alb ?) I Käsier .ta '«“änigetj; 4 'Wiegen, "*“ M iN , K--U, ^JÖaße 8l ”13’te) ^spräche. !mj. **b««5n|c,at, ganten in Wmbimg, dahn °l« Erfolge, fundiertes ° Bureaus steine '°eu, Hmmover, ih. uni) Leipzig. rkt-Anlage SS, ß. -hrlingsitclle M einer hiesigen W wöaeichäflfürsiealschU er tfamilic gesucht. itL Angebote unter N I >enener Anzeiger erbeut ■ Rrtilfme» j siGeschäsrsstd. Q)icb- l? ’ s.WlhknN' i äulein oder besf. 2u. . Schneidern eriat: t* üd-Anlage 5, Ganer^ WkmD.s cke Babribofitt. bilipv Hoi, Oiv-ri itmichi W W blend^ ei’Pu 5 nhne H>nd£ ;c Wasch6 ahnzugrelfco G6we,Fabrika°l'hr Jlein^ J- Seife”fab‘ , Lah^ ...... chnen und Mal» tudien, butwers» usteru für TapM :eien, Teppichen hiNUlt usw. Vis-1 , O. üowntjii fmaimitrM 8 L _ , criti ober Schi'« .2» erst. TaruM. WS ss-Ss. -------------- i HäwÄ* Mas!' «LÜSsssu srr. 79 Srfchetnl tägllch mit Ausnahme bei Sonntags. Die „Siebener Zmuittenbiätler" werden dem ^Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblott für den Krets «letzen" zweimal wöchentlich. Der „Helfische Landtoirt" erscheint monaUrch einmal. Zweites Blatt 11, 7. Jahrgang Gießener Anzeiger Eeneral-Anzeiger für Cbecheffen ^reirag 5. April 1907 Rotationsdruck und Verlag der Br ü bißchen UnwersuütS • Buch- und Steindruckerei. R. Lange. Lietzen. Redaktion. Lxvedttlon und Druckerei: Schul- stratze 7. ErvediNon und Verlag. e^# bl. Redakliome-S UL reU-Ädr, An-eigerL'etzen. Zie Heutige Kummer umfaßt 10 Seifen. Deutsche» Seid?. halten. Werk betraut werden, vereidigt. Neues aus Rußland. Die Duma parlamentarisches aus Hessen. R. B. Darmstadt, -1. April. Einzel yenen werden üeiöffcniitcqi. ©nengiie« ouf.uugeif roirb über die Ausrüstung und die GcschwinbigkeltSproben bewahrt. _ Paris, 4. April. Aus den neuesten Veröffentlichungen in der Montagnini-Affäre verdient eme Stelle Hervorgehoden zu iverden, weiche auf Deutschland Bezug hat. Der päpstliche Nuntius (Gesandte) Montagnini berichtete unter dem 23. August 1905 an den päpstl. Slaarsselr. Bierry bei Bal: Bei einem frühstück auf der deutschen Botschaft, welchem mehrere Mitglieder der französischen Aristokratie beigewohnt haben, wurde eifrig die Partei des Vatikans ergriffen. Heber die gleiche Stimmung fei ihm von einem Sekretär der russischen Botschaft berichtet worden. Der Deputierte Tems. Cochin soll Montagmin gesagt haben, er sei davon überzeugt, datz die von Deiitschland zugesiandene (ScnugtumiQ einen '21 ffronb für die französische Regierung bedeute. Tems-Lochm sagte anbei dem, der frühere Minister Bourgeois habe ihm erzählt, Deutschland fange an, Frankreich unter den dreistesten V orwänden Schwierigkeiten zu machen. _ r . f Teheran, 4. April. Nachrichten aus Sabzemar zufolge ist der Leichnam eines russischen Staatsangehörigen, der vor kurzem ermordet worden war, verbrannt worden. Aiich ist eure Frau erinordet loorbcn. Die Armenier, die nach dem Moide geflohen waren, sind, begleitet von einer Sicherheitowache von 35 persischen Kosaken, ivieder ^zurück- gekehrt. (Line unter dem Vorsitze eines Beamten ans Teheran bestehende Kommission ist mit der Untersuchung bet rat betraut worden. Tie Bevölkerung von Sabzemar droht alle dort amässigen Russen zu ermorben, wenn ein Versuch gemacht werden sollte, die Schrildigen zu bestrafen. (Lurch die Verbreitung derartiger Nachrichten sucht natürlich dluylanb bet Welt glauben zu machen, datz seine Einmischung in bie inneren Angelegenheiten PersienS bestens begründet sei. (Ls handelt also genau nach dem Beispiel, baS Frankreich ihm in 'JJla» rolko gibt. D. Red.) Gebühr sei die Grundfläche wegen des abzusührenden Regenwassers als einer der Faktoren in betracht zu ziehen, nach denen die Gebühren zu bemesten feien. Als zweiter Faktor komme das Brandversicherungskapital m Be- tcadat, das etwa proportional dem abgesührten Lchmutzwafjer ift. Durch die Heranziehung dieses Faktors komme neben dem allgemeinen Prinzip von Leistung und Gegenleistung aum das Prinzip der Leistungsfähigkeit zur Geltung, beim bei Wohnungen mit höherem Mietwert sei das Brandversicherungskapual verhältnismäßig viel höher, als bei kleineren Wohnungen. Die ursprüngliche Vorlage habe vorgejehen, eme einmalige Gebühr von 40 Psg. für jeden Quadratmeter dladje und von 2 vom Hundert des Brandversicherungswertes zu er- I heben, sowie eine dauernde Gebühr von 1 vom -Lauienb bes Brandoersicherungswertes unb 1,5 Psg. von jebem ^uaotatmmt bebaute Fläche. Tie vereinigten Äommifi unten feien bei bet Beratung auch prinzipiell einig gewesen, daß einmalige unb dauernde Gebühren erhoben werben Joilten. Ferner fei beschlossen worben, daß die nicht angeichlosfenen Garten bei der Berechnung der Kanalgebühren Nicht in Betracht kommen Iouten. Düser Beschluß habe weitere Erhebungen notwendig gemacht, deren Ergebnisse den Stadtverordneten rn der , ihnen am 122. März zugegangenen Vorlage mitgeteilt worben Uien. Als Gesamtergebnis dieser Feststellung wolle er zufammenfaiiend Mitteilen, daß nur wenige Besitzer großer Garten von dreier Art ‘ der Verteilung Vorteil hatten, unb auch von dreien Garten Sitzung der Stadtverordneten. O) i eben, 4. .w., bie nur in intimsten Kreisen besprochen worbcn waren Di- Unter"iichnng bal auch nicht die gering,tc- Aufklärung ergeben. Berlin, 4. April. Die ,Norbd. Allg. Zig.« schreibt: In mehreren Blättern finden wir Mitteilungen über einen für den kommenden Sommer beuorlWnbcii Besuch des Kaisers in England. Wir möchten fesl'lellen, daß zuständigen CrtcS von einer solchen Reise nichts begannt iit. Tie darüber angegebenen Einzelheiten, bie ben Anschein besonberer Genauigkeit erwecken wollen, sind glatt ersunben. __ Bei ben Erörterungen über bie Frage, ob für bas Jahr 1913 eine Weltausstellung in Berlin veran- galtet werben soll, wirb insdesonbere gesagt, bieic Ausstellung falle zugleich auch als Feier bes fünsiiubzwanzigjährigen Re> gierungsjubilaums Kaiser Wilhelins 11. gelten. BZie nun* mehr offiziös betont wirb, wäre cs sehr geboten gewesen, über btt Ansicht bes Kaisers sich vorher zu vergewisjein. Es könne auf bas Besünnntesle versichert werben, baß ber Ka if e r vor noch nicht langer Zeit, als bie Frage an ihn heran- gebracht würbe, sich ganz entfliehen gegen eine internationale Weltausstellung in BerUn im allgemeinen unb gegen eine solche AuSitelliing zur Feier seines Regierungsjubiläums im beionberen ausgesprochen habe. — Rachbem sich eine Versammlung von 20 Vertretern ber beutschen Texlilinbustrie un Reichsamt bes Innern bereit erklärt hat, in ben Vereinigungen unb Verdanben bei Textilinbustrle bahin zu wirken, baß die Riitglieber zu ben Baumwollunlernehmimgen beS kolomalwirtschaftlichen Komstecs Beiträge teilten, richtete Gras Posadowslg an ben bouifch.n vanbelstag em Schreiben, m bem er unter Hinweis darauf, daß bie Möglichkeit, unseren Bebarf an Baumwolle zum 4,eil aus ben Kolonien unb anberen neuen 93aum wo11• I gebieten zu becken, eine erhebliche Kräftigung unserer ge- minten hanbelspolNischen Lage jut Folge Haden werbe, sagt: Er würbe eS nut Genugtuung begrüßen, wenn ber Handels- tag bet dec bemnächstigen Vollversammlimg bafür emtrete, daß nicht nur ber Beschluß ber Vertreter ber Textilmbustru- emheitlich burchgeführt wirb, fonbtrn auch weitere Kreise bes Handels unb ber Inbustrie dazu angeregt werben, biefe Be- stredungen finanziell zu unterstützen. — Die Regierungen Bayerns, Württembergs und BabenL Haden einen gemeinsanten Antrag auf Gewährung einer Entschädigung an Schöffen unb Geschworene Peim Bunbesrat eiiigedracht. Damit bürste diese Angelegenheit in schnelleren Fluß kommen. Sollte Preußen, was wahrscheinlich ist, jetzt seinen bisherigen Widerspruch ausgeden und sich nun ebenfalls damit einverstanden erklären, fo durste