Sie herlüge Wummer umfaßt 10 Seiten- ordnung vom möge. Aus StuSt und taub» Schmückt Eure Fenster und Balkon? mit blühenden Blumen. Gießen, 29. Juli 1907. •* 23 o m Großherzog l. Hofe. Am 26. d. Mts. früh 3 Uhr fuhren S. St H. der Großherzog mit dem Maharajah von Bikanir nach Jagersburg zur Jago. Am 27. d. Alts, trafen bald nach 12 Uhr I. K. H. die Großherzogin, Prinzessin Dorothea zu Solms-Hohensolms- Lich und der Maharajah von Bckanir mit Gefolge zur Besichtigung des Nesidenzschlosses in Darmstadt ein. Um 1 Uhr fand Frühstückstafel zu 18 Gedecken im Weißen Saale des Schlosses statt, wobei die Regimentsmusik des Leibgarde- Regiments konzertierte. Nach Tische fuhren die Herrschaften mit Ihren Gäften in das Neue Palais und von dort nach Wolssgarten zurück. Ein Besuch dec Internationalen Polo- Wettspiele in Frankfurt ist für Montag, 29. d. Mts., in' Findigkeit in der Wiederentdeckung verborgenster Herzensfalten im Antlitz. Sein Schaffen ist nicht fortzudenken aus der deutschen Malgeschichte, ja aus Deutschlands Kulturgeschichte. Die Leipziger „Illustrierte Zeitung" (Verlag von I. I. Weber) huldigt dem Meister in ihrer jüngsten Nummer durch die Reproduktion von vier seiner Bilder, von denen zwei bislang noch unveröffentlicht sind. Sie geben die dem Künstler eigene malerische Wesensart in charakteristischen Proben wieder, während ein Selbstporträt aus den letzten Jahren seine beredten Züge trefflich feststält. Eme Würdigung des Künstlers aus der Feder Rapstlbers schließt sich an. Die Wochenschrift ^Morgen" bringt eine Rundfrage .lieber M. Liebermann". Einige Künstler sagen gute Dinge, so vor allem der Münchner Franz v. Stuck: „In Lieb.,manns Kunst erschien mir von jeher als der markanteste Zug die außerordentlich starke Raumempfindung, die scheinbar mühelos erreichte Abstufung der Erde und Luft von vorn nach hinten, im Gegensatz zur ausgesprochenen Reliefempfindung der meisten alten Meister. Sogar die Figuren schienen mir immer weniger um ihrer selbst willen da zu fein, sondern viel mehr als ausgiebige Mittel, den Raum als solchen recht sinnfällig herauszubringen." Liebermann verbringt seinen 60. Geburtstag m Nordwyk, seinem altgewohnten holländischen Studienorte. —o. Holttischr Wochenschau. »ürft Bulow hat dem geistvollen, galanten französischen neulich m Norderney ein sehr hübsches en, wie Welt- Mar Liebermann. Seinen 60. Geburtstag begeht heute, am 29. ds. Mts., l!ax Lieberniantt, der Begründer und Führer der Berliner Rezession. Die Hauptarbeit seines Lebens war ein ständiges tingen um eine neue malerische Form für Natur und Menschen, ie der ungemein verfeinerte, die Wirkungen von Licht und ust aufs peinlichste differenzierende moderne Mensch sieht, nd dieser Kampf war siegreich: Liebermann wurde einer dec ichiigsten der deutschen Malerzunft. Er war ein Schüler sc großen Franzosen Manet und Monet und von ihnen ihrt sein nie versagender, das Lichte genau präzisierender arben-Scharfblick und seine scheinbar mühelos flotte, ganz nsach sich gebende Technik. Seine Nüchternheit ist deutsch, ine Kühle weltstädtisch, seine Art zu schauen und zu malen wdern, Liebermann lehrte uns die Achtung vor dem lln- heinbaren in der Natnr, vor dem Wirklichen mit allen seinen einen feinen Zufälligkeiten. Ec zeigte dem Deutschen, daß eine emalte Landschaft nicht „komponiert" zu werden braucht, um das uge des Beschauer» zu erfreuen, zu ergötzen, auf daß er m sich nkehre zu stummer Andacht vor dem immer Bedeutenden nb Wunderbaren, vor der Farbenpracht der Natur. Charak- ristisch dafür ist das geradezu erhaben wirkende Bild, aus em er nimts als eine Frau uns vorsührt, die eine Ziege bet einen Acker führt. Diese körnige Ackererde in ihrer »lebten und beseiten Naturtreue duftet förmlich uns entgegen nd die straff gespannten Muskeln der tief gebräunten Arme Bauernfrau machen uns empfänglich für ihr müheseliges aaewerl Liebermann ist kein Träumer, kein Phantast, kein Märchenerzähler, kein Dichter. Er ist bewußter Realist, ein Hann der reinen Freude an allen Wahrhaftigkeiten dieses ebens Groß ist er auch als Bildnismaler, von nie be- hönigender, oft verblüffender, manchmal geradezu abstoßender ufrichtigkest in dec EdaraktttijievuuA, von erstaunlicher Hsgel erzählt, um zu zeigen, u,ic cmb die besten Geister der deutschen Nation noch vor uu Jahren den Ereignissen der wirklichen Welt gegenüber epanden haben. Der Borgang mag sich so abgespielt Hu der Reichskanzler schilderte, oder anders, >a.sache ist jedenfalls, daß Hegel seine Phänomenologie des menschlichen Geistes in der Mitternacht v o r der Schlacht bei ^ena beendet hat, und daß schon der nächste Morgen den -chilosophen in recht unliebsamer Weise an die wirkliche p-eck erinnert hat, sodaß Goethe sich genötigt fühlte, Hegel us seinen dringendsten Geldnöten zu helfen. Charakte- tsttsch ist dre Geschichte auf alle Fälle. Man wundert sich eute noch, wie teilnahmlos im allgemeinen ein Goethe nd ein Schopenhauer den Ereignissen gegenüber gestanden aben, die über Wohl und Wehe der deutschen Lande ent- chieden. Ter Reichskanzler hat recht, wenn er sagt, daß aS deutsche Volk inzwischen den'Weg zum Realismus, ur Wirklichkeit gefunoen habe. Man braucht nur einen tüchtigen Blick in eine heutige deutsche Stadt hinein zu an, um sofort zu erkennen, daß wir von dem welt- cemden Idealismus vergangener Tage schon sehr weit ab- eLommen sind. Aber das deutsche Volk kann seine ideale Vergangenheit doch nicht ganz verleugnen. Beim näheren fnsehen kann man auch erkennen, daß der neue deutsche lealismus kein einfaches Ausgehen in Wirklichkeit und Tatsächlichkeit des Lebens bedeutet. Tas Bestreben, Jdealis- ruS und Realismus mit einander zu verschmelzen tritt in en letzten Jahren allmählich immer deutlicher zutage. Wir reden heute ohne Zweifel immer mehr einem rdelistischem Realismus zu, der die reale häßliche Welt vertiefen und erjchönern will. Vielleicht ist es gerade die Gründlichkeit, ie nun einmal im deutschen Charakter liegt, die Gewifsen- «ftigteit des Geistes — um mit Nietzsche zu reden — i« verborgene Geheimnisse und Rätsel auch noch in der acktesren Alltäglichkeit des Lebens sucht und findet. Man che sich nur einmal den Wandel im Geschmack unserer -auserbauer an. Noch vor wenigen Jahren gefiel man sich t den abschreckendsten Scheußlichkeiten der Ornamentik, eute hat mau die Schönheit der einfachen Linie, wie ö scheint, wieder neu entdeckt. Und so ist es aus allen Gebieten der