r- ^erinöqenSverhältnisse darzulegen. " Plancher gesagt haben: So kann es noch konnnen! ~^>o* I» L L n - i,in eS aber mit der Strafrechtspflege kommen soll, wenn die Zeugenscheu und Zeugenpflicht zunehmen, das ist auch einer sorgfältigen Erwägung ivert. Im allgeinmien^fühu^stch^der Zeuge L. an3 dem Grunde nicht als ein „klassischer" ins Feld geführt werden kann, da sein ganzes unsicheres Auftreten vor Gericht, das Schwankende, Zerfahrene seiner Aussagen weder eine hinreichende Kraft des Geistes noch des Gedächtnisses fii! dargetan hat. Das sei noch die niildere Annahlne. (Im ^»Stillen ergänzt der Hörer oder Leser: Von Rechtswegen ^gehört der Mann wegen Falscheides auf die Anklagebank). R Nteinen Sie nicht, daß derart gekennzeichnete Zeugen, wenn sie irgend dazu in der Lage sind, lieber eine Reise um die ! Gilbe antreten, als einer neuen Zeugenvorladung Folge leisten?" Aehnliche Gespräche kann man fast nach jedem größeren Strafprozeß im Publikum vernehmen. ES gibt Leute, die geradezu „wild" werden, wenn sie auf ihre Erlebnisse als 'engen zu sprechen kommen; sie schließen mit dem feierlichen AuSrus: Einmal und nicht wieder! Im Münchener Peters- Prozeß wurde einer Schriftstellerin, die über Dr. Peters sich brieflich günstig geäußert hatte, ohne weiteres der Makel an» । gehestet, ob sie vielleicht die Geliebte dieses Afrikaners ge- rjejen (ei? Im Mordprozeß Hau waren Verwandle des Angeklagten, die bekundeten, sie hätten ihn ohne Zögern mit Deutsches Reich. Berlin, 26. Juli. Zu der Meldung, daß die geplante Zusammentunst Kaiser Wilhelms und des Zaren bereits am 5. und 6.August vor Danzig statt- finden werde, erklärt dec dortige russische Generalkonsul, daß er bis heute keinerlei amtliche, noch private Meldung hierüber erhalten habe. Wie an hiesiger unterrichteter Seite bekannt wird, findet in der Angelegenheit der Monarchenzusammenkunft em lebhafter Depeschenwechsel zwischen Berlin und Petersburg statt. Endgültige Abmachungen sind jedoch noch nicht eingetroffen. __ ; größeren Geldmitteln unterstützt, veranlaßt, haacklem ihre Unseres Erachtens hätte Belastungszeuge im Gerichtssaal viel mehr geborgen, als der Zeuge, der irgend etwas dem Angeklagten Günstiges auszusagen hat. Der Staatsanwalt wacht mit Aufmerksamkeit und sogar mit einer gewissen Liebe darüber, daß „seinen" Zeugen kein Haar gekrümmt wird. Wenn nur die Entlastungszeugen sich m ebenso sicherer Hut bei dem Verteidiger wüßten! Das ist aber keineswegs immer der Fall. Mancher Verteidiger rührt nicht einen Finger, um einen Entlastungszeugen, der ein Opfer der Befangenheit vor Gericht geworden ist, durch eine beruhigende Bemerkung aus der Verwirrung zu befreien, während es wohl äußerst selten vorkommt, daß der Staatsanwalt einen Belastungszeugen sich verrennen läßt. Schon dadurch können die belastenden Momente das Ueber- gewicht erlangen, kann ein wichtiger Entlastungszeuge als unzuverlässig dastehen, ein sicher auftretender — sicher im Schutz des Staatsanwalts — Belastungszeuge einen „vorzüglichen Eindruck" machen. Das Vertrauen zur Rechtspflege wird bestärkt werden, wenn die Zeugen mit größerem Vertrauen gute Behandlung erwarten dürfen. nach kurzer Beratung verneinte. Ein satirisches Blatt hat neulich die Art der „Beleuchtung" der Zeugen im mobernen Strafprozeß durch eine Zukunftsverhandlung geschildert. Trotz der Karikatur wird es genügt, daß die Zeugen unter ihrem Eide die Erklärung obgaben, daß sie zur Gewährung solcher Darlehen finanziell im ianbe seien. Dem Herausgeber einer Gerichtskorresponbenz legte der Staatsanwalt die Frage vor- „Werden Sie für Ihre Berichte von einem Mitgliede der Familie Haii bezahlt?" ,vorauf der Jtlterpellierte nachträglich eine allerdings sehr starke Antwort gab. Mik der verhältnismäßig geringen Ord- Liungsstrafe von 30 Mk. ncchiii das Gericht auf die begreifliche Erregung des durch die Frage Gekränkten Rücksicht. _ In einem anderen Prozeß, der etliche Jahre zurückliegt, ver- ■ langte der Staatsanwalt, zur „Prüfung der Glaubwürdigkeit" eines Entlastungszeugen, Auskunft über gewisse geschäftliche Verbindungen. Der Zeuge lehnte die Antwort runbiocg ab. 1 Mit der Schuld oder Richtschuld des Angeklagten hätten seine, ' des Zeugen, geschäftliche Beziehungen nichts zu tun. Diesmal