Nr. 103 • rfAetnt täglich eufcet Bomuagk Dem ehener Anzeiger werden tm Wechsel mil dem hesfilchev Landwirt die Etehener Lamtilen- b ISN er viermal in der Woche bergelegl im zweimal wöchentlich da EreUblatl für den Kreis Sietzen. Feruwrech-An- fchlubt.b.Stedalkwn IIS Verlag u. ExpedUwn *•! Bbrefle tüt Deveichen: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt 157. Jahrgang Freitag 3. Mai 1907 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Bofationsbrutf und Verlag der vrühl'schen Unw.-Vuch- und Zteindruckeret. 8. Lange. Nedattlo«, Expedttton und Druderet: Schukstrahr I. Beza gSp rerör nwi rtlich7dsti^ viertel» tShrlrch -ritt. 2.20 durch Abhole- u. ^weigileU« monatlich So 9t.. durch die Post Dtt L.— viertet» |äbrL ausichl. Pellellg. Annahme ooe änzetge« tül öie £aqe«numrnet bis Dotrmtlaqe 10 Ubt, ßeilenprets (ofai I6ütw aus Iva ns 80 9’tnM‘qj. Ve tani a»o rl ltch 63 den ooliL und aüoern, Teil 9 Wtiiko Kb ,Liadi und \Lanb‘ und JSendjtslaaJ*. < < n ft Yeh. tui den Anzeigenteil Vans Beck e ALe heutige Kummer umfaßt 10 Seiten. Zum neuen hessischen Zagdgeseh. Der Vorstand der bessifchen Landioirtschaftskammer hielt sich verpflichtet, den Gesetzentwurf, die Jagd betr., der sich zurzeit in Beratung des Gefetzgebungs-Ausschuftes der zweiten Ständekammer befindet, einer Prüfung und Beautachtung zu unterziehen, als deren Resultat die nachstehend abgedruckte Berichterstattung des Kammer-Vorstandsmitgllcdes Köhler- Langsdorf erscheint. Selbstverständlich konnten bei dieser Prüfung und Begutachtung einzig und allein nur land- und forstwirtschaftliche Gesichtspunkte in Betracht gezogen und es mußte den Jagd- und Sportinteressenten überlassen werden, auch ihrerseits anderweitige Stellung zu dem Gesetzentwürfe zu nehmen. Ter Berichteritatter hat alle Artikel des Gesetzentwurfs nicht berührt, denen der Vorstand zustimmte und nur bei den Artikeln Bemerkungen gemacht und Anträge des Vorstandes formuliert, mit denen ihrem Inhalte nach sich der Vorstand nicht einverstanden erklären konnte. Vorausgeschiclt muß werden, daß im Vorstand, von einem Mitgliedc desselben, ausgeführt wurde, daß vom Standpunkte des Land- und Forstwirtes aus durchaus kein so bedeutender Wert auf die Jagd, als einer mit jedem Jahre steigenden Einnahmequcl..' des Haushaltes vieler Gemeinden zu legen sei, so wie es in der Begründung zu Art. 17—19 der Regierungsvorlage geschieht. Abgesehen davon, daß es eigentlich richtiger sei, die Einkünfte aus der Gemeindejagd an die Grundbesitzer, also die zu verteilen, die das Wild erhalten müssen, betonte man von dieser Seite im Vorstand, daß auch noch so hohe Einnahmen von Jagdpachten kein Aequioalent dafür bieten könnten, was den Grundbesitzern an Schaden zugcfügt würde; denn das Wild weide nicht wie ein Haustier in ordnungsmäßiger und darum nicht saiädigcnder Weise, sondern es äße nach Art der Ziegen von allem, was ihm gut schmecke, verbeiße die Spitzen der jungen Fichten, zerbeiße die jungen Obstbäume (die der Grundbesitzer für sein Geld, nicht für das Geld der die Jagdpacht vereinnehmenden Gemeinde, durch Drahtgitter usw. zu schützen habe), dringe tm Winter in die Gemüsegärten ein und rentiere darum in seiner Allgemeinheit etwa so, wie dem Teichwirt die Hechtezucht, der etwa 40 Pfund Karpfenfleisch bedürfe, um ein einziges Pfund Hechtsleisch zu produzieren. Der Vorstand stellt an die Ständekammer das Ersuchen, folgende Aenderungen an den Artikeln des Gesetzentwurfs vor- zunehmen: Zu Artikel 2. Beantragt wird: Streichung des dritten Absatzes. Artikel 2 lautet: „Die Gemeinde soll in der Regel die Jagd in ihrer Gemarkung öffentlich zugunsten der Gemeindetasse verpachten. Ausnahmsweise kann auf Beschluß der Gemeindevertretung die Jagd durch freihändige Vergebung verpachtet werden; der Beschluß bedarf der Genehmigung des Kreisamts. Soll das Jagdgebiet nicht als Ganzes, sondern bezirksweise verpachtet werden, so hat sowohl hierüber wie über die Einteilung der Gemarkung in Jagdbezirke die Gemeindevertretung vor Erlaß der nach Artikel 4 Abs. 2 zu bewirkenden Bekanntmachung zu beschließen. Sollen Bezirke mit einem kleineren Flächengehalt als 300 Hektar gebildet werden, so bedarf es hierzu der Genehmigung des Kreisamts. Den in Abs. 2 bezeichneten Entschließungen der Gemeindevertretung und des Kreisamts soll die Anhörung der zuständigen Oberförsterei vorausgehen." (Anträge auf: 1. Strich des letzten Satzes int Absatz 1 wurde abgelehnt gegen 1 Stimme, 2. Strich des letzten Satzes im Absatz 2 wurde abgelehnt gegen 2 Stimmen.) Die Minderheit betonte, daß es wünschenswert wäre, wenn diese die Selbstverwaltung der Gemeinden hindernden Be- stinunungen beseitigt würden. Zu Artikel 3. Ein Antrag, in dem ersten Absatz: „Die Gemeindejagden find auf mindestens neun Jahre zu verpachten" die Zahl neun durch „sechs" zu ersetzen, wurde mit 3 gegen 3 Stimmen der anwesenden Vorstandsmitglieder angenommen. Die antragstellende Seite des Vorstandes machte geltend, daß es int Jnterefle der Jagd- und Sportinteressenten gewiß richtiger sei, dem Pächter eine längere Vestandszeit zu gewähren, und ihm hierdurch die Möglichkeit zu verleihen, große Wildbestände heranwachsen zu lassen, daß es aber nicht Aufgabe der Lanüwirtschafts- kammer sein könne, diese Jagd- und Sportinteressen land- und forstwirtschaftlichen Gestchtspunkten unlerzuordnen, da doch des Land- uno Forstwirts Interessen immer und ewig unvereinbar seien mit der Pflege und Heranzucht hoher Wildbestände. Zu Artikel 4. Der Vorstand beantragte Streichung des ersten Absatzes: „Der Wert einer Jagd ist vor jeder Verpachtung von der Ober- försterei abzuschätzen", indem im Borjtand die Aniicht geäußert wurde, daß der Oberförster nicht in erster Linie, besonders aber in dem wald- und oberfürsterarmen Rheinhessen nicht, als der ,F)hne-Weiteres-Jagdversiändige" anzusehen sei. Uebrigens bemerkte man von einer Selle, daß man beides nicht vereinigen könne, ben guten Jäger und den guten Oberförster, und daß naturgemäßerweise beioe die heftigsten Gegner zueinanoer sein müßten. Denn jederzell schließe „Kultur" das „Wild" aus. Zu Artikel 8. Wird einstimmig ©truiajung beantragt; indem man die Bestimmung, daß für die Pachtung eines Bezirks nur drei Pächter zuzulasfen seien, als veraltet, unzweckmäßig und schablonenhaft bezeichnet, trotzdem die Regierung in Begründung zu Artikel 8 die nicht bewiesene und nicht zu beweisende Behauptung aufitellt, sie habe sich sellher bewährt. Zu Artikel 9. Wird Streichung des zweiten und dritten Satzes im Absatz 1 und Streichung des Absatzes 2 beantragt. Diese Streichungen sind Folgen des Antrages auf Streichung des Artikels 8. Zu Artikel 13. Der Vorstand beantragt Streichung des ganzen Artikels 13 und Ersetzung desselben durch folgenden Wortlaut: „Zur gemeinschaftlichen Pachtung oder Benutzung zusammenhängender Jagdgebiete oder Jagdbezirke können Genossenschaften gebildet werden." Zu Artikel 13, 14, 15 und 16. Da deren Streichung beantragt wird, sollen die Ständekammern ersucht werden, der Großh. Regierung eine Fassung dieser Artikel vorzuschlagen, dahinzielend, daß es größeren örtlichen Vereinigungen (Genossenschaften) ermöglicht werde, Gemeindejagden zu pachten und die Jagd durch beauftragte Jagdverständige zu ihrem eigenen Besten ausüben zu lassen. Indem der Vorstand die Ständekammern ersucht, für diesen Gedanken und diese gewünschten Einrichtungen die erforderliche Rechtssorm zu finden und zu bilden, nimmt er Bezug auf die seit dem Jahr 1896 zu Langsdorf, Bettenhausen, Langd und an vielen anderen Orten der nördlichen Wetterau bereits bestehenden Jagdgenossenschaften („Wildfchaden-Abwehr-Vereine", wie sie zuerst genannt wurden) und die seinerzeit ins Leben gerufen wurden mit dem Zweck, ein Korrektiv zu bilden gegen die Aufzucht und Pflege übergroßer Wildbestände seitens mancher Jagdspvrt-Jnleressenten. parlamentarische». Berlin, 2. Mai. Die Budgettom Mission des Reichstages nahm in der heutigen Sitzung den Etat der Expedition nach Ostasien an. Aus eine Anfrage, wann das