Kunst und des Lebens. Das Wort Zara- )ustras hat Geltung erlangt: Die Welt ist tief, und tiefer ls der Mensch gedacht! Dem germanischen Geiste ist es orbehalten geblieben, die Brücke vom Idealismus zum tealismus zu finden und Kunst und Leben miteinander u verbinden. Noch ist die höchste Stufe dieser Ent- >ickelung nicht erreicht, aber wir heutigen sehen doch schon as Ziel, es feuert uns an, und wir fangen wieder an, es Lebens froh zu werden. Ter Reichskanzler, den Huret einen feinen Repräsen- rnten germanischer Kultur nennt, hat den französischen iublizisten auch auf verschiedene Formen des deutschen Individualismus aufmerksam gemacht. „Ich glaube," so rgte der Reichskanzler, „daß der Teutsche Individualist ist i altem, was die Integrität seines Denkens und seiner rneren Freiheit betrifft, daß er die Unbeweglrchkeit ines Togmas nicht verträgt und sich immer vorbehält, es u diskutieren, aber daß er, gewöhnt, sich den Gesetzen u beugen, sie annimmt und ihnen gehorcht. Aber wenn c diszipliniert ist, so ist er es aus angeborener Vorliebe kr die Ordnung und nicht aus gedankenlosem Servilis- lus." Diesen Satz hat der Reichskanzler jedensalls unter em Eindruck des Streites um den Modernismus gespro- )en, dec die katholischen Kreise gegenwärtig so mächtig Kaiser aus, worauf von 15 000 Sängern und Zuhörern^ die Nationalhymne gesungen wurde. Auf Vorschlag Pro-, fessor Gellers wurde an den Kaiser ein Huldigungstelegramm abgesandt. Ter Festzug heute nahm einen ^glänzenden Verlauf. Der Vorbeimarsch dauerte gegen 3 Stunden. Ter Festzug zerfiel in 7 Gruppen. Er stellte die Verherrlichung des Liedes dar und zergliederte sich in die ver-, schiedenen Arten des Liedes: Kriegslied, Kirchenlied, Liebeslied, Trinklied, Volkse und Wanderlied-, Vaterlandslied und F-rühlingslied. Den Anfang des Zuges bildeten die Magistrats ausr enter, denen die Wagen mit der Leitung des engeren Ausschusses solgten. Dann folgte der Bundesbannerwagen mit der Wratislavia. Der Kriegsliedwagen stellte Wotan und Freya auf einem Throne sitzend dar. Boran ritten zwei Walküren; Jünglinge führten die vier Pferde des Wotanswagens. Den Thron umschwebten Raben und Adler. Es folgten germanische Krieger zu Fuß und zu Pferde. Ter Wagen des Kirchenliedes stellte die heilige Cäcilie dar, umgeben von sechs Genien. Das Liebeslied zeigte den Minnesäriger Herzog Heinrich IV.; an seiner Seite saß Frau Minne. Der Wagen war von oben bis unten mit blühenden Rosen bedeckt. Es folgte der Trinkliedwagen. Voran ging eine Hundemeute, dahinter der Roden- steiner zu Pferde. Hoch auf einer Fässergruppe thronte Bacchus. Den Wagen belebte zechendes Volk, Studenten, Jäger, Landsknechte. Winzer führten einen mit Wemlaub geschmückten Esel. Ter Volks- und Wanderliedwagen stellte die schlesische Ruine Kynast im Riesengebirge dar. Vorau ging Rübezahl, dem Wagen folgte zahlreiches wanderndes Volk, Touristen und Landleute. Auf dem Vaterlandswagen thronte Königin Luise mit ihren Ehrendamen, voran ritt ein Trupp Schillffcher Husaren, Trommler und Pfeifer, dahinter Theodor Körner, Blücher, Gneisenau, Lichow und andere Gestalten aus den Freiheitskriegen. Ein Lützowschcs Freikorps, Marketenderinnen im Wagen und schlesoche Landwehr beschlossen die Gcuppe. Es folgte der Fruhlingslred- wagen, auf dem sechs Genien lagerten. Den ^-chluß des ZnM bildete eine SennMte^ darstellend die Simony-Hülle Breslau, 28. Juli. Tas 7. deutsche Sängerbundesfest wurde gestern abend durch den Fürsten Hatzfeld als Vertreter des Kaisers eröffnet. Vorauf gmg ern Vortrag der Euryanthe-Ouverture und ern von 2000 Wes. Sängern vorgetragenes Begrüßungslied mit dem Titel „Lred an deutsche Sänger" gedichtet von Felix Dahn, komponrert vom Breslauer Domkapellmeister Pille. Der Vorsitzende des geschäftssührenden Ausschusses des Deutschen Sängerbundes Projesjor Keller-Leipzig, brachte ein Hoch aus den aufregt. Man denke nur an die geradezu unerhört freimütigen Reden des katholischen Theologen Merlle über die Affäre Schell: Daß Rom schließlich doch die Herrschaft in diesem Streite behalten wird, wer möchte daran^zweifeln. Furchtlose und unbedingte Naturen, wie die eines Luthers, sind selten. .Tie Franzosen haben sich nicht lange des Ruhmes freuen dürfen, das erste lenkbare Luftschiff zu besitzen. Tie Paradesahrten der „Patrie" am Nationalseste der Franzosen haben verblüfft und bei uns mag es manchem ein unangenehmes Gefühl hervorgerufen haben. Ein lenkbares Militärluftschiff wirb im Kriege sicherlich die fürchterlichste Waffe darstellen und die Schilderungen der zukünftigen Luftichlacht, wie sie der bekannte Regierungsrat Martin gibt, sind wohl nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen. Nun hat aber auch ein deutsches lenkbares Luftschiff dieser Tage sehr erfolgreiche Fahrten gemacht, und es heißt sogar, daß das deutsche Fahrzeug das französische übertreffen soll. Tas ist insoweit ja sehr erfreulich, aber im Haag machen sich jetzt Bestrebungen geltend, den Gebrauch des Luftschiffes im Kriege vorerst zu verbieten. Wenn Deutschland sich diesen Bestrebungen anschlösse, dann beraubte es' sich selbst einer wichtigen Waffe. Es bestätigt sich, daß König Eduard Mitte August auf seiner Reise nach Marienbad, wo er auch in diesem Jahre eine Kur gebrauchen wird, in Mikhelmshöhe unserem Käiserpaar e inen Besuch abstatten wlll. Später wird Kaiser Wilhelm, wahrscheinlich in Begleitung der Kaiserin, diesen Besuch auf englischem Boden erwidern. Es ist bemerkenswert, daß König Eduard die Initiative zu dieser Begegnung ergriffen hat, denn bekannllich war zwischen ihm und seinem kaiserlichen Neffen in den letzten Jahren eine gewisse Verstinrmung vorhanden. Diese Spannung hatte sich naturgemäß auch auf. andere Kreise übertragen und die englische Presse hat es, wie man weiß, nicht ari Angriffen auf Deutschland fehlen lassen, die in den meisten Fällen ungerecht waren, und aus denen häufig Neid und Mißgunst gesprochen haben. Glücklicherweise ist seit mehr als Jahresfrist eine merkliche Besserung ein getreten, man kann sogar behaupten, daß' die Beziehungen zwischen beiden Ländern von Tag zu Tag ein freundschaftlicheres Gepräge annehmen. Den Anfang dieser Annäherungsversuche machte im vergangenen Jahre der Besuch der deutschen Journalisten in England, dem man auf -ciden Seiten im allgemeinen ziemlich skeptisch gegenüber stand. Bald folgte eine Reise deutscher Städte vertret er, die ebenso wie die Redakteure äußerst