Nr. 280 157. Jahrgang Donnerstag, 28. November 1907 Erscheint täglich mif ?!uSnahme deS Sonntags. Die ^Oiehener Lamilienblätter" werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Der ..hessische Landwirt" erscheint msnatlid) einmal. ICnCIItL ZilllOtJh- GH-. | i B W | w General-Anzeiger für Oberhesjen Rotationsdruck und Verlag der Vrüblichen UnwerstlätS - Buch- und BteiiiOrudetel. R. Lange. Gießen. Redaktion. Epvedition und Druckerei: Schul- stratze 7. ©rpebitton und Verlag 6L Redaktion:112. Tel.-Adru AnzeigerGießem Handwerker zu ihrem Recht kommen werden, und die Sauunter- nehmer sind nicht zu beengt. (Beifall.) Abg. Dr. Junck (natl.): Wir werden uns bemühen, ein Gesetz zustande zu bringen, das den in dem Bassermannschen Entwurf von 1895 niedergelegten Intentionen entspricht. Der Redner gibt eine historische Darstellung der Entwicklung dieser Frage seit dem Entwurf von 1895. Schon im Jahre 1898 hat Vafsermann bemerkt, wenn der Satz richtig wäre: Was lange währt, wird gut, dann müsse dies ein sehr gutes Gesetz werden. „Jedenfalls gilt von diesem Gesetz: „Nonum ^rcinatur in annum , neun Jahre mutz das (besetz in der Sä' ^ade liegen. Jetzt scheint man m den be- teili rcn Handwerker reisen einmütig der Meinung zu sein datz der 'Leg des Entwi cfes eine gute Grundlage sei. Alle die Hand- weri-r- und Gewervetage haben sich einmütig mit gewissen Modi- fikati nen dafür ausgesprochen. Natürlich uberhebt uns das Nicht der P,licht der Prüsnng. Es ist eins der kompliziertesten Gesetze, Du vielleicht gegeben worden sind, es ist «ber iuristisch logisch aufgebaut. Wir begrüßen, datz das Gesetz den Gedanken d-s Entwurfs von 1897 vcrlätzt und sich jedes Eingriffe s m das Recht der auf den Dau eingetragenen H Y p o t h e ke n ent Hal t. Es ist keine Verbeugung vor dem Kapitalismus wenn man die Hypotheken schützt. Der Schutz der Hypotheken liegt nicht nur im Interesse des Kapitalismus, sondern vorneymlich auch m dem des Mittelstandes. Man darf nicht nur immer an die großen Millionen-Hypothekenbanken in Berlin denken. Damit will ich persönlich nicht sagen, datz em solcher Eingriff nicht an einer anderen Stelle gemacht werden könnte, wo es sich nämlich um di den Mittelstand sehr interessierende Frage des EigentumsvorbehaltZ an den Maschinen handelt. Auf den Weg der Selbsthilfe kann man die Baubandwerker hier nicht verweisen. Der Rat: Prüfe doch erst die Kreditwürdigkeit des Bauunternehmers, ist billig und sch echt. Aber das eine tun und das andere nicht lasten. Auch Strafbesti mungen im Rahmen des Gesetzes sind angebracht Die Unzuverlässigkeit eines Bauunternehmers wird die Behörde; erst^dmin erkennen, wenn schon Verluste der Bauhandwerker sich herausgestellt ^^^Das wirtschaftliche Ergebnis der Vorlage läßt sich kaum sicher überschauen. Um die volkswirtschaftliche Wirkung des Gesetzes überschauen zu können, mutzte man Baulsandwerker, Bauli^erant, Direktor einer Hypothekenbank, Großgrundbesitzer, Recht^-anwal mid Vorsteher der Baupolizeibehörde in.einer.Person Vereins sem. Es ist auch nickt mit absoluter Sicherheit zu sagen, datz die Vorlage in wirksamer Weise den Bauhandwerkern helfen.wird. Wenn die Bauhandwerker sich im Rahmen diese- Gesetzes zu sammenschlietzen, wie das jetzt in München geschehen ist so^werden sie eine Macht sein, die auch dem großen Unternehmer gegenüber. Abg. Heinze (natlib.): Der Gesetzentwurf ist von hervor- ( ragender j u r i st i s ch e r Bedeutung, denn er füllt eine Lücke aus, die das Bürgerliche Gesetzbuch gelassen hat, weil er in feste juristische Formen bringt, was bisher nur als Vereinbarung vor- ■ Händen war. Noch wesentlicher aber ist die soziale Bedeutung des Entwurfes. Wir freuen unS, wenn das Versicherungswesen einen weiteren Umfang gewinnt, denn durch den Abschluß wird die Familie für die Dauer sicher gestellt. Siegst einigermaßen gesichert, wenn sie von einem Unglück betroffen wird. Wie die