Hv. 277 Zweites Blatt 157. Jahrgang Montag 25. November 1907 Cdcbetni tSg«- mit Ausnahme des Sonntags. De „»tftencT ZamiliendlStler" werden dem .Anzeiger' otennal wLchentltch beige/egt. das „Krctsblan Ifli öen Kreis Giehen" zweimal w-cheittUch. Der ..hesfylhe Landwirt" erscheint monatlich einmal« ®9 mT d Ir. • r IikI . HkIuEI v v 1 W Kl w g v General-Anzeiger für KberheK« Rotationsdruck und Verlag de, Br üblichen Umoerfttätf • Buch- und ruderet R. Bangt, Kretzen. Redaktion. TrvedMcm und Druckerei^ Schul- strafe 7 ErpediNon und Verlag bL Redaktion. 112. Tel..Adr. Ar^ei^erGletzen. polititdH- Ka.jcsectyflu. El,enbahnfragen. .-X-öfn. Ztg." idu'd auv Berlin gemeldete Das auptcrßcbiiu der Verhandlungen der am Donnerstag ab- ehaltenen Konferenz von Vertretern der deutschen Eiseri- ^hnsraaten war das zutage getretene erfreuliche Einoer- ändniS darüber, ut loelcher Weise die verschiedenen bei er Durchführung der Tarifreform bisher eobachteten Mängel sich werden beseitigen lassen innen. Auch darüber herrschte rein Zweifel, daß die Er- >artungen, die man an die Tarifreform knüpfen zu tonnen iaubte, sich vielfach deswegen nicht als zutreffend er- icfen haben, weil.zeitlich die Tarijreform mit der Fahr- ictenstruer zusammensiel. Der Ueberzeugung kann sich nach en gemachten Erfahrungen niemand mehr verschließen aß die in Deutschland gewählte Form der Fahrartensteuer unzweckmäßig und die Steuer min- estcns erner Abänderung bedarf. Ob überhaupt die ahrkartensteuer dem Reiche mehr einge- rach t hat, als die E i se n b a h n st aate n an Ein- ahmen durch sie verloren haben, steht noch icht fest. Es sei daher kein Wunder, daß in den Parla- tenteil der einzelnen Bundesstaaten eine derartige, für die -e samt he ick des Reiches keine wirklichen Einnahmen er- elende und lästige Steuer keine Freunde besitzt. Ter Köln. Ztg." wird aus Berlin gemeldet: Der Ausschuß ,'ö Landeseisenbahnrates hat in der letzten Sitzung be- hlossen, dem Plenum die vorgeschlagene Ermäßigung er Kohleneinsuhrtarife zu empfehlen. Die Abänderung des Börsengesetzes. Die „Noroo. Aug. üeruren.c£ fici) in langen ussührungen über den dem Reichstag soeben zuge- angenen Entwurf des Gesetzes zur Abänderung des orsengesetzes. Der Entwurf beschränkt sich im wefent- chen auf die Regelung des Börfenterminhcurdels. Weiter eht er einige Aenderungen der Vorschriften über die utassung von Wertpapieren vor. Die Aenderungen be- oecken namentlich, die Einführung von Reichs- und Staats- nleil-en sowie Schuldverschreibungen von öffentlichen reduinstituten, insbesondere landschaftlichen Pfandbriefen, ii den Börsen zu erleichtern. Den Landesregierungen wird ie Befugnis gegeben, zu gestatten, daß Wertpapiere, die hon an einer deutschen Bör,e zugelassen sind, an anderen orsen ohne Verö.jentlichung eines Prospektes eckige, ührt erden dürfen. Der Entwurf soll eine endgültige lare Regelung des Börsenterminqeschäftes n:bei führen. Der Entwurf hält an dem Ziele des Bor.en- :setzes fest, nämlich dem Mißbrauch des T e r m i n h a n - els ohne Gefährdung berechtigter Interessen entgegen- irreten. Der Entwurf beseitigt aber solche Maßregeln, die ch als zweckwidrig und schädlich erwiesen haben, und ?rwendet zur Abgrenzung der wirksamen von unwirksamen Geschäften nicht mehr mechanische Mittel des Börsen- egifters, sondern sucht die fubjettiven und objektiven Inierfcheidungsmerünale im Gesetze selbst sestzulegen. Im wrfengesetz war eine B e g r i s f s b e st i m m u n g des Bör- mlermingeschästs enthalten. Der Entwurf sieht von der fcgrisssbestimmung ab und läßt der Rechtsprechung freie .and. Das Verbot des Termingeschäfts in Getreide, >Lehl und Kammzug bleibt bestehen. Dem Verbote uwider abgeschlossene Geschäfte sind Unwirksam. Sicher- eiten, die für verbotene Geschäfte bestellt werden, sollen uckforderbur bleiben und auch durch Anerkenntnisse soll ie Verbindlichkeit nicht begründet werden können. Die tuckjorderung des nach Abschluß des Geschä.tes wirklich bezahlten bleibt ausgeschlossen. Dem Bundesrate oH die Befugnis vcrble.ben, Börsentermingeschäfte in vc- immten Wertpapieren zu verbieten. Das Verbot des ,erminhandels in Bergwerks- und Fabrikaltien findet sich i dem Entwürfe nicht wieder. Erlaubte Börsentermin- eschäfte können vollwirksam abgeschlossen werden zwischen ^olltausleuten und gegenwärtigen oder früheren Börsen- ejuchern, Vorstandsmitgliedern von Banken sowie Ausindern. Börjentermi. geschäste des Publikums sollen afoweit zugelassen werden, als ein Pfand bestellt wird, eichränkt ist aver die Haftung des Publikums aus Ge- chäften auf Pfand. Der Entwurf schließt für als wirksam nertannte Borsenteriningeschäfte die Anfechtung durch den -pieleinwand aus. ♦ Ehrengerichtliches Verfahren gegen Hohenau und Lynar. Auf Beseht des Kaisers i|i gegen ucn früheren Kom- tanbeur des Regiments Garde du Korps, späteren Gene- als und Brigade-Kommandeur, Grasen Hohenau, der ußerdem General ä la suite des Kaisers war, ein ehren- erichtlicheS Verfahre:, unter dem Vorsitz des General- tdjutauten v. Löivvnjeld eingeleitet worden. Graf Hohenau ar sich sittliche Verfehlungen zu schulden kommen las.en. .nwielveit diese Verfehlungen im Sinne des Gesetzes oder ntsprechend der allgemeinen Auffassung gegen den § 175 es Str. G. B. c verstoßen, wird die Untersuchung ergeben. Ue Zeugen-Vernehmungen haben bereits begonnen. Wie as „B. T." hört, hat der kommandierende General des ^ardekorps, Generaladjutant v. Kessel, seinen Abschied ereits eingereicht. In militärischen Kreisen nennt man en Generalleutnant v. Löw en selb, Kommandeur der ersten forbeoiüifion als Nachfolger des Generals v. Kessel. Es iag erwähnt fein, daß General v. Kessel mit dem Fürsten Ulenburg verwandt ist. Außer gegen den Grasen H o - en au ist auch gegen den Grafen Lynar nunmehr das hrengerichtliche Verfahren