«r. 353 Zweites kögNttz mit Ausnahme des SonniÄgS. Die „Stetzener KamiliendlStter" werden dem Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das 'itrcisblatt fftt den Kreis Gießen" zweimal wöchrnlirch. Der..Hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Mott 1^. Jahrgang Montag 38. Stober 1907 Rotationsdruck und Verlag der Brühl^chen UniversitätS - Buch- und Steindruckeret. R. Lange. Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei! Schul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:^^il2. Tel.-Ad r^AnzetgerBießen. De. Fortschritten aus sozialem Boden." Allmählich nehmen nun auch die einzelnen Parlamente ihre Tätigkeit wieder aus, auch der deutsche Reichstag wird in nicht allzu langer Frist loieder zusammen- treteu- Im Auslande sind die Parlamente meist schon in voller Tätigkeit, insbesondere in Oesterreich und in Frankreich. In Oesterreich drohte eine tschechische Obstruktion eine zeitlang die überaus dringliche Erledigung der Ausgleichsvorlage ernstlich, zu verzögern. In der französischen Als Harden mit seinen Freunden aus dem Gerichtsgebäude trat, wurde er von einer riesigen Menschenmenge, die sich vor den Toren drängte, mit stürmischen Hochrusen begrüßt. (Vierter Tag.) Die MoUKe-Kaldenaffäre vor Gericht. (Dritter Tag. NachmittagSsihung). S. u. H. Berlin, 26. Okt. 1907. .-.en/ C“.QÄ'J'iT— Kammer wird wegen des marokkanischen Feldzuges wohl noch mancher Strauß gekämpft werden, aber schließlich kann das französische Kabinett doch mit ziemlicher Gemütsruhe die Entwicklung dieser Angelegenheit abwarten. Ernste Kon- slikte zwischen der Negierung und der Parlamentsmehrheit sind hier nicht zu befürchten. ______ Der Gesichtshof erschien pünktlich um vier Uhr. — Justizrat Bernftein eröffnet den Diskurs mit dem Bemerken: Ich bitte Dr. Limann als Zeugen darüber zu 'vernehmen, daß Bismarck gesagt hat, „Sie, die Hintermänner im doppelten Sinne, auch im physischen, siehe Eulenburg, die sitzen in Liebenberg. Diese Leute umgeben den Kaiser und schließen ihn ab. Der Kaiser glaubt, daß niemand ihn beeinflußt Und auf die amtlichen Berater tcifst das zu. Aber diese Leute sind Menschen, die ihm an Geist und Willen unterlegen sind, die aber eine gegenseitige Lebensver- icherung abgeschlossen haben. Diese Männer treiben alles von ihm fort, was ihm nicht paßt. Das Schlimmste ist, daß solche Leute immer die Meinung des regierenden Herrn haben. Wenn der Kaiser etwas sagt und sich umsieht, so sieht er nur anbetende Gesichter auf sich gerichtet. Sie geben ihm immer Recht und chaffen so ein Gegengewicht gegen die Berater, die ihn pflichtgemäß unterrichten". — Das Gericht beschloß dann, den zweiten Sachverständigen, zweiten Vorsitzenden des wissenschaftlich Humanitären Komitees, Dr. M e r z b a ch , zu vernehmen. Dieser erklärt: Ich habe denselben Weg zu meinem Gutachten gewählt, wie mein Mitarbeiter Dr. Hirschberg. — Bors.: Würden Sie den Grafen Mollke unter Unterstellung der von Frau von Elbe gemachten Aussagen als wahr, für homosexuell veranlagt halten? — Sachverft.: Nein. Es sind keine normwidrigen Triebe bei ihm vorhanden. Es gibt ja wenige Menschen, deren Geschlechtsleben vollkommen normal ist. Graf Moltke hat ein durchaus un- Gießen, 28. Oktober 1907. Qu einem Sensationsprozeß der allerhäßlichsten Art at sich der Prozeß des Grafen Kuno w Moltke eaC t den Herausgeber der „Zukunft", Maximilian Harden, mwickelt. Es widert einen förmlich an, wenn man da ieft wie die intimsten Intimitäten des Ehelebens, des senkens und Handelns des Klägers erörtert werden, und »rau fragt sich wieder einnral, ob es denn wirklich nötig, ist, ^artige Dinge vor aller Oefsentlichkeit zu erörtern. Dieser irnien gewährt im übrigen das eigenartige Schauspiel, daß Kläger cingentlich die Rolle des Angeklagten spielt, " n Harden und sein Rechtsbeistand hatten den Grasen Moltke'schon gleich nach Beginn der Verhandlungen so in die inge getrieben, daß er sich nur mit Mühe und 9tot in seiner chwacheu Verteidiguiigsstetlung halten konnte. Harden verband es recht geschickt, sich als den Netter des Vaterlandes änzustelleu, der sich das große Verdienst erworben habe, den uwnarchen von jenem Kreise schädlicher Ratgeber zu rennen, zu denen ja auch der Kläger gehörte. Einen sehr .blechten Eindruck machte es übrigens, daß das Haupt üeses Kreises, Fürst Eulenburg, sich hinter ärztlichen Attesten verschanzt hielt, nnt in dieser heiklen Angelegenheit nicht tobe und Antwort stehen zu müssen. Mit einer vornehmen aandbewegung oder mit einem verächtlichen Rümpfen der tose lassen sich solche Anklagen doch wahrlich nicht ent- üäften, wie sie in diesem Prozesse vor allem gegen den dürften Eulenburg erhoben worden sind. Man versteht es -infach nicht, wie ein Mann — mag er sozial auch noch io hoch stehen — solche Beschuldigungen auf sich sitzen -assen kann, wenn er sich frei von Schuld fühlt. Für die Zeurteilung der Angelegenheit Moltke-Harden ist dieses Verhalten Eulenburgs von sehr großer Tragweite, es er- iveckt den Anschein, als wenn in dieser Sache der Angeklagte ;tod)t habe und als wenn hier wirklich mancherlei das afcht der Oefsentlichkeit zu scheuen hätte. Es verlautet, daß ver Kaiser sich täglich den stenographischen Bericht über diese Prozeßverhandlungen vorlegen lasse. Mlem Anschein nach ist es wohl auch der Monarch selbst gewesen, der den Grafen Moltke erst veranlaßt hat, Klage gegen Harden ■u erheben, um volle Klarheit über diese Angelegenheit m erhalten. Wie der Prozeß schließlich auch ausgehen mag, das Eine hat er jedenfalls gezeigt, daß jene unverantwortlichen Ratgeber, die sich an den Monarchen^ gedrängt hatten, nicht durchweg die lautersten Charaktere gewesen sind, für die sie gehalten wurden. Der Kaiser ist ja eine starke, selbständige Natur, der