Dinge heute noch liegen, ist der Privatversicke- rungSvertrag noch von allergrößter Bedeutung. Der Gesetzentwurf sucht die Schwächen, die der Versicherungsnehmer gegen- über den Versicherungsgesellschaften hat, dadurch zu beseitigen, daß er die Versicherungsgesellschaften zwingt, gewisse Vorschriften, die zu Ungunsten des Versicherten bestanden, abzuändern. Er sucht die Mittellinie zu finden zwischen den Interessen der Versicherungsgesellschaften und den Versicherungsnehmern. Er berücksichtigt aber auch, datz die Interessen der Versicherungsnehmer an die Interessen der Versicherungsgesellschaften geknüpft sind, und daß man daher mit Zwangsbestimmungen nicht zu weit gehen darf. Wir begrüßen den Gesetzentwurf, weil er in richtiger Weise die formale Behandlung gewisser Versehen der Versicherungsnehmer zu Gunsten der Versicherten abändert; ferner, weil der Verfall b er Prämie wesentlich zu Gunsten der Versicherten beschränkt wird und weil in bezug auf die Lebensversicherung günstigere Bestimmungen aufgestellt werden. Die öffentlichen Versicherungsgesellschaften werden genötigt werden, ihre Bestimmungen nach diesen Vorschriften abzuändern. Zu wünschen ist eine andere Regelung der Versicherungsbestimmungen über den Selbstmord. Es wird sich empfehlen, im Falle des Selbstmords, die Prämie zu bezahlen, weil man meist annehmen kann/ daß der Selbstmord in geistiger Umnachtung geschehen ist. Und wenn das auch nickt der Fall ist, so ist das Unglück doch schon so groß' daß eine Prämienzahlung angebracht erscheint. Auch wir tourt)eben eine Kommissionsberatung und hoffen, daß sie reckt schnell vor sich geht, damit das Gesetz recht bald in Kraft tritt. (Beifall.) Ubg. Wagner (kons.): Die konservative Partei ist gleichfalls bereit, den Gesetzentwurf an eine Kommission von 21 Mitgliedern zu verweisen. Unsere Partei ist bereit, alles zu tun, um diese Vorlage sobald als möglich zu verabschieden. Nach der eingehenden Beratung dieser Materie im vorigen Reichstage rann dies wohl geschehen. Anck arbeitet man schon seit 50 Jahren art der Regelung dieser Materie. Schmt vor 50 Jahren wollte die preußische Regierung eine allgemeine Regelung der Versicherungsrechte m die Wege leiten. Wir können also jetzt daS Kind getrost m den Sattel heben, reiten wird es schon können. Manche Wünsche meiner polt- tiscken Freunde sind ja in dieser Vorlage nicht erfüllt. Sollten aber von anderer Seite in der Kommisiion bebeiitenbe Abande- nmgSvorschläge kommen, so würden totr uns allerdings Vorbehalten müllen, auch unsere Wünsche erneut zur Geltung S" bringen. tr hoffen aber daß es nicht dazu kommen wird. Wir gehen mit diesem Versicherungsvertrag zuerst von allen Landern vor, um modernen Anforderungen gerecht zu werden. Daftir können wir dem Reichsjustizamt volle Anerkennung zollen. (Beifall rechts) . Abg. Kaempf (freif. Vp.): Ick stimme dem Wcllstein durchaus bei, daß eS trotz der mühevollen und umfangreichen Arbeit b™iaen Reichstag jetzt nicht ohne, Kommisiionsberatung geht, weil einmal eine große Anzahl von Mitgliedern hier im Hause neu ist und weil auch neuere Momente in Betracht kommen, die in der twf, das von d-n Übrigen Bund°sit°at-n g-sch,°h^ feSÄ ""wissen, 1ei» W überweisen. Abg. Staiükmg-N (Soz.): , Wir bedauern, dah dl- b,e en s »SÄ aus Der Redner verbreitet sich über d.e llnstnn'gle.t des Duell, mordes. Im übrigen verlangt er Korporationen". Auf die Zusage der preußischen Regierung da f man sich nicht verlassen. v. Damm (Wirtsch. Vgg.): Der Entwurf wird ja fast^unveränderte Annabme finden; 'b-rd,e Komnnfswn w'rd N'cht umhin können die sehr beachtenswerten Hinweise in der P-titwn oes ze band«? deutscher Feu-rversich-rungs-nstalt-n zu beachten Ach die Erdbebenfrage wird im Sinne der Ausführungen des g. Kaempf geregelt werden müssen. m. ^ot,c (freif. Vag.): Im Gegensatz zum Wg. Stadt- bagen^freu/'ich mich über di- nahezu unverändert- Uebernahme der ^.