-r. 278 Irl d)#e n i i » fltti» autzkB Sonntag!. Jem H'etzrne, Anzeiger ,erben uh Wechsel mit en. 6(|fifd)rn Landwirt ie Siebener Zamilten- lütter viermal tn der ßodje derqelegt und loeitnal wöchentlich das t elsbiatt füt den Kreis Heften sterwmech-An- liluM d. Redaktion 112 ie» iap u Expedition Öl löterte töt Depelchenr AuzetOO» «ictze». „nahm« we »nzeiyen jt öie LageSnuininer Xe oonntttaa» 10 Uhr. Dienstag 2«. November 1907 157. Jahrgang Vrstes Blatt Gietzenel 'M monafhd)75'K1^pifTlcl«e jährlich Mk H20 durch » Abhole- u. ßroetflfteUcn monatlich 65 'M., durch die Bost Mk. L.— tuend* iührl. aueichl. «eslellg. ßetlenzrcetl- lokal 16UU auSiüärtl 20 Mennig, Verantwortlich V — lih den polhddxr Teil: General-Anzeiger für Gbechessen MZ Hotatlonsbrnd und vrrlag der vrühl'schrn Univ.-Vuch- und StelnöntcftreL B. Lange. Redattion, Expedition und Vnttkmi, Schulst,«h« Anzeigenieil £>. ®«ct StiMMUi üSLuld uns dem Reichstage. i ► et Sie würde nur dem Zwischenhanbel und der Spekula- B 5 il zu der er So - icje Praxis aufgegeben zu haben. Er war nicht zur Stelle, ber sein Adlatus, Frhr. v. Bethrnann-Hollweg, erklärte ch bereit, den Interpellanten sofort Rede und Antwort i stehen. So legte denn namens der äußersten Linken err SciXidemaun los. Von der unbestrittenen Tatsache der auen Verteuerung aller notwendigen Lebensmittel aus- el)cnd, unternahm er es, mit Hilfe der Statistik nachzu- .eisen, daß nur der Schutzzoll und seine Konsequenzen ir die Praxis im Getreidegejchäst eS seien, die die gegen- äriigc Notlage in Deutschland hervorgerusen hätten und ui'tccDl erhielten. Das ganze Schutzzollsystem sei so UN- atriotisch wle möglich; noch unpatriotischer aber sei das erfahren der Agrarier, die eine Getreideausfuhr sorcierten, m die hohen Preise noch zu steigern. Der sozialdemo- mtische Sprecher, der es auch an einigen Seitenhieben egen den linken Flügel des Blocks nicht fehlen lieh, schloß Aus V»aor »mo L*rsro. Gießen, 26. Nov. 1907. Die Feier von GroßherzogS Geburtstag vollzog sich nach den uns vorliegenden Berichten in der herkömmlichen einfachen aber herzlichen Weise. Bor allem waren es die Kriegervereine, die das Geburtstagsfest des Landesfürsten sestlich begingen. Der Kr i e g e r v e r e i n Gießen hielt seine Festfeier gestern abend bei Gastwirt Sauer ab. Sie verlief in bester Weise. Der Verein hatte, folgende Glnckwunschdepesche nach Darmstadt geschickt: Sr. Kgl. Hoheit Ernst Ludwig, Großherzog von Hessen und bei Rhein Darmstadt. Die untertänigsten Glückwünsche zum heutigen Geburtstage sendet Kriegerverein Gießen. , Folgende Antwort traf alsbald ein und erregte große Freude: Kriegerverein Gießen. Aufrichtigen Dank für die Glückwünsche, über die ich mu§ herzlich gefreut habe. Ernst -ubwig. lieber die Feier des Tages ut der Residenz beruhtet man uns: R.V. Darmstadt, 25. Nov. Großherzogs Ge- burtstags feier vollzog sich heute in Derselben Weise wie seither. In den Schulen fanden Festakte statt, die behördlichen Bureaus hatten geschlossen. Der übliche Zapfenstreich am Vorabend unterblieb des Totensonntags wegen, doch faird heute früh Weckruf und Festmusik, sowie Festgottesdienst statt. Tie technische Hochschule feierte den Tag durch einen Festakt in der Aula, dem die Minister Dr. Guauth und Dr. Braun, sowie zahlreiche andere behördliche Vertreter und die Professoren und Studenten beiwohnten. Den Festvortrag hielt Pros. Dr. Müller über das Thema: „Die geometrische Reliefperspektive in ihrer Anwendung auf die Werke der bildenden Kunst." Rach dem Vortrag brachte der Redner ein dreifaches Hoch aus den Großherzog aus. Die Feier wurde vom Akademischen Chor mit dem Choral: „Die Ehre Gottes aus der Natur" eingeleitet und mit Konradin Kreuzers Chor „Wasfentanz" geschlossen. Mittags 12 Uhr erfolgte große Paroleausgabe, bei der Divisionskommandeur Generalleutnant v. Strantz eine kernige Ansprache hielt und ein dreimaliges Hoch' auf den Großherzog ausbrachte. Auf dem Exerzierplatz wurden 101 Kanonenschüsse abgefeuert. Heute nachmittag fanden verschiedene Festessen statt, abends wird im Hoftheater als Festvorstellung zum erstenmal „Madame Butterfly" aufgeführt. - Die hiesige Studentenschaft hatte bereits am Samstag abend einen glänzend verlaufenen Festkommers im „Orpheum" . abgehalten, die . Kriegervereine feierten den Tag durch eine Festversamm- . lung im städtischen Saalbau. neinen Lebenshaltung vornehmlich bei der Arbeiterbevöl- ferung gegenüber, und unter lebhaftem Beifall auch der jhcgemcf/eu Linken verzeichnete er die erfreuliche Tatsache, )aß der durchschnittliche Fleischverzehr Deutschlands den )urchschnittlichen Fleisch verzehr Englands — dieser nach ZustuS i.'töser „metzrenteils fleischef>euden Nation" — heute wreitS erreicht. Der Staatssekretär ging bann auf die Leiter nteverhältnisse,eiy und zog aus ihnen den Schluß, >üß eine Aufhebung der Zölle so verkehrt als möglich Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Arbeit": dem