Zweites Blatt Nr. erfcfctbi! tügllch mit Ausnahme des Sonntags. 157. Die „Htetzener LamtUenblalter" werden dem Anzeiger" otermal wöchentlich beigelegt, das 'lireisblott für den Kreis Eietzen" zweimal wöchentlich. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal Freitag A5. Oktober I9W7 Rotationsdruck und Verlag der BrühNchen Unwersitäts - Buch- und Eteindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: 112. Tel.-Adr-'AnzeigerGießen. Kund der Industrieüett S. u. H. B e r l i n, 21. Oktober. (Schluß.) In Wechseltrnrkung zu den erhöhten Lohnforderungen steht die unablässige Forderung der Herabsetzung der Arbeitszeit. Ein M aurer arbeitet heute gegen früher statt 12 Stunden höchstens 8y2 Stunden, er legt .statt 1000 Steine höchstens 400, weil die Gewerkschaft ihm nicht mehr erlaubt. Zieht man von dieser Steigerung die Entwertung des Geldes ab, so bleibt noch ein überraschender Ueberscyuß des Profits des Arbeiters gegenüber dem des Arbeitgebers, der infolge der Entwertung und Verteuerung des Geldes natürlich weniger verdient als früher. Aus diesen Erwägungen heraus ist es nur begreiflich, daß die Industrie sich gegen eine gesetzliche Herabsetzung der Arbeitszeit wehrt. Der Bund hielt am 16. Mai 1905 eine Konferenz seiner angeschlossenen Vereine ab, die sich im wesentlichen mit der Erörterung des zehnstündigen Arbeitstages, insbesondere der Arbcits- '.eit der Fabrikarbeiterinnen und jugendlichen Arbeiter und der Abschaffung der Lohnzahlungsbücher befaßte. An dieser Konferenz beteiligten sich naturgemäß in erster Linie die Eaijon-Jndustrieen, wie die Fischindustrie, die Konservenindustrie, die Schokoladenindustrie, die Müllereibetriebe, die Maisstärkefabrikation, die Mineralwassersabrikation, die trsjigfabrikanten, die Farbstoff- und Gerbstoffextraktindu- strie, die Tonindustrie, die Korkindustrie, die Kalkindustrie, die Holz-, die Seisenindustrie, das Kunstgewerbe, die Silberwarenindustrie und eine Reihe von gemischten Jndustrieen. Bon fast allen Industriezweigen wurde gefordert, daß ehe an eine weitere Arbeitszeitverkürzung der Frauen geschritten würde, diese Frauen selbst gehört würden. Denn in vielen Fällen wird hier die soziale Fürsorge, wie dies auch im Reichstage von verschiedenen Seiten hervorgehoben ist, „zur Plage" uird „Vernunft wird Unsinn". Der Bund hatte auf Grund eines Beschlusses der Konferenz seiner Vereine beim Grasen Posadowsky beantragt, daß eine Konferenz der Interessenten, einschließlich der Arbeiterinnen, anberauml werden möge. Diesem Antrag ist nicht stattgegeben. Wir müssen nun damit rechnen, daß in der nächsten Session des Reichstags die zehnstündige Arbeitszeit für Frauen über den Kopf der Industrie und der Arbeiter schlechterdings sestgelegt wird. Solche Erfahrungen mußte die Industrie allerdings häufiger machen, aber es geht so nicht mehr- weiter. In diesem Zusammenhänge muß auch darauf hinge- wiesen werden, daß vor experimentellen Versuchen, die Heimarbeit gesetzlich zu regeln, dringend gewarnt werden muß; denn die meisten Fütsorgeparagraphen werden diesen Aerm- sten der Bevölkerung Lasten anferlegen und sie vom Verdienst und von der Lebensmöglicbkeit zum Teil abschneiden. Auch hier ist der gegebene Weg, daß aus der Industrie und aus den Handelskreisen selbsttätig auf die Abstellung der vorhandenen Mißstände hingewirkt wird, weil dies nur organisch von Fall zu Fall auszuführen ist, nicht aber durch ein Schema. Erhebliche Bedenken sprechen gegen die Unterstellung, der Heimarbeit unter die Gewerbeinspektion. Die Industrie hat sich zwar mit dieser Institution befreundet, obwohl man der Gewerbeinspektion nicht zu nahe tritt, wenn man feststellt, daß sie sich überwiegend einseitig als Anwaltschaft zur Förderung der Interessen der Arbeitnehmer gesuhlt und bewegt hat. Eine diesbezügliche Umfrage des Bundes der Industriellen an seine Mitglieder, niedergelegt in einer umfangreichen Denkschrift an den Staatssekretär des Innern vom 28. Dezember 1906, hat das unzweifelhaft ergeben. Wir hielten es für angezeigt, auf die klaren Bestimmungen des Gesetzes bezw. der Aussüh- rungsbestimmungen die breiteste Oesfentlichkeit aufmerksam zu machen, wonach der Gewerbeinspektor verpflichtet ist, sich eine Vertrauensstellung sowohl beim Arbeitgeber, wie beim Arbeitnehmer zu schaffen und die beiderseitigen Interessen wahrzunehmen. Der Gewerbeinspektor, gegen den als Institution nicht das geringste gesagt werden soll, hat sich jedenfalls davor zu hüten, daß er zu einem Polizisten oder gar einem Geheimpolizisten zum Schutze des Arbeiters herab; inkt. Ferner hat er eine große Menge von technischen Verordnungen zu treffen, für die er in der Regel nicht die genügenden technischen Spezialkenntnisse besitzt. Es wäre zu wünschen, daß einmal alle diejenigen Ausgaben, die dem deutschen Industriellen infolge von technischen Anordnungen der Gcwerbeinjpektoren auferlegt werden, statistisch erfaßt wird. Zweifellos würde sich eine ungeheure Summe an Belastung ergeben. Es wurde daher schon beim früheren Staatssekretär des Innern verlangt 1. Einschränkung des Wechsels der Beamten, 2. Einschränkung der Befugnisse unerfahrener und übereifriger Assistenten und untergeordneter Polizeiorgane, 3. Hebung und Vereinheitlichung der technischen Vorbildung der Gewerbeinspektionsbeamten im ganzen Reich, 4. ein engeres und zweckmäßigeres Zusammenwirken der Gewerbeinspektionen mit den Berufsgenossen- schasten, denen derartige technische Unsallverhütungs- und hygieneandordnungen am besten ganz übertragen würden. Der Redner geht dann auf die sozialpolitische Tätigkeit des Bundes ein, der auch auf diesem Gebiete eine reiche Wirksamkeit entfaltet habe. Er wies daraus hin, daß die Industrie mit sozialen Fürsorgegesetzen sehr schwer belastet sei. Es gehe nicht weiter an, nur immer sie als melkende Kuh zu betrachten. Vor einer übertriebenen sozialen Fürsorge müsse ernstlich gewarnt werden. (Lebhafter Beifall.) Eine Resolution im Sinne der Ausführungen des Referenten gelangte zur Annahme. t Darauf sprach Prof. Dr. Schär, Direktor des handels- wissenschastlichen Seminars der Handelshochschule Berlin über den Entwurf eines deutschen Scheckgesetzes mit Berücksichtigung der internationalen Scheckgesetzgebung. Seine Ausführungen gipfelten in folgender Resolution, die zur Annahme gelangte: Der Bund der Industriellen anerkennt mit Genugtuung, daß der vorliegende Entwurf zu einem Scheckgesetz allen wesentlichen Anforderungen des Handeisstandes entspricht und