Dienstag 2V. Oktober 1907 157* Jahrgang Erstes Blatt Nr. 254 erl»*‘"< ‘ä«’1 auütr Sonntag«. Stuhl weder direkt noch indirekt in die Abberusung des Bischofs von Wilna, Barons von der Roop, aus der Diözese ein willigte. Hans Rosen aus Livland. Professor Baron Alexander Meyendorf in Petersburg, Baron Hamilkar Fölkersahm aus Aus StaSt und Land. Gießen, 29. DH. 1907. ** Vom Großherz. Ho f. II. KK'. HH- der Groß^ Herzog und die Großherzogin begaben sich am Sonntag vormittag im Auto nach Mainz, um der Einweihung der restaurierten St. Johanniskirche beizuwohnen. Prinz Waldemar von Preußen isr am Sonntag nachmittag von Jagd^ schloß Wolfsgarten abgereist. I. G. H Prinzessin Ludwig von Battenberg mit Prinzessin Luise und dem Prinzen Ludwig Franz kehrten im Laufe des heutigen Montags Lnach Schloß Heiligenberg zurück. Der Großherzvg und die Großherzogin sowie Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen begaben sich am Montag nachmittag nach Schloß Heiligenberg und nehmen auf zwei Tage daselbst Wohnung. ** In Audienz empfan gen nmrde von S. K. H. dem Großherzog am Mittwoch u. a. Geh. Hofrat Prof. Dr. Hansen von Gießen, Hofbuchbinder L. Weitzel und Kaufmann W. Bube von Biidingen. ** Beig. Keller bestätigt. S. K. H. der Groß- Herzog haben der durch die Stadtverordnetenversamm-^ lung zu Gießen erfolgten Wahl des Gerichtsassessors Karl Keller aus Mainz zum besoldeten Beigeordneten der Provinzialhauptstadt Gießen die Bestätigung erteilt. ** Eine Abschiedsseier für General v. Linden au wird an einem der nächsten Tage abgehalten, werden. c ** Der neue Bezirkskommandeur v. Kno-^ belsdorff, Oberstlt. z. D. und zweiter Stabsoffizier beim Kommando des Landwehrbezirks Straßburg, zum Kommandeur des Landwehrbezirks Gießen ernannt. ** Nationalliberaler Verein. Die außer» ordentliche Generalversammlung, die Vorschläge zur gemeinsamen Kandidatenliste für die demnächst stattsindenden Stadtverordnetenwahlen festlegen soll, findet morgen, Mittwoch, 9 Uhr pünktlich im Hinteren Saale des ,Löwen" statt. Gleichzeitig werden in dieser Bersaurmlung die ^Vertreter auf dem diesjährigen Parteitag über die Verhäng langen in Wiesbaden Bericht erstatten. ** Der Au sschuß für die Beratung der Ver^ waltungsgesetze wird sich am nächsten Mittwoch unter dem Vorsitz des Präs. Haas mit der Weiterberatmrg der Städteordnung beschäftigen. Die Referenten für die Landgemeindeordnung, die Abg. Köhler mit) liebel arbeiten zurzeit einen Bericht aus, der die in den Aus- schußberatungen zum Ausdruck gekommenen Wünsche und Anträge übersichtlich gegenübereilt und diese näher erläutert g!--- - ---- ------- Das Urteil im Prozeß Moltke-Harden. Berlin, 29. Ott. (Priv. Telegr.) Im Prozeß Moltke-Harden wurde heute vormittag 10 Uhr das Urteil verkündigt. Harden wurde f r e i g c f p r o ch e n. Das Gericht nahm an, daß die Artikel beleidigender Natur seien, aber es sei dem Beklagten der Wahrheitsbeweis gelungen. Es sei sestgestellt, daß von Ntoltke homosexuell veranlagt sei, wenn er auch keine homosexuellen Handlungen begangen habe. Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit hem hessischen Landwirt die (bWiui Kamillen. Hattet viermal in der Mche beigelegt und »weimal wöchentlich das Ulsblütt für den Kreis Äicften. Fernsprech-An- Icklubld. Redaktion 113 sserlag u. Expedition 61 Kurland. , r. Petersburg, 29. Okt. Der Chef der russischen Gefängnisverwaltung in Petersburg, Staatsrat Maxi-- mowski wurde in seinem Arbeitszimmer von einer unbekannten Frau durch sieben Schüsse getütet. Die ing erwähnte bc- ieib? im Zlpril d. I. im Reichstage, daß infolge mancher richt unbedenklicher Erscheinungen eine Revision der ein- jchlägigen Bestimmungen in Llussicht genommen worden sei. Die Regierungen der Bundesstaaten sind demgemäß aufge- sordert worden, über Wesen und Wirkungen der Konkurrenz- 1 Üausel sich zu , .. . , bat aii sämtliche Handelsvertrettmgen und Kaufmannsge- nchte ein Iiundschreiben gerichtet, um Auskunft darüber zu erhallen, in welchem Umfange gegenwärtig die Konkur- renckiausel i'iblich ist, namentlich auch den Handlungslehr-! fingen gegenüber, und welche Gründe fiir die Aufrecht-! crhaltung der Konkurreuzklausel auf der bisherigen Grundlage sich etwa geltend machen ließen. Diesem Verlangen nach Aufklärung kommen die vom deutschen Handelstage gesammelten Berichte in eingehender Weise nach. Während nämlich die Handelskammern für die Beibe- l-altung der Konkurrenzklausel mit aller Entschiedenheit eintreten und höchstens eine gewisse Abschwächung zugestehen wollen, wird im vollen Gegensatz hierzu von den Vereinigungen, in welchen die Angestellten in der vorderen Reihe stehen, die Veseittgmig jeglicher Kvnkurrenzverbotc gesvrdert. In diesem Sinne verlangt beispielsweise das sozialpolitische Programm des Vereins deutscher Kaufleute die Ungültigkeit aller Verembarungen zwischen Prinzipal und Angestellten, durch die letztere in ihrer beruflichen Betätigung noch nach Beendigung ibres Dienstverhältnisses behindert werden könnten. Desgleichen petitioniert der Deutsch- nanonale Handlungsgehilfenverband beim Reichstag, daß die Anwendung der Konkurrenzklausel bedingungslos verboten werde. Weniger radikal lautet der Beschluß des beut» VezugSpretSr monatlich 76 vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk.2.— oiertel- jahrl. ausjchl. Bestellg. Zeilenoreis: lokal 15Ps^ auswärts 20 Pfennig. Berantwortlich v 9 — tür den volttychen Teil: «= General-Anjeiger für Gberhesfen WM ‘WSnummer «HtatfonzdruS und vrrlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und sreindrnckerrl. 8. Longe, «edattion, Expedition und Druckerei - Schuistrstzr r. Lnjetgenteil. Beck, bi« vormittags 1U Uhr. _____ - ------- ,, । ,, Lar anerkennet brauch ' Sachsen und die Schistahrtsabgabcu nur auf die Höchstdauer eines Jahres und wenn das Jahres- Die sächsische zweite Kammer verhandelte gestern über gehalt des Angestellten den Betrag von 5000 Mark über- die v o n d e n Fr e is rn n i g e n ern g e b r a ch t e n t e r- steigt. Hierzu sei bemerkt, daß die Kaufmannsgerichte in pellation, in der die sächsische Regierung um Auskunft München und Frankfurt a. M. die geltenden Vorschriften des ersucht wird, welche Stellung sie in der Angelegen- handelsgeseßbuches dahin einschränken wollen, daß die Kon- U1)u Preußen ersttebten Einführung von hirrenzttausel unwirksam sein soll, wenn, der Abhilfe bei S^^?ahrtsabgaben im Bundesrat einzu- ber Beendigung des Dienstverhältnisses nrcyt mehr 3000 c u gedenke Die Interpellation wurde von dem Konkurrenzklausel vereinbart werden darf, auf ein Jahr die Emsuhrung von Schisfahrtsabgaben wendet. Dee Ae- ebgeturzt werden. Mit besonderer Schärfe hat alsdann der gierung erklärte durch Fiilanzmimiter Dr. v. Jiuger, oap verband deutscher Handlungsgehilfen gegen offene wie ver- jw sich nach wie vor, mit Rücksicht auf die schweren steckte Konkurrenzklauseln sich ausgesprochen. Endlich