Kreisstraßenwart Gg. Beyer zu Mellos, dem Bureauboten Hch. Bier au zu Lollar, dem Scyloß- gärtner Christoph Bon ar ins zu Großen-Buseck, demKreis- traßenwart Konr. Brück II. zu Nieder-Bessingen, dem Kreis- traßenwart Konr. Dickel zu Nieder-Dtoos, dem Bäcker- ;ehilfen Aug. E i ch e n a u e r zu Schotten, ber Waldarbeiterin Anna Elisab. Eifert Ww. zu Freienseen, ber KulturarLeiterin 51ath. Eifert $u Freienseen, dem Kreisstraßenarbeiter Gg. F i s ch e r zu. Rendel, dem Kreisjcraßenwart Ludw. Gros zu Einartshausen, dem Kreisstraßenarbeiter Johs. Günther IV. zu Köddingen, d. m Zellelmachvr A .dr. H e d r i ch II. zu Lauterbacy, dem Oberrnea-t Konr. Herbert zu Büdingen, dem Kreisstraßenwart Katern He rzberger III. zu Tneckboru, dem Rottmeister Gg. Heu so hu II. zu Merkenritz, dem üiottmeister Hch. Kans VIII. zu Geilshausen, dem Kreisstraßenwart Karl Klingelhöser zu Mainzlar, dem Waldarbeiter Hch. König zu Ober-Mörlen, dem Gärtner Joh. Gg. Lich zu Londorf, dem Kreisstraßenarbeiter Edmund Nerz zu Herbstein, dem Holzhauer Joh. Adam O p pe r zu Weickartshain, dem Schuhmachergeyilsen Karl Ort stabt zu Lauterbach, dem Kreisstraßenwart Jost Pfeffer §u Münster (Kreis Gießen), bem Bergmann Wily. Adam Ranft zu Dorn-Assenheim, dem Holzsetzer Konr. Reinharbt zu Gambach, dem Holzhauer Kart Reitz I. zu Einartshausen, bem Kreisstraßenwart Adam Ruppen- thal zu Helpershain, bem Kreisstraßenwart Pet. Christian Schäfer II. zu Grüningen, bem Bergmann Wilh. Hch. W a a s zu Dorn-Assen heim, dem Wiegemeister Ludw. Wagner zu Lollar, dem Kreisstraßenwart Matthäus Weiden- börner zu Herbstein, dem Waldarbeiter Ernst Weil in Espa, Kreis Ufingen, Reg.-Bez, Wiesbaden, bem Bergmann Hch. Wenzel zu Weckesheim. Den Charakter als „Kirchenrat": bem evang. Pfarrer Hch. Freiensehner zu Linbenfels. Den Charakter als „Geh. Regierungsrat": bem Kreisrat bes Kreises Friebberg Friebr. Fey. Den Charakter als „Geh. Schulrat": bem Direktor ber Oberrealschule zu Offenbach Herrn. Jäger, bem Direktor des Realgymnasiums $u Mainz Dr. Karl Kemmer, bem Direktor der Biktoriajchule und des Lehrerinnenseminars zu Darmstadt Dr. Friedr. Land mann, dem Direktor ber höheren Mübchenschule uub bes Lehrerinnenseminars zu Mainz Dr. Friebr. Röm Held. Den Charakter als „Geh. MebiH-iualrat": bem Kreisarzt des Kreisgesundheitsamts Worms Mebi^inalrat Dr. Seb. Fertig daselbst, dem prakt. Arzt Medizinalrat Dr. Hch. Weckerling zu Friedberg. Den Charakter als „Geh. Hofrat": bem orbentl. Prof, ber chemischen Technologie unb Elektrochemie an ber Techn. Hochschule Dr. Otto Diesfenbach zu Dannstabt, bem ordentlichen Professor ber Mathematik an ber Technischen Hochschule Dr. Herrn. Wiener zu Darmstabt, bem orbentl. Professor der Elektrotechnik an ber Techn. Ho cy sch ule Dr. Karl Wirtz zu. Darmstadt. Den Charakter als „Professor": dem Privatgelehrten Dr. Phil. Peter Muth zu Osthosen. Den Charat^r uts : Dm Wrei^ajuUiifpeUgt bei ber Kreisschulkommission Heppenheim Wilh. Jubith, bem Kreisschulinspekcor bet dex KreisschulLommisjwn Mainz Dr. Michael Zang. Den (itjaratier als „Medizinalrat": dem Kreisarzt des ttreisgesnndheitsamts Bingen Dr. Emil Schösser daselbst. Den Charakter als „Sanitätsrat": dem pratt. Arzt Dr. Arthur Brückner zu Darmstadt, dem prakt. Arzt Dr. Karl Habicht zu Darmstadt, dem prakt. Arzt Dr. Karl O h n - acker zu Butzbach, dem prakt. Arzt Dr. Joh. Stöhr zu Birkenau (bem prakt. Arzt Dr. Arch. Wiegand zu Bens- heim. . „ , _ , „ , , „ Den Charakter als „Vetennarrat": bem Kreisveterinar- crrzt bes Kreisveterinäramts Friedberg Dr. Aug. Z i n ß e r daselbst. . vy c _ Den Charakter als „Kommerzienrat: bem stellv. Präsidenten ber Handelskammer Mainz, Beigeordneten Franz Bamberger zu Mainz, bem Maschinensabrikanten Jean Göbel zu Darmstabt, dem Kaufmann Ernst Pi stör zu Jugenheim a. b. B, bem Fabrikanten Karl Scholz zu ^iainz. u . iii einem Llppell an die Regierung, sie solle ber „Äusplün- ' erung des Volkes" zu Gunsten ber Agrarier schleunigst Z" urd) Au, Hebung aller Lebensmittelzölle ein Ende machen. | Dazu ist nun freilich bie Regierung ganz unb gar nicht n ereit. I Herr v. Bethmann-Hollw eg ettvies sich toieber : ls Sprech Minister Par excellence. Er bringt vielleicht nicht ■ as gründliche volkswircschaftliche Wissen, aber er bringt i > ziemlich bie gleiche Gabe klarer unb überrebenber, wenn ; icht überzeugender Darstellung mit wie sein Amtsvor- 1 änger. Es siel bem Staatssekretär nicht ein, mit bem : Dpi gegen bie Wanb zu rennen und etwa nach Pobbielski- hem Rezept bas Vorhandensein ber Teuerung überhaupt ' r leugnen. Im G-egenteil, er gab ohne weiteres zu, baß wir ■ 3. sehr teuren Zeiten leben. Aber ber Teuerung stellte r bie Steigerung ber Löhne und bie Steigerung ber allge- Das Silberne Kreuz des Veroien,Mroens Pyltipps des Großmütigen: bem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher unb Standesbeamten Johannes Arnold zu Groß-Gerau, dem Rentner und früheren Handlungsgehilfen Louis Bellin- i er zu Lauterbach, bem seitherigen Gemeinbeeinnehrner Lubw. Eber harV^.