eingeleitet worden. Anders als hrengerichtlich kann wenigstens gegen den Grafen Hohenau hon darum nicht vorgegangen werden, weil die ihm zur ast gelegte Straftat acht Jahre zurückzuliegen scheint und wüt verjährt wäre. Tie Lage in Portugal. lieber die augenouu^che ^ugc ui Portugal sind die >ider>prechendsten Meldungen in Umlauf. II a. soll ein rüherer portugiesischer Minister einem Mit- rbeiter des „Gil Blas" erklärt haben, die Lage in Portu- al sei äußerst kritisch; das Land befinde )iu) tatsächlich n Aufruhr. Der König wolle sich von Franko nicht trennen ud die Frage des Sturzes des letzteren fei eine dynastische xiTMÄSBKmasaecstÄÄ:. irst geworden. Auch die finanzielle Lage Portugals fei sehr prekär. Die revolutionäre Stimmung dehne sich aus alle Klassen der Bevölkerung aus. Nach einer amtlichen Meldung aus Lissabon wird es nun in Abrede gestellt, daß zwischen dem König und dem Kronprinzen Meinungsverschiedenheiten bestehen; aua) sollen die pessimistischen Gerüchte, die über Heer und Marine, über Attentace usw. verbreitet werden, jeder Grundlage entbehren. — Erwähnenswert ist vielleicht noch ein Gerücyt aus Wien. Dort wird über den König v o n P o r t u g a l in insormierten Kreisen folgendes erzählt: Nach Vertreibung der Dynastie Braganza aus Portugal wurde u. a. auch der Schmuck der Braganzas mit Beschlag belegt. Da die Braganzas später ihr Eigentum aus der Hand der Usurpatoren nicht wieder annehmen wollten, übernahm der König selbst die Verwaltung des Schmuckes. Als nun in diesem Frühjahr König Eduaro in Lis,abon weilte, schenkte ihm der König einen herrlichen, wertvollen Diamanten, das Hauptstück aus dem Schmuck dec Braganzas. ES sei nicht daS erste Mal, daß der König Juwelen aus diesem kostbarem Sck)muck verschenlt hat. — Vor seiner Verhekratung hat der König in Wien geweilt und um die Hand der zweiten Tochter des Kaisers Franz Josef angehallen. Er soll aber einen so ungünstigen Eindruck gemacht haben, daß er schon nach zwei Tagen Wien unverr.chteter Sache verließ. L-ecr msO LLoLSe. Berlin, 24 Roo. Tas „wulüärwochenblati" meldet: Generalmajor v. D e i m l i n g. schewet am 30, Siouembec aus der Schutzlruppe von Südwestasrika ans unter Anstellung nut dem 1. Dezember im Heere und Ernennung zum Komnmn- deuc der 58. Infanterie-Brigade; v. Fra nhois, Oberst und Kommandeur des Elifabeth-Llegnnents, wurde mit der Füyrung der 49. Infanterie-Brigade beauftragt. Ncichstag. Sitzung vom 23. Noo. lUvt. Präsident Graf Stoloerg eröffnet die Sitzung um 1.20 Uhr. Tas Haus ift_ mäßig besucht. Am Bundesrats mische die Stauts.ekr^ture v. Schön und v. 9^icbtruing uno Unlerstaaltzstlreti r Löbell. Zur Beratung fleht der am 27. August 1907 in Berlin unterzeichnete Vertrag zwischen dem deutschen Reiche und den Niederlanden über die Unfaüverficherung. Tie Vorlage wwo einer Ko mm iss io n von 15 Mitgliedern überwiesen. Cs folgt die Beratung dcs Gesetzentwurfes betr. die Bestrafung der Dt a j e st ä ts b e l e i d i g u n g c n. . Staatsfclbeti.r v. Stüberding sül>rt aus: Der vorliegende Gesetzentwurf solle einen mr.äustgcn Ausgleich darstell.n zu dem aeoruckten Buchstaben des Gesetzes und der darauf beruhenden Judikatur und demjenigen, was man auf dem Gebiete d.r MajestätsbAeioigungett rnutr dem Emfl. ß der An.chauungen der neueren Zeit als Recht gelten lasse. Der Enüvurf habe nur einen mter^mistischen Ehuratter. Durch den kaiserlichen Erlaß vom Januar dieses Jayr^S wurden bic Diajestäts^eleioigungs- pcozefse für Preußen und die Reichslatche emgcschränkt. Durch diesen Entwurf soll den Mißdeutungen uno d.r Verstimmung in weiten Kreisen des deutsche.: Volles vorgebeugt werdet:. Die Prozesse warben künftighin weseMlich eingLschrunlt werden und zwar soweit, wie cs daS allgemeine Staatsinreresse zulüßt. Wünschenswert sei eine nwglichft rasche Erleoigung des Entwurfes im Reichstag. (Beifall.) Giese (Kons.) fpricht dem Entwürfe gegenüber das Gefühl der Tankburleit für die Regierung aus. Das Denunziantentum in den Fallen, in denen die Verewigung nicht öifentckch criOigts, werde beseitigt werden. _ Seine Partei begrüße besonders, daß die Verjährungsfrist auf sechs ^ionaie herabgesetzt werden solle. Bisher Jam es oftmals vor, daß, erst nach Jahren eine Anklage erfolgte, nachdem die S^raftad längst vergeis^n war. Seine Zreunde stunden nach wie vor auf dem Standpunkte, daß im Falle der Vösivilligkeit die ganze Strenge des Gesetzes eintrete. Redner beantragt schließlich Verweisung an eme 21 gliedcige Kvmmifsion. (Beifall rechts.) Teiger (Freisg. Vpt.) rcckt gleichfalls für eine Kommissionsberatung ein urch sprwst seine Freude darüber aus, daß dieser Entwurf nur als ein Notgesetz gelten socke und daß in naher oder nächster Zeit die Reoisioi: des Strasgesetzbuches vollendet fein werde. Ter bisherige Zustand, in dem der dolus eventualis eine große Rolle spiele, sei nicht geeignet, das Ansehen der Majestät zu erlstihen. Man könne aber die Vorlage als einen Schritt vorwärts begrüßen. (Beifall links.) Brunsternmnn (Rcithspart.) spricht die Freude seiner Partei über den Gesetzentwurf aus und hält eine eingehende Kvmmissions- beratung für angemeffem Tie vollständige Abfchaffung der Verfolgung der Majestätsbeleidigung sei nicht deutbar mtgen der exponierten Stellung des Landes.;errn und seiner Familie. Osann (natl.) erklärt, ivcnn auch seine Partei dem Entwurf im Prinzip zustimme, so habe sie doch gegen die gemählle For.n einige Bedeicken. Dazu gehöre der Ausdruck der Bösivilligüit, der verschiedenartig auSgetegt lverdcn tonne. Die Unterscheidung in öffentliche, oder ickcht öffentliche Beleidigung se: äußern schwierig. K'irsch (Zentr.) kann leider die Hoffnung des Staatssekretärs auf eine baldige Vorlegung der Refornr der Strafprozeßordirung nicht teilen. Die vielen Instanzen, die der Entivurs durchzumachen