nahmsweise am treu unb brav im Zeichen des Verkehrs! Wir stehen eben darin, unb kommen nicht recht vorwärts und müssen uns leider ;estehen, daß auch hier das Wort gilt: Stillstand ist Rück- t a n d. Kesstsche Zweite Kammer. R.B. Darmstadt, 3. Mai. Dm Ministertische: Staatsminister Ewald, Finanzminister Tr. Gnauth, Ministerialrat Lorbacher, später Minister Kreußisches Abgeorvuetenyaus. Berlin, 3. Mai. Auf der Tagesordnung steht zunächst die zweite Beratung des Lehrerpenfionsgesetzes. Auf eine Anregung des Abg. Sittart (Ztr.) verspricht Ministerialdirektor Dr. Schwartzkopff, daß dre Schulverwaltung die Interessen der Lehrer wohlwollend prüfen werde. — Mgg. Cahensly (Ztr.), Dr. Lotichius (nl.). Pallas ke (kons.), Dr. v. Campe (nl.) und Kirsch treten ür Anträge ein, welche das Lehrerpensionsgesetz in voll- tändige Uebereinstimmung mit den sonstigen Beamten* lensionsgesetzen brin^n. Mit diesen Anträgen wird der Gesetzentwurf in zweiter Lesung angenommen. Auf der Tagesordnung steht alsdann die „Aenderung des Einkommensteuergesetzes". r । Abg. Kirsch (Ztr.) beantragt, die Bestimmung auf-i zuheben, wonach Arbeitgeber verpflichtet sein sollen, über die Einkommen bis 3000 Mk., dre die Arbeitnehmenden beziehen, der Steuerbehörde Auskunft zu geben. — Die Abgg. Fischbeck (frs. Bp.) und Gerschel (frs. Vp.) beantragen dagegen, die Haushaltungsvorstände zu verpflichten, auch über die Arbeitgeber und über die Arbeitsstätte, an der die bei ihnen wohnenden Arbeiter tätig srnd, Auskunft zu erteilen. — Abg. Dr. Keil (nl.) beantragt in Gemeinschaft mit konservativen Abgeordneten, daß die Besitzer eines bewohnten Grundstückes Auskunft geben müssen über Berufs-, Erwerbs- und Arbeitsstätte der bei ihnen Wohnenden, die Haushaltungsoorstände oder Arbeitgeber dem Gemeindevorstande des Beschästigungsortes auch über die Einkommen der bei ihnen Beschäftigten bis zum Betrage von 3000 Mk. Auskunft zu geben. Abg. v. Hennings (kons.) bemerkt, seine Fraktion müsse den Antrag Kirsch ablehnen. Die Besteuerung des Einkommens solle gleichmäßig und gerecht alle Einkommen treffen, deshalb müsse auch scstgestellt werden können, wieviel Einkommen der Arbeiter habe. Abg. Wolff-Lifsa (frs. Bgg.) wendet sich gegen den nationalckberal-konservativen Anirüg. Die soziale Gerechtigkeit erfordere gerade, daß die Heinen Einkommen weniger scharf heraugezogen würden. Generaldirektor der direkten Steuern Wallach widerspricht der Annahme, daß es die Absicht des Gesetzes ge-- trerben. Staatsminister Ewald wendet sich gegen verschiedene Ausführungen des Abg. Dr. Fulda, die er unter Bezug aus 8 3 des hessischen AuMhrungsgesetzes widerlegt. Gegen die Hinzuziehung der unteren Volksttassen zum Schöffen- und Geschwvrenendienst habe er durchaus .Feine Bedenken, er könne es aber nicht für tunlich halten, vonseiten des Justizministeriums aus an die Ausschüsse Vorschriften bezüglich der Wahl der Schöffen und Geschworenen zu erlassen, auch wenn das von anderen Staaten geschehen fei; das sei nach seiner Auffassung ein Eingriff in die Selbstverwaltung. Die Heranziehung von Landesmitteln für die gewünschte Entschädigung hatte er nicht für richtig; die Frage müsse durch die Reichsgesetzgebung