Zweites Blatt 157. Jahrgang Lrfchetnl kll-Nch mit Außnahrne deS Sonntage. General-Anzeiger für Gberheffen ^Strasse 9 Ministers ernannt. * ne VielieitlakeiL ins rechte Ächt die den Ter Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» strabe 7. Expedition und Verlag: Redaktion:112. Tell-Adr^AnzetgerGießen. Die „Otetzeeer LamillendläUer" werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegl, da« „Krelsbletl für deu Xreir Stehen" zweimal wöchenUlch, Ter „hesßsche Landwirt" erfchemt monatlich einmal. abgeordneten durch die Einzellandtage wählen läßt. Man sucht nach Mitteln und Wegen, wie dies ohne eine Aendcrung des bestehenden ReichStagSwahlrcchlS geschehen könne. Unter einer .gefügigen" RegierungSmefeibelt versteht tue wRöln. VolkSztg.^, wie eS scheint, eine in den nationalen Fragen ; uper lässige Mehrheit, Für eine solche sorgt tue Nation aber schon selbst, dazu bedarf eS keiner Wahlrecht Skünste» leien. WaS den von der ,Köln. VolkSztg.^ enthüllten Plan im besonderen betrifft, so können wir feststellen, daß er an keiner amtlichen Stelle existiert. * Xie katholische Kirche betet für die .verlorenen Seelen". Nach einer Meldung dec »Opladener Zlg." liefe der Vikar Kensen in Rheindorf, wo 26 Gernetndc-An- gehörige liberale Stimmzettel abgegeben hatten, am Sonntag nach der Predigt drei Vaterunser für diese 1056 Geistliche. WL-rend her Wahlen ist nirgends die Ordnung gestört worden. In Warschau soll zwischen Sozialdemokraten und Nationalisten ein blutiger Kampf entbrannt sein. Die Umpfyben Polen benutzten Schufenassen. Ächt Personen wurden getötet, zwanzig erlitten schwere Verletzungen. Ter Zar teilte dem Kaiser von Ehina telegraphisch den Vc- chluß der russischen Regierung mit, die Mandschurei schon ooc dem festgesetzten Termin zu raumen und sprach habet den Wunsch nach weiterer Befestigung der gegenseitigen Freund- ch a s t und die Hoffnung auS, daß die Interessen Rußlands in der Mandschurei geschützt bleiben werden. Der Kaiser von China drückte in der Antwort!) epesche seine Freude über den Beschluß aus und teilte gleichzeitig mit, daß an die Obrigkeit in her Mandschurei der Beicht ergangen sei, die gesetzlichen Interesse» her Russen in her Mandschurei zu wahren. Kontreadmiral B o st r o m wurde zum Gehilfen des Marine- Mittwoch 3v.Iannar 1907 Rotationsdruck und Verlag der Br übliche« tx UnürersuLi« - Auch- und Btembruderei. f H R. Lange, Gießen. etzt big 1S zum 26 .verlorenen Seelen" beten. Ein Mord. Infolge eineß vorausgegangcnen Streiteß über Reichstags wählen tötete her Arbeiter Galbiersch Schlosser Dänisch im Dorfe Kleinmöfelau (Anhalt). oorliege die Station nach Frankfurt zu verlegen, wenn man auch die Weilburger Station erhalten wolle. Die Regierung sprach sich bann in zusagendem Siune aus. — Krofdorf, 29. Fan. Stfeon seit längerer Zeit schweben Verhandlungen wegen Errichtung einer gemeinsamen Gasanstalt für die Gemeinden Kinzenbach, Krofdorf- Gleiberg, Launsbach, Wißmar und Vetzberg. Tie Orte liegen je Vs Stunde Doneütar: -r entfernt und zählen zurzeit etwa ööOO Einwohner. 2q$u bestehen auch in allen Dörfern mirwesteiis eine auch zwei Zigarreusabriken, bie durchschnittlich 100 Personen beschästigen. Eine derartige Gasversorgung kann natürlich schon hiniiä'üick) des Kohlentrausportes nur in unmittelbarer Nähe der Bahn angelegt werden. Daher ist in erster Linie Kinzenbach in Aussicht genommen. Vielleicht kann aber die Anlage auch bei der Station Abendstern erfolgen, von wo aus auch r,eodheim-Bieüer, eoenr. auc.) Heuchelheim, r.v.t gleichem Licht versehen werden könnten. Es schweben Berhrmdlu einer Franlfurter Firma, die sich bereit erklärte, das unternehme^ vortäujig auf k'g^^ Kosten sus»uiuhren und zu betreibeL, Nr. Ü5 i'««8 lld. !e?'/' Ubr btohmcnb. fn ui den Dilliiüev lberg Deritelaen: l0 feeftm. ÄS , ^rben-Stoikholj Deutsche» Reich. ^Berlin, 30. Fan. Wie von unterrichteter Seite ver- lautet, hat Kaiser Wilhelm dem "Reichskanzler Fürsten Bülow auS Anlaß des Wa hlergebnisses in den wärmsten Worten seine Anerkennung ausgesprochen und zugleich der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß das Resultat der Stich- wählen sich nicht minder günstig gestalten werde. __ Ter Kaiser erliefe an seinem Geburtstage folgende Kabinettsordre: „Ich will von den mir anläßlich unserer Silberhochzeit von Spülern und Schülerinnen höherer Schulen für Marmezwccke gesammelten Geldmitteln den Betrag von 100 000 Alk. m einer bei öein Reichsmarmeamt zu verwaltenden S 11 f t n n g f ü r S d) 11 fdjung e n meiner Manne vereinigen, deren Zinsen zu Unterstützungen, zur Förderung der Berufsfrendigkeit und zu gesundem Sportstun verwendet werden sollen. Ich bin überzeugt, daß ich mit einer solchen, m erster ünue der Marinejugeud aus den unbemittelten Schichten des Volles zugute tomuieudcn Stiftung, welche als Hebung des so wichtigen Uilterofizierersatzes der Marine wirken wird, im Sinne der neundlichen Spender der Geldmittel handle, lgez.) Wilhelm L E/ — In einer Versammlung von ringfreien Gutsbesitzern und Gutspächtern der Mark zur Beratung einer etwaigen Hülfsakliou für die Milchzcntrale teilte em Vorstandsmitglied der Zentrale mit, daß deren Lage eine ver- zweifelte sei, und daß die Zentrale noch vor dem 1. April in Liquidation treten müsse, wenn chr die märkischen Landwirte nicht beispringen. Braunschweig, 29. Ian. Bei der heiitigen Stadt- verordneten wohl wurden in der dritten Klasse drei den bürgerlichen Parteien angehörige Kandidaten und ein Sozialdemokrat gewählt, während alle vier Sitze bisher un Besitze von Sozialdemokraten waren. Dortmund, 29. Jan. Tie