drückt die zuversichtliche Erwartung aus, daß feine* dieser Bestimmungen in der zu- künftigeu Beratung preisgegeben werden. Es betrisft dies im wesentlichen folgende Punkte: 1. Das Freibleiben des. Deutsches Resch. Berlin, 24. Okt. Heute morgen machte das Kaiser- p a a r einen Spaziergang im Tiergarten. Später hörte der Kaiser im königlichen Schloß die Vorträge des Kriegsministers v. Einem, des Chefs des Generalstabes v. Moltke und des Stellvertreters des Chefs des Militärkabinetts. — In der heutigen Sitzung des Bundesrates wurde über die Resolution des Reichstages zum Reichs-, Haushaltsetat der Schutzgebiete für das Rechnungsjahr 1907 Beschluß gefaßt. — Wie der „Reichsanz." meldet, ist dem Regierungspräsidenten Bako in Trier der erbliche Adel verliehen worden. — Da die Erwägungen an den zuständigen Stellen jetzt abgeschlossen sind, steht die Entscheidung über die neuen 5 M a r k st ü ck e im Lause der nächsten Woche zu erwarten. — Die „G ermani a'r bestätigt, daß der Dominikanerpater Frühwirth zum Nuntius in München ausersehen sei. Die Tatsache selbst und die amtliche Ernennung werde wohl schon erfolgt sein. Die „Germania" bemerkt dazu: Es ist daS erstem al, da ß ein Deutscher zum Nuntius in München ernannt wird, was sowohl für die kirchlichen Verhältnisse wie für die kirchlich-staatlichen Beziehungen besonders erwünscht ist. Die deutschen Katholiken werden dem heiligen Stuhl für dieses Entgegenkommen dankbar sein. B r e s l a u, 24. Okt. Der KonsistorialratGenn- rich in Berlin, Mitglied des Königlichen Konsistoriums der Provinz Brandenburg, hat einen Ruf als Nachfolger des zum Mitglied des evangelischen Oberkirchenrats ernannten Oberkonsistorialrats und Propstes Dr. Kawerau erhalten und angenommen. München, 21. Okt. Die Generalversammlung des oberbayrischen christlichen Bauern-Ver- e i n s in München gestaltete sich zu einer Kundgebung für den mit der Zentrumspartei in Zwist liegenden Abg. Dr. Heim. Er erstattete Bericht über seinen Plan, die ledigen Dienstboten in freie Ackerbürger umzuwandeln und zu organisieren. Dr. Heim erklärte, unter Umständen werde er der Zentrumspartei den Rücken kehren, ohne indes ein Ueberlüufer werden zu wollen. Stuttgart, 25. Okt. Die Staatsbahnen haben im September aus dem Personenverkehr 2 441000 Mk. eingenommen, d. i. 7627 Mk. w enig er als im Jahre 1906. Schecks von der Stempelsteuer, 2. die Annäherung der Zahlung durch Scheck an die Barzahlung, 3. Wirksamer Schutz oes Inhabers, sowohl gegen den Aussteller als gegen den Bezogenen, 4. Scharfe Scheidung zwischen Anweisung und Scheck, 5. Größtmögliche Freiheit in der Verwendung des Schecks, 6. Wegfall jeglicher Strafbestimmungen unter Vorbehalt von Paragraph 21, 7. Verschiedene Erleichterungen und Schutzmaßregeln des Scheckverkehrs, wie beschleunigtes Amortisationsverfahren, Erleichterung des Protestversahrens, Möglichkeit des Vordatierens auf einen späteren Termin. Um die breitesten Schichten der Gewerbetreibenden, die Beamten, Private, Angestellten, Arbeiter, in den Kreis des Geld ersparenden Seckverkehrs einzubeziehen und ihr Ersparnisse zu sammeln, ist die Einführung des Postscheckvertehrs unerläßlich. Der Bund begrüßt daher die Erklärung des Staatssekretärs des Reichspostamts vom 17. April im Reichstage, daß ein bezügliches Gesetz vorbereitet und demnächst dem Reichstage vorgelegt werde. Es wäre wünschenswert, daß Industrie und Handel den Ueberweisungs-, Scheck- und Abrechnungsverkehr in ihren geschäftlichen Beziehungen mit Käufern, Verkäufern und Banken tunlichst Vorschub leisten, indem sie selbst Giro- und Scheck-Rechnungen bei Banken unterhalten und ihre Geschüstssreunde auf die Benutzung derselben aufmerksam machen. Der Referent forderte auf, beim Erlaß des deutschen Scheckgesetzes besonders auf die Scheckgesetze in Oesterreich und in der Schweiz, die für eine internationale Regelung des Scheckverkehrs in Betracht kommen, Rücksicht zu nehmen. Den Verhandlungen wohnten vom Reichsamt des Innern Geh. Ober-Regierungsrat Delbrück und vom Reichs- justi^amt Geh. Regierungsrat Simons bei, das Reichs- bankdirektorium durch Reichsbankdirektor von Lumm, das Handelsministerium durch Geh. Regierungsrat Dr. Goppel vertreten. Am Abend vereinigten sich die Teilnehmer der Generalversammlung zu einer gemeinschaftlichen Tafel im Russischen Hof. gen überden HandelmitSpirituo s en in Asrikck zustimmt. Darauf tritt die Kammer in die Beratung der Vorlage ein, die eine Aenderung des Trennungsgesetzes, eine Verfügung über das Kircheneigentum betr., vorsieht. — Die Sicherheitsbehörde hat den Belgier Brouwet wegen antimilitaristischer Propaganda ausgewiesen. Kopenhagen, 23. Okt. In der heutigen Sitzung des Folkethings erklärte der konservative Abgeordnete Dr. H. L. Möller, daß er mit dem deutsch-dänischen Ver- trage betr. die Optantenkinder in Nord-Schleswig verhältnismäßig zufrieden sei. Er würde es beklagen, wenn die deutsche Regierung das angekündigte Versammlungs- gesetz einbringen würde, das den Behörden das Recht gibt, Versammlungen, aus denen Reden in anderer Sprache als der deutschen gehalten werden, zu verbieten, da dies eine Maßregel sei, die zur Beunruhigung auf beiden Seiten der Grenze beitragen könnte. H e l s i n g j o r s, 23. Okt. Der Verfassungs-AuS- schuß des Landtages beschloß, die Erklärung abzugeben, daß es nicht gegen die Verfassung verstoße, die Ueberführung von 20 Millionen Mark aus den finnischen Staatsmitteln zur russischen Reichsschatzkammer zu den Militärausgaben zu beschließen, daß aber die staatsrechtliche Stellung Finnlands die verfassungsmäßige Lösung der militärischen Frage so bald wie möglich voraussetze. Der Ausschuß schlägt deshalb vor, die Einbringung eines derartigen Gesetzentwurfs zu beantragen. New York, 23. Okt. Der deutsche Militär- attachee in Washington, Major Körner, überreicht morgen in der Militärakademie zu Westpoint die Büsten Friedrichs des Großen und des Generalseldmarschalls Grafen Moltke alsGeschen kdes deutschen Kaisers. Generalmajor Grant nimmt, das Geschenk als Vertreter des Kriegssekretärs Taft entgegen. — Der Staatssekretär Noot erklärte einem „Times"-Korrespondenten in Washington, daß die zweite Haager Friedenskonferenz mehr erreicht habe, als von den Vereinigten Staaten erhofft worden sei. Für, seine Person, sagte der Staatssekretär, sei er mit dem Er-i gebnis der Arbeiten der Konferenz sehr befriedigt. Ottawa,. 