das Ar ^50, 075 ten P**eisen >ste Mmcia-.,, Bl»t-Apsclknen snicde -qu 1 Hi r Dutzend 65 u. 80 Ps„ empfehlen rebr. Berdnx Babubontratze. tt-K bisher. |«yM >4 itüdTsr— eft» «Htfltl msie Z^ncm Ä itz!-Ü!IW per StückloPsg- bochiemste Matics-Heri«gk per Stück 25 '*'15^ wtiW per Vßmd lg dig- t, emviehl« f 3' Wer Hi* 7peBbafl'li 3*U«u M. Freitag 31. Mai 1907 Zweites Blatt 157. Jahrgang Nr. 125 Lrichewl tLgNch mit Ausnahme des Sonntags. für rasthcnie, Hysterie, Kahl in »Lehrkurses Dir „fitfimer ZamillenblStter" werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt str des Kreis «tefien" zweimal wöcheuUlch. D« ^hesftfche Landwirt erscheint monatlich einmal. politische Lagesscha». WahNilua oder Verbrechen l Man schreibt uns aus Juriiienkreisen: Der § 51 des Strafgesetzbuches bestimmt: Eine strafbare Handlung ist nicht vorhanden, wenn der Täter zur Zeit der Tat sich m einem Zustande der Bewußtlosigkeit oder krankhafter Störung der Geisteslätigkeit befand, durch welchen seine freie Willensbestimmung ausgeschlossen war. Tie geminderte Zurechnungsfähigkeit findet dabei keine Berücksichtigung, iviewohl es eine ganze Reihe krankhafter Störungen gibt, welche die freie WiUenSbestinimung stufenweise beeinträchtigt. Als solche nannte der Berliner Prof. Geh. Justiziat Dr. einem Vortrage vor den Teilnehmern des ÄotatUmSbrucf and Verlag bet vrühllchen Uniperfuäte - Buch» and ©tttnb ruderet. Ä. Bange, Vietze». fRebaftton, ExvebMon unb Druckerei: Schulstr atz« 7. Expedition und Verlag 1 e=W 6L SUbaftwn: e^»K 112. teL-tibu Aneetgervietzea» Gefängniswesen^ Schwachsinn, Neu- Epilepsie, Melancholie, Alkoholis- Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhelfen mus, Morphinlsinlis, Perversität. Der deutsche Juristen, tag hat sich dafür ausgesprochen, daß diese Lücke im Strafgesetzbuch ausgesüllt werden; eine mildere Bestrafung soll überall da vorgcschriebcn sein, wenn dem Täter infolge jener krankhaften Störungen die Emsicht oder die Willenskraft oder beides zugleich ermangelt. Die »mildernden Umstände" sind gerade tn den Fällen nicht zugelassen, welche der geistigen »Minderwertigkeit" eine gewisse Prädisposition oder gar Inklination zuweisen, mit der Generalisierung der mildernden Umstände, die gleichfalls anzustrcben sei, werde jene Lücke nicht ausgefüllt. Prof. Kahl schlug darum eine entsprechende Aenderung des § 51 vor. Wir müsien gestehen, daß wir durch solche Bestrebungen die Wahrscheinlichkeit vergrößert sehen, daß der Psychiater einen größeren Einfluß auf die Strafrechtspflege erhält wie bisher. Selbst bekannte Juristen, wie z. B. Prof. Bickmeyer in München, stehen auf diesem Standpunkte. Der Satz: »Wo verminderte Schuld, da ist mildere Strafe am Platze", ist sehr schön; aber es ist heutzutage sowieso schon modern, jedes Verbrechen, ja selbst jede ehrlose Handlung mit erblicher Be- lastung, Unzurechnungsfähigkeit, Krankheit re. zu entschuldigen. Wir sind wahrlich keine Freunde von strengen Strafen, aber im Interesse der Gesamtheit muß angesichts der oben gekennzeichneten Bestrebungen gefordert werden, daß man zum nun- desten es nicht an der nötigen Sorgfalt fehlen lasse, wenn man derart schwerwiegende Aenderungen von Strafrechts- Paragraphen vornimmt. • Ter Ausbau der Deuticheu Kriegsflotte. Einer unserer Mitarbeiter, ein Marine-Sachverständiger, schreibt uns: Bereits im Februar d. I. war ich in der Lage, wichtige Einzelheiten über die Abmessungen des im Projekt fertigen neuen deurschen Panzerkreuzers „F" Ihnen zu geben, der mit seinen 19 200 Tonnen Wasserverdrängung alle im Bau begriffenen oder bisher projektierten Panzerkreuzer der Welt übertreffen wird. Aus derselben vorzüglich unterrichteten Quelle erhielt ich jeßt einige Angaben über die deutschen Linienscbiffsbauten „Ersatz Bayern" und „Ersatz Sachsen", die nicht verfehlen toerben, ein gewisses Aufsehen insofern hervorzurufen, als sie deutlich zeigen, daß man nunmehr an maßgebender Stelle endgültig mit der bisherigen gemäßigten Politck (Berteidigungsflotte!) bei Neubauten unserer Marine gebrochen hat. Der englische „Dreadnought", das mächtigste schwimmende Panzerschiff der Welt, wird in seinen Abmessungen und in ferner Dhilipp Hulenburgs tznde. lieber das Schloß Liebenberg haben sich drohende Wolken zusammengezogen: Philipp Eulenburg, des Kaisers Spezialfreund, ist in Ungnade gefallen und trauernd steht die Schar seiner Getreuen am Grabe ihrer Hoffnungen. Am 2. und 3. Mai ist der Blitz eingeschlagen und hat sein Opfer zur Strecke gebracht. An diesem Tage ist es zwischen dem Kaiser und seinem vertrauten Freund und Berater, den Fürsten Philips? zu Eulenburg auf Liebenberg in der Mark, zum Bruch gekommen. Eine Berliner Korrespondenz hat es von unterrichteter Seite erfahren, und wir glauben es um so lieber, als es wirklich die allerhöchste Zeit war, daß der Eulenburgschen „Nebenregierung" ein Ende gemacht wurde. Erfreulicherweise wird der Krach als endgültig bezeichnet. Hoffentlich bleibt es dabei, daß die „unwiderruflich allerletzte" Vorstellung stattgefunden hat. Wer es einst unternimmt, die Geschichte des preußischen Hofes unter Wilhelm II. zu schreiben, der wird nicht umhin können, diesen beiden ersten Maitagen eine ganz besondere Bedeutung zuzumessen. Denn die Oeffentlichkeit hat im allgemeinen, darin stimmen wir jener Korrespon denz zu, nur wenig Kenntnis davon gehabt, wie groß der Einfluß war, den „Phili" Eulenburg, auch nachdem er längst kein Amt im Dienste des Reiches mehr innehatte, auf dessen Oberhaupt ausüben durfte und wie oft sein Rat in den wichtigsten Angelegenheiten, namentlich wenn es sich um Personalfragen handelte, eingeholt wurde. Auf ihn paßte die Bezeichnung eines „unverantwortlichen Ratgebers der Krone" im vollsten Sinne des Wortes. Phil. Eulenburg wurde erst weiteren Kreisen bekannt, als der „Sang an Aegir" seine Runde durch die Schü.er- konzerte und Gesangvereine machte. Außer diesem Sang, dessen Melodie bekanntlich der Kaiser schuf, hat „Phili noch eine Anzahl anderer Skalden^ejänge, Spieimauns- lieder usw. verfaßt. Bon seiner d^p.oma^schen ivamere verdient nur hervorgehoben zu werden, daß er deutscher Botschafter in Wien war, wo er nichts Welrerschütterndes leistete, dafür aber die Freundschaft des Barons Nall-anie^ Rothschild gewann, der ihm nach seinem Tode zwei Millionen Kronen vermachte. Es lag ihm wohl auch nicht recht, in der Oeffenilichleit eine Rolle zu spielen und seine Taten für sich sprechen zu lassen; ihm behagie vielmehr die Rolle des Regisseurs, der Hailer den Künsten wirkt, um auf den Brettern, die tatsächlich die Well bedeuten, die Puppen tanzen zu lassen. Vor Jahren schon hat er es offen ausgesprochen, daß er keinen anderen Ehrgeiz habe, als auf Grund der Freundschaft, deren ihn der Kaiser würdigte, zu wirken. Aus diesem Ehrgeiz heraus entsprang auch sein Entschluß, 1894 die ihm angebotene Staatssekreiärsteliung im Auswärtigen Amte ab- zulehnen, da er, wie man in den Hohenloheschen Memoiren lesen kann, befürchtete, daß sein Verhältnis zum Kaiser durch den steten persönlichen Verkehr und die Vortrage gestört werden könne; und doch sei gerade dieses freundschaftliche Verhältnis sehr wichtig uno dem Kaiser nützlich, da er sich bewußt sei, vom Kaiser nie etwas zu verlangen und nur ehrliche Ratschläge zu geben. Durch diese vermittelnde Stellung werde er „größeren dkutzen schaffen" . . . . Man wird sich hüten, der Meinung Ausdruck zu geben, daß die Ratschläge, die Fürst Philipp Eulenburg dem Kaiser erteilen konnte, nicht stets ehritcher Absicht und aufrichtiger Ueberzeugung entsprangen. Mer es ist etwas anderes, ob diese Ratschläge auch stets etwas taugten. Was Eulenburg und seine Leute alles durchgesetzt und verhindert haben, ist nur zum Teil bekannt geworden und auf dem Wege über Maximilian H a r d e n s „Zukunft" ans Tageslicht gekommen. Am bekanntesten ist die Tatsache, daß der zweite