157. Jahrgang Erstes Blatt General-Anzeiger für Oberhessen Eier Ale heutige Yummer umfaßt 10 Seiten. it: 1909 teinstr. 44, 'nen iUttschlänche. ihre Sachen Uderwarel1 sr sagte wohl. Haus Jahre nutzt. Buhne Bösewichter den Lohn ihrer Taten empfangen haben? Hebet wie viel glücklichen Verlobungen »nag der zerschlissene alte Vorhang gefallen sein? Alle Poeten und solche, die es gern doch doch gc- bis von Wie .locken Lantinäntel Wader kannt vorzüglich q zu Mk. 64.-* mit Gummi. LGr geschäft I. - Extra billige jsen Lagers gerne 1839 Male drängte man sich in dei»» verstaubten alten Gemäuer, in den engen Vorräumen und zugigen Logen. Zum letzten Male sprach dort zu uns einer dec Größten und Wuchtigsten, einer der am tiejstcn #tn sich selbst Versenktendessen Worte je in diesem Saale widerhallten. Noch einmal erlebte man da einen Abend von erschütternder Tragik. Mit ein paar schlichten bunten Narrten war seit Freitag die alte Bühne umkränzt, und fast bis zum letzten Platze war geiueicn wären oder es gern sein möchten, oder Die es zu sein glaubten, die etwas zu sagen hatten oder meinten etwas sagen zu dürfen, sind hier zu Wort kommen; die großen Seelenkünder von Shakespeare Hauptmann und Schnitzler, die kleinen Spaßmacher Kotzebue und Benedix bis Schönthan und Presber. Nr. 71 Erscheint täglich außer Sonniagt. Dem D,ebener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Samilitn- blätter viermal tn der Woche betfldegt un zweimal wöchentlich dao Kieisblatt für den Krtli Sieben. Fernsorech-An- schlub l.d. Redaktion l 12 Bertag u. Expedition 61 dort Genüsse Empfangenden, luenn »vir jetzt dank dec generöien Spender zu Gunlten des neuen Baues vom alten Abschied nehmen. Welche grandiose Menschenkenntnis hätte sich wohl der erworben, der, sonst fern allein Leben dec Anderen, während des letzten halben Jahrhunderts an jedem Theaterabend püntilich erschienen wäre vor der Pforte zum Leib'schen Saale, um den Reden zu tauschen aller derer, die eilicnig m den Saal hineinhuschelten, und der bann still mitten drtn gesessen hätte und nicht der Bühne, sondern nur derer geachtet hätte, die ringsum lachten und schluchzten, und der bann sich hätte wieder hmaustragen lassen vom drängenden, quetschenden Strome, umrauscht von all der Freude über das Genossene und all dem Aerger über nianche Enttäuschungen. Ter hätte wahrlich empfunden, ivaS das alte Haus der -!ch-n! t>o(a(lons!)nllj Mn() Verlag der vkllhrschen Univ.-Vuch. unb StetnbrutfereL n. Lange. Rebattton, «lpeditton und vruckerei: zchulstraye V «nzelger Aicßeu. -------- --------------- ------ ---- politische Wochenschau. Gießen. 25. März 1907. dlePoit *Dtt.8. — Dienel* jäbtl. auslchl. Be'ieUg. Annahme oon Anscige» füi die iavieeiiuHiittec bis oonnuiuqfl tu ithr. ßcüeupieua letal 16 it», Queiudit» 8U trennt®, tt» e i a n l ro e < l U d) »ÜT den Müht unb -lUgem. Teil. P Witiko rüt ^Sladi unb vanb4 unb -tiSeild)l'5|ddr Ut c nft Hetz. lüi den Un- zeiaenteil Öan« Beck „Die Massen ruhn. des Krieges Stürme schweigen", können jeht die neuen Reid)stagsmitglieber mit hohem Pathos della- i mieten, während unsere hessischen Landboten, nne alljährlich, 1 ich i morgen »wch einmal versammeln werden. Die hel|i|chen Kammer n pflegen alljährlich Sitzungen unmittelbar vor Eltern in der Marioodie abzuhalten; es ist das ein durch die Gewohnheit fanltionierter Brauch. Von Wichngkeit war zunächst die Annahme des Gesetzes über den Ausglerchsfo n d s. Zn der Beratung über das Gesetz bett, die W o h n u rt g s g e l d e r dec B e - amten erklärte Staatsminister Ewald die Anträge, welche auf eine Gleichstellung der Äohnungsgelder der städtischen und ländlichen Beamten hinzielen, für die Regierung unannehmbar xie jlbng. Tr. L s a it n und M o l t h a n beantragten, baß den lebigen Staatsbeamten, welche Familienangehörigen Wohnung unb Unterhalt gewahren, nicht, wie bie Regierungsvorlage will, bie Halste öer jur die verheirateten Beamten vorgesehenen Wohnungsgelber, sondern die vollen Sätze gewährt werden. Finanzminiiter Dr. Gnauth verteidigte die Regierungsvorlage unb be!