Erstes Blatt 157. Jahrgang schwerde auf rein kauf- handelt, der an sich keine Po- Grunde nur um eine Be Die heutige Wummer umfaßt 12 Seite». Die Insel, die sich durch Mineralreich tum auszeichnet, £ westlich ter Straße von Ormuz gelegen und gehört dem ßch^ich von Schargeh, der mit den übrigen Scheichs der cs entstand also jährlich Mt. 2L0. durch Ab ho le- n. Zweigstellen monatlich 65 M>; durch diePostMt.L-viertel führ!, ausfchd BefteÜg. ZeilensreiS: lokal 15 auswürrs 20 Vienntg. Verantwortlich zu. haben. In den ersten Nachmittagsstunden aber, als das Parlament gerade eine Sitzung ab hielt, wurden einige Schüsse abgefeuert, auf dem Maidan wiederum Zelte ausgeschlagen und das Soft sammelte sich von neuem überall" in bewaffneten Hausen. Das Parlament erhielt aus den hauptsächlichsten Städten des Landes Telegramme, in denen ihm Hilfe versprochen wird. :egger auf Seglern, die das englische Kanonen- oot Lapwing im Schlepptau hatte, unter Be- Der Zwischenfall im Uerstschen Hälfe. Heber die Vorfälle auf der Insel Abu Musa sind jetzt Mich weitere Nachrichten nach Europa gelangt. Der Mlg. Ztg." wird nämlich gemeldet: männischem Gebiet z , , litische Bedeutung innewohnt und die nur durch die be- gleitenden Umstände größeres Aufsehen hervorgerufen hat." -szusehen war. ivcan roiuue vei aaia/uis uiv Zuschuß von 40 Prozent als ausreichend erachten, unt wuv Fonds das Erfüllen seiner Aufgaben zu ermöglichen, ijn der Tat hat das erste Jahr der Vcrtragsgültigkeit nur einen Nack)schuß von 25 Prozent der Vorprämie erfordert. Dann aber kamen drei Katastrophcnjahre, wie sie auch einzeln in der Geschichte des Hagellveserts nicht bekannt geiovrden surd. Dre Zahre 1905 und 1906 erforderten einen Nachschuß von 178 und 150 Prozent. Das hatte eine Inanspruchnahme des Staats» ■ ~™ 1907 betrug sonstige Einna treten ist die Ans Rußland. Nach einer Dlättermeldung steht die Entsendung eines ganzen Armeekorps aus dem Militärbezirk Petersburg nach Finnland, angeblich zur Abhaltung von Wintermanövern, bevor. Dies wird vielfach als ein Weiteres Zeichen eines bevorstehenden Umschwunges in der russisch-finnischen Politik betrachtet und mit der kürzlichen, vielbesprochenen Ernennung des Generalgouverneurs Seyn, des früheren Vertrauensmannes von Leürikow, zum Gehilfen des Generalgouverneurs von Finnland in Verbindung gebracht. — Die „Voss. Ztg." meldet aus Warschau: Infolge des jüngst gemeldeten Vorfalles in dem hiesigen deutschen Jachtklub, wobei die Büsten der Kaiser Friedrich III. und Wilhelm II. aus dem Fenster hinausgeworfen wurden von bewaffneten Eindringlingen, beauftragte der Generalgouverneur alle ihm unterstehenden Behörden, Maßregeln zum Schutze der deutschen Staatsangehörigen zu treffen. Das deutsche Konsulat wird militärisch bewacht. — In St. Petersburg ist gestern abend plötzlich während einer Galavorstellung im Marien- theater der Handelsminister Philosseffew bet- Ischieden. Der Handelsminister war gestern von Zarskoje Sfelo in bester Stimmung zurückgekehrt. Am Abend besuchte er mit seinem Sohne eine Galavorstellung im Marientheater. Gleich bei Beginn der Vorstellung wurde der Minister unwohl und