>1 Donnerstag 21 ♦ November 1907 Erstes Blatt 157» Jahrgang J“J cormmaqT'iö'iu" «otationrdruS uirt Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und SteindruSeret. R. Lange. Redaktion, Expedition und vrnSere?! Schülftraß« 7 Be»t.g»pretS, monatlich 7»^-, otertel* jährlich Mk. 2.20 durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pl.' durch die Post Btk.2.— otertel* jährl. aueichl. Bestellg. 3etlenpret8: lokal 16'31«, auSwartt 20 Pieunig, Be ra n t wo rtltch rth den polüdchtn Teil: Q. Anderton, f Feuilleton und ,!^ernllichtes^ P Wtttke fih .Stadt u Land" und.E^richls- fnal* (S. yeh. iüt den Anzeigenteil H Beck. Ä74 Grl He, a, eagltch aubei Sonntags. Dem G'ehene' Anzeiger werden im Wechsel mit oem hessischen LandWirt di, Sictzener Kamilicn- blöttei viermal m bei Woche beiqekql unb irveimnl wöchentlich daS {(rcisblatl für den Ureis Stehen ^erniorech-An- schltih s- 6 Redaktion 112 Verlag u Lfpedttion öl Udlrsie töt Depelchenr «uzetO-, Sieben. A,nahm« eon Anzeigen Der Zöiederveginn dir parlamentarischen Atveilen. Am Freitag tritt nach mehr als sechsmonatiger Pause der Reichstag lvieder zusammen; am Dienstag der kommenden Woche folgt ihm der preußische Landtag; schon im Ponvinter hebt diesmal die politische Hochsaison an. Beim Reichstag handelt es sich um eine Fortsetzung der im Mai unterbrochenen Session. Er wird also ohne alle Förmlich- keiten am Freitag gleich an die Arbeit gehen und sich mit Rückständen aus der Zeit vor der Vertagung beschäftigen. Solcher Rückstände gibt es iinterschieoliche, einige Davon sogar von nicht geringer Bedeutung. Da ist der äiltwurs über die Bestrafung der Majestätsbeleidigungen, Die Vorlage über den Versicherungsvertrag, die Entwürfe aber die Herstellung von Zigarren in der Hausindustrie unb den Vogelschutz, die Sicherung der Neusorderungeu and das Hilsskassenwcsen sowie die Novellen zum Unter- rützungswohnsttz urid zur Gewerbeordnung mit dem sogen, kleinen Befähigungsnachweis. Aber nicht viele von diesen Resten, deren parlamentarisches Schicksal voraussichtlich sich ehr verschiedenartig gestalten wird, werden noch vor Weih- iad)ten den Reichstag beschädigen. Nach den ersten Tagen >es Eiugelvöhnens wird die vorweihnachtliche Periode zu- iächst der Aussprache über den Etat gehören, hinterher vird man wohl noch die Grundstimmung des Hauses über >ay Vereinsgesetz und die Flottenvorlage, vielleicht auch roch über die Börsennovelle zu ergründen suchen und dann oird allgemach, Ruhe gebietend und Frieden, auch die Leihnachtspause herangerückt sein. Es hat keinen Sinn, jetzt, wo jeden Tag ihre Verösfent- ichuitg zu erwarten ist, sich noch in Kombinationen über >eu voraussichtlichen Inhalt der angetündigten Entwürfe ,u Verliesen. Genug: es ist ein gerüttelt Mast gesetzgeberische Arbeit zu erledigctt, denn zu den ausgczähltcn Materien ge- ellen sich noch andere, die wie der sozusagen „zur An- id)t" publizierte Scheckgesetzentwurs und eine Vorlage über »ie Erleichterung des Wechselprotestes, das Weingesetz, die wrlänsige Regelung unserer Handelsbeziehungen mit Eng- anb (aus eine endgültige wird ja vor der Hand kaum zu echnen sein), die Novelle zum Seuchcngesetz, die Entwürfe iber die Hastpflicht des Tierhalters und des Besitzers bei tutomobiljchäben