Nr. 74 scheint täglich mit Ausnahme bei Sonntags. Die „Gießener ZamiUenblStler- werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, daS '«relsblott ffli de, Kreti Gießen" zweimal wöchenllich. Der „k.esstsche Landwirt" erscheint monatlich einmal. Rotationsdruck und Verlag bet Br 2 hNchen Universität- • Buch- und CteinbrucfcteL R. Langs, ®’e&en. Redaktion. Expedition und ®ruderet: Schul- straße ?. ErpedtNon und Verlag i t>L Redaktion: teU-Mbu AnzeigerGretzen. Zweites Blatt 1S7. Jahrgang Donnerstag 28. März 1907 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesien Tas Aarfrellag. Zelt durch den Egoismus recht abgestumpft worden und der Trieb des Einzelnen, sein persönliches Glück und Wohlbehagen auf Hollen der Allgemeinheit zu erringen, umso schärfer hervor- getreten. Der Milliardensegen, welchen unS der industrielle und kommerzielle Aufschwung Deutschlands bescherte, hat die Sucht nach Erwerb materieller Güter bedenklich aufgcstachelt. Im Jagen nach irdischen Genüssen aller Art nimmt der Kampf ums Dasein immer rauhere Formen an, das Bewußi- sein der nationalen Zusammengehörigkeit droht im Widerstreit sozialer und ökonoiiiijcher Gegensätze zu verflachen, und an Stelle gesunder Schlichtheit und Einfachheit macht sich eine ganz undeutsche Prunk- und Prachtlicbe breit. Der Zusammenhang des Menschen mit der Natur, das Zusammenleben mit ihr wird vernachlässigt. Wissen wir Städter noch, wie die aufgehende Sonne aus- sieht? Wir sind völlig entwöhnt, in den einfachen, reinen, großartigen Verhältnissen zu leben, wie sie dec Bauer oder der Forst beamte kennen. Durch und durch künstliche Zu- slände: enge Stuben und enge Wirtshäuser, das sind die Aich. Wagner. ~ . Möge allch der diesjährige Karfreitag zu einer Festigung und Verbreitung dieser Grundsätze, für die der große Dulder daS ewige Vorbild ,0 und bleibt, beitragen, möge bie Erinnerung an das Erläscrwerk bußfertige Zuversicht erwecken, daß mit freudig das Aus-rstehuugsiest begehen tönnei. Karfreitag ist der Tag ernster Stimmung, an dem das erschütternde TodeSdrama auf Golgatha, das geheimnisvolle Erlbjerwerk deS sterbenden Heilandes vor unsere Seele tritt. ,Es ist vollbracht*, haucht die brechende Stimme deS (Sc- kreuzigten und selbst an der rohen HenkerSschar geht der Ein- ' druck deS mit demütiger Geduld erlragenen LeidcnSwerkcs nicht spurlos vorüber. .Fürwahr, dieser ist ein frommer Mensch gewesen-, geht eS murnielnd durch die Neiden der KriegSknechte und Gaffer und selbst die Natur hüllt sich in trauec»ideS Dunkel. Wieviel mehr muß noch unS, die wir nach dem Namen des Welterlösers unS Christen nennen, der Erinnerungstag seines Todes zur inneren Einkehr mahnen, auf daß wir nichi nur dem Weltgeist leben, sondern auch der inneren Stimme Gehör schenken und die Konsequenzen der Glaubenslehre auch auf unser Alltagsleben, auf unser Leben in der Familie, im Volk und im Staate zu übertragen suchen. Dian braucht kein Frömmler zu sein und kann doch tiefschmerzlich den unchriulich niedrig materiellen Zug, der durch unser Zeitalter und unser öffentliches Leben geht, bedauern, Man braucht fein pharisäischer Kopfhänger zu sein und kann doch die zynische Weltoerachtung verurteilen. Meist ist eS die Hervorkehrung uno Betonung der reinen Aeußerlichkeiten, die viele Menschen jeder wahren Religiosität und Herzensla'.rlcrleit entfremden. Die sittllch-religlösen Lehren unseres Heilandes aber werden trotz allem bis an dec Welt Ende seslwurzeln. WaS jedoch besonders nottut und woran unS gerade dec Kar- sreitag gemahnt, daS ist die von ChrisUtS unS gelehrte, durch keine Unbill oerlierbare UeberzeuguugStreue, offenes und freimütiges UederzeugungSbekenntnlS und Opseifreudigkeit. ES ist em merkwürdiges Spiel der SchickjalSmächte, daß wenige Jahre nachdem der Stern von Bethlehem aufgegangen, im Teutoburger Walde die grimmige Schlacht geschlagen wurde, welche d»e erste Bresche in das Römerreich legte. Und von jeher hat kein anderes Volk so heldenhaft und unverzagt für dal Christentum gestritten wie daS deutsche. Hundertiausend seiner Sühne verbluteten auf den Kreuzzügen, in dem Kampfe gegen den Halbmond, und auch der 30 jährige Krieg, dec die deutschen Lande an den Rand deS AbgrnndeS brachte, ent- stand aus dem glühenden Drange, die chr'stlichen Ideale rem und fleckenlos zu bewahren. Die Opferfrcudigkelt, welche von dem Gottessohn auf der Schädelstätte anSging, hat unser Volk alle die gewaltigen Taten vollbringen lasten, welche mit unvergänglichen Lettern in den Büchern der Geschichte ein- gegraben sind; sie hat unß geführt durch schweren Kamps auch zu der großen Zeit, zum Tag von Sedan. In dieser Opferfreudigkeit, in dem Einsatz deS Einzelnen zum Wohle der Gesamtheit liegt die Ursache allen Fortschntts, der Weiterentwickelung der Menfchhest in Kultur und Sitte. Leben heißt kämpfen, und jeder Erfolg, jeder Sieg kostet Opfer — gleichgültig aus welcher Wahlstatt. Ter Gelehrte, der in stiller Stube über den Problemen seiner Wissenschaft sinnt und grübelt, der Arzt in der Klinik, der Bergmann nn finsteren Stollen — jeder ernste Beruf verlangt Opferfreudig- keit, erfordert den Einsatz der ganzen Persönlichkeit. Daß dieses Gefühl dem deutschen Volke erhalten bleibt, dafür zu sorgen, sollte unsere heiligste Aufgabe fein l Denn - täuschen wir uns darüber nicht — die Opferwllllgkeit ist in unserer retouchierl wurden. Aber der sonderbare Sport, die steinernen Ueberreste verwehter Jahrhunderte, die dem Zahn der Zeit nicht widerstehen konnten, zu restaurieren, ist höchst charakteristisch für den reaktionären Zug, der durch unser kulturelles Leben geht. Anstatt von den Alten zu lernen und Neues zu schaffen, find wir ängstlich bemüht, das Alte zu konservieren. Wir vermögen nicht mit der Tradition zu brechen und neue Formen für den gleichen geistigen Inhalt zu suchen. Der