Kanzler, Graf E a p r i v i, gelegentlich einer Jagd in Liebenberg, ab gesetzt wurde. Dem jetzigen Kanzler sollte durch den Eulenburger dasselbe Schicksal bereitet werden. An Stelle Bülows wäre nach dem Plane Phllis ein „innerer" Kanzler berufen worden, dessen Hauptaufgabe der Kampf gegen die Sozialdemokratie sein sollte, und die auswärtige Politik wäre durch den Kaiser selbst mit dem „freundschaftlichen Ratgeber" und dem Herrn v. Tschirschky bestens „besorgt" worden. Der Plan wurde zu früh bekannt und ist daran gsscheitert. Der Kampf gegen diesen Minifterstürzer und Ministerfabrikanten und seinen Einfluß ift von einigen Seiten schon seit längerer Zeit geführt woroen. Von dem Treiben auf Schloß Liebenberg erzählt man sich die sonderbarsten Dinge. Die Tafelrunde des Fürsten bestand ans jenen Leuten, die sich in der Sonne kaiserlicher Huld zu wärmen wünschten und diesen bisherigen Günstling des Kaisers oft als Mittel zum Zweck benutzten. Ja, sie machten auch alle jene Dinge mA, die um das Schloß seinen geheimnisvollen Zauber gewoben hatten. Ist es doch betonnt, daß sich Fürst Eulenburg darin gefällt, im 20. Jahrhundert spiritistische und sonstige mysteriöse Seaneen abzuhalten. Die Vorliebe deS Kaisers für den romantischen Zauber des Mtttelalters wird mit auf den Verkehr Philipp Gülen* burgö zurückgesührt; ja man behauptet sogar, daß die frellich oft bestrittene Hinneigung des Kaisers zum Katholizismus ein Ausfluß solcher romantischen Schwärmereien ift. Wenn jetzt der Dichter, Geisterseher, Komponist und Liebhaber noch mancher anderen eigenartigen itünfte tatsächlich in Ungnade gefallen ist, so erklärt sich das daraus, daß es endlich gelungen ist, der „maßgebenden Stelle" über die Absonderlichkeiten des Hauptes der Eulenburger ein Licht aufzustecken. Die Vermutung liegt nahe, daß noch die eine oder andere Persönlichkeit, die dank dem Einfluß Philis hochgekommen ist, sein Schicksal teilen wird. Aber Preußen und Deutschland werden den Verlust der betreffenden Herren zu übersehen vermögen. Nun ift freilich von einzelnen Blättern, die sofort als freiwillige Beschwichtigungshofräte auftauchen, sobald etwas faul ist, behauptet worden, die Gründe, die dazu geführt haben, daß ine Rolle Philipp Erllenburgs und der großen Schar seiner gleichgestimmten Freunde und Schützlinge ausge.ptelt ift, beruhten lediglich auf müßigem Hof klatsch. Etne solche Auffassung der Lage ist auf keinen Fall angängig, denn so leicht läßt sich nicht die Grenze pvischen den Nichtigkeiten des Hoflebens und dessen Ern- artllleristtschLN Bestückung noch ganz crljebUd) von den b eiben neuen deutschen Linienschiffen, von denen das eine bereits im Bau an die Aktiengesellschaft „Weser" in Bremen vergeben ist, übertroffen werden. „Ersatz Bayern" erhält eine Wasserverdrängung von 19 000 Tonnen, „Ersatz Sachsen" dürste sogar 30000 Tonnen überschreiten; sic werden sich demnach bis auf die .Geschwindigkeit, die im Durchschnitt nur 20 Knoten betragen soll, nur wenig von dem Typ des neuen 19 200 Tonnen-Kreuzers „F" (der 25 Knoten laufen soll) unterscheiden. Ihre Besatzung wird aus 832 Mann und einem Stab von 28 Lsiizieren bestehen und die Baukosten dürften für das erste kontraktlich bereits vergebene Linienschiff einschließlich der arttlleristischcn Bewaffnung ungefähr die nämlichen wie die deS Panzerkreuzers „F" — also 36,5 Mill. Mark — sein. Die kontrahierende Werst hofft „Ersatz Bayern" in zwei Jahren fix und fertig Herstellen und damit den bisher von E.'glanv gehaltenen Baurekord schlagen zu können. Diese neuen deutschen Linienschiffe werden gleich dem Kreuzer „F" Parsons Turbinen und 43 000 PS. und drei mächtige Propeller erhallen und die Dimensionen des Kohlenraums werden so bemessen sein, daß z. B. „Ersatz Bayern" gegen 9000 Kilometer ohne neue Kohlenübernahme zurücklcgen kann. Die Armierung wird aus je sechzehn 28 Ztm. Zillupp-Geschützen bestehen, die Projektile von 350 Kgr. mit einer Sprengstoffladung von 132 Kgr. und einer Geschwindigkeit von 884 Meter schleudern können. Tie Turchschlagslraft der deutschen Granaten wird die der 383 Kgr.-Projektile mit ihrer Ladung von 146 Kgr. der zehn 30,5 Ztm. Geschütze des „Dreadnought" noch erheblich übertreffen, da die deutschen Geschütze die kolossale Rohrlänge von 15 Meter erhalten sollen. Die mildere Bestückung fällt bei den neuen deutschen Linienschiffen im Gegensatz zu den englischen ganz fort. Doch rechnet man in sachverständigen Kreisen damit, daß die 16 deutschen Geschütze bei gleicher Schußzahl und in der gleichen Zeit 5500 Kgr. gegen 3825 Kgr. der englischen Geschütze also 1605 Kgr. mehr!) werden verfeuern können, wobei die leichteren deutschen Projektile, die wahrscheinlich ein schnelleresl oeuern als die englifdjen gestatten, noch nicht einmal in Betracht gezogen sind, lieber die Verteilung der sechzehn 28 Ztm.- Geschütze an Bord verlautet nod) nichts genaueres, da die in Fr..ge kommenden Stellen sich herüber noch nicht geäußert haben und bie Wller-Werft natürlich äußerlte Geheimhaltung beobachtet, chahrschcuckiw dürften aber auch die Lionstruktion der Panzer- .ürme und Die Anordnung der Geschütze lleberraschungen bieten und alles in allem werden die neuen Linienschiffe nebst dem Typ ues Panzerschiffes „F" den modernsten Fortschritt im Kriegs- schiffsbau der Nationen verkörpern.• Iie englljchiu Journalisten in Berlin. Berlin, 30. Mail Heute vormittag besuchte ein Teil der englischen Journalisten die im vorigen Jahre eröffnete Handelshochschule, die das ganz besondere Interesse der Gäste fand, weil die Frage der Heranbildung des kaufmännischen Nachwuchses gegenwärtig in England lebhaft erörtert wiro. Tie Besichtigung fand unter Führung des Rektors Professors Jastrow statt. Dann besuchten die Herren noch mehrere öffentliche Gebäude und wisienschaftliche Institute. Einer eingehenden Besichtigung wurde u. a. die Technische Hochschule unterzogen. Für den Empfang der englischen Journalisten im Rat- hause hatten dre Festräume besonderen Schmuck angelegt. Vorherrschend waren die englischen Nationalfarben. An der Ehrentafel bemerkte man an der Seite des Oberbürgermeisters Kirjchner den Staatssekretär Grafen v. Posadowsky, die Minister v. Rheinbaben, v. Ctudt, v. Tirpitz, Dr. Nieber- ding. Nach dem Braten erhob sich der Oberbürgermeister Kirschner und brachte einen warm gehaltenen Trints'pruch auf König Eduard aus. Kurz darauf hielt der Oberbürgermeister die Haup^rede auf die eng-l. Gäste, in der er ausfübrte. Die Haupträre auf die englischen Gäste, in der er aus führte: „Möchte die heutige Veranstaltung dazu beitragen, daß die freundschaftlichen Beziehungen zwischen England und Deutschland sich immer inniger und fester gepolten. Die Stellung unserer Gäste als Mitglieder der einflußreichen englischen Presse lägt uns diese Hoffnung als wohlberechtigt erscheinen. Unsere englischen Gaste hoch, hoch, hoch!" Sir Element Kinloch-Eooke von der „Empire Review" dankte für den Emp,akg der Stadt und versprach im Namen seiner Kollegen und im eigenen, nach der Rückkehr für den Frieden und die weitere freundschaftliche Annäherung zu wirken. M. F. L. Bickinson, Vertreter des Reuter Telegr. Co., der nochmals das Empfangskomitee und die Slaot Berlin feierte, forderte seine englischen Kollegen auf, ihren alten unü doch so herzersreueno wirLenden Keürreim „For he's a jelly gooü fellow, which nobody can oeny" anzu, stimmen. Bürgermeister Dr. Re icke wußte in fein pointierter Rede die Vorzüge der „rückständigen" Stadt, der Reichs- Hauptstadt, zu ichildern, bat die fremden Besucher um ein ungeschminktes Urteil und erhoffte von einem gegenseitigen Verstehen und Kennenlernen engere und freunofchastlichere Beziehungen. Heule nachmittag 4 Uhr fand im Garten deS Reichskanzlers ein Tee statt, zu dem die engl. Journalisten und zahlreiche andere Persönlichkeiten geladen waren. Tie Berliner Handelskammer gab heute