?r. 281 Zweites Blatt 1S7.IahvMna Freitag 29. November 1907 Erscheint täglich mV Ausnahme deS Sonntags. Die ..Siebener S^^Vtcnblöttcr*1 werden dem »Anzeiger* dermal wöchentlich betgeJtgt, das „Kretsblatt fP.r den Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Der ..ljessstche Landwirt" erscheint monatlich einmal. General-Anzeiger für Oderhessen RrtattonSdruck and Verlag der Brühl'schen UnioerfitälS - Buch» and 6tttnt>ruderet R. Sangt, Bietzen. Redaktion, Exveditior» and Druckerei: Schul- stratze 7. Ervedilion and ilkrtag 6L Redaktion: 112. Tel.-Adr^ An-eia«Gietzen. PoiHijdK Sagesic^atu tiin Vadcmecum der Blockpotttik. Jni Verlag der Buchhandlung der ^iattonalliberalen Partei ßculin W. 9, Schellingslraße 9) ist soeben eine kleine Schrift on Arthur Dix erschienen, die man gewissermaßen als ein Vade- leciun der Blockpolitik bezeichnen tonnte. In frischer votts- lnilicher Sprache verbreitet sie sich über die Vorgeschichte d.Block- olitif, ihre innere Logik und ihre Aussichten. Alan kann in machen Stücken andere Aufsasjungen hegen über die Vor- ange, die 311 der neuen Situation geführt haben; man raucht aiich nicht den freudigen Optimismus, der Herrn Dix ngesichtS der gegenwärtigen Parteigruppierung beseelt, zu ulen und ivird sein Schciflchen doch mit gutem Gewissen als ine anregende Lektüre zur Zeitgeschichte empfehlen können, gas Herr Dix in seinem Schlußwort über die Aussichten der Zlockpolitik jagt', wird ziidem von jedem liberalen Mann nterschrleben ivcrden dürfen. Es ist in der Tat jo: die Ne- ierung muß, soll der Block Bestand habeii, sich gegenwärtig alten, daß die liberalen Grundsätze und Forderungen gar n lange vernachlässigt worden sind; daß eine liberale Politik msomehr mit den Richtlinien dec nationalen Sclbsterhaltiing nfammenfällt, als mit sie es ermöglichen kann, die breiten Zolksinassen wieder zu einer den nationalen Staat bejahen- en Weltanschauung zurückzusühcen. Die preußische Polenpolitik im österreichischen Parlamente. Im öslerreichifchen Abgeordnetenhause gelangte gestern ine Anfrage des Obmannes des Polenklubs, Glombinski, an en Präsidenten über die int deutschen Reichstage bezw. .reußischen Landtage eingebrachten zwei antipolnischen Vor-- agen, die als antikulturell bezeichnet werden müßten und ie geeignet seien, die Grundlagen des Reiches und der nternationalen Beziehungen im Bewußtsein der Völker u untergraben, zur Verlesung. Präsident Weißkirchner er» oiderte, die Angelegenheit gehöre nicht zu dem Wirkungs- ceis des Reichsrates, und die Stelle, von welcher er sprechg, »erbiete ihm, ein persönliches Urteil über die fraglichen Naßnahmen zum Ausdruck zu bringen. Er halte aber .asür, daß der österreichische Ministerpräsident verpflichtet ei, sich mit dieser Angelegenheit zu befassen. Der Präsi- >ent forderte den Abgeordneten Glombinski auf, sich in iner Interpellation an den Ministerpräsidenten zu wenden. ;m weiteren Verlaufe der Debatte protestierte der Abg. Ztölzel entschieden gegen diese Einmischung in die internen lngelegenheiten des deutschen Reiches und richtete an den Zräfidenten die Anfrage, ob er nicht der Ansicht sei, daß >as Vorgehen der Antragsteller geeignet sei, nicht nur das »eutjche Volk zu beleidigen, sondern auch den österreichischen Ltaat in die schwierigste Gefahr zu stürzen. Präsident ÄeiMrchner bedauerte den Mißbrauch, der mit der Geschäftsordnung getrieben worden sei, und appellierte an Die Einsicht aller Parteien, an einer Reform der Geschäftsordnung mitzuwirken. * Stallmeister a. D. v. Stnckrad. Wie wir vor einiger Zeit an anderer Stelle berichteten, ,st der Stallmeister des Kronprinzen, Leutnant der Reserve ). Stuckrad in Potsdam aus dieser Stellung plötzlich ent» assen worden, weil Untergebene gegen ihn die Anzeige ustattet hatten, daß er sich eines Vergehens gegen § 175 )es Strafgesetzbuches schuldig gemacht habe. Nach dem „Militärwochenblatt" ist jetzt dem Leutnant v. Stuckrad, der bisher der Reserve des Dragonerregiments v. Bredow Nr. 4 angehört hatte, der Abschied bewilligt worden. Ter heilige Krieg der Marokkaner. Die Lage in Marokko hat sich seit einigen Tagen wieder verschlimmert. Aus Oran erhalten mehrere Londoner Morgenblätter die übereinstimmende Meldung, daß sämtliche marokkanischen Stämme längs der Grenze zwischen Marokko und Algerien sich unter der Führerschaft des Stammes der Benisnassen vereinigt haben, um den h ei^i- ge n Krieg gegen die Franzosen zu führen. Die Marokkaner wollen nicht nur die Franzosen ans Udschda und aus Marokko überhaupt verjagen, sondern auch einen Einfall nach Algerien unternehmen. Einem amtlichen Telegramm zufolge find bei dem Ueberfall der französischen Abteilung unter dem Kommandanten Se- bille 10 französische Schützen getötet worden, darunter Leutnant Hillaire, zahlreiche Soldaten sowie Kapitän De- ville sind verwundet. Der Kampf währte sechs Stunden. Durch das schließliche Eingreifen von Verstärkungen gelang es, die Marokkaner über die Grenze zurückzuwersen. Dem „Journal des Debats" wird aus Marakesch vom 22. Nov. gemeldet, daß der Sultan Abdul Asis sich durch Vermittelung des in Marakesch eingetroffenen „Times"-Korre- spondenten, Harris, bemühe, eine Aussöhnung mit seinem Bruder Muley Hasid zu erlangen. Die Bevölkerung von Marakesch hält eine solche Aussöhnung für durchaus möglich. Derrtjches Reietz. Berlin, 28. Noo. Me Verleihung des erblichen Adels an den Reichstagsabgeordneten für Kaiserslautern, 2r. Gustav Rösicke, soll von der Krone beabsichtigt sein und demnächst crjoigen. Der neue Name des Vorsitzenden des Bundes der Landwirte wird, wie verlautet, Freiherr v. Rösicke-Görsdors fein. — Als Nachfolger des französischen Botschaftsrats Leeomte wurde der Botschaftssekretär Theodor Berckheim zum französischen Botschaftsrat in Berlin ernannt. — Wie das Berliner Tageblatt auf Grund zuverlässiger Informationen mitzuteilen in der Lage ist, wird Geh. Kommerzienrat v. Mendelssohn-Bartholdy, falls ihm das Reichsbankpräs.dinm angeboten werden sollte, diesen Ruf unter keinen U m ständen annehmen. — Dem ,,Berl. Lolalanz." zufolge wurde bei der gestrigen Neichstagserjatzwahl im Wayirrerse Daun-Prüm-Bittburg für den verstorbenen Dasbach der Zentrumskandidat Erbprinz zu Löwenstein mit großer Majorität gewählt. München, 28. Nov. Im Finanzausschuß der bayrischen Abgeordnetenkammer gab heute der Finanzminister zu, daß sich aus der Ortsporto-Er- höhung nicht die erwartete Einnahmen-Erhöhung ergeben habe. Ferner verbreitete sich der Minister über das Sinken ö er Telephon reute und betonte, daß eine Reform des Telephontariss unabweisbar sei. Diese Maßregel müsse im Einvernehmen mit den anderen deutschen Verwaltungen vorgenommen werden. Namentlich müßten diejenigen Abonnenten herangezogen werden, die das Telephon stark benutzen. Die bayrischen Vorschläge seien von den anderen Verwaltungen im wesentlichen