157, Jahrgang Erstes Blatt v: ib, Schäden, die aus der ungünstigen Beschaffenheit der Arbeitsräume, der main, aew erbe. & 10. ,6a lall' ti« Einvernehmen zwischen den beiden Nationen wünschen. Den Worten folgte lebhafter Beifalls interessanten Vergleich zwischen tägliche und eine )ect)Sig]tuiiDige Französisch - West- schritten werden. . ' . d 11 t J Ein besonderer Abschnitt des Entwurfes beschäftigt Fch mit der Hausindustrie. Es handelt sich hier um monatlich 6b Pf.; durch vrePost DU. 2.— öwrtel* sährl. auSichl. Bestellg. Zeilenoreis: lokcUIbPs^ auSrvärtt 20 Pfenntq. Verantwortlich tüt den politischen Teil: L. Andersonj s. Feuilleton und .Vermischtes^ Montag 23. Dezember 1907 VezagSyret-, monatlich 7b Ps^ viert el- jährlich M. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen ist nunmehr dem Reichstage zugegangen. Der den Abänderungen, die der Entwurf nach verschiedenen Richtungen in Vorschlag bringt, ist zunächst bemerkenswert, daß aus die Klagen Bezug genommen wird, deren Gegenstand das Lohnbuch vielfach gewesen ist. Es hat, so heißt es im Entwurf, keinen Raum für Vermerke über die Ablieferung her fertiggest ellten Arbeiten und für die Lohnabrechnung. Vorgeschlagen wird eine Umgestaltung dieses Buches in ein Abrechnungsbuch. Weiter ist bemerkenswert, daß der Besuch einer Fortbildungsschule auch für weibliche Handlungsgehilfen und Lehrlinge unter 18 Jahren zur Pflicht gemacht werden soll. Heber biß Auszahlung des Gehaltes, bezüglich des Lohnes sowie der Kündigungsverhältnisse, strebt der Entwurf eine möglichst gleichmäßige Gestaltung der Rechtsverhältnisse der den Handlungsgehilfen einerseits sowie bei den Techni- und Werkmeistern anderseits an. Zur Rege- politische Lageischarr. Der LandesauSschnß des Deutschen Flottenverems für das Grobherzogtum Hessen, der am Samstag in Frankfurt a. M. tagte, hat einstimmig folgenden Beschluß gefaßt: .Der Landesausschutz erkennt vertrauensvoll an, daß das Präsidium bei dec Wahl des geschäftssührenden Vorsitzenden satzungsgemaß verfahren ist, und daß es bei seiner Entschließung nur von dem Bestreben, dem Wohle der Gesamtheit des Flotten- Vereins zu dienen, geleitet war. Der Landesausschuß bedauert die un Verein hervorgetretenen Mißhelligkeiten und hofft, daß es aus der bevorstehenden Hauptversammlung in Kassel gelingt, diese Gegensätze wieder auszugleichen zum Wohle des Flottenvereins und des Vaterlandes/ Gegenüber der Pfälzischen Presse wird der Mtional-Zeitung von Neuem von unterrichteter Seite bestätigt, das der Großherzog Friedrich von Baden, der Herzog-Regent von Braunschweig, Johann Albrecht und der Großherzog von Oldenburg das Verhalten des derzeitigen geschästs- » führenden Ausschusses des Flotten-Vereins in der Tat mißbilligen. Wie man der ,Frkf. Ztg/ aus Schwaben berichtet, hat nun auch der Ehrenpräsident der Ortsgruppe Kirchheim des Deutschen Flottenvereins GrafKarlErnst Fugger das Ehrenpräsidium niedergelegt und der Ortsgruppe feinen Austritt erklärt. Die ganze Ortsgruppe beabsichtigt sich aufzuldsen. * Die neue Novelle zur Gewerbeordnung Glossen zum Kardenpiozetz. Die zweite Auflage ves Hardenprozesses, die sich in diesen Tagen vor unseren Augen