seit 2 Uhr 18 Min. 9 bittet jet Vorstand. Schreibstube em Hause des Herrn -Gteßencr Straße 4 i'8 Nr. 33 =—7 mn, Rechtsanwalt. Lämpota auch alte frisch gefüllt , Seifenfabrik Amt \ eu.Wsn Ural-Gläser währt - , 3962 Dhmidt 3 L^en je? teren. — gontt en Preisen: , 1 115 HachaLen »terhssen, Socke« »etWL— . Telefon 335 gyn rieten. —...... prima Qualität K-sM sE SK o @SgS5 itln “"8 WL.önigsleutnants eigenem Palais geblldet hattm. Es waren nicht weniger als 86 Einzeldarstellungen: 12 Monatsbilder von Seekatz in schmaler Umrahmung, die ganze Zimmer- höhe emrahmend, große Landschaften von «chuy, em Traut- mann iDü5 trojanische Pferd und den Brand Troias darstellend,, femer eine große Anzahl von Genreblldern, Supraporten u. a. Die Bilder waren sämtlich roohlerhalten und noch m den alten schönen Rokokorahmen Nothnagels. Diese 86 Bilder nun, die nicht nur für die Goetheforschung von unschätzbarem Werte sind (erkennt man doch in Seekatz' April-Bild mll leichter Muhe Goethe und Cornelias, sondern auch sur die ^ranksurier Kunstgeschichte des 18. Jahrhunderts eine autzerorbentlich werl- volle Quelle bedeuten, har das Museum jetzt erworben, oie stehen, der allgemeinen Besichtigung noch nicht zugänglich, in der Mansarde, wo sie vor nahezu 150 Jahren entstanden imo. spater, nxmn erst der Erweiterungsbau des Muieums vollendet sein wird, sollen sie dort eine würdige Ställe finden. ^r. G 4. Gin Zwischenfall. Ein Vorkommnis erregte in der ersten Nachmittagssitzung Aufsehen. Es handelte sich um die Mitteilung des Präsidenten, von der Zeugin Baronin Frieda v. Bülow sei ein Schreiben eingegangen, daß sie wegen Krankheit nicht erscheinen könne; im übrigen habe sie angegeben, daß sie, als sie in Afrika war, von Dr. Peters den befteu Eindruck gewonnen habe. „Er sei, ober streng war, sehr beliebt gewesen. Ost fand man sein Bild an der Wand einer Hütte neben dem des deutschen Kaisers." Der Vertreter des Dr. Peters beantragt im Interesse feines Klienten, die Zeugin kommissarisch vernehmen und vereidigen zu lassen. Und hierauf ruft der Anwalt des Beklagten in den Saal: „Ich bitte aber, die Zeugin insbesondere zu fragen, ob sie nicht die Geliebte des Dr. Peters war." — Selbstverständlich rief dieser Zwischenruf große Bewegung hervor und durch den Gerichtsaal ging ein Raunen und Zischeln. Und diese Taktlosigkeit geschah in einer Zeit, in der man selbst bis in ullrakonservativen Kreisen hinein die große Resormbedürstigkeit des strafprozessualen Verhörs zugibt und verlangt, daß man niemanden in öffentlicher Sitzung nach seinen Vorstrafen fragen soll, daß man ferner den Zeugen nicht nur solche Aussagen erlassen soll, durch die ie sich nominell belasten, sondern auch solche, durch die sie sich ethisch oder auch nur gesellschastsmoralllch kompromittieren! Und obendrein stellt eine solche Frage ein Vertreter der Anwaltschaft des Rechtes, die doch sonst der Reaktion im Gerichtssaal mit größtem Eifer entgegentritt. Wenn eS aber in den Strom paßt, dann tritt mancher alle guten Vorsätze mit Füßen. Die Herzens- beziehungen der Baronin sind natürlich gänzlich nebensächlich. Dagegen sei daran erinnert, daß Frieda Freiin o. Bülow eine bedeutende Ko lonials chr iststel l er in ist. In ihrem Roman „Tropenkoller" schildert sie die Roheiten suballerner Beamten in Tar- es-Salaam. Auch Reiseskizzen und Tagebuchblätter aus Deutsch- Ostafrika hat sie verfaßt. Ihre Schwester war die hochbegabte Novelliftin v. Bülow, die 1884 beim Versuck)e, einen beim Eislauf eingebrodjenen Knaben zu retten, ertrank. Gewiß, es mag Fälle geben, wo nach intimen Beziehungen zur Aufhellung der Wahrheit gerade im Interesse des Angeklagten geforscht werden muß; hier im Falle Bülow-Peters aber ist die Frage nach einem etwaigen Verhältnis eine Frivolität gewesen, die sich durch nichts rechtfertigen läßt. Expedition gesandt worden sei, fei die Jagodjc» erhängt worden. Eine allgemeine Anordnung, daß Kettengesangcne wegen eines Fluchtversuches zu hängen seien, fei ihm nicht bekannt. Er selber fei niemals von der Notwendigkeit der Hinrichtung des Mabruck und der Jagodja Überzeugt gewesen. Peters erklärt, daß Wilhelm feine Maßnahmen in- olge persönlicher Verstimmung falsch beurteile. Freiherr v. Pechmann ertlärt, Wilhelm habe im Jahre 1891 feine Stellung gegenüber Dr. Peters von Anfang an verkannt. Er habe sich als den Herrn der Station auf» efpielt. Die Ansicht, daß er ans besonderen geheimen Gründen auf Expeditionen geschickt worden sei, sei un- liegründet. Die Negerin Jagodja fei nur ein einzigesmal geschlagen worden. Rechtsanwalt Rosenthal stellt je ft, daß Wilhelm zur Zeit der Hinrichtungen nicht auf der Station war, daß er dort zuerst zwei Sßoajen und später eine Woche war, und daß alles, was er vorgebracht habe, lediglich logen. Generalleutnant z. D. v. Sichert erklärt, daß im Jahre 1897, als er als Gouverneur Leutnant v. Bron- . f ar t eingeladen hatte, feine sämtlichen Offiziere die Einladung ausschlugen, weil sie mit Bronsart nichts zu tun haben wollten. Letzterer gelte als absolut verlogen; tein Wort sei ihm zu glauben. Oberstabsarzt a. D. Dr. Becker-Berlin äußert sich gleichfalls ungünstig über Bronsart, der leichtsinnig gewesen sei, Schulden gemacht und Schecks auf Banken ausgestellt habe, bet denen er gar kein Guthaben hatte. Kunstmaler Kuhnert-Berlin, welcher im Herbst 1891 üm Kilimandscharo Dr. Peters kennen lernte, hat der Hin- richtung Mkidrucks als Zuschauer beigewohnt. Nach seinem Eindruck war die Hinrichtung wohl notwendig wegen der dortigen unsicheren Verhältnisse. Für die Hinrichtung der Negerin Nagodja wurden nur ihre Flucht und ihre Konspiration als Gründe angenommen. Der Zeuge erklärt, damals habe er über das Auspeitschen und Hinrichten härter geurteilt, jetzt aber, seitdem er eine neue Reise gemacht und die Grausamkeiten der Eingeborenen kennen gelernt habe, urteileerüber Dr. Peters gerechter. Er, Kuhnert, würde ebenso streng gehandelt haben; nur durch Strenge kö.nne man die Autorität aufrechterhalten. Verschiedene Sachverständige bestätigen, daß kein Expeditionsführer