herzlich in England ausgenommen wurden. Selbstverständlich mußte man sich revanchieren und so kämen denn' vor einigen Monate,! zunächst die engt Pressevertreter und später der Lordmayor mit Abgesandten der Stadt London zur Gegenvisite nach Berlin und anderen großen Städten Deutschlands. Die Reise der englischen Journalisten durch bie deutschen Lande glich einem Triumphzuge, an dem sich in erster Linie die offiziellen Kreise mit dem Reichskanzler an der Spitze beteiligt haben. Allerdings traten dadurch die deutschen Berufskollegen zeitweise in den Hintergrund, was immerhin begreiflich erscheint, wenn man berücksichtigt, daß außer der Regierung auch die Stadtvertretungen, fowie hervorragende Männer der Kunst und Wissenschaft, Parlamentarier 2C. sich an dem Empfang der englischen Journalisten beteiligten. Letztere waren denn auch des Lobes voll über die Gastfreundschaft, die ihnen bei uns zuteil geworden ist, und kehrten nicht nur wohlgesättigt, sondern auch in anderer Hinsicht befriedigt in chce Heimat zurück. Ebenso ging es den 'Vertretern der Stadt London, dre von der Aufnahme, die sie in Berlin gefunden hatten, begeistert waren. Speziell der Lordmayor lobte in mehreren Artikeln, die er in einem englischen Blatt veröffentlicht hat, die deutschen Blatt 187.Jahrgang Moatag 89. galt 1907 itl Ai A SkJSE Gemral-Anzeiger für ivberheffen ür die Tagesnummer 4 xx * „ ‘eoer ’ ö ■ 1 u. Land" und »Gerichts- )iS vormittags 10 Uhr. rrotatlonrdruck und Verlag der Vrühl'schen Unio^Vuch- und SteindruSerel. B. Lange. Red-rMon, Expediten und Vruckerel: Schulstrahe 7. saal": E. Heß; iür den —iE__________ __ 1 u Anzeigenteil! H. Beck, Institutionen über alle Maßen. Vor einigen Tagen sand in London zu Ehren des Lordmayors ein Festmahl statt, an dem auch unser Botschafter Graf Wolff-Metternich teilnahm. Der Bürgermeister sprach sich auch bei dieser Gelegenheit in der anerkennendsten Weise über die Berliner Einrichtungen aus, und der deutsche Botschafter gab in seiner Antwort der Befriedigung Ausdruck, daß endlich die Mißverständnisse beseitigt sind, die England und Deutschland so lange Zeit in gewisser Hinsicht voneinander getrennt hatten. Er wies besonders auf den Vorzug der persönlichen Bekanntschaft hin, die auch in diesem Falle die beiden stammverwandten Völker wieder einander näher gebracht haben. Natürlich nahm auch Kaiser Wilhelm großen Anteil an dem Besuche der englischen Journalisten und der Vertreter der Stadt London, die er in Potsdam bewirten ließ. Eine Abordnung der Redakteure begrüßte er persönlich, während er den Loxdmayor und seine Re!se-> genossen von Kiel aus telegravhisch willkommen hieß. Sicherlich war König Eduard von ber glänzenoen Aufnahme der Engländer in Deutschland so seyr befriedigt, daß er es für angebracht hielt/unserem Kaiser jetzt einen Besuch abzustatten. Dem König sagt man ja nach, daß er nicht alWviel Sympathien für Deutschland hege, aber er wird nicht umhin können, die Annäherungsversuche seiner Regierung und des englischen Volkes zu unterstützen. Dann darf man auch hoffen, daß die jetzrgen guten Beziehungen zwi)chen beiden Ländern zu einer dauernden unb herz- lichen Freundschaft auswachsen werden. Zur Wahlrechtsvorlage. Tie Gwßh. Regierung h-ar, wie sie der zweiten Kammer zur KenntnisnalMe mitteilt, an die erste Kammer nachstehendes Schreiben gerichtet: Nachdem die zweite Kamurer der Stände in ihrer Sitzung vom» 26. v. MtS. es abgelehnt hat, die Gesetzentwurse, betreffendr 1. die Abänderung der Artikel 67 und 75 der Verfassungsurkunda des Großherzogtums Hessen vom 17. Dezember 1820, 2. dia Landfländc, 3. die Wahlkreiseinteilung nach Maßgabe der Be-, stimmungen des Gesetzes, die Ausführung des Artikels 92 teil’ Versassungsurkund e hinsichtlich größerer Werke der Gesetzgebung, betreffend, vom 14. Juni 1836 in Beratung zu nehmen, bie Vorlage vielmehr ihrem zweiten (Gesetzgebungs-) Ausschuß zur Prüfung imb Berichterstattung überwiesen hat, sieht sich das unterzeichnete Großherzogliche Staatsministerium im Hinblick darauf, daß eine Geschaftsbehcmdlung nach Maßgabe des vorge- nannten Gesetzes nur bei llebereinstimmung beider Kammern möglich erscheint, veranlaßt, mit Allerhöchster Ermächtigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs, unter Verzicht auf eine Geschäftsbehandlung nach Maßgabe des Gesetzes vom 14. Juni 1836, seinen Antrag vom 29. Llpril ds. Js. dahin einzuschränken, dasj die Vorlage, als zur Beratung beider Kammern gebracht, naQ Dkaßgabe des Artikels 26 Abs. 3 der Landständifchsn Geschäfts- Kindermehl Krankenkost Ungar Goldrente Italien. Rente . io» 466 . 174.40 . 128.10 . 224.40 . 69.20 137.90 29.20 116.40 141.70 Bochum Gust», . . Buderus E. W Tendenz: ruhig. Bestbewährte gesunde und magendarmkranke Harpener Bergwerk Lanrahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . L'drkenloae . Canada E. B. . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: still. 29 6ü 139.70 132.00 Reichsanleihe do. Konsols . . do. . < Hessen Oberhessen . 93,05 83.20 03.60 83.40 92.00 . 210.00 . 114.00 Oesterr. Staats bahn . . . Pnnee-ldeiiri-Eisenbahu . •* Schwurgericht» Behufs Bildung der Spruch- iiste für die am 28. Sept, vorin. Ö1/, Uhr beginnende nächste Sitzungsperiode des Schwurgerichts wtlrden die Namen nach- ifolgender Hauptgesch morencn aus der Jahresliste für 11907 gezogenr Schneidermeister Wilhelm Engelhardt in 'Gießen; Bürgermeister Andreas filtern III. in filoppenheim; '^Kaufmann August Kraft in Butzbach; Kaufmann Eduard Krumm in Gießen; Landwirt Theodor Dietz in Heisters; Landwirt Heinrich Weppler in Wahlen; Rentner Georg Emmerich Wilhelm Hanstein in Friedberg; Metzgermeister Wilhelm August Hofmann in Hungen; Fabrikant Josephs jThüring in Büdingen; Landwirt fiarl Friedrich Specht in Maulbach; Beigeordneter Konrad Laux in Gambach; Landwirt Konrad Schneider IV. in Groß-Felda; Landwirt JohS. Langsdorf VI. in Leihgestern; Kaufmann Wilhelm August «Hinkel in Vilbel; Landwirt Johannes Schmiermund IV. in Pber-Seibertenrod; Mühlenbesitzer Jakob Wilhelm Philippi m Büdesheim; Beigeordneter Theodor Ruhl in Herbstein; Landwirt unb Bürgermeister fiarl Kreuder II. in Vadenrod; ^Gastwirt Karl Strauch in Grebenhain; Landwirt Richard 05ecf in wlelbach; Landwirt Rudolf Quanz in Eichelsachsen: 'Brauereibesitzer Konrad Christian Heinrich Jhring in Lieh; Landwirt Wilhelm Schultheiß in Bisses; Fabrikant Friedrich Kvogmann in Gießen; Architekt Gustav Hamann in Gießen; Landwirt Lorenz Pfeil in Ober-Ofleiden; Bürgermeister Louis Carl in Bellmuth; Ferdinand Lauckert II. in Staden; Rentner Gilbert Sames in Bettenhausen; Ziegeleibesitzer Wilhelm Richard Schneider in Ober-Mörlen. ** Rechtsanwalts-Personalien. Rechtsanwalt Justizrat Dr. V. Mainzer I. zu Darmstadt hat die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem OberlandeSgericht und dem Landgericht der Provinz Starkenburg aufgegeben. Zugelassen zur Rechtsanwaltschaft wurden: die Referendare Ernst Gallus und Meier Badenheimer zu Darmstadt am Landgericht der Provinz Starkenburg, Referendar Wilhelm Berliner Handelsges Darmstädter Bank Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Komniandit. Dresdner Bank Kreditaktie n . . . Baltimore- und Ohio- Eisen l all u Gotthard bahn . . Lombard. Eisenbahn Frankfurter Börse, 29. Juli. 1.15 Uhr. Nahrung für: sowie schwächliche. in der Entwicklung zurückgebliebene * Kinder. 