habe, würde:: vielerlei Veräickerungen d^s,e:ben mit sich bringen. Angesichts der Wichtigkeit der Materie fei auch er für die Einsetzung einer Kvmmifsion von 21 Mitgliedern. Heine (Soz.) führt aus: Sei::e Partei werde auch einer Beratung in einer K'ommisfion nicht widersprechen. Er erkläre aber schon jetzt, wenn das Gesetz nicht auf eine ganz andere Grundlage gestellt werde, so müsse seine Partei cs glatt ablehmn. Noch mehr als bisher würde nach der Annahme des Gesetzes die Rechtsprechung der Parteipvlitik dienstbar gemacht werden, lvürde der Richter zu einem Werkzeug der politischen Gunst oder Ungunst gemacht werde::. Den Vorteil vom Ge.etz würden die Spieß, bürget haben, die durch zu hol>e Steuern sich zu Schinrpsereicn hinreißen ließen, oder schimpfende Agrarier und schimpfende Patrioten. Bei den Malefuitsoeleidigungen werde die politische Richtung künftighin eine noch größere rliolle spielen. Staatssekretär Nieberding bezeichnet die Ausführungen Heines zur Vorlage, die abgesehen von dec äußersten Linken allgemein als eine Verbesserung ins jetzigen Zustandes angeselicn werden, als betrübend, zumal der Entwurf sich auf einen Erlaß des Kaisers berufe. Mit Wioerwülen flehe man solchen Angriffen gegenüber. (Lebh. Beifall bei der Ärehrheit.) Eine Tendenz- Politik sei bei der Ausarbeitung des Gesetzes nicht versotgt worden. Redner betlvahrt sich dagegen, daß irgend eine Tatsache angeh’iljrt werden könne, aus der der Schluß berechtigt Ware, daß die deut,ck)en Richer gegen Gewissen und gegen Ehre in Majestätsbeleioigungen gesproßen hätten. (Lebh. Brav.) Den Vorlvurf der Parteipolitik weife er mit Entrüstung zurück. (Lebh. Beifall.) Kein Monarchist iveroc dem Rate Heines folgen können, Oie V-rvlgungen der MajeiratsoeUwigung^l gau,, auzuichaffen. Es handle sich um einen ehrlichen Versuch der Fürsten und der Regierungen, nicht das freie Wort einzuschränken, sondern zu fordern. Nur bie Majestät des Landesherrn werde durch die Vorlage geschützt. Ten übrigen Fürstlichkeiten stehe kein anderer Schutz als Jedermann im Volte zu; davon mache auch die deutsche Kaiserin keine Ausirahme. Graef (Wirtsch. Vgg.) stellt fest, daß die Mehrheit des HauseS der Vceinung sei, die Sozialdemokratie spiele hier wieder ihr altes Spiel. Redner schließt mit den: Wunsche, daß die Kommission einen brauchbaren Entwurf an das Plenum bringen werde. Heckscher (Frs. Vgg.) sieht gleichfalls in der Vorlage den Ausdruck des Bestrebens, daß die bestehenden Härten auf dem Gebiet der Majestätsbeleidigungsprozesse gemildert werden sollen, hält aber den Ausdruck böswcklig nicht für den richtigen Weg, unt dem Richter die Ntöglichkeit zu geben, das kritische Moment vollständig auszuschalten. Besonders sympathisch sei der Entwurf, weil er die gemeinen Denunziationen ausfchalte. Bindewald (Reformpartei) verwahrt den Richterstand gegen die Ausführungen Heines, der ihm vorgeworfen habe, parteipolitisch zu handeln. Von der Kommission erwarte er, daß in ihr ein Gesetz zustande konune, das dem Empfinden des deutschen Volkes entspreche. Heine (Soz.) erklärt, eine Verallgemeinerung in seinen Angriffen auf die Rechtsprechung sei ihm nicht eingefallen. Er habe den Richterstand im Ganzen nicht angegriffen. Hieraus wird der Entwurf an eine 21 gtieverige Kommission verwiesen. Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr. Tagesordnung: Interpellationen betr. Lebenslnittel- und Kohlenteuerung, Sicherung der Bauforderungen und kleinere Vorlagen. Schlich,6V3^Uhr. AusjrichuungcN zu Krotzh.lzogs Kkburkstag. I. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog verlieh zu feinem Geburtstage folgende Auszeichnungen: I:n Großh. Gcndarrner:ckorps: daS Ehrenkreuz mit der Krone des VerdlenitordenS Philipps deS Großmütigen: dem Oberstleutnant Zahn, Koiunmndeur des Gendarmerie- Distrikts Rhemhessen; die Krone zu:n Silbernen Kreuz desselben OrdenS: dem berittenen Oberwachtinelster Schwarz; den Charakter als Leutnant: dem Oberwachtmeister i. P. Lommel und dem Oberwachtmeister i. P. Kern. In der Kriegerkarneradschaft „Hassia". DaS Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Landwirt & e i tj I. in Echzell, Schriftführer des KriegeroereinS- bezirks Nidda. Dem Professor I. M. Olbrich in Düsseldorf die goldene Zerdienstlnedaille für Kunst und Bälssenfchalt, dem Geh. Re- gierungsrat und Stadtbaurat der Stadt Berlin Dc.-Jng. xinbiü. Hoffilia nn das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen und dem Kanzleiinspeltor am Oberlonsifiorium Rudolf Rothen:: ek in Darmstadt das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps dcs Großmütigen mit der Krone. Dem Großh. Kammerherrn und Generalmajor z. D. Ludw. Frhr. v. Bicgeleben das Hofdienst-Ehrenzeichen für 25 Dlensljahce. TaS Großkceuz des Verdienstordens Philipps des Groß- mütigen: dem Munster der Finanzen Dr. Dr.-Jng. Feodor G n a u t h. Tas Komturkreuz 1. Klasse mit der Krone desselben Ordens: dem Nkinlsler des Innern Dr. Ernst Braun. Tas Komturkreuz 1. Klasse desselben Ordens: dem Präsidenten der Oberrechmmgskaunner Luowig Ewald. Das Komtiirkceuz 2. Klasse desselben Ordens: dem Kaiser!. Generalkonsul Franz v. Herfs in Genua. Das Ehrenkreuz desjelben Ordens: dem Mitgliede be5 VerwaltungsgerichtZhosS Geh. Regierungsrat Gust. v. Z a n g e n. Das Nillerkreuz 1. Klasse desselben Ordens: dein Obec- rechnungsrat Franz Hiemenz, dein Postdireklor Herrn. H i e in c n j zu Worms. Das Ritterkreuz 2. Klasse desselben OcdenZ: de:n Ober- rechniingSrevisor, OicchmingSrat Gg. Ruch, dem Oberpost- fefictäc Otto Pab st m Darmstadt, dem Postmeister Anton Wiegand in Heppenheim a. d. B., dem Postsekretär Pauk Kilnzendorf in Darmstadt, dem Postsckretär Joh. Slor in Babenhausen. DaS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste": dem Briefträger Gg. Pfeiffer in Ortenberg. Den