änip|te glciclk falls die Gleichstellung bet Wohmtngsgelber der Beamten in Stadt und Land. Ter dahinlautende Antrag wurde mit 31 gegen Ü Stimmen abgelehnt. Angenommen wurde der Antrag aus GUich- flellung der ledigen Beamten mit den verheirateten, soweit sie naben Verwandten Wohnung unb Unterhalt gewähren. Tas Gesetz faiid schließlich erfreulicherweise Annahme. Das Haus stimmte oanii der Gehaltserhöhung dec seminaristisch gebildeten Lehrer an den Staatsanstalten zu. Zur L e h r e r b e s o l b u ngsv or- i a g e — vorgeschlagen waren Gehälter von 1200 bi» 3000 Mk. - empsahl ber Minister bes Jniieni, Braun, dringend bie Annahme derselben, und das Gesetz wurde auch angenommen, uub so ward denn den Beamten und Lehrern ein wohlverdientes Üstergeschenk zuteil. Die Kammer nahm serner einen Antrag an, welcher der Landesunivec sität Gießen zu ihrem 3 U01 ä b r i g e n Jubiläum eine Festspende von JOOÜU M k. zuwendet, was man unseren Abgeordneten hoch an- iuteajnen hat. lieber die Pläne der Stadt zu ihrer würdigen Ausschmückung am I ubelfeste hat man bisher noch nichts gehört. Man darf aber wohl annehrnen, daß der ö'CfO.ujmuct unserer Stadt reich und eigenartig und von ästhetischer Wirkung werden wird. Es steht außer Frage, daß sich an ber Dekoration die gesamte Bewohnerschaft durch Ausschmückung ber Hauser beteiligen wird, unb es ist vor allem zu wünschen, baß diese Aus- schmüetung mit den städtischen Maßnahmen in Einklang gebracht wird. Die Erzielung möglichster Einheitlichkeit ist dabei ein Haupterfordernis, und deswegen wie zur geschäftlichen Vereinsam ung find allgemeine Vereinbarungen von Nöten. — Auch das Finanzgesetz für 1907 wurde genehmigt. Aus die Inter- pellation beti. bie Notlage bes hessischen Winzer st andcs erklärte ber Minister bes Innern, baß bie Regierung geneigt sei, die Notlage durch Steuererleichterungen abzuhelfen. Er kündigte eine Reihe praktischer Vorschläge zur planmäßigen Bekämpfung der Rcblranlheiten an unb empfahl ben genoßeiischastlicheii Zu- sammcnscchuß der Winzer. Die Kammer stimmte ferner ber Regierungsvorlage betc. bie Erhebung von Zuschlägen zur Re ichs- e r b i i. u f t» fi e u e r zu und erkannte die Eingemeindung von Mombach unb Mainz an. Eine Anfrage betreffend bie «er* E e b r » i n t e r e f [ e n de r Stabt Mainz bot einigen Herren Gelegenheit zu heftigen Angriffen auf den preußisck>eii Eijenbahn- minister, ber, wie sie meinten, feine Versprechungen, daß durch die neue Kalserbrücke eine Schädigung der Stadt Mainz nich. erfolgen falle, nicht eingehalten habe. Dr. Schmitt bedauerte, daß iin hessischen Ministerium lein technischer Fachmann vertreten sei, und daß die hessischen Vertreter in Berlin und in der Eisenbahndireltion Mainz in dieser Beziehung „himmelschreiend wenig tun" im Gegensatz zu den Vertretern Wiesbadens. Demgegenüber nahm Ministerialrat Süffert den preußischen Eisenbahn- Minister in Schutz. Er bedauerte die sachlich nicht gerechtfertigten Borwurfe, die er zurückweifen müsse unb meinte, daß die hes'. Regierung sehr viel zum Besten von Mainz wie der ganzen Hess. Eisenbahnangelegeliheiten getan hätte. Ein sozialpolitisch bedeutsamer Antrag zugunsten ber Ar b e i t s lose n unb Arbeit- fudjenben tonnte wegen Beschlußunfähig leit des Hauses nicht amöhel ienzelte reu Rechen etc. inmäher. midt eine lange ehrenvolle Dienstzeit hinter sich. Im 1852 wurde es als Thcatersaal zum ersten Riale be# Wie viele Helden mögen dort oben auf der engen ihre schöne Seele ausgehaiicht, wie viele schivarze Mark bar 3000«. Diele 'Diirnen sind über diese Bleuer gelobt! Wie manches Talent hat hier feine ersten tastenden Schritte gemacht, wie mancher Große feine reife Kunst gezeigt! Unb unten un Hause, was mag da geweint und gelacht, geseufzt und gezürnt worden sein! Wie mancher GcUericbefucher hat da, lodernde Kunstbegeisterung im Herzen, des freundlichen Rach- barS fauste Stiefelsohlen auf feinen Hühneraugen, eingekeilt in drangvoll fürchterlicher Enge, unliebsam deutlich emp'undeu! Welche Inhaber von Parquettlogenplätzen haben nicht in scheuer Demut die stattlichen Säulen vor ihrer werten Nase vewundert, statt der Tragöden droben. Wie viele haben da oben in der ersten Reihe des Balkons nut leuchtenden 'Augen geschwelgt, wie viele in den hinteren Reihen aller 'Ränge die Unzulänglichkeit aller meiischlichen Einrichtungen beklagt! Und wie manches süße Prallmch wie manchcs nntgebrachte Butterbrot hat da den Schinerz über des GrafengeichlechteS der 'jjioore unseliges Geschick gemildert! Wie mancher brave Jüngling hat der tranenzerflossenen 9iacl)barm das bunt- geblümte Taschentuch zugesteckt mit den unsagbar zarten Worten: ,93ilte Fräulein, bedienen Sie sich, ich habe noch eins". Die wundervollen Portieren, die die liebliche Kahlheit des Saales phantastisch schmückten, werden ja nun wohl nut den allen Kulissen nach Marburg wandern. Unb der furchtbaren Misere der Garderoben, die ihres gleichen la um sonuwo in Deutschland hatte, wird wohl nun auch cm seliges Ende bereitet. Denn es ist anzunehinen, daß der alle Saal, wenn ec bis zum nächsten Winter zu einem Spezialitäten- 11) e a t er nmgewcuidelt jem sollte, was man, wie man hört, im Sinne hat, nebst seinen Rebenräumen em wesentlich erneutes Aeußece erhalten haben wird. ES verlohnte wohl, den