W. Wallenfels, Frau Fr. Seibel W., Kommerzienrat Wortmann, Universitäts-Profesfor Martin, Stadrv. H. Eichenauer, Rentner H. Emmelius, Fabrikant E. Silbereisen, Antiquar M. Kramer, Geh. Justizrat Prof. Dr. Schmidt, Rentner K. A. Jüngst, Brauereidirektor Semnie, Rechtsanwalt Tr. Spohr, Drogist O. Schaaf, H. Jhring in Lieh, Universitäts-Professor Tr. Kretschmar, Frl. E. Silbereifen, UnwersitälZ-Prosessor Dr. Leutert. *• Zur Verbilligung des Bezugs von Brennstoffen ist für Sendungen von Steinkohlen, Sieinkohlen- Briketts und Steinkohlcn-Koks (einschließlich Gaskoks) aus den Preußisch-Hessischen Staatseisenbahncn mit Giltigkeit vorn 15« Dezember 1907 ab bis emschl. 31. Dezember 1909 und Die ebener KamiUenblüUer" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich betgelegt, da» ^Xreisdlatt für btn Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Der ..hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Deutsche, Reich. Potsdam. 21. Dez. Heute nachmittag fand im Mar- riorpalais in Anwesenheit der Kaiserlichen Herrschaften Lie Taufe des jüngst geborenen Sohnes des Kronprinzen statt. Die Taufe wurde durch den Ober- khosprediger Schloßpsarrer D. Dry and er vollzogen. Der Täufling erhielt die Namen Louis-Ferdinand, Wiktor, Eduard, Adalbert, Michael, Hubertus. >er ,Landw. Zeitschrift , wo von . werden daher gut daran tun, sich zeitig „Dummköpfen" IpricDt, die über dm Dutt-nbezug- tatmcrcn. gnrerei |eiuvn > » Redner glaubt, daß die engen Ausschüsse, die die Ländert- i ' ~ sH°Vk°wnrer anftelle ber aebabten VeLng ft Rotationsdruck und Vertag der Vrühthchea UnwersilätS - Buch- und Stetndruckerei. R. Lange, Eteßen. Redaktion, Expedition und Druckerei! Echul- straße 7. Expedition und Verlag: 61. Redaktion.«« 118. rel.-AdruAn-ergerGiehen. i" aus chüffe ftir die einzelnen Abgeordneten abgeben sollen. — «weite Kor el l verurteilt auch die zahlreichen Ausrufungen Kohles in der „Landw. Zeitschrift". Weil-Langgons weist auf die Tiätensrage hin, nur durch angemessene Traten fei. es möglich, daß auch ein geringer Landwirt der Kammer angehoren könne Von besonderer Wichtigkeit und die Ausführungen t>e» $rof. Tr Gisevius, der bereits die Gründung von den drei Landwirtschaftskammern miterlebt hat. Tie erste Gründung war m Ostpreußen, wo heute noch die freien Bezirksvereine neben ber Kammer arbeiten, der 2. Kammer in der Mark Brandenburg hat er selbst angehört. Reben ihr besteht der alte Zentralverein, es besteht sogar eine Verbindung durch einen Gesamtvereinsau^schuß, er ist eine beratende Körperschaft. Bei der dritten Gründung. im Großherzogtum Hessen habe anfangs die ehrliche Absicht bestanden in Fühlung zu bleiben und mit der Kammer zu arbeiten, er bedauert, daß man hier nicht von vornherein Fürsorge getroffen hat, wodurch sich nun ein Gegensatz gebildet baue; ein Zusammenarbeiten sei ! wohl möglich gewesen. Jml Hessen-Nassau, Rheinprovmz, Westfalen, Hannover und anderen preußischen Provinzen habe man ähnliche Vereinigungen beibehalten, somit bestehe auch in Heften rem Grund, die alten Vereine zu sprengen, sondern sie sollten bestehen bleiben. Es solle der Versuch gemacht werden, den Provlnzialvevem mit der L.K. in Fühlung zu bringen Ter Verein hat bereits mit der L. K. zu unterhandeln versucht. Leider hat bic L. K. abgelehnt bnrd) ein Schreiben. Wenn die L. K. gegen die alben Korporationen eine Kampfstellung einnimmt, fo sei dies nicht richtig. Ter Provinzialverein habe Versuchsfelder angelegt, es fragt sich, ob die L. K. diese übernimmt. TaS Schreiben des Präsidenten der L. K. habe eine bedenkliche F-vrm, doch sei zu hoffen, daß dann, wenn die L. K. sich eingelebt habe, sich manches lösen werde. Wir sollen nicht niederreißen, sondern die alten Vereine, die segensreich für die Landwirtschaft gewirkt haben, fortbestehen lassen und engen Anschluß an die L. K. suchen. (Anhaltender Beifall.) Büraermeister Rodemer -Angersbach gibt Aufschluß über die Molkereischule zu Lauterbach. S a n b* mann-Hungen fordert das Fortbestehen des Provinzial- vereins und des alten Bereinswesens. Ter Verein muß auch sein I Vermögen behalten, nur dadurch wird auch seine Stimme gehört werden. Das Schreiben vom Präsidenten ber L. K sei -licht vv „ ein. Bei der vorgestern in Darmstadt statt- gehabten Verlosung sind folgende Gewinne an Mitglieder des Gießener Kunstvereins geiallen: 1. Oelgemälde (Aquarelle): Trauben" von E. Küchler (Dannstadt, Gewmner Proi. Dr. Stamm. — Prof. Noack (Darmstadt) ,Schloß Eallifart" Gew.: Apotheker Schwieder. — Prof. Roack „Hofarchuektur" Gew.: Universitäts-Piost Dr. Strack. — Prof. Hartmann (Darmstadt) „Aufgang zum Kloster Soeben” Gew.: Proi. Dietrich. — H.Deucher (München) „Landschaft" Gew.: A. Toepclmann. — F. Hein (München) /Winter” Gew. : K. Lüdeking. — 2. K u n st d r u ck e: F. Hollenverg (Stuttgart) „Weiden am Bach" Gew.: Fabrikant A. Bock. — F. Hollenberg „Holzschlag" Gew.: Oberstaatsanwalt Theobald. — Hollenberg „Sommerabend" Gew.: Fabrikant Heinr. Eichenauer. — F. Hollen berg „Bäume am Teich" Gew.: Dr. med. Klein. — H. Lilienstem (Berlin) „Dorfstraße" Gew.: Privaldozenl Dr. Thomae in Wiesbaden. — C. Liebermann (Berlin „Gänse- rupierinnen" Gew.: Photograph L. Uhl. — K. Aleyer „Aiünchen) „Würselfpieler" Gew.Frau Rentner Bücking. — M. Koner (Berlin) em Kaiserporträt" (Sero.: Kaufmann M. Friedberger. — Adolf Menzel „Mein Freund Puhlmann" Gew.: Frau Anton Petri Ww. — I. Meisamer (München) „Der Leser" (Sero.: Prof. Dr. Winller. — G. Terborch „Der Brief" Gew.: Redakteur Witiko. — 3. „Vlappe des Kunslvereins Karlsruhe" Gew. Photograph Zimmer. — 4. Jahrbücher der bildenden Kunst 1906/07 (Seroinner: Kaufmann Wilh. Tribus, Proi. Müller, Stadt Gießen, Apotheker Herm. Dornberger, Kaufmann 9L Reis, Landgerichtsrat Neueichagen, Kaufmann H. Hochstaetter, Betriebs-Ingenieur Entzeroth, Stadtv. 