Charakter als „Geheirnerat": dem Vorstand des Kabinetts, Geh. KabinetrSrat Gust. Röm Held. Den Charakter als „RechnungZra^: dem Oberrechnungsrevisor JuliuZ Koller. Das Komturkreuz 2. Klasse deS Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Präsidenten deS Oberkonfiftorürms Ludwig Nebel zu Darmstadt. Das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Gros-* mutigen: dem Präsidenten der evangelischen LandeSsynode Prvsefsor D. Stamm zu Gießen, dem Geheimen Hofrat Ptose,sor Dt. Paul Wagner, Vorstand der landwirtschaft- tichen VersuchHation zu Darmstadt. Die Goldene Verdienstmedaitke für Kunst und Wissenschaft: dem ordentl. Professor der Elektrotechnik an der Technischen Hiochschulc Geheimerat Tr. ErasuruS Kitt lex zu Darmstadt. Das Ritterkreuz 1. Klasse dcs Verdienstordens PhillippS des Großmütigen mit der Krone: dem Fabrikanten Dr. Otto Ga stell, Präsident der Handelstammer Mainz und lebenslängliches Mitglied der 1. Kammer der Stünde, Mainz. DaS Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Domkapitular Tr. Ludw. Bend ix zu Aiaiuz, dem Direktor der LandeSirrenaustakt Heppenheim, Medizinalrat Dr. Ehrhard Bieberbach in Heppen- heim a. d. B., dem Oberlehrer an dem Landgraf Ludwigs- tor des Lehrerseminars zu Alzey Dr. Karl Karg, dem Berg, dem Oberlehrer an dem Ludwig-Georgs-Gymnasium zu Darmstadt, Professor Ernst Kleinen, dem Ober lehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt Professor Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt Prof. Wilh. Sammet, Friedberg Dr. Herm. Schäfer, dem Pfarrer und Dekanstellvertreter Christoph Schneider in Weiterstadt, dem Id Dr. Egon Ihne, dem Pfarrer Ludw. Jost zu Bechtheim, dem Pfarrer Hch. Kalbhenn zu Kirch-Göns, dem Direk- dem Oberlehrer an dem Ludwig-Georgs-Gymnasium zu Darmstadt Prof. Dr. Karl Lindt, dem Oberlehrer am Lehrerseminar zu Alzey Prof. Friedr. März, dem Kirchenmusikmeister Prof. Arn. Mendelssohn zu Darmstadt, dem Oberlehrer an der Realschule zu Oppenheim Prof. Friedr. Obenauer, dem Direktor der höheren Mädchenschule zu Offenbach Dr. Eduard Otto, dem Pfarrer Herm. Pichon zu Wickstadt, dem Direktor der Realschule! zu Alsfeld Dr. Hch. Pitz, dem Oberlehrer an dem Herbstgymnasium zu Mainz Prof. Adam Rüdershausen, dem Rc au £ ii 9 a g d u zu, öfsi bei eri der Kulturinspektion Gießen, Baurat Phil. W i ß m a n n zu Gießen, dem Brandversicherungsinspektor Baurat Friedr. Zimmer zu Gießen. Das Ritterkreuz 2. Klasse des «Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Lehrer an der höh. und erw. Mädchenschule zu Gießen Dr. Hch. Berger, dem Oberlehrer an der Volksschule zu Nieder-Olm Aug. Büchler, dem Aus Svcrsr Luno. Gießen, 25. Nov. 1907. Karl Knoll, dem Oberlehrer an dem Gymnasium naftum zu Bensheim Prof. Dr. Christian Langstroff, Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Bezirkssparkasse Mainz Bürgermeister Christoph Eckert III. zu Klein-Winternheim, dem Oberlehrer an der Volksschule zu Langen Joh. Ludw. Eisen Hardt, dem Kreisfeuerwehrinspektor, Beigeordneten Friedr. Fendt zu Büdingen, dem Oberlehrer an der Volksschule zu Budenheim Nik. Fink, dem Malermeister .Gg. Jos. Huy, Bezirksvorsteher der städtischen Armenpflege zu Mainz, dem Hauptlehrcr an der Volksschule zu Darmstadt Hch. Kaßlick, dem Lehrer Vikt. Kempf zu Bensheim, dem Lehrer Nik. Kredel zu Petterweil, dem Führer der fteiw. Sanitätskolonne Darmstadt Oberleutnant a. D. Reinh. Lot heißen zu "Darmstadt, dem Lehrer Beruh. Maurer zu Appenrod, dem Lehrer Nik. Merkel zu Bickenbach, dem Oberlehrer an der Volksschule zu Beerfelden Friedr. Opel, dem Hauptlehrer Wilh. Quirin 5u Obertshausen, dem Rektor an der Volksschule zu Heppenheim Mar. Schmidt, dem Oberlehrer an der Volksschule zu Weisenau Franz Schmitt, dem Oberlehrer an der Volksschule zu König Joh. Phil. Schmunk, dem Lehrer Peter Vogel zu Wöllstein, dem Lehrer Christian Völ- zing zu Ober-Eschbach, dem Rendanten Wich. Wolf- schmidt zu Schotten. Ferner erhielten von Gießenern das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen der Vureauoorsteher der Bürgermeisterei Gießen Peter Allen darf, der Bildhauer und Fachlehrer an der Gewerbe- und Handwerker-Sonntags- Zeichenschule Wilh. Barthel, Kaufmann Rob. Stuhl, Bezirksvorsteher dec städtischen Armenpflege; das Allgemeine Ehrenzeichen mit derJnschrift „für langjährige treue Dienste" der Monteur des städt. Gaswerks Liidw. Friedrich, das Allgem. Ehrenzeichen nut der Inschrift „für treue Arbeit" die Gaswerksacbeiter Hch. Hammel und Johs. Schmidt; den Charakter als Kirchenrat Pfarrer O. Gg. Schlosser, als Gewerbcrat Gewerbeinspektor Dr. Franz Gerhard; das Ehcenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: Landgerichtsdirektor Ludwig Bücking; das Ritterkreuz 1. Klasse desselben Ordens: Landgerlchtsrat Aug. Schmeckenbecher; das Ritterkreuz 2. Klasse: der Aktuar bei der Staatsanwaltschaft Karl Ludw. Theodor Mann; das Sllb. Kreuz mit der Krone: der Verwalter am Provinzial. einer künstlerisch auSgestatteten Urkunde der Universität einen Betrag von 2 0 0 0 M a r k überbrachte. Die Zinsen ^^-^blftung, die den Namen „Koch-Stiftung des Vereins tzes)ischer Zahnärzte" führen soll, sollen nach der Begründung etnes zahnärztlichen Instituts der Universitätbem 2eiter beöfeWen zu wissenschaftlichen Zwecken zur Verfügung werden. Dre überreichte Urkunde befindet sich in bel ZElaumsausstellung in der Universitäts-Bibliothek. r — e t-J *e n 111 cf) c r Vortrag für Dameii und Herren, ^n Kaufmännischen Verein wird, wie schon mit- getetlt, nm Dienstag, 26. Nov., abends 9 Uhr, Herr H Schwarz sowie Frau F. Bröll aus Frankfurt a. M.' über den Stand der Bewegung in der staatlichen Pen- ronsversrcherungsfrage sprechen. Nach dem Pri- Batbeamtentage durfte das Thema von erhöhtem Jnteresjc em. Auch Akademiker, soweit sie später int Pribatdienst tattg_ sein