angenommen worden. — Ter Gesetzentwurf über die Pauschalierung der Landtags-Diäten wurde im Finanz-Ausschuß mit den Stimmen oer ^iweracen uiw Dl>_> B--' uiigcitoinmen, in der veränderten Fassung, daß ein Abzug nicht ftat^ findet, wenn das Fernbleiben durch Krankheit, durch höhere Gewalt oder durch Gesetz im Interesse des Landtages veranlaßt wurde, entschuldigt ist. Die Abzüge werden auf 10 Mark ermäßigt, time Beibehaltung Der Freifahrt findet nicht statt. Nach Der Atlg. Ztg. wurden hon mehreren Seiten Angriffe gegen die Regierung gerichtet, wegen ihrer Schweniung in der Angelegenheit. Dr. v. Orterer drückte seine größte Verwunderung aus und erklärte, ein solcher Wechsel in den Anschauungen sei ihm in den 25 Jahren seiner Landtagstätigkeit noch nicht vor gekommen. __________________________ Brüssel, 28. Nov. Der „Soir" veröffentlicht eine römische Agenturmelbung, worin es heißt, daß trotz aller Dementis die Unterhandlungen zur Herbeiführung einer Begegnung zwischen dem deutschen Kaiser und dem Präsidenten Fallier es anläßlich der Mittel- meersahrt des Kaisers fortgesetzt werden. Die Zusammen-- tunft solle in Monaco stattjinden. Paris, 28. Nov. Die Kammer beschäftigte jich heute mit dem Marinebubget. Der Deputierte Benozet verlangt eine Verstärkung der französischen Flotte, da die europäischen Aiächte Die französischen Kolonien mit lüsternen Augen betrachteten. Redner weist daraus hin, daß die dcuiscye Flotte bald der französischen überlegen sein werde uno befürwortet den Bau großer Linienschiffe. Der Deputierte Lebacl spricht sein Bedauern aus über die zögernde Haltung Der Regierung bei Erbauung neuer Schiffe. London, 28. Nov. Einige Minister des Kabinetts Campbell-Bannerman haben nun einstimmig erklärt, daß fie, so lange die unerhörten Demonstrationen der Frauenrechtlerinnen anvauern, in reiner öf,entliehen Versammlung, zu der überhaupt weibliche Zuhörer zu- gelassen weroen, Reben halten wollen. Die Veranstalrer der Versammlungen müs,en dafür garantieren, daß keine Frauen Den Saar öureien. Die Minister wollen sich von Den wütenden Amazonen weder beschimpjen noch prügeln lassen, wie es vor kurzem Herbert Gladstone passiert ist. Sitzung der Sterdtverordnetess. (dienen, viooember. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, Die Beigeordneten Keller und Georgi. Stadtverordnete Brück, Eichenauer, Emmelius, Euler, Faber, Dr. Guifleisch, Dr. Haberkorn, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Helm, Huhn. Jann, Jughardl, Krumm, ^eib, Vöber, Voo§, Orlng, Petri, Dr. Schäler, Schafsstaeot, Walleniels, Dr. Wumnenauer. Tie cvent. Anlage städtischer Gelder. Stadlv. Heichelheim fragt an,-ob hier Vorkehrungen getroffen seien, daß bei vorübergehender verzinslicher Anlegung von städtischen Kapitalien Fälle ivie jüngst in Offenbach ausgeschlossen seien. Ter Vorsitzende erwidert, daß keine Bestimmuiig bestehej die den Bürgermeister hinsichtlich solcher Kapitalanlage irgendwie beschränke. Er weide aber keine derartige "Anlage lnachcii, ohne vorher Die Finanzdeputalion bezw. die Stadtveroidneten-Versamm- luiig in Anspruch zu iiehnien. Beig. Georgi hält es bei der jetzigen Besetzung der Bürger« meislereiilellen unD dec Zusammensetzung der Finanzdeputalion für ausgeschlossen, datz hier elivas derailiges vorkommen könne. Stadlv. Heichelheim ist von der Antwort befriedigt. Tes Grotzherzogs Dank. Ter Vorsitzende teilt Ml, daß er zil Beginn der Fest- vorstellung im Sladlthealer des Geburtstages S.K. H. des Großherzogs gedacht und diesem die Glückivünsche der Teilnehmer übermittelt habe. Darauf sei am Dienstag folgendes Danktelegram m eingegangen: Kleines LsniUeton. — Wilhelm Busch-Abend. Busch, der große Meister achenber Kunst, wurde einem kleinen, humorfrohen Publikum im Donnerstag abend im Gießener Neuen Saalbau von einem Oerrn August Schacht und seiner Frau in Wort und Bild wrgeführt. Herr Schacht hat ein gutes Gedächtnis. Er trug die 8erse unseres „Königs der Karikatur", wie Busch von einem Franzosen genannt worden ist, frei vor, während seine Frau )ie Lichtbilder darbot: eine Siegesallee deutschen Humors. Ob- oohl dem Vortragenden die Kunst des.Sprechens.nicht zu eigen ft, obwohl sein Vortrag gar sehr dilettantisch ist, _ bemüht er ich doch um Charakteristik nicht ohne hübschen Erfolg. Und 's liegt zudem in seiner Vortragsart etwas anheimelnd Behag- iches, 10 daß man mit der Zeit, wenn man sich mit der mangelnden Technik ausgesöhnt hat, doch warm wird. Und zudem bleibt )ie Kunst des Kleinzeichners Wilhelm Busch in ihrer Art doch nimer wahrhaft groß. Die technische Wirkung, die der Zeichner 8usch mit ein paar anscheinend nachlässigen Strichen von kluger Berechnung hervorbringt, zeigte sich in ihrer ganzen erftaunlichen Lustigkeit durch die Vorführung der sehr wohlgelungenen, zum wößeren Teile diskret kolorierten Lichtbilder. Welche außer- wdentliche Oekonomie in der Verwendung der Mittel bei Busch! Aichts ist komponiert, alles scheinbar flink hingeschrieben, wie die Zen flüchtig ist — und jede im Leben geschaute Szene. Er ist em ehr großer Meister der Bewegung, namentlich Der, schnellen )der gewaltsamen Bewegung durch die Unmittelbarkeit seiner Be- ibachlungsgabe. Er charakterisiert den Philifter meisterlich und indet im engen Dorsidyll keinen Unterschied zwischen schön und faßlich, sondern alles in der Natur zur Darstellung verwendbar, )ie verzwicktesten, verrücktesten Situationen, wie tm „Geburls- ag", in ,,Plisch und Plum" usw. Busch ist ein Momentphow- ?raph ohnegleichen. So summarisch die Behandlung ift, so ver- infacht die Kontur. Mimik, Gestikulation und Anordnung sind tets ausdrucksvoll. Seine Linienführung ift immer groß rind 'infach trotz alles scheinbaren Wirrwarrs, alles anekdotifch Gleichgültige abstrahiert zur Form der Dinge an sich, trotz iller Neigung zum anekdotifch Grotesren. Er bewegt sich zu- neist in den seltsamsten Kontrasten, er bevorzugt z B. die fanz dicken Leute, oder die ganz dünnen. Er zeigt den Menfchen )urch alle Altersstufen, von der früheften fügend bis zum Verfall, und begleitet seine Zeichnungen mit monumentalen 2trophen. Seine flüssigen Verse werden nie vertrocknen, seine Blätter nie verwetten. _ . r m A ra - Em Buch des neuen Greßener Pfarrers Bechtols- leimer.Der Wiesbadener Volksbildungsverein, der sich durch Herausgabe seiner Volksbücher schon große Verdienste um die Verbreitung besten, billigsten Lefeftofss erworben hat, bringt soeben ’in neues Bändchen. Es hecht: „Das n g er l a hr Hch. Beäitolsbeimer. iieu neue Gietzener ^laiiei, der bisher nu chemhesf. Atombach wirkte, Hal es gefchriebem Weniges durtte unter der Volksbücher-Sammlung sein, was der Ausgabe, sie sich gestellt hat, so gerecht wurde, als diese Erzählung aus der Zeit nach den napoleonischen Kriegen. Sie spielt in Rheinhessen und bringt einen schlichten Heldengesang von