301 Zweites Blatt 157. Jahrgang Montag rr». Dezember li»07 ©icftcitct General-Anzeiger für Gberheften II Dresden, 21. Dez. In dem am Donnerstag eröfs- I neten Testament der K'öniginwitwe Karola ist । ^r König Friedrich August von Sachsen zum Universalerben eingesetzt. Das hinterlassene Vermögen, das . , „ ir der letzten Zeit noch wesentlich durch den von König je rn er e Tätigkeit des Vereins neben der Land- !! Mert mit anderen Erben eingeleiteten und kürzlich in wirtschaitskammer. Unter den erschienenen Gasten be° | letzter Instanz gewmmenen Braunschweiger Erbschasts.II W Prozeß gegen den Grasen Crvrty vergrößert worden M /1 ^rofeHov Dr. Gisevius u. a. Ter Vorsitzende Oekonomierall^E-^^^^c-^^EH Provinz ialv er eins gefordert - «Mtm •» rs ws m r resolutron gegen dre aus dem Reich sgefetz I ^z^mittelungsstelle, Zuchtvrehmarkte, ^stungsprufungen unb - £r gegcn y3 5 ^hr die zahlreich besuchte und sehr ruhig entwurs eines Vereins- und VerjammlungS-I Haushaltungsschnle Lind Heun), mrd gab Kenntnis von nnem sEich vcrlausenv Versammlung. rechts für Baden drohenden Verschlechterungen gefaßt. Brief Kammer, wonach HauMnsammlunfi der. Lant^ — ------- ~ 1 - ------- ----- mirtschaitskammer in ihrer Sitzung twm 8. Mai d. Stadt UNd Land. Uebernahme der Einrichtungen und des Vermögens des landw wnv hawv* ! Provinzialvereins zu den vereinbarten Bedingungen genehmigt Gießen, 23. Dez. 1907. Budapest, 22. Dez. Zwischen dem Ministerpräsi- hat. Sodann brachte der. Redner einen weiteren bes w „ Mroüberrioal Los S K. H. der Groß- benteu Dr.Wekerte uni d«n Mhereu JustizmwM-r AL- ıen uZe|L9a -u-st-rzog nahm m" Seiolge" am 19. b. ffllt«. an einem geordneten Polon yr fand heute mittag em ä b tl -1 tü£jfleflefjen werden würden, wenn für den Fall der Auslüsung cstrüb stück, anläßlich deö Namenstages Sr. Majestät des duell statt. Nach zwei Gangen, die resultatlos verliefen, M landw. Provinzialvereins das gesamte Vernrögen der Land- R - 8 von Rußland, in der russischen Gesandtschaft teil, wurde der Zweikampf eingestellt, woraus sich die Gegner T^H^ E^ ernst! Am 1. Januar findet um 10,30 Uhr vormittag« NeujalM- versöhnten. , . , r nehmen sei. Hieran üiüpfte sich sofort der Hauptgegcnstand empfang im Neuen PalaiS statt. Am 2. Januar, abend« Paris, 21. Dez. Die Ka mm er hat nach sehr langer Tagesordnung an: „Besprechung über das Fortbestehen bcs um 7 tft NeuiahrStasel im Großherzogllchen Residenz- erregter Debatte mit 354 gegen 177 Stimmen das Gesetz Provinzialvereins". Der V 0 r s i tz e n d c bewnte die Siotwendigkeil . erste Hofdall findet n. d. ^Darmst. ßtg/ vor- Lber den Heimfall der Kirch engst ter^angenom- peei Fortbestehens unter Hm^is auf den ^bK^DÄi^ aussichtlich am Mittwoch, den 8. Januar 1908, im alten mcn, wodurch das Gesetz über die Trennung der Kirchemm, °nd-r°^ang-. @ » fuhrt- ÄgenbteG Palms statt. Staat vom Jahre 1905 rn ernrgen Punkten ergänzt wird. ^Eaftskammer bestünde lebhaftes Mißtrauen, weite Kreise feun "*Das Befinden der russischen Kaiserin. Nach --- x - - , t^f beunruhigt, wie sich die Zukunft gestalten lverde. Ken bei den Großherzoglichen Herrschaften auS Rußland em» Ile lehte KLMMertagUNg.Abgeo^NeteU-IiattN 9e9nn9enen Nachrichten ist das Befinden I. M. der Kaiserin L T und d^r"Provinzialverein hat heute klare Stellung zu der Frage zufriedenstellend. I. M. bedarf, wie die ^Darmst. Die 2. Kammer der Landstände ist nach der kurzen Tagung n rnnen Die sechs Bezirksvereine Gießen, Alsfeld, Friedberg, schreibt, nach einem Jnfluenzaansall der Ruhe und von s-clM Sitzungen ununttc^ar dM wreder auscmaiidei- Schotten und Lauterbach haben bereits für den Fall fluf Anordnung der Acrzte noch einige Zeit zu Bett ^arischen Aufgaben in bei beschaulichen Stille der Hermat^rftchc lckl\ pst Landwirtschastskammer mit besserem Ge,chick wie zustellen. Alle die sonstigen, im Umlauf befindlichen Ge Lpäfte sammeln. Wirft man- die Frage aus, was sur pofttwe ü. > Landwirtschaft vertreten wird und ob die Kammer xgchst beruhen auf falscher Darstellung der Tatsachen. Arbeit In diesen sechs recht umsan^rei^n ^düngen, gestisstt I £agc s^, so die Interessen der Landwirte zu wahren ** Staatssekretär v. B e t h ma nn-Ho llwe g We w in 9 “n Wunsch'' siNch-n mit Mtaasabg und^Mrtg/i-dV^ralaus^us>es d-r h e r zog vorzustcllen. M.1 Uhr führte em Ä&6. ALMS V der Kammer zu den Abänderungen des anderen Vau',es I ^vin;mloirektors gemäß eine Kommission aus Mitgliedern der I vom Groß Herzog und bald darauf auch von der Groß- Minuten erledigt wurde. Die sonstigeUwe Arbeit^der^ndwirtschaftskammOer und des Vereins zwecks gegenseitiger Aus- Herzogin empfangen wurde, spater sand rm Neuen Pa- war, man mutz das onen aus preckMi» h«»lrch ^«ing. Wir I ^eWin Hand gehen. Tie jetzige Vereinsorganisation /ais eine größere Tafel zu Ehren des Ministers statt, wollen es r>ahul Ses^llt stm lassen, obErg^ar^d ) v ^rbunden, sondern weiter ansgebaut n-erden Ter an ber ^h die drei Minister und sonstige Mitglieder Versuch zu machen, das neue Jagdgesetz ^r^eiy-i Landwirtschaftskammer hat beschlossen f?Leo^h>e5 <5tact^mini^tetium§ folnie bic jremhen Womat^ix teü- Mindesten sehr wenig erfreuliches Bild gewahrt. ^Rachdwr b~r I mch . wie er iveitci bestehen soll. Ein anderer sekretars erfolgte heute vormittag 7 UI)r 19 Mm. Gesetzentwurf bereits zweimal recht gründlich rm O^uhlähr und f ) Weiterbestehen des Vereins, bis die Kammer ge- ** Die Weihnach tsur la ub-er der 116er rückten im Strbit des Jahres b« .^gebi«gsausichub b^chaMg^ ^ dner ch dett Wetterbeltehen J Samstag in geschloffenen Trnpps ju den Bahnhösen hatte man doch Eehmen sollen, datz nunauch wenigs^ s ? s M ' geeignet ist. Würde dies der Fall fein, so . ^re sunac Mannsck)aft hat 9 Tage, die altere 12 Tage eimgermaßen Mett rm?