23. Okt. Ein Ausschuß ist beauftragt worden, eine Untersuchung anzustellen über die Anschuldigungen wegen Verkaufs großer Gebietsteile in der Provinz Queebeck an ein belgisches Syndikat. Es handelt sich angeblich um einen großen Skandal. Zweiter dcugcher Kröeiterkougeß. (Dritter Tag Fortsetzung). S. u. H. Berlin, 22. Okt. Ueber die gewerbliche Arbeiterinnenfrage und über Ar- beiterinneiiorganiscrtion sprach Frl. Grasz (München-Gladbach). Sie wies auf den Umfang der heutigen Frauenerwerbsarbeit hin. Nach der Berufs- und Gewerbezählung von 1895 sind insgesamt 5 300 000 Frauen und Mädchen am Erwerbsleben beteiligt. Dabei sind nicht gerechnet, 1300 000 Dienstboten. In der Landwirtschaft sind beschäftigt 2 809 000 Frauen und Mädchen. In der Industrie 1 500 000, im Handel und Verkehr 600 000, in der Hauswirtschaft 250 000, in freien Berufen 180 000. Die Rednerin betrachtete nur die Schar der Jndustriearbeiterinnen. Von den 1 V2 Millionen industriellen Arbeiterinnen waren 200 000 in der Hausindustrie beschäftigt. Die Zahl der Hausindustriellen ist also recht bedeutend. Die Rednerin gibt dann statistische Zahlen, die eine bedeutende Verdrängung der Männer durch Arbeiterinnen in den einzelnen Gewerbegruppen ergeben. Die gewerbliche Frauenarbeit sei eine wachsende Größe. Die Rednerin geht dann auf die Geschichte, die Entwicklung, und den Charakter der gewerblichen Arbeiterinnenfrage ein. Schon frühzeitig nahmen die Untern eigner lieber Frauen als Männer, weil Frauen billiger sind und sich auch alles gefallen lassen. Darum findet man das Ar- becterinnenelend auch in dem industriell entwickelten Deutschland. Die industrielle Lohnarbeit nimmt bei Frauen und Mädchen ständig zu. Mädchen jeden Mters strömen aus Gw^- und K^rnftadt und vom platten Lande in die Fabrik. Der Hauptgrund der Fabriktätigkeit der verheirateten Frauen ist der geringe Verdienst der Männer. Wie sehr die Beschaffung des notweirdigen Lebensunterhaltes die Frauen drängt, in die Fabrik zu gehen, geht daraus hervor, daß im Winter bedeutend mehr Frauen die Fabrik aufsuchen als inv Sommer. Auch große Kinderzahl und die Unterstützung von Angehörigen üercinafet Fabrikarbeit der Frau. Weitere Gründe sind die Absicht durch die Arbeit einen Rückhalt für Krankheit, Alter und Invalidität zu gewinnen, sich eine verbesserte Lebenshaltung gestatten zu können und sich auf dem Lande den Käuf eines Häuschens zu ermöglichen. Eur größerer Zudrang zur Heimarbeit ist nicht zu wünschen, da die Arbeitszeiten hier sehr lang und die Löhne sehr niedrig sind. Sehr groß ist das Angebot der Unverheirateten. In der Großstadt ist jedes aus der Schule entlassene Kind eine willkommene Arbeitskraft. Das 14 jährige Mädchen geht in die Fabrik. Andere Mädchen gehen als Verkäuferin oder Näherin. In der Mittelstadt füllen auch die Töchter der gelernten Arbeiter die Fabriö- betriebe. Bei der Verwendung von Frauen zur Fabrikarbeit mag der Mangel an männlicher Arbeitskraft mitbestimmend fein. Ausschlaggebend ist in den meisten Fällen die Billigkeit und größere Ausbeutungsmöglichkeit der Arbeiterin. Verheiratete Frauen werden von manchen Unternehmern vvrgezogen, weil sie tüchtiger uind arbeitswilliger und zufriedener sind. Auch zur Heranziehung ausländischer Arbeiterinnen hat man schon gegriffen, da sie noch anspruchsloser wie die einheimischen weiblichen Arbeitskräfte sind. Die verheiratete Frau wird meist Heimarbeiterin, weil ihr die Fabrikarbeit nicht zusagt, zu geringen Verdienst abwirft, und auch ein Abkommen von Hause unmöglich ist. — Die Rednerin ging dann auf die Schäden der gewerblichen Frauenarbeit ein. Die Fabrikarbeit bringe viele hygienische Nachteile mit sich. Die hausindustrielle Tätigkeit vollziehe sich aber aus unter noch lmgünstigeren Umständen. Von diesen schädigenden Einflüssen wird der weniger widerstandsfähige Organismus des weiblichen Geschlechts schwer betroffen. In der Tabak- und Textilindustrie herrschen Schwindsucht. In Wasch-- und Plättanstalten rheumatische Leiden vor. In Seidenwebereien lassen sich öfter Schädigungen des Sehvermögens konstatieren. Die Arbeit an Maschinen mit Fußbetrieb hat für verheiratete Frauen die nachteiligsten Folgen. Nach ost stundenweiten Wegen kommen für viele noch die häuslichen Pflichten mit ihren Anstrengungen hinzu. Von un- heurer Tragweite sind auch die geistig sittlichen Gefahren, besonders für die Heranwachsende weibliche Jugend. Daß auch ein Zusammenhang zwisck-en niedriger Ent^hming unb geheimer Prostitution bestehen kann, liegt auf der Haich. Die Berichte der Wien, 24. Okt. Der Kaiser verbrachte den Tag gut. Die katarrhralischen Erscheinungen sind weiter in Rückbildung begriffen. Das Befinden ist sehr zufriedenstellend. — Wie die „Slavische Korrespondenz" meldet, teilten bei Beginn der heutigen Sitzung des Jungtschechenklubs die Minister P a c a k und Fo r s ch t mit, daß sie sich entschlossen hätten, von ihrem Amte zurückzutreten. Rom, 23. Okt. Dem „Corriere della Sera" zufolge wird trotz der Bemühungen der deutschen Katholiken im nächsten Konsistorium kein d eu ts ch e r Kar di n al ernannt werden, ebenso kein französischer, obgleich deren Zahl von sieben auf vier zusammengeschmolzen ist. H a a g, 24. Okt. Amtlich wird bekannt gegeben, daß der deutsch e Kaiser am 20. November an Bord der kaiserlichen Jacht „Hohenzollern" in Amsterdam eintrefsen und nach einem Galadiner im dortigen Schlosse abends nach dem Haag abfahren wird. Paris, 24. Okt. Die Kammer nimmt eine Vorlage an, die dem internationalen Abkommen in Brüssel von 1906 zur Revision der gesetzlichen Bestimmung Fabrikinsstcktionen malen da ein büfteveS Bild. Zwischen! Heimarbeit und Prostitution bestehen mancherlei Zusammenhänge. Auch wirkt die FraucncriverVsarbeit in ihren heutigen Forut schädigend auf den Beruf der Frau als Hausfrau, Gattin und Mutter ein. Wie soll die erwerbstätige Frau ihre Kinder sachgemäß erziehen. Die Existenzunsicherheit der gewerblich tätigen Frauen und Mädchen, verstärkt durch die weibliche Eigenart, die gesundheitlichen Nachteile, die sittlichen Gefahren, das Verkümmern der Fähigkeiten, die für des Weibes Berns als Hausfrau, Gattin und Mutter unentbehrlich sind, machen den Inhalt der heutigen Arbeiterfrage aus. Die Arbeiterinnenfrage hängt mit der männlicfyen Arbeiterfrage eng zusammen. Darum muh auch die Frau organisiert ivetben. In der Fabrik hat die flufklärung zu erfolgen. Unsere Zeit verlangt gebieterisch eine Einbeziehung der Frauen und Mädchen in die Arveiterbewcguug. Wir bedürfen wissender^ Frauen, um der Zukunft des ganzen Standes willen. Wer