^u Vübingen/dem Oberverwalter Hch. Erb zu Stockhausen (Kreis Lauterbach), bem Direktor ber Bezirkssparkasse „Mathildenstist" Gg. Müller zu Butzbach, bem Gemeindeeinnehmer Karl Psannstiel yx Ulrichstein, bem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher unb Stanbesbeam- ten Jak. Schneiber VII. zu Ostheim, bem Gemeinbeein- nehmer Karl Weber zu Alsselb, bem Kreisstraßenmeifter Friebr. Zörb zu Friebberg. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit ber Inschrift: „Für Verbienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Bürgermeister Adam H o f m a n n V. zu Wölfersheim. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Bürgenneister Johs. Pep- e l XIII. zu Ober-Seemen, dem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeamten Wilh. S ch l e u n i n g zu Feld- krücken, dem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeamten Hch. Stephan zu Staufenberg. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit ber Inschrift: „Für angjährige treue Dienste": bem Gemeindeeinnehmer Joh. 51asp. Becker zu Maulbach, bem Maurermeister Christoph Vock, Bauschätzer zu Grünberg, bem Beigeordneten unb tellv. Standesbeamten Adam Reiber zu Ruppertenrod, dem früheren Gemeindeeinnehmer und staatlichen Untererheber Hch. Reuter zu .Himbach, bem Pedellen an ber Realschule LU Butzbach Phil. Rumpf, bem Gerneinbeein- nehmer und staatlichen Untererheber Johs. Seipel V. zu Fauerbach v. b. H., bem Kirchenrechner unb Ortsgerichts- mann Ernst Hch. Stoll zu Gettenau. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit ber Inschrift: „Für treue Dienste": bem Freiherr!. Förster Johs. Bertholb zu Burg-Gemünben, bem Gemeindehirten und Nachtwächter Johs. Fuchs au Mainzlar, dem Feld schütz en Johs. Herrn- brod zu Nieoer-Mocklladt, bem Komrnunaljorstwart Karl Junker zu Gedern, bem Freiherrlichen Forstwart Balth. Leyerer zu Obenhausen, dem Freih. Forstwart Severin Leyerer zu Climbach, bem Bureaudiener Friebr. Lubw. Maus Huth zu Mainz, bem Polizeibiener Karl Heinrich Zlausch zu Bergheim, dem Feldschützen Förster Konr. Schäfer zu Hitzkirchen, dem Potizeioiener Wilh. Schäfer zu Ober-Eschbach. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Arbeit" am Bande des Verdiensiordens Philipps des Großmütigen: dem Werkmeister Hch. Kimmel zu Wieseck. Die zum Festessen gestern hier vereinigte Beamten-i unb Bürgerschaft (anbte an den Landesherrn folgendes Glückwunschtelegramm ab: Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog Darmstadt Die zur Feier des Allerhöchsten Geburtssestes versanimeltett Vertreter der Universität, der Behörden, des Offizierskorps und der Bürgerschaft Gießens bringen Ew. Königltck>en Hohen in dankbarer Erinnerung an beglückende Sommertage ihre ehrsurchts- vollen Glückwünsche dar. e i st , Rekwr. Am Llbend ging folgendes Antworttelegramm ein: \ Rektor Leist, Gießen. Für die treuen Geburtstagswünsche der Gießener Fest- Versammlung sage ich herzlick>en Dank. Auch ich denke mit Freude an die schönen Gießener Jubilaumstage zurück. Ernst Ludwrg. 9 •• Universitätsbibliothek. S. K. H. der Groß- Herzog hoben den Trompeter-Sergeanten im Leib-Dragoner- Negnnent (2. Großherzoglich Hessisches) Nr. 24 Franz Otto Pu rrmann m Darmstadt zum Diener an der Bibliothek der LandeSliniversität Güßen ernannt. ** Religiöser Vortrag. Man schreibt uns: Wie aus dem Anzeigenteil unseres Blattes ersichtlich, veranstaltet nächsten Montag (2. Dezember) abend die Freie Landes- kirchliche Vereinigung für das Großd. Hessen im „Neuen Saalbau" einen Vortragsabend. Diese Vereinigung zählt gegenwärtig etiua 700 Mitglieder, zumeist „Laien". Sie hat ich vor etwa zwei Jahren gebildet zur entschlossenen F-or- oeruna einer wahrhaft cvangetijchen Weiterbildung unjereg :ion nützen, ein allgemeiner Preisrückgang würde nur ganz vorübergehend ein treten. Die Wirkungen einer Zollfus- oension auf den Jnlandsmarkt der deutschen Industrie wür- >en dabei — zumal wenn der Höhepunkt der wirtschastlichen Konjunktur jetzt wirklich überschritten werden sollte — ver- -jeerenb fein. An ben teuren Fleischpreisen könnten nur, io erklärte ber Staatssekretär, bie Schlächter schulb fein, lenn bie Vichpreife seien erheblich gesunken. Das Leitmotiv >er Rede Bethmaun-Hollwegs, ber Satz, bie Regierung werbe in ihrer bisherigen Wirtschaftspolitik festhalten, gab bas Thema für bie nun folgenbe Besprechung ber Interpellation. Sie brachte nicht viel Neues; bas Interessanteste an ihr war noch bie geschickte Abfertigung, bie ber freisinnige Volksparteiler Gyßling Herrn Scheibemann auf bessen Angriffe gegen bie Blockpolitik ber Linken zuteil werben ließ. In biesclbe Kerbe wie oer volksparteiliche Rebner hieb hinterdrein der Abg. Naumann, den Herr Scheibemann als Kronzeugen roiber bie Beteiligung