fhet ALe Heutige Nummer umfaßt 10 Seiten« AK Hochzeitstur m", Aie Aarmstädter AussieLung 1908. (Nachdr. Verb.) englische Bündnis gezeuiat. Tie japanische Pr. ssc wcno.'t sich ganz offen gegen Teuischland und erklärt, diese (sntcntc erstrebe nichts andere- als die Verdrängung Deutschlands aus dem Kvnkurrenzgebiet des Stillen Ozeans. Auch Von Mai bis Oktober nächsten Jahres findet bekanntlich in Darmstadt die „Hessische Landesausstellung für freie und angewandte Kunst" statt. Schon seit langer Zeit regen sich eifrige .Hände, um die Ausstellungsstadt zum richtigen Zeit- punkt in vollstem Glanze erscheinen zu lassen. An ständigen Bauten wird ein riesiges, von Professor Olbrich entworfenes Ausstellungsgebäude und der og. „Hochzeitstürm", welchen die Stadt dem Großh. Paare zum Geschenk mucyt, errichtet werden. Die Arbeiten ind ziemlich wert gediehen und schon kann man sehen, daß sie einen monumentalen Eindruck auf den Beschauer ausüben werden. Für die nichtständigen Bauten und die allgemeine Platz- aestaltung war von der Ausstellungskommission eine Kon- turrenz für hessische Architekten ausgeschrieben worden. Es waren drei Preise im Betrage von 1500, 1000 und 500 Mk. ausgesetzt. Der Termin zur Einreichung der Entwürfe war anfangs Mai abgelausen und es waren 13 PNisarberten gestellte löglicht dies* . “0Dd€rs Wertsachen 08 Bankhauses auf. lankgescbätt ie 2. In der Hauptachse liegt als Mittelpunkt, ein monumentaler Repräsentationsraum, das Gebäude für angewandte ziunst, an das sich ein Säulenhof angliedert. Das zweigeschossige. Gebäude für Wohnungskunst liegt an der linken Sette der Achse. Die Ausgänge des Gebäudes für angewandte Kunst fuhren durch eine Terrasse mit Pergolen. An die Terrasse sind angebaut zwei Verkaufs Häuschen mit acht Räumen, von denen je vier von der Terrasse aus und vier von dem tieferliegenden Terrain aus zu benützen find. Das Restaurationsgebäude liegt in dem südlich des Aus- stellungsterrains befindlichen Viereck. Der Haupteingang ist am Platanenhain mit dem Zugang vom Nicolaiweg aus geplant. Die Kosten sind auf 70 800 Mk. vorgesehen. Auch unter den übrigen, nicht preisgekrönten End» würfen befindet sich manches bemerkenswerle Stück Arbeit. So sei besonders der Entwurf von Prof. Wickop und ein solcher mit dem Motto „Harmonie" genannt. Die Entscheidung darüber, welcher von den drei preisgekrönten Entwürfen zur Ausführung kommen soll, ist noch nicht getroffen. Der mit dem zweiten Preis ausgezeichnete Entwurf des städt. Bauinspektors Buxbaum hat, was die praktische Lösung der Aufgabe anbetrifft, zweifellos vor dem Pros. Müllerschen, der mehr auf äußerliches Blenden angelegt ist, viel voraus. Der Bauausschuß wird sich deshalb vor seiner definitiven, Entschließung- wie es wenigstens wünschenswert erscheint, nochmals alle Details genau überlegen müssen, welche Arbeit er zur Ausführung bestimmt. • — Aus Frankfurt schreibt man uns: Am Freitag fand im Schauspielhause die zweite Aufführung von Th. Manns feiugeiskiger Renaissance-Dichtung „Fiorenza" statt. (Buchverlag S. Fischer in Berlin.) Bon den ungewöhnlichen Längen der geistteich pointierten Reden der genuß- und schön heits froh en Männer von Florenz zur Zeit Lorenzos des Prächtigen merkte man nichts; man lebte alles mit Jedenfalls i raren auch die vorzügliche Aufführung und die Anwesenheit des Autors mit an der gehobenen und beifallsfreudigen Stimmung schuld. Man hatte noch srun- denlang zuhören mögen. Das Theater war schlecht besetzt. Herr Ziegler erinnerte als 17 jähriger Kardinal ein wenig an Ihr Frl. Donecker, er machte aber seine Sache sehr gut, durchlebte sie bis in die kleinsten Bewegungen. .Herr Wa n ka überraschte durch seinen prächtigen Pico. Er spra ch mit einem überzeugenden Feuer. Nur die Darsteller oer ftett.ch vom Autor mehr oberflächlich gls lebenswahr geschilderten Künstler waren nicht so ganz auf der Höhe. Frl. Rott- mann als Fiore, die lasterhaft schöne Geliebte Lorenzos, sah wunderbar aus und spielte wie eine Märchenprinzefiin. Der Autor wird den ganzen Abend gewiß recyr zufrieoen gewesen fein. M. H. Se;Saison Ochern -7 M [looo) ne eie 147m 18276 660 149373 [3000] 46 989 151009 97 IM Bl Bl >2063 (1000) 19 Itoe) 4H fi 858 986 154006 1U ■ [1000] 864 61 78 155000 M 4 775 157141 « [MO] ttt 8028 M M 488 Ml 8U U JO) SM MS 610 41 84 810 68 I 00 99 161146 n» 301 * M 8U 163101 98 16403» SB m 165111» u» WS) 8K ISXBl « 1MW a tu 168m nww 169to HW'« 516 to5 [bto] 17101t 78 IM 1 7R [30001 857 172'-’ U6 173031 202 695 410 561 6>8 174177 [5001 87 Ml 819 5 1 2üä 56 «9 637 60 « M s 5001 277 349 [5001 4* 10®. 92 [5001 $39 577 692 7v 1«° [40o) 151 480 635 65 610 [Ml [500| „«um 873 1 8 1 044 IS “ j 901 182027 «> M M » i 91 729 41 50 1 8 404« Wi» [85034 54 449 [6001 14.681> - , 914 187517 64»gl» [5001 654 768 83o 189481 731 86? 201144.6 * >41 42 4* 20^1 33189 2(8 b ° 20^'l 1M 05 548 6'8 W j f, ( aOl .000] 70 696 S f PIS 21560»«"^?-!-»' 215^ 6; us 'n S/eiöH tfS/Ä-Tffs 78 M3 I5ö°l ■i •10 74« «76 230) 9 28’ 816 £ 57 51« ll« E 37:Ä 239070 * „-595 657 ^ D0Lf'246'.ö" S 5* 9 247'26* 6« « s°" 131 81 760 S 9* ^2631°° £ 84 N g »s 63 21°69 ffu [«£ 6169 167051 n!9 84)6172 5 4 '° ,-q [500] 478 « 1‘^' iS 855, 19 3 iHJ [10001 % Jjl ’ 81t 11» javanische Abgeordnete stellen sich auf diesen Standpunkt. Der Deutschenhaß der Japaner hat eine solche Löhe erreicht, daß man sich vor allem von der „deutschen Gefahr" bedroht sieht und Stimmen wurden laut, auch mit Frankreich in Verbindung zu treten, um den Einfluß Deutschlands« im fernen Osten zu brechen. Inzwischen ist dieses Bündnis ja zustande gekommen. Deutschland vertritt im Osten das Prinzip der offenen Tür, und wenn Japan dieses durchbrcä)en nvllte, hätte es bald die ganze Welt gegen sich. Tie j.'tzt pev- sekt gewordene französisch-japanische Verständigung hat aber vor allem den Zweck, Javan das zu schassen, was es zunkeiil braucht, nämlich Geld. Es handelt sich um zwei Milliarden Francs« von denen England nur den kleineren Teil geben würde. Welches die Vorteile sind, die Frankreich dabei zufallen, wird wohl erst nach Veröffentlichung des Vertragsinstruments ersichtlich fein. — Dem „Echo de Paris" wird auS Rochefort gemeldet, daß ein amerikanisches und ein japanisches Geschwader Ende Juni mit dem Mrd- und Mittelmcergeschwader, aus der Reede von La Ppllice an der M.stc des atlantischen Ozeans zu lammen treffen und sich sodann nach Bordeaux begeben würde, wo in Anwesenheit des Präsidenten Falliöres eine internationale Regatta stattfinden werde. Lllso immer größer wird die „Verbrüderung". In Amerika liebt man indes die Japaner ganz und gar nicht und man äußert den^Unwillcn über die gelben Eindringlinge dort recht deutlich. So wurden soeben cr]t in San Franzisko ein japanisches Restaurant und eine japanische politische Wochenschau. Die Pause, die durch