siel in Ohnmacht. Er wurde aus der Loge hinausgetragen und vom Theaterarzte untersucht, wobei sein plötzlicher Tod infolge Schlaganfalles festgestellt wurde. Der Verstorbene litt an Brustbräune. Die Lage in Persien. «Hessische Zweite Kammer. Darmstadt, 19. Dez. Freitag 20. Dezember 1907 veHN-Sprets» monatlich 75 etertd* Richtig ist nach diesem Berichtafto auch, daßi ein knglis ches Kriegsschiff Bewaffnete nach der Insel gebracht hat, die deutsche Angestellte bertrteben und beschossen haben. Ein arabischer Scheich, Englands steht, hat sich in widerrechtlicher gewaltsamer Weise an den kaufmännischen Interessen cmes deut-. s ch e n S t a a t s n n a 2 h ö r i g e n vergangen. „Wenn auch , wie die Köln. Ztg." treffend bemerkt, „Engländer weder an dem Schießen auf das deutsche Do otnoch direkt an der Vertreibung der Arbeiter betecligt gei Jnenboot beharr doch die Tatsache, daß en: englisches KMwnenbovt dm arabischen Segler nach ^r Insel schloMe, der Er kläruna '^ic halten es ur selbstverstandluh, daß Die ^cutswe Regierung unter diesen Umständen fief) mit bei* eng» Ä ÄXu>nng setzen wird, um eine angemessene Kuna b f.V%Dijcr ^,i((s h-rbeizusühren Nach un» j ^5 um >° lew», cs sich. W w Die Sitzung wird voni Präsidenten Haasum 9y» Uljr eröft- net Am Ministertisch befinden sich Staatsmimster Ewald, Finanzminister Gnauth, Minister des Innern Brann und mehrere Ministerialräte. Lor Eintritt in die Tagesordnung stellt der Präsident fest, daß die beiden Bizeprasidenten wiederum nicht anwesend sind. Das dürfe so nicht weitergehen, denn gefetzt den Fall, daß er einmal plötzlich erkranke, wurden die ganzen Kammergcschäste ins stocken geraten. ~~enn man hier nicht eine Remedur eintreten lasse, werde er nicht ui der Lage sein, in Zukunft seinen Posten als Präsident verzuoehalten. Zur Beratung kommt darauf die dringliche Anfrage der Abgg, Hirsche! und Gen., den Vertrag mit der politifdsc Tager?ctzarr. Vom Flottenverein. Ter „Frkf. Ztg." w'rd aus dem Allgäu berichtet: Jn- olge der Vorgänge im Flottenverein hat der Vorstands der Ortsgruppe Füssen des Fl o 11 e nv e r e in s! ein Amt niedergelegt und seinen Austritt aus dem Flottenverein erklärt. In Scheidegg hat der Vorstand her dortigen Ortsgruppe ebenfalls seme Stelle niedergelegt, mehrere Mitglieder traten aus. Die gleiche Meldung kommt aus Weiler. In Wiggersbach ist der größte Teil der Mitglieder ausgetreten und die Vorstandschaft trat zurück. In Babenhausen erklärte eine große Anzahl Mitglieder ihren Austritt aus dem Verein. In einer Resolution des Ausschusses her Ortsgruppe Kempten wird es als unmöglich bezeichnet, daß der bayerische Landesverband dem Reichsverbande iueiter an gehört, solange Fürst Salm und General Keim den Vorsitz führen. Es sei aber notwendig, daß der bayerische Landesverband, wenn auch zeitweise getrennt vom Neichsverband, seine Tätig- feit fortsehe. — Die Berliner Abendblätter veröffentlichen ein Rund schreiben des Präsidenten des Deut- scheu Flottenvereins, Fürsten Otto zu Salm, an die Landesverbände, Hauptausjchüsse ujw. des Flottenvereins. Es heißt darin: ein Fehlbetrag von rund 49 000 Mk., wovon nur 19 000 Mk. gedeckt werden tonnten. Anderseits wird man die Gesellschaft nicht mehr für verpflichtet erachten können, den Zuschuß von den Versicherten einzuneben. Bei dieser Sachlage ist die vlcgie- rung dazu bereit, für 1 90 6 n och m a ls V orj or gc zu treffen. Gießener Anzeiger _ VsJr GM tÜT ber. eoUi.läxn teil: WU General-AMger für Gberheffen WMZ <5«?”