griff der Verteidiger energisch ein und verlangte einen Gerichtsbeschluß, ob die Frage zu stellen sei, was das Gericht "bartno trefflich. Namentlich war es' Frau Schacko, bte in der Arre „Neue Freuden" und in der Kantone durch vollendete Gesangskunst entzückte und besonders für die feineren Zuge an der liebenswürdigen Gestalt des kleinen Schwerenöters Verständnis zeigte. Die kleineren Rollen wurden angemessen durch die Herren Schramm, Hauck und Reitz ver- Ten kurzen Fandango tanzten mit Grazie und Geschmack die Sowtänzerinnen Fräulein Torrrani, Nicht vergessen dürfen wir den Regisseur des Ganzen, Lerrn Kor schön, der mit Umsicht und lunstlerischem Geschmack uns eine Reihe der prächtigsten Bühnenbilder bot. ; Die Akustik des Theaters hat sich wieder als außerordent- licki aünstig erwiesen. Den Beweis für die richtige Anlage de» Orchesters brachten uns ja schon die vorangegangenen Tage. Gestern zeigte sich das Haus für L>olo- und Ehor- Ksang aufs beste geeignet. . . So ist denn der große^ Wurf gelungen, den der Theaterverein wagte; es ist das erstemal, daß Gießen eme Opernaufführung mit einer solchen Künstlerschast sich leiste. Wenigstens koniiten sich die bekannten „ältesten Sente nicht erinnern, jemals das Opern-Ensemble emer Großstadt in unseren früher so fragwürdigen Musentempel gehört zu haben. „ . . Der Theaterverein hat mit diesem erfolgreichen Abend seine Existenzberechtigung auch über den Leibschen ^aal hinaus erwiesen, und wenn er den Fingerzeig, den ihm das zum erstenmal wirklich total ausvertauste Hau-- gab, befolgt, so wird er nach wie vor ein wichtiger Wiktor unseres Kunstlebens bleiben. L'hs- Rach einem SensationSprozeß, der mit der Freisprechung >es Beschuldigten endete, warf Jemand die Frage auf: „Wissen Sie, wer mich in diesem Prozeß am meisten gedauert bat?" „Dec Angeklagte?" „Nein, die Zeugen! Dec Ange- .tagte geht ziemlich weißgewaschen von bannen. Seine Zeugen aber, denen die hohe staatsbürgerliche Aufgabe zuteil geworden ivac, an der Erforschung der Wahrheit mitzuwirken, haben saft ohne Ausnahme einen Klecks weg. Dem einem ist diese, Oem anderen jene peinliche Frage vorgelegt worden, Fragen, die mit den zur Anklage stehenden Handlungen nicht den allecmindesten Zusammenhang hatten, deren genaueste Belte, autwortung die Richter nicht um einen einzigen Schritt weiter bringen konnte. Und zuguterletzt ergoß sich im Plaidoyec des J Staatsanwalts nochmals ein Platzregen auf die durchweichten II Zeugen: von der Anzweiflung der Glaubwücdigkeil an bis l| Zu der womöglich noch unangenehmeren Bemerkung, daß der Bielostok, 26. Juli. In Sachen des Pogroms auf der Eisenbahnstation Bielostok sprach das Schwurgericht sechs Angeklagte frei. Ein Angeklagter wurde zu acht Jahren Zwangsarbeit, drei zu einem Jahr drei Monaten Hausarrest und einer zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Ein Angeklagter entfloh. Weaterverein in Klehen. Figaros Hochzeit. Gießen, 27. Juli. Die beiden Jesivochellmigen zur Eröffnung des Neuen Lindtthcaters sind verrauscht. Gestern schloß dec Theater- Bercin die Reihe der offiziellen Vorstellungen mit einer Opern- aufführnng. Richt nur die hiesig-» > und -imge »"swacüge Becussrezeusenten, sondern nahezu samttiche Besucher vom 23. und 24. Juli haben diesmal besonders fleißig der sonst so undankbaren Ausgabe dec Kritik sich '-nt°-z°g°n, und die Zahl derer, die allem durch die Preße erfahren wie ihnen bie crslen Theaterabende in unserem neuenMusenheim gefallen haben, ist recht klein. Und sie wird wohl auch im nächsten Winter klein bleiben. Das ist m S-w'ss-rB-ziehung erfreulich, verrät großes Interesse und soweit solche Urt üe den gegebenen Verhältnissen Rechnung tragen können auch sie für die Theaterleitung belehrend und fördernd sich gc- nur enthebt uns über den Inhalt und Aufbau des Meiuerwerkes zu sprechen. Die Ausführung selbst rst in ea'r Ziehung als sehr gelungen zu bezeichnen Die lurchau^ nicht vereinzelt geäußerte Vermutung, daß uns Frantsurt seine elften uräsle vorenlhalbeu wurde, hat nicht nur der Theaterzettel, sondern der Abeno selbst, und zwar in glänzender Weise, widerlegt. In erster Linie sei dem Kapellmeister Herrn Dr. Rotten berg gedankt, der sich als vorzüglicher Mozart-Interpret zeigte und den