Berechtigte Magen eines deutschen Touristen. im Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion.S-^IIZ. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Wen sich aber gegen 1000 Irredentisten (sämtlich Städter) ein-1 verlangte strenge Untersuchung und Bestrafung der Schuldigen, gefunden und nun begann aber eine wahre Orgie der Bruta- Die Untersuchung wurde bereits eingeleitet. In Erwiderung der ,J*nter Völlenlärm wurden die Deutschen mit allen irredcntistischen Demonstration wurden nachts in Innsbruck ei- Ter „Köln. Ztg." schreibt ein deutscher Tourist: Das Franzosentum in der deutschen Schweiz hat mir ... vorigen Jahre . die Schweiz geradezu verleidet. Es begann schon beim Eingang in die Schweiz am Rheinfall und begleitete miü) als unzertrennlicher Begleiter, bis ich in Basel d.e Schwei; wieder verließ. Ich habe mir vorgenommen, die Schweiz eine Zeitlang Deut?che- Reich. Arcona, 30. Juli. Der Kaiser fuhr heute Vormittag 10 Uhr auf dem „Sleipner" mit den Herren des Gefolges an Land und machte einen mehrstündigen Spaziergang nach Cap Kullernab. Die Rückkehr an Bord erfolgte um 1 Uhr, worauf die Reise nach Saßnitz fortgesetzt wurde. Am Nachmittag nahm der Kaiser die Vorträge des Chefs deS Militärkabinetts und des Vertreters des Chefs des Marinekabinetts entgegen. S a ß n i tz, 30. Juli. Die ^Hohenzollern" mit dem Kaiser an Bord traf heute Abend vor Saßnitz ein. Berlin, 31. Juli. Die Ankunft de§ Kaisers vor Swine münde wird heute erwartet. Der Chef des Admiralstabes dec Marine, Admiral Büchsel, unterbricht seinen Sommerurlaub, um sich nach Swinemünde zur Einschiffung bei der Hochseeflotte zu begeben und der Kaiser- Zusammenkunft beizuwohnen. — Der japanische Botschafter am Berliner Hose, Graf Pnouy will, so wird der Berl. Morgenpost aus Berliner japanischen Kreisen mitgeteilt, Ende September die Reichshauptstadt verlassen, um nach Japan zurückzukehren, wo er in den Rat der Genro, der älteren Staatsmänner eintreten wird. Als sein Nachfolger ist Graf Aoki, der jetzige Botschafter Japans in Washington designiert. — Die Gerüchte, die eine hiesige Zeitung bezüglich der Einbringung eines Postsparkalsengesetzes verbreitet, sind hinfällig. Es ist bis jetzt nicht beabsichtigt, einen entsprechenden Entwurf dem Parlament vorzulegen. — Die .Deutsche Tageszeitung- regt für den 30. Juli 1908, den zehnten Todestag Bismarcks, eine allgemeine deutsche Gedenkfeier an, die kein offizielles Gepräge tragen, sondern eine Volksfeier sein soll. Frankfurt a. M., 30. Juli. Die am Mittwoch zur Ausgabe gelangende Schrift .Das freie Wort'' veröffentlicht einen von Professor Schell am 25. März 1899 an Tr. Ernst Hauviller gerichteten Brief, der zum ersten Male den genauen Text der Unterwerfungsformel enthält. Er lautet in der Ucbersetzung: Dem Dekret der römischen Congregation des Index, welches bestimmte, meine Werke seien aus den Index zu setzen, unterwerfe möglichen Gegenständen geschlagen und beworfen, daß ihnen das Blut über die Kleider rann. Tie niederstürzenden Verwundeten überschütteten die welschen Banditen mit Anilinfarben und anderen Flüssigkeiten. Tie fünf Gendarme waren natürlich machtlos und der Bezirkshauptmann dachte nicht daran, Militär zu requirieren, obwohl sich solches in nächster Nähe befand. Der Zug, in den die deutschen Touristen einsteigen sollten, wurde von dm Welschen gestürmt und die erschreckten Bahnbedicnstetcn fetzten im so rasch in Bewegung, daß einer der Deutschen zurüctblieb. Seine Gefährten bemerkten dies erst später, liebet sein Schicksal ist noch nichts bekannt. „Morte, morte!" (Tod, Tod!> schrie d.e Rotte. In Trient erfolgten neue Angriffe auf den Zug, dessen Fenster sämtlich in Scherben gingen; dabei wurden auch viele fremde, unbeteiligte Reisende verletzt. Unter einem ohrenzerreißenden Gejohle, Steinwürfen und Revolverschüssen gelangte der Zug endlich aus dem Bahnhof. Als die 17 deutschen Touristen, welche das alles rnitgemacht hatten, Bizen erreichten, sahen sie entsetzlich aus: Alle waren mehr oder weniger verletzt und mit Schmutz und Blut bedeckt. Tie Kunde von den Ausschreitungen der Italiener gegen harmlose Touristen verbreitere sich schnell in Bozen und Umgebung und ruft unter den Deutschen eine unbeschreibliche Erbitterung hervor. polilifcfyc Lage-scharr. Zrredentistische Ausschreitungen gegen deutsche Touristen. Aus Südtirol schreibt man der „Münch. Allg. Ztg.": Abscheuliche Ausschreitungen sind am 26. und 27. Juli in der Umgebung von Trient von fanatischen Irredentisten gegen deutsche £oim)ten verübt worden. Die Deutschen wurden wie wilde Tiere gehetzt, die Männer verwundet, die Frauen anqcipien — und das alles ohne die geringste Provokation, bloß weil die Deutschen sich unterstanden hatten, einen „Massen-Ausflug" auf die dut- ichen Sprachinseln, zu unternehmen, an dem übrigens nur 28 Herren und 5 Tomen sich beteiligten. Aber die Trienter Irredentisten leugnen die Existenz der deutschen.Sprachinseln, und so war ihnen eben deren Besuch durch deutsche Touristen ein Greuel. Tas Hetzblatt Alto Adige veröffentlichte einen Aufruf, der unverblümt zu Gewalttaten gegen die 33 Deutschen aufforderte. Diese begaben sich von Bozen aus über das Gebirge in die Sprachinsel Fersental, wo sie begeistert empfangen wurden. Als sie aber dann nach Persen abfttegen, sahen sie sich einer 200 köpsigen Jrredentiftenschar gegenüber, welche irch sosort auf die Deutschen stürzte — mit einer Flut von Verwünschungen und cmem Gebrüll, das einer ZulukasfernHorde alle Ehre gemacht hätte Von 20 Gendarmen begleitet, retteten sich die Deutschen unter einem Steinhagel in die Burg Persen. Krcr wurde die Nacht zum 27. Juli verbracht. Draußen heulte die Rotte Korah und forderte die Auslieferung des Führers der deutschen Q)efell* schäft des Professors Edgar Mayer, den die Irredentisten lynchen wollten, weil er in Tirol als Gegner ihrer ^Bestrebungen bekannt ist. Am nächsten Morgen