-- i 5' ä r> 3 * 3 z s ? ! Samstag 21. Dezember 19 W 157, Jahrgang Erstes Blatt monatlich 7b viertel» jährlich Mk. 2.20 ourch 'Abhole- ll ßroctgfteQen monatlich 65 W.; durch die Poft Ml.L.— viertel- jährt. ar»sjcht BesteLg. ßeüenureiS: lokal Ib^U auSivartt 20 Pjenmg, Verantwortlich tfn den politischen Teil: üAx. 300 , rl Ein » tag? auve» Sonntag *,m G'etzener Anzeiger JXn 'm Wechsel nut Hachen Landwirt H Gictzener KamUirn i äfie: viermal in bei Noche de,gelegt und ^,mai wöchentlich das ireisblfltt stl» den Kreis jritftcn. Kerntprech-An- GW General-Anzeiger für Oberhefsen WZ ^"‘laflesnummer Hototfottsbrüd1 anö Verlag b« BrflblWn Uaw.-Vuch- nnb Stelnbruderet R. Langt. Seboftlon, Expedition und vruSektl - §ch!'.l?t?stzs r. A»«°»a-Nleit h B.L ül oormtttoag 10 Uyr. J n __ .-i. ■* jw—i Kic 1'euNgt HiuMNer umiaht 24 veiiru Ivgendgerichtshöfi'. dLNN er La Baroarol© !a Walzer von Verdi; 3. 4. reiche Fälle von von Jetras; 3. Finale aus der Oper „Aida" 4. Armeemarsch Nr. 205 von Voigt. Vergütung behalten wir uns vor. Wir erwarten eine recht lebhafte Beteiligung an der Lösung dieser unserer ersten Preisausgaben. * • • Ans dem Militär-Wochenblatt. Sachs, LL. der Nes. des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Grosch. Hesi.) Nr. 116, kommandiert zur Dienslleistung bei diesem Regiment, als Leutnant nut Patent vom 10. Slug. 1902 in dems. Regt, angestellt. Brendel, Unteroffizier im Juf -Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) vir. 116, zum Fähnrich befördert. Dr. Todt, Oberarzt beim Jns.-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Grotzh. Hess.) Nr. 116, zum Nadettenhause in Plön oer- setzt. Tr. Scriba, Asfist.-Arzt der Res. (Gießen) zum Oberarzt, Severin, Unterarzt der Res. iGießen), zum Assist.» 'Arzt befördert. * * Ordenssache. S. K. H. der Großherzog haben dem Badedireltor Geh. Baurat Dr. Es er und dem Kurdirektor Freiherrn von Starck zu Bad-Nauheim die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihnen von dem Grohherzog von Mecklenburg-Schwerin verliehenen Ehrenkreuzes des Greifenordens erteilt. * * Das Ehrenzeichen-für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Ent- schliehung S. K.H. des Großherzogs dem Edm. Nagel zu Gießen. * * Ueber tragen wurde dem Lehrer Wilh. Belte zu Atzenhain die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Weickarsthain; dem Schulamtsaspiranten Gg. Buß aus Billings eine Lehrerstclle an der Gemeindeschule zu Langstadt. -T- Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemcindeschule zu Klein- Linden. • * An läge musik (Volkskonzert) finbel morgen Sonntag vormittag 11.30 Uhr in der Südanlage mit folgendem Spiel* plan statt: 1. Vorspiel zur Oper „Die Meistersinger von unterbreiten. B) Landwirtschaftliche Preisfragen. 1. Wie wirkt ein, wie wirken zwei, wie 3 Zentner Kunstdünger pro Normalmorgen aus den Ertrag und auf den Reinertrag? 2. WiefolgenFrüchterichtignacheinander, um die höchsten Erträge an Körnern, Wurzeln und Knollen zu bringen? Während die Beurteilung der uns zugehenden Bearbeitungen der beiden erster! Aufgaben durch die Redaktion erfolgt, hat die Durchsicht und Preiskrönung der beiden landwirtschaftlichen Preisfragen Herr Professor Dr. Gisevius gütigst übernommen. Lösungen dieser vier Aufgaben aus unserem Mon- nentenfreife nehmen wir bis zum 3. Februar 1908 entgegen. Bei den Niederschriften darf nur die Vorderseite jedes Blattes beschrieben sein, die Rückseiten müssen dagegen frei bleiben. Es findet sich wohl in jedem Orte unseres Verbreitungsgebietes ein Freund dieser Bestrebungen, der die geeigneten Leute zu diesen Arbeiten au zuregen vermag und ihnen nötigenfalls bei der Ausarbeitung mit Rat und Tat zur Seite steht. Aus Stadt und Land. (d)i e j e. , 21. Dez. 