Gegvu"' Montag 4 Februar 1907 Drittes Blatt 29 157. Jahrgang Nr Erschein! täglich mit Ausnahme deS Sonntag?. Lindau: aus Der 4. Pro'efjor Marcler 6. (ilia . 6. Die bei bat Friihkartofseksorten „Sarkom cr Rosen und Paul- In Berlin ging SamStag * Kleine a u j| c s iblgl: pio Die Böhm scheu Sorten hicllen sich bis in den Herbst gesund im d e n tlnmdbunnn m hiWiidil wndri iiwiumen |uiM :md)t in icbcr am aus daß Morgen: d‘r. 152,66 149,30 130,30 127,50 111,78 wieder ein starker Schneefall nieder, der die ^Bemühungen der stäbuschen Straßeuremiguiig, Tank deren der Sliaüen- boinibeiüeb mit geivisscn Elulchiäukuugeu wieder rui-enomnien werden tonnte, zum Teü illiisonsch macht. Ter gesamte Verkehr hat unter den Nachwirkungen des SchueeialleS ohneh.n noch emp- fmdUch zu leiden. — In Pose n verhailete die Kriminalpolizei den russischen Studenten q 1 r o iu 6 r i, der aus einem Krakauer Kloster jur mehrere tausend Alaik goldene Geräte stahl, die er bei Posener Juwelieren verlausen wollte. Tie „Sietzener ZamlltendlSNer" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, da» ’xrcUblatt für den Krell Stehen" zweimal wöchentlich. Der „hesfische Landwirt^' erscheint monatlich einmal. Industrie . . PanlsenS Juli . Sarkoiver Ptosen Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UniversuätS • Buch- und 6ieinb ruderet 9L Lange, Gießen. Am schwablcken Meer ein Dinterlag, Ter Ätedel grau ubeim Meere lag, — Ta gleiul un Cn em bligend Licht, Tas sicghuu strahlend Bahn sich bricht. Dem Kaiser Heil aus stolze>n Thron, Dem deiitjchen 'Manne, dem Zolleiusohn! Nur em Rui tönt durchs ganze Reich, — Im Süden und un Norden gleich —: »Heil, Kaiser, Heil." Die Garnison Memel an daS OffizierkorpS in mpiicDUÜtDiniM1 ciiiftciv rleilirn lein vaidt ivM rvurütt Lli^ lNvUl^ur^ llmb. lUllfl;.*11'*/ MliSlUritM^ Redaktion, Expedition und Truckerei: Sckml- ftraüe 7. Expedition und Verlag: Redaktion:«-^HL. rell-AdruAnzelgerWießen. In ICunft unö Wiffcnfchaft* — Gerhart Hauptmanns neues Lustspiel ^Die Jungfern vorn B l s ch o i S b e r g" wurde am SamStag in Berlin nach den ersten Akten freundlich ausgenommen. Nach dem vierten iUu'jug setzte ein heiliger Widerspruch ein, und während des Schlußaktes anrusierte sich das Publikum aus seine eigene Weise durch Zwischenrufe und höhnisches Lachen. Hauptmann hat sich in der Alilienschildernng eure- alten und vor- nehmen GutssitzerS versucht, aus dem vier ledige und verivalste gräulem derFre > e i harren. Ttese Atilieuschildernng ist g ä n z l i ch mißlungen und löst leinerlei Ltinnnniigsreize aus. So bleibt nur die überaus düritige Handlung übrig, die daS eine Mädchen durch den l ä p p i s ch e n L 0) e r z der jüngeren Schwester von dem imiiebjomeii Bräutigam beireil werden läßt und ihr so die Möglichkeit gibt, sich dem aus der »eme zuruckgelehrten QJlaim ihrer Wahl anzuverloben. Von irgendivelchen künstlerischen Cualt- täteii ist in bicjcm außerordentlich lang iv eiligen ii n b ermüdenden Spiel kaum etivas zu sputen. Selbjt d'e Eha- rakterijtik ist flau. Tie Ausiiihrnng des LeislnglheaterS bot Lasier* nimm zu einer prachtvollen darilellerischen Leistung Gelegenheit. Im übrigen war auch das Spiel ziemlich iarblos. lFiaukf. Zig.) 1. Die Garnison Lindau an das LfsizterkorpS ü> Memel: Kraul, vertragen also größere Feuchtigkeit. Schlüsse tonnen auS den letztjährigen Bcrsuäjeil mit die,en Sorten auch nicht gezogen werden. Dian muy noch abivarten, ob sie sich auch in anders /X Laasphe, 1. Febr. Im Steinbruch bohenieelbachskops wurde der Arbeiter Albert Dreier Daaden durch herabsallendes Gestem so schwer verletzt, Kirchliche Nachrichten« rrvt.rtgcnjchr Gemetnoc. Montag, den 4. Februar, abends 8 Uhr, un Lnkassaal: Bibel- stunde. Text: Phtl. 1, 27. 