A ffe. rbfc itoi tii nöj SS tttl lg te. leide. tai St. ibt# ent nie wb W tt -Ä wil M Ä CB »bl >d tttta lag W Nr. 154 Zweites Blatt L57.R General-Anzeiger für Oberhessen Erscheint tSgNch mit Ausnahme des Sonntag». Die ^Oietzener $amilienblätter“ werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblatt für den Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Der„hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Donnerstag 4. Juli 1907 Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen UniversitätS • Buch, und Steindruckerri. R. Sangt, Gießen. Redaktion. Expedition und Druckerei? Schul» stratze 7. Expedition und vertag i «xs& 6L Redaktion.«^ 112. Tell-Adru An-eigsrGteßen. fi E politische gagesfetyau. Iswolskys Rundreise. Das; der für die Sommermonate angekundiqien Ans- landsreise des russischenMinistcrs desAeußeren v. Iswolsky in russischen Kreisen hohe Bedeutung beigelegt wird, ist erklärlich. Sie stellt sich dar als der Ausdruck des Zusammenhanges der russischen mit der internationalen Politik, als Glied in der Kette persönlicher Rück- sprachen der leitenden Staatsmänner der Großmächte Europas. Keiner der letzteren hat offenbar Neigung, nach Petersburg den Schritt zu lenken. Also kommt „der Berg zu Mohamed". Rußlands Minister durfte schwerlich Träger einer politischen Vectragsmission sein in den: Sinne, daß er in den Strauß dec internationalen Vereinbarungen eine neue Blume einflechten will. Die Wahrscheinlichkeit spricht vielmehr für eine Entschließung des Zaren, durch Herrn v. Iswolsky die Kabinette beruhigen zu lassen über die Tendenz der russischen Politik nach Auflösung der zweiten Dmna, und nicht zuletzt wohl über die Kreditfähigkeit Rußlands. Die Lage im Zarenreich ist unverändert kritisch, das Elend dec breiten Masse des Volkes, das System dec Attentate und Revolten noch lange nicht überwunden. Das Ministerium Stolypin besitzt das Vertrauen des Selbstherrschers, nicht aber das dec Mehrheit der Regierten. Diese hegt Zweifel an dem ernsten Willen der leitenden Persönlichkeiten, dem Lande ein wahrhaft konstitutionelles Regiment zu geben, und auch im Ausland will die Ueberzeugung nicht platzgreifen, daß die Rückkehr zum Absolutismus, allenfalls verschleiert durch die Einrichtung eines Scheinparlaments, ausgeschlossen ist. Ein ge- wrffes Mißtrauen gegenüber den Zielen des neuen russischen Wahlgesetzes läßt sich im Ausland nicht unterdrücken, ein Bedenken, ob es überhaupt möglich sein wird, auf diesem Wege einen Rechtsstaat in Rußland aufzubauen, ob nicht vielmehr Revolution und Reaktion von neuem aufschäumen werden. Sollte Minister v. Iswolsky in der Hauptsache als „BeschwichttgungSkommiffar" nach Berlin, London, Paris und Wien reisen, so bliebe der Erfolg seiner Mission gleichwohl dahingestellt. Nur Tatsachen können eine günstigere Meinung über Rußland aufkommen laffen, und diese Tatsachen sind erst zu erwarten nach der Einberufung der dritten Duma. Au» Stadt und Land. Gießen, 4. Juli. "* Personalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben dem Kreisamtmann bei dem Kreisamt Dieburg, Dr. Herrn. Stammler, den Charakter als RegierungSrat erteilt. — Durch Entschließung des Großh. Ministeriums des Innern wurde der Lehramtsreferendar Hans Stein zu Fried- berg zum Lehramtsaffeffor ernannt. — Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Ernst Gorr aus Dorf-Gill die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Eich. — In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Fischbach Joh. Hch. Schäfer auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste und unter Verleihung des Silbernen Kreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone. ** Neuer Konsul. Der zum mexikanischen Konsul in Mainz ernannte Bankier Adolf Car leb ach, der .sich tm Besitz des Reichsexequaturs befindet, ist zur Ausübung konsularischer Verrichtungen im Großherzogtum Hessen zu- gelassen worden. ** Ein früherer Gießener, der noch vielen unserer älteren Mitbürger bekannt sein dürste, ist vor kurzem 1— 6. Juni — in Stapleton, 9Lordamerika, gestorben, Herr Carl F. Zentgraf, der Senior-Chef der bekannten Papier-Faörikatwns-Firma Louis Degonge und Co. Herr Zentgraf stand, wie wir der in Newyork erscheinenden „Hess. Darmst. Ztg." entnehmen, im 67. Lebensjahre. Er wurde von der Lungenentzündung befallen, die ihn nach kurzer Zeit dahinraffte. Der Verblichene war in der Nähe von Darmstadt geboren und kam schon in frühester Jugend 1 ..imCTmaRWBtE "vsm.g.acswm’mji i urwi1 nach Gießen, wo sein Vater als Staatsanwalt und lpater als Oberlandesaerichtspräsident stationiert war. Der junge Zentgraf, ein Odenwälder vom alten sturmerprobten schlag, absolvierte das dortige Gymnasium rasch und widmete sich später der kaufmännischen Karriere; doch schon Ende der 60 er Jahre kam er nach Newyork und trat als Angestellter in die damals bereits renommierte Firma Louis Degonge ein. Nach mehrjähriger Tätigkeit heiratete er die Tochter seines Arbeitgebers, wurde Teilhaber in dem Geschäfte, dem bedeutendsten dieser Branche in Amerika, und leitete es später bis zu seinem nun erfolgten Ableben als Senior der Firma. Er war bis zu seinem Tode Präsident der Sparbank von Staten Island und einer der Gründer der Deutschen Lutherischen Krrchen- gemeinde auf Staten Island, als deren Sekretär er seit 35 Jahren fungierte. Ebenso war er unter den Gründern des Deutschen Klubs und lange Zeit dessen Präsident, wie er auch Präsident der Ultramarin-Werte in Kreischerville war. Ein Sohn und drei Töchter überleben den Dahingeschiedenen. Sein Schwiegervater lebt in Frankfurt a. M. ** L e b e n s r e t t e r. Der Apothekergehilfe Alfr. Hops in Wimpfen hat am 28. Juni 1906 einen Knaben vom Tode des Ertrinkens gerettet. Als Anerkennung hierfür ist ihm von S. K. H. dem Großherzog die Rettungsmedaille verliehen worden. ** GießenerVolkSbad. Im Juni wurden 12 792 Bäder verabreicht gegen 11745 Im Mai 1907 und 12 531 un Juni 1906 oder im Durchschnitt pro Tag 426 Bäder gegen 897 im Mai 1907 und 418 im Juni 1906. Der Besuch im einzelnen verteilt sich wie folgt: Schwimmbad: 5109 Männer, darunter 1043 zu 10 Pfg., „ 1779 Frauen, , 405 , 10 , Wannenbäder 1. Klasse 348 Männer, 157 Frauen, „ 2. „ 868 , 635 (einschl. 48 Kohlensäure- und Krefernnadelbäder). Brausebäder 1. Klasse 1288 Männer, 207 Frauen, „ 2. „ 1966 „ 279 Dampf- n, Heißlustbäder, sowie Massage zns. 129 Männer, 27 Frauen. Die Personenwage wurde von 300 Personen benutzt und das Bad von 6 Personen besichtigt. ** Der 6. Wissenschaftliche Fortbildungskursus für Volksschullehrer, der im Mai und Juni an der Landesuniversität stattfand, wurde am Mittwoch durch eine Schlußseier im Hotel Schütz im Beisein des Professors Dr. Kinkel und Privatdozent Dr. Schmidt und zahlreicher Lehrer geschlossen. Der Kursus war von 125 Teilnehmern aus Oberhessen, sowie aus den preußischen Kreisen Wetzlar, Marburg und Biedenkopf besucht. Professor Dr. Kinkel las über „Ethik", Privatdozent Dr. Schmidt über „Aetherschwingungen, Lichtwellen, Radioaktivität usw." Die Vorlesungen fanden jeden Mittwoch nachmittag von 4—6 Uhr in der Aula des Universitätsgebäudes statt. Bei der Schlußfeier gedachte der Vorsitzende des Gießener Lehrervereins, Lehrer Val. Müller, des heutigen Gedenktages der Schlacht von Königgrätz und die sich anschließenden Einheitsbestrebungen des deutschen Volks, die 1870/71 mit der Errichtung des mächtigen deutschen Reichs endeten. Seine von Beifall unterbrochene Rede schloß mit einem Hoch auf Kaiser und Großherzog. Hauptlehrer Storch-Butzbach sprach den dozierenden Herren den Dank der Teilnehmer aus und toastete auf die beiden Herren und die Alma mater. Der gewandte Redner betonte, daß die gespendeten Wrssensgaben, die mitgeteilten Resultate reicher Geistesarbeit, alles, was Denken, Streben und Forschen großer Männer hervorgebracht habe, der Allgemeinheit zugute kommen solle. Die von den Lehrern geforderte Zulassung zum Universitätsstudium würde hierzu bedeutend beitragen, und Me allgemeine Volksschule, die alle Stände, Klassen und Konfessionen umfassen müsse, fei geeignet, die sozialen und konfessionellen Gegensätze zu mildern. (Lebhafter Beifall.) Professor Dr. Kinkel sprach in kurzen Worten namens der Dozierenden, und hob das edle Streben des Lehrerstandes nach Vervollkommnung des Wissens hervor. Hieran schlossen sich einige Deklamationen, von denen besonders die dichterischen Worte des Lehrers Lochau- Gleiberg lebhaften Beifall ernteten. ** Die