ber Volkspartei an der Blockpolitik zitiert hatte. Er ergänzte Gyßlings Darlegungen nach verschiebenen Seiten, ohne sich mit besten Haltung in Sachen bes Jbentitütsnachweises zu identifizieren. Sachlich stellte sich ber ehemalige Führer ber Natio- naisozialen auf ben Stanbpunkt ber Sozialdemokratie und forderte die zeitweilige Suspension ber Zölle. Die Versuche ber Sozialdemokratie, ihn in einen Gegensatz zu [einen fetzigen Bloagenossen von der Linken zu bringen, wies er als unberechtigt zurück. Ein Strauß persönlicher fangen beendete die nicht eben hitzige Redeschlacht. AirszeichnuNtZen zu Kroßyerzogs Kevurtstug. ii. ' Ferner wurden verliehen: 5ie Goldene Verdienstmedaille des Ludewigs-Ordens: ber Oberin bes stäbtischcn 5)ospitals zu Bensheim a. b. B. Schwester Veronika Rohr. Das Silberne Kreuz bes Verbienftordens Philipps bes ^Großmütigen mit ber Krone: bem Lehrer Karl Blankzu Gonterskirchen, bem Lehrer Karl Gompf zu Uetzhausen, dem Lehrer an ber Vorschule des Lanbgraf Lub- w ig - Gy m n a s i u ins zu Gießen, N a t ha n Le v y, dem Lehrer Hch. Lubw. Nikolaus zu 5)ausen (ztzreis Gießen), bem Lehrer Hch. Neuhl zu Trais-Horlosf, bem Lehcer Ludwig Schäfer zu Wallern Haus en, bem Lehrer Hartmann Will zu Renbel. Die Silberne Verdiensimebaille des Lndewigs-Orbens: ber Hebamme Karol ine Hosmann zu Fauerbach (Kreis Büdingen), oer Hebamme Juliane Kim m zu Rainrod (Kreis Alsfelds, ucr Hcvamn^e Clise Marg. Schepp zu Saasen, der Hebamme Anna -tztaria Stein zu. Beltershain. Berlin, 25. Nov. Nach bem Beispiel einer ganzen Reihe beutjcher Lanbes- irfamente hat nun auch ber beutsche Reichstag seine No t- ' aubsdebattc gehabt. Man konnte sich in die Zeiten J :r Zolllarisbebatten von läOO zurückversetzt glauben, so ■ lei würbe über bie Frage: „Schutzzoll ober nicht?" hin unb » _>r gestritten. 9htr ging es unvergleichlich zahmer zu als i jenen stürmischen Wintertagen. Den Anstoß - atstaubsbebatte gab eine Interpellation b ialbemokraten,die vom Reichskanzler wissen wollten, ' eiche Maßnahmen er gegen bie Lebensmittelteuerung zu .greifen gebe nie. Fürst Bülow, ber in ben Tagen vor ber «iockpolu.^ kaum eine Gelegenheit vorübergehen ließ, sozial- „ emorratischen Wissensburst persönlich zu befriebigen, scheint üchen Lebens in Hessen. Sic toill bic Kirche mit dem ge- n AI rtX a2 ... .1 L r . - v* < des Batterietags. Von 3 bis 5 Vs Uhr weilten auch der Regi- Weizen Roggen (— 6) (4- (■ (— 237 1.60). Chicago Märkte. 167 172 170 168 186 171 170 176 173 180 170 1) 1) 1) 2) (+ (— - 1) (- 3) (- 2) - 1) Hafer 166 (- 2) 3) 1) 3) 2) 1) 2) 3) 2) 3) ) 2) 2) 2) 4) 235 230 221 235 235 202 202 202 204 209 210 209 212 214 200 196 210 213 210 2) 2) ) 4) 5) 2) 3) 1) 5) 4) 3; Königsberg Danzig Stettin 226 (- 218 (— 220 ' 225 224 210 220 219 225 215 (- 2«/,) 225 (- ) Ä:W ", Preise (— 2) 178 (- 2) Gerichtsja«. ” —'— N. B. Darmstadt, 26. Nov. Tie S trcit, a » ° dem E i s e n b a h n f i s k u s und den Gläubig c r n des Eisenbahnsekretärs Wendland, der infolge verübter deleren mt Dezember 1905 im Frankfurter Stadtmns^ Eie und sich sclb stcrmordetc, ist jeljt durch einen Veralt aus der Welt geschasst worden. Wendland halte sich große \ stechereecn zu schulden kommen lassen, indem er eined Frankfur^r Firmen falsche Frachtrückvergütungen au- stellt sich ein Drittel der gesälschten Summe als Provision auz,' ? lieg. Bei Aufdeckung des Betrugs erklärten die Frankfurts - d men, da,; sie von Einer unredlichen Handlungsweise nichts^! hatten, und zahlten auch sofort ea. 1000 Mk. an den Eisenbadni'är zuruck. Der letztere berechnete aber seinen Gesamtschaocn noch auf 39 500 Mk. und meldete diese'Forüerung zur fion”^ er erhob auch beim. hiejig^u^audL Ifn hi>m TPhf 2. ItTTt ~ xf.- . .1 . “ E. Mk. befriedigt und bie Anwaltskosten werben von"^ Sarteien getragen. Der ganze Nachlaßbetrag an Aktiven £rC nur 3100 Mk., unö die übrigen Passiven, außer her lki? Mnforbetung 2200 Mk. Durch den Abschluß des Z^al ' Konkursverwalter in der Lage sein, den Gläubiges Wendland etwa 70 b,s 75 Proz. auszuzahlen. 9 tn bc 220 (-27J 237 (- 5) 240 (— 5) 248 (-27,) 244 (- 4) Kandel. ssjAia 'ä sh ä ^gegangene Dampfer .Präsident Grant» vön'eirva Z»00Ä?“ aEÄSiSÄ? 185 (— lj 186 (- 4) 188 (- 2) 2077« (- ) 19772 (- 27o) 2262' (~ P " Budapest April'222.40^'^ 3’45^“ bin kann man amiehmen, daß auch die demnächst Newnorf affenden Dampfer größere Scharen von Rückwandere nach E billigen und daß diese Dampfer etwa 1500—2000 Paffaai^ Bord haben dursten. ^“iiugiere , I Posen I Breslau I Berlin I Rlagdeburg Halte Leipzig Rostock Hamburg Hannover Braunschweig Düsseldorf Frankfurt a.M. Mannheim Straßburg Stuttgart München 244 (- 4) 212 (- n £)X C' Berlin Dez, Dr. meT^rt K°£:i 3nf,itUt "Ul einer Aulrittsvorlesung: Ab« d«, Cine Nationalenniversität in Jfmpriin cm. uns aus Washington berichtet wird, soll iü diesem Wimt! I ] 9^01 IlTTtnf Ott hrtVAnt* a 1 t t ß einer National-Äniversirul Waihington vorgelegt werden, die die verschiedenen Unil?1 versitaten und Lehranstalten der amerikanischen EinielswnU'n^^ ganzen soll. Diese National-4lniversitätdi! nur von Gradu^n den Ä» Universitäten besucht .Verden wird sott gle.Lu stellen^ "E tu des ganzen amerikanischen Bildungswesens dar ML ÄS 3 Lr !