-EEissionsbefcklüsse. So haben wir damals doch nicht pour PrusseGearbeitet. Zu d-r Duellfrage kann man stehen wie man will: wie Abg. Stadthagen ked'gl'ch vom Genchtsvun. - d-Z Mordes — auch dann würde ich -S nicht für richtig hat e , diesem Falle moralisierenden Tendenzen nachzugeben. Wer sich du Mert will sich doch nicht totschietzen lassen, er will den and t°tfchi-ü-n Ich glaube, man kann es ruhig den V-rs,chcrungS. gesellschaften selbst überlassen, wie sie die Sache in 'bren Policen reaeln wollen Im ganzen kann man dem Entwurf zust mmcn, man könnte vielleicht in einigen Punkten etwas weiter gehen zugunsten d-r Versicherungsnehmer Ah-r die Agitation, d e uns tn der Wahlbewegung cntgcgentrat war nicht schon. Wenn un da als Ultimatum die Frage geitcllt wurde: Sind Sedafür, tz am Schluß des Gesetzes di- zwingenden Dest-mmungen besonders zusamm-ng-stcllt werden so grenzt: da- an graben: Unfug. Der Qufaae der preußischen Regierung hinsichtlich der osfentlicli-n ^.o. -ietät-n kann man vertrauen; es ist ja aber unb°n°mm-n, rn d-r Kommission eine entsprechend- Bestimmung zu beschli-tzen. Abg. Dr. Ricklin (Els.-Lothr.s spricht über di- Sch<-d-n- rcguli-rung-n in Elsaß-Lothrmgen und verlangt zwingende B-. ft immun gen zugunsten der Versicherten. Die Aussprache schließt hiermit. Die Vorlage geht an eine K o rn m i s s i o n v o n 21 Mit- ^Freilich wird das Bedenken erhoben, daß ^ie ^autätigleit durch ein solches Gesetz überhaupt gehemmt und em übler Ernftuß auf das gesamte Wohnungswesen auSgeubt wird^ Dieser Nacküeil würde Überwiegen. Aber wir hoffen daß die, Bewegung am dem Gebiete des Wohnungswesens so ste ift datz^lie di^e Einflüsse überwinden wird. Immerhin sind diele Bedenken doch so schwer wiegend, daß dringend darauf gehalten werden muß- datz dieJ Kautelen in dem Gesetzentwürfe aufrecht erhalten bleiben. Es sind Bestrebungen im Gange, die Bestimmung über die Deponierung d e r 25 P r o z e n t zu beseitigen. Aber dieses Depot gibt doch dem Baubandwerker eine gewlste Garantie, daß der Bauunternehmer wirtsckaftlich gesund ijt. ^ntuell konnte man ja die 25 Proz. auf 33^ Proz. erhöhen. Der Redner schließt mit dem Wunsche, das Gesetz möge recht kräftig gegen die Unehrlichkeit im Baugewerbe wirken. (Beifall.) Abg. Mayer-Kaufbeuren (Zentr.) erklärt die Zustimmung auch feiner Partei zu dem Grundgedanken teä ®eIe^ey^bt^' aber, daß die Beteiligten bei der Ausarbeitung des E^ 'ises nicht ausreichend gehört seien. Der, Bauschwindel gr; immer mehr nach d e m f l a ch e n L a n d e über, unb m der ,< Eisiion toirb man zu erwägen haben, ob man das Geletz auy das ~ ausdehnen soll. Auch die U m b a u t e n sollten einbezogen werben. Abg. Pauli-Potsdam (wildkons.) äußert gleichfalls seine Genugtuung, daß es jetzt endlich zur Sicherung der Banforde- rungen komme. Bisher sind dem Handwerk ungeheure Summen verloren gegangen durch den Bauschwindel, durch Abzüge, und freilich anck durch eigene schleckte Kalkulation.^ Eine unbedingte Sicherung gibt eS überhaupt nicht und werde aua) durch dieses Gesetz nicht gefdmffen. Und wenn der Handwerker glaw'e, daß ihm dies Gesetz unbedingte Sicherheit schäfte, sei er schwer im Irrtum. Die sogenannte Kautele mit den 25 Prozent mülle gestrichen werden. Abg. v. Dirkscn (ReichSp.): Die Vorlage ist ein Produkt jahrelanger, fleißiger, gewissenhafter Arbeit. Ist sie immer noch mit Mängeln behaftet, so liegt das wohl nur daran, daß es ilch hier überhaupt um eine sehr schwierige, fast muösbare Aufgabe handelt. Redner behandelt die Einzelheiten der Vorlage in sehr eingehenden Ausführungen. Abg. Kaempf (Frs. Vp.): Auch wir betrachten es als eine Aufgabe der Gesetzgebung, alle Schädigungen der Vanhonutoerker zu beseitigen. An den Gesetzentwurf treten wir aber mit einer wohl begründeten Skepsis heran. Die Hauptfrage ist die der Nach- männer, denen von den Bauhandwerkern Aroeit übertragen wird. Auch sie sollen