Hv. WA Ursche««« ««glich [ ttuftn Ssnntag» Dem •teftenei Anzeiger werden im Wechsel mit dein ßth1fd?cn Landwirt bie Sieyrnei Kamillen. Hättet viermal in der - Uoche beiqeleqt und »veimal roöcbciUltcf) baS [Crelsblah fUt den Kreis ‘ glrtzen. ^erufprech-An- • schlubi.d-Redoktton 112 ! Verlag u ürpebuion 61 . Ubreffe tüt Depeschen, ! ««zeige, «tetzc». j Lnnaynn w* Anzeigen j füt bte LageSnummer I t>Ü oormtttags 10 Uhr. 1 ■ WM I L ' W '.KM Samstag 30* November 1907 157. Jahrgang Erstes Blatt Notatlsmdru« und VeJag der vriihl'schen Univ.-Vuch- und Zleindruckrrei. ll. rang«, «edattlon. Expedition und Druckerei - rchniftratz« 7. monatlich7b vch viertel- jährlich Mk. 2.20 durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6b Ül.; durch die Post M.2.— friertel- lährk auß|d)L Bestellg. ZeilenprriS: lokal 16'l>fv auswärts 20 Piennig. Be ran l wo rt ltch tür den politischen Teil: E. Vlnöerion, i. Feuilleton und .vermischtes^ P iffiutfo; füt .Stadt il Land- und „«end;t0* |nal“ E. Ipe6. füt den Anzeigenteil: H Beck. Sl.mmuugsdild aus dem Kelchstage. Berlin, 29. Nov. Der heutige zweite Tag der ELatsberatung zeigte viel inehr das Gepräge des großen Tages als der gestrige. Die Abgeordneten wurden in der Wandelhalle des Reichstags um Eintrittskarten bestürmt und au chdie Diplomaten-, gundesrats* und selbst die Hosloge waren besetzt. Der Reichskanzler erschien etwa eine halbe Stunde nach Beginn c>er Sitzung. Man hatte zu Anfang die in Aussicht gestellten Ertlärungen des KriegsministerS erwartet. Aber er zog es vor, auf die ernsten, kurzen Andeutungen der Abgg- Basserniann und Spahn zunächst noch Herrn Bebel folgen zu lassen, und dieser gab dann auch dec Rede des ^errn v. Einem eine breitere Grundlage. Mer zunächst nahm wider Erwarten der preußische Finanzminister Herr o. Nheinbaben das Wort zu einer Rede, die man ja sahrans, jahrein beim Reichsetat von ihm zu Horen gewohnt ist, die er aber gestern mit einer Schärfe und mit einer bemerkbaren Spitze gegen den Abg. Basser mann pointierte, daß das Zentrum seine Helle Freude daran hatte, und man im linken Flügel des Blocks seiner Verstimmung unverhohlen Ausdruck gab. Unter den: demon- straliven Beifall der Rechten lehnte er rundweg und zugleich auch im Namen seiner Kollegen von den kleineren Bundesstaaten jede direkte Reichssteuer ab. Er versuchte, trie Führer der Linken zu ironisieren und warf mit der Reichs-Bermögens- und Reichs-Einkommensteuer auch die Wehrsteuer, die der nationalliberale Führer in erster Linie empfohlen hat und die ja auch auf der rechten Seite sehr viele Freunde besitzt, in den Orkus. Dann kam Herr Bebel. Man hörte ihm, wie stets, aufmerksam zu. Aber seit die große sozialdemokratische Fraktion bei der Wahl in Scherben ging, ist es auch bei Herrn Bebel mit dem Glück von Edenhall vorbei. Das Feuer der Leidenschaft lodert noch in seinem weißen Haupte, aber es packt nicht mehr, und das schlimmste Schicksal, das einem führenden Redner passieren kann, hat ihn erreicht, er wird nicht mehr ernst genommen. Dabei war es an sich recht wirksam, was er über die Teuerung sagte, und die Stimmung, die sich in den ärmeren Schichten bemerkbar macht; aber als er ein winziges Brötchen zum Zeichen der hohen Brotpreise vorzeigte, da lachte man; die Erinnerung an die dicken Knüppel aus den Kolonialreden war zu lebhaft. Dann kam die Piece de resistance: Der Moltke - Har- den-Prozeß und die Kamarilla, und als er die Anklage- und Verteidigungsrede Hardens nochmals vortrug, da lachte der Reichskanzler, er schüttelte sich vor Lachen, und mit ihm brach das ganze Haus in ein herzhaftes Gelächter aus. Fast plötzlich brach Bebel seine Rede ab, mit der Ankündigung, daß er zu den anderen Fragen erst bei späteren Gelegenheiten sprechen würde. In seiner soldatischen, verbindlichen und doch entschiedenen Weise erwiderte dann der Kr i e g s m i n i st e r. Mit seiner hellen Kommandostimme rief er in den Saal, daß bei den entsetzlichen Dingen aus dem Hardenprozeß es sich nur um einzelne Vorgänge handelt, daß die Armee und das Ossizierkorps rein sei und daß jeder, der solcher Tinge zu recht beschuldigt werde, heraus müsse aus diesem Kreise. Der neue Moltke-Harden-Pcozeß, dem der Kriegs- minister mit Ruhe entgegensieht, wird ja die Oejfentlichkeit noch weiter mit diesem Thema beschästigen. Eine angenehme Erinnerung an frühere Zeiten, in denen noch nicht in dem Maße Skandale und „Fälle" die Etatsverhandlungen beherrschten, rief Fürst Hatzfeldt als Sprecher der Reichspartei hervor, der die Debatte aus das Gebiet der Etatszissern und Steuerfragen zurücksührte. Eine kurze Bemerkung dieses Redners über die auswärtige Politik war das verabredete Zeichen für den Reichskanzler, sich, noch in später Stunde, in längerer Rede über die verschiedenen Fragen der auswärtigen Politik bereits vorweg zu äußern. Für die innere, die Blockpolitik, kündigte er weitere Ausführungen im späteren Verlaus der Etatsberatung an. Heute äußerte er sich über die Marokkopolitik, wobei er seststellte, daß das Vorgehen der Franzosen und Spanier mit der Algeeirasakte nichts zu tun habe. Ein Ruf des Beifalls, der aus allen Bänken des Hauses zusammenklang, unterstrich die Worte des Reichskanzlers, mit denen der Reichskanzler dem englischenHerrscher- hause und dem englischen Volke den Dank für die Ausnahme unseres Kaiserpaares aussprach und den freundschaftlichen Gefühlen des deutschen Volkes für die englischen Vettern Ausdruck gab. Seine Ankündigung eines Weißbuches, wenn auch einstweilen nur über die Haager Konferenz, wurde beifällig ausgenommen, und die Lacher hatte er auf seiner Seite, als er auf die ihm und seiner Gemahlin von den Herren Harden und Bebel zugeschriebenen Beziehungen zur Eulenburgschen Kamarilla einging und der höfischen Kamarilla die rote Kamarilla der Sozialdemokratie entgegenstellte. «Sie imJUßcoiönct» n tj au je Die „wichtigste preußische Frage", wie man nicht ohne Grund die Polenfrage genannt hat, hatte das Haus an der Prinz Atbrechtstraße im Sitzungsraum und aus den Tribünen regelrecht gefüllt. Nach Wahl des alten 'Präsidiums ließ man ritterlich zuerst einen Vertreter des Polenstammes Herrn von Jazdzewski zu Worte. Er gab sich als Mann der ruhigen Form. Sein stärkster Trumps war es, als er zum Schluß die Rechte gen Himmel streckend, in etwa folgende Worte ausbrach: „Es gibt eine Kraft, die von oben kommt, die beruht auf der Gerechtigkeit Gottes. Wir vertrauen auf die Gerechtigkeit Gottes, welche zwar langsam arbeitet, aber uns beisteht." Solchen Ausruf, wenn er einer inneren Ueberzeugung entspringt, zu höhnen, liegt nicht im deutschen Wesen. Aber wie sehr sind wir doch innerlich in Selbstbewußtsein und Selbstgenugheit (wenn es erlaubt ist, dies Wort