Samstag 21. Dezember 1907 157. Jahrgang Fünftes Blatt §rr. 300 Gießener Anzeiger ßttlchetnl tüglich mit HuSnabme btl Sonntags. General-Anzeiger für Gderheffen Dl« „Giefoener $amtllenb!ätter* werden dem #11n8etflere viermal wöchentlich beigeleqt, das „Kreisbiat! fftt de« Kreis Gießen" groetmal D« ^heistlche Landwirf' erscheint •umailtd) einmal. gtotattonSbrucf and »erlag btt Brüh lachen UnwersitätS - Bnch- and etttnOrudetri 9L Sange, Airtzen. Redaktion. E^vedttton and üruderti: ®d>ul* stratze - Expedition and »erlag Ml &L Stimftton e^l 12 ieL-8U>u Anzeiger«le^en. PermtMtes, werfen. Siegener Chaussee und ihr Ersatz durch eine Ueberjührung in Aussicht genommen. des EmPsangSgebäudes an^ulegen, wodurch für den Reisern ben von der Stadt her ein schienensreier Zugang ge- zufuhren. (gemeinsame Bepflanzung der neuen breiten Gewann- und Grenzwege ist zu empfehlen. Die Bäume sollen mindestens 3 Meter vom Wege und 4 Meter von her Nachbarsgrenze entfernt bleiben. Die gegenseitige Entfernung soll wenigstens 10 Meter betragen, da dann der llnternutzen am wenigsten gefährdet wird. Nur wenige Sorten sollen gepflanzt werden, wobei die in der Gemarkung vorhandenen reichtragenden Sorten zu berücksichtigen sind, wenn ihre Früchte gute Handelsware sind. Gemeinsamer Bezug von jungen kräftigen Bäumchen ist zu empfehlen. Diese sollen möglichst von einem Mann an die richtige Stelle in richtiger Sorte richtig gepflanzt iwerden. Wir müssen Sorten bauen, kein Obst. Die jungen Bäumchen müssen in den ersten 4—5 Jahren der Kronenbildung wegen, beschnitten werden, was am besten von einer sachverständigen Hand auszuführen ist. Reicher Beifall lohnte die anregenden, lehrreichen Ausführungen. Zum Schluß wurden unter die anwesenden Mitglieder des oberhessischen Obstbauvereins einige Bäumchen ver- I [oft und sieben Neuanmeldungen entgegengenommen. Am Aus S.ue des Umtauschens ist heute schon zu einer richtigen Urrsitte geworden. Nach Weihnachten erscheinen in den Geschäften jtatt Muferinnen säst nur Umtausä>erinnen, uno jeder Angestellte im Geschäft 'eufzt darüber, denn gewöhnlich sind Die Umtauscherinnen viel schwerer zu befriedigen, als die Käuferinnen. Selbst- verständlich erweist sich der Umtausch bei manchen Ge- chenken als nötig, wenn z. B. eine Dame eine Bluse erhalt, die Wei stummem zu klein ist, oder ein Herr Kragen, die >rei stummem zu weit sind, so müssen die Gegenstände natürlich umgetauscht werden. Es gibt aber Menschen, die keine Freude an einem Geschenk haben, wenn es nicht umgetauscht ist, die z. B. gleich am Weihnachtsabend Der- künden: „Dafür will ich lieber dies und das, dies tausche ich um, dies natürlich auch!" Das ist einfach eure Gcfühls- ungezogenheit. Wer etlvas schenkt, will andern eine Freude bereiten; er erntet statt Dank aber nur Aerger, wenn er sieht, daß sein Geschenk nur auf den möglichen Umtausch hin beachtet wird. Biele Ehefrauen z. B. klagen darüber, daß ihr Mann über das Schenken zu Weihnachten stöhnt, in den ersten Ehejahren machte es ihm aber vielleicht Freude, die ihm nur die leidige Umtauschsucht der Lieben Gattin vergällte, und bei jedem Einkauf denkt er seufzend: „Es wird ja doch umgetauscht." Wie bitter für einen Geber, wenn er auf die zögernde Frage, die sv gern freudige Antwort heischte, „gejaUt es dir denn auch'.