sich über alles nach bestem Wissen und Gewissen sein eigenes Urteil bildet, aber vor schädlicher, einseitiger Beeinflussung ist schließlich fein Mensch sicher. Bemerkunswert ist, was Fürst Bismarck einstmals von diesen Ratgebern des Monarchen in höchst drastischer Weise gesagt hat: „Die Hintermänner im doppelten Sinne, auch im physischen — siehe Eulenburg — sitzen in Liebenberg. Diese Leute umaeben den Kaiser und schließen ihn ab. Der Kaiser glaubt, daß niemand ihn beeinflußt und für die amtlichen Berater trifft das zu, aber die Leute, diese Menschen, die ihm an Geist und Wissen unterlegen ind, haben eine gegenseitige Lebensversicherung abge- chlossen. Diese männlichen Kinüden treiben alles voii ihm ort, was ihnen nicht paßt. Das Schlimme ist, daß solche Leute immer die Meinung des regierenden Herrn haben. Wenn der Kaiser etwas sagt, und sich umsieht, sieht er immer nur anbetende Gesichter aus sich gerichtet. Sie geben ihm immer recht und schassen so ein Gegengewicht gegen die Berater, die ihm pflichtgemäß opponieren müssen." Das Ausland, vor allem die Franzosen und Engländer, lassen es sich natürlich nicht nehmen, den Moltke- hardenprozeß gehörig auszuschlachten, um eine große Sittenverderbnis im heutigen Deutschen Reiche zu konstatieren. Erbaulicher Art sind die Tinge ja freilich nicht, die in diesem Prozesse verhandelt wordeii sind, aber es ist doch kein Zeichen von moralischem Niedergange des ganzen Volkes, wenn Mißstände mit solcher schonungslosen Offenheit noch aufgedeckt werden können. Gerade darin, daß das heutige Deutschland den Mut und die Kraft hat, krankhafte Erscheinungen sofort zu beseitigen, liegt doch sicherlich mehr ein Zeichen der Stärke und der inneren Gesundheit als der Schwäche und Dekadenz. Es gibt Länder und sogar demokratisch regierte, in denen weit schlimmere Uebelstande allgemein bekaniit sind, ohne daß es irgend jemand wagte, Versuche zu ihrer Beseitigung zu machen. Ein Zeichen von innerer Fäulnis im deutschen Volks- körper ist es doch auch gewiß nicht, wenn unsere Arbeiterschaft immer mehr ansängt, sich von der alles verneinenden tatenlosen Sozialdemokratie abzuwenden. Der dieser Tage abgehaltene deutsche Arbeiterkongreß zeigt, wie groß der Ueberschuß an gesunder Kraft in unserer Arheiter- chast ist. Die Teilnehmer dieses Kongresses waren keine chwächlichen Ja- und Amensager. Wie die Verhandlungs- Berichte ergeben haben, wissen diese nichtsozialdemokratischen Arbeiter allem Anscheine nach ganz^ genau, was sie wollen und auch au Energie ließ ihre Sprache, nichts zu wünschen übrig. Aber diese Arbeiter wissen bei aller ihrer Oppositionslust doch, daß sie Deutsche sind und daß wahres Gedeihen eines Staates, wie das Deutsche Rein), nur möglich'ist, wenn die verschiedenen Erwerbsstände sich nach Möglichwit zu friedlichem Zusammenarbeiten einigen. In diesem Sinne sagte der Reichskanzler denn auch beim Empfange einer Abordnung dieses Kongresses mit Recht: „Nichts aber wird die sozialen Verhältnisse der gesamten Nation mehr fördern, als wenn die deutsche Arbeiterschaft in immer weiterem Umfange auf dem nationalen Boden steht. Dadurch bekennt sie sich zu einer Solidarität mit den anderen Ständen, die auf anderer Seite nicht unerwidert bleiben kann und die Freudigkeit stärkt zu weiteren Ter sensationelle Prozeß, der auf das Leben unserer Gesellschaft so viele grelle Schlaglichter geworfen hat, geht seinem Ende entgegen. Graf Moltke sieht außerordentlich müde aus, auch Harden hat viel von seiner alten Frische verloren. Der Gerichtshof betritt pünktlich 9 Uhr den Saal. Zunächst erbat Graf Moltke noch einmal das Wort zu einer Erklärung. Er gab an: Gegenüber der Teutung, die meine Verabschiedung von der Gegenseite gefunden hat, sehe ich mich veranlaßt zu erklären: Als die Bezichtigungen der „Zukunft" an Se. Majestät gelangt waren, habe ich dem General von Plessen mein Ehrenwort gegeben, daß ich nie mit Männern geschlechtlichen Umgang gepflegt habe. Gleichzeitig habe ich meinem Standpunkt gemäß meui Abschiedsgesuch eingereicht, unter der Motivierung, daß es nicht angängig wäre, daß Personen des allerhöchsten Gefolges unter so schwerem, oft nicht gleich zu' beseitigendem Verdacht ständen. Am 24. Mai hat dann Se. Majestät in der üblichen Form meine Zur Tispositionsstellung zu gewahren die Gnade gehabt. — Darauf begannen die Plädoyers. Ter Vertreter des Grafen v. Moltke, Justizrat Dr. o. Gordon, führte auö: Es ist wohl in diesem Saale kein Teutscher, der nicht mit tiefer Beschämung die Schilderungen gehört hat von den Vorgängen in der Adlervilla in Potsdam. Das Furchtbare ist, daß diese Dinge von feiten der Jckhrer in unserem Heere mit ihren Untergebenen vorgekommen sind. Und gerade in der Garde, zu der aus allen Provinzen unseres» Vaterlandes die Elite strömt, sind diese Tinge geschehen, so daß wir befürchten muffen, daß die Anschauungen, die den Leuten dort eingeimpft sind, hinausgetragen werden ins Land. Wir müssen fürchten, daß die Disziplin gelockert wird durch solche Handlungen. Jeder, der deutsch ist, und besonders nehme ich das für meinen Mandanten in Anspruch, wird über diese Tinge eine tiefe Entrüstung empfinden. Graf Moltke hat mit diesen Schmutzereien nicht das Geringste zu tun gehabt. Man fragt sich nun: Was haben eigentlich diese Vorgänge mit dem Prozeß Moltke-Harden zu tun? Ist der Beklagte vielleicht derjenige gewesen, der in dieses Sodom und Gomorrha hineingeleuchtet hat? Hat er versucht, der Tugend in Potsdam wieder eine Stätte zu bereiten? Nein, in dieser Hinsicht hat er kein Verdienst. Das Verdienst kommt einem einfachen Manne aus dem Volke^ dem Zeugen Bollhardt zu. Dieser Mann, der verheiratet ist, tritt nach 15 Jahren mit seinen Bekundungen hervor. Er zog die anderen Soldaten in den