die Frauen hat, hat die Jugend nnb die Zukunft. Je schärfer luir dessen bewußt werden, um so energischer werden wir für Ar- beiteriunenschutz, Arbeiterinnenorganisalivnen, wie für hauswirtschaftliche und allgemeine geistige Weiterbildung der Arbeiterinnen ciutreten. Förderung und Unterstühung von Patronagen, lön- fessioncllen Standesvereinigungeir, Arbeiterin neu Heimen und vor alten» Förderung obligatorischer Fortbildungsschulen für die weib- liche Jugend, das ist eine wertvolle Aufgabe. Es güt, lange brach liegende Gebiete zu beackern. Bei dem Einsetzen und ^Zusammenwirken aller K'rüfte werden hier um so schönere Früchte heran- reifen. (Lebhafter Beifall.) Es wurden dann folgende, von Frl. Be Hm-Berlin, gestellten Anträge angenommen: Ter Kongreß fordert im Interesse der gesundheitlichen Verhältnisse in der Hausindustrie 1) Einbeziehung der Hausindustrie in die Versicherungsgesetze, 2) Ausdehnung der Gewerbeinspektion auf die Hausindustrie, 3) Schaffung von Instanzen für ein Einigungs- oder Tarifamt zur Regelung von Lohn- und Arbeitsverhältrussen in der Hausindustrie. Weiter nahm der Kongreß Resolutionen au, die die Schaffung einer modernen Gesindeordnung verlangen; ferner das Pwpor- tionalwahlrecht für alle sozialen Wahlen, die Verkürzung der Arbeitszeit für Frauen und das Verbot der Frauenarbeit in der gesundheitsgefährlichen und schweren Industrie. Schließlich spracht er Kongreß noch den um die Koalitionsfreiheit kämpfenden Grubensteigern seine Sympathie aus. Auch die werteren, im Verlaufe des Kongresses eingebrachten und bereits mitgetiüten Resolutionen gelangten zur Annahme. Damit ist die Tagesordnung des Kongresses erschöpft. Der Vorsitzende Behrens schloß die Tagung mit einem dreifachen Hoch auf die christlich-nationale Arbeiterbewegung. ihre Zustimmung ausgesprochen wird zu eitlem.Erlasse des preußischen Kultusministers, durch den die jugendlichen Personen bis zum Alter von 17 Jahren von den sozialdemokratischen Tur nverein en fern gehalten werden, zugleich aber der Ueberzeugung Ausdruck verliehen wird, daß diese Fernhaltung im Interesse einer wirksamen Bekämpfung des Alkoholmißbrauches bei der Jugend au alle Turnvereine ausgedehnt werden müsse, tvobei jedoch durch Staat und Gemeinde dafür Sorge zu tragen sei, daß die im Interesse der Volksgesundheit nötigen körperlichen Uebungcn nicht versäumt werden. 0 Bad-Nauheim, 24. Okt. In diesem Herbst wird mit der Erbauung einer Konzert halle hinter dem Kurhaus nni) einer Parkhalle innerhalb des Parks begonnen. Die Konzerthalle soll bei ungünstigem Wetter zur Abhaltung der täglichen Konzerte und auch zur Abhaltung von Theatervorstellungen dienen. O Laubach, 25. Okt. Auf dem letzten Hassia- Verbandstag wurde Graf Wilhelm zu Solms- Laubach zum Ehrenmitglied ernannt. Tie künstlerisch au.sgestaltete Urkunde wurde in einem in den Solrnser Farben hergestellten Wappen heute im hiesigen gräflichen Schlosse durch Krieger- und Bezirksvereinsvorsteher, Kaufmann R. Ritter, im Auftrage des Hassia- Präsidiums dem Grafen überreicht, wobei zugleich die Uebergabe eines Vereinsabzeichens in einem blau-gelben Etui erfolgte. Mainz, 22. Okt. Ter von dem Vorsitzenden des Vereins Mainzer Kaufleute, Landtagsabgeordneter Molthan, beantragte Bau einer Bahn M a i n z — Bi s ch o f s h c i m über Ginsheim—Bauschheim—Astheim—Trebur—Geinsheim Leeheim nach Station Goddelau-Erfelden hat nach dem „Neuesten Anzeiger" die Genehmigung des preußischen Eisenbahnministers und des hessischen Finanzministers gefunden. Tie Vorarbeiten sind im Gange. Die Ausführung des Bahnprojektes erfolgt durch die preußisch- hessische Eijenbahngemcinschaft. Am nächsten Sonntag wird eine Kommission, bestehend aus Vertretern der Eiscnbahn- ^anöti. r der Preu ßisch-Hcssi scheu EiseN- bahn-Gemeinschaft. Tie Einnahmen der Bahnen dieser Gememichat betrugen im September 164 936 000 Mk ober 8 010 000 Mk. mehr nnd pw Kilometer 4693 Mk oder 164 o Der Personenverkehr brachte ein Mehr von ^4 000 Mk., dre Güterverkehr ein solches von 4 534 000 Mk und die Extraordinarien ein solches üon 702 000 Mk. Vom September betrugen die Gesamteinnahmen 000 Mk. mehr nnd pro Kilometer 28 292 Mk. oder 1134 Mk. mehr. — Zum Fallissement Hallern. Co. Hamburg Die Lage des Status ist wesentlich ungünstiger als bisher äuge» Dienstag versammelt gewesene vorlauüge Ausschuß der Gläubiger faßte angesichts der Überaus ungünstigen Status keine Beschlüsse. Dieser Status zeigt nach Einiger Wechsel gegenwärtig etwa 14 Mill. Mk Mrva und nur etwa eine Million Aktiva. Der Generalversamim Ansetzung eines Liquidators e!^ m Ärlin und Kbhlm- und Anthrazit-Firma B. Wagner w Stettin, die infolge des Zusantmenbruchs in TJenat iUtes. * Neues von Tosellis. Wie man erfahrt, beabsichtigt das neu gegründete „Märkische Wandertheater" mit dem Toselliswen Ehepaar einen Vertrag abzuschließen, und zwar soll Madame ^oselli für erste Liebhaberinnen, und ihr Gemahl für komische Väter in Aussicht genommen fein. * lieber bi e A f s ä r e Z a m o j s k a wurden „auf Grund persönlicher Nachforschungen" wlgende „authentische" Mitteüimgen gemacht: Die uu; den Bouiooiien verschwägerte Gräfin Zatnojska bat den Mord simuliert, um m i t ihre m f r ü Here n 51 u lsche r ^auif, den sie nach dem rufsisch-japauifchen Slricge gepflegt hatte, i n 2 A u s l nnb zu gehen. Sie bcschafite für diesen Janik, der sich mit ihrer Unterstützung ein kleines Bauerngut in Pasickt bei Czcu- slochau gekauft Halle, einen Paß und benachrichlete ihn telepraph'isch, baß sie am 17. Okt. fpät in der Nacht in Ezcnstoehau eiulreffen werbe. Der Bauer kam, holte die Gräfin, die sich als Bäuerin verkleidet hatte, ab und brachte sie zu sich. Der Bauer wollte aber Jemen Landbesitz nicht verlassen, nnb er weigerte sich deshalb mit bev Gräfin zu fliehen. Unlerdessen schlugeii die poln. Zeitungen Larin, nnb nun wurde der Kutscher erst recht ängstlich. Glitch die Grafui tarn zur Besinnung und lehrte zu ihrem Vater nach Warschau zurück. Die Potizer Hai eine Untersuchung bei Janik vor-- genonunen und dreitausend Rubel nebst einigen Kleinigkeiten der r stowndeu. Janik gab an, daß die Gräfin ihm alles geschenkt habe. ^ie Verwandten der Gräfin behaupten, daß sie stets für Frau -i o f e U i geschwär m t habe. kleine TagcSchronik. In Dahlhaiiseii (West'.) wart in Abwesenheit der Ellern das d/fahrige Töchterchen eines Fabrikarbeiters die brennende B e tr o t e u m l a mp e vom Tisch, welche atsbatd explodierte. Ter Inhalt ergoß sich nut die