lrr. 174 Zweites Blatt 157.3 General-Anzeiger für Oberhessen l /a »palten langen Leitartikel, in dem versch 1cn lst, was nicht unwidersprochen bleiben soll inzubeziehen. Dies ist nicht der Fall. Abg. Dr. Gut- ? leisch stimmte gegen das Gesetz, weil er nicht wollte, daß ). 9 politifd?€ Tagesschau. Prosessor Merkle und Hermann Schell. B23OSn ^vorstehende Eingemeindung Bürgels zurückkommt, so sei )t nur erwidert, daß ein Gesetz immer nur auf die tat- rchlichen Verhältnisse Rücksicht nehmen und nicht mit Mög- .chkeiten und Voraussetzungen rechnen kann, die erst in er Zukunst eintreten. Den Vorschlag, daß dem städtischen Wahlkreis Gießen für seinen zweiten Abgeordneten die ielleicht später einzugemeindenden Orte jetzt schon ugeschlagen werden sollen, müssen wir aus' diesem Grunde btehnen. Schließlich irrt unsere Offenbacher Kollegm ganz ewaltig, wenn sie glaubt, daß wir Offenbach den dritten lbgeordneten nicht gönnen. Es ist uns herzlich gleich- ültig, ob die Vertretung Offenbachs aus zwei oder drei >eno,sen besteht. Dagegen verwahren wir uns ganz ent- chieden gegen den liebenswürdigen Vorschlag, den für )sfenbach geforderten weiteren Abgeordneten einfach Gießen u nehmen. Zum Schluß noch eine kleine Richtigstellung, die „Off. Ztg. teilt mit, daß seinerzeit Abg. Dr. Gutfleisch egen das ganze Wahlgesetz gestimmt habe, weil ein bauern- ündlerischer Antrag Annahme gefunden habe, einige länd- iche Vororte Gießens in den städtischen Wahlkreis Gießen ;rf ttirhf K-rrTT Uba. Dr. Gut- Samstag 27. Juli 1907 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e=5@ 51. Redaktion.^^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. tl-en Städten Alsfeld, Friedbera und Bingen rhre besonderen kbgeordneten und damit ern b,is dahin unbestrittenes , iecht genommen werden sollte. Ans SiaOt und Catiöe Schmückt Ture Fenster und Bnlkone mit blühendm Blumen. Gießen, 27. Juli 1907. ** Lehrerpersonalien. Überträgen wurde dem Lehrer Gg. Hack zu Walldorf eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Leeheim; dem Lehrer Aug. Hofmann zu Nieder-Erlenbach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Egelsbach; dem Lehrer Hch. Kling zu Lindenstmth eine Lehrerstelle an der Gememdeschule zu Watzenborn-Steinberg; dem Lehrer und Hausvater am Rettungshaus zu Hühnlein, Kreis Bensheim, Wllh. S ch m i d t eine Lehrerstelle an der Gemeindefchule zu Weiterstadt; der SchulamtSafpirantin Anna Draudt aus Laubach eine Lehrerinstelle an dec Gemeindeschule zu Ober-Ramstadt. Bestätigt wurde der von dem Fürsten und Grafen zu Erbach-Schönberg auf die Lehrerstelle zu Fürstengrund präsentierte Schulamtsaspira t Wilh. Friedrich Nebel aus Nußdorf (Nheinpfalz). ** Lebensretter. Der Apothekergehilse Alfred Hops in Wimpfen hat am 28. Juni 1906 und der Dachdecker Karl Schmitt in Mainz hat am 2. April 1907 einen Knaben vom Tode des Ertrinkens gerettet. Als Anerkennung hierfür ist von S. K. H. dem Großherzog ersterem die Nettungs- medaille und letzterem eine Geldprämie verliehen worden. ** Dritte Jahrhundertfeier der Universität. Der Verkauf der Kürten zur Wiederholung der Fie-stVorstellung ist Herrn Ernst Challier übertragen worden. Erwirb dre Karten im Stad tth e ater am Freitag, 2. August, und Samstag, 3. August, an der Tageskasse ausgeben, vormittags 10 bis 1 Uhr, nachmittags 3 bis 5 Uhr. Die Freita gs-Vorstellung, die um 6 Uhr abends beginnt, ist nur für jetzige uno frühere Studierende der Universität bestimmt und ein Ausweis durch die Festkarte erforderlich. Die Vorstellung am Samstag beginnt um 7 Uhr abends, zu dieser hat jedermann Zutritt. Als Preise sind die„Klei- nien Preise" vorgesehen: Loge 3.00, 2.50 Mk., Parkett 2.00, 1.50, 1.00 Mk. bis herunter zu 0.30 Mk. Zur Bequemlichkeit der Teilnehmer beginnt der Kartenverkauf von Montag ab in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Neuenweg 9). ** Die Reifeprüfungen anden höhere n Lehranstalten. Nach § 9, Abs. 4 der Verordnung vom 18. Jan. 1893, tetr, die Reifeprüfungen an den Gymnasien und an den Realgymnasien und nach § 9, Ziff. 2 der Verordnung vom 28. August 1901, tetr, die Reifeprüfung an den Oberrealschulen, kann ein Schüler von der mündlichen Prüfung ausgeschlossen werden, wenn seine schriftlichen Prüfungsarbeiten sämtlich oder der Mehrzahl nach das Prädikat ungenügend erhalten haben und nach den Leistungen des letzten Schuljahres nicht zu hoffen steht, daß daß Ergebnis der mündlichen Prüfung eine günstigere Beurteilung rechtfertigen werde. In Abweichung von dieser Vorschrift wurden seither in nich seltenen Füllen Prüflinge auch dann von der mündlichen