“"^ 8otflflon»br«d6ttbVerlag dervrShl'schen Univ.-Vuch- mt» rte'-drvckeret. B. Lange, vedattion. Lxpedttton UN» vruckerel- Schuiftrstze t. -ormmags iu uyr. " -> ~ __________———————— Die letzten Meldungen über die Lage in Persien lauten recht widersprechend. In einer Sitzung der kaiserlich persischen Bank zu London teilte der Präsident mit, ihm sei von dem Sanio er to alter in Teheran eine Kabcldepesche des Inhalts zugegangen, daß die dortige Lage heute früh infolge der Bersöhnungsunter Handlung en von gestern abenb wesentlich ruhiger sei. Die ,Ver- ö w . bannung Nassir et Müfts, Salär eb Daulehs und Aiorm als eine bedeutende politisch. Aktion überall verkündete I Daulehs sei aufgehoben worden. Im Gegensatz zu Schritt des bayerischen Ausschusses, der im Aus- . beruhigenden Meldung steht eine solche aus Täbris, lande als Beginn der Zersplttrerung unseres großen na- Boraänae in Teheran haben dort ein Echo gefunden, re ä sä'Äraä « ™ &.*. die Entfernung Keims herbeiführen sollte, ol)ne jede tat- Kaufleute geschlossen. Aoends erhrelten lic jLjh- fächliclte Begruttdung auf anderem Wege zu erreichen. Die suln von der Ortsbehorde die Mrttellung, daß nach em- Meterleaung des P-ooteiwrates durch den Prinzen gegangenen Depeschen der Schah wegen Verletzung Rupprecht von Bayern haben wir mit größtem Be- der Verfassung vom Volke entthront sei. — dauern entgegengenommen. Um dem Präsidium die ^"' Bezüglich der Beratungen, die zwischen dem Schah wißheit zu geben, daß seine Auffassung von der Mehrzahl der I b bem Parlamente ftattgefunden haben, ist Mitglieder geteilt wird, mirb eine auro r d entliche ^reinbart worden, daß die Verhandlungen nicht fort- haup tver, ammliing auf den 19. ^muar 1S0., dem wenn nicht des Volk allf dem Maidan nach den Satzungen fncheren Aenntn, nach Kasfel «nto .f^^lichen Platze) sich zerstreue, seine Zelt- ad- * breche und die konstitutionalistischen Parlamentsgebaude • Z-ntralv-r-i» zur Hebung de- Flntz- und K-nalschiffahrt. verließe. Di^ ist geschehen. Des morgens. war« die Auf dem Festmahle des Zentrawerems für bett 8fne , un Nackmiitaasstunden aber, als der deutschen Fluß- und Kanalsa>isfahri. ui Benin, dem Pr i n z Lu d w i g v o n B a y e r n beiwohnte, erwiderte dieser einen ihm geroibmeten Trinkspruch des Vorsitzenden । 2r. Krause mit einer längeren R e d e. Der Prinz gab j ^inächst ) ein er Freude darüber Ausdruck, enolich einmal Gelegenheit zu haben, unter den Mitgliedern des Zentral- veoeins weilen zu können. Man habe vorhin so viel Schones und Gutes von ihm gesagt; in diesem Bestreben werde er selbstverständlich nicht erschlaffen, aber em einzelner er- reidie nur etwas, wenn er Unterstützung durch Gleichgesinnte finde. Redner ging dann über auf die Wasserstraßen und führte aus, während der große Rhemverkeyr, der