abend ein Festmahl zu Ehren der englischen Journalisten. Unter den Anwesenden veianden sich die Siaatssetretäre Gras v. Posadowsky, Freiherr v. Stengel, Tr. Riederding, bie Munster 0. Studt, Teltnück, 0. Bethmann- Holliveg, der Unier|iaat5|efrciär v. Mühlberg. Ter Präsident der Handelskammer, Herz, toastete aut Staijcr lüitlbclm und König Eduard als Herr,cher, welche der Preise die nötige Freiheit gewähren, um bie öffentl. Meinung zum Ausdruck zu bringen. — Ter Vizepräsident der Handelstammer, Franz 0. Alendelsohn, druckte bie Erwartung aus, daß der persönliche Meinungsaustausch emen wohltätigen Einfluß aus die freunb- jchastlichen Gefühle und Gesinnungen beider VöUer zueinander ausüben werde. Air. Stead kam bann aus das deutsche Heer zu sprechen, die einzige Armee m der Welt, bic seit 36 Jahren niemals zu einem Knegswerk aufgeboten worden fei. Deutschland habe einen friebfertigenftaijer und auch England einen „Commis Voyageur1* des Friedens. Tem Frieden dienten SDhrnfier wie Bulow und Eampbell-Baniierman, Botschaner rote Graf Wolff- Metternich und Sir Francis Itascelles. Alle Staatsoberhäupter wünschten den Frieden; um diesen zu sichern, müsse eine internationale Atmosphäre freigemacht werden von Sprenggasen, die durch Mißverstänbnisie und Unwissenheit erzeugt roeroen. _;tc Bismarck Deutschland geeint habe, so möge em noch größerer Bismarck ernst den Frieden der ganzen Alenschheu zustande btmgen. Wirkung auf den Gang Der öffentlichen Tinge ziehen, zumal m der Angelegenheit noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Im übrigen beweisen solche Vorgänge natürlich wieder von neuem, wie gering der Einfluß der verantwortlichen Ratgeber, der M i u i st e r ist, wenn ein „unverantwortlicher" Ratgeber einen ungeahnt großen Einfluß auszuüben vermag. Die Oeffentlich'ett aber sieht wieder einmal, durch welche Umstände und Derhällnisse in Wirklichkeit die Geschicke des Landes bestimmt werden. Inzwischen hat der rasende See schon ein zweites Opfer gefordert. In der „Zukunft" waren jene spiritistisch-mystischen Zirkel im Schlösse Liebenbera etwas naher beleuchtet und von F-äden gesprochen woroen, die von dort aus um die Person des Kaisers gesponnen würden. Hiervon hatte der Kaiser Kenntnis bekommen und ein Mitglied der Eutenburgschen Tafelrunde, den Grasen Cuno v. Moltke, den Kommandanten von Berlin, zur Disposition gestellt. Daraufhin sah dieser sich veranlaßt, dem Herausgeber der „Zulltnft" Zuerst eine Forderung zu schicken und dann, als die,e abgelehnt wurde, den K l a g e w e g gegen ihn zu beschreiben. Es heißt. Der Kaiser habe selbst den Grajen Mollle zu seinem Vorgehen veranlaßt und eine völlige Klarstellung der in der „Zukunft" enthaltenen Beschuldigungen gefordert. Und hier ist die Stelle, in der der Kiatsch einsetzt. Man mag zur Duell- irage stehen wie man will, man mag auch daran erinnern, oaß nach den wenigen Jahren Harten am Schlüsse eines Artikels schrieb: „Ich wohne da und da und stehe jederzeit zur Versugiung!" — man mag al,o sein jetziges Verhauen mit seinen früheren —-r.en üi Gegensatz bringen; soviel steht fest: Harren hat nicht mit Folgern aus den Graien Moltke gewißen, uno wenn in oer Bcr.iner iL-esclischajt anläßlich ent.r bunten Aeußerung der „Zukunft" dieser ..amc genannt wuroe, so ivar daran nicht Haroen schuld. Tll bö|.n Z.in^en yällen toeujo gnl ein -uycitb anoerer Namm nennen rönnen. Sollte e.> nun wirllich zu einem Prozeß kommen, |0 wird Harden ja vermurllch manches zu sagen wissen. Für polirijck-r Ge,chll'^enrräger unu Gebaroenspäher suchen cllso juee Zellen öeoor: puauie Enthüllungen ours^n im Hintergründe ihrer harren. Jeoen- ,ulls fängt die Geschichte an, gewissen Leuicn der Gesell- lajaft fürchterlich zu toecden, und man ist schon eifrig am Werke, aus dem kreisenden Berge einer Haupt- und Staats- fenfaiion ichnurri^e Maus lern emes mageren alle Meosianze aus der Welt schallenoen Verg.e.ches zu nrachen. Wenns nur nicht mißlingt und bie schönen Hunöstage in diesem Jahre dem aushorchenden Steuerzahler ,ür kurze Zell den Vorhang vor den Aug^n weg ziehen und alle Welt klar er- iennt, welche Kuiifleirschiebereien in den letzten Jahren vorgekommen sind. Einem anderen Berichte zufolge führte Stead u. a. folgendes aus: Als er und seine Kollegen nach Deutschland abfuhren, dachten sie an den großen deutschen Adler, den Militarismus -und Chauvinismus, und sie fanden hier nur Freunde und Brüder. Die großen deutschen Dichter Schiller und Goethe werden von 'dem ungebildeten gewöhnlichen Engländer nicht gelesen. Alte aber lesen und lieben die Werke der Gebrüder Grimm; für die Kinder der ganzen Welt sind die beiden Grimm die größten -Schriftsteller Deutschlands. Die Einbildung des englischen Volkes sei voll von wunderbaren Dingen aus der Märchenwelt, von Menschenfressern, Riesen und allerlei Teufelei. Und auch einige englische Journalisten, welche nie in Deutschland gewesen seien iintb kein Wort Deutsch lesen könnten, bauten sich in ihrer Ein- j bildung ein Märchen-Deutschland auf, voll von Ungeheuern, Riesen «und Werwölfen. Solche Leute könnten nichts Besseres tun, als 'nach Deutschland zu fahren und Gäste des deutschen Volkes zu sein. Die Korrespondenten im Ausland seien die wirklichen Botschafter des Volkes, die Journalisten seien die Dolmetscher für die fremden Nationen. Darum müssen die Journalisten reisen, damit sie selber mehr über die Völker wissen, welche unsere Nachbarn sind, und damit sie selber die Gedanken, die Politik .und den Charakter der Völker jenseits der Greinen kennen lernen. Unwissenheit ist schlimmer als Bosheit. Wenige Menschen sind böse; -unwissend sind wir alle. „Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens", sagt Schiller, aber wenn die Journalisten Englands und Deutschlands sich mit den Göttern verbünden und den himmlischen Mächten ihre Zeitungen als Donnerkeile im Kampfe gegen idie Dummheit zur Verfügung stellen, bann ist ihnen der Sieg -sicher. Redner schloß: Einige Journalisten beider Länder arbeiten nicht für Freundschaft, sondern für Feindschaft, nicht für den Frieden, sondern für den Krieg. Es ist schade, aber es ist wahr. In der Zukunft, hoffe ich, werden solche Bösewichter, welche Brandfackeln in die Pulvertürme der Völker schleudern, wie Bruud- -ftifter behandelt werden. Es ist viel schlimmer, einen Kontinent in Brand zu stecken, als einen Heuschober anzuzünden. Hiddington von der „Pall Mall Gazette" brachte einen >TrinksPruch auf die Berliner Handelskammer aus, die so viel für Industrie und Handel getan habe. Die englischen Gäste 'sangen darauf He, is a jolley good Fellow. Wilson, Präsident des Institute of Journaliste toastete auf den Handelskammerspräsidenten Herz. Heute abend fand in der Wandelhalle des Reichstages ein ^Bierabend zu Ehren der englischen Gäste statt. Anwesend (waren u. o. die Staatssekretäre Krätke und Frhr. v. Stengel, sProf. Schmoller, Paul Lindau und Fulda. Eine Militärkapelle konzertierte. Ter Berliner Lehrergesangverein trug Lieder vor. «Die Gesellschaft blieb in angeregter Unterhaltung bis Mitternacht j zusammen. Wie das „Berl. Tagebl." erfährt, steht nunmehr fest, daß die englischen Journalisten auf dem Paradefelde in Potsdam vom Kaiser begrüßt werden. Vermutlich wird der Kaiser nach der Parade auch in der Orangerie , erscheinen und dort die Gäste beim Lunch willkommen sheißen. Auch der König von Sachsen beabsichtigt die i englischen Journalisten (am Samstag) in Schloß Pillnitz ^persönlich zu empfangen. Die Londoner »Westminster Gazette" schreibt: »Wir verzeichnen mit großer Freude den großen Erfolg des Besuchs englischer Journalisten in Deutschland. Sie vertreten in glücklicher Weise alle Schattierungen der polit. Meinungen in Großbritannien, und wie sie mit gewinnender und .großartiger Gastlichkeit von ihren Wirten, deren Güte und Au' jmerfjamfeit wir aufrichtig anerkennen, würdig