97.80 98 20 92.65 103.30 66.25 67 20 91.50 90.üO 94.50 141.00 49.00 83.90 62.40 96.20 Berliner Börse, 29. Juli. Anfangskurse. Oberschles Eisen-Industrie —.- . . 151,61 Marke „Fürst Bismarck" feinste 10 Pfg. Zigarre empf. G.C. Volk, Btsmarckstr. 16, Ecke Ludwigstr. Reichhaltiges Lager nur mierk. erstklassiger Zigarren- und Zigaretten Fabrikate. 4019 Aussicht genommen. Am 28. d. MtS. wird I. G. H. Prinzessin Ludwig von Battenberg mit Prinzessin Luise voraussichtlich an der FrühstückStafel in Jagdschloß WolfSgartcn leilnehmen. ” Z" der Truppenschau auf dem Großen Sand bei Mainz, an der auch S. K. H. der Großherzog teilnimmt, verlautet, daß S. M. der Kaiser diesmal wahr- scheinlich von dem Kronprinzen oder einem anderen seiner Söhne begleitet sein wird. Die Truppenschau stndet am 20. August statt. * Winke für da8 In bi lä umSfest. DaS Großh. Polizeiamt macht in heutiger Nummer verschiedene 9(norbnungcn bekannt, um den während deS JubiläumSsesteS stattsindenden Verkehr in geordnete Bahnen zu leiten. JnLbes. wird bestimmt, wie sich die An- und Abfahrt der Wagen zu vollziehen hat, an der Festhalle, der Aula, dem Stadttheater rc. ES liegt im allgemeinen Interesse, wenn diese Anordnungen genau befolgt werden, damit Unfälle vermieden werden und kein! Pllßton die Tage deS Festes stört. Um den Verkehr zu bewältigen sind eine ganze Reihe von Wagen, Breaks, Mnspänner usw. in Dienst gestellt, deren Kutscher durch ^Nummern kenntlich gemacht sind. Auch besondere Halteplätze sfÜr die Fuhrwerke! sind bestimmt (Süd-Anlage bei Hettler, Schulstraße, Ludwigöplatz), und die in der Nähe befindlichen Telephonbesitzer werden gerne bereit sein, aus Anruf die Bestellung eines Wagens zu vermitteln. Die Fußgänger seien daraus hingewiesen, daß eS in den Hauptverkehrsstraßen I (SelterSweg, Bahnhofstraße) zur Aufrechterhaltung der Ordnung notwendig ist, sich so weit möglich auf den rechtsseitigen Bürgersteigen zu bewegen. Durch Anbringung von Schildern init der Aufschrift „rechts gehen" ist dafür gesorgt, daß diese Anordnung nicht in Vergessenheit gerät. Zum Schluß wird noch darauf aufmerksam gemacht, daß die Wagen in der ,Reihenfolge ihrer Aufstellung in der Süd-Anlage vor dem Haupteingang zum Theater vorfahren werden. Der daselbst ausgestellte Portier wird hie Nummer bezw. den Besitzer des Wagens auSrusen, so daß sich die Abfahrt rasch und ohne Stockung vollziehen wird. Es ist aber dabei nicht auö- geschlossen, daß Wagen, deren Inhaber noch nicht zum Einsteigen (bereit sind, wieder leer abfahren und sich dem nachfolgenden Wagen wieder anschließen müssen. Die Personen, die keinen Wagen erwarten, verlassen daS Theater nur durch die peitentüren. Liirgesarrvt. (Für Form imb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel Übernimmt die Redalt » ; dein Bnblilum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Die Aufführungen im neuen Stadtthcater. Tie Festvorstclltingen in unserem prächtigen neuen Stadttheater sind nun vorübergerauscht. Es war nicht anders, als hielte uns ein lichter Traum umfangen, als sei d nicht b-ie Wirklichkeit, die wir erlebt und genossen haben. Dem Dank an Alle, die zum klingen deS Ganzen beigetragen haben, ist an dieser Stelle bereits Auödrnck gegeben worden. Künftig führt nun Herr Direktor Steingoctter im neuen Hpuse das Zepter. Wir wissen wohl, daß wir in ihm einen Mmm von künstlerischem Können imb Wissen besitzen. Umsomehr wird er es verstehen. — Greifenstein (MI), 27. Juli. Vom 1. August ab wird der Fürstliche Baumeister Seiler von Braunfels auf uuserm Greisenstein sür mehrere Wochen Aufenthalt nehmen, um jur Erhaltung und Sicherung unserer Burg feste, die einst die stärkste Burganlage Westdeutschlands Ivar, größere Arbeiten anssühren zu lassen. Carl Lud; - Kirchstrasse 2 :: r: Kunstha Vergolderei • Bildere u u u Umfangreiches La bei Graz, aus ber lustige Dirndeln und Bnam sich htm- melten. litte der Zug vvr dem Raihause anlangte, hielt der Grazer Delegierte, Landgerichterat Ritter uon Ahmeidel eine Ansprache an den Oberbürgermeister, in der er aus .die 8-reundschast hinmies', die zwischen Deutschland und Oesterreich bestände. Der Deutsche kannte versichert sein dach wenn eö nat täte, der Oesterreicher stets sur ihn eintreten werde. Er erinnerte ferner an die Zeit von 1806 biA 1813. In jener Zett sei das deutsche Lied entstanden, mit bctn bite beut sehe Ball auf bas innigste ver- rnüpft sei. Oberbürgermeister Dr. Bender dankte und schloß mit einem Hoch aus die deutschen Sänger. • Wetterregeln. Folgende zuverlässige" Wetterregeln für den Sommer finden wir in der „Münchner Jugend"; Nimmt der Mond ab, So aießt'ü nicht zu knapp. Ist Der Mond neu, Verregnet daS Heu; Nimmt der Mond zu. So reaner'S im Nu; Wird der Mond voll, So schüttet's wie toll! Wenn der Gockel kräht, Reanet'S früh und spat. Kräht eß nicht, daö Vieh, Rsgnct'S spät und früh! So baß Barometer sinkt — Regnet'S, daß man bald ertrinkt. Wenn daS Barometer steigt, 3fi eS auch dazu geneigt! — Willst du mit dem Instrument Dich nicht ärgern permanent, Nimm daß Luder in die Hand, Wir! eS an die nächste Wand, Nimm baltir baß Parapluie, Dies enttäuscht bich heuer nie I Wind von Ost Bringt fliegen und Frost; Bon Westen hingegen Bringt er Frost und fliegen I 1 Schwörer zu Mainz am Landgericht bt*t Provinz Rhein- 1 wenn wir die eindringlichste Bitte an ihn richten Hessen, GerichtSassessor Dr. Val. Loh zu .