die Pfingsttage in unserer Politik einzutreten schien, wurde unterbrochen durch die kolonialen Ernennungen. Namenttich die Bestallung des Herrn v. S ch u ck - mann zum Gouverneur von Südwestasrika hat in der Presse ein langanholtendes und oft sich wiederholendes Echo gefunden. Man ist mit der Ernennung nicht zufrieden, ja man gießt wieder alle Schalen des Zornes über den neuen Gouverneur aus, die man früher für lühn wegen seiner Rede über Berliner Nächte in Bereitschaft hatte, und man eifert gegen Dernburg, daß er es nicht durchgesetzt habe, daß nicht noch mehr Kaufleute in die Kolonialverwaltung gelaugt sind, ia daß das kaufmännische Element bei den jüngsten Ernennungen völlig übergangen wor- ben ist. Wir halten diesen wenig freundlichen Standpunkt für verfrüht; die neuen Männer werben doch zunächst zu beweisen haben, ob sie die Hoffnungen, die man in sie gefetzt hat, nicht erfüllen, und zum Kolonial-Staatssekretär Dernburg sollte man nach seinem bisherigen amtliä)en Verhalten auch das Zutrauen haben, datz diese Ernennungen mit seinem Einverständnis erfolgt sind und daß er andere durchgesetzt l)ätte, wenn er es für zweckmäßig gehalten haben würde. Und schließlich: es kann jemand doch ein tüchtiger Kolonialbeamtcr sein und in den Kolonien segensreich wirken, auch wenn er nicht mit den Zuständen, wie sie nachts in Berlin herrschen, zufrieden ist! . Wie stets, so bewahrte auch dieses Jahr die Psingstwoche ihren Charakter als Kongreßwoche. Die Veranstaltungen waren so reichlich wie kaum zuvor. Den stärksten Eindruck rief wohl der evangelisch-soziale Kongreß in Straßburg hervor, den wir aus Raummangel bisher nur ganz kurz erwähnen konnten. Ein geistvoller Vortrag des Freiburger Nationalökonomen Professors Dr. Schulze-Gävernitz über neudeutsche Kultur zeitigte die praktische Forderung Naumanns, die Sprache der Kant und Goethe, der Präger ncubeutschcr Ideale, erst einmal ins Volkstümliche zu übersetzen. Daß Kantische und Goethische Kultur direkt gegensätzlich ist, wie das erst kürzlich Georg Simmel in einer vorzüglichen kleinen Schrift über „Kant und Goethe" aus- iührte (Bard, Marquardt u. Co. in Berlin W. 50), daß man den Pflichtmenschen und den Genußmenschen, den Dualisten und den Monisten nicht vor einen Wagen spannen kann, dürfte den Herren infolge der fesselnden Redekunst des Referenten und in der Eile der Debatte entgangen sein. Es läge außerdem eine starke Einseitigkeit darin, eine moderne Kultur nur aus diesen beiden Geistern l-erleiteu zu wollen. Was die anberen Nationen, was auch das deutsche Volk selbst an Külturinhalt und Kulturreichtum geschahen hat feit jener Zeit vor hundert und mehr Jahren, sollte keineswegs gering geachtet werden. Eine gewisse Enttäuschung auf dem evang.- sozialen Kongreß brachte die Behandlung des Sexualpro- brems, die einigermaßen das Verfahren der voraus]evungs- lofen Wifsenschast vermissen ließ. Pfarrer Wegener, der das Mönchsideal des Mittelalters verwarf, prollamiette für dre Unverheirateten gleichwohl ziemlich dasselbe Ideal. Er schloß mit dem Ausspruch Carpenters „Ersparte körperliche Sexualität wird zur geistigen Kraft und Kulturmacht werden." Die Versammlung, die noch am Tage vorher für Goethesche Kultur geschwärmt hatte, spendete auch hierbei lebhaften Beifall. Ein Blick in die Renaissanceperiode der abendländischen Kultur hätte übrigens die Unhalloarteit der Carpenterschen These und des ganzen Wegener- schen Tiktarnens bartun müssen. Nur auf dem Wege der wirt- eingegangen. x r x Ta fast sämtliche Arbeiten ihre Eigencirt Haden, hatte die Kommission keine leichte Aufgabe, die drei besten Entwürfe auszusuchen. Indessen kann man mit ihrem Urteil einverstanden sein. . Ten ersten Preis erhielt Professor Albin Muller für feinen Entwurf „Repräsentation", den zweiten Preis Bauinspektor Buxbaum mit dem Motto „Mai I." und den dritten Preis die Architekten Phil. Schäfer und Hans Hirth mit dem Motto ,^essenkunst". Bei der Ausgestaltung der Pläne war vor allem die schwierige Platzfrage, die durch den Höhenunterschied verursacht wurde, in Betracht zu ziehen. Außerdem war auf dem Olbrichschen Bau, der sich als Koloß repräsentiert, sowie auf Olbrichs große Flächen und Linien Bedacht zu nehrnW. Außerdem durfte dec Kostenvoranschlag 75000 Mk. nicht übersteigen. Der Entwurf von Prof. Müller sieht die Gruppierung der einzelnen Räume so vor, daß sich der Schmuckhof und der Martesaal für Bad-Nauheim im Hintergründe befinden. Für den Konzertgarten enthält das Pcojekr zwei Vorschläge. Durch die nachträgliche Bestimmung, daß der Wohnungsgrundriß des Vorprojektes nur in den Grundzügen einzuhalten sei, wurde eine großzügige etnheitlick)e Gestattung möglich. Tie Nähe und Höhe des Olbrichschen Ausstellungsbaues war bestimmend, den Platz vor dem Hauptgebäude durch den offenen keramischen Hof zu erweitern. Aus diese Weise wird der keramische Hof als eine der bedeutendsten Ausstellungsleistungen, nicht hinter GEi-.deteile versteckt, sondern schon wett sichtbar, auch als Haupimoriv der Architektur des Baues eingegliedert, da per Hauptzugang zum Gebäude der angewandten Kuntz Badsanstalt zerstött. In der ni a r o k k a n i s ch e n Angelegenheit ist bemerkenswert, daß nun iiibezug auf die Ermordung des Tr. Maucharnp die marokkanische Regierung alle Bedingungen Frank- reichs nach einigem Zögern angenommen hat, und der französische Geschäftsträger in Tanger wurde beauftragt, mit den marokkanischen Vertretern in Fühlung zu bleiben, bis alle Bedingungen, insbesondere die Bestrafung der Schuldigen, erfüllt seien. Gerüchtweise verlautete, Raisuli habe vom Sultan seine Begnadigung erhalten und sich den Truppeti des Sultans bei Tetuan angeschlossen. Doch ist dtts Gerücht verfrüht; richtig ist allerdings, daß durch die Vermittlung des Vcrttetcrs des Sultans, Mohammed el Torres Verhandlungen gepflogen werden., ES heißt, Raisuli werde den Schutz einer fremden Macht erlangen. lieber die Unruhen in Indien liegen bisher keine ausführlichen inü> wahrheitsgemäßen Berichte vor. Die englische Regierung ist mit ihren Nachrichten sehr zurückhaltend, was sich wohl verstehen läßt. 9lad) offiziösen Meldungen ist die Lage in Ost-Bengalen im allgemeinen ruhiger. Wie es aber in anderen indischen Landesteilen aussieht, wird gar nicht berichtet. Man erfährt nur, daß im Zusammenhang mit den Unruhen 69 Verurteilungen im Marinensing-Tistrikt fiattfanben. 