guten Ruf, der ihm vorauf ging, vollauf bestätigt^ Unter ferner Leitung bot das Orchester bereits rn der Wiedergabe der Ouvertüre Ausgezeichnetes und zeigte frch auch rm Verlauf des Abends durch ferne diskrete Begleitung als wohlgefchulte Körperschaft. Röchst Gelungenes boten auch dre Solisten, namentrrch stimmlich, aber auch schausprelerrfch fvi rben i„ den meisten Fällen dem Wrrwarr b<": froh- innigen Handlung gerecht. Wer wollte bet Z vielen chönen Leistungen dieses oder jene» weniger Gelungene herausgreifen? Edler Anstand ist bei den meisten der Frankfurter Künstler mit echtem Theaterblut gepaart, höchster musikalischer Be- gabung und klarer Ausprägung der Figuren. Ein prächtiger Figaro war Herr S-Hneide^ Seine Partnerin und Braut Susanne Frau Kernrc schloß sich ihm in Spiel nnd Gesang würdig an. Sie zeigte vor allen anderen den neckischen U-b-rmut, den «3)1^ >n feinen Tönen so köstlich fiL^k h^at. Auch das gräfliche Paar Brinkmann und yt. He nsel - Sch w e r tz e r, Ä durch schönes Stimmarerral ausgezeichnet ftan- den durchaus aus der Höhe. Sie sangen mit Warme nnd feinem Spiel. Marcellme, die heiratslustige Alte, wurde durch Frl. Weber in belustigender Weise baraeftellt. Ihr sekundierte Herr Steffens als Mnrtoi'D erwlaceichst Frl. Brach und Frau Sch ackv, l«»L k>- ->- «»• Sr.'.uM.2!,.* Erstes Blatt 157 Fahrgang Samstag 27. Juli 1907 außer Sonntag,. FUM ® •—< »k BezuqSpret,! Den, GießknerAnzeiger J ▼ tW MM M V monatlichVöPf.,viertel- .weimaiwöcheLichdaS V f II, ■ ilL ■ ■ || 1111 B-st-llg. HW General-Anzeiger für Oberhessen bi vormiü?ags^ilNth? Rotationsdruck und Verlag der Srühpschen Unw^vuch- und Stelndnrckerei. n. Lange. Redaktion, LxpedMon und vruSerei: Schulstratze 7. A^eigenteü^^ Die Friedenskonferenz. Haag, 26. Juli. Die zweite Unterkommission der zweiten Kommission der Friedenskonferenz verhandelte heute vormittag über die deutschen Anträge betreffend die Behandlung Neutraler im Gebiet der Krieg führ en den. Die deutsche Definition, daß als neutrale Personen alle Staatsangehörigen eines Staates betrachtet werden sollen, der am Kriege nicht teilnimmt, wird ohne Abstimmung angenommen. Der deutsche Antrag betreffend die von Neutralen begangenen Neutralr- tütsVerletzungen wird nach langer Debatte einem Vrüfungskomttee überwiesen, ebenso der deutsche Antrag betreffend Handlungen, die nicht als Handlungen zu Gunsten eines Kriegssührenoen betrachtet werden sollen. Eine sehr lange Debatte entsteht endlich über die deutschen Anttäge betreffend Abschaffung der Heranziehung neutraler Personen zu Kriegsdiensten für einen Kriegführenden und betreffend oas Verbot für Staatsangehörige, sich zu Kriegsdiensten für einen Kriegführenden zu verpflichten. Die Abstimmung über diese beiden Anträge toiro auf die nächste Sitzung verschoben. — Tie vierte Kommission nahm unter dem Vorsitz von Martens die umfangreiche Debatte über die .Abschaffung der Kriegskontreband^ wieder auf, gegen die Rerrault-Frankreich sich wendet, während Lord Reay-England sich dafür ausspricht. Dem Vorschläge des Delegierten Martens entsprechend wird beschlossen, über den englischen Vorschlag in der nächsten Sitzung, die am Sonnabend den 3. August stattfinden soll, abzusttmmen. Zur Lage in Korea. Söul, 26. Jutü (Meldung der Agence Havas.) Die neue Konvention zwischen Japan und Korea ist auch hier veröffentlicht worben. — Es werden hier Vorkehrungen für den schnellen Transport von 4000 Mattosen aus Tschemulpo getroffen. Sie werden jedoch nicht requiriert.werden, wenn es nicht durchaus notwendig ist. Die Ankunft von 4000 Mann Kiu- schiutruppen beginnt am Freitag in Fusan, ba Marquis^ Ito seine Zustimmung zu der Sendung japanischer Truppen nach Söul gegeben hat, um die brennenden Frageir der Entwaffnung der koreanischen Arnree und der Trennung des früheren Kaisers von seinen Truppen und Ratgebern zu lösen. Das koreanische Kabinett ist darauf vorbereitet, diese Forderungen zu erfüllen, wenn genügend Truppen zur Verfügung sind. Als das llebereinkommen bekannt wurde, kamen die Gemahlinnen der alten Staatsmänner in Scharen zum Palaste. Weinend und wehklagend trugen sie sogleich alles Tragbare weg. — Kayashi äußerte sich einem Interviewer gegenüber, seine Mission sei mit dem Abschlüsse des Uebereinkommens