1907. ’ Unsere Preisausg-^en. Unser Leitartikel in der Nummer vom 14. d. M., überschrieben „Zur Förderung des geistigen Le- bens aus demLande", hat, wie wir zu unserer Freude feststellen können, weit über die Grenzen Oberhessens hinaus Beachtung und Anerkennung gefunden. Das melden uns Zuschriften aus dem ganzen Großherzogtum, sogar solche aus Rheinhessen, Zuschriften, die uns bereits mannigfache neue Anregungen gegeben haben. Ganz ohne unser Zutun haben ferner in sehr zuvorkommender Weise einige Sperren aus den verschiedensten Berufskreisen von hier und auswärts (selbst aus Darmstadt), auch Dozenten unserer Universität, uns benachrichtigt, daß sie gewillt sind, zu 9wtz und Frommen unseres hessischen Bauernstandes im Verein mit uns zu wirken, einerseits durch die Uebernahme von Vorträgen und Vorlesungen volkstümlicher Art in ländlichen Kreisen, andererseits durch tatkräftige Unterstützung aller derer, die an der Beantwortung unserer Preisfragen sich beteiligen wollen, indem sie diesen mit allen möglichen Hilfsmitteln an die Hand zu gehen gesonnen sind. Wir danken diesen Herren auch an dieser Stelle für ihre höchst schätzenswerte Bereitwilligkeit, und geben gleichzeitig der Hoffnung Ausdruck, daß die Zahl unserer freiwilligen Mitarbeiter an diesem unserem gemeinnützigen Vorhaben aus allen Kreisen der Bevölkerung sich ständig mehre! Jeder ist uns willkommen, der da Zeit und Lust hat, seine Kenntnisse und Talente in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, sei es auf populärwissenschaftlichem, sei es auf musikalischem oder poetischem Gebiete; er wird höflichst gebeten, durch Mitteilung an dre Redaktion Mete ;chl , blläunt 'zu geben. Auch Damen könnten in'solcher Weise unsere Bemühungen wirksam und zweckmäßig fördern, auch sie vermöchten als unsere Mitarbeiterinnen am guten Werke Ersprießliches zu leisten im Interesse der kulturellen Hebung ihrer hessischen Heimat! Die jetzige Weihnachtszeit mit ihren Feiertagen und ihrer freud- und friedvollen Ruhe und Muße ist wohl geeigneter als jede andere zu stillen Betrachtungen und Erwägungen, zum Nachsinnen, zur Reflexion, zu Rückblicken und Einblicken wie zu prüfenden Untersuchungen. Im Hinblick darauf wie aus die bevorstehende fast allgemeine Berufsstille seien darum heute die ersten unserer Preisaufgaben gestellt. Vier Ausgaben sollen es regelmäßig sein, die wir unseren Lesern von Zeit zu Zeit zu unterbreiten gedenken, zwei solche allgemeiner Natur, und zwei ausschließlich für landwirtschaftliche Kreise bestimmt. Wir beabsichtigen also Preisauszeichnungen zu teil werden zu lassen: A) Preisaufgaben allgemeiner Art. 1. Für die besten, die am unterhaltsamsten und anregendsten geschriebenen Schilderungen geborener Oberhessen aus ihrer Militärzeit; 2. für anmutige Nacherzählungen von oberhessisch eri Schwänken und Sagen. Wir betonen, daß wir hierbei großen Wert auf selbständige Ausarbeitung legen. Ob diese Ausarbeitungen in hochdeutscher oder oberhessischer Mundart sich besser ausnehmen, das zu beurteilen überlassen wir jedem, der sich an diesem Preisausschreiben beteiligt. Es sei noch besonders hervorgehoben, daß wir diese beiden Aufgaben allen unserenAbonnenteninStadtundLand Die besten der uns zugehenden Arbeiten üücr die soeben angegebenen Themata werden wir mit an sehn* lichen Geldpreisen belohnen und in unseren ,,Fa- milicnblättern" zum Abdruck bringen bezw. in unferm „Hessischen Landwirt", der von Neujahr^ ab in bedeutend erweiterter und verbesserter Form erscheinen wird (nähere Mi^eilungen darüber werden wir schon in den nächsten Tagen machen). Auch die übrigen Arbeiten gehen in unseren Besitz über. Deren Veröffentlichung gegen angemessene ** Aus dem Bureau des Stadttheaters. In bei Weihnachbswmüdie „K lein Däumling", die morgen Sonmag nachmittag zum erstenmale ausgesichrt wird, ist ein Nowko- Ballett eingelegt, das von 16 Kindern dargestellt wird und» durch Ausstattung wie Ausführimg auch Erwachsenen Freude bereiten dürste. ** Die Gemälde-Ausstellung am Brand hat diese Woche wieder eine durchgreifende Aenderung erfahren. Die Ausstellung umfaßt 125 Gemälde, da »unter 84 neu ausgestellte. Unter den neu ausgestellten Bildern befindet sich u. a. eine Kollektion von W. Hambüchen - Düsseldorf uni) 1 Gemälde von H. Koberstein-Berlin. Von den einheimischen Künstlern ist Emmy D i n g e l d e i n vertreten. Die Ausstellung, die jetzt drei Tage geschlossen war, ist wieder täglich mit Ausnahme samstags geöffnet. ** Das Gasthaus zum Löwen im Neuenweg ist beim Z w a n g s v e r k a u s für 90 000 Mk. an die Sparund Leihkasse Leihgestern übergegangen, deren Hypothek mit 95 000 Mk. auslief. Wie man uns mitteilt, ist der Kauf durch das Großh. Amtsgericht genehmigt worden, obschon co. Z0 000 Mk. Hypotheken dabei ausfallen. Heinrich Carls soll das Baugrundstück, wie wir hören, mit 105 000 Mk. erworben haben. ** V o m L a n d e s z u ch t h a u s M a r i e n s ch l o ß, 20. Dez. Die Neuorganisation des hessischen Sll-afvollzugs und die Aöberusung des früheren Militärwachttomnmndos, das von den 116 ern in Gießen von jeher gestellt wurde, haoen eine bedeutende Vermehrung des Äussichts- und Wärterpersonals am Landeszuchthaus Marienschloß mit sich gebracht. Während früher das Personal in dem Orte in Miete wohnte, baut ihnen jetzt die Stadt besondere, recht schmucke Aufseher-Wohnungen direit an die Strafanstalt. Einige sind bereits vollendet, die beiden noch im Bau be- finduchen Doppelhäuser werden int Frühjahr fertiggestellt. (i.) Klein-Linden, 20. Dez. Der Kriegerverein will den Geburtstag des Kaisers wieder wie in den früheren Jahren durch deklamatorische und theatralische Vorsührmtgen, Konzert nsw. in der „Deutschen Eiche" feiern. e. Allendor f a. d. Lahn, 20. Dez. Der vor drei Jahren gegründete Turnverein entfaltet eine rege Tätigkeit. Jetzt wird er auch einen schönen Saal erhalten, in dem er auch im Winter seine turrierischen Hebungen abhalten kann. Der jetzt vollendete Saal des Gastwirts Luh, der als Vereinsloml diente, ist als Turnsaal eingerichtet. Die Einweihung findet am zweiten Weih- natstag verbuntxm mit einer Weihnachtsfeier des Turnvereins und theatralischen Aufführungen statt. — Der Gesangverein wird um Neujahr im Hörr'schen Saale eine Winterfeier abhalten. Er steht unter der Leitung des Lehrers Lack. — Der Krieger verein will an Kaisersgeburtstag im 'Soule des Gastwirts Höre eine größere Feier abhaltem — Unser neues Schulhaus, das jetzt üu Rohbau vollendet ist, präsentiert sich bereits jetzt als ei# Paragraphen des Strafgesetzbuches verstoßen hat und nun zeitlebens mit dem Makel der gerichtlichen Bestrasung be- tmjtet ist. Zweitens heischt aber die Art des gegenwärtigen Strafvollzuges gebieterisch besondere Maßnahmen zum Schutze der jugendlich Verirrten. Groß ist der Schade, dsn der ^tgendliche in der Regel durch das Gefünguisleben cm seinem Charakter erleidet, wo der Strafvollzug mecha- rüfd) und herzlos seinen Gang geht. Wer als junger Mensch cms der menschlichen Gesellschaft ausgestoßen wird, richtet sch schließlich aus dieses Ausgestoßenfein ein und fühlt sich mcht mehr gebunden an die sittlichen "Normen der andern. 