Kteider einer andereii bsisiähriqen -Lochwr, die alobald m Flammen stand. Tas Kind flüchtete auf die iLlrage, wo mehrere Passauteil versilchteu, bie Flammen zu loschen, sich aber selbst Brandwinideu ziizogeu. Das Krnb starb uoch kurzer Zeit infolge der erlittenen Brandwunden. — Der Kassiere r des Hirfch-Tinicker'schen Geweikveceine der Äiaschinen- batier nnb Metallarbeiter ber Orlsgrtippe Tahthauscii ist mit ber m n f l e des Vereins f t ä cb t i g geworden. behvrden, des hessischen Finanzministeriums und des Kreisamts, die genannten Rieborte besuchen, um in Verhandlungen mit den Gemeindevorständen die Lage der Bahnhöfe festzustellen. X. Hanau, 20. Okt. Heute veranstaltete der Rhcin- Mainische Verband für Volksvorlesungen in dem Gasthaus zur „Zentralhalle" hier eine gut besuchte Versammlung. Den Hauptgegenstand der Verhandlung bildete der Vortrag von Prof. Dr. Stein aus Frankfurt über „Das Volksbildungswcfen und seine Beziehungen zu Gemeinde, Staat und den politischen Parteien". In ein-^ gehender und unter großen Gesichtspunkten stehender Erörterung legte er die Stellung dar, die der Verband in dem öffentlichen Leben unserer Zeit einzunehmen wünscht, und beleuchtete die Bedenken und widerlegte die Vorurteile, die ihm von verschiedenen Faktoren des öffentlichen Lebens gegenwärtig noch entgegengeöracht werden. Die Uebersicht des Geschäftsführers Volt aus Offenbach über die letzte Wirksamkeit des ^Verbands stützte die Ausführungen des Redners in jeder Weise, und eine lebhafte Aussprache gab noch manche Anhaltspunkte zur ersprießlichen Weitergestaltung der Werbandsarbeit. Die Mitgliederzahl des Verbandes ist auch im Großherzogtum Hessen in erfreulichem Wachstum begriffen." [J Krcuzthal, 23. Okt. Dieser Tage gerieten zwei italienische Arbeiter miteinander in Streit. Plötzlich ergriff der jüngere der beiden Leute sein Messer nnt) stach seinen älteren Landsmann zusammen. Man brachte den Schwerverletzten in das Krankenhaus, wo er jetzt gestorben ist. Der Täter wurde verhaftet. Aus Sta-se rrttS LKKd. Gießen, 25. Okt. 1907. **Bom Großh. Hofe. II. KK'. HH. der Großherzog und die Großherzogin, sowie Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen begaben sich am Donnerstag vormittag im Auto uach Schloß R h e i u - stein und kehrten am Abend wieder nach Jagdschloß Wolfsgarten zurück. Am Mittwoch nachmittag besuchten die Herrschaften Schloß Lichtenberg. Die Fürstlich Er- bach^Schönbergschen Herrschaften sind am Mittwoch von König i. O. nach Darmstadt '[in das Alte Palais über» gesiedelt. ** In Audienz empfangen wurde von S. K. H. dem Großherzog u. a. Regierungsrat Muhl von Friedberg. ** Ordensverleihung. S. K. H. der Groß-, Herzog haben dem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorstehcr und Standesbeamten Hch. Weith IV. zu Nieder-Wöllstadt, der sein 25 jähriges Jubilünm als Bürgermeister feiert, das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ** Justrzpersonalien. S. K. H. der Großherzog haben den Gerichtsassessor Dr. Will). Weiffenbach aus Gießen zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Niedcr-Olm ernannt. ** Lehramtspersonalien. S. K. H. der Großherzog haben den Kreisschulinspektor bei der Kreisschul- kommission Darmstadt Prof. Ernst H en sing zum Direktor der Realschule zu Wimpfen und den Oberlehrer an dem Wolfgang Ernst-Gymnasium zu Büdingen Prof. Dr. Ed. Volp zum Oberlehrer an der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg ernannt. ** Personalien. Der Großh. Steueraufseher Herm zu Höchst i. O. wurde in den Ansicherbezirk Hungen mit dem Wohnort jungen versetzt. Uebertragen 'wurde dem Lehrer Karl Hofmann zu Volkartshain die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bisses. ** Von der Wahlrechtsvorlage. Der Gesetz- gebungsausschuß der er st en Kammer der Stände trat am Dienstag vormittag unter dem Vorsitz des Fürsten zu Leiningen zu einer vertraulichen Besprechung' bezw der Stellungnahme zu dem Wahlgesetz zusammen/ Am Nachmittag fand eine gemeinschaftliche Sitzung mit den Negierungsvertretern, Staatsminister Ewald, Ministerialrat Lorbacher und Oberregierungsrat Weber statt. Geh. Justizrat Dr. Schmitt-Gießen hatte das Referat. Die Aussprache war sehr lebhaft. Man hört, daß der Ausschuß zum mindesten auf einer ge setzlichen Festlegun g der seither nur z u g e st a n d e n e n Budget- usw. Rechte bestehen will. **.Ei ne Hundesteuerbeschwerde. Der 3. Ausschuß der 2. Kammer hielt am Donnerstag vormittag unter dem Vorsitz des Abg. Bähr eine Sitzung ab. Beraten wurde wiederholt die Vorstellung des p.Reutzel zu Kefenrod betr. Erlaß von Hundesteuer. Nach den angestellten Ermittelungen kommt der Ausschuß zu der Ansicht, daß das Gesuch berechtigt und der Regierung zur Annahme zu empfehlen sei. ^Lebensretter. Der Maschinenwärter Johann Licht aus Kostheim hat am 13. Mai 1907 ein Kind vom Tode des Ertrinkens gerettet. Als Anerkennung hierfür ■ ift ihm von S. K. H. dem Großherzog eine Geldprämie verliehen worden. P Klein-Linden, 24. Okt. Größere Gelände- Verkäufe finden gegenwärtig statt. Ein Gießener Agent 1 * * * bietet den hiesigen Besitzern für Gelände östlich der Main- - Weser-Bahn und nach den Kliniken zu namhafte Preise. : Jedenfalls dürste in dieser Gegend bei weiterem Wachstum ' der Stadt in ferner Zeit ein neuer Stadtteil erstehen» . Man vermutet auch, daß diese Käufe mit der projektierten - ^"?r Bierbrauerei zusammenhängen. iudüch unteres Ortes, an der Straße nach Großen. ' toeitauf Taä ^r rhien. M! iU 73500 Quadratmeter zum J v n 5 * * * * Manbe lrcgt ziemlich hoch und eignet fidi sä Zahlungsschwiettakeitcn g-craten ist, erklärt, daß sie bei loiOigung eines Moratoriums ihre Verpflichtungen nach und nach voll erfüllen werde. Der Betrieb der Anthrazit- uno Vriketl- w.crke in Stettin wirb mit Bewilligung der Banken unverändert we i terge führt. NnZVeL'jrtäts-NBchrTehSen. Dr. Phil. Ludwig D i e l s ,, Privatdozent für Botanik an der Berliner Universität, ist auch für das Winterhalbjahr 1907 bezw. 1908 mit der Vertretung des beurlaubten Vrofcisors Dr. Georg Kohl an der Universität Marburg beauftragt worden. Geh. Justizrat Professor Heinrich Der 11 bürg, Senior der Berliner Juristcnfakultät und Dlitglicb deS preußifchcu Herrenhauses, ist ernstlich erkrankt. Ms'chLichs Cvailgelifchc Gcmeirroe. Sonntag d e u 27. O.k t o b e r, 22. Sonntag nach Trinitatis: «Kottcüdienll. In der Stadtkirchc. Vormittags 97,? Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormillags 11 Uhr: Militargottesdieust. Pfarrer Schwabe. Nachmittags 2l/2 Uhr: Kinderkirche für die Älatlhausgenieinde. Pfarrer D. Schlöffe r. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Diontag, den 28. Oklober, abends 8 Uhr, im Matthäussaal: Vereinigung der fonfirinicrteii weiblichen Jugend der Nialthäus- gemeinde. Donnerstag den 31. Oktober, abends 8 Uhr, im Matthäussaal: B i b e l st u u b c. (Cffcnb. Johs., Kap. 14.) Pfarrer D. Schloss er. In der Iohanncskirche. Vormittags 9'/z Uhr: Pfarrer A u § f e l d. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes- gemeinde. Pfarrer A u s f e t d. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. 2(beub§ 8 Uhr im Konfirmandeusaal: Versammlung und Bibelbefprechiing. sJ)l o n t a g den 28. Oktober, abends 8 Uhr, im Lukassaale: Bibe l st u ii d c. Pfarrassistenl Becke r. Nächstkänfligcn Sonntag, den 3. Vlooembcv, wird das N e f o rm a t i o u s s e sl gefeiert werden. Dabei wird die alljähr- tiche K o t l e k t e zum Besten des Gustav A d o t s - V e r e i n s erhoben werden. Zugleich wird im Abeudgottesdieiist in beiden K i r ch e n Beichte und h e i l i g e s A b e u d m a h l gehalten werden, wozu Amneldimg bet dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten wird. Kathotifche Gemeirrdc. Samstag den 26. O k i o b e r 1 907: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag d e u 2 7. Oktober 1907, 2 3. Sonntag n a ch P f i n g ft e u : Vormittags von 6'/, Uhr an: ©clcgcubcit zur heil. Beichte. um 7 Uhr: Tie erste heil. Niesfe, vor und in derselben Austeilung der heil. Koumiuulon. , um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. „ um 97z Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 57, Uhr: Christenlehre; darauf Noseukranz-Anbacht mit Segen. An den Werktagen ist täglich des abends um 67, Uhr Rosenkranz-Andacht mit Segen. oct ^edcrktion. (Anonyme 2!nfragcn bleiben nnbcrnüuchtlqt.) Nidda. Ja! Te^eioniscB^e SCurstiee*3Chie des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industr Frankfnrter Börs« neichsanleihe . . 94.20 3% do. . . 84.10 3 xa °/0 Koiisols .... 94.55 3% do 84.10 3^°/0 Hessen .... 93 00 3)^°/o Oberhessen . . . 92.50 4 % Oesterr. Goldrente . 97.10 47s% Oesterr. Silberrente 97.55 4 ?u Hilmar. Goldrente . . 92 45 4% Italien. Heute . . 101.70 3% Portugiesen Serie I . 63.50 3% Portugiesen „ ]II 65 30 4 x/a °/0 russ.Staatsaul. l‘JOb 92.90 4vAuin japan. "Staatsanleihe 88.80 1% Couv. Türken von 1UU3 92.80 Türkculose ..... 141.20 4% Griech. SIouopol-Aul. . 47.60 4% äussere Argentinier . 84 60 3U/O Mexikauer . . — 4 Chiueseu .... 95.00 Aktien: Bochum Guss 202.50 Buderus E. W. . . . —.— Teudeuz: lest. Berliner SDörse, 24 Cauada E. B. 156.20 Darmstädter Bauk . . . 126.20 Deutsche Bank .... 227.20 Dortmunder-Union C. . . —.— Dresdner Bank . . . 140.00 Teudeuz: fest. io. Giessen. 24. Oktober, 1.15 Uhr. I Elektriz. Lahmeyer . . . 119.50 Elektriz. Schlickert . . . 104.50 Eschweiler Bergwerk . . 211.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 195.00 Hamburg-Amcrik. Paket!. 126.30 Harpeuer Bergwerk. . . 202.75 Laurahütte * 224.50 Nordd. Lloyd .... 112.40 Obeischles. Eisen-Industrie 102.00 Berliner Handelsgcs. . 153.70 Darmstädter Bank . . . 126.50 Deutsche Bauk . . . , 227.50 Deutsch-Asiat. Bauk . , 134 50 Diskouto-Komumudit. . . 170.90 Dresdner Bauk . . . 140.00 Kreditaktieu 198.80 Baltimore- und Ohio- EiseuLahu 83.60 Gotthard bahn .... 189.00 Lombard. Eisenbahn . . 28.50 Oesterr. Staatsbahn . . . 139.70 Priuce-Hcuri-Eisenbahn . 124.00 Oktober. Aufaugskurse. Harpeuer Bergwerk. . . 194.70 Laurahütte .... —.— Lombarden E. B. ... 28.50 Nordd. Lloyd .... 111.70 Fürkenluse ..... 141.60 Ich gehe pitSchnle durch Wetter und Wind ± diu doch immer frisch und gesund. Warum? Weit Mama ÄÄ Moderier Mineral-Paftitten von Fay mit auf bell Weg gibt. So schadet mir dch kalte rauhe Luft der Straße 10 die trockene Lust der Straße nichts, und wenn AD J CT?’slüie^r Bersüumrnsse haben, fehle ich bantt iclj den 0'Ul)v achten Sodener NUnerat- LHri1Sl^a?>!oere ^l.noer sollten's mir nach mach en. — achte Sodener tonen 8o Pfennig die Schachtet und tuug z"u^haben^o^^ Drogerie oder Mineratwasserhand- n- Botlsberficherung. Tie Voltsversicherung schreitet 'n ihrer ufhattsam fort. Ende 1906 bestanden bei itschen Gewlltchatten 5^/s Mllion Poticeu mit einer Gesamtversiche'ruuaö- summe von 1 Milliarde Mark, davon mehr als die Miste be" der Victona. Der Rernzuwachs bettug 400 000 Policen mit einer 93cr: uOn3 82 Unionen Akart (Bietoria 43 MMtonen.) tCi hrfriXnInHf11 * * * * * ■ n<)bemertenswerler, als schon durch S>tcrt eialtc und ^lülaufe bet Lebzeiten grobe (Simuucn in 'llfinnnn 4?/mSSterbefälle 9 lO^Millionen" Mark?' l!lufc 17 Millionen Mark (Bietoria ,. ..1 *• o11en JJia11). Die Victoria zahlte an Gewinnariteilen r^'slJOsieilr R!?r^ -nud. "ad reservierte 11 Müionen Rkart, ihr S i11 Jur Bolküvcrncherung wuchs damit auf 68 .Niltioiieli Marl au. Durch freiwillige Aufgabe der Bersicheruna kamen 1906 ber Poticenzahl nach 3,45% des Gesamtbestaides i Wegfall.(Biclona 2,137» ihres Ve,tai.des). An^fichts der aroken Schmlerigkelten, die der Betrieb der Volksversicheruna bietet iit das em gtanzendes Ne ullat. Juleressant ist der AablcnmühinpsRp! wew des Berliner Börsen-Cour.ers, dan bet llnEoKau bcf ber iNoßen Prudential rn London um 16% größer war als uu Durcki- icbiutt bei allen deutschen Gesellschaften imb um 20 % aröücr als be> der Victor.ta. Dabei ist der ^l)lf§uerii^^ctunQ^bcü(lnb der Prudeutial altern mehr ats 3 mat so groß wie der Bestaub aller deutschen Gesell schäften zusammen. Bei der Prudential ttt jede niessen tueldie aS'i'ÜfiS10110 versichert! Mau tanii danach er uitljtn, lutlcijL glohe Ausdehnuug ber bcittfdieu Versickieruiui nnri> ^stysat uc ihren Bersicyerten wesentlich mehr leistet als die Botksverncherunü in Engtanb unb Amerika. nU Oest.-llng. Stsb. 1873/74 i.G. 100 Staats-Anleihen. 37, do. v. 1899 . Hyp.-Bk. Ser. 2 31/, lUm v. 1905 Wiesbaden v. 1900 unk. b. 1905 78.00 do. do. Preußische ConsolZ M. 1000/2000 91.70 37, 4 Prenss. 190/ E.-B. it. 9(rtq. Aul. do. do. LandeSkiiltur-Rente 4 E.-B.-Anl. . . Lire do Bremer St.-Anl. v. 1888. 92, 99 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 92.- v. 1903 unk. b. 1910 . do. do. 3 M. 41/, Bukarest 4059 r i. G. do. unk. 1011 2043 r Kopeuhag. v. 1991 4 101.50 gar. Wcsld. Bdkr. 1908 97.30 100.2.) Stadt BuenoS-AireS v. 1892 Ausländische. b. v. 1888 do. do. J. Europäische. Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 unk. b. 1906 Kr. 99.20 do. bi? incl. Ser. 52 | 189. Lire i. G. . 