im Laufe der Session noch dem Reichstag ugcfycn werden. Nicht alle diese Entwürfe werden im Parlament das steiche Schicksal haben. Manche werden ohne viel Um- rdube angenommen werden; gegen andere wird sich Oppo- iiioit ntetden; wieder andere werden — zumal die Fabrikation ja nicht stillstehen und voraussichtlich noch die ober jene Vorlage auf den Tisch des Reichstages nieder- s.ackern lassen wird'— auf der Strecke bleiben. Trotzdem wird der Schwerpunkt der kommenden Session ’aum bei den hier genannten Fragen liegen. Reichs-Ver- nns- und Börsengesetz sind ja schwierige Probleme. Aber nan darf vielleicht vermuten, oaß in diesen Stücken der Zugang zum Frieden schon während der sommerlichen Kon- erenzeu in Norderney gefunden wurde. Ernsthafter möch- cn sich die Dinge wohl gestalten, wenn gegen die ur- prüngliche Verabredung schon in diesem Winter Steuerragen an den Reichstag gebracht würden. Daß der Zwang )azu vorliegen konnte, wird ohne weiteres zugegeben fein. Wer die Steuer, die niemand drückt und von allen Par- :eien gleich willkommen geheißen wird, ist leider noch nimeT nicht gefunden. Indes ungleich bedeutsamer als das alles wird ver- nutlich sein, was in Preußen geschieht. Im „Hannov. Kurier" hat dieser Tage ein Parlamentarier geschrieben: sei keine Ueberlreibung, wenn man behauptet, die Ent- cheidung über die künftige innere Politik n Deutschland und in Preußen werde in den nächten Wochen im Landtag fallen. In der ersten kurzen Oloasaifon war bekanntlich in der innerdeutschen Politii )ie doppelte Buchführung beliebt worden. Im Reich hatten vir die „neue Situation" mit ihrem Bemühen, Rechte und -ärgerliche Linke zu einträchtlichem Zusanrmenwirien vor )en Reichswagen zu spannen. In Preupen handelten ver- chiedene Minister — auch solche, die sich heute noch im llnit befinden —, als ob ihnen von der Neuorientierung •inferer inneren Politik nichts bekannt geworden wäre. Rad) solchen Rezepten werden die politischen Geschäfte ünftighin jeben|aH§ nicht betrieben werden können. Du ,Deutsche Tageszeitung" hat zwar noch am letzten Sonntag >ie Regierung warnen zu müssen geglaubt, die Blockpolitik iuf das Abgeordnetenhaus zu übertragen, weil das nach Heer Ansicht zu einer Verdunkelung der politischen Lage ühren müßte. Aber wir sind genau der gegenteiligen Au>- assung. Wir meinen: es ist eine auf die Dauer unertrüg- iche Halbheit und Unklarheit, wenn die Regierung die Parteien, die sie in dem einen Hause bekämpft, im anbercn jegen ihre dortigen Helfer unb Freunde auszuspielen veracht. Zumal wenn, "wie das bei uns zu Lande ja der )all ist, Reichs- und Staatsregierung in Personalunion eben. An den preußischen Fragen also — nicht bei der Polen- wrlage mit ihrer vielumstrittenen Enteignung, wohl aber 'chon bei ©en Schulfragen — wird fiü.) der Gang der künftigen innerdeutschen Politik entscheiden. Und es kann virtlich leicht sein, daß man schon bereits bei Beginn der Weihnachtspanse zu übersehen vermag, wohin denn nun ckgentlich die Reise gehen wird. politische Lageskekarr. lieber die Politische Lage hat sich der nati0twi.ub^rai.e r-wm^tag^^ogeordnete P r i n z Lch b n a i ch - E a r o l a t h in einer Wühlerversammlung in 2orau ganz nach freifinnigen Anschauungen ausgespron)en: ISr sehe keinen Cfruub, der einer Uebertragung des Rem)S- tagswahlr^chls auf den preußischen Parlanlentarismus ent- gegenstände. Da jedoch bei den gegenwärtigen Meyrhen - Verhältnissen im Landtag keine Aiwstcht auf dessen Einführung vorhanden sei, müffe man nach einem Worte MunckKis statt eines großen Schrittes zwei kleine vorwärts machen und energisch wenigstens eine teilweise Verbesserung des jetzigen Wahlrechts fordern. Auf dem Gebiete der Finanzpoliiik tritt er für die Einführung einer Reichs- einkolümenfteuer und im übrigen für größte Sparsamkeit ein; von diesem Standpunkt verurteil! er auch die übertrieben hohen Forderungen des Flottenvereins, begrüßt dagegen die Adresse der englischen Liberalen, welche eine Verringerung der Rüstungen empfiehlt. Neichsiegierung und Gras Zeppelin. Wie der „Sü.)iväolsu.)e Merkur" erfuhrt., hat die Reichs- regiernng sich enlschlosscn, noch als N a a) t r a g s e t a t für 19 0 7 400 000 Mk. zu fordern, uni den Grafen Zeppelin in den Stand zu setzen, so schnell als möglich mit dem Bau seines neuen großen Luftschiffes zu beginnen. Dieser Bau soll so beschleunigt werden, daß er bei Eintritt der günstigen Witterung fertig ist. Von dem Ergebnis der mit dem neuen Luftschiff zu unlernehmenben Probefahrten, bei welchen die vo.n Grafen Zeppelin in Aussicht gestellten teueren Erfolge nachgewtesen werden sollen, wird es abhängen, ob die im Etat des Reichs- amts des Innern für 1908 beantragte Summe von 2 150 000 Mark zum Ankauf des ganzen Zeppeliiischen Unternehmens verwendet wird. In dieser Summe sind die Barauslagen des Grafen Zeppelin, sowie eaie aiigcnieffene Entschädigung für seine nunmehr zehnjährige Tätigkeit enthalten. Tcr Standpunkt der MichSregierung wird in einer dem Etat des Reichsamtes des Innern beigefügten Denkschrift dargelegt werden. ♦ Die Kirchensiegel in Pofen. Eine Verfügung des kuauSniim..~rv betr. die Kirchen- siegel in der Provinz Posen veröffentlicht der amtliche kirchliche Anzeiger in Posen. Heber ihren Inhalt wird der „Voss. Ztg." mit geteilt: Es sind in letzter Zeit zahlreiche Fälle vorgekommen, daß die Ortschaften, in denen sich eine Kirchengemeinde und der Sitz eines Pfarrers befinden, statt ihres polnischen Nameiis einen deutschen erhalten haben, während die Pfarrgemeinden nach wie vor an der alten polnischen Bezeichnung festhalten, sofern sw noch weitere Orrschaiten umfassen. Die Verfügung'verlangt nun eine genaue Angabe des Ortes, welcher der Sitz der Kirche und des Pfarrers ist, sowie Die ausschließliche Anwendung der deutschen Sprache auf den Kirchensiegeln. Alle kirchlichen Dokumente müssen, .falls sie gesetzliche Beweiskraft haben sollen, mit einem Kirchensiegel versehen sein, welches den erwähnten Vestimniungen entspricht. Die polnischen Blätter erblicken in dieser Verfügung einen „neuen Eingriff in die Rechte der Kirche" unb fordern die Kirchenbehörde auf, gegen „diese neue unerhörte Zumutung der preußischen Regieriurg" Protest zu erheben. Aus Rußland. Kiew, 20. Noo. Der Professoienrat des Polytechnikums hat beschlossen, das Institut auf unbestlmlute Zen zu schließen, da sich die Studierenden auf einer nn Polytechnikum abgehaltenen Versammlung mit den Studierenden der geschlossenen Universität solidarisch