ausgenommen -worden sind, so stellen wir gern fest, daß die beiderseits gehaltenen Reden sich durch Aufrichtigkeit und Gradheit auszeichneten, die den beiden Nationen eigen ist. Der freie Austausch von Ansichten und gesellschastlichen Höflichkeiten wird viel zur Verhütung !von Mißverständnissen beitragen, rote sie nur zu oft von einem 'Teil der Presse beider Länder bedauerlicherroeise genährt ivorden ist/ Der Londoner »Star" schreibt: »Die Rede des Unterstaatssekretärs v. Mühlberg verdient bei Jenen Beachtung, die unablässig die englische öffentliche Meinung gegen Deutschland auszureizen sieh bemühen. Das ist eine Redeweise, wie sie verständige Engländer begreifen können; sie zeigt, daß die Deutschen sich in ihren Bestrebungen von uns selbst nicht wesentlich unterscheiden und daß wir miteinander, ebensogut wie mit anderen Nationen, an den Welt- aufgaben z u s a m m e n a r b e r t e n können. Wir hoffen zu» wersichtlich, daß Herrn v. Mühlbergs Aufforderung an die deutschen sund englischen Journalisten, die falschen Legenden und das un- gerechtserligte Mißtrauen zu zerstören, in London oder Berlin nicht in Vergessenheit kommen wird, wenn die Festlichkeiten be= 'endet sind". Der Journalistenbesuch wird in Frankreich mit großer Aul- mrcksamkeit verfolgt. Während einige Zeitungen der Reise einen absolut berufsmäßigen Charakter beilegen, verhehlen sich andere nicht die Wichtigkeit, die diese Gelegenheit zum Meinungsaustausch Iber Publizisten hat. Die italienischen Blätter äußern ihre Sympathie mit der Reise der englischen Journalisten. Ter „Secolo" schreibt in einem Leitartikel: Die englischen Journalisten vollziehen vielleicht eine historische Reise, die für Deutschland eine aufrichtige daueinde Versöhnung und damit für das des bewaffneten Friedens müde Europa ,eine neue Aera einleiten wird.__________________________________ Deutsche» Berlin, 30. Mai. Ter Kaiser hörte heute int Neuen ^Palais die Vorträge des Kriegsministers, des Chefs des Militärkabinetts und des Chefs des Marinekabiuetts. — Zu den bevorstehenden deutsch-dänischen Han- belsvertragsverhandlungen erfährt die „Voss. Ztg.", chaß die Abänderung veterinär-polizeilicher 93-e* stimmungen zur Erleichterung der Vieheinfuhr dabei nicht in Frage kommt. Wenn trotzdem auf einen günstigen ^Verlauf der Verhandlungen zu hofsen ist, so liegt das daran, daß Deutschland in der Lage ist, in der für Dänemark wichtigen Frage der Pferdeeinfuhr wertvolle Konzessionen gegen entsprechende ^Ermäßigungen des dänischen Zolltarifs zu machen. Essen, 30. Mai. Heber die Frage der Zulassung der > Preise zu den Sitzungen der Haager Konferenz verbreitete der „New Pork Herold" die Meldung, daß Deutschland und Japan sich dagegen ausgesprochen hätten, obwohl die Mehrzahl der Mächte, insbesondere Rußland und die Vereinigten Staaten, für- die Oefsentlichkeit der Sitzungen eingetreten seren. Demgegenüber erfährt die „Rhein.-Wests. Ztg.", daß über diese Frage Verhandlungen zwischen den einzelnen Mächten überhaupt noch nicht slattgefunden haben, daß aber Deutschland sobald die Frage erörtert werde, unbedingt für die Zulassung de r Presse cinireten werde, um durch die Oeffentlichkeir der Verhandlungen allen Preistreibereien vorzuveugeu. Die Erfahrungen von Algeciras^ in dieser Richvurg dürften noch nicht vergessen sein. Hagen, 30. Mai. In d.r Stadtverordnetenversammlung brachte Bürgermeister Cuno die hohen Preise für Schweinefleisch im Einzelverkauf zur Sprache. N^lch eingehender Erörterung wurde beschlossen, die Angelegenheit der Schlachthofwmmission zu überweisen. Diese soll mit dem Vorstände der Fleischerinnung wegen Herabminderung der jetzt lbefteherrden ungetvöhnlich hohen Spcntnung zwischen Einkaufs- und Verkaufspreisen beim Schweinefleisch verhandeln. Bleiben diese Verhandlungen erfolglos, dann lotlen Mittel vvrgeschlagen werden, die der minderbemittelten Bevölkerung einen billigeren Fleischbezug gelvährleiiten. Mannheim, 31. Mai. Das Gro ßher zo g s pa ar, das iEtLgroßherzogspaar und Prinz Däax von Baden mit Gemahlin sind gestern abend zur Teilnahme an den Festlichkeiten des dre i- hundertjährigen'stadt-Jubiläums mittels Dampfers hier eingetrofsen. Sie werden 8 Tage hier verweilen. Die Stadt ist verschwenderisch ausgeschmückt. Aus dem Fcstprvgrainm ist hervor zu heben: die Enthüllungsfeier des vom Großherzog ge- stpteten Denkmals aus dem Schloßplatz, die Crnweihuug bes Industriell äsens, drei Musikfeste, ein Kinderfest, Festmahl, Festvorstellung im Hostheater und Illumination der Stadt. Nürnberg, 31. Mai. Wie der „Fränk. Kür." meldet, ist der Zcntrumsabg. Tr. Heim mit dem Automobil verunglückt. Er erlitt bedeutende Quetschungen am Schienbein und mußte sofort ärztliche Hülfe in Anspruch nehmen. München, 31. Mai. Heute sind hier einige sechzig Mitglieder des ungarischen Landesagrikulturvereins eingetrofsen, um eine mehrwöchige Studienreise durch Deutschland zu beginnen. Offenbacher Kreisamt die Genehmigung zu diesen Beschlüßen mit Hinweis auf die finanzielle Belastung der Gemeinden. Eine Beteiligung in der Höhe von je 50 000 M. seitens der Gemeinden wurde als ausreichend bezeichnet. Der Magistrat der Stadt Hanau legte nun der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag vor, ivonach die Stadt Hanau sich prinzipiell bereit erklärt, die fehlenden 50 000 M. zur Verfügung zu stellen. Der Antrag wurde angenommen. Christiania, 31. Mai. Während die französische und die deutsche Presse allgemein den Besuch König Haakons in Paris als nicht politisch beurteilt, macht hier der gestrige Leitartikel der „Times" Aufsehen, welcher den gegenseitigen Sympathie-Austausch dahin verdolmetscht, daß eine franco- norivegische Verständigung nach dem Muster des eng- lisch-sranzosischen Abkommens beabsichtigt sei. Paris, 30. Mai. Wie in hiesigen politischen Kreisen verlautet, wird Präsident Falliöres nach seinem für den September in Alissicht genommenen Besuch in Norwegen auf der Rückfahrt dem König von Schweden und dann dem König von Dänemark einen Besuch abftatten. — Einem unkontrollierbaren Gerücht der „Libertä zufolge steht eine Begegnung des Präsidenten Fallieres mit dem Zaren in Kopenhagen bevor. — Tie Kammer nahm einen Antrag an, nach welchem die Ehe zwischen Schwager u n d S ch w ä g e r i n gestattet wird, sowie einen Antrag, nach welchem die bisherige Frist von 10 Monaten, nach welcher eine geschiedene Frau sich wieder verheiraten dürfe, abgeändert wird. Madrid, 30. Mai. Großes Aufsehen erregt die Verhaftung des Admirals Tiaz del Rio wegen eines heftigen Auftritts, den er mit dem Marineminister hatte. Im gesamten Marinekorps herrscht große Unzufriedenheit, weil der Minister beabsichtigt, eine Anzahl Offiziere und Unteroffiziere zu entlassen, indem er erklärt, sie seien überflüssig und es sei in erster Linie notwendig, das mangelhafte schwimmende Material zu vervollkommnen. Konstantinopel, 31. Mai. Einer aus Rumänien eingetroffenen Depesche zusolge ist ein kutzowaalachischer Notabler von Griechen in Kanateria schwer verwundet und sein Diener getötet worden. — Eine vom Patriarchat eingegaugene Nachricht besagt, daß /am 18. Mai bei Plewna die drei bulgarischen Bandenführer Nenitseff, Tsaund-aroff und Zapranoff von Truppen erschossen worden sind. Ein vierter Bandenführer ist entkommen. Indianapolis, 30. Mai. Anläßlich des heutigen Memorial Dah, des Tages, an dem die Gräber der im Bürgerkriege 1861—65 Gefallenen besucht und geschmückt werben, fand heute die Enthüllung des Denkmals für den Genera! Lawton statt. Hierbei hielt Roosevelt eine Rede, in der er ausführte, eine der großen Aufgaben, welche die Nation vor sich habe, sei die Erhaltung der Eigentumsrechte, die viel weniger von den Sozialisten und Anarchisten, als von den reichen Räubern bedroht werden. Die ganze Kraft der Nation gelte es einzusetzen zur Verhütung von Verbrechen gegen das Eigentum ebenso gut