sei aus Schädigungen, die die sächsischen volkswirtschaftlichen Jnter- daS Votum des Jentralausschusses Berliner kaufmännischer, er[eiöen mühten, gegen die Einführung von gewerblicher und industrieller Vereine verwiesen. Hier wird , . ,, a j■ t g Q b e n senden würde. Tiefe ableh- cin abiveicheridcr Stanopunit vertreten, indem betont wird, de Stcllunanahmc werde die Regierung auch dann bei- dah die radikale Beseitigung der «onknrrenzvertrage gerade nenoe ^lelmngnaym verlanate authentische der allseitig gewünschten freien Entivicklung des Handlnngs- behalten, wenn die von ^reuszen verlangte auiyenli^e gehilfenstandes zum Schaden gereichen könnte, beim: „Es Interpretation de» § 54 Absatz 4 der Re chsversasjung zu würden alsdann zwei Klassen von Gehilfen entstehen: einige gunsten Preußens ausfallen sollte. A,te Konservativen und wenige bestbezahlte Vertrauensleute auf der einen Seite und die Nationalliberalen erklärten ihre Zustimmung zu der ein Heer von mechanisch Arbeitenden, denen der Unter- Regierung. nehmer, da er sich ihnen gegenüber nicht gegen Vertrauens- ---- "------L niis,brauch zu schützen vermag, gar nicht erst die Möglichkeit Nußlaud. geben würde, einen solchen Vertrauensmißürauch zu be- Petersburg 28 Okt. Bis jetzt, 12 Uhr 40 Min. liehen. Die Folge wäre, daß diese breite Schicht, die es * Meldungen über 327 Abgeordnetenheute schon schwer genug hat, vorwärts zu kommen, immer nacyrs, uegen jccio ng Monarchisten 98 mehr zu qualitätslosen Arbeitern herabgedrückt, in der Ent- Wahlen vor, darunter 160 Rechte und Monar^en, uv iauung ihrer Individualität gelähmt und an jeder selb- Oktobristen und Gemäßigte,. 3 friedlrchc Querung, -o stündigen Initiative gehindert würde." Kadetten, 1 polnischer Sozialist, 6 Mohamedaner, 9 Sozia Was nun die Gutachten der bisher vernommenen Han- listen und 19 Linke. delskammern anlangt, so wird von ihnen die Konkurrenz- Riga, 28. Okt. Bei den gestrigen Duma wählen klausel wohl durchweg für unentbehrlich gehalten. Sie wollen in ben drei Ostseeprovinzen wurden zu Abge- auch von einer Ungültigkeit der Klausel bei einem Gehalte ordneten gewählt- 6 Deutsche, 2 Esthen, 1 Lette und 1 Jude, von 3000 Mk., wie von den Kausmannsgerichten vorge- . Nis'selowitsch. Die deutschen Abgeordneten schlagen war, nichts wissen und lehnen die Besasrankung der ^aron Alfred Schilling aus Esthland, Otto Benschke Geltungsdauer der^.Konmrrenzklauiel auf nur em Jahr ab. Iino ^aLDI1 cnrrtrflTrnrt' nus mprmnt Baron hingegen sind sämtliche Kammern mit wenigen Ausnahmen aus Reval, Bürgermeister B mit der Nichtanwendung der Konkurrenzklausel bei Handlungslehrlingen einverstanden. Die Ausjassung der großen Mehrheit der Kammern dürfte zutreffend in dem Gutachten aus Nürnberg ausgedrückt sein, worin es heißt: „Sicherlich wäre es nur zu begrüßen, wenn die Bindung der Angestellten über die Dauer des DienstverhältnisseL hinaus Doll» | kommen entbehrt werden könnte. Allein dem stehen sachliche Gründe im Wege; solange die Ueberlegenbeit eines Betriebes über andere von Umständen abhängt, deren Bekanntwerden die Beseitigung oder Gefährdung der Ueber- legenheit bedeutet, solange deshalb unreelle Koiikurrenten Gewicht daraus legen, die Mitardeiter des glücklicheren Mitbewerbers und damit das Geheimnis von dessen Erfolgen zu gewinnen, solange wird auch die Konkurrenzklausel ein notwendiges DJtittet zur Aufrechterhaltung der errungenen bevorzugten Stellung eines Betriebes bleiben." Wir gehen wohl nicht irre mit der Annahme, daß die Reichsregierung nact) bie;en gutachtlichen Aeutzerungen einen Mittelweg beschreiten und die Konturrenzktausel lediglich einer müderen Formulierung unterwersen wird. bet Eisenbahn nach Darmstadt in- Spital. Bedingungen auszutrageu. I: N h ? !! k k I Fünfhundert Familien sind obdachlos: die Stadlrerwalt^ Iist um ihre Unterbringung bemüht. — Auch der Tiber Infolge mehrtägigen Sturzregen- hoch angeschwsllen und h km oberhalb der Stadt Rom au- den Ufern getreten In Neapel ging gleichfalls heftiger Regen nieder und -rjachte groben Schaden im Lezchdilde der Stadt. ZahlrNa Paläste sind überschwemmt und Säume entwurzelt worde, I da- Dach einer Streichholzsabrit wurde adgedeetr und Lan; Häuser in Portiei wurden verwüstet. Der Verkehr der eie trischen Ba. nen in der Gegend de- Vesuvs vi unterbräche 3n Pozzuoli fand eine starke Ueberfchwemmung statt. $ Meer überschwemmte einen Test der Stadt. — Auch m Lür tirol herrscht infolge Regemvetter- neuerlich Hochivaffergcjat Im Ultental sind zwei Brücken weggerrsien, im Paieicrtal • eine Straße -erstärt. Die Ortschaft Plau- im vmtschga« , tnlwrife überschwemmt. Tie Pustertaler Flüsse ' steig« beängstigend, ebenso in Welschttrol. £ n rin ft a d t. 28. Okt. Bei den AuLstellunag. bnu tenanf bet Rümtletralonic ereignete sich heute Vor- mittag ein schwerer «auunjatt. An dem Ob erlief fif dien Itürjten infolge eine» Hebelbruchs von einem 2 Meter ljoljen Werilft drei Arbeiter herab. Zwei fielen fo unglücklich aus harte Steine, baß sie fchwerere VeUeguu.-eu nn2'eir'3,n "" ^rauleuhauZ geschafft werden , „ _ er geheilt war. Au >5 dem Arm wurde die tfuptl herausgenommen, die Bott rroch heute aufbewahrt. ÄL» Bott fein jetziges Amt 1856 über- i tragen wurde, .war er 32 Jahre alt. Worms, 2V. Cft Gestern nachmittag tagte im Fest- hau:- eine oon etwa ILO Lehrern besuchte Versa m m - .^ung, nm tur Frage, wo da.- 4. öeff. Lehrer- ?e "J *”ß r 5^^lhter werden soll, Stellung zu nehmen. I yauotleyrer < ^ll-WormS trat in seinem Referat über* 3engt:«d und sachlich für die von dem LandeslelTrerverein langu beronre ,5orderuirg ein, baß das zukünftige Seminar 1 n r c 1 n * 8,r B c c Stadt gehöre Pädagogische und ^oltowirttchaftlichc Gründe rechne nigrcn diese scirgemäßc, einzig richtige ^rderung. Im iaufc der sich anfchließen. den Besprechung äußerten sich Aekwr Backes-Darmstadt, 3Uoautut Mmr-Ben^hcim, Schriftführer Arapp-Tarrnrradt, I tjyrer diodrian-Heppenhcivl a. d. Lk und Lehrer Pohl- Gorins in gleichem Sinne. Die vor acht Tagen in Bens- mim beschlosst, ne AeiolrUton wurde am Sch tust in unser I ii ii Di riet Halsung einstimmig angenommen. V-n-£8'r CfL Rüstig an Körper und Geist scicrte am _o. Lkwb.'r d. I. unsere älteste Mitbürgerin I grau ^tanc Matfycnne Leuning ihren 102. Geburt-^! iQQ. Möge der noch im ^u-halt tätigen Greisin ein jchoner, noch recht lange wahrcnoer Lebensabend befd ie I den fein. I "scheint in biefent Seri*t. und bann mit tei Sisrnbnyn b fi bte Snblen m bem Bereich« der Lanbqenieinbeordnung Bott lag dort 22 Sorten bi» cuf 'Antrag der Referenten durch Surenwahl erfolgen sollen ~ ' 'Xie Negierung ist hiermit einverstanden. „ "m‘I,,naa?n »ü,n|*f- man schreibt un« an« dem flret» Wetzlar: d,e (hienbahnjrage bei südlichen Aren.» ikglar in nun wieder au« ihren Schlummer erweckt - die Bemühungen und Arbeiten an dem neuen Plan werden mit ttifer wieder ausgenommen. Die beiden Städte