begaben sich, 15 E.sche, darunter sämtliche Damen, auf der etfenbabn die anderen 18 die Tour fortsetzten. Sie stiegen nach Vie^ereut hinauf, wo die Bewohner ihnen in der herzlichsten Weise entgegenkamen und verbrachten oben den ganzen ^ag. Gegen Abend fand sich der Bezirkshauptmann Spengler mn zwei Gendarmen bei ihnen ein und benachrichtigte sie davon, daß Hunderte von Irredentisten aus Trient und Rovereit rm Anzug siten, falls aber die Deutschen sofort mit ihm abreisen wollten, bürge ec für ihre Sicherheit; die Deutschen ließen sich überreden und touruen von dem Bezirkshauptmann nacy Calliano geführt, wo sie den nach Norden abgehenden Zug besteigen sollten. Dter n i g e italienische Geschäftsläden demoliert. Heute schlug in Innsbruck der italienische Obsthändler Begnini einen o e uts ch en Setzerlehrling mit den Worten „Deutscher foiuib" «IujammnikuttjL des Kaisers mit dem Zaren Noch liegen zwar offizielle Berichte über die geplante Tntrevue zwischen Kaiser Wilhelm und dein Zaren Nikolaus ächt vor, aber aus den verschiedensten Quellen stammende .Nachrichten stimmen darin überein, daß die Begegnung am j. und 4. August in der Nähe von Swinemünde auf hoher Zee stattfinden wird. Ursprünglich hieß cS, daß die beiden laiser sich bei Danzig begrüßen würden, dieser Plan scheint iber abgeändert worden zu sein. Bei Reisen des russischen Kaisers ist man an solche irreführenden Mitteilungen gewöhnt md man wäre auch nicht überrascht, wenn in den nächsten tagen von russischer Seite die Meldung verbreitet würde, raß die Begegnung nicht bei Swinemünde, sondern an rgend einer anderen Stelle vor sich gehen soll. Das wird mch der Grund sein, daß von deutscher amtlicher Stelle noch eine positive Nachricht ansgegeben worden ist, da man die Mentatsfurcht der offiziellen russischen Kreise allzu gut kennt. Es wird besonders betont, daß die Zusammenkunft der leiden Dionarchen auf offener See vor sich gehen soll, daß üso der Zar deutschen Boden nicht betreten wird. Nichts- -esloweniger wird e§ sich um einen politischen Akt handeln, )a Kaiser Wilhelm, der bekanntlich von seiner Nordlandreise jurückkehrt, in den nächsten Tagen, also noch bevor er Kaiser Nikolaus sprechen wird, sich in Swinemünde vom Neichs- anzler Vortrag halten läßt. 'Fürst Bülow wird auch bei )er Entrevue zugegen sein, genau wie sich im Gefolge des Zaren der russische Minister deS Aeußern Iswolski befinden vird. Es werden also nicht nur die beiden Dionarchen sich Iber hohe Politik unterhalten, auch die leitenden Staatsmänner werden die wichtigen Tagesfragen besprechen. Bemerkenswert ist, daß sich zurzeit in Petersburg der ranzäsifche Generalstabschef Brun aufhält, um in dortigen nilitärischen Kreisen daran zu erinnern, daß noch ein Zweibund ,esteht. Auch wird erzählt, daß der französische Botschafter im Zarenhofe dem russischen Minister deS Aeußeren einen öligeren Besuch abgestattet habe, um sich über die Einzelheiten )er Kaiserzusammenkunft in der Ostsee eingehend zu informieren. Ulan scheint also nicht nur in russischen, sondern auch in ranzösischen Kreisen dieser Entrevue eine große Bedeutung leizumessen. Ferner erfährt man, daß an den beteiligten iissijchen Stellen sich eine gewisse Beunruhigung geltend nache bezüglich der Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und stönig Eduard, weil man russischerseits daran die Befürchtung näpft, diese Zusammenkunft könne der russisch-englischen Annäherung schaden. Wie schon gemeldet worden ist, begibt sich nämlich der Kaiser von Swinemünde direkt nach Wilhelmshöhe, wo Mitte >es Monats der König von England auf der Durchreise lach Diarienbad zu eintägigem Besuch eintrifft. Rußland jat längst eingesehen, daß ihm die Freundschaft mit Frankreich einen großen Vorteil bringt und ist neuerdings bestrebt, gute Beziehungen zu seinem großen Rivalen England zu unterhalten. Die Bedenken, daß durch die Begegnung bei Swinemünde das Verhältnis Rußlands zu England getrübt werden könnte, sind ganz grundlos, denn es ist nicht einzusehen, was Deutschland veranlassen sollte, zwischen beide Länder zu treten. Wir wollen weiter nichts, als zu Rußland ebenso gute Beziehungen zu unterhalten, wie wir sie mit England erstreben. Wir ivollen das freundnachbarliche Verhältnis zu dem Zarenreich aufrecht erhalten, auf das schon Fürst Bismarck großen Wert gelegt hat. Um die innerpolitischen russischen Fragen kümmern wir uns nicht, wie wir es auch uns sehr verbitten würden, wenn Rußland sich in unsere innere Angelegenheiten eimnischen wollte. Wir beneiden Rußland durchaus nicht um seine Freundschaft mit Frankreich und seine Annäherung an England, wenn es uns gegenüber feine bisherige Politik, woran nicht zu zweifeln ist, fortsetzt. Die bevorstehende Begegnung in der Ostsee wird also lediglich bestätigen, daß nicht nur die beiden Monarchen, sondern auch die Völker im besten Einvernehmen leben. zu Boden. Innsbruck, 31. Juli. Tie Statthaltere i hat in Sachen des irredentistischen Ueberfalles auf deutsche Touristen bereits die strengste Untersuchung eingelcitet und die Be- zirks-Hauptmannschafttn in Tricnt und Rovereto telegraphisch beauftragt, Strafanzeige gegen die Täter einzuleiten. Die Magistrate in Innsbruck und Bozen wurden beauftragt, die verletzten Deutschen sofort polizeilich zu vernehmen. Tie Gendarmen dürften viele erkannt haben, sodaß deren B e st r a f n n g möglich ist. Eine Niederlage Naisulis. London, 30. Juli. Wie aus Tanger gemeldet wird, stießen die Truppen desSultans unter Bagdcdi mit Rai- suli zusammen und fochten mit dessen Kriegern. Nack) einer Meldung des „Daily Telegraph" war der Kampf so heiß, daß die Gegner vielfach ins Handgemenge kamen. Raisuli erlitt eine bedeutende Niederlage, und seine^Armee flüchtete in großer Verw-irrung. Die Truppen des Sultans ergriffen fünfzig Soldaten der gegnerischen Armee und köpften sie auf dem Schlachtselde. Fünf Dörfer, deren Einwohner Raisuli Hilfe