wollen, werden diesem Thema ihre volle Au - merksamkett schenken. ' 1 ** Der Ve r e in hessischer Zahnärzte hielt hier - und Sonntag seine Jahresversammlung ab, aily welchem Anlaß er aut Sarnstag abend für ein besonders ungeladenes Publikum (Stadtveroronete, Aerzte usw.) einen Vortrag tm Sitzungssaale der Stadtverordnetenversammlung, arrangierte. Zahnarzt Kö h l e r aus Darmstadt hielt dabet emen Lichtbilder-Vortrag über die Zahn Hygiene in Schule und Heer, der mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurde. Näherer Bericht folgt. ** Kindesmord. Im Anschluß an unsere Notiz in der vorigen Nummer unseres Blattes betr. Auffindung etner Kuidesleiche bringen wir nachstehend das Resultat der Untersuchung zum Abdruck mit dem Bemerken daß etwa bekannt werdende Anhaltspunkte, die zur Ermittelung der Krndesmutter führen, könnten, von der Krimi- rungärat Dr. Otto Heinrichs, dem Oberlehrer an bem ntent§aW?eIt ab, während die Schulen durch besondere Fest- mann, auch für Frauen, zugänglich. Gymnaimm zu Bensheim Pros. Karl Hcnkelm an n, dem alte den Tag begingen ~ 1 1 ' ' - - - - Bürgermcistereibeigeordneten Kommerzienrat Louis Hey- Bürgerschaft vereinigten sich ligenstaedt zu Gießen, dem Oberlehrer an dem Real- Hauses k- J. ‘ V4l VVL vviH gymnaslum zu Mainz Prof Dr. Julius Jager, dem Ober- Rektor Professor Dr.' Leist folgende Ansprache'hielt: lehrer an dem Neuen Gymnaftum zu Darmstadt Prof.' - L■z • J nalabtetlung des Gr oßh. Polizeiamts cntqer genommen werden. Die Sektion der Leiche ergab, dop Kind etwa vor 2 bis höchstens 8 Tagen geboren, daß es lebt hat und durch Zerschmetterung der Schädeldecke Tod herbeigeführt worden ist. Die Leiche war in Frauenhemd aus Flanell, der außen rot und innen w eingeschlagen. Aiii Halsausschnitt und den Aermeln Hemdes befand sich schmaler Spitzeueinfaß. Außerdem fanden sich dabei Stücke eines Bildes, Eitgelsköpfe j stellend, aus Papier mit brauner Rückseite. Tas Gante fand sich dann in einem 33 Zentimeter langen, 23 meter breiten und 13 Zentimeter hohen Kästchen, de Außenwände aus dünner Spachteldiele, Boden und Dr dagegen aus Pappdeckel bestanden. Das Kästchen war blauweißem tapetenartigem Papier überklebt und aus r Deckel befand sich ein Plakat mit der Aufschrift: „^ani Chotolade" ä Tafel 10 Pfg., Rein (Cacao) Zucker." das Kästchen war dann eine Nummer der „Leipziger Neue Nachrichten" vom 1. April 1906 geschlagen und mit Ko, Prof-Dr. Gg. Clemm, dem Direk-1arresthaus Hch. Schäfer; da? Silb. Kreuz: der Gerichts- tor der Realschule und des Progymnasiums zu Bingen Dr. Vollzieher Konr. Seipel; 9' Oberlehrer an dem Wolfgang-Ernst- den Charakter als Geh. Justizrat Landgerichlsrat H ellw i 3 Gymnasium ait Sbiibtnßen Prof. Dr. Otto Dingeldein, und Justizrat Dr. jur. et phil. Egid Gutfleisch; rem Direktor der Realschule und des pädagogischen Semi- das Ritterkreuz 1. Klasse: dec Vorstand der BetriebS- uar^ zu Oppenheim Tw. Karl Dorfcld, dem Oberlehrer inspektion Gießen I Eisenbahndirektor Ernst Zimmermann, an der Realschule zu Wimpfen Prof. Joh. Eck, dem Ober«1 — ——---------------- b^hter an bem Realgymnasium zu Darinstabt Prof. Ludw. ^Fal^kcnh-agcn, dem ordentl. Prof, der Geodäsie an der Techn. Hochschule Paul Fenner zu Darmstadt, dem, Großherzoas Gel-urt-taa ^urgernretster der Stadt Bensheim Dr. Ignaz Fr en ah, wurde heute wch im ganzen Lande auch hier in Meßen ruMatnz Prof. Aug. festlich begangen. Die Reichs-, Staats- und städtischen L Imnftobt ^rn »nj r bäude, sowie zahlreiche Privathäuser wiesen reichen 3-iaggen- ^Ekaprtular ^tebr. sch „ruck auf, die öffentlichen Bureaus waren zum großen ^terinär^mt5“Mp^' «7. Kreisvetertnararztdes Mets- Teil ganz oder teilweise geschlossen. Glockengläute und, r » -n I n^rat Dr Rudolf Gu u g e - wo Garnisonen im Lande sind, militärisches Wecken leiteten rrch zu Bensherm, dem Kretsamtmann bet dem Kreisamt, in per Frühe den festlichen Tag ein. Hier in Meßen A u u B i 1 hS(ül)b, ®c ’ r B e ’id> der Nähe von Licküield' WniL Loudon begab, wurde er u.iebene.r Äle 7e7 LandkL , bc* Wagens and l'dnrm aewvvien SPenr f *■ 1 einen gläfentkn 2bi linfc ÄS n ii^ durch Glaofpt.tter i Bei Arad ftic J < « 5 ? böt) €dr oenal>t iverden muBte. ° ttlcu cin Automobil mit einem Bauen« Wer an dem Herbstgymnaitum zu Mainz Prof. Dr. Alec. Stadtkirche und in der kathol. Pfarrkirche an, die nach bar in noch eine Partie Steinkohlen. Oberlehrer an beut Realgymnasium alter schöner Sitte die bürgerliche und die militärische Ge- ** Jahres fest des Oberhessischen Der et ™ ?,£D.fc tb™ °^Iet-rer ,an .ber ntcinbc §ufantmen abhielten. Bei dem evangelischen Gottes- pur: tn n er e Mission. Die Bersammlungen sind, ^arm>tob» ' bcm bienfte hielt Pfarrer Schwabe die Festpredigt. Das Regi- uns noch besonders mitgeteilt wird, soweit sie in unset des ^nnern Oberregte- went hielt daran anschließend zur Feier des Tages Regi- Znserat bekannt gegeben sind, alle öffentlich und für Lj run.Qyrat Dr. Otto roetnrtws, dem Oberlebrer an hem I L.-. < r. < r I er------ ----1 Die Beamten und Vertreter der I Dienstag morgen berufene Versammlung der Synodab ' ) im Saale des Gesellschasts- lreter für innere Mission, sowie der Leiter und Freu zu einem Festessen, bei dem Se. Magnifizenz der ber Jungfrauenvereine am Mittwoch früh tragen ei m'"c‘rr‘ " ' " 1 2 .7 : mehr vertraulichen Charakter. Bei der am Dienstag, n.. Hochgeehrte Herren! mittags 3 Uhr, im Gemeindehaus, Kirchstr. 