Wetzlar und ließen wollen beide die Bahn haben, da beide Nutzen daraus ziehen werden. Tast Wetzlar gegen das sireebachtalbahn- projcit Stellung nimmt, kann man ihm n«cht verübeln, dafür sind die anzuschließenden Orte seine flu.lork. hätte aber Wt-lar schon vor 20 Jahren das Projekt Weilar-Butzbach angeregt, so wäre e- wohl nieniand eingefallen, ein stleebachs- talbahnprojekt in Bewegung zu setzen. (rS haben sich schon vor Jahren Interessenten des Nleebachta.'eS an ihre sirei-S- f:ndt Wetzlar geioendet, man schenkte ihnen aber kein Gehör; ,ba erwachte ui ihnen der Gedanke, ihr Anliegen nach Dreßen zu bringen und dort sanden sie mehr Verständnis für ihre wünsche. LlnC Interessenten sind beide Projekte willkommen, ivic haben den Wunsch, daß beide Städte, denen die Ausführung der Projekte zu Nutzen gereicht, weitere Schritte bei der Behörde tun, um dre Projekte zu verwirklichen, unsere Meebachorte können triftige Wünsche geltend machen, denn bi- jetzt sind wir als Stiefkinder behandelt worden, indem mt Dahnen für un« nicht gedacht wurde, obgleich größte Steuerzahler und Gefchäftstreibende in dem Bcznt wohnen; man denkt an den Westerivald, der bei weitem hinter dem sireise Wetzlar zurückstehen muß, dem aber betreffs.- Bahn» ftage sehr entgegengekommen worden ist, darum werden unsere örtlichen Behörden und Interessenten dcü silcebachtaleS nicht eher ruhen und rasten, biö auch ihren Bahnwünschen Gehör geschenkt wird, sei eS von Wetzlar nach Butzbach oder von Gießen durchs sileebachtal oder beide. Der Einsender dieses Artikel« ist der Ansicht, daß beide Projekte verwirk- licht werden können, indem Wetzlar, wie auch Gießen gleiche Interessen geltend machen können, und rS käme somit eine Bereinigung, bezw. Kreuzung der beiden Bahnen in der Mitte des stleebachtale« zustande. Hoffen und wünschen wir, daß die Zeit nicht allzu fern liegt, wo beide, wenigstens aber doch ein Projekt verwirklicht werden wird. .<>1 , s r Pcrmiffl^tcs. .1 U 6 Dem Grübchen gebiet in 6 ü b i f a l i e n tauten noc$ immer Meldungen über gräßliche Einzelheiten ein lange Wen gm,!er'"-a T «"^ffen, " werde.. XiV Vta ö:f. i" ^N...de Jnb'eS UV'r!(bt"nbl'" Wach', um die Entwendung 00.?Weid ubeiliiiiu. und ihn in einer anderen (Legend am Meere .v.eder ±Un\stil" n,UCU Abstoß hat in S Ä. - Si UbedZ"0 fta"b' ' t * ’ t "”' '^'ch^'' 'h" größte Höhe feit vielen i ’ durchbrachen und überfluteten die Dämme und über. Ad che'.?Pkn7 U',ä S'ädlc. 2er bisher allein in dem «ÄL "-"Zk'm?"" 'i"! •« § W« •» äs-ää &m Zug von über 14Ü0 Schülern au/ ° »"«• »£kt>6nif k.?,<. cfn öldeIn^an^l1c^c ^Urannei! KSt4"&Sls»Ä M ÄftÄ Reformen. bud Süff reiunafi«/» lu • .^uptsachlichsicn amtenschast und ihrer s-urcit9 < /^u^inr'.a)tung der Be- “-iS r7 ^m's(h Dft,Ct0$t^rn W ««*?"«“ in e.nem an der Lahn ge"lern ^'e -ni^ ?“3 b^d,,Cc" ^ark in Das StcinA und bk «ütaX'' & ~^u" «*«».«' das Tenkrnal NkWSIAML'ZB LMSMW-Z . «Eine rageöchrvnik. «-1W.“Ä'l ÄS, gfi, »4« »«'-»«•- feinen'S^roieÄ^i'1 Sdu^t ^fBauci Schneider Sater «fTSreft'’ Der von Migcfähi.- 50 000 ML vcro"fun^ <4m Werte welcher in einigen Tagen Ter Berhaftete, ganz Europa umfangreiche toir\.^at iu cur ungefähr 100 OüO ML fchäpt begangen, die man t i g ™ i froren Gräfin Man. «liefern, ist in der Hauptfach «ÄÄtaZS f fl nVUiV ®L‘* 88® ~lt ^cr internationale Verein CJ”ilung ber l üf f c, des Boden« und der, .. . ~ ---------- -----, UmM. 4i'ih*h.tr,nin.: v^IC 'uc Bekämpfung der B.-runrcinigunq sie laßtcn den ^ttlichluß, ihr Tuell unter den r «egrunoer wurde, hick «amötag und Sonn- ------------ x jaa hrer seine Generalversammlung ab, deren (rraeb- ociafet1 le^'^rünJ°nv kV-C dtcichSregierung zusamimn, öyaBl 1,1 • ^le .«ntgicrung wird darin augesw-ls der in beio-^a - s toera^'c^t ‘“Mmenöen Verunreinigung fall aller deullchen Lm, I ' öü Ul ^?rge zu tragen, datz von Den Emzcl -ntCr i t9 1 nnc ?euc Erlaubnis zur Anlage von Schwemm. iX11 XS B««wn wird, ba sämtliche iltär niet hoben em. ,L d .ui>cr hygienisch versagt haben. VlU Svlgcn Der Uinndbf fhi?r?hIfliin9R i>urtf) Schweuun-System erwähnt Die s««ra uwk niflian^MMnh?511. u,:;,,‘lL:i' lhre uubebingt in g H etanbe ber ierbrnt ent. n„ 'VIar, 2b. Okt. '.tzm Samstag starb zu Kirchen ett nr cieil ber frühere la.igiatjrigc ReichStagsabg. des lat>Ä!tenktrche.t Bürgermeister a. D. &di fj“" . Jt amen namens Reiter unb Manna ist in einem WLldche | bei Lemberg unter schweren Bedingungen vor sich gegangn Benn ersten Kugelwechscl erlitt graul. Manna eine leich T'erletzruig an der Stirn, beim zweiten wurde Fräulein Re«! so schiver verletzt, daß sie un Spital ihren Berte tzunge erlegen ist. Beide Mädchen hatten, ohne gegenseitig davo zu w.jsen, Beziehungen zu cinem Lffiz»er angekuüpst. \}n bc IcBlcii Tagen wurde ihnen dies durch einen Zufall bekam , ' d u t t e 16 o r n, 28. Clt. «m Samstag vollendete n. ö. arm st. Ztg. ber Kirchendiener und Glöckner Adam Bott II. fein 83- Lebensjahr. Ter ehrtvardi^ Grvsts ist gu t.g und auch körperlich nach rüstig. Seit dem 3 fluni Ibob, also schon Uber öl Jahre, bekleidet er sein Autt, mv- borlter vom Jahre 1801 bis 1835 sein Bruder versehet, hatte. Philipp Bott stammte ans oließeti und biente von l.Sö an bei den preußischen Husaren, welche damal s 8Cy*1 bJe yrran30lL'" kämpften. In einem Ge- fubt wurde ihn. der Mittelfinger der rechten Hand ab. ge|cho,sen, wodurch er untauglich war unb unter 17 Be. Mtbffl.mi^ijre 1801 beit hiesigen Kirchendiener- unb ®tvdnerbtcn|t vom Landgrafen Ludwig X. übertragen bekam ■ ~er irtztge Kirchendiener Adam Bott II. diente bei der bfe lrmh ltrf aba“enc Unb mad’tc 1848 den Ausmarsch gegen 0-re,scharen mit, wobei bekanntlich in ber L.-LSVS yjÄ AL * ÄrLÄröLLK- / Ginc merkwürdige nächtliche Revolver I' f r c 1 .‘n bei der ein Sruoeur erhrolich occfr» ^2 ^erAuMärung. D« 22 ^apre alte ttilb. vbaro I yJ« Gcrtach, der oobn einer £)beram(maim^tvitn‘c aui t* I -rhltohormrra^e 3 c i t. Neapel Ijat vor dem ^tanbvtSaimc eine ^rauunq '.anaesunben die gesegneten vimmelsirrich etwas unoeruar war ^io iÜl beamte traute nämlich den f ün fiebni ahVi »^laiche-- «-s^rsSLWM' WWWSWM ^dst"LdE 'Whl,,n t"3l,d)O1 "ller Makkawt.i au- lüOppenrod, 38. Okt. Ein hiesiger 3immer* oj1 ’L* ^cr ',l Stcüibach bei bem ^immergeschuft von uuly Pitsch beschäftigt ist, verunglückte daburch, baß er sich an ber Zkreissäge an ber linken ^anb schwer verletzte. Er musite sich sofort in ärztliche Behandlung begeben. 