in Ostasien belassene Detachement zurückgezogen werden könne, wird von feite der Regierung geantwortet, die Aufgaben des Detachements, nämlich: SÄi^ oer Gesandtschaft, der in China befindlichen Deutschen und der in Betracht kommenden Wege, sei noch nicht erledigt. Bei der nun folgenden Beratung der Zölle, Steuern und Gebühren empfiehlt der Schatzsekretär größere Vorsicht in der Schätzung der Einnahmen aus den Zöllen; Jrhr. v. Stengel hebt hervor, daß die neuen Steuern der letzten Finanzreform teilweise den geschätzten Ertrag nicht gebracht hätten, daß andererseits aus manchen Gründen, insbesondere wegen der notwendigen Ausbesserung der Beamtengehälter, neue Einnahmen notwendig würden. Die Brau st euer habe statt der geschätzten 5 sogar 131/2 Millionen mehr gebracht, Die Fahrkartensteuer dagegen statt der erwarteten 24 nur 12 Millionen. Ein Antrag Speck, den Voranschlag der Einnahmen aus den Zöllen um 20 Millionen zu erhöhen, wird einstimmig angenommen. Ebenso wird angenommen folgender Antrag Speck: 1. tunlichst back) durch entsprechende Aenderung der Bestimmungen der Gerstenzollordnung die Verzollung sämtlicher Gerste nach dem Satze von 4 Mk. für 100 Kilogramm vorzuschreiben, welche zur Verwendung für Brauerei- oder Brennereizwecke geeignet oder bestimmt ist; 2. den Zollsatz von 1,30 Mk. für 100 Kgr. nur auf solche Gerste in Anwendung zu bringen, welche in geeigneter Weise durch Färben usw. amtlich gekennzeichnet oder nachgewiesenermaßen zu Futterzwecken verwendet wird; 3. zur Sicherstellung dieser Maßnahmen zu veranlassen ist die Verwendung von amtlich gekennzeichneter Gerste zur Herstellung von Malz, sowie die Verwendung solchen Malzes zu Brauerei- und Brennereizwecken unter entsprechend hohe Strafen gestellt wird. Die Tabak- und Zigarettensteuer werden genehmigt. Bei der Zucker st euer beantragt Staudy die Vorlegung eines Gesetzentwurfs, durch welchen die Zuckersteuer von 14 aus Höchstens tu tuet, pro Doppelzentner herabgesetzt wird. Der Antrag wird angenommen. Die Einnahmen werden um 2 Millionen hcraufgesetzt. Rach Genehmigung der Salzsteuer vertagt sich die Kommission auf morgen. — Die Kommis, wn des Reichstages zur Beratung der Novelle zum Pensionsgesetz hielt heute ihre erste Sitzung ab. Angenommen wiro ein Antrag Crzberger, der Vorlegung von Sxater.ai verlangt, sowie auch Angaben über die finanziellen Folgen etwaiger Rückwirtungsbestim- mungen. Die Ziffern 1 bis 9 werden angenommen. Bei Ziffer 10 wird angenommen ein Antrag Erzberger- Graf Oriola, der bezweckt: 1. den Unterschied zwischen Zivil - und Militärpersonen dadurch zu be - seiligen, daß allgemein die vor den Beginn des 18. Lebensjahres fallende Dienstzeit nicht angerechnet wird; 2. die Pensionen der seit dem 1. Juli 1906 ausgeschiedenen Beamten nach den Vorschriften des neuen Gesetzes festzu- stellen. Nach Annahme der Ziffern 10 bis 17 vertagt sich die Kommission auf morgen. — In Der Budgetlommission des Abgeordnetenhauses, die heute das Eisenbahnanleihegesetz beriet, er* klärte der Cisenbahnminifter, daß mit dem Bau von Haupt- linien zutünstig stärker und gleichmäßiger vorgegangen werden müsse. Das große Elsenoahnbauvrogramm des Ministers werde im nächsten und den folgenden Jahren in Vorlagen zur Erscheinung kommen. Es wurde ferner seitens der Negierung Darauf hingewiesen, daß in diesem Jahre für Betriebsmittel 250 Millionen zur Verfügung ständen, es werde dadurch möglich fein, den Anforderungen des Verkehrs im Herbst mit beoeutend mehr Material gerecht zu werden als im Vorjahre. Der Einführung von Moto r w a g e n stehe Die Negierung wohlwollend gegenüber. Cs seien jetzt 27 elektrische Atkumulatorenwagen in Au st rag gegeben worden, von denen jeder 75000 Mk. koste. Sie sollen besonders für die Vermittlung von Anschlüssen von Nebenbahnen nach den Schnellzügen dienen, und zwar vornehmlich in den Bezirken Danzig und Elberfeld. Die Geschwindigkeit auf den Nebenbahnen, die bisher nicht mehr als 40 Kilometer betragen dürfte, werde ab 1. Mai auf 50 Kilometer gesteigert. — Die Unterrichtslommission des Abgeordnetenhauses beschloß, über den Antrag Ernst (Freis. Bergt) auf Beseitigung der Vorschulen an den höheren Lehranstalten zur Tagesordnung überzugehen. Politische Tagesschau. Der Kaiser und der Großherzog bei de« „Brüdern von St. Bernhard". Wir hatten dieser Tage mitgeteilt, was für ein unsinniges Gerede erhoben worden ist, weil der Kaiser und der Groß- derzog jüngst in Darmstadt einer Vorstellung des Stuckes , £)ie Brüder von St. Bernhard" beigewohut haben, lieber» mißtrauische Katholiken Badens witterten dahinter eine ,freimaurerische" Verschwörung, an der, wie lächerlicher Weise behauptet wurde, der hessische Hof beteiligt gewesen sei, und was dergleichen Blödsinn mehr war. Aus Darmstadt erfährt man nun, daß die Sache auf einem bloßen Zufall beruht habe. »Wer', so heißt es in einer Zuschrift, „einen näheren Einblick in die Tarmsiädter Berhällnisse hat, weiß, daß die Loge sich nicht um das Theater hier kümmert und nicht den geringsten Einfluß darauf hat. Die Aufführung der „Brüder von St. Bernhard" war schon seit langem für diesen Abend augekündigt. Ter Kaiser kam ganz überraschend: morgens gegen 10 Uhr wurde sein Eintreffen durch Extrablatt bekannt gegeben. Nun sollte eine große Oper eingeschoben werden; das erwies sich als unmöglich, weil kerne Zeit zur Vorbereitung war und ohne solche eine Aufführung em zu großes Wagestück gewesen wäre. So blieb es bei dem KloNerstück Bei uns in Heften wird wohl von vornherein selbst der strengstgläubige Katholik das Märchen von der freimaurerischen Verschwörung gegen die Kirche am Hofe Ernst Ludwigs des Duldsamen von Heften anfangs belacht haben, dann aber über solche böswillige und impertinente Erfindung recht zornig geworden sein. Die obige höchst harmlose und ohne Kleines Feuilleton. — Man schreibt uns aus Butzbacy, 1. Mai: Der hiesige Volksbildungsverein hatte am Montag und Dienstag zwei glänzende Vereinsabende veranstaltet, welche im Kranze seiner Leistungen jedenfalls zu den besten und schönsten gehören. Eine Kimstlerschar des Hanauer Stadttheaters, welche sich in den Dienst der Bestrebungen Der Volksbildungsoereine gestellt hat, gastierte hier und gab in vorzüglicher Besetzung Lessings „Minna von B a r n h e 1 m" und Schillers „KabaleundLieb e". Nach all den Schwänken, die wir im Winter hier gesehen haben, eine herzerwärmende Abwechslung, wo,ür dem Vorstand des Volksbildungsvereins nicht genug zu danken ist. Tas Ensemble des Hanauer Stadttheaters hat es sich unter Mitwirkung der Volksbildungsvereine zur idealen Ausgabe gemacht, im wesentlichen klassische Theaterstücke dem Publikum zu bieten, um dieses so mit den besten Werken ihrer wahren Dichter bekannt zu machen, gewiß ein schönes und dankbares Streben! Beide Stücke zeigten eine vorzügliche Besetzung und eine ausgezeichnete Verkörperung der dichterischen Gestalten. Das Zusammenspiel war tadellos, ge- gespielt wurde ohne den sonst leider so nötigen Souffleur, es war überhaupt kein Souffleurkasten auf der Bühne. Das Publikum, in dem alle Stände vertreten waren und welches an beiden Abenden den Saal bis auf den letzten Platz füllte, nahm mit großem Interesse die Darbietungen entgegen, fein Laut, keine Unruhe störte die zwei bis drei Stunden dauernden Ausführungen und folgte voll Ergriffenheit der Handlung. Herr Pu st ar spielte den Major von Tellheim und den Präsidenten von Walter, beides glänzende schauspielerische Leitungen. Frl. Marner gab die Minna von Barnhelm und die Lady Milford ebenfalls vorzüglich. Frl. Jaida war ein köstliches Zöschen Franziska, „wie zum Anbeißen", und gab als Gegenstück die alte Millerin, in Spiel und Maske sehr gut. Herr M a 11 a r, der den Just und den Kammerdiener des Fürsten dar- ftellte, verstand es besonders in letzterer Rolle den Zu-- Hörer durch fein tiesemp,undenes Spiel bis ins Innerste zu erschüttern. Herr Höpsner gab mit seinem Wachtmeister eine prächtige, wahre Figur; sein Spiel und feine Sprache als Stadlmusikant "Möller