ganzen Heereszug all der auf den alten Brettern er|d)ienenen Geister un Geiste an sich vorüberzichen zu lassen, den Zug der Spender von Dichter- gaben, wie den der un Verlaufe des halben Jahrhunderts leben unserer Stadt. Sie war die letzte un Die gestrige Aufführung von „Maria Magdalene^ von Hebbel bezeichnet einen ber wichtigsten Abschnitte im Kunst- alten Hause. Heute wohl schon werden die Blusen anfangen, zu packen, um bann bei Beginn des Sommers in das neue stattliche Palais an der Südanlage einzuziehcn. Zum letzten nalion kschenke. jederwaren kS™ ’ * ,eä6 Preislage. Bonbons dasHauS gestern von einer ernst gestimmten Menge gefüllt. Rian )em allen vertrauten Saale noch einmal Lebe» nicht ohne alle Rührung. Hat doch das alte hört, volles Vertrauen entgegen. . Ueier die tonieruitiu*iiberale „P aarung ist in bem aogeiauicnen oeiiionsauiynut oes 2>i e i ui d t a g 5 zwar viei gcrebrt mürben; ater die Verhaiidlungen felb’t liegen ost ziem- ua> bLbv'iituuje Aojplitt.rangen v<,n dem Acetzr»)estsb.ock cr^Ciuien. Man genehmigte im nötigen in 3. Lesung de Betrage üuer den Hüinrotiebenenverii^erungs- uuo breichsinvarMtiso..ds, liintmte dem liiwuurj ubur die Betrieos- und Beruiszaylung im Zahre 190 < beiinitiü -zu, über.oies die Vorlage zur Be- kämpjuug des Ruagangs des Ertrages ber Muiichbottigsteuer in Verombung mit der Herabsetzung des Kvntigentiugcs für laiib.virtsih0st.ichL Vrenncreien von bu,Ouu aus 5ü,UuU ^eitouter einer Äonimt)ju)n, nahm ferner Ltas Etats- und Kolouiai-'acot- gesetz au, iu-iib bestätigte schließlich die Prästdentenwaht. Bei ixr Beratung des Etat.wtgesetzes gelangte eine bUiOrUliun über die Geivährang von Teuerungszulagen an die Unter» beamten zur Annahme. Der Schatzseiretar teilte mir, datz eine organische GelstntSaufbesierung int ^aljre 1908 zu erwarten sei. . , , . Im preußischen Abgeordnetenhause wurde bie Debatte über dm Kultusetat beendet. Die K r i f e n g e r ü d) t e, die zumal bei dem Stinjiitt des tfrcitjemi oon Zeotitz nut Stuöi sehr lebhaft wurden, ocrituminten die ganze Zeit mdjt. xaS preuß. totuiat5niuü|teriuni trat unter dem Borf itz seines ^Präsidenten Fanten v. Bülow noch am Samstag zu einer Sitzung zusaiumeu und am Sonntag aoenb trat Fürst von Bülow seine Esterreise nach Rapallo an, einen ivüg später, als er ursprünglich beavsidstigt l-atre. Die kurze Beriune^ung der Abreise uraajte man schort mit der lAngeiegeuhest Studts in Zusammenhang. 'Zoch wirb das jetzt wiechr geleugnet uno behauptet, Herr von Stadt werbe sein Amt erst nach der Ecatsveratung, .das hetgt Ende April oder 'nnjang Mai nüber.egen, auer keineswegs früher. Er wird morgen, Dienstag, einen kurzen Erholungsurlaub antreten. An die Preise des ö st e r r e i ch i s a) e n D h r o n , o 1 g e r s Erzherzogs Franz Ferdinand nach Berlin inupste sich eine Reihe von untoniroilicrouren Vermutungen. Zu bciietucü Fest weilte der König von Sachsen rin den Höfen von Lissabon und Acadrid. »seine Rücrtehr nau; TreLden eriolgie üoer Biarritz und Paris. biad> einer Meldung aus Lissabon entging übrigens der König bei emer Spazierfahrt in ber Umgebung der portugiesischen Hauptstadt knapp dem Lode. Der königliche Wagen hatte eben eine Eisenoahn-Kreuzung paniert, als em Zug Ijcranbrauite Ein dem königlichen Wagen folgender zweiter Wagen, in dem Herren des Gefolges sagen, 'wurde von der Lotomotivc erfaßt und zur seite geschleudert. Der Kutscher und der neben ihm sitzende Diener wurden getötet, Marquis Ponte und Gra, Larouca enüten Verletzungen. — König Eduard trifft mit seiner ^Linahun am 6. April in Touwn em, wo er sich an Bord seiner Haast zur MiLtelmeerreise begeoen wird. Am 8. upru wird er in Cartagena Een König von Spanien sowie dessen Minister des Auswärtigen und den span. '.Utarincmüiiuer I treuen. Die Anwesenheit König Eduards in Cartagena wird vom 8. bis 10. April dauern. König Eduard kommt dorthiii eln dS»*lnne. t e7r'ebj. eP|6-Ein. jouplatn, erledigt werden. Die Notwendigkeit der Errichtung eines Reichs-! arbeitsamtes wird übrigens von immer weiteren Kreisen anerkannt. Gerade die jetzt schwebenden Streiks und Aussperrungen, so der Sdmeider, der Hamburger Sclfauerleute, der Arbeiter der Holzindustrie und der Gladbacher Wollindustrie zeigen die Unentbehrlichkeit einer solchen Instanz. Der hessische Handelskammertag erllärte auf Antrag der Handelskammer Mainz, daß die Schiffahrtsab- gaben nach der Verfassung und internationalen Verträgen unzulässig und vom volkswirtschaftlichen Seandpunkte aus zu verwerfen seien. Er richtete an die verbündeten Regierungen bie Bitte, eine Erklärung dahin abzugeben, daß die Einführung von Schissahrlsabgaben auf natürlichen Wasserstraßen, die