^ das SSort hören muß: „Ja, ja, es ist sehr hübsch, aber weißt du, ich könnte gerade dieses und jenes gebrauchen, ich werde es später umtauschen." Es gibt Menschen, die nie praktischer sind, als beim Empfang Der Weihnachtsgaben, die alles anders gemacht hätten, natürlich besser, und die sich selbst recht kräftig ärgern, wenn die Geschenke, die sie geben, auch umaetauscht werden. Wirklich, die leidige Umtauschsuchr hat" schon manche Festfreude verdorben — darum fort Das ideale Moment, sich 'wenigstens cm der Jahreswende Lei Freunden unb Bekannten, derer man im Hasten und Treiben des Lebens im Verlaufe des Jahres nicht gedenken konnte, und -sei es auch nur durch eine Karte, in Erinnerung zu bringen, ist -ri'ckt gering anzuschlagen. Die Firmen des Papierfack)es, die -Lavier-, Buch- und Kunsthändler, die Buch- und Stemdrucker, Hc Papier- und Briefumschlagfabriken haben jedoch iwch em -weiteres und zwar ein wichtigeres materielles Interesse daran, die Einfülwung der sogenannten Ablösung zu verhindern Die Vereinigungen und einzelnen Personen, die für die Emsührung Hllv _ ,—-----------o— bex Ablösung eingetreten sind, stehen meistens denr praktischen foI ben borgen wurde eine Obstbaumspritze der 3ÄS. SÄ Uä- Firma G-br. 5-older, Metzingen, in Tätigkeit v°rg-Mrt digung sie der die kunstfördernden Industrie und vielen Saufend Uub praktische Unterlveifungen an Obstbaumen erteilt, den mit der Anfertigung und dem Vertrieb von Neujahrskarten Krofdorf, 19. Dez. Unter der Leitung des Herrn Mihnachtsgeschenken, Kranzspenden und ähnlichen Gebräuchen, die Neben der theoretijchen Kenntnis wurden ganz besonder^ manches Mal kleine Belästigungen int Gefolge haben, borge- praktische Unterweisungen vorgenommen. Die Witterung schlagen werden. Welchen nachteiligen Einfluß derartige Reue- ... fcfctere außerordentlich günstig. Wenn irgendwo, bar' In heutiger Zeit, wo der Erwerb für den Einzelnen immerI noch viel in der Obstbaumzucht geschehen. Jetzt scheutt schwieäger wird, sollte man immer mehr daraus bedacht sein, au^ bafür der geeignete Zeitpunkt gekommen, zumal die Handel und Industrie zu unterstützen, als sw zu untergraben. , Durchführung kommt. Private und kLchE teÄ iemrinbe haben noch so manches Plätzchen, wo Pslan- kraft der Bürgerschaft und vorzugsweise die GewerbetreibendenI Zungen angelegt werden könnten. ~etber war der Kursus stellt. I _ . a . nur von 12 Teilnehmern besucht, ein Beweis, daß man ** Der Personalb estand d er Landes-Unr- Obstbaumzucht noch nicht das nötige Interesse ent- versität für das Winters eine ter 1906/07 ist in der ge- J , wohnten Form erschienen und für 20 Pfg. vom Sekretariat gegen o^l quaverkebr auf dem MckM^s^tl^e^Dozent"n ^nnd ^Stncwnwn^'nebst^ Woh- Bahnhof setzt'sich bei starkem Verkehr zusammen ans tag- sr I lief) 19 Schnell, und Personenzügen, 3 gemischten Zugen und -- Inheiden, 19. Dez. Am 18. d. M. hielt Obstbaw- 44 Güter-, Eilgüter-, Bedarfszu^en auf der ^trecre Deutz- te^nitcr Wießner, Friedberg, hier einen äußerst inier- Gießen, aus 21 Schnell- und Personenzugen, 4 gemischten effanten Bortraq über „O b stb a u nach der Feld- Zügen und 31 Guter- der strecke Koblenz- b er einiaunq>/ Da in unserer Gemarkung die