Reynoldi-Gemeinde wählte an Stelle des nicht bestätigten Pfarrers Cesar mit großer Mehrheit den Pfarrer der deutschevangclijchen Gemeinde in Hüll, Lic. Goetz. NeucS aus Rußland. Im ©ouDtrneineni h-a^uga wurden cci den Wahlen in den Stabten 18 Wahlmänner gewählt, darunter ein Monarchist, drei gemäßigte Parteilose, e:n Okwbrist, 10 Kadetten und einer von der Partei der friedlichen Erneuerung Lus den vom 25. bis 28. Januar eingeigufenen Depeschen über den Verlauf der Lahnen der Vertrauensmänner von Arbeiter», Kteingutsbesisern und Bauern ergibt sich folgendes Rejultoi: Von 4382 beretts gewählten Vertretern sind 17/1 Monarchisten, sowie 1953 Gemäßigte; von her. übrigen Gewählten g:. Jrtit 65 der KaSsttttwartei an. Don 2200 gewählten Pönraueusuu_mern der LleiuchllLbesitzer sind izWBe'Baioi ü. o- hatte und auch das Feuer nicht von außen eingedrungen ist. ♦* Aus dem Bureau des Stadttheaters. Tuch an dieser Stelle sei auf das B e n efi z des Oberregisseurs unserer Buhne, des Herrn £ ermann Bakof hingewiesen, das am nächsten Freitag ftattiinbet und in dem das bekannte unb beliebte VolkK- stück „Die Else vom Er len Hof" zur Aufführung gelangt ES ist wohl unnötig, darauf hinzuweisen, welch besondere Kraft in Herrn Bakof für unsere Buhne gewonnen worden i)L Seine oerbienftt-olle Regietun st fällt beut großen Publikum wohl tocmgat in die Augen, als seine vielseitige und hervorragende Dav- stcllungsgabe. Dir brauchen nur, um einige Rollen ^zu er* wähnen, an seinen Cajeton, seinen Onkel Bräsig, seinen Sherlock Holmes, feinen Vogelreuter zu erinnern, um seine Vielüttigknt und hervorragende Bedeutung für unsere Bühne ins rechte Licht zu rücken. Dir sind überzeugt, daß das Benefiz Bakof daS Haus bis auf den letzten Platz füllen wird. - Gießener Wetterdienst. Im Finanzausschuß der 2. feeff. Kammer entstand gestern eine Aussprache über den hessischen Wetterdienst, der nach wiederholten Anregungen von Seiten der preußischen Regierung in Frankfurt eingerichtet werden soll, während beabsichtigt ist, die zur zeit in Weilburg bestehende beijubefealten. Abg. Brauer tritt dagegen sehr lebhaft für die Erhaltung der Wetterstation in Gießen ein, die sich sehr gut bewährt habe, sodaß kein Grund 21 u» StaM und Ecn»d. Gießen, den 3U. Januar 1907. •• Zur Reichstags st ich wähl seien alle liberalen Wähler darauf aufmerksam gemacht, daß c» sich empfiehlt, etwa beabsichtigte Reisen so einziirichten, daß die Wahlbeteiligung am 5. Februar möglich ist. Insbesondere sollten alle Prinzipale ihre Dispositionen so treffen, daß auch ihre Reisenden ihr Wahlrecht auSüben können. Es kommt auf jede Stimme an, und baß der liberalen Sache gebrachte Opfer ist nicht einmal sehr grob, da zahlreiche Geschäftsleute in ganz Deutschland an Wahltagen doch keine Bestellungen bei 'Reisenden machen. -Professor Strack. Der a. o. Professor bet alten Geschichte an unserer tianbeßunioerfität, Dr. Ala; 2. Strack, soll, wie auswärtige Blätter melden, zum o. Pro- festoc ernannt worden sein. An den hiesigen amtlichen Stellen ist hiervon noch nichlß bekannt. "ZumGroß-KarbenerEisenbahnunglück. ®nto gegen hier umlaufenben Gerüchten können wir mitteüen, bujj Die drei bei dem Unglück verletzten Beamten heute morgen noch lamtlid) lebten. Von den drei Beamten ist der Führer deS Güter-ugcS Georg Gernant von hier am leichtesten verletzt Die Wunden, bie er am Kopf, am linken Ohr und am recfelat Obersa-enkel erlitten hat, sind unbedenklich. Schlimmer steht eS bei den beiden anderen. Der Lokomotwiührer Pappen uon Frankfurt hat, von Abschüriungen und Quetschungen abgefehen, schwere innere Verletzungen erlitten, die jedenialls eme Operation nötig machen werden. (In Friedberg wurde erzählt, daß Puppert gestorben sei. Eine Bestätigung dieses Gerüchts war nicht zu erlangen. Puppert führte ine oorbente Maschine und durch seine Umsicht ist ivtnigftenä baß schlimmste verhütet worden. >as wäre ein tragisll)es Geichick, wenn gerade dieser pilichttreue Deamtt cineß der roeiligen Opfer der Katastrophe geworden wäre.) Dem Heizer Gall in a aus Griesheim ist der rechte Oberarm adgeauetscht worden, sodatz gleich nach seiner Einlieferung ur das suwnsche Krankenhaus au Frankfurt der Arm amputiert werden mußte. Außerdem hat Galtina einen komplizieNe» Bruch deS linken Unterarms davongetragen. -Verfeaftetwurde der Arbeiter Ludwig S ch m ehl von Fiankenbach wegen Diebstahls im Rücksalle. Schm ehl halte mit einem Komplizen seine Tätigkeit in daß 'Reustädterseld verlegt, indem er die dort befindlichen Back- steinhäliSchcn ausplünderte. Lesen und Herde wurden gestohlen, in Stücke geschlagen und dann für altes Eisen verkauft — Brand. In der Wohnung eines Arbeiters im HauS Neustadt 49 brach in einem unbenutzten Zimmer, in dem ein Bett, Kleiderschranlund sonstige Haushaltsgegenstände waren, heute Nacht Feuer auS. Das Zunrnec brannte vollständig aus und beinahe wären beide Eheleute in ihrem Schlafzunmet erstickt. Die Entstehungsursache des Brandeß ist nicht bekannt, sie ist um so rätselhafter, weil die Stube feine Feuerung Jhe Iwrljihung des ZSaylkamples. Von wohlunteraichteter Seite wird der ,V. 3-' mit- geteilt, daß die Einberufung beß Reichstages böchstwahrschein- liefe auf den 19. Februar und nicht auf den 14. Februar statlsinden wird. Der Vorstand bre Freisinnigen Volkßpartei verzichtet auf bie Ausgabe einer besonderen Parole für b-.c Stichwahlen und überläßt die Entscheidung, rote in frühere,. Jahren, den Wählern im Lande. AuS dem Wahlkreise Gießt« erhielten mir folgende Zuschrift: Einige Zeit vor der Wahl untcrfeielr ich mich in unserem Torte mit einem 'Dluglieb deS Bundes her San dw ixte unb einem der eifrigsten Anhäiiaer unb Agitaioren Köhlers über die Flelschpreise. Dabei äufeerie her Herr: ,DaS Pfund c cb iv e i n c f l c i i d) müßte lebend 1,60 Aik. kosten!