Nr. 203 Zweites Blatt 157. K M Erscheint ISgttch mit Ausnahme des Sonntags Die ..Sietzener §am»ienblStter" werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Krebblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Freitag 30. August 1007 r Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen Universitäts - Buch- und Steindruckeret. N. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: ey@5L Redaktion:^^ii2.Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. dem Tagebuche Stöffels. Tas Moskauer Matt „Stolitschnoje ULro" hat dieser Tagc mtt den: Abdruck des Tagebuches des Generals Stössel begonnen. Die Auszeichnungen nehmen ihren Anfang am 26. Januar 1904, euten juig vor dem Ausbruch des russisch-japanischen Krieges. Ain 27. Januar schreibt Stössel: „Gegen 10 Uhr abends waren 1Dir Astern wie gewöhnlich schlafen gegangen. Plötzlich erwache ich von Schüssen, trete an das Fenster und sehe, daß die Schiffe nus der Mede überall beleuchtet sind. Ich lasse nachforMen und erhalte die Antwort, daß für das Geschwader eine Nacht- ilbintg angesetzt sei. Ich lege mich wieder nieder, stand aber bald wieder auf, da das andauernde Schießen einen recht kriegerischen Eindruck machte. Gleichzeitig kam aus dem Stabe eine Ordonnanz mit der Meldung, daß die Japaner mit ihren Torpedobooten unsere Schiffe angegriffen hätten. Ich eilte zum Statthalter. An der Hauptwache ließ ich die Wache herausrufen und | erklärte, daß die Japaner plötzlich angegriffen hätten. Der Krieg i habe .also begonnen. Es wurde ein Hoch auf den Zaren aus- > gebracht; ich ließ denn alle im Disziplinararreft befindlichen Sol- | vnten frei. In den Stab sandte ich den Befehl, Alartn zu schlagen und die Forts und Batterien zu besetzen. Beim Stcttt- voi^er befand sich Admiral Withöft, die Beamten des Stabes 8 des Statthalters und die Adjutanten. Alle sprachen flüsternd. । Och trurde sofort zum Statthalter gerufen. Alexejew war offenbar Derwirrt, traf aber Anordnungen und fragte nach den meinen. Ich sagte, cs wäre ein großes Glück, daß die Japaner nur mit . iner kleinen Anzahl von Torpedobooten angegriffen hätten. Hätten sie chiele geschickt, so hätten sie unser ganzes Geschwader ver- i nichten und sofort mit den Transportschiffen nach der Talienwan- . Zucht gehen und in Talni landen können, da dort nur ein i Bataillon des 14. Regiments stand. Von Talni hätten sie sofort t gegen Port Arthur vorrücken können, da bei uns mehr als zwei | drittel der Festung nicht nur nicht fertig, sondern noch nicht »mnmal im Bau war. Ich bat den Statthalter, sofort alle in l d'ort Arthur be sind liehen Japaner auszuweisen; es waren ihrer I, !wch viele. ... Deck Morgen verging mit der Inspizierung > 3er auf ihre Positionen rückenden Truppen. Obgleich die Truppen ^hre Positionen kannten, so waren es doch nicht die Regimenter i.einer dritten Brigade, welche jeden Fußpfad kannten. Wozu -alle man diese nach dem Jalu geschickt? Diese höhere Strategie st für mich unbegreiflich. Es war wirklich ein starkes Stuck, ine Brigade, die sechs Jahre in Port Arthur gestanden hatte, _'or dem Kriege fortzuführen und statt ihrer eine in Rußland rus Heinern Truppenteilen neu formierte zu schicken. ... Um ! 1 Uhr vormittags erfolgte der erste Schuß der feindlichen Flotte, ne etwa 8Yb—9 Seemeilen von der Festung lag. Ich hatte mich u unserer zehnzülligm Batterie bei der „Elektrischen Klippe" >egeben, auf welche; tote Japaner ihr Feuer richteten. Zum rpenmal im Leben stand ich unter den Schüssen zwölfzölliger Zomben. Furchtbar ist die Gewalt der Explosion; eine Masse -on Steinen und Erde wird in kolossalen Säulen in die Luft .schleudert; schwarzer dicker Rauch bedeckt weithin den Explosions- -latz. Man gewöhnt sich bald, (Na, na, Herr Stössel!?) eber der nicdruck ist gewaltig. Das Bombardement dauerte etwa eine - iintbc. Nach 30 Minuten traf eines unserer Geschosse von der lekirischen Klippe das zweite Kopfschiff der feindlichen! Flotte; an sah, daß das Schiff stark beschädigt war. Der Batteriechef ■ tiLifnn Shukowski operierte wie auf dem Exerzierplatz. Bei as waren zwei Tote und drei Verwundete. Hier habe ich 1 sehen, was eine Verwundung durch Luft, eine Kontusion ist. --ach einem Schuß aus einer zwölfzölligen Kanone flog eine wmbe an dem zweiten Geschütz vorüber und ein Mann stürzte uk hingemäht nieder. Als man ihn auf die Tragbahre gelegt ;atte, trat ich heran und sah, daß von seiner rechten GesichtA- ite Blut floß. Ich hielt ihn für stark verwundet. Nach 20 kututen stand der Mann wieder in der Front. Es erwies sich, >aß die Bombe an seinem Kopf vorübergeflogen war und die *on dem Geschoß durchschnittene Luft einen solchen Druck aus- kiibt hatte, daß aus der Wangenhaut des Soldaten das Blut >ecv-orbrach. . . /' Hier noch einiges aus den wetteren Aus- id,mmigen des Generals: 4. März. „Heute trifft Ssmirnow in; ich bin sehr froh, daß meine Mission hier endigt. Groß- i-irft schrill Wladimirowitsch ist angekomMen. . " 5. März. /Ssmirnow war bei mir; er ist alt und grau, aber stark' von sich ingeiwmmen. Er ftagte, wann ich abreisen wolle. Ich ant- I /ortete, möglichst bald . . ." 15.- März. „Gestern erhielt ich l in Telegramm des Statthalters: daß mir Allerhöchst befohlen ' st, hier zu bleiben, daß der Festungskommandant mir unter* ,:Coronet ist, daß mir die Rechte des Kommandeurs eines ab- •"' •i / zn^esprorhen sind usio. km großer Verdruß (!) Ein Antrag fordert die AnstellÜstg von weibliches , Beamten in allen Gewerbeinspektio ns bezirken, in welchen eine beträchtliche Anzahl von Arbeiterinnen in der Industrie beschäftigt Wird. Zwei fernere Anträge begrüßen den neugegründeten Verband süddeutscher Patronagen für jugendliche katholische Arbeiterinnen als Vorschule der katholischen Arbeiterinnenvereine, zollen dem Wirken der in demselben tätigen Damen ihre vollste Anerkennung und bezeichnen es als dringende Notwendigkeit, die erwerbstätige weibliche Jugend in Mädchen? Vereinigungen oder Jugendabteilungen zusammenzuschließen. Alle Anträge wurden angenommen und dann die wetteren Vertreter schon wiederholt versprochene gesetzliche Schutz der Heim> arbeiter noch fast gar nicht verwirklicht ist und erhofft ein baldiges! entsprechendes Gesetz. Sie erachtet aber auch die auf Selbsthilfe der Heimarbeiterschaft abzielenden beruflichen Organisatttneu für wichttg und empfiehlt allen beteiligten Kreisen, insbesondere den katholischen; Frauenvereinigungen, diese nach Kräften zu verbreiten und zu unterstützen. Errdlich erscheinen die auf charttativer Grundlage beruhenden Bestrebungen zur sittlichen und sozialen Hebung der Heimarbeiterschaft bedeutungsvoll, und die Generalversammlung empfiehlt daher auch diese zu kräftiger Unterstützung., Eine Reihe weiterer Anträge beschäftigt sich mit der Arbeiter- und Jugendfürsorge. Ein Antrag fordert die katholischen Arbeitervereine auf, ihre Mitglieder sittlich zu fördern und geistig fortzubilden und staatsbürgerlich zu.schulen in Vorträgen, Unterrichtskursen, durch Bibliotheken und sie zu schützen, in Fragen des Rechts, insbesondere auf dem Gebiete der sozialen,Gesetzgebung durch Errichtung von katholischen Ar- betterfefretartaien. Ein anderer Antrag spricht den Wunsch aus- daß alle katholischen Arbeiter Deutschlands sich diesen Vereinen anschließen. Höchst förderlich sei auch die Mitwirkung der Mitt gliedcr anderer Stände an den Bestrebungen dieser Vereine, doch dürfe deren Charakter als Standesorganisatiouen nicht beeinträchtigt