vollauf bewährt, denn die neue Duma besteht zu dreivierteln aus Mitgliedern der Rechten und Gemäßigten, während die Opposition sich dieses Mal nur mit einem Viertel begnügen muß. Ob diese neue Reichsduma mehr positive Arbeit zu leisten imstande ist, als ihre beiden Vorgängerinnen, das wird sich ja bald zeigen. In den Kreisen der Opposition bezweijelt man es und die revolutionären Elemente drohen wieder mit neuen Attentaten. Daß es keine teeren Drohungen sind, läßt die Ermordung des Ehest der Hauptge.ängnisverwaltung, Maximowitsch, erkennen. Was Hilsts, daß an den Attentätern rasche Justiz geübt wird. Tie Mitglieder der sogenannten Kampsesorganisation lassen ich durch Hinrichtungen doch nicht abjchrecken. Am 28. Okt. wurde Maximowitsch ermordet, am 29. Okt. trat das Kriegsgericht zusammen und schon am darausjolgenden Morgen war die jugendliche Mörderin hingerichtet. In der Gerichtsverhandlung antwortete sie nur mit spöttischem Lächeln. Lachend und mit einer spöttischen Verbeugung nahm sie ihr Todesurteil entgegen, lachend ging sie in den Tod. Wie unerträglich muß das Leben in einem Laude ,ein, daß der Tod so allen Schrecken verloren hat. Au» StaSI und Land. Gießen, 4. Nov. 1907. **VomGroßh. Hofe. S. K. H. der Großherzog und Prinz Heinrich von P r e u ße n begaben sich am Freitag nachmittag im Auto nach Frankfurt. Abends besuchten die Herrschaften das Hoftheater. Der Prinz und die Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, sowie der Erbprinz und die Erbprmzessin von Sachsen-Meiningen waren n. d. Tarmst. Ztg. am Samstag bei der Mittagstafel zu Jagdschloß Wolssgarten anwesend. ** Vom Kaiser Wilhelm-Regiment. Nächsten Mittwoch findet die Vereidigung der Rekruten statt. Woraus werde sich das alte Landgrasentor erheben, um dem Fürsten des Landes einen würdigen Eingang zu (einem Schloß zu bieten. In diesem Gießen werde es schön zu wohnen sein. Ferner danke er den erschienenen allen und jungen Soldaten, den Vertretern der Kriegervcreine und des Regiments. Ec könne, ivie sein gnädigster Herr, nur. wünschen, daß sich Gießen so weiter entwickeln möge, daß die jetzige Harmonie zwischen Garnison, Universität und Bürgerschaft weiter bestehen bleiben möge. Der Kaiser habe ihm erst am SamLtag wieder gesagt, er freue sich über die schöne Entw.ckelung, die Gießen genommen habe, und fest versprochen, daß er auch in Zukunft Gießen besuchen iverde. Dem Regiment aber wünsche er, daß eS der Stolz seines Landcsherrn, die Freude seines Chefs und ein Schiecken seiner Feinde sein möge, daß eS geachtet in der Siadt neben der Universität wirken möge für das, was unS allem am Herzen liegt, die Liebe zum Vaterland. Ec schloß dann seine Ansprache mit einem Hoch auf die glückliche Zukunft Gießens, der Ludoviciana und des herrlichen watddurchrauschten Obcrhcssens. Overbürgermeister Mecum gedachte dann mit herzlichen Worten der Frau von Lmdcnau, die eS in gleicher Welse wie ihr Gemahl verstanden habe, sich die Verehrung und Sympathie dec gesamten Bürgerschaft 511 erwerben. Das Mitglied des HasiiapräsidiumS, Postsekretär a. d. Mayer, dankte dem Scheidenden in herzlichen Worten für die Förderung der Kriegervcreine und ries ih»n ein herzliches „auf Wiedersehen" zu. Auch diesen Rednern dankte General von Linde nar herzlich. Tie Kriegervereine dürften zu seinem Nachfolger dar Vertrauen haben, daß alles beim alten bleiben werde. Danr feierte er Gießens Frauen und Jungfrauen, die ein seltener Liebreiz umgebe, dec es erkläre, daß die Männer (0 gut seien. Er trank aus das Wohl der Frauen Gießens und ObcrhessenS. Zum Schluß sprach noch Journalist W 0 h l m u t h im Auftrag der Fünfziger des vorigen Jahres, die die Freude hatten, den Obersten von Lindenau zu den ihrigen zählen zu können. Ec schloß mit einem Hoch auf die Familie von Lindenau. Nachdem der General auch ihm gedankt hatte, kam die Abschiedsstunde. Das wehmütige „Muß 1 denn" ertönte, und General von Lindenau verließ die Versammlung, um alsbcld nach seinem neuen Garnisonsort abzureisem ^oUtijcye Wochenschau. \ Gießen, 4. November. < Wie zu erwarten war, hat Graf Moltke sich mit dem 1 Urteile des Schöffengerichts nicht zufrieden gegeben, das j in seinem B e le i d i g un g s p r 0 z e ß gegen Harden den Angeklagten freigesprochen hatte. Graf Moltke hat Berufung eingelegt, aber diese Berufung ist mittlerweile hinsällig geworden, denn nun hat die Staatsanwaltschaft sich der Angelegenheit angenommen. Sie ist hierbei, wie offiziös mitgeteilt wird, von folgenden Erwägungen ausgegangen: Wenn die öffentliche Anklagebehörde bisher die Strafverfolgung nicht übernommen hatte, so war das in der Hoffnung geschehen, daß vielleicht doch der ganze Prozeß vermieden werden würde. Nachdem jetzt aber der Privat- beleidigungsprozeß mit seinen peinlichen Begleitumständen doch stattgejunden hat und dem Grasen Moltke dabei anscheinend nicht genügend Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung gegeben worden ist, so hält es die Staatsanwaltschaft für angemessen, eine völlige Aufklärung nach allen Seiten hecbeizusühren und deshalb in die Sache einzugreisen. Es beginnt nun, woraus besonders Gewicht zu legen ist, ein völlig neues Verfahren; zu welchem Ergebnis dies führen wird, steht noch dahin. Was die prozessuale Seite betrifft, so ist die Frage, ob die Staatsanwaltschaft in der Lage ist, ein völlig neues Verfahren einzuleiten, nachdem bereits das Schöffengericht durch Urteil