4nkm*r a a5*' ClL 2n unserem Dör^n wird es immer mit ^Trüben begrübt, wenn am Sonntag nachmittag obvi- Winterabenden ein bclclzrcnbcr Bortrag, fei er Wno, Jf* aflJa"dwirtfchastsichen ober anderen Inletts, gt> 4t5nr^;P<^u,l,V M Dersammliur^slokal gefüllt bid aus ^°a IV Cft. Heute vormittag starb hier ^n"nt^rd,,tlrtfttn iTtau Sofie Hoffmann, geb. Möfuer «n,,iLb*"3 °‘ro')l> >?oftheaterS über ÖO Jahre migoyörtv. ötc trat erst int letzten Jahr in den ftanb und »wir in den letzten Jahren ihrer Sühnenwirf- sanckeit wohl die älteste Zbeatcriängtrin bn beulitf.en ^itljricn. nutzer kleineren Solopartien sang sw al- fti'mut- Ä"rC ^Tl,nu Vostheatirihvr, ai6 dessen M . » d ftc bte Glangzeiten der Da nutz übler Ho soper unter Ärv' btvig III. miterlebte. * |vflL ul,ur »iwückzusschren, daß der König von SachseÜ sich zu der vdn'Frau Toselli gestellten Bedingung, ihre anderen fünf Kinder a\V fÄHd) wicderzusehen, durchaus ablehnend verhält. Was der ßfräfin Montignoso zugestanden wurde, Laim der nunmehrigen -r-rau Toselli nicht mehr gewährt werden. An diesem Disserenz- Nimkte könnten die Verhandlungen, die neuerdings zwischen ben Mjarteicn durch juristische Vertreter gefül>r1 werden, leicht - zum Scheitern kommen, da Frau Toselli so vorsichtig ist, auf diesem Wunsche zu beharren, um nicht alle Brücken hinter sich abzu- Lrechcn. — Das Ehepaar Toselli soll mit der Prinessin Pia Mo- Tlica in München am Sonntag eingetroffen sein, in einem Tleincn Hotel übernachtet und am Morgen weiter gefahren sein. qnt 5'1X11^1'11611(1) deö Hotels fand sich der Eintrag Luise Stolz mit ‘Wirr und Bedienung aus Florenz. — Wie in Salzburg gerüchtweise verlautet, wird der Erzherzog Heinrich Ferdinand von Toscana dem Beispiel seines Bruders Leo- rold Wölfling folgen und auf seine Würde verzichten. Ans 9t a tt c y wird gemeldet: Der Kommandeur der Kavalleriebrigade des 20. Armeekorps, Mutier, wurde auf offener Straße von einem Geschäftsreisenden namens Babier mit S to ck s ch l ä g cn üb er fa l l e n. Der General nahm seinen allem Anschein nach an Verfolgungswahnsum leidenden .Angreifer fest *unt> führte ihn nach dem Polizeiamt. Schreckensszenen, die sich am Sonntag in dem slowenischen Dorfe Czernowa bei der Kirchweih ereignet haben, l-aben 18 Tote gefordert. Sechs Personen ringen noch mit dem Tode. Unter den Getöteten befinden sich fünf Frauen und ein 18 jähriges Mädchen. Die Angelegenheit wird von den nationalistischen Abgeordneten im ungar. Parlament in Form einer dringenden Interpellation zur Sprache gebracht werden. In New York wurde der Bankier Frederic Mirtt, ein vielfacher Millionär italienisck)er Abkunft, meuchlings erdolcht. Der Aeörder wurde von der Menge der Polizei übergeben. Er beißt'Frank Amenlow und gibt an, er habe im Auftrage einer in Aewyork ihr Unwesen treibenden italienischen Verbrecherbandc gehandelt. Arbeitervewegttns. Leipzig, 26. Okt. In der bekannten Pianos orte- Fabrik Julius Blüthner in Leipzig haben 600 Arbeiter die Arbeit wegen Lohndifferenzen nicdergelegt. Die Arbeiter hatten eine 7i/2prozentige Lohnerhöhung und eine 53 stündige Arbeitszeit pro Woche gefordert. Die Firma wollte nur 5 Prozent Erhöhung bewilligen GerichtsHEL. sd. Darmstadt, 28. Okt. Die zum zweiten Mal ausgesetzte Verhandlung des Kriegsgerichtes gegen den Gardisten G. Fischer von hier in der 9. Komp. des Jnf.-9tegts. Nr. 115 wegen Körper- verletzung und Mißbrauch der Waffe wurde heute vormittag durch einen am Tatort abgehaltenen A u g c n s ch e i n t e r m i n in der Sackgasse, der einen großen Menschenauflauf verursacht hatte, fortgesetzt. Am Abend des 11. August war nach einem Streit zwischen Soldaten und Zivilisten in der Rundeturmstraße, einem an der Sache vollständig unbeteiligten Artilleristen Mütze und Säbel abgeiwmmen und nach dem Hause Sackgasse 3 verschleppt. Der Mann wurde dann an die Hausttire gelockt und dort mit einem Säbelhieb, der von der'halb geöffneten Haustüxe aus geführt wurde, schwer verwundet, sodaß er drei Wochen krank war. In dem fraglichen Hause wohnte der Gardist Fischer mit seinen Eltern, Geschwistern und seinem, inzwischen in einem Streitjnit anderen Rowoies erstochenen Bruder. Sofort nach dem Schlag wurde der Angeklagte als derjenige erkannt, der mit dem Säbel zugc- tyineu hatte. Der Verletzte behauptet mit Bestimmtheit, daß einer mit weißen Hosen ihn gehauen hat und diese weißen Hosen bilden das Hauptbeweismittel, da nach der eigenen Aussage des entschieden leugnenden Angeklagten sonst niemand weiße Hosen anhatte. Da die Zeugenaussagen sich widersprechen und besonders ein Zeuge die Tat dem verstorbenen Fischer in die Schuhe schieben will. Infolgedessen fand nochmals die Ortsbesichtigung mit anschließender Verhandlung statt, infolge deren der Angeklagte zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt wird, da der Gerichtshof sich von der Schuld des F. sich vollständig überzeugt hat. Er will die Strafe nicht annehmen. Berlin, 29. Okt. 3in Beisein des neuen Stadtkommandanten von Berlin, General von Böhn, und hinter verschlossenLN Türen wurde gestern vor dem Kriegsgericht der 1. Garde- Division gegen einen Unteroffizier von der zweiten Kvm- ipagnie des vierten Garde-Regiments und einem Grenadier von der 7. Kompagnie des gleichen Regiments verhandelt. Beide waren angellagt, Verfehlungen begangen zu haben, die unter 8 17 5 fallen. Nach längerer Verhandlung wurde der Unteroffizier zu 10 Ntonaten Gefängnis und Degradation verurteilt, während der Grenadier mit einem Tage Gefängnis davonkäm. Attiverfttc»ts-riaUrr?chSe«r. Darmstadt, 28. Okt. Die Diplom Vorprüfungen cn der hiesigen Technischen Hochschule haben am Donnerstag ihren Abschluß gefunden. Das Ergebnis der Prüfung wurde Samstag abend nach Sitzung der Diplomprüfungslommission durch den Vorsitzenden Geh. Hofrat Professor Dr. Schering in der Aula der Hochschule den Kandidaten bekannt gegeben. Laut des „Tagt. Anz." haben von 187 Prüflingen 115 die Prüfung be- slandcn, und zwar Architekten: 8 gut bestanden, 12 bestanden; Ingenieure: 2 mit Auszeichnung bestanden, 6 gut bestanden, 20 bestanden; Maschinenbauer: 3 mit Auszeichnung bestanden, 8 gut bestanden, 25 bestanden; Etektrotechniker: 5 gut bestanden, 13 bestanden ; Chemiker: 1 mit Auszeichnung bestanden, 2 gut bestanden, 9 bestanden; Elektrochemiker: 1 bestanden. Kandel. Berlin, 29. Okt. (Tcl.) Der Reichsbankdiskon t! wurde um 1% erhöht und beträgt jetzt 6l/20/0. Der Lom-! bardzinsfuß beträgt 7‘/20/0. RB Darmstadt, 28. Okt. Die hessische Landeshypothekenbank wählte in ihrer heute vormittag abge- hattenen Generalversammlung an Stelle des verstorbenen Aussichtsratsvorsitzenden Otto Wolsskehl den Geh. Ober- finanzrat Dr. Notz de zum Mitglied des Aussichtsrats. Wien, 28. Okt. In der heutigen Sitzung des Verwaltungsrats der österreichischen Länder bank wurde laut Bericht der Direktion konstattert, daß die Leitung der Londoner Filiale eine Reihe schwerer Verfehlungen durch ihr Eingehen großer spekulattver Engagements, namentlich in amerik. Werten, die dann auf die Bank abgewälzt wurden, hat zu Schulden kommen lassen. Durch die amerikanische sinanziekle Krise hat sich ans diesem Effektenbesitz bei einem heutigen Kurse von 4 Mill. Kronen ein Verlust von 4ys Mill. Kronen auf der Basis der Kurse viom 26. Oktober ergeben. Man ertoartete angesichts der wiederkehrenden Beruhigung auf dem amerikan. Cstcilenmartte eine Verminderung dieser