150 gerichtliche Verfahren sind noch nicht abgeschlossen. In dem unruhigen Gebiet wurden Verstäriungstriippcn und Polizeiinann- schasten zusammengezogen. Es scheint, daß es nicht nur religiöse" und politische Viotive sind, welche die Massen in Bewegung gesetzt haben, sondern daß Not und Verzweiflung bnbev eine Rolle spielen. Man hat es wenig beachtet, baß "eine dös-' artige Pestepidemie durch Bengalen zieht. Tie Zahl der Opfer wird fo hoch angegeben, daß man sich scheuen muß, sie, zu wiederholen^ weil sie übertrieben scheint. Was vor der Kraui- heit flieht, ist "verzweifeltes, zu allem bereites Volk, so recht schaftlicheu und rechtlichen Emanzipation der Frau, der Reform ber Ehegesetze, ber BeseitifilMg aller Zwangsbestimmungen, bie ber weiblichen Persönlichkeit eine bemütigenbe Rolle cmierlcgen, kann man zu einer „Kulturehe" gelangen. Ob bieder Weg für ein großes Volk gangbar ist, ist eine andere Frage. Hier bot Brau Professor Webers gedankenreicher Vortrag, der eine bereform befürwortete, eher eine Leistung als Wegeners Postulats, betten Begriff der „Reinheit" mehr als id-ologischc Konstruktion denn als Forderung praktischer Lebensweisheit gelten konnte. Ter Ruf: „S)ie Frau in der Kinderstube!" ist jebenfalls keine Lösung des aesellschafllichen Problems. Während der Pfingstfeiertage wurde in Hamburg em nationalgesinnter Arbeiterverein begründet, der auf feine Telegramme an Kaiser unb Kanzler sehr freunbliche Antworten erhielt. Die burch ben früheren polit. Redakteur ber ,Mormser Ztg.", Lubw. Schaper, erfolgte Gründung ist als ein Zeichen zu betrachten, daß es auch in Arbeiterkreifen zu tagen beginnt, daß die letzten Reick)stagswahlen auch nach dieser Richtung hin ihre Früchte zu tragen beginnen und bie Worte bes Kaisers unb des Fürsten Bülow sind ein neues Zeichen dafür, daß man an ben entscheidenden Stellen jede vaterländische Regung in ber Arbeiterschaft mit bankbarer Freube begrüßt. Leiber aber ist nod) sehr viel verscmbetes Lanb zur Fruchtbarkeit zu bringen, ehe man auf nennenswerte Erfolge bet Sozialbemokratie gegenüber rechnen kann. — Nieblich ist, was aus Anlaß ber Grünbung bieses Bimbes bie sozialbemokratische „Leipz. Bolksztg." sagt. In einem Artikel über bie „Arbeitcrbündler" befinben sich Jolgenbe Kraftworte: Politische Lumpengarbe, Spot:gcburt von Treck unb Phrasenfeuer, Verbaub ber Lüge unb Veileumbung, Gegemtück zu ben russischen Morbbrennerbcmben, Gekreisch, Getrampel, Frechheit, katilinansche Existenzen, Dummheit, Wirrwarr von Niebet- ttacht unb Unsinn, Pogrom gegen bie Sozialbemokratie, „er murmelte unter bem Einfluß von Spirituosen viiionär", armselige Sölblinge des Reichsverbandes, Tummelfelb für anrüchige Existenzen, Streikbrecher und Lumpenproletarier, Gesindel, Hyänen des Schlachtfeldes, Mordbuben, infame unb ehrlose Gesellen usw. — Das ist selbst für Franz Mehring eine ungewöhnliche Leistung! lieber ihre Niederlage bei den letzten Wahlen kann sich die deutsche Sozialdemokratie burch einen Lichtblick trösten: In Oesterreich haben die Genossen ihre bereits xm ersten Wahlgange eroberten Mandate in den Stichwahlen noch erheblich vermehrt. — Hier unb ba hat man übrigens im buntscheckigen Sanbe bie Wahlresultate mit großer Empörung ausgenommen. In bem galizischen Orte Horucka z. B. verlangte bie aufgeregte Menge die Rückgabe der Stimmzettel, weil ber altruthenyche Kanbidat angeblich 1000 Stimmen mehr als ber Vorsitzende angegeben hatte, erhalten hätte. Bauern bewarfen bie Wahlkom- mifsion unb Gendarmen mit Steinen, zertrümmerten die Fenster unb löschten alle Lichter aus. Drei Gendarmen erlitten Verletzungen. Der Gendarmeriekommanbant ließ, nachbem bie Menge nicht zurüaweichen wollte, von der Schußwaffe Gebrauch machen, wobei vier Bauern getötet und neun schwer verwundet wurden. Nach einer anberen Version soll bie Zahl ber Opfer noch viel größer sein. — Jetzt nach ben Wahlen, also ganz post festtun, wollen bie Führer der deutsch-freihettlichen Partei- Verbände zur Beratung zusammentreten über den Zusam men - s ch l u ß ber Deutschen Fortschrittspartei, der beittschen V o l k s p a r t e i, der F r e i a l l d e u t s ch e n und der d e u t s ch e n Agrarier. Hätten sie's früher getan, so wären ihre Erfolge bei ben Wahlen nicht ausgeblieben. , . Recht bedenlliche Folgeerscheinungen hat baS i a p a n i ] ch - der sein ward, der über die vom ständigen Ausstellungsbau herunterführende Pergola-Treppe geht, wurde der keramische Hof in die Achse Vieser Terrasse gelegt, wodurch ebne festliche und repräsentative Mrkung erreicht werden dürfte. Die Ausstellungsräume sind in folgerichtiger und leicht übersichtlicher Weise angeordnet. Für Garderoben, Toiletten, Not- und Nebenausgänge sind Vorkehrungen getroffen. Durch die direkte Angliederung der Läden an das Hauptgebäude können diese bei schlechtem Wetter trockenen Fußes besichtigt und auch das Restaurationsgebäude kann betreten werden, ohne daß der Besucher zuerst ins Freie muß. Abgesehen von fczn edent. kleinen Anbauten kann eine Erweiterung des Bauprogramms insofern vorgenommen werden, als Vie Weitung „Läden" weiter nach Osten vorgeschoben und zwischen den jetzt vorgesehenen Wohnräumen und den Läden wettere Räume angegliedert werden können. Der Kostenanschlag sieht 74 058 Mk. vor. Bei dem Entwurf des Bauinspektors Buxbaum hat der Lageplan eine Aenderung insofern erfahren, als für den Haupreingang zur Ausstellung eine würdigere Lösuna gefunden wurde. Sowohl die russische Kapelle, als auch ein weiterer Teil des umliegenden Geländes ist zugezogen. Der Haupteingang führt zwischen der russischen Kapelle und dem herrlichen Platanenhain durch einen Blumenhof direkt auf die Eingangsterrasse zu. Die Restauration ist ganz absetts von der eigentlichen Ausstellung auf dem Platanenweg gedacht. Ter Platanenhain soll, wie 1901, als Wirrschaftsgarten benützt werden. Auch Vie Verkaufslokale liegen hier und sind als KioÄke gedcubt. Bei der Verschievenhett der unterzub ringenden Gebäude in Bezug auf Ausdehnung, Höhe, Anordnung der Fenster ufw. wurde dahrn gestrebt, Vie einzelnen Räume um Höfe und Zwischengänge herum zu gruppieren und außen nt Form von verbindenden Hallen mtt einem neutralen Momente eine möglichst ruhige Ausbildung zu erzielen. Daher wurde die Auflösung der Gebäude in drei Gruppen gewählt, die an sich event. auch als zusammengehörig zu betrachten sind; iiämlich: ein keramisches Haus, ein Gebäude der Staats- aufträge und ein Gebäude für die Wohnungskuust. Strenge Arkaden bilden die einzelnen Gruppen, aus deren niedrigen Massen nur der Nauheimer Vorsaal und der Mainzer Schwuvgerichtssaal heroorrageu. Die Arbeitshäuser gruppieren sich' um einen Garten, der als Abschluß des stell abfallenden Terrains erforderlich ist. 2luch in der Nordostecke des städtischen Ausstettungsgebäudes, zwischen diesem und dem keramischen Haus, ist als Abschluß ein kleiner Garten angelegt, in welchem sich der mit tief roten Rosen bepflanzte Rofendom mtt Därrmorfiaur befindet. Die Architekten Phil. Schäfer unb Hans Hirth halten sich bei der Errichtung des Gebäudes für augemandte Kunst aus die Hauptachse, welche mit derjenigen des Olbrichschen Ausstettungsgebäudes auf dem Hochreservott übereinstimmt. opf-Saiat “ örotzerl Söpfen tndi* Ws® Cassel Versicherung^ 1U-. Haftpflicht- ohne u k achmann als Ireter der Organisation und bweisen kann, »genehme Position ilt und Provision bei nersatzes. moderner Tarif- ir Versichernnga- ss“/s baldigst erbeten an unter H. K. P272. Nr. 121 Erstes Blatt L57. Jahrgang «tag 27. Mai 1907 ‘a«H* /ras n A, V-T 0 monX’Xv'e^- außer Sonntags. V ■ „ ▼ A jährlich Ml. 2J0; durch «sinwwW 11 SasVlVlJVllVl- j—S General-Anzeiger für Oberhesfen MW «telau : Sotat!»n;6nick und Verlag der v-MCschen Anw.