZeit als ein noli mo tangere. Homosexuelle, Anarchisten, bie Kriminalpolizei nut ihren uneuideckten Verbrechern und last not least bie böse vvefie, ohne bie die Kriminalpolizei zwar recht oft vergeblich nach einem Kapitalverbrecher fahnden würde, marschierten in der weiteren Debatte als Angeklagte auf. Aber allen ging eS nicht allzu hart an den Kragen; man war eben zur MÜde und Ver- sohnlithkeit geneigt Sonnabendnachmittagsstimmung l Die Uhr schlug die vierte Stunde, da erscholl vom Präsidentenstuhl das erlösende Wort: Vertagung! Und so ivird beim am Montag bie *-ebatte über Herrn v. MoltkeL Etat friedlich weiter gehen. Parla- ™|nlariirf)e Abenteuer hat er nicht mehr zu bestehen. Wozu auch? faö bleibt ja doch alles, wie es war, i" manches liebe Jahr I Erklärung. Man bittet uns um Abdruck des Nachstehenden: Zu den Erklärungen des .Herrn Dr. Werner und den Artikeln in einer hiesigen antisemitischen Wvchenzeitung. Ta wir keine Freunde einer Preßfwlemik sind, namentlich nickt einet so gehässigen, wie sie das genannte Antiseniitenblättchen fuhrt, so erklären wir firrj, daß wir von unseren Ausführungen in Grünberg nichts zurückzunehmen haben. C. Kaufmann. Prof. Luleh. Herr Oberlehrer Dr. Werner führt offenbar Hiebe in die Luft. Es hat ja niemand behauptet, daß er jenes Flugblatt verfaßt habe: es ist von mir nur festgestellt worden, daß Mitglieder des deutsch-sozialen Wahlausschusses es verteilt haben. Herr Tr. Werner wirb doch niemand für so naiv halten, zu glauben, daß Mitglieder jenes Ausschusses in ihren eigenen, offiziellen Versammlungen ein Flugblatt verteilen und zwar in Hunderten von Exemplaren, das sie nrcht vorher gelesen haben. AIS Mitglied eines Wahlausschusses sollte man doch so viel Brrantwortlichkeitsgefühl haben. Wenn sie es aber gelesen haben, dann dursten sie es auf keinen Fall verteilen, denn es enthielt in vieryerschiedenenDruck- arten (Herr Tr. Werner nennt es kleingedruckt) die — ich will mich gelinde ausdrücken — unrichtige Behauptung, die sozial, oemofratifajen Stimmen seien für Köhler sreigegcben. Und obwohl nun Herr Kling in Heuchelheim die echte Depesche Tr. Davids gesehen hatte, wurde am anderen Morgen ein Flugblatt verteilt und zwar teilweise auch, wie ich aerichllich nachweisen faiut, von Mitgliedern des deut'.ch-sozialen Wahlausschusses, teilweise von den deutsch-sozialen Stimmzetteiverteilern, in denen jene Tepcsche als liberaler „Wahlschwindel" bezeichnet wurde. Also unsere echte Depesche wurde als falsch hingestellt, dagegen ein Flugblatt verteilt, in dem umgekehrt geradq, wenn ich denselben Ausdrack gebrauchen darf, jener „Wahlschwindel" für Kähler getrieben wurde. Verantwortlich gezeichnet waren beide Flugblätter allerdings nicht. Offenbar wurden infolge der Wahlaujregung die Unteschristen vergessen. Taß man einen Mann Versammlungen für sich abhalten imd Flugblätter verteilen läßt, mit dein man gar keine weitere Verbindung hat, wird Herrn Tr. Werner auch fein einsichtiger Mensch glauben. Tamkt ist jene Wahlgeschichte sür mich erledigt. Ich febe in dem ^ rnzen nur nieder bie sonderbare Kampses'.oeise dec h.eiigen Teutfck^Lozialen. Man geniert sich gernicht, die Flugblätter zu verteilen, nachher sagt man, daß mau dafür nicht verantwortlich sei, weil man sie nicht verfaßt habe. Weiß Herr Oberlehrer Dr. Werner, daß allein in Heuchelheim ca. 80 Sozialdemokraten, errege fährt durch jene beiden Flugblätter, tatsächlich Köhler wählten? Diese werben sich hoffentlich das nächste Mal bebanfcii, denn Herr Tr. Werner hat ja höchst freigebig auf die Heuchelheimer und Wiesecker Stimmen verzichtet und sie uns Überlassen. Ist ds Herrn Dr. Werner Weiter bekannt, daß in dem von ihm angeführten Lich, wo ct selber am 3. Februar sprach, die Sozialdemokraten einhellig in der Stichwahl Whler wählten? Hat er dort zur strickten Stimmenthaltung aufgefordert? Andere deutsrl)- svziale Dvebper haben auch alles andere als das getan. Ich mache niemand einen Vorwurf, daß er sich von Sozialdenwkraten wählen läßt. Ich protestiere nur dagegen, daß man deren Stimmen mit unlauteren Mitteln zu ergattern sucht und dann sich hinstellt und diese Mittel dem Gegner anhängt, der offen und ehrlich gekämpft hat. Viele Unparteiische haben zugegeben, daß ohne die letzten Flugblätter und die dadurch angerichtete Verwirrung der Ausgang der Wahl leicht anders hätte sein Wnnen. Die Tatsache, daßMitgliederJhres Wahlausschusses ein anonymes Flugblatt verteilt haben, in dem mit falschen Angaben um die so-.-dem. Stimmen geworben wird, schaffenSie weder mit Erklärungen noch mit Drohungen aus der Welt, Herr Doktor! Klagen Sie doch, ich fliehe zu Ihrer Verfügung! ,Hch würde mir vor Gericht allerdings erlauben, Herrn Tr. Werner an die £ieben3wüxbigteiten zu erinnern, die er am Abend des Sttchwahl- taged in einer öffentlichen Versammlung int „Felsenkeller" sprach. Roch seiner letzten Erklärung hat er am Morgen energisch dageg-eu protestiert, die Tavid-Tepesche als Fälschung zu bezeichnen; aber am selben Abend redet er selber öffentlich von „gefälschter Te- pesche", von „Schurkereien" u. e Vermögen hat ausschließlich der Gemeinderat unter Kontrolle des Kreisamts ausgeübt; frnaf hatte nur die Beschlüsse auszuführen und den Tresorschlufsel aufzubewahren. Ter an Pflichtvergessenheil grenzende Leichtsinn, mit dem er ihn hergab, halte ihn: sein Amt gekostet. Minister Brann, bet heute hier weilte, bat das Vorgehen bes Großh. Kreisamts in vollem Umsang gebilligt Herr Knaf, ber seither schon bie geschlossene Mehrheit des Gememderats gegen s:ch hatte, wirb schwerlich seinen Poften wieder einnehmen tonnen, und es mag ihm doppelt bitter sein, daß er bie Cella curulrö nun boch bem Rivalen überlassen mußte, über den er . Jahren