kr. 803 Zweites Blatt 157. Jahrgang ttlcbeOtf mtt Nu4nahme bet Vonm^g». General-Anzeiger für Gderyeffen Interesse an der Stabilität der Verhält sse an der Stabilität der Verhält- treues Glied in der Eutivickelung der deutschen Volks- und es. ist. absolut uuzutrejfend, in der Lat-straft und Wehrhaftigkeit an höchster Stelle zu verjchajselu nisse, 97.10 97.10 97.10 97.30 97.50 90.00 90.00 90.00 Der tag' das erfolgte austritt zu verzeichnen. Tas Befinden des Regenten ist zufriedenstellend und unbedenklich. Hebet die nät)ere Ursache des Unfalls ist nichts bekannt. Vermutlich hat der Regent jedoch e inen kleinen Schwächeanfall erlitten, wie solche das hohe Greisenalter mit sich bringt, und von denen der Regent auch schon in früheren Jahren mehrmals befallen worden ift. politisch« Lagerschar». Ein Unfall des Prinzregeruen von Bayern. greise Prinzregent von Bayern hat sich am Mon- rechte Handgelenk verstaucht. Im Lause der Nacht unter ziemlich heftigen Schmerzen ein Exsudatsim Handgelenk. Fiebererscheinungen waren nicht ** Deutsches Turnfest 190S in Frankfurt am Main. Der Ausschuß der Deutschen Turnerjchast hat einstimmig beschlossen, den Kaiser um Uebernahme des Protektorats über das deutsche Turnfest in Frankfurt a. Wck zu bitten. Grund des Beschlusses ist der herzliche UNÜ dringende Wunsch, der vaterländischen Turn- sache die langverdiente Anerkennung als wichtiges und Di» „Otetzener Anntttendlötler" werden dem ^Unzel^er' otcnnal wöchentlich bergelegt, bafl „Krdsblafl |üi Öen Krcb Hiehrn" zweimal wöcheniltch. Der . hesstsche Landwirt" erscheint monatlich einmal. Todesfälle. Wie der „Regensb. Anz." meldet, ist der frühere Präsident der Kammer der Reichsräte, Gras Lerchenseld aus Köse ring am 24. b. 9JL mittags gestorben. Am gleichen Tage ist auch der Ches des bayerischen Generalslabes, Generalleutnant Ritter von Endres, nach längerem schweren Leiden gestorben. Der General der Kavallerie und Generaladjutant Frhr. v. M a l t z a h n ist Dienstag nacht in Berlin gestorben. lieber zahlreiche Verhaftungen ausländischer Arbeiter im Ruhrgebiet wird telegraphiert: Nachdem am Sonntag italienische Arbeiter im Betriebe der Friedrich-Wilhelmshütte bei Mühlheim a. d. R. erhebliche Verwüstungen angerichtet hatten, wurden gestern mehrere Dutzend Italiener verhaftet, da infolge der Stillegung eines weiteren Hochofens befürchtet werden mußte, daß fremdländische Arbeiter noch weitere Exzesse verüben würden. Auch in der verflossenen Nacht nahm man ruhestörende italienische Arbeiter fest, so daß gegenwärtig etwa 40 Italiener sich hinter Schloß und Riegel besinden. 2lu$lan0« Wien, 26. Dez. Wie in Parlamentskreisen verlautet, wird nach Neujahr eine Rekonstruktion des Kabinetts Beck erfolgen. In tschechischen Abgeordnetentreis en hegt man die Erwartung, daß im Sinne des deutsch- tschechischen Ausgleichs die Tschechen ein weiteres 'Portefeuille im Lab inert erhalten werden. — Wie das „Fremdenblatt" meldet, werden die Delegationen am 15 Januar in Wien ihre Beratungen auf nehmen. Budapest, 26. Dez. Dem Pester Lloyd zusoige werden die Ausgleichsgesetze am 30. Dezember sanktioniert werden und am L Januar 1908 in Kraft treten. Haag, 26. Dez. Das gesamte Kabinett hat seine Demission eingereicht. Die Krise ist bekanntlich durch die Verweigerung des Kriegs-Budgets herausbejchworen worden. Tie Königin Wilhelmine hat die Temission des liberalen Kabinetts angenommen, nachdem