ohne eine gewisse Strafbefugnis auskomme. Die Prügelstrafe sei auch in der Eingeborenen-Truppe in Anwendung gewesen. Früher fei auch das Prügeln von Weibern gestattet gewesen, das jetzt verboten sei. Strafen wie Ketten, Prügel und Hängen seien in der ganzen arabischen Welt üblich und notwendig. Unter den Sudanesen und Askaris habe es als ehrenvoll gegolten, die Prügel- strafe ohne einen Laut ober eine Klage zu erdulden. Eine bloße Gesangensetzung werde von den Schwarzen nicht als Strafe empsunden. Eingeborene verlangten selbst, daß andere Eingeborene mit Prügel bestraft würden. Auch Pater Acker erklärt, dler Schwarze könne nicht vhue Stock erzogen werden, aber ein Fehler sei dft, daß die Schwarzen nicht wüßten, weshalb sie geprügelt würden. Bei Lügen und Stehlen müsse man den Stock anwenden. Reichstagsabg. Dr. Arendt erklärt, seine früheren Besprechungen mit dem früheren Kolonialdirektor Dr. Kayser hätten stets einen freundschaftlichen Charakter getragen. Niemals habe sich eure Szene ereignet, wie sie Frau Dr. Kayser geschildert habe. Dr. Kayser habe nach Abschluß der ersten Untersuchung gegen Dr. Peters gewünscht, daß dieser wieder angestellt würde und eine Ordensauszeichnung erhalte. Er habe sich mchrsach dafür verwendet, und selbst Konzepte für ein Wiederanstellungsgesuch, welches Peters einreichen sollte, geschrieben. Erst später nach den Angriffen gegen Dr. Peters int Reichstage habe Dr. Kayser seine Meinung geändert und eine Rede gegen Dr. Peters gehalten, wogegen er (Arendt) bald den Vorwurf der Unwahrheit erhoben habe. Die Fälschung des Tucker- briefe5, durch welche allein ein Umschwung in der öffentlichen Meinung hervorgerufen worden sei, sei ein Bubenstück gewesen. Bald werde die Zett kommen, baß man nicht verstehen werde, wie man Dr. Peters so habe in den Schmutz ziehen können. Er, der Zeuge, trete für Dr. Peters ein, weil Deutschland diesem ferne Kolonie Ostafrika verdanke und weif nach feiner Ueber- zeugung an Dr. Peters ein Justizmord verübt worden fei. In dem Disziplinargerichtshof hätten keine Afrikakenner und Sachverständige gesessen. Der Haupt- zeuae gegen Dr. Peters, Leutnant a. D. Bronsart v. ^chellen- dors, sei unglaubwürdig. Eine Wiederaufnahme des DiS- ziplinarvckrfayrens sei durch das Gesetz ausgeschlossen. Nach verschiedenen Feststellungen über die Auffassung, die Major v. Wißmann und andere über Dr. Peters hatten, bekundete Dr. Schröder-Paggelow aus Berlin, daß Kolonialdirektor Dr. Kayser in Prioatgesprächen oft betont habe, daß die ganze große Kolonial Politik auf der Arbeit von Dr. Peters beruhe. Magistratssekretär Wilhelm aus Schoneberg, der im Jahre 1891 als Schutztruppenunteroffizier bet Dr. Pettrs am Kilimandscharo gewesen ist, gibt eine eingehende Schilderung der dorttgen Verhältnisse und erzählt dabei, ihm sei von schwarzen Soldaten gesagt worden, der Neger Mabruck sei hingerichtet worden sowohl wegen Einbruches, wie auch wegen Beziehungen zuSta- tionsh altern. Auch bezüglich der Negerm Nagocha hätten ihm die schwarzen Soldaten erzählt, daß ihre schweren Kettenstrafen sowohl wegen ihrer Flucht, rote auch wegen ihrer Beziehungen zu Mabruck verhängt worden seien. Im übrigen sei die Jagodja auch während _ ihrer späteren Kettenhaft noch geschlagen worden. Hieraus habe er Dr. Peters aufmerksam gemacht. _ Dr. Peters hält dem Zeugen vor, daß dies gleich nach der ersten Prügelstrafe gewesen fei. Rechts an walt Rosenthal hält ebenfalls dem Zeugen vor, daß er früher auch ui diesem Sinne ausgesagt habe. Wilhelm gibt zu, daß er sich dann bezüglich des Zeit- punttes des Schlagens bet feiner heutigen Aussage geirrt habe. Er fährt ferner fort, daß fein Verhältnis zu Dr. Peters nicht besonders gut gewesen sei. Als. er auf Wie Ier ^erers-Krozeß. IL München, 26. Juni. Kapitän a. D. Redakteur v. Loßberg-Berlin gibt Auskunft über zwei Unterredungen mit dem Geh. Legationsrat Hellwig aus früheren Jahren. Bezüglich des Disziplinarurteils habe Hellwig gesagt, die Verurteilung sei nicht erfolgt wegen Hängens des Negers, sondern wegen wissentlich fal- . scher Berichterstattung, und selbst dieser Vorwurf könnte sich vielleicht noch anders erklären. Dr. Peters gibt Auskunft über fein Verhältnis zu Leutnant Bronsart o. Schellendorf, der ihm feit dessen Abberufung von der Kilimandscharo-Expedttion feindlich gesinnt sei. Ihm sei Bronsart von Anfang an aus verschiedenen Gründen unsympathisch gewesen. Ueber die Gründe für die Hinrichtung des Negers habe er mit Bronsart niemals gesprochen; dessen Aeußerungen darüber seien er- R. B. Darmstadt, 26. 'Juni. Der etwa 45 Jahre alle Weißbinder Philipp Opper aus Pfungstadt stürzte heute vormittag am Mten Palais in der Wilhelmmenstraße von einem Weißbindergerüst aus einer Höhe von etn(a vier Meter und brach Leide Beine. Der Bedauernswerte wurde in das städtische Krankenhaus verbracht. . ' Worms, 26. Juni. Zwei große Fabrrkbrände brachen heute nachmittag gegen drei Uhr aus und zwar hier in den Chemischen Fabriken und A s p ha l t w e r k e n A.-G^ und im nahen Pfeddersheim in der Filter- und bau- technischen Maschinenfabrik Enzinger. In den Chemischen Fabriken brach das Feuer in einem Arbcitsranm aus und fand zahlreiche Nahrung an den vorhandenen Benzolmengen, die in Fässern und in eisernen Behältern dort lagerten. Tie Feuerwehr ist gegen diesen gefährlichen Brand ziemlich machtlos, jedoch ist die Windrichtung so günstig, daß das Element aller Voraussicht nach auf seinen Herd beschränkt bleibt. Tie Löscharbeiten dürften noch viele Stunden in Anspruch nehmen. Zu gleicher Zeit wurde von Pfeddersheim Großseucr gemeldet, wo die Filterfabrik der EnzinAerschen Werke in Flammen stand. Tas Feuer brach an drei Seiten des betreffenden Gebäudes zu gleicher Zeit aus. Aus diesen und anderen Gründen vermutet man, daß Brandstiftung vorliegt. Tie FilterFabrik ist vollständig ausgebrannt, die darin vorhandenen Maschinen sind zerstört. Dagegen konnten die Papierfabrik und die angrenzenden Gebäude durch die Tätigkeit verschiedener Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften gerettet werden. (Frkf. Ztg.) (p Aus dem Westerwald, 26. Juni. Tas letzte Stück der Westerwaldq uerbahn ist vollendet. Tie landespolizeiliche Abnahme der neuen Bahnstrecke Westerburg -Rennerod, sowie in Nitzhausen abzweigenden Nebenstrecke nach Marienberg fand nunmehr durch 'die Regierungsvertreter statt. Tie Einweihung beider Strecken erfolgt am 16. Juli. — Ta in der Nähe der Bahnstrecke, die durch den hohen Westerwald führt, durch zahlreiche Bohrungen umfangreiche Braunkohlenlager entdeckt wurden, so steht für die verhältnismäßig arme Gegend die Errichtung industrieller Unternehmungen in sicherer Aussicht. — Ein Heimatmuseum für den Westerwald soll auf Anregung des Lsandratcs in Marienburg daselbst errichtet werden. Zu diesem Zweck will man ein altes Bauernhaus ankaufen. । I ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Geiß-Nidda hat sich ein T u r n - verein gebildet, dem bereits 60 Mitglieder beigetreten sind. — In Sossenheim stiirzte das 31/, Jahre Töchter ch e u der Familie Metzler in den Keller und erlitt einen Schädelbruch, der den Tod herbeiiührle. — In Mittelgr ü ndau werden demnächst 2 Lehrerwohnnngcn errichtet. Ter Kreisausschuß des Obertaunus-Kretses hat nunmehr die Wirtschafts-Konzession für ein zweites Saalburg-Hotel erteilt. Tas Hotel soll in römischem Saalburgstil im Friedrichsdorfer Wald errichtet werden. — Jur Wald bei Vilbel wurden drei junge Dame n von einem in Seckbach wohnenden Mann ü b e r f a l l e n. Dieser ergriff bie Flucht, als die Uebersallenen um Hilfe riesen. Vorschläge' nicht einverstanden seien. Augenscheinlich dürste es ,schwer fcin, eine Verständigung in diesem Punkte zu erzielen. Tie englischen Delegierten pflegen Konferenzen mit den Delegierten anderer Länder über die Friage der Einschränkung der Rüstungen. Die Engländer erklären, England fei bereit, bestimmte Vorschläge in dieser Frage zu machen. I Tagesschau. Der „Nationalverein für das liberale Deutschland". Aus Parlamentarierkreisen wird uns geschrieben: Es gibt eine große Zahl auf dem Boden der bürgerlichen Gesellschaftsordnung stehender Männer, die sich noch nicht einer politischen Organisation angeschlossen haben. Aus ihnen hat sich gewiß ein erheblicher Teil der früheren Nichtwähler rekrutiert, die den letzten Reichstagswahlkampf im nationalen Sinne entschieden. Um dieses Element polit. Energie nicht einschluminern zu lassen, erscheint eine über die lib. Parteigrenzen hinausgreifende Organisation kaum über- flüffig. Die Einwirkung auf die breiten Massen der Bevölkerung im Interesse des liberalen Kulturgedankens ist wohl ein Ziel, »des Schweißes der Edlen wert". Der „Nationalverein für das liberale Deutschland" erstrebt dieses Ziel, und darum sollte ihm keine der liberalen Parteien abweisend gegenüberstehen. Das Zentrum hat festen Rückhalt an dem „Volksverein für das katholische Deutschland", die Sozialdemokratie stützt sich auf die Gewerkschaften, das Agrariertum auf den Bund der Landwirte, dem Liberalismus aber fehlt es bisher an einer entsprechenden großzügigen Organisation. Solche würde auch dem Bestand der Blockpolitik dienlich sein, jedenfalls dazu beitragen, daß die liberalen Forderungen angemessene Berücksichtigung durch die Negierungspolitik erfahren. Der liberale Gedanke hat an Werbekraft nichts eingebüßt, umsoweniger, als er in neuerer Zeit den sozialen Gedanken in sich ausgenommen hat. Es wird ab- 'zuwarten sein, wie der Nationalverein sich praktisch betätigt. Auf dieselbe wohlwollende Beurteilung, wie sie ihm im politisch elastischeren Süden zuteil wird, hat er allenthalben Anspruch. ArrsSan-. Rout, 26. Juni. „Popolo Romano" behauptet, die Ab - 'mck chungen Eng lün ds, Frankreichs undSpaniens seien nur eine Ergänzung der früheren Vereinbarungen Frankreichs, Englands und Italiens zu dem Zwecke der Festsetzung der Jnteressenzvne der genannter Mächte und die Sicherung des Gleichgewichts im Mittelmeer, unter Achtung aller bestehenden .Verträge und aller Rechte der nicht mittelländischen Mächte^auf .der Grundlage des unabänderlichen Prinzips der offenen Tür. 'Mle diese Abmachungen bezweckten Vermeidung eventueller Kvir- stikte zwischen ben Mittelmeermächten. Die jüngsten Abmachungen Englands, Frankreichs und Spaniens könnten daher in diplomatischen Kreisen Europas keinerlei Mißtrauen erregen. ■ Wien, 26. Juni. Einem Kommunique der deutsch-fort- .schrrttlichen Abgeordneten zufolge bilden diese einen taktischen Verband unter dem Njämen TjeutschfortschrittlicheVer- ^einigung bis zur Konstituierung der großen deutschen Einheitspartei, der die .Teutsch-sortschrittlichen unter un- geschurälerter Aufrechterhaltung ihrer bisherigen Parteigrundsätze beizutreten und zu ihrer Begründung loyal beizutragen sich bereit erklären. I So fia, 26. Juni. Der russenfreundliche Denj will "aus einwandsfreier Quelle erfahren haben, daß der .Fürst anläßlich seines 20jährigen Regierungsjubitaums am 15. August sich zum König ausrufen lassen wird. Neues aus Rußland. Der Kongreß der Semstwos in Moskau beriet über eine Resolution, in der durchgreifende Maßnahmen gegen die Revolution gefordert werden. ,22 Kongreßmitglieder erklärten, sich der Abstimmung zu .enthalten, weil sie, obgleich sie die Anarchie und die Gewalttätigkeiten verurteilten, sich der politischen Agitation errthalten wollten. Nach lebhafter Debatte verließen diese 22 Mitglieder den Saal. Mit allen gegen zwei Stimmen nahm der Kongreß alsdann die vom Kongreßbureau entworfene Resolution an, die die Notwendigkeit von Reformen betont, aber energische Maßnahmen gegen die Anarchie und revolutionäre Gewalttaten verlangt, die den normalen Verlauf des staatlichen Lebens hinderten und das Haupthindernis für die Verwirklichung von Reformen bildeten. Auf dem Erivana-Platz zu Tiflis, dem Zentrum der Stadt, wo sich eine große Menschenmenge befand, wurden nacheinander gegen zehn Bomben geschleudert, welche mit furchtbarer Gewalt explodierten und ,in einem großen Umkreise Scheiben, Türen und Schornsteine zertrümmerten. Viele Menschen wurden getötet; eine