abjpielt, nimmt natur- Lemäß das allgemeine Interesse schon wegen des politischen Hintergrundes der Affäre abermals lebhaft m Anspruch. Es ist vielfach in höchst absprechender Weise kriti- !iert worden, daß die Angelegenheit nicht aus dem zivilrechtlichen Wege weiter ausgetragen wurde, sondern daß nach Fällung des jchössengerichtlichen Freispruchs mit einem Mal der Staatsanwalt in die Aktion trat, wahrend man früher eine Verfolgung aus diesem Wege abgelehnt und kein össentliches Juteresse als vorliegend erachtet hatte. Verschiedentlich ist mau sogar soweit gegangen, aus diesem Anlässe von einer Klassenjustiz zu sprechen, indem man ’ jo darstellte, als wenn das Vorgehen des Staatsanwalts nur erfolgt sei, weil man mit dem Ausgange des Zivilprozesses nicht zujrieden war. Diese Angriffe . hatten keinerlei Berechtigung, so ungewöhnlich aucy dav Vorgehen der Justizbehörden erscheinen mag, denn tatsächlich ergab die erste Verhandlung allerlei Momente, ; sie es anaezeigt erscheinen ließen, die Affäre von einem ' anderen Standpunkte aus zu betrachten. Der Gerichtshof -selbst hat sich auch für zuständig erklärt, der Vorhang ist i aber den zweiten Akt aufgegangen und mit Spannung i muß man die weitere Entwicklung dec Dinge verfolgen, „3i ein Vergleich mit ->ent Verlaufe der ersten V-r- Handlung ziemlich nahe liegt. Es läßt sich nicht leugnen, daß der verhaltnisrnatzig iunae Vorsitzende des Schöffengerichts sich ziemlich die Leitung der Verhandlungen^ durch Herrn Garden und dessen Verteidigung aus den Händen hatte nehmen lassen und daß bei Anwesenheit eines umsichtigen und energischen Richters manches peinliche Vorkommnis im Vrozeß sich hätte vermeiden lassem Gerade in diesem Punkte ist der Unterschied zwischen beiden Prozessen em ganz gewaltiger, denn in der Verhandlung vor der straft lammet weih der Vorsitzende bet aller Verbindlich.eit den Angeklagten und dessen. Verteidiger in die ihnen gebührenden Schranken zurück zu verweisen, ohne itgendivie 301 lufeci SonntagT Ein Zwischenfall in der bayerischen Kammer. Mährend der Rede des Zentrumsabgeordneten Freiherm v. Frey berg kam es gelegentlich einer Aeußerung über das bekannte Wort des Reichstagsabgeordneten Dr. Str a fr- mann über den Prinzen Rupprecht zu einem Zwis ch e n - fall. Aus eine darauf bezügliche Anspielung ries der c '1; Dr. Goldschmidt dazwischen: is -vni -men u:w uu» — .„ Da's'ist längst widerlegt!" (Zuruf des soziawenrokatr. äst ein gemeinsames Werk der Brüderlichkeit und Ischen Slügeordneten Dr. Freiherr» v. Haller. „Schwindel. Sem Gießener Anzeiger rerb en im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien, liöttei viermal in bex Woche beigelegt und irvetmal loöwentlich das Vrcisblatt für den Kreis Diebe». Yerxxsprech-An- General-Anzeiger für Gberheffen ü7"Ä7'r^nmmn°r Hotafionsbmd »nd Verlag der vrSHI'schen Unlv.-Vuch- und SttieörudereL B. £Hd>e Had?rtd)tcne Evangelische Gemeinde. Montag den 23. D e z e m b e r: Hcttesdienll. an der Iohauneskirche. Nachmittags 3 Uhr: Weihnachtsfeier für die Kinderkircke h»r Sukasgememde. ____________Psarrassistent Becker. Dienstag den 24. Dezember: \ In der Stadtkirche. Nachmittags 3 Uhr: Weihnachtsfeier für die Kinderkirche der Matthaus- und Markusqemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Pfarrer Schwabe Abends 5 Uhr: Weihnachtsvesper für die Militärgememde. Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Nachmittags 7,4 Uhr: Weihnachtsfeier für die Kinderkircke der Johannesgemeinde. *' Pfarrer Ausfeld. 1. Weihnachtsfeiertag, den 25. Dezember: Kollekte zum Besten der Kteinklnder-Bewahranstatt. (Lotte-; dien st. In der Stadtkirche. Vormittags 972 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. In der JohanueSkirche. Vormittags 97. Uhr: Pfarrer Ausfeld. Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannes- gememde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 5 Uhr: Pfarrassistent Becker. 2. W e i h n a ch t s f e i e r t a g , den 26. Dezember: Kollekte zum Besten der Armen. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 97, Uhr: Pfarrer S ch w a b e. Beichte und veil. Abendmahl für die Matthäus- und Markus gemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 5 Uhr: Liturgischer Gottesdienst. Pfarrer D. Schlosser. In der Iohanneskirche. Vorrnitlags 97, Uhr: Piarrassislent Becker. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Stadlkirche. Anhänge zum Gesangbuch mit Noten sind bei den Kirchen- bienern zu beziehen. Die Gemeindeglieder werden gebeten, davon Gebrauch zu machen, um bte Einführung des Anhangs zu fördern. Katholische Gemeinde. Dienstag den 24. D e z e m b e r : Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Mittwoch den 25. Dezember: Weihuachtsfest. Vormittags von 5 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. » um 5 „ ist die Chrtstmelle, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. v ii 6, 672, 7 und 8 Uhr sind heil. Messen. 97z Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5l/2 Uhr: Festandacht mit Segelt. Donnerstag den 26. Dezember: Fest des hl. Stephanus. Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenhett zur heil. Beichte. o um 7 Uhr: Die erste heil. Niesle, vor und m derselben Austeilung der heil. Kolnlnultion. „ um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. „ um 91/, Uhr: Hochamt. Nachmittags um 5 /, Uhr: Fesi-Andacht mit Segen. und zum Schluß der Erzählung sang der Dtabenchor vai» Wethnachtslieber. Alles drängte daraus nach vorn fr-nn Vorhang von der B-ühtie hatte sich geöffnet unb ein mirrrY liebliches Bild zeigte sich bem Beschauer. Ein Geschnnüfrv- der achtlährtge Arthur unb bie 14 jährige Schwester Iba iih’ am Tisch bei einer einfachen Petroleumlampe unb befrfVn • ft sich mit Weihnachtsarbeiten. Vater unb R^utter sind ousa^I» unb bleiben heute länger aus als sonst, der Küaße äußert r? ungebulbig darüber. Das Schwesterchen beruhigt den mtt der Mahnung, sie sollten sich lieber freuet^ daß bic nuT1 Eltern noch am Leben sind. So wird das vom Lehrer Sckv,'^ em studierte einfache Weihnachtsfestspiel eingeleitet Um \ Brüderchen die Zeit zu vertreiben, liest im Laufe der Hands?,? Ida das Gedicht von Rickert, „Des frcm&n Kindes lÄs^ Christ" vor Dann kommt das Christkind, der Weihnacht auf die Buhne unb auch der Knecht Ruprecht, der dem lK^^paar, besck)crt, fehlte nicht. Die vier Knaben