gesprochen hat, sowohl in der Literatur als auch in der Praxis viel umstritten. Die in dem Archiv für Strafrecht niedergelegten Ansichten des Amtsgerichtsrats von Kujawa (über die Wirkungen der Uebernahme der Strafverfolgung seitens der Staatsanwaltschaft in dem Verfahren auf Erhebung der Privatklage, Jahrgang 49, Seite 10) und des Staatsanwalts Tittmann (zur Auslegung des § 17 Absatz 3 der Straf- Prozeßordnung, 52. Jahrgang, Seite 298) gehen dahin, daß die Staatsanwaltschaft nicht berechtigt ist, ein gänzlich neues Strafverfahren einzuleiten, nachdem bereits das Schöffengericht ein, wenn auch durch die Berufung angefochtenes Urteil gefällt hat. Dagegen steht die Staatsanwaltschaft auf dem Standpunkte des Reichsgerichts, das die Zulässigkeit dieses neuen Verfahrens durch mehrfache Entscheidungen ausgesprochen hat. Die Staatsanwaltschaft bezieht sich auf die Entscheidungen des Reichsgerichts in Strafsachen vom 13. März 1884, Band 10, S. 237 und auf das Erkenntnis vom 26. Februar 1897, Band 29, S. 422. Am 28. Oktober hielt der Zentralverband deutscher Industrieller eine Delegiertenversammlung ab, die sich zu einer programmatischen Erklärung des in diesem Verbände vertretenen größten Teils der deutschen Industrie gestaltete und dadurch twch besondere Bedeutung gewann, daß die Minister v. Bethmann-Hollweg, Frhr. v. Rheinöaben und Delbrück an den Verhandlungen teilnahmen. Die im Zentralverband deutscher Industrieller vertretenen weiten Kreise der Industrie haben in ihrer Erklärung zwar scharfen Einspruch erhoben, durch zu weitgehende sozialpolitische Eingriffe die Ordnung in den Industriebetrieben zu gefährden und der Industrie Beengungen aufzuerlegen, die unnötig sind und nur ihrer Wettbewerbsfähigkeit mit dem Auslande erschweren; der Zentralverband deutscher Industrieller hat aber auch in weitem Umfange seine positive Mitwirkung zur Besserung sozialer Nöte den Verbündeten Regierungen zur Verfügungen gestellt, durch die Uebernahme eines weiteren Sechstels der gesamten Kassenbeiträge für die Krankenkassen, in der Erklärung, große neue Lasten für die Witwen- und Waisenversorgung der Arbeiter, für die Versicherung der Privatbeamten, die Entschädigung für die Beschränkungen der Angestellten durch die Konkurrenzklausel. Reichskanzler v. Bülow hat die Beschlüsse der Delegiertenversammlung des Zentralverbandes auch vollauf gewürdigt. In seinem Schreiben vom 29. Oktober an den Zentralverband deutscher Industrieller heißt es: „ES ist für mich von hohem Werte, wenn die Vertreter der industriellen Arbeitgeber sich so einmütig zu meinen Anschauungen über die Fortführung der Sozialpolitik bekennen. Die Bereitwilligkeit der Delegiertenversammulng zur lieber- nähme neuer Lasten auf diesem Gebiete beweist mir, daß die deutsche Industrie entschlossen ist, mit wachsenden materiellen Kräften auch in erweitertem Umfange an der Lösung sozialer Aufgaben mitzuwirken. Ich bin überzeugt, oaß solche Opserwilligkeit auch dazu beitragen wird, Ordnung tnb Autorität im Betriebe zu erhalten und zu starken. Großes Aufsehen hat es erregt, daß der preußische Handelsminister Delbrück in seiner Rede beim Festessen der Industriellen sich in recht scharfen Worten gegen gewisse Ausführungen des Generaldirektors der «Mien- kircheuer Bergwerks-Aktiengesellschaft Kirdorf gewandt hat Kirdorf hatte sich auf einen extremen Herrenstandpunkt gegenüber den Arbeitern gestellt. Delbrück betonte dem gegenüber recht deutlich die Kameradschaft sur die Arbetter. Die Regierung teilt also nicht die A'-sch°uungen Kwdorfs, und diese werden wohl auch schwerlich die -d 9äreufiifd)c übrigen Industriellen gefunden haben. .Der preußs Handelsminister hat sich durch s--lne sre>mu gen Wo sicherlich viele neue Sympathien wertester Kreise «««ben. An Rußland sind die Wahlen zur dritten Reichskuma nahez'u beendet und dre Regwrung kann mit den Wahlergebnissen rufrreden seur ~ , vom 3. Juli dieses Jahres hat sich rm Sinne der Regierung $r. 259 ‘«et«» dufect Sonntag». Dem Gießener Anzeiger »erben im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Kamillen- dlätter viermal in bei Woche beigelegt und npeimnl wöchentlich das ßreisblaN für den Kreis Ziehen Ferniprech-An- ichlußi.d. Redaktion 112 Verlag u. Expedition 51 Die rLbschiedsseicr für General v. Lindenau, die am Freitag abend in der Turnhalle des Turnvereins ilattfanb, nahm einen sehr stimmungsvollen Verlauf. In Anbetracht der vielen gleichzeitig vor sich gehenden Veranstaltungen — Theater,.Gurlitt-Vortrag, Nordost-Versammlimg und Kolosseums-Programmwechsel war der Besuch gut zu nennen. Alle Kreise der Bevölkerung waren vertreten und legten jo Zeugnis ab, wie sehr Herr v. Lindenau in den gut 2 Jahren seines Hierseins sich bie Herzen Aller erobert hat. U. a. waren anwesend Ce. Magnifizenz Professor Dr. Leist mit de»u Prorektor Geh. Hofrat Professor Dr. Behaghel und zahlreichen Professoren, Provinzmldnektor Gehetmerat Tr. Breiderl, Negierungsrat Dr. Welckcr, Landgerichtspräsident Kullmann, Oberstaatsanwalt Theobald, Oberbürgermeister Mecum, Beig. Herzligenstaedt und zahlreiche Stadtverordnete. Pfarrer I). Schlosser usw. Tas Regiment war durch Oberst v. Müller, zahlreiche Offiziere und bie 12 Feldwebel vertreten. Auch die Krieger- und anderen Vereine, sowie die Fünfziger von 1856 hatten zahlreiche Vertreter entsandt. Den Neigen der Trinksplüche eröffnete S. Magn. der Rektor Prof Dr. Leist. Dem Herrscher des