wie von Gewalttätigkeitsverbrechen. Wenn die Kontrolle über den geschäftlichen Gebrauch großer Vermögen, namentlich der Korporationen, durch die Nation selbst notwendig sei, so sei dies in erster Linie bei den Verkehrsmitteln zwischen den Einzelüaaten, den Eisenbahnen, der Fall und jedes Bundesgesetz, das sich hiermit befasse, sei ein Schritt vorwärts auf dem rechten Wege. Der Bundesregierung müsse eine Kontrolle über die Eisenbahnen eiiigeräumt werden, ähnlich der über die Nationalbanken. Zur Schaffung gesunder Verhältnisse im Eisenbahnwesen sei äunndhl'f "eine Untersuchung der Verhältnisse der einzelnen Bahnen notwendig, die seitens der Interstate Com- meree-Commissiou zu geschehen habe. Aus S*aot uno taito. Gießen, 31. Mai 1907. **■ Z u Djirt Vergiftungserscheinungcn in der Familie des Schlachthofdirektors Dr. Garth in Darmstadt tonnen wir berichten, daß alle Erkrankten außer Gefahr sind, auch der am heftigsten angegriffene 10jährige Junge, der im Darmstädter Kraucenhause ausgenommen ist. Nach unseren Erkundigungen beim Gießener hygienischen Institut ist der Krank- beitserreger ein zur Gruppe der Gärtnerschen und Paratyphus- Lazulen gehörender Mikroorganismus. Wie dieser in die Reisspeise in so großen Mengen gelangt ist, ließ sich bisher rwch nicht feststellen. x Vetzberg, 30. Mai. Ein hiesiger neunzehnjähriger Bursche, Wilhelm Römer, lag schwer krank darnieder. Der Arzt ordnete seine Ueberführnng in die Gießener nied. Klinik an, wo die Aerzte epidem. Genickstarre konstatierten. Kreisarzt Dr. Braun aus Wetzlar traf gestern hier ein, um die Krankheitsursache sestzuslellen. Vetzberg hat bekanntlich sehr dürftige Wasserverhältnisse. — Wetzlar, 31. Mai. Nach einer Mitteilung des Vorstandes der Landesversicherungsanstalt der Rheinprovinz hat der Gesamtvorstand beschlossen, für die hier neu zu errichtende Volksbadeanstalt ein Darlehen von 90000 Mk. zu 3x/2 Prozent Zinsen und V/2 Prozent Tilgung zu bewilligen' unter die Voraussetzung, daß die Nolksbäder — Schwimm- und Brausebäder — sämtlichen Arbeitern der Stadt und des Kreises Wetzlar an 2 Wochentagen zum Preise von 10 Pfennig zugänglich sein sollen. Mit dieser Reueinrichtung wird einem sozialen Bedürfnis in schöner Weise Abhülfe geschaffen. Frankfurt a. M., 30. Mai. Eine 22jährige Schneiderin versuchte sich heute früh mit Lysol zu vergiften. Ter Zustand des Mädchens, das die Tat au§ Liebeskummer begangen haben will, ist bedenklich. — Gestern waren 8 Tage verflossen, seit der Eibenbauni den ersten Schritt auf die Straße getan hat. Heute Mittag stand die Eibe mit bunten Bändern und Fähnchen geschmückt, am Opernplatz-Uhrtürmchen. — Zu dec Aussperrung in der Vietallb ranche ist zu melden, daß in den Lahmeyer- Werken der Betrieb vollständig ruht. Morgen folgt die Aussperrung bei Kley er. Die Einigungs-Verhandlungen wurden heute früh in Offenbach fortgesetzt. Ein greifbares Resultat hatten sie noch nicht. — Den Stationsafsi stellten im Hauptbahnhof ist von Seiten der Betriebs-Inspektion die Mitteilung zugegangen, daß Anträge für Erholungs- Urlaub wegen Personalmangels bis auf weiteres nicht zu stellen sind. Der schon bewilligte Urlaub einiger Affisten- ten wurde wieder zurückgezogen. X Hanau, 30. Viai. Die Stadtverordnetenversammlung beschäftigte sich in ihrer heutigen Sitzung auch mit der Fortführung der demnächst in Angriff zu nehmenden elektrischen Straßenbahn nach den hessischen Nachbarorten Groß- und Klein-Steinheim. Die Kosten betragen 300000 M., wovon die Bausirma Hecker u. Co., Wiesbaden, die eine Hälfte, die Gemeinden Groß- und Klein-Steinheim die andere Hälfte aufzubringen haben. Die beiden Gemeinden erklärten sich auch damit einverstanden, doch versagte das Attnst Und Wissenschaft. — Ein Buch des bekannten Wiener Schriftstellers Hermann Bahr, betitelt „Wien", das schon vor seinem Erscheinen Gegenstand einer heftigen Kontroverse zwischen dem Autor und feinem Stuttgarter Verleger gewesen ist, da dieser eine Art Präventivzensur übte und vor Erscheinen des Buches bei den deutschen Staatsanwaltschaften anfragte, ob nicht einzelne Stellen Bedenken Hervorrufen würden, ist nun auch der Wiener Zensur- beHörde zum Opfer gefallen. Tie Staatsanwaltschaft hat in der Charakteristik der Habsburger, welche Bahr in seinem Buch gibt, eine Verletzung der durch das Strafgesetzbuch gebotenen Ehrfurcht von den Mitgliedern des kaiserlichen Hauses erblickt und das Buch beschlagnahmt. Wegen Wiedergabe eines Kapitels aus dem Buch wurde gestern auch das Neue Wiener Journal konfisziert. Arbeiterbewegung. Rotterdam, 30. SDiai. Tie Mitglieder der Korporation der G e t r e i d e m e s s e r und Wäger hielt heute nachmittag eine Sitzung ab, um über die Maßnahmen zu beraten betreffend die ständige Einstellung von Schtffsausladern an Stelle derjenigen, welche sich geweigert haben, Dienst bei den hydraulischen Elevatoren zu tun. Berittene Polizei und Polizei zu Fuß, sowie eine Abteilung Marme-Jmanterie bewachen die Gebäude, Nach Schluß der Sitzung wurden die Mitglieder der Korporation unter polizeilischem Schutze nach ihren Wohnungen geleitet, wobei die Polizisten genötigt waren, gegen die andrängende, mit Steinen werfende Menge von der blanken Waffe Gebrauch zu machen. Zwei Mitglieder der Korporation ivaren auf ihren Wunsch allein tm Versammlungslokale zurückgelassen morden. Ente Anzahl von Entladern lauerte denselben beim Nachhaujegehen auf und bewarf sie mit (Sternen; beide erlitten schwere Verletzungen am klopfe und wurden ins Hospital gebracht. Gerschtssaal. Halle o. d. S., 31. Mai. Bor dem Kriegsgericht der 8. Division hatte sich gestern der Leutnant von Rakowsky vom 72. Jn'anteile-Regiinent zu verantworten. Er war angeklagt, am 16. Mal gelegentlich einer Bataillons-Uebnng dem Rekrnten Schiller einen Schlag mit dem Säbel, der in der Schiede st eckte, gegen die Schlche versetzt zu haben, sodaß der Verletzte anderthalb Stunden marschuniahig wurde. Unter Berücksichtigung des Ttensteisers, der Gereiztheit und des erregten Gemütes des Angeklagten tvnrde ein minder schwerer Fall als vorliegend angenommen und auf 14 Tage Stubenarrest erkannt. Märkte. ke. Frankfurt a. M., 31. Mai. (Orig.-Telcgr. des „Gieß. Anz.") V t e h m a r k t. Zinn Verkäme standen 00 Halber, 00 Schate tu Hammel, 882 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 55-00 Pf., Lebendgeivicht 43.00—00 Pf., 2. Qual. 54—00 Psi, Lebendgewicht 42.00-00 Psg., 3. Qual. 46—48 Psg. Halber 1. Qual. 00—00 Pf. Lebendgewicht 00-00 Psg., 2. Qual. 00—00 Psg., Lebendgewicht CO—00 Pig^ Schlachtgewicht 00—00 Psg. Schafe 1. Qualität 00—00 Pfg., 2. Qualität 00—00 Psg, Geschäft bei Schweinen gedrückt, Ueberstand bedeutend. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hoffen am Samstag den 1. Juni: Rietst trüb, leichte RegensäUe, mäßig warm, südliche Winde. Eingesandt. (Für Form und Inhalt . .,i um.,^ Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion deut ..>uolikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Die Neuregelung der Fahrkartenausgabe hat auf unserem B a h n h o f e Zustände geschaffen, die unmöglich von Dauer fein dürfen. Entgegen der früheren guten Sitte werden bekanntlich die Fahrkarten fetzt nach allen Richtungen an einem und demselben Schalter verkauft und nur innerhalb der Wagenklaffen findet eine Scheidung dahin statt, daß die Karten 1. bis 3. Klasse an einer Stelle, diejenigen 4. Klasse und für Militärpersonen an einer zweiten verkauft werden. Ob diese Neuregelung den Schalterbeamten genehm ist, die gegen früher eine mindestens dreifache Anzahl von Karten überblicken und schnell greifen müssen, weiß ich nicht. Das Publikum hat keinen Grund, damit zufrieden zu fein, und ist entrüstet, wie ich mich gestern morgen überzeugen konnte. Vier Schalter waren geöfmet, um für die verschiedenen bald nach 8 Uhr Gießen verlassenden Züge Karten abzugeben, gut paritätisch zwei für die Klasse 1 bis 3, zwei andere für Klasse 3 und Militär. An den letzten Schaltern kaum ein Mensch, an den ersteren lange drängende Reihen bald räsonierender, bald ängstlich auf die unbarmherzig vorrückenden Uhrzeiger blickender Menschen. Anlaß zu besonderem Andrang war heute nicht, also wird's wohl immer so fein, und ich muß gestehen, ähnliches nur in Italien einmal vor Jahren gesehen zu haben. Damals schwoll unser Nationalstolz: „rote gut, daß wir nicht sind wie jene da", und heute? . . . Mir glückte es, nach 12 Minuten ein Billett zu erwischen, nach loeiteren fünf Minuten meinen Koffer aufzugeben; in eiligem Lauf die Sperre und den Tunnel durchquerend erreichte ich IR/2 Minuten nach Betreten des Bahnhofs den Zug. Daß alte Reifenden so glücklich waren, etwa solche, die tollMhn nur 15 Minuten vor Abgang des Kölner Zuges sich in die Reihe der ängstlichen Nörgler gestellt hatten, wage ich nicht zu behaupten. Es erübrigt, die Unannehmlichkeiten zu erörtern. Es muß verlangt werden — und es ist betrübend genug, daß dies Verlangen erst ausgesprochen werden muß —, daß mindestens 4 Schalter für die Klaffen 1 bis 3 zugleich geöffnet werden und weiter, daß ein maßgebender und Hilfe schaffender Oberbeamter immer zur Stelle ist. Heute vernahm nur das Gewölbe des dem Verkehr neuerbauten Bahnhofs die Klagen. Das ist ja hoch und ein guter Schallfängcr, aber mit diesen trefflichen Eigenschaften ist dem reisenden Publikum allein nicht gedient. S. Gießen, den 29. Mai 1907. Original-Drahtmeldungen. R. B. Darmstadt, 31. Mai. Im Auftrage der städt. Armendeputation wurden heute 65 Kinder nach dem Odenwald geschickt, und zwar die Knaben nach Neunkirchen, und die Mädchen nach Nonnrod. Düsseldorf, 31. Mai. Prof. Olbrich aus Darmstadt hat den Auftrag erhalten, hier ein Warenhaus für die Firma Tietz zu errichten. Der Bau soll 5 Millionen Mark kosten. London, 31. Mai. Der Bischof von Norwich hielt eine heftige Rede gegen die Greueltaten im belgischen Kongo st aate, fügte aber hinzu, daß auch England nicht überall makellos dastehe. Rom, 31.Mai. Gestern trafen hier zahlreiche Kinder der streikenden Arbeiter ein, um bei hiesigen Arbeitern untergebracht zu werden. Bei ihrer Ankunft veranstalteten die Arbeiter eine Demonstration, wobei es zu Zusammenstößen mit der Polizei kam. Hierbei wurde ein Polizciosfizier und ein Polizist verwundet, während auf Seiten der Arbeiter emer schiver unb acht leichter verletzt wurden. 100.30 106.70 Oest.-Ung. €t6b. 1873/741®. do. Brünn-RS. 72 fif. t, 100 1905 97.70 do. Preußische Tonlolr M. 1000/2000 37. 92. 4 Preuß. Hypotheken-Akt.-Bk. 190? auf 80% abg I do. f. Hyp. B. Bf. 4% gar. v.d.®. b. 1904 8. fl. Ilngar.-Galizische 37, do. 4 Vorarlberg . . Lire 100. y. 1903 unk. b. 1910 M. ß Hamburger v. 1902 nnk. b. 1912 . 47, Bukarest Hamburger St.-Ans. amrt. 1 (*00 u. 1909 Kovenhag. v. 1901 unk. 1011 1899 85.20 Rbein. Hyv. Mannheim unk. b. 1902 . 2000r Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 100. 1000 r do. Wien Kommunal i. ®. fitir. 1908 100.50 Ausländische. b. 73.80 v. 1888 do. do. I. Europäische. . Boden Kr. S. 53 u. 54 unk. b. 1906 Südd. 99.50 bis incl. Ser. 52 do. 4V, Bosnien it. Hercegov. b. 1902 nnk. 1913 Kr M. do. Ocst.-Nng.StaaSb. I 144 50 Gorthardbahn . . I Oest.Südb.lLomb > 22.50 3tal. Mitlelmeer \ M. Anatol. Eisenb. 85 60 Lire o 63.80 do. Oest. Silber-Rente 8. fl. Standesherrlichc Anleihen M. Provinzial- nnd CommnnaL Obligationen. 92.80 f- fl- r. 102 do. 100.75 vfl.G. Rheinprovinz AuSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 47, Eisenb. Renlenbank 4 do. do. M. Franken-Allee, garant, v. Frankfurt 3 4 Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 Dividende 4 1806 93. M. Bank T-ose. 67- Badische Bank . M. 12.95 128. 47, Rufs. 115. 4 3%, d°. 8 4 do. M. 37, do. 3 do. 96.50 Fr. Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . . 7 4 Freiburg 37, 96.50 97. 27, Unverzinsliche Lose Lstr. Fulda v. 1901 Ser. I unk. b. 1906 . 37, Gießen Ungarische Gold-Rente 2025 r 75. M. 185. 99.60 Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 B-s. abgest. do. 87.80 94.60 do. I Lstr. BerciuSbank do. Fr- Industrie-Aktien. Lstr. 8 . Pfandbriefe 100.60 do. 4 Frk., Hyp.-Bk. 100.96 Eisenbahn-Prioritäten 90.50 4 100 do. S. 27, 37,39 u. 42 unk. 1905 95 60 903 37, do. do. 99.90 unk. 85.50 47» Offenbach 1887 stf. gar. Phönix Bergw. . 205.30 ranz-Iose 274.80 Rhein-Nass.- S. 401-470 unk. b. 1913 Oest. Süd (Bomb.) stf. t. 400 do. do. b. 1906 unk. v. 1901 Fr- Ser. 331-350 imt.b,1913 v. 1883 abgest. v. 1896 v. 1898 8. fl. Kr. NeichSbank Frankfurter 4 4 do. do. vfl® Kr. 97.25 98.80 4 37, 37, 37, 3 3 do. do. do. do. do. do. do. 4 4 4 37, 4 M. 1000 Tlr. 100 M. 1000 M. 1000 M. 1000 5 5 5 47, 4 4 4 4 4 4 »7, B v. 1889 i. v. 1891 i. do. do. I E abgest. DIE unk. b. 1905 Pes. Lstr. Pes. ino.~ 9320 100 50 93.30 37, 37, 4 37, 4 4 37, 3 unk. b, unk. b. unk. b. unk. b, ®. ffi. ®. G. ®. G. 1000 500 1000 500 500 500 500 4 37, do. do. do. do. do. unk. unk. do. dv. do. do. b. b. b. b. b. 440. 376. 182.25 152.10 125.— 331.— 245.— 31. 160. 94.10 94.10 95 — 95.- 4 4 4 4 4 4 5 4 4 R 4 4 4 4 87, do. do. do. do. 500 500 104.20 92.80 63.75 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 (ErgänzgS.-N.) ., v. 1895 stf. i. G, unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . 47, 47, 47, 4 37, 3 4 4 3% do. 37, do. 37, do. 37, do. 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. 67, 8 126.50 111.60 100— 3 4 4 3 5 5 4 5 47, 4 4 102.20 135.— 20.— 32.50 4 5 5 3 82.- 100.20 93 60 83.10 93.50 85.— 93.80 93.60 amort. ab 1907 amort. ab 1910 . 98 40 98.60 109.- i 5 5 4 4 4 4 4 4 4 4 unk. unk. unk. unk. 1906 . 1911. 1909 1911 1913 1905 1907 84.- 92.50 67.70 68 60 12.40 Eisenbahn-Rcnten-Bk. . Franks. Hypothek.-Bauk b. 1913 . b. 1908 . 57, 57, 6 4 4 4 4 37, 37, 100.30 9 5.50 93- 37, Gräfl. 4 Fürstl. do do. u. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 cons. v. 1890 steuerfr. conv. unif. v. 1903 Bagdad-Bahn . • 4 8% 37, 99.50 99.50 u. 34 unk. b. 1907 . u. 41 unk. b. 1910 . M. 1000 . M. 600 ö. fl. 200 S. fl. 200 ö. fl. 200 600/1200 s. fl, 350 do. do. do. Lavier-Rente . , . Gold-Rente . . . . einbeitl. Rente (conv.) StaatS-Rentk . . . 98.40 79.70 74.- 74.- 74.— 73.70 Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Länderbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank 100.40 90 90 94.25 do. do. Lstr. M. Lstr. M. 400 400 400 M. Tlr. M. Fr- 12.95 9 47, 47, 8 47. 135.30 142.50 143.10 ö.fl. M. 37, 37, 37, v. 1888 convert. v. 1897 V. 1902 v. 1905 11. 1894 . . v. 1891 Lil. H Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 Prince Henri Prag-Dux St. Akt. iso» 6.15 87, 57, Sä^'stsche Rente Wstrttembg. v. 1875—80 abgest. 99.30 93- 97 70 102.50 Madrider abgest. . . Meininger Präin. Pfandbr. Oesterr. o. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . Schaffhaus. Bankver. . Südd. Bodenkredil-Bank Ungar. Kreditbank . . Uniondank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . 105.— 100.50 96 6u 37, 37, 37, 37, 37, 37, bo. 37, do. do. do. Lissabon 637ro b 87. 47, do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S- 46 do. S. 47 do. S. 44 . . M. 600 M. 600/1200 M. 600/1200 68.40 77.2o 66.60 v. 1888 .... v. 1895 .... v. 1898 unk. b. 1903 1905 Rbl Lire M. 4 3% ttnenjt. Wien am SamStag den läfiig tvarm, jiiölidje'DJinin. Pes. Lstr. M. 37, 37, 37, 37, 37, 4 Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 Ser. 2 . . Ser. 5 unk. v. 1889 I. Rg. v. 18X9 n. Rg 1899-1901 . . . 1902 unk. b. 1913 22 ii. 23 .... 10, 12-16, 24-26, 29 37, bo. 37, do. do. v. 1887,91,93,99 do. v. 1886,97,1902 do. do. Fr. Fr. do. S. 28, 30, do. S. 29 unk. 1888, 92, 99 . 18r'G unk. 1912 stf. i. S ,. '. S. 279.- 150- 93.- 94.- 93.50 v. 1888 v. 1898 v. 1903 87.70 9O.öO 75.— 75.— 75.— BcrcinSbank . DiSkonto-Gesellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 do. do. B. fl- Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 126 13 ' 50 112.