germanische Geist, der auS den Ruinen von Altena zu unS Ipncht, ist derselbe geblieben, nur ringt er in unserer Zeit des Triumphes der Technik und der Naturwissenschaften nach Betätigung m neuen Lebensformen. Wir aber kleben an den alther gebrachten Formen, an der Vergangenheit und um uns diele vorzutäiischen, fügen wir die Rumen zusammengebrochener Pracht und Herrlichkeit zu bloßen DekorationS- bauten wieder ziisammcn. Wenn es schon nicht anders geht, so soll uns im Zeitalter der drahtlosen Telegraphie und deS Unterseebootes d»e Histone wenigstens den dekorativen Hintergrund abgeben, vor welchem sich daS höchst prosaische Leben der Gegenwart abrollt. Reaktionär und romantisch-sentimental zugleich ist dieser Zug, der aber überwunden werden muß. Rian soll sich beileibe nicht von dec geschichtlichen Vergangenheit zu emanzipieren suchen, aber man muß sich hüten, dem nachzuhängen, auf denen der Moder der Historie liegt. Erfreuen wir »m3 getrost an der Schönheit einer Ruine auf tcutzigem Berges- gipfel, aber verlieren wir darüber nicht den ästhetischen Geschmack an den Bogenlinien einer mächtigen Eisenbahn- brücke. Deshalb sind auch die Unterzeichner der Protestkundgebung gegen die Restaurierung der Ruine von Altena UN Rechte, wenn sie gegen die dekorative Historie ihren eindringlichen Einspruch erheben. Deutsches Reich. Berlin, 27. Mürz, yeute horte bus zraiserPaar in der Technischen Hochschute in Charloftenburg einen Vortrag des Professors Stabil über drahtlose ^eiepyonie und einen Bortrag des Pro- enors Kvrn über etektrijche D e r n p h o to g r a P h»e. — Wie die Tagt. Nundichau mitteilt, Ht Oberbürgermeister Abickes vom Kaiser empfangen worden. — DieStadtverordnetenveriamuitunginEhar- lo tten bürg lehnte die Magistratsvorlage über die sofortige Einführung der W e r t z u w a ch s st e u e r für bebaute und unbebaute Grundstücke ab. Bückeburg, 2/. März. 2er Landtag beichäftigte sich mit b:t Regelung der Beamten- und Lehrergehalter Wie schon kur- erwähnt, sind Re Gehälter sämtlicher Staatsbeamten um 10 Proz.. erhöht tvorden. Danach stellt sich das Gehalt der Richter lerfter Instanz iin $oü)|t|ab au( 60UO und das der Gymnasiallehrer auf b3/0 Mt Tas Höchstgehalt der Bolksschullehrer, das nach 26 Tun,lehren erreicht wirb, künstlich schaffen. In Deutschland treiben wir den umgekehrten Sport, tn dem wir die Rumen unserer historischen Burgen und Rstter- ichlöss-r wieder in ihrer ursprünglichen Gestalt herzustellen trachten. SieuerdmgS soll eine der herrlichsten deutschen Rumen, die 1122 erbaute Stammburg deS preußischen Königshauses nrütlerlichecseits, an ine Reihe kommen, welches Vorhaben eben eine energische Pcot-stkundgebung durch namhafte Künstler, Gelehrte und StandeSpersonen heroorgerufen hat. ES »st merkwürdig, daß gerade jene Kreise, die immer wieder die Notwendigkeit betonen, dem deutschen Volke den historischen Smn zu erhallen, so wnstg Pietät vor der Vergangenheit zeigen, daß sie die grandiosen Werke emeS starken Geschlechtes, die dem ZerstörungSwerke der Statur einen so jähen Widerstand entgegensetze, Mit den Kinkerlitzchen moderner Archltekienkunst auSfllcken wollen. AIS ob uns die Ruinen, die beispielsweise vom Heidelberger Jettenbühl m düsterer Pracht emporragcn,nicht eindringlicher von vergangenen schweren Zeiten predigen wurden als em äußerlich rekonstruierter Bau, von dem die Runen dec Geschichte weg- und Schule. — Im Verlage von Quelle und Meyer in Leipzig erschien soeben: Christus, von O s e a r Holtzmann, Professor an der Universität Gießen. .Ein Leben voll Rmgens und Kämpfens nicht um Geld und Ehr<-, nicht um den eigenen Platz an der Sonne, aber voll Rmg"nS und Kämpfens um die innerlichsten und heiligsten Aufgaben und Rätsel, die auf Erden zu lösen sind, das mag der erste Em- druck sein, den die Geschichte Jesu hmterläßt. Ter Widerspruch gegen eine engherzige, jede freie Regung einschnürende Gesetzlichkeit bringt Jesus zuerst Verbannung, dann Kreuzes- tob: daS ganze Elend menschlicher Geschichte, wo die Herr- ichenden Gewalten jede noch so gute Steuerung mit Argwohn und Sorge betrachten und zu erdrücken suchen, ehe sie von ihr niedergedrückt werden, tritt unS hier entgegen. Und doch ist diese Geschichte Jesu biS zuletzt nichts Trübes und Rieder- beugendes. ES ist trotz alledem etne Gerichte voll Sonne, Licht und Klarheit, an der man 'sich immer wieder tn den bittersten Stunden des Lebens erheben und aufnchten mag." DieS im einzelnen anzuführen, ist die Aufgabe dieses Büchleins, daS sich »n allgemein verständlicher, leicht lesbarer und doch knapper Form an alle wendet, die aus Wißbegier und religiösem Jnteresie die geschichtlichen Wahrheiten von Christus erkennen möchten. Mit Ruhe und Gewissenhaftigkeit werden zunächst die vorhandenen Quellen auf ihre Glaubwürdigkeit geprüft, Sage und Geschichte scharf voneinander gesondert, und ein klares Bild von Jesu tn seiner geschichtlichen Größe gewonnen. Ter Kulturwerl des Christentums tn seiner bleibenden Bedeutung ergibt sich aus diesen Betrachtungen. Dabei stellt sich das reformatorische Ideal eines Luther, die feste Heilsgewißheit bei hingebender, selbstoerleugncuder Liebe un- gesucht und ungewollt als das wertvolle Erbe heraus, das Christus seiner Gemeinde und damit der Menschheit hinterlasse» hat. Ten Mittelpunkt deS Büchleins bildet eine großzügige Darstellung von Jesu Heimat und Volk, sowie der Geschichte seines Lebens nut scharfer Betonung der Einschnitte und Wendepunkte. Ein betonterer Abschnitt behandelt das Evangelium Jesu und ihn selbst als Sündcrhelland sowie die so- genannten GlaubenStatsachen fernes Lebens; em Schlußkopilel fährt den Lefer durch die Geschichte bei Beurteilung, die Jesus und fern Werk im Lause der Jahrhunderte gefunden. Tie ! ganzen Ausführungen sind von ipannenbficm Jnteresie unb zeigen, baß bet