toerben. Zur Jugendfürsorge erachtet es ein Antrag als eine dringende Pflicht der Katholiken aller Stände, den Bestrebungen zur Förderung der schulentlassenen männlichen Jugend erhöhte Bedeutung zu schenken. Als eines der wichtigsten Mittel der Fürsorge für die schulentlassene männliche Jugend in Stadt und Land haben sich die konfessionelles Jugendvereme erwiesen. Die Generalversammlung richtet daher an die katholischen Männer aller Berufsstände, namentlich der gebildeten Klassen den dringenden Appell, diese Vereine in ihren Bestrebungen zu unterstützen. Ein Antrag fordert alle Katholiken auf, ihre jugendlichen Söhne den katholischen Ju- genborganifatione n zuzuführcn. Gelte es doch, unsere männliche Jugend in den religiös sittlichen Gefahren zu schützen und zu stärken, sie für Beruf und Leben geistig heranzubilden und für die späteren Standesinteressen imb Stanbesorganisatio- nen zu schulen. Ein Antrag empfiehlt den Mitgliedern der katholischen Arbeitervereine energische Mitarbeit bet der Bildung geeigneter katholischer Jugendvereine für die erwerbstätige kath. Jugend. Sofern eigene selbständige Jugendvereine nicht gebildet werden können, wird die Bildung von Jugendabteilungen int Anschluß an die Arbeitervereine empfohlen. Ein weiterer Antrag behandelt die Wichtigkeit der katholischen Arbeiterinnenvereine und fordert neuerdings zu deren Gründung auf. In einem anderen Anttage spricht die Generalversammlung ihre freudige Anerkennung über den bisher entfalteten Eifer an der Gründung von katholischen Arbeiterinnen^ vereinen aus. Sie mahnt die Geistlichkeit, die gebildeten Frauen und insbesondere die Arbeiterinnen selbst zu weiterer reger Agitation für Gründung und Förderung dieser Vereine, um die Arbeiterinnen in den religiös-sittlichen Gefahren zu schützen; sowie in der Verfolgung ihrer wirtschaftlichm und beruflichen Interessen zu unterstützen. Verhandlungen auf Donnerstag vertagt. Am Nachmittag tagte die dritte öffentlicheGeneral- versammlugg. Die Festhalle war wieder in allen Teilen überfüllt. Auf der Tagesordnung steht zunächst ein Vortrag des Geiftl. 3dats Pfarrer Wacker (Zähringen), genannt der „Zähringer Löwe", über Katholizismus und Nationalität und des Reichstagsabg. Landgerichtsbirektor Gröber (Heilbronn) über Katholizismus und wirtschaftliches Leben. Geiftl. Rat Wacker als erster Redner führte aus: Wie wäre es heute, wenn es keine katholische Kirche gäbe. Wie würde es in Europa und speziell in Deutschland aussehen? Wenn die katholische Kirche nicht wäre, so gäbe es eine un- gefreute Lücke. (Beifall.) Tie Nationalität ist von der dtuß (!)..." —I 31. Marz. „Ein unglücklicher Tag. Vor meinen Augen ist die „Pettopawlowsk" untergegangen und mit ihr Makarow. Der Großfürst ist gerettet. Beide Großfürsten sind schon aus Port Arthur abgereist ... Am Morgen war Makarow mit dem Geschwader nach Süden ausgelaufen. Vom Lager des 10. Regiments sahen wir, wie das Geschwader in Kielwasser- Eolonne zum Hafen zurückkehrte. Die Torpedoboote gingen nach dem Hafen, die „Petropawlowsk" folgte. Plötzlich gab es bei Ljuty Rok eine furchtbare Explosion unter dem „Petropawlowsk"/ sodann eine zweite. Nach dieser zweiten Explosion ging die „Petropawlowsk" wie ein Stück zu Boden. In nicht ganz zwei Minuten war alles zu Ende . . . Das übrige Geschwader wollte in den Hafen einlaufen. Plötzlich explodierte unter der „Pobjeda" eine Mine. Das Schiss legte sich aus die linke Seite, kam aber doch noch in den Hafen. Man nahUl an, daß die Explosion das Werk eines Unterseebootes sei und begann von allen Schiffen ins Wasser zu schießen . . ." 54. Deutscher Katholikentag. (.Unberechtigter Nachdruck verboten.) S. u. H. Würzburg, 28. Aug. Der heutige Tag begann wieder mit kirchlichen Feierlichkeiten. Um' 91/2 Uhr trat bann in der Festfralle bie Generalversammlung des Volks Vereins für das katholische Deutschland zusammen, dem bie katholischen Gewerkschaften, die Gesellen-, Arbeitervereine usw. angefrören, und ber bie Massenorganisation für die Wahlen repräsentiert. In ihm sind mehr als eine Million Männer zusammen geschlossen. Generalsekretär Reichstagsabg. Piper hob in einer längeren Ansprache besonders hervor, daß ber Volksverein praktische Realpolitik treibe, wie sein Mitbegründer Windthorft auch der erfolgreichste Sozialpolitiker gewesen ist. Wir leben nicht in einem Zeitalter der ruhigen Beharrung, sondern einer gewaltigen wirtschaftlichen, religiösen und gesellschaftlichen Umwandlung. Gärung finden wir jetzt auf allen Gebieten. Neues, was sich nicht zuruckhalten läßt, ringt in den Köpfen um Herrschaft. Die Zahl der Industriearbeiter nimmt außerordentlich zu, der Landwirtschaft fehlt es an Leuten. Ueberall machen sich neue Erscheinungen im wirtschaftlichen Leben bemerkbar. Schwere wirtschaftliche Jnteressenkämpfe zeigen sich stets in drohender Nähe. Um diese zu verstehen, muß Mann und Hausftau sozial geschult werden. Das wird vom Volksverein stir das katholische Deutschland unternommen. Er erweckt auch wieder die Liebe zur Religion, durch welche die sozialen Kämpfe leichter gemacht werden. Wir müssen unjs den Forderungen der Zeit anpassen und die christliche Gesellschaftsordnung ausbauen. Wir müssen den modernen sozialen Gedanken pflegen, sonst nützt uns die soziale Gesetzgebung nichts, sonst bleiben wir frülflose Kinder. Wir müssen „neusozial" sein, dann werden wir vorwärts kommen. (Lebhafter Beifall.) Man kann das Volk nicht sozial heben, wenn es nicht fozial geschult ist. Das sehen wir an Rußland, wo trotz aller Reformen das Volk nicht geistig höher fteigt. Bei uns gebt es vorwärts, bas sehen wir am besten aus dem Anwachsen der christlich-nationalen Arbeiterbewegung. (W gilt das Volk für die modernen Verhältnisse zu erziehen. (Lebhafter Beifall.) Die dritte geschlossene Hauptversammlung schloß sich unmittelbar an bie Gen er alvers ammlun g des Volksvereins. Sie beschäftigte sich wieder mit der Beratung von Anträgen. Ein Antrag bes Reichstagsabg. Giesberts über die wichtige Frage der Tarifverträge erstrebt folgendes: 1. Abschluß von kollektiven Arbeitsverträgen (Tarifverträgen), in denen die Lohn- und Arbeitsbedingungen durch Vereinbarungen zwischen den Organisationen der Arbeiter und Arbeitgeber auf längere Dauer möglichst einheitlich geregelt werden. Bei ber wachsendem Bedeutung dieser Tarifverträge erscheint es geboten, den in dieser Art geregelten Arbeitsverträgen einen besseren rechtlichen Schutz zu ^währen, als es bisher der Fall ist. 2. Errichtung von paritätischen Arbeitskammern verbunden mit Schiedsgerichten und Emigungsämtem zur Verhinderung und Schlichtung von Streiks und Aussperrungen. Der Antrag wird angenommen, ebenso ein Antrag, der empfiehlt, in größeren Betrieben Arbeiterausschüsse mit nicht zu eng bemessenen Befugnissen einzurichten. Ferner wird ein Antrag angenommen, wonach die Generalversammlung wiederholt auf die Notwendigkeit der gesetzlichen Reformen zu Gunsten der verschiedenen Zweige des Privat- beamtenstandes hinweist. Zur Frage ber Heimarbeit wurde ein Antrag ohne Erörterung angenommen: Die General- versammlUng bebauert es, daß der seitens ber Regierungs- ^ellmau über seine Sicherheitsmaftregeln für die Polarfahrt. Die Nachrichten aus Spitzbergen lassen hoffen, daß ie Windverhältnisse sich in letzter Stunde bessern werden md daß so dem wagemutigen Wellman die Enttäuschung rspart bleiben wird, ein zweites Mal unverrichteter Dinge I ort der Däneninsel heimzukehren und wieder