Großh. Brandversicherungsan st alt hat für das Jahr 1906 einen Gesamtbedarf von 1168.14 Mark aufzubringen, was durch einen Ausschlag von 6 Pf. £u! 100 Verjreyerungsrapitül geschehen soll. Die^ Erhebung erfolgt in den ersten 25 Tagen des Monats August. An Brandentschädigung sind 643 794 Mark zahlen und zwar in Starkenburg 315 391.05 Mark tn 1 Oberhessen 144773.10 Mark (davinter 34800 Mark von ' Brand in Wölfersheim am 21. April 1906 upd 10 962 Mark ' vom Brand in Büdesheim am 7. Mcr 1906) und in Rüein- Hessen 183 629.85 Mark. An Vergüungen für erhöhten Feuerschutz wurden 230 000 Mark un. als Beitrag in die LandeSfeuerlöschkasse 124 800 Mark venusqabt. Unter den rund 170000 Mk. Verwaltungskosten blinden sich 80 763 66 Mark für Besoldungen, 30 345.29 Mar. für die Kosten der Erhebung der Brandversicherungsbeiträx, sowie Gebühren für Ausfertigung der Versicherungsurkuihen, 14 930.47 Mk Diäten, Reisekosten und BrandabschätzunZkosten, 13 052.90 Mark Kosten der Repartition der Beiträge HebregisterferU- gung usw. Das Umlagekapital beträgt in Starkenburg 862 646 920 Mark, in Oberhessen 471 21480 Mark und . in Rheinhessen 685 024 670 Mark, zusammn 2 018 943 070 / Mark. △ Butzbach, 3. Juli. Ein in der Hel'schen Nudelfabrik beschäftigtes Mädchen wurde bei dr Bedie.urra einer Maschine an der H a n d v e r l e tz t, wis die Uev.^ führung des Mädchens nach dem Johannittchospital Xx Nieder-Weisel zur Folge hatte. — Ein große: Teil der Burschenschaft „Germania" von Gießm stattete heute unserer Stadt einen Besuch ab und veranstaltete ' mit Trompetengeschmetter und Gejang einen Uuzug durch die Stadt. tf] Friedberg, 3. Juli. Seit etwa einen Jahre bewegt die wichtige Frage der Bahnho'soer- legung die Gemüter unserer Einwohner. Diese lange Zeit strittige und lebhaft erörterte Frage ist jetzt durch eine Verfügung des Ministeriums, die dahin entscheidet, daß der Bahnhof etwa 600 Meter weiter südlich in die Gemarkung des Stadtteils Fauerbach kommt, geregelt. Die neue Wetterauer Bahnen und die Homburger Bahn haben einen so starken Verkehr mit sich gebracht, daß unser Bahnhof trotz mehrfacher Erweiterung den Verkehr aus die Dauer nicht bewältigen kann, zumal auch noch ein Bahnprojekt über Florstadt, Staden nach Ramstadt große Aussichten auf Verwirklichung hat. Eine Erweiterung des jetzigen Bahnhofs ist infolge der ungünstigen Terrain- verhältnisse nicht mehr möglich. Durch die Verlegung werden allerdings zahlreiche Geschäftsleute, Wirte, Kaufleute usw. geschädigt. Man strebt deshalb an, daß anstelle des jetzigen Bahnhofs eine Haltestelle verbleibt. 0 Laubach, 4. Juli. Am morgigen Tage feiernder auch in Touristenkceisen wohlbekannte frühere Gastwirt zur Traube, Karl Kircher und seine Ehefrau Christiane, geb. Seitz, das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar, das ziemlich gleichalterig ist, ist zusammen 147 Jahre alt und erfreut sich verhältnismäßig großer Rüstigkeit. Der Jubelgreis bekleidet noch das Amt eines Feldgeschworenen. Es leben drei verheiratete Kinder und sechs Enkel. § Vom Hoherodskops, 3. Juli. Nächsten Sonntag, den 7. Juli, findet das Jahresfest des Vogelsberger Höhenklubs hier statt. ?Vom oberen Vogelsberge, 3. Juli. Infolge des anhaltend schlechten Wetters hat die Heuernte noch nicht begonnen. Nur vereinzelt sind Wiesen gemäht, die minderwertige Erträge liefern. Die Graspreise sind gegen da§ Vorjahr um 40—50 Proz. gesunken. — Die Getreidearten stehen sehr günstig; das Korn zeigt Aehren von vielversprechender Länge. — Eine reiche Beerenernte steht bei einigermaßen warmen Tagen bevor. (h.) Franksurt a. M., 3. Juli. In der Sonnenstraße in Bockenheim ereignete sich ein blutiges Familiendram a. Es handelt sich um die Familie des Hundekot- sammlers Münzel. Die Familie, die einen stallartigen Raum bewohnt und außerdem noch Logiergäste beherbergt, lebt seit einiger Zeit im Streit, der gestern in blutige Szenen ausartete. Der Sohn, unterstützt von seiner Mutter, schlug mit einem Hotzbeil solange auf den 53jährigen Vater los, bis dieser zusammenbrach. Mit einem Taschenmesser schlitzte er dann dem Vater den Mund bis zu den Ohren auf und verletzte noch einen zu Hilfe komm enden Aus HariöalviS Levcn. Zu seinem 100. Geburtstag. Gnribalois