'Iraner te n l e r. Dienstag, den ö. Februar, abends 8 1. t un Alarkussaal, Hirdjliraht ti Vereinigung der fonfumierten weiblichen Jugend der Atarlusgemeulde. Tonnerstag, den 7. Februar, abends 8 Uhr, im Mackuc iaale: Bibe> stunde. (Timoty. 2. Kap. 3 u. 4.) Pinrrer Schwabe. 1. 2. 3. '^kirateter 111UII || uub iuvrrlalsig, '"N'SslcUu.^ ^ricftc.ften Oer riedaktion. Anonyme Au,ragt» bictben unberuttju. ugt.) . tz Wir haben Ihr sidl. ecqreiben jo'ort der Stelle zu> gesandt, die allem Ihnen eine bestimmte Antwort erteilen tonn, üüuüilid} haben wir Ihren Namen nicht genatuu. ÄNetemoloßifdK Beobachtungen der Station tttiebe». ibcil sie bie schlechte Karlosieterntc des lebten Jahres in ous richtige Licht neuen und audecdein zr.gen, iveiu^n gewaltigen Einsluß die Witterung und die hierdurch verursachten Krankheiten ' den Ertrag haben. tr gestern un Krankenhaufe zu Kirchen starb. ** Kleine lui 111 e:. n .> 9 s Velsen und Machbar sl aalen. In Leusel wurde dem Kriegerverein dieser Tage von Shci=uu Hölzinger eine Kaijerjchlei'e ubcr- reicht. — Anstelle des verstorbenen Biirgermeisleis Atuller i|l der .Landwirt Georg S ch u l i h e i ß zu B i n g e n h e i m zum Bürgermeister daielbsl gewählt, bestätigt und ut seinen Lien st em* Lew lesen worden. u. Biuce 7. Up to date sen'S Juli" h.iben noch verhalliiiSmaßig gute Ertrage oeiicicrt. Der Grund hierjür ist das gunaige- FruhjahrSioelter, toelchcs diese beiden Sorten auszunutzcii vernwchten. Neven den vorg> nannten Sorten sind au, kleineren Flächen, meist mir aus einer Parzelle, die Böhm fd/en Sorten (Grog-Bieberau i. O.) h.er angebaut worden. Ticsellicn bauen sich un letzten Jahre oerymMiS- mäßig gut bewahrt, und sollen daher ore Beriuche fortgesetzt gearutcn Jahren beivohren. Sollte dies der Fall fein, io roudx der Karlostelbau um einige hervorragende Sorten bereichert fein. 2lu* s.aor uno tuno. Sprechstunden der Nedallion 11—1 Uhr Dorrn., V37—1/,8 Uhr abdS Gießen, den 4. Februar 1907. — Der Gießener AiiSschuß für Volksvorlesungen und verwandte Bestrebungen eröffne! seine Vorträge wieder in dec nächsten Woche mit einem drei- stündigen Zyklus des Privatdozenten Tr. Ehr. Rauch über: Einführung in die deutsche Kunstgeschichte. Der erste Voclrag findet am Mittwoch, den 6. Februar, abendS 8'/, Uhr, in ber Turnhalle des Realgymnasiums statt. Da an diesem Abend auch nähere Mitteilung über die Abhaltung dec schon lange versprochenen Lehrturse m Deutsch und Geschichte gemacht werden wird, so bitten wir die Zuhörer, die sich für diese Kurse interessieren, um ihr Erscheinen. - Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Maar, mit der Organisten*, Kantor- und Leklordienst verbunden ist. •• Zur Säugling»-Fürsorge. Ter Fürsorge für die Ernährung und Vstege dec Säuglinge wird mit Recht in weiten Kreiscu gröl',es Interesse enigegengebrachi, auch