große Zahl wurden verwundet. Zwischen den Detonationen vernahm man Gewehr- und Revolverschüsse. Der Ort der Katastrophe ist abgesperrt. — Wie die Untersuchung ergeben hat, stehen die Bombenattentate mit einem räuberischen Ueberfall in Zusammenhang, der auf einen von fünf Kosaken und zwei Soldaten eskortierten Magen verübt wurde, in dem 250 000 Rubel von der Post zur Reichsbankfiliale gebracht werden- sollten. Als der Wagen den Erivana-Platz erreichte, wurde eine mit furchtbarer Gewalt explodierende Bombe geschleudert. Tas auf dem Platze zahlreich anwesende Publikum stob in wildem Schrecken auseinander. Um die Verwirrung zu erhöhen, schleuderten die Räuber eine Bombe nach der andern, die alle mit betäubendem Knall explodierten. Die Zahl der Opfer ist noch nicht festgestcllt. Bisher ist nur bekannt, daß zwei Soldaten getötet und zwei Reichsbankbeamte aus dem Wagen geschleudert wurden. Der Wagen sowohl, wie die Geldsäcke sind spurlos verschwunden. Im ganzen wurden acht Boniben geworfen. In Rokciny bei Lodz überfiel eine Bande von 25 Mann die Fabrik Miller. Militär gab eine Salve ab. Es wurden einige Personengetötet. Einige wurden festgenommen. Im Zusammenhang mit der Auflösung der Reichsduma haben im Odessaer Kreis Unruhen unter der ländlichen Bevölkerung begonnen. Soldaten mußten die Ruhe wieder Herstellen. Es kamen auch mehrere Morde und Plünderungen vor. Uirchc und Schule. — Der „Osseroatore Romano" veröffentlicht einen Brief des Papstes an den Monsignore Commer in Wien, in dem 'er diesen dazu beglückwünscht, die Irrtümer widerlegt zu haben, die in Deutschland gegen den Katholizismus durch die bereits von der Index-Kongregation verurteilten Schriften Hermann Schells verbreitet seien. — Die Entwicklung des Christentums von den Uranfängen bis zur Gegenwart. Von Dr. Otto Pjleiperer, Professor an der Universität zu Berlin. 270 Seiten 8°. München 1907. I. F. Lehmanns Verlag Preis geh. 4 Mk. — Pfleiderer zeigt, wie mit Paulus und Johannes die chlichte Lehre des Evangeliums philosophisch begründet worden ist und damit erst zu der Weltreligion wurde, wie die damalige Zeit sie brauchte; wie die Kirchenväter gearbeitet haben an der Ausbildung der christlichen Lehre und Moral, wie die römische Welt dann das Christentum zu einer fest organisierten Macht der Kirche ausgebildet hat nach dem Muster ihres festgefügten Staatswesens. Gegenüber der Mißachtung, die von manchen heutigen Gelehrten der Arbeit des Apostels Paulus entgegengebracht wird, betont Pfleiderer, wie gerade Paulus das Christentum befreit hat von der Fessel des mosaischen Gesetzes und die Freiheit der Kinder Gottes gepredigt hat. Ebenso liebevoll wird der Entstehung der Dogmen nachgegangen und diese starren Lehrsätze, über die wir hart zu urteilen pflegen, erscheinen uns in einem ganz andern Licht, wenn wir den hohen Sinn und die tiefen Gedanken, die sie verkündigen sollten und auch dem damaligen Geschlecht verkündigt haben, ansehen. Auch die alten Kirchen- üäter, die so hart gerungen haben um ihre Lehrmeinungen, werden uns durch tbiie Schilderung der Zeit und der Nöte der Kirche näher gebracht, und hinter dem theologischen Gezänk sehen wir das ernste tiefe Suchen und christliche Streben der damaligen Zeit. Mit der Schilderung der mittelalterlichen Kirche, die sich mit ihrem asketischen Ideal in Gegensatz zur natürlichen Welt etzte und doch die Herrschaft über dieselbe beanspruchte, schließt der erste Teil. Der zweite Teil zeigt, wie in der Reformation ;er alte Grundgedanke des Christentums, die enge, Verbindung von Gottheit und Mensch, aus der kirchlichen Jenseitigkeit und Uebernatürlichkeit in die diesseitige Welt und das irdische Leben hereingetragen wurde, und nun begann, dieses natürliche Leben zu erklären. Daß man nebenbei aber auch noch viele mittelalterliche Vorstellungen mit in den Protestantismus herübernahm, ist ein Widerspruch, der sich bald furchtbar rächte. So folgte im 18. Jahrhundert die Aufklärung, die mit allen kirchlichen Dogmen brach, aber auch die religiöse und sittliche Tiefe des Christentums nicht mehr verstand. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts trat dieser einseitig verstandesgemäßen Richtung eine andere Richtung entgegen, die in den großen Geistern jener Zeit, Herder, Goethe, Schiller, Kant, Schleiermacher, Fichte, Hegel, verkörpert war. Diese alle, auch wo sie von der Kirche sich völlig fern hielten, landen mit ihrem hohen Menschheitsideal auf dem Boden des echten Christentums iimb arbeiteten an seiner Entwicklung mit Nach einer kurzen Schilderung der Anfänge der historischen Kritik, der Reaktionszeit und ihrer Kämpfe, schließt das Buch mit einem trostreichen Blick auf die Gegenwart, in der die Geistlichen Ernst machen mit dem praktischen Christentum und lebhaft Mitarbeiten an der sittlichen Hebung des ganzen Volkslebens und zugleich aus der engen Dogmik heraustreten zu einer freien Anschauung auf dem Gebiete der vergleichenden Religionsgeschichte. So schließt Pfleiderer mit der Hoffnung, daß auch das Christentum des 20. Jahrhunderts dem Zweck, puff iben feine; ganze Geschichte von Anfang an hinzielte, um ein gutes Stück näher rücken werde: der Verwirklichung der Gottmenschheit, der Durchdringung des ganzen sittlichen Menschenlebens mit ben Kräften des göttlichen Geistes, der Wahrheit, Freiheit und Liebe. Pfleiderers Standpunkt ist so erhaben und. tolerant zugleich, daß Katholiken und Protestanten sich an diesem seinem neuesten Werk gleichermaßen freuen werden. Möge der freie Geist, der daraus spricht, das Seine tun, um dem Buch eine große Verbreitung zu sichern. Ans Stadt nnd Land. Gießen, 27. Juni. * ' DieVer bessern n g derVerbindung Gieße n— Frankfurt durch Einlegung eines neuen Eilzugpaares, über die wir bereits berichteten, ist der Initiative der hiesigen Handelskammer zu verdanken, die einen dahingehenden Antrag an die Eisenbahndirektion Frankfurt stellte. Einem gleichzeitig gestellten Antrag auf Umwandlung eines weiteren Schnellzugpaares in einen Eilzug wurde leider nicht entsprochen. Es empfiehlt