erklärten. Wladiwo stock, 20. Nov. Das amerikanische Geschwader ist noch der Abreise des Knegsfekretärs Taft heute früh wieder in See gegangen. Hankau, 20. Novbr. Die riissische Inspektion zur Förderung des Unterrichts m der russischen Sprache in China hat eine russisch-chinesische Schule für Haudelswissenschaften eröffnet. Die Unterhaltungsmittel werden von Privatfirmen und der Nussiich-Chlnesifchen Bank aufgebracht. Odessa, 20. Nov. Das Kriegsgericht verurteilte von 17 wegen A n stift u n g zur Revolte angcflagten Soldaten des 12. Sapeurregiments drei zum Tode, sechs zu 6 Jahren Zwangsaibeck, zwei zu 2 Jahren Zuchthaus, sechs lüinben sreigesprochen. __________ AnsLanS. Haag, 20. Nov. Li. Haarlemer Blatt aus London telegraphiert wird, geht dort in wohllnformierteu .Kreisen das Gerücht, daß die Königin Wilhelmine und der Prinzgemahl Heinrich der Nieoerlande im nächsten Frühjahr einen Besucht am Londoner Hose abstaU.cn werben. — Die Regierung hat einen Kredit von 775 000 Gulden zur Errichtung eines Spezial-Gefängnisses für lungenkranke Sträflinge beantragt. Zn dem genannten Zweck wird das $ejäugni§ nach Art der Sanatorien eingerichtet weroen. D.e Regierung gerenkt mit 180 derartigen Sträflingen den Anfang zu machen. — Einer amtlichen Meldung zu,olge wuroe in Endeh auf der Insel Flores die Wohnung eines europäischen 93 c a ui t e n von einer Ausrührerschar aus der Umgegend angegriffen. Die Bande gab eine Anzahl Schüst,e ab, wurde aber znrückgeschlagen unb verlor drei Tote. Aus Rache ermordete sie oter eingeborene Frauen und fünf Kinder. Eine Truppenabteilung, die aus dem Wege nach F'olbano ist, wurde von Eingeborenen überfallen, vertrieb aber den Feind aus seiner Stellung unb aus dem Kampong. Ein Offizier wurde verwundei; ein Soldat wurde getötet und vier wurden verwundet. B r ü s s e 1,20. sJb)O. In der Kainmerjitzung luuroe heute die Vorlage über die Erleichterung der Eheschließung verhandelt. Ein Zujatzantrag, nach welchem die Frauen berechtigt sein sollen, ais Trauzeugen zu fungieren, wurde mit 61 aegen 14 Stimmen angenommen. Paris, 20. General Drude telegraphiert, daß die Ortscha,t Scilat vom Stamme der Mzamza, dessen Kaid sich mit Mulay HafiS vereinigt hat, vollstäiidia zerstört woroen sein soll. Mulay Rcschid soll nach Marakejch zurückgeruscn und durch Mulay Jussns ersetzt werden. Tie Mahalla vom Mulay Hasid stehe noch immer vor den Toren von Marakesch, doch sei sie erhebUch vermindert. Toulon, 20. Nov. Marineminister Thomson richtete an die Marinepräfekten eine Depesche des Inhalts, daß der Gedanke an eine Reparatur der „I e n a" als zu schwierig aufzugeben sei. Madrid, 20. Nov. Nach einer Meldung des „Liberal" durchlief gestern die Kammer das Gerücht, daß Japan durch Vermittelung seines Gesandten in Madrid der spanischen Regierung das Anerbieten gemacht habe, den Neubau der spanischen Flotte zu einem weit billigerem Preise zu übernehmen als die Forderungen der anoeren Voller oder Gesellschaften betragen. Bukarest, 20. Nov. (Wiener Korr.