&a“r eÄ Öen* Wta “ Z® ' aufgehoben merden. fcg Ä Aaltem tim sich bei'Mnttetns von den Strapazen H^wolle'’ b2fber das (Ägmtttt nnir der Fall. Noch im letzten Tn Breidert sprecht fetn Giftau^n uba toredlä -tu^u^ -5^ aienfte§ mt§äUIU£)£n. — An den Bahnhosen und m AuMnblick vor' der Abstimmung tauchten von bejt ^eIf^^teb^n^tcn iun9e“ .b“rm^rrun.b“ns f (affin Mtbet ber Stadt wimmelte es gestern von Urlaubern aller Setten sowohl Abünderttngsanträge uno Gegr>w°r,chlage aup »ur- nnrpchaiiskammer au^ Da^er kemZusb ^1 niedergerpien Wassengattungen, bic auf der Durchreise unsere Stadt den soviel Anträge eingebracht, Anträge.wieder iurtickge^en rechen und wenn ^e lanbwirtMasunyen und Anfragen an die Regierung gestellt, batz selbst ^ui^fahremn ou , ' Schad e-Al/enbmg kommt auf die Tätigkeit ** Aus dem Bureau des Stadttheaters Parltmientarier W dem .Wtbwttni'B «EÄte d^tz ^LandwirffchasÄmnmer und besonders auf die des Abg. wird uns geschrieben: Das Weihnachtsmärchen Klein und der AuSschutzrestreivt, Avg. Reh,, im ^»^auS'eruane, o v »anatonri ru sprechen - er rügt besonders dre Aufhebung Däumliua" lmt geftern so außerordentlich jubelnden er bei dieser Art Ä 'zu Lauterbach, die Fesftetzung der Diäten- M . demokratische Abg, Dr, 5-ulba als Ersatzmann mit dem weiteren ntauftt, daki Referat betraut worden. D. Ref.) ,, I Was soll nun aber in diesem Falle eine -w e i te ,,L es un g | — Tie Geschäftsordnung des Landtags kennt nur eine „zwei., Beratung" — überhaupt ? Was soll ein neues Bombardement von Anträgen und Klugrcderelen oder oberflächliares> Parteigeplanstl der Sache nützen? Nach der landständigen^ Geschäftsordnung (für deren Abänderung bezeichnender, Wefte ichon seit dem 81. Landtag vom 20. Dezember 1899 ein m feder Tagung erneuerftr I Sonderaiisschuß besteht!) ist jedem Abgeordneten, .der zu irgend I einem B.ratungsgegenstand einen Antrag stellen will, freigestellt die Ausschußsitzungeiv in beratender stimme zu beiuchen. Wa^um haben die vielen Antragsteller von dieser Beltrmmung d^ Art. 2b keinen Gebrauch gemacht? Eine zweite Beratung ist nach Art 4o der Geschäftsordnung ltatlhajl. 6ie muß stattsinden „bei 1°^/«-” Gegenstänocu, über die nach Beschluß der ^dämmer Beratung und Abstimmung ohne vorgäugige Verwe11 ung an einen ?lusschuß stattgefunden hat, oder bei denen die Regierung cs verlangte." 9iun Hai sich aber die K^mimer erst zu emei 2 Beratung entschlossen, nachdem sich der Auslchutz ichon zwei- 7nal mit derselben Sack>e .befaßt hatte. Man wird alsts wohl einigermaßen darüber zweifelhaft sem können, ob in diesem Stadium der Beratung ein Beschluß aut Abhaltung einer zweiten Beratung überhaupt noch zulchsig war. m Aus der Verhandluiig über den ^agdgesttzentwurs vttrd emn auch iwcf) einige andere Momente eine nähere Erwähnung. Aach- dem ber Ausschutz ohne Angabe des ,Sttmnw«rhaltnchez beim Plenum erneut die Annahme des von ihm abgeandertcn ^ertikelv 17 beantragt hatte, muhte es auhewrdElich p-tttllch aufiaUen^, datz bet bet Abstimmung darüber NN Plemnn das Zentrum volt- ständig versagte und genteinsam mit ben, &ojiatbi.mofcaten unb Vauernbimdlern gegen diesen allerwiastigsreii llrtikel votierte. Woh^ dftse plötzlicks Anti-Blockpolitik? Gür geradezu unerhörtes Vorkommnis in unserem mit Diäten ausgestalteteii ^anbtag i)t es ferner, daß bei den ciitscheidenden Abstimmungen rll-N: llrü 18 und 19 bic Sitzungen zweimal wegen -Sc 1 $1 u6un fähig keit abgebrochen werden mußtmi; der Präsident in der nächstsolgenden Sitzung ben ungenugmidm Besuch in scharfer Weise und drohte, in Zukunft die Namen allei der W- geordneten ins Protokoll auftiehmen «u lassen, hn jchuldigung sehltcm. NiMM mcm hier noch tzrn-u, datz der Präsident auch in ^der vorhergegangenen Sitzung schon die I passend. Gs ist unbegreiflich, wie derPräsioeiit der L. K. ^eL S&sä s- ä1;« » »in Zukumt von den beiden wiederum abrotfenben Vizepräsi- sehe heute,wtcdrtngctch nötig das Fortbestehen SL-L-LL"... - A Hauptversammlung des landw. Provinzialvereins U1 Suf mne Frage für Oberhessen. des Provinzialdirektors erklärt Korell, daß die alten Vereine »*—'-S.L L.LLLeSMÄOT» «. « TSÜÄ' St »Ä toSS « *» & SS 7 - - -K /. „„„„ m»r(on fl_ I auf eine Mark herabgesetzt werden soll Ulid eine diesbezügliche Unter den eftchtenenen Gasten be- in bcr ^Een Ausschußsitzung vorgelwmmen ' ' " Oekonvmierat Sch le n ke-Friedberg gibt zum sätze deS Rohstofftarifs, die bisher nur für den Versand ab Es ist eine stete Klage der sich die feierliche Einweihung der hiesigen neu k widerruflich auch für weitere Zeit ein neuer eriuafzigter Ausnahmetarif eingeführt worden, nach welchem die Fracht- Wärme beim Oeffnen derselben zu verhindern und die Sakristei, die man bei der letzten Restaurierung in die Turmhalle eingebaut hatte, wurde an der Kirche angebaut. Die Arbeiter: wurden nach den Plänen des Architekten Kirchenbaumeisters Hofmann in Herborn und unter Mit- GewinnungSplätzen in Anwendung gekommen sind, allgemein auf den Versand von Steinkohlen usw. ausgedehnt werden. ** Verhaftet. Zwei russ. polnische Arbeiter wurden Astern am Bahnhofe auf telegraphische Requisition verhaftet, weil sie beschuldigt waren, einem Arbeitskolle- k e n s ch w e st e r n. Die Krankheitserscheinungen stellten sich später als weniger gefährlich heraus, als mau anfänglich annahm. Der größte Teil der Erkrankten war heute schon wieder gesund. Die übrigen dürften morgen ihre Tätig- der Sommerfahrplan uns die Erfüllung dec Wünsche bringt, sd. Darmstadt, 20. Dez. In einer nichtöffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde einem Gesuch der Kinderheilanstalt Elisabethhaus in Bad- Nauheim um Bewilligung einer einmaligen Gabe für einen Neubau dadurch entsprochen, daß man den Betrag von 1000 M k. bewilligte. b. F r a n k f u r t a. M., 20. Dez. Im Krankenhause des Diakonissenvereins Eschersheimer Landstr. 122 erkrankten gestern an Fischvergiftung ungefähr 20 Kran- ist, den sie nach obigen Stationen benutzen können, gewiß, -s-Hungen, 23. Dez. Am gestrigen Sonntag vollzog »namentlich im Sommer, berechtigt. Es steht zu hoffen, dos; renovierten evang. Kirche. Um 11 Uhr läuteten die Glocken die Feier ein, zu der sich die Fürstlichen Herrschaften und andere hohe Persönlichkeiten ein- gefunden hatten. Eine dichtgedrängte Menge füllte allmählich das Gotteshaus. Nach dem allgemeinen Lied: „Tut mir auf, die schöne Pforte" sang der unter der Leitung des Herrn Lehrers Metz gebildete gemischte Chor das Lied: „Gelobt sei der da kommt". Hierauf hielt der Superintendent der Provinz Dr. Petersen die Weihe- predigt, der er die Dextesworte: ,Lerr hilf, o Herr laß alles angepaßt. Frl. Helene Schumann als Korbmachers- Frau, F-rl. Ormont als Fee Amorosa, Frl. Wind erster n als Flink, Frl. Mo rett als Prinzessin Rosenroth und Fr. Luise Bons als Königin. Den Menschenfresser gab Herr Erich Weingartner, büjcu Siluunus Gareis, den König Bim-Bam Herr Gsell, den Prinzen von Goldlande und den Diener Augustin Herr Lotz und Herr Sachs. Reizvoll war das Rokoko-Ballett das von 16 Kindern ausgesührt wurde und dessen