in Hesten hat dieses Jmeiesse ganz besonders in dein Erlaß S. K. H. des Groß- Herzogs vorn 4. Tezernber v. Js. Ausdruck gefunden. Tuich sachoerständige Untersuchungen ist icslgeslellt worden, daß eine Ab- nähme der m einzelnen Kreisen noch recht erheblichen säuglmgs- sleiblichleit in erneu Linie durch eine Ernährung der Säuglinge durch die Brüll erreicht werden kann. Zugleich ist ee erwiesen, bau diese Ernährung in einer überwiegenden Zahl von Fällen möglich ist und nur bei 5 bis 10 Proz. dieser durch trankhane Zustande der Brüste oder der Mütter nicht durchgeiührt werden kann. Tie Förderung des S 11 l l g e s ch ä i t e s ist deshalb zunächst ins Alige zu lassen und werden die hieraus gerichteten Bestrebungen besonders in den Landccteilen Platz zu greuen haben, in denen die Wlutter sich am häufigsten der Verpflichtung des stillens entgelten. Um aber Über die beHebenbeii Verhältnisse im ganzen Lande K,mum» zu erhalten, sind nach der »Tarmst. Zig.' von mau- gedeiider Stelle zunächst Erhebungen darüber angeordnet worden, welche Eruähruiig bei den un ersten Lebenswahr verstorbenen stitidern siatige'uiidcn hat. Tie Leichenbeichauer werden m'olge- des en angewieien, aus dett Todes,chetueu sur die im eriten Lebeus- [dijr verstorbenen Kinder, falls dies nicht von den» behandelnden Arzt geschehen ist, einen Vermerk darüber zu inachen, ob die Ernährung des betr. Kinde« 1. durch tue Brust und wie lange, 3. durch Kuh- oder Ziegenmilch, 8. durch künstliche Nährmittel, 4. nur teilweise durch die Brust und iuic lange stattland. Tie Kretsgesuud- heitaämter, bciien tue Sammlung und Prüfung des medizmal- sialinijchen Dliueiials obliegt, werden hiernach Zusammenstellungen machen, die bei Verösfemlichungen berücksichtigt tverdetu — Um eine iveiiete Unterlage tür die erwähnten Bestrebungen zu erlangen, ist, wie dies auch in Bayern m beiriedigender Welte geichehen, im Verelch des ivroßherzogtuinS angeordnet wordeir, dap leiten» der Jmp'ärzte bei den ohcnllichen Jnrp'ungen 9lachfoi1chungen über Die Art ber Ernährung dec Kinder durch Befragen der Aiülter oder sonstiger Perionen, die die Kinder zu in Termin bringen, an- gestellt werden. Tte Ergebnlhe dieser Untersuchutigeii sind am Ende der Jmpisarson dec Zentralbehörde in eurer Zusammenstellung miizuteilen. Ttrrch diese m beiden Nlchtuugen angestellteil Er- Mittelungen wird eS gelingen, der jo mächtigen Bewegmrg zu zeigen, Ivo ihre Bestrebungen einzujetzen haben, und in welcher Speise Abhulle geschafft werden kann. e Aus d e nt B u s e ck e r l a l, 1. Febr. Viel besprochen wird gegenwärtig ein seltsames Schirnmelfuhrwerk, daS dieser Tage mehrere Orte unserer Gegend besuchte. Dec seltsame Fuhrmann hielt in den OrteidBollnvach, Saasen, Reiskirchen, BurthardSfelden, Grogen*Buscck u. a. an, gab sich in dem einen Ort als em Herr aus Gießen, im andern als Karussellbesitzer auS und empfahl sich für die Feste im Sommer, während er m einem der Dörfer sogar als Reichstagsagitator oustrat und einen Saal bestellte. Man wartete aber vergeblich auf den Redner. BiS jetzt hat man vergeblich nach dem mysteriösen Fuhrmann geforscht. Doch wird der Fuhr* mannSslreich viel belacht. -t Lollar, 2. Februar. Ein ftecher Sinbruchs* diebstahl wurde heute nacht im Pfarrhause zu Kirchberg verübt. Der