zu bilden) seit 1831 und 1848 erstarkt, daß die ganze polnische Bewegung und die Personen ihrer Führer für uns so gar keinen romantischen Schimmer mehr haben. TaS deutsche Volk in seinen breiten Schichten kennt heute weder die aristolratischen noch die demo- kratisck^en Führer der Polen, vom eisgrauen Fürsten Radzi- wil bis 5-11111 jungen Kor,autt) hin, uni) üiteref) verte sich nicht für sie. Möge es ruhig so bleiben! Wir haben jetzt in der Welt andere Dinge zu tun! Und unter diesem Gesichtspunkte brauchte man es denn auch nicht zu bedauern, wenn die vorhin genannte Operette mit ihrer polnischen 31omantik bald ganz verschollen fein würde. Die Minister v. Arnim und Beseler sagten ihr verhältnismäßig kurzes Sprüchlein und die Wgg. von Zedlitz (freikons.) und Porsch (Ztr.) legten die Stellung ihrer Hi tzcuer Kuufivclein. Der ersten Ausstellung des Winters, die trotz einzelner tüchtiger Werke keine rechte Anziehungskraft bewahren konnte, da die Masse des Alltäglichen zu stark überwog, ist jetzt eine weit interesfantere gefolgt. Nicht daß Werte ersten Ranges den Weg zu uns gesunden hätten, was immer ein Zusammenwirken vieler glücklicher Umstände zur Voraussetzung hat; aber diese Ausstellung zeigt in günstiger, ungefucht sich ergebender Gruppierung verschiedene Techniken, verschiedene Naturauffassungen in interessantem Wettkampf, und selbst die Stosswahl hebt viele ihrer Bil- der aus oem Bereich des Gewohnten heraus. Den breitesten Raum nehmen die ausgesprochenen Impressionisten ein, M. F l e i s ch e r - Wi e m a n n s - Berlin, Flora Zenker-Antwerpen, F. Türck e - Charlotten- burg. Die fesselnden Porträts und Studienköpje von F. Zenker lassen am packendsten das Ringen nach dem rechten Ausdruck empfinden. Hier ist alles stürmisch, alles Gärung, und doch kommt, bei andächtiger Betrachtung in gebührendem Mstand, auch der ruhige Genuß, während die Landschaften diese Wirkung verm.sfen lassen, der Impressio- nismus hier recht unausgegoren sich darstellt. Fertiger ist in seinem vielseitigen Schassen Fleischer-Wiemanns. Von größerer malerischer Erfahrung und Sicherheit zeugen seine Aquarelle, die Vdotive aus Paris, London, insbesondere Fluß- und Brückenbilder vorsühren, und dieselbe ziel- bewuvte Routine zeichnet die vielen, mehr ober weniger dem Stadium der Studie entwachsenen Landschaften, Bckd- nisskizzen und Figurenbilder aus. Die volle Summe seines Wollens und Könnens offenbart der Maler in den Darstellungen badender Gestalten, von denen das große Bild am Eingang des Saales trotz einiger nicht ganz glaubhafter Lichter und Reflexe am meisten zu loben qt. Schwachen sind die Aktstudwn, die nach alter, aber darum schon lange nicht mehr guter Ateliersitte mit bedeutenden Namen (Leda, Neue) prunken; auch die „Echo benannte Aaldjzone mit drei solcher Aitsiguren scheint zu beweisen, daß mit dem so bestimmt ausgesprochenen Wollen das Können Künstlers nicht immer gleichen Schritt halt. Alles in allem ein respettablec, aber etwas zu fertiger Impressionist, leider so einseitig auf fein eigenartiges, flackerndes und flimmerndes Farben- und Lichterspiel bedacht, daß Stimmung unD Govanten Darüber zu kurz kommen. In engen Schranken bewegt sich die einfachere Kunst F. Türcke's. Großstadtmotive, gut, wenn auch mit kühlster Nüchternheit beobachtet und in etwas einförmig katalog- hafter Weise zu Papier gebracht, gleich zwanzig auf einmal. Es lohnt sich zu unterscheiden und tue glücklichsten Momente herauszuholen; aber sicher, weniger wäre mehr gewesen. Diesen Gemälden stehen zwei Serien graphischer Kunst gegenüber, die den Besuchern der Ausstellung manches Rätsel ausgeben. Wir sind von den Graphikern unserer Tage, vor den großen Bahnbrechern bis zu ihren kleinsten Nachtretern, soviel des Tiefen und Geheimnisvollen ge- gewöhnt, daß wir uns nicht leicht verblüffen lassen. So wollen wir die kraftvolle künstlerische Sprache H. Volke r t s - München, der uns gleich am Eingang mit einem Dutzend feiner Ex-libris emp.ängt, auch in- seinen „Leuchtern" genießen, wenn wir sie auch nicht ganz verstehen. Sind das Fragmente, ist es eine volle Serie? Was hat das in den meisten allerdings beherrschende Motiv des Lichtes mit dem allen gemeinsamen Titel „Leuchter" zu tun? Steckt in dem siebenarmigen Leuchter des einen Bildes des Rätsels Lösung? Wir verzichten und wenden unsere Blicke aus die zierlichen und technisch vortrefflichen Radierungen von W. Doms-Berlin hinüber. Auch hierein bedeutendes zeichnerisches Vermögen, verbunden mit wohltuender Klarheit des Vortrags. Was der Künstler aber darstellt, ist nicht von dieser Welt. Tolle Phantasiestücke voller abenteuernder Fratzen, voll unmöglicher und doch überraschend glaubhaft gemachter Mischungen widersprechendster Wesen, ein Höllenspuk, gegen den Teniers zahm erscheint, zieht an unseren Augen vorüber. Zum Glück aber auch Humor, wenn auch in groteskester Form; der Künstler scheint über sich selbst zu lächeln und entwaffnet die Kritik. Diese lebenswahren Darstellungen des absolut Unwirklichen und Unsinnigen stehen künstlerisch m. E. erheblich höl-er als die mystischen Grübeleien Volkerts, der sich mit ungleichem Gelingen bemüht, die Brücke zwischen den Welten des Scheins und der Wirklichkeit zu schlagen. Wir wünschen dieser Ausstellung viele und wißbegierige Besucher; sie gibt zu denken und entläßt keinen unbelchrt. B. S. Parteien dar; aus des einen Reoe klang das Za, aus des andern das Nein deutlich hervor. Von innerer Wärme war erfüllt die bann folgende Rede des Abg. Friedberg (nL). In nationalen Kreisen hat sich unleugbar ein gewisses Mißtrauen festgesetzt, ob wir mit den bisher zur Wwehr der Polengefahr angewandten Mitteln auf dem Wege zum Erfolge sind. Dieses Mißtrauen kann die Neigung zu weiterem Vorgehen schmälern, es kann aber auch gerade umgekehrt die Erkenntnis beflügeln, daß weiteres geschehen muß. Täuschen wir uns nicht, so sind die Anzeichen für die letztere Entwicklung nicht ungünstig.' Mit engem Sinne und engem Horizonte freilich soll man nicht an die Frage herantreten. Man kann getrost wie der Abg. Friedberg offen erklären: „Wir sind nicht so einseitig, daß wir den Polen ihr Verhalten von ihrem nationalenStandpunktirgendwiever- argen; aber fie müssen sich die Konsequenz gefallen lassen, daß wir uns nicht dabei beruhigen, die Besiegten zu sein." Diese Formulierung wird in weiteren Streifen, die nicht daran denken, ihr nationales Gefühl und ihren nationalen Stolz mit unfreier enger Gesinnung gegen Fremde zu verquicken, Widerhall finden. Trotz der gegnerischen Stellungnahme des Sprechers der freifinnigen Volkspartei Kindler zur Vorlage ist die Hoffnung nicht aufzugeben, daß auch linksliberale Kreise das Unterliegen des deutschen