Arrangement d re Ballettmeisterin Lina Oldini getroffen hatte. Grazros wiegten und neigten sich die kleinen Rokokofräulein und Rokoko Herren. Ihr Ballett gefiel so gut, daß es wiederholt werden mußte. Das letzte Bühnenbild brachte uns einen Tannenbaum in strahlendem Lichterineer und echte weihnachtliche Stimmung. J gen zu Neunkirchen einen Geldbetrag entwendet zu haben. ^DasEndederPhosphor st reich Hölzer. Von der Bildfläche verschwinden werden mit dem 1. Jan. 1908 die Phosphorstreichhölzer. Die Verwendung von weißem und . . gelbem Phosphor zur Herstellung von Zündhölzern und Wirkung des Prof. W a l b e in Darmstadt in der Haupt- anderen Zündwaren war schon vom 1. Jan. d. I. ab ver- fache von hiesigen Meistern ausgeführt. Unsere Stadt be- boten; ebenso durften Zündwaren dieser Art zu gewerblicher sitzt nun ein Gotteshaus, das wahre Kunstschätze in sich Verwendung nicht mehr nach Deutschland emgesührt wer- birgt, mögen sie der hiesigen Gemeinde auch lieb und wert den. Vom 1. Jan. k. I. ab dürfen Zundwaren, die unter fein ___ Um Abend fand im Saale Sur Traube" ein Verwendung von weißem und gelbem Phosphor hergestellt f ~?a;c ^raiwe _ein find, auch nicht mehr gewerbsmäßig seilgehalten, üecfciuft\^atn?x^xenxxa^wobei Dekan Harner einen ^>or- oder sonst in Verkehr gebracht werden. Zuwiderhandlungen nl>er alles Bemerkenswerte tm Aeußeren und Inneren werden mit Geldstrafen bis zu 2000 Mk. bestraft. der Kirche hielt, der sehr beifällig ausgenommen wurde. X Ga rbenteich, 22. Dez. Dem Vernehmen nach O Laubach, 22. Dez. Dieser Tage ging eine mit besteht die Absicht, in Verbindung mit der Herstellung zahlreichen Unterschriften versehene Eingabe an die Königl. einer Ausladerampe, für die ein etwa 25—30 Minuten Ei send ahn direkt ion Frankfurt a. M. ab, bic von der Mitte des Dorfes gelegener Platz gewählt wer- darum nachsucht, den mangelnden Anschluß an Zug 521 in k? aUdL ? r slte st e l l e dorthin Mücke zu erreichen. Diese Möglichkeit wird gegeben, daß ÄHsstgs Mi ” ««»•■"• m umug geltend, die sich nunmehr zu einer Eingabe! -CQl^ec obgelass-n wird, wodurch dann Zug 1065 m Hungen an die 2. Kammer verdichtet hat. (Wir kommen aus abfahren wird und in Mücke rechtzeitig den Anschluß nach die Angelegenheit noch zurück. Red.) Alsfeld 635 erreicht. Ferner wird die Fortsetzung des Abend- H Mainzlar, 22. Dez. Die große Chamotte-Fabrik von Zug 1061, in Hungen an um 814, gewünscht, der Firma Scheidhauer und Gießing ist jetzt vollendet und nuc bis hierher, wo er 850 wieder zurückfährt und in hat chren Betrieb begonnen. Die Fabrik umfaßt vier Hungen rechtzeitig den Anschluß nach Gelnhausen um 923, große Fabrikgebäude, drei Wohngebäude und einen fünfzig nach Friedberg um 930 erhält. Es ist eine stete Klage bei ?Reter hohen Fabrikschlot. In der Bevölkerung wird das Touristen und Reisenden, daß der 5-Uhr-Zug der letzte Zug neue industrielle Unternehmen mit Freude begrüßt. ist, den sie nach obigen Stationen benutzen können, aewlß. Gietzener Stadttheater. Klein Däumling. Wer kennt wohl den kleinen Däumling nicht? Diesen allerliebsten kleinen Schlaukopf, der im Meilenstiefel des Menlchensressers durch Wald und Feld stiefelt und sich mit allen guten Geistern anfrcundet. Am Sonntag nachmittag haben wir ihn auf der Bühne gesehen. Und das können wrr gleich vorausschicken: er hat uns allen gar prächtig gefallen. Er war so drollig, dieser Däumling so behende, so redselig und tapfer dazu. Auch den Menschenfresser und den garstigen Silvanus, der alles verzaubert und verhext, haben wir gesehen. Dann wurde uns die Fee Amorosa mit Flink, ihrem flinken dienstbaren Gerste, vorgestellt. Wnig Bim-Bam mit dem ganzen komischen Hofstaate lernten wir rennen, auch Prinzessin Rosen- roth und den Prinzen von Goldlande mit seinem einfältigen, schlafmützigen Augustin haben wir dort getroffen und noch viele viele andere Menschenkinder dazu. Man kann es gar nicht beschreiben, wie hübsch dieses Weihnachts- Märchen war. Die Szenerie war mannigfaltig und wirkungsvoll. Ein Bühnenbild immer noch schöner als das andere. Bald sahen wir den Wald im tiefen Schnee liegen wo große verzauberte Raben krächzten und plumpe Schneemänner Walzer tanzten. Dann sahen wir wieder einen prächtigen Palast, ein Zauberschloß und anderes mehr. Das alles hatte Herr Eduard von der Becke in schönster Werse inszeniert. Ihm haben also die Kleinen, die sich am Sonntag nachmittag im Theater freuen durften, in erster dafür zu danken. Doch auch die kleine Darstellerin des Däumling, Klein Emmy, hat an dieser Stelle Dank und Anerkennung zu beanspruchen. Ihr Spiel entzückte pe alle, bie mit gespitzten Ohren und gespannten Mienen da saßen. Wie sicher und fest sich Klein-Emmy in der Däum- Irngrolle suhlte, es war bewundernswert. Die Stimme jeei/ klar und deutlich, jede Bewegung war zierlich. fIetne5 machten ihre Sache als Korb- machers-Buben auch recht nett. - Mit sichtlicher Freude hatten suh, unsere Künstler und Künstlerinnen ihren Rollen, Nneyeliche Geburten und Unsittlichkeit. Professor Dr. Biermer schreibt uns folgendes: „Sie haben in ^zhrer ^reitags-yttmuner den Versuch des „Mainzer verhältnismäßig große Zahl unehelicher Geburten in den Universitätsstädten auf die Studenten- jchast zuruckzuführen, mit gebührender Deutlichkeit und durchaus zutreffend zurückgewiesen. Es liegt in der Tat vor, der sich ausfallenderweise nach N^^o^^ohlung wiederholt und namentlich bei klerikalen E^ubelrebt ist. Man kann den Prozentsatz der E^nen zu den Neugeborenen als zuverlässigen, überhaupt nicht verwerten. Die Ver- yaltnifse in den einzelnen ^andesteilen sind ganz verschie- uttbttamentHcf) spielen die Ehegewohnheiten eine große wäre auch die Annahme, daß IN aerina«-?