Reiches und dem Fürsten des Landes galt seine Ansprache. Es fei, so führte er aus, nicht blos gute Sitte bei deutschen Männern, der Träger der Staaisgewalt zu gedenken, sondern ein Gebot des Herzens da, wo man sich mit der Person der Fürsten persönlich verknüpft fühlt. Hier ist dies der Fall, der Kaiser, der Ches unseres Regiments, weilte zweimal hier und wir wissen wohl, wem wir diese Ehre zu verdanken haben. Auch der Großherzog, dec erlauchte Rektor Magnifizentissimus weilt oft und gern hier. In ba§ auf Kaiser und Großherzog ausgebrachte Hurra ivurde lebhaft eingeitimmt. Dann erhob sich Provinzialdirektor Geheipierat Dr. Breid e rt zur Abschiedsrede. Ec gedachte des ^Deutschen Reiches und derer, die es geschaffen und zu erhalten haben. Auf den Schlachtfeldern von 1870 wurde das Reich gegründet, jetzt muß dafür gesorgt werden, daß es harmonisch zusammen wachse und die einzelnen Teile sich innerlich finden und vereinen. Dankbar sei es deshalb anzuerkennen, wenn Männer zu uns geschickt werden, bie in richtiger Würdigung süddeutscher Wrt auch in Süddeutschland Verständnis für bie norddeutiche An verbreiten. General von Lindenau hat es wie keiner verstanden, dies zu tun und die Vorzüge der Norddeutichen und Süddeutschen in sympathischer Weise zu vermitteln. Jeder j0([ ein Soldat, hat er doch em seines Empfinden für die Wünsche und Bedürfnisse der bürgerlichen Kreise bewiesen und betätigt. Dem Tank dieser wolle er den Tank der Provinz Oberhessen hinzusügeu dafür, daß Herr von Lindenau vor dem Kaiser dem Lob der Provinz und ihrer Bewohner 10 beredten Ausdruck verliehen habe. Ihm und seiner Familie gelten untere guten Wünsche für die Ziikunft, wir sind überzeugt, dag er, was ihm das Leben auch noch großes und schönes bringen wird, Gießen und bie Herzen, die ihm hier schlagen, nicht vergessen wird. General von Lindenau sprach dann seinen herzlichen Dank ans für die Abschiedsworte, die man ihm gewidmet habe Was er actan habe, sei in erster Linie dem braven Regiment mbanfen" ba§ «kommandiert habe Bor allem bantt. er den Vertretern der Verwaltungs- und Jumzbehorben, lorote der Universität. Dnrch bas freiheitliche Zusannnenw.rken der Vertreter der Universität und des peeres erhob sich vor letzt 100 Jahren unser Vaterland aus seiner tieplen Erniedrigung. Mögen Universi äten und Armee für alle Zeiten so zusammen £en? Daß b.es m Gießen der Fall ist, bewe.lt d,e Dre,- Hundertjahrfeier der Ludoviciana. Wecker bankte bei Shibner d' n Vertretern bet Stabt und allen, die aus Korporationen -e. gekommen seinen. Er scheibe nicht gerne au, dem Herrlichen ivalbumrauschten Gießen, dieser Perle der deutschen ~anbe, wie es der Kaiser genannt habe. Er sehe nn Gelt e $on bas Gießen bet Zukunft, in dem bie Kaiserollee zwischen Ctabt unb Kaserne von einem Kronz hübscher Villen umgeben sei, bas mit seinen Vororten Wieseck ,mb Heuchelheim durch elektn che Bahnen verbunden märe und dessen Straßen hübsch planiert se ... Er sehe weiter bie alte Kaserne umgestaltet und an Stelle be^ allen Rentamtes einen hübschen Zugang zu ihr und gegenüber I,m) doch geht vormittags 10 Uhr Gottesdienst. ** Auszeichnungen. S. Äi H. der Großherzog haben der Gehilfin und Stellvertreterin der Vorsteherrn des Alice-Hofpitals Schwester Emma Hallwachszu Darm- stadt und der Kranlenpftcgerin im Alice-Hospital Schwester Lina Jüngling zu Darmstadt das Silberne Dienstauszeichnungskreuz sür Krankenpflege verliehen. ** Lehre rpersonalien. Entlassen wurde der Lehrer an der höheren Bürgerschule zu Bieberau Moritz K atz auf sein Nachsuchen aus dem Schuldienste.--Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrer- stelle an der Gemeindeschule zu Erzhausen. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. ** Versammlungsfreiheit in Hessen. Dre Llbgeordneten Dr. Schmitt, Mollhan und Gen. (Zentrum) haben in der Zweiten Kammer folgende Interpellation eingebracht: „Was gedenkt Großh. Regierung zu tun, um unserem Lande — gegenüber der geplanten rerchSgesetzlrchen Regelung — die Vereins- und Vccsammlungsireihert ungeschmälert zu erhalten?" "Die hessische Landeshhpothekenbankhat nach ihren unlängst bekannt gegebenen neuen Darlehns- bedingungen den Zinssatz für Hypothekendarlehen auf 41/4 Proz. festgesetzt. ** Die Universitäts - Augenklinik ist für die Vorlesungen der Studierenben heute eröffnet worden. Die offizielle Eröffnungsfeier wird später stattfinden. ** Reiner Bienenhonig. Auswärtige Blätter bringen nachstehenden Artikel: „Aechten reinen Bienenhonig" lieferten seit Jnhrcn die Eheleute Max Erlemvein aus /rirch-Brombach zu dem billigen Preise von 60 Pfg. an Privatkunoschnst und Geschäftsleute m ^rCnl[tai>ra; Ludwigshafen, Mannheim, Mainz, Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach, bis sich cherausstellre, dag das Zeug gechficht war uiid von Honig fast gar keine Spur hotte Ev ergab ftch, daß besonders die recht einfach uno bescheiden aus,ehende Frau, die von ihren zahlreichen Bienensto^en im Odenwald erzählte, in der letzten Zeit über 79 Zentner Kunsthonig zu 33 Pfg- gekauft und wieder abgesetzt hat. Belde Angeklagten wurden vom Schöffengericht in Höchst i. Oo. wegen Vergehens gegen das Nahrungsmittelge,etz. ui 2£nbeiraa)t oes groben Vertrauensmißbrauchs zu je 14 -tagen tn5nl?' sowie zu je 400 Mk. Geldstrafe verurteilt. — Auch tn Gießen wurde in früheren Juhren dieser Zuller-L>yrup im Hausierhandel als echter Bfinenhonig vertrieben. Dav Publikum ersieht hieraus, welches Zeug es für gutes Geld oft laust. Wer guten Dienenyonig kaufen will, der iveube I fich doch an das Depot des oberennajen Bienenzüchter- Blatt 157. Jahrgang Montag 4. Rovemder iw? Eichener AmeioerV WlX DeranlwortUch «rJB General-Anzeiger für Gberhessen WM bi« oormtttags' lö'uhQ Rofatioiubrut! und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und §teindruckerel. R. Lange. Redaktion, Expedition und Dntderth Schulftraße 7. w " angetgenteu: p. Beck« C. \i. ) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. I versteigert werden. 