einem Bauer, der sich auf feinem Dors in schwerer Zeit hindurchgerungen hat durch viel Elend, Versuchung und schuld zu einem gediegenen und glücklichen Leben. Wer sich interessiert für die Hilflosigkeit einer Zeit ohne Eisenbahnen und ohne weitschauende Wirtschaftspolitik, wer Volksnot in einer Zeit ohne Brot studieren will, der kommt ebenso auf seine Rechnung, wie der, den es danach gelüftet, unheimliche Schmugglerfahrten in bei- Heimat des Schinderhannes mitzuerleben. Es ist eine Bauerngeschichte, eine echte, keine Salonbauerngeschichte. — Zu einem Festkonzert des T 11 r u er - S ä u g e r- ch 0 r s zu O s s e u b a ch am 27. d. M. war das G r 0 ß h e r z 0 g s- p a a r erschienen. Alle vorgelrageiien Komposilioneii rührten von Dr. Friedrich Hegar her und diejer befpnnte Schweizer Komponist leitete seine Werke zum Teil felbst. Solisten ivaren Adolf Atüller tiud Willy Schmidt ans Frankfurt. — Aus Mannheim, 24. Nov., wird uns geschrieben: „F i tz e b u tz e", Traumspiel in 5 Auszügen von Richard D e h - mel, in Musik gesetzt von Herrn. Z il ch er, erfuhr auf der hiesigen Hofbühne feine Uraufführung. Der Dichter durchfchweifte mit seiner Phantasie kühn die Reiche der Märchen- und Zauberwelt und stellt die höchsten Anforderungen an das rein technische Können einer modernen Bühne.- Der Held der Dichtung (sie ist bei S. Fischer in Berlin als Broschüre erschienen) ist Fitzebutze, ein Hampelmann, der von dem mächtigen Traumgeist Husch erlöst, b, h. zu kurzem Leben erweckt wird. Mit zwei Kindern, Detta und Heinz, reist nun Husch im Luftballon umher; Fitzebutze, ein arglistiger Geselle, ist ihr Begleiter. Sie kommen zusammen nach dem Zauberwalde, tanzen und singen mit den Blumenelsen, sehen den Weihnachtsmann, der sie reich beschenkt. Fitzebutze weiß sich eine Zauberblume zu verschaffen; mit deren Macht entführt er die Kcknder nach Mexiko, in fein Reich, zitiert eine Karawane, die ihm huldigt, und eine Fitzebutze-Garde, die ihn schützt. Auch nach dem Märchengarten gehts, zu den Elfen und Soldaten des Weihnachtsmannes. Ueberall gibts Reigen und Tänze, und überall sucht Fitzebutze seine losen Streiche zu spielen. Im Märchenlande aber geht seine Macht zu Ende, er ist bald wieder Hampelmann, das Spielzeug der 5ttnder geworden. In ohnmächtiger Wiit wirst er einen Nagel herab, an dem er hing. Die Kinder erwachen^ von ihrem herrlichen Tramn, dann umfängt fie wieder der Schlaf . . . Die Musik Zilchers zeugt von großem Können, auch von Begabung und Erfindung. Die Gesänge der Kinder, sowie deren Tänze find melodiös und harmonisch interessant. Alle Vorgänge auf der Bühne vollziehen sich nach dem Rhythmus der Musik. Die Vorspiele zu den einzelnen Bildern bieten eine stimmungsvolle Musik, die sich nur in prägnaitterer Kürze halten sollte. Sie steigt oftmals Ivie auf Stelzen auf, ist trotz aller korrekten und geschickten Arbeit nicht volkstümlich genug, sie läßt vielfach kühl, erinnert in der Behandlung der Kinderlieber übrigens oft an Humperdinck. So hübsch die dichterische Idee auch ist. der Durchführung gebricht es an Humor, namentlich im zweiten Bilde. Das wirksamste ist das dritte: Mexiko. Den Mangel an Humor teilt Die Musik mit der Dichtung; außerdem läßt zuweilen eine zu dicke Instrumentierung dieselbe als zu schwerfällig erscheinen, einzelne Gesänge kommen nicht recht zur Wirkung. Vorzüglich war Die Aufführung. Nach jedem Teil gab es freundlichen Beifall und einige Hervorrufe, am Schlüsse wurden Die beiden Autoren Der Novität gerufen. Die Dichtung ift zu künstlerisch vornehm, um auf Die Masse zu wirken, Die Musik entbehrt der packenden Momente, Der Schlager, um zu zünden, so gefällig und feinsinnig sich auch manche diuancen der Partitur präsentierten. — Geheimrat Prof. T r. Heinrich Der n bürg ist am Dienstag auf dem Luisensriedhofe bei Berlin im Dernburgschen Erbbegräbnis^ beigefetzt worden. Es hatten vor dem Sarge Die nachten Benomwren des Berstorbinen Platz genommen: feine beiden Töchter, sein Bruder Friedrich Ternöurg, der StaaSfekrc-- tär Bernhard Dernburg und Professor Biermann aus Gießen. Rings herum standen Die studentischen Korporationen in buntem Wichs mit ihren Fahnen. Vom Justizministerium war der Geh. Oberjustizrat Dr. Baurwig erschienen, vom Kultusministerium Ministerialdirektor Neumann. Die Universitätsbchörde war dmch den Rektor Professor Stumpf vertreten; ferner waren Die Professoren Gierke, v. Willanwwitz-Möllendorf, Kohler und Kahl anwesend. Das Herrenhaus hatte seine Mitglieder Pros. Dr. Löning und Dr. Wachler entsandt. Eine Fülle von Kränzen bedeckte den eichenen Sarg, so vom Gesamtvorstand sowie von Der Neuen Fraktion des Herrenhauses, von der Gießener j u r i st i s ch e n Fakultät (ihrem grüßten Doktor), von verschiedenen juristi- fchen Gesellschaften, von Der Stadt Charwttenbnrg u. a. Militärpfarrer GoenS schilderte den Lebensgang des Verblichenen, pries dessen echt deutsches Empfinden, geigte, wie sein reiches juristisches Wissen tausendfältige Frucht getragen hat. Dernburg stand nicht unter dem Recht wie ein Gebundener, sondern über dem Recht, beobachtend, prüfend, beurteilend. Sein Wissen Ivar zugleich sein Gewissen. So scharfsimng er auch als Jurist war, er wollte nicht nur mit Dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen richten. — Prof. Dernburg hat uns ein mteressames K a i s e r w 0 r t überliefert. Es behandelt eine Episode aus Der Geschichte des bürgerlichen Gesetzbuches und knüpft an die Sitzung vom 13. November 1895 au, welcher Der Kaiser beiwoynkst Dernburg erzählt hierüber folgendes: In dieser Sitzung wurde Prof. Sohm (der bekannte Leipziger Gelehrte, Mitglied der Kommission) zum Vorträge über Die Regelung Des bäuerlichen! Agrarrechts bestimmt. Mit beredten Worten hob Sohm hervor, Daß Die Erhaltung des Deutschen Bauern-- ftandes noch mehr als von Gesetzen, von dem idealen Sinne der Deutschen Bauern zu erwarten fei; Der Kaiser sagte, zu seinem Nachbarn gewendet: „Ich möa)te. Doch Dem Professor einige meiner mariischen Bauern vors ähren,, um sie auf ihren idealen Sinn zu untersuchen." erfolgte V 82.85 4% Uesterr. Goldrente W. 81.3t Berliner Börse, 29. November. KevSchtssa«L Antangskurse. I« bi der forst- energisch sich nach um 500U 4' 4 Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: ruhig-. 196.7. 112.00 do. Konsuls do. Hessen . . Obcrnessen 93.15 82.9j 91.30 92.40 96 75 97.80 92 60 144.70 225.90 137*50 . 27 5( . 144.61 . 117.51 60.25 60.80 93 20 88.80 93.20 143 00 47.40 83 5u 60.00 93,70 Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Koinmandit. . Dresdner Bank . Kredituktien . Baltimore- und Ohio- Ei senk ahn . . Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn uesterr. Staatsbann . . 1 'nuce-Henri-Eiseubahn Harpcuer Bergwerk Daurahütte uumbaiden E. B. Nordd. Lloyd . . 