^i Agenden die Zahl der unehelichen Geburten Lei' ° y .in protestantischen, und auf dem platten Ede mit vorwiegender landwirtschaftlicher Berufstätig. h'SV' gr?,Industriellen Gegenden. Einige ^.brCn?as 6eA^fetl: Snt S°njen Deutschen Reich md «Vs Proder Geborenen uneheliche. In den vor- lanhU9\Pceu6tfProvinzen, Westfalen und 6 9 Nrorb' 3'9>°S' 3" Hessen dagegen 1 9,^ dem ganz agrarischen Mecklenburg sind es iXrn1,2 , S“mtt wird beinahe 5^amburg mit seinen erreicht. Im ganzen Deutschen Reich hat von jeher 13-/ Eonrgreich Bayern rechts des Rhein/ mit wahrend die bayrische Pfalz nur 5 6 Pror bat also erheblich uuter dem ReichsdurchfchEt bleibt ^' Das rechtsrheinische ^yern ist beiänntlich vorwiegend katholisch, Oanz protestantisch. In dein stock- katholischen Oberbayern steigt der PrvientsaK fnnnr nuf 19.5. Bekanntlich hat früher die Ehege.se tzgebung eure große fenster der Chorkapelle, sowie deren ganze Neuhcrrichtung wurde von der fürstlichen Standesherrschaft übernommen. Das Mittelfenster, die Auferstehung des Herrn darstellend, ist eine Stiftung der Frau Prinzessin Hermann zu Solms-Braunfels und hat einen Wert von 1800 Mk. Die Türme erhielten Vorbauten, um das Entweichen der wohlgelingen" zu Grunde gelegt hatte. In zu Herzen gehenden Worten sprach er zu den andächtig Lauschenden und richtete zum Schlüsse an die Gemeinde die dringliche o.,______ _______ Mahnung, die im neuen Schmuck erstandene Kirche als! keit wieder aufnehmen. Die Vergiftungserscheinungen eine Stätte der Andacht und des Friedens an Sonn- und sollen auf den Genuß verdorbener Fische zurückzuführen Festtagen recht fleißig zu besuchen. An das allgemeine sein. Lied der Gemeinde: „Nun preiset alle Gottes Barrnherzig- Frankfurt a. M., 21. Dez. Der kürzlich verstorbene keit" schloß sich die Predigt des Dekans Hainer an, Bankier L. A. Hahn hat zur Verteilung an die Angestellten der der sich hierzu die Textesworte: „Freut euch in dem Herrn I Effekten- und Wechselbank und an Wohltätigkeitsan- L freut euch" gewählt S Seche r Ü^tte. Nachdem er kurz auf dre verschredenen Neuerungen Weinfirma angeftellt war, wurde wegen Unterschlagung in der Kirche aufmerksam gemacht hatte, legte er in aus- und Urkundenfälschung verhaftet. Die unter Magen e drucksvoller Weise feine Textesworte aus, daran erinnernd Summe beläuft fick, auf 20-35 000 Mark. - Ein bei einer hnr qo J c ' hiengen großen Speditwnsftrnm angestellter Schis fsheizcr, genau heute vor 33^-ahren Oberpfarrer H o f m a n n der wegen Schmuggels lestgenommen werden sollte, ist durch- mrr denselben Textesworten die Kirche nach ihrer Neu- gegangen. Er hat seit längerer Zeit Tabak, Tee, Vanille und Herstellung eingeweiht Hütte. Der gemischte Chor sang hier- vergl. aus Holland unverzollt hier eingeschmuggelt, auf das Lied: „Der Herr ist mein getreuer Hirt" und die \~—1. .. Gemeinde das allgemeine Lied: „Ach bleib mit Deiner * Laudwrrtsch. Genonenschaftstag. Gnade". Superintendent Dr. Petersen erteilte hierauf (Original-Bericht d:s Gießener Anzeigers.) der Gemeinde den Segen, womit die erhebende Feier ihren 9pr , r « « s ? ♦ * b 1 'r 2t■ Mluß fand. Am Nachmittag war die Kirche zur fd,a 111n @'noHeaVte srchtigung geöffnet und es wurde auch ausgiebig davon Ge- städtischen Saalbau statt. Verbandsdirektor Geh. Regierunsrat brauch gemacht. — Außer ihrem vollständig neuen Ge- Haas begrüßte die Versammlung und den Regierungsvertreter, wände hat die Kirche Niederdruck-Daenpfbei^una Landesöwnomierat M ü l l e r Ter Regierungsvertreter teilte mit, bekommen die anstelle der tottormpn Vorsitzende der Abteilung für Landnürtschaft, Handel und 77^?^, oie anstelle der seithemgen Oefen tritt und als Gewerbe wegen unaufschiebbarer Geschäfte auch diesmal am Er- erne Wohltat empfunden wird. Die Orgel wurde zurück- scheinen verhindert sei. Er wünsche der Genossenschaftsarbeit gefetzt, wodurch ein schöner freier Raum entstand, der eine wi, Interesse der Landwirtschaft und der Volkswohlfahrt besten Verbindung zwischen den beiden Emporen ermöalicbt Die § r5^^ung, daß 280 Genossenschaften ver- Turmkapelle tob bie Chorkapelle würben burch bie Re-i Lffs a^ tot Äti, auch ftaunening, wobei zwei wertvolle alte, seither übertünchte gedruckt vorgelegt wurde. Darnach bildet auch das Jahr 1906 Gemälde und Wandmalereien bloßgelegt wurden, zu sel- euren Abschnitt weiterer gesunder Fortenttvicklung des landwirt- tenen Kunstwerken, die durch ihre prachtvollen Glasmale- Genossenschaftswesens. Die Gesamtzahl der ländlichen reren erhöhten Wert ekelten. Die Kosten ber vier Seiten- S — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenscha ft ^-er kgl bayr. HofjchQuipreür Heinz Mvnnard in München ?o7rqe. das Berliner Lessing-Theater verpflichtet. Er ist V v* seboren. Im Jahre 1890 ging er trotz heftigen Widerstrebens^ seiner Familie zur Bühne/ indem er ttch zunächst erner reifenden Gesellschaft anschloß, mit der unternahm. 1892 wurde er au das -Parmstadter Hoftheater engagiert, von wo aus er drei Jahre spater mich Köln ta Bon 1898 ab weilte er m Wr lmer Theawr Seit 1899 ist er am Mwuchemr Hostheafer e “ ? bestund Fräulein Karola Barth aus F r a u k f'u r t ° M„ bie m Bonn 9Narüurg und Jena studimte, chr Li^ ttatenexamen cum laude, nachdem sie die Oberlehrerprüfung ^oei vorher m Bonn abgelegt. Ihre Lizentiatenarbeit wuZe von den Pivfessoren sehr günstig beurteilt und als eine wahre Fundgrube für gnostifche Exegese bezeichnet. Sie ist der erste- weiblichen L 13 e n t i a t.—Bei dem Albbruck) eines Klosters in Waesmunster (Ostflandern) wurde ein lebensgroßes Porträt von der Hand r an D y ck s g e f u n b e das die Schwester des Künstlers als Nonne darstellt. — Ter Pianist Toselli aab im Konservatorium zu Mailand am gestrigen Sonntag sein erstes Konzert nach seiner Verheiratung mit der Gräfin Montignoso 3"=^ 3aeroi^e?.Uä”erraUit $CT eti5ä w°r einem .vohk.ätig'en Xen zweiten und letzten Vortrag hielt Herr Direkwr Löweneck-München über das Thema: „Ter Scheck- und In. cÄIcH und seine Bedeutung für die ländlichen Spar- und Darlehnskassen". nahm der Verbandstag folgenden Antrag an: „Dre ländlichen Kreditgenossenschaften haben sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu wirklichen Torfbanken entwickelt, und sind mit ihren genossenschaftlichen Zentralkassen wichtigen Faktor des gesamten Wirtschaftslebens geworden. ,Ewllen die ländlichen Kreditgenossenschaften die ihnen gebührende Stellung behalten, so genügt es nicht, daß sie sich auf., das .bisher Errungene beschränken. Tie Genossenschaften! muffen vielmehr dahm trachten, ihren Mitgliedern die Vor-^ teile des modernen Geldwesens nutzbar zu machen. । ru 7-er r^utige Verbands tag der hessischen landwirtschaftlichen Geiwnenschaften erblickt in der Einführung und dem Ausbau des Scheck- und Inkasso-Verkehrs bei den ländlichen Kredit- genosfenfchaften einen weiteren Fortschritt des Kreditorganisation or ot 111 ^vude und empfiehlt allen Genossenschaften, diesen! J*5 genossenschaftlichen Kreditwesens im Anschluß an die ScheL- und ^nkasso-Vereinigung des Reichsverbandes mit allen Kräften zu fördern." , .... - D.,' " Verbandstag schloß sich um 2 Uhr ein gemeinsames den bösen Silvanus Mtttagefsen an. 1 habe insbesondere den Rutzen ver ländlichen Dpar- unr> lehnskassen den weitesten Kreisen der Landwirtschaft vor * geführt. Während der Reichsbankdiskont auf 6—7 ’ konnten die Genossenschaften ihren Kredit zu 4—5 Proz ae^i^S, Der stete Fortgang der Kartellbildung zwinge zu einem im?