sie eine längere Unterredung mit dem Kabinettsches gehabt hat. Lissabon, 26. Dez. Laut amtlicher Verfügung sind die Wahlen zur Deputierten lamm er auf dem 5. April n. I. anberaumt worden. Petersburg, 27. Dez. Im Appellhofe begann das Gerichtsverfahren gegen 169 Deputierte der ersten Reichsduma wegen der Wiborger revolutionären Aufrufe; sie bekannten fidj sämtlich als unschuldig. Tie Hauptanklage stützt sich daraus, daß die Angeklagten die Verbreitung jenes Aufrufs veranlaßten. Peking, 25. Dez. Die Regierung veröffentlichte gestern ein Edikt, in dem die Einführung einer Konstitution angekündigt wird. Die Regierung bereite dieselbe vor, könne jedoch den Tag der Einführung noch nicht angeben, diese müßte vielmehr schrittweise erfolgen. Freitag 27. RotattsnSdrutk und Wt Universität^ - Buch- und Stein R. Lange, Gießen. ”■■■■!■ ges an sich, denn so lange Larisgemeinschaften bestehen, |tnb in ihnen natürlich auch Kündigungsfristen vorgesehen, h> von denen bald die eine bald die andere Partei Ge- 1 brauch macht. Nichts aber wäre verkehrter als daran den Schluß aus Streik oder Aussperrung zu knüpfen. --rrl. k 125 Redaktion, Exvedüwn und Druckerei . . . strafte 7. Expedition und vertag e4905 . Redaknon:«-^ 111 TeU-Adr^AnzeigerGi • ' *'6*. Au» Stadt «nS Lanö. G> ie]5en, 27. Lez. 1907. ** Lehramtspersonalien. S. K. H. der Gr o st» Herzog haben die Lehramtsaffcssoren Mlh. Kloos zmn Oberlehrer an der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg, ldonr. Richter zum Oberlehrer an der Realschule und dem.Progymnasium zu MZey, Wikh. Schuchmann zum Oberlehrer an ter Realschule zu Heppenheim und Emil Kohl zum Oberlehrer an oent Realgymnasium Zu Mainz, den Oberlehrer an dem Lehrerseminar zu Fried- derg Gg. Schaff n i t zum Oberlehrer an der höh. Bnrger- schule zu Babenhausen und den Bildhauer Karl Huber aus München zum Haupttehrer an oen Technischen Lehranstalten in Ossenbach a. M. ernannt ** Steuerpersonalien. S. K. H. der G r o ß h e r - zog haben den öievisconskontrolleur bei dem tzauptsreuer- amt Mainz Karl We 5 p zum Buocharter bei der Haupr,laats- kasse, den Bezir ts las s ea st tstenten bei der Bezirks lasse Mainz I Aitton Kopp zu Mainz zmn Bezirks kassier der Bezirkstasse Grebenhaul; den Regt-erung<>ch,est'or Lt-Üh. Schul aus Darmstadt zunr Beziiusrafseas,menken bei der Bezirksrasse Mainz II und den Finan^asp dränten Aug. Reuntng aus Nidda zum Bezirkskasseäsjtpenten bei der Bezirlstastc Mainz I ernannt. — Er lebigt ist die Stelle eines Revis ions- kontroileurs und eine Hanptsteueramtsdteners'teLle, tzewL bei Großh. Hauptfteueramt Mainz. ** E i n G i e ß e n e r E r s i n d e r. Wie wir dem Reichsanzeiger entnehmen, wurde dem Ingenieur Peter Lahr in Siegen (einem Sohu des Rentners PH. Lahr hier) ein Patent für einen Straßeusprengwagen mit Saug- und Druckpumpe erteilt. ♦* In Amerika verstorbene Hessen. Wilhelm Schmidt aus Windecken, 87 Jahre alt, zu Louisville Ky. (ein Hanauer Turnerjreijchärler von 1848). — Joh. Klein st über aus Steinbach i. O., 80 Jahre alr, zu Wilmington, Del. von der Arbeit grünblici) auszuruhen, uud sich dann entweder seßhaft zu machen oder, sobald die Konjunktur jenseits des Ozeans sich günstig gestaltet, wieder nach den Bereinigten Staaten zurückzukehren. Ueörigens hat in der letzten Woche die Rückwanderung schon wesentlich abgenoniinen, woraus sich ergibt, daß es einem großen Teil der Rücklvanderer in