ein Jahr ' erstreichen zu lassen. Der kühne Plan des Amerikaners hat von feiten der Wissenschaft manche ernste K'ritik cr- ahren müssen, und wenn auch gegenüber dem Unternehmen es unglücklichen Andrs die Chancen der „America" un- leich besser sind, so sind doch noch manche Fragen unbeantwortet, in welcher Weise die Aeronauten un- rwarteten Hindernissen zu begegnen gedenken, wie ! egen alle Eventualitäten Borsorge getroffen und , or allem: welche Rückfahrtsmöglichkeiten bei den chwankenden Windverhältnissen in der arktischen \ tone offen bleiben. Wellmann selbst hat nun im - Lindsor Magazine das Wort ergriffen, um die Chancen u erwägen. „Wir wollen zurückkehren; wir haben keine ttrst, als Märtyrer zu posieren," so schreibt der Amerikaner, j Vier Pfeile sind es, die wir im Köcher haben. Erstens | aben wir eine gute Chance, zum Pol und wieder zurück j ix unserem Hauptquartier oder zu irgend einem anderen and zu kommen, indem wir die eigene Kraft unseres ustschiffes in Rechnung setzen; zehn oder vierzehn Tage f nh dafür wohl anzusetzen. Zweitens' aber, sollte dies ! tißlingen, sollten Motor und Heizmaterial nur dazu auseichen, uns bis zum Pol zu bringen, so könnten, wenn der j tasolinvorrat sich erschöpft, Motor, Maschinerie und eine ieihe von anderen Gegenständen als Ballast dienen; wir >ürden sie nach und nach über Bord werfen und so die -ebekraft des Gases ausgleichen. Die „America" könnte (ann als einfacher Treibeballon in der Luft bleiben und ch vom Abfahrttage ab ungefähr 25—35 Tage in der tmosphäre halten. Und in dieser Zeit ist die Chance offen, 'aß der Wind uns südwärts treibt; die Entfernung vom , >ol zum Land beträgt nur 860. englische Meilen und. bei frischer Mise wären diese in zwei oder drei Tagen zurück-^ zulegen. Drittens: Wenn das Luftschiff uns bis zum Pol oder nur in seine Nähe führt, so haben wir in unserer Ausrüstung eine vollkommene Schlittengarnitur mit zwölf ausgewählten sibirischen Hunden; die zwei Monate, die es dann noch hell sein wird, könnten dazu benutzt werden, in einer Schlittenreise über das Eis Spitzbergen oder Grön-^ land zu erreichen. Es versuchen ja andere, mit Schlittens expeditionen zum Pol vorzudringen und zurückzukehren: wenn die „America" uns zum Pol bringt, so brauchen wir nur die Heimfahrt zu machen, und in ihr haben wir noch die Hilfe des treibenden Eises, das uns durchschnittlich täglich zwei bis vier Meilen fortbringt. Viertens: Die große Tragfähigkeit unseres Luftschiffes und die Ausnutzung des Schleppseiles ermöglichen uns, soviel Nahrungsmittel mitzuführen, daß im Notfälle, falls die „America" zu irgend einem unwirtlichen Platz in der großen unerforschten Aera abgetrieben werden sollte, wenn wir fern vom Lande das Luftschiff verlassen müssen, wenn irgend ein Mißgeschick, Krankheit oder was es auch sei, es nicht ratsam machen würde, noch im Herbste eine Wckkehr mit dem Schlitten zu versuchen, so könnten wir an der Stelle, wo wir landen, überwintern. Die riesigen Mengen von Stoff und anderen Materialien, aus denen die „America" besteht, liefern alles, was not tut, um eine behagliche wetterfeste Hütte zu errichten, und wir brauchten nicht den Hunger zu fürchten; die mitgeführten Vorräte reichen aus, um uns zu erhalten. Sollte dieser Fall eintreten, so könnten wir mit dem Frühjahr die Schlittenfahrt südwärts antreten, wenn auch die Eisverhältnisse der Reise günstiger sind als im Herbst. Unsere Nahrungsvorräte reichen aus bis zum 1. Juni... Um all diesen Möglich-» feiten begegnen zu können, führen wir die neuesten, genauesten und erprobtesten Karten und Angaben über das Land rings um den Pol mit uns; die einzelnen Regierungen und verschiedene geographische Gesellschaften haben uns in der Zusammenstellung dieses Materials wirksam unterstützt. Wir besitzen alle Nachrichten über die Stämme, die Wildverhältnisse, die Außenposten, Fährten und Wasserläufe und über die Nahrungsdepots im Franz Joseph-Land an der sibirischen Küste, auf Grönland, an der Nordküste Britisch-Umerikas und auf den abgelegenen Inseln. Wie auch das Schicksal sich wenden mag, wir hoffen, gerüstet zu sein; wir sind darauf vorbereitet, zu überwintern, haben ausreichende Vorräte und wenn die Natur uns günstig ist, so können wir diese sogar noch mit Gewehr und Patrone vergrößern.^ • — V 0lkstage in ber Frankfurter Liebermann- Au s st e l l u n g. Um bie Liebermann-Ausstellung den weitesten Kreisen zugänglich zu machen, wirb sie von jetzt ab auch an Sonntag-Nachmittagen von l1/*—6 Uhr geöffnet und ber Eintrittspreis wahrend dieser Zeit sehr ermäßigt seilt. Es ist anzunehmen, baß diese sogen. Volkstage denselben starken Erfolg haben werden, wie im vorigen Jahre bei der Thoma-Ausstellung. Einstweilen hat sich der ^Ausschuß für Volksvorlesungen" (an der Schnudt- stube 7 hier) für die Volkstage bereits 2000 Eintrittskarten reservieren lassen, welche er den ihm aggregierten Organisationen im Vorverkauf zu ermäßigten Preisert abgibt. — Frankfurter Oper. Wagners „Ring des Nibeluitgelt" wird im September an folgenden Tagen zur Aufführung gelangen: Freitag den 6. „Tas Rheingoldk Atontag den 9. ^Die Walküre", Attttwoch den 11. „Siegfried , Montag den 16. „Götterdämmerung". Die Vorstellungen werdeit außer Aboltnement und bet großen Preisen gegeben. Vorbestellungen nimmt bie Kasse des Opernhauses entgegen. — Schtvetzer SUoftergarten. Im Berliner Tageblatt schildert Johannes Troj alt in einem launigen Aufsatz, was ihm alles auf den siebzigsten Geburtstagstisch geflogen ist. ES heißt darin u. a.: „Es kam in mein Hans außer einem Dutzend von Würzburger Bocksbeutellt eine hübsche Anzahl langhalsiger Flaschelt, auf denen verschiedene Jahreszahlen von 1876 bis 1905 verzeichnet sind. Als Alerkwüldigkeit aber erhielt ich auS Westpretlßen eine Flasche Wein, ber bezeichnet ist als Schtvetzer Klostergartett unb in Schwetz, bas an der Weichsel und dem Schwarzwasser liegt, gelesen und gekeltert worden ist. Die Ordeltsritter haben dort ihrer Zeit mit Erfolg den Weinbau eingeführt. Diefe Flasche denke ich zuletzt von allen ztt trinken, um möglichst lange die Vorfreude zu ljaben." Echtester Trojan! — Die Bronze-Statue des OrauierS Wilhelm III., ein Abguß der auf der Berliner Schloß-Terrasse stehenbett Figur, dte der Kaiser bem britischen Volk zum Geschenk macht, ist jetzt nacfr London gesandt worden. Kirche, stets gcfdjühl, gepflegt itnb gefßibcrt worden. CBt’ifntf.) Wer unter dem. Schutz der Kirche steht ist oster micf) sicher Vor Ausschreilimgen in Sachen der Nationalität. Zwei Rich- tiingcn machen sich in dieser Hinsicht bermerkbar. Tic eine übertreibt den allgemeinen Menschheitsbegriff und kommt zu dem unfruchtbaren Weltbürgertum, so daß sie mit fflectyt als unter» laudsloö bezeichnet werden muß. Dieses unfruchtbare Weltbürgertum siuden luir sehr stark vertreten in den Neiheu bet Sozialdemokraten. Die andere Richtung übertreibt den -cationalitätsbegrisf und fülwl daher zu Ausschreitungeil bedenklichster Art. Es sind das die. Leute, die uns als antinational bezeichnen. (Lebh. Pfliirnfe.) Entrüsten Sie sich nicht, Sie kennen ja die Leute, die diesen Gedanken vertreten. Dieses überspannte Nationalitätsbewnßtsein ist eine traurige Verirrung, die schließlich zlim Geiste der Revolution führen muß. Wir sind gute Deutsche und wollen als gute Deutsche gelten. Wir wollen bereitwillig lind pslichtgetreu dem Kaiser geben, was des Kaisers ist. Wir sind treue Söhne des Vaterlandes und wollen auch dafür