68 Gemmecker, Vsandmeister OvoBer (.sjotberüou cinticten. dci ad bc Öf L w 0 5 Vd 3i für öffk uni fini kris füi au 3r R ui tr- L B bis zum 31. Oktober 399 291 abgegeben. ch Friedberg, 3. Nov. Das Ehepaar Milchhändler zum 31. Oktober beträgt 29 439 Personen, wovon an genanntem Tage noch 313 anwesend waren. Bäder wurden Harnisch feierte heute seine goldene Hochzeit. — Rechnungspraktikant I. Faatz, einer unserer ältesten Einwohner, feierte dieser Tage seinen 83. Geburtstag. Die (Vereins. Es verkauft nur von oberhessischen Imkern gewonnenen, unter ZLontrolle des Vereins stehenden Honig zu dem vom Verein festgesetzten Preise. ** Aus dem Bureau des Stadttheaters. Tas Lustspiel „Unsere Käte" mit Frl. Sylva in der Titelrolle, das am vergangenen Freitag durch Sujet, Spiel und Ausstattung allgemein gefiel, wird am Dienstag wiederholt. —Am Mittwoch findet eine Aufführung von । Wildes „Idealem Gatten" statt. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß eine Wiederholung dieses Stückes im Abonnement nicht stattfindet. ** Der Evang. Arbeiterverein hielt gestern abend bei Gastwirt Sauer eine Hauptversammlung ab. Nach Eröffnung der Sitzung durch den 2. Vorsitzenden des Vereins wurde der seitherige Vorsitzende, Oberkonsisto- rialrat Euler, zum Ehrenmitglied ernannt. Ein aus der Mitte der Versammlung gestellter Antrag, Spar- kassendirektor Döring in Anbetracht seiner Verdienste wm den Evang. Arbeiterverein, insbesondere um die Baugenossenschaft zum Ehrenmitglied zu ernennen, wurde einstimmig angenommen. Bei der hierauf vorgenommenen Wahl des 1. ,Vorsitzenden wurde Oberbibliothekar Dr. Heuser mit großer Majorität gewählt. Bei der Besprechung des Winterprogramms wurde beschlossen, außer einer Anzahl Vorträgen, Diskussionsabenden, vierteljährlichen Besprechungen usw. auch den Mitgliedern den Besuch von Volkskonzerten zu ermöglichen. Desgleichen soll für die Mitglieder des .Vereins im Laufe des Winters ein Kursus in dec einfachen Buchführung nach dem System des Baumeisters Traber unentgeltlich abgehalten werden. Nachdem noch die Gründung einer Jugendabteilung vor-! geschlagen und besprochen worden war, wurde die Sitzung gegen 11 Uhr mit einem Hoch auf den neuen Vorsitzenden geschlossen. ctz Klein-Linden, 3. Nov. Anläßlich des heutigen Kirchweihfestes und Reformationssestes spielte am frühen Morgen der Posaunenchor an der Kirche mehrere Choräle. Der Festgottesdienst selbst wurde durch Gesangsvorträge des gemischten Kirchenchors verschönert. Die Kirche, die vor 41 Jahren erbaut wurde, ist bereits für unser rasch zunehmendes Dorf an Festtagen zu klein. — Nach dem Vorbild Großen-Lindens wird jetzt auch hier für Kirche und Schulhaus die Anlage einer Zentralheizung erwogen. Da beide Gebäude nur etwa 25 Meter vonemander entfernt stehen, so ließe sich das ohne Schwierigkeiten einsühren. — Da die Mäuseplage auch in unserer Gemarkung sehr groß ist, so hat die Gemeinde ein größeres Quantum vergifteten Weizen gekauft und an die Orts- bürger gratis verteilt. — Dieser Tage fand hier eine sozialdemokratische Versammlung statt, in der Stadtv. K'rmnm- Gießen sprach. Es wurde ein Arbeiterbildungs- verein gegründet, deut etwa 20 Mitglieder beitraten. Merkwürdig ist es, daß hier doch bereits ein Volksbildungsverein besteht, es scheint, als wollte sich ein Teil der Arbeiterschaft hiervon absondern. x Großen-Linden, 4. Nov. Unsere Wasserleitung wird nahezu vollendet und wird voraussichtlich Ende dieser Woche in Benutzung genommen werden. Das Ekläiilh. l'aitjs s feinste Ware, im Ausschnitt l> I Georg Wallenfels k gegenüber der Engelapothekc. N h" Abschlag. ’ ifoHheränse 4 Pfg, Zwiebeln Pfd. 5 Pfg., Sauerkraut Pfd. 8 Pfg. L. Steinhäuser Neuen Baue 17. 6bl0J Seltersweg 27. Quellengebiet befindet sich bei der von der Stadt ange- täusten Bauernmühle, in der das Pumpwerk eingerichtet .wurde. Den Wasserturm baute man als Wohnhaus aus, 'in drei Stockwerken besinden sich Wohnungen und darüber der Wasserbehälter. Von den 360 hiesigen Haushaltungen Md 334 an die Wasserleitung angeschtossen. Gleichzeitig /mit ihr wurde, die Kanalisation hergestellt. •+ Großen-Buseck, 4. Nov. Gestern nachmittag wurde £)ic vor Jahresfrist gegründete freiwillige Feuerwehr unter Hinzuziehung der Hilfsmaimschaft (Pflichtfeuerwehr) ihrer i fcrficn Inspektion durch Kreisfeuerwehr-Jnspcktor Loos au öieuen unterzogen. Großes Interesse erregte der um 4 Uhr mrter Leitung des Kommandanten Heinrich Henkel vorgenommcne ^Vrand cm griff aus das inmitten des Dorfes gelegene Schulhaus das als Brandobsckt vorgesehen war. Als Branbidee war an- ^uounnen: Die freiwillige Feuerwehr nebst ihrer Hilfsmaun- W .Klichtteuerwehr) üben aus der Straße und erhalten die Nachricht, daß m dem auf dem Anger stehenden Schulhaus ein Brand ausgebrochen sei. Die beiden Korps werden sofort alarJ m n^i1 auL Brandstätte den mittleren Stock (Schulfaal), fowrc den L.reppenbau vollständig! vom Feuer ergriffen, das durch die alten Schulbänke reichliche Nahrung findet. Der in dem mittleren Stock wohnenden Lehrer- A unmöglich, sich durch das Treppenhaus zu retten. j »“J" SinmmaubD die Doppelausgabe gestellt! ^^r Steigerzug hat die Bewohner aus ihrer nefäbrli(fi'in I SjtCr -äI1 21 Spritzen- und Hydrantenmann- O^ekt "" S^pWüljrei- beigegeben ist. fassen das -^biett mit zwei Schlauchlimen an und suchen das Feuer auf Ä.n,cn: J5- mbie Ordnungsmannschaft ha ££ i/e notige Absperrung der Brandstätte Sorge zu tragen aV lC^ er?e™en, daß es deii Mannschaften auchJ im krn i£°r wird, ihre Aufgabe zu erfüllen. Ter Krcis- .