-Hechtsheim bei der den Schauspieler^ und Schauspielerinnen, die er an das Kammer für Handelssachen zu WormS und dem Amts- c-, u kb a r so r g fn l t i.g we An s l e s e ^u halten WormS Kefewnb« ®t Ludw. S - y d zu ^ieb« UM’«ÄeTXÄÄ berg beim Amtsgericht Friedberg, Referendar Moses stellung. Wir könnten melnere Fälle anführen, wo im Lm.t' Oppenheimer zu Rohrbach (fir. Büdingen) am der letzten Jahre deutscl>e Städte mittlerer Größe mit großem Landgericht der Provinz Oberhessen und am Amtsgericht r^^t haben Anfang ließen, GerichtSaffessor Adolf Hubert aus Gingen' beim die ihm geboten wurden,' nicht ün «Einklang standen'mst"de^' Amtsgericht Oppenheim. kostbaren Rahmen, von dem ne umgeben waren, blieb es ** Postalisches. Jeder Landbriefträger führt Theater fern. Vor solchen Enttäuschung^ möchten wir fcem auf seinem Bestellgang ein A n n a h m e b u ch mit sich, wel- £{.rcftor\ «texngoetter, tote aber auch uns selber bewahrt wisse« ches zur Eintragung der von ihm angenommenen Tele-1 SP/Ien mcht post festum an der ersten Aufführung nörgeln' gramme, Wert- und Einschreibsendungen, Postanweisungen D^rr ^teingoetter wird selbst wissen, daß hier vieles ?u bemängeln gewöhnlichen Pakete, Nachnahmesendungen und Zeitungs-1 gnwohlwollenden Kunstrichter uich.' iur HantietS Senbungeu, im Selbst ein Enstrnble um sich "mmelt.^d?/^n zur Bestellung der Zeitungen und zur Beschafftmg von Wert- sprächen, die man einer Universitätsstadt zu stellen bereckti»! zeichen ihm übergebenen Betrüge dient. Ein gleiches An- ist, genügt, daß hier nicht eine billig zu habende Anfängerschas nahmebuch sührt jeder Inhaber einer Posthilfstelle für die auf ben Brettern heimisch wird, sondern eine gediegene Künstler, bet dieser niedergelegten Wertsendungen usw. Es ist zweck- p^r, die sich Gießen zu längerer Wirffamkeit erwählt. V. dienlich, daß die Aufgeber die Eintragung der Sendungen * usw. in die bezeichneten Annahmebücher eigenhändig be- «m. .... , sorgen oder sich wenigstens von der Buchung durch ben l1ti s.r ' ^e-n Oberen Schulen es abgetehnt, stch Landbrr-sträg-r ober denP° st Hilfstellen mH aber überzeugen. be? .mb%« Ä«*" ÄJ 8e.0en hessische Wünsche seitens ber ' preusi'i schiesst ihr"7°wist uns« Eisenbahn-Verwaltung ist schon oft Klage ge- Furfienpaar bei seinem Besuche zu begrüßen, der doch in erster I fuhrt worden, in der Regel freilich ohne Erfolg. Nun- ?^ui: der Anstalt gilt, auf ber die Lehrer bet höheren Schulen mehr ist sür Meßen ein neues Beispiel geliefert worden, 2^5 ^?^^iidmrg erworben haben, und ber ein großer wie wenig der Jiskalismus der Eisenbahnverwaltung auf I Zöglinge zristrebt? Merkwürdig, höchst merkwürdig! die kulturellen und materiellen Interessen der 93coöne J fÄr'r^.e; Subllsfl»c^)te, 6rtbin nu^ 6ie 1JratrrCn und dem daß es auch unserer Stadt einmal vergönnt war, das Oberhaup Theatcrveretn Veranlassung gegeben, sich an bte Kömgl. des Reiches in ihren Manern zu sehen. Und doch galt ber nur Etsenvaynverwaltung mit bem Ersuchen zu wenden, auch einige Stunden bauernde Besuch des Kaisers nicht in erster Link ! der näheren und weiteren Umgebung durch Schaffung gc- Per Stabt, sondern seinem hiesigen Regiment. Damals, wie gesagt eianeter Zugsverbindungen den Theaterbesuch in Meßen beteiligten sich die höheren Schnlen an die ©valierbilbung." Unt mit möglichst geringem Aufwand von Zeit und Geld w Ä anders sein? Jetzt, ba unser Lanbesiürst znm ersten ermöglichen. TieA wäre zum Teil durch geringfügige Kug- «?E an d er Sette feiner Gemahlin in unsere Verschiebungen, zum Teil burch bte Einlegung neuer Jüge Simen' \a fl e u 72’ ‘b a" auf kurze Strecken an ben Theaterabenben möglich gewesen. ?„m erst-nmale' bns in d aVetn i,nt Trotzbem Würbe b aK Gesuch glatt a b g e l e h n t. Also auch für i k, n si e r q e r i cl, t o t e Heim bezieht, um q c tu"?! f e fernerhin müssen werte VevblkerungSkrcise in ber Umgebung matzen u n s e e M i t b ü r a c r hi werden! Gerade jetzt >°« Gießens auf die Benutzung eines guten Kunstinstituts ver- eS anders sein? DaS wird der größte Teil unserer Mitbürger niäi zichten, weil der EisenbahnfiskuS fürchtet, bei den betr. begreifen. Mag man eS wohl verstehen, daß bei einem andern, Zügen nicht auf seine Rechnung zu kommen. Ein Beweis gelegentlichen Besuche die Cpalierbildimg unterbleibt: gerade in ist dafür ebensowenig Vorhanden wie für das Gegenteil °^?,egenden Falle aber, meine ich, hätten wir Gießener all.- Aber selbst wenn er geführt werden könnte, Ware I unser angestammtes Fürstenpam rung retn uttbuhacS verlangen, daß die Staatsbahn durch ein Freudenfest für die Stadt. Bildet doch die Universität (ür 1 ein vcrschwtndenb geringe Opfer weiteren Kreisen ber einen Sauvtledenslattar; und unserem FsirstenhauS haben ivir « Landbevölkerung bte Benutzung eines so eminenten Kultur- pt verdanken, daß Gießen seit drei Jahrhunderten der Sitz untern faktors, wie es ein gutes Theater ist, ermöglichen würde, ^uboüfcfana ist, die sich in einer anderen hessischen Stabt vielleidi Hoffentlich nehmen sich die Abgeordneten der preußischen f^ufo '??hl fühlen würde. Ans diesem Grunde, meine ich, bäte und hessischen Gebiete, die unter dieser Blüte des preußisch- 0^ Bevölkerung Gießens gerade jetzt — mehr noch als die Uni- hessischen Eisenbahnfiskus leiden müssen, der Sache nach- s . Grund und Ursache, sich zu freuen und unserem Fürsten- drücklich an wendigen und herzlichen Empfang auch äußerlich ihn n Dankbarkeit zu erweisen. Darum sollte gerade jetzt sür Gießen? i T^lualnu/^n^Wasserkante. Zur Bewohner ohne Unterschied die Losung sein: „Heraus mit ben Mitnahme an der de U t s ch e n Lehrersahrt zur Fahnen! Heraus aber auch aus den Hausern, ihr Kleinen unb LdJI a f f c r t a n t e , Kiel, Kaiser Wilhelm-Kanal, Helgoland Großeir, ihr Alten unb Jungen, zunr freudigen Empfang unsere? und Bremen trafen, wie uns einer unserer Mitarbeiter Furstenpaares l Zeigt es, ihr Bewohner Gießens, auch a'llßerlicb schreibt, am Freitag nachmittag und abend 291 Lehrer aus euer Großherzog, der von seinem ganzen Volke geliebt wich allen Teilen Deutschlands in Hamburg ein Am Abend I?ie vielleicht kein zweiter Fürst in Deutschland, auch in euren war K'vmmerS in der „Alsterlust" Ter Führer der Lehrer- P e%e fe,Jlcn Tbron errichtet bat/ fahrt Dr Gerar d - Berlin mieA auf Kph hör J . Beschlüsse fönnen wieder um-be chlohen werden; und tdi Mn bet barht fiÄ' bin der festen Ueberzeugnng, unsere ganze Einwohnerschaft wird ei -Vj1/ ^bsteht, daß die Lehrer ails eigner Anschau- mit Freuden begrüßen, wenn auch die höheren Schulen sich an ung Handels- und Kriegsflotte, sowie Deutschlands See- dem Empfang und der Begrüßung des hohen Paares beteiligen. Interessen kennen lernen sollen, um darüber die Jugend Daß die Ferien an den höheren Schulen schon am Vormittag des und das Volk aufklären und belehren zu können. Lehrer Einzugstages beginnen, kann kein stichhaltiger Grund fein. Wie Rudolf-Alsfeld erklärte, daß Deutschlands Lehrer be- pern werden die auswärtigen Schüler ihre Abreise verschieben, reit seien, int Dienste des Flottenvereins und damit des ®cJyicnOcit gegeben wirb, ben ®roftöeqog unb feine deutschen Vaterlandes zu arbeiten. Am Samstag früh be-1 befl,r{l6eLl ÄM buv^r Olsten sie das nicht tun, i) ganu die Besichtigung des Hafens Rathauses und anderer H. 1 en wuner noch genug Emhemusche, die es auf jeden Fall erÄg?elbteClW?t1’.itettete ^ibe^^nadj M Ät tete Xciinebiiicr um 7,i.’