1 ürkcnlose . # ein Mittel gesehen, auf die ausscheidenden Stadtverordneten' vor der Neuwahl einen Druck auszuüben. . Der Vorsitzende macht darauf aufmerksam, daß die Agitation wegen der Gehaltsregulierung und der Stadtverordnetenwahl nicht von allen städtischen Beamten ausgegangen ist, sondern^ nur von einem Teil. ... Jughardt will das Recht der städtischen Beamten, sür die Ltadtverordnetenwahlen üezw. für bestimmte Kandidaten zu agitieren, in keiner Weise bestreiten, hält aber die Form, m der dies z. T. geschehen ist, für unrichtig und ungehörig. >5U den Flugblättern und Inseraten, die die Vereinigung für kommunale Wahlen, der die Beamten angehörten, ausgegeben habe, seien den ausscheidenden Stadtverordneten z. T. sehr schwere Vorwürfe gemacht worden. Der Vorsitzende teilt mit, die städtischen Beamten hätten versichert, daß sie unschuldig seien, sowohl bei der Aufstellung der Kandidaten wie an dem Inhalt der Flugblätter. Es sei ihnen von den anderen Teilnehmern der Wahlvereinigung das Heft auf der Hand genommen worden. Stadtv. Jughardt glaubt Grund zu haben, dies bezweifeln zu können. Vorsitzende führt noch aus, daß die Lehren, die die städtischen Beamten aus der Wahl gezogen haben, bei späteren Wahlen nachwirken werden. Feldbcreinigungsangclegenheiten. Bei der Feldbereinigung der Gemarkung Oppenrod hat sich eine Regulierung der Gemarkungsgrenzen von Gießen und Oppenrod als wünschenswert herausgestellt. Die Anfrage des tZeldbereinigungskommissärs, ob die Stadt dem zustimme und die Halste des Geländes und der Kosten des neuen Grenzwegs geben wolle, wird nach Anhörung der Oberförsterei dahin beantwortet, daß die Stadt von Kostenanteilgewährung und Ge- landestellung absieht,. da sie keinen Vorteil von dem neuen Grenz- weg hat. Dagegen soll ein neuer Weg auf städtischem Eigentum kosten der Stadt angelegt werden. Bei der Feldbereinigung links der Lahn wurde der Stadt die chsarrwiesc, Flur 56, überwiesen und von ihr aufgeforstet. k - c herausgestellt, daß die Wiese der Kirche gehört und der Stadt erst später im Feldbereinigungsverfahren Zufällen wird, rrx d.?hlu «Und bis die Kirche ein Ersatzgrundstück erhalten hat, zahlt die Stadt ‘20 Mk. Jahrespacht an die Kirche. l/e % Uesterr. Silberrente >o Ungar. Goldrente . . bl u bl 'n i Stadtv. E m melius fragt an, ob es sich dabei um den nach der Sonnenstratze hmztehenden Graben handle. Ter Vorsitzende b^st^fht dies nut dem Hinzuiügen, daß schon in einer Karte von liv7 der Graben als städtischer Besitz verzeichnet fei. Stadtv. Dr. H aberkorn rügt die Mißsländigkeit des Grabens und seiner Zuflüsse aus dem Neuenweg, der Weidengasse usm. in geruchlicher und sanitärer Hinsicht. Es sei äußerst wünschenswert, wenn die -eute, die jetzt noch die Abwässer ihrer Grundstücke in den Graben leiteten, baldigst zum Anschluß an die Kaiialisation bewogen wurden. Der Vorsitzende teilt mit, die betr. Interessenten seien wiederholt ausgesordert worden, die Kanalisation auszuführen. Soweit sie es nicht getan hätten, seien sie nunmehr zur Bestrafung angezeigt worden. . 196.2" y, 27I >z . 104.2t। . 143.0t Zn Ui Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket!. Harpener Bergwerk. . . La urahütte >9^l;r °rt nut o4oo,6o Mark in Einnahme und Ausgabe ab. Mittwoch den 4. Dezember, abends 8 Uhr, im Macknsi.rn' Bereinigung der konfirmierten iveiblicheu Jugend der MeV^ APnipinhp ~ Ich danke herzlich für die Glückwünsche der gestern im Stadt- theater versammelt gewesenen treuen Gießener Bürgerschaft. E r n st Ludwig. Da3 Liebigdenkmal* soll, einer frl'cher in der Versammlung gegebenen Anregung ent- sprcchenl., in Ziikunst im Winter nicht mehr durch einen besonderen Bretterverschlag geschützt werden, da der Erbauer Bildhauer Schaper auf Befragen dies für unnötig erklärt hat. Gewonnener Prozeß. ^er.' Besitzer der sog. Krachenblirg, Herr Weber, hat die ,,dr verklagt, weil er den Graben, der das Grundstück durchzieht, < 111 Unsprnch genommen hat. Tie Stadt wurde in Rechtsstreit, der jetzt m der ersten Instanz zu ihren Gunsten treten ÖOn ^adtv. Geh. Justizral Dr. Gulfleisch ver- — Tie Strafkammer verurteilte den Steinbrecher Tn in Eschbach, der .im Weinrausch seinen geistesschwam-n jährigen Sohn mit einem Besenstiel so Prügelte hn»; starb, zu zwei Jahren Gefängnis. Petersburg, 28. Nov. Heute ^üh fällte das M Q r; Kriegsgericht das Urteil im Prozeß wegen der 111 der Kaiseryacht Standart. Das Urteil ist äui- milde ausgefallen. Der Flagg-Kapitän des Kaisers o«? admiral Milow, erhielt eine Rüge wegen Nachlässigkeit, der e?" mandeur des Standart, Kapitän Tschagiu, und der Flagg--?» mann, Oberst Konjuschkow, werden aus disziplinärem , Amte entfernt, wobei jedoch bei Kapitän Tschagin in Anbn seiner sonstigen besonderen Verdienste die Strafe durch Lira( Verweis ersetzt wird. Der finnländische Lootseu-Direttor Ph11 mann wurde frkstgesprochen. ^0,e Ernnkfuarter Börse, 29. November, 1.15 Uhr. lieichsanleihe Der Schutzstreifen an der Irrenanstalt hat die Versammlung schon früher beschäftigt. Es wurde damals oeichlosien, cm Gutachten des Stadtv. Geh. Forstrat Dr. Wimmen- auer einzuholen, das nunmehr vorliegt. Nach diesem Gutachten sieht der seinerzeitige Verkaussvertrag den Schutzstreifen gerade auf der Seite nicht vor, wo er vom forsttechnischen Standpunkt aus gefordert werden müsse. Die inzwischen vor- gcnommene Durchforstung des Schutzstreifens soll fortgesetzt wer- uen, ebenw die Anpflanzung von Unterholz, das geschlagene Holz^ioll der Stadt gehören. - . Ju der Debatte, an der >ich Stadtv. Dr. Wimmenauer, K e l l e r, Oberbürgermeister M e e u m, Stadtv. Schaff- ' r. er und Helfrich beteiligen, wird fest- gestellt, daß bei der von der Stadt verlangten Anlage eines Schutzjtreisens nicht «orsttcchnische Gesichtspunkte maßgebend ge- v , ------- - . hiejen feien, sondern nur der Wunsch, den ©hasieraänrrr'rn hPn öie erforderlichen 300 Mk. können aus dem Anblick der Anstalt zu entziehen. Bemängelt wurde, daß die eh,f nphprFf -- Baume teilweise so nahe an die Bäume gestellt wurden, daß ihnen Lust und Licht genommen wurde, weshalb jetzt die Durck- Darmstadt. 28. Nou. Der Rekrut Wilhelm Stein „■ , ’■b.cr dem Landwehrbezirk Mainz zugehörte, hatte einen Stellungsbefehl zum 118. Jnf.-Regt. nach Worms er- W"; der Lrdrc aber nicht nach und tvurdc erst nach einiger Zeit in ooajunt ermittelt und festgcnommcn Wegen h^Sfhl1i*erÄ^ntfCrnUn!,lQCSielt Stein vom hiesigen Kriegsgericht Webiwönn mm °°h 4^fAaSen Gefängnis. — Der Kanonier und Bprn "Jrmann vom Bezirkskommando Fried- v er g sollte rm Oktober zu einer 14 tägigen Laudwebrübuua beun Feldartillerre-Negt. Nr. 25 eintreten. Er leistete aber dem ^etne ^lgß^, obgleich ihm derselbe richtig ein- geha digt worden war. Nach längerem Suchen gelang es ^fnsc^a9te^ n: Michelstadt festzunehmen. Da derselbe schon Kontrollentziehung vorbestraft ist, wurde er wegen unerlaubter Entfernung zu drei Monaten Gefängnis verurteilt W e f hhIV ”8, *JC9Ü,,i' „Alt-Heidelberg." Ende gegen G Uhr. Abends 7J/„ Uh/’? kleinen Preisen: „Wilhelm Tell." Ende gegen 10 Uhr. abends 8 Uhr: Volksvorstellung: „Eharleys Tante." Ende 10 Uhr. Alillwoch, nachmittags 3% Uhr, bei kleinen PreÄ Kmder-Vorstellung: „Sneewittchen und die Zwerge." Ende n 6 ö72 Ubr. Abends 7 Uhr: 8. Ailttivochs-Abonnemenls-Vorstew „Der Dieb " Ende gegen Uhr. Freitag, außer Abonnen!