Elements nicht als letzten Sck)icksalsschluß ansehen. Mch der nationalliberale Redner lehnte es ab, alle Einzelheiten der Vorlage unbesehen hinzunehmen; Beseitigung von Bedenken wirtschaftlicher Natur, Klärung mancher Punkte wird in der Kommission noch nötig sein; aber zur Bewilligung der zur planmäßigen Fortsetzung der Ansiedlungspolitik erforderlichen Mittel erklärte sich die Partei unverhohlen bereit Gerade die Planmäßigkeit war bisher nicht im genügenden Maße vorhanden. Die Anfieolungskommisswn mußte bisher das Land nehmen, wo es gerade zufällig zu haben war. Die nun vorgeschlagene Enteignung zu Zwecken deutscher Siedlungen, die auch gelegentlich deutsche Besitzer treffen kann, ist nicht, wie man vielfad) glaubt, etwas, was sonst nirgends in der Welt zu finden ist. England, das gelobte Land der Freiheit, scheut nicht zurück vor der Enteignung zu gunften kleiner Siedlungen. Was nock) vor wenig Jahrzehnten als ein untunlicher Eingriff in das Eigentumsrecht erscheinen mochte, hat beule, von einem moderneren Standpunkte, dem die neuartige Ausdehnung des gemeinwirtschaftlichen Gedankens nicht fremd geblieben ist, seinen Stachel verloren. Dagegen gehört zu Bedenken, die sich gegen die Regierungsvorlage erheben, die Gefahr, daß enteignete Besitzer nach anderen preußischen Gebieten üb ergreifen; namentlich für O bersch le sien muß noch auf geeignete Abwehr Bedacht genommen werden. Nicht zu den Bedenken, die für uns in Frage kommen können, gehört uad) Friedbergs Ansicht u. cu die Rücksicht auf etwaige Mobilisierung des Auslandes durch die Polen. Lebhaftes Bravo weckte die Ertlärung, daß dadurck) kein Eindruck zu erzielen sei; daß wir Deutsche unsere eigenen Wege gingen; daß wir uns nicht einschüch- tern ließen, und daß durch solche Machenschaften die Sache der Polen nicht verbessert, sondern verschlechtert werde. Es sprach dann noch der Abg. v. Oldenburg (kons)., der begreiflicherweise umso mehr das Bedürfnis fühlte, gegen die Polen zu polemisieren, als er gegen die Bestimmungen über die Enteignung schwerwiegende Bedenken vor trug. __ B o m X! a n D e s in u j e u m Darm N ad l. Dem Großh. £anbesmu|eum ift eine Schenkung zuteil geworden. Oberst Freiherr von Heyt hat Dem 'JJhifcum eine Sammlung Böcktinscher Werke geflötet, die aus 71 Handzeickmungen, 3 Aquarellen und einem vortrefflichen, noch jugendlichen Selbstbildnis in Oet besteht. Die Stiftung wird zurzeit in zwei zu diesem Zweck geräumten Seitenkabinetten dec Gemäldegalerie anigefletlt. — Ueber das Dr. Sendender gische Neurologische Institut in Frankfurt a. M. wird geschrieben: Das neue KranLnhaus umgibt sich mehr und mehr mit eigenen wissenschaftlichen Anstalten. Früher haben wir über die, unter Ehrlichs Leitung stehenden Institute für experimentelle Therapie, für Serumlchre, für Krebsforschung berichtet. Jetzt ist auch das Dr. Senckenbcrgisdie Neurologische Institut unter L. Edingers Leitung, welches bisher in den engen Räumen des alten Senckenbergianums innerhalb der Stadt geigen war, gemeinsam mit der Tr. Senckenbergischen Anatomie in einen neuen Prachtbau einge^ogen. Tie Aroeiten des Instituts werden von zwei Abteilungsoorstehern geleitet. Für die vergleichende Anawmie ist Tr. A r i e n s - K a p p c r s , bisher Dozent in Anvneroam, für die pathologische Anatomie Dr. Heinrich Vogt, Tozcnt in Göttingen, berufen worden. Eine ausreichende Anzahl Hil.scraste sind für die tedjuifd/en Aufgaben gewonnen. Tas Material fließt aus zoologischen Gärten, dann aber in großer Mengen aus den Frankfurter und auswärtigen Kranken- und Irrenanstalten zu. Tas Institut erkennt seine Aufgabe einmal in der Gewährung von Arbeitsplätzen, Material 2c. an solche, welche die normale oder patl-owgifche Anatomie des Nervenfvstems studieren, oder c>4 diesem Gebiete selbständige Arbeit leisten wollen. Tiefen steht außer den sehr reichen Samrnlungen auch eine Bibliothek, welche fast lückenlos die einschlägige Literatur enthalt, int Institut zur Verfügung. Tann sollen vom Direktor des Instituts und den Abteitungsvorstej)crn Bortefungszyk.en gehalten werden, welche anatomisd>e, aber auch Linifdje Themata vetreffen, und fd)tüßlich übernimmt das Institut den bereits feit 1885 erscheinenden Jal/resoericht über die Leistungen auf dem Gebiete der Anatomie dbs zemralen Nervensystems, gemeinsam mit Dr. We.llenbrrg in Danzig. Zu auswärtigen Mitarbeitern sind Tr. KvlMftainm und Queniel in Korngstein, Dr. Bing in Basel und Tr. Waltenberg in Danzig ernannt worden. Tie uiternationale ^rejüfluug der Akademien das Institut als Internatioimles Hinierforschuiigs-Jnstitut anertannt. — Kleine Run st ch r o n i k. Im Luisen-Tyeater zu Berlin wurde die Niiluärkomödie ^Das ^ciratsnest" von Gustav Davis, dem Autor von „Unsere Uäle", zum ersten Blate aus- aesührt und erzielte einen ^acverwlg. — Weingartner beabsichtigt eine englische LUistreise zu müevnel)men. Er Hal dafür daS e b n e r = Q u a r t e 11 aus Frankfurt cu Al. gewonnen. den Gericht»?««»» ** Gestohlen wurde in der Nacht vom 28. auf den L Mts. von einem Lagerplatz in der Marburger Straße größere Partie geschnittenes altes Bauholz. ** Der Italiener, welcher sich gestern eine Kugel in Kopf schoß, starb kurz nach Einlieferung in die Klinik 29. eine mittag wegen Verhinderung der Negimentsmusik aus. ** Veteranenkonzert. DaZ Programm für das Konzert der Veteranenkapelle, das demnächst auf der Liebigs- höhe stattfindet, ist, wie man uns mitteilt, ausgearbeitet und seine Zusammenstellung läßt einen hübschen Kunstgenuß erwarten. dem Publikum durch seinen SMtruf bestens bekannt sein. Charles Sers, ein deutscher Meisterringer, holte sich die Meisterschaft von Rheinland u. 'Westfalen. Der gefürchtetste sämtlicher Ringer, der manchmal vor nicht erlaubten Griffen nicht zurückschreckt, i)t der Türke Halft DÄli. Mitteilungen über die allabendlichen Kämpfe werden täglich im „Gieß. Anz." bekarmt gegeben werden. Tie vielen BillettvorftellungiM beweisen das Interesse, das hier wie allerwärts der Konkurrenz eMgegengebracht wird. ** Das Promenade-Konzert fällt morgen vorguten Rat: „Mach dich aus de Aest, ließ ihn laufen. X Watzenborn, 29. Nov. meindevertretung werden wir zum Dekanats-Schwester erhalten. Hauptstraße Watzenborn—Steinberg, in dem neuerbauten Hause des Schneidermeisters Heinrich Büschel. . ( :) Laubach, 29. Nov. Eine starke Ausbreitung haben m der Kinderwelt die Masernerkrankungen genommen. In einer Elementarklasse waren heute von 40 Schülern nur noch 7 anwesend. So gehr es mit der Abnahme der Schülerzahl schon die ganze Woche. Büdingen, 29. Nov. Bei der diesjährigen Manöver- flurabschätzung waren im Kreise Büdingen 5 Kommissionen längere oder kürzere Zeit tätig, die in 43 Gemeinden insgesamt 46 957,82 Mk. Flurschäden abschätzten. Wenings wurden 9541,05 Mk., in Hitzkirchen 7158,98 Mk., in Düdelsheim 5355,42 Mk., in Kefenrod 4655 Mk., in Stockheim 2284,60 Mk., in Bleichenbach 2216,22 Mk., in Rohrbach 1751,05 Mk., in Bindsachsen 1714,55 Mk. und in Langenberghcim 1201,25 Mk. abgeschätzt. == Vom Vogelsberg, 28. Nov. Ein Vertreter der An sied lun g s ko mm is s i o n für Posen bereist gegenwärtig unsere Gegend; er hielt bereits in einigen Orten Vortrage und wies auf die günstigen Ansieülungsbedin- gungen hin. Auch in R a i n r o d sprach der Vertreter, .