ihre Forderungen cintragen kirnen. Das ist eine Gefahr für die Bauhandwerker. Denn wenn bei einem kleinen Zwist der Nachmann gleich die Eintragung verlangt, so wird der K r e b i t beS Handwerkers untergraben. Sehr bedenklich ist, daß durch die ganze Tendenz des Gesetzes,daS ganze Baugeschäft immer mehr in die Hände b e r g r o B e n kapitalskräftigen Unternehmer gelegt wird. Wir werden uns näher darüber in der Kommission auSlaffen. Abg. Bömellmrq (Soz.) behandelt als Vorsitzender deS sozialdemokratischen Maurer-VerbandeS die Vorlage vorzugsweise von dem Standpunkt der Bauarbeiter. Abg. Dove (freif. V.): Auch meine Freunde hoffen, daß wir auf Grundlage dieses Entwurfs zu einer Einigung kommen. Aber in Bezug auf die Mängel deS Entwurfs kann ich den Vorrednern nur beistimmen. Die Regierung hat ja zu ihren Vorschlägen auch lelbst offenbar kein rechteSVertraneu. Ich habe eine Vorlage noch niemals vom BundeSratStische aus in so bedingter Weise vertreten Horen, wie in diesem Falle. (Rufe: Sehr richtig.) Hätte die Regierung selbst Vertrauen zu ihren Vorschlägen, so würde sie auch wohl den Geltungsbereich des Gesetzes nicht so ungemein eingeschränkt, eigentlich alles den Landesbehörden überlassen haben! Nach weiteren Reden der Abg. Herzog (Wirtsck. Vgg.), Werner (Reformpartei), Scydn (Pole) und Wieland (sndd. Vollsp.) geht der Gesetzentwurf an eine Kommission von 21 Mitgliedern. Donnerstag: Etat. Schluß nach 7 Uhr. Feuerversicherungsgesellschaften in St. Francisco engagiert waren und große Summen verloren haben. Ihre Vertrage haben die Vestimmimg enthalten, daß, wenn abgesehen von einem Feuer das Gebäude ganz oder zum Teil einstürzt, der Vertrag ohne weiteres keine Geltung hat. Das ist aber in emer ganzen Reihe von Fällen in St. Francisco festgestellt, zum Teil durch Photographien, die vor Ausbruch beS Feuers ausgenommen sind; nichtsdestoweniger haben die amerikanischen Gericht e die deutschen Gesellsckiaften verurteilt und den Versuch gemacht die Urteile m Deutschland zur Vollstreckung zu bringen. § 328 der Zivilprozeßordnung bestimmt, daß die Anerkennung des UrteUs im ausländischen Gericht ausgeschlossen ist, wenn Gegenseitigkeit iicht verbürgt ist. Nun war bisher m Kalifornien die Gegensei -gkeit^verbürgt: es ist mir aber mitgeteilt worden, daß unter dem ".Marz 1907 der Staat Kalifornien ein Gesetz ad hoc gemacht hat, wonach nunmehr ausländische Urteile nicht anerkannt toerb. , sollen Eine entsprechend Bestimmung, wonach bus fflerfu^tunq, >. wird infolge eines Erdbebens und damit direkt ober indirekt zu- sammenhängenber FeuerSgefahr, solltein das Gesetz aufgenommen werben. Man toirb hier jagen: das hat für Deutschland ja fernen Zweck, wir befinden unS außerhalb beS Erbbeben-Ravons Selbst das ist nicht ganz richtig, denn vor noch 150 Jahren war in Stuttgart ein sehr großes Erdbeben, bei bem eine sehr große Anzahl von Häusern einsturzte. . ES wäre an- gebracht, die Bestimmung in Uebereinstimmung zu bringen mit den Gesetzentwürfen, die augenblicklich m Frankreich und Oeste reich borlieaen und eine international eVere in h eit lichung anzubahnen; das würde Mich auf die amerikanischen ^°^Jm'übrig^Kn7ch^v°llständig d-r M-inung d-r V°rr-dn-r^ wir sollcn d-n G-s-b-ntwurf so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen. Im großen und ganzen, wenn man auch gegen Ä-In-B-stimmÜng-n etwas -inzuw-nd-n hat. bedeutet er em-n guten Schritt vorwärts. (Beifall.) Xwo’mikSS füt Heer und Marme v-r°usga^ sind. Auch ich bitte, die Vorlage einer neuen Kommission zu gliedern. Die Sicherung der Bauforderungen. ES folgt die erste Lesung des Gesetzentwurfes über die Sicherung ber Bauforderungen. Staatssekretär Dr. Nieberding: Es handelt ftcb um ein toirb sckaftUck und juristisch gleich schwieriges Problem Die Initiative hat vor langen Jahren der Reichstag ergriffen. Die verbündeten Regierungen haben seinem Drängen nur sehr langsam und