fiihrt^ lhre Rollen lehr gut durch, besonders die MäbchcnpartienZ? fefc gut besetzt. Der gemeinschaftliche Gesang Nacht schloß diesen Teil. Zum Schluß erfolgte die Vertest ä. der Gaben, die aus Aepfeln, Nüssen, Apfelsinen, aus Tas^ tuchern uitb Strümpfen bestanden. Der Knabenchor, der Schuler der beiden Oberklassen la und Ib b?r Volksschule stärkt war stand unter Leitung des Lelwcrs Görlach II. und daß der Gelang ut unserer Volksschule recht gepflegt wird N gesehen von dem trefflichen Zusammenklang der Stimmen t, be,anders die deutliche Aussprache der kleinen Sänger vonls haft aus. Bemerkt sei noch, daß am Knabenhort, der von d-' Stadt Gießen erhalten wird, sieben Lehrer tätig sind und h»; er kürzlich in zwei Abteilungen geteilt wurde, von benen h? eine in ber Stadtknabenschule unb die andere in der Beürkss^.s untergebracht ist. 5 U5,Qluu und Industrie, Giessen, frankfurter Börse, 23. Dezember. 1.15 Uhr. Reichsanleihe . . 92.401 Elektriz. h°b°>' polnisch- Vertreter von Handels-, und Industrie- » Aus bem Militär-Wochcnblaii Biebrich S n netit-nUJ7 Personen bestehendes Komitee behufs Major, aggreg. dem Jnf.-Leib-Regt. Großherzogin (3. Groß^' Aufstellung eines Programms zur Forderung der ein- Hess.) Nr. 117, unter Versetzung in da? Jnf.-Regt. v. Lützow, toerbmi1 nnrf," nnherpU L’ n Zur Teilnahme (1. Rheinh Nr. 25, zum Bataillous.Kommanbeur ernannt. °uch °ndere Natronalttaten de^ Aerches heran- Henrici, Ober», in, Jufaut.-Le>b-Regt. <3. Großh. Hess.) gezogen. Zur Verdrängung der Waren deut- Nr. 117, zun. Komp.-Chef, unter Beförderung zum Haupt- mann, ernannt. Frhr. Gaus Edler Herr zu Putlitz, Lt. im Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, zum Oberleutnant befördert. Frhr. v. Gienanth, Lt. im Garde-Drag.-Regiment (1. Großh. Hess.) Nr. 23, zum Oberleutnant befördert. Hauptmann, Lt. der Res. des Jnst- Regts. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, als Lt. im 2. Hannov. Feldart.-Regiment Nr. 26 angestellt. Ewald, Hauptm. und Komp.-Chef im Jnf.-Leib-Regt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, und am Ende, Hauptm. und Bezirksoffizier beim Landwehrbezirk Solingen, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Jnf.-Leib-Regiments Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, der Abschied bewilligt. 9!oese, Hülssprediger in Groß-Lichterfelde, als Militär-Hülfsgeistlicher der Großh. Hess. (25.) Division in Darmstadt angestellt. Eine neue Polendebatte in Oesterreich. folgte oamit üie Künstyandlung von Hirz. Und wahrlich, In der österreichischen Delegation wendete sich ber noc^ ^"nlckelbar vor dem Feste, obwohl Polenobmann Glombinski am Samstag gegen ' '*"*"«* hTpr preußische Enteignung s Vorlage, die in ganzen Kulturwelt Entrüstung hervorgerufen habe. wu»ir, „ . . a - - „ / . - - --- ----------— würde Preußen zu einem ähnlichen Vorgehen gegen preuß. stellend de^> Künstlers Bruder mit dem Goldhelm (vorzüglich Würger in Oesterreich sagen? Aehrenthal erwiderte dieses Portrat übrigens auch wiedergegeben in dem sofort, zu seinem Bedauern konstatieren zu müssen, daß si^aßen Bodefchen Rembrandtwerke, auf das Kunstfreunde hier ein Gegenstand berührt fei, der mitdemBudget ll^viacht seien). Dann sieht man ein paar schöne in kei ne m Z u s a m m e n h a n g e stehe, und der die Fragen ^l^stsiche Stücke und reizende, aber freilich außerordentlich ber inneren Politik des befreundeten Staates ^uere echte Stockholmer Porzellansächelchen, Läugersche betreffe. Es sei seine Pflicht, die Delegationen darauf auf- ^.