in einem mit größter Erbt terung q tu ■ - Wahlkampf gesiegt hatte. Bei der burch die Staatsanwaltschaft angeortu en O f tuita ber Kaffenschränke, zu ber man einen Schlosse'' aus Gießen . ; V rufen mußte, fanb sich in bem einen ber V.trag von R ■ Pfennig vor, tn dem anbern eine Anmhl leerer Tinte.; Opium flaschen. Tas Hans, das einen reellen Wert von ‘26 00 - fDlarf .barstellen mag, ist mit einer Hypothek der Elsässer Bank in ber Höhe von 40 000 Mk. belastet. Bei dieser Lage der Dinge hatte ber hiesige Rechtsanwalt Keil seinen Antrag auf Konkurseröffnung wieber zurückgezogen, boch ist er von ber Stabt inzwischen aufs neue gestellt worben, ba immerhin einige Deckung durch Bürgschaften vorhanden zu fein scheint, die immer wieder auf bie unglücklichen Ober-Mockstäbter zurückfallen. Morgen hält der Landtagsabgeordnete Bürgermeister Stöpler- Lauterbach int „Fürstenhof" einen Vortrag über die Beleuch- tungsftage. Er soll im Auftrag bes Provinzialausschuffes Sttm- mung für ben Anschluß an bas Lißberger Elektrizitätswerk machen. Unter besonbers günstigen Auspizien findet ber Vortrag gerade nicht statt. Indessen ist die Stimmung ber Bevölkerung hier im allgemeinen nicht eigentlich niebergefchlagen, vielmehr tragen bie meisten Betroffenen vorerst noch einen gewissen Galgenhumor zur Schau. Die geschäftliche Erbschaft des Bankhauses Wertheimer u. Co. wird augenscheinlich der Mitteldeutschen Kreditbank zufallen. Am Donnerstag weilte Bankbirektor Heichelheim-Gießen hier, um ein Zweiggeschäft einzurichten. Sie hat bereits ben Geschäftsbetrieb eröffnet. Letter besselben find die Herren Ludwig Kolle unb Friedr. Gräf. Auch das Bankhaus Baruch Strauß hat eine Agentur errichtet. ______ Provmzial-Ausschuß der Provinz Oberhessen. Gießen, 29. Februar 1908. Der Ortsarmenverband Stör ndorf klagt gegen den Ortsaimenverband Liedcrbach auf Erstattung von Pfle gekosten für die Kinder der Johs. Roth Eheleute. Oie Ehefrau Roch war verstorben und halte zwei Kinder Hinterlasten, die einstweilen von der Schwiegermutter in Pflege genommen wurden, weil der Bater nicht in der Lage schien, für ihren Unterhalt sorgen zu können. Hierdurch entstanden Kosten in Höhe von 16 Mark, deren Ersatz den Gegenstand der Klage bilden. Der Ortsarmenverband Licderbach bestritt die Ersatzpflicht, da er eine Hilfsbedürftigkeit nicht als vorliegend erachtete, indem er die Meinung vertrat, daß Roth in der Lage sei, seine Kinder selbst zu ernähren. Nach eingehender Berhandlung entschied heute der Provinzial-Ausschuß, daß der Ortsarmenverband Liederbach die Hälfte der entstandenen Pflegekosten mit 8 Mar,k zu tragen habe. Die entstandenen Kosten des Lersahrcns sowie die Anwaltskoflen sind von beiden Teilen fünf Handelskammern, ebenso ist die Mehrzahl für territoriale) Begrenzung, ben Vorsitz soll ein unparteiischer Beamter führen, bie Kosten sollen das Reich oder ber Bundesrat tragen. ** Eine große militärische Hebung hielten am Samstag vormittag das Kaiser Wilhelm-Regiment von hier, das 1. Bataillon der 168 er aus Butzbach unb das Jägerbataillon aus Marburg in der Umgebung unserer Stadt ab. Das Jäger-- .bataillon war von Marburg per Bahn nach Butzbach gefahren und vereinigte sich mit ben 168 ern, bie 116 er marschierten über Klein-Linden -pnb Großen-Linben. Bei Lang-Göns begann das Gefecht, das sich entlang des Kleebaches über Hörnsheim, Lützel- linden, Allendorf bis Dutenhofen zog, wv um ben Lahnübergang gekämpft wurde. ** Aus bem Bunb ber Landwirte wurde, wie wir aus dem Friedberger Bündlerblatt ersehen, Landtagsadg. Bähr ausgeschlossen, weil er sich bei ber letzten Aichchstagswahl als Gegenkandibat des offiziellen Bunbeskandidaten Gras Oriola aufstellen ließ. ** Aus bem Bure au bes Stadttheaters. Wegen ber Vorbereitungen zum Evsoldt-Gastspiel in Ibsens „Wbeute" av HD. März ist für bie laufende Woche auf ältere Werke zurückgegriffen worden. Am Fastnachtsbienstag geht Mosers allbeliebter luftiger Schwank „Der Bibliothekar" in Szene. Für die Mittwoch-Abonnementvorstellung ist „Ehre", für die des Freitags „Een idealer Gatte" angesetzt worden. Die Inhaber von Gutscheinen seien besonders daraus [jingeroicfen, daß weder „Ehre" noch „Ein idealer Gatte" im Abonnement weiter wiederholt werden. ** Ausbrecher. Heute morgen gegen 6 Uhr entsprangen b r et int Zuchthaus arieusch 1 o ß" internierte Gefangene, bie noch eine längere Zuchthausstrafe zu verbüßen haben. Zwei bavon wurden bereits triebet- eingefangen. Es fehlt letzt noch ber Sträfling Adam Stumpf geb. 22. Nov. 1881 zu Nteber-Olm ber noch 1 Jahr unb 6 Monate zu verbüßen hat. Er trägt Anstaltskletder, ist mittelgroß, ziemlich fräUtg, hat rundes Gesicht unb ist bartlos. **Berhaftet. Gestern abend wurden zwei 15-jährige Burschen von hier verhaftet, die die in letzter Zeit vorgekommenen Kellerdieb st ähle verübten. Beide sind bereits trotz ihrer Jttgend mehrmals vorbestraft. Sie hatten in einer Waschlüche in einem Haufe am Asterwcg ihr Warenlager eingerichtet. Eine ganze Anzahl Flaschen mit Wein, Kognak, Sherry, Seife, Kaffee rc. fand sich vor. Zunächst sind sie geständig in verflossener Woche aus einem Keller in der West-Anlage Wein gestohlen zu haben, dann haben sie gestern abend atis zwei Kellern in der Plockstraße Wein und und zwar soll eine Frauensperson tel- ern aui In der Nacht zum Sonntag wurde an eine Fischerbube erbrochen unb gestohlen. scheibe eingcschlagen Täterin sein. *• Einbruch, dem Wießmarenveg sonstige Gegenstände je zur Hälfte zu zahlen. Gelegentlich des Baues der Nebenbahn Friedberg- Friedrichsdorf hatten sich die Gemeinden Friedberg, Holzhauseu, Nieder-Nosbach, Ober-Nosbach und Nodheim v. d. H. mittelst Privatvertrag verpflichtet, das erforderliche Gelände kostenlos zu stellen