^ abends 8 Uhr: Einmaliges Gastspiel betSd)lieriP „I ä g e r b l u t" (Dorsbader Zangerl: Laver Terosal.s C1 AKrchliche Evangelische (^etaeiude. Sonntag den 1. Dezember, 1. Advent: Kollekte zum Besten der Kirchenkasse. chottesdienit. In der Stavtkirchc. Vorniittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Martn- gemeinde gemeinsam. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer Gemeinde erbeten. JCU( 92.95 I Elektriz. Lahmeyer . 82.85 Elektriz. Schlickert . TeSefowische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Bande i- und Industrie, Giessen. Da muß man ebn 3^°/( 3% Wk 3% ^7o 3^°/a Baugesuche. Konrad Rübsamen will am Wismarer Weg (außerhalb des Bebauungsplanes) einen Ziegenstall errichten. Ter erforderliche Dispens wird unter der Bedingung erteilt, daß das Pauschen 12 Nieter vom Wege zu stehen kommt. Tie Gebr. Kahl Ijaben um Erlaubnis nachgesucht in einem -ain Wetzlarer Weg zunächst der Alargarethenhütte beabsichtigten Aeubau den oberen Stock, in den Ataschmen zu stehen kommen, in Fachwerk aussühren zu können. Dies wird gutgeheißen. K on 6 nberg beabsichtigt, auf seinem Anwesen in der Sud-Anlage em Hintergebäude (Lagerraum und Stallung für ein Pserd) zu errichten. Nach einem in letzter Zeit beschlossenen Ortsstatut ist hierjur die Zustimmung der Versamnilung erforderlich. Lie wird erteilt unter der Bedingung, daß die Atauer nach dem Gymnasialgrundstück zu als Brandmauer errichtet wird und — am Antrag des stadtv. Krumm — eine spätere Verwendung als Werk- latte nut geräuschvollem Betrieb ausgeschlossen ist. Städtische Arbeiten und Lieferungen. — , Vom Vorstand der israelitischen Neligionsgemeinde ist ein schreiben emgelaufen, in dem für die vorbildliche Herstellung und Einrichtung der israelitischen Leicheiihalle Tank ausgesprochen ivird. Der Vorsitzende nimmt hiervon Kelintnis lind I Deinerseits dem Stadtbaumeister Gerbet herzlichen Dank für seine Arbeit m dieser Sache aus. In dem Schreiben der Rellaions- gemeinde wird ferner die Anbringung eines Schränkchens zur Aus-1 l>eiDabriing der bei Trauerfeiern erforderlichen Gegenstände und die Anlage einer -velephonleitung zur Wohnung des Friedhoss-Ver- walters als wünschenswert bezeichnet. Beiden Anregungen soll I entsprochen werden, die erforderlichen 3C,X ■ noct) vorhandenen Kredit gedeckt werden. Ter freihändigen Ver-1 ^beiten wird zugestimmt. .^ vymo icbi (^ u/0 japau. . Staatsanleihe 4 % Uonv. Türken von 1UU3 Türkenlose Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . ou/0 Mexikaner . . . . 4>au/o Chinesen . . . . Aktien: Bochum Guss. Buderus E. W Tendenz: ruhig. rmShT "? entstanden, bloß mußte der Anstrich auf das kom- Verschiedenes. hine0 stoC^CIt- .Die Stadt macht daraus r Tie Gebr. Kahl wollen !dr „ciäbahngleis auf ihrem ^nacr- liMcrung ™iUfM?nhen%nÄtP-r -bei verspäteten «lab an Margarethenhütte verlängern und suchen deshalb « 'st der Lieferant haftbar. varum nach, den wchutzdamm der Klarbeckenanlage eine Strecke 342 gvf ....s, ; ■ uc Sand int Betrag von IirLt^ benutzen zu dürfen. Das wird genehmigt gegen iabluna genebmigt Kanalisation im Betrag von 315 Mk. werden ßn°r Anerlennungsgebützr von jährlich 30 Mark und unter der Kab?l^ acleat weiden deshalb für 45Ü Mk Unternelmiungen wie früher Oswalds Garten benutzt werden jährlich 45 Mfi Strombezug ausLnmt'° ' $£,'6er iegung Ichr SÄtrtÄ'W inL-Ltunk Arbeiter' und Beamtenfraaen. ,bem Sswaldsgarten einen Teil des ihm durch die völlige chei^rLuM^n Dienst b.-chäftigten gelernten Sir J23“"9 Kurplatzes entgehenden Verkehrs wieder Zufuhren i V V-r vcau-S^F' Steiiihauer, Zimmermann) suchen unter Hinweis 01 fuf bie den städtischen Pflasterern gewährte Aufbesse^ng ebenkI Vf 1 n de ^bemerkt, daß man in der Versamm- Lohnerhöhung nach. Es wird beschlossen^ ihren ^les an die Lahn zu verlegen und die ^Elohn aus 5o P,g. und für einen Arbeiter, der nicht so d" ^9' Oswalds Gatten früher sahreiang um Verlegung selbständig arbeitet, roie die anderen, auf 50 Pfg^ gebeten^tten., 9 9 ..^^btv. K rumm kommt auf einen schon früher von ilim a-t, Q u' s bt pflichtet der Anregung des Stadtv -gerügten Fall zurück, wonach man einem Arbeiter, der Unfallrente ^usofern bei, als man größere und bessere Unternehmungen Stundenlohn um 5 Pfg. gekürzt ljabe. Es handle I Oswalds Garten unterbringen könne. sich dabei anscheinend um einen Racheakt, denn man habe aleick- , Ter Vor si tz ende bemerkt, er habe jetzt schon das Recht *» ??b^5, bA.entstandene Lohnausfall wird nach- R-B Dar «Ä ?»'M oafe die Angelegenheit noch vor Weihnachten geregelt werd' damit wettere Mitteilungen an die Oeffentlichkett' wie ie in H2Wnta w ®"6. «»■ »!•<»< I Afb ^r .Fwanzdeputation vorüege. Beide hätten sich wieder- hfnrhpu seien aber damit noch nicht fertig ge- Zorde^t Die Beamten konnten lederzeit über den Stand der 9 6?1. Auskunft einholen und der Vorsitzende des I ftabt. Beamtenvereins habe dies auch wiederholt getan. 9?ocki I wenige -vage vor dem Erscheinen des betr. Artikels habe er am Äefragen entsprechende Mil Willingen erhalten I /yl3 ■ •• - ~ i n u t n । n d c r xu W» ”at ' d°m fragt. Artikel SauWfä4Ii« I f S 112.5' 99.5^ lr 203.71 193.7- 115.2 1 196.5- X 218.5' 1045' Ui 97.0' W 152.9' 12 225.9' kzt 136 0'' 169.2' 13751301 190.0' - Murray da iälltder erste sW frc'uvn sich. Aber wenn bei ineib öic ®ii£n ni!n,llbl3b fo rünbigt er nod I W -leit der schweren irnÜrrn1 ^^reozelt an. '.'tun ist bül ft tojfj lästigen Gridjeniunfien imb’cii?1!A■“? b' WL Len de^Meiischhelt nie G re h: ^""ersieht einer | rleiBig Fays achte (Sobencr mbK-*'v ;...... Die fchützeil die Schlengbonn- ncbiaudiin ungen, die beseitigen iedeuE,.^,^^ ?^ oemhrllcheii Re!z 1ci)!ciniung und bekommen 2";’eö lluö vcl zeichnet. Fays actjic ^oöenei° hi^ nirT"'1 allen Apolyeren, Drogerien ! lfai ,UL’..ölJ Vrennig m fotite ieber Vormittags 117< Uhr: Kinderkirche h'ir die Lnkasgemeinde. 1 Pfarrassisteiit Becker Abends 5 Uhr: Pfarrer Aus selb. ® r o2[)benb5 8 lU;V ilU ^onfirmandensaal: Vortrag des Missionars Weitere Abendmahlsfeiern finden statt: Sonntag, 2. Advent, für die Pnkasgemeinde im AbendgotieE dienst; ani 3. Advent für die Johannesgemeinde im Abend gottesdienst. Zn beiden Abendmahlsfeiern ivird besonders ailch die kor irmlerte Jugend der Gemeinden eingeladen. Anmeldungen dar L werden vorher bei dem Pfarrer jeher Gemeinde erbeten . , ^^ntag den 2 Dezember, abends 8 Uhr, im Kon'sirmandel 1 faal. B l b e l st n n d e. Pfarrer Ausseld. Ziatholische (ZZemeiude. p Samstag den 30. 