Prüfung oder auch von deren Fortsetzung zurückgeiviesen, wenn zwar ihre schriftlichen Prüfungsarbeiten nicht sämtlich oder auch nur der Mehrzahl nach ungenügend ausgefallen waren, aber trotzdem zweifellos seststaud, daß sie, wie auch immer die mündliche Prüfung ausfallen mochte, die Prüfung im ganzen nicht bestehen würden, weil den in einzelnen Fächern vorliegenden negativen Ergebnissen AuSgleichsnoten im Sinne der z 11 der angezogenen Verordnungen nicht gegenüberstanden. Dies Verfahren war an sich nicht unzweckmäßig, denn es bedeutete für die davon betroffenen Schüler eine gewisse Schonung und kürzte das Prüsungsgeschäft ab. Jmuierhin stand es mit dem Wortlaut der oben angezogenen Be- stimmungen nicht im Einklang und hat denn auch gelegentlich, wenn auch nur ganz vereinzelt, zu unerwünschten Weiterungen und Beschwerden geführt. Für die Folge soll deshalb u d Darmst. Ztg. in Fällen der geschilderten Art die mündliche Prüfung nur dann unterbleiben oder vorzeitig abgebrochen werden, wenn sich der fragt. Schüler auf erte, ten Rat ausdrücklich damit einverstanden erklärt hat. Ein entsprechender V-rnicrk ist alsdann m das Prüfungsprotokoll stverein. Ehe die Wogen des Festtrubels über Gießen zusanunenschlagcn, sei darauf hingewiesen, daß auch die Kunstausstellung sich nach Kräften bemüht hat, m sest- lichcm Kleid zu erscheinen. War e» auch nicht möglich, den Gedanken einer .Hessenkunst-.Ausstellung zu verwirklichen, weil eine solche ein intensiveres Interesse hätte beanspruchen müssen, als von einem vielfach zerstreuten Festpublikum billig erwartet werden kann, so >st eS doch gelungen, namhafte hessische Künstler zur Beschickung der Ausstellung zu «er. anla sen. W>r nennen - ohne leider diesmal aus Emzel- hefte eingehen zu können - Prost Bracht und Prost Aorte engerer Fachkollegen Merkles sich dessen unmutvolle Aeußerung bezieht: auf Männer, die den lebenden Schell umschmeichelt haben und den Verstorbenen mit giftigen Waffen befehden. Es ist wahrlich weit gekommen in Deutschland, wenn ein katholischer Theologe in der klerikalen Presse unehrlich verdächtigt werden kann, einen Tag, nachdem die unrühmlichen Schell-Briefe Prof. Commers den Weg in die Oefsentlichkeit gefunden haben. Verhältnismäßig harmlos 'Hingt ein anderer Vorwurf, der gegen Professor Merkle erhoben wird: Ein Studentenkommers sei nicht der geeignete Ort für das „Plaidoyer" Merkles gewesen. Diabei ist zu bedenken, daß Professor Merkle mit Absicht vor dasjenige Forum getreten ist, auf dem er dos rechte Verständnis für die Bedeutung Schells, den rechten Sinn für das Bezwingende dieser Persönlichkeit und einen gesunden Widerwillen gegen das Erbärmliche der an dem Toten geübten An- grisfsmethode vomussetzen durfte. Ein tapferer, um die Zukunft ernstlich besorgter Mann hat die Jugend aufgerufen, in unerschütterlichem Festhalten an der Kirche redlich erworbenes Verdienst zu ehren und pietätloser, unberechtigter Kritik entgegenzutreten. Und er mußte zur Jugend sprechen, weil die vielerfahrenen Männer, die in der Augsburger Postzeitung zu Worte kommen, die Stimme der Gerechtigkeit und der wissen- schastlichen Ehrlichkeit nicht immer gen: hören. Zur Mahlrechlsvorl^ge- uns kürzlich gegen einen Vorschlag der i'ieVen hen ber bnrauf hinausging, der Stadt ' tn bcr gegenwärtigen wie in den früheren 'SS' f8? zugedachten zweiten Abgeordneten zu Zünften Offenbachs wreder zu nehmen, also für Gießen en ^jetzigen einen Abgeordneten zu belassen. Die „Off , / ' “n’’voi:tet nun auf unseren kürzen Artikel in einem V2 «palten langen Leitartikel, in dem ver chiedenes zu ') Ptt iff Hins ___r. •<_•<_■< ... r 1 o Yu . v _ ~'*7- ----------V.UIVV4U ।vil. Zunächst leint das Offenbacher Blatt uns der Unkenntnis der Be- ründung der Regierungsvorlage zeihen zu können, weil Ur in unseren Zahleubeispiclen für Gießen die aktiven rrlrtarpersonen nicht von der Bevölkerung abgezogen a.tten. Dies ist richtig, aber wir folgten darin, trotzdem ns dre Begründung der Regiermngsvorlage bekannt war, em Becsprel der „Off. Ztg.", die in ihrer offenbaren Vor- ebe ,ur abgerundete Zahlen die Einwohnerzahl Offen- achs so hübsch aufrundete, daß man anuehmen mußte, e habe die Garnison ebenfalls nicht abgezogen. Sonst innte sie nämlich nur von rund 59 000 und nicht von 0L)00 Einwohnern sprechen. Davon, daß, wie wir in nserem ersten Artikel ausführten, Mainz und auch Darm- adt mit mehr Berechtigung wie Offenbach einen weiteren .bgeordneten verlangen könnten, sagt' das^ Blatt kein -vrt, diese Feststellung paßt ihm halt nicht in seine Be- >eissührung hinein. Die etwas gekünstelte Aufregung, in