-Such- und Llelndruckerel. K ränge, «edaktian, LxpedMon UN» vniSerel- Schulftrahe 7. «Ä basl Material zu Aüfsbändeu und Gewalttaten, während an- ybeccrfeif» her Aufstand dazu bettrügt, die Krankheit weiter zu verbreiten, auch daS EindsiTingeu der Truppen in diese Pest gebiete bricht unbedcnllich ist. poHtifcbc Lcrgerscharr. Dir Apanage des Regenten von Braunschweig. Die staatsrechtliche Kommission des braunschweigischen Landtages hat den Abgeordneten den Antrag bezüglich der Zu zahlenden Rente an den künftigen Regenten zugehen lassen. Aus diesem Antrag ist u. a. zu ersehen, wie eine Uebcr- jcinstimmung in der Frage der Apanagegebühr erzielt wurde. ES ist ferner zu ersehen, daß von dem Beauftragten deS Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg, der hoch der allemige Anwärter auf die Regentschaft ist, aber als Regent das Präsidium der Kolonial-Gesellschaft behalten würde, die Ansicht bei diesen Verhandlungen vertreten wurde, daß im ,"Falle der Wahl des Herzogs zum Regenten der Stellung Desselben nach außen hin Abtrag getan würde, wenn der seit ;1888 gezahlte Zuschuß von 300 000 Mark schon vor lieber- snahrue der Regierungsverwaltung herabgesetzt werden sollte. 'Einer solchen Herabsetzung könne der Herzog nicht zustimmen, wohl aber sei er bereit, später auf Grund von eigenen Erfahrungen über die Möglichkeit einer Herabsetzung des Zuschusses zur landesfürstlichen Rente Erwägungen eintreten zu ilassen und evtl, nach eigenem Ermessen eine Herabsetzung zu sverfilgen. Ferner wird festgestellt, daß die Mehrheit der «Mitglieder des Landtages sich für Bewilligung des vollen Zuschusies von 300000 Mk. geeinigt und ebenso auch der Regentschastsrat zu der Apanage in dieser Höhe seine Zusage /in Aussicht gestellt habe. Im gegenwärtigen Augenblick müsse die finanzielle Bedeutung der Frage hinter der politischer Bedeutung zurücktreten. Hiernach kann es nicht zweifelhaft erscheinen, daß im Plenum die landesfürstliche Rente 'ouf 1125 322 Mark bewilligt wird. ♦ Auch etwas von der Würde. Der vortreffliche Ferdinand Avenarius schreibt im immer noch nicht genügend verbreitete ,,Kunftirart": Neulich wanhe mir die deutsche und die englische Teil- uehmerliste des „Deutsch-englischen Berständigungskomitees" zn- geschickt. Tie englische zeigt nichts Auffallendes in ihrer An- vrdmrug: erst der Vorstand, dann die Mitglieder, und die im sozialen Leben hochgestellten Leute eben dort, wo sie als Mitglieder hiugetzören. In der deutschen dagegen zunächst eine Seite von durch- und erlauchten Herrschaften unter sich, bevor das ABC der gewöhnlichen Menschen beginnt. Vielleicht ärgert einen die Kleinigkeit nur, weil man weiß, daß die Liste vielen gebildeten Engländern vorgelegt wird und gerade solchen, die gegen uns freundlich einpfinden. Man sieht im Geist ihr Lächeln und kann nicht sagen: ihr habt un*> auszulächeln hier kein Recht. Aber c§ scheint, als kämen wir nun einmal nicht los davon, uns selber zu demütigen vor Zufällen der Geburt. Ist ein Herzog oder Lord aus seinem Verdienste etwas, allen Respekt vor ihm, er mag unser Präsident oder Ehrenpräsident sein. Aber das Verdienst 'um irgend etwas kommt doch erst aus dem Handeln, nicht ans dem Geborenwerden. „Herr, wie werden Sie banal!" Also wenn's jeder weiß, warum oann dieses sondern in Dunkelblau-, Hellblau- und ordinär Rotblntige? Warum ferner dieses Lausen nach „Protektoren" vor jeder Veranstaltung, warum diese beseligten Reden, wenn ein hoher Herr eine Ausstellung „eröffnet" usw. ? Es' geht anderswo ohne alles das. Wenn wir's aber nicht lassen tönnen, so sollten wir uns wenigstens nicht besagen, falls fürstlich geborene Leute sich schließlich ganz ernsthaft für etwas besseres halten, als selbst 'die besten Köpfe aus dem „Volk"'. Sind denn nicht wir es, die ihnen diesen Glauben ans freiem Willen immer wieder mit unserer Bedientengesumung darbringen, als wär s auch der unserige? Aus Stadt und Land. Abdruck unserer durch Korrcspoudcuzzeicheu keuutlich gemachte» Drigiualartiket ist nur unter genauer Quellenangabe (Gieß. Auz.) gestattet. Gießen, 27. Mai. • * Der Gcsctzgebungsausschuß und die Wahl- rechtsreVision. Die „Darmst. Zlg." schreibt offiziös: Die „Franks. Ztg." (und ebenso mehrere Hess. Blätter. D. Red. d. „Gieß. Anz/) bringt in ihrem Abendblatce vom 24. Mai die ! Nachricht, dap der Gesetzgebungsausschuß der Zweiten Kammer sich .zur Beratung des Gesetzentwurfes über die Aenderung der Per- iassung für unzuständig erklärt habe, indem bei der Vorlage des Gesetzes den Bestimmungen des Gesetzes von 1336 nicht Genüge geleistet sei. Um jedem Mißverständnisse vorzubeugen, wird bemerkt, daß die Großh. Regierung die Gesamt- j Vorlage, enthaltend die Gesetzentwürfe über die Abänderung der '-Art. 67 und 75 der Veriassungsurknnde, die Landstände und die Wahlkreiseinteilung, mit Rücksicht auf ihre Bedeutung ausdrücklich in Gemäßheit des Gesetzes, bie Ausführung des Artikels 92 der Veriasjungsurkunde hinsichtlich größerer Werke der Gesetzgebung detrefsend, vom 14. Juni 1836, worin die Wahl besonderer Ausschüsse vorgejchriedcn ist, an die Kammern der Stände Hal gelangen lassen. Run hat der Ausschuß das Wort. * * An die Zweite Kammer der Stände hat ein Eisenbahnkomitee zu Erbach t. O. eine Vorstellung gerichtet, betreffend die Erbamlng einer Bahn vom Mümlingtal durch das Marbachtal nach der Bergstraße. "'Unser botanischer Garten, in dem die Arbeit auch im Winter hindurch nimmer ruht, hat sich, wie alljährlich um diese Zeit, seit acht Tagen wie umgewandelt. Da§ große Gewächshaus hat seine Schätze kostbarer exotischer Gewächse hergeben müssen, mit denen man im Freien prächtige Gruppen von Palmen rc. arrangiert .hat. Aber auch sonst knospt und sprießt es überall im Garten. Im vorderen parkartigen Teile blühen die Kastanien, dazwischen Goldregen und Flieder. Inmitten der Rasenflächen wird das Auge durch Beete mit zum Teile recht apart feinfarbigen Tulpen und Vergißmeinnicht erfreut. Besonders hervorzuheben sind aber zwei Gruppen blühender Azaleen und die augenblicklich in Blüte stehende Flora der Alpen. Auch das Warmwasser- Bassin am großen Gewächshaus ist in Ordnung gebracht, um m den nächsten Tagen noch als zarte Pflanze die Königin der Blumen, die Victoria regia, aufzunehmen. • • Wieder ein paar AutorennUnfälle. In der Nähe der