Freitag 27. Dezember 1907 3’11* 303 Erstes Blatt 157. Jahrgang der tm das zur wiMWil imiwwiiiiiwiiinrrwiiiii« im —■■ >. । ' Vollständige Sonntagsruhe im Handels-Gewerbe durchzuführen ist. Angesichts der Tatsache, daß von rechtsstehenden Parteien im Reichstage der völligen Sonntagsruhe das Wort geredet wird, sollte sich die Regierung nun endlich einmal dazu ausschwingen, auch den Handelsaugestellten das zu geben, dessen jtd) säst alle anderen Berufsstände bereits erfreuen — völlige Sonntagsruhe. ________________ llätter viermal in bei Poche bcigelcql und troeimfll wöchentlich das frtlsblafl für den Kreis ßieheir Kernwrech-An- jd)lu& I. b» Redaktion 112 Verlag u. Expedttion 61 und -'Märchens zu treffen, holde (Smifalt, Kmdersinn, Sinne von Wagners Parzival die reine Torheit, der Glück in den Schoß fällt, während die bösen Mächte Hölle sahreu. Ausdruckswerte solcher Vorstellungswelt sind in haben viele für die verdienstvollste Tat der Siegenschen Bühnenbearbeitung erklärt. Martersteig, der Diteltor deZ Kölner Stadttheaters, meint dagegen m seinem grundlegenden Werk über „das deutsche Theater im 19. Jahrhundert" (Leipzig 1904), Käthchen solle eine Königstochter fein, und begründet das damit, daß Käthchen ein Sinnbild Deutsch- lands sei, das, vaterlos geworden, in dem Kaiser seinen Vater wiederfinde. Mir scheint diese Syrnbolikmuterei nicht sonderlich glücklich, und auch ich sehe, trotz Lieck, die Kaisergestalt als em Unglück für das Stück an. Käthchens lieber- raschung der Nixe Kunigunde führt uns Pros. Siegen leider nicht vor Augem er erzählt den Vorgang vielmehr in einem langen Dialog des Grafen Strahl nut seiner Mutier. Das ist ein kraftloser Notbehelf, zumal die^Kuniguude so ein aus verschiedenen Elementen zusammengesetztes Wesen wird, eir in Toilettenkünsten erfahrenes Weib und zugleich ein Zauberwesen, das solcher Künste nicht bedürfen sollte. Geschickt hat aber Siegen Kleists hier und da gar seltsame und schwülstige Sprache den Schauspielern mundgerecht gemacht. Dadurch freilich hinwiederum und durch manche höchst rigorosen Striche reizvoller Szenen ist nur zu vieles von der wundersamen Färbung der Dichtung verloren gegangen. Im ganzen ist ja die dramaturgische Arbeit Siegens nicht ohne Werte; allerdings nicht zu Gunsten der Erhöhung des tünstlerischen Gesamteindrucks des Stückes, sondern eigentlich nur für die Einheitlichkeit seiner Wirkungen. Das letzte Wort injnefer dramaturgisch interessanten Frage hat jedenfalls auch Siegen nicht gesprochen. Reinhardt tu Berlin hält sich, nach dem Vorgänge der Meininger, eng an das Original, und das ist wohl noch immer das beste. Auch in der Darstellung war, wie bereits angedeutet, dcx Versuch gemacht worden, die Dichtung mehr auf Phantastik als auf Realität zu stimmen. Aber das Kütchen des Frl. Sylva war doch kein sylphisches Märchenkmd, sondern eine so gesundheitstrotzende liebliche Wirklichkeit, daß man ihren Zauber ohne Eherubassistenz besser verstanden haben würde. Mit dem herzigen, quellfrischen Kleinmädchenton, den Irl. S. zu treffen versteht, mit dem treuinnigen Blicke ihrer große« dunklen Augen, ihrer Leuchtkraft von Holdheit und Unschuld ist sie — was man nach ihrer Cypnenne und ihrer meisterlich gelungenen Diebin kaum erwartet hätte — all in in ihrer Reizendheit ein ganz vortreffliches Kütchen — doch leider so ganz und gar nicht Traumwandlerm, gar fest auf ihr? kleinen Galoschen gestellt. Frl. S. zeigte, daß