2-iese Erwägung führte jüngst den menfchenfreundlichen L-berlandesgerichtspräsi.denien Dr. Holtgreven in Hamm düizu, daß er die Erlaubnis zur Einrichtung eures Jugend- cLrichtshofes in Haspe gab, nachdem er Lei einer Gesängnis- rLvijion jugendliche mit alten Verbrechern in überfüllten träumen zusamfitennwhneud gesunden hatte, wo sie in völlige Verderbtheit geraten mußten. Mit einer bloßen Treu nun g solcher Jugendgerichte ldii den übrigen Strafgerichten ist es aber nicht getan, bnser Strajgesetzbüch enthält in fernem § 56 bereits besondere Vorschriften über die Behandlung Jugendticher, ' stimmt: „Ein Angeschuldigter, der zu einer J«t, als er da§ 12., aber nicht das 18. Lebensjahr vollendet hatte, eine strafbare Handlung begangen hat, ist frei- Ausprechen, wenn er bei ihrer Begehung die zur Erkennt- rtf ihrer Strafbarkeit erforderliche Einsicht mcht besaß. Zn dem Urteile ist zu bestimmen, ob der Angeschuldigte »einer Familie überwrefen oder in eine Erziehungs- oder I Besserungsanstalt gebracht werden soll. In der Anstalt i P er jo lange zu vehallen, als die der Anstalt vorgesetzte Lerwaltungsbehörde solches für erforderlich erachtet, jo M) nicht über das 20. Lebensjahr." Diese gewiß gut bichlusjsignal« verhüten. on Gesührdnng der Zuge werden durch das rftintige Ucberfahren der Sperrsignale ' Schnall lassen sich tauin anders em- ...........------------ '------ Anzeigevorrichtung ain der Ltat-ou verbunden färben, so daß der Zug selbst anzeigt, wenn 'm verbotenes lieber- obren des Signals stattgefuuden hat. Die von Siemens und Halske konstruierte Einrichtung wird jetzt in größerer Anzahl probeweise in allen preußischen Eisenbahn-Direk- tronsbezirken eingebaut ____ Md) nicht über das 20. Lebensjahr." Diese gewiß gut gemeinten Vorschriften haben aber ~ wie die Erfahrung Musenvfach lehrt — völlig versagt, daher müssen die Jugend- zerichtshöfe von ganz anderer Art sein, als es He übrigen sind. Die fegensreicheu Erfahrungen, die man :m Amerika, England und Norwegen mit derartigen Kinder- berichten bereits gemacht hat, zeigen, daß man in diesen Ländern auf dem richtigen Wege ist. Man beurterlt dort ^.as Vergehen Jugendlicher nach der Erkenntnis, daß deren 'Missetaten meist auf einen Mangel an Erziehung, Für- vj)rgc, gutem Beispiel und zweckdienlicher Umgebung zurück- z fuhren sind. Daher besteht die Haupttätigkeit des Gerichts in der Ueberwachnng der Erziehung des straffällig gewordenen slindes zunächst im Eltemthause und, falls dieses verfagt, an anderer Stelle. Die amerikantschen Jugendgerichte üben eine bedeutende moralische Wirkung Ms. Rückfall kommt bei den unter Ueberwachung stehenden Kindern nur selten vor. Mit den moralischen Erfolgen gehett Hand in Hand die großen Erfparnisse an öffentlichen Geldern. . Besondere Schwierigkeit könnte die Einrichtung sicher Sondergerichte für Jugendliche bei un5 nicht verttrsachen; dieselbe würde etwa nach folgenden Gesichtspunkten vor- ^nehmen sein: _ Nürnberg" von R. Wagner; 2. T 1. In jedem Ämtsgerichtsbezirk ist ein Jugendgericht zu bilden, das aus einem Bormundschaftsrichter und zwei qeeigneteit Männern (Schulmann nnd Arzt) bestehen müßte; diese drei Personen sind von Ueberwachungs- beamten zu unterstützen. 2. Der Jugendliche ist möglichst feiner Familie zu belassen, die aber durch geeignete Maßnahmen des Gerichts tatkräftig in der Leitung haltloser Kinder zu unterstützen ist Ist dou der Umgebung des Kindes dessen stttliche Gefährdung zu befürchten, soll es rasch in eine Erzreh- unas-Anstalt gebracht werden. Gefängnisstrafe ist bei schulpflichtigen Kindern aus- zu chlteßen; bis zum 16. Lebensjahre ist bet den schul- entlaffenen Missetätern die bedingte Lesrrasung mtt Ueberwachung das erste Mittel der Einwirkung. Die Verhandlungen des Jugendgerichts sind zwar öffentlich, Zuhörer müssen aber ein besonderes Interesse an dem betreffendeil Falle nachweisen. 