Tenne im Taunus verunglückte der österreichische Mercedes-Rennwagen Nr. 9 b. Der Fahrer Brann nahili 'die Kurve beim Haus zu scharf und der Wagen fuhr gegen einen Baum. Braun hat schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen erlitten, sein Begleiter kam mit dem /Schrecken davon. Der Wagen wurde schwer beschädigt. — ! Der Rennwagen 7 a, ein Benzwagen, geriet beim Durchfahren der Großen Friedberger Straße in Frankfurt in einen Kanalschacht. Der Wagen ivurde mit Winden herausgehoben und konnte dann die Fahrt fortsetzen. Chauffeur und Mechaniker wurden nicht verletzt. '* Freit» enkee-V ort rag. Am Mittwoch abend wird der Geschäftsführer des deutschen Freidenkerbundes, Herr I. P. Schmal aus Franksrn. a. M., in der hiesigen Freidenker- Vereinigung über „Glauben und Vernunft" sprechen. Der Vortrag findet im Eass Ebel statt. (Näheres siehe Inseratenteil.) Darmstadt, 26. Mai. Der Komponist und Kapellmeister M. Merz, als Vertreter deS Vereins zur Unterstützung und Erhaltung der Tanzschule von Isidora Duncan wurde gestern in Audienz empfangen, bei welcher Gelegenheit S. K. H. der Groß Herzog lebhaftes Interesse für die Bestrebungen des Vereins bekundete und seinen sowie I. K. H. der Großherzogin Besuch für das Gastspiel der Tanzschule am Montag in Aussicht stellte. — In der Privatbeleidigungsklage Korell contra Gras - wurm hat Pfarrer Korell Berufung eingelegt. Für den Fall, daß Korell seine Berufung aufrecht erhalten und durchführen sollte, hat daher, wie der »Tägl. Anz." wörtlich schreibt, Chefredakteur Graswurm durch Rechtsanwalt Dr. Hoffmann II. ebenfalls Berufung einlegen lassen, um hierdurch der Berufungsinstanz die gesetzliche Möglichkeit zu geben, Herrn Korell wegen der Aeußerung, die er in der Volksversammlung vom 17. Januar I. Js. in Bezug auf die Redaktion des „Täglichen Anzeigers" getan hat, in Strafe zu nehmen. Mainz, 26. Mai. Die diesjährige Hauptversammlung des Landesverbands Hessischer Bürgermeister fand dieser Tage hier statt. Der Landesverbandsvorsitzende, Bürgermeister Metzger von Langen, eröffnete, wie der „Darmst. Ztg." geschrieben wird, die von über 200 Bürgermeistern besuchte Hauptversammlung und gab zunächst dem Reichs- und LandtagSabg. Dr. Osann-Darmstadt daS Wort zu einem Vortrag über Erbrecht und die im Entwurf vorliegende neue Landgemeindeordnung. In etwa 1 ^stündigem Vortrag entledigte sich Abg. Dr. Osann der Aufgabe. Der Geschäftsbericht ergab, daß auch im abgelaufenen Jahr der Landesverband eine rege Tätigkeit entwickelte. Die Mitgliederzahl beträgt b06. Der seitherige Vorstand wurde wiedergewählt. Die nächste Hauptversammlung soll in Darmstadt statt- finden. An dem gemeinsamen Mittagsmahl nahmen etwa 160 Herren teil. — Der frühere Bürgermeister Freber von Mombach hat s. Zt. an die Stadt Mainz ein großes Gelände für über 300 000 Mk. verkauft, das einmal für die Anlegung des neuen Floßhafengebietes verwendet werden soll. Die Steuerbehörde verlangt jetzt von Freber für das an die Stadt Mainz verkaufte Gelände einen nachträglichen Steuerbetrag von 1 2 000 Mk. Freber weigert sich aber, diesen Betrag zu bezahlen, weshalb vor einigen Tagen eine Sitzung der Steuerkommission hier stattsand. In derselben erklärte Freber, daß er das Gelände nie als Spekulationsgelände betrachtet und es auch nicht der Stadt Mainz zum Kauf angeboten habe. Seine Absicht wäre gewesen, das Gelände zum Anbau von Spargelkulturen zc. zu verwenden. Rach dieser Richtung hin sollen nun Zeugenvernehmungen staltfinden. Alzey, 26. Mai. Unverhofft hat der hiesige Dentist G. K. den Staub der Stadt von den Füßen geschüttelt. Es wurde gegen ihn Anzeige wegen unlauteren Wettbewerbs und Betrugs erstattet. Bevor er jedoch abreifte, hat er noch einen jungen Dentisten von auswärts, dem er fein Geschäft samt Inventar verkaufte, getäuscht. Er gab dem Käufer seine seitherige Jahres- eiimahme mit 12 000 Mark an, überließ ihm auch „seine" Möbel, die indes Eigentum einer Möbelhandlung sind. Auch der Käufer ist inzwischen wieder abgereist. Das gesamte Inventar wurde vorläufig beschlagnahmt und gegen K. ein Haftbefehl erlassen. K. wurde in Düsseldorf verhaftet. Frankfurt a. M., 25. Mai. Morgen Sonntag treffen abermals englische Gäste in Frankfurt ein: Mitglieder der Royal Commission on Canals and. Waterways. Die Herren machten eine Rundreise, um deutsche Wasserstraßen und Hafenanlagen zu besichtigen und über deren technische und Verkehrs-Verhältnisse Auskunft einzuziehen. Die Kom- mifion hat bereits französische und belgische Hafenanlagen besichtigt. — Die bedächtige Gangart des auf dein Transport befindlichen 300 Zentner schweren Eibenbaumes hat sich inzwischen noch verlangsamt. Bis nachts 1 Uhr waren die Transportarbeiten fortgesetzt worden, wo die Arbeit eingestellt wurde. Heute vormittag wurde mit großer Mühe die Riesenkiste dicht an den Eschenheimer Turm herangeschoben, wo sie für heute und morgen stehen bleibt. In der Montagnacht gehts dann über die Trambahnschienen nach der Hochstraße. Was die Eibe selbst anlangt, so scheint sie sich bei aller Unregelmäßigkeit ihrer jetzigen Lebenshaltung wohl zu fühlen, denn die Aeste haben frische gelb-grüne Radeln angesetzt. — In Zukunft sollen gemäß einer kaiserl. Verfügung nur solche Kriegervereine bei Ka iser-Paraden ober im Spalier vor dem Kaiser Aufstellung nehmen, die dem LandeS- Krieger-Verband bezw. dem deutschen Krieger-Bund angehören. — Nachdem vom provisorischen Ausschuß für das 11. deutsche Turnfest, daS 1908 in Frankfurt abgehalten werden soll, die Vorbereitungen erledigt sind, wird demnächst die definitive Bildiing der Festausschüsse vorgenommen. Zurzeit gelangen an die für den Ehren-Ausschuß und die Fach- Ausschüsse in Aussicht genommenen Personen, im Ganzen etwa 800, Schreiben zum Versandt, die zu der ersten grundlegenden Sitzung für Freitag den 7. Juni einladen. — Gestern starb in Sachsenhausen Frau Elisabeth Schunk, geb. Albert, im Alter von 84 Jahren. Sie war die einzige Person, die am 18. Oktober 1857 bei der Pulver-Explosion in der kleinen Eschenheimergasse mit dem Leben davon kam. 14 Personen fanden damals ihren Tod, darunter der Mann der Frau Schunk und ihre drei Kinder. Sie selbst erlitt furchtbare Brandwunden. Bon dem Eisenbahnunglück bei Schlangenbad geht uns, leider sehr verspätet, folgende Schilderung zu: Der Unfall ist auf zu rasches Fahrtempo und auf ungenügende Brernsbesetzung — letztere eine Folge übel angebrachter Sparsamkeit — zurückzuführen. Auch die Form der Schienen, Deren Rillen ungenügende Tiefe haben, mas befonders bei starken Kurven das Herausspringen der Räder begünstigt, trug bei früheren und trägt bei dieser neuesten Entgleisung einen Teil der Schuld. Gefahren wurde nach Aussage von Leidtragenden so rasend schnell, daß speziell der verunglückte Wagen hüpfende und schaukelnde Bewegungen machte und die Insassen schon vor Eintritt der Katastrophe um ilyre Haut in Sorge waren und sich diesbezügliche Zurufe machten. An der starLn Biegung zwischen Schmeltzers und Petrys Mühle sprang denn der erftt;, hinter der Maschine befinbllchc Wagen aus den Schienen, wurde aber infolge des Gefälles und des Druckes Der beiden nachfolgende« überfüllten und nicht oder nicht genügend gebremsten Wagen noch etwa fünfzig Schritte neben den Schienen hergeschleist und kam bann durch irgend einen Umstand mit so furchtbarer Gewalt zu Fall, d Diarrhöe, Darmkatarrh, etc. Couverts mOirimfbilligst vrübl'iÄe AuiveMStr-vruckerei. Sieb«. ■Kindermehl Krankenkost dem W unserem Blumens deö Hev ... Ziehung Ziehe m Nur die fiemo Nun» (Ohne Gen8 34 n [500] 1 1075 [50(0] 233 35 710 811 43 15 60 Ri 39 5371 f53 -a 19 WO 1 M 8354 4R Ml 10'63 IM W M 13013 i 276 77 370 767 »5 1 6031 312 4 185 208 f1000] 19063 [30001 . 