* ttifiauiu fragte ich tfen: „Wer soll beim bas bezahlen!' ,Ders Irr,* war seine Antwort Hieraus kann jeher sehen, wo hinons d,e Herren beS BunbeS her Lonbivirie mit ihrem extrem agrarischen Sianbpunkie fteueai. Jeder VolkSstennd, unb jeher, hem an her guten Ernährimg unseres Volkes eiivas gelegen ist, wirb am b. Februar daraus seine Schlüsse zu ziehen wissen. Ter Herr Pfarrer vsu Oueckboru berichtigt weiter. Er schreibt unS heiite: Auf Grnnb beS PreßgefetzeS § 11 ersuche ich Sie um Aus. nähme folgcnhcc Berichiignng in Ihrer nächsten Nr.: L Es ist unwahr, baß id) Herrn Heyligenstaebt auch nur nut einer Silbe belclbigt habe. e. E« ist unwahr, bafe ich bie Versammlung zu Lauter zu ihrer Abstimmung ermuntert habe. Schick, Psarrer. Man vergleiche mit dieser Erklärung, was über Herrn Pfarrer Schick von unseren Gewährsmännern gesagt worden ist, nut dieser mageren Berichtigung. Jetzt also gibt Hen Schick alleß andere zu, was gegen ihn vargebracht wurde, und will nur nach zweierlei nicht wahr haben. Vielleicht aber gesteht er über kurz oder lang auch dieses nach zu. SDlon muß nur, wie es scheint, mit ihm etwa» Geduld haben. Wenn er klipp und klar sagen wallte, waS er über Herrn Heyligenstaebt geüufeett hat, dann wäre ja mit einem Schlage die ganze Angelegenhrü beendet Jedenfalls haben bie Giefeener seine geschmackvollen Worte nicht vergessen. AuS dem Kreise Lauterbach wird unS geschrieben: In Nr. 19 de» ,(Sieß. Anz/ ist einer Erwiberung beß Malers B Inh c id a Ib gegen einen Bericht über eme in Grebenhain aulgelöste Versammlung Raum gestattet. Nun, Herr Bindewalb haue besser gesd)iviegen, wir können beim besten Willen ihm mclus Schnieichclha'ies aus jener Versammlung mrchsagen. Von aiibcrcr Seue in ihm bereu« bie oeröiente Lektion geworben. Sehr viele her Wähler (üanbivirte, als bereu Vertreter sich B. aus-ßibt) erhärten; Ein so grober Wahlschwindel und eme so breifte Bauernfängerei fei in Grebenhain noch nicht ha- gewesen l Auch von persönlichen Angriffen will her Berliner Alaler Bindewalb nichts wissen! Ei, ei, seither haben wir den auti- senuiischen Kandidaten noch für ernst genommen, aber jetzt können nur es nicht mehr, beim in jedem zweiten Satz wurde von ihm der Name Dr. Wallau« nicht un ireunbUchsten Sinne genannt, aber nicht ein einziges Mal bie Namen Reh oder Lrbig. Ja, was versteht denn eigentlich her Berliner Herr unter persönlichen Angriffen ? Warum läßt bieler Berliner Künstler bie Sale mieten ? Aulwort: Um unbequeme Wähler emsach hmauSgeheu zu heißen! Alan kann dann and) nach Herzenslust schnnpsen. 'Manner vom Schlage der Herren Äallau und Reh mieten keine Stile. Als Redner hat Herr Bmdeivalb in Grebenhain allgemein enitäuscht, aber da- Schimpfen auf andere, feiner Person oder Partei nichi nahestehende Wähler hat er meisterlich verstanden. Verlangen kann er deshalb nicht, die von ihm ohne allen Grund angegriffenen Wähler sollten eme Alohremväsche an ihm vollziehen. AuS dem Wahlkreise Tarmstabt. R.-B. Darmstadt, 29.Jan. Reichölagsabg. B^ifsermann kommt am nächsten Donnerstag nach Darmstadt und wird am Abend im großen Turnhallensaale einen politischen Vortrag halten. Zu Maiuz-Oppeuheim und Blugen-Alzey soll, wie wir vernehmen, zwischen bem Zentrum und den Ra rionalliberalen für die Stichwahlen eine Verständigung dahin getroffen worden fein, baß im Bingener Wahlkreise bas Zentrum für den dündlerifchen Kandidaten .Keller auS Stem-Bockenheim eintritt, während in Niainz bie Nationalliberalen für Molthan stimmen wollen, sodaß beiden Parteien ein weiterer Sitz gesichert würde, dcun die Ehanccn beider Kandidaten würden dadurch bebeutenb gebessert. Wir glauben vorläusig weder das Eine noch das Andere, sondern hoffen vielmchr, daß wenigiicns für die Stichwahl die Bingener Nalionalliberalen ihr Gicßcn gegebenes Versprechen einlosen und den frei). Schmidt aus Elberfeld unterstützen werden. Der Reichßtagsabg. Tlugust Bebel hat sich auf Reisen begeben zum Heile der Sozialdemokratie, bie im ganzen Reiche schwer leidend am Boden liegt. Er tritt als Arzt und Rctler auf. Wie bie Vögel von jedem jungen Frühling neu ermuntert werden, so will der alte Herr bie abtrünnigen Wäfelermasscn ermuntern zu den Stichwahlen. Heute, Mittwoch, abend wird er in einer öffentlichen Wählervcrjanunlung in Sodenfeeiin sprechen und am Sonntag nachmittag in einer Wählervcrsammlung im Sd;u» rnannlhcater. An demselben Tage wird auch Ternburg auf Einladung der Frankfurter Handelskammer dort im Hippodrom reden. Beide Herren werden ja wohl Zuhörer genug finden, Herrn Bebel aber wird es wohl nicht gelingen, bie Stichwahl zu Unguni'len der Bürgerlichen zu verschieben. Eia offizielles Dementi. Berlin, 29. Ian. Die /Rorbd. Allg. Ztg.^ schreibt: Line flügellahme Wahlrcchtscnte ver uchl hie rHöIn. Volksztg." fliegen zu lasten, (ogl. unsere gestrigen Telegramme.) Ltoch gerade zu den Slichwahlen hat sich eine geheimiusvolle Person gefunden, bie ihr folgenden Plan verraten hat: Es solle im Reichstag eine ,gefügige" Regierungsmehrheit dadurch xeschoffen werden, daß man die wegen der Zunahme der iöeöÖlterung eigentlich mehr zu wählenden NeichStckas^ seruttff. Jtbtt aus de' gorst, üsöovi versteigen: 14 5.SL -Wtzin. 8m., D Buchen S. u. ( tut, 8 Billen 6.SIL- ylen 6.SL = u« öm, L « UM fein. iLchnm- rnt, feichien: ristl- 4 fem. Derbsiangeir l: i Eichen, 3ti Vardjm, t: 82 Härchen, 484 fei- innen geeignet). es Äaiiwlno Lehr» tamnholjliiien weilen nloß iibciinnöL Zlatzen linrob, featov in Lum sdorf, sowie die muer B’n iichelkdors. 