^err Schaumburg aus Kussel. + Bernshausen, 29. Nov. Seit dem 24. d. Mts. wird der 53 Jahre alte Landwirt und Holzhauer Kaspar S t e i n a ck e r von hier v er mißt. St. hat sich am genannten Sage zur Regelung geschäftlicher Angelegenheiten nach Willofs begeben und wollte von dort über Schlitz, woselbst er seine Tochter besuchte, abends zurückkehren. Da seine Angehörigen der Meinung waren, St. befände sich noch dort, was sich jedoch nicht bestätigte, wurden erst am 27. Recherchen nach dem Vermißten angestellt, bei denen sich em Spazierstock an dem Ufer der Schlitz vorsand. Es ist hiernach mit Bestimmtheit anzunehmen, daß St. von dem nach Bernshausen führenden Fußpfad abgewichen und den Tod in der Schlitz gefunden! hat. Eine Durchsuchung der Schlitz nach der Leiche hatte keinen Erfolg. Zur geschäftlichen Behandlung der Vorlage liegt der I wunderbare Technik. Petersen, der dänische Champion, dürfte Antrag auf ll ebe r we i s u n g an eine Kommission ™ c * " ’ ~~ ' ' ' " ~~ vor. lieber die Annahme dieses Antrags kann natürlich kein Zweifel obwalten. A. Einen tüchtigen Polizeidien er hat ein Dorf des Vogelsberges. Es war ihm bekannt, daß die Gendarmerie nach einem vermutlichen Verbrecher recherchiert. Als der Gesuchte dieser Tage das Dorf passierte und bettelte, trat der Polizeidiener — bereden Gesuchten erkannte — an ihn heran, gab ihm den sie sein hinner Mr", und Durch Beschluß der Ge- 1. Januar k. Is. eine infolge der Verletzung. In einem hinterlassenen Briefe gab er an, die Tat geschehe, weil ihn ein Landsmann bei seinem Mädchen schlecht gemacht habe. ** Renitent. In einer Wirtschaft am Seltersweg erschienen gestern abend vier Bergleute in angetrunkenem Zu- siande und benahmen sich derart ungezogen, daß ihnen der Wirt die Getränke verweigerte und sie aus dem Lokale wies. Da sie nicht Folge leisteten, wurden sie hinausgetan und hierbei zertrümmerten sie dem Wirt eine Erkerscheibe und schlugen eine Türfüllung ein. Da die Bestellung der Schwester für das Wohl der Gemeinde nur förderlich sein wird, so ist dieser Beschluß lebhaft zu begrüßen. Die Gemeinde ist recht dankbar für die Verwirklichung dieses Wunsches. Die Wohnung der Dekanats-Schwester ist an der Verrtsches Reicy. Rotterdam, 30. 9Lov. Kaiser Wilhelm beabsichtigt, England gegen Abend des 12. Dezember zu verlassen und Freitag den 13. in der Frühe in Amuiden zu landen, um dem holländischen Hofe in Amsterdam seinen Besuch abzustalten. Berlin, 30. Nov. Auch an maßgebender Stelle wird jetzt die Person des Präsidenten der Seehandlung, Haven- stein, als Nachfolger des Reichsbankpräsidenten Dr. Koch genannt. — Der Vorsteher der Berliner Stadtverordneten-Ver- sarnmlung, Dr. Lang er Hans, hat erklärt, daß er wegen Gesundheitsrücksichten von seinem Amte zurücktreten müsse.; München, 29. Nov. In der bayerischen Kammer der Reichsräte teilte der Finanzminister mit, daß die Aufbesserung der Beamten, Bediensteten, Geistlichen, Lehrer und Staatsarbeiter etwa 21 Millionen jährlich erfordert. — Wie offiziös erklärt wird, haben die Erkundigungen der bayerischen Regierung über die Gerüchte von der geplanten Einführung eines Neichs-Elek- trizitäts-Monopols das Ergebnis gehabt, daß diese! Gerüchte vollkommen unbegründet sind. politische Togesscha«. Marokko. Paris, 29. Nov. Das vorgestrige Treffen bei Babelass ah war zweifellos das mörderischste der letzten Zeit. Die kleine französische Schar mußte im verzweiselsten Moment ein Karre bilden und so, vom Feinde umzingelt, die letzte Munition verschießen. Es war beinahe um die gesamte Truppe geschehen, als endlich Hilfe ankam und den Feind bewältigte. Lalla Marnia, 29. Nov. Gestern abend und heute vormittag sind Verstärkungen hier eingetroffen, bestehend aus Scharfschützen, Spahis, Zuaven und Artillerie. Die Truppen haben sich bei Sidi Bujena konzentriert. In Nemours ist jetzt Beruhigung eingetreten. Ein be», rittener Eingeborener meldet, daß seit heute morgen am । Flusse Kiß ein Heftiger Kamps mit den Beni- S n a s s e n im Gange ist. L«wc,n ' 1 /D ^istp^nubberen Gescbiebte" (1898i js Aus Sta-t und Land. Gießen, 30. November 1907. ** Vom Groß h. Hofe. Der Landgraf von Hessen traf nach der „Darmst. Ztg." gestern mittag in Begleitung seines diensttuenden Offiziers Oberleutnant Freiherr Schenck zu Schweinsberg zum Besuch im Neuen Palais ein und nahm am Mittagessen teil. Die Rückreise erfolgte im Laufe des Nachmittags. **Der Gesetzgebungsausschuß der Zweiten hessischen Kammer trat am Freitag nachmittag zu einer Sitzung zusammen. Abg Schönberger erstattete einen umfassenden Bericht über die Bachgeietznovelle, worauf nach einem Referat des Abg Leu n eine Besprechung über die Stellungnahme des Ausschusses zu dem Anttag Köhler inbetteff des Schlippeschen Schuler las, es stattfand. "Ordensangelegenheit. S. K. H. der Groß. Herzog haben dem Dr. Erewm Freiherrn v. Heyl zu Herrns- heim, Kais. Geschäftsträger in Belgrad, die Erlaubnis zur! Annahme und zum Tragen des ihm vom Großherzog von Baden verliehenen Ritterkreuzes 1. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen erteilt. ** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Wilh. Jost zu Unter-Seibertenrod die Lehrerstelle cm der Gemerndeschule zu Bodenrod. Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gadernheim. ** Geschäftsjubiläum. Louis Adam, Speditionsgeschäft, feiert am 1. Dez. sein 25jähriges Ge- schästsjubiläum. 1O " Opernvorstellungen. Für Freitag den riem6er ’l* aI§ 8roettc Vorstellung Beethovens ' Fld eilo ' m Aussicht genommen. Der Verkauf der Tages, karten ist nur in der Musikalienhandlung von Ernst Challier und beginnt für die Mitglieder des Theateroereins heute, für Nlchtmitglieder am Dienstag. Die Eintrittskarten sind noch m allen Preislagen zu haben. Kleine TageSchronik. In K r e n i n a dj wurde der seit 10 Jahren in der fabrik Graeff beschäftigte 25jährige Sortierer I. Konradt i. dem Verdacht verhaftet, viermal Feuer in Mr Fabrik ' gelegt zu haben. Konradt, der Vater tfbn zwei Kindern ift V ein Geständnis ab. Auf die Ermittelung des Brandstiü der viel Schaden angerichtet hat, waren 1500 Mk. fflpfnu ausgesetzt gewesen. 