Kreis des Grafen Lynar, und nahm selbst an diesen schamlosen Dingen teil. Man mag abwägen, was ein solcher Zeuge wert ist. Er muß doch ein besonderes Interesse daran haben, jetzt auf emmal in die Oefsent- lichkeit zu treten. Er bezichtigt den Fürsten Eulenburg der Betätigung der Homosexualität. Ich bedanre, daß es nicht gelungen ist, den Zeugen mit dem Fürsten zu konfrontieren, ^ch bedanre im allgemeinen menschlichen Sinne diesen Mangel an Aufklärung. Der Zeuge will den Fürsten dort gesehen haben, er schätzte ihn auf 25 Jahre, Ter Fürst war aber damals schon 50 Jahre ' alt. Wie soll er mit den jungen Offizieren in Potsdam zusammen ' gekommen sein, er, der längst Botschaftsrat in Wien war? ' Warum hat man zur völligen Aufklärung nicht die Grafen ' .Hohenau und Lynar geladen? Mein Mandant ist an dn.en 1 Dingen völlig unschuldig. Daraus, wie militärisch mit ihm verfahren wurde, geht hervor, daß er absolut rein, absolut unschuldm ist. Die Gesichtspunkte bei der Verabschiedung waren eben die militärische Dienstpflicht. Ich stelle fest, daß gegen den Graw'n Moltke auch nicht ein entfernter Verdacht nach der Richttrng hin vorliegt, er könnte sich in unanständiger Weise irgend etwas zu schulden kommen lassen. Allein schon der Vorwurf, so etwaK getan zu haben, tastet die Ehre eines Mannes an Ich? stelle heute am Geburtstage des Feldmarichallö Moltke feg, daß sich Graf Moltke seines hohen Verwandten würdig gezeigt har. Nun hat Herr Harden dem Grafen Moltke den Vorwurs gemacht, sich homosexuell betätigt zu haben. Dr. v. Gordon geht nun die emzelnen Artikel der „Zukunft", die infninicrt sind, durch. Harden spreche nicht in der gewöhnlichen Sprache, er wisse seine Worte überaus fein und Vorsicht^ zu waylen, so daß feine Artikel nicht jedem verständlich 1 men. Er habe den Grasen durch Bezeichnungen, wie der „Sätze verhöhnt mu> der Homosexualität beschuldigt. Er habe von einem „Vorder- eingnng", der nicht benutzt werde, gesprochen,, von warmen EckÄen", von „angewärmten" Herren ulw. Es fände sich fogar eine Bosheit gegen einen Toten, wenn bei der Erwähnung des Prinzen Johann Friedrich von eroberter Perversität gesprochen werde. Harden hat trotz seinen halben Andeutungen klar erkennen lassen, was er sagen wollte. Und leder wutzte, was Herr »arbeit meinte. Serr Harden. konnte sich nnt den M^amer Vorgängen beschäftigen, er durfte den Grafen Moltke aber nicht hineinziehen. Er hat iljm den Vorwurf der aktuellen Homofexuak- tot absichtlich gemacht. § 186 kommt also in Anwendung. r5urft G^eXg mtbTraf Moltke find der Frenndfchast Sr Mafeftar gewürdigt worden. Wie kommt Leeomte dazu, wie ^as Hohmau. Lecomte kann nur mit Wissen des Monarchen nach Lrebenbergl geladen worden sein, als der Kaiser dort weilte. , Wenn gegen ihn etwas vorläge, würde die franzofische Regierung emge- schritten sein.Der Kaiser soll beeinflußt worden fein. Nun wem jeder daß Majestät eine Persönlichkeit ift, die fremden Einflüssen durchaus nicht zugänglich ist. Es sind hieri allerlei, Perversitäten festgestellt worden. , Man hat von Homosexnalttm gesprochen. Was haben alle dieie ^mge aber mck der Politik: zu tun? Michel-Angelo und Friedrich der Große waren hoch- ftebenbe Männer, welche homosexuell veranlagt waren. _ Herr Harden hätte vernommen, daß Fürst Bismarck den Für11en Euün- bura der Päderastie beschuldigte, da dachte er gleich,, dav wolle er benutzen, nm den Fürsten zu stürzen. Aoer auch fein Freun Graf Mollkc sollte mit ihm fallen. ^Vhm’ffieltkieben’moIIen cwrirritp Cfr aebört zu lenen, die Nicht den Weltfrieden wollen, sondern 'die Welibrände entfesseln möchten. Er hatte, tote er. Lat einen politischen Zweck im Ange, trotzdem verfolgte er erneu 'S ünvolMchen Mann. Er kannte die Eh-fcherdungsakt-n d-s, Grafen Moltke i'.nd war darum gegen ihn eingenommen, darum suchte er ihn zu stürzen. Die Tafelruiche lst^verfchwunden. von der Kamarilla ist nichts übrig gebheoen. Ter Kaper haL 1ÖOM mit dem Fürsten Eulenburg politifche Gefprache geführt, mit dem Grasen Moltke sicher nicht, das Bild der Tafelrunde hat aber seine Schuldigkeit getan. Es liegt darin eme strafbare Handlung vor. Es handelt sich um eine einheitliche Handlung. Die ganze Welt hat die Ausfül-rungen Hardens so aufgefaß^ wie wir es tun, daran kann niemand deuteln. Dann kommt noch hinzu, bai Harden den Grasen Moltke als pervers tätig bezeichnet und herabgesetzt hat, tmß.er ihn verhöhnt hat als Süßer" usw., darum kommt § 185 m Betracht. Um <. Junv 1907 wurde die Klage eingcreickt, am 15. Juni erklärte Horden: „Aber was will denn die Preße, ich habe teilt Wort von allen diesen Dingen gesagt. Ich habe doch nicht behauptet, Dcntstl)- land wird von einer Gruppe von Männern beeinflußt, die homosexuell sind. Ich habe nur gesagt, es feien Männer, die eme normwidrige, aber harmlose Freundschaft empfinden." H-rau von ! Elbe hat rückhaltslos die intimsten Intimitäten ihres EhelebenS' i erzählt, sie hat sogar die Ehescheidungsakten einem Publizisten übergeben. Graf Pioltke hat aus Zurückhaltung diese Szenen mit antaftbares Geschlechtsleben geführt. Die psychische Impotenz .. trat im Verlaufe der Ehe ein. Es ist nicht der geringste Anhalts- ! punkt für Homosexualität vorhanden. Er ist eine ideale über- ( fchwengliche Natur und hat ebenso überschwengliche Briese an seine ; Verwandte geschrieben wie an feine Freunde. — Vors.; Beweis ! . — Justizrat Bernstein : Der Herr versteht nicht die Ergebrnsse ' der Beweisausnahme auseinander äu halten, von dem, was er privatinv erfahren hat. Ich protestiere gegen seine Vernehmung als SachverMiidiger und bitte Professor Eulenburg und Dr. Molt als Sachverständige zu laden. — Bors.: Diese Herren haben ja nicht der Verhandlung beigewohnt. — Harden: Was hat denn der Herr für wissenschaftliche