62.80 ö.fl. 97.60 do. M. N. P. do. 37, Casseler Landes-Creditanst. unk. Stantlesherrl iche Anleihen. 'M. 104. (conti.) Provinzial- und Commnnal- 4 Obligationen. 91 v. 1886 do. Rhcinprovinz ?(n5g.‘ 20 u. 21 imf. b. 1902 47, r. 102 do. 41/, Eisenb. Ncntcnbank do. 94.00 M. 1881 37, Frankfurt 3 37, Dividende 11)00 M. 37, r. 101 do. do. Alzey V. 1899 unk. b. 1912 Bank 672 Badische Bank . . M. Babenhausen (Hessen) 12.95 3'/,Gothaer Präm. Pfandbr. I 114 00 37; do. do. B 8 M. Darmft. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A n.V 92.10 37, 37, Fr. 98.50 7 4 Freiburg 95. 8 27, Lstr. 98.30 Unverzinsliche ILose 4 Gießen unk. b. 1901 91. M. n. 4 Heidelberg 18.00 91.25 Pes. Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 abgeft. do. 90.80 M. 600/1200 1890 Rhein. Hyp.-Bnnk v. 87, Karlsruhe 84.60 Lstr. , s. fl, 350 47, Fr- 4 Egyptische unifizierte. Industrie-Aktien. Lstr. 47, Javaner Ser. II v. 1905 908 . v. 1903 unk. b. do. Pfandbriefe do. do. . . Pes. 3 62.90 6 Eisenbahn-Prioritäten. Inländische 3 4 90.80 37, IIIEimt b. 1905 u. 41 unk. b. 1910 . 903 37, do. do. 4 unk. b. 3 47a Offenbach Landw. Kreditbank Lit. D-J do Lit. N-P . . do. 91 Kaschau-Odrb. v. 1889 t. do. v. 1889 i. S. 401-470 unk. b. 1913 do. v. 1891 i. 103.80 Oest. Süd (Bomb.) stf. i. G. 400 do. b. 1906 v. 1901 Fr- v. 1883 abgest. 62.00 do. E.v. 71 i. G. do. do. 4 4 4 do. do. 500 200 do. do. do. do. do. 3V, 3 4 n do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. ti. v. S. G. G 90.70 90.70 4 4 3’/, do. do. do. 4 37; 4 Reichsbank frankfurter 4 4 4 4 4 4 do. do. 7 7 4 37, 4 37, 3 4 4 37, 4 4 4 i 5 5 5 Rente v. 1894 Rente b. 1893 500 500 S. fi. Kr. Pes. Lstr. M. Kr. 37; 37; 37; 4 Sard. See. fifr. gar. I u. II Sicilianischc steuerfr. i. G. do. do. do. mit. unk. unk. unk. b. unk. b. unk. b. 96.00 95.— 4 37, 3 4 4 4 4 4 4 do. do. conv. conv. unk. b. unk. b. P. i. G. 4 4 4 4 4 99.20 101.50 98.— 92 50 87,70 do. Papier-Rente do. Gold-Rente . do. einbeitl. Rente do. Staats-Rente do. do. do. do. do. 1888 . 1897 . öfl.G Kr. 97.10 95.80 96.40 3 3 3 4 4 37, 37; G. G. G. G. G. G. 71.25 96 40 97.50 4 4 37« 6 n 139 2n 28.50 110.50 57, 575 6 4 4 37, 37, 37, 4 4 4 do. do. do. do. do. do. fr fr <3 fr M. ö.fl. 99.- 94 20 3 47, 3 3 4 37, 37a 37, 37, 37, 4 4 37, v. 1899-1901 . . . v. 1902 unk. b. 1913 500 500 500 500 74.10 74.50 87.90 91.40 Oest.-llng. Bank Oest.-Länderbank Best.-Kredit-Anstalt Gotthardbahii. Ital. Mittelmeer Anatol. Eisenb. ö.fl. M. ö. fl. 72.80 74.00 Ser. 18 Ser. 20 4'/, Eisenwerke Lollar r. 102 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 privil. . . garantierte 88.00 92.50 75.00 73.20 1902 . . 1908 . . 1906 . . 106.60 112.01 126.60 98 50 91 00 80.00 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 imf. b. 1909 unk. b. 1911 mif. b. 1913 imf. b. 1905 imf. b. 1907 92.80 84.60 92.50 92.50 Dresdner Bankverein . Eisenbahu-Ncntcn-Bk. . do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 do. S. 47 do. S. 44 4 37, 37, 4 37, 3 3 87, 37, 87, 3 Rente Rente do. Pes. Lstr. M. 97.80 98.30 98.80 97.40 37, 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 37, 87, Schweiz. Central v. 1880 . MoSfan-Kasan Hilf. 1915 Russische Süd ost 97 steuerfr. 400 400 400 4 4 4 4 37, 37a 37, 37, 4 M. 1000 . M. 600 ö.fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 600/1200 278.90 153.70 Hyp. do. do. do. do. do. do. do. do.' do. Fr. Fr- 94.00 91.00 98.9) 91.20 95.60 47, 47, SolmS-Laubach abgest. Solms-Lich . . . SolmS-Rödelbeiin . v. 1881 V. 1888 v. 1895 v. 1898 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 37,Köln-Miudener - Meininger Präm. Pfandbr. Ocsterr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . D. Atlant Telegraf Franken-Allee, ggraut, v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Reue Boden r. 102 . . . . . 4 4 4 4 4 4 87, 3 Ryäsan-KoSlow stenersr. gar. . . do. llralsk stcuersr. gar. 404/2020 11. 1894 . . v. 1891 Lit. H am ort. ab 1907 amort. ab 1910 Bank-Aktien. , . M. 1000/3000 M.1000 Tlr. 100 37, 4 4 4 4 4 37, 37, t. G. i. G. Lftr. Lstr' M. 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, v. 1889 v. 1891 97.40 85.90 n. 17 imf. 1910 mif. b. 1905 50 — 439.00 390.50 Sächsische Rente Württembg. v. 1875—80 abgest. 90.50 90.50 91.70 93 30 Mainz do. do. do. do. do. mttgeteilt von der Rbl. Lire M. Rhein, do. do. do. do. 104.50 100.40 95.— v. 1901 mif. b. 190 v. 1888 . . . v. 1895 . . . v. 1898 nnk. b. 190 1905 .... mif. b. 1905 . . 11. 1884 abgest. . do. do. Lissabon Moskau S.fl. M. 78.10 76.00 v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . Ser. 30-33 v. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 4 37. do. do. do. Zürich v. 1896. v. 1898. 37, do. 37, do. 37, do. 67.70 77.10 66.70 Limburg abgest. . . . Ludwigshafen v. 1896 132.50 143.25 144.20 29.- 166.50 108.60 36.50 181.00 75.80 101.80 101.40 83.10 priv. v. 1890 steuerfr. 20/10ra conf. v. 1890 steuerfr. . . eonv. imif. v. 1903 . . . Bagdad-Bahn . - . . . . ö.fl. 150 . ö. fl. 150 . - - fl- b. 1902 l. 1908 b. 1910 124 — 110.— 7 77; 7 7 do. do. do. do. Fulda 1 4°/c 37- 37. 37, Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Fr. M. 5 ie GU7;o V. V. V. V. v. v. V. Ser. 69-82 unk. b. 1904 . Kommunal Hyp. (Köln) S. 1 Hilf. b. 1904 v. 1900 nnf. b. 1910 abgest. 1878 11. 83 . abgest. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 fl-7 Tlr. 20 Tlr. 10 83.30 1 0.— 100.10 93.— 93.- 82.50 84.25 93.70 93 70 93.70 85.- ö. fl- Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 98 00 46.53 47.53 101.— 4 4 37, <37, 37, ‘37, .37, 37, 4 .37, 37, 141.80 141.20 336 — 30.20 v. 1900 . v. 1903 . v. 1896 . i. W. v. 1903 i. G. v. 1891 63.50 65.20 11 — 99.90 100.- 95.60 91.50 92.50 <7, t 27,n^üdita'. (Merid.l Sr.A-H. 4 ToSeanische Central . . 5 Weststcilian v. 1879 37, Gottbardbalui .... (Bank f. Handel n.Industrie) Bayr. Hyp.- n. Wechsclbk. s. fl. 500 102.50 130.20 148.— 99.20 98.- do. conf. innere . . 94.20 84.10 94.60 84.10 100.50 92.90 92.40 100 90 94.00 93 00 83.60 92.— 92.— 82.— 100.20 M. Fr- 88.80 84.— 97.00 Kassel abgest Kissmgen v. 1886, 1888 11. 1903 Köln v. 1900 Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . 5 7 9 87. 8 Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . do. Verciiisbank do. do. do. do. do. unk. b. unk. b. a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe . 22 it. 23 . . . . 10, 12-16, 24-26, 29 M. Tlr. M. Fr- 91.50 98.59 99.00 91.