Verlustziffer, da fast ausschließlich beftfundierte amerikanische Papiere in Betracht kommen. Die aus dem regulären Geschäfte eventl. erwachsenden Verluste dürften 500 000 Kronen kaum übersteigen, und sind du- ' vorhandene Reserven gedeckt. Schließlich wird betont, daß die obigen Verluste durch die Mehrerträgnisse des laufenden Jahres eine wesentliche Herabminderung erfahren werden. Vankkrisis in Amerika. Nach den neuesten Meldungen hat es sich uun nicht mehr umgehen lassen: die Barzahlungen sind bei den Banken eingestellt und es werten Elearinghouse-Certiftkate ausgegebeU. Um den fortdauernden De- posi tenab Hebungen zu begegnen war nur noch dieser Weg offen, da auch das Schatzamt» am Ende seiner Mittel ist. , Gestern ermahnten in den Newyorker Kirchen die Geistlichen in ihren Predigten, es Möchten die Gemeinden nicht zur Panik beitragen, sondern ihr Möglichstes tun, die Lage ruhiger zu gestalten. Vie Banken sind allgemein entschlvssen, Bargeld nur für Lohnzahlungen, sowie für ähnliche dringende Bedürfinffe herzugeben, -vekch letztere wiederum prüfen, welcher Zweck mit den .Ab- Hebungen verfolgt wird. T^erartige Zustande waren seit dem Jahre 1893 nicht mehr da. Auch damals herrschte eine finanzielle Krisis, hauptsächlich Hervorgernfen durch die Währungsexperimente der Sherman und Genossen. Z lu r D i s k o n t o p o l i t i k. Die am Samstag an allen Börsenplätzen gehegten Befürchtungen, daß die Bank von England und die deutsche, Reichsbank den Diskont in die Höhe setzen würden, haben sich nicht erfüllt. Doch wird gemeldet, daß die Reichö'oank-Ansprüche nach wie vor recht bedeutend und die Frage einer Tiskonterhöhnng unmittelbar vor der Entscheidung steht. Sollte die Bant von England erhöhen, so folgt die Reichsbank sofort. Aber auch sonst kann eine Erhöhung, besonders wegen der hohen Devisenkurse, obgleich noch keine Geldansprüche an die Bank gestellt wurden, baldigst kommen. Die Entscheidung der Frage ob die Erhöhung um 1/2 Proz. oder gleich um 1 Proz. vorgenommen werden soll, wird dem Zentralausschuß überlassen werden. Börsensteuer. An Börsensteuern wurden vereinnahmt an Schlußscheinen im September 1349 148 Mk. gegen 3 084 989 Mark im Vorjahre. Die ersten 6 Monate des EtatsjahreS erbrachten für Schlußscheine 4 893 348 Mk. gegen 8 931338 Mk. im Vorjahre, Effektenstempel 15 165 622 Mk. gegen 16 606 755 Mark im Vorjahre. Tie Arbitrage-Rückvergütung betrug bis Ende September d. Js. 99 363 Mk. srtjdjafs, Friedberg, 28. Olt. Prämiierung von Pferden und Fohlen der Arbeits- und Wagenschläge am 22. Okt. 1. Arbeitsschlag, a) Stuten nachweisbar in 1907 gedeckt: K. Häußer in Nieder-Weisel und W. §. Schäfer in Reichelsheim, je einen 1. Preis mit 40 Mk.; L. Halm in Nieder-Weisel und O. Stoll in Heuchelheim, je einen 2. Pr. mit 30 Mk.; Fr. Groß in Reichelsheim, Ehr. Häußer Wwe., I. Reuter und I. Klippel, alle drei in Meder-Weisel, ferner H. Weber in Utphe, je einen 3. Preis mit 20 Mk.; b) dreijährige Fohlen: W. H. Schäfer in Reichelsheim und Kl Pjannstiel in Dauernheim, je einen 2. Preis mit 20 Mk.; c) zweijährige Fohlen: O. Stoll in Heuchelheim einen 1. Preis mit 30 Mk., H. Brückmann a. d. Nonnenhof einen 2. Preis mit 20 Mk. 2. Wagenschlag, a) Stuten nachweisbar in 1907 gedeckt: L. Christ in Griedel und Fr. Wetz in Münzenberg, je einen 1. Preis mit 40 Mk.; L. Müller in Langenhain einen 2. Preis mit 30 Mk.; K. Dilges in Fauerbach v. b. H., K. Volp in 9tieder-Weisel und K. Weitz in Dorf-Güll, je einen 3. Preis mit 20 Mk.; b) dreijährige Fohlen: H. Ph. Holl in Rodheim v. d. und H. Hensel in Okarben, je einen 1. Preis mit 30 Mk.; K. Schreff in Bruchenbrücken einen 2. Preis mit 20 Mk.; c) zweijährige Fohlen: H. Jacobi in Rodheim v. d. H. einen 1. Pr. mit 30 Mk.; K. Becker in Muschenheim, K. Weitz in Torf-Güll und I. Müller in Langenhain, je einen 2. Pr. mit 20 Mk. § A u s dem Kreise Büdingen, 26. Oktober. Während unsere Landwirte mit ihrer diesjährigen Ernte so W zufrieden sein können, haben die Imker berechtigte Ursache zu Hagen. Schon das Jahr 1907 brachte nur geringen Honiggewinn, 1908 aber steht in dieser Hinsicht wohl einzig da. Die ättesten Bienenzüchter wissen sich nicht zu erinnern, jemals in ihrem Leben von ihren Bienen so geringen Ertrag gehabt zu haben. Mit diefein geringen Honigertrag hängt wohl auch die Tatsache zusammen, daß schwärme — namentlich Nachschwänne — schon anfangs September das Bmtgeschäst vollständig eingestellt haben, so daß man sie für weisellos an sehen konnte. Mancher Imker, der seine Völker nicht täglich im Auge behielt, hatte daher schon im Nachsommer den Verlust von SckZvärmen zu beHagen. Unseren Landwirten fehlt im Herbste gar oft die zur Pflege der Bienen nötige Zeit, weil die verschiedenen Feldarbeiten zu sehr drangen. Die Bienenvölker werden sich selbst liberlassen, und wenn dann Witternngs- und TrachtverhÜttiisse ungünstige sind, dann nagen sie am Hungertuche. Noch in den letzten Tagen konnte mans erleben, daß auf solchen Stünden Völker eingingen, weil es ihnen am nötigen Futter fehlte. — Die Ursache, zu diesen geringen Honigerträgnissen ist wohl in erster Linie in den abnornnm Witterungsverhältnissen des vergangenen Sommers zu suchen. Aber auch die Feldbereinigiing sowie der rationelle betrieb der Forst- 111 nb Landwirtschaft bedingen es, daß die Bienenzuckst immer weniger rentabel wird. Hecken, Raine und Oedungen mit ihren Bienennährpflanzen verschwinden im Felde, anstelle von Raps und Weißklee werden vielfach Kartoffeln und Zuckerrüben geflanzt, l>onigeitbe Unkräuter werden in den Kulturftäcksten nicht mehr geduldet. Daher trägt sich in unserer Gegend mancher Imker mit dem Gedanken, im kommenden Frühjahre die Zahl seiner Völker zu verringern, wenn ihn nicht schon der Winter dieser Muhe entbebt. u/tu' ttc. fc. Frankfurt a. M., 29. Okt. Heu- und Stroh- markt. (Org.-Tel. d. Gieß. Anz.) Angefahren waren 14 Wagen Heu, 5 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 3.30 vio Alk. 3.70, für Stroh Alk. 2.50 bis Mk. 2.60. Geschäft ausverkausl. Metzen, 29. Okt. Ai art l bericht. Auf tzeuügein Wockienmattte kosteten: Butter pr. Pid. 1.10—1.25 Mk., Hühnereier 1 St. 8—9 Bfg., 2 Stck. 00—00 Pfg., Ganstcicr 10—00 Pfg., Enteneier 8 Pfg., Käse pr. Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5-6 Pfg., Erbsen p.Pid. 18-24Psg, Linsenp.Psd.25-40Psg., Tauben pr.Pr.0,80-1,00Att.,Huhnerpr.St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stiick 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse pr. Psd. 65—70 Psg., Lchsensleisch pr. Psd. 82—88 Psg., Kiih. und Rindfleisch pr. Psiind 80—82 Psg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—84 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 88 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—80 Psg., panunelfleisch pr. Pid. 61—84 Psg. Welsche per Pfund —.