Leben ist reicher an seltsamen Begebenheiten, spannenden Momenten und unglaublichen Gefahren, als es die kühnste Phantasie wohl ausdenken könnt-. Ein Alexander Dumas Vater/ der den Helden so aufrichtig bewunderte, hat für seine Phantast. Abenteuerromane in reichem Maße sich duych dieses^romantische Schicksal beeinflussen lassen, und andere schlechtere Schriftsteller, z. B. Redcliffe, haben diesen wirksamen Stoff zu wilden Geschichten verarbeitet. Ter Vater, ein Seemann aus der genuesischen Matrosenstadt Chiavarc, ernährle sich mfr mühsam und konnte seinen vier löhnen feine Schulbildung angedeihen lassen. So wuchsen sie ziemlich wild heran und besonders ungebärdig war der zweite, Giuseppe, den nur der Mutter liebevolles Wesen in seiner Zügellosigkeit besänftigen konnte. Tie Mutter, die zu den Nachlomnien des merkwürdigen Königs von Korsika Theodor von Neuhof gehörte und so deutsches Blut in ihren Adern trug, hat Garibaldi immer wie eine Heilige verehrt. 35cen J£ob glaubte er, auf dem fernen Weltmeer segelnd, durch eine Vision voraus- zuahnen, wie er sich überhaupt durch geheime Zusammenhänge immer mit ihr verbunden wußte. Erst mit fünfzehn Jähren ließ ihn der Väter zur See, und als Schiffsjunge machte er seine ersten Reisen. Während seines Aufenthaltes in Konstantinopel erkrankte er schwer, und in der Stille des Krankenlagers, mit den rückkehrenden Kräften der Genesung ergriff ihn ein tiefer Wissensdur st, eine Trauer über feine Unbildung, sodaß er eifrig zu lesen und sich selbst zu unterrichten begann. 1832 trat et in die sardinische Flotte als Matrose ein. Vom Geiste Mazzinis ergriffen, schürte er unter seinen Kameraden und stiftete eine Verschwörung an. Alles wurde entdeckt. Mit knapper Not gelang es ihm, aus Genua zu entfliehen und sich nach Marseille zu retten. In contumaciam wurde er vom sardinischen Kriegsgericht zum Tode verurteilt. In Marseille konnte er sich durch Mathe- mplikstunden errtähven, so weit hatte er es mit seinem Selbst- studiunc gebracht. Doch nicht lange läßt es ihm Ruhe in solch bürgerlicher Beschäftigung; ihn loctt's in's Wette, nad) Gefahren und Abenteuern. Er verdingt sich zunächst auf einer französischen Brigg, fomunt Yann in d> D.e.i^e deS Beys von Tunis! und kommt tauf einem tuuesischeic Kutter nach Südamerika. Hier fämpst er rym Lwölj Jahn na gegen LMM«: Mh iür ine Abschaffung der Negersklaverei. Zuerst als Kapitän eines Schiffes', dmrn als Führer einer kleinen Flottille greift er in die Aufstände in der Republik Rio Gpande ein. Er wird gefangen genommen, entflieht, wird wieder eingefangen, gefesselt, gefoltert; nach gren- zenlofen Qualen sieht er dem sicheren Tode ins Auge. Und doch entkommt er. Mit einer Bande Freiwilliger zieht er gegen seine Henker; es gelingt ihm, den Anführer, seinen schlimmsten Feind, der ihn zum Tode verurteilt hatte, in seine Hand zu bekommen, er schenkt ihm die Freiheit! Ein ander Mal verbrennt er in höchster Not bc>'chlossen mit Rücksicht auf die derzeitige Lage des Geld- Mrarkts und die zunehmenden Kündigungen von Einlagen Len Zinsfuß bei der städtischen Sparkasse von auf 31/2 Prozent und gleichzeitig auch Lei ausgeliehenen Hypotheken von 4 auf 41/4, sowie bei Faustpfändern von 41/9 auf 43/4 Prozent zu erhöhen. — Zu dem am nächsten Samstag beginnenden Gesangswettstreit ^aben die Universität, die Stadt, das Osfizierkorps, viele Vereine und Private hervorragende Wertgegenstände als Ehrenpreise gestiftet. Die Festhalle geht ihrer Vollendung 'entgegen. Aon der Landes-Universität. Die sonst übliche Jahresfeier der Landes-Universität am Frankfurter Börse, 4. Juli. 1.15 Uhr. Beichsanleihe Gießener Strafkammer. )( Gießen, 2. Juli. Kuppelei. Die Strafkammer verhandelte gegen den Kaufmann und Gastwirt I. E. IV. von B ft dingen, der unter Anklage ge° stellt ist, gewohnheitsmäßig und aus Eigennutz Kuppelei betrieben zu haben. Er ist von zwei Mädchen, die früher bei ihm in Diensten gestanden haben, beschuldigt worden, er habe sie veranlaßt, sich zu den Gästen zu setzen und diese zum Wein- und Sekttrinken zu animieren. , Hierbei kam es zum unsittlichen Verkehr, den der Angeklagte nicht bloß duldete, sondern auch förderte. Der Angeklagte bestritt, von dem unsittlichen Treiben