zahraang kr. Ä04 - » :n mir jetzt wieder .einen Pap stz nach! Ali (Lebhafter Beifall.) Ihn zu unterstützen besucht- B I- fl- 91 til n 1. !S E ii sc 15 et /S 15 Ein geheimnisvoller Oberinspektor. Paris, 30. August. Wie aus Havre gemeldet wird, erfuhr der dortige Seepräfekt erst jetzt, daß vier Wochen hindurch ein seither spurlos verschwundener Franzose unter dem angemahten Titel eines Oberinspektors aus Cherbourg die in Havre liegende Gruppe von Torpedo schiffen täglich besuchte, allerlei von genauer Fachkenntnis zeugende Anordnungen traf, tüchtig manövrieren ließ und sich bei der Mannschaft dadurch popu-- lär machte, daß er im einfachen Matrosenanzuge herum-t spazierte und sämtliche Disziplinarstrafen aufhob. dere möglich werden. Weitere Verstärkimg hält das Gou^ vernement für unnötig. — 'An der Küste ist al le 9 ruhig. Der Gouverneur Dr. Seitz hat am 16. August eine Dienstreise in den Südbezirk angetreten, auf der er Edec^ Jaunde und Kribi besuchen wird. erscheint töglich mit Ausnahme des Sonntags. Vie „Gießener ^amlllenblätter" werden dem Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das .KrcisMatt für den Kreis Gießen" zweimal • vüchenUtch. Der „Hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. 6» AolM-chc LngsssehaM. Zentrumspolitik. ' Die politisch bedeutsamste Rede auf dem Kntholiken^ tag in Würzburg war die' des Führers des badischen Zentrums, Dr. Wacker, über „Katholizismus und Nationalität". Indem er sich gegen die „Ueberspannung" der Nationalität wandte, hob er die nationale Gesinnung des Zentrums um so schärfer hervor. Mag man auch hierin Dialektik sehen, und mag man auch der Meinung sein, der „Löwe von Zähringen" habe keineswegs zum Ausdruck zahlreich besucht- . , , „ , ,.. , In der Festversammlung des b a y e n s ch e n ck a t h^ l 1 s ch e n Lehrer Vereins sprach Professor Faulhaber (Straßburg) über „R e! i g i 0 n u n d S ch u l e". In der Festv ersanimlung des „V e r b a n d e s k a t h 0 l r s ch e r kaufmännischer Vereinigungen" wurde .daraufhiuge- wiesen, daß die katholischen Kaufleute nicht beßettestehen konnten, tocnn ihre heiligsten Gütet in den Schmutz gezogen, wurden- Deshalb hätten sie sich vereinigt- 1 Alle Sonderversammlungen waren außerordentlich zahlreich iB rr rr Heer und LlotLe. Kiel. 29. Slug. Prinz Adalbert wird, wie der Voss ßta." gemeldet wird, nachdem er den Dienst ün Bord eines modernen Schlachtschiffes als Oberleutnant auf dcm Linienschiff „Preußen" kennen gelernt hat, vom Herbst ab aus den kleinen Kreuzer .Danzig" kommandiert. , Turin, 29. Aug. Bei den diesjährigen italienischen Manövern, die gestern begonnen, haben, werden interessante Versuche mit Automobilen gemacht werden. In Lavare sind insgesamt 150 Automobile zu- sammengezogen worden. Auch mit Kriegshunden werden Versuche angestellt werden. Portsmouth, 29. Aug. Schicstversuche an Bord des Kreuzers „Terwick" haben befriedigeiide Resultate ergeben. Mit den ILpsündigeu Geschähen wird eine Schnelligkeit voch 8 Schüssen in der Minute erzielt. Samstag 31. Mttgnft 11507 Rotationsdruck und Verlag der Brühuschen Universitäts - Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und 2)ruderet: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^Bl. Redaktion:Sr^I12. Tel.-AdruAnzeigerGießen« Ein Notschrei über die diesjährigen Manöver kommt aus Mecklenburg. Aus Parchim schreibt man uns: Der Rittergutsbesitzer W. v. Treuenfels-Lenschow, der sich vor 14 Tagen vergeblich um eine Abbestellung oder wenigstens eine Aufschiebung der Manöver im Mecklenburg!-! chen weaen der in diesem Jahre für die Erntearberten so überaus ungünstigen Witterung bemühte, verschafft einem Zorn und Aerger über seine erfolglosen Bemühungen tztzt in einer großen, in der „Norddeutschen Post" in Parchim veröffentlichten Anzeige Lust, die wie folgt lautet: Gutsverkauf. Da die Militärbehörde. die Gegend, in der ich das Unglück habe, einige Güter zu besitzen, zu den Herbft- übungen scheinbar nicht entbehren kann da dreielbe auf den Vorschlag, meine Güter als Truppenubiingsplatz anzukaufen, nicht hat eingchen wollen — da die mit Einverständnis eines aroßberzoal. Ministerii gestellten Anforderungen an meine und meiner Güter Leistungsfähigkeit mir unerfüllbar und unerttäglich erscheinen, ein Wandel aber nicht zu rnhoffen ist, w habe ick mich entschlossen, meine Güter, die ich 35 Jahre vnt viel Liebe und Fleiß und ich darf wohl sagen, auch mit ^ungern Ersola bewirtschaftet habe, für jeden mir annehmbar erichenun- den Preis zu verkaufen. Der Dag, an dem ich den mecklenburgischen Staub von meinen Pantoffeln werde schütteln.können, wird zu den freundlichsten meines Lebens gehören. August 1^07. »‘»rSSri,«« «t d<- wird dieser Notschrei kaum ausüben. statt- r . Aus den Nebenversammlungen- Während des Katholikentages fanden wie alyährlich zahlreiche Nebenversammlungen katholischer Vereinigungen statt- tagte der Verein abstinenter Katholiken, m welchem Benefiziat Koch (München) über „die Abstinenzbewegung und Katholizismus" sprach- Er empfahl nicht nur Mäßigung, sondern vollständige Enthaltsamkeit. ES handle sich nicht um das eine Glas Wein oder Bier, was man trinke, sondern um das gute Beispiel- Leider gehören von den 7 0 0 0 0 organisierten Abstinenten nur etwa 2000 dem katholischen Glauben an- Die übrigen Abstinenten gehören anderen