20101 306 273 330 473 M 133 ! 3000] 2Ü , 71-’ 25-89 9 7 2. 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(Ohne Gewtibr.) 48 99 836 412 27 418 50 69 [3000] 76 99 529 75 864 76 995 7 2135 273 337 476 87 751 [500J 69 959 73115 395 677 78 637 998 99 7 4151 217 29 361 414 814 26 40 279 623 65 736 822 853 460 64 501 559 732 88 811 10 4547 735 952 1 05095 29 196 [30001 UOOOJ 320 486 559 79 700 1 0 60^5 61 125 279 97 663 701 50 969 691 83 107144 312 81 499 517 79 608 i 1OS099 [500] 146 55 74 239 311 732 97 51 62 123 73 636 1500] 203 [3000] 9107 59 519 629 38 535 900 11579 932 681 682 991 443 17 76 [500] 432 629 858 935 87 25031 111 382 96 7GJ 762 2 7030 116 [1000 ] 217 330 411 42 617 30 738 39 99 423 533 620 23 [500] 893 982 2 9023 [3000 ] 213 748 744 686 711 1500] 4 1 071 88 102 61 495 43061 744 48 4 5047 822 163 319 837 103 666 787 284 509 7M 220 267 92 900 1 3018 65 512 55 665 81 [1000 ] 91 276 77 870 767 [500] 15059 538 74 C05 98 907 6006 32 473 75 461 996 924 564 153 125 414 20 5013 15 468 656 801 [1000] 59 2 0 7 435 516 631 [1000] 914 656 2 0 9058 69 445 501 789 801 208225 71 939 96 902 717 700 .326 560 436 83 41 541 983 2G131 28156 [1000] 939 994 217 158 273 969 747 521 81 867 69 94 345 [3000] 816 25 206 310 400 22 314 482 511 78 573 6:13 804 706 871 965 12497 798 813 803 948 1 4001 741 [3000] 912 926 61 72 82293 8 4372 672 741 875 56 53 775 [600] 835 91034 [500] 35 [1000] 457 695 766 804 862 526 Familie Karl Volkmann I, Zimmermeistcr. Familie Heinrich Monaco. 70 886 937 1 98194 220 865 448 63 537 199048 121 365 173 518 35 703 131 267 349 467 96 [500] 579 611 711 [500] 302 4 38 55 565 840 2 0 2022 38 142 55 84 207 15 416 675 719 888 918 41 77 3 4 065 126 09 282 329 97 617 809 [500] 73 8Su39 336 85 647 734 36063 313 76 1 923 58 206 55 486 502 20 816 906 17 1 4 1 363 838 791 9.79 1 43000 319 419 98 852 920 1 44127 77 93 595 784 42 350 819 1 83148 966 95033 807 [500] 205 76 565 42 46 38 70 46 409 943 45 19 5341 664 197387 659 87 [500] 918 2CO041 35 710 821 43 75 3026 «50 901 89 5 332 7 0 581 059 765 79 920 7056 72 64 8354 498 537 92 761 10053 183 803 12 11 63 179 880 948 [3000] 198 306 654 98 215 666 894 98 66 135 201 859 170118 220 [1000] 86 [500] 427 602 611 828 949 97 1 7 1 083 403 828 1 72086 93 84 t 173005 291 854 445 95 558 [500] 174165 95 62.3 759 97 806 175059 183 232 96 824 [500] 17 6388 471 622 65 89 723 810 [500] 177288 64 8 1 018 150 83 [500] 201 378 699 841 85 932 8 3072 179 93 426 633 8 5015 61 67 160 99 707 938 86157 32 64 87 679 14O004 34 77 [500] 144 69 99 484 656 1075 [ 3000 ] 233 443 65 632 2056 8Ff 934 178009 232 45 310 73 584 907 48 1 79110 85 94 897 011 85 18O014 60 113 314 98 489 502 67 757 85 99 876 Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres Töchterchens sagen tiefgefühltesten Dank 100186 [500] 267 392 462 868 1 01173 [500] 736 912 69 1 02005 261 502 44 652 723 29 [500] 803 1O30J0 132 54 69 [3000] 321 6« 442 [500] 52 512 39058 [3U00] 100 223 44 370 [500] 412 40192 [ 3000] 241 42 409 523 [500] 577 613 61 42013 [1000] 216 50 [1000] 285 433 531 78 629 4 4 057 67 270 645 447 74 600 785 833 1109 231 35 406 637 2112 83 99 653 [3000] 708 895 968 3 029 717 83 (10001 851 985 4012 155 526 5109 903 6149 208 359 486 563 704 7038 [3000] 480 85 718 [10000 ] 5 1 833 901 30 8 217 521 17 32 666 818 169192 641 78 [1000] 807 19 85 213 463 512 [600] 83 [500] 65 687 38 797 80 210 16 17 28 698 1 7 2294 442 679 601 162 76 808 534 [500] SOI 174366 407 [1000] Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem plötzlichen Ableben unseres lieben Bruders, Schwagers, Onkels und Neffen 904 166004 447 62 [500] 212 809 [500] 170032 171087 151 743 173025 Auch Damen herzlich willkommen. Der Borstand. 778 860 976 80 84 [500] [500] 53 874 78 90 629 [30001 324 421 907 4120 150185 385 436 [1000] 82 512 41 715 857 74 001 151169 91 407 97 592 678 797 818 82 911 15 2505 CIO 732 153102 11 632 685 [1000] 707 [500] 54 973 154101 203 492 552 785 659 057 155015 53 195 653 766 930 1563711 [1000] 88 [ 500 ] 433 525 CO 74 601 [1000] 730 977 88 157098 Ififl 77 278 [3000] 721 803 1 5 8257 800 32 23 95 445 1 59038 401 708 [3000] 82 982 85 160 090 425 639 63 796 808 920 83 1 6 1 209 [500] 69 98 313 43 69 471 807 75 162008 [1000] 39 182 245 [500] 361 [500] 412 571 79 648 75 789 163031 278 403 735 1 64171 [500] 524 649 728 926 83 165048 124 [3000] 58 208 673 91 775 845 1 6 6010 205 307 409 685 92 755 167003 156 350 .'SO 07 837 39 [500] 168093 [1000] 173 18 396 542 99 829 992 1 69088 [1000] 138 95 336 406 528 43 92 815 28 93 962 [ 500] 186246 899 576 85 [500] 669 997 187125 256 565 25 868 985 1 8 3221 437 74 91 798 863 939 1 89 284 601 756 90 836 190611 968 1 91141 278 805 531 [500] 88 [5000] 718 [1000 ] 663 9 9021 756 [500] 1OO407 76 793 806 995 98 101019 233 51 58 445 828 54 1 4 5 438 55 61 584 651 746 1 46004 849 582 636 147314 478 516 630 730 874 915 148097 121 46 349 452 1 49 021 275 837 56 707 [500] 896 901 11 150 025 25 3 479 [500] 542 669 1 5 1 011 210 833 590 610 754 152107 27 822 [1000] 153036 260 404 82 606 831 [3000] 96 1 54141 48 70 222 84 897 [500] 155011 78 306 485 615 [30001 056 777 874 93 1 5 6209 409 703 974 1 57000 1 [1000] 41 38 75 [500] 261 [1000] 880 497 509 17 [500] 619 730 827 961 68 158010 16 66 75 94 1U 419 57 [3000] 60 95 1 59031 222 [ 3000] 76 332 [500] 4« 680 757 69 859 71 948 73 602 15 58 790 831 86 1 7 5246 810 61 451 544 17 6077 174 83 444 574 686 64 975 1 77020 44 [3000] 69 504 [1000] 52 879 1 78001 91 452 770 823 55 76 906 1 79172 [8000] 264 68 629 3Ö2 [500] 486 519 60 128091 381 423 513 771 861 129024 [500] 874 446 595 705 ISOulO 230 1500] 802 [500] 20 880 131056 373 [1000] 735 50 132158 74 84 273 334 410 630 [1000] 81 815 133113 36 248 62 737 952 134116 [ 500] 217 477 48 757 9 014 262 102 52 9 4 520 7 9 644 82 10076 234 342 63 412 43 [1000] 597 904 94 [500] 11200 18 421 782 847 12024 330 425 [500 ] 703 931 [500] 13041 262 329 CSS 14068 158 281 99 361 671 726 974 [500] 15034 186 226 32 40 56 7 7 400 74 96 1 6016 73 78 119 248 [500] 97 300 425 767 92 1 7082 108 236 [500] 500 [500] 693 794 817 81 18113 573 77 93 [1000] 663 820 950 97 19030 154 393 924 [500] 2O016 353 400 7 9 605 46 704 48 803 98 916 21110 280 550 677 872 909 14 2 2039 173 329 2 3051 161 99 381 96 514 616 [1000] 61 78 83 719 [1000] 81 24109 254 372 709 917 769 671 955 :63 712 976 135193 515 60 78 717 33 1 36044 161 [1000] 72 203 59? 