zögernd Seaeben* nicht, als ob sie diese Mißstände, im Bauwesen in den großen Städten nicht anerkennten. Aber die Schwierigkeiten in 8er Sache sind so groß, daß man Wohl begreifen kann, daß die verbündeten Regierungen an die Lösung der ^rage nur mit halbem fier? en er angetreten sind (Hört, hört!), und die Stimmung beS Hauses gegenüber unsrer Vorlage ist mir noch sehr ungewiß^Der vorliegende Entwurf will den Bauhanbwerkern. die ihre Leistungen in einen Bau hineingesteckt haben, einen Weg eröffnen, um im Grundbuch ihre Forderungen unmittelbar hinter den Wert einzutragen den das Grundstück vor dem Bau hatte, um eine Befnedi- aung ihrer Forderungen aus dem durch den Bau geschaffenen Mehrwert zu erzielen. Die Waffe ist aber eine zweischneidige ben Vorteilen stehen Nachteile gegenüber, die das ganze Bangeschaft in der empfindlichsten Weise berühren können. Es wird Sache des Hauses fern, das Für und Wider abzuwagen. Die verbündeten Meningen glauben, daß man über die Bedenken zunächst hin- tocgfommen kann vermittelst ber in den Entwurf elngefugten drei Kautelen. Zunächst soll verhütet werden, baß bie Bestimmungen beS Entwurfes da Anwendung finden, w o e s n^chtsachlich geboten i st. Daher soll die Entscheidung darüber beim La n - bestecht liegen. Maßgebend ist weiter der Gedanke, daß nur bei N e u b a u t e n bie schreienben Mißstände vorliegen. Und drittens soll das Gesetz keine Anwendung findeti m den Fallen, wo die Unternehmer den vierten Teil der mutmaßlichen Baukosten deponieren; in solchen Fällen kann man annehmen, daß Die Bau- Nachdruck sämtlicher Parl.amentsberichte ohne Vereinbarung nicht gestattet. Deutscher Reichstag. 59. Sitzung. Mittwoch, 27. November. Am Bundesratstische: Dr. Nieberding. Das Haus ist mäßig besetzt. Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 1 Uhr lo Minuten. Der Versicherungsvertrag. Nach Erledigung beS Gesetzentwurfs über die beiden Kunststiftungen aus dem Nachlaß beS Malers Gustav Müller tritt daS Haus in bie erste Beratung des Gesetzentwurfs über den Versicherungsvertrag und die zugehörige Novelle zu den Vorschrfiten deS Handelsgesetzbuches über d i e Seeversicherung ein. Der Entwurf ist in derselben Fassung vorgelegt, wie sie der in ber vorigen LegiSlaturperiobe unerledigte Entwurf durch die Beschlüsse ber NeichStagskommission erhalten hat. Lebiglich in der Bestimmung über die Haftung der Versicherungsgesellschaft beim Duelltode weicht der Entwurf von jener Kommissionsfassung ab, indem die von Zentrum und Sozialdemokraten eingefügte Bestimmung, wonach ebenso wie der Selbstmord auch das Duell keine Leistungsverpflichtung der Gesellschaften begründen soll, nicht Aufnahme in den neuen Entwurf gefunden hat. Abg. Wcllstein (Zentr.): Durch die Auflösung des Reichstags ist das Jnkraftttreten des Gesetzes leider wieder um ein volles Jahr verzögert worden; es ist von Wichtigkeit, daß die Versicherungsgesellschaften sich auf den neuen Zustand rechtzeitig einrichten können. Die Aufnahme deS Entwurfs war bas vorige Mal im ganzen eine wohlwollende, wenn auch manche Bestimmungen als verbesierungSbebürftig anerkannt wurden und. in einem wesentlichen Punkte, ber vollen Einbeziehung ber öffentlichen Anstalten, bie Ansicht ber Mehrheit weit von der Vorlage abwich. Von einer Kommissionsberatung könnte danach eigentlich abgesehen werben; sie ist aber boch woyl notwendig mit Rücksicht auf den be» deutenden Wechsel, den die Neuwahlen in der Mitgliedschaft deS Hauses herbeigeführt haben, lieber ein Drittel der damaligen Mitglieder sind nicht wiedergekehrt. Außerdem liegen eine Reihe neuer Petitionen von den Verbänden der deutschen Viehversiche- rungSgesellschaften und der Feuerversicherungsgesellschaften vor. Der Redner beantragt daher eine Kommission von 21 Mitgliedern und erklärt, daS Zentrum wolle in der Kommiffion auf die Duellfrage nicht zurückkommen. Gießener Strafkammer. Gießener