der Hauptsache auch darum zu tun war, möglichst zum Weihnachtssest daheim zu sein. An der Beförderung der Massen Haven die beiden großen deutschen Dampsschtfsslinien erheblichen Anteil gehabt; so hat z. B. der Norodeutsche Lloyd in den letzten zwei Monaten die ungewöhnlich große Zahl von 20 MO Personen im Zwischendeck zurückbefördert, ganz abgesehen von den zahlreicheii Bessersituierten, beiien ihre Mittel es gestalteten, die Ueberfahrt über den Ozean in der zweiten Klasse der Dampfer zu machen. jache, daß in einzelnen Städten die zurzeit bestehen Tarifverträge von den Arbeitgebern gekündigt toori sind, das Signal einer allgemeinen Aussperrung zu sehe.----! Tic Kündigung der Verträge hat durchaus nichts Ausfällig p,c Kuckwandcruug aus betry richt tßkli Stauten von Nordamerika. Die diesjährige starke Rückwanderung besonders der flavischen und romanischen Rassen aus den Bereinigten Staaten bon dkordamenka in ihre Heimatsländer gibt zurzeit vielfach zu Betrachtungen über die Ursachen dieser Erscheinung, sowie über die soziale Lage der Luruckkebrenden Anlaß, die jedoch nicht immer zutreffend jinb und oft aus falschen Voraussetzungen beruhen. Die Ursachen der Rückwanoerung, die keineswegs eine neue tzrscheiuung ist, wie vielfach angenommen wird, sind äußerst verschiedene. In jedem Jahre lehren Tausende in den letzten Wochen vor dem Weihnachtsfeste von drüben zurück, um in der alten Heimat im Kreise chrer Verwaiidten und Freunde die Feiertage zu verleben, während ein anderer iehr erheblicher Teil — nach Art der „Sachsengänger die geschüftsstilleren Wiutermonate daheim verbringt, um un Frühjahr wieder an die Stätte seiner Arbeit in der neuen Welt zurückzukehren und feine Arbeilslrajt lohnend verwerten. Herr Gustav Schtvab, der bekannte Gerieral- Vertreter des Norddeutschen Lloyd in Newyork, der mit den Ein- und Auswawderungsverl-altnissen in den Vereinigten Staaten aus Grund eingehenden Studiums und durch seine persönlichen Erfahrungen gründlich vertraut ist, uud alle ihre Phasen ausmerksam verfolgt, führt die gegenwärtige starke Auswanderung als die beste Widerlegung der Theorie an, daß die DampfschiffahrtSgesell- jchaften für die starke Einwanderung verantwortlich [eien »üb fügt hinzu: „Die gegenwärtige Auswanderung aus den Vereinigten gtaaun demonstriert die Tatsache, daß die Einwanderung sich selbst reguliert Wenn die Zeiten gut sind unb Arbeiter verlangt werben, kommt der tzeimatsmude in unser Land nnb wenn man hier feinen Gebrauch sür (eine Arbeit hat inb die Zeiten schlechter werden, dann kehrt er in seine Heimat zurück. Unb dies ist nur natürlich, beim bei bei Schließung einer Unmenge von Fabriken, bei. der uin|tellnng von Eiseiibahn-Bauten und all der Industrien, die bavou ui Miiteideuschajt gezogen werden, kommen viele der Bor- Vtüe., die der Einwanoerer hatte, in Wegsall." Ganz unmotiviert, ist die Aujsasjung, der man vielfach im der Pvejje begegnet, daß die Rümvanderer größtenteils mittellose Leute feien, die, durch ihre Entlassung brotlos geworden, aus VLot in ihre Heimat zurüürehrten. Bei leer iveir überwiegenden Mehrzayl ist gerade bas Gegenteil i»er Fall. Freilich gibt es eme ganze Anzahl Leute, denen u bei der strengen Handhabung &r amerikanischen Ein- lvanberungsbestinimungen überhaupt nicht gelungen ist, । Eingang ui die Bereiiiigten Staaten zu finden, die vielmehr bei ihrer Lanoung auf der Auswandererstatioii Ellis . Island von beit Einwanberung sbehörben zurückgeschiut sind. ! Die Zahl dieser Leute macht aber einen bersch>mndenbeu. i rdruchteil der Nückwanderung aus. Mittellosigkeit, ägyp- lische Augenkraitlheit (Trachoma), körperliche Gebrechen 2C. i ini> die wichtigsten Momente, wegen derer den damit Be- tzajteten der Einlaß in die neue Wslt versagt luirb. Daß solche Leute, oft jeglicher Mittel entblößt, nach einer ver- Debltchen Reise über den Ozean wieder zurückkehren nürsjen, ist eine bekannte Tatsache, die allen nur mit wenig Gelb Ausgerüsteten Auswauoerungslustigen zur Warnung dienen i ollte. Es ist möglich, daß von solchen Einzeljälten auf die finanzielle Lage des Gros der Zurückkehrenden geschlossen wird. Das aber tryft, wie gesagt, kRneswegs zu. In ameri- kartischen Blattern werden ungeheure Summen genannt, bie. von dort beschäftigten ausländischen Arbeitern jährlich verdient unb nach Hause gesaicdt werben. Wir fefjen hier Don der Wiedergabe bestimmter Zissemt ab, da sie nur auf Schatzungen beruhen und die Zuverlässigkeit solcher Schätzungen nicht ohne weiteres zu beurteilen ist. Das aber (steht fest, baß es sich um viele Millionen handelt, die den Lluslanbern ui den Bereinigten Staaten als Lohn für jieißige Arbeit zufallen. Was weiter die Zahl der Rückwairderer, die in den letzten Monaten ans den Bereinigten Sraaten in ihre Heimat Kurückgekehrt sind, anbetrifst, jo find in der Presse vielfach durchaus unzutreffende Angaben darüber verbreitet, tiine in diesen Tagen durch die Blätter gegangene New- Zorker Korrespondenz wollte wissen, daß m den letzten drei Monaten nicht weniger als 7aO DUO Ausländer Amerika verlassen haben, um von amerikanischen Häien aus nach 'Europa zurückzukehren. Auf Newhorl sollten allein 500 000 «entfallen. Diese Zis fern geben, wie „Ter Leuchtturm", das Organ des Vereins der Reeder des Uncerw es ergeb ietes Mreibt, em abjoiut unrichtiges Bild. ^Nach der amtlichen a in e r i l a n i ( a> e n Statistik hat die Zahl der Rückwanderer (Zwischeiw'eckspassagiere) vom 1. Januar bis zum 5. Dezember b. I. 483 442 betragen, bis zum 7. November waren 363 77b in diesem Jayre zur irrige kehrt, so daß im November d. I. rund 120 000 Personen Newyork verlassen haben. Tie Statistik Vom 10. Oktober d. I. gibt 313.705 Rückwanderer an, oie vom 5. September 2a8 l68, kvoraus hervor geht, daß im September etwa 55 000, im Ctiober 50 cOü Personen zurückgewandert sind. Im ganzen ergibt sich a!lso für die letzten Drei Äkonate (Anfang Sep- tSntber bis Anfang Dezember) eine* Ruckwandererziffer von 225 000. Im Jahre 1906 betrug die Zahl der Rückwanderer bis zum a. September 198 297, d. u etwa 60 000 weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres- 1907; bis zum 5. Dezember 19u6 flieg die Gesamtziffer auf 315 708, d. i. 167 73e weniger als iu 1 -07. In lanbwirtschaftlichen und industriellen Kreisen Deutschlands bejieljt nun angesichts der großen Zahl der Rückwanderer vielfach die Annahme, daß den Helin- lehrenoen gute Arbeitsgelegenheit willkommen sei, rote aus vielen Zuschriften, die an die DampfschijsayrtS- gefell,haften gerichtet find, hec-vorgeht.. Es ift bereits wtederyotk baru*.i.