9nu Der Kaffierer bei der P r i v a t v e r m o g'e u s - waltung des Königs von Sachsen (Smit ^ÜQeie Dresden ist wegen eines Nervenleidens feil einiger Dienste suspendlert. Die Veranlassung sollen ungenaue Buclw» sein, welche auch mit Geldverlusten verbunden sein biim wie verlautet, soll es sich um ca. 100000 Dl ar k handeln 5; gehörte f. Zt. zu den bei dem Zusammenbruche der Dre^hf I Spar- und Vorschußbank Geschädigten. In Heilbronn hat sich em Eiiersuchlsdrama abaeim Ein bei Professor Braun bedienstetes Nlädchen namens (xbuf Häfele hatte mit dem Schmiedegesellen Siegele em Verhältnis es zu lösen beabsichtigte. Am 29. schlich sich nun Siegele n/ Kammer des Alädchens und schoß dieser eine Kugel in den leib. Hierauf schoß sich der Schmied eine Kugel in die San Das Alädchen wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht' In 91 bei ii berg sind die beiden Söhne des Schissers ’i’; an Muschelvergiftung gestorben. Sämtliche Lehrer der Stadt Alfeld (Hannover) lehnt rhre Al i l w l r k u n g b e i d e r V i e h z ä h l n n g ab unter weis auf die dadurch entstehende Ver,iachlässiguug der Schule^ Die Kunstwolliabrik 9ieis u. Co. in Friedrichsfelde an der Alain-Neckarbahn gelegen ist, ist vollständig nied' gebrannt. In Düsseldorf erfolgte in der Trockenkamnrer der Bl, berg'schen^Zündblältcheirfabrit eine Explosion. Tas Gebä- ist eingestürzt. Eine Anzahl Arbeiter ivitrbe verschüttet u Arbeiterm wrirde getötet, zwei Personen wurden schwer ? leicht verletzt. Die Ursache der Explosion ist unbekannt. ' In Wien stürzte sich infolge eines Nervenleidens der » walige Chef der Staatspolizei, Bernhard Frankel seiner Wohnung auf die Straße und ft a r b nach wenigen Minu' In der 9lähe von Neapel wurde der sehr reiche Alaro ^orrecuso, ein Sammler von Antiquitäten, unter dem Vorwa er solle sich alte Skulpturen ansehen, in eine Grotte gelockt t gefesselt und gefoltert. Die Verbrecher drohten, ihm die 4 äh mit einer Za n g e a u s z ri r e i ß e n , falls er nicht einen Scl I nber 6000 Lire ansstelle. Ter Nlarquis will'ahrte ihrem Vertan worauf die Räuber sich in seine Wohinmg begaben, um das (s einzukassteren. Sie erregten jedoch den Verdacht der Angehöru die Lärm schlugen, worauf die Spitzbuben aus dem Fenster spran und auf der Straße mit Hülfe von als Schutzleute verniunnn Helsershelfern entkamen. Emer fiel später der Polizei m die üäi Der Aiarquis wurde nach einiger Zeit in der Grotte halb eriin nnb schrecklich zugerichtet aufgesunden. In Sinop e am schwarzen Meere sind unter den russi mohamedamschen, mit einem Dampfer angefommentn Passame innerhalb 24 Stunden mehr als 3 0 Ch o l e r a f äl l e um kommen. Im Hotel Belleclaire zu N e w v o r k erschoß ein reit Fabrikbesitzer, John Whuley, seine Fran und sprang dann . dem zensier des im zehnten Stockwerk belegenen Zimmers nm aiif bie ftarfbelebte Straße, wo er tot liegen blieb. Es wird MM, Whilley sei durch die F i n a n z k r i s i s in plötzliche Bedni » „geraten und habe durch die unaufhörliche Arbeit und « beständigen Kampf, seine Position zu reiten, einen Nervenc I erlitten. ! .. ** lo sse n nv. Wie uns aus dem Bureau des Kolosseums untg«eüt roitb, beginnt am Samttag, 1. D^ember bie i Uer, nationale Rirrgkanrpf°Konknrrenz, an der sich mD E der bedeutendsten Ringer der Welt beleiligen u a Cn Champwnringer der Welt, der an den größten Wx. gen" ^Us Havanna wird gemeldet: Ter Sekretär d deutschen Gesandtschaft, Duehne, wurde verhaft! I 6stifthlkclrnweqe11 in der Heimat^beganqener Tefraildationeii. I Bin neu ländischer P r o f e f s o r e n a u s t a u I cm ,,4.ag' kommt A. Wirth auf einen Vorschlag Wilhelm Oswa I regelniaßtge Gastvorlesungen deutscher Dozenten auf imferen H. I sthulen elnzuführen, zurück. Der Gedanke, so schreibt er, ist in I I verführerisch. Wenn nicht mir Sänger und Schauspieler I ‘^11010 auf Gastreisen sind, sondern aitch Ällnister, Parlarnelitar I Elektriker und Bankiers sehr häufig an fremdeii Plätzeii ihre I sichten entivickeln, so täten die Gelehrten nur gut daran, bem ih I jeits nachzueiiern. Tas akad. Leben, das ja ohne rege Weck I Wirkung nicht leben kann, mürbe davon nichts als Vorteile Hal Es wurden ohnehili nur Dtänner, dje etwas zu sageti haben, um solche Gastrollen bcmerbem Die Wechselwirkung brauchl nicht bloß aus bie Studenten, sie katin sich auch aus die Toren I die Fachgenossen selbst, erstrecken. Freilich gehört dazu, bnu I inal die einhemiische Prosessoreiischaft den Fremden m ihre Kr I koge, und bann, baß ber Frenide vor Besucheti utid Bern I nngeii iiicht zurückvebte. Ta köimten bie Klingen zu muntei I Kainpse tüchtig sich kreuzen. L —.Ter o. Professor nnb Direktor des botatiischen Jnstitutä I der Universität Straßburg i. Els. Dr. Hermann Grai I o " auba ch tvurbe, ivie wir bereits kurz mitteilten, . r ftm Ansuchen vom 1. April 1908 ab in den Nuhestcmb uerfc -ter hervorragende Botaniker sieht im 65. Lebensjahre. Er geb ber bekannten hessischen Magnatensamille an. Seine wtsseiücha i Ausbildung erhielt er in Berlin, Gießen und Freibura r h promovierte 1865 iir Berlin. 1867 habilitierte er sich m Halle k I 1872 als a. o. Professor an bie neiigcgninbete Universität Str T barg, 1879 als o. Professor und Direktor bes botaiiischen Gan I tiact) ©ottingen imb kehrte 1888 als Ordinarius nael) Straub;! «yirnd. Er ist Mitglied der Akadeniien der Wissenschaften m stier t München, Stockholm und Bologna, der Kgl. Gesellschait der Wiss t schäften in Göttingen, ber Californian Academy ber Ameri f Lra i P b ach, 29. Nov. Dev Telegvap'henbau der Bahn Lvllar- W-etzlar macht sichtliche Fortschritte. Tie Arbeiten sind von Lott ar bis zn unserem Torfe vorgeschritten. Die seit- henge alte Anlage verschwindet und an ihre Stelle tritt festae- Doppelgcstänge mit 14 Leitungsdrähteu. Es ist interessant ^se beschwerliche Arbeit mit Leichtigkeit i f ' - W*““ ——j, t wird, ^st es doch äußerst schwierig, bei Wind unb P0Coty-Arts au(1 Sciences usw. Neben zahlreichen Abhcrndlim Z Wettn hoch m den Lüften zn stehen und zu arbeiten, zumal " ' ' |bie glatten Stangen mcht den geringsten öalt bieten. Atzbach - T? Telephonverbindung mit Unfallmeldestelle erhalten. Bezuglrch der Post sind wir Wetzlar angegliedert i A ------ . J00? ^5. erwünscht, wenn wir Bahnpost erhielten, fceH . r •. a r-$ u r 9 ' 2R ^Nov. Ter verantwortliche Nedaki » auch die Nachbarorte Dorlar^ Kinzenbach und weiterhin Witz-1 ^CL. srscheinenden „Neuen Bienenzeitung", Lehrer a. jfc lftlchlossen werdeil könnten. Einen Postwagen \ ,l ?-1 n ' l-eule wegen Beleidigung I I^jt schon jeder Zug mit sich, aber weiterhin ist in dieser! ^orstevv Kaufmann in Bauerbach, begangen durch zwei tu k k Sache bis letzt noch nichts ^fdiefen. oie,er genannten Blatt abgedruckte Artikel, „Erlebnisse aus dem 1 I c ms leb en , vor der Strafkammer. Die Voraescljickte des 4™-? r , VevMSschtes. reicht auf Jahre zurück, sie hat ihren Grundsiiden Sttcu I Das n eueste (xis c n !