beendet. Er äußerte ferner, daß Clhina sich an dem .Schicksale Koreas ein warnendes Beispiel nehmen und sein Haus in Ordnung bringen solle, da irgend eine starke Natron sich bewogen fühlen könnte, die Ereignisse in. Söul zum Vorbilde zu nehmen. __ HsUMche Lage-scharr. Zur Affäre Scheüeubcrg bringt die „9?ordd. Allg. Zig." folgerlde Zuschrift eines Wiesbadener Arztes: Am 29. Acai 1907 hat Herr Dr. Schellenberg in einer von 80 bis 40 Herren besuchten Versammlung, deren Charakter Herr Schellenberg selbst an anderer Stelle schriftlich als öffentlich bezeichnete, offen und mit großem Pathos erklärt, daß er in der Stichwahl zwischen dem Sozialdemokraten Lehmann und dem Natio- nalliberalen Bartling für den Sozialdemokraten gestimmt hat und gegebenenfalls wieder stimmen wird. Es trifft ferner nicht zu, daß sämtliche Aerzte Mesbadens das Vorgehen des Herrn Schellenberg billigen, als Kassenarzt ist er Mitglied der Verttagskommljsion der Krankenkassen nach den Beschlüssen der Aerztekammer der Provinz. Es ist also nur die Bezirksvertragskommission, die die Annahme der Kassenarztstelle für standesunwürdig erklärt hat. Jedenfalls ist hiernach das Statut der Aerztekammer dringend einer Revision bedürftig, die solche Vorgänge unmöglich macht. Der Einsender betont, daß er selbst in jener Versammlung zugegen gewesen sei, und daß die Richtigkeit seiner Mitteilungen eventl. durch eine große Reihe von Zeugen erhärtet werden könne. _____ Aus dem Zarenreiche. Paris, 26. Juli. Aus offiziöser Quelle verlautet, das russisch-ja panischeUebereinkommen bestehe aus zwei Teilen. An die diplomiatische Konvention schließe sich eine wirtschaftliche an, welche die Fischereirechte des nördlichen stillen Ozqans, die Handelsrechte in Oftafien sowie die Uebergabe gewisfer Schienenwege an Japan regelt. Ganz besondere Bedeutung komme der biplomatffchen Konvention zu. Sie bekräftige den siiatus quo in Ostafien, bezeuge in unzweifelhafter Weise die Herzlichkeit der endgültig wiederhergestellten Beziehungen zwischen Rußland und Japan und werde so den Weltfrieden befestigen. In bieser Hinsicht müsse das Ueber- einkommen als eine wertvolle Ergänzung des franzöusch-japa- nischen und des in Vorbereitung befindlichen russisch-englischen Abkommens gelten, lieber Den Verlauf der Verhandlungen, dre zu diesem Abkommen gefühtt haben, sind auch der deutschen Regierung Mitteilungen gemacht worden. Petersburg, 26. Juli. Tie Polrzer entdeflte wahrend einer Haussuchung einen Plan der baltischen Eisenbahnlinie, sowie einen solchen der Jacht „Alexalrdria". Mehrere Verhaftungen in dieser Angelegenheit sind bereits vorgenommen worden. Es wird behauptet, daß ein neues Komplott aeaejt den Zaren entdeckt worden sei. Em Ingenieur, welcher der Führer der Verschwörer sein soll, ist m der Peter-Pnul- festung interniert worden. . . m £ a, — Tie Mörder der am 1. Jurn int Petersburger Hasen ermordeten Ingenieure Behrs undNeuberg wurden heute verhaftet; es handelt sich um Studenten der Petersburger Uni- versität. _ ................. »in........... n Ile yeuttge Wummer umfaßt 16 Seiten. Jeugen-Meleuchtung. Ausland Molde, |B”/y Bw/r Zu miete» aesucht: 11 Wobmmaen von 1—7 Zinunern. Lindenplatz, | Offizier in barscher Mi.se daraus aufmerksam gemacht haben, 'daß der Posten! mi einem Baum lehne und schlafe. Die Wache, habe geglaubt, es mit einem höheren Offizier zu tun zu haben und sei den Weisungen gefolgt. Der Manu habe sich als „Rittmeister von Plateu" 16. Dragoner-Regiment VvrgesteUt. Aus Erlüubiguug erllärt die Kl. Pr., daß der '(V^ll noch nicht klar gestellt ist. Die llnlersnchuug ist noch ilu Gange. Bor einiger Zeit war hier der G.)mnasiast Blodtke oerschlounden. Wie sich später herauspellte, ist er von zwei Entführern und Erpressern entführt worden. Die Beiden wuroen gestern von dec Polizei dabei abgesangen, alö sie einen Lehrling entsii hren »vollten. Es sind der .Wellner Karl Wfatte rod aus Hannover lind der Portier Wilhelm Rippert aiio Osseubach. Sie nahmen an ihren Opfern unsitlliche Handlungen vor rmd begingen dann Erpressungen an deren Eltern. deshalb nichts übrig, als die Aufmerksamkeit auf diese in unseren humusreichen Waldungen zwischen den Himbeeren vor- konnm'nden Pflanzen 31t richten. Gwtzeil, den 27. Juli 