gelten. Wir sprechen die Vaterlandsliebe auch audercn nicht ab. Untere Liebe zur Nation beruht nicht nur auf Menschen- satzung, sondern auf Gottes Gebot. Nach dem vierten Gebot sollen wir nicht bloß Vater und Mutter, sondern auch den König ehren nnb !das Vaterland lieben. (Lebh. Beifall.) Wie lvir das Gefühl der Siebe, und Treue zur Kirche haben, so haben wir auch Liebe uud Treue zur Nation, zum Fürsten und zum Vaterland. (Lang- anhaltender Beifall.) Darauf sprach Professor Dr. Schor er (Freiburg) über: Charitas. Er wies besonders auf die Auswüchse der .Heimarbeit hin und auf die private Wohltätigkeit. Der vierte Stand brauche nicht Barmherzigkeit, sondern Gerechtigkeit. Der Redner wendet sich gegen die Wohltätigkeitsveranstaltungen. Das Ver^ gütigen herrscht dabei vor. Das vertrage sich nicht mit der echt christlichen Nächstenliebe. Der Redner schloß mit der Empfehlung der echten christlichen Charitas dem Nächsten gegenüber. Mit stürmischen Beifall begrüßt sprach dann Reichstags- nbgeorbnetcr Laudgerichtsdirektor Gröber (Heilbronn) über: Katholizismus und wirtschaftliches Leben. Er führte aus: Als Motto möchte ich meiner Rede voransetzen das Mötlo des heiligen Augustinus: „Jede Gesellschaft kann glücklich sein, deren Königin die Wahrheit, deren Zweck die Liebe, und deren Ziel die Ewigkeit ist." (Beifall.) Wir wollen den wirt- schaftlitclien Frieden. Wenn wir aber kämpfen müssen, so wollen lvir uns immer als Christen fühlen und Gerechtigkeit und Liebe zeigen. (Beifall.) Nur eine Wirtschaftsordnung, die aus Gerechtigkeit und Liebe aufgebaut ist, kaun den Abstand zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern dauernd verringern. Beide sollen sich nicht bis nn die Zähne bewaffnet gegenüberstehen. Schon die Tarifverträge haben Gutes gewirkt. Sie sind Friedensdokumente. (Beifall.) Leider sind in Bahern in letzter Zeit verschiedene Tarif- Verträge von den Arbeitern gebrochen worden. Tas ist bedauerlich, die Arbeiter schaden sich dadurch selbst am meisten. Paritätische Arbeitskammern haben wir schon vor 33 Jahren auf dem Katholikentage gefordert. Wenn a u ch d i e S t e l l u n g meiner Freunde z u r Regierung s i ch geändert hat, die Arbeitskammerri werden wir schon bewilligen helfen. (Lebh. Beifall.) Ter Rediier bespcicht bann die weiteren Forderungen des Zentrums in wirtschaftlichen Fragen und schloß mit der Versicherung, daß die Abgeordneten im Reichstage auch fernerhin für die berechtigten Forderungen des vierten Standes eintreten werden. (Stürmischer Beifall.) Tarauf wurde die Versaiiirnlung geschlossen. Am Abend findet ein Kellersest statt. Ans Sta-t und Land. Gießen, 30. August. **Der Dank der Landes Universität. Der Großh. Handelskammer Mainz als Vorort des Hessischen HandelS- kammertageS ist voin Rektorat der Landesuniversität nachfolgendes Dalikschrelbeii für die Beglückwünschung zur Dreijahrhundertseier zilgegangen: Für die Glückwünsche deS Hessischen HaiidelSkammertages zu unterem Feste sagen wir nuferen aufrichtigen Dank. ES hat uns ganz befonbcrS gefreut, darin das 9lnerfenntni8 der Vertreter deS praktischeii Lebens für iuisere Tätigkeit zii sehen. ES darf uns das als ein Beweis dafür gelten, daß unsere Arbeit für die Praxis nicht unfruchtbar bleibt. Wir werben auch stets der Pflicht eingedenk sein, baß mir für bas Leben arbeiten nnb bie ftugenb für ihren Berni vorzubereiten haben. Wenn wir bas durch bie Einführung bet Studierenden in bas streng wissenschaftliche Denken tun, so föimeit wir nicht immer beS allgemeinen Dankes sicher fein. Um so mehr muß es und freiten, daß Männer deS modernen Lebens bie Tätigkeit einer gern am alten hängenden Hochschule anerkennen. Wir wollen stets den Forderungen der Zeit nachzukommen suchen; ist eS doch auch unS eine Freude, am aufblühenden Leben teilzunehmen. Freude und Genugtuung bereitet es nn3 auch, und ein Ansporn zu weiterem Streben ist es, wenn wir die Gemeinschaft aller Anstalten unseres Landes empfinden, bie hi vereinter über die LandeSgrenzen hinausreichenber Arbeit Hessen aufwärts führen. — Wir sind uns auch stets bewußt, baß wir bem Hanbelskanuneitag für manche Anregung nnb für reiche Unterlagen wertvoller Studien zu danken haben. ** Ordensverleihung. S. K. H. der Groß- Herzog haben dein Forstwart der Forstwartei Ermenrod, Förster Joh. Schmelz zu Schellnhausen aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" verliehen. ** Erledigt sind: Eine mit einer kath. Lehrerin zu besetzende L e h r e r i n st e l l e an der Gemeindeschule zu Bürstadt; eine mit einem cvang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der EKineiudeschnle zu Neckar-Hausen und die mit einem evang. Lehrer zu besetzende 2. Lehrer-, stelle nn der Gemeindeschule zu Eraiufeld. ** R e g i e r n n g s a s s e s s o r e n. Durch Entschließung des Großh. Ministeriums des..Innern wurden die Referendare Dr. Herm. Braun in Herbstein, Dr. Ernst Goldschmidt in Mainz, Ludw. Schneider in Weiterstadt, Dr. Will). Thomas in Mainz und Otto Zentgraf in Ebcrstadt bei Darmstadt zu Regierungsassesforen ernannt. Ileber die ( ....... u n g einer HaltHstelle am Nordende der Stadt Gießen spricht sich dec Bericht der Großh. Handelskammer wie folgt aus: Der andauernde wirtschaftliche Rückgang des nördlichen Teiles der Stadt Gießen hatte im Laufe des Berichtsjahres wiederum das Interesse der Einwohnerschaft aus das Projekt der Errichtung einer Haltestelle für den Personenverkehr am Rod becg gelenlt. Auch wir konnten uns dec Erkenntnis nicht verschließen, daß die Errichtung einer solchen Haltestelle ein Mittel znr wirtschaftlichen Hebung des nördlichen Stadt teils bieten würde. Leider haben die hierüber stattgehabten Verhandlungen bi? jetzt zu einem befriedigenden Ergebnis nicht geführt; wohl erklärte sich die Eisenbah-nverwaltung bereit, in eine Prüfung der Anlage- und Betriebskosten cinzutcelen^ wenn die Stadt Gießen die Anlagekosten über nehmen winde. Die Stadtverwaltung zeigte ftch auch dem Projekt durchaus nicht abgeneigt, glaubte aber im allgemeinen Znleresse ihrerseits die Forderung stellen zu sollen, daß die Grundbesitzer des nördlichen Stadtteils, die docy in erster Linie die Vorteile jener Anlage haben würden, 50000 Mk. zu den Kosten beiti igen. diese Summe n schon gedeckt sein, wenn jeder Grnndbi'sltzer, da der Be vauungsplan |ür die Schwarz lach nno das Garten feto ein Gebiet von vunb 250000 Quadratmeter umfaßt, nur 20 Psg. für den Quadratmeter seines Besitzes beisteueru würde. Tie Stadt ihrerseits würde, abgesehen von den Zinsen für die Kosten der Straßenanlagen, welche bei Errichtung der Haltestelle früher hergestellt werden müßten, als sonst nötig wäre, und den Kosten für den Grunderwerb nach Maßgabe ihres Besitzes in jener Gegend noch 13 000 Mk. beisteuern. Nach uns von zuverlässiger Seite zugegangenen Mitteilungen scheint die finanzielle Unterlage des Projektes gesichert zu sein. ** Unser Omnibus wird int allgemeinen in den heißen Monaten bedeutend stärker benutzt, wie in den kalten. Von den Gesamteinnahmen des Jahres 1906 mit 21 499,20 Mark entfielen auf die drei Sommermonate Juni, Juli und August 6477 Mark, auf die drei Wintermonate Dezember, Jannar und Februar dagegen nur 4674,50 Mark, während das Frühjahr mit 5128 Mark und der Herbst mit 5217,40 Mark in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen standen. Der beste Monat überhaupt war der Juli mit 2463,20 Mark uud der schlechteste der Februar mit 1410,50 Mark. Aus dem Umstaud, daß