sich, die Verkehrszeiten der neuen Zuge, die in Butzbach, Bad Nauheim und Friedberg halten, in den Taschen-, bezw. Plakat-Fahrplan des Gieß. Anz. einzutragen. So verkehren: Zug 76a Gießen ab 8 Uhr 10 Min., Frankfurt an 9 Uhr 21 Min. norm.; Zug 75b Frankfurt ab 7 Uhr 30 Min., Gießen an 8 Uhr 42 Min. abends. Der letztgenannte Zug ermöglicht gleichzeitig eine bequeme Verbindung mit Darmstadt (dort ab 7 Uhr 55 Min.) und Mannheim. * * Mühlenumsatzsteuer. Die Abg. Brauer, Erck und 16 Genossen haben einen Antrag bei der Hess. Zweiten Kammer eingereicht, in dem sie beantragen, die Kammer möge beschließen, die Großh. Regierung zu ersuchen, im Bundesrat für die Einführung einer staffelförmigen Reichsumsatzsteuer für Getreidemühlen einzutreten. Im Reichstag hat der Abg. Dr. Roesicke (B. d. L.) einen gleichartigen Antrag eingebracht. * * Kolosseum. Das Benefiz des Humoristen Oswald Naumann ist des Freitags-Abonnementskonzert halber auf Samstag, 29. Juni, verlegt worden. — Am Samstag nachmittag findet eine Kindervorstellung statt. "'Einbruch. In einem Hause der Kirchstraße wurde in verflossener Nacht ein Einbruchsdieb sta hl ausgeführt. Der Dieb stieg von der Gartenseite durch ein nicht verschlossenes Fenster in die Wohnräume ein und versuchte zunächst den Kassenschrank zu erbrechen, was jedoch nicht gelang. Sodann erbrach er mehrere Behältnisse, in denen er Geld vermutete, es fielen ihm aber nur 2—3 M. Kleingeld in die Hände. Der Dieb hatte es mir auf Bargeld ab* gesehen, denn er nahm sonst nicht das Geringste mit, selbst Briefmarken verschmähte er. * * Ein Erdbeben? Wie die „Darmst. Ztg." aus Jugenheim a. d. B. mitteilt, zeigte am Dienstag abend der Seismograph ein stärkeres Erdbeben an. Es begann 6 Uhr 2 Min. (M. E. Z.) und dauerte bis 8 Uhr 30 Min. Die stärksten Stöße erfolgten 6 Uhr 18 Min. Entfernung und Ort des Bebens sind unbekannt. ** Haftentlassung. Ter am s)J7ontag auf Veranlassung der Frankfurter Staatsanwaltschaft hier verhaftete Schlossermeister Schön wurde wieder aus der Haft entlassen. [p Kleins-Linden, 26. Juni. Tas Ergebnis der Berufst und Betriebszählung zeigt für unseren Ort eine starke Vevölkerungszunahme im Vergleich zu der letzten Volkszählung. Tie Bevölkerung ist von ca. 1640 am 1. Dezember 1906 auf 1710 gestiegen. Tie Za ist der Haushaltungen ist 346, Land- wirtschafts- und Fotstwi r tfchastskarten wurden 227, Gewerbeformulare 74, Gewerbebogen nur 7 ausgefüllt. Seit etwa 30 Jahren hat sich das Torf mehr als verdoppelt, damals bestand eine Schulklasse, heute sind es deren fünf. Die große Mehrzahl der Bevölkerung sind Bahnbedienstete, Arbeiter und Gewerbetreibende, die größtenteils Landwirlsck>aft im kleinsten Stil als Nebenbeschäftigung betreiben. Ter Landwirtschaftsbetrieb zeigt fortgesetzt einen Rückgang, da das Gelände andauernd durch Vergrößerungen des Bahnhofs Gießen, zal lreiche Neubauten und jetzt wieder durch die ausgedehnten Kläranlagen Gießens beschnitten wird. § Hu n g c n , 26. Juni. Tas Fest der goldenen Hochzeit feierlc jir nahen Ruppertsburg das Ehepaar Georg S e i b ui beüer Rüstigkeit: Seid gehörte lange Jahre dem Orts- vorstand a" — Auf der nahen B r a u n ko hle n g r n be „Friedrich" i-ei Treis findet nächten Sonntag ein großes Bergmann feH stall, wozu zahlreiche Gäste von auswärts eintreffen werden. Vermischtes. ' B e r I i n, 26. Juni. Heute nachmittag kam ein großer Brand in dem „Vlktotria-Speicher" genannten Lagerhaufe in der Köpenicker Straße aus, wo die Berliner Omnibus- Gesellschaft große Stallungen und Futtervorräte unterhält. Bei der Ankunft der Feuerwehr standen drei Gebäude in Flammen, die bald ein einziges, großes Flammenmeer bildeten. Da eine Explosion des im Speicher lagernden Benzins befürchtet wurde, wurde nach und nach fast die gesamte Feuerwehr herbeigerufen; die Gefahr einer Explosion wurde beseitigt. Etwa 600 Pferde konnten in Sicherheit gebracht werden. Es wurden drei große vierstöckige Lagergebäude vollständig eingeäschert. Ein Stallmann und ein Knabe werden vermißt; doch ist es nicht nicht ausgeschlossen, daß beide bei der großen Verwirrung unbemerkt entkamen. Das Feuer entstand vermutlich beim Abladen von Stroh durch Kurzschluß an dem elektrischen Aufzug. Verbrannt sind große Vorräte von Mais, Hafer, Stroh und Heu, zwei Automobilomnibusse, viel Geschirr und Einrichtungsgegenstände. Große Benzin- und Spiritusvorräte, der Spirituszentrale gehörig, welche zwei Meter unter der Erde unter Kohlensäureverschlüssen lagern, sind gerettet worden. Der Brand beschäftigte die Feuerwehr lvährend der ganzen Nacht, ohne daß es gelang, ihn ganz zu ersticken. Nach sachverständiger Schätzung verursachte der Brand annähernd zwei Millionen Mark Schaden. Die gefährlichen Mauerreste mußten abgetragen werden. Wegen Einsturzgefahr wurden die umfassendsten Sicherheitsmaßregeln getroffen. * Hamburg, 27. Juni. Zwei Aerzte vom Eppen- dorser Krankenhaus, die am Sonntag Im Segelboot eine Fahrt nackt Brunnsbüttel gemacht hatten, werden per mißt. Man glaubt, daß ihnen ein Unglück zugestvßen sei. — Die Polizei ist umfangreichen Unterschlagungen im Freihafen auf die Spur gekommen, die ein Lagermeister mit einem weitverzweigten Netz von Helfershelfern seit langem betrieb. Ter Schaden, den die Firma erleidet, ist schon jetzt auf über 100 000 Mk. fest- gestellt. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. * Ein Feldzug gegen bte Schnaken wird jetzt vom ital. Professor Santort vorbereitet. Er hat an die Aerzte einen Aufruf erlassen, ihm im Kampf gegen die Schnaken als Träger und Verbreiter vieler Krankheiten hülsreich zur Seite zu flehen; denn nur dann sei Aussicht auf Erfolg vorhanden, wenn zahlreiche Persotten den Vernichtungskrieg gleichzeitig unternehmen. Wie der „Münchetter Med. Wochenschrift" aus Rom geschrieben wird, soll durch Konferenzett, Artikel in den Tageszeitungen, ja selbst durch Ansichtskarten, die den Flug der Schnaken vom Mist zur Küche :c. anschaulich zur Darstellung bringen, die Aufmerksamkeit des Publikums erregt und um seine Mitarbeit geworben werden. Zunächst ist in Aussicht genommen, m einem kleinen Ort am Meeresuier in der Nähe Roms die Pfützen ausfindig zu machen, wo die Mücken ihre Eier ablegen, ebenso die Zett, wann dies geschieht und wann diesen Eiern die Larven entschlüpfen. Dann soll ein geeignetes Verfahren für die Zerstörung der Eier, der Larven und der Schnaken selbst ausgearbeitet werden. t * Die Macht des Inserats. Der Londoner Korre- spondent der ,B. Z. a. M." meldet den Tod des Mr. Beecham, der durch seine Beecham-Pillen in der ganzen Welt berühmt geworden ist. Seinen Erfolg — er starb als vielfacher Millionär — hatte er nur dem Inserat zn verdanken, und vor einigen Jahren, als er als Gast ans einer Journalisten- Versammlung sprach, gab er das offen zu. Damals sagte er auch, seine Firma gebe jährlich über 2 Millionen Mark für Reklame aus, und cs zahle sich aus. Angefangen hatte er in einem kleinen Fischladen, einer Fischbude auf dem Markte einer kleinen englischen Stadt. Tort verkaufte er seine Pillen, und eines Tages kam eine Frau zu ihm und sagte ihm, seine Pillen hätten ihr sehr gut getan, jebe Schachtel davon sei ein Goldstück wert. Diese Phrase gefiel dem Pillenhändler derart, daß er sich zu einem Inserat, das die Phrase enthielt, verleiten ließ. Aus dem einen Inserate wurde nach und riach das Millionengeschäft. Eine große Abteilung des Geschästs- haiiscS war der Reklameabteilung überlassen, und diese wurde vom Chef selbst geleitet, denn er betrachtete sie als die wichtigste Abteilung seines Geschäftes. Er glaubte an die Macht deS IGestorl) en. Herr Heinnd) ^cyonoerger (iwegiar-yueuc^ girines). — Herr Bahnwärter a. D.Üomad Diehl (Aßlar). — oran eiiiabctOc Kett (Butzbach). — Frau Ehrislme Schmidt, geb. Schundt (Schlih). — Frau Elisabeths Margarethe Falck, ged. Stengel (Friedberg). — Frau Minna Schenk, geb. Becker (^chlagpfutze). - Witwe Grebe, geb. Kirch (Neuhof). — Herr Kail ccljul^ 1(1) B«/. B.: Köhler. ■ti Weiler SC' 'S 1. ß e. 746,2 still I still 15,2 749,2 3. Höchste Temperatur am Niedrigste -TL— SSW w 4 2 77 90 Bed. Himmel Bcw. Hinimel 10,7 10,1 11,6 KD 1 1 1 KD 3(1) Kl) 3(1) 1 1 Juni 1907 ’S mit Firmeneindruck ♦ Sehr billig Brnhl’sche Univers.-Drnckerei 740,2 • 16.4 746,9 | 15,4 Gcsellsch'ast über die Verteilung eines' Tetf5 der Reserven an die! Aktionäre berichtet werden. Ebcw'o soll derjenige Teil des Aktien-1 kapüals, der für den Betrieb überflüssig wurde, den Aktionären । zurückgegeben werden. . Von der Berliner Börse. Die Festigkeit der Börte hält an. Tie gute Tcndcn; an den Wcstbörscn und die Scidnigfcit der Geldversorgung für Ultimo führten zu Meinungskäufen auf an allen Gebieten. Auch in Newyork wird mehr Vertrauen gesetzt, da h:c Goldexporte dis jetzt dort keine Störungen verursacht haben. Ganaba eröffneten um 2 und Baltimore um l*? Prozent höher. Die Aktien der Mendionalbahn waren weiter gebessert, da gemeldet wurde, daß Pariser Aktionäre sich einem beutid en Vorgehen anschließen würden. Am Montcinmarkt konnte man Steigerungen zwischen bis 1 * 2 Prozent beobachten. Gegen Schluß sanden auf diesem Gebiete jedoch wieder leichte Rückgänge statt. Auch Renten verkehrten in recht guter Haltung. 2er Privatdiskont stellte sich auf 4»/* Prozent. Märkte. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. öffentlich vergeben werden. ,, . Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen wahrend der Dienststunden bei uns auf Zimmer Ar. 1 zur Eitnicht offen. Angebote auf vorgefchriebenem Formular, das daselbst erhältlich, sind spateftens bis zum uorgenannten Zeitpuntl verichlossen und mit entsprechender^ Aufschrift versehen, an ans ehiaureidjen. — Zuschlagssrtst 0 Tage. Gießen, den 26. 4>uni HK)?. Städtisches Tiefbauamt. Gießener Wetterdienst. Boranösichtlichc Witterung für tzeffen am Freitag den 28. Juni: Meist trüb, leichte Regenfälle; etwas kühler. Lebhafte westliche Wmde. __________________ FainMeir-NalH-nchten. Geboren. Dem Oberlehrer Lic. Fritz Herrmann und Frau, geb. Bindernagel (Darmstadt) ein Sohn. G e st 0 r d e n. Herr Heinrich Schönberger ^Wetzlar-Nidder- 00 Frachtbriefe00 Tuberkulose Lungenentzündung Bauchfellentzündung Krämpfen Phlegmotie Krebs 26. 26. 27. ke. Frankfurt a. M., 27. Juni. (Telegr. Orig.-Bericht des ^Gieß. Anz.".) Amtliche Rotierungen der heutigen Vtehmarkt- vrelse. Zum Verkaufe standen: 22 Ochsen, 00 au5 Oefterreich 0 Bullen, 0 aus Oesterreich, 72 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder 0 aiis Rumänien, 711 Kälber, 150 Schafe und Hämmel, 6 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 3 Schaflämmer. Bezahlt wurde für das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1 Cualitat 78—80 Tir., 2. Qualität 70-74 Tlt, 3. Qualität 63-66 Mk.: Bullen: 1. Qiial. 00—00, 2. Qual. 00—00; Rühe 1. Qualität 73—75 Mk., 2. Qual. 70—72 Mk., 3. Qiial. 61—63 Alk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00-00 T!f. Kälber l.Qual. 96-100 Pfg., Lebendgewicht 58—60 Psg., 2. Qualität 88-90 Pfg., Lebendgewicht 50-c>4 Pfg., Schlachtgciv. 65—70 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 82 00 Psg.» 2. Qual. 78—80 Psg. (Geschäft: bei Hornvieh gut, Ueberstand unbedeutend, bei Kleinvieh lebhaft, kein Ueberstand. M 398a/07. B”/8 Tonncrstag, den 8. August l. Js., nackm. 3 Ubr werden tn unserem Amtszimmer folgende Grundstücke des Karl Reuschling in Frankfurt a. M. versteigert: , Fl. 36 Nr. 400 Acker am Zoll« Nock bei den Kropbachöwlesen 517 qm n. d. Zusammenlegung Fl. 35 Nr. 446, 1019 qm (nut Grundstück d. Gern. Heuchelheim. Fl. 86 Nr. 439 Acker das. 827 qm nach d. Zusammenlegung Fl. 37 Kirchliche Nachrichten» Evangelische Gemeinde. Freitag den 28. Juni, nachmittags 5 Uhr, in dem MarkuSsaale: Besprechung über den Ausflug der konfirmierten weiblichen Jugend der MarkuSgcmeinde. Alle Teilnehmerinnen sind herzlich eingeladen. Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. Sabbatfeier am2 9. Juni 1907: Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittag 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.40 Uhr. WochengottcSdienst: morgens 6.00 Uhr, abcndS 8.00 Uhr. Israelitische Religionsgcmeinde. Holtesdienll in der Synagoge (Südanlage). Sanrstag, den 29. Juni 1907: Vorabend 7.45 Uhr. Morgen? 