9 stattfinden „Die Ernte wird erscheinen । I Beratung über „Neue Aufgaben und Mittel der Kran! Und Dich beglücken und die Deinen." I bfkege auf dem Lande" werden die Vertreter der ^^«^n^Obe^^scMe^ffe^chP^k He771. ®ie der Geburtstagsgruß Goethes an seinen °mter Oberhessens zum größten Teil anwesend sein. Kellner dem Pfarrer Jak Klein in Wimvkenr“«’ auSfIart9' ®eute faürfen fie wieber Hingen. I dudurchbezeugen, daß auch die staatlichen Behörden , /~- - • -10 । Wie der nach Freiheit dürstenden Seele Karl Augusts hat cnLjchlos^eit sind, an diese wichtige Aufgabe heranzutre, cs dem Erben Philipps des Großmütigen, dem Enkel einer Die grundsätzliche Frage über das Verhältnis der inne ^ Königin und Kaiserin, in deren Reiche die Sonne niemals unter- Mission zur staatlichen Wohlfahrtspflege wird dann 1 19ing, nicht leicht fallen können, in den Grenzen seines Staates I Mittwoch in dem Saal der Johanneskirche kurz Pa . Ack.r zu finden, der die, Arbeit des Lebens lohnt. Die >Reim pell aus Oldesloe behandeln. Besonders sollt ! Kunst hat er in sein Land geführt, um ihr hier eine Heimat darauf aufmerksam gemacht werden, daß die Aber»- zu bereiten, die Kunst, der die Erde kaum weit genug ist, unb P e x f a ™ m I u n g am Dienstag nicht, wie sonst, in Ste - die doch einer begrenzten Heimat bedarf. Aber die Kunst kann Karten, sondern in der Turnhalle stattfinden lv nur. da heimisch werden, wo frisches und freudiges Leben pulsiert. Neben den musikalischen Darbietungen des Kirchengesa Darum hat die Kunst wiederum ihren allergnädigsten Protektor Vereins stehen schöne Vorträge von Herrn Pfarrer Be zu der höchsten Aufgabe des Fürsten geführt, in seinem ganzen t o l s h e i m e r über „die heil. Elisabeth" und Herrn Psar Volke und auf allen Gebieten des Lebens die Kräfte des Ga stp ar über „Krankenpflege als edler Franenberus' Fortschritts zu stärken und zu wecken, jeder Pflichterfüllung An- Aussicht.^ [ : erkennung zu verschaffen und die Hemmnisse der Kulturentwicklung .. ** 5n c n Riesenwandkalender bringt geo Su überwinden. Welcher Zauberstab aber in seine Hand gelegt I bie Firma I. Ittmann an Behörden, Gescha ist, die Herzen zu beleben, Lebensfreude zu verbreiten, das haben ufltL umsonst zur Verteilung. dem Direktor des Lehrerseminars zu I ^E^^tagen erfahren, als Großherzog Ortes Obb /r n ho f e n wurde am Fr ei t a g ^e in ^älterer ^Ha° ß i . (Schäfer, dem Pfarrer und Dekan-1 ^hen Gemahlm, der edlen Dochter, nun Werks bursche in einem Strohyaufen, in dem er oer durchlauchtigsten Mutter des Hessenlandes, unter uns Woh- und Nachte zugebracht hatte, m halberstarrtem, jamr Oberlehrer an der Oberrealschule zu Darmstadt Prof. Otto I ®ie.u^ der freudigen Zuversicht, bau I Schüler, dem Oberlehrer an dem Ludwig-Georgs-Gym-! en pursten eine Ernte erscheinen wird, beglückend Mann soll aus dem Vogelsberg stammem ° '' nasium zu Darmstadt Prof. Dr. KarlStoltz, dem Direktor L Volk, Ausdruck geben m dem Ruf: S. K. H. sd. Darmstadt, 25. Nov. (Tel.) Am Samstag n. der höheren und erweiterten Mädchenschule zu Gießen Dr. . b , rd°9 Lin't ^ui>1V19 Von Hälsen und bei Rhein, er mittag kam es bei einer Treibjagd bei Bodenheim Adolf Störiko, dem Direktor der Zentralgenossenschaft r . einem schweren Jagdunsatl. Der Landwirt s der Hess, landw. Konsumvereine Ludw. Strecker zu Darm- ^te Festversammlung stimmte in das Hoch begeistert ein. berg aus Lörzweiler schoß aus Unvorsichtigkeit dem Gei stadt, dem Universitätsbuchhändler Alsr. Döpelmann zu ** ~ , * ra 1 major v. Dieklein, Kommandeur der 5Qu| Gießen, dem Pfarrer und Dekanstellvertreter Karl Vetterns... t a d t v e r o r d n e t e n w a h l. Die endgültige santerie-Brigade, einen S ch r o t s ch u ß i n d e n Ko p f. ? I zu Klein-Karben, dem derzeitigen Rektor der Technischen Her't,te „ des Wahlresultats ergab, daß Gerbermeister eine Auge wurde ganz zerstört und man befürchtet Hochschule, ordentl. Prof, der Baukunst Hch. Walbe äu I<3nF """ — --------- ” ~ * Darmstadt, dem Domkapitular Georg Viktor Weber zu Mainz, dem Oberlehrer an der Oberrealschule zu Darmstadt, Prof. Gottfr. Weimar, dem Oberlehrer an der Ober- realjchule zu Darmstadt Prof. Hch. Weyell, den Vorstand w r „«p /-<■ ' y ...........1 ~ ----- —° ---uhu jhuh uc nrcniei, K ant eine Stimme mehr erhielt tote Rechtsanwalt auch das andere verloren ist. Der Zustand des GenerastI' <«rVlSeltVIht He» Plank ist somit auf sechs unb Herr sehr bebenklich. Er liegt in einer Privatklinik in Ma l Grnnewalb auf bret Jahre gewählt. Darmstadt. 24. Nov. Gestern wurde am Halt'epr I - toeTt > e r ten, dieses gewaltige Ton- Glasberg der Nebenbahn Darmstadt-Groß-Ztmtneru kranz" aufgeführt werden.'^ Der"Mäimerchor°nnd'^der^^chr ^^/' rw er l von dem um 5.16 m dtesen Zweck gebildete Frauenchor sind seit Wochen eifrig " “ 9f n h°" abgefahrenen Guterzug Nr. 8 Mit der Vorbereitung des Werkes beschäftigt, dessen Auf- überfahren; der Wagen wurde zertrümmert; die fuhrung eine künstlerische Großtat für Gießen bedeuten des Güterzugs etitgleiste. Der Fuhrmann erlitt e roirh. Dte „Jahreszeiten" werden das erste Konzert des Verletzung am Kopfe, die Pferde blieben unversehrt. der musikalischen Leitung seines neuen Diri-1 folge der Entgleisung mußten zwei Personenzüae ü genten .Nusiklehrer Kasten, fein, und es kann jetzt schon, Neinheim nach Groß-Zimmern geleitet werden im üBri. he? burch Umsteigen an der Unfallp, tatigkett gelingen wird, eine genußreiche Mfführuna pes - - Oratoriums zu bieten. I vermischt«^ * &erichtspersonalien. S. K. tz. der Groß- * Der Löwe, der König oer ,uC.e, wird durch die Bcri Herzog haben den Gerrchtsassessor Johs. Glück er t au§ ncVc^ Reuender vollständig um sein Ansehen gebracht Mainz zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Worms und ÄSZ4“!! «Haren tön anafaeju für einen F-etglii ben Gerichtsassefsor Dr. Gg. Schmuttermaier aus Verzweiflu^^ä^G^g^r""stE^^Eii«"B«:stätignim "dieser Heppenheim zum Lanogerichtssekretär bei dem Landgericht Tätigung dieser Behauptung bringt Kapitän T^C^S ^Svc der Provinz Oberhessen ernannt. der in Chambers Journal über seine Jagdfahrten in Nmdaf no hier gäbe her Koch ftif tung. Aut Samstag „Tiv:t' «SÄ cr ^umal in Begleitung eines einzigen Fühi M'WÜr' Ä »Mfts Sssi S.4 nierkwurdige Prooen. In der Nähe eines gro Yagers horte man nachts das Brüllen zroeier Löwen, üi bic^otout, w erklärte der Führer, bliebe zurück, während , durch sein Gebrüll die angepflockten Tiere zum Ausbrechen' bangen sucht, damit sie „chr" in die Tatzen laufen man dann aus der andern Seite des Lagers ein Fauchen hü .!?