leisteten, wurden vollständig vernichtet. Tanger, 30. Juli. Ter englische Gesandte hat heute vom Kaid Nac-Lean einen Brief erhalten mit der Mitteilung, daß er iMac-Lean) von Raisuli mit dem Tode bedroht worden sei für den Fall, daß Mohammed d Torres nicht befehle, das Gebiet der Elfines zu verlassen. Ein serbisch-montenegrinischer Konflikt. Berlin, 30. Juli. Der Abbruch der diplomat. Beziehungen zivischen Montenegro und Serbien steht bevor. Das montenegrinische Kabinett Tomanewitsch verweigert dem ncuernannten serbischen Gesck-äftstrager den Einlaß in das Land. Fürst 9iikolaus beschuldigt den ihm verwandten serbischen Hof, daß er die revolutionäre Bewegung in Montenegro unterstütze. Der Fürst entzog allen an der Belgrader Universität studierenden jungen Montenegrinern die Stipendien und verbot der nwntenegrinischen Jugend, sich künftig an der Belgrader Universität inskribieren zu lassen. Das Kabinett Tomanewitsch nahm bei den jüngst verhafteten montenegr. Offizieren bloßstellende Schriftstücke des Belgrader mazedonischen Komitees antidynastischen Inhalts in Beschlag. Polizisteustreik irr Belfast. Belfast, 30. Juli. Tie Aus ständigen stürzten heute eine große Anzahl Laftkarren um. Man hält Ruhestörungen infolge des Polizisten-Ausstandes für möglich. Die Garnison in Belfast ist heute nachmittag durch Truppen aus London- derry, die von einer Maximgeschütz-Abteilung begleitet werden, verstärkt worden. — In Irland erregt es großes Aufsehen, daß der hiesigen Polizei von Polizeimannschaflen anderer irischer Orte telegraphische Sympathiekundgebungen zugingen. Heute morgen hieß es, daß die Polizeimannschaft von Cork die Genehmigung des Generalinspektors der Polizei zur Abhaltung einer Versammlung nachgesucht habe, um über die Angelegenheiten, über die sie sich beschwert fühlten, zu beraten. Gestern waren dauernd Gerüchte im Umlauf, daß man damit umginge, über Belfast den Kriegszustand zu verhangen, doch ist von amtlicher Seite nichts bekannt geworden. Die unzufriedenen Mannschaften der Belfaster Polizei nahmev gestern ihren Dienst wieder auf. London, 30. Juli. Zwei Regimenter wurden nach Belfast beordert, wo der suspendierte Conftabler Barrett für Samstag den Ausstand der Conftabler ankündet, falls die Regierung die Erfüllung der Forderungen verweigert. In der Handelskammer wurde die Verhängung des Standrechts verlangt. Ter Ausstand der Trambeamten unterbleibt. Belfaft, 30. Juli. Wegen der hier herrschenden Unruhe ist heute ein weiteres Jnfanteriebataillonmit einer Abteilung Maximgeschützen hier eingetroffen. Wt. 177 Zweites Blatt 357. Jahiqang Mittwoch 81. Jnli 1907 Erscheint täglich mit Ausnahme des SonntaaS ® Q -------- ' v;b'. ZK ZX4BA Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Di. „Sktener werden bem D UO * 8j H SlZSylOBzI* Universität« - Buch, und Steinbruckerei. jsätäs Wwhum alhviyu -- Wöchentlich. Der „hessische tanbwlrt“ erscheint — M -SB/ ■ General-Anzeiger für Gderheffen zu meiden, und viele Reisende, mit denen ich im Hotel, auf d.m Schiffe oder in der Eisenbahn die Sache besprach, äußerten ein gleiches Vorhabm. Bor allem habe ich mich über die franzos. Speisekarten geärgert. Ich habe in allen Gatzhösen dem Wsitzer oder seinem Stellvertreter ertärt, daß ich die Verwendung der französischen Sprache in einem urdentschen Lande für eine grobe Rücksichtslosigkeit gegenüber ven deutschen Gästen h.Le. Ten Höhepunkt erreichten meine bösen Erfahrungen in Brennen. Auch hier war die Speisekarte nur französisch. In dem voll besetzten Hotel war nur ein belgisches Ehepaar, das Französisch sprach, alle anderen Gäste waren Deutsche. Ich verlangte jiden Mittag einen deutschen Speisezettel, und da der Wirt diesem Wunsche nicht nachtam, ließ ich mir den Speisezettel von dem servierenden Mädchen ledesmal übersetzen. Hierbei kam es denn oft vor, daß das Mädchen gar nicht wußte, was der Speisezettel zu bedeuten hatte. Als das Mädchen bei einem merkwürdigen Erzeugnis der Kochkunst wiederum die deutsche Bezeichnung nicht kannte, schickte ich sie zum Wirt, aber dieser wußte auch feinen Bescheid zu geben, und schließlich erklärte der um Auskunft angegangene Koch, daß er von dem Gericht den-deutschen Namen gar nicht kenne. Ter Wirt dieses Gasthauses gab mir für seine französischen Speisekarten die Erklärung, daß alle Deutschen Französisch verständen, kein Franzose aber auch nur ein Wort Deutsch spreche. Um den zwei ober drei Französisch sprechenden Reisenden, die sich unter hundert feiner Gäste befinden, entgegenzukommen, stößt der Wirt den Rest vor den Kopf. Will ein Gasthofbesitzer den mangelnden Sprachkenntnissen seiner Französisch redenden Gäste Rechnung tragen, so mag er beide Sprachen verwenden, aber zur ausschließlichen Verwendung der französ. Sprache fehlt jeder vernünftige Anlaß. Gerade jetzt ziehen zahllose Deutsche in die Schweiz und bringen dem Lande, das auf den Fremdenverkehr mehr angewiesen ist, wie irgend ein anderes Land der Erde, Millioneneinirahmen. Diese deutschen Touristen können und müssen in jedem Gasthofe deutsche Aufschriften, deutsche Zimmeranschläge und deutsche Speisekarten verlangen. Wenn die deutschen Reisenden einen solchen Wunsch in höflicher, aber auch bestimmter Weise zum Ausdruck bringen, dann wird es bald besser werden, denn die Gasthofbesitzer sind Geschäftsleute, die sich wie alle anderen Geschäftsinhaber nach ihren Kunden richten müssen. Sollte aber dieser ober jener Hotelbesitzer auf solche Wünsche nicht eingehen und vielleicht glauben, daß er durch seine französischen Kundgebungen seinem Gasthof einen vornehmeren Anstrich geben müsse, so wird man einen solchen Gasthof einfach meiden. Vielleicht beherzigen dw deutschen Touristen diese Worte. Sie fordern ja nur, was sich in eine m deutschen Lande eigentlich gan$ von selbst versteht. Es steht auch nicht nur die kleine Unbequemlichkeit in Frage, die sich für den Deutschen aus der Benutzung