Konfessionen an, oder seien Heiden- Tas protestantische „Blaue Kreuz" zahle allein 25 000 Abstinente zu seinen Mitgliedern und ziehe durch den Erfolg seiner Bestrebungen gar manchen Katholiken ins protestantische Lager- — Wohnungvin- fpekwr Riedcsser (München) bekämpfte bas immer mehr um sich greifende Vereinsleben, das zu vielem Drinken veranlaste und gar manches Elend in die Familie bringe- — Kaufmann Rieger (Berlin) bedauert lebhaft, daß die Katholiken tu der Mäßigkeitsbewegung rückständig sind- Während die Guttempler- orden 30 000, bas protestantische „Blaue Kreuz" 25 000 Abstinente zähle, gäbe es in Berlin nur 70 organisierte katholische Auch der katholische M aßig keitsbund und das katholische Kreuzbündnis hielten eine Feswersammlung ab, in der verschiedene Ansprachen gehalten wurden- Die Feswersammlung bes katholischen Frauenbundes war sehr 54. Deutscher Lkathotikerrtag. (Unber. Nachdr. Verb.) S- m H. Würz bub g, 29. Aug. Int Schrannensaale trat heute unter dem Vorsitz des Reichs- iSabg- Engelcn (Osnabrück) die vierte und letzte geil o s s e n c Generalversammlung des Katholiken- aes zu ihren Beratungen zusammen. Es wurden Anträge, ' sich mit der sozialen Frage beschäftigen, beraten- Cm ba» eher Antrag beschäftigt sich mit der S t a n d e s or g a n i s a t i o n Dienstboten durch katholische Dienstboten- ^Ter Antrag lautet: „Da die Lage der weiblichen, Dienst- ten besonders In den Städten sowohl in religiös-sittlicher, 'er in gesellschaftlicher und sozialer Hinsicht vielfach eine mifc f)e ist, weist die 54. Generalversammlung der Katholiken .-utschlauds auf die stwtwendigkeit von Standesorganisationen c die Dienstmädchen hin und fordert daher aus, ackerorts 11 h o l. T i e n st ni ä d ch e n v e r e i n e zu gründen. Die tatho- chen Dienß Mädchenvereine sollen erstreben: 1- die reltgws- tlickre Hebung des Standes; 2- Ausbildung und Erziehung r den künftigen Beruf als Gattin und Hausfrau; 3- Besei- gung wirtschaftlicher Mißstände, insbesondere veralteter Be- .nintimgcn der Gesindeo rd nun gen, unwürdiger -Behandlung, :u)t genügender Verpflegung und Wohuungsverhältuisse^ 4. AuS- ^hnung der Krankenversicherung auf die Dienstboten; o. Ueber- lhme der Stellenvermittlung unter Festsetzung von Befilmungen über die Dienstverhältnisse, welche zwischen Hausauen und Dienstboten (z- B. durch Hausdienstausschüsse) ver- nbart werden- „ Um lO1^ Uhr beginnt bann bie letzte öffentliche Verbindung. Tie Schlußsitzung. Den ersten Vortrag Welt rof- Meyers (Luxemburg) über schöne Kunst und Lite- bringen wollen, daß das Zentrum unter das Vergangene einen Strich mache und der Regierung die Hand zur ^Versöhnung entgegenstrecke: die Rede des süddeutschen Zen-i trumsmannes steht nicht im Widerspruch mit der vielerörterten Rheinbacher Flottenrede Dr. Spahns, sie darf vielmehr als Ergänzung und indirekte Bestätigung dieser Rede angesehen werden. Es drängt sich da der Gedanke auf, ob das Fernbleiben Dr. Spahns vom Katholikentage wohl ausschließlich auf „dienstliche Verhinderung" zurückzuführen sei, zumal jetzt in der Zeit der Gerichtsferien, ob n icht vielmehr mit Absicht einem süddeutschen Zentrums- ührer die Aufgabe Vorbehalten wurde, die Bereits Willigkeit dieser Partei zur Erfüllung ihrer nationalen Pflicht zu proklamieren? Es erscheint jedenfalls beachtenswert, daß nicht der bayrische Zen-i trumsführer Dr. Schädler, dieser mehr oppositionell ge-^ richtete Parlamentarier, zum Referenten ^ber das natio-^ nale Thema bestellt war, sondern der Badenser Dr. Wacker/ dessen Stimme man seit langem nicht mehr auf Katholtken-i tagen gehört hat. „Regiefehler" kommen dort nicht vor^ dafür bürgt eine beinahe fünfzigjährige Erfahrung. Die innerpolitische Lage wird also jetzt zutreffend in dem Sinne beurteilt werden können, daß das Zentrum seine natlonale^ Zuverlässigkeit der Regierung als unzweifelhaft hinstellr und ihr damit zu verstehen gibt, sie brauche sich denv liberalen Flügel des Blocks keineswegs „mit Haut uita Haaren" zu verschreiben. Fast gewinnt es den Anschein, als solle die Probe darauf in der Flottenfrage angestellt werden. Ob ein beschleunigter Ausbau dep Marine tatsächlich in Erwägung genommen ist, oder ob allein die' Vergrößerung des Deplacements und die Herabsetzung der Altersgrenze der Linienschiffe in Frage steht, darüber wir vielleicht Abg. Wassermann auf dem nationalliberalen Parteitag in Wiesbaden sich vernehmen lassen, auf Grunds seiner Norderneyer Besprechung mit dem Mrsten Bülow.) Die europäerseindliche Bewegung in Adamaua. Berlin, 29. Aug. Einem soeben ein getroffen en Telegramme des Gouvernements in Buea-Kamerun betreffend die Belvegung in Ad am au a entnehmen wir folgendes: Die Bewegung ist mit dem Tode des JJinlant (Wanderpriesters) von Wadai, der bei Djabake einen Tagemarsch nordöstlich von Garua siel, als yorlüusig beeiwigt anzusehen. Die lokale Erhebung zwischen Garua und Nga- undere wurde niedergeworfen. Vier Hauptanhanger des Malam Wadai wurden in Ubao drei Tage südlich von Garua hingerichtet. Auch der durch den Lauudo (^-ratthal- ter) von Garua gefangene Fullah-Mahdi, der Anstifter der ganzen Bewegung wurde yingerichtet. Bevölkerung der Lamidate Rei Buba und Ngaundere ist noch erregt, jeboaj haben die beiden Lamidos sich regierungstreu erwiesen. Die Bewegung hatte einen allgemein