geregelt werden. Im Bundesrat werde er die Sache im Sinne des Ausschußantrages zur Anregung bringen. , . Ter Ausschußantrag wird darauf emstimmrg angenommen. _ , c r. Nachdem Vizepräsident Tr. Schmitt den Vorsitz übernommen, kommt der Antrag des Abg. Reinhart, betreffend Erhebungen über die Zustande in der Heimarbeit im Grotzherzogtrrm zur Beratung. Der Antrag geht dahin, die Großh. Regierung zu ersuchen: „durch die Generalinspektionen alsbald Erhebungen im Lande in die Wege zu leiten unb deren Ergebnisse den Ständen zugehen zu lassen über: 1. die Zahl und das Sliter der in der Heimarbeit beschäftigten erwachsenen und jugendlichen Arbetter unb Arbeiterinnen; 2. über beten Arbeitszeit; 3. über deren Lohn und deren Arbeitsbedingungen; 4. über bereit Wohnungsverhältnisse und deren Arbettsräume. Der Ausschuß stellt dagegen den Antrag, an die Regierung das Ersuchen zu richten, dahin zu wirken, daß dem Bundesrate baldigst ein Gesetz betreffs der Heimarbeit von der Reichsregierung vorgelegt unb der Antrag Reinhart für erledigt erklärt wird. Abg. Reinhart führt aus, sein Antrag gehe von dem Gedanken aus, die vielerlei Mißstände durch gesetzliche Maßnahmen zu beseitigen, die sich jetzt bei den Heimarbeitern vorsinden. In Baden, Bayern unb auch im Reichstage sei die Sache bereits zur Sprache gekommen, unb namentlich in letzterem hätten seine politischen Freunbe schon vor 10 Jahren in die traurigen Verhältnisse der Heimarbeiter hineingeleuchtet. Auch in Hessen herrschten, wie aus den dürftigen Eingaben der Gewerbeinspektion hervorgehe, dieselben Mißstände, wie anderwärts. Die von ihm beantragte Erhebung solle sich nicht nur aus die Lohn- und Arbeitsverhältnisse, sondern namentlich auch auf die Wohnungs- verhältnifse erstrecken. Das Wohnungsgefetz werde einfach nicht richtig zur Anwendung gebracht, es versage sogar in manchen Orten vollständig. Wenn Die Regierung sage, daß die Erhebungen eine große Arbeit verursachen und den Gewerbeaussichtsbeamten zufallen würde, die ohnedies mit Dienstgeschästen überhäuft seien, so hoffe er doch, daß die Regierung bie Aufsicht mit der 3eit, wie in Baden unb Bayern weiter ausdehnen werde. Die Berliner Aüssiellung für Heimarbeit habe sehr ausklärend gewirtt über Den tadt Trier anregen wolle, was um so .lohnender sei, als keine andere Gegend diesseits der Alpen so viele und wertvolle römische Gebäude auszuweisen habe, wie gerade Trier. Die Gründung Triers erfolgte etwa im Jahre 15 vor Ehr. Geb., es war zunächst Provinzialhauptstadt im Lande der Trevircr, die trotz der günstigen Lage im DWseltal in der Nähe der Einmündung zweier wichtiger Seitentäler und am Kreuzungs- unb Ueber- gangspunkt breier wichtiger Straßen nichts vor ben anberen gleichartigen gallischen Städten vvraus'hatte. Erst als Trier im 3. Jahrhundert kaiserliche Residenz wurde, erhob es sich über feine Schwesterstäbte. Aus bieser Zeit stammen auch bie meisten der noch erhaltenen Bauten. Der Redner zeigte zunächst an Hand eines Stadtplans die regelmäßige Anlage der Stadt, wie sie vor einigen Jahren bei Kanalisationsarbeiten festgestellt wurde. Sie hatte vier Tore, von denen bas eine, bie Porta nigra noch sehr gut erhalten ist. Auf ber