91 o u e in b c r 1907: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: GelcaeiiL'i V zur heil. Beichte. Z- Sonntag den 1. Dezember 1 907, 1. Advents-Sonntag: Vormittags von 6‘/2 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. « um 7 Uhr: Die erste heil. Ates,e, vor und in derselbei • j Austeilung der heil. Komnumion. r um 8 Uhr: Die zweite heilige Atesse. „ um 9% Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags nm 5tt,Uhr: Ehri,tenlehre; dara'uf Aiidacht. VE 28. Noveurbev <907. 725 Oest.-Ung. Stsb. 1873/74t. do. Ser. 3 abgest. . . 100 Brünn-RS. 72 stf. do. Ser. 2 n. 3 StaatSb. v. 83 Meininger Hyp.-Bk. Ser. Wiesbaden v. 1900 nnk. b. 1905 . do. do. v. 1901 unk. b. 1906 . Preußische ConsolZ M. do. do. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 90.30 b. 1907 37, do. Vorarlberg . . i. S. Würzbnrg v. 1899 unk. b. 1910 4 69.50 M. Sard. See. ft fr. gar. I u. II 4 4 Sicilianische steuerfr. i. G. 4059 r 4 i. G. do. Kopenhag. v. 1901 unk. 1011 2043r 1899 93.20 unk. Sächsische Rente 3«/,o Neavel staats. gar. v. 1900 . Kommunal . . Russische Süd oft 97 fleuerfr. gar. do. do. Wesid. Vdlr. Hyp. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 Ser. 2 . 75.80 Stadt BnenoS-Aires v. 1892 i. P. b. Ausländische. v. 1888 i. G. do. do. Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 unk. b. 1906 Kr. 97.80 M. do. bis incl. Ser. 52 do. do. Gotthardbahn . . I —.— 3tat Mittelmeer . | 74.60 68.60 Lire i. G. 60.70 29.50 97.70 ö.fl. do. M. N. P. 37z Casseler Landes-Creditanst. unk. Stand esherrliche Anleihen M. 104. (conv.) 98.20 4 s. fl- öfl.G. Nheinprovinz AuSg. 20 ii. 21 unk. b. 1902 r. 102 47, Eisenb. Rentenbank 29 do. 77.80 9180 M. 94.25 37, Frankfurt Dividende 88.50 1906 M. Bank do. do. 672 Badische Bank . M. 99.00 12.95 3%Gothaer Präm. Pfandbr. I 372 do. do. 1 $7io do. 8 M. I do. 37, Darmsi. abg. v. 79 Lit. U it. 81 Lit. A . . M.600 Vereinsbank . 9160 DiSkonto-Gcsellschaft M. 600/1200 M. 600/1200 Fr. v. 1900 unk. b. 1911 4 Erlangen 77.60 7 91.20 27,Stuhlweißenb.-Raab-Graz 95. 37, 27, 37- Lstr. v. 1901 Ser. I 68. M. 300/1200 M. II. 4 Heidelberg Preuß. Bodenkreditbank Pes. Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 . abgest. do. 84.25 3 143.20 Lstr. 325. Fr. t Egyptische unifizierte 102.30 Lstr. Indnstrie-Aktien l do. abgest. 80°/( do. do. Frk., Hyp.-Bk. Ser. 14 66.00 cons. innere 98.30 Eisenbahn-Prioritäten 12, 13 . . unk. b. 1906 Inländische l 90.50 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 Frk. Hyp.-Kred.-Ver. HIE unk. b.1905 do. do. unk. 47, Offenbach 98.60 45 (tilgb.) Hambg.Hyp.-Bk. S. 141 -340 unk. b. 1905 v. 1891 i. G 400 37, Hambg. Hyp.-Bk. 'äer. 1—190 unk. b. 1905 do. 104 50 unk. Fr. t G. Westeregeln Alkali 1203.—^ do. v. 1883 abgest. do. E. v. 71 i. G. do. do. do. v. 1896 v. 1898 60.60 60.75 do. do. do. do. do. do. do. do. 94.80 102.30 90.10 90.10 do. do. 16 18 20 do. do. I1/, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . ! Chinesische Staats-Anl. v. 1895 do. do. do. do. cons. v. 1890 steuersr. conv. nnif. v. 1903 do. do. 93.00 78.30 96.60 95.60 95.90 99.60 93.50 4 Fulda 4 Gießen do. do. do. do. v. 1889 I. Rq. v. 1889 II. Rg G. G. ft’. 75.75 75.75 75.60 75.70 98.20 90.00 90.00 91.00 4 4 37, 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. M.1000 M.1000 M. 1000 b. b. 2000 r b. 1913 1000 r 1913 1908 4 4 do. do. do. do. do. 100.20 128.50 148.— 99.90 91.90 91.90 93.70 93 70 93.80 am ort. Rente amort. Rente 500 500 öfl.G Kr. M. Kr. 88.50 82.10 95.00 3V. 31/, 37, 37, 37, 37, 37, 37, 37, 37, do. do. do. do. do. unk. b. 1901 unk. b. 1902 nnk. b. 1908 nnk. b. 1910 unk. unk. nnk. unk. b. 1905 u. 1884 abge . 1000 . 500 . 1000 500 200 98.30 90.90 95.50 90.00 90.00 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein Eisenbahn-Rcnten-Bk. . Franks. Hyvothek.-Bank 372 Grast. 4 Fürstl. S. S. S. S. S. S. S. 31 40 43 46 47 44 u. 34 unk. b. 1907 u. 41 unk. b. 1910 nnk. unk. 130.20 143.00 143.80 4 37, 3 4 4 3 5 5 4 4 4 4 37, do. dv. do. do. do. do. unt. b. 1906 unk. b. 1911 17.10 30.80 1 4 1 1 4 4 5 4 amort. Rente do. Rente 93.20 82.20 92.20 92.10 80.40 75.50 3V, 37, 4 37- 37- 37, 37, 37- 4 4 37. 91.20 98.— ReichSbank Frankfurter 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 142.60 27.10 Ser. 301-310 unk. b. 1908 Ser. 331-350 unk. b. 1913 8 87. 47- 77.70 68 — 99.20 97.50 do. do. do. do. do. do. unk. b. nnk. b. nnk. b. unk. b. unk. 6. 164 50 261— ö.fl. Kr. M. ö. fl. Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. Anatol. Eisenb. Prince Henri . Prag-Dux St. Akt 273.50 152.40 Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 u. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 96 00 45.50 47.40 103.10 v. 1888 convert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 Nürnberg. NereinSbk. Oest.-Ung. Bank Ocst.-Länderbank Oest.-Kredit-Anstalt. Pfälzische Bank . . do. do. 104.70 106.30 125.00 47, Eisenwerke Lollar r. 102 . 47, Elektr. Werk Homburg r.>103 M. Fr. 103.00 91.00 62.50 37- 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, do. Bagdad-Bahn . . . Ungarische Gold-Rente 2025 r v. 1903 . v. 1896 . 57- 57- 6 i. G. v. 1903 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . 80.00 70.70 98.90 91.25 70.20 83.30 83.30 v. 1907 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 100.20 101.60 47.90 110. 0 ö.fl.200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 600/1200 . s. fl, 350 M.1000 Tlr. 100 37, 4 4 4 4 4 37, 393.00 154.00 v. 1903 unk. b. 1910 v. 1884 conv. . . . v. 1888 conv. . . . 5 10 6X Madrider abgest. . . Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. o. 1860 . . . Oldenburger..... privil..... garantierte . . Schweiz. Central v. 1880 Moskau-Kasan unk. 1915 amort. ab 1907 amort. ab 1910 90.10 90.70 47, 47, 47, 47- 4 37, (Banks. Handel u.Jndustrie) Bayr. Hpy.- u. Wechselbk. f. sl. 500 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 4 4 4 4 37, 37. 37, 37, 4 37, do. 37, do. Stockholm v. 1880 . . Wien Kommunal i. G. do. do. do. Zürich . ö. fl. 150 . ö. fl. 150 . . . fl. ö. fl. M. 4 4 37, 37- 37- 37- 37- 1909 1911 1913 1905 1907 bo. 0.1887,91,93,99 do. v. 1886,97,1902 92.50 83.— 93.20 83.00 99.75 91.80 1t. 1894 . . v. 1891 Lit. H Fr- Fr. Pes. Lstr. Pes. 99.75 95.25 90.40 92.40 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 3%Köln-Mindsner .... 37,Lübecker v. 1863 . . . 2%Lütticher v. 1853 . . . 432.— 379.00, Rbl Lire M. v. 1895- v. 1898 98 50 88 50 96.10 96 30 Pes. Lstr. M. 28, 30, 29 unk. 211 50 101.50 217.00 121.50 159 00 140.00 do. Bukarest do. do. do. S. 15-19, 21-26, 35, 36 n. 38 do. S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 Gold-Anl. v. 1889 .... „ Cons. E. B. Ser. I 11. II 89 „ Gold-Anl. Em. HI v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. 22 it. 23 . . 