Elbverkehr, die märkischen Wasserstraßen sehr zuge- nommen hätten, habe der Wasseroerlehr un Süden des mitteldeutschen Gebirges ab genommen. Der Prinz führte dann aus, was er anstrebe, fei eurerseits die große Linie durch ganz Bayern von Afchassen- bura bis Passau und anderseits die Verbindung o er größeren Städte, namentlich Münchens und 2lugs- burgs, und ferner wünsche er eine Linie vom Main an die Saale, wodurch man direkten Anschluß an das Elb gebiet. ci. unu x^c»., — bekommen werde, sowie Anschluß nach der Weser und Norddeutschen Hagelversichernugsgefellschast Bodensee. Irr diesen Beftrebungen möge der Verein Berlin betreffend. . l(m unterstützen Minister des Innern Braun gibt folgende Erklaruna,ab. ihn unter,ruy » Der Vertrag mit der Norddeutfchen vagclversicherungs-AefAl- der vreukifckeu Staatseisenbahuen. schäft Berlin vom 24. Dezember 1903 läuft bis Ende 1908, be- Betncbsemnahmeu ver preugl^en öia । n noc^ Recht und bedarf vorerst keiner Erneuerung. Die „Norddeutsche" schreibt: Die Be tr i e b s - Ei n - Zuzugeben ist, daß er zurzeit nur noch formell gültig ist- Eilier- liahmCn der preußischen Staatseisenbahnen ^its ist der dem Fonds zur Verfügung gestellte auf 100000 M'iacn auch rm November 1907 eine erfreuliche Steige- Mark beschränkte staatskredu erschöpft. Dre letzten drei Jahre n qan^en 71/2 Millionen OJlarf gegenüber dem nahmen einen Verlauf, der nach deii bisherige Erfahriingen nrcyt SwSÄ 2 1-9 Millionen gleich vor°us^schen mar. Man konnte der M^d^s^r-ge, 5 6 Prozent auf den Personenverkehr, 5,2 Mrllionen, gleich emm. 4 8 irownt aur den Güterverkehr, 0,4 Millionen aU||b=m, sonstige Linnahmeqnellen entfalten. Binders hervorzu- l«I>en ist die starke Steigerung des Personenverkehrs, dre irvch großer erscheinen würde, wenn nrcht durch die Per- s o n en »Tarif reform ein Ausfall von etwa enter halbe'' iMÄ | »mt 81 000 ivd-rk>r Jotge. ertanen Der Güter»Ider Nachschutz 160 Prozent.,der V°rp— verkehr war noch reger, als sich aus der Steigerung der Einnahmen ernennen läßt. Namentlich der Kohlenverkehr zeigte eine sehr starke Zunahme. KstLitenküsbe in einem gewissen Kontrollverlfältnis zu Eng- steht, das jedoch nicht den Charakter eines Protek- §c«ts lstit. Die Eisenoxydminen der Insel sind (rigentnm eifte^ Oheims des regierenden Scheichs von Schargeh. Der ^.centümer hat im Jahre 1898 eine Konzession zur Ansäung der Minen an drei unter englischem Schutz stehende z^rber verliehen, und zwar gegen eine jährliche Pacht von Dollars, olme Küirdigungsrecht. Der Gesellschaft trat im folgenden Jahre der regierende Scheich Segger als xeilhaber bei. Er zedierte jedoch bald seinen Anteil, dieser Mg durch mehrere Hände nnd wurde schließlich von der &niia Wön ckhaus iu Co. erworben. Die Gesellschaft tat nach außen stets unter der Firma Hadschi Hassan bin Li Samaye m Co. in die Erscheinung. Hadschi Hassan, einer tei drei ersten Konzessionäre, hat das Gejchüft jo aut wie Mtändig geleitet Im Juni vorigen Jahres schloß die «itna Wönckhaus il Co. mit der Firma Hadschr Hassan il Co. yiittt Verttag ab, der ihr aus vier Fahre das ausschließ- !iäe Recht z^rm Ankauf des Oxyds verlieh. Bon