Kenntnis gehabt zu haben, er sucht die Beschuldigungen auf einen Racheakt der Dienstmädchen zurückzuführen, die im Unfrieden von ihm geschieden seien. Die Verhandlung, zu der eine große Anzahl Zeugen geladen waren und die den ganzen Dag in Anspruch nahm, fand von der Zeugenvernehmung bis zur Urteilsverkündung unter Ausschluß der Oeffentlich- kett statt und führte zur Verurteilung des Angeklagten in eine Gefängnisstrafe von 2 Wochen. Die Urteilsbegründung ließ erkennen, haß den Mädchen, denen inbezug auf Sittlichkeit und Glaubwürdigkeit das denkbar schlechteste Zeugnis ausgestellt wurde, trotz ihrer Beerdigung nur insofern Glauben geschenkt werden konnte, als ihre Angaben durch andere Zeugen unterstützt worden sind. Es konnte deshalb nur in einem Fall Verurteilung eintreten und zwar hrelt das Gericht für festgestellt, daß er durch sein Verhalten der Un'zrrcht Vorschub geleistet hat, dagegen hielt es nicht für erwiesen, daß er dadurch einen Vorteil hatte, sodaß nur der § 180 Anwendung fand. nicht zuerkannt wer^n. Von der ju st i sch en Fakultät war die Aufgabe _ , _____ _____ _________ gestellt: „Es soller/die internationalen Verträge zum Schutze zial-Ausschuß der Provinz Starkenburg die Konzession ent- des Urheberrechts/auf ihren strafrechtlichen Inhalt geprüft, bekommen hatte. Da Paul sonach diejenigen Eigen- 27.30 | 140.00 u da der Gemeinschuldner ferne Zahlungsunfähigkeit und lieber- schuldung glaubhaft nachgewiesen und Konkrirseroffnung beantragt hat. Rechtspraktikant S t ef fan in Wöllstein wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderunqen sind bis zum 10. Juli ber dem Amtsgericht Wöllstein anzumeldeu. — lieber den Nachlaß des Johann Adam Hassemer in Dromersheim wurde am 20. Juni, mittags 12 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet Notarratsgehllse Hang in Gau-2lsgesheim wird zum Konkrrrs- verwalter ernannt. Konkursforderrmgen sind bis zum 12. Juli bet dem Amtsgericht Ober-Ingelheim anzumelden. . — Kein Z u ckerr a sfr nerie -Kartell. Am 15. JE sollte dre Generalversammlung der Zuckerrasfinereien zur enb* m r!aLn Beschlußfassung über ein Zuckerkartell stattfindeir. Diese ^erschnmlung rst jetzt abgesagt worden mit der Begründung, daß der der Haltung Englands gegenüber der Brüsseler Zuckerkonven- twn an em Zuckerkartelt überhaupt nicht mehr gedacht werden könne und somit nt "bet Plan eines Raffinerie-Kartells für bnsil kommende Detrrebsjahr gescheitert. ^i" Ü'che " Baumw 0 llmarkt. Tas ^lckerbaubureau der Verernrgten Staaten gibt den Turchschnitts- ftand für Baumwolle mit 72 Proz. an, was gegenüber dem Vormonat eure Bey'erung um 1,5 Proz. bedeuten würde Im Vor- W rm Junr war der Stand 83,3, 1905: 77 und 1904* 88 Proz Segmuber drm Vorjabr zeigt also der jetzige Stand eine Ver- schlechterung von 11,3 Punkten und auch gegen die weiter zurück- lregenden ^zahre bleibt er mehr oder minder lieträchtlich zurück wenn andererseits auch zu beachten bleibt, daß die Anbau- flache st'arke Zunahme erfahren hat. Ter Newvorker Korrespondent der ,,F Z./ meldet übrigens, daß die Richtigkeit des amtlichem. Berichts emigermaßen angezweifelt wird. Man hatte durchweg /6, also eine Besserung um 4,5 Punkte erwartet. Alle Privatschatzungen, wgiar diesenige der Pflanzerverünigung lauten günstiger als die amtliche, und ganz kürzlich erst hatte das Jormal rn Eommeree eine Punktzahl von 74,2 veröffentlicht gegenüber 69 im letz.en Monat. Auf Grund der fetzigen Ziffer glaubt man- nun mit einer Gesamternte von etwas über 10 Millionen Ballen Achten zu dürfen, d. h. mit einem Ertrag, der um rund 3 Mill.? Ballen hinter dem des Vorjahres zurückbleiben würde. Tas obengenannte Blatt macht aber noch darauf aufmerksam, daß alle diese Schätzungen an Zuverlässigkeit recht viel zu wünschen udrig lassen. Es erinnert an die Tatsache, daß im vorigen Jahr Derr Theodor Priee aus dem gleichzeitigen Turchschnittsstand einen Ertrag von etwa 10% Mill. Ballen herausrechnete, eine Ziffer, die „nur' um rund 23/t Mill. Ballen hinter dem wirklichen Ergebnis zurückblieb. Auf die Baumwollbörse hat das Reqie- rungsergebnis einen starken Eindruck ausgeübt und die Baisse- Partei schritt zu Angstiverkäufen, dies und Manipulationen der Haustepartei bewirkten