Konzertvereins. —a—. * bringen^sond^ SÄT trmfter Art, von Komponisten: von denen nickt i-mpT rnere.n Siele — ähnlich wie die der Berliner und Aus Anlaß des Gevurtsfestes wurden an Hessische B e r w a l t u n g 19 ErüineMigszccchen "für vierzigjährige fÜC ^stmdzwanzig- lesenW^Art wird^nns^ v'" Kunstgenuß seltener und er- g-g» Konzeptvereins geboten werden, )( Gießen, 26. Nvv. Folgen des Alkohols. DasSchöffengericht hatte der: S ch re i ne rg e h i l fe n S liegen Widerstands in 2 und wegen Beleidigung ln. 3 ^en 3U einer Gesamtstrafe von 5 Monaten Gefängnis Wc’!t ^ud den Beleidigten die Publikationsbesugnis zuge- ?5incvr?na£ August kam eine Frau auf die Polizei Al- X Spn’r-J?1 e' ba £et Angeklagte seine Kinder mißhanbck । *>eit Schutzmann kommen sah, verschloß er die ^ürc und jder Schumann begehrte Einlaß' indem er ihm mitteMe er I irArr?6^^12^' ^wen zur Anzeige gebrachten Falt festzuste/len Warten öffnete der AngeMgt? die We und | ^>.-I^öte dem Schutzmann einen Stoß, daß er zurücktaumeltl' Eine Gewaltanwendung gegen den Angeklagten war' auf der ausge.chchssen, weshalb der Schutzmann es vor! ^sO-wegzugel>n und vllw zu holen. Als er sich umdrebte CS !. c?. rüonr ^nn Angeklagten einen Tritt mit den Worten- k;^ ^ch fort, du. Brechmittel". Später kam das And Qsto11 ^f die Polizei uud hat um Schutz da sein Vater die Mutter totstechen wolle. Es', wur^ eist miderer Schutzmann rn die Wohnung beordert und als dieser hinkam . ihn der Angeklagte einen Teller Suppe Vorsitzen indem er ironisch jagte das Brechmittel sei doch nur gekommen Hunger habe. Alsdann versuchte der Angeklagte den Schutzmann zur _^ure hinauszudrängen und erging sich in bewidigeiiden Aeußcrungen. Inzwischen kam ein weiterer SchuN- ber sich wütend geber^^e jui Polizeiwache gebracht. Unterwegs leistete er Widerstand und SHutzleutc, Gegen das wiL ihn Lg« Nach'den" pKeiL" AngLn S ^itsamer > er getrunken ^hr häufig tortommt, gleicht er einem ; g“« ICr®MSe,T^it ton dem Vorsitzenden'v/r dcm AlwM , Auszeichnungen zu Kroßyerzogs KcöurlsLag. ■ SZ'rSJ“ 4"?,“3««"«i". ®6 bps S^n»™l;rrfKU5lL iUaifc des Berdienstorüens Philipps ^oes Gropmuttgen: dem vortr. 3tat bei der Ableiluna für ^rnanzwirtschaft und Eisenbahnwesen des Ministeriums beri der Mleiluna'^^ W Kilian, dem voLr Rat bei ™ ^^/ung für Steuerivejen des Ministeriums der Fi- E^Sb^rsinanzrat Wolf W e i ß e n b r u ch, dem Vorstand .^bschaftssdeueramts Regierimgsrat Hch. Giller dem Oberförster der Oberförsterei Laubach Forstmeister Eduard ^n-^r.er ^^sorster der Oberförsterei Hirschhorn Forst- merster Herm. Hoppe, dem Oberförster der Oberförsterei Bingen Forstmeister Otto Weber, dem Oberförster der Ob^rforsterer Nieder-Ohmen Forstmeister Karl Schneider! Hauptstaatskassedirektor Wolf Schlü- <,o ?^^itterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps ^^oßmutrgen: dem II. Ministerialbuchhalter 'bei der bsC§ ^L2^riums der Finanzen Rechnungsrat 29' ' • bem 'Mrnisterialrevisor bei der Buchhaltung dev Ministeriums der Finanzen Rechnungsrat Ferd Dau I ber, dem Ministerialregistrator bei dem Ministe-I rrum der Finanzen Rechnungsrat Ludw. Müller dem 2^Ä^?^meter bei dem Katasteramt Hch, Sch eld, dem Bezirkskassier der Bezirkskasse Zwingenberg Rendant Alb w slBfkrbcl£ ^irfSfuffier der Bezirkskasse Büdingen Rendant Hch. Rapp dem Bezirkskassier der'Bezirkskasst Mainz II Rendant Ludw. Hohler, dem Oberbabnbofs- 2SÄ L^b /ehr .zu Ehrang (Reg.