einen Seite^ ersetzte das Amphitheater eine besondere Toranlage. Auch die Brücke, die bei Trier über die Mosel führt, ist zumteil noch römischen Ursprungs (die Pfeiler). Das befterhaltene Bauwerk aus der Römerzeit ist die Basilika des Konstantin, die jetzt noch der evangelischen Gemeinde als Gotteshaus dient. Auch der Toni besteht heute noch zum Teil aus römischem Mauerwerk. Aus ülyrlid) behandelte der Redner noch die umfangreichen Ruinen des prächtigen Kaiserpalastes und der großen Thermenanlagen, ferner a ls Beispiel der römischen Denknialskunst das bekannte Grabmal der Sekunbinier, bie Jgeler Säule. Profanbauten hat man in Trier bis jetzt feine freigelegt, wohl aber prächtige Villenanlagen bei Nennig, Wittlich usw., bie in ihren Ipärlichen Resten, bie sich zum großen Teil im Trierer Museum befinben, noch erkennen lassen, baß sich hier eine blühenbe unb reiche Kultur befanb unb zur Römerzeit im Moseltal ein Wohlstand herrichte, wie er inzwischen nicht wieder erreicht wurde. — Ter sehr anschauliche und instruktive Vortrag wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. *• Ein neues modernes Geschäftshaus im oberen Seltersweg ist vor kurzem sertiggestellt und bezogen worden, nämlich der an Stelle eines alten Hauses errichtete Neubau des Herrn August Kilbinger. Das von Architekt Meyer entworfene und von der Firma H. Winn u. Co. erbaute stattliche Haus ist dem Aussehen des Nachbargebäudes entsprechend in heller Sandsteinarchitektur gehalten. Es enthält unten zwei geräumige Läden mit großen Schaufenstern m Eiienkonstruktlon. Sehr zweckentsprechend ist namentlich das große, zum Kilbingerschen Laden gehörende Schaufenster, in dem in übersichtlicher Anordnung em ganzes Warenlager Platz findet. Der Laden selbst ist ebenfalls recht praktisch eingerichtet, da die von K. meist in eigenen Werkstätten angefertigten Lederwaren, Handkoffer usw. bequem besichtigt werden können. Der Laden ist sehr hell und wie das ganze Haus mit Dampfheizung und guten Entlüftungsanlagen versehen. Im Hintergrund des Ladens befindet sich der Aufgang zti der reich ausgestatteten Spezialabteilung für Kinderwagen und unter dieser eine größere Werkstätte. Die oberen Stockwerke, die mit einem Erkervorbau versehen sind, enthalten Wohnungen. Eine besondere Annehnilichkeit bringt der Sieubait übrigens für alle Bewohner der Stadt. Die Einfahrt des Hauses bildet nämlich den Anfang eines Privatweges für den Personenverkehr vom Seltersweg zur Süd- Anlage, der in aller Kürze fertiggestellt werden wird. x Burgsolms, 2. Mai. Zu Ehren des aus dem Amte scheidenden Hauptlehrers Kirchhof, der hier mehrere Jahrzehnte in Segen gewirkt, fand gestern ein großes Festessen im Hotel zur grünen Au statt. Die Verdienste diesesi tüchtigen Schulmannes fanden die gebührende Anerkennung seiner vorgesetzten Behörde unb des Königs. Den Lebensabend gedenkt Herr Kirchhof in seinem hier errichteten schönen Alters-- heiin zu verbringen. t Sinn a. d. Dill, 3. Mai. Auf eigentümliche Weise verunglückte in der Doering'schen Fabrik hier der Former Heinrich Eckhardt von Treisbach. Beim Entleeren einer Pfanne, die f l ü s s i g e s E i s e n enthielt, ergoß sich von der feurigen Mafse ein