5. Trotz der Schwere der Vergehen müssen alle Personen, die mit dem Jugendlichen zu tun l)aben, tu ihm den Eindruck erwecken, daß man das Vertrauen zu thm habe, er werde sich besinnen und seinem Leben eine andere Richtung geben. ------ — Wie das „Berl. Tagebl/ ersayri, werden jetzt neue Maßnahmen ergriffen, mn das UckerfaHren der Ba h n h o f s a'ü , i-st lu ß s i q n a le zu verhüten. Zahl- Die Einrichtung eines besonderen Gerichtshoses für die vergehen jugendlicher Personen in Haspe in Westfalen Hick) in Frankfurt am Main hat die allgemeine Auf- Werksamkeit wieder einmal dieser wichtigen Angelegenheit -ugewendet, für deren Regelung schon seit Jahren auch hervorragende Juristen ihre Stimme erhoben haben; wir Mtnen hier nur den Strafrechtslehrer Professor Dr. von 1 Aszt-Berlin, den Staatsanwalt Tr. Wulsfen-Dresden, den ^7iminalpolitiker G. v. Rohden-Düsseldorf und den Land- ! ^ichtsrat Kulemami-Br:men. Es sind hauptsächlich zwei gründe, Die zur Errichtung besonderer Jugendgerichtshöfe Mcängen. Zuerst ist es die traurige Tatsache, daß im Aeulschen Reiche jährlich über 50 000 Jugendliche int Alter v®n 12—18 Jahreii mit Gericht und Gefängnis in Berührung kommen, von denen der größte Teil nur durch Mutwillen, 9kbenteuerlust und Romantik gegen einzelne heftige oder uuvoi SS’Sl SCtom‘bai Sperrsignal leicht mit einer 3% do. . 93.55 143.9s Berliner Börse. 21. Dezember. Anfangekurae. Canada E. B. . 137.90 Zeugin Olga Molitor- Mann in den „Linden- 'i die Äuustschätzc des Zaren [B"/, 9 149.70 226 60 Darmstädter Bank Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fest. 93.15 82.40 91.50 97 00 98.00 92 90 - 195.46 • 216.25 - 28.40 - 103.70 • U1.00 62.50 93 30 88.40 92.70 141 20 48.30 84.50 61.50 Aiozeß Emdenau. (Nachdruck verboten.) . 193.80 . 114.50 k 4/*% Chinesen . . Aktien Bochum Guss . . Buderus E. W. . Tendenz: fest. Harpener Bergwerk Laurahütte 4>^n 0 japan. Staatsanleihe 4% Conv. Türken von 1903 Tiirkenlose...... 4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 3°/# Mexikaner . . . . Konsols . « 3% do..... 3^% Hessen..... 3Ae/0 Oberhessen . . 4°o Oesterr. Goldrente. 47(5 % Oesterr. Silberrente 4% Ungar Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . stattliches Gebäude Seine Fertigstellung erfolgt im Som- prer, bte Ernwechung findet nächsten Herbst statt. Lollar, 21. Dez. In einer Sitzung des Gemeinde- rates wurden btc Mitglieder des Schulvorstandes aufgefordert, sofort Schritte zu tun, damit fernerhin die Be- dienung der Kirch en g lo cke n, Orgel usw. nicht mehr! erfolgt, was nach den gesetzlichen .ßZor)chrrsten auch nicht zulässig ist. * r n XhinrLe a 201 Beigeordne- ^nrechner Sch lo t t n e r mit 152 Stimmen gewählt, sein Gegenkandidat Kunz erhielt nur 92 St. £ Ruppertenrod, 19. Dez. Dem hiesigen Bei- gwrdneten Kaufmann A. Reiber wurde heute im Beisein und Schulvorstands das ihm vom Groß- Herzog verlieheneEhrenzeichen von Kreisrat Hölzinqer ehrenden Worten der Anerkennung für seine treuen 43 rahrrgen Drenste überreicht. Bewegt dankte der Dekorierte für die Auszeichnung. i r- £ £ü|pmnbert, 20. Dez. Heute hat der allgemein, beliebte und geachtete Lehrer Antoni unseren Ort ver-! lassen, nachdem er längere Jähre hier gewirkt hat. Er rst nach Ehringshausen versetzt. Die hiesige Einwohner- /chaft bedauert seinen Weggang sehr. Frankfurt a. M., 20. Dez. Auf dem arvnen v>nt-. 90, eEa^Aute^abend dreistündiger Löschm-bcit konnte die Äerr werden. Drei mit Werkholz ge-- fEe Hallen sind rammt dem Inhalt ein Raub der Flammen Kvhlen- und Brennholzlager von Harten F^*;. F? Raub der Flammen. Ter Schaden ist be- des Brandes ist nicht bekannt. — In der | baL Sh2.tTDTt Egelsbach wurde auf dein Bahnkörper dre Leiche eines^neugeborenen Kindes gefunden, das in Tmt S^z^uhnet und in einen Frauen-Unterrock FQC" scheint aus dem Fr an kfurt-.be idel- berger Schnellzuge Nr. 16, der um 5 Uhr abends im Hauptbahn-! Hofe abgelaffen wird, hinausgewvrfen worden zu sein. I 83.0» 28.3» 1-1 verwaltet werden odar vielmehr, wie sie - ve r sch wen- ^ssant ,^bDn.