vielleicht noch in dieser Tagung bem Reichstage ein entsprechender Gesetzentwurf zugehcn, für ben von vornherein eine große Mehrheit gesichert idäce. BreSlau, 4. April. Dec Gemembecat zu Langen- ---- -----. — ,o hiplau hat einen Ausschuß beauftragt, bei ben hiesigen Weg, bie Kosten nach Maßgabe ber allgemeinen ^a^rrbnung, die au yat emen auäiajub j , sklciicll. Art. 21, von ben angreuzeuoen Grunbbisitzern zu erl>eben, werbe rzletschermciflcrn auf eme ^evdilligung der 5. ebenfalls ungerecht wirk,... Die Kanalbaulosten mußten danach preise hmzuwirken. Sollte bleser Emwirtung nicht rzoigc I ^g^nweise berechnet unb bann auf bie Anlieger nach ber ihnen neacbcn werben, fo wirb bie (Semem be burch Gewährung g^^ge« Frontlänge verteilt werben. Rach biesem Mobus nnn Voiicküffen disoorläufig 1000 M. einen Fletfchei müßten z. B. bie Anlieger ber Bahnhofstraße ben lO^lofachen von ^orfcyuyen vis DDUU“|t» , ,, h bereit ist un Betrag wie bie anberer Straßen emridjten, ba bort em außec- zur Nieberlasfimg veianlaffen, ber bereit 111,1 Hauplkanal liege. Auch sei bie vöhe bes Vor- Geschäft wie auf bem RiaiLe Fleisch zu entfprechenbem Don ber Slanalaniage nicht abhängig von ber Frontlänge Bcetse au verkaufen. — Auch bie Gemeindevertretung von Grundstücke, sondern von der Art ihrer Benutzung unb Be- Warmbrunn defchastigle sich in ihrer letzten Sitzung nist bauung. Der britte Weg, bie Erhebung von b^oi^eren ztanal- ben teuren Fleischpreisen. Darüber wird berichtet: Ta sich 3^uhr^ ^be am sollten. Die erste bie hiesigen Fleis chermelfter dis fetzt hartnäckig gestiauvt bie er ben Ausschüssen vorgelegt habe, habe einmalige haben eine Ermäßigung ber Fleischpreise eintreten zn lassen, bauernbe Gebühren vorgesehen. Bezüglich ber einmaligen kam c's zu einer lebhaften Erörterung darüber. Ein Fleischer»' — -- - ----- "" Renten meister erklärte, seine Kollegen seien bereit, eme Eirnaßigung im Veihällnis zuni Lieheinkcmf herbeizuführen, wollen sich aber in keiner We.se binden. .Wem bas Fleisch zu teuer sei ber möge feines kaufen', bemerkte u. a. ber Vertreter Amvescnb: Oberbürgermeister Mecum, bie Beigeordneten Eurschmann unb Georgi; bie Stabtveiorbneten: Brück, Tr. Edel, Eichenauer, Emmelius, Euler, Fader, Gadriel, Dr. Gulfleisch, Dr. Haderkorn, Hauvach, Helfrich, Helm, Huhn, Zaun, Iughacbt, Keller, Kirch, Krumm, Leid, ^öder, Loos, Crbig, Petri, Schasi'taebt, Wallenfels unb ber Fleischerinnimg. m.e R! ühlhausen i. Th., 4. April. Gegen ben Rebak- teur Aiaikewitz vom sozialdemokratischen .Volksblatt' würbe [ von ber Staatsanwaltschaft'Anklage wegen Beleibigung bes Reichskanzlers bucch einen Artikel .Nationale Ehre unb Parlamentarismus' ertfvbcn. Neustabt a. b. H., 4. April. Der 5. bayrische Frauentag sprach sich für eine grünbliche Reform beö PräbchenschulwcsenS in Bayern aus unb erklärte es für not- wenbig, baß, nachbem baß Universttätsstudm m ben Frauen erschlossen ist, auch für eine vollwertige Vorbildung Sorge getragen wirb. Wo keine eigenen Mabchengymnanen, Gymuasiatkurse, Mädchenschulen ober Oberrealschulen belieben, sollten die Schülerinnen in ben entsprechcnben mittleren ober höheren Knabenschulen aufgenommen werben Nachdem hm-rit« mehrere deutsche Staaten, Baben, Wurttemverg, > ber Verteilung xsorieu yuuen, uuu uu«, w.. .777-- Oldenburg. Heflen und Gs-b-Ldthnngen in di-,°nr Smne kämen. «nige^m onrgegange« sind und Mädchen in die Gymnasien und Re . btc in der Lage seien, di- Stanalbcitryc im Dollen schul-n ,ug-lasien hab-n. wird -S sich auch '» Bay-rn 8U beiQ61en. In bet lebten vor «.Tagen ftattge, en vfchien bie Bedenken gegen den gemeinsamen Unterricht freuen Sitzung der^ vereinigten. Liornmifjion fei E wieder enipfeyien, oie 3 ^on ben früher gefaßten Befchlü.fen abgetommeiL Bei 14 an- lallen zu laßen. I Mitgliedern habe sich bezüglich der Frage, ob ein» malige oder ob dauernde Gebühren erhoben werden follten, Att-lanv. Stinrrnengleichheit ergeben. Ferner hätten die Kornrnifnonen Onnbon 4 Avril. Die Admiralität hat Befehl er- mit 10 gegen,4 Stimmen beschlossen, wenn f.ch das Mnum ^onoon, 4. y iKrh.ff^hniitpn in d ö 11 e r I für die ^znanfpruchnahme der Dau-besitzer durch einen em teilt, daß künftig alle Schiffs baut en in ” , 9 ^ali6eu Beitrag aussprechen werde, den Borfchlag 1 zur An- Stille ausgesührt weiten sollen. Gemäß ben Methoben nQ^nie ,u ^pfehlen (einmalige Gebühr 0.02 vom Sranbocr- fremder Regierungen werben bie Zeichner, bevor ]te nut bem fid)erungStoett unb 40 W wn. Jebem Quabratmeter Grund- 55” hptraut werben vereidigt. Kem Mitglied des Stabes ^dje ohne Rücksicht auf die Garten; bauernde ^buhr von wird irg-ndwi- von d-uPl-nen b-n°chnchttg?. Nur ung-nau- 1 vom Tausend de- Brand°micherung-°-rt°- und 1.5 Wk. v°n fcSem Quadratmeter bebaute Fläche). Nach diesem Vorschlag würden 1980 000 M?. einmalige und 89 000 Mk. dauernde Gebühren eingehen und die Stadtkasse nntb 13 550 Mk. jährlich zuzu- Echießen haben. Ferner sei mit gegen 4 Stimmen be- chlossen worden, wenn sich die Meyrhe der Versammlung gegen iie Erhebung einmaliger Gebühren ausspreche, vorzuschlagen, die dmiernden Gebühren nur von den Grundbesitzern zu erheben hierbei nicht den Mietwert der Gebäude zugrunde zu legen, der etwa 3 690 000 Mk. betrage, sondern 3Vr Psg. von jedem Quadratmeter Fläche und 2 vom Tausend des Brandversicherungswertes, wobei sich eine Jahreseinnahme von 188 000 Mk. ergibt Gegen die Erhebung der Gebühren nach dem Mietwert hätten sich erhebliche Bedenken geltend gemacht; der Mietwert sei nur schwer, vielfach nur schätzungsweise, fesizustellen, die Art der Erhebung sei kostspielig und teilweise, z. B. bet Umzügen, recht schwierig usw. Ferner sei beschlossen worden, bet neuen Straßen die Kanalisationsbeiträge mit den Straßenbetträgen zu erheben und die dauernde Gebühr von dem aus den Anschluß folgenden Monat ab zu erheben. Stadtv. Wallenfels ist bei den Ausschußberatungen dagegen gewesen, daß die Kvsten nur von den Hausbesitzern getragen werden sollten. Hausbesitzer und Mieter hätten in gleicher Wnse Vorteil von der Kanalisation, deshalb sollten sie auch die Lüften gemeinsam tragen. Wenn nur die Hausbesitzer die Kosten tragen sollten, werde viel Verdruß entstehen' bis Mieter würden ruckst gutwillig die Kanalgeüühren an dte Vermieter bezahlen wollen, deshalb würden Mietsteigerungen nicht ausbleibcn und der Zuzug steuerkräftiger Mieter werde unterbunden werden. Auch dte Mieten kleinerer Wohnungen würden erheblich gesteigert werden. Dazu sei zu bedenken, daß die Hausbesitzer bereits durch die Her- tellung der Hausanschlüsse sehr belastet seien. Die Erhebung ,ct Gebühr von den Mietern werde hier gerade so gut möglich ein, wie in anderen Städten. Er denke an eine Gebühr von 4—5 Proz. des Mietwertes und sei überzeugt, daß sich aus dieser Grundlage die Sache sehr einfach gestalten werde. Nach einer kurzen Gesä)äftsordnungsdebatte wird sodann beschlossen, zunächst eine Generaldebatte über den Erhebungsuwdus (einmalige Gebühr oder nur dauernde Gebühr) zu eröffnen. Stadtv. Kirch meint, der erste Vorschlag der Bürgermeisterei habe ein gewisses Mißfallen erregt, well der .Vorschlag, eine einmalige Gebühr in dieser Höhe, wie die Vorlage vorge,chlagen habe, ungerecht fei Er wolle daran erinnern, daß der frühere Oberbürgermeister Gnauth bei der Beratung der Kanalisations- Einsührung im Jahre 1899 auf eine Anfrage des Stadtv. Huhn wegen der Kostendeckung erklärte, daß zu den Kosten des Kanals, der eine allen Eimvohnern der Stadt zugute kommende gemeut- nützige Einrichtung sei, auch alle Steuerzahler beitragen iolUen. Ans Grund dieser Erklärung sei bann die Einführung der Kanalisation einstimmig beschlossen worden. Lluch sei es ein Unrecht, auf