-Bez? TrW, dem. Eisenbahnbetriebsingenieur Aug. Paul Karl Bück ne r an Mainz^Bahnhofsvorsteher Karl Christian J-/st Den Charakter als „Geheimer Obstrfinanrrak"- s«™ vortr. Rat bei der Abteilung für Steuerwesen^es Minsst^ romSber Finanzen Karl Glä s sin g, dem voür Äl Z ™^T3ÄSCfC" 668 Ministeriums der Fi- «Äffiö-SM": Honplsteucramtsrendant bei dem -wupisteucr- Et Bmgen Lüdw. Seitz, dem Hauptstei-eramtsrendant ^m HouPtsteueramt Mainz Hch. Hellwig dem Ober ^NEk^^her Jak Heust zu Darmstadt den Ien° I^ng-. Jockel zu Darmstadt, Adam ldchofer zu Macnz, Friedr. Birken Hauer zu Main^ •bem Ersenbahnk-chenkontrolleur Bal. Rupp zu Wiesbaden Phil. Deibel zu Frankfurt a ^iri§fafÄehiirru oall kam, glaubten verschiedene Zeugen den lin Tall auf das zu schnelle Fahren des Angeklagien zurücksüb^ pu. eme richtige Aufklärung des Unfalles nicht hpr feKrtr ?vttdeu konnte und es das Gericht nicht M aut 2 ppf iu' br?k der Verletzte dem Angeklagten in die Fabr fCiH ^schulden überL Da? Siltz^ne Kreuz des Verdienstordens Philipps des ÄÄüntog. Steuerk°mmissari°tsgeH-lfL Ludwig Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift' Für t^re Dienstedem Steueraufseher Friedr. Matloth zu dem Steuerboten.Phil. Ronstadt Ai Butzbaüi , ~ ©olojWe lanN&S Sn^?|0-ltlln9 liegt es auf der Hand, daß der .Sinnes zu Gehör bringen, sondern CTTt 0Qn3r anderer und für uns fremd- Ysoww ' .~~V” --'•»»wtv, m luijclcu lewinneruna lind l, ,*c ^stmi Ranges ist. Freilich bedingt die Ausstihruna 'dieser <^8* reichhaltige Programm, dafür bürgen aber auck b!H besitz und die künstlerische Beheiwschuna N^ i?^^senen Namen der Komponisten vom alten Mchel von Instrumenten, welck^ PTYtOV M'l . ,'S^g sPignolet de Monteclair, dem einstiaen mufikalisck^ TO^'s begleiter des Prinzen von VauLnt,^ a^' $ ö± F a u st i n a N n V S n -rt i ' uar , berühmten rühmten Schüler L ° eatel l"tts und'°d7m'betLL tz Kaiser' S^a p o?"o n ^l-Komponisten und Kapellmeister Mw ?er£^9£nI)eTt su entreißen und das Interesse für ^oarlatti etnzureihen, welche einerseits slhre Formen)chonhe11, aber auch ganz besonders für b^n ^en Passen und das historische Bild w 7r* ^?5I?Egeu Klangreiz der alten, vernachlässigten Streick- _ l.m ^an^, ^ud, andererseits aber auch klanalick Ä^^k^^b'ondere der ^otinengattun^ X ^n^^^^^^ung bieten. Die dem DivE Z 711011 Verschiedene Werke dieser Art — I oSf-^ueuT/ ber ^chlußnuurmer des Abends bei- $ )0-^€ bxm Monteclair und Hasse — durch Stück ^^?Ä-Eerungen lassen uns auf ein interessantes «^MMWsWsLM WVMDWMWWMWsW MZSSSSSZ-SZ-ML M-SM-M-tz-K- Jss SSÄ ®» siÄWAÄ * a« '«« W &« moiX sSSiSl: ftitmerenbe ÖZitgliebtrucffammrim«W . • feine erste Ion- prüfst enteil am Tb?rl°ü L"erEt o Eüum S°"?ts- äurzest 641 Mitglieder mit 11530 ^Ultb umW einstimmiger Annahme ber Satzunaen wi.rb^ ^^beitrag. Nach Rgffift ®.A« WMWMKMU Schoeneich-Carolath - N'iedevvalluf ' Gene-a^S^^Ä ^ WP äss-ISs“ •i/er bereits von uns erw-strnie fifutruf su y9münr3- — M ssw sä säg «LL M«» „s,.«wSE” Keplerbund bewnßterweis/von y?aburd> unterscheidet sich der befangenen Monismus i nb bekämvst^i/^^^^'^1^11 Dogma atheistische Pwpaganda, welche stck ^e von ihm ausgehende der Naturwissenschaft Leruft Wie einst Kevttr die Erwrichuna der rr- t r Zepter gerade durch Gewinn für feine SÄ sondern einen reichen glaubt ber Bund in eben hM™ erlangt hat, so ten Dienst ?u leis^i " UnÄ^^?"'" Wahrheit den gröl Tr. Baur, SanitäZsat Ä & be^ Aufrufes sind u. o.: retter, Laubach- Tr Becker Gpmnasialdr- Haeberlin, Bad Naukim b S n ^lwberg; Tr. mcd. Geh. Kirchenrat, Halle a' S - R “plx? V' 4,'- Univ.-Professor, Z- Mahling, Kons.-Ratz Fra'nffutt a ' M't $Srr^ Auerbachs Rechnungsrat, Bab Nauheim,- Nebel Prüi'b stadt; Tr. Sexauer ftranffin-f « 5b z 4?Q1v>- ^berwn). Darm- Rat, Darmstadt; Dr v Studt' Sta^t?m;Grvßherzogl. Tr. ^Ltjaer, Pwfessor ^berreistsck,/tsi^^^^ustter Exz., Berlin; Bwfessor, Worms; Dr?L Wech^ ^oÄwr ^^urg; Dr. Uhrig, — Kleine Ku » « ,-brofestor, Darmstadt. Berlin hat der Totensonnm^ 7 »Reuen Theater" zu »Die Agrarier", ein Schausviel^n^^M'ln (£u'-g gebracht, wies sich als ein reichbelebt^ ™Lf? ^llttam Schirmer, ei- Theaterstück. Kerne Tüsteleien kein^ an^^ s ctu rtd)tiqe3 ^"ch wenig psychologische Veniesuna und » l!n^ ^lllulc Motivierung, Nicht uninteressant ist die Tatsache dack-^'q'1 "" .fW011-“ Vaupr m a n it wie Sjörnfticvi e Bi; „ , 8‘ !°!UÜ,)l Gerhart iu » e r l j >, Wohnung genonn , L°eü ' yi" !"'■ ?