und zwar derart, daß als Regel jede Gemeinde das Gelände zu stellen hatte, das innerhalb ihrer Gemarkung zum Bau erforderlich wurde. Infolge einer nachträglicheu Aenderung des Projekts wurde nun der Erwerb von Gelände in Gemarkung Rodheim v. d. H. erforderlich, das in der Hauptsache zur Erhöhung des Bahnhofs Holzhausen verwendet wurde. Die Gemeinde Rodheim fühlte sich zur Stellung dieses Geländes nicht verpflichtet und reichte bei dem Kreisausschuß des Kreises Friedberg Klage mit dem Antrag ein, der Kreisausschuß möge entscheiden, welche von den geländestcllenden Gemeinden zur Rückerstattung des aufgewendeten Betrages verpflichtet sei, und wem die Kosten des Verfahrens vordem Kreisausschuß zur Last zu setzen seien. Der Kreis- ausschuß erkannte dahin,' daß der von der Gemeinde Rod- Heim verauslagte Betrag von den geländestellenden Gemeinden Friedberg, Ober-Rosbach, Nicber-Rosbach, Holzhausen und Nodheim gemeinsam zu tragen sei, und daß die Kosten den Gemeinden Friedberg, Ober'Nosbach, Nieder- Nosbach und Holzhauseu zu gleichen Teilen zur Last fielen. Gegen dieses Urteil haben die Gemeinden Friedberg, Ober- und Nieder-Nosbach Rekurs an den Provinzial-Ausschuß verfolgt. Die Gemeinde Friedberg beantragte in erster Linie Aufhebung der Entscheidung des Kreisausschusses und Abweisung der Klage der Gemeinde Rodheim. In zweiter Linie beantragte sie eine genaue Feststellung der an dem Bahnbau interessierten Gemeinden und der von diesen zu leistenden Beiträge. Die Gemeinde Nieder-Nosbach stellte die gleichen Anträge, während die Gemeinde Ober-Nosbach beantragte, entweder das Kreisausschußurteil aufzuheben oder die Gemeinde Holzhausen zur Zahlung der Kosten zu verurteilen. Der Provinzial-Ausschuß beschloß heute, sein Urteil in einer der nächsten Sitzungen zu verkündigen. „ Leonhard Jüngling zu Usenborn hat einen Brunnen in seiner Hosreite errichtet, zu dem er nach dem für den Kreis Büdingen erlassenen Statut kreisamtliche Genehmigung bedurfte. , Als er um diese nachträglich cinkam, wurde sie ihm verweigert, weil sich bei der chemischen Untersuchung des Brunnenwassers ergab, daß es zum Genuß und Gebrauch untauglich war. Das Großh. Kreisamt Büdingen gab ihm deshalb durch Polizeibefehl die Untauglichmachung des Brunnens auf. Hiergegen verfolgte Jüngling Beschwerde an den Provinzial-Ausschuß. In der Verhandlung vom 13. Juli 1907 wurde dann behauptet, daß sämtliche Brunnen in Usenborn gesundheitsschädliches Wasser enthielten. Die Berhandlung wurde demzufolge ausgesetzt, um eine Untersuchung der .Wasserverhältnisse in Usenborn stattfinden zu lassen, was inzwischen geschehen ist. Es hat sich dabei ergeben, daß zwar das Wasser der vorhandenen Brunnen nut einer einzigen Ausnahme nicht völlig einwandfrei ist, daß aber andererseits das Wasser im Jüngling'schen Brunnen am allerwenigsten den an es in gesundheitlicher Beziehung zu stellenden Anforderungen genügt. Der Provinzial-Aus- schuß kam deshalb heute zur Bestätigung des fraglichen Polizeibesehls. Aus Stadt und Land. Sieben, 2. März 1908. " Das Bild des Erbgroßherzogs. Fräulein Marie Felchner malte den Erbgroßherzog unb wurde zur Vollendung bes Bilbes von I. K. H. ber Großherzogin nach Darmstadt berufen. Tas Porträt fiel zur größten Zufriedenheit der hohen Eltern aus. raten des Syndikus der Kognack geholt und (t\i§ einem Hause des AsterwegS holten sie Seife und deutschen Kaffee. Es wird den Burschen auch noch zur Last gelegt, das Wasserhäuschen am Neuenweger- Tor erbrochen und Schokolade und Zigarren gestohlen zu haben, ferner ein Wurstdiebstahl bei einem Metzger, aber diese Taten bestreiten sie vorerst noch. ** Sachbeschädigung. Am vorigen Samstag ver- gnüglen sich zwei Lehrlinge damit, an einem Gartenhause beim Elektrizitätswerk Fensterscheiben einzuwerfen, wurden aber dabei abgesaßt und angezeigt. In verflossener Nacht wurde an einem Hause in der Ederstraße eine Fenster- schen Hande är äftattfinben nnann lotrb int Prinzip ber Deutschen Handelstages ** Kön: gl. Preu ß. Klaffen-Lotterie: Die Erneuerung der Lose zur 3. Klasse der 218 Lotterie muß mit Vorlegung der Lose 2. Klasse spätestens bis zum 3. März re. geschehen sem. Auch müssen bie Freilose der 3. Klasse bis zu vorerwähntem Termine emgeforbert {ein. — Garbe nteich, 29. Febr. Der Gesangverein Viktoria feierte am Samstag abend fein 29-jähriges Stiftungsfest, das von einer großen Zahl Sangesfreuude besucht tvar. Die von mehreren Vereinsmitgliedern aufgeführten Theaterstücke sowie die Gesangsvorträge des Vereins, unter Leitung des Dirigenten Harnisch, wurden begeistert aufgenommen. Als ganz besonders hervorzuheben waren die von der Kapelle Harnisch aufgeführten Konzertstücke, denn sie ernteten reichen Beifall. 0 Ettingshausen, 28. Febr. Lehrer Dörner, der über 10 Jahre m unserer Gemeinde als erster Lehrer tätig war, hat, wie berichtet, feine Versetzung nach seinem Heimatsstädtchen Lich erhalten. Von hier sieht man den beliebten Lehrer nur ungern scheiden. Besonders hat er sich auch als Dirigent des hiesigen Männcrgesaugvereins um die Hebung des Volksgesanges verdient gemacht. 