> uor cintrafen. Sonntag und Montag r / . K„ ------ ist Besichtigung von Kiel, Hafen, Werften, Kriegsschiffen äffD'isCh® Kursberichte usw., Dienstag Fahrt nach Helgoland, abends nach Bremer- des Giessener Anzeigers, mitgcteilt von der Bank für Bandel or..c—m r. r c . I und Indnstile, Giessen. Elektriz. Lahmeyer . , . 116,40 Elektriz. Schlickert . . . 105.00 Eschweiler Bergwerk . 208,00 Gelsenkirchen Bergwerk . 191.60 Hamburg - Amerik. Paketf. 131.75 Harpener Bergwerk. . . 195.60 Lanrahütte 218.00 Nordd. Lloyd . ... 116.25 K ' ' XL a 5 < . r 3% Portugiesen Serie I . d- M,ai nz, 28. Juli. Jl, bre Wohnung bes mit semer 3^ „ 111 FamtUe abwesenden JusttzratS Dr. Oppenheim aus der russ-Staatsanl. 1905 Kaiserstraße wurde in der fltacht von Freitag aus Samstag 4japan. Staatsanleihe ein schwerer Einbruch verübt. Ter Dieb scheint sich Conv.Türken von 1903 am Wend eingeschlichen und dann den Vorplatz mit Türkenlose haken geöffnet zu haben. Es fielen ihm für 10 000 Mark Griech. Monopol-Anl.. Silbersachen, größtenteils Altertümer und Familienan -^rgentuuer . denken, in die Hände. In einem andern Zimmer befand sich I, ^S chLTen ' ' ' em Schrank, in dem silberne Eßbestecke im Werte von z ,0 " ., 10 000 Mark äusbewahrt werden. Diese entgingen dem Ein- AIU,en: brech er. Ehe der Dieb die Wvhnung verließ, besudelte er sie. Ein Schutzmann wohnt im Hause als Hausverwalter. -- Holz hausen (fir. Wetzlar), 28. Juli, flricht genug können Kinder vor dem St ein Wersen gewarnt werden. Ein lljahriger Junge von hier tras einen 4 Jahre alten Knaben mit einem Steinchen so unglücklich, daß ein Auge verletzt wurde. Obgleich schon einige Zeit vorüber ist, muß das Kind doch noch öfters zur Klinik nach Gießen gebracht werden. basen, Mittwoch Aufenthalt in Bremen, wo sich die Gesell-1 schäft auslöst. L 0 o Laubach, 26. Juli. Bei der heutigen Gemeinde- 3% 0 ratö-Ersatzmahl fielen auf Rechner Heinrich Göbel 153, a^°/0 auf Landwirt Friedrich Jochem 134, auf Landwirt fiontab P\ Jochem 82 Stimmen. — Der Preis des Schweine-^^° fleisch es hat die Anfwärtöbewegung fortgesetzt; das Wnb " .-sterr. üoldrente, . ift wieder 3 Pfg. aufgeschlagcn und kostet jetzt 75 Psg. •— 41/» Oesterr. Silberrente DaS Getreide geht jetzt schnell zur Reise; in nächster Woche " gedenkt man mit der Kornernte zu beginnen. 128.40 . 223.76 . 144.00 . 168.76 . 138.15 . 202.78 . 96.56 Amtlicher HcU. int) Ausgiang mir durch die Seitcntüren, andernfalls ist Ge- ayr oer Beschädigung durch die anfahrenden Wagen vorhanden. k o? 7>oriahct an der Aula erfolgt an dem Hauptportal it, n der ^.udwigstraße von der Goethestraße aus. Die Aufstellung <^.a0€n geschieht in der Goethestraße (zwischen ’fi’K Ludwig streße und in der oberen Ludwigstratze). lch ib ■ 1, 1 tUc geschieht durch die Liebigstraße, ' ~ . Ter Zugang ist nur von Am Leihgcfternerweg befindet sich 8um Philosophenwald am 1. August l. Js. ib * ben P“S (bm S®aIbrani> entlang), die Wfahrt 0-^’5 Ausfahrt zum neuen Theater erfolgt von dem Neuew- S s die Abfahrt nach der Bislmarckstraste. , Mtatex zu Fach besuchenden Personen lahmen den Ein- md Vlusgan^ *— r ‘ • ........ - - -- kllj ,u; 6'Uhgünger benutzen hauptsächlich jeweils die rechten Büv- h ter,teige insbesondere in den Hauptverkehrsstraßen (Bahnhofsi- (I traße, Seltersiveg rc.). 0. Zuni Philiosophenw,aldfest am 1. August haben Kinder ito Jahren keinen Zutritt; andere Kinder nur dann, wenn ütj Je hi Begleitung Eriv,ach feuer erscheinen und unter deren Auf- icht bleiben. IV . wird schließlich ersucht, den Anweisungen des AufsichtS- nj »ersouals willig Folge zu leisten, um Verkehrsstörungen zu ver- ^^oen und Belli,rigunaeu möglichst vorzubeugen. / ließen, den 27. Juli 1907. Qi Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ------- ----- verberg. Bekanntmachung. 5eti'.' Unwersitatsjubiläuni. > ö beS Verkehrs und der ■ l. uii8fnrn setbEn fur di- Tlauer beSl Universitäts- I £SÄÄffÄ"*" 0Ctroffm' d-E EinMtung * . 1. ■*£ic Anfahrt zur Festhalle aes 10 Abfahrt durch die Wilhelmstraße er ^ladtstite aus gestattet. Am L ifii ein Eingang. i t 2. Die r ' - !t,l b-°/7 ei i! Bekanntmachung. Öetr.: Philosophenwalbfeft am 1. August 1007 aus Anlaß deö Universitäts-Jubiläums. Der von der Universität bestellte Leiter und Ordner des Shilosophenwaldfestes, Herr Professor Dr. Biermer, hat uns in ntgegenkouuuendcr Weise, um eine größere Beteiligung der Bür- lerschaft zu ermöglichen, nbk 30UU mit seiner Unterschrift versehene föiutültsbrtüi nbe ur Verfügung gestellt. Dieselben gewahren dasselbe Recht wie die -t, »erausgabteu Festschleifen, sind sichtbar zu tragen, und sind gleich liefen nicht übertragbar. Die Karlen können am ,/ Dienstag, 30. Juli, nachmittags 4 Ubr ab, r 1 ms unserem Sekretariat — Zimmer Nr. 15 — abgeholt werden. Gießen, den 29. Juli 1907. i ’ Großherzogliche Bürgermeisterei. ici|__________________________Mecum. Bckan«tmach»«g. öetr.: Teu Empfang Ihrer Köuiglicheu Hoheiten des GrotzheezogS und der Großherzogin zu dem bm/7 nb| GekMMtmachrrng «lij II B27/- 8r (i 5 Arbeitsvergebun^ ' Die zur Errichtung einer Urinierhalle i d £ ttyme von muliiben Umänderungen in der vorhandenen Arwrtanmge tm Hofe iai .er Beurtsschule in der West-Anlage nötigen §rd-, Maurer-, Steinbauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Lchreiuer-, Glaser- und Weistbinderarbeiten ]ti ollen Samstag den 3. Angust d. Js., vormitt. 10 Ubr, öfsent- m ich vergeben werden. , r . o „ Die Verdingungsunterlagen liegen ber uns zur Einsicht osten. -* Angebote auf vorgeschriebenem Formular, das daselbst erhältlich, W ind bis zum genannten Zettpunkl an uns einzurelchen. — Zuschlags- 1$ Ttft 14 Tage. 15 Gießen, den 27. Juli 1907. 