Feld- Gießen und aus 13 gemischten Sagen und - Rangierungen IXiauna aeiabe beendet ist, übte das Thema eine bed auf der Strecke Lollar-Wetzlar. Mit emer weiteren Ver- bi.rmnig g g * rahlreiche Besuch der Ber- mehrung der Züge muß gerechnet werden. Hierfür reichen etwa fotzendes die' vorhandenen Anlagen des Bahnhofs nicht mehr ans, aus: Zunächst ist in den destchenden Baumanlagen Vruste- so daß sowohl xm Personen- al» auch im Güterverkehr ' ,u t)Qrtcn Ee alten, abgelebten Baumruinen I llebelstände hervorgetreten sind, auf deren Beseitigung Een " heraus Die gutem ^lten Bestände sind durch Bedacht genommen werden mußte. Dre Mängel des bösere Meae gute Bodenbearbeitung und rerchliche sonenverkehrs bestehen u. a. rn ungurerchenden Bahn ^una zu größerer Fruchtbarkeit zu bringen. Alle ge- steiganlagen,, die nicht )ch^m,rer zugänglich >md und künden aber unsruchrbareri Bäume sind mit wenigen, | in der ungünstigen Lage de- Empfangsgebaudes zwischen ..r ". mnenben üandelsobstsorten umzuveredeln. Die da-! der Deutz-Meßener und der ^.ahnbahn, die zur llvlge hat, L nE^henden^e^nlaligen Ausgaben verzinsen sich reich-1 daß alle Reifenden aus dem Wege vomund zum t«elände auf dem seither Zahrzehntetang Aepfel- Hof stark benützte Hauptglerfe m «chrenenhohe überschreiten L LLme gesLderk Md neu mit Zweien, Kir- müssen. Es ist daher ein Umbau des Stattonsgdbaudes scheu oder den sehr rentablen Mirabellen anzupslanzen. geplant, die gefamten BalMmganlagen auf der No^dMe Gedeihlicher Zutunftsobstbau ist nur aus frischem Gelände । Kmvsana»aebaudes amiuleaen. wodurch tut den JtetM= Ä?' Dazu? Illcht^mmer "bei "best^B°d?^°t^I schaffen wird. Im Zusammenhang mit der Veränderung der ‘ mie unsere oberhessischen Gemeiudeobstanlagen be- Gleisanlagen ist die Beseitigung der Planub er gange d°^r wAm M ta Sl einet Gemarkung und ihr Erkalt durch eene U-bertuhrung neue Obstanlagen möglichst in geschlossenen Bestandcuaus- liittöeriitats.nad?vicl>tcn. — Aus R o ft o ck wird uns geschrieben: Tie Leitung der am Hygienischen Jnstuut der Uuweiftlät neu errichteten Ab- teiluiiß zur Eriorschung von Ti^rkcantheiren wurde dem Bezirkstierarzt Georq H illbruno udertraiteu. mit ihr. * Die Reinlichkeit des S ch w immbadeb ass ins. Die gesetzliche Vorschrftt, b;i'B in öffentlichen Schwimmbassins das Wasser von Zeit zu Zeit erneuert werden muß, ist natürlich nur mit ^-reuben zu begrüßen. So haben wir es wiederholt erleben müssen, daß Jnfektionslrantheiten durch das Badewasser übertragen wurden, und namentlich handelt es sich dabei um die sogenannte ägypti'che Augenkrant'heit oder Körnerkrantheit (Trachom). Auf diese ganze ’ joniiigt bnqrtfdicn Sitte in Vi und Vr Flaschen, Syphon und Gebinden. Prompte Bedienung. Zg~ Jedes Quantum wird tret ins ^)aus geliefert, von Mk. 6.50 an c30/, bis Mk. 55.- /u modern gebeizt und gepolstert. Aparte Neuheiten Kinderstühle^ und Tischchen Allen Rauchern empfehle mein reichhaltiges Lager in Zigarren U. Zigaretten. Gebe von heule ab: 17640 10 St. Zigarren ä 5 Pfg. zu 45 Pfg- 10 „ // ft 6 n n 5o „ 10 ff ff ff * n » 65 ft 10 ff ft „ « /, rt <0 ft 10 tf ft tt 10 „ ft 95 ff Job. Morneck, iföwenaaffe 30. TH. BRUCK ll.nuiuuiuiu.uvu. V Werktagen oO w. 7756 Knöpfe Aug.Waag eltestes u. grösstes Möbel 100 Zimmereinrichtunge 10 Schaufenster 7766 Für die ZBML Pfd. 15 Pfg. 