°,cl bc Womf holtn zufolge dürste der R o b e l -pi'^ck Schlett auc. Stock- amerckauischen Gelehrten Save r a ,> „,L “ ,r Sl °L > z, n dein das Sumpssteber zusasten. — m,-.,, ü öe“ feiner Studien über maler Paul Ritter im SJItev 00Il 7« n lft 6cr Architektur, durch Selbstmord geei.de, e Mnnnm'iä-nm " UL'l',f01bciL ~ Ter 27 6. (einem legten Willen ücmto 'jc.Etvn 111 luurbe nin neben seiner- bei der Strandung des Da nwe>-a' ^0 r a v e n z a n d e zweiten Gattm bestattet -ampsevv .Berlin" ertrunkeneu SrrK .^kehrsmünsterium hat die Meldung erbaltt,, baß auf ber sibirischen Bahn über 10 00 Inn, !’ Bericht1 U r f verschwunden sinb. Aus^ dem ^eht hervor, daß bte Waggons nie aOaefcrtiat aber ^-rachtbriefe aus sie ausgestellt Woroen sind Mit den Lieferanten WoL^Äk nickt bie ÄkÄ Ä°W ~mation bnt b°n° Ä WWMM^LW bert, iDeige-tt sich, Zeugen zu stellen * " ' IjCrauäSE'01' BckamttrnachUM. Der Nachtrag des Umlageregisters 1907/08, betreffend Standgeld für die nicht in die Gemeinde eingezogenen Mitglieder, liegt zur Einsicht der Beteiligten von heute an acht Loge ans dem Bureau des.unterzeichneten ersten Vorstehers offen. , Gießen, den 27. November 1907. Der Borstand der israel. Religionsgemeinde Gießen ___S. Heichelhei in.______________________y28/,t Bekanntmachung. Die Rechnung der israelitischen Religionsgemeinde Gießen für 1906 und der Voranschlag für 1908 liegt acht Tage zur Einsicht der Interessenten in dem Bureau des Unterzeichneten ans. Gießen, den 27. November 1907. Der Vorstand der israel. Religionsgemeinde Gießen. __________________S. Heichelheim.______________y23/,, ' Bekanntmachung. Behufs einer Ergänzungswahl des Vorstandes unserer Gemeinde für das verstorbene Mitglied Herr Nathan Rosenthal und das zurückgetretene Mitglied Herr Nathan Stamm liegt die Liste aller Stimmberechtigten drei Tage lang zur Einsicht der Beteiligten aus dem Bureau des unterzeichneten 1. Vorstehers offen und können Einwendungen gegen den Inhalt der Lffte nur während dieser Frist zugelassen werden. Gießen, den 27. Noveinber 1907. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Gießen. _________________S. Heichelheim.______________y28/lt Bekanntmachung. Die Rechnung der Landjudcnschaft der Provinz Ober- heffen für 1906 und der Voranschlag für 1908 liegt acht Tage zur Einsicht der Interessenten in dem Bureau des Unterzeichneten cinf. Gießen, den 27. November 1907. Für die Landjudenschaft der Provinz Oberhessen: Der Vorstand der isr. Religionsgemeinde Gießen. S. Heichelhei m. v38/n DouuerStag den 12. Dez. 1907, nachmittags 6 Mr werden auf bicftgcm Ortsgericht die nach- vcrzeichneten, vor, bcm ^= 301 664 997 212n== f5001 140 3in 4 1= 772 96 897 21^019 5< 3-=< 433 55? 674 9<7 910 97 214348 431 653 [5001 91 [5001 73= 7? 951 21.^039 [ 10001 111 50 =30 43 =90 529 753 901 21 Go?5 -05 '5001 31= r-oo 715 217045 [500' 78 211 2t 416 561 [1000] 71R 992 21^0-, 11= r-50 731 802 219203 10 33’ -<73 [50001 7'3 801 75001 4 55 2205’5 37 [500] 64 615 709 58 =9 =’3 [50-0] 2211"t 41 42?. 57= 831 57 979 22212t 731 8=1 983 223156 007 97 5.500] 3?? 4’1 r-57 r10001 73 006 221047 156 813 541 666" 85= 70 907 *>25109 58? 951 226105 5=0 93 800 73 [10001 nnr 22*7566 75? =P7 228’66 210 17 40= 0-3.3 7.35 8.30 2 22155 310 .603 8?5 9.39 91 r1000] 226'0= 3?? 65= 70" 957 60 2*?1 «wo 650 73? ‘>22101 4’0 50 67= f"in’Ol 703 [5001 53 =7 239067 ?o, 554 80t 9-2/1 139 676 2250c? 411 «1 '5001 91= 2.83’55 "10001 ’?5 700 81 t500] 23*7014 73 [’OOOl ?V? 475 63= 238055 341 .1’6 710 [10001 8?7 9’2 [5001 23^1 «0 8’8 491 5=2 68= 24 0637 357 450 70' 07 813 67 24'14= 55 «= 220 47 f30001 .15 ROR 035 24’’OI6 997 [5001 4=3 591 605 7’6 07«. 2d-2?61 7? 476 541 =03 055 77 [10001 2«*40OP 183 1? 13(1001 77 20.1 810 F100(11 576 *<0 r-7 -55 8= 805 97 24-5074 123 [10001 72 730 «1 811 =3= 24^’18 167 504 9 44 6=7 704 [5"01 =3*10001 0=7 25-7005 161 79 824 474 9? 61? 743 0’0 2dR=2? 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