ergriff alle Herzen. Herr Nyrin als Wirt und Hofmarschall v. Kalb hatte die Lacher alle auf feiner Seite. Den Ferdinand gab Herr Wantz und die Luise Frl. Macdonald, ein jugendliches Liebespaar, das die Tragik seines Geschicks lebenswahr zum Ausdruck brachte und das Publikum zu Tränen rührte. Mit dämonischer Macht stellte Herr Müller den Schurken Wurm dar und ließ als 9hccaut de la Mortimere sein elegantes Französisch brillieren. Die Regie lag in den Händen des Regisseurs des Hanauer Stadttheaters Herrn Felix Hauser. Der Herr leistete auf unserer kleinen Bühne, was zu leisten war, und alles klappte sehr gut. Nach jedem Abschlüsse wurden die Darsteller mehrmals vor die Rampe gerufen und still und voll Ergriffenheit räumte das Publikum Den Saai. Hoffentlich ermöglichen es Die Volksbildungsvereine, daß das Gastspiel einer so vortrefflichen Künsllerschar jedes Jahr mehreremal stattfindet; sie werden damit großen Tank ernten und dienen idealen Bestrebungen mit realem Erfolg. es Der Keuchhusten-Bazillus entdeckt. In der Sitzung der Gesellschaft der Aerzte in Wien teilte, wie von dort gemeldet wird, der Professor für pathologische Anatomie und Prosektor des Wilhelminenspitals, Dr. Heinrich Albrecht mit, daß es ihm gelungen sei, den Erreger des Keuchhustens zu finden. Dieser sei mit dem schon lange bekannten Jnsluenzabazillus identisch. Schon seit langem nahm man an, daß der Keuchhusten durch eine spezifische Bakterienart hervorgerufen werde, die bis jetzt nicht näher bekannt war. Bei dem immer mehr an Ausdehnung und Bedeutung gewinnenden Bestreben, alle Infektionskrankheiten durch Serum zu behandeln, legte man naturgemäß auf die Feststellung der Erreger des Keuchhustens großen Werk. In diesem Sinne sind auch die Ergebnisse der Forschungen Professor Albrechts zu begrüßen. Professor Albrecht hat — seinen Mitteilungen zufolge — aus den Keuchhusten-iJnsluenzaHBazillen ein Serum her- gestellt, das, Kaninchen eingejpritzt, schwere Herzentzündungen hervorrief. Diese Versuche erklären auch, warum die Influenza gerade auf das Herz des Menschen einen so nachteiligen Einfluß ausübt. — „Staatsanwalt Alexander" von Karl Schüler (Buchverlag von D. Dreyer u. Co. in Berlin SM. 48) wurde am Stadttheater in Posen zum erstenmal ausgeführt und beherrscht seitdem das Repertoir dieser Bühne. Nach den Posener Blättern hat das Stück mit seiner dortigen Urauftührttng den ersten Schritt zu einem Gang über die deutseyen Buhnen begonnen. Der Beifall brach einmal spontan bei offener Szene aus, als Gerichtsrat Mehner die ergreifende Geschichte von einem „statuierte» Exempel" erzählte. Unreiferes durchaus einleuchtende Aufklärung des Falles aber wird vollends allem üblen Gerede darüber ein Ende machen. Allerdings muß man zugeben, daß der Darmstädter Hoftheater- Generaldirektor klüger getan hätte, irgend ein sonst auf dem zweifellos doch nicht armen Repertoire befindliches Stück schnell an die Stelle des bösen Ohornschen Schmarrns zu setzen, um alles vorauszusehende törichte Geschwätz zu vermeiden. Hat doch die Presse ganz Deutschlands das Stück des der allein seligmachenden Kirche abtrünnig gewordenen Chemnitzer Vielschreibers genügsam gekennzeichnet. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 2. Mai. Anwesend: Oberbürgermeister Meeum, die Beigeordneten Eurschmann und Georgi; die Stadtverordneten: Brück, Dr. Ebel, Eichenauer, Emmelius, Euler, Gabriel, Heichelheim, Helfrich, Helm, Jann, Jughardt, Krumm, Löber, Orbig, Petri und Wallenfels. Nachträgliches zum Furstenbesnch. Der Vorsitzende gibt seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß der Besuch des Kaisers und des Groß- Herzogs einen so schönen Verlauf genommen habe. S. M. der Kaiser habe ihm seine Freude und Anerkennung für die hübsche Schmückung der Stadt und den herzlichen Empfang durch die Bürgerschaft ausgesprochen und S. K. H. der Großherzog habe in längerer Unterredung seinem lebhaften Interesse für die Stadt und ihre kommunalen Einrichtungen Ausdruck gegeben, sowie seine Teilnahme an der Einweihung des neuen Stadttheaters in Aussicht gestellt. (Beifall.) Oberst v. Lindenau habe in einem Schreiben seinen Tank ausgesprochen für die weitgehende Unterstützung, die die Stadt den Vorbereitungen für die Regimentsbesichtigung durch den Kaiser habe angedeihen lassen. Das Regiment sei sehr erfreut darüber, daß die Bevölkerung der Stadt an seinem Ehrentag so lebhaften Anteil genommen habe. Das Schreiben schließt mit dem Wunsch, daß die bestehenden guten Beziehungen zwischen Stadt und Regiment stets so bleiben möchten. Die Aeußerung des Ober- chürgermeisters, daß dies auch der Wunsch der Stadt sei, fand lebhafte Zuftiunnung. Der Vorschlag des Vorsitzenden, den städtischen Bediensteten und Arbeitern, die bei der Schmückung der Stadt beteiligt waren, und bei der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit ihre Ausgabe rasch und zu allgemeiner Zufrieden- ijeit erfüllten, Gratifikationen von 1 bis 5 Mk. zu gewähren, fand Zustimmung. Stadtv. Gabriel wünschte als Mindestsatz 2 Mk., war aber mit dem Vorschlag des Vorsitzenden einverstanden, als dieser mitteilte, daß mancher Beteiligte nur einen Tag mit den Arbeiten zu tun gehabt habe und alle am Kaisertag selbst mehrere Stunden frei gehabt hätten. Baugesuche. Th. Brück hatte am Schiffenberger Weg einen Schuppen Herrichten lassen, der in mehrfacher Hinsicht den gestellten Bedingungen nicht entsprach. Er erbittet und erhält nachträglich Dispens, zumal er sich verpflichtet hat, jederzeit auf Verlangen der Stadt den Schuppen niederzulegen. Louis M üller hat ftühcr für den Schiffenberger Weg Bauerlaubnis für ein Vordergebäude nebst Hintergebäude erhalten und ersucht nunmehr um Genehmigung, wegen der Ma- tcrialanfuhr die Werkstätte zuerst bauen zu dürfen. Die Ver- sanrmlung stimmt dein zu unter der Bedingung, daß das Vordergebäude bis 1. Juli d. I. errichtet sein muß. Zur Sicherheit hat der Gesuchsteller 2000 Mk. zu hinterlegen. Die Firma Bär und Wetterhahn will in der Bahnhofstraße an ihrem dort projektterten Neubau einen Balkon an- bringcn, der in die Straßenfluchtlinic hineinragen würde. Es ist deshalb Dispens erforderlich, der erteilt wird. Weiter sucht die Firma darum nach, den neben dem Neubau liegenden Fußweg nach der Wieseck als Einfahrt für ihr hinter dem Wohnhaus zu errichtendes Lagerhaus, das auch Bahnanschluß erhält, benutzen zu können und ist bereit, zu der hierfür erforderlichen Umgestaltung dieses Weges beizutragen. Auf Antrag der Baudeputation wird das Gesuch genehmigt unter der Bedingung, daß der jetzt sehr abschüssige Fußpfad soweit erforderlich, erhöht, auf 4 Meter verbreitert, mit einer gepflasterten Fahrbahn von 2V3 Meter Breite und einem erhöhten Fußsteig von Ihs Meter Breite versehen wird und die Gesuchsteller die Kosten tragen. Die Eisenbahn Verwaltung will Ecke der Frankfurter Straße und des Wetzlarer Weges ein Gebäude für einen Bahn- tneister errichten. Es bedarf der Genehmigung, weil es hinter der Straßenflucht zu stehen kommen würde, der Wetzlarer Weg auf .dieser Seite nicht bebaut werden soll und der beabsichtigte Bau snur ein Stockwerk hat. Bezüglich der zwei ersten Tispens- chunkte hat die Stadt nichts einzuwenden; aus Vorschlag der Baudeputation, die in dem beabsichtigten Bau durchaus keine Verschönerung des dortigen Stratzenbitdes erblicken kann, wird aber dennoch Ablehnung. beschlossen. ( Georg Thron: will seine am Wetzlarer Weg in der Nähe der ^Kläranlage liegende Fabrik durch einen Anbau vergrößern. Der machgesuöjte Dispens, der erforderlich ist, weil das Gebäude ^außerhalb des Ortsbauplans liegt, wird erteilt. , Die^ Firma Ernst Block hat an der Marburger Straße leinen Schuppen errichtet, der statt der bei der Genehmigung /geforderten 25 Meter nur 7 Meter hinter der Straßenfront liegt Dies wird nachträglich genehmigt, nachdem der Gesuchsteller sich verpflichtet hat, jederzeit auf Verlangen der Stadt den Schuppen zu entfernen. Der Allg. Verein für Armen- und Krankenpflege will an seinen: Hause in der