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Schrifterklärung. Sabbatausgang 9.40 Uhr. und es gelang dem schwer bedrohten schiss noch rechtzeitig^ Hilfe zu bringen. . Diefflen ,ür. SaarlouisV 27. Juni. Dem ©degcnbettS- nrbetter Jost, einem bekannten Raufbold, wurde aefterir abend ein Lcl l »ernt n Ec nah n roll t Wut f.in Messer und uatü blindlings daran) los Zwei Personen wurden schwer von ihm verletzt. Ter eine Verletzte ft a r b und der andere ringt mit dem Tode. . Mannheim, 27. Junt. Gestern abend wurde t-ber* schafsncr Eichhorn, als er sich in ben Dienst begeben ivollte, von einem einsahrenden Personer.;ug erfaßt und so schwer verletzt, daß er itoen in der Nacht starb. Stockholm, 27. Juni. Hier wurde der G eldb rief- -träger O lsse n ermordet. Der Tat verdächtig sind zwet i Tcundx Namens Richard Schmidt und To.„Prigge. KJlnfd)cincnb bat Sck midt eine Geldsendung an fick) adressiert und alS sie ihm O. auvjabltc, von P. die Tat ausgefiitirL Man vermutet, bau unter dem Namen Prigge sid) der 1887 in Seesen geborene Ludwig Volpemeyer verbirgt. Die bei dem Mord geraubte krumme beläuft sich auf <00 jlroncn. o . London, ‘2<. Junt. Ter Exprenzug von London nach Plymouth ist tm Bahnhofe von Readmg aus cmen l P o st w a g e n gefahren. Ter unter Postsachen an- gerichtete Schaden ist sehr groß. Personen sind glücklicher, weise nicht zu Schaden gekommen. London, 27. Juni. Das Oberhaus nahm nach lzweitägiger Debatte die Bill über die Territorial^ arm ec in zweiter Lesung an. Paris, 27. Juni. Die militärischen Aktionen, welche seit dem 18. Juni in den Süd-Departements erforderlich waren, haben eine Extra-Ausgabe von 3200000 Fr*. - verursacht, ohne die Kosten, welche aus der Verletzung des 1/. Zn« santerie-Regiments nach Tunis erwachsen. Parts, 27. Junt. In einer Sitzung beS Exekutiv» Komitees der radikalsozialistischen Partei mürbe | (Slenienceau vonPelletan heftig a n gegrifs en. P. erklärte, daß nach seiner Ansicht sich baß Kabmet nicht mehr lange halten und einem gemäßigten Ministerium iRibot Vriginal-Drahtmeldungen. sd. Darmstadt, 27. Juni. Der SüdwestdeutschL Milchhändler-Verband hielt heute hier seinen ersten VerbandStag ab, zu dem von verschiedenen Behörden Vertreter erschienen waren, darunter Geh. Medizinalrat Dr. Neidhardt von der Ministenal-Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege. Sanitätsrat Tr. Nöllner--Darmstadt sprach über Säuglingspflege und Milchversorgung, Rechtsanwalt Dr. Bopp-Darmstadt über die neue Milch Verkaufs - ordnung, prakt. Arzt Dr. Baubel-Darmstadt über Müch- handel und Konsumenten und Milchhändler Muller- Frankfurt über Bedeutung und Pflichten des Mtlchhandler-, standes. . . . ,. ftiet 27 Juni. Tie Davarte der Katseriacht „Ace-! teor- janb durch ben Bruch einer -panschraube statt. Die Situation gestaltete sich alsbald ,el)r kritisch, da eine heftige Böe ging unb hoher Seegang war -tie Meteor" legte sich über, so daß Die daraus bnmdlrchen Leute, unter denen sich bte Admirale Koster und Thomsen befanden, bis an die Hüsten tm Wasser waren ^te Gefahr lag nahe, daß bte „Meteor" vollständig Een Urte, xie kritische Situation wurde auf der „Hohenzollern bemerkt, Kandel Portugiesische Tabak-Gesellschaft. Nach einer LLitteilmrg aus Paris wird in der Generalversammlung dreier i 25.-26. Juni — 4- 18,1e C. , 25.-26. „ — -4- 10,38 0- hat in Themar (Meiningen) ein Kaufmann erhalten. Dieser heiratete nämlich die Tochter seiner Schwester, was zwar nicht oft vorkommt aber gesetzlich nicht verboten ist. Durch diesen Ehebund wurde die Schwester des Bräutigams zugleich deffen Schwiegermutter, die junge Frau ihre eigene Nichte und der Ehemann der Schwiegersohn seiner Schwester. * Gr soll dein Herr sein. Ter „Boss. Ztg." wird geschrieben: Das bekannte Bibelwort, das sreilich heule öfter gesungen als zitiert wird, hat einmal in einem sehr seltenen Bibeldruck, den die Wolfenbütteler Bibliothek ausbcwahrt, eine merkwürdige Variation erfahren. In diesem Augsburger Truck des 16. Jahrhunderts lautet die betreffende Stelle im ersten Buch Ä>iose nämlich: „Und er soll dein Narr sein." Wie nun ist dieser merkwürdige Druckfehler entstanden? Leffing hat darüber dem Wiener Losschauspieler Joh. Heinrich Müller, der ihn 1776 auf einer Studienreise in Wolfenbüttel aus suchte, interessante Mitteilungen gemacht, die in Müllers „Abschied von der L>os- unb Nationalschaubuhne" (Wien 1802) wtedergegeben sind. Da- nach Halle der Verleger der Bibel, der zugleich Buchdrucker war, ein junges, leichtsinniges und sehr ehrgeiziges Weib zur Gattin gehabt, das in der schwarzen Künfi des Seyens ausgebildet war. Eines Abimos zeigte ihr der Mamt den ersten Bogen der Eiligen Schrift, für den der Senior des geistlichen Ministeriums das Imprimatur erteilt hatte. Als ihr Blick auf die Stelle fällt, wo Gott zur Eva spricht: Und er soll dein Herr fein, ist sie empört und schleicht sich heimlich, ohne ein Wort verlauten zu lassen, in die Offizin, wo sie das „Herr" in „Narr" verwandelt. Ter ahnungslose Verleger druckt die Bibel aus und einige Hunden Exemplare sind schon verschickt, sals die Verfälschung gemerkt wird. Es entsteht ein fürchterlicher Kämt Ter Magistrat der Stadt wird mit Klagen über die offenbare Blasphemie Überschüttet. Der Verleger lvird trotz aller Unschuldsbcteuerungen arretiert und nach Konfiskation der Auslage dem Kriminal über geben. Ein Lehrjunge, der den Vorgang beobachtet hatte, erlo ihn endlich durch Angabe der schuldigen aus seiner verzweifelten. Lage. Die Meisterin wird eingezogcn, gesteht, bekommt öffentlich den Staubbesen und endigt ihr Leben im Zuchthause. Die Mehrzahl der Exemplare wurden zurückgekauft, eines rettete sich in die Wolfenbütteler Bibliothek. Man fref/t aus dreier Anekdote, daß der gefürchtete Druckfehlerteufel zmveilen die merkwürdigsten Gestalten .annimmt und sogar einem Bündnis mit der weiblichen K 37/07 Br/c Donnerstag, ben 8. August 1907, uatbm. 