französischer Speisekarten ergibt, es handelt sich vielmehr um unser Ansehen und unsere Bewertung im Auslande, denn eine französische Speisekarte in einem deutschen Lande muß jeder anständige Teutsck)e als eine persönliche Beleidigung empfinden. Trum ihr deutschen Reisenden, die ihr in diesem Jahre die Schwerz überflutet, sprecht Deutsch, verlangt deutsche Ertviderung und zeigt vor allem den Gasthofbesitzern, daß ihr Deutsche und keine Franzosen seid. * Zur Lage des kaufmännischen Vrbeitsmarktes. Tie Nachsiage nach jüngeren Handlnngsgehülfen ist noch immer außerordentlich rege. Von einem Nachlaßen der Hochkonjunktur sind auf dem kaufmännisck-en Arbeusmarkte feine Anzeichen vorhanden. Nach den Ergebnisi en des Ver ems für Handlungs-Kommis von 1858 in Hamburg möchte man das Gegenteil behaupten. Diesem kaufmämisichen Vereine wurden in den ersten 6 Monaten dieses Jahres 10 230 offene Stellen angemeldet, gegen 8960 in der gleichen Zeit des Vorjahres. Tie Zahl der angemeldeten Bewerber im ersten Halbiahr betrug 8436: sie war also geringer als die Zahl der offenen Stellen. Besonders machte sich Mangel fühlbar an jüngeren Kontori ft en mit guter Ausbildung und schöner Hnnchchris., an Stenographen und Maschinenschreibern, sowie an Verkäufern aller Branchen. Ter Verein besetzte in den ersten 6 Monaten dieses Jahres 3424 Stellen. _ । Die Irredentisten. Wien, 30. Juli. (W. B.) In Sachen der irredentisti^ scheu Ausschreitungen ge gen oie deutschen Tou- risten, unter denen sich auch ReickMeutsche befunden haben, ist von ben zuständigen Behörden sofort eine Untersuchung ein- geteitet worden. Ter hiesige deutsche Geschäftsträger, der sich in dieser Angelegenheit an die österreichuche Regierung loanbte, fand bereitwilligstes Entgegenkommen „ Wien, 30. Juli. (Prw.-Tel.) Wie der „N. Fr. Pr- cmS Innsbruck gemeldet wurde, ist gestern dort von einer über btt Südtiroler Vorfälle erbitterten Menge ge gen die I tat teuer demonstriert worden. Mehrere italienische Geschäftsladen wurden zerstört. x , Bozen, 30. Juli. (Priv.-Tel.) In Persen, Vielgemut und im Laimtal fanden am Sonntag Demonstrationen gegen die Irredentisten statt; die bäuerliche Bevölkerung erklärte sich für die Deutschen. ... . x a, Iunsbru cf, 30. Juli. Heute begrab ließ der Reichstaas- abgeorbnete Dr. Erler in die Statthalterei und brüute feine Entrüstung über das welsche Attentat aus und ich mich durch vorliegendes Schreiben mit gebührendem Gehorsam und der gebührenden Ehrfurcht. Würzburg, den 1. März 1899. Dr. H. Schell, Prof, theolog. München, 30. Juli. Das bayerische Ministerium des Inneren veröffentlicht heute einen Erlaß, der Bestimmungen über die Vereinfachung des dienstlichen Verkehrs, vor allem der Schreibwerke zur genaueren Beachtung in Erinnerung bringt. Der neue Erlaß will vor allem auch den übertriebenen Formalismus bei Prüfung der Rechnungen vermieden wissen. Er fordert die Behörden auf, Erfahrungen über weitere Möglichkeiten zur Vereinfachung des Geschäftsganges im Verwaltungswesen zu sammeln und nach Ablauf eines Jahres darüber zu berichten. Grundsteinlegung des Haager Friedenspalastes. Haag, 30. Juli. Heute nachmittag fand die Gr irn b ffe i n- legung zum ri e d e n s p a l a ff dec Carnegie-Stiftung in Anwesenheit der Mitglieder der Friedenskonferenz, des diplomatischen Korps, der Hoswürdcntröger, der Minister, Deputierten nnd sonstigen Behörden statt. Der Präsident der Carnegiestiftung, van Karnebeek, hielt die Festrede und gab die Geschichte des Schiedsgerichts wieder, dankte Carnegie und schilderte den geplanten Bau. Er wird zwei Stockwerke haben und einen großen Gerichts- saal von 300 Quadratmetern enthalten. Eine Bibliothek ist dem Bau ungesagt; sie hat Platz für 200 000 Bände. Tann ging Nelidow zu dem schwebend hängenden riesigen Grundstein hin, auf dem in Eoldlettcru eingegraben steht: „Paci justitia sir- mändae hanc aedem Andrea Carnegii munificcntia dedicavit". Nelidow schaufelte drei Sandhäuschen auf dem gemauerten Unterbau. Tann senkt sich der Stein nnd Nelidow hält eine Ansprache. Er erinnerte an den Friedenskult im alten Rom, an den Janus- Tempel. Es handele sich heute nicht allein um die Errichtung eines mehr oder weniger prächtigen Palastes, sondern einem neuen Gedanken, einem neuen Prinzip in den Beziehungen der Völker werde eine Heimstätte errichtet/ ein Sitz, der des Gedankens würdig sei, dem der B/au gelte. Dieser Gedanke, Friede durch Recht und Gerechtigkeit, hat durch die Gründung einer internationalen Institution seine feierliche Weihe erhalten. Hierauf 'wurde mitgeteilt, daß Frau d'Albert aus Paris im Namen von fünf Millionen Frauen der Liga „Frieden durch Erziehung" eine Medaille für Carnegie überbringe. Noch einige mit großer Schönheit gesungene Chöre und die Feier Idar zu Ende. Man versammelte sich dann in dem kleinen Sommer-Palais, wo auch die Pläne zu dem Friedenstempel hängen. Es ist, wie der Frankfurter Zeitung berichtet wird, ein ziemlich charakterloser, aus einem willkürlichen Gemisch niederländischer Frührenaissancestile zusammenkomponierter Bau, der ebensogut ein Rathaus darstellen könnte und keineswegs die erhabene Idee zum Ausdruck bringt, der er dienen soll. Man begreift die stlarke Be.veguug, die sich gegen diesen Bau im Kveise hervorragender niederländsiUcr Architekten geltend macht. ArrslanS. Haag, 30. Juli. Zirka 50 Matrosen des Kriegsschiffes „Gelderland", welches augenblicklich vor New- york liegt, sind desertiert. Kaclowitz, 30. Juli. Der serbisch-griechische Patriarch Brankowitsch ist gestorben. Paris, 30. Juli. Ministerpräsident Clemeuceau wird morgen nach Karlsbad reisen. London, 30. Juli. Oberhaus nnd Unterhaus haben die zu einem Ehrengeschenk für Lord Cromer geforderten 50 000 Pfund Sterling bewilligt. Petersburg, 30. Juli. Der Ches des französischen Generalstabes, General Braun, wurde heute in Peterhof vorn Kaiser und dec Kaiserin in Audienz empfangen und später