europäerfeind- l i ch e n E h a r a k t e r. Im südlichen Yola-Bogen, zu Englisch-Nordnigeria gehörig, wurden Agenten der Senussi-Serte festgestellt. Am 13. August ist ein Transport von 80 Mann mit einem Maschinengewehr unter Hauptmann v. Krogh über Burutu nach Garua in Bewegung gesetzt. Diese Verstärkung soll in der Hauptsache die Residentur Adamaua in Stand setzen, der deutsch-englischen Yola-Eroßschnellen- Grenzexpedition, die am 9. August unter Major Häring die Ausreise von Hamburg angetreten hat und auf 1 vis 2 Jahre berechnet ist, das nötige Begleitkommando zu stellen. Nach Eintrefjeu dieser Verstärkung wird aber auch eine Klärung der Lage in den Lamidaten Bei-Buba und Ngaun- deutige klare Unterwerfung. (Stürmischer Bestall.) wie > Entscheidung steht nur dein höchsten kirchlichen Overhaupte zu. 1 Tie Bischöfe überwachen nur die Ausführung. Mag einer ein noch so eifriger Theoretiker fein, ein no ch so gewaltiger Pn- < blizift und Schriftsteller- Die Entscheidung über die miss io canontca ihm nicht zu, denn das ist eine Sache, die lediglich der kirchlichen Autorität zusteht. Jeder wird gut tun, sich vor falschen Ratschlägen zu hüten. Unsere Bischöfe kennen schon ihre Pflicht und werden sie erfüllen- (Beifall.) Es find sehr bedenkliche Erscheinungen, die sich uirt die Wende des Jahrhunderts und in den vergangenen Jahren bei uns gezeigt haben- Tie politischen Betrachtungen fällen dabei vollständig weg. Aber wir müssen hier betonen, daß man sich nicht gescheut hat, die k v n f e f s i o n e l l e n L e i d e n s ch a f t e n a u f z u r ü 11 e ln- (Leo- hafte Zustimmung.) Man hat dabei nicht gefragt, ob wir Katholiken je einmal Anlaß dazu gegeben haben- Man hat auch nicht daran gedacht, daß das mühsam erworbene Vertrauen wieder leichtfertig preisgegeben wird- Wir können nur bauen auf die eigene Kraft und Gottes Hülfe- Wir haben wahrgenommen, daß unseren Generalversammlungen in gewissen Kreisen noch immer mit Uebelwvllen und Bösartigkeit begegnet wird- Aber es ist nicht mehr zu bestreiten, daß unsere Generalversammlungen kurzweg Versammlungen aller statholiken Deutschlands sind- Wenn einige Eigenbrödler beiseite stehen, die von ihrchn Christentum keinen Gebrauch machen, so beweist das nur, daß sie feine Katholiken sind, und wo ist der Wrgler, der unsere Tagung als eine politische Veranstaltung bezeichnen kann- Auch in den Nebenverl ammlung en ist nichts politisches verhandelt worden, nicht einmal unsere Parlamentarier sind zusammengetreten. (Heiterkeit.) Bu gelvissen Zeiten, wo man den „Artikel" braucht, zeigt man ja noep an manchen Stellen die Hochachtung vor der Religion und auch vor der katholischen. (Stürmischer Beifall.) Tann sollte man aber auch Respekt vor linieren Kätholnen- tagen haben. Man hat sie vielfach als einseitig bezeichnet und behauptet, daß nur einseitige Gesichtspunkte hier vertteten werden, daß die Rhewrik hier im Vordergründe steht- Da tut man uns Unrecht- Nicht die Rhetorik ist die Hauptiache, sondern der Wille zur Tat, der in den Masienversamm- lungen mit zum Ausdruck kommt- Man hat das Massenaufgebot bei unseren Generalversammlungen getadelt, aber cs ist nur der Ausdruck des Zusammengehörigkeitsgefühls- Mit der Qualität hat eben auch die Quantität erheblich zugenommen- ^as beweist uns allen wieder die großartige Würzburger Tagung, auf der das katholische 'Zusanimengehörigkeitsgerühl den schönsten Ausdruck gefunden hat- Wir haben harte ernste Männer arbeiten sehen. Aber sie haben ihren Gott nicht vergessen- Tas beweist die . Mäiiiierwallfahrt nach dem „Käppcle". Ter Redner schloß seine AuSsührungen mit den Worten: , Gott schütze die Kirche und unser Vaterland! (Stürmischer Bei- : fall und Kundgebungen-) ... m £ , Bischof von Schlör (Würzburg) dankt dem! Pra,identen und - den Teilnehmern und erteilt dann mit den anderen Biickwstn i der auf die Kniee gesunkenen Menge den bischöslichen Negern : Mit der Msingung des Liedes „Großer Gott wir loben dich l war die Generalversammlung beendet- Am Nachmittag findet ein Festmahl im oaale der Harmonie Zweites Matt a tur* Im Lichter der katholischen Weltanschauung,, führte er aus, üben Kunst und Literatur ihr schönstes Viel, ihre glorreichste -cschichte und ihr hochsinniges Programm- Religion und Kunst nd Schwestern- Tie kacholische Kirche ist glorreich auch in er Geschichte ihrer Kunst- Niemand kann der Kirche den Vor- >urf machen, daß sie jemals die Feindin echter Kunst gerne)en t- (Beifall.) Hinter uns rauscht die Geschichte der christlichen unst- Wir stehen an der Schwelle der Gegenwart und auch über je schwebt 1)ie Schönheit der Kunst und Literatur- Wir kennen och nicht die Schätze unseres Hauses- ^Wir gedenken viel zu ;enig eines Brentano, eines Eichendorf, einesl Overbeck- Er- nnern wir uns der deutschen Gesellschaft für christliche Kunst. Beifall-) Ein Zug der Sehnsucht nach den alten christlichen zdealen geht durch unsere Herzen, eine Sehnsucht nach ver- nn toten Glockc lisch lagen- Liebe zur Kunst und Literatur mchsen Dir fördern- Tie Bildungsbestrebungen müfien wieder mehr an Znnerlichteit gewinnen- (Beifall.) Halten wir die Kunst heilig, >ie Kirche ist die Schirmherrin der Kunst, wir sammeln die uobren Künstler um uns- Wir wollen Künstler wie Hans 5homa um uns gesellen, die die Kunst erheben, nicht aber sie ,!s Bettlerin und Verführerin benutzen- Die wahre Kunst kann ijeie Jugend heilig gestatten und kräftigen- , Wir wollen die tunst in Freiheit und Fortschritt, denn die Kirche hat uns zu Föhnen des Fortschritts gestempelt- Auch unsere katl-ottsche tirche will neues Kunstleben, das vom! Geiste GotteS erfüllt imrtN Lie Schönheit muß uns zum Himmel leiten- (Lebhafter Beifall.) Hierauf sprach Erbprinz 2llois zu Löwenstein-Wert- ) eim-Freudenberg über das Papsttum a l s Hort de Wahrheit, Kultur und Freiheit- Das Papfttum i jer Vertreter der christlichen Autorität- Christus hat die Wahrheit ,h bie Welt gebracht- Diese wäre nach seinem Scheiden von jer Erde wieder verloren gegangen, wenn er ihr nicht selbst :inen getreuen Hüter gegeben hatte- Dieser getreue Hüter ist Der Papst- (Beifall.) Eine religiöse und soziale Einheit wie die katholische Kirche bedarf einer Autorität, die die Zeiten überdauert. Diese Autorität ist das Papsttum. (Beifall.) Von Petrus »is zu Pius X- ist baef Papsttum eine religiöse und soziale Au- lvrität gewesen- Das Papsttum ist auch der Hort der Kultur, Darin liegt das Wesen der Kultur, daß die Mensck)en sich lieben; Das Papstimn ist es, daS diese Liebe predigt- Das Papsttum hat auch stets die Werte der alten Kultur geachtet- Es hat nur christlichen Atem in die alten Formen gehaucht- (Beifall.) Es tot stets Die Freiheit der Wissenschaft gefördert, die Freiheit, uie zur Wahrheit führt- (Beifall.) Fr e i l ich v o r a u s s e tzu n g s- loseWissenschaft ohneGrundlageistkeineWiNen- schaft- Wenn die Päpste verlangen, daß katholische For,cher nicht den Boden göttlicher Offenbarung verlassen, so ziehen sie nur dieselben Schranken, die die Vernunft der Wahrheit zieht- (Beifall-) Also: Voraussetzungslose Wissenschaft, aber keine hornlose Wissenschaft- (Beifall.) to Wir Katholiken, die Katholiken bet ganzen Welt müßen uns gegen den Frevel des schwärzesten Undankes wenden, mit dem man dem Papsttum gelohnt hat- Wir bedauern sehr jenen unglückseligen 20- Dezember, an welchem dem Papsttum bie Freiheit geraubt wurde- (Stürmische Zustimmung.) Es liegt nicht in unserer Macht, dem Papsttum Resibenz und Freiheit wiederzugeben, aber wir müssen den Papst mit den nötigen Mitteln unterstützen, damit er standesgemäß leben kann- In dieser Beziehung müssen wir mit den Franzosen wetteifert (Lebhafter Beifall-) 'Die deutschen Katholiken sollen Mujter- kinder der Christenheit sein- Nach den herrlichen Papstgchatten vergangener Zeiten haben ..... ' ' " unserem Herzen- (L , ------- - .. „ und ihm zu helfen ist unsere Pflicht, (^türmi)cher Beifall). Hieraus nahm Präsident Fehrenbach (stürmisch begrünt) bas Schlußwort: „Als Vorsitzender der Versammlung^ habe ich bie Pflicht, nicht neue Schwierigkeiten in meinem Schlußwort zu schaffen, aber ich habe das Gefühl, daß ich in diesem Moment nicht bloß das Recht, sondern auch die Pflicht habe, der Generalversammlung über diese Vorgänge einige Worte hu widmen, freundliche und herzliche Worte- Ich Höffe, daß fie mir in vollster Objektivttät gelingen mögen- Meine Herren: Die Coache der Wissenschaft ist die Forschung- Die Sache der theologischen Wissenschaft, wie jeder apologetischen Wissenschaft ist die Verteidigung der Grundprinzipien der katholischen Religion gegenüber allen Angriffen- Die Verteidigung wird sich zu richten haben nach den Angriffen, der Art und dem Charakter der Angriffe in den verschiedenen Zeiten- Die Theologen der ersten christlichen Jahrhunderte sind den Auseinandersetziingen mit den PAlchophen der damaligen Zeit nicht aus dem Mge gegangen- ^ie haben fic nicht einfach ignoriert- Auch die w isf e nf ch af 111 chen Bestrebungen der Neuzeit dürfen nicht ignoriert werden- (Beifall.) Das würde der katholßchen Kirche Nicht förbcr'id) sein- Grade die Grundlagen unserer Religwn gegenüber ton Theorien der nw Der neu Wissenschaft müßen verteidigt werden- (Beifall.) Irren ist ‘habet menschlich, denn „es? irrt ber Mensch, so lang er strebt"- Irren ist an fich tone Schande unb Sünde- Dos hat auch die tattoUW Kirche niemals behauptet. Tie Forschung ist die Spache ö eö W11 se n f ch a ft, a b e r die Entscheidung ist Sache deS kirchlichen Lehramts (stürmischer Beifall), und die Entscheidung mag gefüllt werden, wie sie will- Ihr gegenüber gibt es nur Unterwerfung- (Zustimmung.) Tie Kirche ist nicht so grausam, eine freundliche Unterwerfung zu verlangen, aber was sie verlangen, kann und muß, Pas ist eine unzlvet - 3 1.15 Uhr. ■ *p.45 Elektriz. Lahmeyer 3% do. 82.30 3 % °/0 Konsuls 3% do. Börse, 31. Aug. Anfangskurse. ^Ernährtdie Kleinen mit 1. i 193.50 219.00 30.20 in rv 92.95 82.30 91.10 98*10 93 00 103.10 65.70 6650 91.00 89.70 93.10 141.40 47.00 83 50 60.70 94.90 207.80 112.50 . 164.70 . 124.70 . 223.10 . 65.70 . 137.50 Eg tritt am 1. April 1908 in Kraft. - Neue Stiftung. 2[c 3 Israeliten von Adolf und Clemen . 151.40 . 125.30 . 223.00 . 140.40 . 168.80 . 137.70 . 199.70 . 91.50 30*50 . 140.25 . 126.10 Harpener Bergwerk. Laurahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . l'iirkenlose . ♦ , . Aus StaSt und Land. Siegen, 31. August. $/£% Hessen . . . . 3>£o/o Oberhessen . . . Oesterr. Goldrente 4l/6% Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . '4% Italien. Rente . . . 3% Portugiesen Serie I . 3®o Portugiesen „ UI russ.Staatsanl. 