kleines Quantum in einen Schuh des Arbeiters, wodurch^ er sich eine starke Brandwunde am Fuß zuzog. s. W inne n (Kr. Marburg), 2. Mai. Ein seftenes Jubiläum kann am 3. Juli ds. Js. unser Lehrer Fricsleben begehen. An vielem Tage werben es 50 Jahre, baß derselbe Lehrer ist, und ebensolang wirkt er in unserer Gemeinde. Körperlich unb geistig noch rüstig unb frisch versieht Herr Friesleben heute noch sein Amt mit Lust unb Liebe unb stets zur größten Zujriebenheit seiner Vorgesetzten unb bei Gemeinde. Schon jetzt tceffen .Kollegen aus Nah unb Fern, sowie unsere Gemeinde Vorbereitungen, um diesen Tag in angemessener Weise zu feiern, es ift zu erwarten, daß es dem Jubilar, der sich überall, wo er gekannt ist, bei größten Liebenswürbigkeit cr- lreut, an Ehrungen mancherlei Art nicht fehlen wirb.________ Arbeiterbewegung. Berlin, 3. Mai. Die Zahl ber Mai-Aüsgesperrten wirb von den Unternehmern auf über 25000 angegeben. Es louen im Baugewerbe gegen 18 000 Ausgesperrke vorhauben sein. In der Holzindustrie sind alle Arbeiter ans ben Tekldranchcn: Klavier'-- arbeiter, Stockarbeiter, Kammacher, Bürstenmacher usw. emlasjen, bie wiberrechllich am 1. Mai feierten. Auch in ber Metallinbuftrie ist nach ben Mitteilungen von Arbeitgeberseite bie Zahl eine weit größere, als von ben Arbeitern selbst zugegeben wirb. Zeitz, 2. Mai. Auf einigen Gruden des Zeitzer unb Weißenfelser Reviers finb bie Belegschaften wegen Maßregelungen aus Anlaß ber Maifeier in ben A u s st a n b getreten. Dieben Hofen, 3. Mai. Auf ber Grube Havingen bei Kneiillingeu bes Lothringer Hüttenvereins ^irimetz-Friebe sind beute etwa 4 5 (-Bergleute m ben A u 5 st a n b getreten. Die Ursache des itanbeä ift nach einer Mitteilung ber Gruben-Tirekilon in "Die. ,sverjchiebenheiteu übcrbiekürzlich msLebeu getreteueftnapp- jchajtstajje zu wehen. Auch hier verlangen bie Bergleute rüefwiv- feiibe Kraft bei ber Berechnung ber Peniioneu. Sport« — WasbieAuto in 0 bilvennen den Teilnehmern kosten, hat em Pariser Spoitblatt ausgerechnet. Als Grundlage ber Berechmmg finb eie brei großen Aritoinobilreimen in biejem Jahre genommen, Das Kasierpreis-Reunen, bie Targa Florio unb ber Große Preis bes frauzösifcheu 'JlutomobiMilubs. Die Fabrik, die an diesen drei Renueii teiluehmeu will, muß drei verschiedene Wagen erbauen, bie zusammen 75 000 Frks. kosten. Dazu kommen bie Eiujchreibegebühreu, bie für bie Targa Florio 3000, für daß KaijerpreiS'Reimen 90U0 unb für ben großen Preis bes ftauzösijchen Automobil-Klubs 15 000 Frts. betragen. Au Transportkosten der Fahrzeuge nach ben Rennplätzen muß man 15 000 Frks. unb für bie Versicherung 1100 Frks. pro Fahrzeug rechnen.^ Berechnet man mm, baß sich nunbeftenS sechs große Automobil-Fabriken an ben genannten Rennen beteiligen, jo wirb ein Vermögen von nahezu fünf Alillionen babei au'gewenbet. Märtte. Gießen, 4. Mai. Marktbericht. Auf heutigem Wockenmarkte fofteten: Butterpr. Psb. 1.05—1.15 Alk., Hühnereier 1 St. 6—7 Vfg., 2 Stet. 00-00 Pfg., Gäiijeeier 10-00 Psg., Emeueler 0 Pfg., Käje pr. Stck. 6—8 Pf., Käjematle 2 Stck. 5-6 Pig., Erbjeil p. Pfb. 18-24Pfg, Liilfen p. Pfb.25-40Pfg., Tauben pr.Pr.0,80—1,00Alk., Hühner pr.Sy 1,00—1,60 Alk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Emen pr. Stück 1,80—2,20 Alk., Gaufe pr. Pib. 00—00 Pfg., Lchfeufleijch pr. Pfb« 82—88 Pfg., Kuh- unb Ruibsteijch pr. Pfund 80—82 P,g^ Schweinefleisch pr. Pfund 70—80 Pfg., Schivemesleijch, gejalzen, pr. Pfund 84 Pfg., Kaldsteiich pr. Pfb. 80—90 Pfg., pamnielfieijü) pr. Psuiid 6^—84 Pjg. Weljche per Pfund —.