ÄteS SW 1» fchÄISÄ” ““““Ä . r??6/1?* ^esamtfrequein der Universität Jena beträ> ssssaGS&S^® b. Biedenkopf, 25. Nov. Nach der jüngsten Vor- 'tandssitzung des Geschichtsvereins für den Kreis Biedenkopf Zählt der Verein 130 Mitglieder mit festen Jahresbeiträgen. Man beabsichtigt, ein Heimatmuseum für den Kreis zu gründen und es in den Räumen des hiesigen Schlosses unterzubringen. ,O Marburg, 25. November. Heute nachmittag rannte am Elektrizitätswerk ein mit drei Herren besetztes Automobil gegen die Mauerwand und ging in Trümmer. Die Insassen blieben unverletzt. Frankfurt a. M., 25. Nov. Die Aufseher im ®ert^gefängn_i§ 0g. Steigerwald und Gg. FeststellüngsLge7"Nach d^ jetzt^um Abschlu^aLr-VH Diehl sind verhastet worden. Sie werden beschul- gleich erklärt sich der Ejsenbahnfiskur mit de/^aMun^ blgt, sich gegen § 332 deÄ Str. &. B. vergangen Zu haben. ^oOO Mk. befriediat. nnh htp . 9 Sie, sollen Briefe gegen Bezahlung an und von Gefangenen befördert haben. — In Mainz wurden am Samstag e i Frankfurter Falschmünzer, der Schneider Johann Emil Geisthand aus Koburg und der Weißbinder Heinrich Gröninger aus Büdesheim bei der Ausgabe falscher Zweimaristücke verhaftet. — Die bekannte Auto- mobilaffäre, die sich darum drehte, daß im Sommer ole,es Jahres das Auto des Armeeinspekteurs v. Linde- q u i st auf der Chaussee Darmstadt—Griesheim einen Fuhrmann totgefahren hatte, wurde dadurch beendigt, daß das । Verfahren gegen den Lenker des Automobils, Eduard Engler Präsident des Frankfurter Automobilklubs, eingestellt worden ist. B - - --------- •«« M>7T»M*8g rrsriveriitats-rrach^jHH — I s „ . e A b st j n e n z b e w e g n n g unter den 6h I V Ux e e u t sch la n d s , als deren Organisation der Demi^ I ^stmenter Studenten anzusehen ist, schreitet vorwärts sich in erster Lime die Bekämpfung der Trinksitten ht deutschen Akademiker zur Aufgabe macht, zählt gegen 250 nrh»e icDe und 140 Altmitglieder in seinen 17 Orts puppen an^ Uiuverütaten Berlin, Wtünchen, Gießen, Leipzig Bonn berg Jena, Marburg, Tübingen, Halle, Kiel, Königsberg, ©ottiiiaen »yieibuig und an den -technischen Hochschulen: Charlotiei ' SrtÄ eeibdbe^“66, aiOr^C“i,EC ift »ur«e,t stuJ- w-w. Pg° -> §e/ eJ pSu t/ ^ob. Bei der heutigen UniversitätsiH - Anlao des Geburtstages des zweiten Stifters der MiivAüü Karl Friedrich, hielt der Prorektor Geh rat Tr. ^ellmek die Feffrede über „Die W ndlun en dcs &ci ber akademischen Preisverteilung erhielt u. a den Preis Karl Jacki aus Osthofen in Hessen!. Außerdem to-irrA ^cr H?lrat Mooslchen Stiftung in Höhe von 900 Ml der Studentin der Medizin s^nri/^nLr M -laHern i. B. zuevkannt, die wohl bie erste Ihibfep-nbcMnm r6 rangen h7t. lU ®EUtWmb £inEtt akademischen Preis e"' . Aeiiist un» wiftenlchaf»7------- ’ h.8 m„i7l6c>'9r5cb-,Pt6l; Stg." schreibt: Alts Anlas; des Ablebens d-s Geh. Jnstizrats Protetzors Tr. Heinrich Der nhitn il . ben Angehörigen e,n B e i l e i d Z ! ch r e . b e n de z K a i s e r s . '! Zugängen: „Highcliffecastle 24./11. Se. Mai. der Kaüer Lbpn > • ©erai'ciitel" mit '"'^.wa"elen Hinschciden Ihres hochverdienten rr r J . aufrichtiger Teilnahme empfangen und lassen allen Hinterbliebenen allerhöchßihr aufrichtiges Le e,d ausdrllcken. - Fürst Biilotv und Minister v. Bett mow Hallweg sandten gleichlalls Beile,dsschre,ben. 0",a"n hm — S1 e ' ” c Kn n st ck> ront f. Tie „Boss. Z,g/ „reldct auä kang,ahrige Hoskapellmeister der hiesigen tzesi I brchne, Krz y , a n 0 w s k i, ist soeben seines Amtes enthob L I worden, Die Ursache ist in Mißhelligkeiten zn suchen die burdi off- MSE-iÄS-M . Getreide - WocherrbHcht ber Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats or - •- bis 25. November 1907. » Gxportbcstrebungen und ermäßigte argentini- e O^orderungen in Beroindung mit dem teuren Geldstand hielten I hpr ^^idemarkt während des größten Teils UrS gleichen Einflüsse machten sich QLL'Cl) 11TT) nP11 f i rlipit (\Vo»Xn/>«-** XC4. c.