- : umfassenderen und stärker zentralisierten Ausbau der aenn? schaftlichen Bezugsorganisation, der Fortschritt der ländlichvn m nossenschaftsbewcgung dürfe daher nicht in Stillstand über^-.^^ Unter den 20 423 Genossenschaften befinden sich 13 795 iS* und Darlehnskassen, 2002 Bezugs- und Absatzgenossenschaste« 1674 sonstige Genossenschaften. Relativ am stärksten war ßiS ' öie Zunahme der letzteren, was auf die Neubildung rablr^^ Brennerei-, Eiervertäufs- und Geflügelzucht-, Viehrveide- lettungs-, Elektrizitäts-, Trefchmaschinen- und sonstige Maschiu-? Genosfenschaften zurückzuführen ist: besonders bemerkenswert^ die Zunahme der Maschinengenossenschaften aller Art. Die fV gune des Reichsverbandes widmeten sich im verflossenen ^aln-p umfangreicher Weife dem weiteren organisatorischen Ausbau^ ländlichen Genossenschaftswesens. Der Gesamtumsatz der ^enfi-ia Mfen des Reichsverbandes stieg von 2857 Millionen Mark Fuhre 19905 auf 3000 Millionen im Jahre 1906. Der ^^"d.w^chaas bezeichnete dagegen die Maximalgrenze für fff1®“’ innerhalb dieser könne ein ftaffelweises Aufsteigen der Beitrage festgesetzt werden. — Die Versammlung stimmt mZreitibenaUf200n3m5iuS1USrC61,ffe§ Erhöhung der Mari, r % nun ein Referat des Generalsekretärs Burck- Thema: Welche Gründe bestehen für die Notwendigkeit einer genossenschaftlichen Organisation auf dem ^eblete der V i e h v e r w e r t u n g? Ter Verbandstag stimmt ichlietzllch folgendem Antrag zu: „In Anbettacht der Tatsache, daß die dauernd hohen Fleisck- preise in den Städten keineswegs ihre Begründung in der Gestaltung der Viehprepe, die der Landwirt erhält, finden können, und geleitet, von der Ueberzeugung, daß die Landwirt- ichaft em sehr großes Interesse daran hat, daß die Konsu- , !liente^.,^ren9Le^b.ebarf SY einem Preise decken können, der i Verhältnis zu einem möglichst gleichmäßigen, einen lescheidenen Gewinn aus der Viehmast verbürgenden Viehpreis her ber hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften es für eine wichtige Aufgabe des landwirt- ichaftlichen Genosienschaftswesens, mit dahin zu wirken, daß durch geeignete Maßnahmen zur Abänderung der gegenwärtigen, zweifellos it)rer Aufgabe Nicht gerecht werdenden Organifation der Fleisch- Versorgung wiederum der Landwirtschaft ein Einfluß auf die ^^altung der Flepchpreise geschaffen wird. Tie Landwirtscba t rechnet hierbei auf die Mithilfe d^r Fleischer, die das gleiche Interesse an mittleren Fleischpreisen haben wie die Landwirte Die dem landwirtschaftlichen Genossenschaftswlesen hierbei zu- 1 lallende Aufgabe kann nur darin bestehen, durch Errichtung von Viehverwertungsgenossenschaften die Arbeit des Sammelns des Viehes von den Emzelbesitzem, des Sortierens und des Verendens desselben zu übernehmen, um dadurch den Fleischern ihren Bedarf an Schlachtvieh wieder direkt von den Landwirten beziehen zu können." i fein Ueberflanb. 3 * n '(k m äfft «u- ICj ■?i V- h :: o. ki ■ ■ 'Je t: :: ish Postamtsgebäude ein Postbeutel mit 13000 Mark Inhalt ° 5 Der Fra'nkfurter Ballon ,Z i e g l e r^ landete am 22. d. M. nach etwa 23V,stündiger Fahrt glatt bei der Kolonie Jfer bet Hirschberg i. Schl, mit einem Sack Ballast. Aus der Fahrt sand der Ballon dauernd Regen und Schnee. In München geriet der 27jährige Sttt deut der Chemie Friedrich Moschel mit zivet Schutzleuten, die ihn wegen Ruhe- störuna festnehrnen ivollten. in eine Prügelei, m deren Verlaut einer der Polizisten seinen Revolver zog und den Studenten ditrch einen Schliß in die Stirn augenblicklich tötete. Der Schutzmann soll ebenfalls schwer verletzt worden sein. Nach Mitteilung des Polizeiberichts ist anzunehmen, daß seitens des Schutzmannes Notwehr vorgelegen hat. In Wien ist die Kasse des 42. Art.-Regiments er- brochen und um 30 000 Kronen beraubt worden. Der Tater balle eine Zahlmeister-Uniform angelegt und sich aus diese Weise Zugang zum Kassenlokal verschasst. Die Kasse Hal er mittels eines Stemmeisens gesprengt. Nach einer Treibjagd, die aus der Feldmark des Gutes Buckow bei Eberswalde stattsand, wurde der Oberinspektor Boigt- läiider e r s ch o s s e ii ausgetultdeit. Ob Boigtlättder dasOpser ei ttes Versehens geworden ist, oder ob er einem Verbrechen zum Opseistet, konnte noch nicht ausgeklärt werden. Neben bem Toten lag jein Jagdgewehr. Voigtländer wollte sich zu Weihnachten verloben. ~ . cm i Bei der Staatsbankabteilung sur Lombardierung von Wertpapieren zil Petersburg wurde von der Revisionskommission em U. nterschlels von 75 000 Rubeln entdeckt, welcher^von dem Buchhalter Smirnin und dem Kassierer Sokolow unter Teilnahme mehrerer Beamten uerubt wurde. Die Schuldigen befinden sich bisher aus ireiem Fuße. Anscheinend will man ihnen gleich ähnlichen Missetätern früherer Fälle Gelegenheit zur Flucht geben. T-er 19 jährige Kaufmann tzarnpe in Grone bei Göttingen tötete nachts seinen Vater durch einen Revolver schuß, weil dieser ihn wegen seines Lebenswandels zurechtgewiesen hatte. Markte. ke. Frankfurt a. M., 23. Dez. (Orig.-Telear. des „Gieße*. Ain.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Alk. 21.25—21.75, Kurhessischer Alk. 21.75—22.00, La Plata Mk. 25.75—27.00, Kansas Mk. 25.75—27.00, Roggen (hiesiger) Mk. 20.25—20.75, Gerste (Wetterauers Alk. 20.25—21.75, Franken- seld'er Alk. 21.00—22.50, Hafer 17.00—18.50, Mais Alk. 16.00—16.25. Weizenniehl Alk. 33.50—33.75, 00—00, 2. Qualität Alk. 32.50 bis Alk. 32.75, 3. Qualität Alk. 31.00—31.25, Roggenmehl 0 Mk. 32.00—32.50, l.Qualität Alk. 31.00—31.50, Weizenklele Alk. 11.25 bis Alk. 11.50, Rogqenkleie Alk. 13.00—13.25, AlaiSkeime Alk. 11.75 bis Alk. 12.25, Franken, Pfälzer, Diieb Alk.00.00-00.00. Alles pei 100 Kg. ab hier. fo. Frankfurt a. M., 23. Dez. (Telegr. Orig.