^b^obhr^nspektor, die Gemeüideverttetung und einige Mitglieder der Gießener freiwilligen Feuerwehr sprachen sich über d e Le?it- au|en^rnef1 Entstehen begriffenen Wehr recht anerkennend etn gemütliches Zusammensein bei Gastwirt ^-Lgen mcht^fthlw. an und humoristischen ünter- Laubach 2. Nov. In der Sitzung der Han- del^kammer in Friedberg vom 31. Oktober wurde aus Ncranlastung des! hiesigen Vertreters, an die Eijcnbahndirektion m ^ankfurt a. M. das Ersuchen um Verlegung der Kreuzung Unbi2! Station Burg-Genuinden nach tafton Mucke gerichtet. Es soll hierdurch der Anschluß in 15 Minuten in der Richtung nach Alsfeld gesichert werden. Dcsglcichei, ivurde den, Antrag Lauback $ln^'ebun3 eineS Z"gen zwischen Hungen und . Dort um 8" ab und UNI 930 wieder zurück, um b MnW“IJe d" Richtung nach Friedberg und Gelnhausen Unterstützung der Anträge wird in den nächsten Tagen eine Einzeichnungsliste in Umlauf gesetzt werden die Ra' 9kf Sscn 2tb,enb versammelten sich im Sol,User Hof b i “ b'e an bem N-nbau des Amtsgerichts beschäftigt waren an der Zahl etwa 60 zu einen, einfachen ? "be,,e"’ baS ^r Bauherr in diesem Fall- die Grosih Regierung ihnen spendete. Oberamtsrichtcr Zimmermann ?UmCrme-lfte,r 2°chem von hier soivic der Leiter des ' Alsfeld h.el.en Ansprachen n JTÄ le Tätigkeit der Bauhandwerker , «äste MaurermeLr taSTüVf’m Namen der , Klängen der hiesigen rr ,Von ^ier* Unter den । liche Stunden. 9 Mupkkapelle verbrachte man einige früh- i cv uharite. IC1 tfrou,nut “• 4- (Orlg..T°l°gr. de- „Gießen. Anz.") Ämtliche Notierungen der Helltigen Fruchtmarktpreis, Weizen Mk. 24.00—00.00, Kurhessischer Pik. 24.00—00.00, La Plat. i Mk. 26.25—26.75, Kansas Mk. 25.00—26.00, Roggeir (biefioer Mk. 21.25—21.50, Gerste (Wetterauer) Ntk. 20.75—22.75, Fanten selber Mk. 00.00—00.00, Hafer 18.50—19.25, Mais Mk. 16.75—17 0( < 2 § \ n.u Eaus w e t s. Der Llusweis für die letzte Woche Oktober hat deil ungünstigen Erwartungen entsprochell. D e Noten^teuer lst mit 28 291 81 Mk. überschritten. Sie I62Ä Mst'^M^ gegenüber der Vorwoche nicht weniger als ~ L bev gleichen Periode des Vorjahres betrug die Verfchlechterung nur 10578 Mill. Mk. und damals war die "r" 2tl16 Kill. Mk. in der Notensteuer. Hiermis allein ergibt sich schon die volle Berechtigung der Disko,lterhöbuna her nin 6/ Ter Wechselbestand ist um 99,24 Mill. Mk. aeitieaen- er betrug nicht weniger als 1322 833 000 Mk., hingegen ist die nähme des Lombards nut 20 588 Mill. Mk. gegen d e voÄlLae Zte'aerung mit so2 69 Mül. Mk.) znrückgeblieben. Ms hanptt sachlich unerfreulich lvlrd d,e starke Abnahme des Metallbestandes bez^lchnet werden. Er beträgt 750 264 000 Alt. und ist gegen die Versteigerung Mittwoch, den b. Novbr. I. i nachmittags 4 Uhr sollen im städtischen Pfandlokal Seltersweg 11, dahier die wegk rückständiger Gemeindesteuer u, rückständigem elektrischen Stror geld gepfändeten Gegenstände, Möbel aller Art, sow 2 Pferde, 1 Wagen, Zkasfemchrank u. v. A. Weizenmehl Mk. 35.50—36.50, 00—00, 2. Qualität Mk. 33.0 bis D!k. 33.50, 3. Qualität Mk. 31.00—32.00, Rogaenmehl Oi Mk. 32.00—33.25,1.Qualität Mk. 31.00—32.25, Weizenkleie Mk. 12.2; 4 „ , bis Mk. 12.50, Noggenkleie Mk. 13.00—13.25, Maiskeime Mk. 11,^ Schuhmacher-Sterbekasse, deren Vorsitzender und G«schästs-1 bis Mk. 11.75, Franken, Pfälzer, Ried Ntk.21.25—22.50. Silles ve führer er schon 52 Jahre ist, hat ihm ein Ehrendiplom 100 Kg. ab hier. L' irbf ko. Franksnrt a. M., 4. Nov. (Telegr. Orig.-Bericht des ,Giek uoertetchr. , Anz."). Anttl. Notierungen der heutigen Viehmarktpreife. 9Un Offenbach, 2. Nov. -Lie „Off. Ztg. schreibt, ^as l Berkauie standen: 461 Ochsen, 79 aus Oesterreich, 43 Brüten Offenbacher Abendblatt weiß in seiner gestrigen vtummer 0 aus Oesterreich, 0 aus Täuemark, 887 Kühe, Fersen, Stiere «n zu berichten, daß die Bürgermeisterei gegen den Gasdirektor! Rinder, 0 aus Täuemark, 310 Kälber, 498 Schale und Hänunel König das Disziplinarverfahren eingeleitet habe und dieser 00 Schafe aus Oesterreich, 0 Ziegeu, 1689 Schweine. Bezahl $ sofort vom Dienst suspendiert worden sei. Selbstverständlich wurde für lOOPfu.id Schlachtgenücht. Ochseul. Qualität 80—85 M. ist das Blatt auch genau über die Gründe informiert, die zur 2. Qual 72—75 Mk., 3. Qual. 67—69Atk.; Bullen l.Qual. 70 bi] 5 Einleitung des Disziplinarsahrens geführt haben, ®ana^^ 60-64^1)1^4r*^Uqi ' hat Herr König, wie er selbst zu.gegeben haben soll, den q4;t 00 5. Cuai bürgkrlichen Paaren Lgeh-n lassen, die i« amtlicher Eigenfchaftersahren hat. Offen gestanden macht ^wicht 67-72 Pfg. Schafe: 1. Qual. 80-82,2. Qual. 70-72 & die ganze Mion gegen König aus uns den Eindruck, als vb 3. Qual. 00-00 Psg.; Schweine 1. Qual. 63-00 Psq., Lcbdaem dem Herrn Bürgermeister von sozialdemokratischer Seite die 49,5—00.00 Pfg., 2^ Qu. 62-00 Pfg., Lebendgew. 