2ü Städtisches Hochbauamt. jü ___________Gerbet. Univerfitäts-JubiSäum. Diejenigen Vereine, ivelche ihre Beteiligung an der Spalier- it' lilbuuo bei dem Einzug der Großherzoglichen Herrschaften zuge- n i agi haben, werden hierunt ersucht, Mittwoch, 31. Juli, uachmitt. trji i Ubr, auf dem räanztetberg und Brandplatz Aufstellung zu nehmen. ieri OHt der näheren Ordnung des Spaliers ist der Turnverein be- Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß in der - Zeit vom k:4. August ds. Js. brö Mitte September dö. Js. »oraussichtlich keine Sitzungen der Stadtverordneten-Ver- , ; ammlung abgehalten werden. Dringliche, die Beschlußfassung der b-ei-ladtvervrdneten-Versammlung erfordernde Angelegenheiten find ) 8 >aher spätestens bis 7. kommenden Monats bet uns vorzubringen, un, Gießen, den 26. Juli 1907. . , ; Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. a^/7 .m J raut ivorden. Gießen, den 29. Juli 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei. Mecum. la 11 23 II 16 1$ 26 9 ArbeMvergebrrng. Die für die Erbauung der Gewerbeschule in Gießen tätigen Arbeiten und Lieferungen: a) Anstreicherarbeiten Los 1—2 b) Schlojferarbeiten Los 1—2 zollen getrennt auf dem Submissionswege vergeben werden. Angebotsunterlagen können im Baubureau — alte - Gewcrbejchule Asterweg 25 — bezogen und daselbst Zeichnungen besondere Bedingungen und allgemeine Vertragsbedingungen ir eingesehen werden. Die Angebote sind verschlossen, nut entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Eräffnungstermin, Mittwoch, den 7. August d. Js., vorm. 10 Uhr ■ im genannten Baubureau emzureichen. 2 Gießen, den 29. Juli 1907. J Für den Ortsgewerbeverein Gießen. H Die Bauleitung: I. A. Garnon. v'°/7 - Heizer fit te Koßegieiihliiis ;um 1. September gesucht. Bewerber müssen das Schlosser- Handwerk gründlich erlernt haben, und Erfahrung im Jn- stallationdwefen für Dampfheizung und Beleuchtungsanlagen * ^^Meldungen unter Anschluß von Zeugnissen sind alsbald an das Sekretariat der Landcsumversität. BlZmarckstr. 22, Tm nnzureichen. ^==2^4 'Von heute ab befindet sich das Pfandhaus Löwengasse20 6ro^. Ilniottfilät5=§ibliotljtk. Alle Benutzer, mit Ausnahme der Studierenden, haben die vor dem 8. Juli l. Js. entliehenen Bücher bis spätestens am 10. August zur Musterung einzuliefern. Vom 15. August bis 19. Oktober ist die Bibliothek täglich von 9 bis 1 Uhr vormittags geöffnet. Gießen, den 22. Juli 1907. Dec Großherzogliche Direktor. Dr. Haupt. - Ausstellung Awg. Free^ Seltersweg 53 — I. Stock — Ecke Goethestr. V. Sonderansstellung der Hessischen Künstler, a) Abteilung: Bilder. Originale von C. Armbrust, K. Dörbecker, H. Giebel, K. Harnisch, F. Klipstein, E. Liebermann, F. Stölting. W. Thielmann, G. Tränkner, 0. Ubbelohde und Anderen. Sämtlich. Originale, sowie die Reproduktionen derselben in schwarz und farbig sind käuflich zu habeu. — Kataloge stehen gratis zu Diensten. 4917 Grosse Auswahl von alten Kupferstichen von. J. G. Wille, Rehmühle b. Gießen. b) Abteilung: Keramik. In einem besonderen Raume habe ich neben einer großen Auswahl von antiker und moderner Plastik als Terracotten, Marmor, etc. etc. und speziell Hessische Kunst-Töpferei ausgestellt, In dezenten verschiedenen Farbenmustern biete ich eine große Auswahl von Kannen, Schüsseln. Tellern, Vasen etc. dar. Zu recht fleißigem Besuche dieser hochinteressanten Ausstellung wird höflichst eingeladen. Eintritt frei! -KW Jahrhundertfeier der Universität 'n 2 feinen Ausführungen sind soeben erschienen 6 Stk. 50Pfg. Wiedcrverkäufer entsprechenden Rabatt. — Für die Tage des Festes werden tüchtige Kolporteure gesucht. 4784 A. Frees H. Kuhn Hof- u. Univ.-Buchhandlung. Papierhandlung. Julius Berdux Bahnhofstrasse 29 (seitheriger Inhaber der Firma Gebrüder Berdux) zeigt hiermit sein neues Unternehmen in feinen modernen Herren-Artikeln ergebens! an und empfiehlt Herren-Wäsche :____: (bestes Bielefelder und Berliner Fabrikat) = Spezialität: bunte Hemden, Kragen, neueste Formen, hochfeine Krawatten, Squares, Handschuhe, elegante Westen, :: :: Schirme, Spazierstöcke :: :: Vornehme Herren-Fussbekleidung (feinste Wiener Handarbeit) Promenadeschuhe, Tanzschuhe, Reise-u. Hausschuhe etc. Bahnhofstrasse 29 (im Hause der Frau A. Fangmann Ww). 4954 Zur bevorstehenden 4822 hält sich bestens empfohlen BereiniateS Äiöbeltranspott- und VerpnckimgSgeschäst Stückrath & Bender Inhaber: Carl Beinr. Stückrath Marburger Straste 27. Telephon 519. Sorgfältige Bedienung. - Billige Preise. - Kosten-Voranschläge —und ,oroie eln9elneT 4849 Fahnenstofte in allen Farben, fertige Fahnen, Wimpeln, Banner etc. offerieren Aug. Ifflontanus & Co. Wilh. »««»,'Eichitrabe 18. Neues Sauerkraut neue kiiigMLlhte Gnrlltn für Gärten rc. empfiehlt ' r,A/vx Firma Emtl Horst, 48181 RleMlPfab. ♦H ♦♦♦♦ r Cafe Sbel ♦ mitälteste Studenteukneipe, nächst dem Marktplatz und der Stadtkirche empfiehlt seine Lokalitäten aus Anlaß des Universitäts- ♦ ▲ festes den werten Besuchern bestens. 4933 ▲ Bekannt vorzüglichen Mittagtisch. — Reichhaltige ■jr Frühstücks- und Abendkarte. — Ein gutes «las v helles Bier aus der Uuion-Brauerei Mchler, V sowie Münch. Paulaner, gut gepflegte Weine. Große Säle — Kneipen — Vereinszimmer Mittwoch abend nach Beendigung des Fackelzttges ❖ Eröffnung der altdeutschkn Triulrijaltr. ♦ X Täglich von morgens 11 Uhr ab Konzert der Münchener Schrammerln. V Hoial Qrossherzsg van Massai Erstes Haus am Platze Anerkannt gute Küche — Weine nur erster Firmen — Pilsener, Münchener und hiesig^ Biere — Diner von 12—2 Uhr — Souper von 6 Uhr ab. Grosser Garten. 0Ä03 Bes. Georg Wtasig. Konkursverfahren. lieber das Vermögen des Kaufmanns Karl Braunwarth zu Allendors a. Lda. wird heute am 27. Juli 1907, vormittags lO1/^ Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Der Kaufinann Louis Alt- hosf von Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 1. September 1907 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltting des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände aus Donnerstag, den 22. August 1907, vorm. 9 Uhr und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Donnerstag, den 12. Septbr. 