Dieb ober die Diebe ließen sichs bei Wein und sonstigen Speisen gut schmecken und nahmen zum Schlusie einige Cervelatwürste und 170 2)ik. bar Geld mit Bis jetzt sind sie noch nicht ermittelt. d Ostheim, 1. Febr. Eme in der Umgegend bestens bekannte Persönlichkeit starb hier in der Person des Pfarrers Luft. Er wirkte von 1863—1875 in Butzbach, von 1875—1885 in Münster am TaunuS und von 1885 bis heute in Ostheim. In Butzbach gründete er bereits 1865 eine Act VollsbitdungSoerein. Seme Beerdigung finbet morgen in Butzbach statt. -k Alsfeld, 3. Febr. Geflügelzüchter sowie sonstige Interessenten seien darauf hingewiesen, daß die Anmeldefrist zu der vom 1.—4. März hier stattfindenden 7. VerbanbS* Geflügel, und Vogel.Ausuellvng am 15. ds. Mts. abläuft. b Wetzlar, 1. Febr. In einer kleinen Versammlung eines Dorfes kam heute am Biertisch die ReichslagSstichwahl aufs Tapet, als em Bäuerlein sich erhob und meinte: Am beste wählt mer niei Fra in de ReichSdok. Da behählt immer rächt un wenn honnert off se nenn (hinein) schwätze. ' Werdorf (Dill), 1. Febr. Die am Ausgange 'inseres Ortes nach Aßlar gelegene gutfrequentierte (San* wirtschaft wurde diese Woche von dem Pächter des Fürst Lolms.Braunfels'schen Gutes, Hahn, zum Preise von 17 000 Diack käuflich eriuoiben. Voraussichtlich wird am 1. Mai er. bie Gastwirtschaft an Herrn Hahn übergehen. △ Marburg, 1. Febr. Zur hiesigen Dberbür- germ eist erstelle sind 3 4 Bewerbungen emgegangen. ä’J . RÖJSI isse»5 ttuoiD au» 6uin llCi äicuuiiü S »oebote unter 7(7 LLjüUeintt eia. 5 Madchcn, oll UudtnuiQbA •‘HVUb.bviiAJüuit iiidjviuun üunn buity ruhe a |LI;;4 ‘ Peloi°- Gießener Anzeiger Eeneral-Anzeiger für Gderhessen n M $pulplaK ber «remigte« frankfurter Stadttheater. Lpcruhauü. TienStag den 5.Februar'): ,Tie lustigen Weiber von Windsor." Mittwoch den 6. Februar, abends halb 8 Uhr: Zum ersten Ala le: .Salome.- Tonnerstag den 7. Februar: .Tie vugenotten." Freitag den ». Februar: .Undine." Samstag den 9. Februar, nachrnlltags halb 4 Uhr: .Sneewittchen." Abends 7 Uhr: .Tie lustige Witwe." Sonntag den 10. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: ,1001 Nacht." Abends halb b Uhr: .Salome." Montag den 12. Februar, abeubs halb ö Uhr: Tte lustige Witwe." Schauspielhaus. TienStag den 5. Februar'): .Tte Journalisten" Mittwoch den 6. Februar: .Elektra." Hieran': .Ter Eyklop.". Tonnerstag den 7. Febiuar, abends halb 8 Uhr : .Hujarenfieb-r." Freitag Den 8. Februar: „Husarensiebcr." Samstag den 9. Februar: Zum ersten Male- .Ter heimliche König." Sonntag oen 10. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: .Hujarensieber." AbendS 7 Uhr: .Ter yeimliche König." Aloiitag den 11. Februar: .Husarenfieber." •) Anlang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. vermischtes. • Eine Mutter opfert ihre Kinder um der Schweine willen. In einem Vorwerk bei Krotoschin (Posen) brach in einem Viehsialle Feuer auS, wodurch der Biehstall völlig emgeäscherl wurde. Eine Arbeiterfrau, deren Lchweiue sich m dem Stalle befanden, schickte ihre 20jährige Tochter und ihren 16 sähngen Sohn in den Stall, um bie Tiere zu reiten, beide verbrannten. * Opfer b c » S ch n e k S. jm linnen Walsertal bei LberSdors (Allgäu), in der Aähe von Mnielderg, fmo zwei Lawine n nieder- gegangen, bre zwei