‘DetB em Mitarbeiter der Revue sehr Otter« Gr beruft sich dabei auf das Zeugnis -bogolubow, der mehrer Alexaiiders III. gewesen war und auch spater noch mit dem Zaren freundschaftlich verkehrte Bogolubow hatte sich in Paris niedergelassen ^tersburg des öfteren,unb jSafS oer Zar ihn dann zur intimen Tafel zu bitten. Alexander ?5r f1etn- be9et/t^rter Sammler und seine Neigung berührte und ^°g°iubows für Raritäten . Gewöhnlich zeigte der Zar bei diesen 04wseirette” ,CUm iuil9ften Erwerbungen dem Freunde ^nes M9e§ - Bogolubow kam vom Schlosse in Ga^ schtna - unternahm der Maler einen kleinen Streilma duvch bte KUrwsitätenläden des Ortes. Im ersten ^schM zeigte man ihm eine rV’-rc Schüssel Bon glStt- fnifprfrft1 ^rbluffung merkte Bowolubow, daß ie die katserltchen Jntttalen trug. „Wenn Lie sich für diese Ar" Mel tntereineren, sv kann tch Ihne leicht meh wollen prftnr+p ' cVx waille stü cke, — alles, was Sie! SrJiZIn A ber ^nbfer- Bogolubow nahm bas Anerbieten an und em ledes Mal, da er Gatschina besuchte bei bem Sudler größere Einkäufe zu hen5 Posten beisammen hatA tUo er den Zaren ein, auch einmal die neuesten Erwer- 9ffprneTt^ ^er ^6?^ubowschen Sammlung zu besichtigen «k°mn hatte fr ^fahr ihm ein Ausruf des Er« staunens. „Aber das gehört ja alles mir! Sie traaen in mein Monogramm! Wo lraben Sie die Sachen her?" ^Hnnn war empört Äfort bXndX »ml ° C ^cr^9^9enf^Hbe der kaiserlichen Paläste abgeschäht und genau katalogisiert würden. Ein Schritstetter E damals als Romancier viel gelesen wurde e7r nJrää» > mJ l zugleich raffinierter Grausamkeit bezeichnet. Er fährt fort- Wir Ärnh?nen ^^brecher demaskieren - (der Angälagte forchgt ^6radkg erregt auf und ruft laut: Was, Verbrecher? Sie — ^ruhigt feinen Klienten nur mühsam). Von ihm, fn™?-rt<3YC Iwatsanwalt fort, könne man aber gleichzeitig auch SÄ1; Dre Jtebe höret nimmer auf! Das Motiv der beiden Briefe warmem pekuniäres. Der Angeklagte wollte sich dadurch ^ch?gensoorteil verschaffen. Der Angeklagte ist mit diesen xbet 9?U^ Tn Do[Iem Bewußtsein der strafenden Rech^pflege m den Arm gefallen. Er beantragte daher für seden nnrh € V1 ®efT9ni§' zusammen 3 Jahre Gefängnis nnb enffprechenden Ehrverlust, Man könne sich keinen schwereren Sorrourf denken, als den, der in dem Inhalt dieser beiden Briefe niedergelegt sen Was speziell die Beleidigung des Fräulein Olga Anfänge w. habe v. Lindenau diese Dam eirund heraus ^^Termordes, eines Liebesverhältniffes mit ihrem verbrecherischen Schwager und des Memeides im Hau°Prozeß beschuldiat sprach R^A. Dr. v. Pannw itz-München, als Vertreter der ^.lltor Er schloß sich den Darlegungen des Staatsanwaltes an. Dieser Fall muffe der Gesetzgebung die Hand- I sB UraveTi^e9Irten von Beleidigungen Zuchtbausstrafe xu fn ^ rhUZbe'( $ie Be^eldigungsweise des Angeklagten sei gerade m ^(9en)e e1?* °* ^unnwltz schloß mit einer warmen Ver- ^tpung sttner Klientin wm:auf die Verteidiger des Angeklagten R^-A,Dr. Gönner und Dr Oppenheimer-Karlsruhe in längeren ffrh§hi»f»Un^en F^sprechung v. Lindenau's emtraten, da sich dieser tm guten Glauben befunden habe und glaubhaft bar- ?Qti 6ie ^r^se selbst in einem Zustande niet»er- i A der eme freie Wlllensbestimmung ausschloß. R.-A. Schäfer- ! Karlsruhe sprach ebenfalls für Fräulein Molitor in funen Aus- MhrfSE?« w'81- D* ^uuwitz wies noch darauf hV welche s^är^e V^01? es ber kaiserlichen Ereinitnge trug. Der Mitarbeiter- t ?r^^ebem tonfertiator ber3 beEmtonLse "Ä "tcht erstaunt und erzählte: Jas Mu.