trotz des bedeutend schlechteren Zustandes der Straßen gegen das Vorjahr nur 63,50 Mark weniger eingenommen wurden, kann geschlossen werden, luie sehr eine regelmäßige Fahrgelegenheit nach und von dem Bahnhof dem allgemeinen Bedürfnis entspricht. ** D i e Biebertalbahn im Jahre 1906. Nach dem Berichte der Großh. Handelskammer zu Gießen wurden im Jahr 1906 von der Biebertalbahn im ganzen einschließlich Vieh und ausschließlich Dieustgut 68106,23 (1905: 68542,45) Tounen befördert, also pro Bahukilomeler 7567,36 (7615,83) Touuen uud pro Nutzkilvmeter 1,03 (1,10) Tonnen. Befördert wurden Eilgut 20,5 (16,22) Tonnen, Frachtstücken t 698,58 (629,39) Tonnen, gedeckte Wagen 992,9 (849,57) Tonnen, offene Wagen 430,8 (431,75) Tonnen, Sturzgüter 65 941,69 (66 592,51 )Tonnen, 16 (19) Stück Großvieh und 224 (240) Stück Kleinvieh. Die hauptsächlichsten Transportmittel waren wieder Kalksteine und Erz. Ferner wurden 254 737 (242 036) Personen befördert, d. h. pro Bahnkilometer 28 304 (26 893) und pro Nutzkilometer 3,9 (3,9) Personen. Die Einnahmen betrugen aus dem Personen- und Gepäckverkehr 39 280,80 (37 426,20) Mark, aus dem Güter-- und Viehverkehr 54 881,88 (56 269,33) Mark und aus son- stigen Quellen 821,68 (965,52) Mark, zusammen 94 984,96 (94 661,05) Mark oder pro Bahn-Kilometer 10 553,82 (10 517,89) Mark und pro Nntzkilometer 1,43 (1,52) Mark. Die Ausgaben beliefen sich auf 60 207,78 (58 305,65) Mark oder pro Bahukilometer 6689,70 (6478,41) Mark und pro Nntzkilometer 0,91 (0,d0) Mark. Der Betriebskoeffizient stellt sich auf 63,4 (61,6) Prozent. Der Neberschuß betrug 1906 31 777,08 Mark gegen 36 355,40 Mark im Jahre 1905 und 41589,45 Mark im Jahre 1904. nf. Stumpertenrod, 26. Ang. Seit einer Woche herrscht in unserem stillen Torfe eine Masernepidemie, welche binnen wenigen Tagen einen solchen Umfang annahm, daß fast 90 Proz. sämtlicher Schulkinder davon ergriffen wurden. Seltsamerweise aber sind bis jetzt alle noch nicht schulpflichtigen Kinder mit ganz wenigen Ausnahmen. verschont geblieben. Tie Epidemie tritt im allgemeinen zicinlich schwer auf, da sie zum Teil vou Er- l'ranlungen der Atmuugsorgaue begleitet ist. Die Kinder verleben auf diese Weise ihre Ernteferien nicht aufs schönste. — Wie man hört, sollen bei der in den letzten Tagen voin hiesigen Pfarramt veranstalteten Sammlung zugunsten der nicht versicherten Abgebrannten in Herbstein im ganzen Kirchspiel io e i t über hundert Mark ein- ^egangen sein, ein erfreuliches Zeichen, daß der Vogelsberg in Freud und Leid znsammenhält und daß die Bewohner unseres Torfes auch im eigenen Leid uud in allen eigenen Sorgen durch die Krankheit ihrer Kinder noch für fremdes Leid ein mitfühlendes Herz und eine offene Hand haben. § Ruppertenrod, 29. Aug. Heute mittag kurz vor 12 Uhr flog ein großer Luftballon über unseren Ort. Er kam von Westen und zog in der Richtilng nach Osten weiter. Ter Ballon hatte keine Gondel, war also augenscheinlich nicht bemannt. Statt der Gondel hing an ihm ein Seil. Der Ballon flog in bedeutender Höhe, manchmal über den Wollen. — Ans Ulrichstein wird offenbar über den gleichen Ballon gemeldet: Ein von Westen her kommender Luftballon (Registrierballon?) überflog heute mittag 12i/2 Uhr in der Richtung nach Osten in äußerst langsanier Fahrt unsere Gegend. Wöllstein, 28. Aug. In hiesiger Gemarkung ivurde ein Reblaus Herd gefunden. Die Verseuchung betrifft 42 Stöcke. Vermischte». * „Ich bin f e i n e Fr a u, in i ch darf e r p rü - geln". Ein tragikomischer Vorgang, der eines gewissen Humors nicht entbehrt, ereignete sich jüngst in Metz. Auf der ein luenig übelberüchtigten Gartenstraße kam es am letzten Sonntag zu einer Schlägerei zwischen einem Manne nnd seiner besseren Ehehälfte. Als der Mann seine Gattin etwas zu tinsanst angriss, mischten sich zwei Schntzlente in das scherzhafte Ehespiel, die dem Mann klar zu machen versuchten, daß Stiefelabsätze nicht die geeigneten Lieb- kosnngsgegenstünde für die Ehegattin wären. Als aber )ec Mann bei seiner Ansicht hartnäckig verblieb, loolltcit ihm die Schutzleute zur Sicherheit seiner Gemahlin Unter- tunst im Polizeigewahrsam geben. Ta hatten sie aber die Rechnung ohne den verletzten Gegenstand dieses Streites, nämlich die Gattin, gemacht. Tenn die „teure" Geliebte tvandte sich zornschnaubend gegen die Schutzleute mit den Worten: „Ich bin seine Frau, mich darf er schlagen wenn er will. Tas geht keinem etwas an." Die Schutzleute lachten, das Ehepaar zog weiter, und die Gattin tvnrde lucitcc verprügelt. Mrchttchc Nachrichten. C va u ge l i fck)e Gemeinde. Sonntag den 1. S ep l b r., 14. Sonntag nach Trinitatis: M o 11 c 11 c 511111 Besten der Kaifer-Wilhelrn-Sliftnng für bentfche Invaliden. 0)ottesdten». In der Stadtkirchc. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Zngteich Christenlehre für die Nenkonsti'mierten der MarknS- gcmembc. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser. In der Fohanttedsirchc. Vormittags 8 Uljv : Pfarrafsistent Steine v. Vormittags 9'/, Uhr : Pfarrer W it s f c I 0. Abends 8 Uhr 1111 Konstrmcmbensaal: Versammlung nnb Bibewefprechimg. Katholische Gemeinde. Samstag b e n 31. 9t ug u ft 1 907: Nachmittags nm 5 Uhr nnb abenbs nm 8 Uhr: Gelegenheit znr heil. Beichte. Sonntag beit 1. September 1907, 15. Sonntag n a ch Pfingsten: Schntzeugelfeft. Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit znr heil. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste heil.Dlesse, vor nnb in berfelhe,, Austeilung bet heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe. „ um 97., Uhr: Hochamt mit Prebigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht mit Segen. Israelitische Neligionsgesetlschast. Goitesdieust. Sabbatfeier am 31. Augu st 19 0 7: Freitag abeub 6.4-5 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittags 4 00 Uhr. Sabbat-Ausgang 8.00 Uhr. Woche ngottesbien st: Sonntag morgens 5.00 Uhr, die übrigen Tage 5.15, abends 7.00 Uhr. Glnsesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung-) Zum A ch t u h r - L a d e n s ch l u ß. Das Eingesandt in Nr. 200 des „Gieß. Anz." dürfte alle Teilnehmer unserer öffentlichen Versammlung einigermaßen überrascht haben. Es wird darin ein Recht für die Stadtverordneten gewahrt, das ich nicht bestritten habe, und diese Feststellung zwingt mich zu her Ueberzeugung, daß Herr C. unserer Versammlung überhaupt nicht beigewohnt hat. Ich erlaube mir deshalb, ihm den tatsächlichen Vorgang hier zu schil- beim: Herr Mau vom Leipziger Verbanb stellte in ber freien Aussprache bie Behauptung auf, baß sein Verband bereits eine Eingabe um Anordnung des Aästuhr-Ladenschlusses bem Stcwtverorbneten-Kollegium eingcreicht habe. Darauf erwiderte ich, es täte mir leib, beu vorher gerühmten vornehmen Ton mal verlassen, zu müssen. Denn biese Eingabe sei eine „kolossale Dummheit", ba bie Stadtverorbueteu-Versammlung, und auch uicht ber Magistrat, den Achtuhr-Ladenschluß gar nicht anorbuen könne, säubern baß dies einzig nnb allein der höheren Verwaltungsbehörde Vorbehalten sei, uud diese sich gewöhnlich nach dem Willen ber Labeninhaber richte. Das ist ber wirkliche Sachverhalt, der mir durchaus bas Recht gab, vou einer „kolossalen Dummheit" zu sprechen. Unb wenn Herr Blau nachher behauptete, baß sein Verband doch wissen müsse, wie bie Eingaben gemacht wurden, so klingt das ganz schön, ist aber nicht wahr. Beispielsweise hat seinerzeit der Leipziger Verband eine Eingabe an den Bundesrat in Sachen ber Kontorarbeitszeiten gerichtet, bie ihrem Inhalte nach eine fürchterliche Blamage für ben Leipziger Verbanb bilbete, ba barin eine gesetzliche Bestimmung gesorbert würbe, bie bereits seit langen Jahren besteht. Das sagt boch genug! Selbstverstäüblich haben bie Gemeinbebehörben bas Recht, in ber Labenschlußfrage gehört zu werben. Das hat ja auch Herr R.