-Bericht des .Gieß. Anz."). Amtl. Slotierimgen der heiitigen V i e hmark tp rei s e. Zum Verkauie standen: 260 Ochsen, 88 aus Oesterreich, 88 Bullen, 0 aiiS Oesterreich, 0 aus Dänemark, 716 Kühe^ Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Dänemark, 554 Kälber, 318 Lchafe und Hämmel, 00 Schale aus Oesterreich, 00 Ziegen, 1478 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht. Ochsen 1. Qualität 86—33 Alst 2 Qual 72—76 Alk., 3. Qual. 62—65Alk.; Biillen 1. Qual. 61 bis 69 Alk., 2. Qual. 63—65 Alk.; Kühe 1. Qual. 72—74 Alk., 2.Qual 66—68 Alk., 3. Qual. 50- 54 Alk, 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual 00—00Alk. Kälber: 1. Qual.92—95 Psg., Lebendgewichts—57 Pf., 2. Qual. 82—92 Psg., Lebendgewicht 48—54 Psg., Schlachtgewicht 68-73 Psg. Schafe: 1. Qual. 78—00, 2. Qual. 60—64 Pfg„ 3. Qual. 00—00 Psg.; Schweine 1. Qual. 63—00 Psg., Lebdgew. 49 5—00.00 Psg., 2. Qu. 61-00 Psg., Lebendgew. 48,05—0,0 Psg., 3. Qual. 50—57 Psg. Lebendgew. 00 Psg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberflanb unbedeutend; bei Kleinvieh gut, 4 VeramfctyUsK * Zum Brande bei der Firma I. C. Schmidt ß,Blumenschmidt") in Erfurt wird uns von dieser selbst geschrieben: Durch t:n Brand ist eines der vor der Stadt liegenden Lagerhäuser, welches allerdings von früher her den Namen „Samenhaus" führte, vernichtet worden. Es enthielt zum größten Teile getrocknete Pflan- zenteile und Rohmaterialien. Die großen Samenvorräte und der Hauptgejchäftsbetrieb befinden sich seit 8 Fahren in einem großen massiven Neubau inmitten der Stadt. Weder der Betrieb des Samengeschäftes, noch irgend einer anderen Abteilung der Weltftrma erleiden die geringste Störung. * Vom südlichen Schwarzwald wird unterm 20. Dez. gemeldet: Im Zentralgebiet des Schwarzwalds, den Oberläufen von Wutach, Alb, Wehra, Wiese und Drei- sam ist echtes Winterwetter eingetrerciT. Zwischen Titisee und St Blasien liegt meterhoher Schnee. Die Wintersportsaison hat mit aller Macht begonnen, die „Brettlhupser" sind in eifriger Tätigkeit, auch gerodelt wird. Für die Weihnachtsfeiertage und Neujahr ist auf dem Feld berg eine solche Menge von Gästen angejagt, daß alle Zimmer bereits vergeben und nur noch aus der Jägersmatte Massenquartier erhältlich ist. * In der Karlsruher Anwaltschaft erregt cs, wie die „Oberrheinische Storr." schreibt, großes Aufsehen, daß der Vorsitzende in dem Prozeß Lindenau, der Landgerichts- direttor v. Woldeck entgegen allem bisherigen Brauch den Anwälten den Zutritt zum Verhandlungssaal untersagt hatte, mährend Richter, Staatsanwälte und Ministerial- beamte ungehindert aus- und eingehen durften. Kleine Tageschrouik. Am 21. Dezember kam in Ai ü n ch e n auf der Fahrt mit dem elektrischen Bahnpostwagen auf dem Wege von der Hauptpost zum ©right abDrafotmelöungen* Berlin, 23. Dez. Dem Prinzen Ferdinand Maria von Bayern, Jnsanten von Spanien, der im Auftrage des Königs von Spanien an den Feierlichkeiten zur Taufe des zweiten K'ron Prinzen sohnes teilgenornmen hat, ist vom Kaiser der schwarze Adlerorden verliehen worden. München, 23. Dez. Prinz Ludwig von Bayern hat gestern vormittag die Rückreise von Berlin nach München angetreten. Seine Ankunft in München erfolgte gestern abend. Wien, 23. Dez. Die Polizei hat ermittelt, daß der Arsenalräuber eine Wohnung besaß, bte er vorgestern gemietet hatte, ohne seinen Namen zu nennen und wo er Freitag nacht schlief. Mittags, nachdem er den Raub au§- gesührt und das Geld auf der Spackasie erhoben hatte, kehrte er in die Wohnung zurück und sagte seiner Wirtin, er müsse versetzte Sachen auslösen und blieb den ganzen Nachmittag weg. er um 6 Uhr abends zurückkehrte, sagte er, sein Chef habe ihm eine Filiale anvertraut und er müsse ungesäumt abreisen, bezahlte die Wohnung und bestieg einen Einspänner, der jedoch noch nicht sestgestellt ist. Paris, 23. Dez. Wie aus Teheran hierher gemeldet wird, hat der Schah jetzt nachgegeben und d^r Nationalversammlung als Beweis seiner Respektierung dir Verfassung eine entsprechende auf den Koran ge* stützte Erklärung übermitteln lassen. Gerieht-jaae. — Der Beleidigungsprozeß eines der Beamten am ; ^adtischen Elektrizitätswerk gegen einen unserer Installateure ist | ^durch rechtskräftig geworden, weil der Beklagte die von ihm ! ,* egen das ihn zu 50 Mark Geldstrafe verurteilende Erkenntnis >ics Schöffengerichts eingelegte Berufung zurückgezogen hat. — Dcr Prozeß, auf den in den Beratungen der Stadtverordneten- । Versammlung aus Anlaß der Differenzen der Installateure mit tzein Leiter des städtischen Elekttizitätswerkes hingewiesen wurde, tzat nach dein ergangenen Urteil des Schöffengerichts ergeben, I oaß die vom Klüger bei der Abnahme einer elektrischen Anlage vorgenommenen Messungen vollständig korrekt waren, und Daß dieser nach den bestehenden Vorschriften es in dem bett. ■ Falle nicht nötig hatte, auch auf Kurzschluß eine Messung vorzunehmen, wie dies zweckmäßig in andern Städten vorgeschrieben ist. Es ist besonders hervorgehvben, daß der in der. Verhandlung Deriwmniene Sachverständige bekundet hat, daß die von Fachleuten, die in der Sache als Zeugen vernommen sind, angegebenen Messungsmethoden, die diese als Kurzschlustprüfungen bezeichneten, falsch feien, so daß damit nichts anzulangen sein wird. Wie wir erfahren, soll inzwischen ein zweiter Beleidi- gungsprozeß in einer ähnlichen Sache anhängig gemacht worden fein. Berlin, 22. Dez. Zn der Affäre des Grafen Hohenau mnb Lyii a,r wird noch gemeldet: Der Termin zur Verhandlung ist auf den 14. oder 15. Januar angesetzt. Grat 2i)nar befindet sich in Potsdam unter sogenanntem bewachtem Stubenarrest. Graf Hohenau ist auf Ehremvort elitlassen und befindet sich zurzeit bet •fernem Bruder in Schlesien. Die Verhandlungen siiid foiveit vorgeschritten, daß jedem von Selben nur noch ein Fall der ftraf- baren Homosexualität zur Last gelegt wird, während die übrigen Fälle sämtlich als verjährt anerkannt