Arbeiten geleistet und war er schon einmal Sachverständiger? — Dr. Merzbach: Meine Arbeiten sind bekannt, als Sachverständiger habe ich schon häufig fungiert. — Justizrat Bernstein: Dieser Herr ist ganz unbewußt parteiisch. Wir protestieren gegen seine Vernehmung. Das Gericht zog sich zur Beratung zurück und verkündete dann: Wir sollen dem Sachversländigeii nicht zu nahe treten. Aber vielleicht hat er durch Informationen außerhalb der Beweisaufnahme ein Bild von der! Sack)e gewonneit, das nicht als Grund- la.ge seines Gutachtens geeignet ist. Das Gericht veschließt da- hei', von der Erstattung seines Gulachtens Abstand zu nehmen. — Justizrat v. Gordon: Dann bitte ich, Dr. Moll zu laben. Darauf wurden die ehemaligen Potsöamer Garvisten, dcr Zeuge Bollhardt und die anderen vereidigt. — Der nächste Zeuge ist 'der Platzmajor von Berlin, von Hülsen. — Bors.: Ist Ihnen bekannt, daß der Privatkläger wußte, daß er von einem Freundeskreise umgeben war, von Herren, die homosexuell waren? — Zeuge: Davon weiß ich nichts. — Bors.: Sprachen Sie mit dem Grasen Moltke darüber, daß gegen Graf Hohenau und Graf Lynar Verfuhren wegen Homosexualität schwebten? — Zeuge: Nein. — Vors,: Wissen Sie etwas davon, daß Graf Äcoltie davon gewußt .hat? — Zeuge: Nein. — Justizrat v. Gordon : Haben Sie etwas davon gewußt, daß Gras Hohenau homosexuell war? — Zeuge: Nein. — Justizrat Bernstein: Wissen Sie, warum Graf Moltke und Fürst Eulenburg nicht mehr in ihren früheren Stellungen sind, und warum sie die Gnade des Kaisers verloren haben? — Der Zeuge schweigt lange, endlich erklärt er: Darüber kann ich nichts bestimmtes sagen. Es ist mir im Dienstwege als Bureauches eine darauf bezügliche Order bekannt geworden, über die ich aber ohne höhere Erlaubnis nichts aussagen darf. — Justizrat Bernstein: Ich frage rwchmals, ist dem Zeugen außeramtlich bekannt, warum Graf Moltke uud Fürst Eulenburg nicht mehr in ihren früheren Stellungen sind? — Zeuge: lieber Fürst Eulenburg kann ich überhaupt nichts sagen, lonst habe ich nur gesprächsweise etwas gehört. — Justizrat Bern- ftein: Was beim? — Zeuge: Ich hörte, daß Fürst Eulenburg homosexuelle Beziehungen unterhalten haben soll, die ihm in der Oefsentlichkeit geschadet haben. Es wurde das von verschiedenen Seiten besprochen. — Justizrat v. Gordon: Wissen Sie darüber mehr, als in den Zeitungen stand? — Zeuge: Nein. — Justizrat Bernstein: Sind diese Gerüchte in Ihren Gesellschaftskreisen und denen des Fürsten Eulenburg geglaubt worden? — Zeuge: Ja. — Justizrat Bernstein: Ist Ihnen amtlich bekannt, warum Graf Moltke sich nicht mehr In feiner früheren Stellung befindet? — Zeuge: Eine Frage, die dienstliche Angelegenheiten behandelt, darf ich nicht beantworten. — Justizrat Bernstein: Sind Sw nicht der Ansicht, daß Graf 'Moltke wissen mu'ßte, daß omst Eulenburg wegen homosexueller Beziehungen "aus dem Amte gekommen 'ist? — Zeuge: Ich habe die Ansicht, daß er davon erfahren hat. — Justizrat Bernstein: Haben Sw jemals außeramtiich : etwas über die Entlassung des Grafen Moltke gehört? — Zeuge: : Jawohl. — Justizrat Bernstein: Aus welchem Grunde soll cv ent» - lassen worden sein? — Zeuge: Aris demselben Grunde, wie üüvit - Eulenburg. Er wurde homosexueller Neigiingeu oezichtigt. — ! Justizrat Gordon: Wußten Sie auch, daß Graf Hohenau homo- . sexuell war? — Zeuge: Nein, das ist miu entgangen; — .Harden: . Ist es richtig, oaß ausschließlich militärtechnische Gründe dazu ' gesührt haben, daß Gras Moltke nicht mehr Kvmmandant von Berlin ist? — Zeuge: Nein, aiisschließlich militariscye Grunde waren cs nicht, ovivohl sie mit dem Militärdieuft in Beziehungen stehen. — Justizrat Bernstein: Haben sie mit dem militärischen PsUchtbegrsif in Beziehung gestanden? Hat man an dem Verhalten des Grasen Moltke etwas nicht ganz Evaudcftrei ge- fundeu? - Zeuge: Jawohl. - Graf MoM- Wann ftnddwse Gerüchte zu Ihnen gekommen? Nach dem Er.chemen der Artikel in der Zukunft? — Zeuge: Jawohl nachher. Tas Gericht zog sich darauf zur Beschlußsassu.ig über die noch einaebrachten Beweisanträge auf kommissarische Vernehmung des Fürsten Eulenburg, auf die Vernehmung des Zkalsers, des Fursteli Bülow auf die Ladung der Grasen Hohenau und Lynar, auf die Ladung von neuen Sachverstäiidigen zurück, u.id verkündete nach längerer Sßcratung, baß das Gericht von feinem Rechte Gebrauch ' die Beweisaufnahme zu schließen. Damit sind alle noch gestellten Beweisanträge abgelehnt. Die rablreichen Zengen, die noch nicht vernommen waren, Prinz Biron von Curland, Frhr. von Berger, die Krimmalkommchare von Lresckoiv, Dr. Stopp und alle anderen Zeugen wurden entlassen. Darauf vertagte der Vorsitzende um 5 Uhr nachmittags Die Sitzung am Samstag 10 Uhr vormittags. Es soll bann mit den Plcndoyers begonnen werden. würde. tritt klar zu Tage. Ul ■ do. Oberhessen 2870 202.50 liörse, 28. Oktober. Anfangskurse. . 200.25 Laurabütte 227.10 Lombarden E. B. Tendenz; ungleichmässig. t V -Kinder, mehl 62 95 64.80 92.60 87.65 92.50 141.00 47.90 84.40 62.90 94.85 94.25 84.05 92.85 92.50 97.20 97.50 92 85 . 153.60 . 126.60 . 227.60 . 135.00 . 170.00 . 140.00 . 199.00 . 84.00 ■Krankenkost. do. Konsols 28.60 109.10 141.10 Hervorragend bewährte Nahrung. Die Kinder gedeihen vorzüglich dabei u. leiden nicht an Verdauungsstörung. Deutsche Bank . , Deutsch-Asiat. Bank' Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . Baltimore- und Ohio- EisenLahn . . Gotthardbahn . - - - 115.90 Tendenz: ungleichmässig. ÄJÜL gebracht wurde. Ich stehe hier für eine K, für meine Existenz. Nicht, um den Grafen Moltke, 17,1,1 Dr. Hirschfeld hält den ärasen für wenn man sagt, der Herr. L-L Oder ist die freundliche!?