künstlich vertieft worden sind, eine Frage ist, die nur auf reichisgcfetz- tichem Wege geregelt werden kann. . . Am 1. April wird sich in ber Zuiammensetzung der obersten hessischen Kirdfenbehorde eine wichtige Veränderung von Bedeutung vollziehen. Der greise Oberkonstltorialpräsideiit b. Buchner tritt an diesem Tage in den Ruhestand und wird durch den bisherigen Geh. Sberkonsistorialrat piebel er.etzt werden. Sen 1874 steht die neueste hesstsche Exzellenz, Prä.ioent b. Buchner, mit der Hess. LandeSkira>e in engster Verbinbung, fodatz fein Scheiden aus dem Amte von erhevlichcr Tragweite sein wirb. Seinem Nachfolger bringt die Hess, eoang. Geistlichkeit, wie man Ly#rb- M iS Ter alte Properz sagt: Großes gewollt zu haben, ist auch genug. Dieses Lob wird Herrn Tncktor Steingoettec für seine ersten 9teg>crnngsjahre niemand oorenlhaltcn. Wohl aber werden viele aufrichtig ihm danken für das, was er unter den beschränkten Verhältnissen durchgejetzt und erreicht hat. Ec hat uns znmeiil em im ganzen gutes Repertoire geboten, unb wenn ec auch keine Riesen entdeckt unb lerne Bühnemvunber uns hat beiiaimeu lüften, jo hat er doch, namentlich zuletzt, em höchst anfländiges, manchem größeren L ieulec würdiges Künitler-Cnjemhle zu genauen gewußl. Weun uns gerade jetzt eine verivunderlick) große Anzahl seiner beiten Kräfte vertäut, wenn die Damen B a r) r h a m in c r, < o ne dec, Schetlenberg und o. Z a g e- maun und Herr Lippert (auch die Herren Holl und CrT°lsn Marokko ist es nodu immer nicht gelungen, des Prätendenten unb Raisulis subhast zu werden. Letzterer hat lich vielmehr mit tkni Prätendenten bereinigt. In Rumänien crr.gen blutige Bauernrevolten, die nad) Ungarn hinübcrzugreifcn drohen, Aussehen und breiten sich immer mehr aus. Bcaila und Gaiatz Haven Suliliiacüdje gegen bie Bauern u».ri,angt. Banciu im Bezirk ^vtsani luuroc gcylüiibert und demoliert. Militär ist allent.-aiben zu sp^t emgetconen. 4:er König empfing eine Deputation der GutSveutzer oes Be- zirlcs Fasst) unter der Führung des Fürsten Ghita unb jagte, eS sei sein ernstes Bestreben, bie Ruhe uno Ordnung an der DuJioau wieder herzustellen. t t . c. Fu d.r x, u m a brachte, nadjbem durch den Deaeiicinfturr im Daurftchen Unaft eine Keine Verzögerung entitmibcii war, stolhpin, von dem es heißt, der Zar ivecde ihn demnach-st zum Era>en mau;cn, nach der Ankündigung großer Reformen c>4 Ge,rtz- cntibürie ein. Tie Duma vEt also Gelegenheit, ihre Arbeitsfähigkeit zu erweisen. Crivriegliches ist bisher iuL) nicht heraus gekoulmen, wie am besten 'die noch nicht beendeten Debatten über üie Hungersnot beweisen. Für die Ratlofigkeit in stiuhtaiio ist es chavakteristifch, b.ig nicht einmal die biiuetiidjen Vertreter, welche dod> wissen müssen, wo sie der Schuh drückt, veniunstigL Vorschläge zur Linderung der Slotlage auf dem flachen Laube maüji'ii können, liegen die ftorruption gibt es eben lern Heilmittel, hier güt noch immer der Ausspruch Nikolaus' t.t „Ich und mein Sohn tsind die beiden einzigen. Mens che n in Rußland, d ie nicht stehlen!" Aie Hlatsveratungen der gc|len Stcinvekllmmrr. Die heute (Montag) zusammentretende Erste Kammer hat eine sehr umfangreiche Tagesordnung zu erledigen, da sie neben dem ordentlichen Staalshaushaltsetat für 1907 und den fünf Nachtcagsgcietzen für die Beamtenwohnungsgeldzuschüsse unb die Erhöhung der Lehrergehalte, sowie die Aufbringuiig der Declungs- nüttel dafür auch noch eine Anzahl anberer Gesetzentwürfe unb Beschlüsse des anderen Hauses zu erledigen hat. Die Beratung des ordentlichen Budgets 1Ü1 1 90 7 wird in der Ersten Kammer voraussichtlich ohne besonders SchwierigleiiLn von statten gehen. Es gilt hier nur eine Differenz zwiso,en dem Ausschuß der 1. Kammer unb den Beschlüssen oer 2. Kammer zu beseitigen und zwar bei Kap. 13, ßanb ftänöe. Dort hatte die 2. Kammer als gemeinsame Kosten beider Kammern 18 000 und als Kosten der 1. Kammer 15 30U Mk., als Kosten der 2. Kammer 96 120 Mk., für Poctolosten unb Bauwesen 3150 Mk., in Summa also 132 870 Mk. bewilligt. Da die 2. Kammer ihre Kosten um 10 000 Mk. gegen das Vorjahr höher beregnet hat (und zwar unter Hinweis auf die bevorstehende Herausgabe einer Laiidtatzskorrespondeuz), so beantragt auch der Ausschuß der 1. Kammer zur Bestreitung ihrer Kosten die Bewilligung eines weiteren Betrages von 5000 Mk. Weiter aber — unb das bürste ber 2. Kammer noch weniger angeneh.n (An, wirb die 1. Kammer auf Antrag ihres Ausschusses jedenfalls beschließen, den von der 2. Kammer angenommenen Antrag Raab, bie Regierung zu ersuchen, auch den in Darmstadt wohnenden IWhMIBfcW- —>r—— -HIH I— Visite8 I in til»cdlei nd 1851 sweg 6 - Montag 25. März 1907 vezo