3 Ubr wird m unserem Amtszimmer die dem Joh. H. Earle gehörige Parzelle Fl. 1 Nr. 186'Hosreite auf dem "Neuenweg, 2352 qm öffentlich versteigert. Auswärtige Bieter haben ihre Zahlungsfähigkeit nachzuwcnen. Gießen, den 26. Juni 1907. Grostherzogl. Lrtsgericbt. I. B.: Keller. Nr. 121, 1011 qm. m „ 1 Fl. 39 Nr. 289 LStese am Wolss- lort bei der Ile men Weide 296 qm n. d. Zusammenlegung Fl. 16 Nr. 176, 196 qm. Auswärtige Bieter haben ihre Zahlungsfähigkeit nachzuweisen. Gießen, den 26. Juni 1907. Großherzoglicheö Orlsgertcht. I. B.: Keller. rlC Olbtifi. ',9e*3nT ?nbc^n ÄUni 5 Snb°? düs^^tlos, Spruch nefZ'i Soidj- , ölammen,21CoJ>lc Gebäudes r > '.den vninmet gleicher ;l l,t vollsmM?' '"en find Sfl °us- : nngrcnzrnd-,, a »reit aus ben 9.) . lendet. SM ^enstreäe hohen der tc vcriüllnismähia Nni? nr den West er>7^ hl VJf? und den ?°Jat ßch ein Turn, S'?et?ci9elr£teit s>nd. fe ^^Uerchen dec V?. einen vchädelbruch, Hel umbau Iverden bei d|d)a|t5--Ro)ijcj|ioii für ein ul- Das Hotel joll in aer Wald errichtet werden, unge 2 a in en von einem [Ue.n, Tiefet ergriff bie leien. hnserateS, schon deshalb, weil sein Bankkonto den Beweis dafür lieferte. | * Eine kostspielige Heirat eines Multimillionärs erregt zur Zeit in Newyork ungeheures Aufsehen. Dienstag früh, eine Viertelstunde nach Mitternacht, sand, wie dem Tag berichtet wird, endlich nach Ueberroinbung vieler Hindernisse die Vermählung des Multintillionärs und Präsidenten des Stahltrusts William Ellis Corey mit der Schauspielerin Miß Mabelle föetmann statt. Der Bischof Burgey hatte die bevorstehende Ehe scharf verurteilt, weil Covey sich im vorigen Juli tu Nevada von feiner ersten Frau, die ihm viele Jahre freu zur Seite gestanden hat, scheiden ließ, nachdem ihm große Reichtümer in öic Lände gefallen waren. Infolgedessen weigerte sich ein Geistlicher nach dem anderen, die Trauung zu vollziehen. Tic Heirat hat Corey bereits 24 Millionen wirf gekostet. 20 Millionen gab er seiner ersten Gattin und vericknedenen Verwandten als Abstand und vier Millionen verntachte er seiner neuen Frau. • Die Schwester als eigene Schwiegermutter K 36 07. B‘7r. Donnerstag, den s. August 1907, uachm. 3 Ubr wird das der '456. Tebuö Ww. geb. Pfaft tn Frankfurt a. M. gehörige Grund stück: Fl. 26 Nr.73, Acker links am crfität$»2iadmd?ten* Berlin, 26. Juni. In den Lehrkörper der Berliner medi- unischen Fakultät ist heute Dr. mcd. et phtl. Anton Steyr er als interner Assistenzarzt der zweiten medizinischen rfakultatstluuk ein- ’etreten. In ferner öffentlichen Vorlesung sprach er über neuere Methode zur Bestimmung der Lage und Grosze des menschlichen "‘Cn, 26. Juni. T-r Inhaber der R°°I°v°ll.Pr°i°ffur. Professor Dr. Burg eß aus New-Pork, hat gestern feine Vorlesungen über das Staatsrecht der Vereinigten Staaten vor einem zahlreichen Auditorium, darunter dem Prinzen ^(^lm von Preußen, beendet. Ter Bonner Ztg. zufolge führte Burgep u.a aus, daß seine Bewunderung des Teutscyen bei seinem diesmaligen -'lusenthalte womöglich noch großer geworden sei. Wir, Deutschland und Amerika, sagte er 'erner, geboren jn ben großen, fortschreitenden Nationen; wir besitzen Gerechtigkeus- qefübl und denselben hoffnungsfreudi gen Unternehmungsgeiit; wir gehören zusammen. Wohl unteren beiden Volkern, Heil der ganzen Welt, daß wir zusammengehen und zusammenarbeiten. (Beifall.) — Die Würde des Dr. meb. vet. wird künftig auch von der medizinischen Fakultät der Universität L e i b u g erteilt werden, die sic in Gemeinschaft mit ben ordentlichen Vrofesioren her Dresdener Tierärztlichen Hochschule vergeben wird. ^mittag kam ein großer ' genannten Lagerhause >ic Berliner Omnibus- Futtervorrate unterhält, mden drei Gebäude in :s Flammenmeer bildeten. )eu lagernden Benzins »ach fast die gesamte einer 6$p(o[ion wurde in Sicherheit gebracht rstöckige Lagergebäude lUmann und ein ist M stch an?» DrnvMMO, unbtmetU -mM beim Wen em elettiWn Ächuy. Mai?, Hafer, btroh und Keschirr und Einrichtung^' )piritusoorräte, der 6pi« Meter unter der Erde sind gerettet roorben. hr mährend der ganzen -Ulj iU der Brand annähernd ^n. Die gefährlichen >rden. Wegen E-nsturz- cn SicherhettSmaßregeln • T-rrte vom Hl tcc fine Fahrt i 'm Segtlto»! * A, »6“ fe-isoiennfb“ 1 'M 6,T CJ ' Mfnfrtipeigten . ediasen. 9en b»L iOOOOO M "‘ä™” ,j] die de» öie u{ DachellE.,Mitarbeit ""d ff m einem nhe lltoinr ^ ebenso d 7- Eier --bl§'Larven e"t' chna^> '-r°dd°-K> s°-"° L »w* - er ^alboetbanftn'.unb Inserat ill ° qolltnaliPen* t auf e'N^^gte e ’ k. eiw LbWbt“ ' el> MB K 38/07. ~ Bx Alleinverkauf füi.®ssse" Wllh. Herbert nilüllllül HUUI u.Umgegend CaFl Herbei, ma^ipäatz Z *^8 Kirscheu-Verfteigerung ö Zimmer a«/6 Großherzogli' (B^/e zu tun hat. 04614 9 Zimmer Mnf-GWW Mietgöluche Jn uevinicteit (Offene Stellen cd" S* Das Benefiz für Herrn Baumann : findet Samstag den 29. Juni statt :: Nomalfuss falsch beschuht. Normalfass Chasalla-Stiefel. a c O c8 Gangstelluug verbildeten Fusses. «9 8 CO O. 5" Ä s Ä © «N © F* !L 36 B © S Wie verhütet man Verkrüppelungen und Missbildung seiner Füsse ? 5 VS 3 o S. CD er CD cn Wie lindert und heilt man Fuss- leiden, erzeugt durch Tragen unpassenden Schuhzeuges ? VS CO to 5= Wie erhält man seine Füsse ge sund ? R S e* K» « 3 & g L S? Ler 8. Stock meines «vaujed, 6 Znnmer nebst allem Zubehör, sofort, ev. 1 Juli, zu verm. 24941 E. Lkawrleifch, Ost-Anlage. Jimgmr Allrkütlgchihe zum alsbaldigen Eintritt' gesucht. 41^i Rechtsanwalt Marenaar. Gangstellung des normalen Fusses. schuhungsarten, selbst mit den meisten sogenannten „nach Mass angefertigten Stiefeln“ und Jedermann wird leicht die Vorzüge des Chasalla-Normalstiefels erkennen. Lin junger Mische von 14 bis 18 Jahren in meins Schreinerei gesucht. [4224 Start Hahn, Löberstraße 17. Schöne 3—4 -Zimmcrwohug. im 1. St. fof. oder später zu vermieten. Neustadt 41. [116 2 Arbeiter könn. Kost u. Logis erhalten. Asterweg 12, III, Lepper. 04556 Packheu kaufen [04616] BenuerL Krumm. (Sine gebrauchte kleine 3W“ Bohrmaschine billig abzugeben. 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