1905 4/ju/0 japan. Staatsanleihe 4% Conv. Türken von 1903 Tiirkenlose ..... 4% Grieeh. Monopol-Aul. . 4% äussere Argentinier . 3% Mexikaner . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank Kreditaktien Baltimore- und Ohio- Eiscnlahn . . Gotthardbaliu . . * Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn . Pnuce-Henri-Eisenbabu 4>5% Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss . . Buderus E. W. . Tendenz: fest. Berliner Canada E. B..... Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: fest. «lieÄ -lsv-rg. - - den ra? ^Herodskopf nach Hochwaldhausen um I ‘MMi'uw'uuiu^n unie • &ÄSKF nr"”“B।Ä -E verdiente, l.' erschlossen zu _ . —-------~j«» • • . 114.71 Elektriz. Schnckert . . . 100.00 Eschweiler Bergwerk . . 208.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 190.00 Hamburg-Amerik. Paketf. 127.00 Harpener Bergwerk. . . 19400 Lanrahütte .'.....L2O.VO Nordd LJoyd . ... nl 60 Uber seines. Eisen-Industrie 99.50 Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . . Sonntag von 1—9 Uhr A ur offen. Z 1t r *Y X nn1! c c 11 c r g c b äu 5 c für Gießen? Heber die Unzulänglichkeit der Geschäftsräume des hic- figeu Sieueriommifsariats und der beiden Bezirkskassen mur^e in Interessentenkreisen schon oft Klage geführt. Auch Die Handelskammer hat die Erweiterung der Räumlichkeiten für diese Dienststellen beim Großh. Ministerium der s^-i- nanzen beantragt. Tas Ministerium hat auch die Abände- rungsbedurstigkeit jener Tiensträume anerkannt, auch die Zusammen.cgung der drei Tienststellen in Erwägung ge- indem es bereits Pläne dafür hat ausarbeiten lassen. j;rt5 sollte an der Senckenbergstraße auf dem n ostuck erb au t werden, auf dem sich das alte Rentamt ^bundet. Ter Neubau sollte erheblich hinter das alte Rent- omt zuruckgerückt werden, um das alte Zeughaus nach der (strafte ZU mehr frei zu le gen und zwischen ihm, dem Schloß J11™ oem Neubau einen freien Platz zu gewinnen. Tie Stadt sollte den freien Platz, der für den Fiskus wertlos ist, zu mastigem Preis übernehmen und zu einem öffentlichen Platz pochen. Aie Verhandlungen zwischen (Staat und Stadt hier- uber blieben leider ergebnislos, weshalb das F nanzmiui- sterlum bis letzt die zu dem Neubau erforderlichen Mittel . nocij Nicht von den Landstünden anforderte. Hoffentlich gelingt es bald, die vorhandenen Schwierigkeiten zu über- \ Ä A0™* &er staatlicherseits bestehende Plan zum vMtc*Publikums zur Ausführung gelangen kann. . Sur die Sten erko mm issariatsgehilfen rotrb durch eine soeben verchfentlichie Verordnung eilt Vor- M 1 re*“™8 gbi Cn ft?ttb cine Fachprüfung eingerich- ^teuerkommistariatsgehilfe werden will, muß we- iiigften» drei Jahre ans einem Steuerkommissariate beschäf- h"b Asterw“ Teieföiraasche Kyrsbepichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. o, .0, p . Fr«nkftirter Börse, 31. Aug.. /0 Reichsanleihe . — ° Sitzung in Schotten ab. Aus dem nunmeb^ kollauszug sei nachstehendes mitgeteiu^^Eiche ^ufdirirt der Handelskammer Brandenburg wegen B e - q. _ Gestorbene. SÄ16* Adam Bci.nborn, 53Iahrral E' unlibe^ Natzrungsberg 20. 28. Heinrich Karl Schmitt q ^D5;n§ rnis dkii ^ffiticrsnnilsrrmfirrn Der Siebt eitja* .... Aogust. 24. Christian (9ottlieb Zimmer Ober-Tps-^^ te bttteogv*» M Mecham er, mit Berta Weber, beide dahier 27 Strom c?1“*1 Fahibuische, mit Sophie Rössel, beide dahier ' A 32m«> Slnbreae, Bankdirekior dahier, mit Gertrude Elisabeth ' 2T? Boemper m Nierstein. 29 Johann oL et0, rf,n* ACr,° Waffn« in Geluhauieu, mit Florentine HorM «... äu o”E?.y£’ sreyfle-te«" Raufniann in Rastatt, mit^Ä Srieberf?; Marie Dörr do^'5 27. Friedrich Lang, Gastwirt, mit Emma Rausch, beid7 babic?6 ' or ri ,, Geborene. MWMUWW K.WKPS bans' 624rb”L Kaufmann Wilhelm WiedechteinÄsohn 24. Dem 'fla'ufmami ®ri[^el^’pMnunge,e\^SeÖ6nRRarfectn^llä' Börsenwocheubericht. ®cU v^flossenenlWoch/iUtern'au"onalen kam^sie iVpanh^n Erleichterung eingetreten, namentlich di/m Parker zum Ausdruck, wo der Privatdiskonto 45/ Xn, 8 droz- zuvnckging, um dann allerdings wieder auf Vier und in Berlin sank der Brivm- diskonto auf ^Vs Proz- und Ultimogeld stellte sich auf 47/ — l5/ verschiedene. Papiere, in denen ©Äb«f 'beSdu aber bei niedrigerem Zinssah geschoben werden Sn Fam Schatzsekretär dem Markt etwas zu Hilfe indÄ sn ^C11 ^ationalbanken deponierte nach Berlin inffp» JgÄW Äfft 11 1. stftgrwurzest, datz man den nnerfreulichen Meldungen aus Schmutz unheiligen «efita.Tn JSS $ unTbi^ °^asllCnm3U feinen ^nenßunb -rauschen roa§ «ns die rauschenden Wtpftl künden aus der Urväter ilt 6« Wald"°und *C- “f"8 s9in^f.a^en S^uahneu. Ja, Gottes nb ,u,c f,nb 3“ >«nen Hütern bestellt. S^WfläXi P0ingOnauV^gmarni. alle foÄ?Oeito u^außerLLsTLi Säern LbMaL^uLLSst^ Heilmittel n7ch7Z?^ Sema£Öi' äaß U5 Cm Elches Universal: S -Ä8^ Bürgermeisterei Atz'bach^Lau^sbach!' a^Dutenhchen Krofdorf ®le.berg ft!Rlenbl?e6 LaunsLach, Wißmar' J ’* hna ^?^rn-L:nden, 29. Aug. Unser Ki r ch w e i h fest ba§ sich in den Kreisen der Gießener Ausflügler seit fahren ?n bcu Hauptfestwirtschaften sind bereits ffia, ^uifelte und zahlreiche Buden aufgeschlagen so daß für Vergnügungen aller Art gesorgt sein wird. s 2667oeK^;^e5e6CanMn«,X0”ie 1,,m ^-lwst sind "och 4947 anwesend waren. A ä d'e r genanntem Tage 342 633 abgegeben. rouibeii bis zum 29. Ang. unb 3l/2 Prozent, an der SBeffcrnna, auch frembe Tnnha b,t 1 meist an, insbesondere Japaner Russen ungarische Gattungen, i S. "EiltaÄ’fe"*«- Bankaktien erzielten & Ä-" f a 6 r 18 akti en aleichhohe. Aus dem B a h'n c n m ä rk^"'' Staatsbahn aus Wiener Anregung begünstigt und Nm- toeS,c,1'. 