— Kartoffeln pr. 1005tg. 5.00—5.50 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Milch per Liter 20 Pfg., Niisse 100 Stück 40—00 Psg., per Ztr. 0—00, M., Weiß- kraut per Stück 10—15 Psg., per Zentner Mk. 1.50—2.00. Zwischen per Ztr. 0.00—0 Mk. Aepsel per Ztr. 10—25 Mk. Birnen per Ztr. 10—25 Alk. Marktzeit von 8—2 Nhr. Is.O. Fransurt a. M., 27. Okt. Aus dein Kartoflfel- markt am Main wurde gestern für das Malter 5.30 — 5.50 Mk. bezahlt. - LLnutzt rind — Die erste tatsächliche llÜbertragung von Photo- graphien auf te le g rap his chem Wege Hal gestern (Montag) unter Leitung von Professor Korn und Dr. Giatzel aus der Linie Paris-Berlin ftattgefunten. Bon Paris wurte das Büd des deutschen Kaisers drahtlich nach Berlin übertragen, von Berlui das des Präsidenten Fallüres. Die Verinck)e warwi durchaus erfolgreich, da beite Bilder mit größter Klarheit.übermittelt wur- ten In den nächsten Tagen werden die Versuche fortgesetzt werockn. An sie sollen sich weitere Versi'.che zwischen Berlin und London anschließen. c 6 r , ,, — Tie Chloroform- und AetHernarkose sucht man in neuester Zeit durch zwei Verfahren zu ersetz en bezw. zu erleichtern. 9Nan spritzt einerseits 111 den Rückenmarktaual unempfindlich machende Lösungen ein, durch eie bte gejaulten von der betreffenden Stelle mit Nerven ver,orgten Teile des Körpers unempfindlich werden. Anderseits hat man in dem Skopolamin mit oder ohne Verbindung mit denr Morphium ein Mittel gefunden, das in einen Dämmerzustand versetzt, m dem' man manche Operationen, so gerade auch die erwähnte, von Prof. Bier eingesührte „Lumbalanästhesie", schmerzlos ausführen kann. Die Verbindung dieser beiden Methoden wird in einer Arbeit aus der Universitätsfrauenkliuik in Freiburg als „die z u r Z e i t hn m an st c 9Lart 0 s e" bezeichnet. Es sind dort 365 Operationen in solcher Narkose gemacht worden. Außerdem sind 1000 Geburten unter Morphium-Siopolamm- Dämmerschlaf beobachtet worden. Dieser wird mit minimalen Mengen des letzteren Mittels (drei Zehntel eines Tausendstel Gramüts) und ein Hundertstel Gramm Morphium eingeleitet) Die Verbindung der beiden Methoden, zuerst Dämmerschlaf, dann Rückenmarlsanästhesie, ist so zuverlässig dort ausgestaltet worden, daß alle Operationen der Chirurgie des Unterleibes! und der Gynäkologie mit ihr ausgesührt werden. Bei Geburten anderseits scheint in dem Dämmerschlaf ein Mittel gefunden worden zu sein, das, freilich unter der Voraussetzung der sorgfältigsten Beobachtung der einzelnen Wöchnerin und der genauen Kenntnis aller zu berücksichtigenden Vorsichtsmaßregeln, ohne Gefährdungl ter Mutter oder des Kindes und ohne schlimme Nachwirkung die bisherigen Narkosen umgehen läßt. Eine allgemeine Anwendung in der täglichen Praxis normaler Geburten wird von den beiden Assistenten der Klinik Krönigs Gauß und Preller in der „Münchener Medizinischen Wochenschrift", wo sie ihre guten Erfahrungen emgehendst darlegen, nicht befürtoortet. Aber da, wo eine Narkose not tut, ferner in gut' geleiteten Kliniken sei mit der neuen Methode ein Fortschritt zu erzielen; denn die Einwände, die erhoben svorden sind, sind nach den hier angeführten Erfahrungen teils auf ungenügende Technik, teils auf zu große Dosen des Skopolamins 3unickz 11 siihren,~Jjnuermeibbarc Ujiißände. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Mittwoch den 30. Oktober: Meist heiter und trocken. Kühl. Schivache füdliche Wilide. rUen-Anch rechten. Gest 0 rben : Frau Wttwe Cchenner m Bruchenbrücken ; Frau Elisabcih Curth in Wlardurg; Fran Slnua Wiargarele Schneiderin Ostheim; Herr Heinrich Bender in Gambacb; Herr Konrad Reiii- hardl m Wetzlar; Herr Hermann Becker in Wetzlar. Vel 0 b 1 e: Fräulein Elife Jiing nut Herni Johannes Jung in Angenrod. §pii?lplaK der vrrrinrgten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Dienstag den 29. Oktober"): „Die rote Gred". Mittwoch den 30. Oktober, abends halb 8 Uhr: „Die lustige Wittve." Donnerstag den 31. Oktober: Gastspiel von^E. C ariiso: „Aida." Freitag deii 1. November geschlossen. Samsiag den 2. Novernber: Gastspiel von C. Caruso: ZRigoletto." Sonntag den 3. November, nachmittags halb 4 Uhr: „Der Trompeter von Säkkingen.^ Abends 7 Uhr: „Die rote Grcd." Moiitag den 4. November, abends, halb 8 Uhr: „Die lustige Witwe." Schauspielhaus. Dienstag den 29. Oktober *): „Salome." Hieraus: „Johcmms- icuer." 'Mittwoch den 30. Oktober: „Ein Blitzmädel." Donnerstag den 31. Oktober: „Götz von Berlichingen." Freitag den 1. Novbr.: „Die Rabensleinerin." Samstag den 2. November: „Außerhalb der Gesellschait". Hieraus: „Liebe." Sonntag den 3. November, nachmittags halb 4 Uhr: „Vater und Sohn." Abeiids 7 Uhr: „Außerhalb der Gesellschait." Hierauf: „Liebe." Montag den 4. November: „Ein Wintermärcheil." •) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. GeignrQL-Dr'shtmcidsLNgeW« Köln, 29. Oktt Dem Verdikt des Kard-inals Fischer scheint sich der Bonner Universitätsprofessor Schrörs unterwerfen zu wollen. Er hat nämlich, itrie der „Köln. Ztg." gemeldet wird, den ihm von der Studentenschaft' zugedacyten F ackelzug ab gelehnt imb setzt den Belg inn seiner Vorlesungen „aus persönlichen Gründen" vorläufig aus. Budapest, 28. Okl. In der Ortfchaft Czernova im Liptauer Komitat wurde der katholische Geistliche Hlinka wegen panslaivistischer Umtriebe von seiner Stelle fuLpendirt und vorn Gericht verurteilt, weswegen er nach Mähren flüchtete. In der Ortschaft follte nun eine neue Kirche eingeweiht werden, ivozu der Dechant Adulik und der Pfarrer Fischer sich dorthin begaben. Die Bevölkerung wollte aber die Einweihung nur durch Hlinka vornehmen lassen, sperrte die Kirche ab und nahm die Schlüssel fort. Als die Geistlichen, begleitet von 15 Gendarmen, vor dem Dorfe eintrafen, verstellten ihnen die von Hlinka aufgehetzten Einwohner den Weg, bewarfen sie mit Steinen und schlugen mit Knütteln und Hacken zu. Die Gendarmen sahen sich schließlich genötigt, zu schießen. Elf Personen wurden getötet, zwölf schwer verletzt. Bon letzteren starben noch zwei. Aus der Nachbarschaft wurde Niilitär requiriert, das die Ortschaft besetzte und alle Ein-^ wohner festnahm. Vom Gericht ist eine strenge Untersuchung eiugeteitet worden. Rorn, 29. Okt. Wie von gut unterrichteter Seite ew klärt wird, wird Frau Toselli ihr Kind, P i a M 0 n i c a, ausliefern. Diese wird morgen nach Tirol gebracht und dort dem sächsischen Gesandten übergeben. Die Grcrftn bleibt dadurch im Genuß der ihr vom König von Sachsew ausgesetzten Apanage. Antwerpen, 29. Okt. Heute nacht zerstörte ein Feuer die hiesige Telephonzentrale vollständig und griff auf ein benachbartes Warenlager über. Der Telephon- verkehr wird für einige Tage unterbrochen sein. P a r i s, 29. Okt. Die strafrechtliche Untersuchung gegen den jungen Waddington, der am Sterbebette seines Vaters, des ehemaligen Marine-Attaches an der amerikanischen Bot-' schäft, seine G e s ch w i st e r durch Revoloerschüsse getötet hatte, ist eingestellt