1 «uchkn-Reifig te : rabeanderLEchneise. , B», i Siebeu Mörder lauerte in der Nacht seinem Opfer auf und verletzte cS durch Stiche in Herz und Hals; darauf duichschnitt ei dem Unglücklichen die Kehle. Ter Alördcr ist verhaftet. Tas hessische Zentrum und die Wahlen. Sehr beinerfcnßroeit ist, was die »Köln. VolkSztg.^ z»> den Wahlen in Hessen sagt: In B i n g e n - A 1 z e y hat das Zenttum durch eine Doppel- kandibotur ben verkappten Rational!iberaien Steller (Bbb.) in die Stichwahl mit htm Fabrilanten Schmll»Elberselb (Frs. Vp.) gedrängt. Eß wird für seine Entscheidung Garantien fordern. Vielleicht wäre eß möglich^ durch strastue Organisation und rührige Agitation später dem Zeniruvi zum Sieg zu orrheljen, da eS nahezu bOProz. der Wähler stellt. In M a in z-Oppenheim hat das Zentrum eine Bunafemc von etwa 1000 Stimmen. In Worms- Heppenheim-Wimpfen hat bas Zentrum am wackersten gekumvft. 1500 Stimmen Plus unb mit v. Heyl in bie Stichwahl — ein empfinblichcr Schlag für v. Heyl trotz terwristifchcr Wahlmache bei den wirtschaftlich abhängigen latholischen Wählern in Wormö und Umgegend unb trotz der Beihülfe einiger „natürnalkathoiischen" Fabnkherren. In der Stichevahl hat daß Zentrum keine Aussicht. Es mufe rüstig und planmäßig wcitergearbeiteL roerben, besonders sind in der Stadt Worms noch viele Stimmen zu holen. Wie verkehrt es war, in Darmstadt teilten ZentrumSzahlkanbidaten (19u3 etwa 1000 Stimmen- aufzustellen, beweist die Tatsache, baß in bem Orte Ascheirn bie bisherigen Zcutrumsanhänger gegen die Parole iiationalliberni wählten. Auch Osfeuba ch-Tie- burg verzcichiiet einen Zciilruinsstinimenzuwachs von 1400. Dort sieht bus Zentrum Gewehr bei Fuß in btr Stichwahl. In Frieb» berg-Bübin gen summten bie Zeittrumswähicr (19ub etwa 2000) sosort für B« iB. d. L.), um chn in bie Strahl zu bringen. Leider ohne Eriolg, ba Bär bei feinen protestantischen Angc^rigen nur etwa 1200 Stimmen erhielt. Rach allen Prä. sebentien im hessischen Lanbtag schien diese Kanbibatur von vornherein aussichtslos. Will das Zentrum feiner Parole treu bleiben, so mufe es W a h 1 e N t h a 11 u n g am 5 .jFcbruar üben. Der Erfolg wird sein: Gras Oriola (ntL) wird atgen Busold (Soz.) gewählt werden.....Die Nationallibcralen vermögen aus eigener Machtfülle — Worms ausgenomm^ t —bei völliger Stimmciienthaltung der Sozialbemokraien und Freisinnigen Boris- Partei in keiner Still wahl zu siegen. Unb doch sind sie in Hessen bie -regierende Partei! An Stichwahwcrhandlungen mit diesen Parteien ist in Hessen nicht zu deuten, nach den Ecsahruugeu von 1903. ;u vergeben, geeia? ei, Unianger. (matt. Mtreß v, üv. S, Dezember VJOÖ in jaft jur Vuöujiftsbuti ieim gegen die Hen» jchling, Ardwig ^.icin- bvevdvr Schuvv, w .uchelheün, geaugeuu gen nehme itD bicnrat uilant reumütig junl solche geian ju tjaoei j Moli IM । rti'it sofort zu v°:- Uten teu 0£iu- Sicher Stta^ & »iiiniisburg 1* —- siärung» oq Qnn Mehrere Scbuliunaen die Strömung mit siH fort .Die Feuerwehr überläßt wegen '' x)anV h-n (SwMrfvr fpinpm «RcnfÄmöerfuft PemiHhs» Hunderte Don ein. Familien Wallenfels-Bieler Gedern, den 29. Januar 1907. B30/« Fürstlich Stolbern-Wernigerödischcs Forstrevier Gedern. Bao/i soll nachocrzeichnetes Holz auf dem SubmissionSwege verkauft werden: 6 Durchm., 10—19 m Länge, cm 31 18—24 u 43 12—24 V 95 * 10—24 Fichten. Die Gebote müssen nach Klassen Hainbuchen-St. n der KreiSllraße Bellershcim-Traiß-Münzenberg am Eingang in den Wald. 726 736] B80/j Gcrichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. 00—00 Pfg^, Schlachtgewicht 00- 00 Pfl 00-00 Big., 2. Qualität 00 - 00 Psg. ' Ä 12 14 21 20 6 61 2 4 37,5 23 120 7 statt- Ganze 80 Eichen-Slämme 256 Kiefern- _ Stämme 2. Kl. 40—49 = 14,11 Fstm. Stämme 3. Kl. 30—39 = 54,82 Fstm. Stämme 4. Kl. 25—29 = 46,04 Film. Stämme 5. Kl. unter 25 — 50,72 Fstm. von 32 , 23 , 32 , 51 r 21 ---- 10,70 = 64,72 = 85,23 = 8,00 = 0,81 Allen denen, welche uns bei dem Tode unseres Vaters ihre Teilnahme bewiesen haben, danken wir herzlich. zug der Klage bekannt gemacht. Hungen, den 29. Januar 1907. Roofen, Aktuar, L gut, kein Uederstand. ■ 1 4- 511 r d) b tt t n, 29. Jan. Auf dem heutigen Rindviehmarkt waren etwa 300 Kühe und Rmder ausgestellt. Ter Handel ging stau. Dem Schwememartt waren 350 Ferkel und Paufer zngeiabrcn, auch hier gmgs tÄefchäft schlecht. Gießen, den 25. Januar 1907. GroschcrzoglicheS Amtsgericht. Suömisstonst-otzvertrauf. Aus den Waldungen der Gemeinde Nieder-Bessingev Nm. Nutzknüppel von 8 m Länge, „ Kiefcrn-Knüppel, r r Reisig, , r Stöcke. Zlisammenkunft der Steigerer an Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung ^ür Hessen am Donnerstag b o rsi. wesentliche Zustellung. Die Firma Ferdinand Kahn zu Langsdorf, Prozeßbevoll- tnächtigler: Rechtsanwalt Dr. Rosenberg zu Gießen klagt gegen den Wilhelm Sack Erster von Utphe, zur Zeit nut unbekanntem Aufenthalt abwesend auf Grund Kaufs und Lieferung eines Fahrrads am 23. April 1906 mit dem Anträge auf Verurteilung des Beklagten, an die Klägerin den Betrag von 100 M. — Einhundert Mark — nebst vier Prozent Zinsen seit dem 1. Oktober 1906 zu zahlen, die Kosten deS Rechtsstreits einschließlich derjenigen des ArrestvecfahrenS zii tragen und das ergehende Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten Ziir mündlichen Verhandlung deS Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Hungen auf Freitag, den 22. März 1907 vormittags 9 Nhr Zum Zwecke der össcnlltchcn Zustellung wird dieser Aus- Griginal-Drahtmel-uirgen. fc. G r o ß - 5t a r b e n, 30. Fan. Der Stativnsassistent Grundke und der Vahnarbeitcr Lehmann wurden verhaftet Man mißt beiden die Schuld an dem Unglück zu. Reden, 30. Jan. Höhere Oberbergbeamte von Berlin und Bonn untersuchten gestern nachmittag die Unglücksstätte und stellten Bellersheim, den 29. Januar 1907. Der Markmeister. Bopp. 7. Februar l. I., nachmittags 1 Uhr auf unterzeichneter Bürgermeisterei, wo die Bedingungen einzusehen sind — tS Statt besonderer Eliltellnng. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mitteilung, dass heute früh unsere innigsigeliebte, gute Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Kännchen HCatz geb. Itoseuberg nach kurzem Krankenlager im 83. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gerson Katz Steinbach, Giessen, Moers a.Eh., St. Louis, den 29. Januar 1907. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 3L d. Mts., nachmittags 31 /,/ Uhr In Steinbach statt. 0640 Danksagung. Für die unS erwiesene herzliche Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Gatten und VaterS 0647 Adolf Haas sowie für die schönen Blumenspenden sagt innigsten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Emma Haas. Dießen, Schrffenbcrger Weg 50, d. 80. Januar 1907. Bekaunrmuchnng Wir bringen ziir allgemeinen Kenntnis, daß Herr Max Wasterschleben in Gießen wegen Geisteskrankheit entmündigt ist. Rechtsgeschäfte können mit demselben rechtsgültig nur mit Zustimmung seines Vormunds, des Herrn Gewerbebank- direktors LooS 'zu Gießen abgeschlossen werden. fest, daß das Feuer erloschen sei und eine weitere plosionsgefahr nicht mehr bestehe. Alsbald begann die 180 Köpfe zählende Rettungsmannschaft wieder mit den AuiräumungSarbei- ten. Bis 8 Uhr früh waren 120 Leichen geborgen. Die amtliche Totenliste weist 148 Namen auf. Prinz Friedrich Ludwig von Preußen nimmt heute nachmittag 3 Uhr an der Leichenfeier teil. Die 24 Verletzten befanden sich sämtlickr außer Lebensgefahr. L ü tz c l s a ch f e n an der Bergstraße, 30. Jan. Ter 42 Jahre alle Wagnermeister Peter Hörth überfiel seine aus fünf Personen bestehende Familie im Schlaf. Ein Sohn von 20 Jahren und eine Tochter von 5 Jahren sind tot, Frau Hörth und die beiden anderen Kinder lebensgefährlich verletzt. Tie Tat verübte Hörth jedenfalls in einem Zustande geistiger Umnachtung. Freiburg (Schweiz), 30. Jan. Die Zeitung Liberte meldet: Tie Bezeichnung deS Obersten Müller zum General-Inspekteur der marokkanischen Polizei ist auf Grund einer Rote erfolgt, worin eS hieß, daß der deutsche Kaiser die Kandidatur des Direktors Fama nicht gut heißen würde. Derselbe Korrespondent deS BlaltcS glaiibt hinzusügen zu fönnen, daß der Ausfall der deutschen Reichs» tagswahlen nicht ohne Einfluß auf die Ernennung MüllerS gewesen sei. Paris, 30. Jan. Präsident FalliereS erhielt vom deutschen Kaiser ein Dank-Telegramm für die Anteilnahme des Präsidenten an dem Unglück von Reden. — AuS EaSn wird berichtet: Ein Personenzug stieß mit einer Rangier-Lokomotioe zusammen, wobei mehrere Wagen zertrümmert wurden. 5 Pastagiere wurden schwer verletzt. Madrid, 30. Jan. Eine Bombe ist in dem Treppenhause einer Wohnung der Rambla del Centra entdeckt worden, sie explodierte jedoch nicht. Diese fortgesetzten Attentate haben in Barcelona unter der dortigen Bevölkerung eine große Panik hervorgcrufen. Mitglieder der Bürgerschaft haben ein Komitee der öffentlichen Verteidigung gebildet, welches eS sich zur Allfgabe macht, die Polizei ju unterstützen und zu vervollständigen. — Trotz des Belagerungszustandes nimmt die Aufregung unter Streikenden in Valencia zu. Die Aiisständigen veranstalteten mehrere Straßen-Tiimulte, die daL Eingreifen der Triippen nolivendig machten. Es kam zu einigen Zusanimenstößen. Die Polizei ging auf die Kundgeber los. Bel dem Handgemenge wurde eine ganze Anzahl Ausständiger verletzt, jedoch nicht schwer. Mehrere Verhaftiingen rourben vorgenommen, worauf die Ruhe mieber hergestellt werben konnte. Tanger, 30. Jan. Raisuli, der von allen seinen Anhängern verlaffen ist, beabsichtigt, wie hier mitgeleilt wird, sich an den Sultan zu wenden und diesem Abbitte zu leisten. Rian glaubt jedoch nicht, daß der Sultan ihm vergeben wird, da dieser einen hohen Preis auf die Ergreifung Raisulis ausgesetzt hat. Holzversteigerung. Montag, den 4. Februar, vormittags 10 Nhr anfangend, kommt im Mark- und Gemeindewald zu Bellersheim, in den Distrikten Psingsthain und Streubel folgendes Bau-, Nutz- und Brennholz zur Versteigerung: 942 Fichten-Derbstangen, 12 cm Dm„ 13 rn 2. ----- 50,34 Fstm. □ Älfin-ßinbcn, Siefen auf einem Teich Schlittschuhe, auf dem Tags 'vorher stellenweise Eis gebrochen worden war. Sie gerieten auf eine dünne Stelle und drei Knaben brachen ein. Zum Glück waren Eisbrecher in der Nähe, die die Jungen Bckniintmnchnng. Die auf Dienstag, den 5. Februar, festgesetzte Qolzversteigeruns im Färsterbezirk Gedern wird auf Mittwoch, bcu 6. Februar, verlegt- Zusammenkunft 9Vi Uhr norm, im BergwirtshauS in Gedern. a** w |töer beliebigen Sd)n|kiri an» «oridi- Lr Illüridl forte, sowie mit Zirkeln oller studentische« * I* * Vereinigungen, liefert ju mäßigen preisen vriHI'lqe Universitäts-druckerei, Schulftratze 7 Pferdebesitzeri ' G‘"Original-H-Stol!en Fabrikanten : LEONHARDT & C0„ Berlin - Schöneberg j Jll. KHalog prall« I getrennt pro Fstm. mit entsprechender Aufschrift versehen bis Tonnerötag, den Nachfturzgesahr ben Speicher feinem Schicksal. Mem'chenverlust ist nicht zu bellagen. — Eine große internationale Bieh- schmugglerbande wurde an der