6er Ablauten Beschleunigung der Skrftaatli^1, M'W 'ÄÄteÄt EM Prozent besser, ebenso Cliktriziiätsak^ Krm? ^'°'' Gelsenkirchener Gnßstahl 9 Proz., Dornap Raff 7 £ a,C9fT' 6 Proz, Klein Maschinen 5 ö-ntMer ebensoviel, Wittener Stahlrohren V> dSz 6 Proz. und F-ränkische Schuhfabriken 7'Proz. ^tograMsch^ ?füLHmUsttS d-r Schnellzugszuschläge soll unter, einer Eingabe des Rheinisch. > ost fall)chen Handlungsgehilfentags an den Bundesrat be- : tröstend die Errichtung von Handlungsgehil- tritt die Kümmer, die durch das Großh. Ministerrum herüber befragt wurde, folgendem Beschluß der Handelskammer in Darmstadt bei: .. "Die Handelskammer vermag ein Bedürfnis für die t?r- von^ Dandlungsgehilfen-Kammern nicht anzuerkennen unteres;en der Handlungsgehilfen zurzeit durch die ber Kaufiüannsgcrichte ck^imn Berufsvercme der Augestelltlm genügend gewahrt er. so empfieW "sick^di/'I? f0/*6 Einrichtung geschaffen werden, dieser Art -u wet^n ^'^ung paritätischer Korporationen uicjcr ^irt,, 8u welchen die zuständigen Handelskammern hip T^Cr ihrer Mitte zu stellen haben. Bei dieser Haudelskammer von der Voraussetzung di/' lw^ndelEl-liB^Pn^ zu errichtenden Korporationen auf t^echtlichen und die sozialpolitischen Verhältnisse der nai6? ^?^blsgewerbe beschränkt bleibt. Sie hält aber neben den Handelskammern und den Gutachterausschüssen der ÄK?8SOTMuna8a^frafrU"0 dritten Institution in mionoerren Handlungsgehilfenkammern, zu welchen die Handels- rammet nickst die Vertreter der Arbeitgeber stellt für untunlich Sm« 'blrt ^ra Ä~LZ=L«hr. °-00 °-00- ~ Diel9 m e h? d e m Jo u r i st e ?v e i"kVb 1 ? o äU förbern den Unterricht bei männ- zu werden, als die? bis jetzt de? ^all sli ^ Handlungsgehilfen. niBf** '^aIl9e6ot Du sollst deines Herrgotts Wald Schäfe^^Holrba^^?' ^efige Firma August nicht mißbrauchen! Wir sollen ihn also achten .Holzhandlung und Damp üg werk, hat vom «“ »" tete?»!?«* **»*s ^unherligen Beginnens und niedren Tuns: hnü Lf "■? »?«tf; 29. Aug. Auf der Jakobswiese pat man hinlänglich Wasser für die geplante Wasser lei-! tutig erschlossen. Tas Sammelbecken kommt 1/2 Kilometer öon hier entfernt zu liegen. Ter Kostenanschlag bewert N.ch auf etwa 22 000 Mk. Man gedenkt die Leittrna 7n einem Vierteljahre in Gebrauch nehmen zu können. — ^Ter saurer Bangel von hier wurde bei bein ehnhf' Q-ten mQUC§ mit Schutt bedeckt ' eineu Un tersetz en ke lb ruch. berpit U's29^119* -2er ^emeinderat erklärte sich Lercltk bezw. einen Teil der Mittel zum An- rauf des., Terrains für die projektierte Kleinbahn Ha- "“'n ™U?12t9Cn Fr Verfügung zu stellen Marburg, 30. Aug. Die neue Gemeinde-Ge- w erb eordnun g hat die Genehmigung des Bezirksaus- » “nr nbiee mTf“,"9 stunden. Der neue Oberbürger- ma)ter ^.roje wohnt heute zum erstenmal der ©tabtber' ordnetensitzung als Vertreter des Magistrats bei. 5515 nach langem, mit grosser Geduld getragenem Leiden, gestern moigen sanft entschlaien ist. und i 5532 im Alter von 64 Jahren. ii MW WML'' oü B31/e Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Ww<, geb. Weber. 1907. D*/9 2 WWWst Friedberg i. jl e Los u Los VIII Tit. 2 Lieferungen: 410 lfde. m Tonrohre 200 mm l. W. zu liefern, ca. 150 1140 5537 nachmittags 4 Uhr, statt. II A. Janke, Großh. Hauptlehrer. Die Fleischteuerung D81 /. B31/s D. Schlosser. I- V II Der Vorsitzende: Georg Hironimus. VII Tit. 1 Rohrlegerarbeit: ea. 2900 cbm Erdaushub der Rohrgräben u. Schächte, 18 cbm Betonsohle der Schächte, 66 cbm Klinkermauerwerk, 1550 lfde. m Tonrohre zu verlegen, 43 lfde. m Eisenrohre zu verlegen. 59. 25. 78. 82. 43. 45. 189. 197. 12. 26. ansangend soll Lich gehörigen Lich, Nieder- Ansang ist an Lich, den Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Wilhelm Mauk Kletzger land Gastwirt Frau Keller Atzbach, den 31. August Die Beerdigung findet Uhr, statt. Der Aufsichtsrat: Die Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Ebelstr. 39 H.), den 30. August 1907. im 61. Lebensjahre gestern abend Um stille Teilnahme bitten: Die Beerdigung findet Sonntag, nachm. 5 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Geschirr vorgeführt werden. , ...r Die Prämiierung beginnt vormittags 11V, Uhr, die Vorführung und Preisverteilung vormittags 121/, Uhr in dem hierfür vorgesehenen Prämiierungsring. Währeno der Vorführung findet Konzert statt. Es gelangen nur Ehrenpreise zur Verteilung. Anmeldungen haben bis zum Montag, den 2. September, bet Herrn August Schwan, Weiubäudicr ur Gienen, zu erfolgen. Pserdebesitzer laden wir zur Betetltgung ergebenü em. Gießen, den,24. Auüust,19O7. Die ftabtricbe Pferdemarkt-Kommrssron. Georg Vichler.___________ Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß mein guter Mann, unser lieber Vater, Bruder, Schwager und Onkel, der D31/s Todes® Anzeige Hierdurch machen wir die traurige Mitteilung, dass unser lieber,unvergesslicher Gatte, Vater, Grossvater, Schwiegervater, Schwager und Onkel U Gießen, am 26. August 1907. Grosth. älultnrinjpeLtion Gießen. W i ß m a n n. erteilen. Friedberg i. H., den 12. August 1907. Versteigerung. Montag den 2. Sept., Nachm. 