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Kasse-Telefon Nr. 2089 ttldbetaf Äffl* mit Ausnahme des Sonntag*. ®le LamiUendlStter" werden dem Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das ^Mreisblett ffir den «reis Liehen" zweimal wöchentlich. Der „Hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Der Ausschuß beantragt: 1. die Zustimmung zu erteilen zur Erbauung des Konzertsaales nach dem vorliegenden Entwurf mit einem Gesamtkostenauswand von 493 500 Mark, einschließlich der Ausmöblierung, wobei der.für letztgenannten Zweck in Kapitel 8 des Hauptvoranschlags 1907 bewilligte Teilbetrag unverwendet zu bleiben hat; 2. sich damit einverstanden zu erklären, daß der außer dem bereits verfügbaren Betrag von 298 000 Mk. weiter erforderliche Teil des vorgenannten Bedarfs mit 195 500 Mk. im Wege des Staatskredits wie die übrigen durch Anleihe auszubringenden Beträge des 1908 er Hauptvoranschlags flüssig gemacht wird. MetcorotogLjlhe Beovachrungeu der Station Gießen. Entwurf. Dazu kommt, daß infolge dieser Vergrößerung )ie Haupttreppe erweitert, massive Nottreppen, die von den ^Emporen unmittelbar nach außen führen, vorgesehen werden mußten, und ausgedehntere Garderobe- räume und Aborte erforderlich geworden sind. Die Baukosten dafür würden 453 500 Mk. und 40 000 Mark für die Ausmöbelierung des Saales, der Garderobe und Nebenräume, sonach in Summa 493 500 Mk. betragen. Von dieser Gesamtbausumme gehen laut Aufstellung der Negierung in der Vorlage 298000 Mk., die schon früher in einzelnen Posten bewilligt wurden, ab, so daß noch 195 500 Mk. zu bewilligen sind. Die Regierung wünscht die Bewilligung dieser Summe schon jetzt, vor der Erledigung des Hauptvoranschlags für 1908, um ungestört weiter arbeiten lassen zu können, was Interesse des Bades zugestanden werden muß. Die nach- sind Sonntag:, den 22. Dez. von stehenden HväML 12 Uhr mittag* bis 12 Uhr nachts nur für dringende Fade sicher anzutretfen. ön/i3 Dr. Geyer, Selterswcg 64. — Dr. Klean, Ost-Anlage 37. l>r. Zinsser, Goethestrasse 10. Wetzlar — Marburg Ruhr — München. Ile gntw.cftciuiifl von Auö AtauytlM. Der von Abg. Ulrich erstattete Bericht des 1. Ausschusses der 2. Kammer ick) er die Regierungsvorlage, betr. SZad^Nauheim: hier die Konzerthalle aus der Terrasse, ßtht ein anschauliches Bild der Entwicklung des Bades jeit der Ausstellung des Bauprogramms für die Umgestaltung des Bades und besagt in der Hauptsache: Der Fortgang der großen Bauarbeiten in Bad-Manheim bringt, wie dies in der Natur der Sache liegt, unvermeid- Iid)c Aenderungen des ursprünglichen Bauprogrammes mit sH, deren Notwendigkeit nicht bestritten werden kann. Zu bie[en unvermeidlichen Aenderungen gehören auch die, die ui der Vorlage unterbreitet werden. Ursprünglich war eine Konzerthalle in Aussicht genommen, worin bei kühlen Tagen und bei ungünstiger Witterung die Kurkonzerte stattfinden könnten, in einer Größe von 613 Quadratmeter mit 726 Sitzplätzen. Die Kosten für diese Anlagen stellten sich aus 186 000 Mk. Die tatsächliche Entwickelung des Bades hat die ursprünglich vorgesehenen Größenverhültnisse vollständig überholt. Dies zeigt die nachfolgende Tabelle über Bad-Nauheim. Danach stellt sich die Entwickelung: Rotationsdruck und ®erlog der DrkihNche» UnwersttätS - Buch- und Stemdruckeret. R. Lange, Gietzen. Redaktion, Expedition und Druckerei? Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: e« 61. Redaktion.112. TeU-Adr^AnzeigerGießen. Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Aue- etattung. stilrein und preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei. Schulstr. 7 Niederlassungen in Frankfurt a. Main — Berlin — Wiesbaden — Nürnberg — Fürth — Höchst a. Main — Offenbach a. Main. Kommanditen: Baden-Baden — Essen a. Erledigung sämtlicher in das Bankfach einschlagenden Geschäfte. Eröffnung laufender Rechnungen mit und ohne Kreditgewährung zu den kulantesten Provisionsfreie Checkrechnungen. Beleihung von Wertpapieren. Trassierungen, Cheks, Anweisungen und Kreditbriefe auf alle grösseren Plätze des In- Auszahlungen an allen grösseren Plätzen des In- und Auslftodes. Wechsel-Discont und Devisenverkehr. Ausgedehnter Incasso-Verkehr. Entgegennahme verzinslicher Bareinlagen je nach Kündigungsfrist mit entsprechender Verzinsung sowie Spareinlagen bei vierteljähriger Kündigung mit 4 % Verzinsung. An- und Verkauf von Wertpapieren an allen deutschen und ausländischen Börsenplätzen. Einwechslung von Kupons, Sorten und ausländischem Papiergeld. Auskunftserteilung und Verlosungskontrolle über Wertpapiere gratis. Annahme von offenen und geschlossenen Depots. Vermietungen von Sates in unseren mit aiien Errungenschaften der Bauzeit ausgestatteten Stahlkammern. Sechstes Blatt 157. Jahrgang Samstag 21. Dezember 1907 Neheim Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen LllSjlltz su6 ütn sisvsrssiulsrkkiflera der »lein bttPv. Aufgebote. Der 14. August Friedrich Wilhelm Anclam, Knecht m heuchel-- beim, mit Margarete Brück dahier. - 18. Johannes Seift, Kaufmann in Hersfeld, mit Emilie Bruchhäuser dahier. — Friedrich Feddeler, Kutscher dahier, mit Maria Zimmer in Biünmen.— 19. Eisemann, gen. Adols Bar, Kaufmann dahier, nut Roschen Bär in Hamm a. d. Sieg. - Johannes Schneldmuller V., -L.ag- löhner in Steinberg, mit Helene Kraus, geb. Erb, dahier. Eheschließungen. Dez. 17. August Schmidt, Taglöhner, mit Christiane Weitzel, beide dahier. — 19. Wilhelm Hörng, Steuerkomniissariatsgehilse, mit Anna Feldhaus, beide dahier. Geborene. Dez. 9. Dem Schneider Friedrich Bosold eine Tochter, Jnna Katharina Emilie. — Dem Organisten Anton Wickert eine Tochter, Alarm. — 12. Dem Schneidermeister Johannes Kern eine rochier, 1 Anna Kätha. — Dem Sergeaiuen und Bataillonsschreiber Ravi | östernna Friedrich Wilhelm Builow em Sohn, Karl Willi. — 14. Dem 0 0 HaL Oberbahnassistenten Heinrich Gilbert Schmidt eine Tochter, Marie Gertrude Elisabeth. - 15. Dem Schmied Karl Parr eine Tochter, Marie Emilie Emma. — 16. Dem Schneider Karl August Göbel em Sohn. — Dem Schreiner Wilhelm Ommert ein Sohn, Adolf Heinrich Karl. — 17. Dem Gerichtsschreiber-Aspiranten Ludwig Steller eine Tochter, Gertrud. Gestorbene. Dez. 13. Kurt Zehner, 3 Wochen alt, Lindengasse 18. — Marie Otto, geb. Petri, 76 Jahre alt, Bahnhosstr. 49. — Friedrich Georg Fenner, 1 Jahr alt, Schützenstr. 6. — Ernst Gerhards, 2 Jahre alt, Wetzsteinstr. 