-A. Kaufmann betont. Aber bie Anorbnung kann nur von der höheren Verwaltungsbehörde erfolgen. Es hängt deshalb von bem Wortlaut ber „Leipziger" Eingabe ab, ob mein Urteil richtig war ober nicht. Die Eingabe ist aber in jebem Falle wertlos, solange nicht Unterschriften für beit früheren Labenschtuß gesammelt sinb unb ein Antrag eingereicht ist Hat bas ber Leipziger Verband getan? U. A. w. g.! Spiclpkan des Großherzogl. Kurhaus-Theaters Bad-Nauheim. Direktion Hermann S t e i n g 0 e 11 c v. Sonntag ben 1. September: „Hnfarenfieber." Lustspiel in vier Akten von Gustav Kabelbnrg nnd Riehard Skowronnek. Dienstag den 3. September: „Die Elfe vom Erlenhof." Volksstück and dem Schwarzwald in 5 Akten von Siegst. Konr. Staack. Donnerstag den 5. September: „Hnfarenfieber." Samstag den 7. Septembei: „Der Weg zur Hölle." Schwank in 3 Akten von G. Kadelbnrg. Märkte. ** Grün berg, 29. August. Unser heutiger „Ludwigs- mark t" hatte eine recht starke Auffahrt an Schweinen, an Rindvieh mir eine geringe Zahl. Da auf dein Schweinemarkt die Nach' frage von demAngebot übertroffen wurde,so ging der Handelsehleppent nnd viele Stücke blieben nnverkanit. Bezahlt wurde für das Pan Ferkel geringerer Sorte 40 — 48 Mk., für bessere 50 — 54 M.. besten 55 — 60 — 70 Mk. Läufer wurde das Haar mit 100 — 112 bis 115 Mk. bezahlt. Beim Rindvieh zeigte sich otT seitherige Preisstufe. ___ Vricfkastc« Cer ^levaktion. (Wuonline Anfragen bleiben unberücksichtigt.) H. Der Raine des Berliner NaubmÖrders ist Hennig, nicht Henning. TelefoBQische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Franküirter Börse, 30. Aug.. 1.15 Uhr. 36/0 Reichsanleihe . . 92.20 3% do. . . 82.15 3% °/0 Konsols .... 92.65 3% do. .... 82.15 3 % °/0 Hessen .... 91.10 3>ü°/0 Oberhessen . . . —.— 4% Oesterr. Goldrente . 98.05 4V6 H Oesterr. Silberrente 98 00 4 % Ungar. Goldrente . . 93 00 4% Italien. Rente . . . 103.10 3-ä Portugiesen Serie I . 65.80 3% Portugiesen „ III 67.00 4 °/0 russ.Staatsanl. 1905 90.90 4 VA% japan. Staatsanleihe 89.40 4% Conv. Türken von 1903 93.30 Türkenlose 141.00 4 % Griech. Monopol-Anl. . 46.50 4% äussere Argentinier . 83.00 3°/0 Mexikaner . . . 60.80 4>a70 Chinesen. .... 94.80 Aktien: Jlochmn Guss, 205.40 Buderus E. W. . . . 111.75 Elektriz. Lahmeyqr . , . 115.50 Elektriz. Schlickert . . . 100.60 Esch weil er Bergwerk . . 207.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 188.70 Hamburg-Amerik. Paket!. 127.90 Harpencr Bergwerk. . . 191.75 Laurah litte 218.50 Nordd. Lloyd .... 111.71 Obeischles. Eisen-Iudnstrie 98.7C Berliner Handelsges. . . 150.71 Darmstädter Bank . . . 124.9* Deutsche Bank .... 222.4t Deutsch-Asiat. Bank . . 140.41 Diskonto-Kommondit. . . 167.4' Dresdner Bank . , . 136.91 Kreditaktien 199.2t Baltimore- uud Ohio- Eisonlahn 90.91 Gotthard bahn — .- Lombard. Eisenbahn . . 30 3' Oesterr. Staatsbahn . . . 139.5* Prince-Henri-Eiseubabn . 126.0* Tendenz : schwächer. MScrlinier Börse, 30. Aug. Antangskurse. Cauada E. B 163.20 Darmstädter Bank . . . —.— Deutsche Bank .... 222.30 Dortmunder-Union C. . . 64.00 Dresdner Bank . . . — Tendenz: schwächer. Harpener Bergwerk. . . 191.7 LaurahÜtto .... — Lombarden E. B. ... 30.3 Nordd. Lloyd 1111 lückenlose . .... 110.6 Ja, was denken Sie dena lieber Herr Weil wir so tief in den Bergen wohnen, sollte man Fav Sn Touristen gesehen, Mi r ächte Sodener Ätineral-Paftillen bei uns nicht haben tönnen Wär ja nocli schöner! Die werden von Touiisten so uh verlangt, unb sind so unentbehrlich, daß wir sie nie mionebe lassen dürfen. Ich hab noch reinen erfahrenen unb vorsichtige Touristen gesehen, der nicht immer auch eine Schaciw Fays ächte rubener für alle Fälle in ber Tasche gehn.1 f hätte. ,Vnuo ächte Sobener tosteii bie Scliachtel ht» v! unb sinb in jeder Apotheke, Drogen ober wtiilerallvasie h hnnblung erhältlich. hv Kursblatt des Gießener Anzeigers ä vorn 29. Augaft 190". Batt! für handel und Industrie Depositenkasse Gießen. Staats-Anleihen. a. Deutsche. 31/, Deutsche Reichs-Anleihe...... 3 do. do. ...... 37, Preußische Consols....... 3 do. do. . ..... 4 Badische Anleihe v. 1901 nnf. 1909 . 37, do. do. von 1892 it. 94 . . 31/, do. do. v. 1902 itrtf. b. 1910 . 3 do. do. v. 1896 ...... 4 Bayr. E.-B.-Anl. nnf. b. 1906 . . . 37, do. E.-B. it. Allfl. Anl...... 31/, do. LandeSfnltnr-Rente ..... 3 do E.-B.-Anl......... 31/, Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 . . 3 do. do v. 1896 imf. 1912 . 3 Hamburger v. 1902 itnf. b. 1912 . . 4 Hamburger St.-Aul. amrt. 1900 n. 1909 . 3'/, do. ' do. bo. b. 1887,91,93,99 3 do. do. bo. 0.1886,97,1902 4 Hessische St.-Rente....... 4 do. St.-Anl. v. 1899 ..... 31/, do. Anl. abgesi........ 3’/, do. bo.......... 3 bo. bo.......... 3 Sächsische Rente........ 3’/, Württembg. v. 1875—80 abgesi. . . . 3'1, bo. t,. 1900 ....... 3'/, do. o. 1903 ....... 3 do. v. 1896 ..... . 92.20 82.10 92.90 82.10 9^.80 90.70 90.70 81.20 100.50 91.50 81*30 100 00 91 50 80.20 99.60 99.60 90.90 91.- 80.30 81.90 92.00 92 00 92.00 81.90 b. Ausländische. Kr. do. Lire do. t. G. . do. v.fl. öfl.G. V7< 3 M. M. 47, Ruff. M. 1911 Fr. Lstr. Ungarische Golb-Rente 2025 r M. 4 4 do. do. bo. do. do. do. do. do. do. do. do. M. Kr. 4 4 4 4 4 ß1/, 8 4 4 4 4 öfl.G Kr. 4 5 4 4 4 0. ff. Kr. cons. v. 1890 steuer fr. conv. unif. v. 1903 Bagdad-Babn . • f. G. v. 1903 i. (S. v. 1891 v. 1894 . . b. 1898 . . 27, 47, Pes. Lstr. M. 4 4 87, Oest. Silber-Rente..... bo. Vavier-Rente ..... bo. Golb-Rente ...... bo. einbeitl. Rente (conv.) . . do. StaatS-Rente ..... Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv M. Fr. Span. auSl. Rente v. 1882 abgesi Türk.-Egypt. Tribut .... do. priv. b. 1890 st en er fr. 20/10 m amort. Rente bo. Rente do. do. amort. Rente amort. Rente Staats-Rente . . . do. b. 1897 sieuerfr (Eisern Thor) Goldsifr. StaatSanl. v. 1905 ..... Consolid.-Anl. v. 1880 . „ Gold-Anl. b. 1889 .... „ Eons. E. B. Ser. I n. II 89 „ Gold-Anl. Em.III b. 1890 . „ StaatS-Rente b. 1894 . alt. Kr. Rbl. 5 Bnlqar. Tab. Anl. b. 1902 i. G. 17,o Griech. E.-B. b. 1890 sieuerfr. 17* do. Monopol-Anl. b. 1887 . 4 Italienische Reute..... 4 do. 87, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b Serb. amort. . 1895 (405) 87, Schwedische b. 1880 abgesi. 87, do. b. 1890 . . 8 do....... do. b. 1902 sieuerfr Gold-Anl. b. 1894 stcuerfr. do. b. 1896 steuerfr. do. do. do. Elisab. Obl.) i. G. steuerfr. . 57. Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. /conv Franz-Joses) i. Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lokalb. (berstaatl.) . . , do. E.-B. St. Sch.-Bersch, (abgesi Elisab.-A.) i. steuerfr. Pb. Portug. unisiz. b. 1902 Ser. I . bo. unisiz. b. 1902 Ser. III . do. Spez..... . . Rumcln. do. do. do. do. 4 37,o 37, 8 I. Europäische. 47, Bosnien u. Hercegob. b.1902 unk. 1913 II. Außereuropäische. 5 Argent. inn. G.-Anl. b. 1887 . 6 do. do. abgest. f> bo. äusi. E.-B. t. G. b. 1890 47, do. innere b. 1888 .... 47, do. äußere Gold-Anl. b. 1888 4 do. bo. do. b. 1897 17, Chile Gold-Anl. b. 1889 . . . 6 Chinesische StaatS-Anl. b. 1895. 5 do. do. b. 1896. 47, do. do. b. 1898. 4 Egyptische unifizierte. .... 37, do. privil....... 