> ahnun glück. Aus Min- ft^en zwischen bemi Staffelet und bem hiesigen MenenM > I vom 29. Nov. amtlich gemeldet. Der Schnell- L- unter.Aufyevmrz des ersnnftanzliü-en Uri L sug 136 fuhr heute vormrttag auf dem Bahnhof Stadt- gelautet hatte, zu 300 Mas Hagen rniolge falscher Weichenstellung auf den un brüten ® f an ^tf£l ' . = . I •Steife stehenden Güterzua 8250 auf Sieben VpricnSn \ a Jiou. ^anbgraf Wilhelm non Hessen Sii s ®em ® i ebener K o n z e r t v e r e i n wurde, wie wir Horen, aus Berlin nntgeteilt, daß die Pariser Sociöte, die am Sonntag bei uns spielen wird, nicht einen Bechstein-Flügel benutzt fonbem ein altes Instrument: Clavecin P t e y e l aus Paris. ~te intimen und mannigfaltigen Klangfärbuugsmöglich- keilen, welche das Clavecin bietet, wird Alfred Casella Gelegenheit lT). P'^nI5jten und Liedbegleitnngen hervorzuzaubern. ^ie Berliner Kritik rühmt die Leistungen einmütig. Ueber die Sangerm sagt em Bericht: Die menschliche Stimme m dieser <ßer= vertntt Madame Bouisson, eine in Jugend und Anmut! strahlende Erscheinung, welche alte Lieder in jener schlichten und doch zu Herzen dringenden Weise zum Vortrag brachte, welche 'rur einer wahrhaft künstlerisch empfindenden Natur eigen ist. "Indem Sängerkranz-Konzert wird morgen änstelle des ursprünglich vorgesehenen Tenoristen Wilh Schmrdt aus Frankfurt, der verhindert ist, Herr Karl Zetsche aus Frankfurt mitwirken. r ,** *^ u e m Aureaudes Stadttheaters wird uns I geschrieben: Wegen Erkrankung des Herrn Schlegel mustten Aen- Eintreten, vor allem mußte eine Wieder- ft>arto verschob«- werden. Arn nächsten fH? rl« ys Tante" mit Herrn von der Becke ,als Babberlv m -szene. Ta „Sneewitchen" cim l^/"Kbw^entliche Anziehung ausübte, daß schon heule viele ZsEwchbnüe zuruckgewrelen werden wußten, so ist für nächsten Mittwoch eine Wiederholung des Märchens angesetzt wor- der Tageskasse Bcklets ausgegcben wer- veu. (Aus in|®n Leserkreis sind uns Wünsche zu Ohren ge- ' - L 'Ein wahres Geschichtchen aus Masuren! In Hanaus. D^s i & ftS Ä rJSÄ U wird der Pw i werter die Wurde des Schützenkönigs. Sc-n Stolz darod Börsen Wochenbericht. * wat wahlberechtigt wenn er sich nur in den althergebrachten Auf dein i n t e r n a t i n " 2/f u r t a. M., 29. Nov' Grenzen gehalten hatte Der Stolz wuchs jedoch ins 9?iejcn. le&tenSagen «? « j t'a/ em Schützenkönig im Schmuck seiner Orden swg der Privatdiskonto auf 6 hg Prozent g-uwick und Ehrenzeichen phatagraphiereu laßt, ist selbstverständlich, k?rt M ber 2l8io für Bargeld wefentligermässtäl daß er aber em solches Bild, ein strahlend schönes Kabinett- sich im augenbÜd elroa/8 frefTE°ldmarkteS prästnt- npnp'nt’ei'r0'" "?ch Berllu schickt nut der Bitte um hohe Zinsfätze bewillcht werden rnMen noch n 9^60^1119011 Austausch ber Bilder, das — nein, bas Gelb in der Liqnibatwn auf 7 Vro' D?- Acrltc» i|i doch allzu hohcitsvoll nnb kollegial qehanbelt llnsei ^dwohl sie Rebistontterungen von Sckan'sckii'tt^n eicvybattl Schützenkönig erhielt burch Vermittlung ^r WbeK mit mehr a 7 ^ M mir b"6seL roc.9lr, aubcrn 93llbcS, des kaiserlichen, stärker in Ansprua, genommen werden^" utzfr» Bank wie sich nur in ber nächsten Buchhanbluua umicllaueu niäditc ! stunden ist aus eine - , ' Inter bie)en U Mll der Kollegialität ist es also nichts. wohl noch nicht zu ‘ *‘«“«8. ©dbnmrl J >weiterhin mit Borsicht .u ... wird gut tun, o 1 • Die Börfe glaubte folge der mäßigen Erleichterung auf bcm Geldmarkt etwas freier ausatmcn zu dürfen, für die deutschen Börsen kam ferner als stimulierendes Moment die beantragte Abänderung des Börsen gesehes ut Betracht, welches nach dem Entwurf der Regierung neben dem Terminhandel in Bergwerks- und Induftriepapreren auch eine bessere Sicherstellung der Kommissionäre vorsrehr, von denen geleistete Sicherheiten, soweit sie zur Deckung von Verbindlichkeiten herangezogen werden müssen, niu)t mehr zurückgefordert werden können. Ob das Gesetz ui dieser Form genehmigt wird, muß natürlich noch abgewartet werden ^ni Wirtscha ftsleben geht es langsam tucitcr abwärts; die deutsche Industrie hat allerdings einen guten Rückhalt an beii staatlichen Bestellungen. Für die preußischen Staatsbahnen foll^ diesmal ein Bedarf von 300 Millionen Mk. int Budget vorgeichen sein. Weniger erfreulich ist der neue Anleihemarkt, der den deutschen Fondsmarkt unter Druck halt; die deutschen Fonds könnten denn auch von der besseren Börsenstromung der letzten Tage nicht profitieren, während fremde r)-onds sehr fest lagen. Nüssen und russische Eifen- bahn-Prroritaten stiegen einige Prozent, auch amerikanische Eifen- bahn-Prioritatcn gebessert. Portugiesen kräftig erholt auf dein Rückgang des Goldagios, auch Chilenen, Japaner, Mexikaner er- heblich belier. S ch i f f ah r t s a k t i e n haben 2—3 Prozent zurüllgewonncn, von E i s e n b a h n a kt i en stiegen Meridional 7 Proz., Staatsbahn 3 \2 Proz., Baltimore 3 Proz. Banken gleichfalls einige Prozent höher, obwohl für Dresden, Schaffhausen, Tarmstädter u. a. niedrigere Dividenden erwartet werden. M o n t a n p a p i e r e gewannen 3—5 Proz, andere I n d u st r i e- werte ungleichmäßig. Waldhof und Albert stiegen je 7 Proz., Mainzer Brauerei verloren 12 Proz. auf niedrigen Dividenden. ADtifchel' WghMllPUhseis Gictzen. m Garteustratze 2, Zimmer 2. lGeschansitunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Es find au vermieten: 1 Wohnung von 8 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, 8 Wohnungen von 5 Zimmern, 10 Wohnungen von 4 Zimmern, •> Wohnungen von 3 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern nut ^aden, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 1 Werkstatt, 6 möbl. Znmner. Zu mieten gesucht: 42 Wohnungen von 1—8 Zimmern.____________________[B30/n TMischer ArhejiRchlveiS Gietzen. Gartenstraße 2, Zimmer 2. können eingestellt werden? a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Friseur, 1 Flicksrau, 1 DiensNnädchen, 4 Tabakentriuverinnen. Levrnnge: 1 Buchbinder gegen Lergütung, 1 Friseur, ein Kaufmann, 1 Schmied, 1 Schreiner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Schmied, 1 Schneioer, 1 Schuhmacher, 2 landwirtschaftliche Arbeiter, 1 Dlenstumdchen. Lehrlinge: 1 Schlosser. Es suchen Arbeit: bm/u 1 Schlosser, 1 Wagtier, 1 Weißbinder, 8 Arbeiter, 4 Jnstaüa- teure, 1 Glaser, .> Hausburschen, 1 Fahrbursche, 2 AuSlauser, 1 Flickirau, 2 Putz- und Waschfrauen, 3 Laufsrauen, 1 Laufmäd- chen, 2 Schreiber.