( *..igewicjeu, oajj oiese Rückwanderer, unter oenen übrigen^ otc Reichs deutsch en der Zahl nach gar nicht m Betracht kommen, er,ahrungsrnävig so schnell wie möglich nur aut dem kürzesten Wege in iyre außerdeutsche Heimat zurüazukehren wünschen, um jlch hier, wo sie nut ausreichenden Gelbmitteln ein treff en, zunächst Vom Floiteuverem. Ter Präsident der Deutschen Kolonialgesellschaft Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg hatte bekanntlich die Abteilung Berlin wegen Einberufung der Berjammlung, in der die Flottenpolitik der Regierung kritisiert und der Rücktritt des Prinzen Rupprecht von Bayern als ein belangloses Ereignis behandelt wurde, öffentlich scharf getadelt. Hierauf hat nun die Abteilung Berlin der Deutschen Kolonialgesellschaft am 21. Dezember einstimmig beschlossen, gegen diese Zurechtweisung „auf statutenmäßigem Wege Abhilfe" zu suchen. Ans Wunscki des Kaisers soll jetzt übrigens von feiten des bayerischen Landesverbandes an die einzelnen Unterverbände das Ersuchen ergangen sein, man möge doch bis zur Wcksprache des Kaisers mit dem Prinzen Rupprecht, der zu Neujahr nach Berlin kommt, jede Kundgebung vermeiden und Austrittserklä- rungen hintanzuhalten suchen. Ter Kaiser hat kürzlich mit dem Prinzen Ludwig in Berlin über den Zwiespalt wiederholt Unterredung gepflogen. Der Inhalt der Unterredungen entzieht sich selbstverständlich der Oef- feutlichkeit. Doch kann bestimmt versichert werden, daß der Kaiser den Eifer des Herrn Keim für die Flottensache nicht als Entschuldigung für dessen Vorgehen an sieht. Dem Kaiser liegt ein gedeihliches Einvernehmen von Nord und Süd zu sehr am Herzen, als das er es durch einen einzelnen stören ließe. * Die systematische Beunruhigung des deutschen Baugewerbes und der Oesfentlichkeit durch die Behauptungen einer von den Arbeitgebern zum Frühjahr nächsten Jahres angeblich beabsichtigten allgemeinen Aussperrung ist, wie wir aus Arbeitgeberireijen erfahren, vollkommen unbegründet. Bekanntlich besteht im Baugewerbe wie in zahlreichen anderen Handwerken und Jnbustrien vielfach der Brauch, die Arbeitsbedingungen durch Tarifverträge, also durch Abmachungen zwisa)en den Organisationen der Arbeitnehmer und denen der Arbeitgeber zu regeln. Um bet Tarifvertragsidee im Interesse des sozialen Friedens eine kyeitare kräftige Stütze zu geben, hat der Deutsche Arbeitgeberbund für das Baugewerbe vor kurzem die Einführung eines Normal-Vertrages be- (chlossen. Durch dieses Tarifmuster, das jelbjtverftänd- iich der Berücksichtigung lokaler Wünsche breitesten Raum lüßt^ soll lediglich der Zersplitterung in der Formulierung der grundsätzlichen Bestimmungen vorgebeugt werden und im wohlverstandenen Interesse beider Arbeitsparteien, der Arbeikgeberjchaft und der Arbeitnehmer, die Einheitlichkeit der baugewerblichen Tanjverträge gefördert werden. Ter Deutsche Arbeitgeberbund jür das Baugewerbe, der besonders in den letzten Jahren eine rapide Zunahme zu verzeichnen hat und gleich den zentralen Arbeiterorgaui- lationen auch seinerseits über einen mitbeskimmenben Einfluß aus bem baugewerblichen Arbeitsmarkt verfügt, kommt mit biejein Vertragsmuster den Wünschen dec Arbeitnehmervereinigungen entgegen. Damit ist zugleich aus- gejprochen, daß den Arbeitgebern jeder aggresjioe Gedanke jernliegt; das Baugewerbe kann wie jedes andere nur gedeihen unter den Segnungen des Friedens, unter dem einträchtigen Zusammenarbeiten aller in ihm tätigen Artz eits ja ktoren. So Hatzen auch die Arbeitgeber das größte - < Kommanditen: Baden - Baden Essen ä. Ruhr Direktions-Telefon Nr. 168 Kasse-Telefon Nr. 2089 806 8 i b ffl ! Mh Statt Karten 09626 Einsegnung