einmal einen so großen Betrag, der die Kanalbaukvsten ganz decke, zu erheben, da doch die tonnnenben Generationen, vielleicht Jahrhunderte hindurch, denselben Nutzen von der Einrichtung hätten wie die jetzige Generation. Aus diesen Gründett bitte er, den Antrag auf Erhebung einmaliger Koiten abzulchnen. Die Hausbesitzer hätten infolge der Kanalisation so schon große Lasten au tragen, namentlich wenn der Antrag Haubach-Petri (dem er zu dem {einigen mache) Annahme finde, daß die Hausbesitzer noch die Kosten der Anschlüsse von den Straßenkanälen bis zu den Grundstücken tragen sollten. . , - Oberbürgermeister Mecum bemerkt, daß er eine ähnliche Notiz, wie sie Stadtv. Kirch als Aeußerung seines Amtsvor- gehers erwähnt habe, in den Allen gefunden habe. Auf Befragen stinersells habe Exz. Gnaull) erklärt, er erinnere sich einer solchen föemeriung nicht und jedenfalls sei er heute nicht mehr dieser Ansicht. t Stadtv. Petri schließt sich den Ausführungen des Stadtv. Kirch an unb bestätigt die Richtigkeit von dessen Mitteilung von der früheren Stellungnahme des Oberbürgermeisters Gnauth. Er (Redner- sei Gegner der gänzlichen Abtragung der Kanalbaukosten und beantrage mit Rücksicht darauf, daß die Beschlußfassung der Kommission nicht einstimmig erfolgt sei und inhaltlich nicht all- fettig befriedigt habe, mit den Kosten den Anschlüsse von den Hauptstragenlanäien bis an die Häuser die Hausbesitzer zu belasten. Dies werde im Ganzen rund eine halbe Million einbringen. Die Zinsen des auf rund 2 000 000 Mk. anzunehmenden Anlagekapitals sollten bis zu 6 Proz. und ebenso die Äetriebstoäen durch dauernde Gebühren auf die Mieter bezw. Wohnungsinhaber ausgeschlagen werden. Stadtv. H a u v a ch schließt sich den Ausführungen der Vorredner an und bemerkt, er habe die Vorlage der Bürgermeisterei von Anfang tun nicht gebilligt. Zu bedauern sei, daß der Oberbürgermeister nicht schon vor einem Jahre einen prinzipiellen Beschluß herbeigeführt habe, in welcher Weise die Kanalvaukostell zu decken seien. Wenn dies geschehen und ammals beschlossen worben sei, die Kosten nach dem Miet.vert der Wohnungen von deren Inhabern zu erheben, so hätte man inzwischen Zett gehabt, den Mietwert der Wohnungen festzustellen. Gegen die Erhebung einmaliger Gebühren von den Hausbesitzern sei er unbedingt, aber für den Antrag des Stadtv. Petri. Der Kanal sei genau so wie das Wasserwerk, das Elektrizitätswerk usw. als geschäftliche Einrichtung anzusehen und nach diesem Gesichtspunkt seien auch die Koiten aufzuvringen. Der Grund, baß die Stadt die zwei Mlllionen brauche, berechtige noch lange nicht dazu, sie einfach von den Hausbesitzern zu erheben: der einzige Grund hierfür fei vielleicht die Wertsteigerung der Häuser durch die Kanalisation, aber so sehr trete diese nicht in Erscheinung, um den Ausschlag der ganzen Summe zu rechtfertigen. Bezüglich der dauernden Gebühren sei er der Ansicht, daß es nicht ratsam sei, einen sehr erheblichen Betrag auf die direkten Steuern zu legen. Der Ausschlag auf die Hausbesitzer sei allerdings felyr bequem, aber bei öen hiesigen Verhältnissen nicht richtig. Man müsse die Gebühr nach dem Mietwert der Wohnungen von deren Inhabern erheben und zwar eo. mit einer geringen Aufrundung. Ter Mietwert sei hier keineswegs im Verhältnis zu der Steigerung der Kosten der Häuser gediegen und bas Angebot von Wohnungen sei größer als die 'J^adifrage, weshalb die Kanalgebühren, wenn man die Hausbesitzer sie tragen lasse, nicht in Fällen auf die Mieter aftge- wälzt werden könnten. Dasselbe sei ja vielfach bezüglich des Wassergeldes der Fall. Die Erhebung der Gebühren werde hier gerade so gut von den Mietern erfolgen können wie in anderen Städten, z. B. in Wiesbaden, dessen Besllmmungen hierüber der Redner verliest. Vieisach seien übrigens auch die Mieter ganz bamit einverstanden, die Gebühren nach dem Mietivert auszu- fchlagen. Stadtv. Löb er erklärt, er sei dagegen, eine Summe von der Döpe, wie sie die Vortage der Bürgermeisterei vorsehe, von den Hausbesitzern zu erheben. Es werde für viele Hausbesitzer unmöglich sein, die Kosten zu tragen, selbst wenn, wie in der Denkschrift des Oberbürgermeisters vom Februar 1906 vorge- schlagen wurde, Stundung erfolge. Viele Hausbesitzer wären nicht ui der Lage, den für die Gewährung der Stundung erforderlichen Bürgen zu finden und würden Wucherern in die Hände fallen. Für den Antrag der Stadtvv. Petri und Haubach icerbe er stimmen. Uebrigens sei es, wie er durch Einziehung von Erlandi- gungen erfahren habe, auch vielen Mietern angenehmer, ihren Anteil an den Kanalbaukosten durch einen Aufforderungszettel der Stadt zu bezahlen, anstatt durch eine Mietsteigerung. Stadtv. Huhn führt aus, die Erbauung des Kanals sei nicht im alleinigen Interesse der Hausbesitzer erfolgt, sondern um die gesundheitlichen Verhältnisse der Stadt zu heben. Deshalb füllten_ auch alle, die von der Einrichtung Vorteil hätten, zu den Kosten beitragen. Besondere Vorteile für die Hausbesitzer wolle auch er nicht, und ber Antrag Petri schließe solche besonderen Vortelle vollkommen aus. Den Äusführungcn des Stadtv. Haubach schließe er sich vollkommen an. Zu beachten sei auch, daß die Kosten der Hausanschlüsse zusammen ebenfalls wohl 2 000 000 Mk. betragen würden und 4 000 000 Ml. seien unmöglich für die Äunaliiation aus der Bürgerschaft zu ziehen.. Beig. Georgi war bei den Kommissionsberatungen gegen die Erhebung einer einmaligen Gebühr von den Hausbesitzern. Der Kanal gehöre doch nicht dcn Hausbesitzern, sondern der Allgemeinheit, deshalb ^abe letztere auch die Kosten zu tragen. Die einmalige Gebühr route gewissermaßen als em kleines Zwangs- anlehen, das die Ssabt' bei den Hausbesitzern aufnehme. Jetzt schon falle es vielen. Hausbesitzern schwer, dm Kosten ber Kanalisation in den Häusern zu tragen. Gerade die großen Hausbesitzer roürben in vielen Fällen sich bei der Zahlung einer einmaligen Gebühr besser stehen als bei einem einmaligen Beitrag und dauernden Gebühren. Uebrigens sei er der Ansicht, daß man bei der Ausführung des Kanalisationsprojekts vielfach hatte sparen können, Gieyen sei noch nicht so groß, daß es alle Einrichtungen in so moderner und großartiger Weise haben müsse, wie dies bei Großstädten nötig sei. Auch der frühere Oberbürgermeister habe dies nicht gewollt und ebenso nicht die Deckung der Kosten, durch die Hausbesitzer. Der Antrag des Stadtv. Petri bedeute, schort ein großes Entgegenkommen für dte Ansicht des OberbüaNermeisters, denn auch^ bei der Gas-, der Wasser- und Clektrtzsttätsleitung trage die Stadt die Kosten des Anschlusses bis zum Haus. , . . Der Vorsitzende bemerkt, auf die Erhebung emes etn- maligen Beitrags vo>n nur 500000 Mk. könne er keinen Wert legen. Im Verhältnis zu den Gesamtkosten fei der Betrag zu gering, um die Höhe der dauernden Gebühren wtrksam zu beeinflussen und ferner werde dadurch die Gefahr hervor- gerufen, daß die Mieter doppelt bezahlen müßten. Stadtv. Gab riest hält den Vergleich mit Frankfurt für unangebracht, da dopt die Verhältnisse wesentlich anders lägen, und erklärt sich für die» Erhebung dauernder jährlicher Abgaben von allen Wohnun^sinhabern. Wenn gesagt sverbe, die Erhebung der Gebühr- -von den Mietern sei wegen der vielen Umzüge zu schwierig, fd meine er, daß diese gar nicht so groß sei, jedenfalls sei die Zahl der Umzüge mit jährlich 14 00O viel zu hoch angegeben. Auch die Feststellung des Mietroertes sei nicht so schwer, wie, ber Oberbürgermeister meine, vielleicht könne man die Stadt tn Bezirke einteilen und besondere Eiw- schätzungskommissionen vAden. Wenn man rund 7000 Familien annehme, könne vttlleMtt. auf folgender Grundlage die Erhebung erfolgen. Bei 2000 