ie unjere Offenbacher Kollegen über die Bezeichnung Offen- achs als Frankfurter Vorort und Fabrikstadt geraten ist, Ere vielleicht gerechtfertigt, wenn diese Bezeichnung ohne tarnt, und in der Absicht, Offenbach herabzusetzen, er- )lgt wäre. Dies ist aber nicht der Fall. Freilich hält s die „Off. Ztg." für überflüssig, ihren Lesern mitzuteilen, aß sie lediglich im Vergleich unt Gießen als Sitz der ornebmsten Bildungsanstalt des Landes und wirtsthaft- -cher Mittelpunkt eines großem Über die hessischen,Grenzen inausgehenden Wirtschaftsgebietes erfolgte. Wir wollten amit beweisen, daß die fattische und kulturelle Bedeutung iner Stadt nicht lediglich nach der Größe der in ihr vor- anderren Menschenansammlrurg zu bemessen, sondern dabei och einiges andere zu berücksichtigen ist. Wenn das fsenbacher Blatt das seinen Lesern mitgeteilt hätte, wäre 5 allerdings um den sich so hübsch ausnehmeirden Appell n den Offenbacher Lokalpatriotismus gekommen. Wenn ie „Off. Ztg." in ihrem Artikel immer wieder auf die Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. 5 ®*e "«*»«* SomilienMätter- werden dem ’ÄX TT bas den Kreis Sietzen" zweimal w8*e"“td)- Der „yefflfch« tanbrolri- erscheint monatlich einmal. Bantzer in Dresden, W. Waen tig-Leipzig, W. Threl- m a n n - Willingshausen, H. Giebel-Marburg; auch die Einheimischen sind vertreten, unter denen W. Barthel Hervorhebung verdient. Von Züchthessen hat sich der schon ange in unseren Ausstellungen heimische R. Kaiser- München mit ein paar prächtigen kleinen Landschaften eingestellt. Den breitesten Raum nimmt die Sammlung des rüh verstorbenen F. Brandt-Rom ein, fast durchweg bedeutend aufgefaßte italienische Landschaften, die nur mit merkwürdiger Konsequenz die leuchtendsten Farben des italienischen Himmels vermeiden und daß Dunstige, Verschleierte, mehrfach geradezu die Sciroceostimmung bevorzugen. — Wünschen wir, daß der Ausstellllngssaal in den Tagen der Jahrhundertfeier nicht ganz verödet. Mancher kommt jetzt nach Gießen, der das alte Städtchen freudig staunend kaum wiedererkennl; da sollte einer oder der andere auch hier einblicken und sich überzellgen, daß es allch auf dem Gebiete der 5lunstpflege in den letzten Jahrzehnten tüchtig fortgeschritten ist. B. 8. ** Biir gerverein Gießen. Am Montag den 29. d. Mts. hält der Bürgerverein im Saale des „Hotel Einhorn" eine allgemeine Bür g erver s a m mlun g ab, in der Profefsor Dr. Sommer über die Bedeutung der Universität für die Stadt Gießen im Hinblick auf die bevorstehende Jubiläumsfeier auf Grund der geschichtlichen Entwickelung einen Vortrag halten wird. Eine Diskussion nach dem Vortrag ist nicht möglich, da der Vortragende am selben Abend noch anderweitig in Anspruch genommen ist. Die Besprechung wird daher in der nächsten >Ver- ammlung stattsinden. Bei der angekündigten freien Ansprache werden die vom Bürgerverein angeregten rwch chwebenden Angelegenheiten behandelt werden. Die bevor- tehende Jubiläumsfeier, sowie insbesondere die Person des Redners dürfte Veranlassung sein, daß die Versammlung, zu drr auch Damen eingeladen sind, recht zahlreich besucht wird. •• Eine Waldkolonie bei Neu-Isenburg? Durch verschiedene Blätter geht die Nachricht von einer auf hessischem Staatsgelände zu gründenden ^Waldkolonie^ bei Neu- Isenburg. Mit der Regierung in Darmstadt seien die einleitenden Verhandlungen bereits abgeschlossen, die Negierung lamme dem Unternehmen in allen Stücken entgegen und habe einen größeren Komplex in dem Walddistrikt zu vorteilhaftem Preis zur Verfügung gestellt. — Diesen Angaben gegenüber stellt die ,Darmst. Ztg/ fest: Ueber diese von Jntereffenten angeblich ins Auge gefaßte Neugründung hat bis jetzt nur eine durchaus unverbindliche Vorbesprechung mit einem Ministerialreferenten stattgefunden. Ueber eine Gelände- abtretnng und über den dabei zu fordernden Preis ist an maßgebender Stelle noch keinerlei Beschluß gefaßt worden, auch stehen zurzeit einer solchen Abretung große sachliche Schwierigkeiten im Weg, insbesondere so lange noch nicht der allgemeine Ortsbauplan für Nen-Jsenburg und für das fiskalische Gelände östlich von der Nlain-Neckarbahn-Station Isenburg feststeht und Über Kanalisation und Einbeziehung des fraglichen fiskalischen Geländes in die Gemarkung Neu- Isenburg endgültig Beschlüsse gefaßt worden sind. Die eingangs erwähnte Zeitungsnachricht bedarf sonach der Richtigstellung. /^Butzbach, 26. Juli. Beim Vaden in der Wetter versank gestern abend ein sich im Schwimmen übender Friseurlehrling, der auL Siegen gebürtig ist, in Gegenwart einiger Altersgenossen an einer