Verfasser stets ein dreifaches Ziel im Auge hatte: Gewisienhaftigkeit, Frömmigkeit, Freiheit. — Einer amllichen Statistik zufolge beträgt die Zahl der " zurzeit lebenden Israeliten 11 Millionen, von dciren i y Millionen in Europa, IVs Mlllionen m den Vereinigten Staaten, 35U OuU in Afrika, 1U0 OüO in Asten unb oOUüO rn Australien ansässig sind. In Deutichmnd lebin 586 958 Israeliten. mann als der vornehme Mann, der er wirklich war und jagte zunächst nur: ,Zch bitte um Entschuld-ging, baß icg ^gneu unrecht getan habe " Am andern Tage kam er bann nochmals au| den Vorfall zurück; er schilderte die Grose , einer eorge um den wissenschaftlichen Gehalt der kommenden Aerztegenerotwn und bat inlffi alle, bie nun einmal den Berus nicht in sich fuh en, Arzt zu werden, noch rechtzeitig zuruckzutreten um, ihrer Mitmenschen willen. „Es kommt nicht duruuf ati, baß wir viele Aerzte haben, sonderti nur, daß wir gute Aerzte haben, zem Derrn laber, der mir gestern so freimütig geantwortet .bat, jage ich ausdrücklich meinen Dank, auch ich habe daraus eine Lehre entnommen." Bergmann hat es ihm spater auch durch die -tat gedankt, ein Beweis, i>a& Sreimut äu idjaöen ioubu ut^ zugleich ein Beweis, bafe -es überall ul der 23elt bie J-eiglmg- [inb, die am meisten zu leiben haben. — Ter „Lieichsanz." wib.net wy.ehor u. B et« mann einen Nachrul, worin es h-itzt: „In heiltet Trauer Men bie mf en» jchaiuiche Welt an bei Bahre des giahen Taten, aber bie ®€|U»te der Schmerze» über «en jähen Bei,UN des dm zur letzten Ltunb schaiseus-reubigen Gelehrten treuen zuiammen mit den Geiuhlen brr innigsten Tanwarkeit jür alles, stua», er rastloser Arbeit als Forscher, Lehrer und Arzt geleistet i)-t. xer .iachruf go» bentt ber Verdienste Bergmanns um die Ausgestaltung der aseptischen Wundbehandlung, um die Chirurgce, die Behandlung der Kriegswunden, seiner Tütigkeit als alademi.cher Lehrer und For^ bubner praktischer Aerzte, seiner allzelligen Histsoerellichaft,du, vieien :.cib.'noen die Gesundheit wieoergab, lerne- sruwtoaren Wcruno c...! fozialhygienijchem Gebiet, für die Eiitwialung des A.e Ruinen von ^Uuna. Eine halbe Stni'be Eifenbahnsahrt von Wien entfernt liegt bas uralte Städtchen Mödling, angelehnt an die Ab- hänge des Wiener Waldes. Eine Strugenbahn führt von Müdlrng durch ein schmales Tal in die Vorder* und Hinter- diühl, einer äußerst beliebten Sommerfrijche. Wenn der Fremde diese schöne Landschaft durchwandert, so wnd er auf verschiedenen der niederen Berggipfel und FelSvoifprüngen Run.cn aujragen sehen, deren Ursprung aber keineswegs historisch ist. Denn diese Niauertrümmcr wurden um bie Mille des vergangenen JahrhunbertS von einem Angehörigen öer steinreichen Familie von Liechtenstein, welchem Geschlechte das ganze Terrain dort gehört, hingebaut. Tiefer Liechlen- fterner war em leidenfchafillcher Freund von Rumen, unb roo eS aus feinen Befitzungen keine gab, da ließ er welch« IClcitK» Feuilleton. — Bergmann als Examinator. Mit unwissenden Kandidaten ging Bergmann sehr streng ins Gericht. Wenn ihm der Aerger zu zwpse stieg, strich er die allzu Unwissenden em,ach von der Liste feiner Kiiniköesucher. Einmal aber, so schreibt die „B. Z. a. Di.", ist es ihm doch passiert, baß er an den Unrechten kam. Fünf oder sechs Studenten mären gerade nach erregten Szenen gestrichen worden, da rief er einen neuen tikanten" auf und stellte ihm einen Patienten _ vor, der nach einem Unfälle einen großen «Geschwulst am Halse aufwies Er hielt eine allgemeine Erörterung über bie Geschwülste am valse und wendete sich barat pwtzlich dem Praltitanten zu mit^ den Srage: „Was für Ursachen Kommen hierbei in Betracht? — er Student antwortete prompt: „Tuberkulose der Halsdrusen. Darüber geriet Bergmann, der mach den letzten Erfahrungen anscheineiid darauf gefaßt war, ^wiederum eine Dummheit zu hören, in einen Boni, den er hinter den höhnischsten und abfälligsten Bemerkungen zu verstecken suchte und schickte sich an, auch diesen Praltitanten zu den Toteii zu werfen, ars dieser ihn unterbrach und mit scharfer Stimme antwortete: „Sie haben mich im Anschluß an eine allgemeine Erörterung über Valsgeschwulste ohne jede Beziehung auf den oorllegendm Fall befragt, ivas für Ursachen hierbei in Betracht kommen. Ich habe darauf bie Ursachen aufzuzählen mich angeschickt, die gemeinhin bei Halsgeschwülsten in Betracht kommen. Unter ihnen steht die Tuberkulose bet Lialsdrüsen obenan, unb beSljalb habe ich sie zuerst genannt. Wenn ich nur in Kezug nur den vorllegenoen Falk eine , Antwort geben sollte, dann hätten Sic Ihre Frage korrekter stellen muffen." — Totenstille trat im Auditorium uno un Operationsraum ein. Jedermann erwartete eine ELPwfion. Da erwies sich Brrg- — München, 2i. 'jJIurj. Im Atter voi^ L7 Jahren ist gestern der frühere freireligiöse Prediger und ^^tstellEr Karl Scholl gestorben. Scholl, der ui Karlsruhe geboren war, mar ein großer Anhänger und eifriger Förderer,t>er lreireiigiosen Richtung und Herausgeber zahlreicher^cheilten 3g Halts, sowie Herausgeber der Zeitschrift ,,^ie Wahrheit . Er i,t in jüngeren Jahren Theaterdirettor in Freiburg i. B. gewesen. — Die , Münch. N. Nachr." enthalten folgende Zuschrift: hpn Anarifien des „Bayr. Kurier" in der Angelegenheit Felir Mottl ttilt Justizrat Heibmg mit, daß sämtliche würfe über eine mitzöräuchiiche Ausnutzung der Stellung des Generaimusiroire^tors Mottl böswillig erfunden slift). 'Rotti habe gleichzoitig mit einem Ersuchen um Einleitung deS Disziplinarvcr,ährens Helbmg beauftragt, nach Durch,uhrung i^s Tiszip.iiiarber.