__________ Bekanntmachung. Bei her in der Sitzung der Stadtverordneten-Nersammlung vom 28. dieses Monats vorgenommeneu planmäßigen Verlosung der am 1. März 1V08 zur RückLavlung louimcnden Schnld- ocrrchrcrbungen des Anlcbeus der Stadt Gießen vom Jahre 1VOL wurden folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt: Serie II Ar. 131, 136, 174, 175, 247, 257, 291 ... ä 2000 Mk. „ II „ 266, 531, 533, 565, 613, 662, 695, 711, 733, 739, 856, 858, 897, 1008, 1030, 1185, 1186 ä 1000 „ w II „ 1203, 1364, 1376, 1104, 1501, 1586, 1637, 1639, 1642, 1643, 1745, 1765, 1819, 1822 ä 500 „ „ II „ 1923, 2034, 2040, 2059, 2133, 2142, 2162 ä 200 „ „ II „ 2319, 2428, 2441, 2461, 2-187, 2497 . . ä 100 „ (Ls wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Einlösung dieser Schuldverschreibungen bei der Staditasfe in Gießen, bei dem Bankbause Delbrück, Leo & Eo. zu Berlin und bei der Mitteldeutschen LlrcLltbaut zu Frankfurt a. M. eriolgetz kann und daß die Berzinsung mit Ende Februar 1908 amhört. Gießen, den 29. November 1907. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. M______________________Meeu m.____________________B^/n Es ist des öiteren bornefominen, daß zu spat kommende Besucher des SLndttheatcrs erst nach Beginn der Vor- slcllung ihre Plätze auffuchen. Ta hierdurch die bereits anwesenden Besucher in unliebsamer Weise gestört und zum Teil zum Erheben von ihren Plätzen genötigt werden, haben wir angcordnet, daß zu spät kommende Besucher während dec Ausführung nnc unter der Bedingung in den Zuschauerraum gelassen iverden, daß sie bis zum Schluß des betreffenden Aktes in der Nähe der Türe steh n bleiben. Die Besucher, die ihre Plätze rechtzeitig eingenommen haben, werden gebeten, dementsprechend während der Borstellung niemand durchzulassen und etwaige Besucher, die trotzdem versuchen sollten, zu ihren Plätzen zu gelangen, zurückzuweisen. Gießen, den 29. November 1907. ______Theaterbattverein G. m. b. H. Gießen, b30/11 BetmrntMnchunA. Der Voranschlag der Gemeinde Garbenteich für das Rechnungsjahr 1908 liegt vom 4. Dezember d. Js. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureaii zur Einsicht der Interessenten offen. Garbenteich, den 30. November 1907. Großherzogl. Bürgermeisterei Garbenteich. _______________________Kissel.____________________7421 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Röthges für das Rechnungsjahr 1908 liegt vom 3. Dezember l. Js. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier zur Einsicht der Beteiligten offen. Röthges, den 29. November 1907. 7404 Großherzogliche Bürgermeisterei Röthges. M e ek e l. Vergebung non Pflaster-, Planier- iiiiö Wussier-Arbeiten. Die zur Instandsetzung der Garten-, Licher- und Wasserstraße zu Burkhardsfelden erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden, und sind Angebote bis Donnerstag den 5. Dezember l. I., nachmittags l1/, Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Burkhardsfelden, woselbst Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, portofrei einzusenden. Burkhardsfelden, am 28. November 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei. Hoffmann. 7394 Markte. Gießen, 80. Nov. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkte kostete: Buller pr. Psd. 1.20—1.30 Alk., Hühnereier 1 St. 9-10 Vfg.. Käse pr. St. 6—8 Pf., Käsematte 2 St. 5—6 Pfg., Erbsen p. Psd. 18-24 Psa., Linsen v. Psd. 25-40 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Wik., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Psd. 65—70, Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsensleisch pr. Psd. 82—88 Pfg., Kuh- und Rindsleisch pr. Pfund 80—82 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—84 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 88 Pfg., Kalbfleisch vr. Psd. 70—80 Pfg., Hammelfleisch pr. Psd. 64—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.00—5.50 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut ver Stück 8-10 Pfg., per Zentner Alk. 1.50-2.00. — Aepsel per Ztr. 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Mk. Nüsse 100 Stück 40—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk. Marktzeil von 8—2 Uhr. Lamillien-Ncn rechten. G e st o r b e n: Herr Stadtbanawls - Assistent Adam Hcllriegel (Marbiirg).— Herr Bahnwärter i.P. Wilhelm Bechtold (Effolderbach). — Frau Sophie Wertheimer, geb. Hahn (Franksnrt a. Al.). — Herr Kreisgeometer Ernst Hensing (Hornberg a. d. Ohm). — Herr Ludwig Arzt (Friedberg). — Frau Gutsbesitzer Emilie Birkholz, geb. Thortm (Wetzlar). — Frl. Alaria Wolf (Wetzlar). — Herr Gynurasial-Prosessor a. D. Dr. Theodor Lohmeyer (Alarbiirg). — Herr Dachdeckermeister Johann Alüller (Lohra. — Herr August Stamm (Schivculsberg). — Frau Kathariue Wiesner, geb. Hirzel (Ortcnberg). — Frau Margaretha Stein, geb. Schlidt (Ober* Breidenbach). Gieftener Wetterdienst. Borantzstchttiche Witterung für Hessen am Sonntag den 1. Dezember: Heiter und trocken. Nachts Frost. Schwache östliche Winde. GLigincU-Dr Uhr sollen dahier, Waütorstr. 6 (Darmfiädter HauS) 2 Fahrräder, 1 Pferd, 5 Pferdedecken, 15 Koffer, 1 Ladentheke, 1 Partie Schuhwaren, Haus- und Küchengeräte aller Art u. v. A. zwangöiveise gegen baar versteigert tverden. 7417 Gießen, den 30. Novbr. 1907. Seipel, Gerichtsvollzieher. Zopfe Dreher, Unterlagen in jeder Art, sowie alle sonstige Haararbeiten tverden schön und dauerhaft angefertigt in dem [5791 Spezial-Damen-Frisier-Geschätt, Hermann Plauk Ww^ KaplanSgasfe 2. W MOZO88GWLW (liessen Wilh. Herbert Marktplatz 2 Inh,: Carl Herbert, Marktplatz 2 iZ> 7409 L» in Heinrich rswZd ffl von Mk. I.— au Ad. Rcihig, ec“^s,ue8 Haaruhrketten! ^pttkursversahren. I Versreigerung FT7 Palmitin geeignet, fertigt „Llchßsfz* b,JS/. ss=fa>/11 A. Reinig SS”/, hs'j hv-'7° cn -Ä to CD cy M to &J crbältl. AIHn Fabrikant: RlUp Seifenfabrik llllvi Limburg a. L. Schürzen weiß, farbig, schwär« Corsetten Gürtel Kragen Einsätzen liallschalilcn Bluciten EiatcbuM mit 10°/o Kassen-Sconto CD 3 (6870 Vor Einkauf verlange kollenfrelen Pradifkafalog. Er llf wertvoller Ratgeber bei Farben u. Formenwahl. Elnhalblaulend Kinderwagen, Shlleger, Sportwagen liehen verlandtbereit In dei dlteflea größten lädilildien Klndervagenlabrlk Julius Tretbar, Grimma 571. lieber das Vemrögen des Kaufmanns Louis I. E. Th. Lonh in Gießen, wird Md Bitte verehr!. Nachbarschaft um gütigen Zuspruch. Achtungsvoll Zur Sebstbereitung von Cognac, Rum, Lita verwendet man einzig u. allein nur die berühmten Original- Reichel«« Sseensea Hinder- Konfektion Kleidchen Kittel Capes Mtintel Jäckchen Hüte Häubchen Mützen mittO°/0 Kassea-Sconto &I111 6780 ampoosiieren (Dajneu-Kopfwaduhen rnii Trockenapparat) empfiehlt sich Heriuauii iiank IVw. Spez.