als tief bekannten Stelle. Der 16jährige Realschüler Möller von hier rettete ihn mit Aufwendung aller Kräfte nach erfolglosen Anstrengungen Anderer vor dem sicheren Tode des Ertrinkens. Die Wiederbelebungsversuche waren nach mehreren Wlinuten von Erfolg begleitet. — Vor einigen Jahren verschwand auf dem hiesigen Bahnhof ein Sack Kaffee, ohne daß es damals gelang, eine Spur von dem Täter zu entdecken. Als nun vor einigen Tagen ein vielbestrafter Einwohner von Rockenberg wegen weiterer Delikte vor den Untersuchungsrichter geführt wurde, gestand der Mann auf dem Transport, daß das gestohlene Bahngut bei ihm nahestehenden Personen seinerzeit Verwendung gefunden . habe. Nähere Nachforschungen ergaben die Nichtigkeit feiner Angaben. --- Bad Nauheim, 26. Juli. Bis zum 25. Juli sind 20 491 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 7000 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 25. Juli 242 990 abgegeben. > Ettingshausen, 26. Juli. Wohl in keinem Keile des Kreises Gießen macht sich die Zigeunerplage so bemerkbar wie in unserer Gegend. In der nächsten Icaye unseres Ortes schlagen die braunen Gesellen ihr Quartier auf, um nachts den Ort zu durchstreifen und zu stehlen. Einem hiesigen Einwohner wurde am Hellen Tage eine Ente gestohlen und nur fca> Hinzukommen von mehreren Männern verhinderte das Gesindel, wertere Beute zu machen. Die besten Bestimmungen gegen die Zrgeunerplage nützen nichts, wenn sie nur aus dem Paprer ftehen. Dre Behörde würde den hiesigen Einwohnern den größten Gefallen tun, wenn sie dre Gendarmerie zur energischen Versorgung der Banden anweisen würde, zumal jetzt, wo die Erntezeit vor der Türe steht, und tagsüber das Dorf fast menschenleer ist. Da weiß das Gesindel genau, daß es nicht viel au fürchten hat und beträgt sich demgemasi frech und zudringlich. __j — Hauptversammlung der Leutscheu Turnerschaft. (Unb. Nachdruck verboten.) S. u. H. Frankfurt a. M., 25. Juli. Die heutigen Verhandlungen wurden von dem greisen 1 und doch noch so rüstigen 81jährigen Vorsitzenden Dr. Ferd- 1 Goetz in gewohnter Frische geleitet. ' Dr. Ferd- Goetz lneß die Turngenossen herzlich wulkom- ' men. Von vielen (Setten sind Grütze eingegangen, u- a. von ' dem neugegründeten rumänischen Turnervunde. Der Bor- . sitzende tzod hervor, daß einige Heißsporne vom Verband Wie der Münchener Allgemeinen Zeitung aus Würzburg ge- chrieben wird, tz« Professor Merkle am 23. Juli eine zweite rede über Schell gehalten, und zwar aus dem Zestkommers er „Walhalla". Er brachte di- Glückwünsche der „Alma Jul,a um Stiftungsfest und zur Hauseinwechung zum Ausdrucks Aus Bescheidenheit, so fuhr er dann fort, ser wohl em Mann nicht genannt woroen, dessen sich wohl alleHerzen m Treue still erinnerten und der eine Hauptzierde der „Auna^-utta gewesen sei, ein Sol-n Walhallas, der lewer zu früh verf^rbene Hermann Schell. „Wir", so führte der Redner aus, „die so oft feinen zündenden Worten lauschten, die in beständigem Verkehr mit ihm sein durften, wrr trauen uns über dav, was Schell gewollt, was er als Maim von Charakter gesollt, ein besseres Urteil zu, als Manner, bte sich -war zmeß rühmen, mit ihm im Verkehr gestanden zu haben, aber dielen bald abgebrochen haben. Wir trauen unseren ,lugen mehr Äs ein" w d„ sich aus der Ferne -twaS 3ufammenfon. ZSMMZML- L L«LMWU««-Ä ‘ÄÄSfcs & SW«» ÄÄi ngffi, “n, i g-nötwt zu N«^D«nun , Ausdruck „Hhänenth«lose" " ÄÄ W faJSÄ Handel Frankfurter Börse, 27. Juli, 1.15 Uhr. Reichsanleihe . 96.60 Gießener Strafkammer. Pnnee-Henri-Eisenbahn . 132,00 ^Vielfach. uachgeahmt, nie erreicht» hilft Zacfierllhi Flaschen zu laufen, wo üacherl-plakak äushangen. Moderne Obau tieeirkurse. Handel nnv Verkehr, Volkrwlrts^aft. 212.00 115.00 29 80 139.70 . 195.90 . 218.75 . 29.70 . 116.40 . 140.70 116.00 105.00 208.80 192.50 131.50 195.80 219.00 316% 3% Wlo 3-6 3/6% 316% 26. Juli. Anfangskurse Harpener Bergwerk. Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . Türkenlose . do. Konsols do. Hessen Oberhessen vv, ®te Jahnstiftung zur Unterstützung der Hinter- befinden, wenn sie im Herbst abgegeben werden, blrebenen von Turnlehrern hat ettva 33 000 Mark Vermögen. Sie ist durch weitere Ausdehnung des Lebens- Versicherungswesens in den Hintergrund gedrängt worden. Sie wird vielleicht in absehbarer Zeit aufgelöst werden -oder in anderer Form weitergeführt werden. Das Jayn- museum in Freyburg a. d. Unstrut weist jetzt 829 Nummern auf. Sie dort noch fehlenden Kaiser- und Bismarckbüsten sollen in Vronce angeschafft werden. Für diesen Zweck werden 1000 Mk. bewilligt. Durch die Aufstellung der Büsten