- do. Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1«92 u. 94 do. v. 190? unk. b. 1910 bo. v. 1896 bo. do. St.-Rente Et.-Anl. v. Anl. abgest. do. . . bo. . . 101.20 71.7.) 101.40 101.— 108.80 115.40 130.- Fr. M. 69.50 113.10 101.60 95.70 98.- 98.25 v. v. v. v. v. v. v. 98.— 101.— 102.25 101.— 99.— 10160 102 — 98.— 99.70 99.50 94.40 do. do. amort. amort. Schweiz. Central v. 1880 . MoSlau-Kalan unk. 1915 Russische Südost 97 steucrsr. ytrüntt fciürfe» BliesenbachBergw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Eoncordia Bergb. Dt. Luxenib. Bgiv. Elektr.Lichtu.krast Eschweiler Bergw. Fa^on "Mannstädt (Zelsenkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisemv. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HürderBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütle. . . Massen Bergbau. 5 7 9 87 4 8 7- 77, 7 7 . ö.fl. 150 . ö. fl. 150 . . . fl. a. M. Lit. N ii. Q abgest. „ R abgest. . . (Stranenbabm v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . . v. 1901 Abt. II. ii. III. 27.. bo. 27,. bo 3 ', 37, 37, d». do. 93.70 83.60 93 90 83.50 101.- 99.10 97.60 98.- 98.- 92 — 99.30 100.— 99.30 100.20 93.20 93.20 93.80 94.50 Mülheimer Bergw. Rordd.Wollkämm. Ser. 12, 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 Frankfurter Körfe Aschafi.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Bindmg „ Henninger . N do. Pr. Akt, „ Kempss . . „ Mainzer Akt. „ Reltenmeyer „ Slern(Oberr.) , Werg er . . Zements. Karlstadt Cqem. Bad 2mihn „ Bleiu.Silb.Br. „ GrieSh. Elektr. „ Albert . . Tt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . „ ©üiudtrt . . „ Siem. L HalSkc „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KunstseldeFfl.a.M. Masch. kleyer . . „ Gntzner . . „ Fad.LSchleich. Hamd.-Am.-Pdlft. Norbd. Lloyd . . Sreaua Rom.Petr. Ser. 6 . . Ser. 7 mit. b. Ser. 8 unk. b. 154.60 199.- 136.— 228 75 115.10 225.30 128.50 154.75 37, 4 37, 4 4 4 4 4 3". 37. •37, 37, 37, 4 4 87, 37, 87, 4 4 4 4 4 112.40 139.5» 128.50 139.50 178.- 8 67, abgest 1905 u. b. Berl. umtschb. Susi. E.-B. i. G. v. 1890 innere v. 1888 .... äußere Gold-Anl. v. 1888 . . . fl-7 . . . fl. 7 . . Tlr. 20 . . Tlr. 10 . . . Fr. 15 . . Lire 150 . . Lire 45 . . Lire 10 . . . f. fl. 7 . - Fr. 10 . . B. fl. 100 . . ö.fl. 100 . . - s. fl- 7 . . ö. fl. 10 . . Fr. 400 . . Fr. 400 . . ö.fl. 100 . . Lire 30 27,. 4% 47. 4 4 4 3 s* 4 37, 97! 3 v. 18R7/89 . . . V. 1896 unk. b. 1901 . v. 1903 unk. b. 1914 . 98 10 50- 49,50 101.20 Frk. Hyp.-Kred.-Ler. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 i. B. v. 1900 nnk. b. 1905 . v. 1881 u. 1884 abgest. do. „ i. ®. do. E.o. 71 L G. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. 37,®oibaer Präm. Pfandbr. I 37, do. bo. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 37,Köln-Mindener .... 37,Lübecker v. 1863 . . . 27,Lüiticher v. 1853 . . . 3% do. 37, dv. 37, bo. 37, bo. v. 1881 conv. v. 18R8 conv. v. 1895 . . v. 1898 . . b. 1913 . . , 32 u. 33 (tilgb.) b. 1906 . . . 224.— 106.25 123.70 170.— 141.50 105 60 120.60 202 50 154.60 92.70 116.- 122.- 115— 208.70 nnk. b. 1907 . . Ser. 10 . . . Rente i. G. v. 1903 bo. i. G. v. 1891 Rente v. 1894 . , Rente v. 1898 . . 2%,S2dital. (Merid.) @t.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Wcstsicilian v. 1879 « 37, Gottbardbabn .... 37, Fura-Bern-Luzern gar. 37, Fura-Simvlon v. 1894 bo. bo. 2000 M. . . ö.fl. v. 1901 V. 1894 v. 1905 v. 1902 unk. b. 1907 v. 1903 unk. b. 1908 v. 1897 96.50 101.80 101 30 90.— do. do. bo. do. do. do. 4 87, R 4 4 37, 87? 3 3 37, 8'§ 8'/J 3 do. v. 1904 Diverse Obligationen. BuderuS r. 103 Dtsch. Luxemb. r. 100 N 3 37, 8 37, Zürich v. 1889 .... 6 Stadt BuenoS-AireS v. 1892 100.80 93.20 93.50 81.90 83.20 94.25 94.3u 94.50 da. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 Franz-Jose . . i. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. v. 1889 1. S. . . do. bo. bo. v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 G. G. G. ®. S. v. 1900 v. 1903 v. 1896 bo. do. do. 9275 85.30 94.80 llü.lu 64.6o Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. II E 83.25 77.60 78.25 74.30 bo. 98 unk. 1909 stsr. gar. da. 1901 uncv. b. 1915 üf. g. i. P. i. G. StaatSanl. v. 1905 Consolid.-Anl. v. 1880 . . „ Mold-Aul. v. 1889 Tons. E. B. Ser. I n. II 89 „ Gold-Anl. Em. HI v. 1890 . „ StaatS-Rentk v. 1894 . alt. Kr. Rbl. 37, Kassel abgest 37, Kissingen v. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . 37, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 Verzinsliche Badische Prämien . . Bayerische Prämien . Donau-Regulierung . 6 Busgar. Tab. Anl. v. 190? i. G. 1e/,o Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. 17« bo. Monovol-Anl. v. 1887 . 4 Italienische Rente v. v. 431- 312.— 314.- 212.- 165.— 130.30 11b 40 126.50 do. v. 1905 Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerfr do. cons. innere 80.60 224.25 115 50 339.— 188 — 108.10 222.75 233.- 195P0 207.60 205.- 159 — 255.— bo. bo. bo. bo. bo. do. bo. bo. 140.60 3SZ| 30.40 bo. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. 2)i. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 v. 1901 UNk. b. 1906 abgest...... v. 1887 . . . . v. 1X91 abgest. . . v. 189(7 .... v!>'l902^Ser. fl nnk. b >. 1901 unk. b. 1907 . abgest. Lit. J v. 1834 . v. 1886 u. 88 . . . . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 . v. 1886 , v. 1895 . v. 1886 . bo. i. P. . . v. 1898 unk b. Invest-Anl. . . unk. b. 1908 . nnk. b. 1909 . unk. b. 1912 . unk. b. 1914 . unk. b. 1915 . unk. b. 1912. unk. b. 1911. unk. b. 1905 . unk. b. 1908 . unk. b. 1912 . 4 Oest. E.-B. St. Scki.-Nersch. (conv Elisab. Obl.) i. G. steuerfr. . 57. Oest. E.-B. St. Sch.-Derfch. lconv Bayr. E.-B -Anl unk. b. 1906 bo. E^v. u. Alla. Anl. . . bo. LandeSkultur-Rente . . Oest. Nordwest A do. B - Naab-Odenb. . . 4059 r *2043 r 159.80 120.3' 230 — 148- 154.50 133.3 . 241.- 128.— 225.- 10U.5U 129.- 459- 144.- 235- 391- 125.5t 67.- 198.- 122.5t 110- 168.3( 37, bo. do. r. 101 98.60 94.75 99.— 99.— 9J.60 99.30 ICO — 96.50 96.80 92.— 92.10 93.60 99.25 99.25 92.60 92.60 94.- 99.— 99.60 99.20 99.40 99 60 92.90 93.70 100.60 93.50 4 Pfälzische 37, bo 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 87, Südd. Eiscndahn-Ges. Darmstadt . . . 5 3 Staats-Anleihen a. Deutsche. 98.— 99'— 99.— 99.25 99.50 93.- 93.20 93.20 93.80 do E.-B.-Anl. . Bremer St.-Anl. v. do. bo. v. . . Tlr. 100 . . Tlr. 100 . . B. fl. 100 . . Tlr. 100 II Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . h. fl. 100 . . Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . Fr. 80 . . Fr. 100 . . Tlr. 100 . . ö.fl. 500 . . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 4 do. bo. Südwcst st fr. gar. 408/2040 RySsan-KoSlow steuerfr. gar. . . do. Urals! steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Wars^.-Wien. st fr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 95 stsr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r do. i. G. (S. II Ergnz.s 2040 Portg. E. B. v. X6 Boira Baixa . . Franz-Fosef) i. Silb. steuerfr. Oesterr. Lokalb. (verstaatl.l . . do. E.-B. St. Sch.-Berlch. (abgest. Elisab.-A.l i. steuerfr. Pv. Portug. uniflz. v. 1902 Ser. I . do. unissz. v. 1902 Ser. IH . do. Sve,. ...... Rumän. amort. Rente .... 47, Eisenwerke Lollar r. 102 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . . 1903 unk. a. b. 1908 1879 1900 unk. b. 1906 1891/92 (abgest . 1898 .... 1902 uni b. 1908 1905 bo. i. ®. 12 5 6 9 87» 6 67, 87, % 4 67, 10 5770 6 8% 47, 77, 5 7 9 87« 8 y/, 7 77, 7 7 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . 37, do. v. 1899 do. do. do. do. do. do. do. do. bo. unk. b. bo. do. 4 4 5 do. Badische do. bo. bo. Staats-Rente . . . . do. v. 1897 steuerfr. (Eisern Thor) Goldstfr. * II. Außereuropäische. -7, Deutsche ReichS-Anleihe . ✓ do. . . 47, do. do. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. bo. bo. bo. ho. bo. do. Nürnberg do. do. do. S. 18 S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 2.3 S. 26 C. 17 S. 18 S. 24 37, Limburg abgest , Ludw gS afen v. 1X96 . . . 37, bo. v. 1903 unk. b. 190 4 37, 37, 37, 37, bo. bo. bo. do. do. do. 500 200 do. do. bo. bo. bo. bo. bo. WormS bo. do. bo. do. bo. do. Psdbr. Bk. bo. do. bo. bo. bo. bo. bo. do. do. bo. bo. bo. do. bo. do. do. do. dc. do. do. do. do. do. do. do. do. bo. 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 Hsenburg.BüdiNgen . . Äsend, u. Büb.-Birstein v. 1887 do. -Wächtersbach v. 1884 . 143.40 /lordsrern Kohle . 393.25 Obcrschlef.E.-Ind.1 108.— M. Kr. 1901 . 1902 . 1908 . 1910 . Salonique-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 G. G G. G. Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . do. do. unk. b. 1907 . do.......... do. Ser. 69-82 unk. b. 1904 . do. do. do. do. do. do. v. 83 „ i. Em. „ i. Em. „ i. 1885 , i. do. do. bo. bo. bo. do. do. do. do. do. da do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. bo. do. do. 1'0. do. do. do. do. do. do. Prag-Dux v. 1896 „ i Raab-Oed.-Ebenf. „ i do. do. ö. 91 „ i bo. do. o. 97 „ i Rudolf .... „ \ do. (Salzkgtb.) stf. i. G. EtaatSb. 1—vm IX v. Staat!, oder vrovinzial-garant. 4% Hess. LandcS-Hyp. Bk. Ser. 12—13 unk. 1913 7, vess.LaiideS-hi,p.Bk. Ser.I—V unk 1909 :P/2 bo. do. Kommunal Ser In.II unk. 1909 37, Nassauische LandeLb. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . 37, Casseler LandeS-Creditanst. unk. . . . 27„Ital.stl.gar.E.B.Ser.A-E.i.G. . . 4 Ikal. Mittclmeer steuerfr. i. G. . . 24/10 LivorneS. Lit. C. D. u. D/2 500 4 Card. Sec. stfr. gar. I it. II . . 4 Sicilianifchc steuerfr. i. G. v. 18X9 1 do. „ i. G. v. 1891 , 60 000 2*:^ 47, Mecklb. Hyp. u. Dbk. Ser. I verl. ä 125 3'/, do. do. Ser. 3 abgest. . . 37, do. do. Ser. 2 u. 3 unk. b. 4 Meininger Hyv.'Bk. Ser. 2 37, Schwedische v. 1X80 abgest. . . . 37, do. v. 1890 3 do 87, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Eerb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. auSl. Rente v. 1882 abgest. do. S. 45 (tilgb.) . . Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P .... (Bank f. Handel u.Jndustrie) Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyv.-Bk. Lit. A M. 1000 bo. do. Lit. B M. 1000 BreSl. Diskontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. 6.I-VII M. 600/1200 Efselt.« u. Wechselb. Tlr. 100 37, ä 4 Mannheim v. 1901 unk. b. 1906 27,Stul)lwcißenb.-Raab-Graz . do. do. ex. A. Sch. do. Anrechtscheine . 8% Tstrk.-Tgypt. Tribut priv. v. 1X90 steuerfr. 20/10 m 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unk. b. 1905 - Ser.301-310 unk. d. 1908 do. bo. Kommunal Westd. Bdkr. Hyp. lKüln) S. 1 unk. b. 1904 Hambg. Hyp^Bk. 2. 141 -340 unk. b. 1905 S. 341-400 unk. b.1910 ;or dem Kriegsgericht bei .UQnt von Rakowsky Ä ^wai-angeklag [SU*"8 »'"> tenu« “bLel- der m der Schiede haben, sodaß der iietlesie öe. Unter Aeruchichn^g "regten öemiites des :t oaü als vorliegend an- ■Teil erkannt. do. Hyp.-Kred.-V. M. 600/1200 Mittelb. Bdkr. (Greiz)Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Krediib. . M. 300/1200 Natlb. f. Ttschl. S. I-VM.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. BereinSbk. M. 300/1200 Rhein. Stahlwerke 19u.- Rlebeck Montau . 189.— Schatker Gruben \ — Schlei. Berg- 436.75 Wegeliu & Hübner 155.40 Westeregeln Alkali 212.12 87, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 ... 37, Aschaffenburg v. 1888 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Hessen)...... 37, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 . 37, Bamberg v. 1888 * 37, Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 nnk. b. 1906 . . . 3 bo. v. 1895 37, do. v. 1898 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V 37, Hess. Provinz Oberhessen 37, do. do. Starkenburg . 37, Frankfurt {'ll9lteöer R h>elt heute nn* rporQ1,o^ dm, nn Ltell- d-e '°"hydranl,jch^ ßSl9en, iUM iomie e , 9ehüaiottn 1 unter yoluetiii*« werjende AI?1011Daten- MZZ ‘“lh ins Wpiti do. v. 1902 steuerfr. Gold-Anl. v. 1X94 steuerfr. . do. v. 1896 steuerfr. . 47 Grt. Henckel Hg.v.Tonn. r.L105v.84 4 Fürstl. SolmS-BraunfclS v. 1880 . 37, bo. bo. v. 1886 . 3% Gräfl. Solms-Vaubach abgest. . . 37, Fürstl. SolmS-Lich SolmS-Nübelheim . .. . , .< aus Da"" er el(nn 5%)lia-on^ y 3u soll 0 Bisch°°n iin bklgl' GreueUa^. Sag' 17, Cbile Gold-Anl. v. 1889 . . ß Chinesische Etaats-Anl. v. 1X95 6 do. 47, do. 4 Egyptische unifizierte. . 4 Heidelberg 37, do. 37, do. 37, Karlsruhe 37, do. 3 do. do. do. do. do. 5«:. “9 *« Aß'rS 4S-tin*eüte do. v. 1897 37, do. 4 Würzburg v. 1X99 unk. b. 1910 37, do. t. :::: 37, 37, Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . . . 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 37, dv. v. 1903 untilgb. b. 1908 . 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 37, Neustadt a. d. H. v. 1X89 . . v. 1903 unk. b. 37, Ulm v. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 unk. b. 1905 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 4 3% Mut stehenden Artiiei aUbl öegenübti tantxUi bttatttnauSgabe hat schal',en, die unmögliä) von Oberen guten Sitte toetben allen Richtungen an einem i nur innerhalb der Wagern statt, daß die Karten 1. bis 4 Klasse und für Militär- >ri>en. Lb biefe 9leuregeN qegen früher eine imndrsw, en und schnell greifen W, t feinen Grund, damit c oic ich mich gestern nun;, waren geöffnet, um m . -n verlassenden Zuge Kano e Msse Ibis 3,»n)etünW , [yiten Schaltern lallm ö- fe» SGL 1 Ws Sei|Ww^'-6lnct ib 9cnu9d,l-ni 4 galtet , baB weiter, dah itmei immer znr I litt _____ 37, do. ------.... 37, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 4 3\ Dlai. 3nl ^ch dtv ti S-* Kursblatt des Giehener Anzeigers Sank für handel und Industrie vom 50. Mai 1907. Depositentasse Gießen. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Heben, guten Sohnes Nur echte Stets Neuheiten fiKGarantirt chlorfrei g i b t - ' U.. hä l t b.l end en d ; weis se.V/aschä". 3u bex inicten -1-- ' ■ enthaltend :— J/A B &*e Fahrzeiten der W hX—!__ | D auf den Stationen W II __l_ /A g y Gießen, Zranksurt a.M. W KX. ffl S/Dardurg, ZriedbergXW W | y Lollar, Londorf, Zronhausen ^8 ra H W^tvetzlar,Loblenz,Uöln,§ulda,AlsfeldVD H Grünberg, Gelnhausen, Nidda, Schotten^^ | 8/ Hungen. Laubach, Lich, Stockheim u. Gedern >.8 sy ankommenden und abgehenden Lisenbahnzüge, 'M Vsowie die Fahrzeiten der viebrrthalbahn zum Preise > von 20 psg. in der Geschäftsstelle der Gieß. Anz vor. tätig, kann auch durch die Austräger bezogen werden. - 4- ™ Kriegsmarine-Ausstellung — Sonntag den 2. Juni, abends 8 Uhr: Schluß der Ausstellung. Montan, den 3. Juni, bis nachmittags 4 Uhr, nur für die sSLadtknabenschulen reserviert. v8l/s A«WkMesWWM-W Behufs Anfertigung der Festpostkarten finden am Mou- !tag, de« 3. Juni, vormittags 11 Uhr auf der Liebrgs- hhhe photographische Aufnahmen der einzelnen Gruppen statt. (Die mitwirkenden Damen und Herren sind hierzu ergebens! cemgeladen und gebeten, im Kostüm zu erscheinen. Gießen, Mai 1907. O“/e Der geschäftsführende Ausschuß. EmzelWk totiferwrtin 8ichn. Sommerfest Sonntag den 2. Juni im Hardttväldchen. Bei ungünstiger Witterung im großen Saale der Hardt. — Um 3 Uhr gemeinsamer Abmarsch von der Lahnbrücke. — Konzert, Vortrüge des gemischten Chors, Gelänge, Reigen und Spiele der .minder. Bretzetverteüung. — Kein Eintrittsgetö. v3I/s KriegKUreill Allerihors ü. Lchn Sonntag, den 2. Juni 3632 20 jähr. Stiftungsfest wozu freundlichst einladet Der Vorstand. Fernste Speise- a. SalatkarioBete i wer Zentner 4 Mark, empfiehlt I. Hantel, Neuen Baue 7. Spargel 3603 frisch gestochen, per Md. 50 Psg. Clirist.Pseifser,Schrffenb.Weg16. Mittelschweres, einspänniges W Pferd für Landwirtschaft u. Geschäft zu kaufen gesucht. Bedingung treu und zuverlässig. 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