1907, vormittags 9 Uhr vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 3, Tennin anberaumt. IB27t Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etivas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 1. September 1907 Anzeige zu machen. Gießen, den 27. Juli 1907. Grobherzogliches Amtsgericht. Versteigerung. Dienstag, den 30. d. Mrs., nachmittags 2Uhr sollen im Pfand- lokal Selteröweg 11 versteigert werden: 1 Buffet, 1 silb. Tafelgeschirr, 1 Wagen, 1 Schreibtisch, 1 Kassenschrank, 1 Kleiderschrank und anderes mehr. 14858 Johann, Gr. Pfandmeister. Gelegenheitskanf in Stickereien! Einige 100 Stück Festons aus la. Madapolam und la. Batist. Stück von 47a m: 65 und 80 Pfg-, L25, 1.50, 2.00, 2.50 Mk. laM/r Hörbc u. Stüble werden schnell u. billig geflochten. J^Glöckle, Seltersw.81. vorm.Parthler. Nur stückweise! A. Salomon & Cie. Klavier-1 Stimmen Reparieren Polieren in tadelloser Ausführung durch CD7/) Wilh. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg. u. Reparaturwerkstätte, Seltersweg 91 bll-Heringe Neue ,Holländer" 4902] 3 Stück 20 Pfg. L. Steinhäuser Neuen Bäue 17 Seltersweg 27* Peroien VN" Staubvertilgungsmittel in Pulverforni. Das beste Staubentfernungsmittel für jeden Fußboden. 4806 Adler-Drogerie Seltersweg 39 Otto Schöaf. Prima neues Sauerkraut neue Gurken empfiehlt [4895 Jakob Maternus, Teles. 837, Ecke LHinik- u. Frankfurter Str. Mr Delioratiovgzwtcke: Hessische Wappen groß und klein, Gießener Stadtwapppen, Deutscher Reichsadler, UiiierMimWi sowie Fähnchen und Guirlanden jeder Art enpfiehlt Papierhandlung Jung _________Seltersweg 33. 4944 Prima Kognak Spezialmarke, garantiert franz. Verschnitt, ärztlich empfohlen, per Literflasche 2 Mk., ist der preiswerteste und beliebt wegen seines vorzüglichen Geschmackes. Ferner gelten meine französischen Kognaks unter Originaloerschlutz als die besten, welche der Atarkt bringt. E. Dort, Walltorstr. 45. [1416 Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag von morgens 9 Uhr an frischer Zwicbelkucveu. [4439 B. Schomber, ZKy' Einmach-Zucker Cristall- und gemahlen 10 Pfund Mk. 2.10 bei Gaorg Wallenfels gegenüber der Engel-Apotheke. _______Telephon 46. [4631 Feine pikante [ss24/7 Handkäse in Kisten von 100 u. 60 Stück zum treise von 3,00 Mk. per Kiste ab tation Nidda empfiehlt stets Danrpf-Molkerei u. Käsefabrik Fauerbach b. 9tidda, Oberheff^ Heuo Earlöin ^mp^'hlt^ 4,50 Mk' tret HmA J, WeäseS Sonneustr. 6 Telefon 235 Gartenhimbeeren großfrüchtige, -um Einkochen usw. 48431 16 Schiffenberger Weg 16. Täglich frische Gemüse, Bohnen n. = Gurken zu haben. [05845 West-Anlage 27, Nebenh. Einmach- nab Salaigntkcn sowie neue Wetterauer Dpeise- kartoffeln u. Zwirveln zu haben morgen Dienstag auf d. Bymd. 05M_____________Rühl. Fertige US [4904 Fahnenstangen können noch abgegeben werden. H. Schön, Liebigftt'. 65. 2 D.R.R J.6.HQÜBEN SOHN CARLAflCHEN H0UBEN5 GASHEIZOFEN gEBRAÜW MW $1 A Hi AACHENER GASBADEOFEN^^" MWHIYiMtMWIZ^Wß! A. Koch ^'aeJsf. LL iesbaden ufzüge Pe r’ s öj v lasten?/; hk^MK i^b • _ r^t«K.'«SLSrsf Kaufen Sie nur mit Ueterantricb oder Heissdampf- mit tiarthoLz-Riffcltromisei. es* In diesen Konstruktionen besitzen Sie dann, ohne Mehrauslagen, das Beste, was es gibt. — Zu haben in fast ai;en einschlägigen Geschäften. Verkaufsstellen weist auch an jedem Platze kostenlos nach C. i£OCH, Bar’eburs;. Schmidt’s Patent Pendel-Waschmaschine K i -w .■ J »uw»»..-»t 1907 schon von Mark 1900 Wasserpumpen etc, etc. zum Holzschneid Buttern, zum Dreschen Futtersohneid, Schroten etc. etc. Sehr grosse Anzahl i. Betrieb! Glänzde. Zeugnisse a d. Praxis! Mstorenfabrik Oberursel A.-G. Oberursel bei Frankfurt am Main. Pläne il Kostenanschläge gratis! Coulante Bedingungen. tiartholz-RiffcltromtaeL besitzen Sie dann, ohne Mehrauslagen, das i haben in fast allen einschlägigen Geschäften, st auch an jedem Platze kostenlos nach V v ' ' Flügel Pianola zu Mk. 1250, Phonola zu Mk. 950 Herz“*StiefebNeuhei.ten 6. Moderner Herrenschuh Nachdruck Verboten. [05328 SS27/io SSK2B LML Micjuette Vornehmster Damen-Schuh drr Firma Paillc-Faureat zum Ausnahmepreis von von Mk. 1000.— an von Mk. 380.— an von Mk. 33.— an 1. Undine Eleganter Straßenstiefel 2. Iris Leichter Halbschuh 4. Club Neuester Herren-Stiefel 7. Salome Luxus - Knopfstiefei Neuer Verschluß, Mode 1907 Vogelsberger Landtier 2 St. 17 .Pf., frische Siedeier St. 7 Pf., vrrma Landbutter empfiehlt 0Ö327J W. Ullrich, Schlotzgasse 7. Zucker- Abschlag 10 Pfund 2.05 Mk. L. Steinhäuser Neuen Baue 17 Seltersweg 27 [4676 Spezialität: Rudolph-Patent-Pianinos mit bis Jetzt unerreicht guter Stimmhaltung 10—20jährige Garantie. - Freie Lieferung Monatsraten von 5—20 Mk. Höchster Barrabatt — Illustrierte Kataloge gratis • Gespielte Pianos zu allen Preisen • Pianos zu vermieten 5. Roosevelt Herren-Stiefel, Neuer Schnitt - Gesetzl. geschützt - rianmos Harmoniums Haupt-Vertretung von Bechstein Klavierspielapparate: Billig will von wrztzlichm Geschiiiaik auch äutzerst praktisch, besonders bei unerwartetem Besuche usw. empfehle ich für die bevorstehenden Festtage täglich 4949 frisch eingekochte Fleischspeisen 10 Giessen: Marktplatz 18. Marktstrasse 9 Wettergasse Telephon 34. »”/< li'äte II* i | garant. Ziehung 6. Aug. Bffi GELO-LOTTEßlEi 3 zur Wiederherstellung der j|B | Stadtkirche zu Michelstadt I/O. Kög 13128 Geldgew.ohue Abzug D 1450001.1 1. Hauptgewinn 20000mJ 2. Hauptgewinn ZM h 5000 M.i 326 Gewinne iÖOOÖ M.® 2800 Gewinne IOOOO M.I LosiNk.lÄMe^i.H versendet das General-Debit Sg |J. Stürmer I Langestr. 107 sowie in |P| I Giessen die Kgl. Pr. EwJ Lotterie - Einnehmer u. Iws alle Losverkaufsstellen. |j£$ empfehle ich s Sekt Zur Umserßtäisftiel Jlluminations-Lämpclien /werden zum üniversitätsfest geliefert, auch alte frisch gefüllt. Gebrüder Kaufmann, Seifenfabrik Marburger Strasse. Telefon 335 M71 f" Bestellungen zeitig erbeten. ---------------- auch Harmoniums. — Monatliche Mietpreise 2-12 Mark Jede Reparatur an Pianos and Harmoniums wird in eigener. Werkstätte fachgemäss und vollendet ausgeführt Klavierstimmen © Aufpolieren von Pianos. WILH. RUDOLPH Grossh. Hess. Hoflieferant Seltersweg 91 Seltersweg 91 vorrätig in trocken u. halbtrocken. Karl Jekel Marburger Straße 25. Feine Mruiaren Reisearlikel Fagö- lliiö Tportartikel PockseiliLklliaM Augen und Wirre Sattel, Reit- u. Fahr- lltellßlie» Anfertigung aller Artikel nach Angabe [4590 in eigeuerr Wertstätten. Neparaturen sofort u. billigst. Aug. KilMnger Seltersweg 79, Neubau. Spezialgesch. feiner Leder- I waren. Zur Universitäts-Jubelfeier empfehle Stets vorrätig: 25 Flügel 1 von Bechstein, Blüthner, Berdux, 150 Pianinos f Kaps, Schiedmayer etc. 100 Harmoniums von Mannborg, Hofberg etc. rberei.