3 do. garantierte .... 17, Japaner Ser. II v. 1905 . . 4 do. b. 1905 ..... Pes. Lstr. M. Lstr. M. Lstr. Fr. Lstr. S 5 3 Pes. Lstr. Pes. Mexit. amort. innere Ser. I—IV bo. cons. äußere b. 1899 steuerfr do. cons. innere..... 97.70 98*25 46.20 46.50 100.90 98*10 97*80 96.30 96.30 65.75 66.50 99*80 90*90 72.50 74*70 74*70 95*— 93.30 84.80 92.70 92.60 81.80 77.50 9ts*— 98.25 83*80 103.80 100.80 94.60 89.50 97*00 Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. 4 Braunschweig. Lande§-E.-B. II E . . 37, do. do. I E abgest. 37, do. do. IIIE unk. b. 1905 4 Pfälzische........... 37, do............ 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 37, Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 3% do. do. do. b. 1904 97.— 99*00 70*20 89.10 89.10 Ausländische. 4 Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 4 K. Ferd. Rrdb. 1887 stf. i. S. . . 4 do do. 1887 stf. gar. . . 4 Franz-Josef . . i. S. 200/1000 4 Kaschau-Odrb. v. 1889 i. S. . . 4 do. do. b. 1889 i. G. . . 4 do. do. b. 1891 i. G 5 Oest. Süd (Lomb.) stf. i. G. 400 4 do. do. „ i. L%. de. do. „ i. G. 500 2%e do do. E. v. 71 i. G, 500 M. v.fl- Fr. ö. fl. M. 96.30 102.90 90.50 62.50 62.70 5 Oest.-Unq. StSb. 1873/74 i.G. . . 5 bo. Brünn-Rs. 72 sif. i. G. 100 4 do. StaatSb. b. 83 „ i. G. . . 3 do. I—VHI Em. „ i. G. 500 3 do. IX Em. „ i. G. 500 3 bo. b. 1885 „ i. G. 500 3 bo. (ErqänzgS.-N.) „ i. G. 500 3 bo. b. 1895 sis. i. G. 1000/2000 3 Prag-Dur b. 1896 „ i. G. . . 3 Raab-Oed.-Ebenf. „ i. G. 400 3 bo. bo. b. 91 „ i. G. 400 3 do. bo. b. 97 „ i. G. 400 4 Rudolf .... „ i. S. . . 4 bo. (Salzkqtb.)stf.i. G..... 5 Ungar.-Galizische . stf. i. S . . 4 Vorarlberg ... „ i. S. . . 2%« Jtal.sil.gar.E.B.Ser. A-E.i.G. • • 4 Jtal. Mittelmeer steuerfr. i. G. . . 2%0 LiborneS. Lit. C. D. 11. D/2 500 4 Sard. See. stfr. gar. I u. II . . 4 Sicilianische steuerfr. i. G. b. 1889 4 bo. „ i. G. b. 1891 27,oSüdital. (Merid.) Sr.A-8..... 4 ToScanische Central .... 500 5 Westsicilian b. 1879 ... 200 3% Gottharbbahn........ 37, Jura-Bern-Luzeru gar. . . 1000 3% Jura-Simvlon b. 1894 . . 500 4 Schweiz. Central b. 1880 . . 1000 4 Moskau-Kasan unk. 1915 . . . yuiimcqc wlivvu < jmiti iv. ijuu. 4 bo. bo. 98 unk. 1909 stfr. gar. 4 bo. bo. 1901 uncb. b. 1915 sif. g. 4 bo. Südwest stfr. gar. 408/2040 4 Ryasan-Koslow steuerfr. gar. . . 4 do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 4 bo. bo. 97 steuerfr. gar. 4 Warsch.-Wicn. stfr. gar. 2020/4040 4 Wladlkawk. 9tz stfr. gar. 408/2040 5 Anatolische i. G..... 2040r 5 bo. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 3 Portg. E. B. b. 86 Baira Baixa . . 47, bo. b. 1889 I. Rg. . . bo. b. 1889 II. Rg. . . . 3 Salonigue-Constant. Jouction . . 3 bo. Monastir . . 2020/4040 M. Tlr. M. Fr- M. ö.'fl. M. ö. fl. Lire w M. Fr. Fr- Fr. M. 105.20 96^60 86.00 82.80 82.60 82.80 76*10 73.50 96*- 96.— 68*50 70*30 101.50 101.30 102.60 68.30 111.70 101.10 94.75 95*— 101.90 71*25 71.25 71.25 71.00 101.40 100.80 85.75 98.— 61*70 Provinzial- nnd Commnnal- Obli«?ationen. 4 Rheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 3% do. „ 22 11.23 . . . . 37, do. „ 10, 12-16, 24-26,29 87, Hesi. Provinz Oberheffen..... 37, do. do. Starkenburg..... 37, Frankfurt a. M. Lit. N n. Q abgesi. 87, bo. „ R abgest. . « . 37, do. (Straßenbahn) v. 1899 . . 37, do. v. 1901 Abt. I..... 3% do. b 1901 Abt. II. n. III. . 87, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . . . 3% Aschaffenburg b. 1888 ...... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . . 4 Babenhausen (Hessen)..... . 37, Baden-Baden b. 1898 itnf. b. 1903 . . 37, Bamberg v. 1888 ........ 37, Berlin b. 1886/92 ........ 4 Bingen b. 1901 itnf. b. 1906 . . . . 8 do. v. 1895 ........ 37, do. v. 1898 ........ 37, Darmsi. abg. v. 79 Lit. ü u. 81 Lit. A n.V 87, do. v. 1888 11. 1894 . . . . 37, do. conbert. v. 1891 Lit. H . . 37, do. b. 1897 ....... 37, do. b. 1902 amort. ab 1907 . 37, do. v. 1905 amort. ab 1910 . . 4 Erlangen v. 1900 itnf. b. 1911 . . . 4 Freiburg i. B. b. 1900 nnf. b. 1905 . . 37, . do. v. 1881 it. 1884 abgest. . 37, do. b. 1888 ...... 37, do. b. 1898 imf. b. 1902 . . 37, do. v. 1903 nnf. b. 1908 . . 4 Fulda b. 1901 Scr. I nnf. b. 1906 . . 4 Gießen v. 1907 ........ 37, do. b. 1893 ........ 37, do. v. 1896 nnf. b. 1901 .... 37, do. b. 1897 nnf. b. 1902 .... 37, do. b. 1903 itnf. b. 1908 .... 87, bo. b. 1905 nnf. b. 1910 .... 4 Heidelberg v. 1901........ 37, do. b. 1894 ........ 37, do. v. 1905 ........ 37, Karlsruhe b. 1902 mit. b. 1907 . . . 31/, do. v. 1903 nnf. b. 1908 . . . 8 do. b. 1897 ........ 37, Kassel abgest........... 37, Kissingen b. 1886, 1888 11. 1903 . . . 4 Köln b. 1900 ......... S7, Kreuznach v. 1888 it. 1898 ..... 371 Lahr b. 1889 ......... 37, do. b. 1902 ........ 37, Limburg abgest.......... 37, Ludwigshafen v. 1896 ...... 3% do. b. 1903 itnf. b. 1908 . . 4 Mainz V. 1900 itnf. b. 1910 . , . . 37, do. abgest. 1878 11. 88..... 37, do. abgest. Lit. J v. 1884 .... 37, do. b. 1886 u. 88 ...... . 37, do. v. 1894 ......... 37, do. b. 1905 nnf. b. 1915 .... 4 Mannheim v. 1901 unk. b. 1906 . . . 31/, do. b. 1888 ....... 37, do. b. 1895 ....... 37, do. b. 1898 nnf. b. 1903 . . . 37, do. 1905 ........ 37, Metz b. 1903 nnf. b. 1912..... 4 München v. 1900/01 nnf. b. 1910/11 . 37, do. b. 1903 untilgb. b. 1908 . . 37, Nauheim b. 1902 nnf. b. 1912 . . . 37, Nenstadt a. d. H. v. 1889 ..... 3% do. b. 1903 nnf. b. 1903 . 4 Nürnberg v. 1899-1901 ...... 4 do. v. 1902 nnf. b. 1913 . . . 37, do............ 3 do. b. 1903 nnf. a. b. 1908 . . 47, Offenbach v. 1879 ........ 4 do. v. 1900 nnf. b. 1906 . . . 37, do. v. 1891/92 (abgest..... 37, do. v. 1898 ........ 3% de. b. 1902 uni b. 1908 . . . 37, do. v. 1905 ........ 3% Offenburg v. 1898 itnf. b. 1904 . . 4 Pforzheim v. 1899 itnf. b. 1904 . . . 4 do. v. 1901 unk. b. 1906 . . . 37, do. b. 1883 abgest. . . 99.80 96.50 90.90 92*- 92*20 98*40 98.— 91*50 .98.50 97.60 90.'-0 90*20 90*10 98.20 91.— 91.- 87*— 99.40 93.- 90.00 90.- 97.90 90.40 99*40 95*60 91.50 98*50 89X)0 4 Stuttgart v. 1895 itnf. b. 1905 . . . 37, do. b. 1904 untilgb. b. 1912 . . 4 Trier v. 1901 nnf. b. 1906 . . . 37, do. b. 1899 ......... 37, Ulm b. 1905.......... 4 Wiesbaden v. 1900 itnf. b. 1905 . . . 4 do. b. 1901 unk. b. 1906 . . . 37, do. abgest......... 37, do. v. 1887 ....... 37, do. b. 1891 abgesi...... 37, do. b. 1899....... 37, do. b. 1898.......i 37, do. v. 1902 Ser. II imf. b. 1907 4 Worms v. 1901 nnf. b. 1907 .... 37, do. b, 1887/89 ...... 37, do v. 1896 nnf. b. 1901 .... 37, do. b. 1903 nnf. b. 1914 .... 4 Würzburg v. 1899 itnf. b. 1910 . . . .37, do. v. 1903 itnf. b. 1910 . . . 47, Bukarest b. 1884 conv..... M. 47, do. b. 1888 conv..... „ 47, bo. v. 1895 . . . 4059 r 47, do. b. 1898 ...... 4 Kovenhag. b.1901 nut. 1011 2043t 37, do. b. 1886 ....... 3 bo. v. 1895 ...... y 4 Lissabon v. 1886 . . . 2000r 4 Moskau Ser. 30-33 nnf. b. 1913 Rbl. 3%o Neapel staatl. gar. . . 1000r 4 Stockholm v. 1880 ...... 5 Wien Kommunal i. G. . . . . 5 do. do. i. P..... 4 do. b. 1898 nnf. b. 1908 4 do. Jnvest-Anl..... 37, Zürich b. 1889 ...... 6 Stadt Bucnos-AireS b. 1892 i. P. 4% do. do. b. 1888 i. G. Lire M. ö.fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 90*60 90*- 80*00 100.10 96*— 100*10 Aktien aus)»n«lischer Transport- Anstalten. Oest.-Ung.Staasb. Oest.Südb.(Lomb) Oest. Nordwcst A do. B . Naab-Odenb. . . 139.4" 30.50 34.10 Gotthardbahn. . Ital. Mittelmeer . Anatol. Eisenb. . Prince Henri . . Prag-Dux St. Akt. 116.