gSp reisi D mor Ulicd7b 1t'., o'erlel» v iähdid) iUt. 2.20. durch L A Abhole- u. ^>veta'leUen w moimilut) 60 -p» durch j flädchen: -temonnaiei ttentaseben natioustaschen „ikmapPen „eibmaPP6“ I zwar ohne Minister, aber er bringt ein großes u» - - nut Der Vetter des Mitado, Fushimi, ist soeben ui -MJiaille eingetrossen. Er wird sich zunächst nad) Biarritz zum Ve.uche bes Königs Ebuavb von England und bann natb Var.s begeoen, wo er vom Präsidenten der biCUublL, Faiu.rcs, eint>lQn.jcn naben wirb. Aus 9iom wurde gerüdjtiDciie gemeldet, baß bas englifw Königspaar inkognito nad) 9lom toininen werbe. Gerüchtwcife wirb endlich erzählt, baß nach seinem Prager Be.uch im Lchloste des Grafen Thun bei T etschen a. E. Kaiser Franz F 0, e p h eine Zuiammciikunit mit Kaiser Wilhelm halum w.rbe. Um was es sich bei allen diesen Beiucp.n handelt, baruoer herricht in der ofiiziellen Welt absolutes Sdiweigen. In Frankreich bradj.ten Clemenceau und Pu.on bie Frage der iöc 0 n t a g n i n i - Papire zur Eröiterung. Eine pariamen- larii'u c Unter,uchuugsk-ommistion will b.cjenigcn Akten, die )ia> aus Franireicps Koustiit nut dem Vat.tan beziehen, publizieren. Em . römischer Mon,iguore erklärte, der Vatikan fürdste uidsts, : wenn bie Pariser biegierung bei der Ver5,senllicuung der ^otununtc . ehriier) vorginge. F»r d^s Dagebucii 'jJu)iitagninis üoerncijuie der , Vutiiän keine Veritiitivortung. Ter Vatikan werde nur protestieren, , wenn bie Veröffentlichung der übrigen Dokumente verstümmelt 23. ° ■---------- Abgeordneten Diäten zu gewähren, sowie den ferneren Antrag Adelung, Ulrich, Pennrich auf Gewährung freier Fahrt im ganzen Lande an die Mitglieder beider Ständekammern ab- z ule h neu. Ungleich größer und diffiziler, als im ordentlichen Etat, sind die abweichenden Anschauungen zwischen den Beschlüssen der 2. Kammer und dem Finanzausschuß der 1. Kammer bezüglich der fünf Nachtragsgesetze. Den Gesetzentwurf über den Wohnungsgeldzuschuß der Staatsbeamten beantragt der Ausschuß ganz nach der Fassung der 2. Kammer zu genehmigen. Der Ausschuß ist mit den darin festgestellten Zuschüssen einverstanden und genehmigt auch die im Art. 2 im Einverständnis mit der Regierung vollzogene Streichung von Bad-Nauheim aus der ersten Servisklasse. Ferner stimmt der Ausschuß bezügliche der „Junggesellen" dem Zusatzantrag bei Art. 3 zu, welcher lautet: „Beamte, welche ihren Eltern, anderen nahen Verwandten und Pflegekindern in ihrem eigenen Hausstande Wohnung und Unterhalt gewähren, erhalten den vollen Wohnungsgeldzuschuß." In Betrefs der im Art. 6 vorgesehenen Kürzungen am Wohnungsgeldzuschuß bei mit einzelnen Stellen verbundenen Mietsentichä- bigungeit und besonderen Teuerungszulagen wird erklärt: „Der Ausschuß verkennt nicht, daß die Inhaber, solcher Stellen eine gewisse Täuschung darüber empfinden müssen,, daß sie mit der Aufbesserung der übrigen Beamten nicht ebenfalls eine weitere Vergünstigung erhalten sollen. Es erscheint jedoch an sich berechtigt, für das Gros der Beamten Erleichterungen zu gewähren, ohne diejenigen, die bisher ausnahmsweise schon solche Erleichterungen genossen, hierbei nochmals zu berückftch- tigen." Der Schlußresolution der 2. Kammer, die Negierung um neue Ermittelungen über den wirklichen Aufwand der Beamten für Miet Wohnungen, besonders in den Städten Bad-Nauheim, Friedberg, Alsfeld, Alzey, La uterbach und Bensheim zu ersuchen und deren Ergebnis spätestens mit dem Hauptvor- anschlag für 1909 mit den etwaigen Anträgen auf anderweite Einreihung in die Servisklassen der Volksvertretung vorzulegeu, ist die 1. Kammer ebenfalls einverstanden. An dem Gesetzentwurf, die Gehalte der Volksschullehrer betr., hat der Finanzausschuß gar keine Abänderungen vorgenommen. Der Ausschußbericht führt aus, daß der zuerst von der Regierung vorgeschlagene Anfangsgehalt von 1100 Mk. sowohl den Interessenten, wie dem Ausschuß der,2. Kammer als zu niedrig erschienen sei uitd schließlich ein Anfangsgehalt von 1200 Mk. festgesetzt wurde. Hier fügt der Ausschuß Der 1. Kammer hinzu: „Auch wir glauben, daß mit der Erhöhung der Unterstufen der Haupteinwand, der gegen die ursprüngliche Vorlage mit Recht erhoben worden war, beseitigt ist unD wir empfehlen daher, den Beschlüssen der 2. Kammer beizutreten." — Die Regierungsvorlage inbetreff der Gehaltserhöhung der seminaristisch unD technisch gebildeten Lehrer re. empfiehlt Der Ausschuß gleichfalls die Genehmigung zu erteilen. Von nicht unerheblicher Bedeutung sind dagegen die Abänderungen, die der Finanzausschuß der 1. Kammer bei den Regierungsvorlagen, betr. die Abänderung des Ausgleich s- sonds und betr. die Abänderung des Gesetzes über den Urkundenstempel