-Dameu-Frisier Geschäft ^taplansgaffe 2. heute am 29. November 1907, vormittags 108/4 Uhr, das ' Konkursverfahren eröffnet. Der Nechtsanwalt Raab in Gießen wird zuni Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 20. Dezember' 1907 bei dem Gerichte anzumelden. ES wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen aus Montag, den 30. Dezbr. 1907, vormittags 10 Uhr, vordem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 18, Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auf- crlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forder- fit egensch armen für Alainen und Kinder Wo 11-Kragen Bolerojäckchen Strü nipfe Damen - II üte Handschuhe in Seide, Vt olle, (jilace mit 1Q° 0 Kas.sHi Sconlo in hochmoderner Ausfuhr., m. Email.- Phow' graphie, Puppen- perüccen von den eigenen Haaren, zu Weih- nachtS- gcschcnken geeignet, fertigt gut und billigst an. Larner, leichte Zöpfe von ü,v() Mk. Spezialität m weißen und grauen Haaren. Damen- Kopswaschen 1,00 Mk. 7286 Heinrich Tichy Friseur u. Perückenmachermeisrer SelterSweg 43. Musillnstrumcnte nnb Saiten aller Art liefert billigst unter Garantie dir Fabrik Crliisel <& Mössner, Markneukirchen Nr. ■ Kataloge frei. d. Haust Giessen ♦♦♦♦♦♦♦♦ Seltersweg 26. ♦♦♦»<>»»» GeschSflr-Lchf «g Eröffne heute ein Zweiggeschüst in Wer tn tcurcnZcitcn sparen will, mache seine Weilmachts- D^/u Einkäufe bei Markus L Bammeslabr Wald-Sol'.ugcn 326 Stahlw.-Fabr. u. Vers.-HauS. Borzügl. 11. billig. Bedienung. WeibuachtS-5latal.cnth.taus. Geschenke gratis. — Prawtv. Ehriiibaumgeläute vernickelt 1.25 Alk., vergoldet 1.50 Mk., in. Neflex-Blumen 25 Pf. mehr. Grobärtiges Sortiment Glasschmuck nur 5 Mark. Keine Kunstprodukte! Natürliche Destillate it Extrakte! Ein Versuch ist hochlohnend! Die Ersparnis ist eine ungeahnt grosse! Älleineclil^aäi'Lichilierzv-n ßtio Reichel, ieriiiit,iiiHUidr.i Stehmen Sie keine Nachahmung „Dio Destillierung im Haushalt“ werw.Nezeptbuchm.Anleitung völlig kostenfrei! Niederlagen d. meine Schilder kenntlich, wo nicht, Versand ab Fabrik. — In Giessen bei Adolf Bieler, Marktstr. 5. Emil Karn, Schulstr. Karl Seibel, Frankfurter Str. Billig | ßsd gsl! liefert die MaBlk-ItigtntoBonten-Fabrlk Wolf & Corap., ftlingtttbali. Sa. Nr. Zentr. d. Harmon.-Fabr m. üb. 7000 Ar b., geg. Nacbnahmo an joderm. Ihro bovor- zuRt. prachtvollen Kon-z.-Zug-Harmon. InüberlOONrn. v.M. 2.75anb.M.14O.—. Harmoo. nach Wiener Art überraschend billig. Verpack., Kiste u. Selbsterlern- schule r Jed. Hermon, umsonst Geigen, Zilhern, Guitarren, Bandonion», Konzor- tlnas.Mundnarm .Okarinas.Blaslns*rum Sprechappar., Musikwerk, nsw. steunend blllifl. PracMkaia’og, 132 Saiten etark bunte Hluotrationon, ca. 300 Abbild, an jedermann umsonst. Garantie: Zurück- nähme, Geld retour. Zahlreiche amtl ____£££ aublgte Anerkennungen Posten bedenk larfldjtßeül. Jäckedcn, üantelehen n. Hüizen olleriere fiberskhll. anl einem Tiseii aosgetielll A. fANGMAKST W w 3fl|;rp bewahrt sich nun- y U nrehr Retters Haarwasser (Muttchen) 'iaatl.gevriistu. begutacht. 3- h. um 40Ps. u?Mk.l.lO bei 31. LS. L'nhr, Sonnenstr. 25. [hv20/! Brennholz M Zentner Brennholz, zirka em lang geschnitten, abzugeb. '1-er Zentner 0.85 Mk. frei ins i Haus geliefert. [7395 V. ÜB. Rinn, Ostanlage 18. I bsitaai, Htai, Mr, Bff, w, ämi Kaistt-AKc- K pulver.^ Walltorstrasse 36-38. Telephon. 644 Sprpfllititfn=gljrfl!fr 1. gntißfü. kkivffes Familttn-SerMügungs-EIMisseAkit Heule SamStag, den 30. November: Grone Abschieds-Vorstellung des gesamten Künstlerversn , Morgen Sonntag, den 1. Dezember: Zwei grosse Vorstellungen. 4 und 8 Uhr treten sämtlicher vollständig neu engagierten allercrstklassigeu Spezialitäten, sowie Internationalen NiNflkamvi-LronlurrcttL. BormutagS von 11-1 Uhr: Frühschoppen bei. freiem Eintritt. Für Sonntag abend und folgende 3 Vaare bestimmt, zu ringen: lMUtl Dane.nark gegen Pietro le Beige-Belgien,- 2. Jackson-England gegen Koiltlzko-Polen-3. Charles 8'"' Rheinland gegen -Veme-Berlin. Montag, den 2. Dezember, zweiter Tag, rmgen olquiöM ^?er l- 9emi van der Beek-Holland gegen Petersen-Dänemark. i Haiti Dalli-Türkei gegen ?e Bn Frankreich. 3. Charles Serf-9khcinland geg. ^omvko-Boleii. 4. Illa de Noir geg. Pietro le Belge-Ä^' öare vorderen Restaurant thglich Konzert de* Damen-Orchcstcr** ificil! O? Sonntag, den l.^)ezember: icner Uainen-Orchcster „Seestern“" Klempau. (7 junge Damen.) Gänzlich freier (Eintritt. ES._ladet ergebemt ein___ Direktion Albert Rappmann. Die Versteigerung zu a findet bestimmt statt. Born, Gerichtsvollzieher. Koiiliirs-Lerfieigeriiiiiikii. Montag «. Dienstag nächster die, vorn». 9 Uhr, yorb Übung der Versteigerungen zu Allendori a. Lda. Zum Ausge- bot kommen ii. a.: Sensen,2lchsen, Hemmschrauben, Ackerlemen,- Bmdsaden, roher Kastee, Schrauben, Riegel, Vor- -eNan, Stahl, Kaminschieber, Vchuhmacher- u. weitere Hand- werker-Artikel. Ferner an Mbel: Betten, Schränke. Tische, Stühle, Meyers Kon- verlat.-Lexikon u. v. A. |74C8 V. Althosf, KonkurSverwalter. Stickramngü in arotzer Auswahl Carl Zisünennann Äcuen-Bfino 15. 7160 s r£t!^0n ^cu 3‘ Dezember ps. xJd., nachnr. 2 Uhr ver- Itelgere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: a) 1 Vertikow, 1 Schreibtisch, Spiegel nut Trumeaux, 1 Sosa- JiKb, G wiener Stühle und einen Garderobeuander: 8 .Dhd. Halbschuhe, 1 Dtzd. Pinn äsens. Pantoffel, 2 Schweine, 21 eichene Bohlen, 2 Wagen, ÄÄ-SÄ'vls: 4 RobriMle, 1 ecllft Bett und andere Möbel. 7415 Die grössten Vorteile beim Einkauf von Schuhwaren bietet der Ausverkauf von Im tasilpMen mit neuest. Warm-Lust-Strom Trorkcnapparat enwfiehlt sich Wilhelm Balser, Damen-u. Hcrrensrisicrgcschäst, LudwigSplall 8. L7303 Separater Damensalou» Daselbst Anfertigung sämtlicher Haararbeiten nwdernfler Art. Pruna gewaschene Nutzkohleu ' m . Anthrazittohle, w NuLkoks , Uurou-BrikettS empliehlt |4< N.Happel, Holzhandlnng, HSiÄiöSSi ersetzt schnell und billig Wilhelm Schmitl Glasermeister, Kanzleiberg 7 am Brand, s 1 Telefon 575 Wdbaräts - passend empfehle mein grosses Lager: Browningpistolen Gal. 7.65 u.Cal. 6.35, Gartcngewehre, Revolver, Pistolen, Patronen und Stockdegen in großer Auswahl bei ^.d. Heinig Waffenhandlung, 6853 30 Selters weg 30. 2Lcr ein Hnus, Grund stück, Geschäft oder sonstiacs Anweseu kaufen ode vcrkauseu will, Tcilbabcr od Hvvotbck sucht, hier oder au-: wir NS, wende ach verlrauensvo arr die Ceutrat-Bertaufs-Bbri DenLschiaudo, u rantmrt a. !Vi Tongesgafse 23. Man verlange kostenlojeu Bt such unseres Vertreters. 55- Urne illasch-11. biigkl- ’ ölnstalt, Hüuermund, Rolfen gasse 19. Hotel- und ^cihiuaidi bet billiger Berechnung.___um-./ schicke i-uglrnn^" für in und auffer dem Hauie. 06015f_______ 9teuenweg 42. ^irka 3600 Qm la h , ^artculaud mit Wohnhaus und Stalluuc wegen Kränklichkeit des Beiitzeic preiswert zu verpachten. Schrift!. Anfragen unter VW an den Gietz. Anz. erberen.