ährens gegen den^ „Bay. Äüt. r to at f,l aifl wegen Beleidigung zu ergeben, ^m übrigen hat der „B. K. seine Angriffe soeben noch sortgesetzt und we.entuch verschärft. ^—Ferdinand Bonns Drama „König LudwigU." ist nun, wie zu erwarten war, von der Berliner Zensur verboten worden. Tireftor Ferdinand Bonn hatte das Stuck der Ber.iner Zensur eingereicht nut der Absicht, es m 1 einem -berliner Thcaier aufzufuhren und darin bie Titelrolle zu spielen. Hetzer die Motive des Verbots teilte der Zensor Regierungsrat Glast- napp mit, eine ganze Reihe poritiju) emflutzreicher ^rstmllch- leiten, die in dem otüct genannt werben, lebe noch. Außerbnn würbe die Kaiserin oon Oester reich ^nnn er Hortester Weisen ngegrif scn. Ucod) schlimmer aber wurbe das Re- uomee des Prinz-dieg enten von Bayern ge, chäbrgt "beträgt neuen ireiet Wohnung au, dem ^aiiue -oiw WiL, in ben Flecken 2700 Mk., in allen Siäbten 3000 Mk. Falls lerne freie Wohnung gewährt wirb, ist ein Wohnungsgclb ui bcc Höhe von 15—20 Proz. bes Gehalts zu zahlen. Karlsruhe, 21. Atärz. Ter Landesausschuß des badischen Flottenoereins billigte einmütig bie untätige Haltung der Leitung der badischen Abteilung des F l o 11 e n d e r c i n ö bei ben Reichstags wählen, weil sie badurch ben unpolitischen Charakter des ^lottenvereins gewahrt habe Ter delegierte zur Körner Hauptversammlung wurde beauftragt, diese grundsätzliche Stellungnahme bei den dortigen Bcr- haiidtUNgen ruckhalt.os zu vertreten. -- One an Denen wir unse'-e besten Stunden verbringen, beklagte schon Paul de Lagarde. Die Güter, bie rastlose, emsige Arbeit unS einbrmgt, sollten wir zu Nutz unb Frommen der Volksgenossen verwenden, damit der Gcift der Zusammengehörigkcit, welcher unS in Freud und L-d ver- eint, nicht im wiitschaftlichen Bruderkampfe untergeht. ,Es wäre ein unwiederbringlicher Verlust für die Rkenschhelt, wenn bei* deutsche Geist aus der Welt verschwände,- sagt bicii.r. iöiLjcn*, und wc: i auf die Hulbigung hin, die ihm an- werben, täglich semes <0. Geounstages von den A^rzten der ganzen oioilifimen Welt bargebracht wurb^ Thun, 27. März. die t trauten Beamten und von den am Schacht beschäftigten Arbeitern großen Eindruck macht: ui nicht bemerkt worden. £6 übrigens die für die Seilfahrt borge- Tas Urteil erfolgt morgen. Es starben an: it Wa. W. S. von - ^ornuungs 11 i4 unr: 300 Mk. G-kdst.al- Markui^uicmde mn. Handlungsweise als gemeingefährlich, die wichtigsten Sendungen I des 3 X°i Elektriz. Schlickert Esch weilet Bergwerk Antrittspredigt: Pfarrer Au 8 seld. grannnes einigte er sich mit dem Wirt, daß ihm dieser das 3iad der . 105.40 Börse, 28. März. Anfangskurae. GerichtssaaU Fest-Andacht mit Segen. vor und in derj. Austeilung der heil.ftonununioii. Schweijcrpille» 4 4' 4 . 169.50 - 185.20 . 230.10 . 73.70 148.20 96.05 85.35 94.20 94 00 99.00 99.70 94.20 . 134.50 . 113.20 . 226.00 . 197.70 67.50 68.00 90.30 90.50 93.00 . 26.90 . 141.70 . 135.50 218.50 120.00 Tie zweite heil. Messe. Hochamt. Fest-Andacht mit Segen. Harpener Bergwerk Laurau ütta ..ombardeu E. B. Nordd. Lloyd . . l'ilrkeiüose . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank Diskuutu-Koiuuiauüit. . Dresdner Bank . . Kredituktien . . . . Baltimore- uud Ohio- Eisenlahn . , Gotthard bahn . . Lombard. Eisenbahn . Uesterr. Staatsoaiui . . Fnuee-Henn-Eiseubahu Wk 3% Wk •^°/c . 306.10 . 222.00 . 26.50 . 124.10 . 140.25 . . 230.20 . . 168.00 . . 171.80 . . 149.00 . . 21250 Bochum Guss . . . Buderus E. W . . Tendenz: fester. Berliner 96 Öesterr. Goldrente. . V6% Uesterr. Silberrente % Ungar. Goldrente . . 1. Lebensjahr: 2.-15. Iah« Türkenlose ... 1% Griecb. Monopol-Aul. 1% äussere Argentinier d°/0 Mexikaner . 4>tu/0 Chinesen . . . Aktien: weshalb er wegen Urkundenfäljchilng und Betrugs unter Anklage! gestellt wurde. Weiler Hal er von einem Kanstnann aus Hanan verurteilt. Er hat in der letzten Silvesternacht einen Feuerwerks-1 törver in die Verschlnsiklappe eines Postbrieikastens gesteckt imb I diesen mit seiner brennenden Zigarre aiigezündet. Ter Feuer-1 werkskörper explodierte nach dein Innern des Kastens und beschädigte diesen recht erheblich. Verschiedene darm befindliche Sen-1 düngen waren angebrannt. Ter Kastenleerer sand den Bodeiideckel I herabhängend vor und die Sendungen lagen an der Erde. S. I behauptete, es habe ihm fern gelegen, den Kasten zu beschädigen, er ivollte nur das Geschoß zur Explosion bringen, er habe nicht I gedacht, daß dadurch ein Schaden entstehen konnte. Tas Gericht I Reichsanleihe do. Konsols do. . . Hessen Oberbessen der JohanneSgemeinde, Ausseld, durch den SleUvertreter des Tekaus, Pfarrer Euler. Neujahröuufug. Das Schöffengericht hatte den Kaufmann Butzbach wegen Sachbeschädigung zu C" Vormittags 11'/. Uhr: Kinderkirche für die Matthälls- und "■ ' Pfarrer D. Schlosser. Abends 6 Uhr: Siehe Johanneskirche. l gewählt iiuivcn |ci, um vic jouujici uul cuici schützen und sie aus dem Gefängnis zu retten. 3) das; es gerichtsnotorisch ist, das; die allgemein bekannte Ausstattung der Nebentläaerin, Firma Richard Brandts Nachs. Es stellte sich aber bald heraus, dasi W. das Telegramm selbst an I sich ausgegeben halte, und daß fein Los nicht gewonnen Halle, I „ ~ ci sse nbest ra sun g j n g e n d l i ch c rD il e l l a n t e n Unter den Schulern des Technikums Ilmenau waren vor nahm aber an, daß er die Wirkung des Geschosses gekannt hat, I zumal ec kurz zuvor von Ableistung seiner einjährig-freiwilligen | । Der 423 Meter tiefe Mathildenschacht dient zum Ausziehen der verbrauchten Grubenluft und zugleich zum Einfördern und des Seils auf der Trommel gegenseitig ausüben, zurückznführen fein. Sie sind von den mit der täglichen Revision des Seils be- Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hetligen Beichte. In der Stadttirchc. Vormittags 97, Uhr: Konfirmation der Kinder aus Famttien-Na^rrchten. Geboren: Ein Sohn dem Herrli Ferdinand Kick in Alsfeld. Vermählte: Herr Prof. Tr. E. Haselhof mit Fräulein Ella Bahne in Marburg. G e st o r b e n : Herr Justus Julius Winterstein in Marburg. — Frau Käthchen Cchopbach, geb. Eckstein in Alsfeld. — Frau Elisabeths Feiling, geb. Heinz in Nieder-Weisel. „ Pfarrer Euler. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konsir- ~ 2 ------- Pfarrassistent Steiner. Nachmittags 6 Uhr: Psarrer Ausfeld. In der IohauncSkirche. Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Krnderkirche für die LukaSgemeinde. In der Iohanncökirche. Vormittags 97, Uhr: P'arrer Eulea. Beichte imb heil. Älbendrnahl für Lukas- und Johannes- gemeinde gernclnsarn. Aiirneldung vorher bei bem Pfarrer der Gemeinde erbeten. Abends 6 Uhr: Liturgischer Gottesdienst. Pkarraffistent Steiner. A m 1. O st e r f e i e r t a g, den 31. März: Kollekte zum Besten der Kirchenkasse. In der Stadtkirche. hätten vernichtet werden fönneii. Tas von dem Angeklagten an-1 gefochtene Urteil wurde bestätigt. Betrug uud Zechprellerei. Jin verflossenen Wülier zeigte der Backoienbauer F. W. aus I Bübingen in einer Wirtschaft ein Telegramm vor, nach dein ein in seinem Besitz befindliches Los der Berliner Pferdemarkl-1 lotterte em Fahrrad gewonnen habe. Alls Grund dieses Tele-I Gießener Strafkammer. 0 Gießen, 26. März. . 141.00 49 70 . 84.40 . 66.00 . 95.0U Kird>lid>e Nachrichten« Evangelische Gemeinde. (SoUer.bienrt. Karfreitag den 29. März: In der Stadtkirche. Kollekte zum Besten der evangel. Anstalten in Palästina. Vormittags 97, Uhr: Psarrer D. Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für Dlatlhäus- und Marku?- «Mnvet. ** Konkurse in Neffen, lieber das Vermögen des Backsteinfabrikanten Jean Be n y II. in G i m bs h e i m wurde am 7. März, nachni. 5 Uhr das Konkursverfahren eröffnet, da die Firma Wilhelm Witting, Holzhandlnng in Frank'urt a. M., der eine Urteilssorderung in Höhe von 600 Mk. geneit den Gemeiufchuldner znsteht, beit Antrag auf Eröffnnng des Konknrsver'ahrens gestellt und der Gemeinschuldner seine Zahlungsnnkähiakeit uud (eine Zahlungseinstellung eingeräumt Hal. Rechtspraktikant I. Knöß in Oppenheim wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs, fordernngen sind bis zum 17. Mai bei dem Amtsgericht Oppenheim anzumelden. — Hebei1 das Vermögen des Metzgers^Lo ui s E »il e r in B u tz da ch wurde am 12. März, nachin. 47, Uhr, das Konkurs- verfahren eröffnet. Rechtsanwalt Ohnaker in Butzbach wurde nun Konkursverwalter ernannt. Konkurssordernngen sind bis znin 3. April bei dem Amtsgericht Butzbach anzumelden. — lieber daß Vermögen deS Ernst Steinhäuser, Zeitnngsverleger in Bingen, wurde am 13. März, vorm. 97, Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Rech in Bingen wurde zlim Konkurs. Verwalter ernannt. Konkurssorderultgen sind bis zum 5. April bei dem Amlsaericht Bingen annunelden. — lieber das Vermögen des Emil E p stein, Cchuhwarenhänbler in Bingen, Inhaber der da- selbst bestehenden Firma Emil Epstem, wurde am 18. März, nachin. 58\ Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. AnivaltsgeHilfe Georq Niederaner in Bingen wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssordernngen sind bis zum 10. April bei dem Amtsgericht Bingen anzumelden. Nach dem Gottesdienst Austeilung der Scholt-Stifttmg. 2. Dfterfeiertag, den 1. Avril: Kollekte zum Besten der Armen. , . „ 97, Uhr- Nachmittags um 27, Uhr: Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Frankfurter Börne, 28. März, 1.15 Uhr. Israelitische Sieligiousgesellschaft. Freitag den 29. März 1907: morgens 6.00. Samotag den 30. nub Sonntag den 31. März 1907: Passahfe st. 1. Tag: Vorabend 6.30. Morgens 8.00. Predigt. Nachmittags 4.00. 2. Tag: Vorabend 7.45. Morgens 8.00, nachmittags 4.00, abends 7.45. Wochcngollesdlenst: morgens 6.30 Uhr, obeiibS 7.45 Uhr. Israelitische Neligionsgememde. s-ottcsdleu tu Cer Stj agog> ( . ii-anlage). Samstag den 30. und Sonntag ben 31. Aiäiz 1907: Pas» ahfcst. 1. Tag: Vorabend 0.45 liijr. borgens 8.30 Uhr. Predigt. NalhMtttags 4 U.,r. 2. Tag: Vorabend 7.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittags 4 Uhr, abends Tao Uhr. MchkMLkZIkbkrW der kodrsfäile möfrSiaitfcif^n 9. Woche. Vom 24. Februar bis 2. März 1907. Einwohnerzahl: angenommen zu 29 500 tinkl. 1600 Alaun Militär) Sterblichkeitsziffer: 21,24 %a, nach Abzug von 4 Ortsfremdeir: 14,10 Von. ... ,, . - ■ Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes siir 100 Alk. abnahm und ihm alsbald 30 Alk. abschläglich gab. I g e m e i n d e. Pfarrer Ausfeld. Nachmittags 6 Uhr : Psarrassistent S t e i n e r. Cauada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: schwach. Tuberkulose Krebs Herzentzündung Schlagfliisi Tarmgeschlvüre Alkoholisiiius Brustielleutzündung Influenza LebenSjchwäche Sunlme 12 (4) 11 (4) 1 — 2(nm.: Tie m Klammem gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Giesten gebrachte Kranke kommen. schriebenen täglichen Seilrevisionen regelmäßig ausgeführt wurden, erscheint nach den bisherigen Zeugenaussagen noch fraglich. Die Oberbergämter sind angewiesen, die Revierbeamten mit einer gründlichen Untersuchung der im Betrieb befindlichen Bandseile zu I beauftragen. Auch sind die Oberbergämter zur Aeußerung darüber aufgefordert, unter welchen besonderen Bedingungen die weitere I Benutzung von Bandseilen zur Menschenförderung noch gestattet! werden kann. Gelsenkirchen Bergwerk _______ Hamburg-Amerik. PaketL 140.5U Die Verhandlung am heutigen Vormittage war durch . Anklagerede des Staatsanwalts ausgefüllt. Ter Staats Die Bluttat Tatjana LeonticwS vor Gericht. (Unberechtigter idruck verboten.) HI. Piarrer D. Schlosser. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prü'ung der Kon aUgemcin au. einem Monbcrcn Erkennungszeichen der Ilpothctcr.Ulchard Braudt's «chweizcrplllcn geworden ist: 41 dag nch daher das Publikum naturgemäß tm ^aufe der Jahre an die Ausnattung der Apotheker Richard Brandts Echiveizerpillen, als an eine charatterifttfche, gewöhnt hat uno darin auch eine Gewähr für die Echtheit dieser Pillen ucht. bat? die Slvotheker Richard Braudt's SchweizerprUcu schon vor mehr als 25 Jahren m _ den Handel gebracht find, dasi diese Pillen m den breiten Kinder Zusammen: Erwachsene: im vom llarpener Bergwerk. . . 