worden, weil er vollständig unzurechnungsfähig- ist. Er wird in einer Irrenanstalt bei Paris untergebracht werden. Paris, 29. Okt. König Alfons und Präsident ^alliöres wechselten gestern während des Diners im Elyfee herzliche Trinksprüche. Um ll1/* Uhr begaben sich die Herrschaften nach dem Jnvaliden-Bahnhof, wo die Abfahrt des Königs- paares nach Cherbourg erfolgte. Präsident Fälliges, Kabinelts- chef Clßmenceau und der Minister des Auswärtigen, Pichon verabschiedeten sich vom König. Die Ankunft in Cherbourg erfolgt heute morgen. Das Königspaar schifft sich wie bekannt, an Bord des Kriegsschiffes Nenown nach England ein. Heute abend 7 Uhr trifft das spanische KönigSpaac auf dem Victoria- Bahnhofe in London ein und fährt dann im Automobil ohne Begleitung nach dem Keniiugton-Palast. König 2llfons und Gemahlin iverben eine Woche in London verweilen unb ei’|t am Sonnabend nach Schloß Sandringham abreisen. König Eduard und König Haakoii von Norwegen treffen dort am Sonntag ebenfalls ein, während ihre Gemahlinnen bereits am Freitag auf Schloß Sandringham eintreffen. Paris, 29. Okt. Der Vorsitzende der englischen Ferri- Boat-Gefellschast der englische Deputierte Lord Widal wird im Lause dieser Woche von Clemenceau empfangen werden, um ihm den Plan der angekündigten Dampf-Fahr- Verbindung zwischen England und Frankreich als Ersatz für das abgeleyutc Tunnel-Projekt zu um er6 reiten. Lord Widal wird auch vom Bauten Minister empfangen werden. New York, 29. Okt. Die Finanzkrise ist wieder im Wachs en begriffen. Die Börse wurde durch Inter- ventioit von weiteren 80 Millionen Dollar ermutigt. f 5 Zimmer Hä. NMkimrBklWkii SLZ als vorzüglicher Tischwem. 2 Herren ^Verschiedene Bruchs MM 10 Ederstratze ir-, 4-Zimuierwohnung im I. Stock, ganz neu hergerichtet mit Gas und Kanalanschluß sofori oder — *u vermieten. Näheres E[6170 GHlessen©r Konzert-Verein, — Zweites Konzert. V» |4*VHUV'-H Wird 1 modernes 4- bis 5-Zimmcrbaus zu raufen gemcht. Schriftliche Angebote unt 6782 an oen Gießener Anzeiger. Mädchen gesucht, Metzgers Weinstube, Seltersweg 70. [08171 Schweinefleisch 50 |B*/10 Wegzngshntber 4 Zimmerwohnung zu vermieten V.l. Januar. Liebigstr.63. 6438 8-ZiMmerwohmrng, geräumig, Ludwigplatz ob. nächste Umgbg., z. 1. Jan. ob. 1. April ges. Schristl. Angebote unter 08247 an die Exp. des Gieß. Anz. erb. i 08200J Schön mübllertes Zimmer j au verm. Goethestraße 67, III. Tt 77. v - Verjchredcnes Kirchenplatz Tel. 314 Kusskofilen, ßas-te MMs LangsaMim-iotel! Pserdeduische in jeder beliebigen Schriftart und Karton sorte, sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen, liefert zu mässigen Preisen Brühfsche Umversitäts - Druckerei SchuBstrasse 7 Näheres in der Geschäftsstelle des Giegener Anzeigers. [08268 6774J Tücht. Pferdeknecht findet der hohen: Lohn dauernde Stelle. M. Rosenthal, Liebigstr. 13. . Em feines Mayge,chatt aus der Nahe Gießens, sucht für Gießen einen tüchtigen VERTRETER. Herren mit größer. Bekanntenkreis wäre dies ein lohnender Nebenverdienst. Off. u. 6744 an die Geichästsstelle des Gieß. Anz, In« CiiiKasfierell o. Erldern Sichere total " Damen-Koflleklion:: ßutnetaib. Geschäft, feinste ^rundichaft, rocncn Verheiratung der Bestverin abzu- gebcn, Tüchtiger Schneidern bietet lich Gelegenheit licö selbständig zu machen. Nähere Auskunft erteilt A. Schmidt, Licher- Itraße 5, pari. [08278 Köchinnen, Haus und Allein mad.chcn m bessere Stellen als Allemmadchen gesucht, durch [«“*> ^rau Hüttenberger,Seltersweg 67 ßeim MaaT vag mm. aus üia teäs jBltHia- DDd BBSer8 firat ä8W tL s [te Mägfo Sllsinigg ProfluzeBtee veo .FeIW. i MtlUWUr teg z®* M I. südlichen Stadtmerre ,Zum &8hra‘ Meinen vollständig renovierten ! Saal nut ganz neuer Lhcatcr- bubne euwsehle angelegenttichst zur Abhaltung von Hochzeiten, ökommerfen, BereinsfesUichkeiten Mw., unter Zusicherung bester Bedienung [6673 Hochachtungsvoll Max Jaskowsky, 08263] Schön möbl. Zimmer zu verm. Stephanstratze 45, Q, 03264J Schön möbl. Zimmer zu vermieten. BiSmarckstr. 17, pt. als vorzüglicher Tischwein, per Vi Ater zu 70 Pfennig, ÄÄ^r**19' Georg Wallenfels, 4Z!A!iikr-Halls, schöner Saue- billig äu Saufe’,l ^fragen unter 08258 ltn den Greß. Anz. erbeten. Gut möblierte Zimmer^ittH lnicht Studenten) evtl 8&altcrc Damen, mit ob. ohne A^nfion in ruhiger Lage, nächster , der Unwerfität. [6701 Mraße, .Doppelhausneubau 6r. Setbel, 1 Treppe Kartoffeln tun? Salatkartoffeln für denWinterbedars in verschiedenen Sorten, wem- und gelbfleischige, »?^?"^^^iene Wetterauer Ware, enrpstehlt zu den billigsten Tagespreneu ai Ä“tth£n aui Q . Blejchsiraßc 5 toben mit Wohnung von 5 Zim Wohnung im 2. Stock Si/nn^^smmnrl? und eine kleine Lltansarde, alles neu hergerichtet äu vermieten. __M'- Nord Anlage 38. mit Wohnung zu 6100] Näh. LudwigsW^'. Alleinst, ält. Herr sucht schöne 2=3 slBiiiin ??fl. Jan. ev. auch * 6». spuhcr zu mieten. Schrift!., Angebote unter 08123 an den Gießener Anzeiger erbeten. Für ein. ält. Herrn, wirb groß, unmöbl. Zimm. m. Worms. Ofen ges. Schrift!. Angeb. unter 08157 an b. Gießener Anzeiger erbeten 55 aus-Verkauf. Haus in schöner Lage, großer Garten! Rentabilität zu 5%. 51000 Mark zu 45000 Mark bei geringer Anzahlung zu verkaufen. SchrlfU. Angebote unter 08119 an den Gießener Anzeiger erb. j__4 Zimmer 4-Zimmerwohnung (1. St.) mit allem Zubeh. sofort zu vermieten. 0333] Hinter der Westanlage 9 zu vermieten. Wetzlarerweg 41. 08246] Schön möbliertes Zimmer zu vermieten. Roonstr. 33, pari. 08262] Frdl. mvvl. Zimmer m. sep. Ging, zu verm. Asterweg 56, p. [Kolos^ensM ZBalttorftt. 36-38. (früher Cafs Leib) Telefon 64. Tag!. Große Norkkönvg Vornehms lamiükn-Nroarümi n Mittwoch, den 30. Oktober ffck fatartetag Ss“ F. Mari Donnerstag dcu 31. Oktober * • Großer familicu^föd mit Prelß-zirrteilutig / 1. Preis eine fette Gans. Ar-—. Samstag den 2, November lajaljr. Iilfkusgsftst drs tziktzeoer KiMcr-Akttivs Vorstellung und Ball. 1 19. und 20. November Gastspiel: OTTO REUTTEB ---Es.sabei ergebenit ein Direktion Alhert Happ„,ann Üefera 1 verkaufen. 6752 Lvwendrogcrie W.Kiibinrer" Seltersweg 79a. ® ’ O82S5J Guterhalt. 5rindcrstuhl zu verkaufen.__(Lderstraße 19. Foxterrier^sa'nf'c'u MarkwlÄü"- (W9] Teckel, 7 Monat alt, für 10 Mk., zu verk. Ederstr. 18, n. Ferre 15rinfa^r»“^.X« Jrankfirrter Straße 43, pari. Kjjijrjg und junges Mädchen § "fluchen Stelle. [08285 FrauWerßenbach, Kreuzpl.6,111. SöcH. Fräulein sucht zum 15.Nov. Stellung als Stütze derHausfrau. Schrtstl. Angebote unter 08238 an den Gieß. Anz. erbeten. wird ein strebsamer, fleißiger Mann gerächt. Kleine Kaution muß gestellt werden. Gebild. Fräulein, im Haushalt vollständig erfahr., sucht Aufnahme in fe’’H?rmirUe Sea- Taschengeld. Schristl. Angebote unter 08261 an den Gleßener Anzeiger erb Airedale-Terrier. [“^ ©ebe m. 1,1 prima Abstammung billig ab. 9täh. Sandgasse 18. Zachshrmde „bÄR. 08257] Wilhelmstrave Ä), II. 3—4 Zimmer mit all. Zubehör 8U (Bruchstraße). bo81] Ncih, Goethestr, 46, I. { b—4 Zimmerwohng. tm 1. St. sof. oder später zu vermieten. Neustadt 41. [iio Walltorstraßc 34, Mter Stock zu verm. Näheres __SelterSweg 87, II. 08104] 2 schöne Wohnungen sofort zu vernueten. Zöwengasse 13. Aeganlk l-1iil!