^^» —Nordd. Lloyd 140,00 Türkenlose . fthen. Graf Moltke war ein idealer Schwärmer, der völlig in fairer Vorliebe für Musik aufging. Tadurch wurde er mit durst Eilenburg bekannt, dessen „Rosenleiden" heute in allen Äonzcrtsalen gern gehört werden. Auch Graf Moltke hat viel komponiert. Xr. Hirfchfeld hält den Grafen Moltke für homo- sexuett. Er sieht aber überall Homosexuelle. Er sieht sie in ton höchsten Aemtern und Würden. Tie Freundschaft des Grafen mit Fürst Eulenburg ist durchaus nicht erotisch. Bei den Anreden c.5 ^u^chaus auf die Betonung an. Tie Behauptung, S>aß Graf Moltke weibisch sei, ist für einen alten General eine schwere Beleidigung, für einen Soldaten, der bei Sedan, Paris, 55 x:r, „ gekämpft und sich das eiserne Kreuz erworben hat. Tie Intellektuellen ziehen sich gern zurück vom öffentlichen Leben. I Fainilien-Nachvichteir. im ® eJ‘ °,rbeil: 8rau Kunigunde Ätöller m Piordt; Frau Witiw ftl? ne ^Ul!9ftl ftV®ert: He'urich Bender, Kaufmann, u Holzhausen; Herr Jakov Heinz IV., Altbürgermeister, in Hahnheim brau Clara pey m Marburg; Herr August Muhl m Ntdda; Her. Br. Karl Schneider tit Straßburg. v Verl o^b t e: Fräulein Lina Braun mit Herrn August Mcnm («P?n ’nhTÖ ms331 rQ ^brten in Hopfgarten mit perrn Lari Geisel m Ober-Breidenbach; ^raulem Aiarie Dörr mit Herrn Atau* Stroh m Eifa. v Geboren: Curt Knhlberg und Fran in Potsdam ein Sohn. Fürst Eulenburck brauchte schon früher den Grafen Moltkp •- Berichte über Geschehnisse um die Persckn des Kaisers &L-u Fürsten Eulenburg Hat schon Freiherr von Berger ain*24 >p gesagt: „Harden hält Sie für sexualabnorm, und hält absolut notwendig, daß Sie aus patriotischen und psycholooh'-c Gründen von der Szene abtreten." Darauf schlug Fürst | f bürg die Augen nieber und sagte nichts. Bald nach der Afides Kronprinzen sind Eulenburg, Moltke, Hohenlohe Le^ und Below von ihren Posten gekommen. Ich bin' es n J gewesen, der das bewirkt hat. Ich habe mich in die gestellt. Hatte ich mcht alles beweisen können, so hätten Zwei Jahre Gefängnisse gedroht, was mein Tod gewesen nJiV Ich bin allein auf mich angewiesen. Ich bin gewohnt 7? eigenen Füßen zu stehen, ich bin kein Werkzeug anderer Perü>n°Ü -örf) habe mit Bismarck oft über „die Liebenberger", wie er i' nannte, gesprochen. Sie haben einen Teil dazu beigeir^ ihn zu stürzen. Ich bin über dieses historische Schauspiel tu gut informiert. Bismarck war einer der schlechtesten Meuick^ tenner, den es je gegeben hat. Viele Millionen iStiiek Myrrhoiin fat Herstellung des Myrrholin verkauft. Gibt es Auen stäÄereü Beweis für deren Wert als Schönheits-u.id GesundheitsbSette! Id^ Frankfurter Börse, 28. Oktober, 1.15 Uhr. Reichsanleihe ' • - Dieser schlechte ^ceufchentenner, der sich in allen Gefühl' täuscht, hatte sich auch in der Natur des dritten Kaisers getüuüb Der damalige erste Kanzler hielt es für richtig, dem jungen Svrr‘ vor Zeugen in seiner Art sachlich entgegenzutreten. Tas, was p 1 von feinem alten Herrn her gewohnt war. Der zweite Kanrp ist in Liebenberg gestürzt worden. Fürst Hohenlohe schäumt ; wenn jemand auch nur den Namen Eulenburg nannte. Der vier! Kanzler ist wieder zu seinem Amte durch den Fürst Euleichur gekommen. Graf Bülow war Botschafter in Rom und Eulenbur war Botschafter in Wien. Bülow sollte nun nach Eulenbur., Wünschen Reichskanzler werden. Bülow wollte erst nicht feine Gemahlin reifte nach Wien, um die Sache zu verhindern Alfo ist festgestellt, daß dieser Fürst Eulenburg in diesen sieb red. Jahren eine okulte Instanz war. Bülow mußte also nach Berlw und als seine Gattin sagte: „Durchlaucht, wollen Sie nicht lieb? das Amt übernehmen", da sagte er: „Nein, ich will Könia machen, aber nicht König sein." Auch der vierte Kanzler i aber mit dem Fürsten Eulenburg in Totfeindschaft geraten, obastm er von diesem kreiert i)t Vier Kanzler haben es also verfucku den Einfluß dieses Mannes zu beseitigen. Es ist ihnen nick gelungen. Ich habe auch den Versuch gemacht. Ich habe bab-' mitgewirkl, daß dieser Mann feinen politischen Einfluß bat. Das halte ich für ein nationales Verdienst. Wissen Si? was sonst geschehen wäve? Wifsen Sie, daß wir unmittelbm vor einem Kriege mit Frankreich Müden? Warum ist denn bi. ganze Marokko-Affäre eingerühert worden? Was haben iuir h Marokko zu tun? Schon Bismarck hat gesagt, wir wollen Marokko doch ruhig den Franzosen überlassen. Der Präsident der sran^i sifchen Republick war schon aufgefordert worden zu einem sammentreffen mit dern^ Kaiser an der italienischen Küste, w nun zeigte, daß die Sache noch nicht so weit war in Frcmkrttck oa empfand man es als eine Brüskierung, weil man getäusck! worden war über die Stimmung in Frankreich. Meine Erlebnm. in diestr Beziehung sind fast abenteuerlich. Was hörte ich nick alles non Herrn Lecomte? Es ist ein Unikum, daß er an n! Diebenberger Tafelrunde mit dem Kaifer zusammen saß. Und in äh-' renb der Zeit der Konferenz gab es 2% Monate lang in DeutsL land zwei politische Richtungen, die dfsiziell verfolgt wurdet wobei die eine nichts von der anderen wußte, eine Politik der höL sten Stelle und eine solche des Reichskanzlers. Es tarn so west baß, der sranzösische Botschafter dem Reichskanzler sagen könnt- ^Sie irren fich, Ntajestat denkt ganz anders, als Sie behaup^n 6rj?SJr l>as fpr Zustände, die sich bei uns breit gemacht habeL ^ch habe es erweicht, daß diesen Dmgen ein Ende gemacht wufa dadurch, daß der Kaiser zuerst eingriff, veranlaßt vom Kro«. prinzen, die erste Person hat die Schäden abgestellt. Ich reckiv Mir das zum Verdienst an, daß nicht er|t der Skandal losbrack und dann das Einschreiten erfolgte. Ich habe dafür Sorge qe tragen, baß fein Spritzer Schmutz bi§ zur höchsten Stelle von al! dlefen Dingen bringt. Es giebt auch eine andere Axt, dem Kaiser zu dienen, als nur, ihm zu Füßen zu liegen. Die anderen Prozeßbeteiligten erbaten nicht mehr das Wort Darauf erklärte der Vorsitzende, daß das Urteil am D i en £ t a2. 