zur Frühstückstafel zugezogen. Newyork, 30. Juli. Die Bekämpfung der anti- amerikanischen Bewegung in einzelnen Teilen Kubas macht den Behörden immer mehr zu schaffen. Bei Guantanamo im Osten der Insel werden gegemvärtig größere Abteilungen der Rurales (Landgendacmerie) zusammengezogen, um Bestrebungen, die zum offenen Ausstande drängen, nieder- zuhalten. Bereits ist es zu mehreren Zusammenstößen mit revolutionären Haufen gekommen. Man glaubt hier an ernstliche Vorbereitungen zu bewaffneten Kämpfen und schenkt den amtlichen Dementis, daß die Lage nicht beunruhigt sei, wenig Glauben. Aus StaSt nn- Land. Schmückt Eure Fenster und Balkone mit blühenden Blumen. Gießen, 31. Juli 1907. * * Im alten Schlosse ist von der Stadt in prächtiger Mappe aus rotem Leder folgende Adresse niedergelegt worden: Allerdurchlauchtigster Großherzog, Allergnädigster Fürst unD Herr! Allerdurchlauchtigste Großherzogin, Allergnädigste Fürstin und Frau! In dem Augenblick, da Eure Kgl. Hoheiten aufs neue Besitz ergreifen von dem alten Schloß Ihrer Väter, heißt Eurer Kgl. Hoheiten getreue Stadt Gießen ihren geliebten Landesherrn und seine hohe Gemahls aus freudigem Herzen willkommen. Sehen wir uns doch am Ziele eines lange gehegten Wunsches, und dürfen lvir doch hoffen, Eure Kgl. Hoheiten in Zukunft recht oft in unseren Mauern zu begrüßen. Mögen Eure Konigl. Hoheiten diese Hoffntmg erfüllen uni) sich heimisch fühlen inmitten einet* Bürgerschaft, die allezeit treu zu ihrem Fürsienhause stand iind sleheii ivird. Gießen, den 31. Juli 1907. Im Namen der Stadt Gießen: Ai ecu m, Oberbürgermeister. Georgi, Heyligenstaedt, Curschmann, Beigeordnete. Die Adresse ist in bunter Kalligraphie ausgeführt und trägt als besonderen Schmuck ein sarbiges Aquarell, darstellend das alte Gießen, in anmutiger landschaftlicher Umrahmung. Das Ganze ist ein sehr gefälliges Weck des Gießener Zeichenlehrers Gerhard. * * Seinen 70. Geburtstag feiert heute der Chemiker, ord. Professor an der Landesiiniversität, Geh. Hofrat Dr.phil. Alexander Naumann. Zu Eudorf bei Alsfeld geboren, studierte Naumann hier Chemie, promovierte an der Landes- Universität, wurde dann Assistent an der damaligen höheren Gewerbeschule zu Darmstadt und 1860 am chemischen Laboratoriunl dec Universität Tübingen. Hierauf kehrte er wiederum hierher zurück, oblag hier mathematischen Studien, wurde Gymnasiallehrer und habilitierte sich gleichzeitig 1864 an der Universität. 1869 wurde er zum a. o. Professor und 1882 zuin o. Professor und Direktor des chemischen Universitätslaboratoriums ernannt. Von seinen Werken nennen wir: „Grundriß der Thermochemie" (1869), „Handbuch der allgemeinen und physikalischen Chemie" (bildet gleichzeitig einen Teil von Gmelin-Krauts „Handbuch dec Chemie") 1877, die Grundlehren der 'Chemie" (1879) und „Lehr- und Handbuch dec Thermochemie" (1882). * * Berufung. Dec Pcivatdozent a. d. Universität und 1, Assistent der Frauenklinik Dr. Paul Krömer, der langiähckge Mitarbeiter, Professor Dr. Pfannenstiels, hat einen Ruf bekommen als 1. Lehrer dec Hebammenlehcanstalt und Leiter der gynäkologischen Poliklinik dec königlichen CharitS in Berlin.^ Er hat für den 1. Oktober d. I. den Ruf angenommen. Für unsere Hochschule insbesondece die Frauenklinik bedeutet dies einen ~ großen Verlust, für Dc. Kromer dagegen ist die Berufung als besonders ehrenvoll anzusehen. ** Pfarrpersonalien. S. K. H. der Großherzog haben dem Pfarrer Fciedr. Schultheis zu Freiensteinau die evang. Pfarcstelle zu Hochweisel übertragen. G e r i ch t § p e c s o n a l n a ch r i ch t e ,i. S. K. H. der Großherzog haben den Aktuar bei dem Amtsgericht Zwingenberg Gg. Uhcig unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, auf sein Rachsuchen in den Ruhestand versetzt, sowie ihm aus diesem Anlaß das Ritterkreuz 2. Klasse de§ Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen und dem Aktuaciatsaffistenten bei dem Amtsgericht Büdingen Fciedr. Kleyensteubec zum Aktuar bei dem Amtsgericht Zwingenberg ernannt. Ernannt wurde der Aktuariatsassistent bei dem Amtsgericht Gernsheim Christian Otto Schäfer zum Aktuariatsassisienten bei dem Amtsgericht Büdingen, dec Aktuariatsassistent bei dem Amtsgericht Groß-Gerau Johs. Heppect ziim Aktuariatsasfistenten bei dem Amtsgericht Gernsheim und dec Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Pfeddersheim Otto Schulz zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Alzey. In den Rnhestand ivucde versetzt dec Oberaufseher am Provinzialarresthaus in Darmstadt Phil. Platz auf Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit'. * -Zwanzig Motorradfahrer benötigt die Versuchsabteilung der Verkehrstruppen für die Tauer der Kaiser- Manöver 1907, da nach einer dicsbez. Mitteilung ein Versuch mU Der Verwendung freiwilliger Krastradfahcer gemacht werden soll. Der sich Meldende muß Mitglied dec Deutschen Motocfahrer-Vereinigung sein und sich mit feiner Maschine sind den notwendigen Ersatzteilen auf 10 Tage zur Vec- fügung stellen. Ec muß sich bezüglich des Kcastfahrdienstes den Anordnungen dec Kommando-Behöcde, dec er zugeteilt wird, fügen. Die Heeresverwaltung übernimmt die Kosten, indem sie für die Unterhaltung des Fahrers, wie des Rades je Mk. 15 — zusammen Mk. 30 — für den Tag vergütet. Auch die Reisespesen zum Gestellungsort, sowie die Kosten dec Rückreise nach Beendigung dec Uebung werden vergütet. Durch die D. M.-V. ist der sich Beteiligende weiter gegen einen Abschluß bei dec Versicherungsgesellschaft gegen Haftpflicht für Körperverletzung wie Sachbeschädigung entsprechend versichert. D e r Maharadschas) von Bikanir ist am Dienstag nachmittag von Groß-Gerau aus, wohin er von S. K. H. dem Großherzog mit Gefolge geleitet wurde, mit Dem fahrplanmäßigen Schnellzug über Mainz-Köln wieder nach London zurückgereist, von wo aus er demnächst die Heimreise antceten wird. Dec indische Fürst hat für das Gcoßherzogliche Paar wertvolle Geschenke mitgebracht und jetzt bei seinem Mschied die Angehörigen des Hofstaats und die Dienerschaft reichlich bedacht. 