Johannesstraße einen Aufbau längs des städrischen Besitztums zwischen Schwesternhaus mnd Sparkasse, errichten. Der Anbau soll einen Ausgang nach Dem städtischen Grundstück erhalten, ferner würde ein Erker in das Grundstück hineinragen und ein anderer Erker weniger als 6 Meter von der Nachbargrenze entfernt bleiben. Die Stadt (erteilt als Besitzerin des Grundstücks ihre Genehmigung, da das Stück Land entweder nur als Straße in Betracht kommt oder lediglich für das Schwesternhaus, das es jetzt schon gepachtet tont, in Betracht kommt. Wegen des einen Erkers hat noch die Sparkasse ihre Genehmigung zu erteilen. Karl T e x t o r auf der Liebigshöhe erhält Genehmigung, die weiden Wirrschastshallen miteinander zu verbinden und in Fachwerk auszubauen. Stadtv. Löber fragt an, wie es mit dem Baugesuch-des Herrn Hellmold stehe. Der Vorsitzende erwidert, daß Herr H. Einspruch gegen den Bebauungsplan erhoben habe, der erst entschieden werden müsse. Städtische Arbeiten und Lieferungen. Der Bürgersteig in der M o 11 k e st r a ß e zwischen Mieseck und Grünberger Srraße soll mit Zementplatten belegt werden. Die Lieferung erhält die Firma Jean Deru u. Eo. für 2336.60 Mk. Ferner wird beschlossen, einen Waggon fertige Fußsteig- platten nach Art der selbstfabrizierten, die sich durchaus bewährt hoben, für 260 bis 270 Mk. zu beziehen, damit die betreffenden (Arbeiten keine Unterbrechung erleiden. Auch der Anlauf von 1600 alten Eisenbahnschwellen, Keren Preus sich ernschließlich Transportkosten auf etwa IMk. für das Stück stellen wird, findet Genehmigung. Tie Maurerarbeiten jur die Herstellung der Weg- Uns dem israelitischen Teil des Friedhofs am Rodtberg tooren zu 380 Mk. veranschlagt Bei der Ausschreibung lief nur lein Angebot mit einer viel lwhcren Forderung ein, es wurde versucht, btlUgcrc Angebote zu erhalten und von den Interessenten solche emgejorbert. Auf Grund der erhobenen Forderungen wird nunmehr beschlossen, die Ausführung der Ar- bett der Fjxrsa Birkenstvck und Schneider für 551 Mk. zu übertragen. In der Goel heft raße wollen verschiedene Jnterejs-nten Elektrisches Lackst einführen. Ta dort noch kein Kabel liest, werden die hierfür, erforderlichen 1600 Mk. bewilligt. Die Gasse „Aus d Bach" muß, da f:e nunmehr kanalisiert ist, an die Wasserleit, ug angeschlossen werden. Die Versammlung stimmt dem unter Genehmigung der benötigten^ 330 Mk. zu und gibt auf Anregung der Stadtvv. Brück und Löber dem Oberbürgermeister die generelle Ermächtigung, in solchen Fällen die Wasserleitung gleichzeitig mit der Einführung der Kanalisation legen zu lassen. Die Erneuerung des Haftpflichtverfichernngsvertrags führt zu einer längeren Debatte. Die Stadt war in den letzten 5 Jahren bei der Oberrheinischen Versicherungsgesellschaft in Mannheim versichert, doch ist der betr. Vertrag om_ 25. April abgelaufen. Sie hat 1600 Mk. Prämien bezahlt, während die Gesellschaft auf Grund der Versicherung 1580 Mk. Entschädigung zu zahlen hatte: sie hat sich außerdem bereit erklärt, den durch die Kanalisation an zwei Häusern angerichteten Schaden, der durch Vergleich mit den betr. Besitzern auf 9000 und 5400 Mk. festgesetzt wurde, zu decken, soweit er event. nicht von der von Jäger und Rumpf einbehaltcnen Summe gedeckt werden kann. Von den der Stadt nunmehr vorliegenden 23 Offerten ist im allgemeinen zu sagen, daß infolge der Kartellbildung der Versicherungsgesellschaften die Prämien bedeutend teuerer und die Versicherungsbedingungen für die Stadt viel ungünstiger sein würden. Die Prämie sei fetzt für ein Jahr so hoch, wie früher für 5 Jahre, dazu würden in Zukunft nur 80 Prozent des Schadens von der Gesellschaft übernommen und auch sonst enthielten die Versicherungsverträge Bedingungen, die leicht zu Chikanen gegen die Stadt und gegen die Geschädigten benutzt werden könnten. Dazu beanspruchten die Gesellschaften das Recht, 14 Tage nach einem zur Anmeldung gekommenen Unfall den Vertrag mit sofortiger Giltigkeit kündigen zu können. Die juristische Kommission schlage deshalb vor, keine neue Haftpflichtversicherung einzugehen und die Entschädigung bei Unfällen selbst zu tragen. Dies solle in der Weise geschehen, daß jährlich 2000 Mk. (soviel etwa als der geringste von den Gesellschaften geforderte Prämienbetrag) in den Voranschlag eingestellt werden. Was hierfür nicht für Entschädigungen gebraucht wird, sott in einem besonderen Fonds für Entschädigungszwecke angesammelt werden. Die Kommission schlage dies außer aus finanziellen und juristischen Gründen auch deshalb vor, weil die für die Versicherung am meisten ins Gewicht fallende Arbeit, die Kanalisation, nahezu vollendet sei und die Stadt dann in der Lage sei, auch solche Fälle aus Billigkeitsgründen entschädigen zu können, bei denen sie nach dem Gesetz nicht verpflichtet sei Diesen ethischen Gesichtspunkt solle die Stadt ihren Bürgern gegenüber nicht außer Acht lassen. Stadtv. Heichelheim hält den vorgeschlagenen Weg für bedenklich, da die Stadt hiermit ein unbegrenztes Risiko übernehme. Jedenfalls solle man bei anderen Städten erst Erkundigungen einziel^n. Beig. Curschmann erwidert, dieses unbegrenzte Risiko habe man schon jetzt, denn die Gesellschaften übernähmen bloß Sachschäden bis zu 20 000Mk. Auch sei es nicht ausgeschlossen, daß die Tiefbauberufsgenossenschaft, der die Stadt als Mitglied angehöre, demnächst unter ihren Mitglieder:: eine Haftpflichtversicherung auf Gegenseitigkeit gründen werde, der man dann event. beitreten könne. Der Vorsitzende weist noch darauf hin, daß man früher auch nicht gegen Haftpflicht versichert gewesen sei und bemerkt weiter, daß er bereits daran gedacht habe, auch für die Feuerversicherung für die städttschen Mobilien eine ähnliche Einrichtung vvrzuschlagen. Stadtv. Wallenfels spricht sich für den Eintrag der juristischen .Immission aus schon mit Rücksicht auf die Chikanen, die meist bei Schadensfällen von den Gesellschaften gemacht würden. Stadtv. Jughardt ist der gleichen Ansicht, hat aber das Bedenken^, daß noch größere Schäden entstehen könnten, wenn alte Hauser in größerer Zahl an die Kanalisation anzuschließen seien. Nach einer Mitteilung des Vorsitzenden sind diese schon fast alle kanalisiert. Stadtv. Petri ist ebenfalls für den Kommissionsanttag und bittet ferner, Stellung zu nehmen zur Frage der Mobiliar-Versicherung, sei es durch den Staat, oder in Gemeinschaft mit anderen Städten. Bei unseren guten Feuerlöscheinrichtungen seien die entstehenden Brandschäden recht gering, die für die Löscheinrichtungen erfolgenden Aufivendungen kämen deshalb zum großen Teil den Versicherungsgesellschaften zugut, die hier doch recht große Prämieneinnahmen hätten. Der Vorsitzende bemerkt dazu, daß er die Frage der Mobiliarversicherung schon mit anderen Bürgermeistern besprochen habe. Wenn mau sie einführen wolle, sei vor allem ein gesetzlicher Zwang nötig, weil man sonst nur die schlechten Versicherungen bekomme. Eine Frage des Stadtv. Helfrich, ob die Stadt in gleicher Weise wie z. B. Darmstadt vom Staat einen Teil der Aufwendungen für Feuerlöschzwecke ersetzt bekomme, wird vom Vor- sitzenden bejaht. Stadtv. Heichelheim äußert nochmals seine Bedenken gegen den vorgLschlagenen Modus. .Stadtv. Krumm spricht sich dagegen für den Antrag der juristischen Kommission aus und begrüßt auch die Anregung des Stadtv. Petri. Der Antrag der juristischen Kommission findet sodann Annahme. Wirtschaftskonzessionsgesuche. Sämtliche vorliegenden Gesuche werden befürwortet. Bei dem Gesuch des Ludwig Gräf für Leihgesterner Weg handelt es sich um Vergrößerung einer bestehenden Wirtschaft, bei denen des Georg Kuhl für Leihgesterner 2Beg 7, Wilh. Kaltwasser Ehefrau für Sonnenstr. 29, Albert Rappmann für Walltorstraße 38, Karl Scharmann für Marburger Straße 34, Heinrich Schwarz für Crednerstr. 