38. — Joh.annette Balser, 2 Jahre alt, Wetzltem- nah'e 32. — 14. Marie Konrad, 2 Jahre alt, Rittorgasse 8. — Ludwig Schmidt, 11 Monate alt, Neustadt 19. — Adam Kirchner, Kellner 26 Jahre alt, Neuenweg o. — 16. Marie Euler, geb. vaubach, 55 Jahre all, Steinstr. 13 — 18. Moses Lion, Privatier, 90 Jahre all, West-Aulage 29. - Konrad Geitz, Buchbmder, 28 Jahre all, Mittelweg 16. — Frieda Katharine Mettler, 2 Jahre alt Bahnhofstr. 56. — 19. Jo Halmes Weinandt, Bahnarbeiter, 56'Jahre alt, Frank'urter Str. 167. — 20. Hans Otto Oswald, 4 Jahre alt, Kaplaueigasse 5., Lahr Anzahl der Badegäste Anzahl der abgegebenen Bäder (einschließl. Konitzkystift) Abstthrung an den Erneuer- ungslonds aus laufenden Uederschüssen Mk. | Pf. Stand des Erneuer- ungä'onds nach Bestreitung der Zinsen f. d.Bad°Nauheimer Schuld amEnde des betr. Etalsjahres 1903 1904 1905 1906 L9O7 rvoll k°sth MH 1750 Sitz, amte «aus Platz 24 340 24 102 26 197 27 911 29 600 Ls wäre te man t alten. Die Reg eren Fläc Qm. tr üätze au r den Ci den W e gesteig! 348 491 345 982 372 462 389 749 ca. 404 300 jteruad) eine cotzdem an teruttg schlö he des Saa ts Auge zu s 702 im arporen, 126 telemporen, irt werden t • 6 309 297 958 190 h86 283 769 305 209 ca. 300 000 unverantwv den früheren tgt deshaä) les von 613 fassen, wod Hauptsaal, auf den Se im ganzen vürde, gegen .31 67 16 14 25 rtli G vc Qr urc L72 itet al 72 • Bestand des alten Kitrfonds 304 267.90 494 672.14 766 883.39 1 046 050.46 1 182 633.46 (mutmaßlich). che Kurzsichtigkeit, rößenverhältnissen r, gegenüber der n. eine solche von h die Anzahl der im Vorsaal, 208 remporen und 247 so auf 1455 Sitz- Z nach dem ersten Dezember 1907 Barometer aui 0° reduziert Temperatiir der Lust Absolute Feuchtigkeit Vielative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke ® eitet 20. 20 2“ 9" 749,9 749,5 8,8 4,5 7ch 6,1 89 97 SW sw 2 2 Bew. Himmel Leichter Nebel 21. 7U 748,5 3,9 5,6 92 8 4 Bed. Himmel Höchste - Niedrigst Kemper e , »tur ar tt 19 19 —20. .—20. ^Dezem )er = 4- 8,9 • C. 4- 4,1 e C. Akten- und Notenschränke Amerikanische Schreibtische Papier-Ausstattungen in allen Preislagen Akten- und Dokumentenmappen Feine Lederwaren 7464 1. 7625 Los 2. 7739 Telephon 612. Neuen Baue 7. I. V.: Wallet. B21/i= Christbanmkonfekt! 100 g Butter und 200 g Zucker rührt man fügt 2 Eier und 4—6 Esslöffel Milch hinzu. man mit 1 Päckchen l>r. Öetker’s Antwerpen’ nach Bahnhofstraße 59. D29/, H. Klippstein in Langsdorf. tt- uni k!w!»Ä eingeladen. 7762 Tages-Ordnung: Der Vorstand. 7513 hv’^p Rechnuugsablage; Vorslandswahl; Verschiedenes. Unter jeden Tannenbanni Hochbehälter von 100 cbm Nntzinhalt in Stampfbeton; Nöhrengräben, 2300 m Rohrleitungen mit gußeisernen Muffcnröhren 100 und 80 mm l. W., 110 Hausanschlüsse mit Riannesmannröhren, 29 Normal-Unterflurhydranten 2C. Samos 85 Pfg. 5, r 5 S L £ V s o «2 zn l-r Äi C3 3 8 s 2VZ. 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Es können nur Angebote auf Vordrucken ohne Textänderungen und Zusätze Berücksichtigung finden. Eröffnung in Gegenwart der Bieter. Freie Auswahl bleibt ausdrücklich vorbehalten. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 20. Dezember 1907. Grotzh. Kulturinspektron Gienen. Kotillcnorden, -Touren, Knallbonbons Tafelschmuck, Heitorkeits- u. LArmartikel, karnev. Kopfbedeckungen, Saaldekorationen und KostUme, Salontheatern. Requisiten. Theaterliteratur u muslk. Humorlstika, Vereinsfahnen, Vereinsartikel, Theater- bühnen. Ulustr.Katalog 183 pro 1908gratis u. franko. Bernhard Richter, Köln a. Rhein. _________Fabrik gearrtlndet 1869. August H’röil Sohlen X von den besten Zechen Nußkohlen, Anthracit, la rhein. und oberhess. Briketts, Backpulver ä 10 Pfg. und verarbeitet alles auf einem Backbrette zu einem feinen Teige. Von diesem nimmt man soviel, als man zu einer Brezel gebraucht, formt diese, bestreicht mit Ei und backt schön gelb. Aufbewahren im Blechkasten. 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Für die mit der Sparkasse verbundene Psenuigsparkasse sind Verkaufsstellen in Gießen eingerichtet bei den Herren: Karl Eichmann, Ederstraße 1, Julius Hoos, Bahnhofstraße 41, Wilhelm Klee, Marktplatz 2, Adolf Lenhardt Nachfolger, Klmikstraße 22, Christoph Bieker, Neustadt 55, Wilhelm Möser, Seltersweg 63 und bei Frau Ottmar Köhler Witwe, Lindenplatz 5. Außerdem bestehen in den meisten Landgemeinden unseres Bezirks Sammelstellen. — Die Heimsparbüchsen, welche an dem dafür eingerichteten Schalter zur Ausgabe gelangen, eignen sich ganz besonders zu Weihnachtsgeschenken. — Durch Einführung des Scheck- und Ueberweisungs- verkehrs, werden unseren Einlegern wesentliche Vorteile geboten. Die Ausgabe von Scheckbüchern erfolgt an jedem Werktage während der Geschäftsstunden von vormittags 8 bis 1 Uhr und von nachmittags 3 bis 41/, Uhr unter den festgesetzten Bedingungen, die am Schalter zu haben sind Daselbst wird auch Auskunft gegeben über die Vermietung von Schrankfächern (Safes) für geschlossene Depots. Unsere Kasse fördert satzungsgemäß wohltätige und gemeinnützige Zwecke; sie bewilligt alljährlich an Dienstboten und Sparer Prämien und hat seit ihrem Bestehen weit über 400 000 Mk. auf solche Weise aus ihren Ueber- empstehlt in größter Auswahl J. Häuser, taiiamüimg. Neustadt 56. Telephon 76. Kohlenkasten Ofenvorsetzer August Kröll, nur Seltersweg 12 Haaruhrtetten! in hochmoderner Ausfuhr., m.Email.- Photo- gravhie, Puppen- ve rücken von den eigenen Haaren, zu Weihnachtsgeschenken md billigst tzüpse von m weißen und grauen Haaren. Damen- Kopfwaschen 1,00 Mk. 7286 Heinrich Tichy Friseur u. Perückenmachermcislcr Selterswei, 43. 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Kerhijiij hi WHerleilmBlirbeilei Für die Gemeinde Rainrod, Kreis Schotten, sollen folgende Wa ss erleitungsarbeiten nebst Lieferungen, Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, den 23. Dezember 1907, vormittags 9Vs Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in den Distrikten Hcgbolz und Sandberg versteigert: 539 Fichtercherbstangen mit 5546 Je stur 13 Rmtr. Eichen-Änüvpelholz, 23/5 „ Naoel-Stockholz, 2750 Wellen Eichen-Reißig, 5050 „ Nadel-Reihig. Die Zusammerckunst ist aus der Straße nach Grunberg an der Abzweigung der Kreisstraße nach Rödgen. B13/n Gießen, den 17. Dezembc - 1907. Großh, Bürgermeisterei Gießen. I. B.Ke Her. Amerik. Patentanwalt Hohen®.-Str. 43. Tel. 3186 chliltschuhe L ' '___________________________________ ' ■■ . Nrudvieh Mssecuranz. • Die Dlitg-lieder werden zu der am 28. Dezember l. 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