€iter: "Das ist die Gemahlin. der L Un.^rungnädig, weil cr trotz seiner Bemülum das Abeiidelfen nicht fertig findet. Mit dnn Fauch n beb 8!. daß es nicht ihre Schuld ist." Dann änderten Löwin brüllte in der Mhe des Äg. allmählich immer lener werdend, als ob sie nw «-nck-n uim nach der Erklärung des Füh^rs die HerdentK Ä »rlelneTageschronik. Million' ii? der S ad "v'"vr d'n FuÄ?' der Fleischcrinnung "Xoi-nn 6cJ»U1" ■»‘Kv rr;' fÄlen. ÜiClt 5(ci|'d)« durch die -usarMen, auf welchem sich vier Personeit befanden. Der Wagen wurde zertrümmert, drei Personen' tödlich, die vierte sehr schwer verletzt. Das Automobil setzte in rasendem Tempo leine Fahrt fort, vhny sich .um die Verunglückten zu kümmern. Der Dampfer M a u r e L a n i a, der am 24. ds. Mts. in NewUevk eintraf, hat die Ueberfahrt in fünf Tagen fünf Stunden 10 Minuten zurückgclegt. Die Durchschnittsgeschlvindigkeit bc- tmgt 22,21 Knoten. Kmift «nv Wissenschaft. —■ Pro f essor Heinrich Dernburg, der bekannte Lehrer des bürgerlichen Rechts an der Universität Berlin, ist, wie uns ein am Samstag nacht eingetroffenes Telegramm meldete, gestorben^ In Dt a i n z war Dernburg am 3. Mürz 1829 geboren. Seine Studien führten ihn nach unserem Gießen und Berlin. Er begann feine akademische Wirksamkeit 18bl in Heidelberg. Schon nach drei Jahren außerordentlicher Prosessor, wurde er bereits 1855 Ordinarius in Zürich als Sechsundzwanzig- jähriger. Von Zürich kann er 1862 nach Halle. Nach Berlin wurde er 1873 als Nachfolger Rudorfss auf den Lehrstuhl des Pandektenrechts berufen. Unter seinen Werken stehen in erster Reihe die dreibändigen Pan.oelten, bereit 7. Auflage unter Mitwirkung des Gießener Professors Biermann, des Schwiegersohnes von Dernburg, bearbeitet wurde. Nicht minder ge- fchätzt ist sein Lehrouch des preußischen Privatrechts und der Privatrechtsnormen des Reiches. . Dann war cs ihm auch vergönnt, das neue Gesetzbuch in einem großen Werke systematisch zu behandeln i „Das bürgerliche Recht des deutschen Reiches iinb Preußens h fünf Bünde, von denen einzelne in mehreren Auslagen vorhanden sind. Ter Staatssekretär Dernburg t>r ein Reffe des Veritorbenen. — Theodor Bertram f. In Bayreuth hat am 21. Nov. der bekannte Kgl. pieuß. K a m m ersänger Bertra m vermutlich in einem Anfall von Geistesstörung Selbstmord begangen. Theodor Bertram litt feit dem Tode seiner dritten Gattin, die bei dem Untergang des Dampfers „Berlin" am 21. Februar d. Js. ertrank, während er selbst durch einen Zufall dem Tode entgangen war, unter einer starken seelischen Depression. Auf den Rat seiner Freunde zog er vor 5 Wochen nach Bayreuth, da man glaubte, die Stille dieser Stadt würde auf seine Nerven wohltuend wirken. Lor 8 Tagen kehrte Bertram plötzlich nach Berlin zurück. Seine Freunde überredeten ihn, wieder nach Bayreuth zurückzukehren, was er auch tat. Bor zwei Tagen schrieb er nach Berlin, daß er plötzlich an völliger Schlaflosigkeit leide. Er tötete sich, vielleicht beeinflußt durch die Stinimuiig des Totensonntags, im Bayreuther Bahnhofs-Hotel durch einen Schutz in die Schläfe. Er war sofort tot. — Nach anderer Meldung hat er sich im Hotel an offenen! Fenster erhängt. Alan vermutet, daß der Künstler uach voraiisgegangener Trunkenheit den Selbstiiiord verübt hat. — 1869 in Stuttgart geboren, als Sohn des Prof. H. Bertra,n vorn Konservatoriiim der Musik, erhielt der gefeierte Sänger feine musikalische Ausbildung durch den Later. 1904 verheiratete sich Bertram mit der berühmten bayr. Kauiinersängcrin, Frail MoraifOlden, die ehemals Mitglied der Leipziger, Münchener und Franliiirter Oper ivar. " Mär k t c. ic. Frankfurt a. M., 25. Nov. (Orig.-Telcgr. des „Gießen. An;.") Anitliche NolieriUigen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Alk. 22 25—00.00, Knrhcssiscber Mk. 22.25—22.50, La Plata Alk. 25.50—27.00, Kansas iMk. 25.50—27.00, Roggen (hiesiger) Mk. 20.50—20.75, Gerste (Metterauer) Mk. 20.75—21.75, Franken- selber Alk. 21.00—22.50, Hafer 18.25—19.25, Alais Alk. 16.75—17.00. Weizenmehl Alk. 35.00—36.00, 00—00, 2. Oualität Alk. 33.2c> bis Alk. 33.75, 3. Qualität Mk. 32.25—32.73, Roggenmehl 0 Alk. 31.50—32.00,1.Qualität Alk. 30.50—31.00, Weizcnkleie Alk. 11.50 bis Alk. 12.00, Zioagenkleie Alk. 13.25—00.00, Maiskeime Alk. 00.00 bis Alk. 00.00, Franken, Pfälzer, lliicd Alk.00.00—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier. u fc. Frankfurt a. M., 25. Nov. (Tclcgr. Orig.-Bericht des „Greu. Anz/Z. Aniil. 9!otierungen der heiiligcn Liehmarktpreis e. Zuni Lerkauie standen: 350 Ochsen, 74 aus Oesterreich, 52 Bullen, 0 aus Oesterreich, 0 auS Dänemark, 848 Kühe, Fersen, Stiere und ( Heer und Flotte Rinder, 0 aus Dänemark, 223 Kälber, 613 Schafe und Hammel 00 Schafe aus Oesterreich, 00 Ziegen, 1740 Schweine. Bezahl/ wurde für 100Pfund Schlachtgewicht- Ochsen 1. Qualität 81—8^ AU 2. Qual 72-75 Mk., 3. Qual. 62-67Mk.; Bullen 1.Qual..66 bii 68 Alk., 2. Qual. 62—64 Mk.; Kühe 1. Qual. 73—75 Mk., 2.Qua . 66-68 Alk., 3. Qual. 54-56 Mk, 4. Qual. 00-00 Mk., 5. Qual. 00-OOAlk. Kälber: 1. Qual.92—95 Pfg., Lebendgewicht54-57 Pf , 2. Qual. 82-90 Pfg., Lebendgewicht 48—52 Pfg., Schlachtgewicht 60-65 Pfg. Schafe: 1. Qual. 80-00, 2. Qual. 64—66 Pfg., 3. Qual. 00-00 Pfg.; Schweine 1. Qual. 63-00 Pfg., Lebdgew. 50.—00.00 Pfg., 2. Qu. 62 -00 Pfg., Lebendgew. 47,0—49,5 Pfg., 3. Qual. 54—58 Pfg. Lebendgew. 00 Pfg. Geschäft bei Horn- vieh gut, kein Ueberstand. __ " Aus bem Alilitär-Wochenblatt. v. Franhoi? Oberst und Kommandeur des Königin Elisabeth-Garde-Gren.» Regls Nr. 3, mit der Führung dec 49. Jnf.