0 Grebenhain, 1. März. Der Frühlingsmonat März hat nut ausgiebigem Schneefall, heftigem Wind und gelindem Frost eingesetzt und Flur und Feld in eine richtige Winterlandschaft verwandelt. Der Schnee liegt durchschnittlich einen Fuß hoch, an einzelnen tiefer gelegenen Stellen sogar 2—3 Fuß hoch, hier hat ihn der Sturm zusammengeweht. Die Tannenbäume hängen ihre Aeste unter oer Last des Schnees. An ben Bahnhöfen wird fleißig Schnee geschaufelt, im Oberwald sind die Waldwege dicht verschneit, hier unb da sieht man Skiläufer. Die Schlittenfuhrwerke lasten auf der Landstraße ihr fröhliches Klingeln erschallen, und die Kinder huldigen eifrig dem Rodeln mit den kleinen Handschlttten. Es schneit und stürmt noch ununterbrochen weiter. l! Ni e d e r-W e i se l, 29. Febr. Als eine große Seltenheit baii es verzeichnet werden, daß hier ein Schwesternpaar bas 68 Jahre alt loivb, feinen 17.'G e b u r ts l a g bei voller Rüiligkeit begeht. Es sind dies Frau Jak. Hailb 11. und Frau Joh. Gg. Hilbebraiid 10. Wwe. Schotten, 1. Attirz. Die bem Geheimen 31cgierungSrat Schonse l b aus Anlaß seines 50 jährigen Tienstjubiläums zuge- ^chte offizielle Ehrung finbet an: Sonntag, 3. Mai, statt. Das tfefHomitee hat bereits ein Programm festgesetzt; bauach ist bie ttüpelle des 61. Artillerie-Regi.ments in Darmstadt für bre: A-age engagiert. Samstags finbet Fackelzng zum Kreisamt ’t.att'^nnc6 ben Ansprachen begibt sich ber Zug zum Festbankett in bie Turnhalle. Sonntag Empfang ber Gäste unb Vereine, hoher Bejuch wirb von Darmstadt erwartet. Gratulationscour, Parade- ausitcllnng ber Kriegerbereine, darauf Festessen der letzteren in verschiedenen Wirtschaften, wobei in Abteilungen bie Musik spielt. Nachmittags Festzug burch bie Stadt, Feier in ber Turnhalle. Vorsitzenber bes Festkomitees ist Prvfeffor Dr. Biermcr in ©lefjen. Für gute Bewirtung ber Festteilnchmer hat das Komite, in ausgiebiger Weise gesorgt, zur Deckung der Festkosten sind vorläufig 3000 Mk. vorgesehen. ' * Der Hessische H a n d e l s k a m m e r t a g hielt gestern unter dem Vorsitzenden seines Präsidenten Beig. Dr. M. Bamberger im Stadl! missaalc in Mainz eilte Sitzung ab, ber Mi- iit'i rialrat 2r. ginget beiwohnte Man bcidjaftigte sich zunächst mit ben Beratnngsgegcnstänben ber ■" ^bic Errichtung der Arbeitskammern L.v < ö'ür die paritätischen Kammern iinb vollendet. ft- Herbstein, 1. VLärz. Mit dem Wiederaufbau desniedergebra nuten Stadtteils wird mit enittetcn- dem Fvühjahrswetter sofort begonnen. Tie Baupläne unb Straßnv- anlagen sinb b'v.tts volienbet, die Oberleitung hat Bammisttr Zang-^armstabl. Ter altertümliche Charattcr des Städtchens soll x Bolirn in* «Manttanliige erhalten bleiben, doch werden l -öoiioc.jammlung des der Marktplatz geräumiger und die Straßen breiter unb aerober. □ ,rb t voraussichtlich am 20. bis, Tas Sckntthaus mit bem Pfarrhaus kommt wieder auf den früheren Platz neben ber Kirche, es soll 60—70 000 M kosten das ehemalige Stabtwirtshaus wirb nicht toieber ausaebant,' an seiner u^t.|i.!niniL Amelie fall das Rathaus errichtet werden. Die Abgebrannten, 1 'Ky vor der ^Ltadt ansiedelten, haben ihre Neubauten bereits -- - ---- stehen -um Teil an der Bahnhofstraße, zum Teil Märkte D7: I Cbirurg. Klinik. B2/..] Gut erhaltenes teporl‘bti ‘ 4 Zimmer 01456] Möbliertes Zimmer billig zu vermieten. Seltersweg 35, III 2 Zimmer | b. Gießen. r Stallhasen L 3—4 Wageu Mist, 4 und ein Hund «Pinscher) zu ver- kauscn. 101563) Am Riegelvsad 30. 51orsetien-Haus 1377 Zn Fastnacht Maskenkostüme 'j}g^ BlbilOthSkaV illig zu verleihen. _r (01507 Kl verkaufens 3u vermieten Lterschiedenes »tag rourbüü brochen gestohlen p Bletzger, oki Samstag dh- iii Gaüenhreji injurotifn, jn verfloM: je eine Fens!» FrauenspM Bries abholen. Morgen Dienstag abend Fastnachtsball Wleberfehen, flciner schwarzer Domino. [Ola/g oaiunc »-^iMmer-Lr-oonung mit allem Zubehör an kl. Familie zu vermieien. 11374) Kirchenvlatz o. Schwank in 4 Akten von G. von Moser Anfang 8 Uhr. Ende geg.lG/z Uhr. Solider Herr sucht per 25. Marz möbliertesZimmer,möglichstNahe Kllnikstraße. , „ . Schriftl. Angeb. m. Preisang. u. 1350 an den Gieß. Anz. erbeten. billig zu---------- „„ Horncck, Lowengasfe 20. Mdjtigtr ^jcriittaiijt findet bei hob. Lohn dauernde Stellung. ti3O4 M. Noientbal, L'ebrgstr. 13. Schöne l'Namardcnwobnung von 4 Zimmern und Küche nebii Zubehör (neuhergerichtet) im Vorderhaus per 1. April an ruh. Leute zu vermieten. (120/ c t er Kronenberg, Sudanlage/. Lehrmädchen gcg. Vergütung zu Ostern gesucht. Gesctew. Arofa mit Reklaniekasten für Geichatts- zwecke geeignet biüigzu verlauten. 'Näheres in der Geschäftsstelle des Gietzener Anzeigers. 11208 Fran nimmt iiocb einige Wasch- Kunden an. Dannnsrr. 4. >01461 Suche Wigen Peck'ktei' für patent. Neuheiten. >1390 Versandhaus W. Schmidt, Vabnboiitr.10, Schwerte a.d.Ruür Bernhardiner *lt Jahrs alt. Prachthund (Rüde) umiiandehalber sehr preiswert zu verkaufen. Löberstr. 3, 1. >01556 Alte deutsche Lebens- und WMvcrl.-GlMchast mit vorzüglichen Einrichiungen sucht für (üv^/r Oberheffen ein.bereits bewährt.Herrn als ,°Ls Mädchen DM Marburgerstr. 29 (Wirlfchatt). >01560] Liederkranz. Fastnacht Dienstag bei Haubach. Mittwoch abend v->» Singstunde im Casö Ebel. - VerMifehtes. • Aus den Schweizer Alpen. Auf den Wunsch des Vaters des nach einer Skitour in den Waadtländer- Alpen verschollenen Böhm versuchte eine neue Rettungskolonne den Verschwundenen und dessen Genossen Meyer aufzuflndcn. Infolge eines heftigen Schnccsturmes auf den Bergen mußte auch diese Kolonne ohne Resultat zurücktehren. Rian hat jetzt jede Hoffnung auf Rettung der beiden Verunglückten aufgegeben. — Am Samstag abend wurde in Göppen stell'. (Wallis) durch den Luftdruck einer gewaltigen Staub-' lawine das Hotel der Bauunternehmung des Lotschbcrg- tunnels wcggerissen. Von den im Hotel anwesenden Personen wurden mehrere getötet, darunter em Arzt und zwei Ingenieure. Zwei Sektionsingenieure und zwei Aerztc der Unternehmung sind in der Nacht von Brig nach der Unglücksstätte abgegangen — Einer späteren Meldung zufolge beträgt die Zahl der getöteten Personen 11, darunter zwei Kinder. Verletzt wurden 12 Personen, darunter mehrere schwer. Das Unglück ereignete sich in dem Augenblicke, als man sich zu Tische setzen wollte. Das Hotel, ein auf Stem- fundamenten ruhender Brettcrbau, mit Doppclwanden brach im Augenblicke wie em Kartenhaus zusammen. Die Installationen für den Tunnelbau haben nicht gelitten. eine tüchtige Stütze, ^UUJi sowie Mädchen aller Art für hier und außerhalb. >015/2 Frau Herr, Sonnenstraße 6. lioihjnnitr Str. 4b'Ulm-"] Wohnungen zu verm.1195 ff* *?: J hielten öi|j j 2heiIN, QnjJ ™ i-hL ft toie dir &-Wr I 1 ton Uent^- "berke zuch- allbeliebty Ut te Steiiag; 6nbabn i * Wfwabtt enlfprang-i, ‘eruierte (i}h e 8U verbütztz. 