— Kartoheln pr. 100 Kg. 7,50—8,— Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Aepjel per Zetitner *20 bis 25 Alk., in Körben 00 Pfd., Rüffe 100 Stück 50—00 Pfg., Birnen per Pjd. Alk. 0L0—0.25, per Ztr. 9—15 Alk., Weißkraut per Stück 15—30 Pfg., per Zentner Alk. 0.00—0.00. — Marttzeit von 7—1 Uhr. EingejunSt. (Für Form unb Inhalt auec -.uii c. Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Redaktion Dem L-wlilum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Nachdem bie Frage der Theaterzüge durch bie Mitteilungen bes Herrn Abg. Köhler un Gieß. Anz. einmal zur Sprache gebracht worben ift, bürste es au ber Zeit fern, auf bie ungünstige Verbindung des D i 111 a 1 e s mit Gießen — soweit der Abend tu Betracht kommt — hiuzuweljen. Kein Bewohner der „Till", aljo aus ben Orten Ehrmgshaujen, Herborn, Ttlleuburg unb jämtlichen kleineren Orljchauen, m benen auch nicht lauter Bauaujen wohnen, ist, wenn er nicht in Gießen übernachten will, in ber Lage, das Gießener Theater zu befuchen. Es läge deshalb wohl im Interesse der ganzen genannten Gegend, um Einlegung eines Theaterzuges (von dem man bisher nur immer munkeln hörte) zu petitionieren. Vielleicht regen diese Zeilen kunstfreimdliche Persönlichkeiten zum Vorgehen an. Ich selcht stehe natürlich zum Alittun zur Verfügung. Aber auch die Stadt Gießen hat offenbar ein großes Jmereffe daran, baß ihr neues, schönes unb — teueres Theater nicht für einen großen Teil ihres „Hluterlaubes" (im guten Sinne) gesperrt werbe. Deshalb bürste auch eine Fürsprache ber Gießener Stabtoerwaltung an zustanbiger Stelle dem allseitigen Interesse bienen. Jetzt gehen aui ber Kölner Strecke abenbs Zuge ab um 6.07 (Schnellzug), 6.12, 8.05, 10.08 Uhr. Zwar ist ber letzte em Aujchlußzug an ben Frcmliurter Schnellzug. Ta er aber nur bis Betzbori läuft unb formt als Anjchluß nach Köln nicht m Frage kommt, könnte er gut jo jpät gelegt werden, baß man ihn aus dem Theater noch bequem erreichen könnte. Taß man damit auch vielen aut Gießen angewiesenen btlbungsöurftigen Menschen ben Besuch ber in ber .Metropole" jo häufig gebotenen Vorträge u. s. w. ermöglicht, jet ebenfalls noch auSgejprocheu. Dr. Liebe, Walbhos Elgershausen. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse. 4. Mai. 1.15 Uhr. 3>j0/e Reichsauleihe . 95.20 3% do. . . 83.95 3ya°l0 Kousols .... 95.25 3% do. .... 83.90 3^°/0 Hessen . . . 93.50 o^°l0 Oberhessen ...-- 4% Üesterr. Goldrente. . 99.10 4‘/t % Üesterr. bilberrente 100.00 4% Ungar. Goldrente . . 94.25 4% Italien. Rente . . . 102.80 356 Portugiesen Serie 1 . 67.60 356 Portugiesen „ 111 68.50 45$ °/0 russ.Staatsanl. 1905 91.45 456% japan. Staatsanleihe 93.00 456 Conv. Türken von 1UU3 94.00 Türkenlose ... . . 142.50 456 Griech. Mouopol-Anl. —.— 4 56 äussere Argentinier 86.35 3°/0 Mexikaner . . . 65.20 4>» °/0 Chinesen .... 