auch fünft« lerische Reife für die Darstellung jüngster Jugend ziiweilen ein Vorzug ist. So rührend sie m ihrer Unterwürfigkeit, so herzbestechend sie zumeist tn ihrem ganzen Auftreten war, so ist aber doch nicht zu verschweigen, daß sich Frl. S. vor Ventscheo Reich. Potsdam, 24. Dez. Heute vormittag machte der Kaiser den üblichen längeren Spaziergang in der Umgebung des Neuen Palais. Nachdem um 3 Uhr der Dienerschaft im Schildersaal beschert war, sand um 4 Uhr in der Jaspisgalerie das übliche Weihnachtsdiner bei dem Kaiserpaare statt. Hieran schloß sich die Bescherung im Muschelsaal. Frankfurt a. M., 24. Dez. Aus Nassau wird der „Frks. Ztg." berichtet: Ter für den Winter in Aussicht genommene Parteitag der Freisinnigen Voltspartei für Nassau findet nun definitiv am 12. Januar in Wiesbaden statt. Bon der Zentralleitung wird der Abg. Fischbeck zugegen fein. Neu-Strelitz, 24. Dez. Der G r o ß h e r z o g von Mecklenburg-Strelitz hat dem Staatsminister von Dewitz die erbetene Entlassung gewährt. Mit der einstweiligen Fortführung der Geschäfte wurde der Geh. Reg. Rat Tr. Solmer beauftragt. Gieszerrer SLadtLheQLer« Das Näthchen von Heilbrorrrr. ^Käthchen von Heilbronn oder das fürchterliche Vehm- gericht, von Herrn von Kleist. Naturgetreuer Brand 'eines Schlosses/ Mit diesen schönen Worten „inoitierte" zum 22, Dezember 1833 der spätere erste Gießener Theaterdirektor Aiigust Friese das p. t. Publikum unserer Nachbarstadt Wetzlar sowie das Gießens zu einer Vorstellung des großen historischen Ritterschauspiels. Doch nut der Naturtreue eines Schloßbrandes war das in jener „guten" alten Zeit gewiß ein eigen Ding, und auch noch vor reichlich 10 Jahren sah ich auf der angesehenen Bühne einer mitteldeutschen Residenzstadt den Cherub sich durch eine mit Flammen bemalte Leinwand mühselig „durchwursteln" — jener Eindruck läßt sich nicht anders beschreiben — sodaß sein Erscheinen von einer Heiterkeit im Publikum begleitet war, deren Erweckung man wohl nicht gerade beabsichtigt hatte. Für das neue Theater in Gießen haben die Meininger nicht ganz umsonst gelebt. Sie gaben Käthchenbilder, die, nach Karl Frenzei, in ihrer Wahrheit und Farbenpracht den : schönsten Gemälden der Eyckfchen Schiile glichen, (ogl. Bickt- haupls „Dramaturgie" Bd. I.) Von Reinhardts neuesten epochemachenden reformatorischen Bühnenbestrebungen hat Steingoetter dagegen bisher weniger gelernt. Die festliche Inszenierung des „Käthchen von Heilbronn", das im nächsten Jahre seinen 100. Geburtstag begehen kann, in der Siegenschen Bearbeitung gab aber doch die abenteuerlich zerbröckelte Handlung in emer Reihe malerischerBilder wieder, deren seine und stimmungsvolle Abtönung, deren reiche und geschickte Arrange. lnents dem dramaturgischen Regietalent des Herrn Stein- goetter alle Ehre machen. .Die Rabenstemerin" halle ja freilich bereits em teilweise ähnliches Milieu geboten. Aber wie viel polternder Wortschwall gibt sich bei Wildenbruch in romantisch realisierendem Gewände kund. Welche wunder- llchen tiefen Schönheiten birgt dagegen die Kleistsche Dichtung, die ja freilich ihre zeitlichen Spuren keineswegs verleugnet. Kleists roinantisches Ritterschauspiel menbet stch zu einem guten Teile an die Sinne und verlangt nach malerisch vornehmer Durchführung. Und so war'L denn uns am Abend des ersten Weihnachtstages zuweilen, als ob man ui einem alten, mit bunt leuchtenden Initialen ausgemalten HMo- rienbiiche