'V lehn -Nov. 1881 a duven hat. fe l& hat tunte u 15-jährige ;c 3c‘t borge- je sind bereit? :‘e hatten m S ihr Waren, en mit Wein, mr. Zunächi inem Keller i: mn haben |ii aste Wein und erweg§ holten Burschen auch °"^Aur°s-E^Jmpffchem sind hierbei vorzulcgen. Gießen, den 2. März 1908 Die Großherzogliche Direktion Or. Hensell. _____________ ; Dörner,Ke er Lehrers [einem Heinis n den belieb!« er sich auch 5'j um bic W in der feinsten Lage der «labt Wichen ist zu günstigem Preis u. kontanten Zahlungöbedmgung. zn verkaufen. Daßelbe befiehl aus: r ... l,4J Einern dreistöckigen solid gebautem Wohnl) ausc mit je b Zimmer, mit großer Beranda, y iNanfardenräume, iehr „geräumigem Hof, mit Lvaichtuche, 3 Holzställe und offene Halle und ßroRcnt (harten mit alt. Banm- vcstand. (9ciamtfläd)cnflcbalt 32^0 qm. Bon diesem Garten kann eine Fläche von 1800 qm u. einer Straßenfront v.35 lautenden Dietern als vefondcrc Baustelle loogctvcnnt werden. weiteren Aufschluß erteilt nur der Bankbeamte Sebastian Beider in Darmstadt, Rheinstraße 9, Telefon 243. Simmtr gesucht Schriftliche Angebote um. 01->41 an dpn Gieß. Anz. erbeten. Bezirks-BeMtey. Hohes, den bisherigen Lei- ttungen entsprechendes Gehalt, Provision und Spesen werden gewährt, es wird jedoch nur nur einen gebildeten, leistungsfähigen Herrn reflektiert. . Strengste Diskretion wird zugefichert — Gefällige ausführliche Offerten mit Angabe der bisherigen Leistungen. mit. T. 2488 an die Expedition dieses Blattes erbeten. iiiuif-(i)crnd)e Liauslimsche ggilr. a.'1 Statä Adchiitt Gießen. Direktion Hermann Steingoetter Dienstag den 3. Marz 1908, Anfang 8 Uhr 17. Dienstag - Abonn.-Yorstellung. |2n5i||pin wünscht iidii. beff-Geschäft ildlllGld iuGiegenodertnder'.llahe Gießen als IViobiuin weit, auszub. On-unt- 01434 an den Gieu. Anz. Morgen, Dienstag abend Kappen - Sitzung MSiadtBüd-Nmchnm. Anfang 7 Uhr, 61 Min. lOE Hcinr. Schwarz, Crednerstr. 34. Srossh.GymnasiBinnebstVorscliiile. Anmeldungen neuer Schüler für das Schuljahr 1908/09 werden während des Monats März an sämtlichen Wochentagen vormittags von 11-12 Uhr im Gymnasialgebaude He: Tie bi' muB mit l’flp r j ic. gelcheheii oorttwähntein jangverein i 29-Miges Lanzcssleimdr liebem ausge. e des Vereins, begeistert au>> ien waren te stücke, denn f« o?e.W®Ss Oberkonsistorialpräsidenten Nebel, Geh. Kirchenrat Die bei, m in verfloßener Nacht im Alter von 89 Zähren am Herz- sck>lag gestoeben. Wilhelm Nebel wurde am 19 Februar 1819 ^zu Gießen geboren, wo sein Vater Professor der Medizin war. Er besuchte daselbst das Gymnasium und die Hochschule. Im Jahre 1843 kam er als Vikar nach Sand- lmch, 1844 nach Kirchbach, 1847 Ober-Seemen, 1848 nach Pohl-GönS. Nach einer Stellung als Hilfs prediger in Mainz war er von 1875 bis 1893 Pfarrer in Groß-Gerau, wo er auch sein öOjahrlges Dienstiubilaum feierte. Ende 1903 trat Nebel nach KOiahrrger Dienstzeit m den Nuhe8and und siedelte dann nach Darmstadt über. F r a n k f u r t a. M., 1. März. Heute nachmittag spielte m hpr ^reikouiastraße der 18jähriae Ausläufer Bastian B o l a n d e r «5 einein Re vol v er. Die Waffe entlud sich und B o l a n d e r stürzte durch einen Schuß in das Herz getroffen, nach wenigen UrfirittMi tot auf die Straße. — Gestern abend erschoß m der eanbho traBe 24 bie in ben 40et 3^«» st°h°nd° Ma»« Sanbauer ©anotjo iiwp Daraus verübte sie einen Selbst- mordverjuch indem sie sich einen Schutz in die Herzgegend beibrachte. Sie mutzte im städtischen Nrankenhause sofort operiert werden, doch ist sie lebensgefährlich verletzt. )( Marburg, 1. März. Infolge der niedrigen Vieh- preise hat jetzt auch die hiesige Fleischer-Jnnung einen F l e i s ch - abschlag eintrelen lasten. Das gewöhnliche Rindfleisch kostet jetzt pro Pfund 75 und daS Schweinefleisch 60 Psg.________ Eme fast neue Feder-Rolle 20 Zentner Tragkraft (Patent- Achse) billig abzugeben. 41388 Sonnenitratze 6. 2 schön möbll Zimmer (Wohn- u. Schlafzimmer) mit fep. (Sing, für 25 Mark zu vermieten. 1397]___________Asterweg 9, L_ oLsu] Sch. möbL Zim. in d.Nähe der n. Kaserne z. verm. Licherstr. 23, II. 01482] Möbll Wohn-u.Schlaszimm. eventl. auch emz., sof. od. später zu verm. Kaiser-Allee 19, p. cin welcherm. Pferden VxlU umgehen kann gej. Spediteur Lvnkcr, Erlertgasse. __(1383)_________________ I»»s. lahriiurlche grlödjt. 1387] Sonnenstraße 6. C i mit großem Garten v>l sFttrrv oder m. Vrnterhauü zu kaufen gejucht. Schriftl. Angebote unter 1322 an den Gieß. Anz. erbeten. Pora,^sichtliche Witterung für He ff en am Dienstag den 3. März 1908: Teilweise beiter. Geringer Schnee. 9md)t§ proft, am Tage u>ieder Giwärmung. Werbselnde Wmde. । Von heute Montag bis Freitag nnden ivayreno oer Fastnacht- zeit leine Vorstellungen statt. ~ 53C5- Jeden abend großer Bockbier-Rummel Im Möircu Restaurant: „Sic Uatralenkapclle". 01465] 6 Fuhren Dünger sind preis-- wert abzugeben. Wolfsiratze 9. Mittwoch, den 4. März 1908, Anfang 7 Uhr 18. Mittwoch-Äbonn.