für die verschiedenen Termine eine Steige- rung um 43 bis 52 Punkte. < Landwirtschaft. Petersburg, 2. Juli. Ein Saaten st andsbericht aus den Sch warze n-Erde-Gouvernements vom 23. Juni besagt: Der Saatenstand blieb int wesentlichen im letzten Monate unverändert. Wintergetreide steht unbefriedigend oder schlecht in den Gouvernements Wolhynien, Podolien, Bessarabien und Cherson, außer in zwei Kreisen des Gouvernements Orel. Wintergetreide wurde größtenteils umgepflügt; die Felder sind mit Sommergetreide bestellt. Mittelmäßig steht Winteraetreide in den Gouvernements Kiew, Tschernigoiv, wo es trotz des Mairegens niedrig, dünn und verunkrautet ist; zufriedenstellend und gut in den Gouvernements Njaesan, Tula, Tambow, Kursk, Woronesch und Charkow, im Dongebiet, in Saratow, Pensa, Simbirsk, im nördlichen Samara, in Ufa, in Orenburg. Sommergetreide ist gut aufgegangen, hatte dann unter Kälte und Trockenheit zu leiden; hat sich aber außer int Dongebiete, erholt. Die Aussichten für 9 of,,r . I die Heuernte sind noch unsicher 2. Aus der Physik. Die verschiedenen Methoden gur ==■'■■ ■■ ■'■■■ Bestimmung der inneren Reibung von Flüssigkeiten sollen SpOtf» einer vergleichenden kritischen Besprechung und, soweit sie zu --Fußball. Der „Gießener Fußballklub von einwandsfreien Ergebnissen nicht geführt haben, einer erperi- hatte anläßlich seines 7. Stiftungsfestes 3 fremde Mann- mentellen Nachprüfung unterzogen werden. verpflichtet, wovon jedoch nur 2, nämlich Siegener q ar,,» L m r r • , P* und Budmger F. E. erschienen waren. Am vergangenen ck. ^lus dec klassischen Phtlologie: (^uomodo Samstag trat zunächst der B ü di n g er F. C. gegen die Schüler- poetae Graeci vaticiniis usi sint, enarretnr. Mannschaft des G. F. E. von 1900 an. Das Endresultat war ein 4. Aus der Chemie: Es sind Beziehungen der Lös- unentschiedenes mit 2:2 Toren. Gießen bedrängte seinen Gegner lichk-it verschiedener Stoffe zur Zusammensetzung auch des ^,„bination .wr'Ät währknd"Bü'Nn ^durch7chche Lösungsmillels insbesondere durch eigene Versuche aufzufinden. .Durchbrüche 2 mal erfolgreich ist. Nach der Pause war das Spie^ 5. Aus der englischen Philologie: Das englische gleichmäßig verteilt. Durch einen 11 mir. Ball kann Gießen Verbum nach den Zeugnissen von Grammatikern des 17. unb 2Ieic^-'e^en‘ ^ Gießen sah man gute Einzelleistungen, während 18. ^abrbunderts . Büdingen bsjseres Zusammenspiel vorhanden war. Sonntag w c * sr v f. , . . Mittag traten sich die 1. Mannschaften des Siegener F. E. und Die^Bewerbungslchriften sind vor dem 1. Mai 1908 an des Gießener F. C. v. 1900 gegenüber. Gießen hat hier größten- die betreffende Fakultät einzusenden. teils das Meiste vom Spiel. Bis Halbzeit erringt es 3 Tore — ~---—' —---!----- während der Gegner leer ausging. Stach der Pause erzielt Siegen Sitzung des Provinzial-Ausschusses. infolge zu ipäfeit Angreifens der Gießener Verteidigung sein toifrvpv, q o-iEhrentor. Gießen drückt jetzt größtenteils und kann bis zum Schluß „ a,, f zu — , ö. juiL z wertere Tore erzielen und so seinen Gegner mit 6:1 Toren SU art zu Gießen hatte um bte Erlaubnis schlagen. Bei Siegen war bte Verteidigung sowie der Mittel- zum Betrieb einer Schankwirtschast in dem Hause stürmer gut. Der Gießener Mannschaft schien der vorausgegarigene Marktplatz Nr. 5, in dem seither eine Automatenwtrt- ^all noch etwas in der Beinen zu liegen. Die Mannschaft spielte schäft betrieben wurde, nachgesucht. Tie Stadtverordneten- etwas schlapp, besonders die Stürmerlinie. Auch ließ der auf- Versammlung befürwortete das Gesucb weil es sich um aewelchte Platz eine genaue Kombination schwer zu. Bet nor- bte Fortführung einer bestehenden Wirtjchuft nur tn an- ,n? en ^echaltmyen wäre wohl Siegen etwas unglimpflicher weg» derer Form handele und auch das Großh. Poliz^rawt gekommen. Gießen sprach sich dafür aus. Im Gegensatz hierzu be- Landes schied der Kretsausschuß des Kreises Gießen den Gesuch- # t , steller abschlagltch, mangels Nachweises eines Bedürf- Ko n kur e in H essen. Ueber das Vermögen desKauf- ntsfes. Dec gegen diese Entscheidung von dem Vertreter rcYlc^ ett^ietrT\e Herren-Basar in Mainz, teilen KL__ | Uliternehmers Martin Ahles IN M a i n r wurde am 13. Juni vorm. 117? Uhr das Ko,ikursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt . 217.50 -■ . 117.70 GN,gesandt. Aür Form unb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion b?m gegenüber keinerlei Verantwortung.) Vom türm und boum und anderswa ersehnet rab und nebelkrä, „ des rimpfet sich vil manic bra! So möchte man unwillkürlich in Variation einer bekannten' Dichterstelle ausrufen, wenn es sich darum handelte, das gegenwärtige Vogelleben unserer Stadt und ihrer Anlagen nach seiner hervorstechendsten Eigentümlichkeit zu kennzeichnen. Raben, Dohlen und Krähen dominieren, und widerwärtig erschallt ihr mißtönendes Geschrei namentlich in Teilen der Stadtd die mit den stolzen Neubauten geziert sind. Könnte man nicht den unholden Gesellen energisch zu Leibe gehen, so daß ihre übergroße Zahl recht bald erheblich vermindert würde? Wie stimmt Rabenkrächzen und Dohlenschrei zu dem Fahnenwald und der Girlanden- pracht, mit der gar bald unsere Stadt sich schmückt, um fröhlicher Gaste drängende Scharen würdig zum seltenen Feste zu begrüßen? Ihr hochmögenden Herren in güldenen Ketten, nicht ungehört sind eure Worte von neulich verhallt; nicht lange — und der Augen- scheint wird euch belehren, wie Gießen sich zu der großen Feier zu rüsten versteht. Aber sinnet auch ihr daraus, wie'die Dohlen- und Rabenbrut zu vernichten sei! Wie schade wäre es doch, wenn etwa am Abend des festlichen Bretterspiels ein Krähenschwarm lief) in die Baumkronen am Nelienweg niederließe und durch sein unheilkündendes 6)eknarr den Sinn der fremden Gäste, mehr als erwünscht auf eine von den Stellen lenkte, wo unser Lokalpatriotismus sterblich ist: aus die für schweres Geld frisch weißgebundenen Torbäuser! ♦ Wer tagsüber ein paar nwl den Weg nach den Bleichen antreten muß, ist zu bedauern und am allermeisten sind hier unsere lieben Waschfrauen zu bedauern, denn diese gerade sind es, die diesen in einem jämmerlichen und jeder Beschreibung spottenden Weg tagsüber beschreiten müssen. Ihr Gießener, wenn Ihr mal sehen wollt, mit welcher Rücksichtslosigkeit wir Sachsenhäuser behandelt werden, dann kommt nur bei diesem schönen Welter einmal nach Sachsenhausen, aber den guten Rat müssen wir Euch vorher geben, seht Euch mit guten, wasserdichten und bis über die Knien gehende Wasserstiefeln vor und dann noch, geht recht hoch in Lebensversicherungen, im Falle Ihr im Schlamm' umkommt. Ist es denn mit so großen Unkosten verknüpft, die Straßen und die Fußsteige einer gründlichen Reinigung zu unterziehen? Besonders wäre es am Platze, wenn die Zuiahrtstraße zu den Bleichen instand gesetzt würde, besonders der Teil zwischen den Pimper'schen und Schürz'schen Bleichen, denn hier kann man Kahnpartien machen und gerade dieser Teil ist von der vorjährigen und diesjährigen Ueberschwemmung bös heimgesucht worden. Auch wäre em klein wenig Beleuchtung hier am Platze und sei es auch nur eine Petroleumlaterne, denn daß da hinten bis jetzt noch nichts passiert ist, muß einen wundern. Die Herren Stadtverordneten mögen doch hier einmal geeignete Maßnahmen treffen. Verschiedene Sachsenhäuser. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Zur Kenntnis. Die Herren Emil Beil, Albert Beil, Ernst Beil, Emil Beil je., Montagebeamtcr Bettenhäuster-Darmstadt, Heinrich Kreiling, F. K. Wagner können und sind bereit, an Eidesstatt ju bezeugen, daß die Motoranlage in den mechanischen Werkstätten des Herrn Schreinermeister Beil, Hammstraße, von dem Herrn Stolle, Betriebsleiter des Elektrizitätswerks, persönlich geprüft und in Betrieb gegeben wurde. Hat Herr Stolte nach obiger Erklärung noch den Mut, seine Aussage, die durch Herrn Ober- lürgermeister Mecum in letzter Stadtverordnetensitzung bekannt gegeben wurde, aufrecht zu erhalten, daß richt er, sondern der Jnstallationsmeister Wille die Anlage geprüft und in Betrieb gesetzt haben soll? Are Iereinigung der Mektro-InstallaLionsfirmen in Kielen. I. A.: DV, Sommer-Unterkleider I 4-75 I ylaccoheinden mit farbigen Einsätzen Poröse Hemden, Hosea und Jacken Strümpfe und Socken Korsetten, Handschuhe, Gürtel Kragen, Manschetten, Eklipse etc. empfiehlt zu billigsten Preisen Julius Schulze Krcuzplatz. ZLrbeitsrseer;ehung. Zum Neubau einer NudeLfavrLL für Herrn