soll dem Gedanken Ausdruck gegeben werden, daß Kaiser Wilhelm I. und Bismarck den Jahnschen Gedanken endlich zur Ausführung gebracht haben. Prof. Dr. Rühl- Stettrn wies auf die werbende Kraft hin, die die Erhebung von Statistiken hat, vor allem die Standes- und Vereinsvermögenserhebungen. Es wurde beschlossen, von jetzt an alle fünf oder zehn Juhre das Vermögen der Vereine statistisch festzulegen. Die deutschen Vereine haben allein 640 Turnhallen. kaufen keine Einrichtung ohne vorher das grosse Muster-Haupt« ausstellungshans der Darmstädter Möbelfabrik, Heidelberger« strasse, welches als Sehenswürdigkeit I. Ranges und bedeutendste« laus seiner Art bekannt ist, besichtigt zu haben. Man verlange Preisliste mit Abbildungen. (Perspektiv-Aufnahmen von completton Zimmern). k*/ ] wahrlich staunenswert gegen jede3n[eftenplage. 1 n (Es ist niemols in der Düte, sondern nur in Heber die „Deutsche Turnzeitung" berichtet Atzrott- .Stegntz. Er teilt nut, daß sie einen Heberschuß von etwa .3000 Mark ergeben hat. Berliner Canada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: träge. Elektriz. Lahmeyer . Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Pakelf. für Volks- und Jugendspiele cd so darstellen möchten, als ob sie nur die Hauptrolle spielten und die Turner nur Nebensache seien. Davon könne natürlich keine Rede sein. Das habe der Führer der neuen Bewegung, Aba. von ,Schenkendorf selbst zugegeben. Anläßlich einer Einladung zur Teilnahme am Internationalen Antialkoholisten-Kon- greß in Stockholm erklärte der Vorsitzende, daß die deutschen Turner wohl für Mäßigkeit irrt Alkoholgenuß eintreten, daß sie aber nicht die Bekämpfung des Alkoholgenusses an und für sich zum Ziele haben. Darauf erstattete der Vorsitzende den Jahres -und Geschäftsbericht. Er hob'hervor, daß die deutsche Turnerschaft weitere erfreuliche^ Fortschritte gemacht habe. Parteigeist im politischen und religiösen Sinne finde keinen Platz in ihr. Daher sei auch die Trennung von den antisemitischen österreichischen Turnern in freundlicher Weise erfolgt. Bedauerlich sei aber die Schaffung einer Kampforganisation gegen die deutsche Turnerschaft; denn die sozialdemokratischen „freien Turner" suchen auf dem Wege der politischen Verhetzung im Trüben zu fischen. Turnvereine auf politischem Boden seien ein Unding. Vor allem aber sei der unflätige Kampf der sozialdemokratischen Turner zu bedauern. Das Ziel der Arbeiterturnvereine ist, Hnzufriedenheit und Haß zu erregen. An der Spitze dieses Bundes stehen fünf bezahlte Agitatoren. Es gilt die deutschen Turner zu schützen, die von den Sozialdemokraten an ihren Arbeitsstätten geschmäht und verfolgt werden. Die deutsche Turnerschaft würde mit allerlei tollen Lügen überschüttet. Ein Flugblatt der deutschen Turner 92.95 83.50 92.95 83.45 92.06 97.70 98 20 92.55 103 30 66.40 67 45 91.65 89.90 94.50 141.70 49.00 83.00 62.35 95.85 . 116.50 e 102.00 . 152.00 128.00 . 224.00 . 14400 . 168.70 . 138.10 . 202.75 Börse, . 173.40 . 127.90 . 224.10 . 70.10 . 139.00 Nttsverntcits-Nacbrlchteir. — D i e Ges am tfrequenz der deutschen medizinischen Fakultäten beträgt in diesem Sommersemester 7574, gepen 6570 im Sommer 1906 und 7219 im Winter 1906 07. In den einzelnen medizinischen Fakultäten studieren: in München 1248 (ausserdem 138 Zahnärzte), Berlin 914, Freiburg i. Br. 623, Leipzig 498, Würzburg 449, Heidelberg 397, Kiel 330, Gießen 300 (einschl. der Veterinärmediziner), Marburg 293, Breslau 279, Bonn 273, Jena 256, Straßburg 233, Tübingen 225, Königsberg 216, Halle 210, Grenswald 205, Erlangen 199, Göttingen 181, Münster 123 und Rostock 122. — Der Verband der im Coburger LC verein i g t e n L a n d s m a n n s ch a s t e n auf deutschen Hochschulen zählt im Sommersemester 1907 unter entsprechendem Abzüge der Mehrbänderlente 1322 Aktive und Inaktive iim vorigen Semester 1173) sowie 3555 Alte Herren (im vorigen Semester 3484) in 37 aktiven und 6 suspendierten Landsmannschaften. Die soeben im Cob. LC rekonstuierte Münchener Landsmannschaft Hannovera auf dem Wels (früher in Erlangen) ist noch nicht mit- gezählt.__________________________ Marke „Fürst Bismarck" feinste 10 Pfq. Zigarre empf. G.C. Volk, Bismarckstr. 16, Ecke Ludwigstr. Reichhaltiges Lager nur anerk. erittlassiger Zigarren- und Zigaretten-Fabrikate. 