einer ßahtung der Minen ist in dem Vertrag nicht die 9iebe, das S ist vielmehr von der Minenbesitzerin der Firma Wönck- knJ frei an Bord zu liefern. Anfänglich scheinen alle ^Lzejfionäre mir ihrem Vertrage sehr einverstanden ge- öeicn zu fein, weil erst jetzt die Kvnzesjion Gewinn abzu- ve:jen begann. Erst acht Monate nach Slbschluß wurde von Während das Präsidium die Gesamtleitung hat, umassen die Funktionen des geschaftsführenden Vorsitzen- )en zwei Tätigkeitsgebiete, die Durchführung der werbenden Tätigkeit in Rede und Schrift und sodann die mannigfachen laufenden Geschäfte. Der ersteren Ausgabe hat General Keim seit Jahren freiwillig und ohne jedes Entgelt mit stets steigendem Erfolge gedient Zur zweiten Aufgabe bat er sich erst widerstrebend bereit finten lassen, als Geheimrat Busley im Sommer erklärte, diese Arbeit ferner nicht mehr leisten zu können. Irgendeine Aende- rung der seitherigen satznngsmäßigen .Haltung des Prä- sidiunrs ist hierin nicht enthalten, am wenigsten die Enthüllung eines taktischen Programms. Der jetzt erfolgte. Fettung des englischen Konsuls Gabriel nad) Abu Musa, ohmen dre Mmenarbetter an Bord und brachten ftc nach mgeh. Tie Firma WönckhauS hatte unterdessen ans bic itnbe von dem geplanten Vorgeheir des Scherchs Segger )ten Vertreter, den großbritannischen Staatsangehorlgen Broron, und den deutschen Schutzgenossen Hadsch: Ali inter, zur Insel geschickt. Einige Stunden vor :yrer durch türm verzögerten Ankunft war das englische A.anonen- hot mit dem englischen Konsul wieder abgefahren. Ills Herr Brown in einem Boote, das die deutsche Flagge uhrte, an Land gehen wollte, wurden von den statt der kftnenarbeiter auf der Insel zurückgelajsenen Leuten i-ed kck)eichs von Schargeh drei Schüsse auf ihn abgegeben und Ihm verständlich gemacht, daß seine Landung auf jeoen Ml verhindert werde:: wiirde. Kürz ehe Herr Brown rach weiteren Drohungen absegelte, wurde sein r)^htzeug hoch einmal beschossen. Es fielen dabei noch zehn Schufte, verletzt :o u r d e nieman d. Jnwiewett der ^Q)e:ch von vchargeh unter englischem Einfluß gehandelt hat, birb noch aufzuklären jein. Die Schießerei kommt zweifellos allein auf das arabische Konto. Denn es steht, wie gesagt, fest daß ^s enZ- lische 5lünonenboot mit hem englftchen Beamten Abu Älufa schon verlassen hatte, als Herr Brown und fern deutscher Begleiter beschossen wurden. Pnnmehr tritt die Angelegenheit durch das Eingreifen j-s Lck)eichs Segger von Schargeh in ein neues Sta- k-.llm. Dieser erklärt nämlich, er ziehe die Miuenkon- - sj i o n zurück. Irgend eine rechtliche Baßes für diesen chriti ist umso weniger ersichtlich, als der Verleiher der Zession nicht ter regierende Scheich ist, sondern dessen 'Leim. Im Mai dieses Jahres wurde den Angestellten der irtna Hadschi Hassan auf Abu Musa ein angeblich von item Oheim Scheich Salem herrührendes, von diesem aber icht anerkanntes Schreiben durch etnen Diener des cheichs von Schargeh überbracht, oas die Einstellung der Kmeirurbeiten aiwrdnete. Die Arbeiten wurden jedoch dchia sortgeführt und auch monatelang nicht gestört. Mitte üober gingen schließlich L>00 Bewaffnete