8ck Londorf, 30. Juli. Die gerichtliche Sektion des vorgestern im großen Wooge bei Darmstadt plötzlich ertrunkenen Gardisten H. Wallenfels von hier hat ergeben, daß er im Wasser plötzlich einen Herzschlag erhalten haben muß, da dies als Todesursache festgestellt wurde. Tatsache ist, daß er des Schwimmens kundig war, sodaß man niemand von seinen Vorgesetzten einen Vorwurf machen kann. Bedauerlich ist der Fall um so mehr, als W. der einzige Sohn seiner unterstützungsbedürftigen Mutter ist und deshalb voraussichtlich dieser Tage entlassen worden wäre, obwohl er erst im ersten Jahre diente. Die Beisetzung fand gestern auf Dem DarrnstäDter Friedhof statt unter Vorantritt Der Regimentsmusik, während Der Bataillons-KomnianDeur, der Kompagniechef, Die Offiziere Der Kompagnie unD Diese selbst Den KameraDen zur letzten Ruhestätte begleiteten. Z- Bad-Salzhausen, 30. Juli. Am 1. August finDet hier zum erstenmal Konzert von privater Seite (auf ,Häusers Garten", Hotel Kronprinz statt). Hotelier Häuser will bei annehmbaren Besuch seitens Der Kurgäste künftig 2 Konzerte in der Woche veranstalten, um Der schon jahrelang beklagten Eintönigkeit an Wochentagen ein Ende zu inachen. — Demnächst gibt dec Verkehrsverein wöchentlich 2 mal ein „kostenloses" Verzeichnis Der vakanten möbl. Zimmer von Bad Salzhausen unD elf Nachbarorten durch Anschlag bekannt. X Stockhausen bei Mücke, 30. Juli. Sehr verdient hat sich Die Eisenbahnbehörde um unsere Haltestelle gemacht, indem sie einem schon längst bestandenen Bedürfnisse Abhülfe geschaffen hat. Der Haltestellenausseher Rohm, Der seither auf Miete in einem Dachstock wohnte, konnte nun vor Kurzem seine Dienstwohnung beziehen. Der villenartige Neubau, Der unter Leitung des Bahnmeisters Stein von der Firma Wilhelm Schepp zu Saasen ausgeführt wurde, ist eine Zierde des ganzen Ortes. Z- Lauterbach, 30. Juli. Der Maschinist Köhler erlitt gestern abend gegen 11 Uhr in Der hiesigen Brauerei einen Unfall. Während er an dec Dampfmaschine beschäftigt war, mürbe diese von dem Heizer, der Köhler nicht bemerkte, in Betrieb gesetzt. Bei dem Zurückfahren der Kolbenstange erfaßte diese K. und zerquetschte ihm den einen Oberschenkel. Der Verunglückte mußte sofort in das Hospital verbracht werden. A Breitscheld, 30. Juli. In Der Sache Der Körperverletzung mit töDlichem Ausgang sei noch mitgeteilt, daß Der getötete Italiener unverheiratet ist. Schon einer Der beiDcn Stiche hätte den sofortigen Tod zur Folge gehabt. Am Herborner Amtsgericht wurden bereits fünf Burschen von hier eingehend vernommen. Der Täter scheint soweit ermittelt zu fein. — Zur besseren Instandsetzung unserer Viehweide (Grabenanlage, Abzugsrohre 2C.) hat die hiesige Gemeinde 4000 Mark flüssig gemacht. ? Dutenhofen (bei Wetzlar), 31. Juli. Der stetig steigende Verkehr hat die Erweiterung unseres Bahnhofgeb Üudes nötig gemacht. Die Genehmigung zu dieser und den weiteren Veränderungen (Ueberholungsgel^ise, event. auch ein Tunnel zum Bahngeleise) muß ivegen der Höhe des Objektes beim Abgeordnetenhaus eingeholt werden. Von den Einnahmen Der Station hat unsere GemeinDe hohen Nutzen. Von Der Güterabfertigung überwies Die Station schon 000 Mk. in Die Gemeindekasse. Jetzt ist aber der Genuß noch nr3ßer Da zurzeit 200 Proz. Umlagen erhoben werden und ini ver gangenen Jahre Die Eisenbahnstation 36 000 Mk. verein' nahrnte. Tie Zuwendungen kommen Dutenhofen sehr / statten, zumal der Ort momentan rund 40 000 Mk. Schulden 8« tilgen hat. Zu den harrenden neuen Ausgaben für den Schulhausbau sind deshalb 12 000 Mk. Staatszuschuß ver. sprachen worden. 6 Marburg, 30. Juli. Hier ist eine akademisch«, Lesehalle errichtet worden, lieber die Besetzung der Vor- standsämter sind zwischen den kocporierten und den nicht'- korporierten Studierenden einige Meinungsverschiedenheiten entstanden, Die jedoch bald beigelegt sein Dürften. Marburg, 30. Juli. Wie Die „Hess. Ldsztg." erfährt ist Die Umwandlung der Pferdebahn in eine elektrische Bahn in Aussicht genommen. Rach den auj Grund der seitherigen Erfahrungen angestellten Berechnungen und Ermittlungen glaubt man die Rentabilität einer elektrischen Bahn annehmen zu Dürfen. Wenigstens werde sie in den ersten Jahren nur einen verhältnismäßig geringen Zuschuß erfordern. Das Geleise Der PferDebahn wird 'für den elektrischen Betrieb natürlich Verwendung finden und dieser dann auch durch die Oberstadt ausgenommen werden. Der Fahrpreis bleibt derselbe wie seither. ll Frankfurt a. M., 30. Juli. Wie Die Abend, blätter von der Bergstraße melden, wurde Baron Johann Adam von Steht zu Weinheim dieser x2age unter Dem dringenden Verdacht des Diebstahls in Untersuchungshaft genommen. Inzwischen ergaben sich schwerwiegende Verdachtsmomente, wonach sich der Baron auch eines Sitt- lichkeitsdeliktes schuldig machte; das Opfer war ein zehnjähriges Mädchen. VerenischLe». * Der wegen angeblichen Vatermordes zum Tode verurteilte, Dann zu lebenslänglichem Zuchthaus begnaDigtc unD schließlich in die Heilanstalt zu Bunzlau übergeführte Hermann Rupprecht ist jetzt völlig begnadigt worden. Der Fall Rupprecht ist vor einiger Zeit im preuß. Abgeordneten, hause zur Sprache gebracht worden. — Beim Baden im Nhein ertrank dec 26jährige canä. pbil. Atax Döcc-K e h 1 Handel. Zur 9 a g e d e c K o h 1 e n i n d n st r i e. Die mm vorliegender ^csib.lahresergebnisse der Kohlengesellschasten liefern den ziffernmäßigen Beweis, daß die Gesellschaflen infolge der durchgeführtei Preiserhöhung nicht nur das Mehr Der Selbstkosten, das im erste, Vierteljahr entstanden war, auszugleichen vermochten, sondern das darüber hinaus noch, eine Steigerung des Gewinnes ermöglich wurde. Nach Den Ausstellungen der K. Z. blieb im ersten Vierteljahr 1907 der Ueberschuß bei Harpen, Hibernia, bei Mühlheime, Bergwerksverein, bei