4019 Harpener Bergwerk. . Laurahütte..... Nordd. Lloyd ... Obeischics. Eisen-Industri Berliner Handelsges Darmstädter Bank Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . Krcditaktien .... Baltimore- und Ohio- Eisenlahn Gotthard bahn . . , Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Lcrndwirtschcrft. — Gießen, 25. Juli. Ter Kornschnitt hat in unserer Umgegend seinen Anfang genommen. Dian ist mit der Fülle in den Aehren zufrieden. In 14 Tagen dürste auch das übrige Getreide gemäht werden. Polologlow-Zigaretten Das Stück 3 bis 10 Pfennige. D12/$ lieber all käuflich! Fabrik „Epirus“ Dresden. Vertabte Möbel Verleihanstalt Sundheimer & dlchte strupp Frankfurt a. M. h’% pro qm und Woche 10 Pfg. Telephon 4017. Telegramm-Adresse: Industriebedarf, ! Stiftung ur Errichtung deutscher Turnstätten sind 98 Anträge gerichtet worden. 31 Unterstützungen wurden zum Bau von Turnhallen bewilligt, im aanren 9480 Mk. Ueber das Turnen der Fortbildungsschule^ mit dem der Auchchuß stch schon seit langem beschäftigt be° ruhtete Turn-Inspektor Schmuck-Darmstadt. Er betonte die Notwendigkeit, die Lücke zwischen Schulturnen und militärischem Turnen auszufüllen. Die Lehrer müßten die gugeno auf den Wert des Turnens in den Vereinen der deutschen Turnerschaft.hinweijen; denn die Fortbildung^ schule könne nicht selbst das Turnen übernehmen. Mit dem Verbände für Jugend- und Volksspiele, mit dem deutschen Turnlehrerverbande und dem Verein für Fortbildungsschulwesen sollen Verhandlungen über die Turnfrage in der Fortbildungsschule gepflogen werden. Ein Ausschuß wird die Frage noch einmal prüfen und die endgültigen Forde- rungen der deutschen Turnerschaft festlegen. 4% Oesterr. Goldrente. . 4% % Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4-6 Italien. Rente . . . 3% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III 436% ruBs.Staatsanl. 1905 416% japan. Staatsanleihe 4% Conv. Türken von 1903 Türkenlose...... 4-6 Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 3% Mexikaner < . 4/6% Chinesen . . . . Aktien: Bochum Guss,..... Buderus E. W . . . Tendenz: ruhig. vom Oktober 1906 wurde ate Wahlaufruf bezeichnet und man brachte sogar die Lüge auf, die deutsche Turnerschaft habe dem Reichsverbande zur Bekämpfung der Sozialdemokratie 800 000 Mk. zur Verfügung gestellt. (Heiterkeit.) Der Jugend müssen die deutschen Turner sich annehmen und sie aufklären über das Treiben der sogenannten „freien Turner". Die Lücke zwischen Schulturnen und Militärturnen müsse ausgefüllt werden. Leicht ist diese Arbeit nicht. Andere Anzapfungen, wie die der Antisemiten, der Zionisten und der Antialkoholisten lassen die Turnerschaft unberührt. Die Turnerschaft hat anderes zu tun, als sich damit abzugeben. Treu im Jahnschen Geiste werde die Turnerschaft weiter arbeiten. Lauter Engel und klassische Gestalten zu schaffen setze sich die Turnerschaft nicht zum Ziel. Nach Schweden ist von Vorstandsmitgliedern eine Studienreise zur Prüfung des schwedischen Turnens unternommen worden. Im schwedischen Turnen ist aber nicht die Vervollkommnung des. Turnwesens zu erblicken. Das deutsche Turnen kann nicht durch das schwedische ersetzt werden. Die deutsche Turnerschaft wird sich den internationalen Wettkämpfen nicht mehr entziehen können. Sie wird daher auch wohl an den olympischen Spielen teilnehmen. Vom Reichsverband zur Bekämpfung der Sozialdemokratie ist an den Vorsitzenden ein Schreiben eingelaufen, worin um die Zulassung eines Verbandsvertreters bei der Besprechung der Frage der Bekämpfung der sozialdemokratischen „freien Turner" gebeten wurde. Dr. Goetz hat die Bitte abgeschlagen. In der Stadtverordnetenversammlung zu Frankfurt a. M. seien 50 000 Mk. für das deutsche Turnfest 1908 bewilligt worden. Dabei sei die deutsche! Turnerschaft von den Sozialdemokraten scharf angegriffen! worden. Recht ungeschickt habe ein Stadtverordneter darauf entgegnet, in der deutschen Turnerschaft seien viele! Sozialdemokraten. Solche Wortkämpfe seien sehr unangenehm und trügen nur dazu bei, böseA Blut zu erregen. f Darauf erftattete Kanzleirat Atz ro tt-Steglitz den Kassenbericht. Er teilte mit, daß Vermögen der Turner- schast erfreulich gestiegen sei. Das Vermögen der Haupt-! kasse beträgt 89 343 Mk., das' der Stiftungskasse 77 132 m Stand des Jahn-EVu“ w„ oaB 0t6 x.ere während des Haupt- "tt' ^"-gesamt betragt das Vermögen Wachstums mit Haler gefüttert sind und im September wiederum cj'n vt k . ..... , . Haferbeigaben bekommen, damit sie sich in guter Kondition )( Gießen, 26. Juli. Späte Sühne. _ Ende des Jahres 1905 kam der Schlosser F. R. E. aus -Lteckarau-Mannheim auf feiner Wanderschaft nach Friedberg, wo ihn der Herbergsverwalter als Hausbursche beschäftigte, da er wegen seiner wundgelausenen Füße nicht Weiterreisen konnte. Als i in den ersten Tagen zwei Handwerksburschen eintrafen, erbot er sich ihnen das Gepäck