-Brig. (1. Groß. Hess.) beauftragt. — Versetzt: die Hauptleute z. D. und Be- zirksosfiziere: v. Hatten beim Landw.-Bez. Ostrowo, kommandiert zur Dienstleistung beim Landw.-Bez. Worms, zu diesem Landiv.-Bez., 51 n o t h beim Landw.-Bezirk Worms zum Landw.-Bez. Liegnitz.^ GrkgrnnL-DrnhtmeLdungen. sd. Darmftadt, 25. Nov. Wie aus einer offiziellen Mitteilung in der Liste der Auszeichnungen zu Großherzogs Geburtstag hervorgeht, wohnt Professor Olbrich bereits in Düsseldorf. Er gedenkt jedoch die Arbeiten zur nächstjährigen hessischen Landesausstellung weiter zu leiten. Seine hiesige Villa ist zum Verkauf ausgeschrieben. Kaiserslautern, 25. Nov. Der Rechtsanwalt Dr. Krieger wurde wegen Unterschlagungen verhaftet. AmMcher ‘geil', Harmoniums Wahl von vierzehn 1975 Stimmen. mit fr rr u rr Stets vorrätig die Dauer von B25/, 7299 WILH. BOBOLFÜ 7297 Settersweg 9t Seltersweg 91 Schreibmaschinen 7273 Der Vorstand. 25 Flügel 150 Pianinos 100 Harmoniums von Mk. 380.— an von Mk. 33. an von ßechstein, Blüthner, Berdux, Kaps, Schiedmayer etc. von Mannborg, Hofberg etc< von Mk. 1000. an auch Harmoniums. — Monatliche Mietpreise 2-12 Mark jede Reparatur an Pianos and Harmoniums wird in eigener. Werkstätte fachgemäss und vollendet ausgeführt Klavierstimmen B Aufpolieren von Pianos. 1707 1702 1491 1416 1386 1364 1363 1321 1314 1289 1058 968 967 33L % verzinst. Altcn-Buseck, den 23. November 1907. Spar- und Borschuftvcrein zu 2llten-Vu?eck. welche ich in Thüringen durch An- kauf größerer Lager erworben b&l habe, von 40 Pfg. brö Mb. bnv m Stück z. Berkaus, ferner em Posten e® Flügel Plaaulraos Fkdcr-Kklgr n. Spttinmmi zu sehr billigen Preisen. — Gebe auch Puppen anWleder - Verkäufer ab. Heinrich Pfeiffer, Cölbe. 'ressenten auf dem Bürgermeisterei-Bureau offen. Rödgen, den 25. November 1907. Großh. Bürgermeisterer Rödgen. Stein. offen. Keffclbach, den 23. November 1907. Großh. Bürgermeisterei Kesselbach. Stein. teiligten offen. Muschcnheim, den 23. November 1907. Großh. Bürgermeisterei Muschenheirn. Becker. (Eurgetr. Gen. m. undeschr. Haftpflicht.) Ferd. Schwalb August Th. Kraemer. Direktor. Rechner. Tages-Ordnung: 1. Berichterstattung. 2.. Rechnungsablage. 3 Borüands-Ersatzwahl. , . m 4 Stellungnahme zu dem Antrag nur Verkürzung der Ber- Grossh. Hess. Hoflieferant betreffend. Bei der am 21. ds. Mts. stattgefundencn Stadtverordneten sind gewählt worden: Rentner Wilhelm Löber „ Bauunternehmer Heinrich Winn „ Gerbermeister Wilhelm Plank „ Rechtsanwalt Wilhelm Grünewald „ Bon den Genannten sind Ord.-Nr. 1—12 auf 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. BekanrrtmachiMH' Die bei dem hiesigen Spar- und Vorfchuszvercttl eingelegten Kapitalien werden vom 1. Januar 1908 an mit BekannwmchMA. Betr.: Umbau der Krersstra^e Giepeu-Steinbach. Die Kreisstraße Gietzen-Steinbach ist für sämtliche Fuhrwerke wieder fahrbar. Gießen, den 20. November 1907. - — Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: L a n g ermann. BfkcmntmaMuna. Der Voranschlag der Gemeinde Muschenheim für das Rechnungsjahr 1908 liegt vom 28. d. Mts. nb acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau zur Einsicht der Be- Schweincsicisch SO Pfg. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Kessetbach für das Bekanntnmchung. Der Voranschlag der Gemeinde Rödgen für 1908 liegt oom 27. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Inte- Verdingung. Die Lieferung von 78 lfdm. Lungstcinrahmen (VasaMava) zur Einfassung von Gruppeugräbern soll Mittwoch, den 4. Dezember d. I., vorm. 10 Ubr öffentlich verdungen werden. t B24/n Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbü erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an unS einzureichen. 3UW 1907. Städtisches Hochbauamt. Gerbet. yiiringtr BmrnWe in runder und langer Form goldgelbe, hochsemste Ware. Postkolli sortiert Alk. 3— frko. geg. Ätachn. Billigste und beste Bezugsguelle für Bahnsendung. Iss^/io Walter Micher, Käserei, Buttstädt i. Tbür. Rechnungsjahr 1908 liegt vom 28. d. Mts. acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau zur Einsicht der Beteiligten 7274 WekMMtMM'ZMNg die Wahl der Mitglieder der Stadtverordneten Versammlung Fabrikant August Gabriel Geh. Forstrat Dr. Karl Wimmeuauer Geh. Zuitizrat Dr. Wilhelm Schäfer Oberbiblwthekar Dr. Karl Ebel Kommerzienrat Heinrich Schaffstaedt Kaufmann Friedrich Habenicht Cetononi Georg Simon Schneidermeister Heinrich Leib Ziegeleibesitzer Louis Troß Professor Dr. Magnus Biermer 9 Jahren, Ord.-9tr. 13 auf die Dauer von 6 Jahren und Örd.-Nr. 14 auf die Dauer von 3 Jahren gewühlt. Es wird dies nut dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß das Wahlprotokoll und die Abstimlnungstiste während ürec Tagen nämlich Dienstag, 26. Swvember, Mittwoch, 27. November und Donnerstag, 28. ^lovember vormittags von 9—12 Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr auf dem Bürgermeisterei-Bureau — Zimmer Nr. 15 — zur Einsicht jedes Stimmberechtigten vffeitliegen und daß während dieser Frist Einwendungen gegen die Wahl und aegen die Gewählten, sowie gesetzlich zulässige Ablehnungen bei Midung des Ausschlusses bei uns vorgebracht werden können. Gießen, den 25. November 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Meeum. Wümfch (Gebrauchs- Bta’-HB) lose und in Flaschen per Liter 20 Pfg. — Engros billiger. Spezial-Kinder-Kur- und Wochnerinneu-Milch in 4/i und J/2 Flaschen per Liter 30 Pfg. Künstliche Frauenmilch einzig rat. Säuglingsnahrung IN Saugflaschcn und lose. — Süssbutter, Käse. Konzcfs. Etcrilisicranftalt Gießen, Llaiscr-Attce Ittp. (Perkaufsstelle). 7034 - Zusendima, auch ausivärts frei. --- BHBBMQrarälHaHaHQQaiaHI kausszeit an Sonntagen. 5. Geschäftliches. 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