** < > t. c*\ <_c • - .. . ■■■ fuijivtir. ICyne diese Ware IN hp ^FrTr/VUn9^ l.nlanoychen Angebots Wohl keine ausreichen- ^^Earmng sur die im allgemeinen mattere Stimmung zu finden gewesen, zunlal dem Unterkommen der Ware kaum irgend-1 R dorr-tsänsanmilimgra hinderlich im Wege stehen. Die Aie Herbstsaaten, deren Anbau und r§rost erwMert, stekterrweise sogar ver^ lautet durchaus nicht befriedigend; besonders eindringliche klagen liegen, über das Auftreten tierischer Schädlinge vor, unter denen die Saaten sehr gelitten haben. Mil AbschlußWitterung hüben die Feldarbeiten nunmehr ihren sTO/rJ £ gesunden und die Landwirte loenden sich in stärkerem ärufrfi6'nietw ,äeist sich dabei, daß der Roggen- iach niast den gehegten Erwartungen entspricht^ und ™ quatitatioer Hinsicht zu wünschen übrig läßt, was auch zum Teil zu der schwierigen Berwenduuig, die das Rogaew angebot , IN der letzten Woche fand, beigetragen haben dü?ste Andererseits gehen Käufer aus Furcht vor einer plötzlichen Unterbindung der illnUchifsahrt nur vorsichtig an neue Ab- ^Äe'tafte- ^au. Im allgemeinen bestand nür wenig bitte?" und am'M-in"', ftt '^f^efegenteit nach Rußland üttänhiiW s |0fö'C öoh-r Waisewrachten ldnnte das iiitanol)cl)e Angebot, ohne einen weientüchen Preisdruck f^rhnr-1 äuwjen, Aufnahme finden. Dagegen suchte das Angebot Pom-I I d>^- E^burgs mangels Verwendung an der Mste! m stärkerem Maße die .inneren Märkte auf. In Berlin war u P einige Mark unter Dezemberwert zu kaufen ver ^usöociiano tm alten Schulhofe. Ein a e veranlaßte, während Mailieferung durch Kaufordres L-.n sich die übrigen Gemeindrantglieder anschlosÄ/®*’ r T eine eraresiend 5r'ci3stjofe ä1'- hielt Pfarrer H e in e b a^ch Erwerbungen von argentinischen Wekz"en ersisigten^g^dEtz erholt? rv r-rlrer!en?e ^ede, dec ec Psalm 90 zu Grunde legte E Anschluß an festere Auslandsmeldungcn k'L^ulünd« und dec Gesangverein trugen die 8,^1; ermäßigter F-orderimgen t». StiS'«.""«gmfZ"itoi’ä' »"»«-- W«. m„ itnb bie Schulkinder und der Gesangverein verschiedene Lieder Hause?. 6'CCaUf 6C3ab M ^e Versammlung wieder nach Schanspielhauö. Misa.Är?p'"0w-st?voch de7Ä?L,S"Äole,5'°^'' "g®“ den 28. November, abends halb 8 Uhr - * 9& 5)?U^ltlaS! jhpä» ef®» ä tÄtas |“b " "Äbrads 7 M?r'b' Ser'®6^ "S««8 W .Othello.« U j «$ev D"mmkops.« Alomag den 2. Dezn '> Auiang, wenn nicht anders bemerkt, abend? um 7 Uhr. ZSricyra^tcn bet ^cOatieoii " (Sütüiiijijic Attsragen bleiben lutberiirfiirtiti** x w « S'ÄTÄS Sita',; 7 “«• KWfi« mäsF«» Schriften .Willis Werdegang" f bctninit wurden von seinen Auch ift er der Verfasser des7ibrettos ' u"der°^s^ Operette „Die luftigen Nibelungen » ° b 0§far Straus'schen M- Anonmne .Sufcnbnnoei, bleiben stets unberücksichtigt' .... . 1 csteiun^HtlcrÖtänft'"^ " 27. Novra!ber^"öttdam'""si"b ^Neg^uMe ™ittroloc^, bcn heule. Starke westliche Winde. ' JieöCUia(Ic‘ Temperatur wie samten modernen Volksleben besonders mit r oeIn oed ^brierags. Von 3 bis 5 Vs Uhr weilten auch der Regi- tbeoloaiscüen un5 fortschreitenden ments-Kommandeur Oberstleutnant v. Müller mit dem üell- halten und Kirche, Schule und Hochschule 93a%.iecPef Oberleutnant Seederer und den Grundsätzen sich entwickeln sehen Sie rwnSp?%SrZ af;LÜen Offizieren sunter den alten Kameraden, wobei gegen alle katholisierenden TendeiÄn innert d°r evan- h emec Ansprache die Kamera dschaft und Ä HLund sucht mit Ernst wieder^üMng zu nehmen Hoch Älte * 3 ^ie9 Unb 9liCbfn feiertC Unb i6r ein £ m unter den der Kirche Entfremdeten. Von ' b. Bieder S raU(^ ar,T Nächsten Montag stattfindende sVortrag getragen sein. Vortragender ist Lerr Vrof. I). Bischer 'freien hrnrfip • unb drr sich anschließenden '^-Srnn des Lebens", gewiß ein Gegen- vnv. für leben dankenden Menschen überhaupt. hnn^hpmCLr^e-t-^CrCml9-ng Jcl-6,t wird Einiges gesagt werden fSm ?si.^.?Ä^^-^orlrtzenden, Pfarrer D. Guyot aus Heppcn- zLlaL•• sei bemerkt, daß die Versammlung eine durch- -X t- die Mitgliedschaft bei der Freien Landes- icrchlichen ^ereiNiaung weder voraussetzt noch bedingt. Es ist willkommen, und keinem, der zur Sache ^üen hat, ist das Wort verwehrt. ^n der Freidenker-Vereinigung Gießen /^>ird am nächsten Donnerstag Universitäts-Professor Dc. W. Kinkel über Idealismus und Monismus sprechen. '(Näheres |. Inseratenteil.) Tönerner",. Vuer KllII0ricn züchte r.Ver ein wurde vor kur,em hur flegrunbet. Er lall auch als Bog-lsckmtz-Berem ^bM deim em Känarienzüchter besitzt die nötigen Kenntnisse, iwre, unsen armen Vogel in der freien OLatur im Winter gepflegt N mu'^n Em solcher Verein hat bis jetzt hier sehr gefel/t. Gastwirt H. Ruhl, Kaplansgasse, Würt- Xt-uw CTg€T 4jD i. . 3icg ensnat ion. Man schreibt uns: Gestern Nachmittag fand der Einzug der so lang ersehnten ’Ri?rrr,rrturfit ^atwn statt Punkt 3 "uhr hatte sich? ^r LrstaZ an L f^hÜ erbauten Haus eingefundcn. Zunächst Eine Berichtigung bed' ganzen Gebäudes statt, das als ein ^tnp- ** -r“ ^icre bezeichnet werden kann. Das J ^affl! ien vorgesehen, jedoch der Dienerin Frau Beinborn^ ganz ubericpsen worden. An das Haus fcf-Iicpen sich ^i gwBe Stallungen für die Ziegenböcke an, in denen je vier Lrere bequem Platz finden Tünnen. Gleichzeitig sind einige ^ie^eiV ?