üimvoiMi!!!g mit Badeeiltrichtung und Gas, per 1. Dezember od. evtl, spater, wegzugöhalber zu vermieten. 618b] Frankfurteritr. 61, part. ^lne kleine 4-Zimmerwohnung zu vermieten. Näheres 0029^__Ludwrgstraße 8, I, Licbigstraße (Neubau) 4-Ztm.- ^ohnungen zu vermieten. [5498 ^caheres Schiffenberger-Weg 65. Rlid- Kölle, Esslingen „X Holzbsarbeitongs-BIascldzien-Fabrik bT»/e Erste n. bestrenommierte Fabrik der rühmlichst bekannten fahrbaren Bandsäge mit SotoFbehlet) 2mm Breunlichs sägen u. spalten sowie zum Antrieb von Dresckaaschinen n. s. w. Sichere Existenz, über 300 Maschinen im Betrieb :: ;; Beste Referenzen. Prospekte gratis. Erster Orches ter-Abend am Sonntag dem 3. November 1907, abends S Uhr, mit einer Hauptprobe vormittags 11 Uhr, im Neuen Stadt-Theater. ----- (VM..0.V;.™ die oj'iupnonie-liapeue des Zoologischen Gartens aus Frankfurt a. M. | an den Gießener Anzeiger erb. k^Zilchei*1**5 31 21 Konzertstück in A-moll für Cello und Orchester ^.ntrittskarten L.Platz Mk. 5.-, II. Platz Mk. 4.-, HL Platz Mk. 3.-, IV Platz Mk 3^ SWKSMLMMLNSKW Gültigkeit haben blaee, rote und rotweisse Karten, ungültig sind gelbe Karten genes ASosaenMi: *ÄftHftäaÄ2Sä| das nächste Konzert stattfindet, ist sctoeUste lileidnnff'dos iSrälllrnt öuter d-omiüc Pr ? o l als Verkäuferin in beßeres Ladengeschäft für sofort gemcrit. Schriftl. Angebote unter 6787 a" den Gießener Anzeiger erb. 08276] Einfaches ehrt. Mädchen gemcht. Ludwigsplatz 4, part. 1™^^;— ----1 gesucht, für 2spännigeS FuhrweK l 140Öl, Zimmer I eines Arztes. - Näheres in der ,u' \ ^«ftsiteue des ^teG. Ai^, 2o -llcart, an ruh. Herrn zu verm. Cttd, Liebigstraße 91. i 2 Zimmer j 6715] 2-Zlmnlerwohnung, 2 Tr liach, auf 1. Dezember zu verm. ____________Ludwigsplatz 8. 64S3] 2 Zlwmer mit Küche an ruhige Leute sofort zu vermieten __Süd-Anlage 23. ^cvoue t»-Z,rnmerwoonuug per 1. Januar eventuell auch früher zu vermieten. 000^ ______ Ludwigstr. 64. Schöne 5-Zimmer-LSohnung sofort oder später zu verm. [572? ^arl Eichmann, Ederstraße 1, Nord-Anlage 1, I. ' 5-Zrmmerwohnung mit all. Zubeh ru verm. Näh. bei Bär & Wetter- halm, Nord-Anlage 3.[1365 Hunderte der bekannten Herdplattenputzer KSäts-SäSaeik 5nt» im täglichen Gebrauch und b3uÄe6ncf6ei ®auSfl® Ludwig Kröll, HMls- und Zlnchen-Gcrätc, £8ocks^asse .Noch ohne Auffchlag infolge 1903« Äuffßrd^Mj. Hierdurch mache bekannt, daß ich Herrn Rechtskonsulent Rotte zu Gießen, Sonncnstr. 12 p., mit Einziehung meiner Gc- fchäftsaussiände beauftragt habe tmd bitte ich nur an diesen Zahlung zu leisten. [08255 8i. Fita&er*. «BSSä: für Neuarbett. Liudengasse 18, II. M0] Nehme noHäfche zum Bügeln an, im Hause. —Brau Rausch, Schützenstr. 15. 6608] Mädchen können das Glanz- bügelu gründlich erlernen. Steinsttaße 49. 08279] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Liebigstr. 37, III. 08277] Sch. möbl. Zimmer, ev. 2, zu vernr^ SelterSweg 56. Näh. pari. 08280] Großes möbliertes Zimmer ru vermieten. Kirchenplatz 21. 08275] Möbl. Zimmer,an sol.Herrn, zu vermieten. Ludwigsplatz 4, p. zu vermi?rnu ^Babnhchstr^ Wa,chiraub^St°twn Ä!?1a Cj 08282] Schön möbl. Zimmer sof. Gießens, aufsof.od. 1.Jan. gesucht zu vermreten. Hundsgasse 4. Schristl. Angebote unter 6779 Schön möbliertes Zimmer zu I QU öeu Ariz, erbeten, verru.Kuf Wunsch m. Schreibtisch. GS2ti7JxJunges Laufmädcheu 08213] W. Hov, Bleichstr. 16 a, III, 9e,ua)t. Dammslr. 28, II, St. 07743] Möbl. Zimmer mit od. ohne ^um bald. Eintritt nicht zu jung' m”; : V/x - *■ w. uym: j «um muyi zu juilß j^eni- o. v. Ludwlgftr.33, Hinterh, Hch möbl. Zirnmer zu JKWMf CW ntteten. Weserstraße 29. 08159 fur §ucoe und Hausarbeit gesucht. verrmSchöne AussichUPrttmths^ Set^°n Sil6elm"n8U Bef'..1082021 ^«.4. E3] Möbl. Zimmer (Wohn- u. Mädchen ww8J Sch. mobl. Zimmer mit sep. Ging, zu vermieten. Sleinstr. 51, p 08U1J Möbl. W^bHchSchläst' oimmer, auch f. 2 Herren paffend nut Pension. Bahichofsttr Ä s ' 6353] Gut möbliertes Zimmer zu vernneten. Goethestt. 36, part W^^Rubiges freundlich möbl. Zimmer an befferen Herrn zu vernueten. Dammstr^V^ Zchös Xüblikrtes ZimAkr zu verm. 6772 Neuenweg 50. Schön möbl. Zimmer billigt ocrm. 08244 Äeichstr. lg' 08165] Einst möbliertes Zimmer zu^vernueten. HundSgässe 4 ! Eittf. möbl. 3immer zu verm. Aolkeugasse Rr. 27, Ecke Baün- bchstr^Neben^aus. 081861 Möbliertes Zimmer f08150 mit ober cOne Pension an Sttldierenden lExamenSkandi- daten) m günstiger Lage der örankmrter Str. sofort zu vermieten. Frankfurter Str. 9, II ! L&deii etc. | rooriu gegenw.Schuhgesch.,z. vernu __Gustav Hanttein, Schnlstr. 5, Schöner Laden zu vermieten Näheres Bleichstr. 15. 64^ Frnn B. §iühn, Seltersweg 36 j Kediziflische ood Frauen-Klimken. PtrfeMe SüglrrinG^» in und außer dem Hause. Qo04o]tlleuenweg 42. Wer ein Haus, Grundstück, Geschäft oder sonstiges Anwesen kaufen ober verkaufen will, Teilhaber od. ^stpotvek sucht, hier oder aus- ivarts, wende sich vertrauensvoll mi die H,entral-Berkaufs Börie Deutschlands, Frankfurt a. M., Töngesgane 23. Man verlange kostenlosen such unseres Vertreters, 83^ Ich warne hiermit jedermann, meiner Frau Katharina Schmitt geborene Scholuber, von Neis- ttrcheii, aus meinen Flamen eiwas zu borgen, da ich für sie nichts bezahle. 108255 Heinrich Schmitt III.," __ Ettingshausen.__ NütimiälMNer^ Verein. Jeden Mittwoch abend Zivasglose Sufammciikmifi im Kaiscrhof. [du/10 __- .. , Schristl. Meldungen unter 08210 Ludwigftraße 55, un den Gieß. Anz. erbeten. «i» psiiöklulrcht gejucht —---------Kaiser-Allee 58. 108233)_________Neuenweg 33. 6275] 1—2 schön. Zimmer mit Küche wir«# » ru vermieten. Ltarttolatz 18. flcbipfeöh. Den verehrt. Vereinen, Korporationen und J-amilien gestatte ich mir hiermit fiir bevorstehende Winterfestiichkciten, Vcreins- nen,estzlchkelten u. dergl. meinen neu erbauten grossen ^aal sowie kleinere und größereSläume uv die Sonntage sowohl wie Wochentage ganz ergeben|t zu empfehlen. 6012 Hochachtungsvollst ©- Te25torH Steins Garten. Heute Diens« tag, letztes Gastspiel von Prost KSeretiii u. a. Czitat f erner die Ver- lvrennung bei Aura. Kassenöffn. 7, Ans. 8 Uhr. 08274 I 3 Zimmer | .Qm Neubau, Schottstraßc 15, einige 3-Zlmmei!trrthc 7 3-Ztmmerwohn. (Mansarde) zu verm. per sof. ob. spater. Näh. Walltorstr. 51. [E ^Ammerwohnung mit ullem Zubehör sofort ob. später zu vernU—Näh. Steinstr. 48, p. [6^3 55—= Wohnungkn Zubehör zu verm. Für Mieter kostenfrei. [5709 " Noientlial, Goethestr. 63. an°'-blmmer - Wohnung und Mansarden-Wohnnng sofort zu vermieten. Näheres [61$ -- Lindenplatz 4. n-1; urid 5-Zimmerwobuutrgeü Ecke Wilhelniitr. und Gbelstr zu vermieten. Näheres 1 [549g —— Stephanstr. 25, 1. ^^eres Ebelstraße 39, pait 4 ■Vorsicht!