beantragt hat. Der Ausschuß ist Zunächst dagegen, daß die schwankenden Einnahmen aus der zu Zweidrittel vom Reich Dem Lande entzogenen Einnahmen aus der Erbschaftssteuer in den Ausgleichssonds fließen; er vermag der Auffassung der Regierung insofern nicht beizutreten, als er die weitere Verstärkung des Ausgleichsfonds durch Einbeziehung der Erbschaftssteuer bei dem gegenwärtigen Stande.dieses Fonds und bei der verhältnismäßigen Sicherheit, die die Neuordnung des Reichshaushalts gegen überraschende Anforderungen seitens des Reiches bietet, nicht für geboten erachtet. Er rechnet vielmehr mit der Wahrscheinlichkeit, daß die steigenden Ueberschüsse aus her Eisenbahngemeinschaft vollkommen ausreichen werden, um dem im Jahre 1911 zu erwartenden Ausfall an Erbschaftssteuer, der mit Zweidritteln der seitherigen durchschnittlichen llioheinnahme auf ca. 500 000 Mk. angesetzt werden darf, zu decken. Der Ausschuß ist mit der Bildung von Rücklagen aus den Eisenbahnüber- ichüssen und der Lotterie völlig einverstanden; er vertritt aber dagegen den Standpunkt, daß die direkten wie die indirekten Steuern ohne Abzüge für Rücklagen indasordent- liche Budget fließen sollen. Die grvtzten Meinungsdifferenzen zwischen der ersten und zweiten Kammer bestehen mich in betreff des Gesetz- entwurss über die Abänderung des Urkund en stempels. Hier beantragt der Ausschuß Ivoc allem im Art. 2 Absatz 14 die Wiederherstellung der Regierungsvorlage bei der Tarif nummer 26 (Eheverträge). Hier hatte die 2. Kammer die Skala von 100 000 Mk. an derart DeranDert, daß bei Verträgen mit 90 O00 bis 100000 9Jli Vermögen 15 Mk., bei Verträgen von 100 000 bis 200 000 Ml. aber 40 Mk., bet 200000 bis 300 000 Mk. 60 Mk. usw. bei 900 000 Mk. bis 1000 000 Mk. 200 Mk. und für je weitere 100 000 Mk. 30 Mk. mehr Stempel erhoben werden sollte. Weiter beantragt der Ausschuß bei Pos. 38 desselben Artikels den Zusatz: „Vollmachten, die icineut 'Notar, einem Gerichtsvollzieher oder einer öffentlichen Hinterlegungsstelle lediglich zu dem Zwecke vorgelegt werden, um als Ausweis für die Berech»- tigung zur Erhebung des hinterlegten Geldes zu dienen, bleiben stempel fr ei." Der Art. 4 des Gesetzentwurfs, welcher die Gebührensätze für die Notaren bestimmt, soll ferner nach dem Antüag des Ausschusses ganz abgelehnt unb dafür folgender Antrag angenommen werden: „An die Großh. Regierung das Ersuchen zu richten, demnächst einen Gesetzentwurf, betr. die Abänderung der Gebührenordnung für die Großh. Staren vom 30. Dez. 1904 vorzulegen, worin dieGebührensürEhe- verträge durchweg ermäßigt, die Schrcibgebühren aber auf mindestens i.'fie doppelten Sätze erhöht werden. Angesichts dieser und einiger weiterer Streitpunkte zwischm den beiden Ständetammern über die beiden letzterwähnten Regierungsvorlagen durften noch mehrere eingehende Beratungen in der Karwoche erforderlich werden, um das für die endgültige Verabschiedung erforderliche beiderseitige Einverständnis in allen Punkten zu erzielen. Gieße «er Strafkammer. )( Gießen, 22. März. Gestohlene Wäsche. Bei dem Zementarbeiter B. v. aus Kreuth in Bayern wurden zu Bad-Nauheim, wo er in Arbeit stand, verscyiedene ihm nicht gehörende Wäschestücke vorge,unden, von denen es sich heraussteltte, daß er sie zu verschiedenen Zeiten und an ve.,chiedenen Orten entwendet hat. Er wurde wegen Diebstahls im Rückfall zu einer Gesumtirrafe von 5 Monaten Gefängnis verurteilt, w^eau., 6 Wachen ter eeiitieiien i>Untersuchungshnst aufzurechnen sind. Die Geburtstagsfeier. Der zu Ehringshausen in Dienii.cn steyende Knecht Hch. St. aus Rülfenrod ist geitänbig, im Januar d. I. zur Nuu^.t in die Wohnung eines Landwirts, von dem er wutzte, baß ei mit seiner Familie abwesend war, eingestiegen zu »ein. Nach feinen eigenen Angaben hat es ihm an Geld.gefegt, um seinen 15. Geburtstag feiern zu lönnen. Er schlug desyaw eine Fenster- 'ch-eibe ein und begab sich durch bieie Oeffnung in das Haus -J) fächle nach dem SuKussel zum Geidoehuiter, Den er alsualD fand. Von dem Vorgefundenen Geld naym er ein Zehnmarkstück und 20 Pfg., ein Zwunzigmarkstück lieg er im Beyäiter liegen. Hierauf begab er sich in eine Wirtschaft und verjubelte das Gech in Gesellschaft feiner Kameraden. Er wurde -wegen fchweren Diebstahls zu einer Gesängnisit-vafe von einem Monat verurteilt, wobei seine vcrunchi.äii^te Eczreyimg ftrasMildernd berücksichtigt wurde. Beleidigungsklage. Das Schöffengericht Grunverg halle den Agenten K. Gg. I. dort wegen Beleidigung zu 75 Mark Geldstrafe verurteilt. 