34 und Max Jaskowsky tor Lindenplatz 1 um bestehende Wirtschaften, die in anderen Besitz übergehen. Verschiedenes. Tie Einrichtung der höheren und erweiterten M öd chen- schule ist soweit gediehen, daß der Umzug Anfang Juli statt- finden kann. Tie feierliche Einweihung der Schule soll am 2. Juli stattfinden. Die Klasse 5b der höheren und erweiterten Vlädchen- schule, die 56 Schülerinnen zählt, beantragt der Direktor gelegentlich des Umzugs zu teilen. Das Kuratorium ist gegen eine Teilung im Laufe des Schuljahrs und die Versammlung spricht sich im gleichen Sinne aus. Der Preis für Koks wird in Anbettacht der gestiegenen Stöhlen preise um 5 Pfg. für den Zentner erhöht und ebenso die Abfulwgebühr von 5 auf 10 Pfg. Da die meisten Metzger die Vereinbarung von 1894 über die Frage, welche Tiere bei der Oktroiberechnung als Ochsen und welche als Stiere anzusehen sind, gekündigt haben, wird be- schlossen, Tiere von über 450 Kilogramm Gewicht als Ochsen und weniger wiegende als Sttere zu behandeln. Die Rechnung und der Verwaltungsbericht für 1905 wird zur Vorberatung der Finanzdeputation überwiesen; den Vorsitz bei der Prüfung wird das dienstälteste Mitglied Emmelius führen. vermischte». * Maiwinter in Tirol. In Nordtirol kommen bedeutende Schneefälle vor. Im Zillertal wurden arge Schäden, angerichtet und große Strecken vermurt. Im Puslertal lieg! der Schnee in höheren Lagen meterhoch. In Schlauderä sind die Obstkulturen vernichtet. Bei Prettau und Sillian füll große Lawinen niedergegängen. * Ein entsetzliches Brandunglück. 91 u5 New- Pork wird gemeldet, daß ein furchtbarer Braud bei Gebäude des Lotus- Frauenklubs in Chicago zerstörte. Ter Brand wurde erst während der Mittagszeit bemertt, während viele Damen chren Lunch dort einnahmen. diejenigen, welche in den oberen Stockwerken saßen, wurden durch b t e- Flammen abgeschnittten und mußten aus den Fenstern springen. Die meisten fielen inS Sprungtuch der Feuerwehr, doch gerieten einige daneben und blieben beim Aufschlagen auf das Pflaster mit zerschmetterten Gliedern liegen. In den unteren Räumen brach eine Panik aus, sodaß die Frauen einander schlugen und traten, um in ihrer Angst rechtzeitig zu entkommen. Sieben kamen umS Leben uud etwa vierzig wurden in dem Gedränge verletzt. * „Kindersegen"! Einem Straßenwart in Nußbach in Baden wurde das fünfundzwanzigste Kind geboren. Die Mutter, seine zweite Frau, die ihm 14 Kinder schenkte, starb kurz nach der Geburt, erst 43 Jahre alt. Aus erster Ehe stammen 11 Sprößlinge. Der vielfache Vater ist 62 Jahre alt. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Reduktiv dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Soviel wie bekannt ist, soll anläßlich des diesjährigen Jubiläum s f e st e s der Universität irgend eine Drucksache als Erinnerung zur Ausgabe konuneu. Wäre es vielleicht nicht angebrachter und idealer, eine M ü n z e etwa aus Bronze zu prägen? Tie Münze könnte die Größe eines Zweilnarkstückes erhalten und vielleicht auf der einen Seite die Köpfe des Landgrafen Georg und des jetzigen Großherzogs Ernst Ludwig mit der Umschrift „Rectores magnificentissimi“ 1607—1907, auf der anderen Seite könnte etwa die charaklerlstische „Ansicht von Gießen", als Hintergrund „Gleiberg und Vetzberg", erscheinen. Eine solche Münze würde wohl eher ein Erinnerungszeichen vorstellen, als eine pavierne Drucksache. Es wäre wohl für en: Privatunternehmen nicht viel Risiko, solche „Erinnerungsmedaillen" airzufertigen, da dieselben jedenfalls genug Abgang haben werden, vorausgesetzt, daß die Prägungen scharf sind. Wrchttche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Hottesdieng. Sonntag, den 5. Mai 1 9 0 7, Rogate: In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Zugleich Christenlehre für tue Neukonfirnnerten der M atth äus- gemeinde. Vormittags 9 V. Uhr: Professor D. E ck. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkwche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. In der JohauneSktrche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der! I o h a n n e s g e in e i n d e. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler. Donnerstag, den 9. Mai, Himmelsahrtssest. In der Stadtkirche. Vormittags 9*/2 Uhr: Pfarrer Schwabe. In der Iohauueskirche. Vormittags 9x/2 Uhr: Pfarrer Euler. In der alten Fricdhofskapelle. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Der Evangelische Jünglings- und Männer- v er ein (Vereinslokal Kirchstr. 9) hält wöchentlich folgende Versammlungen ab: Montag abends 8 Uhr: Unterbaltungsabend. Donnerstag abends 8*/2 Uhr: Bibelslunde. Freitag abends 8 Uhr: Posalinenstunde. Samstag abends 8 Uhr: Versammlung der älteren Mitglieder. Sonntag abends 8 Uhr: Vortragsabend. Gäste sind jederzeit willkommen. Katholische Gemeinde. Samstag, den 4. Mai 1907: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhett zur heil. Beichte. Sonntag, den 5. Mai 1907, 5. Sonntag nach Ostern: Vornuttags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Die erfte heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. k um 9V2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2V, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Tienstag und Freitag abend um 6'/, Uhr :st Maiandacht. Telefonische des Giessener Anzeigers, mitg< und Industi Frankfurter Hör» 3ZL°/» Beichsanleihe . . 95.40 3-6 do. . . 83.95 3^°/o Konsols .... 95.45 3% do.....83.95 3>$°/o Hessen . . 93.70 3^°/o Oberhessen ...-- 4% Oesterr. Goldreute. . 99.25 4VsOesterr. Biiberrente 99.80 4% Ungar. Goldrente . . 94.50 4% Italien. Reute . . . 102.b0 3% Portugiesen Serie I . 67.00 ‘3% Portugiesen „ III 68.70 4 J^°/o russ.Staatsanl. 1905 91-bJ 4>$u.o japan. Staatsanleihe 93.05 4% Conv. Türken von 1903 94 00 Türkenlose ... . - 142.60 1% Griech. Monopol-Aul. — — 4% äussere Argentinier 86.25 3°/o Mexikaner . . . 65.00 4>i°/o Chinesen .... 96.95 Aktien: Bochum Guss..... 228.70 Buderus E. W ... —.— Tendenz: fest. Berliner Börse, 3 Canada E. B......176.20 Darmstädter Bank . . . 132.80 Deutsche Bank .... 229.00 Dortmunder-Union C. . . 78.60 Dresdner Bank .... — Tendenz: fast ruhig. Kursbericnte teilt von der Bank für Bandel ie, Giessen. e. 3. Mai. 1.15 Uhr. I Elektnz. Lahmeyer . . . 127.50 tflektriz. Schuckert . . . 112.95 Eschweiler Bergwerk . . 233 10 Gelsenkirchen Bergwerk . 200.20 Hamburg-Amerik. PaketL 135.50 Harpener Bergwerk. . . 209.25 Laurahütte...... 230.00 Nordd. Lloyd.....122.50 Obeischles. Eisen-Industrie 114.10 Berliner Haudelsges , . 156.50 Darmstädter Bank 132.90 Deutsche Bank . . . 228.80 Deutsch-Asiat Bank . . 171.50 Ditikunto-Kommandit. . . 173.00 Dresciner Bank . . . 144.70 Krecitnktien..... 208.00 Baltimore- uud Ohio- Eisenann . . . 99.00 Gottnarübahn . . . . — Lomoara. Eisenbahn . . 24 00 Uescerr. Staatsuanu . . . 146.30 P nnce-rienri-Eisen b ahn . 140.50 . Mai. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . . 209.75 Laurahütte .... 230.00 Lomoarden E. B. ... 24.00 Nordd. Lloyd.....122.50 1 erbenlose . ... 142.50 iS er kategorische Imperativ für die Zeit des Uebcrgangs zur besseren Jahreszeit lautet: Nehmt «;-ays ächte Sodener! Gerade jetzt muß man sich dovvelt vorsehew denn gerade jetzt iiub Erkältungen des Halses und der Bronchien, die leicht chronisch werden, v>S ungemem häufig. Man beugt solchen Erkältungen vor und man bekämvu vorhandene Erkältungen durch den Gebrauch fcaa von Fans achten Sodener Atineral Pastillen, die mm: für 85 Pjg. in aucn Apotheken, Drogew oder Attneralwaffer- handlrmgen taufen kann. hv*7u Kitts' Stil s.' bo. VI, * bo. 4 M ->1 bO. do. do. v. v. v. VI, VI, 3< 3 do. do. do. do. do. t e..y.'Anl > * 6,e.«. 3 co. I $5^ S/, * ta ; eß z ßsM-be Rmtz ßürtttmbg. v. b. kl« < 8 8 5 S 6 5 6 6 4 4 4 bi. bi. do. do. < Portug. mich, t do. imifli v do, 6t>n. . ffltnnitt. amott. bi. bi. emorf. ! OfflOTf. S Ort. T.-y. ?t. EM. Obi.) ^senbt do. 4l/i Ritff. 6toat?er.ffltir Vj. bo. Vovin-RkH 4 bo. igoMmti 4 bo. thbdtl ch 4 bo, 6taat$'fRr b'/.Och E.-d. St STraiu^oltf) 3 Orstm. Sokalb. y/4 do. 5..SB, 6 fftifflbA) i 4 4 4 4 4 4 4 4 (Ec, t ElttsI X 6. K««.I f k "■ 'u bo bo. Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. 100 Staats-Anleihen, 93.20 do. do. M. 1000/2000 Preußische TonsolS nnT. b. 19OT t. Rudolf . . 