21/? Uhr. sollen dahier Walltorstr 6, lDarmst.Haus),2 Kassenschränke, 1 Büffet, 9 Wirtstische, 96 Stühle, 1 diählnaschine, 1 Partie Schnh- waren, Haus- und 5Uichengeräte aller Art u. v. A. zwangsweise gegen bar versteigert werden. Gießen, 31. Aug. 07. Seipel, Gerichtsvollzieher. ca. 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen und Obcrbesjingen versteigert werden. Der der Stockbrücke. 30. August 1907. Büchsenschuß. hi H V sollte jede sparsame Hausfrau veranlassen, zur Herstellung von Fleischbrühe, zu Suppen, Bereitung von Gemüsen usw. nur LIEBIG’« Fleisch-Extrakt (garantiert reine eingedickte Fleischbrühe aus bestem Ochsenfleisch) zu verwenden und das teure Fleisch in rationeller Weise zum Braten, Dämpfen usw. zu gebrauchen. Acute morgen lU/z Uhr verschied nach längerem Leiden mein innigst geliebter Gatte, unser guter ||f| Vater, Bruder, Schwager und Schwiegervater , Dienstag, nachmittags 5535 Todes-Anzeige. Verwandten, Bekannten und Freunden die schmerzliche Nachricht, daß heute morgen 11 Uhr unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Herr Friedrich Volk I. Zigarrenmacher im 30. Lebensjahre nach langem, schweren Leiden sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Allendorf a. d. Lahn, den 31. August 1907. Die Beerdigung findet Montag den 2. September, Die Rückzahlung dieser Schuldverschreibungen geschieht am 1 Oktober 1907 zum Nennwerte gegen Einlieferung derselben nebst den noch nicht verfallenen Binsschemen und zugehörigen Blnsicheln Anweisungen bei der Bank für Handel und Industrie, Deposttentaße Gießen. Vom 1. Oktober d. I. an hört die Verzinsung der auSgelosten Schuldverschreibungen aus. Gießen, den 30. August 1907. . Der Evangelische Gesamtktrcheuvorüand Sitiitai to Fnnutzlt hei Gieße«. Auf Grund des Ministerialerlasses vorn 16. Juni 1893 sollen nachstehende Bauarbeiten, getrennt noch Losen und Handwcrkstiteln, vergeben werden. A) Tcrrainkauäle für die Fernheizanlage. Los I—III. Tit. 1 Crdarbeit: Los I ca. 1600 cbm Grund auszuheben und zu transportieren, Los II ca. 1400 cbm Grund auszuheben und zu transportieren, Los III ca. 1000 cbm Grund auszuheben und zu transportieren. Los IV—VI Tit. 2 Maurerarbeit: Los IV ca. 95 cbm Betonsohle für die Kanäle, ca. 295 cbm Mauerwerk aus Ringofensteinen (II. Sorte in verlängertem Zementmörtel), ca. 475 qm Betondecke, ca. 1400 qm inneren Zementverputz. Los V ca. 100 ebrn Betonsohle für die Kanäle, ca. 315 ebm Mauerwerk aus Ringofensteinen (II. Sorte in verlängertem Zementmörtel), ca. 505 qm Betondecke, ca. 1500 qm inneren Zementverputz. LosIV ca.75ebrnBetonsohle für die Kanäle, co.235 cbm Mauerwerk aus Ringofensteinen (II. Sorte in verlängertem Zementmörtel), ca. 380 qm Betondecke, ca. 1100 qm inneren Zementverputz. B) Kanalisierung. Ladung: 1) Tagelöhner Georg Slrirf, geb. 5. Oktober 1872 in Leihgestern, cv., zuletzt in Leihgestern wohnhaft, 2) Rollführer Hermann Heinrich Grenling, geboren 7. November 1876 in Frankfurt a. M.,-Sachsenhausen, eo., zuletzt in Gießen wohnhaft, werden beschuldigt, als beurlaubte Reservisten oder Wehr- leute der Landwehr ohne Erlaubnis ausgewandert zu sein. — Hebertrctung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs in Verbindung mit §§ 4, 11 des Neichsgesetzes vom 11. Februar 1888. — Dieselben werden ans Dienstag, 22. Oktober 1907, vormittags 9 Uhr, vor das Großherzogliche Schöffengericht in Gießen, Zimmer Nr. 6, zur Hcmptverhandlung geladen. [B“1/* Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strasprozeßordnung von dem Gr. Bezirkskommando Gießen ausgestellten Erklärung verurteilt werden. Gießen, den 26. August 1907. Dec Großherzogliche Amtsanwalt. Dr. Keller. zwar: 1. Graben- u. Verschleifungsarbeiten, veranschlagt zu 2425.05 Mk. Hm Karl fttiteg Weichensteller i. P. MAlWU wii MlimtioMMey. Für die Feldbereinigung Dorf-Gill sollen nachstehende Arbeiten, deren Ausführung für den Herbst d. I. vorgesehen ist, auf dem Wege schriftlichen Angebotes vergeben werden Wieseck, den 31. August 1907. Die Beerdigung findet Sonntag, den 1. Sept., mittags 1 Uhr statt. Grnmmetgeasverfteigerung. Fccitag den 6. September l. Js. vormittags 8 Uhr das Grummetgras von den dem Marienstift ss13/8 chulleituna: Hkl!ist-PsnKn>«lKi in Gießen. Wie in früheren Jahren beabsichtigen wir auch bei dem am Mittwoch, dem 1. September, stattnndenden Pferdemarkt eine Pserdeschau mit Prämiierung avzuhalten und zwar fpezlell für ml Prwatbesitz beßndliche Reit-, Wagen- und Arbeitspferde,- dieselben können unter dem Reiter, ein-, zwei- oder vierspännig auch im 36.00 500.00 4. Maurerarbeiten „ „ 39.90 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Dors-Gill zur Einsicht offen. Die Angebote haben in Prozenten des Voranschlages zu erfolgen und sind verschlossen, postfrei und mit entspr. Aufschrift versehen bet Großh. Bürgermeisterei Dors-Gill einzureichen. Die Eröffnung findet daselbst am Mittwoch den 4. September d. Js., porm. 19 Uhr, in Gegenwart erschienener Bieter statt. , Zuschlagssrist 3 Wochen. ^^^Zuwiderhandlungen werden unnachfichtlich bestraft. Gießen, den 24. August 1907. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V. Langeriliann. freiwillige Versteigerung. Wegen Auswanderung nach Amerika lasse ich Mittwoch den 4. September, nachmittags 2 Uhr und die folgenden Tage in meiner Wohnung Dietzstraße 13, sämtliche Möbel, darunter ein Sopha mit 6 gepolsterten Stühlen (passend für Brautleute), mehrere Sophas, Schränke, Tische, Stühle, Betten, Spiegel, Uhren, Bilder, Vorhänge, Weißzeug, sämtliche Küchengeräte und v. a. gegen bar versteigern. « 5508 PH Strack. Ansicht nun sljiliierschreitiizn. Bei der für das Rechnungsjahr 1907 vorgenomnienen Auslosung hnn Schuldverschreibungen der Evangelischeu Uirchcugemcindc Gießen, ivurden nachverzeichuete Stücke zur Heimzahlung gezogen: 1. von den 3 früheren Anlehen: von Lit. Ü — 100 Mk. Nr. " " ¥ = 1000 ;; ; 2. v°n Nr. „ „ C = 500 „ ■ „ 2. Fuhrleistungen „ 3. Drainagearbeiten „ 20 Stück Abzivcige zu liefern, 43 lfde. m Eisenrohr (D. N. A.) 150 mm l. W. zu liefern, 32 Stück Schachtdeckel zu liefern, 140 Stück Steigeisen für die Schächte zu liefern. Es kann auf ein oder mehrere Lose augeboten werden- Zeichnungen und Verdingungsunterlagen körnten auf unfevem Bureau an der neuen Irrenanstalt (Licherstraße) eingesehen und letztere (ohne Zeichmmgen) von dort gegen Erstattung der Selbstkosten, soweit der Vorrat reicht, bezogen werden. Die Angebote sind nach Losen und Titeln getrennt, in besonderen Umschlägen, verschlossen und mit genau entsprechender Aufschrift (Los und Titel), porto- und bestellgeldfrei bis zum Eröffnungstermin am Montag, den 16. September 1907, vormittags 10 Uhr auf unserem Bureau einzureichen, woselbst in Gegenwart etwa erschienener Bieter die Eröffltung stattsindet. Zuschlagssrist 3 Wochen. Beginn der Arbeiten sofort nach Zuschlag. Gießen, den 30. August 1907. Großh. Hochbauamt Gießen. Nenbaubureau Irrenanstalt. I. V.: Schön.B81 /R WWic MWchMiS Wifftu. Gartcnstraße 2, Zimmer 2. Es könne» eingestellt werden: r 4 Bauschlosfer, 1 Bauschlosser (auswärts), 1 Feinmechaniker, 1 Schmied, 1 Schneider (auöw.), 1 Wagner, 1 Wagner (auslv.), 3 Glaser, 1 Glaser «auswärts), 5 Schreiner, 4 Schremer (ausw.i, 1 Tapezierer, 1 Bäcker (auswärts), 1 landwirtschastl. Arbeiter (außiu.), 5 Schuhmacher, 2 Rutscher, 2 Kauffrauen, 1 Laufmädchen, 4 Dienstmädchen, 4 Hausburschen, 25 Arbeiter. z , x Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Glaser, 1 Schlosser (ausw.), 1 Jnstallatetir, 1 Schreiner, 1 Schreiber. Ccö suchen Arbeit: B l» 1 Schmied, 1 Schuhmacher, 6 Arbeiter, 1 Hausdiener, 1 Flickfrau, 4 Lauffrauen, 2 Hausburschen. Leb rlingc: 1 Ärechaniker.___________________________ unter der Aussicht Grosth. Zentralstelle für die Gewerbe stehende Vreiklassige Fachschule. Beginn: Montag, den 4. Novenlber 1907, morgens 9 Uhr. Schluß: Samstag, den 4. April 1908. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß außer für Maurer, Steinmetze, Zimmerer, Schreiner usw. noch Fachturie errichtet werden für Weißbinder und Maler, sowie für Bau- und Maschinen,»losser, Schmiede, Mechan, er «Penaler und LUntallateure für Gas, Tk-affer und Elektrizität. Der Fachunterricht in allen diesen Berufen wtrd nur UOtl 8as^Schulgeld^jede dieser Abteilmtgen beträgt 50 Mark und kann in monatlichen Teilzahlungen beglichen werden. Um Holzarbeitern , Gelegenheit zu tzeben, slch tm Schnitzen auszubilden, ist ein Schnrtzkursus errichtet, das Schulgeld für diesen Uursus betragt o Mark Die Ülumcldnngen werden möglichst bald, spätestens bl», rum 27 Oktober erbeten. Anmeldescheine stlid von ber Schul- leitullg zu erhalten, die auch gern bereit ist gewünschte Auskunft zu 300 // „ 500 „ „ Versteigerung. Montag, den 2. k. Mts., iiachm. 3*/2 Uhr, . . versteigere ich in dem Verstelg.- Lokal Walltorstraße G, im Ans- trage des Herrn Rechtsanwalts Kaufmann — als (Konkursverwalter): 1 Buffet, 1 Schreibtisch,, cm Trumeaux, 1 Tisch, 1 Divan, 1 Serviertisch, 1 Zuschneidetisch, 1 Glasschrank, 2 Regale, ein Gramopbon, 1 Kopierpresse, 1 Teppich, Portieren, Gardinen und verschieden anderes gegen baar. [5491 Versteigerung bestimmt. Gießen, den 30. August 1907. Seipel, Gerichtsvollzieher. Gastwirt Zaham Krstcr sanft entschlafen ist. W Beranntmachmrg. Die nachstehende Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamto Gießen voni 24. l. M. wird hiermit zur öffentlichen UenmniS gebracht und den Jnteresseiiten genaue Beachtung der getrosfenen Anordnungen zur besonderen Pflicht gemacht. Gießen, den 28. August 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Z. V. Eurschmann. Setr. Die Maul- und Klauenseuche. . Auf Grund des 8 1/ des Relchs-Viehieuchen-Gesetzes vom 23 Fum 1880 (1. Mai 1894) ordnen wir hiermit die ständige veterinär- polizeiliche Ueberwachung und Beaunichtigung sanitlicher von Unternehmern behufs öffentlichen Verkaufs in öffentlichen oder privatenRaumlichleiienänsaiiimengebrachien, fowlederln Gastitellen, privaten Schlachiställen und Ställen voii Viehhändlern vorhanoeneii und fernerhin in solche gelangeiiden Viehbeilände, alles dies m den Gemarkungen Gießen, Heuchelheim und Wieseck, mit dem,Anfugen an, daß dem Großherzoglichen Urcisvelerlnaramt Gießen die,e Tiere bei ihrer Einführung nach Hlückzahl, und zwar, wenn diese Einführung durch die Eisenbahn erfolgt war, unter Vorlage der Frachtschelne, aitzuinelden find. Der Verkauf oer Tiere ist vor der daraufhin erfolgenden veterinäramtlichen Untersuchmig, die frühestens 24 Stunden nach der Einstellung vorgenommen wird, tzlltll Vlivaimiitllgstisch. 06167] Löberstr. 3, III. 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