-Bur.) Die aus- ivärts verbreitete Meldung über das Leiden des Königs von Rumänien entbehrt jeder Begründung. Der Gesun^h-itszustaird des Königs ist ausgezeichnet. Er unterzieht sich nur, wie alljährlich, einer ihm von Pros, v. dioorden verordneten Kur. ALLS **110 tt-atw. Gießen, 21. Nov. 1907. ** Ordensverleihung. S. K. H. der Groß-- her^og haben dem Rektor an der städtischen Volksschule zu Gießen jtonr. Hahn die Krone zum Ritterkreuz 2. Kl. oes Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ** Der Finanzausschuß der 2. Kammer se^te am Mittwoch vormittag seine Beratungen in Anwesenheit der Regierungsvertreter Geheimerat Milbrand unb Geh. Obersinanzrat Fuchs fort. Den ausgedehntesten Be- ratuiigsgcgeiistand bildete abermals das Institut der Kreisgeometer und die Vorstellungen der Interessenten zu dieser Frage. Der Ausschußreferent, Abg. M o l- than, verlas den ausführlichen Bericht, den der Ausschuß genehmigte. Der Ausschuß ist danach dafür, in dieser Frage zunächst keine Aenderung eintreten zu lassen und keine Verstaatlichung des Kreisgeometerinstituts zu befürworten, was schon mit Rücksicht auf die hohen Kosten nicht angängig wäre. Dagegen entschloß sich der Ausschuß, an die Regierung das Ersuchen zu richten, daß das Geometerwesen nur einem Ministerium unterstellt werde. Bezüglich der Vorstellung der Gemeinde Wimpfen über einen Beitrag zur Oberförsterbesoldung wurde beschlossen, die Beratung darüber vorläufig auszufetzen, da nach der Ertlärung des Regierungsvertreters eine direkte Verständigung der Gemeinde und der Regierung erwartet werden darf. Der Ausschuß genehmigte dann noch einige weitere Berichte. ** Der Landwirtschaftskain mer-Ausschuß für Oberhessen hält seine Herbstsitzuna Samstag. 30. d. Mts., im Hotel zum Prinzen Karl in Gießen ab. Hauptiagesordnungsgegenstand ist die Ausstellung des Voranschlags für 1908. Die zuerst in Aussicht genommene allgemeine Versammlung für die Mitglieder der Landwirt- fchasiskammer, die Tags zuvor abgehalteir werden sollte, ist aufgegeben worden, da den Mitgliedern Gelegenheit zu Dteinungsäuß^rnngen in den Versammlungen der Bezirksausschüsse gegeben wird und gegeben werden soll. Man hatte auch oas Beoenlen, daß, wegen der Ausdeynung der Provinz, in Gießen doch nur die Zunächstwohnenden die Verjammlung besuchen würden, sie aqo eine einseitige Vertretung dar stellen dürfte. *♦ M i t Schulfragen beschäftigte sich der P e t i ti o n ausfchuß der Zweiten hefsifcheu Kammer in feiner gestrigen Sitzung Bei dem Eintrag Ulrich über das Schulwesen stand der Ausschuß auf dem Standpunkt, daß feine neuen Vorschulen gegründet und feine Staatszu schösse für die bestehenden Vorschulen mehr genehmigt werden sollen. Der 2lusfchuß ist damit einverstanden, daß die Regarung den Versuch der Einrichtung eines Re s o r m g y m n as i u ms unternimmt. Ter Ausschuß wünscht weiter, daß der Ucbergang aus den Volksschulen in höhere Schulen erleichtert wird, wenigstens sollen die Prüfungen in Wegläll kommen. Aus die Erklärung der Regierung, daß sie den Vorschlag, die Schülerzahl aus 40 herabzufetzen, für beachtenswert halte, ist die Ntehrheit des Ausschusses der Einsicht, daß man die tatsächlichen Verhältnisse beriicksichtigen müsse. Wenn and) die Mehrheit mit bie|em Gedanken sympathisiere, warne sie doch davor wegen der hohen Kostenfrage, die den Gemeinden dadurch entstehen. Berichterstatter ist Vlbg. Dr. Frenay. Schließlich wird noch der Antrag Ulrich, betr. die Einheitsschule, beraten. Die