9Lach den Feststellungen war an ihn der Auftrag ergangen, in einer Sache, in der em junger Bursch? von Ober-Dhmen wegen Siltlichkeitsverorechens verurteilt worden ist, zum Zwecke der Wiederaufnahme des Verfahrens um dessen Freisprechung herbeizuführen, tätig zu werden. Die Eltern bic.es Verurteilten, die von der Unichuld ihres Sohnes überzeugt waren, halten ben Verdacht der Täterschaft auf einen anderen gelenkt, aber ohne Beweis. I. zog Ertund-igungen ein und erfuhr die Aussichtslosigtell feiner Bemühungen, da em zweimaliges Wiederaufnahmeverfahren erfolglos war. Er riet deshalb Der Mutter des Verurteilten ab, weitere Schritte zu tun, Doch diese ließ sich nicht davon aboringen, Daß ihr nohn unschuldig sei unD veranlaßte I. weiter nachzuforschen. Wun versuchte er den Generalstaats- uiiwalt in Darmstadt für die , mit ihm vor du wenn er von dar in einnut a.s Lpo «In. lir habe vor mandcur Mer ien ausgeredet, da! md nuumchr hck sen. Der 5ommn- : 'Sie angefQüi .^ucker-Haieu und =ti;tcr 'LuSkuit-Haicu und -irner. ............ , . , Liarwuagc-Vaicu uuo -Ercr meiieuc und beliebt ivegen seines vinorrerie Stbruajctt mit ireicr Unsere Herren- v 5k Anzug- und Damen- ' XX Kleiderstoffe geniessen M seit vielen Jahren einen M Weltruf | (V weh sie sehr gediegene Eleganz u. Haltbarkeit in sich vereinen. > Grosse Posten s ■ auffallend billig. w Man verlange I teitinfrala Zmideng du Muster, t KelnRlslkol KelnKaufiwangt ] 7vthBU«ftllynjAD§stoFs38< v Moselwein gut bekömmlich per Flasche 60 Psg. SemweinZ 60,80Pfg.,lMt. Garant, reine Naturweine L. Steinhäuser k Neuen Baue 17 * Ecke Klinik- u.Frankfurter Telephon 337. 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ÜUUUIIUICA zjuuw-y s gegen den An^ i, indem er die k raklcrisierte, für fr- ate Man trffll anm zu tun W. c alten ümDdm ite ans V/2 3ahr gab, dag der Singt» :en falfdi ßedhmben Miefen n/ecten, das ngen irgendwie ii Neuheiten in Brundmalerei u.^ciuiiitkunst Öaitbcr, 11981 rtsvukarteu, Ostereier, Spaoutorbc, re. re. Malutcnsilicu sow.nti.GeorauchS- artitcL Ertra-uru- sertignugeu werd, biutüit bergeneilt. CanZiiniuermaim Neuen Baue lö Eign. Schreinerei unglaublich Ruinier das Fien-, .,Qti ter Leutnant Mieveruetzuna irt in. xt\w r N gelegt, dem ^geschlagen eÄerlebungea nach einem getiim, je ins Gesicht gt, B!eg, Distrikt Zwillingsseife. Laubach, am 24. März 1907. Großh. Bürgermetslerei Laubach. Joche nn_________ itaubad), den 22. Marz 1907. Grohh. Ghmnasialdtrektion. Ur. Daur._______ Wßheizöglilhcs KhiMM griöcriciannni z» Laiibalh. Anmeldung neu eintrctender Schüler werden Samstag, den 6. April, vorminägs von 9—12 Uhr im Amtszinuner des Direltoro entgegengenommen. Dabei find vorzulegen: Geburtsschein mit unterstrichenem ytuinamcn, ^nwischeine, Abgangszeugnis der zuleht bc- Panamaselfe ist ein vorzügliches 91einigungs- mittel für wollene, baumwollene, leinene und seidene Swfse lebet Art und Farbe. Alan wascht in der kalt berge,teilten Lauge, entkernt aber etwaige Flecke mit derselben vorher. Panauiaseife wird mie Galljeise angewendet, ist aber wirkungsoouer. Stuck 30 Psg- '^oier Drogerie SeUersweg 39 Otto Schaaf- 11477 ‘<2 Marktstr. 3% <1893 fteil zugetetlt worden ist. (Ließen, den 24. Marz 1907. Grohherzogtiche Bürgermeisterei Gießen B d)l e c u ui. Marie Sack akademisch gebildete Lehrerin. Anmeldungen und Auskunft bis 30. März Grone LMHlaasfe 511. dann Schauzcuur. 22 (Ecke Westanl.) part. UUll 6.V. ^lUlö AW<- Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen, iiiecum. Linoleum- und Parkettwichse kein anderes Konkurrenzfabrikat in ihrem Haushalt verwenden; ist nass wischbar und geruchlos. --Preis per ’/i kg. Mk. 1.50, Vs kg 80 Pfg.-- Engros-Lager: 8. 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Heute nachmittag 5 Uhr entschlief sanft unsere innigstgeliebte Mutter, Schwester Schwiegermutter, Grossmutter und Tante 2122 i sprach, drang zuin d wahr, ergnss un- hlsreichlu'n uns »" i tieslien nachen'ps""' li ging 'S ,t in ihr „ entoi&l” ° " »'jenen &g d" gemahlene Salmiak- Terpentin Bekanntmachung, die Reinigung der Lchornsteiuc bcinrienb Holzverfteigernng in den AZaldungen der «tadt Lanouch. Mittwoch, den 27. März l. I., vormittags 91/» Ubr anfangend, kommen im Laubacher tzjemcindewald, Di'trikte Zwillingsseife und KisselSbuche: 770 Rm. Buchcn- scheiter, 293 Nm. Knüppel, 460 Rm. Reiser, 218 Rm. Stockstolz sowie 9 Eichen-Schnittholzstämme von 37—51 cm Durchmesser zur Versteigerung. Anfang ist am Lardenbachcr Dünger-Verkauf. Der in der Zelt vorn 1. April 1907 bis Ende März 1908 im hiesigen Schlachihv» ftd) crgcbcuve Tung soll vergeben werden. Angebote, welche sich auf die einzelne Grube zu beziehen haben, sind bis zuin 28. dieses iDhmatä schriftlich, verschlossen mit entsprechender Aufschrift bei uns emzureichen. (bienen, den 20. Marz 1907. . Groizherzogliche Bürgermeisterel