Häuser mit 15 liinroobnetn und ö Stallungen nm 40 ciud Vieh unter fia) begruben. Bis jeyi lonr.ieii 8 Tote und zwei schwer Verletzte aus den Schneemassen geborgen werden. Unter dm getöteten befinden sich zwei traute Frauen, von bi neu die eme auf dem Sterbebette tag. — Ans Grenoble (Franlretch) wird berichtet, baß bie Schtieefchicht dort eine Höhe von uU ciu erreicht hat, wa- feit 1870 nicht mehr vorgekomnien ist. Alle Z.ge aus bem Ülpeugebiet treffen nut großen Verfpäiungen ein. Mehrere Ortschalten sind in jener (Segenb gauzlia abgejchnuten. Verschiedene Perionen sind erfroren. — Ungeheure Schnee,äue sind auch über Schie > len niebergegangen. * Amerikaner als Gäste des Berliner Hofes. Berlin zieht von Winter zu Wtruer mehr Amerikaner an, die sich zu den „The F-varhandred" rechnen unO hier mindestens ebenso gut tote in London, Paris und Rom rnternat^naiem Bergungen nachgeheu. tonnen. Sie gehören gewöhnlich nicht zu denen, dre das Geld verdient haben, sondern denen, die iS anS- geben. Unter den Gasten des Kaisers oe>andetr sich aus dem retzten Hosball Mrs. Eornerrns Banderoirt, dre Wtllve des ver- ftorbenen Seniors der Familie fßanberb ilt, und ihre Tochter Miß Gladhs Banderbilt. Mrs. Bandcrbt.t besuchte Kiel mit ihrer Jacht im Juni 19uö und Halle den Vorzug, den Kaiser bei sich zum Drner zu sehen. Mrs. John Drexel aus Philadelphia war ebenialls gciuben. Sie ist die Frau dcs veriloraenen Anthony Drexel, des früheren Mitinhabers deS Banthauses I. Pierpont liiotgan. Weüerhm waren geloben Arr. Henry Lehr aus dcew- Aork und Frau, eine Eoustne von Mrs. Trexel. Verschiedene Zeitungen haben die Nacyrrcht verareitet, Mr. Letz.- svi in einem austeraewöhnlichcn Anzug zur Teisttercour erschienen und habe auch sonst sehr akusfallende Manieren gezeigt, ilürc einer unserer Berliner Mitarbeiter er,ayn, ist Mr. Lehr mit dieser Del-aup* tung Unrecht geschehen, ut war lebiglid) der einzige Herr im Frack unter all den vielen Unisormen. Auch der amerikanische Botschaster in Parts, Mr. Mc. Evrmick, nahm mit ferner Gemahlin am Hosball teil. • Besuch des Prinzen und der Prinzessin von Wales rn Deutschland? Mehrere Londoner Zellichrr!ten, dre meist gute Fuh.ung mrt dem »Oie verraten, melden übereur- siimmend, der Prtnz und dre Prinzessin von Wales würden in nächster Zeit eine Meise nach Deutschland antteten, um tn Aeus.relitz der gretien EroßherzogiwWitwe Augusta Karoline von Mectlen* burg*L-tre.rtz der iuiutiJr des regierenden Grogherzogs Adol, Frte- drtch emen Besuch abzustatten Die Großh.rzogin ist eine der ältesten Fürstinnen Europas; am 19. Juli 1622 geboren, vollendet jie in diesem Sommer ihr 85. Lebensjahr. Sie ist eme eng* tische Prinzessin, eine Tochter des loöo verstorbenen Herzogs von Cambridge, eines jüngeren Bruders der Könige Georg IV und Wilhem IV. von England, und die Königrn Jiftona war demnach ihre Cousine. Sie Prinzessin von Wales, oekanntiich eine geborene Fürstin von Teck iau3 einer morganatischen Linie des Württemberg neuen Herrscherhauses), ist eme Aichte der Grotz- yer-oglli, indem ihre ver,«oroene Mutter, die Herzogin Mary von Teck eine jüngere Schwester der Großherzogin war. — Aus direkte Anirage an zuständiger Stelle in yieuitreuB ist un übrigen emem unserer WiituroeUct bre Pimeilung jugegangen, daß