624 89 732 842 CO 137037 41 883 525 65 678 904, r10Q00] 76 1 3 8009 42 [10C.0] 100 25 32 [500] 260 350 tiy 34» 687 949 1 3 9020 513 59 737 804 140114 420 70 78 582 806 971 14^2S' 42ff<18 715 [1000] 829 969 1 42 267 473 [100Q «V- 7tu =5 916 25 143253 303 32 [500] 484 86 534 73-1 879 144205 Ziehung 5. Kl. 216. Kgl. Preuss Lotterie. Ziehung vom 25. Mal 1907, Vormittage. Nur die Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammern beigeftlgt. 66011 45 [3000] 224 431 525 [1000] 282 307 28 410 508 618 [3000] 704 11 662 700 857 69111 88 262 489 676 7O017 143 52 99 [1000] 219 46 7 1 010 16 247 306 16 532 78 [500] Versteigerung. Dienstag den 28. d. Mts., nachm. 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Bar Zahlung: _ , 2 Pferde, 1 Orchestrion, 3 Nähmaschinen, 1 Steppmaschine, 2 Fahrräder, 21 eichene Bohlen, 1 Spieldose, 3 Drehbänle, 28 Paar Stiefel und verschiedene Möbel. [3563 Born, Gerichtsvollzieher. - 857 279 962 708 90 906 3S0 830 16. Ziehung 5. KL 216. Kgl. Preuss. Lotterie. Ztihuag vom 25. Mal 1907, nachm'ttaga. Nur die Gewinne Uber 240 Mark elnd den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) [10001 489 780 811 90027 116 236 603 45 518 89 680 833 9 2125 329 55 908 9 3 298 679 9 4175 ... — - ------ 257 354 414 573 604 [3000] 794 932 9 6103 97053 146 341 440 513 816 94 928 9 8071 74 1 Gewinn ä 500000. 1 ä 60000, 1 * 50000. 1 ä 49000. 3 A 30000. 11 ä 15000. 33 ä 10000, 59 L 5000, 778 a 3000, 1233 ä 1000. 2055 * SCO Klavier- Stimmen Reparieren Polieren In tadelloser Ausführung durch [Dvi Wilb. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg. u. Reparaturwerkstätte, Seltersweg 91. 59 632 89 883 53 814 68432 889 390 812 37 89 83 612 39 SO 2690.39 109 301 867 89 , , 270248 [1000] 746 [3000] 89 890 27 1 007 12 F500] 3 1 409 936 37 2 72107 239 50 587 685 723 81 27 3040 3 7 005 [5001 888 953 59 [1000] 2 74119 520 51 620 723 72 000 8 275059 129 [1000 ] 57 317 475 595 698 781 27 u. 0 "04 [1000] 389 5-10 708 9 872 2 7 7009 [10001 82 1' 6 270 27 83(9 40» (500 ) 784 2 7 9070 [1000] 427 42 871 98? 93 280161 352 620 60 941 281103 63 257 493 1300'1 6,1 16 60 2 8 2036 315 493 597 974 2 8 3013 183 395 837 284511 82 785 801 006 [1000] 285213 381 567 615 [1000] 254 986 286003 95 154 61 !10i0) 1’22 359 4?8 849 475 948 [500] 30063 536 805 [3000] 20 86 31023 62 80 625 .. ... 32035 131 388 [500] 417 544 639 74 852 33013 15 [500] 92 9 5 047 136 [500| 268 91 [500 ] 339 81 80ö 953 35 96048 198 [500] 835 78 123 580 9 7130 735 9 8 204 417 67 513 47 97 652 811 940 99049 197 312 474 627 55 [1000] 742 160062 428 47 748 45 56 971 16 1 004 64 16S 653 9» 162051 97 212 66 75 841 63 775 553 905 1 63274 497 587 93 164018 81 107 63 237 471 [500] 776 862 915 [8000] 99 165172 76 [3000] 374 [10000] 421 572 [3000 ] 787 849 --- [500] 852 687 46 48 606 91 877 1 67 210 860 600 83 661 703 84 817 65 1 6 8000 [600] 87 003 239274 97 [500] 355 548 240042 166 36 611 16 [500] 80 56 711 28 52 241951 626 872 75 76 [.*00] 242087 198 2OS 9 48 C5 411 40 74 isooo] 675 C50 77 987 [500] 2,43380 88 737 [3000] 24 4307 88 495 557 [500] 679 776 2 4 5075 110 339 405 629 706 54 [S001 921 246308 83 5?9 [600] 779 920 25 70 247017 (600) 197 [1000] 287 419 61 548 [500] 029 715 47 2 4 8090 429 51 646 [500] 822 [1000] 34 9S9 249104 69 705 [600] 250082 177 307 [1000] 50 446 624 76R 251267 S21 570 [500] 691 [500] 766 97 [500] 815 19 905 [500] 11 »2 252153 298 673 253066 247 310 545 607 931 254893 flOOf] 428 83 622 758 816 2 5 5034 463 99 502 «16 21 2-4 CS [5.70] 82 787 256000 3', 21'4 682 936 257128 7n 205 95 [1000] 419 53 706 64 [1OO01 879 (08 [10 0] 25810» 176 [1000] 516 850 259061 2'7 [500] 776 [ 8000] 875 20 91 605 [500] 62 755 65 1 02271 [10U0] 314 466 575 740 1 03307 [3000] 29 530 33 [1000] 74 93 682 91 104051 184 332 697 b>b 929 1 05110 239 866 [30ü0] 74 916 S5 106100 1O78U2 13 [500] 531 [500] 78 [IOjO] 014 108013 333 455 519 623 [1000] 703 65 79 1 09170 330 412 81 60» 71 [500] 110157 65 373 700 819 111375 403 830 112011 59 208 335 58 649 53 65 885 113076 103 321 68 491 532 736 903 114047 [3000] 132 35 55 [500] 82 414 532 737 823 [3000] 115036 43 80 217 [500] 23 88 394 [3000] 454 729 913 116328 57 93 445 50 514 [500] 81 117171 73 223 371 439 77 735 42 78 988 118 '47 222 482 571 710 911 119:06 29 308 24 95 99 630 782 943 [1000] 120107 67 1 2 1 249 411 [1000] 541 853 029 122008 30 153 250 97 331 123006 103 220 329 404 7 50 [0C0] 99 535 42 56 84 623 801 92 940 1 24194 219 [1000] 343 422 142103 525 ------ ---- - - ------, ----- 239 395 420 589 608 | 5001 737 1 45120 9 7 814 [5000] 77 469 6’4 752 85 91 8">8 [500 ] 954 67 1 4 6 047 80 384 476 553 616 815 147012 183 274 323 642 745 828 1 48103 228 SO [500] 334 568 [500] 637 779 875 994 149335 53 830 99 »70 337 738 624 329 216 401 [500] 553 110221 22 539 97 686 793 94 [1000] 805 42 11 1022 115 803 112130 267 [3000] 423 113057 217 335 43 [3000] 450 [500] 546 [500] 768 [500] 882 [3000] 918 114470 650 704 54 [500] 964 115066 77 146 233 347 73 [500] 605 35 923 116136 83 350 475 781 883 93 937 117097 551 617 67 709 820 93 1 18149 81 233 452 550 [ 3000] 807 35 907 119 122 540 622 120112 [1000] 203 12 306 403 515 746 929 1 2 1 084 500 122 10 573 83 608 719 1 2 3551 609 71 733 [1000] 124015 283 465 (3000) 12 5051 [3000] 78 187 291 390 916 80 [500] 126001 127 79 61 84 347 425 83 91 127320 22 534 [600] 46 57 84 645 705 802 37 93 981 [1000] 128205 331 84 129 310 436 [ 3000] 629 43 72 [5000] 631 44 [500] 130020 96 106 47 534 40 59 657 791 [500] 827 131180 86 465 1500) 709 37 984 1320S1 804 643 53 740 840 133067 215 83 332 57 68 414 [1000] 30 1 34112 313 405 50 7 9 504 46 702 7 913 75 77 135126 [3000] 509 [ 1000] 35 713 32 874 136272 137014 [500] 152 [1000] 533 686 744 61 875 927 69 138007 227 56 565 625 [1000] 67 139090 [500] 303 523 FlkjdknkT-VmttiiMg Gichn. Mittwoch, den 29. Mai, abcuds Sl/3 Uhr im Saale des Ebel OevferctZ^c^eä1 Vortrag des Herrn J. P. Schmal, Frantsurt a. M. über das Thema: „Glaubers und Vernunft" 19 0267 305 51 614 [1000] 850 56 [500] 191021 158 54 301 83 555 647 99 762 826 87 1 9 2 002 125 53 76 15 782 822 50 193119 [500] 64 72 [3000] 281 60 388 30 504 18 63 74 727 889 929 54 69 194027 [3000] 860 569 [1000] 641 946 [ 8000] 195840 631 609 63 828 [500] 78 1 9 6 032 205 8 69 60 410 500 882 1 9 7 0 40 134 39 507 654 63 1 9 8045 62 113 289 454 667 704 1 