Gienen. Lll e e u m. ____________________B*V !lsir. 38 II., e hiermit ber&h Üioion" ein ovM Attelist. JchliUjck )lervenschwäche. Äs. d), bas ich mich m'; iblc und auch die ior/ indem stechenden, ur chmerzen sich nermir uefniwni man rtficr- d auch einem schwiM tiioion-fluL (jch tau ’iöeuöen nur einte jiht verzlichem lad ziauLiöomeriauM k Carl Hempel, ^ vorsendet das Ueneral-Dcblt auimer, sowie die Köni^l. Preuss. Loitene-Einnenmeru.aile [Loiune- und ziuärrenvttSCn..lie| Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß 1. April 1907 bis dahin 1908 der südöstlich der Sirage von Front" furi nach Marburg gelegene Liadueil dem Kaminfeger Ztvesch und der nordtvesllich dieser Ltraße gelegene Sladtlcil dem Kanunseger Bckanutmachung. Der für die Fütterung des im Schlachthos einuciichten Viehes Im Rechnungsjahr 1907/08 erforderliche Bedarf an Wcizcnichaleu 050-400 kg) und Gertteuschrot (850—900 kg) soll zur 2ie,erung vergeben werden. Die Anlieferung hat je nach Bedarf auf Abruf der Schlacht- hosoerwaltung zu erfolgeii. , , c , Aimebole, denen Qualitatsproben beizusolgen stnd, sind bis »um 28. ds. Atis. bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Ernst Balser Mäusburg. [1488 la. Speisekarlofiel per Zentner 3 Äiark enrpsiehli J. Weisefi Telephon 235 [iaw] Sonnenstr, fl zur Wledcrherstellunc der Stadtkirche zu MichelsUdt 10. Ziehung 6. April 1907 3128GelflgfMUüeo>ÄbZL|i 1. liHnptgt-wiun 50 Mk x. Uuuptgcuinu 5 000 Mk 3)60 Urwinne 10 0 0 4» 31k. £Mua oewtnue iO OOO 31k. Klavier- Stimmen Reparieren Polieren in tadeUoser Ausführung durch |D7/ Wilh. Budolph Großh. Hess. Hoflieferant Piano bändig o. 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I., nachm. 2 Uhr wird auf hiesiger Bürgermeisleret 1 alte Feuerspritze 1 Gerätcwagen und 1 Quantität untauglich gewordene Haufschläuche versteigert. Allendorf a. d. Lumda, den 23. März 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. SK ;;iv Glanz-Stärke "mit Schutzmarke Globus l.E 11 V M §s if H armoniums a"/. MLÄLMSW iHOUBENS GASHEIZüf! DKR GASHEIZOFEN WM Mgj J.6.H0UBEN SOHN CARLrAACHEN Seltersweg 91 DetiFrüb ling ist da Kreuzplatz 14 KrcuzpBatz 14 2023 7i Fl. Mk. 0.90 wichst man mit hv”/, machen. D16, % w8/. k kl aretteneuiis Schreibmappen Aktenmappen Beisenecesaires Bcisetaschen Touristeusäcke R. Loeb, t „D Dtt V der gebet Z richtsi In dem Konkurse über den Nachlaß der August Nöder Eheleute von Dorsgill soll ine Schlußverteilung stattfinden. Die verfügbare Masse beträgt 748,90 Alk.; zu berücksichtigen sind 48,90 Alk. bevorrechtigte und 1492,15 Mk. nicht bevorrechtigte Forderungen. Das Verzeichnis der zu berücksichtigenden Forderungen kann in der Großh. Amtsgerichls- schreiberei Llch eingesehen lverden. 20u3 Lich, den 22. März 1907. Der Konkursverwalter. Karl Vogt. Ml srdnung richl die - etiü[bnlid pulte aus tint Umji Ivisieuscha^ atuaiuiitr jetzt tüii1 »erhalt b Pros „3 Zeugci stiehadi einfach zu tön amlli Llap neuen to e n b i l 10% Rabatt gewähren von heute bis Ostern an! sämtliche Artikel (äusser Gummibälle) Reichhaltige Auswahl und steter Eingang von Frühjahrs-Neuheiten Sommer Kinderspielwaren, so. iierte Spiele, Tennis-, Groquettes, Fussbälle, Turngeräte, Hängematten, Sportwagen, Leiterwagen etc. Schulranzen, Rucksacke, Spazierstöcke, Taschen, Schmucksachen, Haarschmuck, Portemonnaies. Geschenkartikel in grosser Auswahl. Moritz Gregori Sz bohn IIk. LGOOOOO.— 37«%*ae reicIismündelsicLere Pfandbriefe und Kommunal-Obli- gationen zum Kurse von Sä1/*0/© von heute bis zum 4. April d. J. zur Zeichnung auf und sind wir offiziell beauftragt, Anmeldungen entgegenzunehmen. 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März nachmittags l1/» Uhr, soll ein der Gemeinde Auttershau- en gehöriger, abgängigerFasel- ochse öffentlich auf der unterzeichneten Bürgermeisterei ver- ileigert werden. Nuttershausen, 23. März 1907. Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinket. 2105 Jgm. vorzaubem. 80 Anemonen, Prachtmischung; 20 Knollen-Begonien, einfache und gefüllte riesen blumige; 10 großblumige Canna; 10 Cactus- Dahlien, Prachtsorten; 10 Tigerblumen; 60 Pracht-Gladiolen, alle Farben; 20 Hiacinthus Candicans, 50 großblumige Iris, 10 Lilien, 100 , Montbretien.tiOOxalis.tiORanunkeln geiüllte, 10 bunt blätterige Calla, alle 500 zusammen für 10 läark. Dio Hälfte hiervon, somit 250 FraciitknoUen für o.oO Jtlark. Reichhaltiger Katalog gratis. Lieferung portofrei gegen Postanweisung oder Nachnahme, [hv*/-, JohH. Tclkamp’s Gartenbau-Etubliusement, Hillegom- Maariem, Holland. — Begründet 1869. — Hoflieferant Berner Majestät des Deutschen Kaisers und Königs von Preußen. 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