von einem bevurs^henden Besua>e des englischen Thronivlgerpaares dort noch nichts bekannt sei. • Zwischen der , üdl ichsten und der nörd* lichsten Garntson, Lindau und 2)i emet, sind zu Kaisers Geburtstag folgende Depeschen auSgetaujcht worden: dnn&örlict-^ iHMÜÜ,^sl l> ; _vulh_———' „■Ddienc’tie181611"’5 lür univaut J SäSs iniftlnoB h Mähl Mi« icuiuttfet S PIII'UU sich Ul ud ule. iutrowtii ®JIL_ tlttmic: iml noch StuiUi. i Hause aiL u-" uibl, tieirurch' ge AueURfi*1 b< bei Ul'* •- tc.’&iiibcii cnc- ßcii bemehiebc Hin aiiiitl- tun; Lnheifcal U Unser Kaiser rief zur Tat: Au', au die Eewehrel Gegen döse Iraaieiiioal Hebt den Schild der Ehre! Hoch daß Banner schwarz-weiß-rot! Hoch der Schwerter Klingen l Fruyliugc'ivarm in Wuiicrsnot Solls durch Teulfchland bringen. Mit des Sturmes Allgewalt, Wie des Aleeies ^tauschen, Taß eS freudig wweryallt. Wo die Herzen tauschen! Nieder mit dem bösen Geist, Ter die Zwietracht flutet 1 Nieder nut der Schar, dte dreist Uujcr Volk vergütet l VorivärtS 1 — Treu dem LosungSwor Mit dem Pelden ftarbcii: Hoch dec Kaiser, unser Hort! Hoch des Netches Farben! weiden. Die Ertrage stellten sich nauilich wie Ertrag kg 1. Ernte deS Odenwalds . . 7633 2. Eeyenueiat Haa4 . . . 7465 3. Teivet..... 6605 4. Abdul Hamid .... 6375 5. Gr.-Bieberauer Ertragreichste 55d9 Bcrglcichcudc Lortcuaubartvirjuchc auf dcm vcrfuchsfLlbe der lanbwirtfch. ttiiutcifdjule Alsfeld. Ter letzte außergewöhnlich nasse Sommer war für den Star* toffelbau unseres Eevulls nicht beiunbcid geeignet, lluf unserem Becsuchsselde traten daher schon irJ^eitia nr.ntbeiten aus, die die Ertrage sehr betraa/tiid) beemiiubt haben. Die Leistungs* lahigkcu der einzelnen Äarloffeliorteu kann daher, je nachdem die betr. Lorten von der iUrtoneiLraiiLbeit ^aytophtor^ zu icibcn hallen, nicht zur vollen Wirksamkeit. Nur Zndunrie blieb bis zur Ernte gesund, ein Beweis, baß sie Nas,e vertragen kann, utid duher ihr verl-attnismäßig Hvh r unlrag. ^amtiraje zkartojicl- iorten wurden am 2d. bejiu. 20. inpril gcuJanjt und m der Zeit oom 2.—2i).Septemlnr getii.Lt, ic nacytkin das Kraut asge,turnen war. Gedüngt wurde das Bersuchs^etd mit 150 Ztr. etalrmm, J Ztr. TE,m«smll)., 1 -w prv^enL Ika.uaiz und •',< Z.r. Ehi-> salpcter p».o Arorgen. Obgleich bie nachioigend au,gc,>'h.ten Ber- luchSresullute daher kein Bild von tkr Letsi^.tgsiayigieii ber einzelnen Sorten bieten, übergeben wir sie doch ber Oc.ientiichkeit, Ertrag stellte sich wie folgt: Ertrag pro Morgen: kg Z>r. 6958 139,16 3935 78,70 2844 56,88 2016 40,30 1875 37,50 1849 36,98 1672 83,44 Februar 1907 Barometer am 0° reduziert Tempera tut der Lust = 1? - ~ e = G« Z Aelative Feiicitigkeit c. 1 ß 4bindstärke Wetter 3. 2“ 752,7 — 0.9 3,6 84 NE 2 Seb. Himmel 3. 1 911 751.4 — 1,7 3,4 84 ENE 4 4. ! 7" 750,9 — 4,5 3,1 9Ö 2 • • I ö 1 Höchste Temperati r am 3. Februar — — 0,7‘C. yliebriflfte » • 3. • = — 6,8 " U. Wir offerieren grosse Posten in gestrickten, wollenen *iinapfen 022dl oenen Preis Enorm biSSigg 20 Pfc. and 45 Pfc. 80, und Gestrickte, wollene 60, 70, 50, 35 und Gestrickte, melierte, wollene Herren-Strümpfe zu 160, 120 und Hochachtungsvoll 468 Pianola zu Mk. 1250, Phonola zu Mk. 950 ssotal-Mrverkaus wegen anderweitiger Unternehmung. 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