-YorstelluDg. Die Ehre. Schauspiel in 4 Akten von Hermann Sitdermann. ; Anfang? Uhr. Ende gegen9V,Uhr. □OOOOOOOOOD Wer übernimmt Z u s amrne m'te llung von Bilanzen^ Schriftll Angebote unter 01545 an den Gießener Anzeiger erd.: Gatgeheiide Bäckerei in bester Geschäftslage Gießens sofort zu vermieten. Schriftll Angebote unter 01552 an den Gießener Anzeiger erdeten. bis Mk. 29.50, 3. Qualität Mk. 27.50-28 00, Noggenmehl 0 Alk. 31.50—32.00,1.Qualität Mk. 3O.oO—31.00, Ldeizentleie Ick. 11.50 bis Alk. 11.75, Dloggcnflcic Mt. 13.25—13.50, 2Raisfeune Mk. l-oO bis Mk. 13.00, Franken, Pfälzer, äiieb Ack.21.7o—22.7o. Alles per 10°f=RSraiiIfurf a. M., S.Snävj. (Seknr. Crin^etid)t des ,®ie& An»."). Anitl. 9lotienmgcn der heutigen Bi cOmark tpreii e. Zum Veriauie standen: 452 Lehsen, 89 ans Oesterreich, 44 -bullen, 0 aue Lesterreicb, 0 aus Täncinark, 828 .lxühe, persen, Stteve und Nindcr, U aus Täneniaik, 331 Kälber, 2 6 Schafe und Hamme, 00 Schale aus Cc|ierreich, 00 Ziegen, 192-» Schweine, gezahlt wurde für lOOPsnndSchlachtgewicht: Qchseul. Qualität 76—60 Itii., 2 Qual 71-73 Ack., 3. Qual. 62-66IM.; Bullen l.Qnal. b6 bis CS Alk., 2. Qual. CO-02 SJlf.; Kühe 1. Qual. 70-72 Mk., 2.Qua. 64-66 'Dif., 3. Qual. 48- 50 Tck, 4 Qual. 00-00 Mk o. Quall 00-009.'lk. Kälber: 1. Qual.92-94 Pstp, Lebcndgetvichl54-b6Pf., 2. Qual. 76—84 Pfg., Lebendgewicht 44—49 Pfg., ^chlacht- nemiebt 60-65 Pfg. Schafe: 1. Qual. 80—82, 2. ^.ual. 72 74 Wg., 3 r unr 00—CO Pfg.; Schweine 1. Qual. 08—o9 Pfg., ^.ebbgero. 46 0-00 0 Pfg., 2. Qu. 56-57,0 Pig., Lebcudgew. 4t>,O-C0 Pfg., 3 ' Qimf. 48—51 Pfg. Lebendgew. 00 P'g. Gefchait bei Hornvieh inittelmätzig, Ucberstäud gering; bei Kleinvieh gut, fern lieber* stand. Bei öfterr. Ochsen Uebernotij. Privatgelder (2arc 80000) _ 2. Hypothek Mk. 15—/000 d % «Taxe 75000) 2. Hypothek Mk. 24000 5 % iTaxe 110000) 2. Hypothek Mk. 15000 5°/, (Taxe 80000) 2. Hypothek Mk. 10000 5% iTaxe 50000) I. Rosenthal. 80] Bel-Etaae, ganz, neu bev gerichtet, 7 Zimmer eimchlieolich Badezimmer, nebst allem Zubehör, sowie Mitgebrauch des Gartens, Bleichplatzes und Trockenbodens alsbald, od. per 1. April zu ver- mieten. Näheres Wallwrftr. 48. 1269] Glegante 7-Zimmerwohng. per 1. Jull in der Plockstrage zu vermieten. Itäheres bet Ist Geißner, Seltersweg 22. 1222] 6-Zimmerwohnung mit Zubehör per 1. Full zu oermieten. Bu erfr. Ludwlgstr.26, mittL (Stage geringer Anzahlung zu vertäuten. Schriftll Angebote unter 01464 an den Gießener Anzeiger erbet. Einige Wagen Knlidüngcr ab= zugeben. Hammstr. 14. (014*9 Breack Herrschaftliche Wohnung 8-10 Zimmer od. herrschaftliches Familienhans zum Alleinbewohnen zu.mieten gesucht. Südlicher Stadtteil, spat. Kauf nicht ausgeschloffen. [mo/4 Ctto SwcellFmmobtltenge,chatt. Kl. Familie sucht z. 1. April eine 2- bis 3-Zimmer-Wohnuna. Offerten mit Preisangabe stadt- postlagernd H. 10.(01484 Wir suchen für einen älteren Mann Beschäftigung durch An- fertigen schriftlicher Arbeiten, Fuhren von Büchern ntw. Auv- tuiüt wird ivährend der Dientt- stunden erteilt. Stadt. Armenamt. Schöne 4-Zimmer - Wohnung mit allem Zubehör zu vermieten 899] Näheres Gichweg 7, I. 4-Zimmer-LLohnung, zu vermieten. 9ieubau Lieblgttraye 89. 559) Näh. Sch'sfenberger Weg 6v. 01548] 2 einfach möbll Zimmer zu vermieten. Asterweg 9, r. 01559] Einfach möbll Zimmer zu vermieten. Bahnhofttr. 64, 111. 01570] Acöbl. Zimmer auf Wunsch mit Pension z. v. Seltersweg 70. noch neu, zum Ein- und Zwet- fpannig-Fahren sehr billig zu uertauicn. Sack & Jnghardt, 13u0) Heuchelheim b. Gießen. [ MöbL Zimmer | 01538] Ntöbliertes Zimmer zu vermieten._________Schiihenftr. 3v. 01549] Ntöbll Zimmer billig zu vermieten.Dammstr. 44. ia.ni in (ine a|W rate liegt W* tiefet gelegen ihn der ^ ihreAeste^ en wird Waldwege 561* ** bem Sobel« stürmt»^' gelten^ ,aubU'",h8* in «« ।[ien, uilx St ??hV n heil .r al*' hüi ", ; fjiicn, ,, \$ । u > an v. Schöne rr-Zimmer-Wohnung zu vermieten. Lul^) Slarl Schmidt, Neuenweg 42. 0155311. Etage, freundl. 2-Zlm.-W. mit Zubehör an ruhige Leute zu vermieten. Wevslelnftr. 40, pari. [ Verschiedene | 2t»egaugvvaiuer i|t oer jl. ^iua. 6 bis 7 Zimmer zum 1. April zu vermieten. 12571 Dtezitraße 6, 11. 015541 Schön möbll Zimmer zu vermieten. Wetzsteinstr. 40, pari. 1381) Schöne S ober S-Zimmer- Wohnnng per 1. Avril zu vermieten, in bester Lage. Äcah. bei G. Schöck, Grabenstr.4. 1367] Schöne Manfardcnwoh- umtß per sofort zu vermieten. ______Franfnrter Straße 7. 01489] Kleine Wohnung zu vermieten._________Weidengaise 12. 1288] Manfarden-Wohnnng zsi verm. Näh. Löwengaffe 28. 1378) Kl. LoaiS zu vermieten. Wolltoritraße 20. Heidelberg, 2. Niärz. Heute nacht um 1 Uhr brach im Dachstuhle des Rathauses Feuer Stunde später brannte bereits der ganze Dachstuhls lichterloh. Durch Ueberspringen des Feuers sing auch der Turm der ciligengeist-Kirche an zu brennen. Der Feuerwehr 'gelang es doch, die Kirche zu schützen. Jrn Rathause sind IhiP unteren Räume durch Wasser beschädigt. tiMtofOfeil und Badewanne, kaufen gesucht. Tchrislllche Angebote unter 1371 an den Gieß. Anz. erbeten. Villa oder ein HauS zum Alleinbewohnen zu kaufen geiudjt. Südlicher Stadtteil. Schriftliche Angebote unt. 01573 an den Gießener Anzeiger erb. 6tbraudjtf£ai)turiutiiijtiiiH!, Seele uni) Tstklik au kaufen gesucht. Näheres bei G. Schöck, Grabenstr. 4 (1382 01496] Einfach möbll Zimmer zu vermieten. Steinstraße 69. II. Alöbl. Zimmer z. 1. April an eine Dame zu vermieten. Zu erfragen in der Geichasts- stelle des Gieß. Anz._______101468 01498] Schön möbll Zimmer mit Pension zu verm. Steinstr. 50 I. 1354] Möbll Zimmer zu ver- mieten. Walltorstraße 71 I, nächst den Einlagen. mit guten Schulkenntniffen in hiesiges Kclonialtvaren-, Engros- Geschäft zu Ostern gesucht. Schriftliche Angebote unt. 13a8 an den Gießener Anzeiger erb. Ciii ftiitüM gesucht, ß Rausch, Metzgermstr.,9ieustadt.8. Jüngeres, braves Mädchen zum 1. Avril zu emer elnzelnen Dame gesucht. Näheres [1399 Löberftraße 1 im Lob. II. Stock. Zum alsbaldigen Eintritt wird eine dauernd tüchtige P"8ttllll geiucht..,^ Dampfwafch anftalt „EdcIwein , 1355] Krofdorferstraße 12. Gegen hohen Lohn wird^^esne saub., tüchll Lauffrau od. Ncadcheu zu 2 Perivnen balbtgit gesucht. Zu erfrag, in der Geschaswstelle des Gieß. Lttizeigers.