'nvt-c bürnT- 101/2- Uhr verkündet werden wird. Schll« nach 7 Uhr. J " Würde ich hier eures mcht, daß minier Wte? Ich begreife aber ;”d;t mefcflomincmbam von Bertt i ?ch6e auftailcht weshalb ich m Uniform i)ier sitzen und sich m .ein Kommandant andere Beichimpfungen vorwerfen zu laffm n ^'genhaftigkelt und 'st. Und dann soll ivotjl ein Oifi-ier m t es ^ler geschehen, ■inb üFl?,n9en/ baß ein einziaer „Saale herausgehen jemand Achtung und Ne,pekt vor ihm haben?" E"ist"mir'deshalb j TeSefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Bandel und Industrie, Giessen. Eulenburg ein Päderast Ust, ist wahrscheinlich, fei geftern bon Julius Cü)ar und Michel-Angelo gesprochen Was sollen die Herren Eulenburg und Moltke mit diesen Leuten zu tun haben Die beiden sind tot und Graf Moltke und Mi^t mn-i hfprU^r&Uc6 9eferit tot Der k>te Rettungsversuch dw Beichuldigr'ng Der Frau von Elbe, sie habe Unrichtiges bekundet. Wie mutz es ausse'hen im Innern eines Mannes, wie verloren muß jemanb seine Sache glauben, und was für einen Charakter mutz jemanb besitzen, um einer anständigen Fran Mein- ^r^UtoCT\ ^lche. Charaktere aus der Umgebung Se der tut em gutes. Werk. Um den deutschen t beUÄSün?eii fan mit einem scharfen Gewissen Ffe toe nicht fähig sind, um ihres eigenen Vorteils willen ^vwahrheit, zu sagen. Sonst würde eine v er weichlichste Hoflingswiistichatt geschaffen werden. Wer das getan bat was Frau v. Elbe bekundet hat, der ttst mit Recht aus d^r Nähe des wo^en. Was soll Deutschland, ja, ganz G^rova lasen, wenn hier Graf Wtoltke nur für ein^n idea en über^ KIEW feSUX Ä. Bxt ft»b stritt, Wwder m em reinliches Land L e^°^,er'voli Uckerbttan? Fürst Gulenbur? war Chinesen . . foAcn S eS normal, daß er Aktien Wilhelms IV ’fi "rmnert m an die Zeit Friedrich Boehm Gnss . . . | fern anfcr^to, ^6 tat i» en^.Unt> ^n Buderus E. W. . . Nummern UebeM?uchte"ma^? '"s veröfsentlichm.^^20 Berliner in meinen Artikeln. Ganz^im "unreckt"^'Ansplelungen ! Oanaäa E. L. . . . Warnungen erklärte sich Fürst CShirenm.rA* a»9 weinen erften Darmstädter Bank . Betätigung zu verttchteu Y, - ^rg^bereit, auf f eine polit. Deutsche Bank . . schwere Zeiten über Deutschland beraittAoa/n^^ Wieder Dortmunder-Union C. 93.90 I Elektriz. Lahmeyer 84.10 Elektriz. Schlickert Stau v. Elbe nicht näher geschildert. Ein Junggeselle wurde mit | itncrnnblicl), wie man sagen kann, es wäre ein Akt gegen das 50 Zähren plomich mit einer feurigen jungen Frau von 26 Jahren Urteil Er. Majestät, wenn man Klage erbebt. Ich bin ein ein- verheiratet. Daß das nicht gutgehen konnte, war vorauszu-! facher Soldat und bin nicht gewohnt, vor einem solchen Forum zu stehen und git reden und Beschuldigungen und Verdächtigungen hören, wie ich sie nie erwartet hatte. Es gibt nichts Besseres, als diese Gerrchtsverhandlung, um zu beweisen, daß es gut war, nicht im Waffenrock diese Klage zu vertreten. Nach der 5iabinettsordre vom 24. Alai ist mein Abschiedsgesuch in Ehren und in der üblich " Weife gewährt worden. Der Staatsamvalt hat nicht Klage erhoben, weil er einen Skandal hat vermelden wollen, der bis an bie Stufen des Thrones heranreicht unb ber nicht zum Segen aus- fallen kann für unser Vaterland. Auf meine Person kommt es ivahrhaftig nicht an, aber bas Mißtrauen ist zu beklagen, baß burch bieje Sachen das Volk hineingetragen wirb. Ich siehe hier nur, weil ich es für meine Pflicht gehalten habe, für meine Ehre zu ... — Ov^v,v uw ytm 9uLuu uum v11cimiu-ym । fäinpfeii. Es wäre bequemer gewesen, wenn ich mich in irgenb ~a£ sollen sie nicht, sie haben die Pflicht, sich politisch zu be* I eine Ecke zurückgezogen hätte; ivenn ich hierhergekominen bin, so tätigen, trotz Herrn Sombart. Aber bie Waffen im politischen I hstbe ich es eben getan traft meines Bewußtseins, baß ich keine Kampfe müssen immer kommentmäßig sein. Tie Waffen des Herrn! ^chiild habe. Es ist eine falsche Behauptung, datz man mich ge= mabon in diesem angeblich politischen Kampfe, diese Denunziation I zwungen habe, biejen Prozeß anzustrengen. Ich hatte meinen Nock wegen Perversionen, das sind inkommentmäßige Waffen, bie von I uusgezogen, so schwer es nur mürbe. Die Atolive haben Sie ge- der Haager Konferenz verboten werden müssen. (Heiterieit.) Es s hbtt, es war nicht angängig, daß ein Soldat sich hier hinstellen wäre schlimm, nxnn eine derartige Kampfesweise um sich greifen 11110 stch beschimpfen ließ. Das ivar em Diaunen und Flüstern würde. Gibt es viele Leute, die den Mut haben würden, so wie! gewesen, als die Artikel in der ^Zukunft" erschienen und die Ber- cs hier geschah, ihre Ehre rein waschen zu lassen? Tas ist das I bächtigungen umherschivirrten, vis nach und nach der Sturm los- Gefährliche, wenn solche Waffen im politischen Kampfe Sitte! brach. Sollte ber Stabtkommandant von Berlin sich hier bewerben. Reinigen Sie den politischen Kampf, damit wir wieder I ichisnpfen lassen? Und dann zog ich den Rock aus, um hier vor Männer bekommen, die gern am politischen Leben sich beteiligen. I Gericht erscheinen zu können. Ich habe meinen Rock in Ehren Das Lebensglück eines Mannes könnte vernichtet fein. Seine I getragen, 42 Jahre Iqug. Niemals habe ich einer Gruppe um Sr. tiefe religiöse Veranlagung, seine reichen künstlerischen Interessen Alajestät angehört. Ltiemals hat eine solche Gruppe existiert. 