holländischen Grenze feit- genommen. Der Hauptschuldige ist ein Viehhändler in Waldenrath. Sämtliche Schmuggler machten mit den Erteilern von Versandscheinen gemeinsame Sache unb führten Vieh auf gefälschte Transportscbeine ein. Bisher wurden zehn Ochsen beschlagnahmt. In die Affäre sind zahlreiche Personen in den Grenzorten Dcrnndelt — Seit Donnerstag wird ein Arzt aus München, der eine Partie auf das Latscherjoch in Tirol trotz des schlechten Wetters unternahm, vermißt; er ist vermutlich im Nebel abgestürzt. Eine Rettungsexpedition ist aufgebrochen. .auS dem tiefen Wasser zogen. I (-) Hirzenhain, 29. Jan. Die Beerdigung des Geh. Kommerzienrats Buderus fand heute nachmittag unter außerordentlich starker Beteiligung von Leidtragenden statt. Außer den Angehörigen und Freunden der Familie Buderus waren die Bewohner der umliegenden Dörfer, die zum großen Teil im Eisenwerk arbeiten, die Kriegervereine der Umgegend und sämtliche Hirzenhainer Vereine erschienen. Die Aufbahrung der Leiche war in der Kirche erfolgt, einem kleinen Schmuckstück deutscher Renaissance, deren vor einiger Zeit erfolgte Renovation hauptsächlich der opferbereiten Unterstützung des Verstorbenen zu verdanken war. Unter Vorantritt einer Musikkapelle und der Kriegervereine bewegte sich von dort der Trauerzug zum Grabe. Dort legten nach Beendigung der kirchlichen Amtshandlung Kränze nieder: Kreisrat B v ü m a n n für den Kreisausschuß, dessen langjähriges Mitglied Herr Buderus war; Oberamtsrichter Dr. Fuhr von Ortenberg für die nationalliberale Partei des NeickMagswahlkreises Gießen-Grünberg-Nidda, den der Verstorbene 6 Jahre lang tm Reichstag vertrat; ferner der Verein beutfdjer Eisenhüttenleute, die Arbeiterscl-ast, der Direktor des Eisenwerks, die Kriegervereine und Lehrer Hensel namens der Schule und der Schüler. Tie ganze Trauerfeier ließ erkennen, in wie hohem Maße sich Geb. Kommerzienrat Buderus die Liebe und Achtung der gesamten Einwohnerschaft zu erwerben gewußt hatte. Sein Andenken wird unvergessen bleiben. Offenbach, 28. Jan. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde die Teuerung s z u l a g e für die städtischen Beamten und Bediensteten für das Jahr 1906 nachträglich genehmigt. Die Zulage wird sofort angewiesen. Vorgeschlagen waren bei einem Gehalt bis 2000 Mk. ö Proz., bis zu 3000 Mk. 4 Proz., bis 5200 Mk. 3 Proz. des Gehaltes, sowie für jedes Kind unter 18 Jahren 1 Proz. In der Sitzung wurde jedoch nur folgende Teuerungszulage bewilligt: bei einem Gehalt bis zu loOO Mk. 5 Proz., bis 2600 Mk. 4 Proz., für jedes Kind unter 18 Jahren 1 Proz. Die höheren GehaltSklassen erhalten nichts, ebenso wurde der Antrag der Lehrer auf Teuerungszulage abgelehnt. (Frls. Ztg.) [j Marburg, 29. Jan. Aus der UnlersuchuugS- haft entlasten wurde der Arbeiter Julius Herbst aus Schlierbach, der anfangs dieses Monats den Oberschweizer Anton Stufer im Streit tötete. ES wurde Notwehr angenommen. vorhanden. le. Frankfurt a. M., 29. Jan. Qrig.-Telegr. be« ,®ie& Anz.") V i e b m a r k t. Zum Verkaufe Rauben 00 Kälber, 00 Schale n. Dämmet, 1097 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 66—67 Pf. Lebendgewicht 53.00—00.00 Pf., 2. Qual. 65—66 Pf., Lebendgewicht •>2.00 - 00 Psg., 8. Qual. 56—58 Pfg. Kälber 1. Qual. 00-00 Pi., Lebendgewicht 00—00 Pfg., 2. Qual. 00—00 Psg., ttebendgennchl ~ ' "so. Schale 1. Qualität Geschält bei Schweinen: Gericht-saal. Löbau (Westpreußen), 29. Jan. Die Strafkammer verurteilte hmte abend die Pröpste Kowalski, Lisz, Pelka, Majka, Conicwsti, Rnchnrewicz und Radke auf Grund des § 130 a des Strafgesetzbuches wegen einer in mehreren polnischen Zeitungen veröffentlichten Ertturung, in welcher die Aufforderung an die polnischen Schulkinder zum passiven Wider st and unb Ungehorsam erblickt wurde, zu je e i n e m M o n at f ä n g n is. ______ ALrchttche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Die Vibelstnnde am Donnerstag den 31. Januar, abends 8 Uhr tin Maitbäussaat fällt aus. Tie Konmmanbenstunde für die Matlhäusgemeinde am Donnerslag fällt ebemaile a11e. Couverts mit Firma billigst BrübHche Universitäts-Druckerei. Sieben. Hecr nnS Flotte. ■— Generalmajor z. &). von der Armee Karl D a n e f f e erhielt den Charakter als Generalleutnant und das Kommando der 80. Jnfanteriebrigade. Er ist 1850 in Darmstadt gehören und 1867 in das Infanterieregiment Nr. 118 eingetreten. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 29. Jan. Seu-und Stroh- markt. Plan notierte: Her, Mk. 0.00 bis 0.00, Stroh Pik. 2.70 bis Pik. 0.00. Tendenz: sehr flau. Infolge der eingetretenen regnerischen Witterung waren die Zufuhren gering. Raufer für Heu (es waren nur 4 Plagen am Diarkt) beim Marktschluß nicht * Vom Erdbeben auf Jamaika. Das engt. Kolonial- Ctitt erhielt vorn Gouverneur in Jamaika die folgende Meldung: Laut Bertcht des Hafenmeisters ist Mouton Point gesunken. Die Lotungen in der Nähe sind unsicher; die Schisse Wüsten sich daher in entsprechender Entfernung halten. In den gebräuchlichen Zufahrtskanälen ist genügend Was;er für eine sichere Durchfahrt. Das Leuchtjeuer auf Plum Point ist jetzt wieder in vollem Betrieb. — InKingstou sind am 28. Januar drei neue Erdstöße verspürt worden, die den Einsturz einer Anzahl beschädigten Häuser zur Folge hatten. Zahlreiche Per- io.ne n sind habet verunglückt. * Kleine Tageschronik. Dem „B. zufolge fiel Leutnant v. Koppe, kommandiert zur Feldartillerieschieß- chule in Jüterbog!, so unglücklich vom Pferde, datz er mlb darauf ü a r b. — In Breslau stÜrzte infolge Unter- . pülung durch das Lder-L>ock^oasser der auf der Quatmauer er- »aute große Speicher des kal. Packhoses ein. Hunderte von Fässern Schmalz stürzten in die Oder hinab r viele d won n& empfiehlt Für nachstehende sind wir unbestritten Ein vollständiges Bett 130 10 wie gyy Versandt nach auswärts unter voller Garantie, ruderet Sieden. Inhaber: Louis Weil haben, icbotcö vergeben werben. zum mente). zuerst zum AuSgedot. vormittags 91/, und 705 Fstm. Eichen-Stämme von Buchen Ein vollständiges Bett Ein vollständiges Bett >er von allen feine t hier miigeleilt mit?, diejem Abbitte l der Sultan ihm vn- iS aus die Grgreifur: Neustadt IO ;en, ben 2d. QJrol "'M-» ff « "erlebt. 