________lloob DkSiistMKSchcn gesucht. 13131 ddeuftadt 24. Iiivttlliff. KmdeuiiLdchkli zum 1.Avril zu 1 Kind gcf. Nähen erw- 11256) Blechstraße 20, 1L 1262) Brav., zuverl. Laufmädchen gesucht.^öberitr. 1/, II._ Zu vermieten. In Mitten der Stadt schöne, srdl. 5-Zimmer>vohn., Nordanlagc 3: geräumige 5-Zimmer - Wohnung, iowie eine 3-Ztmmer-Wohnung, Rteaelviad 26, 2 gr. 4-Zimme^ Wohnungen mit Garten und Bleichvlatz. Letztere lostbeziehbar. 322] Nah. Hofmannstr. 14. Schöne 8—4-Zimmer-Wohn, der Neuzeit entsprechend eingerichtet, zu vermieten. [1380 1353] 2—3 - Znnmerwohnung und Mansarde zil vermieten. .V. Zimmer, Kreuzvlatz 1. 01550) Schöne Familieitwohn. zu verm. Riegelpfad3L 9iäb. baielbit. KFaakeokassBQ - Vertreter Haafcnstcin & Vogler, 31.-®.» Frankfurt a. M. Ihv-^g Leistnngsfädige Brauerei mit vorzüglichen Hellen u. dunklen Bieren sucht für Gießen und Umgegend tüchtigen Vertreßes’ und mit solventen Abnehmern in Verbindung zu treten. Schriftll Anfragen unter 1293 an den Gieß. Anz. erbeten. 01518] Möbll Zimmer zu ver- mieten._________Steinstraße 53. Wdl.Schlls-u.MilMMr für 1 oder 2 Personen billigst zu vermieten. 101414) Dailimstr. 29. Möbll Wohn- u. Schlafzimmer mit Schreibtisch zu vermieten. 01436] Stephanstraße 34, parll preiswert zu verkaufen. 01540] Kirchenplatz 21, I. Stock. Gut erhaltenes K l a vier Manino) zu verkamen. lOM Nah, i- d. Geschäfts^ d. Gteh. Anz. fc. Frankfurt a. M., 2. März. (Orig.-Telegr. des „Gießen. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarftpretfe. Wetzen Mk. 20.75—21.00, Kurhesstfcher A.k.20.7o—21.00, La ^lata Alk. 23.25-24.00, Kansas Alk. 00.00-00.00, Roggen (hiesiger) gpp 19 50__00 00 Gerste (Wetterauer) Alk. 20.7o—21.<5, »vranten- _ Mnmc durch^W°!stc bcid)öbiat. fron oder Mädchen des Tages gef. Westanlage 28,1. ___________ >01546]______________ Em tüchtiges mit guten Zeu^ nissen versehenes H3od Mädeheaa welches auch etwas von Kochen versteht zum 2. April gesucht. Frau I. Weitzenkom, Schulitr. 11. faiilfreu ober LüüjMchki sofort gesucht. I379 Frankfurter Straße 7, II. iM-biirschchen Neuenweg 38. 1090] HauSbürfchchcn für als- balb gesucht.. Fr. Hennings, Seltersweg 14. Ak. M—M Hypothek auf va. Objekt fogleich oder zum 1. Avril gesucht. Selbst- barlciUcr wollen geff. ~heticn unter Nr. 1392 rn der Erp. des Gießener Anzeigers abgeben. _ Wer schenkt uns für eine arme brave Familie einen alten (Olaba Mcmgeu öDer Äcttcheii. Freundl.Anerb.w.dankb. ang.m Ev.Sck)westernhauS,Iohanne'.'str. Brief liegt unt. neuem Wort Hauptpostamt!__'"104/ Benmardiner Hund schwarze Brust u. Vwten, etwas iveiß, Größe 0,/0—/3 hoch, auf den Ruf Barrie hörend, ist am 26. v. Mts. entlaufen. Bor Ankam wird gewarnt. ll3«L ilcrmann Baum, Gastwirt, Günterod. . Schreiner dauernde Stellung. (1369) Schanzenstr. 22, v. Em älterer, tüchtig. Schmieds Geselle gesucht. . 11267 H. Lindenstruts), Schmiedern. Wärter gesucht. Fastnachts - Dienstag: Fn dem festlich dekorierten Saal Grosser Kolosseums tekeiiM mit Preisverteilung der schönsten Damen- und Hcrren-Masren. LMckck« 1 Mk. HemMcii rM. Wttic Zü M Tüchtiges Fräiüeia für Kasse und Bücher per 15. März 1 ober 1. Avril gesucht. 01ab7 _____A. Salomon A v*c. Frau over Madcheu für einige Stunden ie,d. Tag ges. 01568] Rest, ailctropol, Plockstr. 3. Hiesige Bank sucht für ihre Registratur ein junges Mädchen aus guter Familie und mit ent- iprechender Schulbildung. Schriftliche Angebote unt. 139u an den Gießener Anzeiger erb. Bsegen-Erkranrung des jetzigen sof. träft., IMriiinirii nnt liebsten sauberes MdvUslU ü.^anbe gei. 01564] Goelhestraße 23, 111. | 5 Zimmer j Äianfarvenwoynung aus 5 Zimmern bestehend, mit Heiz und Leuchtgas, sowie elettr. Leimng versehen, per 1. April an ruhige Leute zu vermieten. 1000]__Seltersweg 3v. Norv-Anlagc 18 I. Stock 5-Zimmenvohnung zu vermieten. Martin Dörr. LI Schifsenbergerwcg 12, Parterre 5 Ziinnier p. 1. AprU.08 zu vermieten. Äläheres >216 L. Beil, Kaiser-Allee 14, Junges Mädchen für kl. Haushalt für tagsüber gef. 1393] Zu ertragen Goeihestr. 63. Suche für kommende Saison „edtitc Büglerin. y„iSte Büglerinnen mögen sich melden. Schriftll Angeb. mit Gehaltsampr. unt. 1329 an den Gieß. Anzeiger. Gesucht aum 1. April ein braveS.saubcrcS Mädchcll für Küche und Hau». 1325 Gartenstraße 30, 1 Dr. Jüngeres, braves 11331 toiwliäfctai Ver alsbald od. auf Ostern gesucht. Frau Carl Seiöcl, ..Germmila- Drogcrie", ,^raiiksurler Straße. TMtiges,^l^dchpn sesuchll Bei braves eAUl'llsll'i fluter Z>'- Handlung. (014861 Schanzemtr. 22. | 3 Zimmer 3=Jiuinur=Uli>g<^ii9”lÄe per 1. März zu vermieten. 068]__Äirchenplatz 21. 01478] Schöne 3-Zlmm.-Löohn. zu vermieleii. Harnnntr. 14. 01466) Eine schöne 3-Zlmm.-^öohn. sofort zu verm. B-olfstraße J. !ai Giessen ' Walltorstr. 36-38 (früher Cafe Leib) Telefon 644 Bon heute Montag bis Freitag finden ivährend der Fastnc ' Staufenberg den 2. März 1908.) 1891 im [1389 T ödes-Anzeige M HüEsenfrüchte Die tieftrauenden HiftterbBeebeneii Pfd. 13 Pfg. Uhr Frau Louise Gottschick Wwe 26 Bahnhofstrasse 26 62. Lebensjahre. im Die trauernden Hinterbliebenen, Bersrod, den 2. März 1908, 1370 Beerdigung findet statt Mittwoch, den 4. März, nachmittags 2 Uhr. GM. Zentralstelle für die toerbe in Mmstsit (NedufstraBe 3) Katalog 2.50 A-L; Nachtr. 1.20 M. Katalog 60 Pfg. gar. rein Rübäl saft, - & IWhzöeu: mit der Schutzmarke: Hund u. Kalze wozu treulichst einladet 1558 Dienstag von morgens ab Wei »filmisch mit Kraut Giessen (Liebigstrasse 57), den 1. März 1908 T ödes-Anzeige. (Statt besonderer Anzeige.) Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Rfisarie Fiamme und Kinder. O Katalog 1 Mk. HB Visitenkarten liefert rasch and billigst Brubl'eche Ooiw^Drackeret VV" üSei HetNten "338 W Heiserkeit, Katarrh, Ver schleimuua, beweisen zahlreiche Anerkennungen die Vorzüglich" kcit von Issleib’s berühmten ^fittlrniL-Lr<»nbon812"/gAlliuM" Grossen- 1400 Ganseburg b. Gr.-Buseck, den i. März 1908 sind Wochentag lieh geöffnet von 8 V» bis 12'/» und 3 bis 6’/» Uhr (Samstags von 8*/* bis 12'/» Uhr) sowie an Dienstag- und Freitag-Abenden von 8 bis 10 Uhr. :: für angewandte Kunst :: mit offenem Zeichensaal (Neckarstraße 3) Heute abend verschied sanft nach kurzem Leiden unsere liebe Mutter und Grossmutter und zwar: Erd- und Chaussierarbeiten veranschlagt Pflastecarbeifen „ Grundbausteinlieferung „ Decksteinlieferung , Kieslieferung , Zementrohrlieferung , Steinsetzen „ Steinmessen v Nene Riesenerbsen . . . Extrafeine Riesenerbsen Geschälte Erbsen . . . Grüne Erbsen..... Langbohnen ..... Donaubohnen ° . Zuckeriinsen..... Hellerii nsen..... Dciikatessbohnen . . . Grünkorn (Knorrs) . . Giessen (Neuenweg 5), den 2. Marz 1908 Dies zeigen wir teilnehmenden Freunden und Bekannten tiefbetrübt an Die Beerdigung findet Dienstag, den 3. März, nachmitta Buseck statt. 1049,80 Mk. 2010,00 , 1074,00 , 1079,00 „ 325,50 r 30,40 „ 170,40 , 51,80 , Erstklass. Fahi- xäxA "’üder u. ^iube- fMxM^'^^Mslwrt. tief, billigst, a. Teilz. Bertr nei. Katalog nr Hanö Cromc L Co., Einbeck 92. (bto/a) Die Beerdigung findet Mittwoch, den 4. März, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 1375 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere gute, innigstgeliebte Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Heute morgen 4 Uhr entschief sanft und unerwartet unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Bruder, Schwager und Onkel Das Gewerbe-Museum (Tcchn. Mustersammlung) m.wechs. Sonder-Ausstell. (Neckarstraße 3) ist täglich geöffnet von 11 bis 12'/» Uhr. Führungen nach Vereinbarung. Vergebung. Zur Herstellung von Straßen in dec Gemarkung Altcn- Buseck sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen Mittwoch, den 11. März l. IS., nachmittags 3 Uhr auf der Großh. Bürgermeisterei daselbst öffentlich vergeben werden Fra« Elisabeths Sagas Ww. geb. Seng am Sonntag nachmittag 3J/2 Uhr nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, im Alter von 66 Jahren zu sich abzurufen. Versteigerung. Montag 6. März, vormittags von 9 Uhr an, lagt Karl ^euicb in Kinzenbach (01557 1 Pferd (pr. Ackergaull, 5 erst- klass. Milchkühe (frischmelkend u. tragend) 1 Rind, 3 Schweine (Läufer), 3 Wagen gut erhaltene Dickwurz, Schrot- u. Fegmühle, Häckselmaschine, Pflug, Cgge, Dezimalmage (neu), Heu, Stroh, zirka 200 Ctr. Dickwurz und sonstige Gegenstände öffentlich meistbietend versteigern. Gießen, den 29. Februar 1908. Senßfelder, Kreisstraßenmeister. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 4 März, nachmittags 4^ Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 1401 Frau lyiartha RossSes* geb. Gottschick und Kinder. ff. Backöl „ 90 „ Oetkers Backpulver, Banillezucker 3 Stuck 25 Pfg. Diverse Marmeladen und GeleeS Himbeermarmelade 10-Psd-Etmer 'Mark 2,50 Metzer Melangemarmelade 10-Pfund-(Lnner Mark 2,50. Jakob Maternus Ecke Klinick- u. F-rmikfurterstratze. Kartoffeln. Alle Sorten Sveisc- und Salat - Kartoffeln, sowie die feinsten Sorten Saat Kartoffel, frühe und späte, empfiehlt die 1384) Karlo fsethandlung Jean Ltteisel. Gasthaus zur neuen W eit Wetzsteingasse 10. Morgen Saftnachts-Dienstag: [01.751 Grosses* ^asken-BalL Eintritt für Herren 50 Pfennig, Damen 20 Pfennig. ES ladet ergebest ein Philipp Hofmann. y Fein Gemischtes 1 Dörrobst per Pfund 48 Pfg-, \ L. Steinhäuser a Zur lWÄni empfehle 1188 Blütenmehl Pfund 19 Psg. ff. do. „ 20 „ bei mehr Abnahme billiger Zucker Pfund 22 Psg. Begetaline „ 60 „ (beste Pflanzenbutter) Palmin Pfund 70 Pfg. Vitello Ätargarine Pfd. 85 n Heute morgen 1 Uhr verschied nach kurzem, schweren Leiden plötzlich ganz unerwartet unser lieber, unvergesslicher Vater Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Friedrich CaH W agnermeister Herr Gastwirt Ludwig Flamme 39. Lebensjahre, was wir mit der Bitte um stille Teilnahme tiefbetrübt anzeigen, Die Gewerbe-Bibliothek Die Vorbilder-Sammliing s mit Aaslegestelle der :: deutschen Patentschriften Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung ultsrer lieben Gattin und Vlutter sagen wir innigsten Dank Heinrich Vogel I. uebst Kindern. Ziehung 13. März 1908. 811. Strassburger eid Lotterie desOberrheln.lufischiffer-Vereifis, 3337 Geldgew. u. 1 Prämie zus. M. ' 50000 MS 000 ■= io 000 Los» A. 1 Porto und Liste 30 Pf. extra, 5 Lobo för nur 5 M. eiaschl. Liste und Porto empfiehlt Carl Heintze, Straseburc 1. Kleans, >>d alle Loshandlungen. -GWWMW. Im Miea* Heute Montag abend I i Grosse t Söslk Metzelsuppe t und Preisverleilnng an di: besten Schätzen, I liAAnk fOr fegende HOSpiZ Damen ovang. Schwesternhaus, tiieaeeih. ichanneettr L ’Xy.yX • ' w LI D UW 112.' fhn Caspar eröffnet l 6ing Anichtsso prozetz f ■ rJ *e| «nb die fi Ehrend i lchen Gobi auf die Ve dorsihr Zer Nedn ^rEen-ei Der Mission ü der Vocla dann lass« trifft an der Bloc unS nicht! $it fttjat Mrnürch: Ä 51,« MU WgQi ItJ j KL W 8);*° fei Dl Jsh s» Nirderlag' sogar zug Der ning jetzt internotio Erfolg er; Erörterun daS var Dg. Hitze die soziali dem fio die Regel! befürchtet Senuannt mutz ganz auSdMi punkt in Dr. deS Rai sondern a Gelvereba tag gefoi hat ja auc Industrie, führen, tr die lleb liner Har handeln, das toütb heute sch Polizei n ist nicht Getver eine sch großen M oeiterireis trachten r Eanz mit Opfern ei eines Lch^ der fingest heilen des Der1 arbeit, AL ^r, 'M bei 5 W i Sj^ule Ic UN & &■ SÄ.1