aufzubewahren, damit sie die üblichen drei Pfennige, die an den Verwalter zu entrichten sind, sparen würden. Die Handwerksburschen kamen diesem Ansinnen nach unb übergaben rhn ihre Habseligkeiten. In der nächstfolgenden Nacht beobachtete । ihn der Herbergsverwalter, wie er sich an seinem Fahrrad, das er in einem Schuppen aufgehängt hatte, zu schaffen machte. Ans die Frage was er da zu suchen habe, gab er an, er sei leidenschaftlicher Radfahrer und habe das Rad einmal probieren wollen. Das er leidenschaftlicher Radler ist, ergab auch die Verlesung feiner Vorstrafliste, nach der er wegen Fahrraddiebstähle eine Reihe von SkMfen erlitten hat. Am andern Morgen war er verschwunden und zmfar mit Posaunen und Trompeten. Er hatte aus dem Hebungslokal des evangelischen Jünglingsvereins, der seine Hebungen in der Herbergswirtschaft abhält, eine Reihe von MuilkmstrumenLen, insbesondere zwei Posaunen und Trompeten mitgenommen. Rqach seinen Angaben, hat er sich nach Frankfurt a. M. gewandt und dort versucht, die Instrumente abzusetzen: es gelang ihm jedoch nicht, weshalb er sie in den Main geireren. Tue (Lcyafsung von Hebungsgelegenheiten für I ein Zimmer. Schon in der eKe/Ächt bestah?er Bestien Zimmer- Frauen rst notwendig. Es muß daher die Gründung von genossen; er nahm mit, was ihm gerade in die Hände siel Die ^rauenabterlungen im Anschluß an die Männerturnvereine Legitimationspapiere seines Zimmergeiwssen waren ihm wohl die gefördert werden. Wo dies nicht angängig ist, soll den Hauptsache, denn er hat sich schon mehr unter falschen Namen Frauengruppen gastweise die Hebungsgeleaenheit aeaeben umhergetrieben. Er begab sich von da nach der Schweiz, wo er Werden. Die Anhörung von Frauen in Sachen des Frauen- ^bufalls wegen Diebstahlseine Zuchthausstrafe chon anderthalb turnens ist geboten. Leiterinnen sollen heranaezoaew werden 2- uach deren Verbüßung er ausgeliefert wurde. Da Die Kleiduna soll lose und frirei ei~n€r Äußerung seiner Heimatsbehörde Epileptiker ist, wiLw.UK ' £'\un-x |UPj^et lexn- Rock oder nahm die Staatsanwaltschaft Veranlassung, ihn auf seinen Geiües- 4 £ K i r nberger, Kreisamtmann. v 4822 Zur bevorstehenden nung. — Billige Preise. — Kosten-Voranschläge l — Lagerung ganzer Wohnungen, sowie einzelner Sorgfältige Bedienung. B% - Telefon 235 Sonnenstr. 6 n alli- Seifenpulver - t: 11 !.It i'i ii L< Fahrräder anerkannt vorzüglich, schon zu Mk, 64.— mit Gummi. Laternen , Glocken Laufmäntel Lnftschläuche. in Holstein (Bahnstation) promot und gratis. ------. .. Stücke in eigenen Lagerräumen. per Zentner 5 Mk. frei Haus empstehlt [47a8 J. 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Die zur Umdeckung eines Teils des Daches auf -bem Gerichtsgebaude zu Gieße» (ca. 85« qm) und Dem Hastlokal zu Lich (ca. 190 qm) nötigen Schieser- deckcearveiten nebst Materiallieferung werden hierdurch unter Hinweis auf den Ministerialerlaff voin 16. 5>uni 1893 Amtlicher Teil. Bekanntmachung. " c r" Mcre1-1?«9 ^nT ^I^bre — Bullen, Eber, Ziegen- Wir bringen hTcrSuF 190J un Körbezirk Gießen. ne diesiäbriae csiithtw ^ur ^untnis^ der Beteiligten, daß )en ucid)ftehcns XJn ^em Körbezirk Gießen an neinden iemeilK^^Eu Tagen in den einzelnen Ge- em bei ben Jimp^ der angegebenen Zeit beginnend, von m3 fSfSenZb:en iUetft °ufgeführten Orte GeskffHüstsliklkm. Alle aus der Clubbibliothek eutliehenen Bücher müssen bis Montag, den 29. Juli eingeliefert werde«. t‘7t______________________ Der Vorstand. rt,,,. .4, ?„ta9' den 2 9. Juli 1907. z 9 Uhr, Holzheim 10 Uhr vormittags, Lang- 3 2 Uhr mittags, Lerhgestern 1 Uhr nachmittags. - 2. Dienstag, den 30. Juli 1907. 2 Uhr, Gurbenteich 10 Uhr, Watzenborn 11 Uhr mir(Inpin fiov/-» 1 q itr.„ . c, 3 öffentlich ausgeschrieben. Die Angcbotsunterlagen können m unserem Amtslotal -eingesehen, Angebotsformularc dorther bezogen werden. Die Angebote sind bis znm Eröffnungstermm k! Montag, den 5. August 1907, vormittags 11 Uhr ipt mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns abzu- er geben. Zuschlagssrist 2 Wochen. i« Gießen, den 23. Juli 1907. W Großh. Hochbauamt Gießen. H I. V.: Heye r. und Gemarkung Hof-Gill. 2. Projekt nebst Kostenanschlag über Ausführung von Drainagen „In den Federwiesen", „Auf der Eiche" und „Am alten See". Einwendungen hiergegen sind bei Meldung des Ausschlusses innerhalb der obenangegebenen Offenlegungsfrist bei Großh. Bür- rermeislerei Dorf-Gill schriftlich einzureichen und zu bv- zründen. Friedberg, den 24. Juli 1907. Der Großh. Feldbereimgungskommysar: Kirnberger, Kreisamtmann. Vergebung von Schreineravbeit. fcbute?