1907. Städtisches Hochbauamt. Gerbet. zum dritten Rial, mit großer Majorität als Bürgermeister gewählt. A Grünberg, 26» Juli. Gestern Atorgcn weilten hier Ministerlalrat Süffert imb Geh. Obecbanrat Eoullmann, beide von Darmstadt, sowie KreiSaiutmann Dr. Rterck von Gießen, Regierungöbamneister Reeh von Berlin lind Viegie- rungsbanmelfler Hnhmann von Lieh, (die beiden Letzteren beordert von der Eiseubahnbau-Firma Lenz in Berlin) 511111 Zwecke einer vorläufigen ministeriellen Prüfung derLinien- jwH. Der deutsche Kitki ser ist heute voi> Mittag 8 Uhr nach Dahier ubgervifl. der gestrigen Vtotiz über die Tollkirsche teilt uns der Einsender berichtigend mit, daß die ausgefimdenc Pflanze nicht die Tollkirsche ist, da diese ja eben erst blüht, sondern die Einbeere Paris quadrifolia, deren Früchte denen der Tollkirsche sehr ähnlich sind, und über deren giftige Eigenschaften in vielen Werken geschrieben worden ist. ES bleibt --r- W i e s e ck, 27. Juli. Den eifrigen Bemühungen einiger Pserdebesitzer ist eö gelmigen, Hierselbst einen Pf erde- versichernngöverein zu gründen. Der Verein ist erst am 1. Juli inö Leben getreten uub von 46 Pferbebesitzern sind 40 mit 43 Pferden jofor als Mitglied beigetreten. ? Dors-Gill 25. Juli. Heule wurde unser seitheriger Bürgermeister Knhl, der nun daö Amt 18 Jahre bekleidet, ArbeitsveTMlmntt. Die zur Errichluna einer UrhiierUflllc und Vornahme von baulichen llmänberungen in der vorhandenen Abortanlage im Hofe der Bezirksschule in der West-Anlage nöligen (.^rd , Maurer-, ^teiubauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Gveugler-, Schrclner, Glaser- und Weiub»»derarbeite» sollen ^aiuStaa den 3. August d. Zs., vormitt. 10 llbr, öfsent- Urb vergeben werden. Die BerdingungSuttlerlagen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote aus vorgeschriebeueni .vormular, das daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitounkt au uns einzureichen. — Zuschlags- frist 11 Tage. (Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Heffcu am Sonntag den Juli: Wollig, doch trocken. Warm. Leichte veränderliche Winde. * — Nunmehr bestätigt auch die „Kreuzztg.^, daß der Ministerialdirektor im Kultusministerium Dr. Dllt hoff miß Gesundheitsrücksichten nach Ablauf seines Urlaubs aus dem Dienste scheiden wird. — Der Oknosse August Fleischer tu Wurzen, der schwere Borivürse gegen die slihrendeii Genosseu in Wurzen erhoben Halle, wurde von der sozialdeiilokratischen Krets- Versammlung des l l. sächsischen Reichstagswahltreises mit /allen gegen drei Stimmen an » d e r soz ialbe m 0 kra- ^.-ischen Partei ausgeschlossen. Wie berichtet wird, wird eine <5 tu bl e n-K o-n- htii f f io 11 von 221 amerikanischen Bürger- Px * *! P.? r ,l' darunter die Vertreter oer amerilailtfcheil M.'ostslndte, Ende dieses oder Anfang nächsten Sommers aus dem Kontinent eintresseu, um die europäischen, besonders die deutschen Großstädte und ihre Eiurichtuugeu leimen Au lernen. — Hi? Professoren Müller-München und c I) t r- e i b e (bc r g erklären in einer Zuschrift au die ,/R. Z.", daß die G r ü n b e für bi c Abte h n n ng i h r e r Be r u fuug au bie medizinische Klinik der Berliner Universität nicht in dem u^ngeluden Entgegeutommeu des preuß. KultnsministeriumS zu suchen feien. Die Abtei)- nuiig fei vielmehr erfolgt, weil die Berliner medizinifcheu Professurenlund besonders diejenigen der Miuikeu ein über großes Maß von Verpflichtungen amtlicher und anßeramt kicher Art mit sich bringen und eine Konzentration aus bie Lehrtätigkeit und die wissenschaftliche Forschung sehr erschweren. Wie die „N. Z." hort, tväre Professor Goldscheider nicht der Kandidat des Kultusministeriums, sondern einer ganz kleinen Minderheit ini:erhalb der Falkultät gewesen. Vcrmifd?t€s, • Ein Bauchausschlitze r in Berlin. Im Äiorben Berlins wurden am Freitag mittag von einem anscheinend Geisteskranken grauenhafte Niorbversuche an fchul- pflichtigen Kinbern vorgenommen. Ein anständig gekleideter Biann lockte in der Prenzlauer Straße ein etwa achtjähriges Mädchen an sich, verging sich an ihm in einem Hausflur und schlitzte ihm dann den Leid auf. Ehe der Verbrecher festgenommen werden konnte, verübte er dasselbe Vergehen an weiteren Ntädchen. Der anscheinend geisteskranke wiörder