Mahnungen im Mietwert von 101 brs ■250 Mk. 6 Mk. KanaMühren, bei 2000 Wohnungen von 251 bis 450 Mk. 20 Mk. Gckühren, bei 2000 Wohnungen von 450 bis 600 Mk. 35 Mk., bei 500 Wohnungen von 600 bis 900 Mk. 50 Mk., bei 3uO Wohnungen von 500 vis 1200 Mk. 80 Mk. und bei 200 Wohnungen von über 1200 Mk. 100 Mk. Diese Skala, auf die, er sich im einzelnen nicht festlegen wolle, ergebe rund 190 000 Mk., sei also für die Kostendeckung ausreichend. Die Erlfcbung der Gebühren von den Wohnungsinhabern set das naturgemäße, denn auch' °Gas- und Wasjergeld werde von den Mietern direkt erhoben. Stadtv. Eichenauer weichet sich ebenfalls. gegen die Erhebung einmaliger Geboren und ebenso gegen die Ansicht, daß die Uebernahme der Kwvalgebühren auf die Allgemeinheit ein Geschenk für die Hausbesitzer bedeute. Dies sei schon deshalb nicht der Fall, weil die Wohnungsmieten hier sehr gedrückt und niedriger wie in alten anderen hessischen Städten seien. Die Berechnung des Wohnmngsmiellvertes sei nicht schwer, man könne es ähnlich machen wie in Wiesbaden unb durch ein Ortsstatut die Hausbesitzer dazu anhalten, den Mietwert jeweils anzugeben. Auch die jetzigen schwierigen Geldverhältnisse sprächen dagegen, den Hausbesitzern einen hohen einmaligen Beitrag auf- iuerlegen. Stadtv. Krumm spricht sich, wie auch schon in der Kommission, für die Erhebung einmaliger Beiträge aus. Die Beiträge für den einzelnen Hausbesitzer würden vielleicht 300 bis 1000 Mk. betragen, von einer solchen Leistung werde niemand ruiniert, zumal die Kommission für ein weitgehendes Entgegenkommen hinsichtlich der Bezahlung der Beiträge an die Stadt fei durch Stundung, niedrige fBeijiniung und Amortisationszahlung in 8 bis 10 Jahren. Die, durch die Einführung der Kanalisation hervorgerufene Wertsteigerung komme doch hauptsächlich den Hausbesitzern zu gute. Gegen die vom Stadtv. Gabriel vor- geschlagene Skala habe er einzuwenden, daß die Inhaber kleiner Wohnungen dabei viel zu hoch belastet würden (bis zu 6 Proz.). Der Erhebung der Kosten von den Anschlüssen bis ans Haus könne er nicht zustimmen, denn eine nennenswerte Verringerung der dauernden Gebühren werde dies nicht bedeuten. Jetzt schon seien unter Hinweis auf die Annehmlichkeiten der Kanalisation die Wohnungsmieten vielfach gesteigert worden und es liege bei Erhebung dieses Teilbetrages von den Hausbesitzern die Gefahr nahe, daß dann die Mieter doppelt belastet würden. Wenn die Erhebung der einmaligen Beiträge abgelehnt werde, bitte er den Antrag der Kommission, die dauernden Gebühren nicht von den Mietern zu erheben, anzunehmeu. Dies empfehle sich schon aus steuertechnischen Gründen und man solle den Hausbesitzern auch nicht alle Lasten abnehmen. Wenn die Erhebung von einmaligen Beiträgen als ungerecht bezeichnet würde, müsse man auch die Beiträge zu den Straßeuherftettungs- kosten abschaffen, denn sie fej.^t dann ebenfalls ungerecht. Bei der feinerzeitigen Bewilligawg des Kanals habe eine förmliche Kanalbegeisterung geherrfchr ifub nach feiner Aeußerung fei die Kanalisation auch genehmigt worden, wenn der damalige Oberbürgermeister Gnauth die iAn zugeschriebene Erklärung nicht abgegeben hätte. Uebrigens Kime heute die vor fast 10 Jahren abgegebene Erklärung angesichts der jetzigen gänzlich verändercen Lage der städtischen Finanzen nicht mehr maßgebend sein. Stadtv. Wallenfels 'bemerkt, die Erhebung der An- schlußtosten der Häuser habe kcünen großen Wert. Er denke sich die Erhebung der KanalgebühiLn so, daß die Hausbesitzer und Mieter zugleich je nach dem Wert des Mietpreises die Zinsen und Amortisation tragen. Stadtv. Dr. Entfleisch ist der Ansicht, die Deckung ber Kanalkosten werde der immerhin beschränkten Anzahl von Leuten, die sie zu bezahlen hätten, wehe tun, einerlei, nach welchen Grundsätzen man die Beratung einrichte. Er sei für die Erhebung einer einmaligen Gebühr gewesen, wenn man auch nicht die gesamten Baukosten crwf diesem Wege zu decken brauche. Maßgebend hierfür sei bei ihm gewesen, daß unbestrettbar mit und durch die Kanalisation für die Gelände und Grundstücke ein gewisser Wertzuwachs entstauben sei. Damtt empfinde er eine gewii.e rechtliche unb morDi.cüe Verpflichtung, zu den Kosten der Einrichtungen, die diesen Wertzuwachs hervorgerufen Haven, beizutragen. Hefter die Höhe der einmaligen Beiträge könne man ja verschiedener Meinung: fein. Auch er halte eine halbe Million für zu gering, vielleicht, könne man eine Million nehmen. Sicher sei, daß der Miettvert. der Wohnungen mit der Ettr- sührung der Kanalisation unftebärgt steige, allerdings sei nicht im voraus zu bestimmen, wie hoch die Steigerung sein werde. Die Berechnung des Mietwerts zum Zweck der Gebührenbemessung sei vieisach sehr schwierig, was «zumeist an der hier vorhandenen oft ungesunden Bauspekulation liege. Wenn man durch eine entsprechende Gebührensestsetzung ungeeignete Elemente von der Bauspekulation ausschließe, sei es gewiß fein Fehler. Er sei der Meinung, daß es ein Gebot der Gerechtigkeit unb Billigkeit sei, wenigstens bis zu einem gewissen Grade die Kosten den Hausbesitzern aufzuerlegen. Bezüglich der Hausbesitzer, denen die Bettragsleiftung schwer falle, könne man ein weitgehendes Entgegenkommen walten lassen. Wenn gesagt werde, man solle die Kosten auf eine lange Reihe von Jahren verteilen, so komme dies auf eine Erhöhung der Umlage hinaus und es sei doch Tatsache, daß man in dieser Beziehwng schon scharf an die Grenze des Möglichen herangegangen sei. Durch eine Erhöhung der Umlage werde man leistungsfähige Leute nicht zum Zuzug nach Gießen bewegen und durch deren Wegftleiben würden schließlich gerade die Hausbesitzer geschädigt inerben. Wenn hier der Ausdruck Zwangsanleihe gefallen fei, fo könne er nur sagen, daß man sich durch das Wort Zwang nicht beirren lassen solle. Zwang sei schließlich alles, auch die Erhebung dauernder Gebühren von allen Wohnungsftenutzern. “ ««leite Ss is-S&i; Ti v in Gießen, tat N i™ Odenwald ernannt, v um^an.^tge^n ’iJfr? ?*«. 1- ?urben mü L R ulheun Mainz : t Öro^eijog ’lianatö ecLigenftabt ■ elcher^Dlenjieigenichas .' )cn vteuerkommissäi ■ 1 Mrnngsrat tz. Kru ' ueitommifiariot Reiche ] iltas Zwingenberg > r Diensteigenschasl in. ben Steuerlomlnissär; ? „Walther in gk imat Mainz III ver- isanatsslellen der 7 Zwingenberg und £; i mein evang. Lehni w femeindeschule zu 6:1 m 3i fu r m diesen i_? ■ 3uii. *nbt;^ t*s. I inbet,*H ««Ut en rüsten sich zum.. J »orjabre wieder einige ' isst das Kniserpaar ft «I er Erholung gewidmet r Homburg und befch ». In Wiesbaden::ti *: )es neuen Surfaiti m zweite Besuch des Nm tzen AutomobilrmmL v lerheff. GeseFich! . 