96.80 Aktien: Bochum Guss.....231.30 Buderus KW ... —.— Tendenz: fest Berliner Börse, 4 Canada E. B......177.30 Darmstädter Bank . . . 133.50 Deutsche Bank .... 228.90 Dortmunder-Union C. . . 79.30 Dresdner Bank .... 144.6b Tendenz; fest. Elektriz. Lahmejer . . . 128.20 Elektnz. Schuckert . . . 113.00 Eschweiler Bergwerk . . 233.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 200.00 Hamburg - Amenk. 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Stiirturuen am Aftttwoch, 3. oonderFraucnabteilung am Donnerstag 4. von der akademischen- und der Mäuuer- Rrege am Dienstag unb 5. von den Riegen der Studenten am Montag, Dienstag und Dciitmoch. Das volkstümliche Turnen beginnt an allen Abenden um 7% Uhr, das andere Turnen um 81/, Uhr pünktlich in der Turnhalle des Realgymnasiums Ecke Ludwtgstrahe und Bismarckstratze. Anmeldungen werden an den Turnabenden durch die Turnwarte und. sonst schriftlich durch den L Sprecher Rechtsanwalt Kaufmann sowie den 1. Schrtftführer Karl Lang entgegengenommen. Der Voranschlag für 1907/08 liegt hei unserem L Schriftführer Karl Lang, Atarktstratze vom 6. bis 13. Mai 1907 zur Einsicht ofien. Die Kneipe besindet sich vom 16. Mai ab im Hotel Einhorn, woselbst auch für uns ein Stammtisch belegt ist. v*l5 ___________Der Vorstand des Männer-^Luru-Dereius Giehen. Auf Obiges bezugnehmend, gestatte ich mir einem geehrten Publikum, Vereinen, Korporationen etc. von Giehen und Umgegend mein Lokal in empfehlende Erinnerung zu bringen und bitte das Herrn Kuhnd entgegengebrachte Vertrauen auch auf mich zu übertragen. Zur Abhaltung von Vereinsfestlichkeiten, Sommersesten, Kinderfesten etc. ist der zur Verfügung stehende grohe schattige Garten sehr geeignet. Zum Ausschank gelangt vorzügliches Bier aus der Union-Brauerei Bichler, sowie Münchener Löwenbräu. — Weine nur erster Firmen in naturreiner Qualität. Täglich Kaffee und frischen Kuchen. 3141 Indem ich bestrebt sein werde, durch reelle Geschäftsführung bei aufmerksamer Bedienung die Zufriedercheit meiner werten Gäste zu erwerben, bitte ich um geneigten Zuspruch. Hochachmngsvoll Georg Kuhl, Langjähriger Pächter des Kolosseums in Mannheim. Geschäfts-Uebergabe und Empfehlung. Meinen werten Gästen, Vereinen, sowie dem verehr!. Publikum von Giehen und Umgegend zur gefl. Kenntnisnahme, dah ich die seit 11 Jahren innegehabten Lokalitäten Zwr schönen Aussicht Herrn Georg Kuhl übergeben habe. Indem ich für das mir entgegengebrachte Wohlwollen bestens danke, bitte ich dasselbe auch meinem Nachfolger übertragen zu wollen. Hochachmngsvoll Albert Kuhnd. J. Jttmann Giessen Plockstrasse 14 und 1(1 Zu haben in verschiedenen Grössen von MkS.50.an bei: Ludwig KrOL, Plockstrasse 10. ßerzogl. Baugewerkscbuk Bolzminden C'Tb3L.t ‘ na fiochbau oj Tierbail. 7-> L. Hacninmm. . Srmüer. 4. April. Wtrunter. 14. Oft VerpflegungScmftalt. Reifeprüfung. ________________________________hv80U_________ Perle de* Odenwald*. Luftkurort Lindenfels &• HOTEL ODENWALD, Bes : A. Vogel. Erstes u. grösstes Hötel am Platze. Elektr. Liebt. Volle Pension 4—5 Mk Telefon 9. Schöne Säle für grössere Gesellschaften, angenehmes Absteigequartier f. Touristen. 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