hat sich der Verfolgung durch die Polizei bisher zu entziehen vermocht. Eines der Opfer ist den Verletzungen erlegen. Im 'Norden Berlins herrscht furchtbare ?lusregung. Dav Polizeipräsidium setzte eine Belohnung von tausend Aiark auf die Ergreifung des Vtannes aus. Alle Polizeireviere sind an» gewiesen, möglichst viele Patrouillen auf die Straße zu werfen, um aufmerksame Aiisschau nach dem Täter zu halten. Derselbe wird als gutgekleideter großer Niann von 25 bis 27 Jahren beschrieben. Der Liürder geht offenbar in seiner! Mordwut weiter. EinS der verletzten Kinder konnte bereits vernommen werden. Gestern wurde ein etwa Lvjähriger Mensch verhaftet und wäre fast von der erregten Volksmenge gelyncht worden, doch ist es sehr zweifelhaft, ob dieser mit ffen Talen in Veibindung steht, da daö vernommene ftmb in ihm den Täter nicht wieder erkennen konnte. In der Prenzlauer Allee sand ein Knabe auf einer Bank neben dem einen Latort einen Zettel, der mit bem keile einer aus- cinandergedommenen Scheers befestigt war. In der linken Ecke befindet sich ein Totenkops und zwei Knochen mit dem Worte „Gift" darunter. Die beiden Seiten des Zettels enthielten, mit Bleistift geschrieben, folgende Worte: „Weiche, weiche, in 5 Minuten eine Leiche. Hier in der Nähe befind bet sich ein Kinderräuber. Diesen Zettel abgebcn bei der Volijei. Ich habe ein Kmd in der Belsorterstraße, der Prcnzlauei Allee und Heinerüdorferstraße geraubt/ Aus typischen Merkmalen dieses Zettels erkennen Sachverständige, daß der Täter ein Geisteskranker gewesen sei. Daö Mord-Instrument ist noch nicht gesunden worden. SWan * Origimai-Drahtinelduirgen. Celle, ^/. x)iili. Vor einigen Tagen oerfuchte ein Arbeiter in Sleiiwoibe seine, von ihm getrennt lebende Frau auf offene, Slraße durch Eischießen zu töten. Die Schüsse gingen fehl. Später fand man den Mann m einem nahen Gebüsch erschossen auf. Siet t in, Zuü. Die yiegicruug läßt ein Projekt einer Brrücke auSarbeiteu, bie die Insel Rügen und o'ie Insel Dau Holm mit Stralsund verbiuben soll. Die Drücke soll 1918 fertig fein imb 17 Millionen kosten. Stuttgart, 27. Juli. Die in Wildberg (Schwarzwald) verhaftete D 1 c 11 fi in agb Will). Häberle gestand, vor drei Jahren ein heimlich geborenes Kind in eine Aborlgrube geworfen, vor zwei Jahren in ähnlicher Weise ein Kind in einer Dunggrube g e- lötet und ncuerbuigS ein neugeborenes Kind in der Ragold ertränkt zu haben. ^a ag, 27. Juli. Große Sensation erregte der Antrag der belgischen Delegation: die Signatarmächte sollten für die Zeit von 5 Jahren auf den Gebrauch von Luftschiffen oder anderen derartigen Alechaiiismen, welche Projetlite und Exptoiivstotze fchleudern tömien, verzichten. Pnriö, 2. Inti. Trotz oer von ueu Ministern des Aenßern FraulrecchS und Spanien abgegebenen Erklär ruugeit, daß das f r a uz ö s i fch-sp a n 1 sch e und das spanisch- englische Abkommen keinerlei Geheim- tlanfei enthalte, behauptet der Jntrausigeaut, daß zwischen ben drei Mächten eine 111 a r i t i m e Vereinbarung abgeschlossen worden sei, bie ihnen bie wie ch s e l s eit i ge V e 11 u tz n n g i h r e r tz äsen 1 m Kriegsfälle gestattet. Dieses Abkommen sei in einer Weise erfolgt, daß eine Ratisikatiou durch bie Parlamente nicht erforderlich sei. » P a r i s , 27. Juli. Rach einer Depesche aus Port Said bestätigt es sich, daß der Angriff der RtahaUas aui die von dem Prätendenten errichtete Z 0 l t st a t i 0 11 Arihyia abgeschlagen wurde. Tie Riahatta halten 22 Tote, darunter 2 KaidS und 2b Verwundete. Von den Leuten des Prätendenten sind 10 tot und 0 verwundet. Petersburg, 27. Juli. Im Semen 0 wschen Garde« Regiment ist es ivicder zu ll n ruhen gekoniilien. Den Anlaß bot die Rüklehr des Obersten Riemann, der bei Unterdrückung des Moskauer beivaffneten Ailfstandes zilsammen mit dem inzwischen ermordeten General Min große Grausamkeit an den Tag legte. Die Soldaten sollen sich geweigert haben, seinen Befehlen zu folgen. Eine Turchsiichung der Kaserne führte zur Ent. becknng zahlreicher revolutionärer Schriften. 