9lie= geben ihm aber die innere Harmonie wieder. Er wird es Fremidschaft zum Fürsten Eulenburg enien erotischen also verwinden, wenn Herr Harden ihn nicht als ganzen Mann Charakter gehabt. Ich würbe hier nicht stehen, wenn ich nicht ein anerkennt. Ich gebe nun die Ehre meines Mandanten, bie meines gutes Gewissen hätte. Ich habe ben Antrag auf Erhebung er sich unbeiledt in dieser Verhandlung bewahrt hat, in Ihre ber Klage bei der Staatsamvaltjchaft gerade gestellt, um als Zeuge Hände. Auch die Reinigung des politischen 5^ampfes liegt in eidlich vernommen zu werben. In Preußen wäre es ganz umnogs Ihrer Hand. Wählen Sie die Strafe, die Ihnen angemessen I ^ch> baß ein Mann Regimentskommandeur wird, wenn er em w erscheint, um dem Ernst der Situation Ausdruck zu geben, aber I verlogener Hallunke wäre, als den man mich hier hinstellt. Ich zeigen Sie, daß es in Teutschland noch die Möglichkeit gibt, be- \W hier als em schwer beleidigter Mcnm. 42 Jahre habe ich in leidigte Ehre durch einen Gerichtshof wieder zu reinigen. I Ehren des Königs Rock getragen. Es ist mein Stolz gewesen, für Justizrat Bernstein führte aus: Ich beantrage die Frei-I ^as Vaterland bluten zu können. Dieser Mann hat es gewagt, an sprechung des Beklagten. Alles wackelt an der Beweisführung I metnev Ghre zu rütteln. Es ist ihm geglückt, mich auf das schwerste der Gegenseite. Auch steht dem Beklagten § 193 zur Seite. Graf ä" verdächtigen, mich vor dem ganzen In- und Auslände herab- Moltke hat bewußt bie Unwahrheit gesagt, als er sagte, er habe Suwnrbigen. Ich verstehe, daß das Gericht dem Beklagten alle den Sinn der Artikel in der „Zukunft" nicht gleich verstanden, gesetzlichen Hüstsmittel zuteil we.iden läßt, und ich habe es schmerz- Er scheut sich nicht, diese Unwahrheit zu sagen. Wer der Frei- Llc& empfunden, daß alle meme Beweisanträge abgelehnt worden Herr v. Berger aus Hamburg hat mich ermächtigt, zu erklären, I 2ch gebe aber vertrauensvoll meine Ehre in bie Hände des daß er mit dem Fürsten Eulenburg und Gras Moltke über den Gerichts. Smn der Artikel gesprochen hat, daß die beiden Herren also ganz Justizrat Bernstein: Hat vielleicht Herr Harde,i Schuld gut wutzten, um was es sich in den Artikeln handelt. Jahrelang daran, daß solche traurige Zustände bestanden? Ihm muß doch hat vevr v. Berger für die Herren bei Herrn Harden vermittelt I gedankt werden, daß er die Eiterbeule aufgestochen hat. Ueber eines Lätzen die bechen Herren Vermittlungen versuchen ohne Schuld- Kommen wir aber nicht hinweg, nämlich darüber, daß er bewußt : vewutztsein? Wollen die Herren den Herrn v. Berger meineidig bie Unwahrheit gesagt hat. Freiherr v. Berger wird bekunden 1 nennen? oder entschließt sich Graf Moltke zu bem Geständnis, bereits im November dem Kläper der Sinn der Harden'schen - toß mcijt wahr ist, wenn er versichert, er habe die Artittl Artikel bekannt war. Das hat Graf Moltke aber hier bestritten "Sr J*??-u-icht den Mut, das zu sagen, weil er _ Graf Moltke: Ich bin fein Lugner. Man muß mich m'lß- ' sich fchulmg suhlt. Er hat erst geklagt, als er mußte. Es branbelt verftttnben haben. Ich habe ivohl dieSpitzen in den Artikeln schon i fe^.^^osetztes vergehen. Auch liegt die Wahrung be-fe^"^^ ^erausgefimden. Ihr ganzer Zufammenhang wurde inir , rechttgter ^ntereffen vor. Nun zu den Freunden : ^)err abe£ erst später klar. Erst später erkannte ich, daß man mich Per- ^ecomte war Botschafter und Päderast. Nun heißt es aber, sage versttäten beschuldigte, und um die alte Uniform nicht be chimpfen 1PI\lün5.. fe umgehst, und ich sage dir, wer du bist. Hält “fe beschmutzen zu lagen, um mich nicht m Uniform gegen die Be- c Eulenburg für unbefleckt? Ja, warum haben lchunpfung der Lügenhastigkeit verteidigen zu müssen, habe ich deiin diese £>men nicht geklagt, wenn sie unschuldig waren. Nein nienien Rock ausgewogen. J und Secomte haben den Srafen Justizrat v. Eordon - Wie soll Graf Moltke schon im No. jfrVfn SÄ' %etI er E wenigsten Belastete ist. Das ?embcr den Sinn der Artikel erkannt haben, wenn dieser belei- aber ern durchsichtiges und zerbrechliches wie vigende snin gar nicht darin liegt, wie Herr Harden behauptet. nTe ra , T bürste Herrn Lecomte nicht abreisen lassen, . Justizrat B e r nft e in: Wir'kommen zu dem Widerspruch r fe Äin9nKv Instanzen tyaten die zwischen der Aussage des Grasen Alolke und den Angaben des Klage des Grafen abgelehnt. Alle tagten: Nein, die Sache Herrn v. Berger nicht herum. ^ngavm ves ^e^t^A^F^st allein. Das ist Or^st und 'Pylades. Aber wo! Auf Befragen gibt Harden an, daß er etwa 3 Stunden zu ^rum ^mmt^ L E I sprechen gedenke. Es wird daher um 3>r eine Pause gemacht Gesetzesbestimmung fürchtet, die auf den' Meineid^Z u^ t^a u^s Sofort" mlcki^ ^^ Verhandlungen wieder aufgenommen, setzt. Alles andere ist Spiel, ist Komödie.' ®a§ 1^11^ Harde^ ^das ^er Privatbeklagte Maxi- «urg unb Gras MoL diesen Ln'leiLsLlich g^ehem°Lichl'm^b^ mich^iN gemessen war. Entschuldigen Sie, Sie werden hören, was in bazu treibt, ^jch spreche, um Ihnen nochmals Mtw dre Sache vorzutragen.. Heute ist der Geburtstag des Feldmarschalls Moltke ^ch wutzte, dieser ^Name und noch andere EV^^?fe^^bbten als Schatten über dieser Verhandlung. ÄnL 9?r-$a 1 ^nger Offizier die Leiche eines Prinzen, emes Bruders Friedrich Wilhelms III., in die Dieser Prinz war geschlechtlich perverstiert und war deshalb vom Hofe verbannt worden. Ter Privatkläger wollte auch eine Leiche zu retten suchen, vielleicht, weil er selbst guten Glaubens war, weil er mit dem, der just eine Leiche ist I Enrpsmden, befreundet war. Könnte ein Mensch, der tole behauptet wird, Regimentskommandeur sein. Nun ^ernn ^raL^°rxnSx?f Könnte jemand wünschen, daß ein Gras Hohenau noch vom Kaiser umarmt und geduzt wird, daß nnrfi^fp^n Ealfa zusammenkommt, daß ein Eulenburg mrf Uf ausübt? ^eder deutsche Mann muß sagend Es ist gut, daß les so gekommen ist. Ich habe den Karnvf auf- genommen. ^ch Habs gewagt! Und wenn ich keinen Rock trage fefbft5-^NN ich mir meinen Namen auch -^'^.