— v. 1901 unk. b. 1906 . abgest . v. 1887 v. 1891 abgest. . . . v. 1891? V. 1898 . . . . . v. 1902 Ser. II unk. b. v. 1901 mit. b. 1907 . . v. 1887/89 . . . v. 1896 mit. b. 1901 . . v. 1903 mit. b. 1914 . 37, do. 4 Nürnberg v. 1888 convert. v. 1897 v 1902 v. 1905 4 Fürstl. 37, do. 37, Gräfl. 37, Fürstl. 37, Gräfl. Schaffhans. Bankvcr. . Sndd. Bodenkredit-Bank . 155.50 194.00 135.75 4 4 4 4 37,o 4 37, 3 Staatl. oder prap iuzi al-garant. Hess.Laiidcs-Hyp. Bk. Ser. 12—13unk. 1913 Hess.Landcs-Hpp.Bk. Ser.I—V nnk 1909 do. do. Kommunal Ser In.II nnk, 1909 Nassauische Landcöb. Lit. F. G. II. K. 11. L. Augsburger . . . Braunschweig . . Finuländische . . Freiburger . . . Genua .... Mailänder . . . Mailänder . . . Meininger . . . Neuchateler . . . Oeftr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Pavenh. Gräfl. . . Rudolss-Stistmig . Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benctiancr . . . 93.00 93.— 93.40 93 40 91.00 9100 99.— 99.— . . 2000r mit. b. 1913 1000 t Prag-Dux v. 1896 Raab-Oed.-Ebcnf. do. do. v. 9t Brünn.Rs. 72 stf. i StaatSb. v. 83 „ i, I—Vin Em. „ 1. IX Em. „ i. v. 1885 „ i. (ErgänzgS.-N.) „ i. v. 1895 stf. i. G. 93.50 99.30 ß*/4 Dcfl. E.-B. St. Sch.-Bcrsch. /conv. Franz-Jofef) i. Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lotalb. (verstaatl.) . . 37, Baden-Baden v. 1898 nut. b. 1903 37, Bamberg v. 1888 31/, Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 mif. b. 1906 . . 1913 1908 227.60 102.50 122.50 170.40 141.20 104.60 120.00 197.- 155.20 88 40 115.00 119.50 113.— 208 — 126 50 108.— 198.10 100.00 145. — 112 60 137.30 190.00 139.50 176.00 4 Stuttgart v. 1895 imf. b. 1905 . . 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 . 4 Trier v. 1901 imf. b. 1906 t . a. M. Lit. N it. Q abgest. „ R abgest. . . (StraßeubahiO v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . . v. 1901 Abt. II. h. III. 101.00 97.50 100 30 101.50 97.70 Diverse Dbli^afionen Buderus r. 103 Ttsch. Luxemb. r. 100 ILose. . Tlr. 100 . Tlr. 100 . ö. fl. 100 . Tlr. 100 II Tlr. 100 . Tlr. 50 . li.fl.100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . ß. fl. 500 . Tlr. 40 do. do. 37, 37, 37, 37, 4 i. G. i. G. i. G. 1. G. i. S. 4 do. do. 1 P. . . v. 1898 mit b. Jnvest-Anl. . . v. 1889 . . . . 27,. do. 27- do do. S. 28, 30, 32 do. S. 29 unk. b. do. S. 45 (tilgb.) Ser. 6 Ser. 7 mit. b. 1906 . Ser. 8 mit. b. 1911 . Ser. 9..... abgest 1905 11. b. Verl, nmtschb. ™7....... Gold-Anl. v. 1889 Cons. E. B. Ser. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em, III v. 1890 . „ StaatS-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. 98.- 93.10 97.60 97.60 98.— 98.— 98.20 94.60 94 60 90.30 90.40 92.00 98.10 98.10 90.30 90.00 92.50 98.— 98.30 98.00 98.30 98 40 91.00 91.50 99.60 93.10 Franks. Hypothek.-Bank do. Hyv.'Kred -B. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S.l-V M.300/1200 steuerfr. gar. gar. 2020/4040 gar. 408/2040 . . 2040r 1903 mit. a. b. 190t 1879 1900 unk. b. 1906 1891/92 (abgest. . 1898 1902 uni b. 1908 1905 68.— 101.20 69.30 100.75 100.80 101.80 68.25 110.90 Oest.-Ung.StaaSb. Ocst.Südb.(Lonib ) Oest. Nordwcst A do. B . Naab-Odenb. . . 37,0 Ncavel staatl. gar. 4 Stockholm v. 1880 . . 5 Wien Kommunal i. G. äust. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äussere Gold-Anl. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1905 Mexik. amort. innere Ser. I—IV . do. cons. äußere v. 1899 steuerfr. do. do. do. do. 1913 . . . 11. 33 (tilgb.) 1906 . . . e Gold-Rente 2025 r . . Staats-Rente . . . . do. v. 1897 steuerfr. (Eisern Thor) Goldstfr. . . Aussereuropäische. 1000 500 1000 37, Hess. Provinz Oberhessen 37, do. do. Starkenburg . M.1000 M.1000 M. 1000 12 5 6 9 87, 6 67; 87; Braunschweig. Landes-E.-B. II E I E abgest. v. 1901 v. 1894 v. 1905 v. 1902 mit. b. 1907 v. 1903 unk. b. 1908 v. 1897 87. 47, 77, 5 7 9 87. 8 972 7 4 4 4 4 4 4 4 5 4 v. 1895 v. 1898 1005 6.15 87, 57, 27, 12.95 9 47, 47, 7 67, 8 do. Badische 1 do. do. do. Bayr. (?.’ 3 4 37, 37, 3 4 37, 9V, 3 37, 63.— 133.00 149/10 130.— 365.- 265. - 107.00 95.40 31.— do. do. 97 Warfst.-Wien. stfr. Wladlkawk. 95 stfr. Anatolische i. G. . Berl. Hyv.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 807o - abgest. 807» amort. do. do. amort. amort. 109.— I ftrince Henri . 33.00 | Prag-Dux St. Alt 47, 67, 7 5 10 0/70 6 87< 47, do. do. do. do. do. do. do. do. 37, Jiira-Bern-Luzern gar. 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S. do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 uncv.b.1915stf.g. Südmest stfr. gar. 408/2040 ?)senburg-Rndingeu . . . ?)senb.u.'Büd.-Birstcinv.1887 do. -Wächtersbach v. 31/, Aschaffenburg v. 1888 . . Augsburg v. 1901 mit. b. 1908 . 47, Bosnien 11. Hercegov. v.1902 imf. 1913 4 do. do. ..... 5 Bulgar. Tab. Aul. v. 1902 i. G. . 1*/ Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. 1*11 do. Monopol-Aul. v. 1887 . . 4 Italienische Rente...... do. 10. do. do. do. do. 37,Lübecker v. 1863 27,Lutticher v. 1853 Madrider abgest. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 3 4 4 3 5 31/, Lahr v. 1889 " do. v. 1902 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. Lit. B M. 1000 Ungarisch! do. do. do. 5 5 4 3 8 3 3 3 Fürstl. do. do. bo. do. Hessische do. do. bo. bo. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 17, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . R Chinesische Staat§-Anl. v. 1895 Verzinsliche Badische Prämien . . . . Bayerische Prämien . . . 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M. 600/1200 Mannheim unt. b. 190? do. unk. b. 1907 . Pfälzische Bank . . . Prenss. Bodenkreditbank do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Oest. E.-B. St. Sch.: & 5 W mit von 1- i BO Jl- irt LI Bender Koch. unter Mitwir- tung von Asral? Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Becker und die zahlreichen Blumenspenden sagen wir Allen unseren F Kl! 5 M Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, für die überaus zahlreichen Blumenspenden, sowie für die liebevolle Pflege der evangelischen Schwester bei der Krankheit und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Hellwig am Grabe sagen wir auf diesein Wege herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Emil Schäfer, Gastwirt. 08137] 1—2 gut mift)L Zimmer zu vermieten. Ost-Anlage 3U, 1LL Ganz Gicffen wird staunen! Zum 1. Male: C’zital? Das schlafende Wunder d. mb. Marabouts, ferner: Spiritistische Demonstrationen, Blumen au) dem Jenseits, Lischrückcn rc. 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