7 Gemeine sind verhaftet worden. Pie tersburg, 27. Jun. Dieser Tage sind in Peter- Hof mehrere Revolutionäre verhaftet worden, bei beiten Bomben gesunden wurden. Im Lager von Krassnoje Selo herrscht große llnzusrieden- h c i l. In P e t erh 0 s wurden, die Wachen lungsi der Meeresküste verstärkt. ES tvurde Befehl erteilt, bie Maschinen ber kaiserlichen Jacht Stanbarb zu prüfen, bie wahrscheinlich am 3. August nach bcn brutschen Gewässern auslaufen lvird. M n n II b c i in , 20. Juli. In dem Prozeß gegen 2 9 A r N a. cb lftcn, die wegen Vergehen gegen da4 badische Vereinsgesetz an. gellagt waren, darunter Dr. Friedberg-Berlin, ivurde heute nach, miilag l‘/i llhr das Urteil gefällt. Alle Angeklagten wurden frei- g e j p r 0 ch e n und die Kosten der Staatskasse aiiferlcgt. StiiMiiiljcr MmBMmiS ßitiitn. Gartettstraßc Zimmer ‘2. tGeschüftöftuitden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Eö sind au vermieten: 1 Wotnurng von 7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, l> Wuhimngeu von 5 Zimmern, 8 Wohnungen von 4 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern mit Laden, 1 Wohnung von 2 Zimmern mit Laden, 1 Werkstatt, 3 möblierte Zimmer. Qiiöiijifltr Witjicn. Gartenstrane 2, Zimmer L. Eö föniieit einaestellt werde«: 1 Deller (auswartöi, 1 Bau schlosser, 3 Wagner (anöw.), 3 Glaser lauswürts), 1 Schneider, 1 Schneider landwärts), 6 Schreiner, 3 Schreiner (mrSwürtSl, 1 Drechsler (auswärts), 1 landwinsch. Arbeiter, 2 Flicks rauen, 1 Waschfrau, 6 Schuhmacher, 1 Schuh« wacher landwärts), 1 Wärter, 1 Friseur, 2 Laussrauen, 8 Dienst. Mädchen, 1 Zimmermädchen, 2 HanSburschen. Lebelinae: 1 Kaufmaim ober Lehrmädchen, 1 Schreiner. 1 Mechaniker. Eö hieben Arbeit: L"/, 1 Gärtner, 1 landwirtschastl. Arbeiter, 1 Schreiner, 1 Schlosser, 1 Schuhmacher, 1 Schriftsetzer, 3 Arbeiter, 1 Hausdiener, 1 Hauü« bälterin, 7 Vnuffruurn, 1 Bureaugehilse, 3 Hauvburschen, 1 Flick- frau, 1 Maskhsrau, 1 Fabrbursche. Lelnlinae: 1 Schreiber, t Lehrmädchen. bilbei eine ^acter.SPolonaiie, Hoffentlich wird das Fest durch «glaubt, datz der Tüter die zweite Hälfte der SLeere n,;, feljöneß Weiler begiinlUgt. welcher der Zettel befestigt war, benutzt habe. ' Prc,Sgetröuter Stenograph^ Auf dein ge- . Der gefesselte Redakteur. Ein seltsamer Vor, uiemsauieu Sleuogeapheutag m Rlauuheiui Pfingsten IW7 fall hat sich in Mühlhausen i. E. zugetraaen Dort imr . edne t u. der OJn.ppe für 180 Gilben Kaufmann E.Lischla der Redakteur Willy vou der sozialdeuwlrat,sehen «Volkszta ° (System Stolze.Schrcy) einen dritten Preis. der wegen Be!e>digling eine Gefängnisstrafe von acht Innen .... ticleran tcn beim Sta dttheater. Neu bau, verbüßt, 311 einem Verhör als Zeuge trotz seines energischen Wie maii uns in Erganziing der in,igeieilten Ll,te iuitteilt, Protestes luie ein schiverer Verbrecher gefesselt vvraesütet lieferte die Firnia C. Zimmermann einen Teil der Er sollte in der Untersuch,ingSsaehe gegen den vor vielen i tarderobeniöbel Mvuoten in« Ausland durchgebrannten Exstadtrat (Snnbner u . " a> , 0likirsche,sondern Einbeere. Zu vernommen werden, der jetzt gefaßt ist, und gegen den er 'nlS Vorsitzender deS Gewerkfchaflskarlells die Anzeige wegen klnlerschlagung von Kassengcldern des Gewekschastskartells (es handelt sich nm etwa 50 Mark) erstattet halte. Seine sieben, tägige Strafe war bis auf. wenige Stunden verbüßt (die Vorführung erfolgte vormittags zwischen 10 und 11 Uhr, imö die Entlassung hatte nachmittags 3 Uhr 20 Minuten 611 erfolgen), aber — der Schutzmann, welcher den Redakteur im Gefängnis abholte, fesselte ihn und berief sich gegenüber dein Protest Wickys auf seine schriftliche Instruktion! Als Untersuchungsrichter fungierte Herr Dr. Iwand, der dann für die Rückkehr inü Gefängnis anordnete, daß von der Fesselung Abstand gcnoiiiiuen werde. ** A U f vine Lüjähriac Tätigkeit als aka dewischerLchrer kann nm 28. bö. ber Direktor der Augenklinik an unserer Landes llniveisil,ii, Geh. Med.-Rat Dr. ined. Adolf Bo ssi uü, zurikckblicken. 