^m rst karferltch und nrcht nationales Eigentum Unter hieipm Vorwand erhalten Großfürsten, entfernte VermnudtV £ Zarerrfamilie, Hofwürdenträqer Minister nsm rtgfett bie Erlau'bnis, öemflbe aus'Lm LuL Ät lechen, um ihre Salons zu schmücken llphprfrirh'1^ logen, daß wir diese Bilder nie Wiedersehen." Vor einwen Zähren wurde eine Kommission beauftragt, die Bestände der Sammlung nachznprüfen- es hieß hnS i ■ toertige Stücke in der Galerie wären, sollt/e?ne^A^ Musterung stattfinden. Da die Mitglieder dieser ime in Preußen aus Ministerialbeamten, nicht aus Kirnst^ kennern gebildet wurde, würben u. a. auch viele der inter' efsanteften Stucke „ausgemusterU^ Die ^Bilder- vr. ntCr' rgendi o eingeräumt v?rschf!)anden bann ^nach'un^nach _an^2re< kamen in die Hände der Händler und n den zu Spottpreisen verschleudert. Dler MTV v- L.indenau habet offenbar im gMen Glauben gehandelt habe. Weiterhin wurden mehrere Bettelbriefe die 91h^n?ie M0 U^nuÖCC <5cbe!ie Privatpersonen und an die Badische Adelsgenoffenschaft gerichtet hat, verlesen. Ter Angeklagte protestiert mmer wieder gegen deren Verlesung mit dem Bemerken es sei ihm das ganz entsetzlich. Es seien das alles nur Briefeiltwürfe die gariiicht abgegangen seien und die nran erst aus Anlaß dreses s,. Oppenheimer richtet an die Zeugin Olga Molitor s/E ?ragE- Haben Sie gesehen, daß der Mann in "den „ginbenJ staffeln einen Spazierstock trug? — Heugin - Rein hnh? K beobochtet. - 6ta0«0nl?a(t v^^cher: "tzabm &inba^b'\®!!’nn hochMeMen Kragen gehabt hat? - Zeugm. Ja, und einen fliegenden Mantel. — Vors.: Sie haben er- hPrrtmbrt6 bsr £?tcc kern anderer Mann gewesen sein kann als der Mann, der hinter Ihnen her kam. - Zeugin: Ja. - Aus miBfer r°ren' Fräulein Olga viel mit einem Heiratsver- vatfiletm Berlin zu tun gchabt habe, erklärt die Jeugin: Nein ^^mals. — -rer sachverständige Medizinalrat Dr. Kaiser-Karls- 'ube bekundet. Der Angeklagte v. Lindenau s^^ trofe feines hohen Alters wohlauf, nur eine mäßige Lungenerweiteruno sei konstatiert worden. Er habe ihn wiederholt beobachtet, geisteskrank oder gedächtnisschwach sei der Angeklagte aber nicht Auf Grund semer Beobachtu.igen in der Voruntersuchung wie auch in der Ung mo^-e cr ^aen, daß der Aiigeklagte bei der Be- ^mtn\be£ gelegten Handlungen sich 'nicht in einem Ikü pLni llllben babe' ?er seine freie Wlllensbestimmung aus- Ä,'Ä“ffe”‘e 6eUtC1 $arQUi rourbe bic «ewetßauf. Bleicher führte aus: Es war vor nun- Sl Äfi & kÄ-Ä SiÄS «S .ÄÄÄ UÄ«“ Äol*$ s ’S her auch sinnlich veranlagt, sind deswegen Ul Staatsanwalt^^^'^ sU"b ^eßlich zu Fall gekommen Ter p » hL9 aUI b,e§ "aheren auf die beiden inkriminierten ^16^10^)16 er beide als Kabinettstücke teuflischer Bosheit und 3tÄ tau,ende von Herren und Damen ^"urr Hundert .^ÄÄ^akeit auszetchnct, ist MM Preise von Ä'^1 züglichen Füllfeder zahlreich ünd9^ .Nachahmungen dieser vor- — __ __ - ..... ss% o m ?.* H- Karlsruhe, 20. Dezember. 2. Derhandlungstag. ^fr?mft7r^a ^6C ^utJden Verhandlung wurde zunächst die s 6 b § Rngeklagken v. Lindenau verlesen, die ergibt 1875 wegen Unterschlagung und Desertion und später noch ÄI M?rPhrOer^Uni "Nb verschiedener kleinerer Vergehen ver- urteilt worden ist. Darauf wurden die von ihm betriebenen Adoptionsgeschafte erörtert. Als Beiveismittel wurden hierzu zahl- nauef^°^i°n5 ^rel^n "^.Verträge verlesen, in denen v. Linde-! I S 'o^lherrn-Titel m den Vordergrund schob. Es ist chm auch eme Adoption gelungen, wofür er 5000 Mark und der Palermo' 'Vfc üu nehmen, da n. Kindonrt., -?? n.Del ^en. dem Hauservrertel, in dem sich die Fabrik ho3 1 Waffenschmiedes Ajello befand, sind vier Gasthöfe in : Amerika znrückgekehrte Auswanderer “TT .J^udleute, wohnten, zerstört worden. Die Jn- erMW>WL-Ä' gewesm ,eh" 9 ' ‘' 9 ‘ ä“ Das Mot, soll ^-.m'w^h Kreditaktien Baltimore- und Ohio- Eisen Lahn . . Gotthard bahn . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staats bahn . Prince-Henri-Eisenbahn '^e,wans,mnden von 8-1 und von 3-6 Uhr.) Nud zu vermieten: l «Es s AEs5ssss s s es sas*1 «■•« “ wstwitoa 3u mieten gesucht: 48 Wohnungen von 1—8 Zinrmern. Telefonische Kursberichte^55*’ des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der liank niT „ und Industrie. Giessen. IUr ••»nde olze. T?*.I?’n,,tc die weibliche Arbeiterjugend beziech 9^^ a8t' Lld) nul «'s -ms den gebildeten Landfamtlien' b.ic Töchter viele Guts- und Psarrfraum id,°" erteilen Rat in allen vausboiE--^ 'Ü ibnglnckslälien und und Meierinnen und soraen sür'Riuu"^'Gärtnerinnen abende. Alles wird gech9 .ber unb Unterhaltungs- fang. In einer Gemeinde können^ll^M 9Crtn9em Umvorzüglich sein, während es in her q?, ^hlfahrtsernrichtungen fehlen kann. Nirgeichs bernbt Naafbargemeinde an allem s° auf der einzelnen Iversönlichkeit i! n\ n fo^en Dingen Die gebildete Landfrau hat eine ^w^ Q-UV bcnt Lande. Wortung, als die Hausfrau in der Kmd? ^^^Zrale Veranl- so tut es wohl eine anhere bie etwas nicht, des ährers ist oft die einrioc nbtf ^arr^r^.u oder die Gattin auf deren Einsicht die Fö?de?un/^ ^en^un und Wollen, ln der Gemeinde beruht. ng üon ^Lohlfahrtseinrichtungen Rrzt ferner Eh re" '!§uclwerlao • e r 0 11 § Drama „D er Berlin) wurde in freier Umd.ck n^ ^rlagsanftalt Concordia in deutschen Theater zu Berlin recht Rudolf P res ber im larre Drama der Ehre ist bm-rh !>;> be,Vn- aufgenommcn. Das der die Liebe voll zum Ausdriick p' l^ttersuchtstragödie ersetzt, m modernen Empfinden angenähert Ä!^i^.'^^^^tive sind dem Jamben gewählt. In dem AbiL« stelle der -Lrochäen sind Psychologie gewann, büßte es an Ä bc 111 bn5 Stück an lebensfähiges Zwitterwesen. Bor (^5 ^"lstand ein wenig einen geschickten und klangvollen Ä abcv verfiel Presber in chweifigkeit. Die Llussührung bot ^"nidcnden Weil- ^omg trefflich gab, wenig Gutes nut ^gelmann, der den Elektriz. Sch ackert * J^Oa Eschweiler Bergwerk ' ' Gelsenkirchen Bergwerk AS ' Hamburg-Amerik. Paketf iS*7® Harpener Bergwerk . ' Laurahütte . . ‘ Nordd Lloyd . ^IG^qi Obeisehles. Eiseu-Iudiistr-' - 801 Berliner Handelsges. Darmstädter Bank Deutsche Bank Deutsch-Asiat Bank' Diskonto-Komuiandit. Dresdner Bank . Bekanntmachung. b« saut: S:3nt?«änaoffenb.em ^ürg°r.n-ister°tbür-°u zur Etnstchs Nüddingshausen, den 21. Dezember 1907. Großh. Bürgermeisterei Ruddingshausen. ----------- ------ r q u n. 7780 :r,e 98.75, • 103.25, • 125.601 • 227 2» • 131.5(> • 170.40, - 137.90 f4 • 198.1* geIie6t®O@äetiSmät6ti9en 6at eä unser innigft g H 09568 ans ,m 8cihet’ « »ch zu rufen, | dle traneÄÄIicbe,,c’ g^‘CJC1’ 'Kanlaneiaaffe 5), den 20. Dezember 1907. D JbCCrbtflUn° ^nbCt (SonntQn nachmittag 2V- Uhr statt. --• • 92.55 Elektriz. Lahmeyer 82.55 o • - HerneE W., 21 Dez. Hier wurde eine Erders^- terung verspürt, die man auf Einwirbunaen hP' toUtil baue^äurüdfübrt. Gleichzeitig ist auf bem von b»^ Stacht etne Förderstrecke zu Bruch qeaonacn «•*« riqiSSSn J«». s'e es ablehnen, von ihren *• Diäten 3000 Franks der Barteikasse ^uzuführen |i Lombarden E. ß. 55.00 Nordd. Lloyd . 37.90 Türkenlose . . . Lauterbacher Bockbier ■ Während den Feiertagen bringen wir ein vorzügliches Bockbier zum Ausschank. Ausschank: Zum Aquarium, Walltorstrasse 5 H. Blum, Lieber Strasse J. Steinhauer, Ludwigstrasse E. Kalbfleisch, Ost-Anlage Peter Geisel, Bleichstrasse. in Flaschen: Freiherrlich Riedesel’sche K. Duill, Asterweg H. Hahn, Bismarckstrasse W. Eisfeiler, Ost-Anlage H. Kempf, Ludwigstrasse Burgbrauerei Lauterbach. J. Steinhauer, Ludwigstrasse C. Roth II. Nachf., Walltorstr. 5 B. Melior, Marburgerstrasse Heuchelheim: W. Orth. Grossen-Buseck: A. Gerlach. C. Scheid. Rodheim a. d. B : W. Bender. Karl Schlierbach. 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