^b^CWj)i&X6en^tUn886eßCnf,änben für bie M°d»°n- SffenMch^rS wÄ °UH b' Ö ' b°rmitt. 11 Uhr, tto SeSV?en«»"- - Zu'»-°°sfrist 14 Tage. Städtisches Hochbauamt. __________________Gerbet.__ Grundstücke, welche infolge der Feldbereinigung anstelle der verpfändeten alten Grundstücke getreten sind. Einwendungen hiergegen sind bei Meidung des Ausschlusses nnerhalb der obenaugegebenen Osfenlegungsfrist bei Großh. Bür- ;ermeisterer Langsdorf schriftlich einzureichen und zu be- gründen. Friedberg, den 24. Juli 1907. Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: Ketrannlumchimg. a Qetr.: F^ldbereinigung in der Gemarkung Dorf-Gill. In der Zeit vom 1. bis einschließlich 3. August If. Js. liegen / verklags auf der Großh. Bürgermeisterei Dorf-Gill in den Erblichen Amtsstunden zur Einsicht der Beteiligten offen: 1. Projekt nebst Kostenanschlag über Herstellung verschiedener Gräben und Wege, sowie leilweise Verschleifung eines Grabens in dem Gelände zwischen Gemarkung Bergheim Preiswerte gefüllte Federbetten mit 6 Pfund Federn gefüllt, Stück zu 13.50, 15.50, 18.50, 21.50 Mk. und besser. Kessen mit 21/, Pfund Federn gefüllt Stück zu 4.75, 5.50, 6.75, 8.- Mk. und besser stets in großer Auswahl vorrätig. Bettfedern und Daunen in jeder'Preislage billigst bei 1074 C. Röhr & Co. Bahnhofstraße 44. Ädriance-ibäähmaschinen für Gras, Klee unb Getreide sind unerreicht in Konstruktion, Leichtzügigkeit, stabiler Bauart unb tiefem sauberem Schnitt, Schleisapparate, Hand- und Pferderechen, Gabel- und Haspelheuwender mit wendender Radspur in neuesteu verbesserten Koustruktiouen. — Kataloge gratis und franko. — M. Kosönthal Fernsprecher 218. Liebigstcatze 13. Reparaturen werden in meiner Werkstätte sachgemäß und prompt ausgeführt; ebenso stehen geübte Monteure jederzeit zur Verfügung.Cls/e inriXJna ©arbenteuf) 10 Uhr, Watzenborn 11 Uhr wrmrttags, Sternberg 12 Uhr mittags. 3. Mpntag, den 5. August 1907. ' Woogen 9 Uhr, Trohe 10 Uhr, Großen-Buseck 11 Uhr wniuttagö, Alten-Buseck 12 Uhr mittags, Meseck 1 Uhr rachmrttags. J 4. Dienstag, den 6. August 1907. Annerod 9 Uhr, Steinbach 10 Uhr, Albach 11 Uhr -ormrttags, Oppenrod 12 Uhr mittags, Burkhardsfelden l Uhr, Reiskirchen 2 Uhr nachmittags. o. Donnerstag, den 8. August 1907. Gießen 8 Uhr, Heuchelheim 9 Uhr, Klein-Linden 10 Uhr, Mendorf a. Lahn 11 Uhr vormittags, Großen-Linden 12 tts 1 Uhr nachmittags. G. Samstag, den 10. August 1907. Daubringen 9 Uhr, Mainzlar 10 Uhr, Staufenberg LI Uhr vormittags, Ruttershausen 12 Uhr mittags, Lollar L Uhr nachmittags. Wir weisen die Großh. Bürgermeistereien an, die Kür- cheine in Bereitschaft zu halten, sowie bekannt zu geben, >aß Viehbesiyer, welche Fuseltiere (Bullen, Eber oder Ziegen- löcke) zur Körung zu bringen beabsichtigen, ihr Vorhaben in den Großh. Kreisveterinärarzt Kttell als Vorsitzenden >er Körkommission anzuzeigen haben. Gießen, den 26. Juli 1907. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. ______________I. V.: Langermann._____________ Bekmuttmalyung. 3etr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Langsdorf. In der Zeit vom 1. bis einschließlich 16. August lf. Js. liegen oerktags auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Zangsdorf folgende Akten zur Einsicht der Beteiligten offen: 1. Tas topographische Güterverzeichnis des Feldbereinigungsbezirks, in dem auch die Wahrung der Rechtsverhältnisse zur Darstellung gebracht worden ist. 2. Das Verzeichnis der neuen Unterpfänder, d. h. derjenigen ^DMn^Gehiifenstelle. Bei der unterzeichiwten Behörde i]t die Stelle eines Schreibgehilfen ab 16. August lsd. Js. besetzen Erforderlich ist neben guter Schulbildung schöne Handschrift. Geeignete Bewerber werden ersucht, chre Ateldung unter Anschluß eines selbstgeschriebenen Lebenslaufes und etwalger Zetignisse alsbald einzusenden. - Veraütuna wird nach den m dem Amtsblatt Gr. Mtm- ... sj.rium deS Innern Nr. 6 oom 10. April 1907 normierten ( Sätzen gewährt. Bewerber, welche bei einem KreiSamt oder auf einer größeren Bürgermeisterei und insbesondere schon un " giegistraturdienst beschäftigt wnren, erhalten den Vorzug. I*. Offenbach, den 16. Juli 1907. Großherzogliches Kretsamt Offenbach. von H o m b e r g k. B1T A - ÄÄ*»»- N -Pastor Broistedt von Nen-Ereterode (Braunschweig). Ä Alle Missionsfreunde sind Kein teurer Laden, nur VerkaufslokaL — Extra billige Preise. — Besichtigung meines grossen Lagers gerne _____gestattet. 1939 Perle des Odenwalds. Luftkurort Lindenfels s- IEOTEL ODENWALD, Bes : A. Vogel. Erstes u. grösstes Hotel am Platze. Elektr. Licht. Volle Pension 4—5 Mk. Telefon 9. 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