1901 unk. b. 1907 v. 37, do t. S. 4 Vorarlberg . . Lire 93.70 do. 500 do. M. do. do.v. 1886,97,1902 10' — Kovenhag. v. 1901 unk. 1011 2043r 2000t Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 1000 r Kommunal . . do. do. Wien Kommunal i. G. 75.70 gar. Wefld. Bdkr. Hyv. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 74.90 101.20 m, 2flr.| — steuerft. gar. Kr. 99.80 M. Rogate: II Ergnz.) 2040 Lire 102.10 34. 64.90 s.fl. 99.90 Standesherrliche Anleihen, M. 4 98.30 4 s.si irmierlen ou§ bet; do. 4 do. 84.40 M. elsahrtsfest, 8 Dividende E> ISO« M. Bank Verzinsliche Lose. 67a Badische Bank . 154. M. 12.96 125. 4 4 8 nb. M. er älteren Mitglieder- v. 1896 steuerfr. do. v. 1891 Lit. H . . M. 600 Vereinsbank . 94.80 amort. ob 1907 DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 8 do. M. 600/1200 Rr. 100. 7 4 Freiburg u. 1884 abgcst. 2*6 96.50 Anrechtscheine . 4 Unverzinsliche Lose, 98.80 Lstr. Fulda v. 1901 Ser. I Ungarische Gold-Rente 2025 r 110. M. unk. b. 1910 37, 99.50 21.90 abgest. do. M. 600/1200 Rhein. Hyp.-Bank v. M. 1000 Schaffhaus. Banlver. . 89. Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 86.50 do. do. 1888 n. 1903 u. 1898 do. Fr. Industrie-Aktien. Lstr. Pfandbriefe 99.70 Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere v. 1899 steuerfr. Lstr. do. cons. innere . . 100.70 Eisenbahn-Prioritäten 4 233 60 115.50 92.60 100. uni. b. 1913 4*/, Offenbach 99.50 S. 401-470 unk. b. 1913 400 Oest. Süd (Lomb.) stf. L G. i. G. do. Fr- 94— Scr 331-350 uni. b. 1913 do. do. do. Fr. Fr- ReichSbank frankfurter Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein Eisenbahn-Rcnten-Bk. . Franks. Hypotbek.-Bank mrk. b. 1913 unk. b. 1908 193.75 186 JO Lukasgemeinde. Pjarrer 6ulen do. do. do. do. 79.90 114.20 97.70 50.60 1000 500 1000 95.50 98.80 mrTgeteitt von der 4 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. M. 1000 M. 1000 M. 1000 281.50 156.90 4 4 do. do. 100.30 94.90 5 4 4 6 5 5 47. F 4 5 5 8 4 4 5 v. v. M. Kr. 93.20 85.90 98.50 100.75 67.60 99.70 81.50 4 37, 4 37, 37, 37, do. 98 unk. 1909 st fr. gar. do. 1901uncv.b.l915stf.g. unk. unk. unk. unk. b. unk. b. unk. b. 99.30 99.60 100.70 93.50 37, 4 100.30 94- 100.40 100.40 94.60 4 37, 4 4 4 4 3 4 4 3 5 5 4 4 4 4 r4 500 500 37, 37, 87, 37, 37, MoSkau-Kakan unk. 1915 Russische Südost 97 steuerfr. ffi. (M. (R. S. 1902 1908 1906 100 20 94.40 95 60 4 37, 4 4 4 4 4 43 46 47 44 67, 8 57, 57; 6 101.60 101.30 101.50 99.50 102 — 104 50 134— 4 4 4 4 v. lq00 . v. 1903 . V. 1896 . vfl.G Kr. 6. ff Kr. M. Fr. unk. b. 1907 unk. b. 1908 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 146.R0 24.70 u. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 94.50 86.10 94.40 94.20 83.10 75.70 37, 4 37; 37, 87; 37; b. 1901 b. 1902 b. 1908 ö. fl. M. v.fl. do. do. ö.fl. M. 99.25 98.30 98.60 99.40 95 — 98 — 103.50 3. ff. 200 3. ff. 200 6. ff. 200 600/1200 . f. fl, 350 Rottbardbabn. . ttaC Mittelmeer Anatcl. Eilenb. . Vrinee Henri Prag-Dux St. Akt. 77. ino. 99 cons. v. 1890 steuerfr. conv. unif. v. 1903 Bagdad-Bahn 105.70 101.50 97— 78.10 67.50 37, 37, 74.50 75.30 v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . Badische Prämien . . Bayerische Prämien . Donau-Regulierung . 142.40 142.40 341.20 und Manner- Mtz \olynbt üe» v. 1899-1901 . . . v. 1902 unk. b. 1913 do do. M. 1000 Tlr. 100 1006 6.15 87, 57, 8 47. Rhein. Stahlwerke tftubed Dkontau . Schalter Gruben Schlei. Berg- Wegelin & Hübner Westeregeln Mali do. do. do. Rente Rente do. Rente Rente Pes. Lstr. M. 84.- 91— 94. 82.50 100.40 convert. v. 1897 v. 1902 400 400 400 M. Tlr. M. Fr, Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. v. 18R7/89 . . . v. 1896 unk. b. 1901 v. 1903 unk. b. 1914 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) 29 unk. b. 1906 . . . 137.40 144.20 145— Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 94.70 94.70 97.20 97 20 75— 74.50 11.95 9 47, v. 1901. V. 1894. Fr. M. do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rbl Lire M. 8 Vk do. do. Lissabon Sächsische Rente Württembg. v. 1875—80 abgest. v. 1888 .... v. 1895 .... v. 1898 unk. b. 1903 1905 37, do. 37. da. Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 Tlr. 100 Tlr. 100 3. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 h.fl.100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr- 80 Fr. 100 Tlr. 100 3. fl. 500 Tlr. 40 do. (Salzkgtb.) stf. i. G. . Ungar.-Galizische . stf. i. S Gold-Anl. v. 1889 .... „ Tons. E. B Ser. I n. H 89 „ Gold-Anl. Em. IH v. 1890 . „ StaatS-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. St.-Anl. v. 1899 Anl. abgest. . . do. .... do 95.60 95.60 154.75 200— 136— 4 37,. rz’ 3'/4 do. 37, dv. 37, d°. 37, do. do. S. 27,37, 39 u. 42 unk. 1905 do. S. 31 u. 34 unk. b. 1907 do. S. 40 u. 41 unk. b. 1910 126— 140 50 112— 100.20 152— 115.50 1 9.90 191— 143.60 179.5u do. einbeitl. Rente (conv.) . . » do. StaatS-Rente • Oest. T.-B. St. Sch.-Dersch. (conv. Wladlkawk. 95 Nfr. Anatolische i. G. . do. t G. (S frankfurter yörle Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauer« Binding „ Henninger . „ do. Pr. Akt. „ Kemp ff . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer , SterntOberr.) „ Verger . . Zements. Karlstadt Thein. Bad Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ GrieSh. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Tleklr. Böse Vorz. „ Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . „ Sämckert . . „ Siem. L Halske * Untern. Zürich Farbwerke H3chst. KunstseideFft.a.M. Mas». Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Nordd. Lloyd . . Stcaua Rom-Petr. 69.50 112.70 102.50 97.25 95.10 95.25 v. 1901 unk. b. abgest. . . . v. 1887 . . v. 1891 abgest. v. 189? . . v. 1898 . . v. 1902 Ser. II 173— 109— 117.50 133— 134.70 153.20 126— 340— 255— 112.50 98.50 83— 100 60 101 — 93.80 93.H0 82.60 84.20 94.30 94.25 94.25 47, 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 ' 37, 4 97, 4 4 4 4 4 3'/. 37. 37, 97, 37, 4 4 37, 37, 37, 4 443. 372. 168— 124.50 231 - 148.20 154 30 182.1' 260— 128.5' 229.50 101— 443— 156— 219— do. do. St.-Rente v. 1903 unk. a. b. 1908 v. 1879 v. 1900 uni. b. 1906 . v. 1891/92 (abgest . . Lust. E.«B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. 228— 107 6ü 124 70 173.10 144 90 106 60 120 50 202 90 156.60 92 80 117.90 125.10 115.80 209 — 126.20 112— a. Deutsche Deutsche Reichs-Anleihe 106.75 104— 99— i. G. v. 1903 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . v. 1905 v. 1902 v. 1903 v. 1897 do. v. 1902 uni. b. 1910 do. v. 1896 do. Südwest st fr. gar. 408/2040 Ryäsan-KoSlow steuerfr. gar. . . do. Urals! steuerfr. gar. 404/12020 v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 98.25 92— 99.70 100.20 99.70 100.50 93.50 93.50 94.50 96— Humbold Masch. Laurahütte. . »7, 3 8 & a 3 4 4 37, 37, 3*£ 37, 37, 37, 4 37, 6*7,0 6 87. ft 5 7 9 87. 8 37, 7 77, 7 7 4 37, 37, 37, Nheinprovinz Ansg. 20 n. 21 unk. b. 1902 do. - 22 u. 23 . . . . do. „ 10, 12-16, 24-26, 29 1 5 5 4 4 209.76 230.0° ’ 24.00 ' 122^° jlibO 1902 uni b'. 1908 1905 47, 4 37, 3 4 4 ö. fl. 200 6. fl. 260 M. 1200 Tlr. 290 1905 . 1906 . 907: 8 Uhr: Gelegenheit k7, 37 do. 87. do. 4 Pfälzische P'arrrr Euler. Martusgemeinde. er Schwabe. M. ö.fl. 9R.80 98 80 do. , i. G. da. E.V.71 t. G. 500 500 500 500 95.50 95.60 98.50 99.50 100— 94.60 90.40 Brünn-RS. 72 stf. i. StaatSb. ö. 83 „ i. I—vm Ein. , i. IX Em. „ i, v. 1885 „ t. (EraänzqS.-N.) „ t. v. 1895 stf. i. ®. 37, do. 4 Nürnberg v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 445— 143— 238 - 409.50 126.5C 70— 2OO.5C 128.10 113— 172.10 439.71 359.5 318.7' 214.5C 165— 135.50 122.70 129— v. 1901 Abt. I. . . . v. 1901 Abt. n. n. in. 99— 95.50 98.80 99— 99.50 92.80 37, Kassel abgest. . . 37«. Kilsingen v. 1886, 4 Köln v. 1900 . . do. do. 97 1907, rn: M ur heil. Beichte, vor und m derfelben Ronununiott. Meße. mau' Andacht. ^isj Maiandacol.___ lericnte 'er Bank für U»iel Oest.-Ung. Boni . . Oest.