49,5—00 Pf7 Notwendigkeit eines Disziplinarverfahrens unter irgend 3. Qual. 53—55 Pfg. Lebeudgew. 00 Pfg. Geschält bei HoA einem Vorwande suggeriert worden ist. viel) mittelmäßig, lleberstand unbedeutend, bei Kleinvieh fein Mainz, 2. Nov. Wie die „M. N. N." vernehmen, Ueberstand. U beabsichtigt die Eisenbahnbehörde die vor zirka 50 Jahren Kleine Tageschronik. von Lothary erbaute Ersenbahnbrücke über den Rhein Der Staatsanwalt in Leipzig verhaftete den Gußschlossy durch eine neue, den gegenwärtigen höheren Anforderungen d n e r unter dem Verdacht, die folgenschwere Gas. entsprechende Brücke zu ersetzen. Es ist begründete Aus- a1 ÜD11 enau verschuldet zu haben, bei der ein I 1^)011 in kurzer Frist zur Ausführung Die Schuhfabrik Albert Keller in Dahn (Pfalz) melden des Projekts geschritten wird. wegen Zahlungsschwierigkeiten Konkurs an. Die Passiva b«- - XX. Rodheim a. d. Bieber, 3. Nov. In Gegenwart tragen 350000 Mk. ..... 7] *■ des Kommerzienrats Gail, mehrerer Gemeinderatsmttalie- \ ■■ Günter o d e wurde ein Bärenführer von feinem d°r hielt unter großer Beteiligung °us der Gemeinde Deute Mewuugen aus Ne"wy°rk'h°t"ein Wolkenbrua - unsere neugegrundete fteiwillige Feuerwehr eine außer- in San Jose del Eabo (Mexiko) kolossalen Schaden ange ordentliche Uebung ab. Ihr lag folgender Gedanke zu richtet. 16 Personen wurden getötet, Häuser wurden von bei Grunde: Die freiwillige Feuerwehr übt auf der Dorfstraße Fluten weggeschwemmt, zahlreiche Personen vom Sturm ins Meei _ Es erhielt dabei der Kommandant die Nachricht, daß in Trümmern de der großen Gailschen Zigarrenfabrik Feuer ausgebrochen Die Budapester Polizei hat den reichen Dampfmühlenbesibv sei. Das Korps wird sofort alarmiert und findet beim Ein- Jo se f Pongos in Lippa verhaftet, der in einer seine, treffen das im 3. Stockwerk des Neubaus gelegene Tabak- Mühlen eine Fabrik zur Herstellung falscher Hun^ >»--><-» »"»>■ »>- „nft mit W. fÄÜ’Ä ZÄl* "* “ Schnelligkeit um sich, daß auch der angrenzende alte Fabrik- Die Explosion einer Granate auf dem Uebungsplatz i, bau in Mitleidenschaft gezogen wurde. Menschenleben B o u r g e s erfolgte bei dem Transport von 20 Melinitgeschossen waren beim Eintreffen der Wehr nicht mehr in Gefahr, denn /estgestellt ist, wurden sieben Personen getöte die vieleu beschäftigten Arbeiter konnten sich rechtzeitig "^Der •< durch die beiden Ausgänge retten. Ter Steigerzug sowie der internationalen Freiden ker ^st erössnet°worden die Spritzenmannschaft erhielten die Aufgabe, sofort mit Vertreten sind 169 Gruppen. Als Vorsitzender wurde der belgisch der Löscharbeit zu beginnen, und mit vier Schlauchlinien Abgeordnete Furnemont gewählt. wurde das Objekt unter Wasser gehalten. Es war eine ^solge einer Explosion entstand in einem Kinematho Lust, zu beobachten, wie die junge Wehr sich ihrer schwie- Saal war"von 800^Zuschauern"geslMtz dw?v°,?w U^e'r P ani rige Ausgabe entledigte, denn im Ernstfall hätte die Leistung ergriffen, den Ausgängen zudrängten. Dabei wurde eine Anzah auch nicht besser sein können. Unsere wohlorganisierte Personen zu Boden getreten und verletzt. Der Mechaniker um Feuerwehr sowie die vortreffliche Qnellwasserversorgung ^5 erIlttcn ^were Brandwunden, sonst ist nieman, erweisen sich fortgesetzt als zwei segensreiche Institute für --V ' ■■ —, Brandobjekt der freiwilligen ZpiriPlaic der etreinigltn Frankfurter Stadttheatrr. Feuerwehr, die im Monat August abgebrannte uralte Opernhaus. ' ” ’ „S ch m itter Mühle" ist bereits wieder aufgebaut. Auf Dienstag den 5. November*): „Die Zauberflöte/ Mittwoc den früheren Raum beschränkt und auf den alten Grund- den 6. November, abends halb 7 Uhr: Lohengrin." Donnersta 1 mauern wieder aufgebaut, überragt sie alle anderen Ge- «' 91o“e,nb“: '^on Inan." Freitag den 8 November ge < AnitSp Spr G'pr s k schlossen. Samstag den 9. November: „Carmen." Sonntag de " J ' ^or stattliche Neubau wird mit den 10. November, nachmittags halb 4 Uhr: „Die Regimentstochter. neuesten Einrichtungen versehen und soll bis Weihnachten Abends halb 8 Uhr: „Tas Nheingold." Momag den 11. Novbr, wieder in Betrieb genommen werden. abeiws halb 8 Uhr: Zum 50. Male: „Die lustige Witwe." sind 45 Kurgäste a7ge^en| Weilburg, 1. Nov. Aufsehen erregt hier das Der- a. s , Schauspielhaus. M di to i n h p n hpa ©innfwAnna Ä\ ; + fC_ n Dienstag den 5. November : Neu emstudlert: „Nora. I , , . ™1 Schmidt. Er ist Mittwoch den 6. November: „Der Dieb." Donnerstag de unter Mitnahme von zrrka la 000 Mk. aus dem Geschäft 7. Noveruber, abends halb 8 Uhr: „Die Rabensteiiierin." Freiw gezogenen Gelder mit einer jungen Ladneriii sortgegangen, ^en 8. November: „Nora." Samstag den 9. November: Zui obwohl er verheiratet und Familienvater ist. Die Staats- ersten Male: „Der letzte Funke." Lustspiel in drei Aü auwaltsckaft nprfrfnf ihn zugen von Oskar Blumenthal und Gilstav Kadelburg. Sonnte r . 9? Konkursvergehens. den 10. November, iiachmittags halb 4 Uhr: „Erdgeist." Abend l altene h I>CUtC alten V ^ge- 7 Uhr: Zu Schillers Geburtstag : „Wilhelm Dell." Montag de me i nd ebeam tVn N V» l Krelsvercins der Ge- 11. November: „Hofgunst." Dienstag den 12. November: „Te ^./»"eamten Preußens war auch von, auswärts gut letzte Funke." besticht. ^er^Geschättsberlchl wurde von dem Vorsitzenden erstattet I — Sodann bencytete Kr^sspartassen-Direkwr Schlabach über die Ver- s^'rö^^n8ioIt)'eTein5 ht Türen. Ueber den folgenden!