99067 207 803 [500] 453 778 37080 [600] 117 91 357 453 [500] 98 38231 ' 613 16 [3000] 91 276004 554 606 777 821 277131 34 211 4k 1 74 t 660 7P=i 845 27 8123 53 229 50 72 677 728 603 [10 Oi 42 960 2790^0 110 [1000] 584 28013*- SO 513 [1000] 681 767 83» 2810,1 117 5t 691 282130 f3000] 348 99 611 ‘0-4 23 937 2 81'052 166 86 9S 497 511 9JO 284004 861 457 '>63 741 63 941 61 , 285106 53° F60 [3000] 790 804 289-'" lüOO] 481 «r.o 718 287359 474 TU 181239 313 (3C00) 39 517 634 837 75 1 8 2 288 333 [1000] 84 557 732 931 183165 205 501 907 92 1 84051 69 899 963 185084 176 217 [10000] 60 85 596 [1000] 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060 257 434 35 541 745 9 2606 130 251 348 [3000] 648 03104 200 390 438 508 708 83 818 0 4 004 80 126 4 4 223 86 802 75 793 |3lOO) 811 54 59 [3000] 520 684 [1000] 80620 720 [1000] Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, sowie für die zahlreichen Blumenspenden, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Glück sagen hiermit innigsten Dank. 190 273 315 73 .....— —---- , - „„ .. [500] 757 [1000] 938 186019 42 45 [3000] 67 137 60 67 187011 31 38 [1000] 96 537 [500] 657 832 959 90 1 8 8089 [1000] 17 233 315 506 866 938 180004 213 71 SU 1» 276 409 506 10 51 910 [ 3000] 19 87198 [5001 243 619 57 7 7 999 8 8141 262 424 656 875 917 53 80050 93 20 224 789 899 , ... 2201SO 222 351 870 936 [500] 69 221091 1-0 280 [500] 39 [3000] 81 652 775 99 907 (1000) 20 222069 19< 200 52 635 223053 140 269 427 (1000) 6?6 224 16 C8 1500] 121 [1C00] 246 62 535 9« 611 5.3 989 22£iCTl 6.4 [500] 53 817 22 226042 353 49f 501 55 2 2703. 43 .352 485 546 696 [50ü] 2 2 8126 296 35j 624 6.6 784 26 0025 62 74 (5001 1 9 27 55 26, 75 [5000] 682 735 CT 261' > 235 316 430 640 54 63 705 16 872 9'6 2 62002 220 67 832 673 875 2 6 3270 352 569 766 ^3 2642 = 2 894 4-C H6 '15 265195 501 2 83 [3000] 619 24 8--1 t>0 >] 35 92 2 6 6052 392 444 49 622 885 287073 213 3'0 403 ‘>02 2 68' 06 (500) 36 81 252 97 422 637 600 *2 , 260376 537 714 829 [500] 990 270(24 [5001 CO 173 70 SO 956 (600) 271053 106 I 209 37 79 451 f.22 850 272«51 56 377 941 2 7 3 51 [500] . 294 402 84 (500] 732 [500] 912. 274037 807 637 llOOn) , 83 95 275010 1A 239 331 (3000] 43.' 9S 547 648 803 63 180014 646 [1000] 693 812 14 [500] 181126 85 [3000] 927 79 182076 120 [500] 71 [3000] 211 [1000 ] 818 601 184008 47 400 41 54 939 1 8 5 009 210 81 314 90 Versteigerung Dienstag den 28. Mai 1. 3., nachmittags 3 Uhr, sollen un itadt. Pfand lokale, Selterswea 11 dahier, die wegen rüdftano. krankcnkafscbeiträgc gewandeten Gegemtände: Möbel versch. Art, 1 Partie Schastenstiesel, zwei Pferde und 1 ttassenschrank versteigert werden. 3ü01 Gemmecker, PsandmeiUer. Versteigerung. Freitag, den 31. Mai 1*307, nachmittags 3 Udr versteigere ich Selterowcg 11 tm städtischen Pfandlokal dahier gegen Bar zahlung die wegen Rückständen an 4 Zielen Gemeindesteuer, l^rts trankenkasse, Stromgeld, Beerdigungskosten u. Oktroifrraien gepfändeten Gegenstände: mehrere Kassenschränke, ^osas, Vertikows, Kommoden u. sonn. Mobilien. L3443 Löber, Pfandmeister. Nur echte TfS~ Frische Eier per St. 6 Pf., I prima Vogelsberg. Landbuttcr. 035211 W. Ullrich, Schloggasfe 7. Dutzend 60 Pfg. L. Steinhäuser b,t u.hält blendend weisse Wäsche V Feine Himbeer- ’ Marmelade 1 Psd. 30 Pfg. [2835 5 Pfd.-Gimer LU. 1.40 10 Pfd. 2im. lUtt. 2.60 L. 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Tn Pc daß irtbAu BersLimlüti dertPer banmter st lung. In außerordet schertmenge lmrg eilige Führers de versammlur welcher erfl Wsiä)ten d lläamg haf Mchte erusi Nach ei Zeit die A von Lurista Plündern. Donnerstac Aandt w Em habe angeftif| Taeürb "tcthabx - — und ihre Umgebung — Giessener Verkehrshandbueh, 24 Bogen Text, mit Plan der Stadt, Karte der Umgebung, Theaterplan, Eisenbahnkarte, 12 VoMbildern, 4 Aquarelldracken und zahlreichen Text Illustrationen Aufia§je 7000 Exemplare. Vorzugspreis bis 1. August nur Hk. 1.— Luxus-Ausgabe hochfein gebunden Mk. 5.— Die Herren Inserenten werden gebeten, soweit noch nicht geschehen, den Inserattext umgehend einzusenden. Die Inserat-Annahme wird am 1. Juni geschlossen. Die ersten Druckbogen liegen bereits für Interessenten zur Einsicht vor. a»/5 Bestellungen zum Vorzugspreis werden jederzeit entgegengenommen, über4000V orbest ellungen sindb ereits e ingegange n. fit letIu früher Cafe Leib. Spezialitöten-Theater 1. Ranges Täglich abends 8 Uhr Vorstellung. Heute Montag, den 27. Btai große Vorstellung mit neuem Repertoir Freitag, den 31. Mai: Grosser Benefiz- und Ehrenabend fttr Curt Si>eyer. Ab 1. Juni vollständig neues küustlcrpersoual. Der Kopfläufer kommt! Xfltr Eröffnung des Gartens in kurzer Zeit. “WX EL ladet ergebenst ein 08737 Albert Rappmann, Inhaber und Direktor. ? Petersbiu >20 ®s, sSchlags Mutionär« Ich >°d ben- »i k. "er, den y bi-f-n P b°hörd^"« SüoM 11 u»i ’J. SU Mj ? ÄL »2 i • — —v - i - - - v ’ < • ______ ^.:gmalverschluv als die besten, welche der Markt bringt. E. Dort, Walllorstr.4ö. [1416 %_ Grbrohnefl6he._Al* ^nSpiegeX^ Mainzer Aktienbier x/i Flasche 18 Pfg., V» Flasche 10 Pfg. /r--- i" empfiehlt -. ■■ » Gotthilf Röhrte, Biergrosshandlung, Telephon 344. Marburger Strasse 7. Prima Kognak Spezialmarke, garantiert franz. 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Die Konzerte ftnden im Neuen Saalbau, vormals Steins ©arten, statt. — Dieselben werden mit Militärmusik ausgeführt, wozu ein musik- und runstliebendes Publikum eingeladen wird. Der Abonnementspreis für 6 Konzerte beträgt: Ein Familienbiüet für 4 Personen.....Mk. 8.— ff ff ...... 7.— h Perfonenbület.........„ 2.40 Ktaffenpreis...........„0.75 r Die Liste zirkuliert. Der Anfang der Zkvnzerte wird im „Giehener Anzeiger" bekannt gegeben. C. Krausse, Gwßh. Musikdirektor. Karten im Vorverkauf sind bei Herrn Ernst Ehallier, Neuenweg, und be,m Borzetger der Liste zu haben. C“/8 ufzüge aller JF|rL^5 Personen u. Lasten besonders ElecFr. Betrieb -a 20OO ^r9Unz.^% Weit flögrin) > Grosses Konzert der Regimentskapelle Eintritt tret Programm 10 Pfg. Anfang 874 Uhr. Kriegsmarine-Ausstellung vom 26. Mai 1907 bis 2. Juni im Neuen Saalbau (früher Steins Garten) täglich geöffnet von 9 bis 1 und 2 bis 8 Uhr. Unter den Ausstellungsgegenständen smehr als 150 Nummerns befinden sich 17 grotze, prächttge, künstlerlsch ausgefüürte Kriegsschiffs- Modelle, Torpedo, Seemine, Maschinen- und Schnellladeranonen, Diaschinengewehr, das im Feuer vorgeMrt wird, Revolverkanvnen, Borerkanonen und andere Trophäen aus dem Boreraufstande, 1000pfündige Riesengeschosse, Kartätschen, Schrapnells, Bomben, Diörser, die wichtigsten nautischen Apparate, Taucher, Ncodell einer Kriegsschiffmaschine, SeekabeUypen usw. usw. D*/s Eintrittsgeld: Vereine bei geschlossenem Besuch Eruuistrguug. Es ladet freundlichst ein Deutscher Flottenverein. Marineve rein Giessen.