blätterte, und das märchenprächtige Gewand, in dem sie sich zeigte, half uns Körper und Seele der einzigartig fremden und doch urdcutschen Dichtung begreiflich niachen. Für die Rolle, die hier die Delorationen spielen, kann man als Leitwort den Satz des schweizerischen Philosophen Aimel setzen: „Sie Landschaft ist em Seelenzustand". Für die Kätchenpoesie gilt es. Ton und Farbe des Volksliedes unseren Leserinnen und Fefern Erholung gewährten und frohe Stunden brachten. Dmm Eirtm man von dem Jahre 1907 sagen, daß sein Ende aut gewesen sei, und Sankt Silvester, der vortrefslichste der Heiligen, wird uns bei bester Stimmung antressen, wenn er uns bei hellem Gläser» klang in das neue Jahr hinühcrgeleiten will. Im Provinzial-Siechenhause hatte man am heiligen Abend für Die 300 Pfleglinge an vier Stellen den Weihnachtsbaum angezündet, nämlich im Männerbau, im Frauenbau und in den beiden Barackenbauten. Den einzelnen Feiern wohnten der Direktor der Anstalt Dr. Diett, Verwalter Lerch sowie das gesamte Personal bei. Als Vertreter der Stadt Gießen war Beigeordneter Keller, als Vertreter des Kuratoriums der Anstalt Regierungsrat Dr. Welcker und Professor Dr. Viermer er* schienen. Die Schwestern lasen wechselweise den andächtig lauschenden Pfleglingen das Evangelium der jrohen Botschaft vor, wahrend ein von den Angestellten des Siechenhauses gebildeter gemischter Chor unter Leitung der Oberschwester Leni Weihnachtslieder sangen. Die Provinz, die Stadt Gießen sowie eine Anzahl eoler Mensck)ensreunoe hatten die Mittel zur Verfügung gestellt, um den Insassen einen recht fröhlichen Weihnachtsabend zu bereiten, bei dem auch Geschenke nicht fehlten, die aus praktischen Gebrauchsgegenständen bestanden. In der Herberge zur Heimat waren beim Duutelwer^en ic Scene, in der ich meinem alten Vater in die Arme stürzen Sptth fr.«..*-« übt „lief mief) ßfa£t uitb Öetß, denn ich konnte mich nicht mehr an das Gesicht meines Vaters ermnern Wie konnte ich ihn aus all den fr^mben Mannern, bte mich umstanben, herausfinden? Im ersten Akt tm Dunkeln, hatte ich ihn nur einmal flüchtig gesehen und wußte .nichts von ihm, als daß er eine weiße Perücke trug In meiner Verzweiflung werfe ich mich bem ersten besten ackm t>Cr Ä der Bühne stand, in die Anne. A meüi in diesem Augenblicke eilte aus der Kulisse herzu und sagte: „Bitte, gnädige Frau ich 2Irmemete Kamine!" 9tC m,ch hmüber in d.e hatte man am zweiteii Feiertag nachmittag für die 42 Insassen einen Festgottesdienst anberaumt. In dem sür diesen Zweck hergerichteten Raum bräunte der Weihnachtsbaum, angesichts dessen Pfarrer Schwabe auf die Bedeutung des Festes hinwies. Den Gefangenen war von der Verwaltung für die Weihiiachtstage eine verbesserte Verpflegiing zuteil geworden und außerdem hatte man jeden von ihnen mit Gebäck und Lbousekt bedacht. Der Fortongsche Kindergarten oh her West-Anlage Hütte am Samstag vor dem Feste die Eltern der ihn beuchenden kleinen Knaben und Mädchen in den |oIberen Saal des Hotels Großsterzog von Hessen zu einer Weihnachtsfeier eingsladen, die überaus stimmungsvoll verlief. Die Vorträge der kleinen Leutchen bewiesen, daß die Leiterin des Gartens, Frau Witwe Fortong, es verstecht, die Kinder zu. unterhalten und daß man teilweise wahre Vortragskünftler und Künstlerinnen aus den 3- bis 5 jährigen Kindern zu machen versteht. Frau Fortong erntete von den recht zahlreich erschienenen Eltern der Kinder herzlichen Tank und