des Scheichs btii Teilhaber Isa bin Llbdul Latif gegen den Vertrag pro- Mrt. Dieser ist der Sohn des eingeborenen englischen )ijiuaragcnten in Schargeh. Die Firma Wönckhaus er» irrte sich nun, i:n: jeden Grund eines Zweifels an der r: des Geschäfts zu beseitigen, bereit, den Vertrag dahin iiiänbcrn, daß die Uebernahme des Oxyds nicht auf der ’kl, sondern in Lin geh, dem nächsten b^a feit an der Persi- m Küste, erfolgen sollte. Auch wollte sie eine schriftliche Sicherung abgeben, daß sie nur Oxyd kaufen wolle, i Die Pachtung ter Mwen ober der Insel aber gar nicht rotte. E<3 Aekler a t-V s Bed. Himmel C. 0.2 0 C. do. 82.50 Berliner Börse, 20. Dezember. Anfangskurse. Canada E. B. 54.60 137.50 vermischte» — K^ancl Br A 19. 19. 20. 749,3 747,8 749,1 99 99 96 2 2 2 2“ S" 7” 193.30 113.75 6,7 7,0 7,2 WSW w SW 5,6 6,2 7,1 Dezember 1907 18.-19. 18.-19. 3$ o ^2 194.50 21600 27.70 103.30 140.90 Darmstädter Bank Deutsche Bank . ' Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . Tendenz: fest. . 153.50 . 124.90 . 226.70 . 13150 . 169.90 . 137 35 . 198.11) . 82.00 2780 . 143.80 116.10 92.90 82.65 92 50 91.50 97 00 98.15 92.75 103.35 62.20 62.00 9290 88.60 93.70 140.30 48.30 84 00 61.50 93.80 Nordd. Lloyd Türkenlose . n cidenre ich führt aus, daß cuic uutftmeine i mum« staatliche Versicherung, irnc fic 9Ibg. Ulrich vorschwebe, wohl für I erkenn- ernen sehr großen Bezirk, nicht aber für ein kleines Land I könne, wie Dessen, durchführbar sei. '1 - 3/4% Reichsanleihe 3% dne ftMtIit6C °bli-°t°r'fch- [einen UauV.^enb1'* Regierung für die Antwort m tr?9’ ®-Ä^n6crger die Hagelversicherung nicht mit der torblSun?ei"k81e,d,9£ftCllt " *b“ bie «" Besprechung der Anfrage beendet t6anunb ®en b®raTlh,n9 ^n-lichen Anfrage Mol- 3)4% Konsols . . , 3% do. . . . 3/4% Hessen..... 3/4% Oberhessen . . 4% üesterr. Goldrente. . 4%% Gesten. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . 3% Portugiesen Serie 1 3% Portugiesen „ jjj 4/4% russ.titaatsanl. 1905 *>4% Japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose . . . 4-L Griech. AIonopol-Anl. . 4% äussere Argentinier 3% Mexikaner . . 4 >5% Chinesen ... * Aktien: Bochum Guss . Buderus E. W Tendenz: fest. I r n 1 a rtr° kührt aus, bog in brr „NationaMberalen nn”r aefogt Mar, „einstweilen" sei die ReichSwein- fnmm Ji niÄC 'S C?'- Sie könne also doch immer noch iwffr Partei Jet aber durch die Erklärungen des ^nnsterS vollständig befriedigt worden und den Standpunkt des PE^ufsbiKttm Reichsstenern. begrüße seine et*. g-*ygj. ^^Bundesstaaten nicht einheitliche Vorschriften beständen Bei der icbtgcn Lage des Winzerstandes halte seine Partei eine ReiM- ÄTM ^.SWtttxgt, so begrünbetsie auchsein ^e um das Getränk des armen Mannes ? -ri O'.gossen „Schnaps chen ' ja schon besteuert werde und auch treffenmürbeft,tE6C' °6 bie Steuei Winzer ober ben TrinLr a R Metesrologische «eobmhtmzgen der Station Gießen. Gottiiardbahn Lomoard. Eisenbahn Oesterr. Staalsbidin . ' ' Prince-Heuri-Eiseu bahn Einführung der Reichsweinsteuer. r daß die Einführung einer Reichsweinsteuer geplant ist und cvent. die Großh. Regierung bereit, im Bundes- MfcnC9SIpY^iele Schädigung