3ufhnbe o, Ä-* b'6 -".niettkich Die Ausführung der elcktr. Fcucrmclde- und Murgelaylage eubau des Gießener LeadtUrcatero soll im Wege beß dnent Bebingungcn und Ange * Ketzer, Wett Zeichnungen, . - 6otßTormularc liegen hu Bureau des Slrdntcltcn y. Aulagc <», bahier zur Einsichtnahme onen und tonn Hessischer Hof Telephon 83 Gießen, 30. Januar 1907 Innung l'ims **« Mr ) für bi. “"®lüä ”»n $tbm Ilie fn' wobei mehrer, ilete wurden schw« fUndem Treppe "tra entdeckt worden, 'tzicn Attentate habe- "ng eine große Pani st haben ein Komitee welches es sich iu: und zu vervoll. ustandcS nimmt die alencia zu. traßen-Tiimiilte, dir machten. Es kam W ging auf du wurde eine ganze ht schwer. Mehrere worauf die Ruhe den ». Februar, vormittags 11 fthr mit entsprechender rluffchrti versehen, vorroirei au miß einzureichen. "mmar 1907. ). Bürgerme'.stcrci Gießen Biergrosshandlang Frankfurter Strasse 7 .ixtRicb«-®*1* §udimlsu>"'""° _ ,0-ia “ w ‘ 65 hicß, t loJ§ Fama n bc5 Blattes Jaad-Verpachtung. daiintmad)ung wollen tote angesichts dieses, {ebenfalls noch a m Freitag, den 1. Febr. b. I, in Ihren Wcmeinbcn ortsüblich bekannt machen lassen. Za Ihrem Bemessen verweisen wir Ste aus § 28 ff. des Wahlieglements unb beaustragen Sie, genau hiernach -u der- fahren und, insofern Sie nicht selbst alfl Wahlvorsteher fungieren, die Wahlvorsteher dementsprechend -u instruieren. Tic erforderlichen Protokollformulare, Wählerlisten und Wahl- zcttelumschläge gehen Ihnen mit nächster Post ju. Die Umschläge sind sosort nachzuzählen, etwcKFehlendcs ist uns fosort anzuzcigcn. Die Wahlakten wollen Sie unsehlbar am Mittwoch, den 6 Februar d. I. zugleich mit Ihrer berichtlichen An- -eige, daß und wann die Publikation der obigen Söe-i kannt machung in Ihren Gemeinden erfolgt ist, an den Unter, zeichneten zur Post geben. Den Wahlakten hat die besondere Bescheinigung der Großh. Bürgermeisterei dar- über beinuliegeu, daß unb wann die ortsübliche Bekanntmachung des Wahktermins erfolgt ist (8 31 Abs. 4 des Wahlrcglements). Dem Protokoll hat beizuliegen: 1. bic auch bei der engeren Wahl zu unterschreibende Wähler- ' liste, ivcld/c die Vermerke der rtbihinmung enthält (unb zwar nicht das Original, sondern bloß das Duplikat dieser Xlilte); L. die Zähllistc, wenn eine solche besonders geführt worden ist; 3. die Gegenliste; , 4. Bcsä-cinigung der Bürgermeisteret wegen Bekanntmachung des Wahltermins ufro.; 5. etwaige Stimmzettel nebst Umschlägen, über deren GUtig- leit der Wahlvorstand Beschluss gefaßt hat (§ 20 des Regla- Amtticher ‘gdf. Bcklnmtmachung. Bett.: RcichStagSwahlen 1907. Bci der am 25. b MtS. vorgenommenen Dahl in dem 1. hessischen Wahlkreis sind von 22 905 gütig abgegebenen Stimmen gefallen auf. 1. Herrn Landwirt Dhüipv Köhler VI. in Langsdorf 9017 2. Herrn Kommerzienrat Louis Heyligenstacdt in Gießen 7464 3. Herrn Stadtverordneten Eduard Krumm in Gießen 6396 4. andere Personen........8 Ta hiernach eine absolute Stimmenmehrheit auf keinen der Kandidaten gefallen ist, wird die Vornahme einer engeren Wahl zwischen den höchstbestimmten Landwirt Philipp Köhler VL in Langsdorf und Kommerzienrat Louis tzeyligenstacdt in Gießen auf Tien-tag, dcu 5. Februar öd. FS., mit dem Bemerken festgesetzt, daß bei dieser Wahl alle auf andere Kandidaten fallenden Stimmen ungiltig sind. Tie Zusammenstellung der Ergebnisse dieser letzteren Wahl wirb am SamStag, den 9. Februar d. I., nachmittags 2 Uhr, |n dem Sivung-faale des Regierungsgebäudes zu Meßen statt- finden und das Ergebnis sodann verkündet werden. T Zutritt zu dem Saale steht jedem Wähler frei. Gießen, den 29. Januar 1907. Der Wahlkommissär: Dr. Breidert. G letzen, ben 28. Januar 1907. Betr.: Errichtung einer Haftpflichtversicherungsanstalt. Tas Grotzherlogliche Kreisamt Gießen an die Grosth. Bürgermeistereien des Kreises. Die Ihnen mit Verfügung vom 28. Dezember 1906 luqegangcnc Sammelliste wollen Sie nach Eintrag der Bei- tretenden am Schlüsse des Monats Janllar, spätestens bis zum 5. Februar I. Js. an uns zurücksenden, da im Falle einer genügenden Beteiligung die Beratung unb Aufstellung der Satzungen alsbald erfolgen soll. I. V.: Lang ermann. Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Uhr auf der Kreisst caße Torfglll—Garbenteich. ©rüningen, ben 28. Januar 1907. Großh. Bürgermeisteret (Brimingen. Gilbert, 703 KrkannlmalyMg. betreuend Reichstagswahl. Unter Bezugnahme auf die vorstehende Bekanntmachung obigen Betreffs, wonach eine engere Wahl für den Reiä-Stag auf Dienstag, den 5. Febr. d. I. festgesetzt ist, wird bezüglich deS Wahlgeschäfts da- Folgende zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Die Abstimmung beginnt um 10 Uhr vormittag- unb wird um 7 Uhr nachmittags geschlossen. Auf die engere Wahl kommen nur die Herren Landwirt PH ft ö b l e r VI. in Langsdorf und Kommerzienrat Louis beyligcnstaedt in Gießen. Al le auf andere Kandt- boten fallenben ©timmenfinb ungiltig. Tie Wahl findet duf denselben Grundlagen und nach den- selben Vorschriften statt, wie die erste Wahl. Insbesondere bleiben die Wahlbezirke, die Wahllokale und bie Wahlvorsteher unverändert. Bei der engeren Wahl werden dieselben Wählerlisten angc- wendet wie bei der ersten Wahlhandlung. Eine wiederholte AuS- legung und Berichtigung derselben findet nicht statt. Gießen, den 30. Januar 1907. GroßherzogiichcS Kreisamt Gießen. Dr. Breidert. ücgmneub, in ben Distrikten Warthügel, Ziegenbcrg Langenberg: 10 Rm. Eichen-Rutzknüppel (2,5 m lang), 10 Buchcn-Schener, 90 Rm. Buchen-Mnüppcl, 78 Eichen-Knüppel, 1,5 Rm. Aspen-Knüppel, 47 Kiefern-Knüppcl, 213 Rm. Buchen-Aftreisig, 217 Buchen-Stammreisig (in Schichten), 126 Rm. Eichen- Sta.nmretsig (in Schichten), 18,5 Rm. Buchen-Stöcke. Zusammenkunft im Distrikt Warthügel. KZ. DaS Dürrholz im Großen-Steinbügel kommt des Mittags beim Feuer zum AuSgebot. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Steinbach dahier. Ruppertsburg, den 26. Januar 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruppertsburg. 696]__________ Lehr._________________.. _ - ill1 Feinstes PFIanzenFehF ZUM KOCHEN BRATEN.BRÜtEN Holzverstcigcriing. Freitag, den 1. Februar d. I. soll nu Grünmger unb Dorsgillec Ntarkwald folgendes Holz vcrttelgert wer en. , unter 30 „ H bis zu 56 cm Durchmesser. Dortmunder Union (Pilsener) Vilmarer Union Frankfurter Henrich Ihring, Lieh in Syphons (5 und IO Liter; kleinen Geuind-n. Sorgfältige und fachgemässe Abfüllung vermittelst Kohlensäure-Apparat. = Lieferung frei ine Ilans. 7486 I Als einen ■gewöhn :»Preisvorteil = gewähre Ich bis zum IS. Februar auf sämtliche reguläre Ware, nur bester Qualität a'batt von 10% Reste und zurückgesetzte Sachen bedeutend unter Preis. 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Lao 1 Hb I II Lose 10 Mk. 1HJ5 8 11. । Porto u Liste 30 Pf | versendet das General Debit । “10 hiis C «8-2^ u 5 s a 'U u « * *■ 5 Sh* a Ilm -LvLE ■j = o r c < Wi- M?- @6X2; . s ?aj ÜLf 5=5^ Z-LkL sä’”“" s 2 s . E shi.5. ür Landwirte = f Brockmanns Fntterkaik Marke A und B zu Orlglnnlfabrikpreisen, sowie präparierter Viehlebertran in Flaschen ä 30 und 50 Pf?., auch lose, empfiehlt die G erman i a- D rogeiie 504] Carl Seibel, FrankfurterStr.39.- Telephon593. 21 Gewinne zusammen |44OOOm. Bnuptrewinn |3O OOO Mk it. linuptgfwinn *1 5 IHM» Mk ZZZTZi Neues 59i s Börr-Ohst Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) Depositenkasse Giessen Giessen Telefon 120 — Dankgebäude: Joharmesstrasse l. Aktienkapital und Reserven: 183'/, Millionen Mark Niederlassungen In: Darmstadt, Berlin, Cottbus, Forst, Frankfurt a. M, Frankfurt a. O, Ouben, Halle, Hannover, Lahr, Leipzig, Offenbach a. M, Stettin, Strassburg L E, Agenturen in Alsfeld und Herborn vermittelt alle in du Bankfach einschtagenden Geschäfte wlei An- und Verkauf von Wertpapieren, Geldsorten etc. Einlösung von Coupons --- Conto-Corrent-, Check- und Wechsel-Verkehr mit und ohne Kredit Gewährung von Darlehen gegen Hinterlegung von Wertpapieren etc. Uebemahme von Wertpapieren zur Verwahrung und Verwaltung in dem Bankgewölbe, Vermietbare Schrankfächer (safot) Besondere Abteilung für Spar-Einlagen dieselbe vergütet z. Zt folgende Zinsen: 4 % bei ganzjähriger Kündigungsfrist und zwar für Beträge von Mk. 1000.— aufwärts. 3‘/> */• bei l/4 jähriger Kündigungsfrist für alle Beträge. Die Verzinsung beginnt — wie seither schon üblich — mit dem Tage der Einzahlung. Die Bank für Handel und Industrie ist vom Grossh. Ministerium zur Anlage von Mündelgeldern geeignet erklärt worden. Die Bank für Handel und Industrie ist unter dem Namen „Darmstädter Bank* allgemein bekannt und auch die Aktien des Instituts werden an der Börse und in den Coursblättem mit „Darmstädter Bank* bezeichnet Die Bank beschäftigt mehr als 1200 Beamte. [a«/t Kassestunden: Vormittags von 8 bis 12 Uhr, nachm. von 2 bis 51/, Uhr, Samstags nur bis 4 Uhr. Nobiliar-Verlikigkrllllq. 2lm 81. Januar d. I., vor- wltiagS lOllbcanfangend, findet in Munzenbcrg bei W. Gorr IV eine Versteigerung von Mobilien itatt,. darunter verschiedene Altertümer: Truhen, Zum und Kupseriachem 639] Der Konkursverwalter. 6tunrS^07(fcClneOCl5U,^ti5Ctetn cm 16., 17. und 18. Je- I. allgem. Geflügel-Ausstellung “ÄÄ s? A 9tnmc,bebogc" •“ Meldeschluß am 1. Sehruar 1907. ui» Der Vorstand: ______________________I. Kolb, Voriivender. Prima gewaschene Nuütohleu , , Ttuthrazitkohleu , NutzkokS , Uniou-BrikettS empfiehlt [49 I. Happel, Holzhandlnug. Karlofflln § per Zentner Mk. 2,50 la. gesunde Ware, empfiehlt J. 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"O o V W ,Q ^r? e*5* 3 -Z w4 'S L o z "£ " X-° 0-=- * E .L 3 2 J3 3"Ä o 5 s Z> w -s 5*8 £ 3 -c ci 2 2 *2 = = ^5 = ^ s 8 (9 c £■ *e o 9 <•» jQ -y> L Oxi c 3 — 3 <9 3 ,O tO 3 y •e za o ÄS o Z3-^7 z> — -SS os=.2 P3 3 5 3 3 og. = 3" SQ ZF E «d y z "rC Bs S "Z cd"" ’S 3 R .Ä s-s LHZ sät ZK s-S E - 3 — C. ~ -gR o . eig. ° —' 3 Z y »a w « G «3 3 3 W n$» 2 ZS o c.— -O 3 z> E *y £ ■ - z> -* z: s. z 0 w --- — n = •w — , - P V»> O •— ' sc Q c *3 2 -*2 *2 « 2 ’S T .3 3 ^ £ C Q » 3 CO>Q 'S C9£ 8K (9 = £.2 IS 3 9 es Ü S 5§ L 2 ZJ K 8 2 E 2 3 '9 y — --> E> #2 'S =W Z2 5? ri S froCTW x E 5» 8Z £ o SZ « 2- 663 4 § z Ra 50 2 -iz »- öS» •=0 Z, 'S -Ti* W <- yp w 0ti L-8 = =ia R ■» <9 3 SS 5* c L) 6) R R 2 <2-.Z 2CQ2CScc” £-» Z g >3 2 £«- G«»a £S o'Ö-5 0 3 8ie> tei2 ■e- = 3 o £ St ° 3 -LVZ •y o U)$ L-LZ4 0 o-o — 'g- •5 s"5® «8S s 3 w L o w5 =sr-M C w <5 S 3 gs ä v G ZQ ty . Vtz- -3 '.' sr' Preisen ;e^6g . J. A- Jo11 p,» ,***»* " rppelZaU hen-Ge^ len, Tee- u.«- gebäck läSb T sJlUSlDOl1 l„ „W; ,C Kakao u. 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