10, 12-16, 24-26 mttgeteilt von der Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. unk. b. 1905 2 . . . 92.30 97.80 98.00 97.80 97.80 98 00 90.60 91.50 99.60 91.20 abgest..... v. 1887 . . . v. 1891 abgest. . v. 189b . . . v. 1898 . . . v. 1902 Ser. II unk v. 1901 unk. b. 1907 v. 1887/89 . . . v. 1896 unk. b. 1901 v. 1903 unk. b. 1914 129.10 148.20 131.— 370 — 260.— 104.- v. 1886 . v. 1895 . h. 1886 . Ser. 30-33 97.90 171.50, 013__ 165.10 193.60 do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910 v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 ..... v. 1905 unk. b. 1915 99 80 92.30 82.00 99.20 99.70 4 37 do. (Salzkgtb.) stf. i. G. . Ungar.-Galizische . stf. i. S iy, do. t do. do. do. do. Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 154.10 196.— 135.80 lose. . Tlr. 100 . Tlr. 100 . ö. fl. 100 . Tlr. 100 II Tlr. 100 . Tlr. 50 . b.fl.100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . ö. fl. 500 . Tlr. 40 dv. do. St.-Rente St.-Anl. v. Anl. abgest. do. . . do. . . Fr. M. berliner Korse. BliesenbachBcrgw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Fayon Mauustädt Gelsenkirch. Brgw. Harpen er Hasper Eiseuw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw, HörderVorz.Bgw. Hösch. Eiscnw. Humbold Masch. . Laurahülte. . . Massen Bergbau. MülheimerBergw. Nordd.Wollkämm. Nordstern Koble . Oberlchlcs.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.- Rhein. Stahlwerke Nicbeck Montan . SdiQlfcr Gruben Schles. Berg- Wegelin & Hübner 91.40 80.90 83.10 92.60 9260 92.60 100.60 98.90 75.- Frankfurter Korst Aschasf.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem. Bad. Anilin „ Blciu.Silb.Br. „ Gricsh. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Vorz. „ Allgem. Berlin „ Lahmeycr . . „ Schlickert . . „ Siem. & Halske „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KuustscideFft.a.M. Masst'. Kleycr . . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. b. 1902 b. 1908 b. 1906 90.60 87.90 91.40 M. Tlr. M. Fr- nnk. b. 1905 u. b. Verl, nmtschb unk. b. 1907 ...... Ser. 10 . ...... 27t, do. 87t, do 37, 37, 4 37, 37, 37, 37- 37, 4 99.00 87.— 145.- —.00 222.50 137.00 146.- 130.50 210.- 124.00 220.— 99.00 100.50 97.30 IGO — 100.50 95.30 Kr. 1400 S. fl. 200 ö. fl. 260 M.1200 Tlr. 200 D. Atlant Telegraf...... Franken-Allee, garant. v. Frankfurt . Franks. Hof r. 105...... Neue Boden r. 102...... do. do. r. 101 ...... w« VL 5 7 9 87< 8 97, 7 77, 7 7 107. 34. 171. ö.fL Kr. M. Fr. Pes. Lstr. Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. Lit. 8 M. 1000 37- Kassel abgest....... 372 Kissingen v. 1886, 1888 11. 190 4 Köln v. 1900 ..... 87- Kreuznach v. 1888 u. 1898 . 37, Lahr v. 1889 ..... 37- do. v. 1902 ..... 3V, Limburg abgest...... 37, Ludwigshafen v. 1896 . . 3% do. v. 1903 unk. b. 4 37, 37, 37, 116.50 110.— 4 do. v. 1889 v. 1891 90.20 90 20 15 19 v. 1901 v. 1888 v. 1895 v. 1898 1905 Würzburger Vollsbank Bayerische Bank f. Hand. u. Jnd. Lstr. M. Lstr. M. 92.— 92.20 92.50 Verzinsliche Badische Prämien . . . . Bayerische Prämien . . . Donau-Regulierung . . . Diverse Obligationen. Buderus r. 103..... . Dtsch. Luxemb. r. 100..... do. do. do. do. 1906 6.15 87- 57- 27, 12.95 9 47- 47o 7" 67o 8 225.10 101.90 120.00 169.Q0 138 — 102.50 115.03 195.00 152.60 86.60 113.90 113.90 114.40 208 00 127.50 102.— 198.40 100.- 141.00 106 80 137.- 190.50 136.00 173.50 96.80 92.50 3 3 96 50 85.60 82.20 v. v. v. v. v. v. v. 95.00 91.50 87.70 76.30 77.00 73.50 70.50 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 L . 37, do. v. 1899 ....... 37, Ulm v. 1905........ v. 1901..... v. 1894..... v. 1905 ..... v. 1902 unk. b. 1907 v. 1903 unk. b. 1908 v. 1897 ..... v. 1895 . v. 1898 . 100 50 90.50 91.70 82.50 90.50 StaatS-Rente . . . do. v. 1897 steuerfr (Eisern Thor) Goldstfr. Außereuropäische. 12 5 6 9 87- 6 67- 87- ft 6? 5 10 5/to 6 874 47- 77- 5 7 9 87 4 8 97, 7" 77- 7 7 Vulgär. Tab. Anl. v. 1902 i. G. '/„ Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. % do. Monovol-Anl. v. 1887 . Italienische Rente..... 4 4 4 4 4 4 38/ Rumän. do. do. do. do. 37- Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . 37- Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen)..... 37- Baden-Baden v. 1898 nnk. b. 1903 37- Bamberg v. 1888 ...... 37- Berlin v. 1886/92 ...... 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 . . Oest.-Ung.Staasb. Oest.Südb.(Lomb) Oest. Nordwest A do. B . Raab-Odenb. . . do. S. do. S. 1903 nnk. a. b. 1908 1879 ..... 1900 unk. b. 1906 1891/92 (abgest. . 1898 ..... 1902 unt b. 1908 1905 ..... do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 124.00 522.40 117.— 235.00 412.- 113.00 6980 197.00 112.75 98.- 164.50 155.50 439.80 242.80 262.00 213.50 150.00 115.20 do. do. do. do. do. do. Bresl. Diskoutobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 47, do. do. do. do. do. Lissabon Moskau 22.50 196.90 111.90 335.50 143 75 109.75 204.— 172.90 194 1') 197.40 37- Hess. Provinz Oberhessen . . . 37, do. do. Starkenburg . . . a. Dk. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. (Straßenbahn) v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. II. it. III 2%gSüdital. (Merid.) ©r.A-H. 4 Toscanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 37, Gotthardbahn .... 37, Iura-Bern-Luzcru gar. 37, Iura-Simvlon v. 1894 do. v. 1901 Staatl. oder vrovinzial-garant. 4°/0 Hess.Landcs-Hyp.Bk.Ser.12—13unk.l913 37, Hess. Landes-Hyp. Bk. Ser.I—V unk 1909 37a do. do. Kommunal Ser In. II unk. 1909 372 Nassauische Landesb. Lit. F. G. H. K. 11. L. dv. do. do. do do. 4 5 5 4 4 37, 6 Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . . München v. 1900/01 unk. b. 1910/1 v. 1903 untilgb. b. 1908 do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915 stf. g. b. 32 b. do. do. do. do. 95.50 90.50 98.00 98.60 98.00 99.20 91.50 91.50 92 — 92.50 ty, do. ; do. Bfenburg-Büdingen . . . Äsend, u. Büd.-Birstein v. 1887 do. -Wächtersbach v. 1884 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Mexik. amort. innere Ser. I—IV cons. äußere v. 1899 steuerfr Braunschweig. LandeS-E.-B. H E I E abgest. do. v. 1902 steuerfr Gold-Anl. v. 1894 steuersr. do. v. 1896 steuerfr. Staate-Ausleihen a. Deutsche. Deutsche ReichS-Anleihe . ; , e Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . do. DercinSbank do. do. do. do. do. do. 47, Grs. Henckel Hg.v.Donn. r.L105v.84 4 Fürstl. SolmS-Braunfels v. 1880 . 37, do. do. v. 1886 . 31/, Gräff. Solms-Laubach ab'tzest. . . 37, Fürstl. Solms-Lich...... ~ Solms-Rödelheim . . . . 37, do. do. 31/, do. do. 1 Pfälzische . . . Nürnberg v. 1899-1901 . . . do. v. 1902 unk. b. 1913 do. do. B. v. 1900 v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 1903 3 do. 37, do. do. do. do. dc. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Nyäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Uralsk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. Warsck>.