^Eise eingefriedigt, die als^Lämmerweich'- um^ Ä- eineT großen Halle versehen sind; 2077,(- 2V) 216 (- 3) ir-mi m/o 11-^ L- rr<- viuie oerieyen 1 mo um 3/2 Uhr ersten die Dienerin mch den schön geschmückten 8 Siegenbocbm. Die Böcke wurden in Ihren neuen Sialsirnaen , ' nachdem von einem Vvrstandsmitgliede einige Glück Itfje toun^oorte, m denen auf die Skbeutung bed neuen Seimd£en gewiesen wurde, der Dienerin dargebracht worden war"n 'wnun»ivviyc umcl nvrucr. >pie qictti jh^lU9TMA9ra^nv flx? Herren zur Stadt Lich, wo die F^str ?udLim deutschen Getreidegeschäft sühlb. ihren Abschluß fand. Möge das neue Heim der Maenzucht! hpr 7, 7 statwn unleren Ziegenbesitzern reiche Vorteile bringen 2-4‘ Anregung des Pfarrers mnn M dem Gedanken, eine Kleinkindcr- Srt^Ctt- Bereits tourde zum Besten de^ K, Äteu^ÄtteWnftaItet' biC btn nä*en Ä8Ä"gung e b u 11 W Groß- lÖ e r mtt Zuchtoerein hat in unserer ^Gemeinde duck Sympathie Sehr anerkannt wird cs, daß sich unse^ RvwtÜ und Landwirtschaftskamm er Mitglied Weil fe«Ä” «nsH-*Ä X Allendorf a. d. Lahn, 24. Nov. Eine seltene Feier sand heute m unserer Gemeinde statt. Der biesiae neue Friedhof wurde seiner Bestinunung übergeben kmie8Chie M »0 Uhr versammelten sich sämtliche Vereine, jowle die Schulkinder der 1. Klasse unter Lehrer Jäger und! der Octsvorstand im alten Schulhofe. S l ,UrX9>mr6p^€ V 25‘ • abend fand im Gastbäus MZWWMWr SÄ «M.«k.K8.-s-KK Ä'ä'sis--cs« geführten l^Wassm. c u'f.n - wT£°°' ro? »e^MObS K&Ä SWS * sfeff “Äw MWDSZUM BÄ s?ä;äe '‘«"Ä „ ÄS Ipreu fti sich cn Landtages erklärt, daß die Finanzlage weniger günstig sei wie im Vorjahr. Insbesondere würden die steigenden Ausgaben bei der Eisenbahnverwaltung einen Fehlbetrag ergeben. Trotzdenc halte die Legierung es für notwendig, die im Vorjahr begonnene Ausbesserung der Beamtengehälter durchzuführen und eine Neuregelung des Wohnnngsgeldzuschusses vorzuschlagen. Die Thronrede kündigt ferner eine Vorlage über eine angemessene Erhöhung der Volksschullehrergehülter und eine solche über die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der evang- und kath. Geistlichen an. Diese beiden Vorlagen erfordern einen Mehraufwand von 100 Millionen, wofür die Negierung die erforderlichen Deckungsmittel Vorschlägen wird. Die erforderliche Ergänzung der Eisenbahnbetriebsmittel und die Legung weiterer Gleisanlagen soll durch Anleihemittel gedeckt werden. Weiter wird eine oilderwcite Verteilung der Polizeikosten zwischen Staat und Städten in den Städten mit königlicher Pclizeiverwaltung den Landtag beschäftigen. Um die deutschen Interessen in den östlichen Provinzen wirksam zu schützen, werden entsprechende Maßnahmen vorgeschlagen werben und es wird in dieser so ernsten nationalen Frage auf die verständnisvolle Mitwirkung des Landtags gerechnet. Berlin, 26. brov. T>ec sozialoem. Stadtv. ©mil' Kersien, bei welchem gestern cm großes russisches Waffenlager entdeckt wurde, erklärt, daß er nicht wisse, wie die Waffen, Patronen und Druckschriften in sein Haus gekommen seien. Er habe den Nauru am 1. Juli 1904 an einen gewissen Franz Warscharvski vermietet« Seitdem habe Warscharvski diesen Naum in Besitz und verwende ihn zur Arrfstapelung allerhand Waren und Schriften, die er in seiner Eigenschast als Spediteur der Konsum-Genossenschaft Groß- Berlin zur Beförderung übernahrn. Im Gegensatz hierzu be- harrptet der Spediterrr, den Rarrm, in dein die Waffen ge- frrnden worden seien, schon seit anderthalb Jahren nicht mehr benutzt und arrch keine Miete an den Harrswirt mehr gezahlt zrr haben. Dresden, 26. Nov. Der plötzlich erfolgte Abschied des Kommandeurs des 19. sächsischen Armeekorps, General Vitzthum von Eckstädt erregt Aussehen. Man nimmt an, daß der Grund des Abschieds derselbe fei, wie bei dem Kommandeur des westfälischen Armeekorps, General von Bissing, nämlich die Verjüngung der höheren Kommandostellen. I . Wien, 26. Nov. Ueoer^ 3 0 0 Pro fe sso re n u n d Dozenten der w c t l i ch e n Fakultäten der Wiener Universität beschlossen eine Resolution, in der die anläßlich des letzten Katholikentags gegen die Universität gerichteten Angriffe energisch zurückgewiesen werden. Weiter wird in der Ne- lonitton erklärt, daß die Universität jebemi Versuch entgegen^ treten werde, sie in Abhängigkeit von einer religiösen ooer Politischen Partei zu bringen. Ferner wird der Erwartung Aus^ druck gegeben, daß auch der Staat in dieser Angelegen Heck nrcht zurückweichen werde. i 1 Paris, 26. Nov. Der I u st i z m i n i st e r hat auf eine Interpellation des konservativen Senators Ribout tuegerr des Verbleibs der sog. Kongregationsmilliarde einen Bericht über die Liquidation der Kongregationsgüter ausarbeiten lassen, in dem es heißt, daß oie Kongregutionsgüter nur sehr schwer zu veräußern seien. Als Käufer kämen nur die Departements und Gemeinden in Betracht, da die Geistlichen die ev. Käufer mit der Exkommunion bedrohtem Eine Schätzung der Kongregationsvermögen habe den Betragt von 1 Milliarde 77 Millionen Franken ergeben, wovons 782 Millionen auf die Besitzungen der genehmigten undi 267 Millionen aus die nicht genehmigten Kongregationen entfielen. Die Kongregationen hätten ihre Vermögen zum großen Teil ins Ausland gebracht. Paris, 26. Nov. Aus Oran wird von Kämpfen berichtet, die die französischen Truppen an der algerische marokkanischen Grenze mit dem Stamm der Benis natlew hatten. Die Franzosen hatten acht und die Benisnatten 1200 Tote. Die Lage au der Grenze ist recht ernst, da eine Ausbreitung des Ausstandes zu befürchten ift und die dortigen Stämme viel wilder und kriegerischer sind als die in der Gegend von Casablanca. Wißmar, den 25. November 1907. 