1. Sonntag nod) £v llhr geöM, bie BesK ! fall ereignete sichel \t De Jantrüe btfiiti einer LtchlaM fii > Nebenzimmer gefall. jjrau nebst ein®tc ammen. Terir^ die Frau stürzte M Mr b ries um HK - bctomnien, und er baK t Hilfe der berbtitdti': ii Achen. Die Be ^ Ttnc, deren W* rste HO leisteten, a- Lr Frau wird E int ocrursacht, die £ uchte aber mcht ut k Lb wurde der Studeiu ' in seinem Bck tot cr. Morphium feltgeiteUt - tH«**®«* •* ff»« Ü«'*8 °°« K,’l# ‘*T8 °'ch * ‘ tineSnenae »“< r Art, e » . »i{60.' öU a’e niAe Bet'tooE ter leppi^” t ank ge^'T.inchen^^ Md »EL •* Unter den ' r Stelle 1 bSS«; Wit d'i!" ,c ,#«*■ Mitteilung über die Köbler 1 ck>e MrHtonenerbschaft m London fei von interessierter Seite folgendes nntgeleilt. In den fahren 1855 - 1871 bemühte sich em gewisser Landivirt Ioh. G.in fcuöorf bei Alsfeld, in den Besitz derselben zu gelangen, to. hatte len (irblaffer peviönücü gekannt und Kohler soll selber einmal m Endori m voller (tzeneralsmniorm zu Besuch acivefen sein. W. war seiner Cache absolut sicher. Er reifte persönlich dreimal nach England und verweilte einmal fast em Jahr m London. Bei seiner ersten Anwefenheit in London wurde ihm eine Reihe Herr- schasilictter Villen gezeigt, welche alle den Namen Job. Taniel Kohler iii grotzen Leitern trugen. In einer Kirche zu London bmg eine Etnema'el für Ioh. Tantel Köhler, hatte doch dieser laut Kirchenkalender (derselbe ist noch vorhanden) jener Kirche em Legat von 150 Lstr. vermacht. Als G. zum zweitenmal nach London kam, war von den Villen der Name Job Daniel Köhler verschwunden und die früher in der Kirche befindliche Ehrentafel fehlte. Aus Befragen des Geistlichen erklärte dieser, er wisse von nichts, ®. möge sich an den Küster luenbtn. Aber auch der Küster wollte nicht wissen, wo die Tafel hingekommen sei. Als dann G. an zuständiger Stelle den Ctammbanm vorlegte und dabei erklärte, er könne Briefe vom Erblasser erbringen, ivurde ihm gesagt, wenn er einen Brief von Rülier bringe, habe er in drei Tagen alles Geld. ®. reifte zurück nach Deutschland, aber die Briefe waren nicht mehr zu findeii. Zum 3. SDlal begab sich nun G. nach England zur Testamentserofjnung, bei der man von ihm 12 0uü Gulden Borschutz verlangte. G. bat dann um Audienz bei der Königin, welche ihm auch gewährt wurde. Leine Bitte, das Testament möge ohne die verlangten 12 000 Gulden geöffnet werden, wurde aber von der Königin abgelebnL Damit trat m der Cache toter Punkt em. Bemerkt sei noch, datz nach dem Kriege von 1870/71 sich G. an den deutschen Konsul m London ohne Ersotg wandte. Eine spatere Anfrage der Berwandten des G. beim auswärtigen Amt in Berlin ergab die Antwort, der größte Teil der Erbschaft sei schon aiisbezahit. Immer bleibt aber die Frage offen, wieviel ist schon ausbezahlt miD warum ivurde nicht, wie es sich gehört, die volle Summe ausbezahlt? Auch sei noch erwähnt, datz der Erblasser Georg Friedrich Köhler, wie das viele Deutsche im Auslande tun, seinen Bornamen geändert hatte und sich später Ioh. Dan. Köhler nannte. Jedenfalls aber gibt die ganze Geschichte tmen Ausschlutz über englische Eharakterart. •• Unsere Stadtverordneten-Versammlung hatte gestern einen großen Tag. Tas war schon äußerlich zu erkennen an dem guten Besuch — es fehlten nur drei Mitglieder und auch diese aus dringenden Gründen — den ungewöhnlich zahlreich erschienenen Zuhörern, der Zahl der gehaltenen Reden und der Dauer der Sitzung. Sie währte nämlich fast 4 Stunden, obwohl nur drei Gegenstände auf der Tagesordnung standen. Diese waren allerdings umso wichtiger. Die Frage der Gebührenordnung für die Benutzung der städtischen Kanäle erregte die Gemüter besonders heftig. Nach stundenlanger Debatte wurde die Erhebung eines einmaligen Beitrages von den Hausbesitzern in Höhe von etwa 2 Million Mark gegen 8 Stimmen ab gelehnt, ebenso gegen 9 und 10 Stimmen zwei Eventualanträge, die die einmalige Erhebung von 1 Million bezw. l/, Million ivollten. Ferner wurde beschlossen, die dauernden Gebühren, die etiva 5 Proz. des Mietwertes der Häuser betragen iverden, direkt von den Nutznießern der Einrichtung, also von allen Hausbesitzern und Mietern nach Maßgabe des Mietwertes der von ihnen beniitzlen Wohnungen, Werkstätten usw. zu erheben. Die Ausarbeitung der näheren Bestimmungen über die Höhe usw. wurde einer besonderen Kommission übertragen, die mit möglichster Beschleunigung arbeiten soll, damit nn Plenum schon in 8 Tagen die endgültige Entscheidung fallen kann. — Zwei neue Orlsstatute fanden sodann debatteloö Annahme. Das eine betrifft die Erhebung eines Umsatzstempels als Zuschlag zu dem staatlichen Jmmobilieniiempel in Höhe des halben Betrages dieses Stempels, daS andere die Erhöhung der Zahl der Stadtverordneten von 30 auf 3 6 Mitglieder. Sie soll in der Weise erfolgen, datz bei den nächsten drei ÄZahlen je zwei Stadtverordnete mehr gewählt werden, als ausscheiden. ** A n direkten Staatssteuern für das Etatsjahr 1907 ist insgesamt der Betrag von 13 329 757.75 Alk. veranlagt worden. Davon sind 3271 389.75 Alk. Vermögenssteuer und 10 058368 Alk. Einkommensteuer. Tie höchste Ziffer für Einkommensteuer weist das Steiierkommifsariat Alain; I mit 1 837 583 Alk. auf, die höchste Ziffer für Vermögenssteuer das Steuerkommissariat Darmstadt 1 mit 421 776 Alk. * b. Lollar, 4. April. Gestern sand bei dem Kreisamt zu Gietzeu eine Sitzung tat Kommission für die Gruppen- Wasserversorgung für Lollar und die benachbarten Gemeinden statt, in der die Pläne für die Ortsnetze vorgetegt und genehmigt wurden. Tie Ausführung der bereits vergebenen Arbeiten soll nunmehr beschleunigt und die weiteren Arbeiten in c 'er Kürze ausgeschrieben werden. Tie ganze Anlage dürfte bis uni »erbft fertig sein. Turch den vor einiger Zeit bewirkten "Ankauf weiterer Quellen ist Wasser in hinreichender Menge vorhanden. . Wpäi. Der Staatsminister Ewald hat die M i t g li cb e r der 1. K a m m er auf Montag, 15. April, zu cu.cr Besichtigung des Landesmuseums und zu einem parlamentarischen Abend eingeladen. t l’larbuig, 3. April. Die hiesige Fleisch er- Innung setzt den Preis deS Schweinefleisches ge- wöhnlicher Güte auf 65 Pfg. das Pfund herunter. ** Kleine s.Vl 111 e i . ,i » tu e i i e n und den Nachbarstaaten. Inder Friedberger Automobilfabrik wurde dieser Tage der eine fllu to mobil omni bus fertiggestellt. — In Glashütten bei Hornburg v. d. H. wurde am Dienstag -ochiniliag ein kleines Al ad ch en von einein A ut o mob i l über- iahten und erlitt! jo jchwere Verletzungen, datz es verstarb. — In Niederwetz trat der seitherige Leiter der Bolkslcdule in Den Ruhestand. Lehrer Tröl ler hat 45 Jahre ununterbrochen in Treue und mit Fleiß fernes Amtes gewaliet zrir Zufriedenheit feiner Borgefetzien, sowie zum Segen ferner Gemeinde. — Alif Anregung des deuifchen Samariterbundes fall in der Pfingstwoche 1908 ein internationaler Kongreß für Re tt u n g Sw e sen in Frankfurt a. TL staktsindeii. In hem Crgaiiifationsausfchutz hm Oberbürgermeister Adickes den Vorsitz übernommen. vermischte». • Ter Kaiser, Fürst Bülow und e üb Italien. 3n einen Unterbaliimgcn mit italiaufdien Journalisten, die Fürst Bülow in Rapallo hatte, kam der Reichskanzler immer wieder auf ferne Vorliebe für das schöne Italien zu sprechen, in dem er, so oft es ihm nur seine Zeit erloubt, einige '-Wochen zu seiner Erholung per- iveilt. Er wäre glücklich, sagte er, ein „irou-D* umon* zwischen Deutschland und Italien in Deutschland zu sein. Aber mit besonderer Beioniing sprach er wiederholt von den Schönheiten CüduallenS, das den Deutschen bisher iveingcr bekannt wäre und das doch in dem dciilschen Kaiser einen eiufluöreicben Freund gewonnen habe Nachdem er die grandiose uibuiuicUe Enlivicklmig Slorditallens qeriihmt halle, fuhr er fort: -Auch m sehr vielen Teilen des Südens »ft Jlalien in schneller Entwicklung. Dann aber übt der Lüden Italiens durch lerne tandwirlscl',ältlichen Schönheiten die höchste Anziehungskraft aus. Auch der Kaiser ifl ganz besonders entzückt von Sizilien und von Apulien. Er will Apulien bei den Deutschen in Diode bringen, wie er mit seinen zahlreichen Reisen Öloriuegcn in Alode gebracht. Ter Kaiser Hal bereit einen groben Zustrom oon Reifenden aus Deutschland dorthin geletikt, und dassetbe ivirb für den „Sporn Italiens" geschehen. Wen er nur immer sieht, dem pflegt er zu sagen: „Gehen Sie nach Apulien, besuchen Sie diese Kirchen und jene alle Denkmäler: Cie werden and) wundervolle Liratzen finden und bezaubernde Ausflüge niadjen." Be» seiner leylen Kreuz'a.wt im Mittelländischen Meer machte Kauer Wilhelm nach feinem Aufenthalt in Sizilien mit großem Vergnügen boit unien Station und er fehnt fid) bauadi, bald wieder dahin zuiückzulehren .. / Aud) der Reichskanzler selbst drückte den Wunsch