Anerkeniiung, die Kinder selbst aber reichen Beifall für die niedlichen klemen Vorträge und Gedichte, die sie aufsagten. Zm Turnverein sersarnrnelten sich am 2. Feiertag aoend die Mitglieder und Angehörigen in überaus stattlicher Zahl, so daß die geräumige Turnhalle bis auf den letzten Platz besetzt war und bald fröhlichste Weihnachtsstimmung herrschte. Die recht schön verlaufene Feier bestand aus Konzert eüied Teiles der hiesigen Regimentsmusik, Weihnachtschören des Turner- Sängerchors, einem flott gespielten Theaterstück „Unterm Weihnachtsbaum", einem Duett turnerischen Inhalts und einem allerliebsten Blumenreigen der Tamenriege. Den Schluß des Unterhaltungsprogramms bildete eine reich ausgestattete Verlosung und daran anschließend Tanz, der die Jugend — und auch manchen alten Turnersmann — bis zum frühen Morgen zusammenhielt. Heute nachmittag versammeln sich Turnerinnen und Tümer zu einer Nachfeier mir dem Mndhof. Enthebung vo« Rkujahrs-GINwanjihrll. Neujahr 1908. Rlc»iki>idcr-Bcwnl,ra»staU wolle? Du^ckÄ und °inxm der Unterzeichneten übermitteln zu । Mun ch e n, 26. Dez. Ter Kasfenräuber L. Gvlb- ! schmidt aus Wien wurde in Freising in Bayern verhaftet. L$n semem Bentz befanden sich iroch 21000 Kronen. (Dieser ^"ener „Hauptmann von Köpenick", der Räuber einer Artlllerie- Regimenlstasse, hatte die unglaubliche Torheit begangen, ein Lebenszeichen von sich zu geben. Er sandte an eine ihm bekannte ^anic in Wien am heiligen Abend unter dem Namen Josef Elaus aus Pegnitz 4000 Kronen. Auf diese Weise wohl ist er unschwer ermittelt und verhaftet worden. T. Red) F',?eä' „D-r katholische Bischof von ~ 1 ? t CJt e wahrend der Weihnachts-Predigt in nfayen Worten die Kreuzfahrten des amerikanischen G e i ch w a o e r S noch 'dem stillen Ozean und erklärte, diese Fahrt bedeute nacht mir eine große Ausgabe für die Vereinigten Staaten, ondern sei auch eine böswillige, mit Vorbedacht geplante Bedrohung des Weltfriedens. e ^.to;ÖOerJ'or2J- Dez. Entgegen dem üblichen Gebrauch ist Admirals Brownton, worin dieser die frnts n b x sC 1 VirV . ,e 11F10 n Niitteilt, nicht veröffentlicht werden, da der ckdirnral sich durch die Publikation einem frieg^ Verfahren aus,etzen würde. Man glaubt, daß die ^br Denilfslon fich gegen die Politik des brafid enten Rvofevelt richten. heiternd. Die deutsche Vocksromantik hat doch für die Heu-1 t'ge Zeit gar erhebliche Klippen. War es getabc gelungen, Ä?-’ m eine ferne Welt hineinzutanchen, zwischen Bühncnbilb unb H^^lung den Einklang zu finben, sich in die Kleistsche Mischung von Mystik unb Realistik hineinzufühlen, bann m»T r „ 97 ryn or - ® * huschte der Vorhang schon wieder vor, und cs blieb der Ler-1 K n 7 . llung v 0 n Wein keller- stand wachsamer als das Gefühl. Und ganz abgesehen von Preußen in Aussicht geiwrnme^wordeii. tlemen Unebenheiten spielte sich überhaupt das ganze Stück I ^a2l lür 1908 sieht eine entsprechende Forderung sür die wich- noch etwas mühsam ab, und was die Klarheit des sprachlichen Ugftcn Weinoaugebiete, die Regierungsbezirke Trier, Coblenz Ausdrucks, dem Ton wie d-u. ®c,f.c nach! müanj? doch noch manches zu wumchen übrig. Und iiianches schöne Zeichnung durch das Anwachsen der Prozesse gegen Weinsälscher Dichterwoct ging unbemerkt vorüber, weil ihm, der Perle in 9ft s-~t r.....