der Provinz Rhein- Steuer Tu ftimmen? U"b 9E9Cn bie ^führung biefer h-"' °°rgessen, bie VerbinbÜng ^bzui^chL 5S* eine Warnglocke ben Beamten von biesem Vorfall <^r'?'9i: fann es vom Amt aus tun. Bei biesem System bas Eanabo schon im Gebrauch ist, sinb bie Ersparnisse ö - "* bemalten System natürlich recht bebeulenb, ba, Jenn bieq^i ber Teilnehmer größer wirb, nicht mehr Menschen - bienung nötig werben. |a3en 8UC «e. üifitfarten sjs u . R^^b^mlmehr- ÄtSä'SÄXdsyÄsp: 13,20 Mill. Mk. mehr. ° 1- 181 979 Mk.) insgesamt rund Braunkohlenbriketts °jlnV 'in ^ben f letzten^Fahren bera Preise beti ssaEfe^gisass . „. Telefonisch® Kurshericnte des Giessener Auseigeis, mitgeteilt von der Hank iur Handel und Industrie. Giessen. Leutnant Etchner beS &uftartiner‘ie 9?e ' ’ $ ? 6 ' $ ber «TSitor. SM SRF^ttaKSWS* Som. i.m.nb, Betrage zuzustnmnen, würde er kein Bedenken hnh/m hinA „^r-, ° öte ntttt l eren u n d klein en Vermögen geschont werden' Wenn man itlHC *cul ^P»Clr nid)tr bcl?Pi9eit wolle, was es bedürfe und was es ver kann es vom teÄU-ßÄ- 8£ää* 'ä.S $ lerabfdÄna ber%e?rMf’ Relchsregierung erwarte dvch^ie Ml, E o3 Reichsfinanzresorm von ben Blockparteien weil hol Wf.^W3r7’trum' in allen Punkten entgege^erf är’t bS fair 2^;®affeTtmt |e‘mi1 Stanbpunkt barüb« geändert El 'all, halte er für unwSgiich, ba sich doch ein Darteifübrefftn lhWhLiIL - ässä I rungm^bÄq^“®^^6^1^ ™ wesentlichen ben Aussüh- z^^MU?8^LSSrS-ü Knrnn Wenn8 eü La"“ ™ bft Absicht, ben Block sprengen M MH^EtzNiZADM M5-ZS2EMZ SLL^MWFKLM im e"Ä Sta® unfb W^rÄ'Än" U^CT dem Abg. David entacaem^tre^n ise befanden und dann aber zugestimmt Öwtec LL R^'-ungsvrklärungen d>ue Sitzung Fweitag 9 Uhr. Dezember ---- 4- 6,3 —7— of . . .114 20 Klektnz. Schuckert . . . 99,00 Eschweiler Bergwerk . . 202.50 Gelsenkirchen Bergwerk . 192.80 Hamburg-Amerik. PaketL 114.75 Harpener Bergwerk. . . 195.00 Laurah iitte..... 21600 nhrdd'm l0yrd ‘ • • • 10340 Ubeischles. Eisen-Industrie 98.75 Berliner Handelsges. . Darmstädter Bank Deutsche Bank Deutsch-Asiat. Bank* D iskon to-Kom inandit. Dresdner Bank Kreditaktien Baltimore- und Oliio- Hisenlahn . . A^chste Temperatur am ^ledrigfte „ sg MMMr 7 *■ i^,0Hi3b|ä5^|fc5Üy^65^‘S«wS>*^&&‘S WÄÄÄÄLK4»I- u«5®““<■ - Prozent der Vorprämie betrug. ' . W o l f dankt der Regierung für die Antwort und er- ^ 9^ '17 f,c durchaus kaufmännisch gehandelt habe, hrfrp hna die Frage an, ob es nicht zu ermöglichen wäre, das gesamte Versicherungswesen im Lande einheitlich m Wahrungen bcr letzten Jahre hätten be-i Privatversicherungen diese Aufgabe nicht voll 2“ cl! ./ri ^Cr solen. Es scheine deshalb notwendig, die Jmmobiliar- nut der Mobiliar-Versicherung zu vereinigen and das Vernchorungswcsen zu verstaatlichen. 9 R ein hart betont, daß die vom Vorredner au fgewor-1 e%f?^Ifl9Cs f011 rc0C ^.n^ren angeregt wurde, also durchaus! Sö neu^ feu, A lagen ja auch schon Anträge in dieser Richtung vor und es komme letzt darauf an, Erfahrungen zu sammeln. 