ans, bald wieder nach Lizilren zu kommen, wo seine Gattin einige Besitzungen hat. Duell. In Amberg (Bayern) sand zwischen einem Leutnant des dortigen 6. Infantcrie-Negimenls „Kaiser Wilhelm^ und einem Beamten ein Cäbelduell statt, bei dem der Offizier nrehrfach verwundet wurde. Die Ver- anlassung zu dem Zweikampf ist noch unbekannt. • A l t e r t u m s f u n d e. An der südlichen Stadtgrenze oon Trier wurde eine große römische Töpferei entwerft. Oefen und Feuerungsanlagen sind gut erhallen; ein Ofen ist mit unversehrten, gebrannten Tonwaren gefüllt. Tas Rheinische Proomzialmuseum hat die Fortsetzung der Ausgrabungen übernommen. — Ein Landmann m Varains bei Angers (Frankr.) entdeckte, als er auf seinem Besitz Bohrungen vornehmen ließ, Ruinen aus der Römerzeit, die auf Tempel, Arenen, Bäder und einem Kirchhof schließet, lassen. Tie Nachforschungen werden eifrigst fortgesetzt. • Eine ungewöhnliche Doppelhochzeit. Tie öi'ierr. Komtesse Wilhelmine Festetics wird sich demnächst mit dem Dirigenten einer Zigeunerkapelle, Nyan Rudi, den sie in Dlünchen kennen gelernt hat, in Sopran (Ungarn vermählen und damit ihrem Liebesroman einen Abschluß geben, der in aristokratischen Kreisen Oesterreichs peinliches Aufsehen erregt. An demselben Tage wird Der Bruder ihres Bräutigams die entführte Frau eines Alünchensr Ingenieurs heiraten. * U e b e r das Alter der Mütter und die Zahl ihrer Kinder gibt die letzte Berliner Monatsstatistik einige interessante Ziffern. Sie betrifft den Februar, und in diesem hat eine Mutter, die zwischen dem 35. unb 40. Lebensjahre steht, den Rekord mit dem 17. Kinde erreicht. Zwei Frauen, im Alter von 40 bis 45 Jahren, waren zum 16. Male Mutter gerootbeu. Frauen zwischen 30 uni) 35 Jahren gab es zwei, bie zum 12. bzw. 14. Male geboren hatten. In berselben Altersstufe hatten 15 Mütter neun Kinder zur Welt gebracht. Noch fei erwähnt, daß drei Frauen im Alter von 20 bis 25 Jahren zum sechsten Acale Mutter wurden und daß unter den 15 bis 20 Jahre zählenden Müttern eine ihr viertes Kind bekam. * Ein Nkann als Wetb. In Granada (Spanien) wohnte seit einigen Jahren eine englische Dame, die sich durch Sprachunterricht ernährte und sich in dett Familien ihrer Schüler und Schülerinnen des bestens Ansehens erfreute. Bor einigen Tagen fand sie sich in der dortigen Nebenstelle der Bank oon Spanien ein, uni einen Scherf einzulöfen. Der Kassierer weigerte sich, die Summe auszuzahlen, da das Papier auf einen männlichen Vornamen ausgestellt war. Kurze Zeit darauf kehrte ein fein gekleideter Herr mit demselben Scherf zur Kasse zurück. Der Beamte erkannte in dem Herrn Die Züge und Erscheinung der Dame von vorher wieder; er ichöpfte Verdacht, daß es sieh um einen Betrug handele, und ließ die rätselhafte Person verhaften. Diese eiflärte bei ihrer Vernehmung auf der Polizei, sie sei tatsächlich ein Mann. 'Aus Not und ohne Stellung habe er vor Jahren den Entschluß gefaßt, als Frau weiter durchs Leben zu gehen, da er auf diese Weise leichter einen Erwerb finden zu können hoffte. In dieser Ansicht sei er nicht getäuscht worden._______________ <0crid?tsjaal. Erfurt, 4. April. Tie hiesige Strafkammer verurteilte den K a p c 11 m e i ft e r Mievi11e wegen Vergehens gegen den § 175 zu einen, Jahr zwei Monaten Gefängnis und drei Jahren Ehroerliift. Auerbach L S., 5. April. Wegen Hausfriedensbruchs wurde der Sozialdemokrat Adolf Hoffmann aus Berlin zu drei Wochen, Die Genossen Rössel und Steinkohl zu je 10 Tagen G e f an g n is verurteilt. Hostmaim Halle während Der Rerd)stags.vahlbewegung als fozialdemokralifcher Kandidat des 22. fächsijcheu Wahlkreises auf den drmgeuben Wunsch emiger Palieulen einer- in Dem Wahlkreise belegeneu Lungenheilanslatt, Die ihr Wahlrecht zu vertieren lurchrelen, zufammen mit Öen beiden anderen Verunelllen, die Kranken befudu. Arbeiterbewegung* ch Alsfeld, 4. April. Unter den hiesigen zahlreichen Holzarbeitern macht sich _eine Bewegung bemerkbar, sie sollen durch Förderung der Organisation eine Besserung der ungünstigen Lohnverhältnisse herbiriführen.- Tie durchschnittliche Arbeitszeit beträgt täglich 11 Stunden, der Lohn 20 bis 25 Pfg. die Stunde. Am 14. April soll eine Sßet= sammlung der Holzarbeiter stattfinden. Kandel. Zur Geldlage DeiitschlandS. Wir haben gestern wie üblich auszüglid) die Hauptzlfferii des legten Reichsbankauswelfes veröffentlicht. Es ist dazu zii bemerken, daß Tireklor Koch von der Teulidien Bank nut feiner, die Winfchafislage betreffenden 'JleuBcnmg in der ordentlichen Geueialverfammtuiig genannter Bant recht gehabt hak, daß die Reichsbank mit Den an sie geftellten Ansprüchen nicht wo aus und em wisse. Ter TletaUbeftani) deckt vom Nolemuntauf nur noch 44,8" 0, ec stehl also der TlmDeüDednng von 311/3° 0 nicht mehr allzu fern, lieber die Lage im allgemeinen ioll sich eine leueiibe fachmännische Periönlichkeit des Reichs gegenüber der Berl. National-Zeiluilg wie lolgt geäußert haben: Die Lage auf dem iuleruattoualen Gelbmarlt ioei|t keinerlei Anzeichen eines Nachlassens der Svannuna aui. Am allerwenigsten ui Dies in TenlfchtanD der Fall. ES ist leider zu konstatieren, Daß all« Tiahnungen zur Emfchränkimq fruchtlos geblieben sind. Bon einet Ermäßigung Des ReichsbankdlskontS kam» abiolut keine Rebe fein. Ja, man kann heute noch keineswegs bestimmt Damit rechnen, daß eine weitere Diskonterhöhung tin 1. Semester auSbleiben wird. Würde die Bank oon Frankreich thron Diskontsatz noch elwaS erhöhen, Io läge Die Gefahr vor, daß Die französischen GelDer, Die augenblidllch hier plaziert sind, abgezogen iverDen und Dabei haiiDelt es sich um einen Betrag von mehreren 100 Mill. Mk. Auf Goldznflüfse von auswärts in irgenDwie nennenswerter Höhe ist nicht zu redjncn. Es gibt zur Herbeiführung einer minder ge- fährllcheil Lunation, alS es die gegenwärtige ifl, mir einen Weg, Das ist Die eelbftbcjdjiänhmg in Der JuDufirle unD im Finanz- geschafl. Märkte. u a r k t. Zum Verkäme ftanDen 00 Kälber, 00 -Lchate u. vämmel, 492 Lduverne, 0 Ziegen. Sd)ivemc: 1. Oual. 57—58 Pf., L'cbcnhgcwidH 45.UU-UU Bf., 2. Qual. 55—56 Pf., LebenDgewicht 43.00—44 Pfg., 3. Qual. 50—52 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf., L'ebenhgewichl 00-uü B g., 2. Qual. 00-00 Pfg., LebenDgeivicht 00-00 Pig., Ld)lad)igeivid)l uO- 00 Pfg. Schafe 1. Qualität Uü—00 Big., 2. Qnatlial uo-Ou Pfg. Ge|chän bei Schweinen: gut, UeberiianD unbeDeutcnb. Can0wirtid?aft* Ter GetreiDeve iiano in Den tie reinigten Staaten. Tas Ciatiilifche Bureau bes amentan. Aderbau-Teparlemenls be- rid)iet m einem Bulletin, batz sich am 1. Tlärj Dieies Jahres noch 206 644 000 Buchet We.zen iii Den HänDen Der Farmer beianDeit ober 28,1 Prozent Der letzljähngen Er nie. Am 1. März Des Vorjahres bcirug Der Beitanb 158 403 uOü Bufhet oDer 22,9 Prozent Der Ernte Des Jahres !Vu5. Der Betrag an Tlais, Der am 1. -Diärz sich im Besitz Der Farmer beianD, ist 12:>8 Uüü OUO Bufhel ober 44,3 Prozent Der tetzyahngen Erme. Von Ha'er waren am 1 März m pänDen Der Farmer 384 461 000 Bufhet, oDcr 39,8 Prozent Der Erme Des Jahres 1906. Voriges Jahr befanDen sich 40,9 Prozent Der vorjährigen 'Maisernte in Dem Besitz Der Farmer am 1. März, unD 30,8 Prozent Der Haiererrue. BuDapest, 4. April. Ter amtliche caatenberidjt DeS Acker- baummiüeriums hebt heraor, Daß Die Uebetiumietunfl Der Saaten nicht befonDers gunftig gewesen i)L WärniereS, niilbcres Wetter könnte jeboch bie vorhanDeneii Fehler wett ntachen. In vielen Gegenben sei Das Auftreten Der FelDrnäuse unb Jnseklen mafienhatt, nuolgeöeffen hätten größere Flächen umgeadert werben muffen. Die zwene Hälste bes Aiärz fei für Feldarbeiten günstig gewesen. Uuiverßitäts-Nachrichten. — Diellniversität von Tientsin, bie führende Hochschule im Norden von China, hat erklärt, vom Herbst an das deutsche Sprachstudium a b z u s ch a f s e n. Als Grund wird angeblich Geldknappheit angegeben. Ter Professor am Wilhelm-Gymnasium zu Harnbura, Dr. Gesfrfen hat einen Ruf als ordentlicher Professor der klasiischen Altertuniswisfenschaften in Rostock erhalten. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am SarnStag den 6. April: Tieil’t trüb. Geringer Regen. Kühl. Schwache nörb* liche Winde. ________________________________________________ LingesanSt. (Für Form und Inhalt utici ...uct oieitt Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktioii dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Zur Äanalsteuer. Der gestrige Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung schlagt einer gerechten Lösung der Aufbringung der Kanal- Unkosten ins Gesicht. Er zeigt den Mietern, daß ein großer Teil unserer Stadtverordneten gestem seine Stimme nicht vom weitsichtigen, großen Zielen zustrebendem Standpunkte aus abgegeben hat, sondern als Hausbesitzer. Ja, als Hausbesitzeri Das muß hier ausdrücklich festgeslellt werden. Warum nahm man den Vorschlag nicht an, der dahin ging, eine Million Diark direkt von den Hausbesitzern zu erheben, den Rest aber durch eine Kanalsteuer, neben der Kommunalsieuer herlaufend, allmählich einzuziehen? Nach dem Einkommen eines Jeden soll man die Kanalsteuer bemessen, nicht nach dem Wert seiner Wohnung! So mancher Niieter ist gezwungen, eine größere Wohnung zu mieten, als es seinen Verhältnissen entspricht. An mittleren guten Wohniingen ist in Gießen ein Mangel. Die weitaus meisten Wohnungen sind verhältniß- mäßig größer als notwendig. Soll nun der Mieter, der infolgedessen After Mieter halten muß oder aus anderen Gründen Pensionäre zu sich nimmt, deren Teil Kanalsteuern auf die Miete schlagen? Hierdurch würde das erzielt, was die Hausbesitzer wett von sich wiesen. Deshalb, ihr Mieter, auf zur Gegenwehr. Laßt unS einen großen Mieter-Verein gründen, der wie in anderen Städten unsere Jntereffen besser wahren soll, als dies einem Teil der Herren Stadtverordneten notwendig zu sein scheint. Einen Mieter-Verein wollen wir bilden, der bet den näch sten Stadtverordneten-Wahlen ein ernstes Wort mitzusprechen hat, der den Kanalsteuermachern zeigt, daß es in unserer Stadt noch Tlännec in den Stadtrat zu senden gibt, die von großen Gesichtspunkten ausgehen und die Interessen aller Bürger zu wahren wiffen, auch die der Mieter! tu Griginal-DrahtmeLdungeNs sd. Darmstadt, 5. Avrll. Koloniatdirettor Dernburg wird heute abend um 10 Uhr von Mailand kommend hier eiu- ticffeit und im Hotel Traube absteigen. Er wird voraussichtlich morgen hier verweilen. — Prinz Heinrich von Preußen trifit nächsten Mittwoch zu längerem Ausenthalt hier em. Triest, 5. April. In der Familie eines Gepäckträgers sind die schwarzen Pocken ausgebrochen. Seitens der Behörden wurden bie umfassendsten sanitären Maßregeln getroffen. Man vermutet, daß die Seuche aus Frankreich ober Russisch- Polen eingeschicppt worben sei. Paris, 5. Aprll. Tie Bäcker des Seine-Departements beschlossen ben allgemeinen Ausstand zu proklamieren. Die Regierung ihrerseits erklärt, bie erforberlichen Maßnahmen getroffen zu haben, um bei einem Bäckerausstanbe bie Versorgung von Paris mit Brot zu sichern. Marseille, 5. Aprn. Tic Ausstanbsbewegung unter ben Seeleuten macht bedenkliche Fortschritte. In einer Versammlung wurde gestern beschlossen, den Generalstreik in allen französischen Häsen zu proklamieren, wenn bie gestellten Bebingungen nicht erfüllt würden. Rom, 5. April. Im Zusammenhänge mit der Ausstandsbewegung, welche dieser Tage ausbrach, wurde gegen den Tamba- Pala st in Lugo eine Bombe geschleudert, wobei der Täter schwer verwundet wurde. Mailand, 5. Aprtt. Ein hoher städtischer Beamter ist nach Verübung großer lln r er schlag ung en zvui Schaden der St^bt flüchtig geworden. Es soll sich um Millionen banbetn. Giessen (Boonstr. 34), Leihgestern, den b. April 19U7. Die Beerdigung findet Sonntag, den 7. L Mts., nachm. 8 Uhr, von der KapeT des neuen Friedhofes aus statt. 239' Die trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Sier Heinrich Sier Lina tiraniM geb. Sier Margarete Sier geb. Dönner Hudoll Grams BW L KK 1 'M W w M LLI4JV-l WWWWWWWWWWDWWWWMWWWW > ■ MI^^2LE2MWWWWÄW>WMWWUWM^ .......%*=,: '■ .. , ■ Vr. in mehreren Sorten für Bleichrasen u. Gartenrasen Futtergras- Mischung für trockenen und feuchten Boden L22b2 Engt. Raygras u. Timoihcgras Gcmüse-, Fkld- u. Blumcnsamen in allen Sorten vorrätig. tei iai HMils 17 Marktplatz 17 Te^phon 262 Telephon 262 empfiehlt &3~ alle Sorten Kleesamen garantiert seidesrei in besten keimfähigen Qualitäten ebenso Aufforderung. Alle Forderungen an den Nachlaß des verstorbenen Johannes Lotz VII. von Nieder-Besfingen sind innerhalb 14 Tagen bei dem Unterzeichneten anzumelden, widrigenfalls dieselben bei Verteilung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. [2390 Nieder-Vessinaen, 4. Avril 19"7 Der Generalbevollmächtigte. Wilhelm Wirth IV. [B‘Ä getragen: Städtisches Hochbauamt. ©erbet l,5Rm.Kiesern-Scheiter 155 Rm. Buchem b Fichten-Knüppel 132 Großherzogliches Amtsgericht. 9 Uhr an aus den Distrikten Buchwald, Zipfenwald u -Zopfreis Stöcke 23 Nm. Elchen 13 n Bekanntmachung. Bezüglich der Firma Karl Schulze II. in Gießen wurde in unser Handelsregister ein- „Die Firstia ist erloschen." Gießen, den 3. April 1907. Grotzherzogliches Amtsgericht. Institut Boltz Jimena« 1. Thür. Einjähr.-, Fähur.-, Prim.-, Abitur- Ex. Seb ne U sicher. Progr. frei. OsternlOOG best. sümtl.Prüllinge hv'4/a „ ASpen^ u n n " Bekanntmachung. In das hiesige Genossenschaftsregister wurde heute bezüglich des landwirt. Konsumvereins Oppenrod e. G. m. u. H. eingetragen: An Stelle deS ausgeschiedenen Zimmermeisters Wilhelm Brück in Oppenrod wurde der Landwirt Johannes Heuser in Oppenrod als Stellvertreter des Direktors gewählt. Gießen, den 3. April 1907. 5 7 25 » v // " 2 Dienstag, den 9. April 1907 von vormittags Soifer ktmlatmrst in vorzüglicher Qualität empfiehlt 12121 ChristianWallenfels 17 Marktplatz 17 Telephon 262. Gegründet 1826, 562,5 , 17'5 „ 2. Bekanntmachung. Alle noch rückständigen Rechnungen über bie für städtische Gebäude im Rechnungsjahr 1906 (1. April 1906 bis 31. März 1907) ausgesübrten Arbeiten und Lieferungen find bet Meldung der Nicht- berilcksichtigung bis spätestens den 1. Mai d. IS. in doppelter Ausfertigung an uns einzureichen. Gießen, 4. April 1907. Bekanntmachung. Die Steuerzettel über Staats- und oUgetneme Kirchensteuer für 1907 werden in den nächsten Tagen den Steuerpstichtigen durch ble Schutzmannschaft zugestellt. Diejenigen Einwohner, welche bis zum 15. Avril keinen Stenerzettcl erhalten haben, nach ihren Verhältnissen aber annehmen müssen, daß sie steuerpflichtig sind, werden hiermit aufge- sordert, hiervon alsbald auf der Bürgermeisterei lZ immer 9ir. 9) Anzeige zu erstatten. Metzen, den 8. April 1907. B‘/t Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V-: Curschmann. Holzversteigerung. In den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. Ld. werden versteigert: 1. Montag, den 8. April 1907 von vormittags 9 Uhr an aus den Dl strikten Aspenstrauch und Neuer Wald. A. Bau- und Werkholz. 11 Eichen-Stämme von 17—59 cm Dchm. 7,45 Fm. Inhalt. 5 Buchen. „ „ 30—49 , , 5,32 8 Fichten. , „ 13—22 , „ 2,97 301 Flchten-Derbstangen 14,12 Fm. Inhalt 2 Rm. Buchen-Nutzscheiter. B. Brennholz. T ödes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute vormittag um 5i/3 Uhr unsern innigstgeliebten Gatten, Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herrn Jakob Eduard iäapp Zugführer i. P. nach langem, schweren Leiden im 68. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abzuruten. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Mapp, Kgl. Eisenbahn-Assistent Giessen (Crednerst. 31), Opladen, St. Goar, Goch, Hackensack (Nordamerika), den 4. April 1907. Die Beerdigung findet am Sonntag nachmittag 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes ans statt. 02273 TocSes-ÄBizes^e. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass gestern vormittag 9 Uhr nach 8 tägigem schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden unsere innigstgeliebte, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, _ Schwester, Schwägerin und Tante Frau Karoline Sier, Pfandmeister Witwe geb. Wagner sanft in dem Herrn entschlafen ist. Um stilles Beileid bitten Möms-AiW-ien-Willig HU Ehren der 25jährigen Regierung des höchst seligen Großherzogs Ludwig III. Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, datz aus den Kapital- Lmsen drei junge Leute, und zwar aus jeder der drei hessischen Provinzen einer, eine gleichmätziye Beihilfe zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Drldungsanstalt erhalten sollen, sind für das Jahr 1907 drei Stipendien zu vergeben. Das Stipendium kann aus drei Jahre ausgedehnt werden: es rönnen jedoch nur Angehörige solcher Gemeinden berücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben. Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum Zwecke rhrer Ausbildung eine höhere Bildungsanstalt besuchen oder besuchen wollen und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, sind eingekaden, ihre Gesuche durch ihre betreffende Bürgermeisterei an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus Orten der Provinz Starkenburg an die Bürgermeisterei Darmstadt, aus Rheinhessen an die Bürgermeisterei Mäinz, aus Oberhessen an die Bürgermeisterei Metzen bis längstens zum 1. Mai l. I. gelangen zu lassen. Den Gesuchen sind an Zeugnissen beizulegen: 1) ein behördlich beglaubigtes Bermögenszeugnis, 2) eine behördliche Bescheinigung, datz und wo Gesuchsteller studiert, 3) das Maturitäts- bezw. Schulabgangszeugnis, 4) ein Führungs-lLeumunds-jZeugnis. Außerdem ist derNachweis zu erbringen, datz der Gesuchsteller «t Hegen geboren, bezw. hessischer Staatsangehörrger ist. Gietzen: Mainz, Darmstadt, den 1. April 1907. [B5/< Tas Kuratorium: Mecum, Dr. Göttelmann, Morneweg, Oberbürgermeister. Oberbürgermeister. Oberbürgermeister. Verdingung. der Lande^grenze bet Heuchelheim erforderlichen 300 cbm Wasser bausterue soll tn einem Los öffentlich vergeben werden . Bedingungen sind bei. (Srotzh. Hochbauamt Gietzen in den Dienststunden zur Emstcht orren gelegt. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen, bis Mittwoch den 24. April l. I., vormitt. IO1/» Uhr, portofrei an die unterzeichnete Behörde einzusenden. Abgabe der Bedingungen nach auswärts kann nicht erfolgen. Zuschlagsfrist 3 Lvochen. Dtainz, den 2. April 1907. ' Grotzh. Wasserbauamt Mainz. <® /d I. B.: Becker. cm Dchm. 27,67 cbm Inhalt H 0 U 2385 47 4 8 38 3 3 n u v ii u u ii ii Rm. n 2,31 2,06 1,50 0,09 Schmalbach statt. Schmalbach, den 3. April 1907. v. Hagen: Bürgermeister. Buchen-, 62 Rm. Kiesern-Knüppel Hainbuche, Knüppel Eichen-, 101 Rm. Kiefern-Zopsreis. v 2 Aspen-, 2 Buchen, 260 Hainbuch, Dodenberg: A. Bau- und Werkholz. B. Brennholz. Eichen- 4 Rm. Kiefern-Scheiter 51 53 3 5 Lohr Luden -Ver steigerung. Die öffentliche Versteigerung der diesjährigen Lohernte im Schöffcngrund findet Dienstag, den 9. April, vorm. 11 Uhr in der Wirtschaft zum Schöffengrund Hierselbst in Eichen-Stämme von 21—61 Kiefern- „ „ 30—40 Fichten- „ , 12—29 u -Derbstangen Eichen- „ Rm. Eichen-Nutzknüppel Liöingl. Ldersörsteret Notzvrrg. Holzverkaus Freitag, 12. Avril, mittags von 12 Uhr ab, in der Lemmer'schen Gastwirtschaft zu Hachborn aus den Forstorten Bocköloh, sruh- schwanz, Maistrauch und Kellnholz: Eiche: 36 Staumre nut 13/52 Fm., 3 Stangen 1. Kl., 10 Rm. Rerser. Btzche: 343 Rm. Scheit, 79 Rm. Knüppel. Aus dem Oberwald: Buche: 2 Stämme mit 0,97 Fm. 5'idjtc: 7 Stämme 3. Kl. mit 5 Fm. Der anwesende Rendant nimmt Zahlungen entgegen. Die Herren Bürgermeister werden um Bekanntmachung ermcht. [2392 Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distrikt Aspenstrauch bei Nr. 241 des Stammholzes in der Nähe des Steinbruchs, am zweiten Tage im Distrikt Buchwald unmittelbar an der Straße von Treis a. Lda. nach Mainzlar. Treis a. Lda., den 2. April 1907. Grotzh. Bürgermeisterei Treis a. Lda. Benner. 2312 Ä Kricztt'sincrMast Eichen Bon dem am 4. April l. I. erfolgten "4^ Hinscheiden unseres Mtgliedes und Kameraden Jakob Eduard Napp, Zugführer u P. setzen wir die Kameraden geziemend in Kenntnis. Die Beerdigung findet Sonntag, 7. d. M., nachm. 4 Uhr von der Kapere des neuen Friedhofes aus statt. [vs/< Zusanunenkunst */< Stunde vorher am Friedhossportale. Freie Omnisbussahrl 3'/a Uhr ab Atarktvl. Der Vorstand. Eichen-Stammholz-Submission. 2lus dem Londorfer Gemeindewald Distrikt Katzengeheege soll folgendes Eichen-Stammholz im Submissionswege verkauft werden: 3 Stämme von 51—55 cm mittl. Durchm., 2,4—6 m lang mit 2,73 Fstm. 10 Stämme von 40—47 cm mittl. Dm., 3,4—11 m lang mit 9,20 Fstm. 10 Stämme von 31 — 39 cm mittl. Dm., 5—11 m lang mit 8,85 Fstm. 2 Stämme von 27 u. 29 cm mittl. Dm., 8 u. 10 m lang mit 1,12 Fstm. 1 Stamm von 22 cm mittl. Dm., 5 m lang mit 0,19 Fm. hierunter einige schöne Schnittstämme. Tie Angebote sind pro Film., nach Klassen getrennt oder auch im Ganzen, verschlossen nut der Aufschrift Holzsubmission bis Freitag den 12. April l. Js., nachmittags 2 Uhr, bei uns emzureichen, woselbst alsdann die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt. Zuschlagsfrist 3 Tage. Lolidorf, den 4. April 1907. Großh. Bürgermeisterei Londorf. Aumann. 2389 —Männer-Turnverein. ===== Ordentliche Mitglieder-Versammlung. Am Samstag, den 6. Avril, abends 9 Uhr im Restaurant zum Andres. Tages-Ordnung: 1. Bericht des I. Sprechers. 2. Bericht des I. Turruvartes. 3. Rechnungsablage. 4. Wahl des Turnrates. ö. Festsetzung der Sommers estli chkeiten. 6. Verschiedenes v*it Indem wir noch auf Satz 4 Absatz 1 der Ordnung für die Vorstands- u. TurnratS- Wahlen Hinweisen, laden unsere Mitglieder hierzu freundlichst ein, mit der Bille um zahlreiche Beteiligung. Der Vorstand. Wiederbeginn... Klavierunterrichts ====== Montag, den 8. April == Hochachtungsvoll Julius Hahn früher Schüler des Dr. Hoch'fchen Konservatoriums in Frankfurt a.M. Anmeldungen: Großer Steiuweg 19. 02264 Mal-Unterricht. Unterricht in Oel-, Aquarell- und Pastellmalerei wird erteilt. An dem Kinderkursus können noch einige Schüler und Schülerinnen teilnehmen. 02270 Marie Felchner, Schillerstraße 13 Part. Fussboden- Bernstein« Lackfarbe 2399 Victoria-Drogerie Adelt Bieler Marktstr. 5. über Nacht trocken, dauerhafter, eleganter Anstrich in Büchsen und lose gewogen. Fussbodenoele. Sämtliche Farben, Lacke, Pinsel. pÄJJ| I Allnrmde. Alice-Frauen-Vereins UeSU-LyHeriö (Zweigverein Mainz) fflr die Krankenpflege im Grossherzogtum Hessen. Ziehung am 12. April Im Dienstgeb&udederKöntgt.General-Lotterie- Direktion zu Berlin. 75000Lose. 2189 Geldgewinne. 50000 Mark har. „SV 15000,10000, 5000,3000 .u Lose ä 2M. Kgl- Lotterie-Einnehmern u.durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen. Wo nicht, versendet diese Lose die Lose-Vertriebs- Gesellschaft Kgl. Preuss. Lotterie - Einnehmer G. m. b. H., Berlin, Monbijouplatz 1. Central-Drogerie Emil Karn, Schulftraße. Photographische Abteilung Auswahl in Apparaten und allen Utensilien. Dunkelkammer. 2020 Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die Brühl’sche Universitäts- Druckerei. Schulstr. 7