findet daselbst l/4 Stunde vorher statt. [D’V, Uli d51/,; ,4 1 b ■4 Jl Ü X ß < K S X 15 Jl eti 'Kl hi L ü :i ir !2 K- M ft LI Ü iü X£ di j. K Helene Schmittdiel Ludwig Hilb Verlobte. Giessen, Weihnachten 19(97. U L< jÜ 5 M üöubv Mittag 2 Uhr entschlief sanft nach schweren Leiden mein herzensguter, heissgeliebter Gatte, unser Vater, Bruder Schwiegersohn und Schwager Or« med. Carl Stob wasser Kitter pp. zu Gotha im fast vollendeten 52. Lebensjahre. Gotha, den 24. Dezember 1007. Empschle für den Wiutcrbc- bfltf: 6757 Kohlenfüller Kohlenkasten Feuergeräre Ofenschirme Wärmflaschen Feueranzünder Ludwig KröBI »Spezialgeschäft für Küchen- u. Hunsgcräte. Plcckslrabse liö. Mitteldeutsche Creditbank . Filiale: Giessen «WM» I? gegenüber der Johanneskirche Jotaiiessta 17 '-D • I jüö 1 6 Aüeiniger Verlauf in Flaschen bei 779t Wilhelm Mayer, zlchr-Mk 27 Jedes Quantum wird jrei >nd Haus geliefert. „Hotel Einhorn“ Dies zeigt an, zugleich im Namen der tieftrauemden Verwandten _ die tiefgebeugte Witwe Adele Stobwasser geb. hemme. Gotha, Berlin, Wernigerode, Kiel, Giessen, Kleve. Die Beerdigung findet Sonnabend, den 28. Dezember, nachmittags 3 Uhr, auf Friedhof V hierselbst statt. Todes-Anzeige. Christian Karl Kalbfleisch nach kurzem aber schwerem beiden im Alter von 2 Jahren sanft entschlafen ist. Ilm stille Teilnahme bitten Die trauernden Hmterbliebenenc . Karl ttaU>fleisch und Frau. Greben, beu 27. Dezember 1907. Die Beerdigung findet Samstag um 3 Uhr vom Portal des neuen Friedhofs aus statt. ÄA Niederlassungen in Frankfurt a. Main — Berlin — Wiesbaden — Nürnberg — Fürth — Wetzlar — Marburg Höchst a. Main —- Offenbach a. Main. Kommanditen: Baden-Baden __ Fc®ö« o rr..u_ München M AI El |t GL I* Statt jeder besonderen Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass Dienstag, am 24. d. Mts., nachmittags zwischen 3—4 Uhr, mein lieber,’ aUter Mann, der treubesorgte Vater meiner Kinder ' ö Regieramgs8*aat Br. Otasstow Metzler aus dem Leben geschieden ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen : Frau Marie Mets Ser geb* Walz. Darmstadt, den 24. Dezember 1907. . . „Die Beerdigung findet Freitag, den 27. d. Mts., nachmittags 3 Uhr von der rnedhofskapelle aus statt. Bekanntmachung. ._ Die von der laud- und forftwirtfchaftlicdeu ^erufduettoffeit (^enebnUChPsllchtvcrstcheruuüeaustatt tritt, sobald die Veneyrrugung des Bundesrats erteilt ist, aller ämrausu«fit nach nut dem 1. Januar 1908 in Wirksamkeit» Vom Vorstand der bF*^'^W,'.CT — WÄC* ' Bürgermeisterei (Sieben. _ Ä V.: Keller. Erledigung sämtlicher in das Bankfach einschlagenden Geschäfte. Eröffnung laufender Rechnungen mit und ohne Kreditgewährung zu den kulantesten Bedingungen. Provisionsfreie Checkrechnungen. Beleihung von Wertpapieren. Trassierungen, Cheks, Anweisungen und Kreditbriefe auf alle grösseren Plätze des In- und Auslandes. Auszahlungen an allen grösseren Plätzen des In- und Auslandes. W echsel-Discont und Devisen verkehr. Ausgedehnter Incasso-Verkehr. Entgegennahme verzinslicher Bareinlagen je nach Kündigungsfrist mit entsprechender Verzinsung sowie Spareinlagen bei vierteljähriger Kündigung mit 4 % Verzinsung. Besondere Abteilungen für Einlösung von Kupons sowie für An- und Verkauf von Wertpapieren. Auskunftserteilung und Verlosungskontrolle über Wertpapiere gratis. a"/u Annahme von offenen und geschlossenen Depots. 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