Regierung erklärte hierzu, daß die Reichs- Sdpilkommission nicht zuständig sei, es fehle also an der zu- ständigen Jlistanz. Sind) sei die Frage noch nicht spiiichreis und da in Hessen besonders in neuerer Zeil mancherlei Reformen im Schulivesen emgclretcn sind, fei eS nicht zweckmäßig, schon jetzt wieder Blenderungen eintreten zu lassen. Ter Ausschuß schließt sich diesen Ausführungen an. ** Der Verband v s i' ch e r G e r i ch t s a s s e s s o r e n, Provinz Oberhessen, hielt am T eustag abend hier im oberen Stock des Hotel-Renanrams „lui^rbof* seine gut betuchte Rtonatsversammliii'.g ab. Oje. , .Assessor Kochs-Gießen referierte dabei eingehend über bvn auf eine Vereinfachung, Verbilligung und Beschleunigmig des amtsgerichtlichen Prozeßverfahrens abzielenden Enttvurf einer s)loocüe zur Zivilprozeßordnung, woran sich eine lebhafte 'Aussprache an* Ichloß. Auch die ferneren Versammlungen des Verbandes folleu Gelegenheit zur gegenseitigen Anregung der Mitglieder & bedeutend zugenommen. d)' n t - >a hn iw ti • pv- - /---~ *'öx'Dv*‘lbv*1/ *VIL ■ Uli; VVID CL uns insbesondere auch von den juristischen Mitgliedern 2400 sozialdemokratischen Stimmzetteln stehe not erhl Bewohner flüchteten erschreckt ins Freie. hier Der übe in ße Ult 3nt vici der obe L. Marktpreise. Zum aus^ Oeslerrerch, 5 Bullen, Blatt seine Ehre durch versteckte Vorwürfe angetastet habe, ordnete Stephan, den bekanntlich Er ser aus der Angelegenheit, auf die der Schreiber seine Liberalen und die Bezirksvereine „feigen Angriffe" fuße, lauter und rein hervorgegangen, wie Nehmen wir wirklich an, daß Ein obe Der D ie Erdbeben in U a la orten scheinen nicht mehr aufhoren zu wollen. Am 20. November wurde in Ferruzano, Bruzzano, Bianco iind c L h o V n i/ 20- Nov. In der heutigen Sitzung derSLadt - v e r o r d n e L e n v e r s a m m l u n g besprach 'Beigeordneter Amberger die von dem Arbeitsausschuß der Rheinschiff- fahrtsrnte res seilten herausgegebene Deutschrift gegen die Erhebung von Sch r f f a hr ts a b g a be n; bei dieser Ge- Ä* hob derselbe den Standpunkt hervor, den die sächsische Dugiming gegen die Erhebung, von Schiffahrts- ubgaben emgenommeii hat, und sprach er den Wun ch aus Regierung in derselben entwichenen «Mt bT ÄmA8 Dr. Göttelmann eTincQt di« in d^r ^tadtverordnetenversummluna anwesen- ^ertreter der zweiten Ständekammer, bei Gelegenheit drescr Angelegenheit die Interessen bcc®©tobt Mainz, des ganzen Landes und der Schiffahrtsinteressenten wahrzunehmen, was von ihnen auch zugesagt wurde ®rtf. fltß.) der Stadtverordnetenversammlung bestätigt worden fei. Grundstücksspekulation treibe er überhaupt nicht, von seinem ererbten Grundbesitz habe er die Hälfte verkauft, als er seinen Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben habe, und im ganzen habe er acht Morgen Feld getauft. In allen Fällen, rn denen die Stadt auf von ihm erworbenes Gelände reflektiert habe, sei er zurückgetreten (wie er im einzelnen ausführt). Herr Winn sprach sich für die Erbauung einer elektrischen Bahn und Einführung der Wertzuwachs- aus, meint dagegen, daß die jetzige Bodenpolitik der Stadt Gießen den Boden künstlich verteuere. Justizrat Metz legt in längeren Ausführungen die Arbeit des Bür- gerausschusses