— 127.10 110.- Sfandesherrlache Anleihen. 47, Grs. Henckel Hg. b. Tonn. r. A105 b. 84 M. 4 Fürst!. Solms-BraunfelS b. 1880 . „ 37, bo. do. b. 1886 . „ 31/, Gräff. SolmS-Laubach abgesi. . . s. fl. 87, Fürstl. Solms-Lich........ 37, Gräff. SolmS-Rödelheim .... „ 4 Fürstl. Psenbnrg-Bübingen . . „ 37, bo. Menb.n. Biid.-Virsiein b. 1887 M. 4 bo. do. -Wächtersbach v. 1884 „ 92*80 94*30 Bank-Aktien. ReichSbanf . . . M. 1000/3000 frankfurter Baut . . M. 1000 Badische Bank . . . Tlr. 100 (Bank f. Handel n.Jnbnsirie) Bayr. Hyp.-11. Wechselbk. s. ff. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bf. Lit. A M. 1OO0 bo. do. Lit. B M. 1000 BreSl. Diskontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VH M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 VereinSbank , . . M. 600 DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 Dresdner Bankverein . M. 1000 Eisenbahii-Renten-Bk. . M. 1000 Frauff. Hypothek.-Bauk M. 1000 do. Hyp.-.Kred.-V. M. 600/1200 Mitteld.Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. !-V M. 300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. VereinSbk. M. 300/1200 Oesi.-Ung. Bank . . Kr. 1400 Oest.-Länderbank . . ö. ff. 200 Oest.-Kredit-Anstalt. . ö.fl. 260 Pfälzische Bank . . . M. 1200 Preuß. Bodenkrebitbank Tlr. 200 bo. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Banf M. 600/1200 Schaffhans. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Banf . M. 600 Ungar. Kreditbank . . ö.fl.200 Unionbank (Wien) . . ö. fl. 200 Wiener Bankverein . . ö. ff. 200 Würtlbg. Bankanstalt . 600/1200 bo. Vereinsbank , s. fl, 350 Dividende IBOfl 672 12.95 8 57, 57- 6 1905 6.15 87, 57, 2% 12.9b 9 47, 47, 7 67, 8 7 8 4% 5 7 9 87. 8 97, 7 77, 7 7 12 5 6 9 87, 6 67, 87, a 6r 57, 10 6/70 6 8% 47, 637to 6 88/4 47, 77, 5 7 9 87< 8 7' 7- 7 153.80 198.50 135.50 278.— 150.90 105*10 113.20 125.50 222.20 103.— 122.- 168.00 137.00 105.— 117 50 200.— 151.70 86.50 114.40 117.50 113.— 207 40 127.70 106.00 100*50 109*20 137.00 187.00 133.50 172.40 133.00 140.40 140.90 bo. bo. Ser. 3 abgest. . . bo. bo. Ser. 2 n 3 Meininger Hyp.-Bk. Ser. abgest. 3V, bo. bo. bo. bo bo. bo. mit. b. 1906 itnf. b. 1911 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 37, 4 4 4 4 4 37, 37. 37, 37, unk. b. 1905 9 bo. bo. do. bo. bo. bo. bo. bo. itnf. b. 1905 it. b. Verl, umtschb nnf. b. 1907 . . . . Ser. 10..... 47, Mecklb. Hyp. jt. Wbk. Ser. I verl. ä. 125 3/1 4 Preuß. Hypothefen-Aft..Bf.> \ "" 1 bo. aus 80% abg 4 bo. HYP. D. Zf. 4% gar. v. d. G. b. 1904 37, bo. do. do..... . 4 bo. Pfdbr. Bk. S. 18 unk. b. *1908 4 bo. bo. S. 19 nnf. b. 1909 . 4 bo. bo. S. 22 nnk. b. 1912 . 4 bo. do. S 25 unk. b. 1914 . 4 bo. do. S. 27 unk b. 1915 . 3% bo. bo. S. 23 nnf. b. 1912 . 3% bo. bo. S. 26 nnf. b. 1914 . 37, do. bo. S. 17 nnk. b. 1905 . 87, do. bo. S. 18 itnf. b. lQ08 . 37, bo. bo. S. 24 unk. b. 1912 . 4 Rhein. Hyp. Mannheim mit. b. 1902 . 4 37, bo. bo. bo. do. bo. itnf. b. 1907 37, do. bo. Ser. 69-82 nnf. b. 1904 . 37, bo. do. Kommunal...... 4 Wcstd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unf. b. 1904 4 bo. bo. bo. Ser. 2..... 4 dv. bo. bo. Ser. 5 imf. b. 1909 4 bo. do. bo. Ser. 6 unf. b. 1911 4 bo. bo. bo. Ser. 7 unk. b. 1913 37, bo. bo. bo. Ser. 3 nnf. b. 1905 37, do. bo. bo. Ser. 4 nnf. b. 1907 4 Sübb. Boben Kr. S. 53 u. 54 itnf. b. 1906 37, bo. bis incl. Ser. 52 Staatl. aber proviuzial-garant. 4°/0 Hess.Lanbes-Hyp.Df.Ser. 12—13unf.l913 37, Hess.LandeS-Hyp. Bk. Ser.I—V unk. 1909 37, do. da. Kommunal Ser In.II itnk.1909 3% Naffauische Landesb. Lit. F. G. H. K. 1t. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . 37, Casseler Landes-Creditanst. nnf. . . . 90*50 98*00 98.— 98.— 98.10 98.30 90.60 91.00 9100 92.00 96.00 89.50 97.50 93.50 98.10 97.80 98.10 98.50 98.50 95.30 95.10 90.90 91.- 93.- 98 — 98.00 90.60 90.60 92.- 98.00 98.50 98.20 98.30 98 40 91.00 91.80 99.50 91.80 99.75 92.— 92.— 94.- 93.8( 94.50 Diverse Obligationen. 4 BuberuS r. 103 . ...... 5 Dtsch. Lnxemb. r. 100 . . . . 0 47, do. r. 102...... 47, Eisenb. Rentenbank....... 4 do. do. ....... 47, Eisenwerke Lollar r. 102..... 47, Eleftr. Werk Homburg r. 103 ... . 4 D. Atlant Telegraf....... 4 Franken-Allee, garaut. v. Frankfurt . . 4 Franks. Hof r. 105....... 4 Neue Boden r. 102 ....... 37, bo. do. r. 101....... 97.50 100.5t, 97.90 100 60 102 — 97.00 99.30 97.— 92.30 87.80 Verzinsliche Lose. 4 Badische Prämien.....Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. 100 5 Donau-Neguliernng .... ö. ff. 100 37,Gothaer Präm. Pfandbr. I . . Tlr. 100 37, bo. do. II Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Komm. v. 1871 . . h.fl. 100 37, Köln-Mindener......Tlr. 100 37,Lübecker v. 1863 .....Tlr. 50 27, Lütticher v. 1853 .....Fr. 80 3 Madrider abgesi. . . . . Fr. 100 4 Meininger Präm. Pfandbr. . . Tlr. 100 4 Oesterr. v. 1860 .....ö. fl. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 27,Stuhlweißenb.-Raab-Graz . . ö.fl. 150 27, do. do. ex. A. Sch. . ö. fl. 160 do. Anrechtscheine . . . . fl. 148.56 129.*- 129*10 122.— 127.60 148.00 126 — 345.- 245.- 103.90 Unverzinsliche Lose. AnSbach-Gunzenh........fl. 7 Augsburger.........fl. 7 Braunschweig .......Tlr. 20 Finnländische .......Tlr. 10 Freiburger.........Fr. 15 Genua..........Lire 150 Mailänder . ....... Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........s. fl. 7 Neuchateler........Fr. 10 Oestr. v. 1864 .......v. fl. 100 Oesir. Kredit v. 1858 .....ö.fl. 100 Papenh. Gräfl.........s. fl. 7 Rudolfs-Stiftung......ö. fl. 10 Türkische.........Fr. 400 bo. .... Ultimo ... Fr» 400 Ungar. Staats....... ö. fl. 100 Venetiauer........Lire 30 30*80 156.20 39.20 141*20 319*- Imlustrie-Akiien. Pfandbriefe. 4 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% 37, bo. do. abgest. 80% 4 Frk., Hyp.-Bf. Ser. 14...... 4 do. do. Ser. 16 11. 17 unk. 1910 4 do. do. Ser. 18 unk. b. 1905 4 bo. bo. Ser. 20...... 37, bo. 37, do. 3% do. 37, bo. 4 Frk. do. Ser. 12, 13..... do. Ser. 15 nnf. b. 1906 do. Ser. 19...... do. Kommunal Ser. 1 Hilf. 1910 Hyp.-Kred.-Ver. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 4 do. bo. S. 27, 37,39 u. 42 nnf. 1905 4 bo. bo. S. 31 u. 34 unk. b. 1907 . 4 do. bo. S. 40 u. 41 itnf. b. 1910 . 4 bo. do. S. 43 unk. b. 1913 . . . 4 do. do. S. 46 nnk. b. 1908 . . . 4 do.' do. S. 47........ 3% do. bo. S. 44 imf. b. 1913 . . . 37, bo. bo. S. 28, 30, 32 it. 33 (tilgb.) 37, bo. bo. S. 29 mir. b. 1906 . . . 3% bo. bo. S. 45 (tilgb.)..... 4 bo Landw. Kreditbank Lit. D-J . . . 4 bo. bo. Lit. N-P..... 4 Hautbg. Hyp.-Bk. S. 141 -340 unk. b. 1905 4 bo. bo. S. 341-400 unk. b.1910 4 bo. bo. S. 401-470 itnf. b. 1913 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unk. b. 1905 37, bo. bo. Ser.801-310 unk. b. 1908 37, do. do. Ser. 331-350 unk.b. 1913 96.10 92.50 98.50 99.00 98.50 99.80 91.30 91.30 92.00 93.00 98.— 98.- 98.— 98.80 99.10 98.80 99.30 96.- 92.80 92*80 98.80 99.50 97.50 98.- 98.30 90.50 90 50 91.50 Frankfurter Dorfe Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ bo. Pr. Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Merger . . Zements. Karlstadt Chem.Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ Gricsh. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . „ Schlickert . . „ Siem, ck, HalSke „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KunstscldeFft.a.M. Masch. Kleycr. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Oiorbb. Lloyd . . SteauaRom.Petr. 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