Klagen und Ewald mehr oder weniger stau hinter dem im ersten Vierteljahr 1906 zurück, während er nur bc Königsborn, König Wilhelm und König Ludwig großer war. Dani brachte aber das zweite Jahresvieitel sämtlichen aufgeführten t Unternehmern eine zum Teil recht erhebliche Steigerung des Gewinnes. Zugleich ist hierbei das vor allem bemerkenswert, das die Ueberschüsse im letztverfloffenen Vierteljahr überall größer wäre, als in der entsprechenden Vorjahrszeit. Dadurch wurde es meistenteils möglich, die Ausfälle des ersten Vierteljahres wieder ans zugleichen, sodaß das erste Halbjahr bei Königsborn, König Wilhelm beim Mühlheimer Bergwerksverein, bei Maßen und König Ludwin mit einem Mehr gegenüber dem Vorjahre abschließen konnten. Bc Harpen, Hibernia und Ewald war dies allerdings nicht möglich vielmehr bleiben hier Die Ergebnisse noch hinter Den vorjährige, zurück. In runden Ziffern ausgedrückt, stellen sich die Halbjahres ergebniffe im Vergleich zum Vorjahr wie folgt: Harpen minu- 734000 Mk., Hiberniaminus 330000 Alk., Königsbornplus 404000Mk König Wilhelm plus 41 000 Alk., Mühjheimer Bergwerksverein plu- 73 000 Mk., Maßen plus 46000 Mk., Ewald minus 452 000 fBit. uni König Ludwig plus 386 000 Mk. Märkte. -p K i r ch h e i n, 80. Juli. Auf Dem heute hier abgehaltenei Rin d v i e h m a r k t waren über 700 Kühe, Rinder und Kälbe ausgestellt. Ter Handel ging bei hohen Preisen recht flott; besonder verlangt und gut bezahlt wurden frischmilchende Kühe. — Auf dec Schrveinemarkt betrug die Zufuhr von Ferkeln und Läufern übe 600 Stück. Die Preise waren hoher wie das letztemal, je größe Die Ware, Desto schneller gestaltete sich der Verkauf. Mastschwein waren nur sehr wenig am Platze. tc. F r a n.k furt a. M., 31. Juli. lOrig.-Telegr. des „Gies Anz.") V i e h m a r k t. Zum Derkauke standen 00 Kalber, 00 Schaf u. Hammel, 1448 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 70—71 Ps Lebendgewicht 56—00.00 Pf., 2. Qual. 69—70 Pf., Lebendgewick 55.00-00 Psg., 3. Qual. 00—00 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 P Lebendgewicht 00 — 00 Psg., 2, Qual. 00—00 Pfg., Lebendgewict 00—00 Psg., Schlachtgewicht 00—00 Psg. Schafe 1. Qnalstc 00—00 Pfg., 2. Qualität 00-00 Psg, Geschäft bei Schweinen gut, Ueberstand unbedeutend. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Hamit und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse., 31. Juli. 1.15 Uhr. 3Reichsanleihe . . 93.00 3% do. . . 83.30 3>2% Konsols .... 93.30 3% do.....83.40 ;.3^% Hessen . . . 91.75 3j^% Oberhessen . . . —.— 4% Oesterr. Goldrente. . 97.90 4% % Oesterr. Silberrente 9800 45ö Ungar. Goldrente . . 92.85 4% Italien. Rente . . . 103 40 3 >6 Portugiesen Serie I . 66.70 3% Portugiesen „ III 67.50 4^o/6 russ.Staatsanl. 1905 91.75 4/4^0 japan. Staatsanleihe 90.30 4% Couv. Türken von 1903 94.50 Türkenlose......141.20 4% Griech. Monopol-Anl. . 48.90 4% äussere Argentinier . 83.90 3°/0 Mexikaner . . 62.50 4>$7o Chinesen .... 96.00 Aktien: Bochum Guss..... 209.00 Buderus E. W ... 113.20 Tendenz: lustlos. Berliner Börse, Cauada E. B......174.20 Darmstädter Bank . . . 128.00 Deutsche Bank .... 223.40 Dortmunder-Union C. . . 68.70 Dresdner Bank ... 137.10 Tendenz : ruhig. Elektriz. Lahmeyer . « » 116.2 Elektnz. Sohuckert . . . 104 2 Eschweiler Bergwerk . 207.9 Gelsenkirchen Bergwerk . 190.1 Hamburg-Amerik. Paketf. 132.C Harpener Bergwerk. . . 194 k Laurahütte......218.2 Nordd. Lloyd.....116a Obeischles. Eisen-Industrie 102.1 Berliner Handelsges . . lol.l Darmstädter Bank 127." Deutsche Bank . . . 223.1 Deutsch-Asiat. Bank • . 143.। Diskouto-Kommandit. . . 168.c Dresdner Bank . . . 137.1 Kreditaktien..... 204 ‘ Baltimore- und Ohio- Eisen tabu . . . 961 Gotthard bahn . . , . —.- Lombard. Eisenbahn . . 80 Oesterr. Staats bahn . . . 140.- Prince-Henri-Eisenbahn . 131.1 31. Juli. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . . 193.! Laurahütte .... —. Lombarden E. B. ... 29.1 Nordd. Lloyd.....116J Tiirkenlose . ... 140.' Das Verzeichnis der Teilnehmer am Univerfitäi Jubiläum ist zum preis von ZV pfg. in der Sefchäfl stelle des Giehener Anzeigers zu haben._______________ Wasser- Verleih anstatt Snndheimer dichte strupp Frankfurt a. AL h: pro qm und Woche 10 Pfg. Telephon 4017. Lelegramm-Adreffe: Jndustriebeda Schletts ta dt, den 31. Juli 1907, WM UM @e^en 4996 [4995 was wir hiermit tiefbetrübt anzeigeu. Klapphüte Seidenhüte 4983 Gießen, den 31. Juli 1907. Gebr. Imheuser Marktplatz 9—10 Marktplatz 9—10 DH BH Frack-Hemden Frack-Westen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. Sophie OckeB geb. Habenicht und Kinder Ferdinand Bauer und Familie, Gießen (Wetzsteinstr. 43), den 31. Juli 1907. \ o "AdAer"\ \ Sichtbare ' V \ zwXetzbtn Vgfr Bxxchskabexi________________ Die Beerdigung findet statt in Giessen, Westanlage 32, am Freitag, den 2. August, vormittags 10 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs, Löb Wallenstein und Kinder Großen-Buseck, den 31. Juli 1907. Nur zu beziehen durch den alleinigen Vertreter Heinrich Noll ISiäusburg 7. Weisse Krawatten und Handschuhe —: — Neuheiten ===== in farbigen Hemden und Krawatten sind soeben wieder in grosser Auswahl ein^etroffen „Adler“ Schreibmaschinen, welche durch eine andere Firma in Giessen und Umgegend angeboten werden, sind durch unlautere Schiebungen in den Besitz der betr. Firma gelangt und lehnen die Adler-Werke lür Schreibmaschinen, die nicht durch mich geliefert werden, jede Garantie ab. und sämtliche Bedarfsartikel Dunkelkammer 4248. Photographische Arbeiten Adolf Bieler, Marktstrasse 5. In tiefet Trauer- A'dWig Nock Fantttre Wallbott Hausen, Queckborn, den 30. Juli 1907. Die Beerdigung findet am 1. August, nachmittags 3 Uhr in Hausen statt. Todes-Anzeige. Gestern mittag 4 Uhr entschlief sanft unser liebes Söhnchen Ailolf Herde Reichste Auswahl! Größtes Kager der Provinz! Hoher Rabatt! Billigste Preise! Garantie für jedes Strick! Umtausch neuer geg. gebrauchte Oefen und Herde, gebrauchte Oefcn u. Herde stets vorrätig. Willi. Mrbeck Spezialgeschäft [4255 Heinrich Bioö Vertreter der Adi er-Werke vorm. Heinr. Kley er, Aktiengesellschaft 1 Seiler [auswärts), 1 Bau schlosser, 3 Wagner (ausw.), 3 Glaser, 1 Glaser (auswärts), 1 Schneider, 1 Schneider auswärts, 7 Schreiner, 5 Schreiner [auswärts), 1 Drechsler [auswärts, 1 Anstreicher, 1 landwirtsch. Arbeiter, 1 Fnhrknecht, 3 ^'Uctsrauen, 1 Waschfrau, 5 Schuhmacher, 1 Schuhmacher lauswartS), 1 War- tet, 3 Kauffrauen, 4 Putsirauen, 9 Dieustmadwen, 1 SimniLi- nt^ebdin^T ^Staufinann oder Lehrmädchen, 1 Lshrntädchen, 1 Schreiner, 1 Mechaniker. ßai/7 ®8l^“n”rbli‘(inbn>trffc6aftl. Arbeiter. 