-Länderbanl . . Oest-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank 69.70 101.20 71.80 101 50 99.30 99.30 99.30 99.50 99.90 99.50 100— 97.70 94.60 - fl-7 . ff. 7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 - s.fl.7 Fr. 10 B. fl. 100 ö.fl. 100 . s.fl-7 ö. fl. 10 Fr. 40" Fr. 400 ö. fl. 100 Lire 30 47, Bukarest 47, d°. 47, do. 5*/. Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conv. Franz-Josef) i. Silb. steuerfr. v. v. v. 100.20 96.20 92.90 94— 100— 93.60 93.50 99.80 94— 1 k 3 37, 8 3 4 37, 3 4 37, Ulm v. 1905 Wiesbaden v. 1900 unk. b. U Ohio- i • bn • - ^enbahn • iau>uttün ^i.Eiaeuuabti do. do. do. do. do. do. do. 75.50 86— 75.50 do. do. do. do. do. do. do. Dorm? do. do. do. do. do. do. do. 93.20 94.30 67.50 68 50 12.70 90.50 100.(5 89.50 89 60 89 10 91.50 75.50 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, 78— 102.75 101 90 90.50 100 50 86.70 JnlLndifche. Braunschweig. LandeS-E.-B. H E do. do. do. do. do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 do. v. 1896 unk. 1912 Ser. 12, 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 do. do. do. do. amort. do. do. amort. amort. do. do. do. do. do. do. do. Gießen do. do. do. do. do. do. do. do. 500 200 Rmnän. do. do. do. do. ö.fl. Kr. M. Fr. Pes. 99— 99 — 99— 99.25 99.50 93.20 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 v. 1889 i. S. . . v. 1889 i. G. . . v. 1891 i. G 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 3 3 99— 96.25 99 30 99.30 93.60 99.40 ICO— 96.80 97— 92.75 92.75 94 95725 99.25 93— 93— 94.60 99— 99.60 99.60 99.66 10010 92.90 27, do 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 607# 87, Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 3‘£ do. do. do. v. 1904 94— 99.50 4 37, 3 r. en der Matth aus. StaatS-Rente . . . . do. v. 1897 steuerfr. (Eisern Thor) Goldstfr. . II. Außereuropäische. do. do. do. do. do. 87, Schweiz. Eidg. (A.-tR.> nnk. b. 1911 4 Gerb, amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. anSl. Rente v. 1882 abgest. do. do. do. do. do. do. do. do. do. S. do. S- do. S. do. S. do. S. do. S. G. G. (9. ffl. G. G. 95.68 84.20 95.50 84.20 100.40 94— 94— 84.70 100 50 95.10 37, do. 37, do. 37, do. 37, do. Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 2. Mai 1907. ö. fl. 150 - - ff- 37, do. do. r. 101 do. do. Argent. do. do. do. do. do. Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 34.60 229.75 120 50 347.30 184 75 123 25 23390 235— 199.75 209 50 212.50 156— Bau! für handel und Zndustne Depositeniaffe Gieren. Dürttbg. Bankanstalt . LereinSbanI do. do. 37,Köln.Mindener . 37,Lübecker v. 1863 27,Lütticher v. 1853 ~ Madrider abgest. Staatl. oder vrovinzial-garant. 4®/0 Hess. LandeS-Hyp. Bk. Ser. 12—13 uni. 1913 '7, Hess.LandeS-Huv.Bk. Ser.I—V unk 1909 37, do. do. Kommunal Ser In.II unk. 1009 31/, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. 3x4 do. do. „ II. N. P. . . 37, Casseler LandeS-Creditanst. unk. . . . Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 5 Dtsch. Lnxemb. r. 100 47, do. r. 102 47, Eiseub. Rentenbank >rv-00 AnSbach-Gunzenh Augsburger Braunschweig Finnländische Freiburger Genua Mailänder Mailänder ..... Meininger ...... Neuchateler Oeftr. v. 1864 . . . . Oestr. Kredit v. 1858 . . . Pavenh. Gräff RudolsS-Stiftung . . . Türkische do. .... Ultimo. Ungar. Staats . . . . . Benetianer ..... (Bank f. Handel irJndnstrie) Bahr. Hyp.-11. Wechselbk. s. fl. 500 Berliner HcmdelSg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bt. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. G.I-VH M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 1890 . Lstr. ... M. 1888 . Lstr. 1897 . M. do. v. 1902 steuerfr. Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. . 47, Ruff. StaatSanl. v. 1905 . * Eonlolid.-Anl. v. 1880 12 5 6 9 87, 6 67. 87; 77, 41/, e1; 7 67, 10 6‘Ao 6 87« 47, 77, 5 7 9 87« 8 97, 7 7 7 Berliner Börse. BliekenbachBergw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Lnxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Faeon R/annstädt Gelsmkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörderBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Mülheimer Bergw. 169.— Nordd. Wollkämm. 144.75 Nordstern Kohle . 399.75 Oberschles.E.-Ind. 115.— Phönix Bergw. . 207.10 RheimNaff.- 28<).— 271# Ital.stl.oar.E.B.Ser. A-E.i.G. 4 Ital. Mittelmeer steuerfr. i. G. Elisab. Obl.) I. G. steuerfr. . . öfl.G. Bergw^' ■ loyä - . . re - do. do. Hessische do. do. do. do. 87, Alzep v. 1899 unk. b. 1912 . . 37, Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen)..... 37, Baden-Baden v. 1898 nnk. b. 1903 37, Bamberg v. 1888 37, Berlin v. 1886/92 ...... 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 . . 8 do. v. 1895 4 Bert. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.- abgest. 80°/( - abgest. 80°/< Hambg. Hyp^Bk. S. 141 -340 unk. b. 1905 S. 341-400 unk. b.1910 Warlch.-Wien. Nfr. gar. 2020/4040 ” gar. 408/2040 . . 2040r 37, Gotthardbabn .... 37, Inra-Bern-Luzern aar. 37, Iura-Simvlon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 do. do. Franz-Jose Kaschau-Odrb. do. do. do. do. 37t# Reavel staatl. aar. Stockholm v. 18*0 47, Eisenwerke Lollar r. 102 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . . y/16 LivorneS. Lit. C. D. u. D/2 4 Sard. Sec. st fr. gar. I u. II 4 Sicilianische steuerfr. i. G. v. 1889 \ do. w i. G. v. 1891 do. do. do. do. 47, Javaner Ser. H v. 1905 do. v. 1905 Aktien ans)indischer Transport- Anstalten. Porig. E. B. v. 86 Baira Baixa . . do. v. 1889 I. Rg. . . do. V. 1889 H. fflfl.ee Salonique-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 31/, Kreuznach v. 1888 37, Lahr v. 1889 . 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest 37, Ludwigshafen v. 1896 .... 37 do. v. 1903 unk. b. 1908 4 Mainz v. 1900 uni. b. 1910 . . abgest. 1878 n. 83 ... abgest. Lit. J v. 1884 . . . »,7* He) ÄSi " ta'm ll)"t '"d ge60“enn .r.9[ll§ erster 37, do. Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . v. 1903 nnk. b. 1910 . 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unk. b. 1905 -• Ser. 301-310 unk. b. 1908 do. do. Badische Anleihe v. 1901 nnk. 1909 do. von 1892 U. 94 37, Zürich v. 1889 ..... 6 Stadt BnenoS-AireS v. 1892 i. P. 41/, do. do. v. 1888 i. G. do. i. P v. 1898 uni. b. 1908 Invest-Anl 47 Gr«. Henckel Hg.v.Donn. r.ii105v.84 4 Fürstl. SolmS-BrannfelS v. 1880 . 37, do. do. v. 1886 . .37, Gräff. Solms-Laubach abgest. . . 37, Fürstl. SolmS-Lich 37, Gräff. SolmS-RSdelbeim .... 4 Fürstl. Bsknbnrg-Büdiugen . . Nsenb.u. Büd -Birstein v.1887 do. -Wächtersbach v. 1884 Frl. Hyp.-Kred.-Der. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 1.15 Uhr. J?7i5ö ahmeyer ■ ' '^z-5 thnckert • • ' 93310 ' 20OXO ien 135.60 loenk- ra 6 209.2a figitrt- ■ ' 230.00 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. VeremSbl. M. 300/1200 Kr. 1400 87, Schwedische v. 1880 abgest. 87, do. v. 1890 . . '-Äk'L-l 1 «arrlei 'Röhrigen auf 7“ ”">• . öu’ der anbeten ;°01t®ie§en«,aU ^innerungsjeidjen Did Risiko, afe die Prägungen Oesterr. Lolalb. (verstaatl.) . . . do. S.-B. St. Sch.-Berlch. (abgest. Elisab.-A.) i. steuerft. Pv. . . Portug. nnisiz. v. 1902 Ser. I . . do. nnisiz. v. 1902 Ser. IH . . do. Evez . . 37, do. 4 Frl., Hyp.-Bl. 1895. . Lstr. 1896. . „ 1898. . „ do. S. 45 (tilgb.) . . Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P .... . I IO.OU . I 230— Massen Bergbau. 1133L0 37, Hess. Provinz Öberbessen . . . 3'/, do. do. Starkenburg . . . 37, Frankfurt a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . (Strastenbahn) v. 1899 87, Türk.-Eaupt. Tribut priv. v. 1890 steuerfr. 20/10 m 93.91 64.50 I 64.50| Bavr. E.-B -Anl nnk. b. 1906 . do. E^B. u. Allq. Anl. . . . do. LandeSknktur-Rrnte . . . do E-B.-Anl Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 v. 1884 conv v. 1888 conv v. 1895 . . . 4059 r v. 1898 4 do. 27* da. 17, Tbile Gold-Anl. v. 1889 8 Chinesische StaatS-Anl. v. 5 do. do. v. 47, do. do. v. 4 Egyptische unisizierte. . 37, do. privil. . . . 3 do. garantierte . do. Hyp.-Kred.-V. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) An. B.M. 1000 Mitteldschc. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. I-V M.300/1200 inn. G.-Anl. v. 1887 . . Pes. b, ««-ländtsche. L Europäische. <7, Bosnien xl Hercegov. v. 1902 nnk. 1913 4 do. do. 5 Bnlqar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . 17w Griech. E.-B. v. 1890 Nenerir. . 177 do. Monovol-Anl. v. 1887 . . 4 Italienische Rente 271. do. ba L ® 47, Oest. Silber-Rente...... 4*4 do. Pavler-Rente 4 do. Gold-Rente 37, do. v. 1898 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V D. 1888 ll. 1894 . . Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 uni. b do. bis inet. Ser. 52 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 uni. b. 1906 . . 37, do. v. 1899 do. I E abgest. do. IH E uni. b. 1905 v. 1905 amort. ab 1910 . 4 Erlangen v. 1900 uni. b. 1911 . . i. B. v. 1900 uni. b. 1905 . Memmger Präm. Pfandbr. Oesterr. 0. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 27,Stulilweißeub.-Raab«Graz • • ö. fl. 150 do. ex. A. Sch. 37 37' Metz v. 1903 uni. b. 1912 .... 4 München v. 1900/01 uni. b. 1910/11 37 do. v. 1903 untilgb. b. 1908 . 3*/’ Nauheim v. 1902 uni. b. 1912 . . 37. Neustadt a. d. H. v. 1889 .... - v. 1903 uni. b. 1903 Provinzial- nnd Commnnal- Obliffationen. ■ 122.60 idelagea . • ^9 90 Bank 228.80 171&0 X önwc • 173 oö omaniut- • • ^70 uik • ' ' 208.00 99.00 ' 24*00 '146.30 'M 31/ do. .... 37’ Offenburg v. 1898 uni. b. 1904 4 Pforzheim 0. 1899 uni. b. 1904 4 * do. v. 1901 uni. b. 1906 37, do. v. 1883 abgest. . . 4 Heidelberg 37, do. 37, do. 37, Karlsruhe 37, do. 3 do. 37,Gothaer Präm. Pfaudbr. I . . 37, do. do. II 3 Hamburger v. 1866 .... 3 Holländische Komm. v. 1871 . . v. 1886 n. 88 . . . . v. 1894 g7' do. v. 1905 unt b. 1915 . Mannheim v. 1901 unt. b. 1906 Prag-Dux v. 1896 „ i. Raab-Oed.-Ebenf. , i. do. do. v. 91 „ i. do. do. v. 97 , i. 27„Südital. (Merid.) Sr.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 Hambirrger v. 1902 unt. b. 1912 . . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 do.v. 1887,91,93,99 Oest.-Ung.SkaaSb. Ocst.Südb.(Lomb 1 Oest. Nordwest A do. B ■ Raab-Odenb. . . Mecklb. Hyp. u. Dbk. Ser. I Verl, ä 125 do. do. Ser. 3 abgest...... do. do. Ser. 2 u 3 unt. b. 1905 . Meininger Hyp. -Bk. Ser. 2 .... do. do. Ser. 6..... do. do. Ser. 7 unt. b. 1906 . do. do. Ser. 8 unt. b. 1911 . do. do. Ser. 9..... do. do. abgest...... do. unt. b. 1905 u. b. Derl. nmlschb. do. unt. b. 1907 ....... do. Ser. 10........ Preuß. do. Hypothelen-Alt.-Bl.) do. do. HYP.B. Zf.4°.gar.v.d.G.b.l904 do. do. do......... do. Psdbr. Bl. S. 18 unk. b. 1908 . do. do. S. 19 unt. b. 1909 . do. do. S. 22 unk. b. 1912 . do. do. S 25 unt. b. 1914 . do. do. S. 27 unk. b. 1915 . do. do. S. 23 unk. b. 1912 . do. do. S. 26 nnk. b. 1914. do. do. S. 17 unk. b. 1905. do. do. S. 18 nnk. b. 1Q08 . do. do. S. 24 mit. b. 1912 . R''ein. Hyp. M aundeim unk. b. 1902 . do. do. do. nnk. b. 1907 do. do. . , e • e do. do. Ser. 69-82 uni. b. 1904 . 4 do. do. do. Ser. 2 e • 4 dv. do. do. Ser. 5 unk. b. 1909 4 do. do. do. Ser. 6 unk. b. 1911 4 do. do. do. Ser. 7 unk. b. 1913 87, do. do. do. Ser. 3 unk. b. 1905 37, bo. do. do. Ser. 4 unk. h. 1907 LktirblaN I R.g.nung zu fcg der tzstfch MK. Braue WWjlUigung ein. nSnÄeni?.b8. Abg. Kore die vorhandene nähme des Ant Abg. Best- Zuschuß in du ohne weiteres ö ein direktes &efo ani)M)t. Lie Saatgut beschaffen Abg. Äotthl stützung ein und LUvsMschchen, . Abg. Haas Worderung um läge in tutti ij Wünschen erhebt, schassung des & Saatgut. Tie i Quantität hinre r.Mde sich segensreich . Abg. Wo!s tonte bei der Be Wucherern fallen.' As aus, daß «« EinNltt L. Adel' ßa<-Ä K^ber ir Hause zugcg?E S StaalsnlM'slt und den betoen K iugfg. wünscht' daß Tarnst. bevor nl«t Länden habe ö 3n äW1 und Reinhar, Erster Punk des Abg. % 3 bei Staatskasie i Beschaffung v Abg. Tr. L toirti im oberen • artigen Schnee schädigt wock geschädigten Gemi einen Sleumiachl Bewohner des flbi i«,Ä von etwa 10000 Landwirtschastslan Lache ju unteiltü Preis abgegeben M allgemein Abg. Lchmc gung du ßonbro und unteistützt i Abg. 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Die Zusammenkunft findet voriniltagS 10 Uhr an der Ge- markungsgrenzeGiehen-Rödgemoberhcüb der Srrupp-oder Wiesecker- Älühle, statt. Die Bachschauen haben insbesondere den Zweck, darauf hin- »uwirkenbcT wafferbauliche Zustand der Bäche den berechtigten Amorderungen genügt; b) daff die Anlagen und Bauwerke für die Ableimng tmd für die Euileirung des Wassers — wie Gräben, Kanäle, Wehre, Schleusen usw. — und die Anlagen der cm den Bächen liegenden öffentlichen Wassergt'iwssenschasten den bestehenden Borschrtsteu entsprechend, unterhalten und benutzt werden; c) daff schädliche Stoffe, welche öffemtliche Interessen gefährden, den Bachen nicht zugeführt werden; und d) daff keine gesetzwidrigen Anlcigen und Bauwerke an den nicht schiffbaren Gewässern entstehen. Die Teilnahme an den Bachschauen und die Geltendmachung von Wünschen und Beschwerden ist den Jmeressenten gestauet. Gieffen, den L Mm 1907. Groffherzogliche Bürgermeisterei Gieffen. Philosophenwald Sonntag den 5« Mai 1907 Grosses Momzert ausgeführt von der Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 C’/* unter Leitung des Grossh. Musikdirektors .Herrn C. Krausse. Vergebung m KleinBlisteriirbeiteii. Die Äleinpftafterarbeitcu für die Besesstgung der Goethestratze zwischen Ludwtgstraffe und Stephanftraffe. sollen Mittwoch den 8. d. MtS., vormittags 117s Uhr, öffentlich vergeben werden. Die BerdlngungSunterlagen liegen während der Dlenstftunden bei uns zur Eimicht mtf. Angebote aus dem Bordruck, der daselbst erhältlich, find spätestens bis zum vorgenanmen Zeitpmtkt verschlossen und mit emsprechender Ausschrtst versehen an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gieffen, den 1 Mai 1907. B76 Städtisches Tiefbauamt Gieffen. Braubach. Zahlungsaufforderung. Die für das Rechnungsjahr 1906 rückständigen Kapital- Zinsen können innerhalb 14 Tagen noch ohne Kosten zur Unioersitätskaffe an den bekannten Zahltagen entrichtet werden. Gießen, den 1. Mai 1907. Großherzogliches UnioersitätS-'Rentamt. Weimer.Pl/6 VechiMU von HerrskW-WUN. Montag, den ti. Mai, vormittags 11 Uhr anfangeno versteigere ich im gefl. Auftrag, wegen vollständiger Aufgabe der Lohn- Lulfcheret zu Frankfurt a. HL, Brücicnstraffe 3, zum Deutschen Haus 2 Landauer, 1 Dchlord, 2 Coupe, 1 Florans, 16sitziges Break, 2 Geseüschaftswagen öffemlich freiwillig gegen Barzahlung. Be° stchtigung Samstag, den 4. Mai, nachmittags von 3—5 Uhr. Simon Wolf, Auktionator u. Taxawr, Frankfurt tu2)L, Altegaffe 4 Telephon 6964.ss3/a Leun. 8055 Maus eines MhlernM. Infolge Erbauung einer Wasferlestung verkauft die hiesige Gemeinde das bei d.Bauecn- mühle eingebaute Wasserrad nebst Wellbaum. Das Wafferrad hat einen Durchmesser von 2,33 Mtr. und eine Breite von 1 Mtr. Der Wellbaum ist 3,30 Mtr. lang. In den nächsten acht Tagen kann das Rad noch im Betrieb besichtigt werden. Angebote wolle man schriftlich hierher einceichen. Gr.-Ltnden, 30. April 1907. Großherzogl. Bürgermeisterei Großen-Linden. Aufforderung. Der Einlage-Schein unserer Bank, auf den 9iamen Otto Rosenberg in Gießen lauten'd, über eine Einlage von Mark 15 337 ist angeblich in Verlust geraten; wir ersuchen alle diejenigen, welche Ansprüche an das eingelegte Kapital zu erheben haben, sich innerhalb der nächsten sechs Wochen, von heute ab, auf dem Bureau unserer Bank während der üblichen Kassenstunden zu melden, da nach ^Ablauf dieser Frist gemäß § 6 unserer Einlagebedingungen der Einlageschein für kraftlos erklärt und ein .neuer Schein ausgestellt wird. Gießen, den 3. Mai 1907. Gewerbebank zu Gießen eingetr. Gen. m. und. Haflpfl. Ok u. Stühle werden schnell L-.^L^^chten. J.Glsclle Seltersw.81. okm oorm. Purthier. Lchrlina mit guter Schulbildung möglichst bald gemcht. [329 Ferber’sche Univ.-E ar handlang (C. Koch), SelterSweg 87. Lauffrau oder Laufmädwcu fiir eine Stunde vormittags iof. gesucht. [^'"] Wilhelmstr. 13. ^ehrmädüicn gegen sofortige Berglllung gesucht. 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