~- ben Rebewellen, nicht bie gebührende Achtung geschenkt worben war. Aus une tuno. Gießen, 27. Dez. 1907. ** Fünfzigjähriges Dienstjubiläum. Geh. Staatsrat Krug von Nidda beging am Montag die Feier seines 50jährigen Dienstjubiläums. Der Großherzog verlieh ihm aus diesem Anlaß die Krone zum Komturkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen. Die Minister und Vertreter des diplomatischen Korps beglückwünschten ihn persönlich. ** Zweiter hessischer Handwerkertag. Am 20. Januar kommenden Jahres wird hier der 2. Handwerkertag für das Großherzogtum Hessen abgehalten. Für die Beratungen ist der Neue Saalbau in Aussicht genommen. **RegierungsratDr: Metzler f. Aus Darmstadt kommt die Trauerkunde, daß der erst am 1. Okt. dieses Jahres von hier dorthin versetzte Steuerkommissär Regierungsrat Tr. Gustav Metzler plötzlich gestorben ist.! §r wollte gerade am heiligen Abend seiner Gattin und einen vier Kindern den Weihnachtsbaum anzünden, als ihn ein Schlaganfall traf, an dessen Folgen er bald darauf ’tarb. Dr. Metzler war hier längere Zeit als Vorstand des Steuerkommissariats tätig und hat sich sowohl in seiner- amtlichen Stellung wie auch als Privatmann die Sympathie weiterer Kreise zu erwerben gewußt. Die Nachricht eines tragischen Ablebens wird hier schmerzliches Bedauern und herzliche Anteilnahme Hervorrufen. ** Der evang. Arbeiterverein veranstaltet heute abend in Steins Garten seine Weihnachtsfeier. Außer dem Gern. Chor wird auch der Kinderchor zur Ber- chönerung des Abends beitragen. OY Frankfurt a.M., 27. Tez. (Telear. Orig.-Bericbt be§ .Gieß. _____________o ^wtl. Notiermigen der Heutigen Vieyrnarktpreije. Zum Herberge ein Hanbwerksbursche, der vor einiger Zeit in ^crfniüe ftanben: 29 Ochsen, 5 aus Oesterreich, 1 Bullen, - Asheim seinem Arbeitskollegen ein Paar Schuhe mll- 8!u.d^§'m"'Kän-mack ^''L^ Ä^VuukUnm-'i genommen hatte. 00 Schafe aus Oesterreich, 00 Ziegen, 1300 Schweine. Bezahl! Ettingshausen, 26. Dez. Die Gemeinde hat 'vurbe u"ir 100Pfund Schlachtgewicht. Ochsen I. Qualität 86—83 M : eine Hosreite angekauft, um hier eine Straße nach o^s-, 3. Qual. 82-65All.; Butten l.Qual. 61 bis dem projektierten Bohuhof on der neuen Bahnt,u,e 2^, 66-6b'»iL 3 CuaL 60 5‘nü“!’ @ i Gn^ute9cn- Mit dem Bahnbau ist jetzt bei Münster 00—00Nck. Kälbei: k. Oual.92—95 Pfg., ^ebendgewichi54-57Ps' und Bessingen begonnen worden. — In dem Steinbruch am 2- GliaL 82—92 Psg., Lebeiidgewichl 48—54 Pfg., Schlacht Wmgerten verunglückte ein Arbeiter aus Bessinqcn dabiirck 3ei^ld)ten Wie Kätchen nachschleicht ihrem Wetter .Strahl. Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) Depositenkasse Giessen Giessen Telefon 120 ----- Bankgebäude: Johannesstrasse 1 (Am neuen Stadttheater). Aktienkapital und Reserven: 1831/, Millionen Mark. Niederlassungen Darmstadt, Berlin, Cottbus, Forst, Frankfurt a. M., Frankfurt a. O., Guoen, Halle, Hannover, Lahr, Leipzig, Offenbach a. M., Stettin, Strassburg i. E, Agenturen in Alsfeld, Butzbach und Herborn vermittelt alle in das Bankfach einschlagenden Geschäfte wie: An- und Verkauf von Wertpapieren, Geldsorten etc. Einlösung von Coupons --- Conto-Corrent-, Check- und Wechsel-Verkehr mit und ohne Kredit Gewährung von Darlehen gegen Hinterlegung von Wertpapieren etc. Uebemahme von Wertpapieren zur Verwahrung und Verwaltung in dem Bankgewölbe. Vermietbare Schrankfächer (safes) Versteigerung Freitag, den 3 Januar 1908, nachmittags 3 Uhr^ werden in Psanolotal, Selters- weg 11, gegen Barzahlung versteigert: .17823 3 Pferde, 1 Wagen, 1 Vertckow, 1 Schreibtisch, Kleiderschranke, Sofas, Kommoden,Tische.Uhren, und Anderes mehr. Giehen, den 27. Dezember 1907. Iohann, Gr. Pfandmeister. Bas felzwareii - Haus Bunte Hemden Bunte Sennteurs mit Manschetten Selter sw cq 60 und Kreusplatv 6. (TOD mit eigener Kürschnerei und Reparatur - Werkstätte sucht zu hohen Preisen zu kaufen: Hasenteile, Her-, Iltisse-, Fuchs-, Dachs-, weisse Wiesel- und Kaninielle. A. 