1855 zu Zeuipelbura in West- vreußen geboren, eri.iclt Bassins seine Ausoittmiig in Königsberg, beslund 1870 dav incbizinische Staats- und Doktorexamen, war von 187'.l 18hl Assistenzarzt an biv hiesigen llnwcisiililsaugen klinik, trieb im Wiiitersentestn 1 31 I in Rostock untei taelÄ Leitung inikroskopische Slübten über bie Hiiwlogie des normalen Anges nnb in Göllingen bei Leber hiswwgische Untersuchungen )ur Pathologie bis Auges. Bvu 1882 1887 war er Assistenz ttrzt an bei Augenklinik in Göttingen unb habilitierte sich am 28. Juli 1882 an der AlberlusUlnwersil.it für Angenheilkunbe. $41111 Bahre später wurde er n. o. Professor, 1 eile le nach Jaooü oif« Tobe int Winleriemester 1880/90 bie Königsberger Augen ’lmir unb folgte Ottern 1890 einem Rufe als Oibeulticher Pro- esivr unb Direktor brr llnibi'isllatSangenklinik nach Gießen als Rachfvlger A. v. Hippels. Jin Studienjahr 1904/05 stand er ber i Lan . i eine Bücher -um Gebranch k-es Augenspiegels" und „Lehrbuch Der Augenheilkunde" erschienen in mehreren Auflagen. * Ausstellung von Druckwerken usw. In den Tagen bc» Universitätü-Jubiläumö wird die l^iiveisitäts- Blbtiothek eine Ausstellung von Büchern, Handschriften, Antographen und Bildern veranftallen, die sich auf die Geschichte der Universität und des studentischen Lebens an der Ludoviciana beziehen. Die Ausstellung wird am Mittivoch von 3- 4 Uhr nachmittags, Donnerstag, Freitag und Sams- tag von 81/,—!)1/, Uhr, Sonntag unb Montag von 12 biß 1 Uhr mittagJ geöffnet (ein. Auch die Lefefäle find zu biefen Stunden zugänglich. Im Uebrigen bleibt bie Bibliothek am Ailttwoch nachmittag, sowie vom Donnerstag biß Samstag geschlossen. (Siehe auch baß demnächst erscheinende Inserat). ” 8 -Universität. Dem Ti. §fan i r»NpvS wurde von der phitvsophischen Fakultät der LandeL-llntvcrsität die vrniift legendi für da« Fach der Zoologie erteilt. Anlageinusik ftndct morgen vormittag IN/, Uhr n der^üdmilage mit folgendem Programm statt; l.Ouver- rxt ö«r Oper ,Norma", von Lemni. 2. Venus-Walzer von L,liefe. U. Finale aus bei- Oper .Martha-, von Flotvw. 4. , Unser Kaiser , Marsch von Hüttenberger. r . ®ö= S‘nbet*»“»c bamllienfest findet morgen coonntag ^8. Juli von J Uhr ab ini Garten bei KolossetiiiiS llatt. Der unter dem Namen .Onkel Pelle' bekannte Herr Franz Beilitsch wird daß Fest arrangieren. Punkt halb 5 Uhr beginnt die 11 in bei Polonaise unter Vorantuit der Musikkapelle. Um 61/, Uhr steigt ein Luftballon auf. bas Fcjt für die Hmbcc viele Atuvcchjelu^ bieten. Den Schlug Ä u tw e rpe u. 20. Juli. AIS ber Kö u i g derBelaie r Keule bie neuen M-rrineanlagen besuchte, erhielt er an Bord ber „Albert.a" einen a 110 11 h m e 11 Bries, ber ihn mit b c m Xvbc v c b r v b t ; die Polizei hat bie größten Borsichlsmaßrcgeln ge- troffen, um das Leben des Miiigs wahrend des Auseiithaltes in । . . u. , UiUwi'rpen au sichern. Eine Unterfuchuna ist eingeleilct. 1 ul) rilng der B a h n Lich - Gru 11 berg und zur Entgegen- — Der Berl. Lvlliiuilz. meldet aus Sofia ; Bon Mazeboltien nähme eliuaigcr Wunsche oder Einwendungen von der oenent eingcttvjfimc Meldungen erzählen von einem großen Gemcinde-Bertretiing und ionsliger Interessenten. Von hier ä? ,ä" siä"w.5”»'««»«• * »«"*" ™i *- u vjaben. Ter Kamp, bauerte zwei Taac imb endete mit einer ^'sienbaynbalt-Zlonilleeß, Kaufmann 9)1 oll von hier, zu bem- Wiebcrliagt ber B a 11 0 c n, bie 100 4 ote unb zwei als selbcii Zwecke nach sämtlichen Orten, bereu Geiiiarkungen die Bündensühcer suuisicrenbe Wohivoben verloren. Bahn von Gränberg bis Lieh berühren wird. Ende dieses .....t™ «" **— w» L wurde dorl ein Japaner Verhaftet unter der Beschul-- bis dahm offen gelegen haben. digung, Forts und Bullerien pholographiert zu haben. B. B. Darm stabt, 27. Juli. (Tel.) Im großen Tas Bert. Tgbl. ttieldcl aus Wa s hin g lv n : Die nicht- Woog, der in diesem Jahr schon mehrere Opfer ncroröert föaüf'fluinurä, buhmeitJiVffir/l" Ä\x auffcu'eö'ü «b«nd em G.n-dist ber 2. Hompnjiüe beS schiffen nicht unwahrscheinlich seien, weil bas vorn Pulver- Zlifanterie-Yregunents 9‘V. 115 nameiiS Wallenfels aus hilft gelieferte rauchlose Pulver minderwertig sei. Sie Bondorf ertrunken. 11 _________ ** Marburg, 26. Juli. Der Marburger Rational- Att» iibiO ft'anO. |Monom Professor Dr. jur. ei. phil. Heinrich Sieveking . tzat den au ihn ergangenen Riis an die Universität Züri ch .. o c> n n. s m . u 1 e B c n' vohuer der Straßen, durch die die Rilndfahrt geht, werden es sich nicht nehmen lassen, durch reichen Lchnnick unb glänzende Beleuchtung dafür zu sorgen, daß die Straßen ein herrliches Bild abgeben und Rinn Beweis der Anteilnahme sämtlicher Einwohner an dem Freudenfest der Universität. 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