^^lboll farbige^ Vasen, Reproduktionen nach Murillo, merksam machen zu müssen, daß dadurch die im Völker- P^ter de Hooch, Frans Hals, Böcklin, Segantini, Walter verkehr üblichen Grundsätze verletzt werden. (Beifall bei ^eorgr re. re. Hoffentlich wird auch nach dem Feste diesem Deutschen.) Hofmann von 'Wellenhof und Pacher protestier- Kstustsalon, der eine Bereicherung für uns Gießener beten gleichfalls gegen die Einmischung. I eiltet, genügender Zuspruch zuteil, so baß die Absicht des * Besitzers, regelmäßig wechselnde Ausstellungen zu veran- Nuhland. stalten, ein lohnendes Unternehmen wird. — Das Geschäft Im Rcichsrat ist Graf Witte energisch f ü r d i e B e i- V'? bäume n ging in der vergangenen Woche recht b e h a l t u n q d e s N ü ch t e r n h c i t s k u r a t o r i u m s io- §Ut' fo ba6 Samstag mittag noch größere Transporte wie des Branntweinmonopols eingetreten Diee r st ä r - sLdigen° zu können" WoT «ls O^erhefse-^fondewn i u n g l er Trunksucht ) c i eine Folge der revo - auch massenhaft sind Bäume aus Kurhessen, besonders aus lutionaren Bewegung. Ohne das Monopol wären den Waldungen hinter Marburg, hierher gebracht worden, die Schenken, deren Uebergang in den Besitz der Krone die Jedenfalls wollen wir darauf Hinweisen, daß der Vorrat revolutionären Ausschreitungen wesentlich vermindert an Weihnachtsbäumen heute sehr bald geräumt sein wird. — haben, nur ein Herd des Aufruhrs. Die Vorlage über die gibt es nur noch anderthalb Hauptgeschäftstage vor Abschaffung des Nüchternheitskuratoriums wurde darauf Bescherabend. Wir wünschen unsern Kaufleuten hierfür einer besonderen Kommission überwiesen. — In Kiew ft^^ €tn Gefchäftz Häuptling des konstitutionellen Regimes. Der Schah empfing gestern morgen die Vertreter Rußlands und Englands, denen er die feierliche Bersicheruna gab, daß er I ** ___r x , rt< „ f cn^ f innbm' Vsts " Dersassu» g ab z u s ch a f - Herzog haben bem Landrentmeister Karl Gär tnc r zn sijar- fen, lindern bestrebt fein werde, em verfastungsmaßiges lottenburg die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen Regiment zu fuhren. des ihm von dem Großherzog von Mecklenburg-Schwerin Nach einer Meldung aus Teheran will der deutsche verliehenen Verdienstkreuzes der Wendischen Krone in Gold Gesandte zwischen Royalisten und N a t i o n a - erteilt. — Der Kaiser hat dem Leutnant Prinzen Viktor zu li sten intervenieren, um den Frieden wieder herzustellen. Schönberg im 1. Garde-Regiment z. F., kom- Die deutsche Regierung soll die Bereitwilligkeit aus- Kandiert zur Botschaft in Wien, die Genehmigung zur An- gesprocheu haben, als Vermittler zu wirken. .Die Lage ^ischvn P^nhnfs ^.itterfreu^ed ^'öniglid) ^e^^ iff ("nrrff iinhprnnSrr^ I -LUupoiD5,jjroen5 erteilt. ♦ I .. ** In den Ruhestand versetzt wurde der Bahn- Tas Protokoll bet internationalen