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Die Bank für Handel und Industrie ist unter dem Namen »Darmstädter Bank" allgemein bekannt und auch die Aktien des Instituts werden an der Börse und in den Coursblättern mit »Darmstädter Bank" bezeichnet dieselbe vergütet z. Zt. folgende Zinsen: 4% bei ganzjähriger Kündigungsfrist und zwar für Beträge von Mk 1000.— aufwärts. 3 ®/4 % bei V* jähriger Kündigungsfrist für alle Beträge. Die Verzinsung beginnt — wie seither schon üblich - mit dem Tage der Einzahlung. 'gotthilf 7?ö/rte Telephon 344. Biergrosshandlun&_ Schrmocke arbeiten WWW Stil-d. arten Eisenbauanstalt DARMSTADT. Dachstühle — genietete Träger — Stützen — moderne Fassaden — Hallen — Treppjen etc. der beste Herdputzschmirgel. Zu haben bei [6517 Ludwig Kröll, Haus- und Küchen-Geräte, Plock strafe 1U. Schlittschuhe aller Systeme, Sicheryeits - Lern - Schlittschuhe für Kmder, Kinderschlitten in grotzer Auswahl. Emil Eistor Nachflgr. Marktstrahe 10. 7554 Delikatessen, Kolonialwaren, Konserven aller Art, Konfitüren u. 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Dezember, nachmittags 3 Uhr, auf Friedhof V hiereelbst btatt. M Schornstein- Aufsatz Phö n«x bester Schul; gegen Rauchbelästigung einpsiehlt 75)1 J. Häuser, Eiseilhirnölg. Neustadt 56. Telephon 76. Niederlassungen in Frankfurt a. Main - Berlin - Wiesbaden - Nürnberg - Fürth - Wetzlar - Marburg Höchst a. Main — Offenbach a. Main. Kommanditen: Baden-Baden __ » q..u- München J Todes-Anzeige. Christian Karl Kalbfleisch nach turjeni aber schwerem Leiden im Mter von 2 Jahren sanft entschlafen ist. * vuvmji Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenem «arl Kalbfleisch und Frau. G re sz en, den 27. Dezember 1907. Die Beerdigung suchet Samstag um 8 Uhr vom Portal des neuen Friedhofs aus statt. 78Ö Statt jeder besonderen Anzeige* Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung- dass Dienstag, am 24. d. Mts., nachmittags zwischen 3—4 Uhr, mein lieber,’ »uter Mann, der treubesorgte Vater meiner Kinder ö Regierimgse*at Br. Qtisisw Metzler aus dem Leben geschieden ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen : Frau Harfe Metzler geb. Walz. Darmstadt, den 24. Dezember 1907. , _ . Die Beerdigung findet Freitag, den 37. d. Mts., nachmittags 3 Uhr von der rriedhofskapelle aus statt. Erledigung sämtlicher in das Bankfach einschlagenden Geschäfte. Eröffnung laufender Rechnungen mit und ohne Kreditgewährung zu den kulantesten Bedingungen. Provisionsfreie Checkrechnungen. Beleihung von Wertpapieren. Trassierungen, Cheks, Anweisungen und Kreditbriefe auf alle grösseren Plätze des In- und Auslandes. Auszahlungen an allen grösseren Plätzen des In- und Auslandes. Wechsel-Discont und Devisenverkehr. Ausgedehnter Incasso-Verkehr. Entgegennahme verzinslicher Bareinlagen je nach Kündigungsfrist mit entsprechender Verzinsung sowie Spareinlagen bei vierteljähriger Kündigung mit 4 % Verzinsung. Besondere Abteilungen für Einlösung von Kupons sowie für An- und Verkauf von Wertpapieren. 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