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 95 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G..... 2040 r do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Baira Baixa . . 1908 Oest. E.-B. 8t. Scki.-Versch. (conv Elisab. Obl.) i. G. steuerfr. . 7^ Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch, (conv Franz-Iosef) t Silb. steuerfr. - Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . */< do. E.-B. St. Sch.-Versch. (abgeß Elisab.-A.) i. steuerfr. Pp. Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . do. unifiz. v. 1902 Ser. III . do. Spez........ do. do. do. do. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. do. do. Hessische do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. unk. b. 1906 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 4'/, Unverzinsliche Lose. Augsburger.........fl. 7 Braunschweig .......Tlr. 20 Finnländische .......Tlr. 10 Freiburger.........Fr. 15 Genua..........Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........s. fl. 7 Nenchatcler........Fr. 10 Oestr. v. 1864 ....... 8. fl. 100 Oestr. Kredit n. 1858 .....ö.fl. 100 Papenh. Gräfl.........s. fl. 7 Rudolfs-Stiftung......ö. fl. 10 Türkische.........Fr. 400 do. .... Ultimo. . . Fr. 400 Ungar. Staats.......ö. fl. 100 Benetianer........Lire 30 unk. b. 1903 7, Rufs. StaatSanl. v. 1905 Consolid.-Anl. v. 1880 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . abgest. Lit. J v. 1884 do. fo. do. do. do. do. 97.30 97.40 97.40 97.50 97.50 90.30 90.70 90.70 91.20 Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 .....b. 1906 n.V Mannheim do. do. do. do. Russtschc v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 do. Hyp.-Kred.-V. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S.I-V M. 300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 1913 . . . 11. 33 (tilgb.) 1906 . . . !7, Schwedische v 1880 abgest. . . . !'/, do. v. 1890 ..... do.......... -7, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 Serb. amort. . 1895 (405) . . . Svan. auSl. Rente v. 1882 abgest. >7, Türk.-Egypt. Tribut..... do. priv. v. 1890 steuerfr. 20/10m Nordd. Lloyd . . 104 50 SteauaRom.Petr. 1117.80 do. do. ex. A. Sch, do. Anrechtscheine . l% Japaner Ser. II v. 1905 do. v. 1905 . . Vto do. do. 7< Oest. Silber-Rente 7k do. Pavier-Rente do. Gold-Rente . do. einbeitl. Rente do. StaatS-Rente do. v. 1896 . . . Bayr. E.-D.-Anl nnk. b. 1906 4 Freiburg 37, 97.60 97.60 97.60 97.80 9^.20 98.- 98.40 94.30 92.00 92.00 92 — 98.80 99.50 96.80 97.00 97.30 89.80 89 75 90.50 Provinzial- und Comniunal- Oblngationen. y do. E.-B. u. Allg. Anl..... 7 do. Landeskultur-Rente . . . . do E.-B.-Anl........ 7, Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 do. do. v. 1896 unk. 1912 Hamburger v. 1902 unk. b. 1912 . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 27^ Ital.stl.gar. E.B.Ser. A-E. i.G. . . 4 Ital. Mittclmeer steuerfr. i. G. . . 2*/„ LivomeS. Lit. C. D. u. D/2 500 do. do. do. do. do. do. y4 do. Pfandbriefe. Bcrl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% I. Europäische. 7, Bosnien u. Hereegov. v.1902 unk. 1913 7, Württcmbg. v. 1875—80 abgest. 7, do. v. 1900 .... Salonigue-Constant. Ionction . . do. Monastir . . 2020/4040 47, Mecklb. Hyp. n. Wbk. Ser. I verl. ä. 125 ?7, ' Vauk für haudel und Industrie vepositenkaise Gießen. Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . do. do. v. 1904 Oest. Süd (Lomb.) stf. i. G. i. G. 6wot6ercn.m..söraauf80„/o„bg Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 sif. i. S. . . do. do. 1887 stf. gar. . . Franz-Iosef . . i. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. v. 1889 i. S. . . v. 1889 i. G. . . do. S. 341-400 unk. b.1910 do. S. 401-470 unk. b. 1913 Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P . . . . 37, do. 37, do. b. .............. 3% Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 31/2 Neustadt a. d. H. v. 1889 . . 3% do. v. 1903 unk. b. 4 4 3% 3 3V, Karlsruhe 37, do. 3 do. do. i. P..... v. 1898 unk. b. 1908 Invest-Anl..... v. 1889 ...... äuß. E.-B. i. G. v. 1890 innere v. 1888 .... äußere Gold-Anl. v. 1888 do. do. v. 1897 do. I—VIII Em. „ i. G. 500 do. IX Em. „ i. G. 500 do. v. 1885 „ i. G. 500 do. (Erqänzgs.-N.) „ i. G. 500 do. v. 1895 stf. i. G. 1000/2000 Praq-Dux v. 1896 „ i. G. . Raab-Oed.-Ebenf. „ i. G. 400 do. do. v. 91 „ i. G. 400 do. do. v. 97 „ i. G. 400 Rudolf .... „ i. S. • ö. fl. 37, do. M. ——.— 4 Worms ö. fl. 3% do. —.— 3% do. Lire 67.80 37, do. 4 do. Hyp. V. Zf. 4% gar. v.d.G. b. 1904 98.- 37, do. do. do....... 93.10 4 do. Pfdbr. Bk. S. 18 unk. b. 1908 . 97.— 4 do. do. S. 19 unk. b. 1909 . 97.- 4 do. do. S. 22 unk. b. 1912 . 97.60 4 do. do. S 25 unk. b. 1914 . 97.60 4 do. do. S. 27 unk. b. 1915 . 97.50 3% do. do. S. 23 unk. b. 1912 . 93.30 3% do. do. S. 26 nnk. b. 1914 . 94.— 37, do. do. S. 17 unk. b. 1905 . 90.10 37, do. do. S. 18 unk. b. 1908 . 90.25 3V, do. do. S. 24 unk. b. 1912 . 91.30 4 Rhein. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 . 97.75 4 do. do. do. unk. b. 1907 97.70 37- do. do. ......... 91.00 37- do. do. Ser. 69-82 nnk. b. 1904 . 90.00 Berliner Kolosse®™ Giessen 7390 Ohr, Zimmer. 9 7044] Babnboft'traste 12. Frische Wschelifcm £* Zimmer alieder werden Karlen auSue j geben, welche mtt 50 Psg.M^Le Ebt u. nach Bollzahluckg Vertretung von ©ff, Jbach, Schledmayer L Söhne, Hand, Römhildt n. ». w. Stelnw« Haus zu vermieten. Näheres bei Carl Nicolaus, llltolttestr. 24, p. Bahnhofstr. 66. wozu freundlichst entladet A. Dcrn. Verlag von Roth in Giessen. V Novität: Novität. toi ’S HMWK 3n »etluuifr.. VeWj reden cc» Ü h n, l*E n int r? lüi 09102] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Weysteinslr. 40, pari. Giessen und Umgegend. Den Herren Bewerbern an Nächste Woche i e h u n g nur streng reelle Sachen werden bearbeitet. 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Gro ß en-Buse ck, den 28. November 1907. Großherzoglrche Bürgermeisterei Großen-Bttseck, __________Schwa l b. Großh. Landes-Irr-naustalt. Eine durch Beförderung des Inhabers zum Oberarzt ^rm 1. Dezember 1907 frei werdende AMenzarztsteLle der hiesigen Anstalt (anfangs 1800 M. neben freier Station) soll alsbald wieder besetzt werden, mit einem jüngeren, unverheirateten Arzte. Die zur Zeit günstigen Aussichten auf feste Anstellung dürften bekannt sein. Bewerbungen werden, vorerst brieflich, hierher erbeten. Heppenheim a. d. B., 26. November 1907. Grobherzogliche Direktion der LandeS-Jrrenanstalt. E^/n Medizinalrat Dr. Bieberbach. VerkliNserill - Gejvch. 2. Dezemv'r, Geschäft roirb^mc’lkrfän?crin MoNtttsVersüMMlUttt sesucht., Eintritt n. Uebeteintunft hri Cnmemh 1 Schrittl. Angebote unter 09120 M/ , merad ^uchberger, an den Gieß. Anz. erbeten. I /w am Niegelpfad. Für ein ältere Dame ein Mitteilungen. 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