Zuckerkonferett, Johs^MÜHe'r Eisenbahngemeinschaft besagt, daß Rußland ber Konvention i o n 19 0 2 h , K zu stimmte. Eine Kommission soll feftstellen, ob Rußland die < < ! t p s l i ch t v e r s r ch e r u n g. Der Vorstand der ersten drei Artikel ber Protokolle zur Anwendung bringt. Ruß- ^no- und foritwirtschaftlichen Berufsgenojsenschaft für das land soll verhindern, daß der nach Finnland ausgeführte Großherzogtum Sg-effen läßt soeben bekanntgeben, daß die Zucker eine andere Bestimmung erhält, ohiie in das Exportations- Satzungen der neu errichteten Haftpflichtversicherunasanstalt Ä.Ä&M »’S toncbiMen Lte'sotl' Ä taÄffia Ä“”’ %ilnc*ne™ werden. Die Delegierten Englands erklärten, dem Zuckerprotokoll der G-meinderechner alsbald zugestellt. beistiminen zu wollen, vorausgesetzt, daß Rußlaiid der Konvention • ^-o-itritt ju der gemeinnützigen Anstalt wird alten Landbeitritt. Die Zustimmung Englands schließt jedoch keine Zu- totr^cn tn tvrcm eigenen Interesse hiermit nochmals drin- stinrmung zu denjenigen Bestimmungen ein, bie barauf abzielen 9eno empfohlen. ben runuclicn Zuckcnmpmt en,-,uschEk-!n._________________' ** Vortragskurs für praktische Laud- Ans S.aot U11Ö »ditö ™irte' Die Landwirtschaftskammer beabsichtigt in der TieftT. lqn7 3°" dom 5. bis 8. Februar ttachsten Jahres in Darm- _ 231 ® 5‘ 19071 stadt etnen viertägigen Bortragskurs zu veranstalten. , . , ®er "0O,bette Sonntag. " Weihnachtsfeier im Knabenhorb Am Freüag der sonstige Hauptgefchaftstag vor dem Weihnachtsfeste, hat abenb fanden sich bie 115 Schüler der Volksschule, die im der Geschäftswelt unserer Stadt nicht entfernt gehalten, ^o-benhort Aufnahme gefunden haben, in der Turnhalle ber was sie von ihm erwartet hatte. Zwar hatte das milde stadtknabenschule an ber Norb-Anlage ein. Zahlreich waren trockene Wetter die Landbevölkerung wieder recht zahlreich ..........~ ‘ Mir Stadt geführt, und in den Straßen schien zeitweilig die reinste Jagd nach dem Glücke stattzufinden; aber zu einem rechten Weihnachtsgeschäft gehören doch einige Grad Kälte, die den Bedarf nach gewissen Artikeln Hervorrufen, auf die sich die Handelswelt eingerichtet hat, die nun aber infolge des linden Wetters nicht verkauft werden. In Lederwaren, Spielwaren ic. sowie in einzelnen Geschäften der BeNeidungsbranche zeigte sich auch gestern ein zeitweilig sehr reger Verkehr, doch wurde fast allgemein darüber geklagt, daß nur Waren gekauft wurden, die keine rechten Beträge ergeben, billige Artikel, an denen nur ein kMpper Verdienst bleibt. Im allgemeinen Hal die abge- 92.40 | Elektriz. Lahmeyer . 82.45 r ’ • ' • • 4% Uesterr. Goldrente. 476 % Uesterr. bilberrente 4><» Ungar. Goldrente . , 4% Italien. Rente . . . 3-L Portugiesen iSerie 1 3% Portugiesen r. Hl 4>$70 russ.titaatsanl. 19Oo 4>4V/O japau. titaatsanleihe 4>6 Gonv.Türken luob Türkenlose...... 1% Griech. Hlonopol-Aul. . äussere Argentinier . o°/0 Mexikaner .... 4>su/o Chinesen, . . . . Aktien: Bochum Guss...... Buderus E. W..... Tendenz: ruhig. (unter Zwei Plätze Joh. Weinandt Ww. u. Kinder 09593 Gießen, den 23. Dezember 1907. j L. Schüfiler. 7800] 7796 [n23/u Der Vorstand. 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