7329 W LttUifUgUNg. K Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem M Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres Guten Vaters, M; Sohnes, Bruders und Ontels Hffl Hart Bitterrdorf, Bahnsteigschaffner sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Brat Bmgel und leidtragenden des gesamten Baynbeamlen- UÄ Vereins sagen wir alle unsern imugiien Dank. Die lrauerubru ^uUeriHicbcitcn. Bekanntmachung bie Wahi dec Mitglieder der Stadtverordneten Versammlung mit 1975 Stimmen. von B25 Ai Fabrikant August Gabriel Geh. Forstrat Ur. Karl Wimmenauer Gei). Justizrat Dr. Wilhelm Schäwr Oberblbttoihetar Dr. Karl Ebel Kommerzienrat Heinrich Schaffstaedt Kaufmann Friedrich Habenicht Oekonom Georg Simon Schneidermeister Heinrich Leib Ziegeleibcsitzer Louis Troß Professor Dr. Magnus Biermer tltemiiev Wilhelm Loder Bauunternehmer Heinrich Winn betreffend. Bei der am 21. ds. Mts. stattgesundenen Wahl von vierzehn Stadtverordneten sind gewählt ivorden: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 1707 1702 „ 1491 1416 1386 1364 1363 „ 1321 „ 1314 1289 1058 „ 968 967 die Dauer aut die Dauer vou 3 Jahren gewählt. Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß das Wahlprowkoll uni) die Abstimmnugsliste während )ret Tageli nämlich Dienstag, 26. November, Mittwoch, 27. November und Dollnerstag, 28. Vloveinber vornilttags voll 9—12 Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr aus dem^Bürgermeisterei-Bureau — Zimmer Nr. 15 — zur Einsicht jedes Stimmberechtigten offenttegen und daß ivährend dieser Frist Einwelidungeli gegen die Wahl und ^egen die Gewählten, sowie gesetzlich zulässige Ablehnungen bei Meldung des Ausschlusses bei uns vorgebracht werden können. Gießen, den 25. November 1907. . Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Gerberrneister Wilhelm Plank „ Nechtsanwalt Wilhelm Grünewald „ Bon den Genannten sind Ord.-9lr. 1—12 auf ... ________ ____ 9 Jahren, Ord.-Nr. 13 auf die Dauer vort 6 Jahren und Ord.-^lr. 14 ii i: 0 t i 4 Verdingung. Die Lieferung vou 78 lfdm. Lungsteinrahmen (Basaltlava) zur Einfassung von Gruppengräbern soll Mittwoch, den 4. Dezember d. I., vorm. 10 Uhr öffentlich verdungen werden. B-/u Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns emzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 23. November 1907. Städtisches Hochbauamt. Gerbet. und Ständer 7326 Prof. Dr. WäSheSm Ssevers Bartha Sievers geb. Müller Am 25. November verschied zu Freyburg an der Unstrut unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Marie Müller geb. Kähne Tief betrauert von ihren Kindern und Enkeln. W MW, $ I Danksagung. Für die überaus herzliche Teilnahme bei dem Heimgang unseres teuren Herrn Jacob Hengst insbesondere Herrn Pfarrer Schwabe für die trostreichen Worte sagen innigen Dank Bie trauernden Hinterbliebenen« Giessen, Wiesbaden, Homburg v. d. H., 26. November 1907. 7535 Mittwoch, dcu 27. Nov. 1907, nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: 17308 1 gr. Partie Schuh waren aller Art, 1 Sofa, 1 Kleiderschrank, 1 Nähmaschine, 1 vollst. Bett, 1 Kommode, 1 vv. Tisch, ein Bertikow, 1 Mahagonischreib- tisch, 1 Mahagonisaion । chrank, 300 Flaschen Wein u. v. a. Laubach, Gerichtsvollzieher-Aspirant. Stellvertreter des Gerichtsvollziehers Geißler. ölarktstrasse iiifiSörV WUJß Marktstrasse «2 üööly mm Ä WW8* bittet um den Besuch ihrer WeihNÄchts-ANssiellung in Spielwaren und Kochherden für die Puppenküche. 7339 Größte Auswahl in emaillierten Kaffee- und Tafel-Servicen. Arn 27.9kovcmber, vorinittagS 10 Uhr, sollen auf hiesigem Güterschuppen eine Anzahl herrenlose Güter als: [7319 Puppenwagen, TbomaSmehl, neue Bettstollen, Stühle, 1 Faß Oel, verz. Reiseisen u. sonstige Eisenwaren, Kisten, Körbe und andere Emballagen, ferner zwei Kisten teilweise beschädigtes Fensterglas öffentlich nit den Meistbietenden gegen sofortige Barzahlung verkauft werden. Gießen, den 25. Novbr. 1907. Gr. Güterabfertigung. Freidenker - AcmniWß Gießen. Donnerstag, den 28. November 1907, abends 9 Uhr int Saale des Hotel Einhorn ©effieKsti. Vortrag des Herrn Univ.-Prof. Dr. Walter Kinkel über „Idealismus und Monismus"! OfsnsöMrae, Ofenvorsetzer, Kohlenkasten, Kohleniüller, Fenergeräte, Wärmflaschen, Petrolemheizöfen, in größter Auswahl und billigst Mfislorteilper, üisssefio [6675 MzlriiWlr für stehendes u. hängendes Licht. Ross „New York“ größte Haltbarkeit u. Leuchtkraft. CiiEr. Zimmer, 7044] Bahnbofstraste 12. Eintritt füc Nichtmitglieder 20 Pfg. 7316 Der Vorstand. R. V. 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