206.75 Laurab iltte...... 223.00 Nordd. Lloyd.....125.40 Obeischles. Eisen-Industrie 110.75 Berliner Handelsges . 157.25 Darmstädter Bank 135.70 Vom Gruvenunglück im Mathildenschacht. < einiger Zeit Zwistigkeiten auSgebrochen, infolge Deren acht Schüler IMensuren aus'ochten. Tie Strafkammer zu Meiningen verurteilte Ter „Rerchsanz. schreibt. I fte zu je drei Alonaten und zwei Wochen Festungshaft. / Ue6er die am 16. März im Mathrldenschacht der Grube Ger- Tnsfeldors, 27. März. Die Strafkammer verurteilte den Harb bei Saarbrücken durch Seilbruch erfolgte tödlicheVerunglückung ?lrbeiter Sckmok, der anläßlich der Reichstagsstichwahl doppelt von 22 Bergleuten hat L«ie amtliche Untersuchung bisher Lu wählen versuchte, zu a ch t Tagen Gefängnis, folgendes ergeben: ...... -w. Friedberg, 26. März. Bei der heutigen Sch offen. i - 9 e rtchtssrtzung wurde gegen ben 28jährigen Masclnnensührer C Wtppel, der in der Pappdeckeliabrit Ilbenstadt be chä'ttgl ist, cil . wegen Bedrohung mit einem scharfgeladenen Revolver verhandelt. ^^""'"ags von 6/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. Der Angeklagte hatte nut einem Arbetter namens Schultheis ' u,u 7 * ~,ie eiJle hbll. Rlesse, vor und in derselben Streit bekommen und ihm dabei den geladenen Revolver aut die . ^isteilung der heil. Kommunwn. Brust gefetzt mit den Worten : „roenn Sie und) aiigredeii, f d) i e fe .\,m Alesse. ick) Sie lot", und zwar glaubte er fick) dadurch berechtigt, weil I Sch. ben Angeklagten an der Sichle sasite, während er die andere Y^MMcigs nm 2 /. Uhr. ^-esl-Andacht mit Segen. Hand m verdächtiger Weise in der Tasche hielt. Die Beweisau'- 0 11 „L/ P l* «SftÄß 00” ,6V- «Gr . heis schon mit vier Atonalen wegen T°.lch,°gz»erl..chz ' U‘" 7 • war, was auch dem Angctlaglen belannt war. In Wnrdigllng dieser Umstände musile der Angellagte von der Anklage frelgejpiochen I werden, weil sick; die Tat als berechtigte 9!olwehr gualifizierie. - I Zur W a r n 1111 g i ü r Ze u g e n , bei Gericht keine höheren Fahr. I prelle als talsächlich benötigte zu sordern, diene folgender Fall:! Der Hch. Peter G u n t h e r soivie desfen Atuller Peter Günther Ehefrau voii Heddernheim waren im Januar vor das hiesige I Sttwffengericht geladen. Bei "Auszahlung ihrer Zengengebühren er-1 k'aUL der Angeklagte v. P. Günther, dasi er cm Billel 3. Klaffe von Lieddernheim zn 1.10 Mk. aekau't habe, desgl. feine Muller Vorhal. solches bestätigte. Ter heute als Zeuge veinomniene föerubivnfüini oicm erklärte, dasi ihm die Sache nicht geheuer I oorgekommen sei. Durch Nachsorschnuge.i in Heddernheim habe er bann sellgesiel l, dai; bic Zengen eine Karle vierter Klasse benntzi hatten, die 60 P,g. kostete. In ber Urteilsverkündigung hien es trotz des gering.iigigen Betrages könne wegen prmz,vielter Be- dculiing des Falles keine nulbc Strafe in Betracht lonunen Ter Angeklagte p. P. G. imirbc zu 10 Tagen Ge'ängnis, je.ue Mutter umer Zubillignng mildernder Umstände, weil |ie scheinbar unter dem Elnslnsi ihres Lohnes gehandelt Hal, zu io Alk. Geldnraie verurteilt. Ausfördern der Belegschaft zweier Steigerabteilungen. Die zur Förderung benutzten Seile sind Gußstahlbandseile, bestehend aus 192 Drähten von je 2 Millimeter Dicke. Das gerissene Seil, das vor beinahe 21/? Jahren aufgelegt wurde und damals eine Tragfähigkeit von rund 76 000 Kilogramm besaß, zeigte bei der letzten Untersuchung am 19. Februar 1907 noch eine Tragfähigkeit von anwalt schloß damit, daß er ausführte, die Verhandlungen hätten über 74 000 Kilogramm. Das Seil riß, als am Unglücksmorgen der I den Beweis erbracht, daß die Angeklagte den Mord vorsätzlich Förderkorb, an dem das Seil befestigt war, zum erstenmal mit und mit Vorbedacht ansgeführt habe: sie habe sich keine Mühe voller Belastung, also mit 22 Mann eingehängt wurde, und zwar I gegeben, sich über die Identität der Person des Opfers zu v-er- etwa 90 Meter oberhalb des Korbes, als dieser in einer Tiefe von gewissem Die Tat sei umso ungeheuerlicher, als die Angeklagte Alasscn des Bottes ousierorbeiitt sich bekannt find, dag ihre Ber- vackung und Ausstattung seit vielen Jahren immer die gleiche geblieben ist; 4% Italien. Bente . . . 3% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III 4 % °/0 ruas. Staatsaul. 19üa 4>5">o japan. Staatsanleihe 1% Conv. Türken von luu3 ungefähr 200 Meter gekommen war. Vorher waren mit dem-1 die weitherzige Gastsreundschaft mißbraucht habe, welche die ruf', selben Korbe 11 Mann eingelassen worden. Eine nach dem Un-1 Revolut'onnre und Studierenden in der Schweiz genießen, tzin- glücksfall vorgenommene Untersuchung eines unmittelbar über dem l sichtlich der Zurechnungsfähigkeit seien »die Schlüsse des Gnt- ,Förderkorb befindlichen Seilstückcs ließ nicht erkennen, daß das achtens zu weitgehend. Die erbliche Belastung sei nich^ Seil durch den bisherigen Betrieb gelitten hatte. Dagegen stellte nachgewiesen und man müsse den Argwohn hegen, daß der sich bei genauer Prüfung des Seilstückes 8 bis 10 Meter oberhalb Einwand i)er Geisteskrankheit seinerzeit in Petersburg von den Der Bruchstelle heraus, daß das Seildortstarkmitgenom-I Ettern als Mittel gewählt worden sei, um die Tochter vor einer men war. Die Drähte waren an den nach außen tretenden Verurteilung zu schützen und sie aus dem Gefängnis zu retten. Stellen erheblich abgerieben und zwar vielfach in dem Ter Irrtum in der Person sei für die Beurteilung der Tat Maße, daß sie sich an den betreffenden Stellen mit der H o n d unwesentlich und komme auch mach bernischem Strafgesetz als leicht brechen ließen. Diese Schäden dürften auf Druck und! mildernder Umstand nicht in Betracht, um statt auf vorbedachten Reibung, welche die einzelnen Drähte beim Auf- und Abwickeln | Mord, auf fahrlässige Tötung oder Mordversuch zu erkennen. ' ~ ‘ ‘ ----- Die ganze Nachmittagssitzung wurde durch die Verteidi- gungsrede des Nattonalrats Dr. Brüstlein ausgefüllt, die roßen Eindruck macht: und mit Bravos ausgenommen wurde. Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Schwabe. Dieittizeit bei der Artillerie zurückgekommeii ist. Es bezeickpiel feine I Marttisgemcmbe genieinsain.^"^"^^^ ^Pfarrcr^S ckmv a b e tSnuhl mincmiilfn Aid ni'inoiiinoinlu'hrli h»o tnfton «-onhiiHnan I m , . •’ ,, * -. —, ‘‘CI V U) ll) U D c. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Beichte und Vorbereitung zum heiligen Abendmahl. In der Johanueslirche. Vormittags 97, Uhr: Emstibrung des neu ernannten Plärrers Igemeinbe gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Plärrer I jeder Gemeinde erbeten. eine Anzahl Lose zum Vertrieb erhalten, die er zum Teil wen I unter Preis absetzte, nur um in den Besitz von Geld zu gelangen, I mG - Vlontt s..«... gewiesen .veiben tonnte, weshalb dieser Fall zur spätere» Abur- l Uhr: Prosesjor D Gck * »eftwabe. Teilung abgetrennt werden musile. Wie es die gerichtsbekannle 91ndiüfiinitinPit Prtimtnn hn'n 7 91nrir Rnh.« s;. streitet dies jedoch und behauptet, es habe ihn jedenfalls jemand! ■ damit foppen wollen. Sem ganzes Tun und Treiben ist schivindel-1 hast; es waren seither schon eine Reihe von Sachen wegen Betrugs I gegen ihn anhängig, in denen er sich geschickt ans der Affäre zog. Während semer Jnhast.ernng Hal er die Behörden mit allen ^ammuiags - uor. yorucuutl wogl.cheu Anträgen und Beschwerden behelligt und b.e Zengen manden m,s der Jolwn. esaemeinde verdächtigt. Indem das Gericht seine vielen Vorilrafen, uisbe-1 ■ v ... -0. Gesanttstraie von drei Jahren Zuchthaus und 300 Maik ' '^"Ullags 2 Uhr, gehalten. GeldUra'e. Unter Berücksichtigung der Gemelngeiährlichkell seines Treibens und die an den Tag gelegte ehrlose Gesinnung, sprach $iAtl)Ollfd)e Gemeinde. es ihm auch die bürgerlichen Ehrenrechte aus 10 Jahre ab. Ausier Samstag den 30 März: dem hier weiter abzuurleilendcn Fall, Hal er sich demnächst auch KarfamStagi in Wiesbaden wegen größerer Betrügereien zu verantworten. Vormittags um 7 Uhr beginnen die hl. Weihen; um 87, Uhr | ist das Hochamt. II. D. M. 4. 140. 04./44. Im Namen des Königs! 4. Strafkammer des Königlichen Landgerichts I fat SBerltn hat unterm 10. Febr. 1906 für Recht erkannt; -„.»"R^'^^klagte wird wegen Vergehens gegen das Gesetz zum Schutze der Warenbezeichnungen unter Auferlegung der ftoiten des Verfahrens mit hundert Mark Geldstrafe beittaft, an deren Stelle im Nichtbettrechungsfalle für je 10 Blark Geldstrafe e.n Tag Gefängnis tritt." Das Gericht stellt fest: dasi das Warenzeichen der Firma Richard Brandt's Nachs. in Schanhausen für Pillen gesetzlich geschützt ist, und zwar ein wct»es ^rcuz m Form des Eisernen Kreuzes auf trciettuubcm buutlcu Gruuoe mit der Fufchrift Apothcker Richard Braudt's . . 96.20 Elektriz. Lahmeyer . . 85.25 Elektrir. Schlickert 1(1) KD — — 3(1) 3(1) — — 1 1 —— 1 1 - — 1 1 ——. KD Kl) —— — 2(1) 2(1) — — 1 1 —— - - - 1 — 1 — sten. P’ofiinfein5.^ 5*3 üV’- wcÄW;: ‘v, \\&v; V ’n cs S:K- *;?ä «ÄH "'Wn^itfinÄ11 btt ! oi” 18 cm.-er btrbt be,i=Mm^ • März 1907. igu : mov«. Hinter '^'ahr-L.H 1 “~1 O— eru fltben an, mit ei1 iui von auSwänt nc: berichte der Dank für Hand n. L15 ühr. ^ahmeyer. . , 131? ichnckert . . , M ' Bergwerk , 226 beu Bergwerk . K-" Amerik. Paket! H1 Bergwerk. . ,M.h id IM Eiaeu-Iudiutria HO." uidelng&i . . 157.2 Bank 135.2 nk . . . %8QI L Bank . ■ 16‘ nuiauüit. . . l'A uk ... 1Ö1 .....M md Ohio- t . , .W m . . - • L,i8eubahu . . 26; Laisuuiin . . • 1A15 n-kjiseubahn . l&w nfangskurtt. Bergwerk. - e • • • u E. B, - • oyd . • • • e • . 3061' . W . 26Ü- . 121k .1401; Königs- ! » ^L7d°SZ« jyäft*»*- ynicunit Zrandt^ gss«t WsZ nfl v^ranN, J rcr die L tt. mebralS"^ |inö, anbei Amllicher ‘gciL Beknnnlmachun-. fftaäj Mitteilung Großh Kreisamts Schotten ist die sogenannte Seeno rücke bei Weickartshain infolge erlittener Bcschä- d,gung für schwere Fuhrwerke und für Langhotzfuhcwerle b i§ auf weiteres gesperrt worden. . Die Großh. Bürgermeistereien der benachbarten Gemeinden werden beauftragt, vorstehendes sofort ortsüblich bekannt mach-m 6U Gießen, den 26. Mörz 1907. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. B r e i d e r t. K.------—-— ----------------------------------------- Krlrannlmachllng. Detr.: Milzbrand zu Ober-Hörgern. Unter dem Viehbestanb des Joh. Heinrich Müller IT. zu Obcr-Hörgern ist Milzbrand (Nauschbrand) ausgebrochen. Sperre ist verengt. Betr.: AiUzbrandverdacht in Grünberg; hier: bei Fabrikant Emil Sehrt daselbst. Der in dem Gehöfte des Emil Sehrt in Grünberg aus- gebrochene MUzbrand ist erloschen. Die Gehösrsperre wurde aufgehoben. Betr.: Schweineseuche in Harbach. Die in den, Gehöfte des Müllers Friedrich Frey zur SommerSaiühle in Harbach ausgebrochene Schioeincseuche ist erloschen. Die Gchöslsperre wurde aufgehoben. Gießen, den 26. März 1907. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Froelich. Bekanntmachmtg. Vetr.: Die Ausführung des Reichsgesetzes über die Abänderung bet Gewerbe->Lrdnung vom 30. Juni 1900. Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Interessenten, daß an den »mchbezeichnctcn Tagen die Vorschriften über die Mindest-- ruhezeit und Mittagspausen der Gehülfen, Lehrlinge und Arbeiter (8 139 c der Gewerbe-Ordnung) keine Anwendung zu finden haben und die Läden sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen biS 10 Uhr abends offen gehalten werden dürfen: drei Wochentage vor Ostern: 27., 28. und 30. März. Gießen, den 27. März 1907. Großherzogti^eü 'polizciamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur fteiuUniö der Pserdellesitzcr. Gießen, den 20. März 1007. Grotzherzvgliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. B18 /s Kelranntmachimg. z S5lt wächst die Besitzer derjenigen Pferde und Fahrzeuge, welche bei der Aushebung im Falle einer Mobilmachung zu ficstellcit sind, bereUS im Frieden ausdrücklich auf folgende ge- etzlichen Bestimmungen aufmerksam: X. Uebertretungen der hinsichtlich der Stellung der Pferde zur Aushebung getroffenen Anordnungen werden nach §27 des KriegsleistungsgesetzeS vom 13. Juni 1873 mit Geldstrafe bis zu 150 Mark geahndet. k. Pferdebcsitzcr, welche ihre gestellungspflichtigen Pferde nicht ungesäumt und vollständig vorsühren, haben außer der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischassung der urcht gestellten Pferde vorgenommen wird. p. Der Verkauf eines Pferdes vor erhaltener Gestellungs- ausforderuna entbindet nicht von dessen Gestellung, sofern die Ablieferung an den neuen Erwerber noch nicht erfolgt ist. Eine Ausnahme findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf an die Militärbehörde, an Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Militärbeamte, welche sich ihre Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, erfolgt war. 4. Von Bekanntgabe des Mobilmachungsbefehls bis nach Beendigung der Pferdeaushebung ist jede Ausführung von Pferden in andere Kreise oder ^rtfchaften verboten. Zuwiderhandlungen werden für jeden einzelnen Fall mit der in § ”27 des KriegsleistungsgesetzeS vom 13. Juni 1873 vorgesehenen Strafe geahndet. Eine Ausnahme von dem Verbote findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf an Militärbehörden des Aushebungsbezirks oder an solche Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Militärbeamte, welche sich die Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, geschehen ist. e Bei der Vorführung müssen die Pferde durch den Besitzer - versehen sein mit: Halfter, Trense, zwei tnindestenS zwei Meter langen Stricken und gutem Hufbeschlag. Der Wert dieser Stücke ist in der Taxe mitenthalten. Fehlt eines derselben, so werden die dadurch entstehenden Kosten bei der Taxsumme in Abzug gebracht. 5- Pferde, welche als brauchbar ausgewahlt, aber zunächst nicht abgenommen werden, sind von den Besitzern, bei Meidung der unter 1 erwähnten Strafe, auf drei Wochen, vom Tage der Aushebung an gerechnet, zur Verfügung der Militärbehörde zu halten. Bis zur förmlichen Abnahme hoben die Besitzer oder deren Beauftragte die Pferde zu beaussichtigen unb auf eigene Kosten zu verpflegen. Wenn die Besitzer dieser Verpflichtung nicht genügen, werden die dadurch entstandenen Kosten bei Auszahlung der Taxsumme in Abzug gebracht. .7. Bei den bereits früher gemusterten Pferden sind rogcrle E. Karn Schuhtrasse Schulstrasse Lager In Süd- und Kranken weinen Portwein Shery Madeira Malaga Marsala Blutwein Samoa Tokajer Macroduphne VLno Vermouth Rotweine. 2214 Drahtgeflechte, Stachelzaundraht Spaten, Hacken, Bechen. Peru-tiuana, beste« Düngemittel empfiehlt billigst 2217 August gCröBI, Seltersweg 12 Soennecken’s Kugelfedern Gleiten leicht • Kratzen nie • Kein abnutzen —— SCENNECKEN Nr 762: 1 Gros M 2 50, Gros 70 Pf • 1 Auswahl (15 Sorten) 30 Pf F. Soennecken - Scbrelbw.-Fabrik - Bonn • Berlin W. Taubenstr. 16-18 • Lelorlq Bekanntmachung. Die Rechnung dcrStadtGießcu für 19(ß nebstBerwaltnngS- bfricht. sowie die Ztechuuug des Sradterwcitcruuaü>foudo des stadlttchen ElcktrläitätswcrkS, sowie des slädtischeu Gas- und Wancrwerks für 1905 liegen in Gemäßheit des Artikels 87 der Stadleordnung vom 28. ds. Mts. all wahrend 8 Tagen auf der Bürgermelsterel - Zilluner Nr. 15 — zu Jedermans Eiunchl offen. ES wird dicö mit dem Anfüacn zur öffcuitlichen Kenntnis gebracht, dag Bemerkungen zu denseweu in der gleichen Frist bei uns emgercichl werden können. Gießen, den 26. Atärz 1907. Grostherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _____________________Meeum._____________________Bg/3 Verdingnna. Die Lieferung von rund 40000 kg Aöplmltkitt für die Aus- sührung der »-ausenttvanerungs-Anichlüne soll Montag dcu 8.'April vormittags 10 Ullr örtentlicu vergeben werden. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, sind spätestens vtS zum vvrgenamuen Zeitpuntt an uns einzureichen. — Buschlaas- ici|t 3 Wochen. Gtegew 27. März 1907. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. ^/3 Wir haben in nnsererem Bankgebäude — Ostanlage 35 — feuer- und diebessicheres Stahlgewölbe herstellen lassen, in denen sich schmiedeeiserne Schränke mit verschliessbaren Fächern befinden und stellen die letzieren den verehrten Interessenten zur Aufbewahrung von Dokumenten, Wertpapieren, Edelmetallen und sonstigen Kostbarkeiten mietweise zum Preise von Mk. 10.— pro Getach und Jahr zur Verfügung, Gewerbebank e. 6. m. u. E. d«/, in Giessen. Auf zur Viirgermeisterwahl! worden ist. Viele Wähler 2206 Heinrich iVeidel Vor- seitherigc Unparteilichkeit nicht nur, sondern auch dessen bisheriges die beste Gewähr bietet, ein tüchtiges Oberhaupt uuserer Gemeinde zu werden. Mehrere Bürger 2206 BD Hochachtungsvoll Frau W. Dem 2215 Babnbosstrafte 8. 2219 1640 Telephon 360. M dessen leben Stets Neuheiten: Casseler Schirmfibrik Giessen. Seltersweg 9. bistichm in aeschmackooller AuSführuns für jedes Atter staunend billig empf. 8. Sammet, Giessen 3.50 W Samos (griechischer Wein) p. Fl. 85 Pf., bet lOFULOPf. L. Steinhäuser Neuen Baue 17. [»xi 2211 Seltersweg 19 Ä. Kilbinger Seltersweg 19 ii.lOO p.100 p.100 P.100 P.100 p.100 p.100 P.100 Otto Hochstätter, Kunsthandlung | Selten»weg 56, Ecke Volksbad (02042 ■ empfiehlt grösste Auswahl .:i jßildern zu — Konfirmationsg&scäenkea — | Alle Sorten Teniiisc- 'NSiiMionKrM Klcisch- nni zA-DnsttM empfiehlt billigst (2120 ChristianWallenfels 17 Marktplatz 17 Telephon 262. 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