A. W. Heil, Butzbach, sollen folgende Arbeiten auf dem Submissionswege vergeben werden: 1. Maurerarbeit (ohne Material), 2. Zimmerarbeit, 3. Dachdecker- und 4. Schlosterarbeit (nut Material), 5. Bruchsteinlieferung frei Baustelle am Ostbahnhof. Baupläne und Voranschläge liegen vom 6. bis 8. Juli d. Zs. auf unterzeichnetem Bureau für die Interessenten offen. Zu- schlagsjrijl 3 Tage. 4409 Ä. I. Wentzel. Max ^eissbäcker. Fritz Eccarius Jlluminations-Lämpchen werden zum Universitätsfest geliefert, auch alte frisch gefüllt. Gebrüder Kaufmann, Seifenfabrik Marburger Strasse. Telefon 335 3371 Bestellungen zeitig erbeten. Räumungs-Verkauf Um mit meinem grossen Lager in eingerahmten Bildern vor Eintreffen der Herbstneuheiten möglichst zu räumen, gebe ich dieselben zu bedeutend ermässigten Preisen ab. Otto Hochstätten Selterswe^ 56. Kunsthandlung. Ecke Volksbad. Pferde Versteigerung. Dienstag, den 9. Juli, vormittags 10 Uhr, sollen im Großh. Hofmarstalle, dahier, 2 ausrangierte Landgestütsbeschäler unter der Bedingung des sofortigen Abschlachtens, versteigert werden, lieber das Abschlachten ist ein beglaubigtes veterinärärztliches Zeugnis einzureichen und ist bis zur Einbringung desselben eine Kaution von 100 Mark für jeden zu schlachtenden Beschäler sofort zu hinterlegen. Darmstadt, den 2. Juli 1907. Großherzogliche LandgestüLs-Direktion. von Will ich. d4 Arme Kohlenfeuerung mehr Gesucht General-Vertreter für größeren Bezirk für den Ver> trieb unserer Patent Lvarhciz-Platten, bei deren Verwendung in jedem Oscn u. Küchenherd unter Garantie 40% Brcnnmate rialcrsparnis erzielt mevöen. Glänzende Existenz. Cff. solventer Herren an Ertel'S Patentipardclzplatten VcrwertungS Gc,cll- schaft m. b. H. Berlin 23.__ Wirklich ausgezeichnet schmecken in Würfeln zu 10 Pfg. für 2 Teller Suppe. Nur mit Wasser in kürzester Zeit zuzubereiten. Zch empfehle diefclben icbcrmaim aut bat’ angeley^chs., H. Erle, Wcstanlage -5. C. koch,Berleburg IJpPfinallen erprobten ConslrukHonen zu haben/-?5^^ Verkaufsstellen Nachweis durch die Generalvertriebsstella; ' Kaufen Sie1 in Einschlägigen Geschäften x__9 nü Fg— r- £ ■ Prima neue Holl, Moliheringe, ftSaijes-Hermge, per Stück 9 Pfg., ^eue Kartoffeln per Pfund 9 Pfg. 4330 Jacob Maternuö, Tel. 337. Minikstrasze 22. ÄBIeFariben trocken und extrafein in Oet gerieben. Ltöbel- und sZ-ußbodeu-^acke, Pinsel und Lllal Utensilien jeder Art kaust man am besten und billigsten in der Germania-Drogerie Frankfurt. Str. 39 Telephon 593 NB. SarveugesäKe gratis. Schott's Weinstube to6etr=Ws& U«Mün per Pfund 56 Pfg. reines 14078 ZäMMschuich per Pfund CO Pfg. L. Steinhäuser 27 SelterSweg 27 ■iriin VreH.KIOillist Ziehung der 1. Klaffe am 9. u. 10. Juli empfiehlt Frits Flimm Kerl. Preues. Lotterie-Einnehmer Fernsprecher 237. [4354] Walltorstraffe 63. " Robert Stuhl' Neustadt 21 23 empfiehlt -u billigsten Preisen: [3800 Sommer Hemden und Hautsacken Touristen-Hemden, Unterhosen, Socken Krauen- und Ktnderstrümpse. 4424 G eiff l e r, Gerichtsvollzieher. l^trksfparkülTs Wirken M Samstag den 6. Vormittags 87, Uhr beginnend, im Bahnhofstraße 31, versteigert. Xie machen sind neu. Versteigerung bestimmt. sm«*,.! JslCflen -&er Freitag, dcu 5. Fuli lfd. Is. stattfindendcn lllcUguederoeriammlimg nt uuicrc Kasse nachmittags geschlossen. Gieffen, den 2. Juli 1907. Direktion der Besirkssvarkasse Giehen. Doering. Juli d. Is. „Solmier ;it dienen. Versteigernttst. Im Austrage des Herrn Konkursverwalters I. Löbermann werden die zur Konkursmasse deS Karl Schäfer in Lollar gebö- rrgen Waren, alS: Werkzeuge, Schlösser aller Arten, Fiichbandc, ^angbandcr aller Grützen, Bandeisen, Schrankvcrzicruugcn, Holz- n. Eiscnrechcn, Hacken, Beile. Schippen, Spaten, Kreuz- irakcn, Oicnrcbre, Ofenschirme, Schwämme, Emaille- u. Porzellan, achcn u. v. 8L 42951 Käiißlich Klchei- PrctzisU Solkrit Di*. Bfieyeräroff wohnt jetzt Ziehung 1. Klaeee 217. Lotterie am 9. n. 10. Juli yrtllf P ,10_ Ve *k 71 71 Mr. 5 Mk. 10^rk.Hk.^40^^^^ für Porto 15 Psg. mehr 4972 empfiehlt Bnchacker, Nenen-Bäue 11 ■— ।---Preus». Lotterie-Ei nnehmer. Frits Nowack Kinder-Waschkleides frühere Preise über das Doppelte. 50 bis 80 cm lan.er jetzt Alk. 1.50, 2.-, 2.75 Inventur-Ausverkauf Neu ausgelegt ca. 400 Stück