1 Schreiner, 1 Friseur! 1 Schuhmacher, 1 Schrift.ever, 1 Anstrelcher, 5 Arve er, 1 Hausdiener, i Haushälterm, 6 Lauurauen, 1 Bureaugeytlfe, 2 Haus- ^"l-ebrUnge: 1 Schreiber, 1 Lehrnrädchen. Die Beerdigung findet Freitag 1 Uhr vom Sterbehause aus statt. 05474 Die Königl. Itagewerkschuie zu ■ lTaunus) eröffnet das Winterhalbjahr am 18. Oktober. Programm und Meldebogen versendet kostenlos i;- Die Direktion. .Adler4 Schreibmaschine ist unstreitig die Beste und Billigste! lieber 50 Stück in Giessen im Gebrauch. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Schwester, Schwägerm und Tante §rmi Christine Senkel Mm geb. Dechert sagen hiermit Allen herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. Karl Dechert, Bahnwärter. Weiu-Nkkkms. Jobs. Brcunig St Co. [4to7 Wemgutsbefitzer, empfehlen: Weisswein per Ltr. GO Pfg. „ „ Fl. 50 „ Stotwein per Liter 80 Ptg. ,, „ Fl. 70 „ Karl iekei, Giessen Marburger Strafte 25. ICunst° Ausstellung Äug, Frees Seltersweg 53 — I. Stock — Ecke Goethestr. V. Sonderausstellung der Hessischen Künstler, a) Abteilung: Bilder. Originale von C. Armbrust, K. Dörbecker, H. Giebel, K. Hanusch, F. Klipstein, E. Liebermann, P. Stölting. W. Thielmann, G. Tränkner, 0. Ubbelohde und Anderen. Sämtlich. Originale, sowie die Reproduktionen derselben in schwarz und farbig sind käuflich zu haben. — Kataloge stehen gratis zu Diensten. 4917 Grosse Auswahl von alten Kupferstichen von. J. G. Wille, Rehmühle b. Gießen. b) Abteilung: Keramik. In einem besonderen Raume habe ich neben einer großen Auswahl von antiker und moderner Plastik als Terracotten, Marmor, etc. etc. und speziell Hessische Kunst-Töpferei ausgestellt, In dezenten verschiedenen Farbenmustern biete ich eine große Auswahl von Kannen, Schüsseln. Tellern, Vasen etc. dar. Zu recht fleißigem Besuche dieser hochinteressanten Ausstellung wird höflichst eingeladen. WG7- Eintritt frei! MWr KMttchmiö Sitjjtn Gartenstraire 2, Zimmer 2. Weil'lmWm auf begueme Lcilzablungcn! Näheres unter „SchncUichrcv maschine" posrlag. Buvbach. 4590 in eigenen Werkstätten. Reparaturen sofort u. billigst. Äug. öinger Seltersweg 79, Neubau. Epezialgesch. seiuer Lederwaren. & I .'J ß i VMM K t V AM' W. M K M ft WUIahrhMOertfeker der AniversiM Am Sonntag, den 4. August von 4 Uhr nachmittags an V©Jlssfost auf dem (Fasshalle der JLktienbrauerei) c„. ieü eröffnet ® Bahnhofstrasse A Jalios Bersins Reisc-Handschuho Bahnhofstrasse 29 Bahnhofstrasse 29 MW Gebr. Imheuser Marktplatz 9-10 Marktplatz 9-10 giidirrci I. Klingelhöffer, Mttwrg 26, 4967 Bm/7 Der Borstand. Hotel Brossherzof m Hb®h 2 dreisitzige 1 Oylinder I>© Dion Konto mit Lcdorvordock, 5 PS. Opel > 4803 Waas sagt der Rnt? » Was sagt der Brzt r In EngelhardVs Ohasalla - Normalstiefel V ________ti - MF- .»..«-’S .. B___ kerne FussSeiden! Vorrätig in Boxealt u. Chevreaux für Barnen, Herren, Mädchen und Kinder. Wilk. Huitesl Inh. Carl Hsrtert 1834 2 Marktplatz 2 I .. fertigen wir jetzt zu ermässigten Preisen Innerhalb 24 Stunden in eleganter Ausführung nach Mass an i i i Strassenkleider Gesellschaftskleider 7 PS. 9 PS. 10-12 PS. Die für die einzelnen Festakte gewünschten Karten sind Dienstag, den 30. Juli von 9 llhr ab iin Empsangs- bureau im Kollegiengcbäude (Nr. 13 rechts), am Mittwoch, den 31. Juli im Empsangsbnreau am Bahnhof abzuholen. Städtisches Hochbauamt. Werbet Sämtliche Reparaturen an Motorwagen und Fahrrädern aller Systeme können in meiner Werkstätte sofort und sachgemäss ausgeführt werden. Erstes Haus nm Platze Anerkannt gute Küche — Weine nur erster Firmen — Pilsener Münchener und hiesige Biere — Diner von 12—2 Uhr — Souper von 6 Uhr ab. Grosser Garten. 05403 , Bos. Georg Wieslg. Opel-Limousine, 4 Oylinder 18—24 PS. Lackierung rot. Polsterung heller Cord, Innenbeleuchtung elektrisch, 2 Scheinwerfer- Laternen mit Entwickler. Pa. Ochsenfleisch ä Pfund 80 Pfa. empfiehlt [05101 Lullus Noscnbaum, Teles. B10. Wiener1 Schuh« Das Eleganteste in lEEerren-Stiefel für Promenade, Salon und Theater Herren-Ausstattung == Sposialität: ------- Selbstede-Krawatien Squares Herren-Westen vornehme Herbst-Neuheiien, Gür(,eB -— 1 vlei'Nitzigcn Benz „ mit Lederverdeck Opei-I>ara£,. 2 Üylinder Giessener Konzertverein. Hiermit laden wir unsere Mktglicder zur ordentlichen Generalversammlung auf Dienstag, den 6. August, abends 6l/a Uhr in das Gesellschastsvereinshaus ein. TageS-Ordnung: 1. Gemäß § 19 a—c der Satzungen. 2. Aenderung der Satzungen 8 11: statt ^alljährlich" .auf 4 Jahre". 8. Vorstandswahl. v»/ 1 *ecliR*iiing Llnerkannt vorzlml Drrpfiegüng. ptssdekle u. miShmft durch d. Inhaber 2>\ Kunike. Arbeitsvergebnng. Die zur Vornahme baulicher Herstehungen im Schulhause in der Westanlage erforderlichen Schreiner- und Wetsrbindcr - Arbeiten sollen Montan, den ü. August d. >Zs., vormittags 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 1-1 Tage. Giegen, den 31. Juli 100/. LSAGLKQhL. MD =■ in allen Preislagen. 4994 Julius Berdux Zim Jibiläomsftstc empfehle täglich frisches Kaffee- und Teegebltck, sowie den beliebten Strentzel-Gußkuchen inljojjfeintrQualität Wilhelm Hamel Bleichste*. 7 Telephon 246 Verzeichnis von sofort lieferbaren, gebrauchten und im Preis zurückgesetzten ö)