— Punkt: „Stellungnahme zu der beabsichtigten Aufhebung des Klrd>lid>tf Uacbvld>tceu Steuerprivtlegs der Beamten", hielt Stadtsekretär Althen-Wetz- lar emen Vortrag. Nach längerer Diskussion wurde beschlossen Evangelische Gemeinde. das Privileg nicht ausgehoben werden möge. Hierauf machte . ^Montag den 4. November, abends 8 Uhr, Bibelstund Verr ulthen .Nuteilung über die Hauptversammlung des Z^n- ^^^9i'lnandelisaal der Johaniiesgemeiiide. tt'al-u'nd Be^rksverbandes, der z. Zt. 22 718 Mitglieder zahlt I ________________________Pfarrer Ausfeld. Vorsitzende O-dacyte sodann des vor kurzem verstorbenen I " .....* 4olizeiwachtmeistcrs Simon hier, deisen Andenken die'Anwesen-1 A (ÖicfecitCV Zetteldienft. den durch Erhebung von den Sitzen ehrten. Als Vertrauens- -- m ^oranssichtliche Witterung für Hesten am Dienstag de uwnn für die Krankeu-Unterstützungskasse wurde Stadtsekretär November: Fortdauer der heiteren und trockenen Witteruw ^ehl-<)raunsels einjtimniig gewählt. Die bisherigen Vo^st^nh^-! -chchi^ Reiü Oeltliche Winde. Mitglieder wurden einstimmig wiedergewähtt. . ---,------ -----------—1 ...Q.Laasphe, 2. Nov. Gestern wurde nach mehr als VrrginaL-DvahtMeldungeU. dreijähriger Bauzeit die Verbind iinasbahn Rot bim’i hl 41 Anblick aus den Prozeß MoltS r- ergeb e n. ^.er Bau der nur 10 Kilometer langen Fürsten bittet, über die Aufhebung Le s§ 175desStraf Strecke, ivelche die Bahn Olpe-Rothmühle und Betzdorf-Freu- geietzbuches ein Gutachten der preußischen Medi denberg jetzt miteinander verbindet, bot weaen des beraia^n ^nal-Deputation oder einer besonderen Sachverständiger lucröen und tiefe Einschnitte, freie hailshohe Dämme anacleat Deutschland zu begeben. Er wird Staatssekretär Dernburg b Ir,erfc)cn Uiüssen. Eine Riesenarbeit muß z. B. in der oberen Ausarbeitung der dem Reichstag zu machenden Kolonialvoi Gcuiibach" beim sog. „Buchcnborn- durch Bau eines 400 m la® Ä™. U"b im Februar nach Os lwchroniantsiche Te n’r bur,i) cincL daris, 4. Nov. In den Departements Feroul und Aul yocyromantlsche Gegend fuhrt, bedeutet für Olpe eine kürzere kam es neuerdings zu größeren U e b c r s ch w em m u n g ei Bervlndung nach dem Süden um 60 Kilometer und für » Washington, 4. Nov. Tas Staats-Departement hat i Freudenberg eine solche nach dem Norden um 30 Kisomet^ g^eben, e$ bereit sei, einer eventuellen Pv ------------ --------1. Nitometer. I testnote Deutschlands, Frankreichs und Englands gegen die d Humanität verletzenden Verbrechen im Kwngc staat sich anzuschließen. iVorsicftl! ■ w. I. V.: Welcker. 08468 6880 Roth. 6883 BVu Eti Pastillen X SttaiMül 80 Pig. 9 « 5 6B« gS r5 MWNL .-CÖ S, ,35® Freitag den 8. November nachmittags 3y2 Uhr findet im Cafe Ebel in Gießen eine Hauptversammlung des landwirtschaftlichen Bezirksvcreins Gießen zur Beschlußfassung über die Rechnung von 1906, den Voranschlag für 1907 und die Satzungen des Vereins statt, hierauf folgt 4y2 Uhr ein Vortrag des Herrn Professor Gisevius über die Leutenot in der Landwirtschaft. Die Mitglieder des Vereins, die Mitglieder der Bezirksausschüsse und die Freunde der Landwirtschaft werden hierzu eingeladen. Gießen, den 26. Oktober 1907. Der Vereinsvorstand. D r. Breidert. garantiert unschädlich Großh. Bürgermeisterei Burkhardsfelden. Hoff m a n n. Tagesordnung: Bericht des Vorstandes über das abgelausene VereinSjahr. Ncchnungsablage des Zahlmeisters. Entlastung des Vorstandes. Neuwahl des Vorstandes. Verschiedene Vereinsangelcgenheitcn. Statutenänderung ic.- Winterfest. Um vollzähliges Erscheinen der verehrt. Mitglieder bittet Der Borstand. G. K. y. IB85 Ordentliche Hauptbersammlung am Donnerstag, den 7. November im Vereinslokal. Grche KrniKurs-NerAkiPmgkl!. Dienstag, Donnerstag und Freitag dieser Woche, jedesmal vormittags 10y, Uhr, zu Allendorf a. d. Lda. große Versteigerungen der B r a u n w a r t h'schen Waren- Vorräte, inbesondere: Echte Eier-Teiglvaren garantiert ungefärbt, aus frischen Eiern und bestem Hartweizengrics hergestellt. Kmüse-Mtl«, ßifrfabrn, Suppen= Mnccarsiiie, Eiklgranpeu To Wo? ff. Hausmacher Gemüse - Nudeln Suppen-Nudeln I leicht gefärbt per Pfund 38 Pfg. i \ Griesbandnudeltt per Pfund 25 Pfg. Ä I Griessaden per Pfund 25 Pfg. K ä Suppcn-Maccaroni per Pfund 25 Pfg. M Bekanntmachung. Ter Voranschlag der Gemeinde Bettenhausen für das Rechnungsjahr 1908 liegt vom 7. November d. I. ab acht Tage lang auf dem Bürgermeisterci-Bürcau zur Einsicht der Beteiligten offen. Bettenhausen, den 2. November 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Bettenhausen. frist 14 Tage. Greben, den 1. November 1907. Städtisches Hochbauamt. Gerbet. vollständig* ungefährlich kein Waschbrett Klavier- Stimmen Reparieren Polieren Id tadelloser Ausführung durch (Dvi Md. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg. u. Reparatur* werkst<e. Seltersweg 91 v' aus den $13515^61)811 "7™! Lösend, den Hustenreiz | mildernd, längere | Katarrhen vorbeugend, j 1. 2. 3. 4. 5. 6. Zu haben in allen Kolonialwaren-, Drogen- und Seifen-Geschäften. 56«/m 'aschmethode p; ^Henkel&Co. Düs Urbeitsveruebnng. Die Glaser-, Schreiner-, Schlosser- und Wcißbindcrarbciten für den Erweiterungsbau des Elektrizitätswerks sollen Samstag, den 9. November d. I. vormittags 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen ber uns zur Einsicht osten. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlags- Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Allendorf a. d. Lahn für 1908 liegt vom 5. November I. Js. an acht Tage lang auf dem Bürgermeister-Bureau daselbst zur Einsicht der Interessenten offen. 6891 Allendorf a. d. Lahn, den 4. November 1907. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lahn. Volk. . „ . Gietzen, den 31. Oktober 1907. bes Kreises Metzen durch Das Grosrherzogliche Kreisamt Eichen NN die Grosih. Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie, uns binnen acht Tagen ein Verzeichnis berjemgen Hpchstbesteuertcu nach dem uutensteheudcn Formulare vorzuleg-n ^welche nach den Kommunalstcu-rkapttalien des Rechnungslahres 190b an doppelten Grundzahlen und gan-en Einkommensteuerbctragen 1000 Mark und mehr haben. 9 " Bei der Ermittelung der Höchstbesteuerten wird nur die von mncrhalb des Teiles gelegenen Immobilien zu entrichtende Grundsteuer, die von rnnerhalb des Kreises befindlichen Gewerbs- anlagcn oder wegen Wohnsitzes innerhalb des Kreises veranlagte Gewerbesteuer, die veranlagte Kapitalrcntcnsteuer und die __________________________Verzeichnis der Höchstbc BekmmtmachNZM. Der Voranschlag dec Gemeinde Burkhardsfelden liegt vom 6. November 1907 ab acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten offen. Burkhardsfelden, den 4^ November 1907. htemsbe Fachschule Giessen. Dienstag, den 5. November, abends 8 Uhr beginnt in unserer Schule — Nordanlage 8 — wieder ein neuer Kursus für Maschinenschreiben. Anmeldungen hierzu werden an genanntem Abend entgegengenommen. Gießen, den 1. November 1907. v’/ Die Schuttommissio«. Q11151 litalirtr Samler-Wiereiii Ofl hb l I 8 gegr. 1. Oktober 1907. 16872 Tagungen jeden Mittwoch abend im „Einhorn" bei der Stadtkirche, woselbst jede Auskunft erteilt wird wie auch Anmeldungen entgegengenommen werden. Rctf-, Flach-, Kant-, Band- und Pferdc-Eiscn, Eisen- und Ztnkblcch, Ofenrohre, Zlnicrohrc und Patent - Knicc, Pslngkörper, Achsen, Zloblenschanseln, Stochelciscn, bLarnicrc, Riegel, Vorreiber, Schlösser, Schrauben, Sägen sowie svnsttge Handwerker-Artikel, ferner verschiedene Säcke und Kisten &affcc, Reis, Gerste, Erbsen, Bohnen, Ltnsen, Pfeffer, Nelken und andere Spezerei- und Verbrauchswarcn, Zigarren, Tabak, Pfeifen, Lampen, Porzellan-, Glas- und Email-Sachen, Möbel. Die Konkurs-Verwaltung. aschende Neuheit • ■ Ä ■ ■ -WM bei dm Kommunalumlagen innerhalb des Kreises in kommende Einkommensteuer angerechn^ Ö Anrechnung Steuerzahlungen der Ehefrau werden mit- , Ehemannes, Steuerzahlungen minderjähriger bei Gewalt befindlicher S'i.iber weckens zulammeugercchnct. übrigen finb aber nKaters gesellschasten -c. (s. Art. 17 be? ÄrtranS VÄ' Än’tan. ba bWe" Stimmie*t ^rch Vertreter®Äbt in« m der Spalte Beu.ewkungL"'t7s Wie schon bemerkt, kommen Steuerzablunom nur Betragen zur Anrechnung welche im vorigen^ Rechnungsjahre entrichtet worden send, es ser denn, datz sie auf Dbieftrn hnfr™ welche in Erbgang erworben sind. ' Ubickten lnrstcn. Wenn sich unter den Söchstbesteucrten solche befinden bie nod) in anderen Gemeinden oder Ge,Härtungen des Kreils besteuert sind, ,o wollen Sie sich von den Grotzh. Bürger- me tzercicn dieser Gemcrnden oder Gemarkungen den Betrag dieser weiteren Kommunalstcucrkapitalien mitte,len lasseii und oleycs dem Verzeichnis unter Namhaftmachung dieser anderen Gemarkungen noch bciiugen. Stejenigcn Grotzh. Bürgermeistereien, in deren Gemarkungetn sich keine böchstbesteuertcn mit etner Summe Bon 1000 Mark an doppelten Grundzahlen und gairzen Emkommensteuerbetrageu und darüber befinden oder im Mechnungsiahr 1906 keine Kornrnunalsteuern erhoben worden sind wollen dies kurz berichtlill) anzeigen. Im einzelnen verweisen wir Sie noch auf Art 14—18 - Ordnung und Art. 4 des Gesetzes vom 15. Mai 1885 (Regwr.-Blatt S. 95). „ , _. v ©icfiett, den 1. November 1907. Bttt: Fcstsebung des ortsüblichen Tagelohns gewöhnlicher T°^t°r, sowie der Durchschnittswert der Natuml- Tas Erotzherzogliche Kreisamt Gietzen an die Grosth. Bürger»,cistcreicn der Landgemeinden des Kreises. tober^l sÄxmtl iÄLnj“" ®elf?8tol9 tioln 3- Ok- 3- V.: Froelich. Giessen: Marktplatz 18. Branche in Mitteldeutschland, i Ä8M Einkauf $00 pjiuhk, Es werden vielfaSi minderwertige Hathehmnngeo Bit ilntld) klisgenden Hamen nntersdioben. man a»!e deshalb gecw nu! die Karte oPalmln“ und unsere Firma. H. Sdsllnä s C-. 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Diensiag-Abonn.-Yoistellung. — Anfang 8 Uhr — Novität! Novität! Uusere Bi äse. Lustspiel in 3 Aufzügen von H. Dartes. Mittwoch, den G. November O7. 6. Mittwoeh-Abonn.-Vorstellung. — Anfang 7 Uhr — Ein »vcaier Gatte Komödie in 4 Akten von Oscar Wilde. totter au mitiX’cmdu'0“ °bW I Ml, Laumau °d. Mädchen Tür tt. '"ecürmr'anXu unter » g^11 S-cumr. 15, P, an ben (ytebvner Stnjetner erb. N-tttoUsNtt Söon h I n,it !*51ter Handschrift u. STennt= n-s. der eimneven -üuchiÜMng unleraX'ä.%L &®ÄS.met !n"dLW?'d^ ' Kindermädchen von 1 dt-8 M,r Stadt-Theaters gesucht. Offerten ^Üerweg 56p.-----084/1 Acht-LLg°'L;ndt-ÄrnL!"'^ Beretjermner, Gesucht für Mitte Nov., 2 helle, OÖCt Müdcher» 6879 tcuiiöl. Zimmer, in ruh., freier I zum Anlernen sosort gesucht. Lage, eventuell nnt Pension. (&. Küiiiftiyor, Zigarrensabrik. Schriftl. Angebote unter 08397 r\.;r »... ~f'i n Ali hp n (Miphnnnv i>' piitov I O U L LUI ]. |(11UJUUV, tl. o aMil.L, nn oen (aieBenei ^naeifler. ___ nQl,c b. 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