0 I 148.80 Harpener Bergwerk. L^rabiitte . . . -°'4O Lombarden E. li nunnjlofem Zustand? würben beide nach dem . bracht. - Ferner bat sich in Berlin in seinem »^"haust Chemiker Dr. Karl S ch >n i b t e r , ch o f f e 11i.abora‘oriuin fr in emem Anfall von starker Nervenüberreizung mau °nnimg' Das End« des Teleph o nfräule-ns re- pnbung ber Brüber Lorimer in Eanaba, bec @i- Telephons, scheint uns bas nahe Ende bes Stete a®e,rt1cit i>,= 'N Aussicht zu stellen. Hiernach scheint bte a^°nfläl,Iii« ju sein, wo anstatt be§ ärgerlichen „6jCr falt*, n^1 f=« wer bort?" sofort die Stimme ber Person mit s 5 nf^(u bunben zu werden wünschen, hörbar wird ' Di. -7"" ««>- Stuber Lorimer arbeitet vollständia selbsttätig bit bedingter Sicherheit; unter jedem Telephon ist ,',lt ur tabelle angebracht, auf der man durch verschiebene'°^^"'' gewünschte Anschlußnummer einstellt, wodurch bie 21 b': Dtel rascher hergestellt wird, als es durch Söermtet r C6mblu" Menschen überhaupt geschehen könnte. Dam knm"^ E-Ne- .. . , d?. O f a n " bewnt, er habe dte Ueusierung des Finanz- , Borzüge. Der Apparat ist Tag und Nack>t^°""°° eine allgemeine mmisters über bie Reichs steuern absichtlich provoziert um «u ffert,9 > man wird nicht mitten int ®pinrä* s j liebrauchN mebe. mnbt «. J nfatr-t, «f » mn in ZukE Ä arLttü! .Sprechen Sie noch?- gchört unb « überh Ktgst EsM-4^SL--sMWSWSMZZWM-^M DteB b^Merttti9 1 M r»“ Kl.^uern kommen nX, I Schritte ^tete°"^"^.^E'- l°.k°rt die g..bet Zahl der Landwirte in Hessen, die 2000 Versicherten hatten eine Summe von 8 Millionen und die Regierung müsse Nch ttagen, ob sie noch weiterhin erhebliche Mittel für die Hagelversicherung zur Verfügung stellen könne. «a r;b9‘ präzisiert seinen Standpunkt nochmals, Abg Wol^f und Dr. H eid eure ich ebenfalls. u Finanzminister Gnauth betont, daß nach seiner Meinung für die Hagelversicherung di e^ Land wirt- \ /smL sba^ -i1^ .bie,e der Sache niehr .annehmen Der Staat werde mit ferner Fürsorge bis 1908 genug goto haben: er sei dann fünf Jahre für die Versicherung ein- getreten. Gegenüber dem Abg. Ulrich bemerke er, daß die Bttdung emer Zwangsverncherung durchaus nicht so leicht durch- rUSbT^n-rletn tüClbe, besonders würde die Festsetzung der Ge- sghren^aFen viel Schwierigkeiten bieten. Die Reginung hab^ ur - -8erfinerten getan, was möglich war. Jetzt wäre es erwünscht ^datz an die Stelle des Staates die Landwirtschaft^ kammer träte: Ite hatte da eine schöne Aufgabe. Wie schwierig die Errichtung einer Zwangsverslcherung wäre, beweise die Ge- baudebrandversichernna. Die Idee sei in der Theorie recht schön f« tb^r draxrs habe sich nach seiner Erfahrung die Bildung von U> */■'•' «• }■ •*. • irj-'Sf" ZrV'"' ,< Die studentische Reformverbindung Adelphia erfüllt hiermit die traurige Pflicht ihre Alten Herrn, Inaktiven und auswärtigen Mitglieder von dem Ableben ihres Philisters jEÄ WM ME MM >MW MM MM MM TUM W w« Lehranatsreferendar 7651 Speziell geeignet für 0) Telephon 15. Mn usburg 5. Telephon 15. Friedhofs ans statt. 7754 7209 Telephon 344. Die trauernden Hinterbliebenen. 7761 Giessen, den 20. Dezember 1907. 7747 I -- Wagner Kontrolleur. Rein Rechner. Wallenfels Direktor. y ? Nähmaschine isl das nützlichste Geschenk Ä N 0 SB QJ » GS Ober-Bessingen, am 19. Dezember 1907. 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