^macht habe, so bin ich doch ebenso stolz darauf, als wenn iv ^eße. Dann ist die Ordre da. Die C-ntlassunck ®eaT?Tte jie ersichtlichen Grund fordernd o Ä fet man sie genehmigt, das ist auffällig. Am ; artZl dem0^tL"e der Kronprinz den Inhalt der Zukunft- - • 1^6.50 Harpener Bergwerk . 126.90 Laurabütte Lombard. .Eisenbahn Oesterr. Staats bahn . . , 139.50 Prince-Henri-Lisenbahn ' 124.00 ----. 119.50 Elektriz. Schlickert . . . 103.50 Eschweiler Bergwerk . . 210.50 Gelsenkirchen Bergwerk . 193.90 Hamburg-Amehk. Paketf. 124.65 Harpener Bergwerk. . . 200.50 Laurabütte 224.00 Nordd. Lloyd 109,70 Obeischles. Eisen-Industrie 99.50 Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Herrn nach schwerer Krankheit im 50. Lebensjahre zu sich zu rufen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen es Gott unseren 6770 Giessen, den 28. Oktober 1907. Das Personal der Firma Ernst Bloedner, ML Sonnenstr. 6. Telefon 235. und Garbenteich, Frankfurt a. M., 26. Oktober 1907 Beerdigung findet Dienstag, den 29. d. Mts 6758 achmittags 3 Uhr statt. nach Vereinbarung. citpunft an uns einzureichetl. B20/« franko Provision Todes-Anzeige, (Statt besonderer Anzeige) Heute mittag 3 Uhr entschlief sanft mein lieber Gatte, unser guter Vater, Großvater und Schwiegervater Griedel lH den Tiefbetrübt machen wir allen Verwandten,,Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dm dem Allmächtigen gesollen hat, heute morgen 6111 lieben, unvergeßlichen Bruder, Schwager und ' «.lUl'UVUVIU)! VlUlUin UHU OVUUiyUUBLU ihbv» , -v,c Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, und bis zum genannten Die Beerdigung findet statt Dienstag, den 29. Oktober, nachmittags halb 4 Uhr. ho Hierdurch die schmerzliche Mitteilung, lieben, guten, treusorgenden Gatten und Vater Klavier Stimmen Reparieren Polieren unter günstigsten Bedingungen. von provisionsfreien Scheck- und Depositenrechnung zu kulanten Zusätzen. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 30. Oktober, vormittags 11 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt Gastwirt 72. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen Herrn Heinrich Bender unerwartet nach einem Schlaganfalle in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Teilnahme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Familie Rentier. Eröffnung von laufenden Rechnungen, An- und Verkauf von Wertpapieren an allen in- und ausländischen Börsen, Einlösung von Zins- u. Dividendenscheinen, Verwaltung und Aufbe- Ausstellung von Kreditbriefen für Ausland. Die Beerdigung findet Dienstag, den 29. Oktober, nachm. 4 Uhr in Oberscheld statt. 08205 ^Micht übersehen! Ui wollen Sie bitte, datz mein ™ Mediziual-Leberthran in bekannter bester Qualität wieder risch eingetragen ist. Derselbe rst in Probeflaschen von 50 Mg. an sowie auch lose ausgewogen erhältlich. . 16354 Germania-Drogerie, Carl Seibel. Telefon.") 93. Frantfurterstr. 39. An- und Verkauf von Kuxen, Obligationen, sowie Aktien ohne Börsennotiz. (D7/i0 Vermietung von Schrankfächern in meiner Stahlkammer unter Selbstverschluss der Mieter. 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Los IV: Beschlag von ca. 100 Türen rc. „ Die Angebotsunterlagen find in unseren ^.lmtsraumen (Zanderstraße) einzusehen. Bedingungen und ^roeits- beschreibungen werden zum Selbstkostenpreis abgegeben. (Versand findet nicht statt.) Die Angebote müssen verschlossen, porto- und bestellgeldfrei mit deutlicher Aufschrift der jeweiligen Arbeit und des Me§ bis spätestens 6. November, vormittags 11 Uhr, bei uns eingereicht sein, worauf deren Eröffnung un Beisein etwa erschienener Bewerber stattfindet. Später einlaufende, aber mit dem Posteinlieferungsstempel des 5. Novembers versehene Angebote werden als giltig betrachtet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Bad-Nauheim, den 21. Oktober 1907. Baubehörde für die Neubauten in Bad-Nauheim. Gambach und Frankfurt a. M. ober 1907. per Zentner 3.25 Mk., 6708] empftehlt J. WeeseSy täglicher Kündigum I monatlicher „ 10 Pfund 1.80 M. f.Slittutjl <^uowiaohafeuer o) 10 Pfund 1.90 Dtt. L. Steinhäuser 27 Seltersweg 27 17 Neuen Baue 17 Kartoffeln für den Winterbedars, prima Wetterauer Ware, empfiehlt bitt 07990] ft. Sier, Dammstr. 46. Arbeitsvergetmng. Die Schlosser-, Spengler-, Glaser- und Weischinder- ürbciten zur laufenden Unterhaltung der Gebäude im ^chlachthose sollen . Freitag, den 1. November dö. Js., vormittags 11 Ubr, öffentlich vergeben werden. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 25. Oktober 1907. Städtisches Hochbaitaml. Gerbet. durch [D7/i Wilh. Molph Großh. HesB. Hoflieferant Pianohandlg. n. Reparatur* werkstätte, Seltersweg 91 Todes-Anzeige. Samstag morgen 71/2 Uhr verschied nach schiverem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin Susanne Hühn im Alter von 29 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Vizefeldwebel Hühn 12/116. Gießen (Neue Kaserne), den 28. Oktober 1907. Gestern entschlief unser verehrter Chef Herr Ernst Bloedner In dem Verschiedenen betrauern wir den uns stets wohlwollenden, gerechten Vorgesetzten. Das Vorbild, das er uns durch unermüdlichen Fleiss und treue Pflichterfüllung gegeben hat, sichert ihm ein dauerndes, ehrendes Andenken. Bekanntmachung, »i«B*f S'"i* wieder vormittags von 0 bis 10 Uhr nur dem Bichmartivlab vergiftete Haierkörucr znr Bcrtilgung der Feldmäuse auSgegeben ,UCr%ichen, den 26. Oktober 1907. Grotzherzoaliche Bürgermeisterei. '■__Ät ecu m._____________________________ - Bekanntmach ung. In das Handelsregister Abt. B. wurde eingetragen bezüglich der Firma Bank für Handel und Fndnstrie, Deposicenraise Giesten: Das stellvertretende Vorstands- initglieb Paul Rümelin in Berlin ist aus dem Vorstand ausgeschieden. B*V1° Gießen, den 19. Oktober 1907. Großherzogliches Amtsgericht. fW WM I i i! 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