worden sind. - Chemnitz, 21. Dez. WegenS o lda ten m i ßha n d lu n g verurteilte das Chemnitzer Kriegsgericht unter Ausschluß der Oefseiitlichkeit den Leutnant Birkner vom 22. Pionierbataillon m Riesa zu drei Wochen Stubenarrest. k ^chle gespielt. Sie kommt jetzt nicht mehr in Frage, aber die Vitlich baldigst ausführen lassen. Mcßener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Dienstag den 23. Dezeniber: Aufheiterung und Abkühlung, später leichter Frost Wechselnde Winde. — Berlin, 22. Dez. Ter Dermatologe, Professor Dr. L a s f a r, ist gestern abend g e st o r b e n. Kandel. — Z u r D ö r s c n l a g e. Tie besssere Tendenz am Eftekten- markt mit ausgesprochener Kurssteigerung in den letzten Tagen ist jorläufig noch nicht vvrzugswesie auf eine Wendung in der allgemeinen Wirtschaftslage zurückzuführen, sondern mehr aus die fortgesetzten TeckuWen der Spekulation, die sich namentlich in recht erheblichem Maße am Kassamarkte bemerkbar machten. Es ist ein ausgesprochener Stückmangel in den Werten dieser Art zu bemerken und die Folge war, daß auf Nachfrage die sofortige Steigerung dieser Papiere einttat. Allerdings haben auch erfreulicherweise Meinungskäufe aus den Kreisen des Publikums ftattgefunden, was dafür zeugt, daß doch einigermaßen Zuversicht in der Beurteilung der Gesamtlage durchdringt. S elb sw er ständlich ist, pa noch immer Geldknappheit herrscht, daß jede Ueberstürzung vermieden wird, denn die Gs.sahr eines Rückganges der Verhältnisse ist noch lange nicht gewichen. Zumal die Besserung in den Vereinigten Staaten von dtordamerika vorläufig mit großem Mißtrauen betrachtet werden muß. Zur Besserung der Grundtendenz im allgemeinen hat vorzugsweise beigetragen, daß sich nach Angabe der neuesten Berichte am Eisen- markt auf Basis der ermäßigten Eisenpreise Kauflust regt. — Preispolitik des K o h l e ii s y n d i k a t s. Aiis ben Kreisen bes Rheinisch-Westfälischen Kohleiisyndikats gelangt eine Notiz in bte Oeffentlichkeit, bie nicht ohne Kritik hmgenornmen werben fann. Es heißt nämlich, baß das Syndikat für das mH dem 1. April 1908 beginnende neue Geschäftsjahr mit Rücksicht auf die verschlechterte wirtschaftliche Lage von jeder Preiserhöhung für Kohlen und Koks, soweit der mlätidische Markt in Frage kommt, A b st a n b„nehmen wirb. Ob eine größere Pro- buktionseinschränkimg benmächst nötig wirb, läßt sich jetzt noch nicht beurteilen. In Bezug auf Koks ist sie ziemlich bestimmt zu erwarten. — Wie gnädig bas Kohlensyndikat doch ist! Alle Welt, die Industrie, wie bie Privatverbraucher klagen über bie außerordentlich gestiegenen Kohlenpreife. Im Reichstag ist die An- gelegenl)eit zur Sprache gekommen und nun erklärt bas Kohlen- fyndikat großmütig, es wolle mit ben Preisen nicht noch weiter huiatifgeheii, werbe ‘ aber unter Umflänben dafür Sorge tragen, daß die Preise nicht heruntergeheii, indem event. eine Produktions- eiiischränkuiig vorgezogen wirb. Es wirb auch mitgeteilt, baß m Verbraucherkreifen viele Stimmen laut werden, bie eine balbige Ermäßigung ber Kohlen- mib Kokspreife verlangen. Tiefe Stimmen sollten sich'so vermehren unb so stark werden, baß sie gehört luerben müssen, wenn nicht vom Vorstanb bes Synbikats, so boch von der Regiermig. [ifc ijU reiß W V- 7 Offit Die Wilhelm «Seipp I. Eheleute zu Gießen haben mit Kaufvertrag vom 24. Dezember 1900 die Grundstücke der Gemarkung Gießen: Flur 27 Nr. 114, 15/100. 570 qm Hofreite in der Stephansmark, jenseits der Wteseck auf dem Bruch. Flur 27 Nr. 96, 871/1000. 287 qm Hofreite daselbst. Flur 27 Nr. 96, 875/1000. 227 qm Grabgarten das. ärt die Liebmann 'Reiß Eheleute verkauft und sind dieselben ,beschränkt" auf die Käufer überschrieben worden. Die Käufer haben die Löschung der Beschränkung beantragt nut dem Bemerken, daß der Restkaufschilling gezahlt und der Kaufbrief abhanden gekommen sei. Es werden daher alle, welche Eigentums- oder sonstige Ansprüche m dieser Sache erheben zu können glauben, aufgefordert, diese binnen 4 Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls die Löschung der Beschränkung verfügt werden wird. Gießen, den 19. Dezember 1907. B”/n Großherzogliches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. Das Kaiserl. Gouvernement von Deulfch * Ostafrika schreibt die Lieferung seines Jahresbedarfes an Materialien und Jnvcntarien für das Rechnungsjahr 1908 aus. Für die Lieferung kommen hauptsächlich Eisen und Elsenwaren, wie Band-, Flach- und Winkeleisen, Bleche, Hammer, Feilen, Ketten, Schlösser, Nägel, Drahtstifte, Rohre, Holz und Holzwaren wie Bretter, Holzschrauben usw., ferner Baumwollstoffe, Scheuerleinen usw. in Betracht. Interessenten können von den Lieferungsbedingungen, dem Verzeichnis dcr benötigten Waren usw. im Bureau der Handelskammer, Nordanlage 15, Ansicht nehmen. Gießen, den 19. Dezember 1907. BM/„ Die Großherzogliche Handelskammer. Koch. __________________ Niederlagen durch Plakate ersichtlich hv^/nT ~ 7105 DeDraechler ©er Kaffee das beliebteste Genussmittel coffeinfreien Kaffee Kaffee - Handels - Aktiengesellschaft, Bremen. 3 O CoffeTnfrder Kaffee Ist WTrMldrer Dohnen kaff ee, dem dordi besondere. In Vielen Staaten patentierte Verfahren der schädliche Bestandteil, das Coffein, entzogen Horden Ist Purch dieses Verfahren Werden Weder Aroma noch Geschmack ungünstig beeinflusst Daher In allen besseren Geschäften In den Preislagen Von Jk 1.30 bis & 2^0 zu haben. = Allen leidenden und nervösen Personen, — denen der Genuss Von Kaffee untersagt Ist, empfehlen Wir unseren Vollster I^affeegenuss □□□□□□□ ohne schädliche flebenwirkung! Coffeinfreier Kaffee kann spät Abends ohne Beeinträchtigung des Schlafes genossen vJerden. 08,80 % zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt. Keich.elh.mm, Andrea©. 7 i 'M W 10 Pfd. 1.90 ML. Aug.Waag Gramm- und * WWonen 1908. Anleihe zu den Bedingungen des Prospektes 10 Pfund L Mark L Steinhäuser 27 SelterSweg 27 3 17 Sienen Baue 17 __ Dutzend 60 Pfg. U L. Steinhäuser UanDhM per Pfund 60 Pfg. reines (6388 id,writif|il|!nnl5 ver Pfund 64 Pfg. L. Steinhäuser 27 Seltersweg 27 17 Zieuen Baue 17 x Käutlich in den besseren Geschäften der Lebensmittelbranche. 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