dar, der Ausschuß habe nach bestem Wissen und Gewissen Männer gewählt, deren Persönlichkeit und bisheriges Wirken die Gewähr dafür biete, daß die an die Stadtverwaltung herantretenden großen Aufgaben im Interesse der Allgemeinheit gelöst würden. Daß jeder Kandidat vorher sich in allen Fragen festlege, ohne genaue Unterlagen zu besitzen, sei aber nicht ratsam. Aus der Aussprache seien noch die Ausführungen des Bibliothekars Dr. Koch erwähnt, der Wahlen auf der Grundlage eines bestimmten kommunalpolitischen Programms empfahl. Dies gab Redakteur Vetters Veran- lassung, auf das kommunalpolitischc Programm der Sozialdemokratie hinzuweisen. Oberlehrer Dr. Krausmüller ™^nte ^r, Einigung auf eine Liste, damit nicht der %Iöe auf des Bürgertums erziele. 2)01:1 forderte eine Regelung des städti- Si32tT ^fftoerenS 3111 des staatlichen Berdinq- ungswesens. Erst lange nach Mitternacht erreichte bie r. m Kleine Tageschrouik. bie A^all von Geistesstörung uic ^japrtge -L o d) t e r des SßrofcffnrÄ cs1 s m a bem Fenster auf bie Straße und wurde mit schweren Verletzungen WAZWM« S.-LÄK'KL de" er von , , k k|e Ä J-pan »nb Amerika, auf * * Gef-mgnis m Löbau kZ lpr.^ciLL" lLu Ä ‘Ä Sa600 000 M w i n n von ca. 2 4 0 0 0 0 f am^^er bringt also einen Ge- D a aetiOrefnee Er^s ^n^7LZÄ - . anderen Orten in dec Umnenenb Tie wiederum eine itrarfe Erderschütterung wahrgenommen. Tie Fii! 'unr ('"wer 100 derselben waren vlVHtuuutLl, — Hot Stephan also doch noch rund 3400 "• -3■■■<■■ HebcvftaiiS bedeutend. Stimm en dazu erhalten, eine Tatsache, die sich der Herr bei seinem zukünsligen Verhalten im Stadthause wird .netten müssen; er ,st jetzt dessen einziger Sozial- dcmotrat und verdankt allein den bürgerlichen Wah ern seine Wiederwahl. Unter den gewählten bürgerlichen Stadtverordneten steht Dr. Merck mit 4683 öhmmen obenan. Dann geht bie Slimmenzahl für die bürgerlichen allmählich bis auf 2846 herunter, während die pochstzahl der sozialdemokratischen Stimmen 2538 beträgt ^1^6 ble beiden sozialdemokratischen Abgg. Fulda und Verthold, der frühere Darmstädter Reichstagsabgeordneie erreichten. Die Darmstadter Bürgerschaft Hai jedenfalls'alle Veranlagung, mit dem Sieg über die Sozialdemokratie zufrieden zu sein. -abgesehen hat, auch „das nötige Kleingeld', wie e? unsere I „,„.t c. . - ... . m--------; > im Küchenschrank aufzubewahren pflegen, in die Rö, .er^mst^akmueiü S«rfetmc,lter ®ob und Landwirt A. • hpanbe gefallen ist, wird von den Betroffenen aus falscher Sica8»lie 20 9 5 9 ’ ' äd,Q,U md)t üerC°ten- U°b°rhai.pt^ist es sehr bedauert!von SayWittg'enst^nHchenstei "ist eche.^E Telegramm zufolge im Alter von 75 Jahren in Prien ün |ee an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben Die Leiche des Fürsten wird hierher überführt und m ber Berufstätigkeit geben. So sind für I Versammlung ihr Ende. Sie hat jedenfalls zur Beseitigung i ' W o r m s, 21. Rov. (Tel.) Das Resultat der Cn ^^”rJanio?^Un9Cn Vorträge über neues Grund- mancher Mißstimmung und manchen Mißverständnisses bei- Stadtverordneten wa bl i'tebt nntfi ni^t n ' buchrecht und über Fragen aus dem Gebiete des ehelichen getragen. " «laoiveroroneienwaht steht noch nicht genau stsj • Düterrechts vorgesehen. ** Zur Sta d tverordnet en wa h l. Bäckermeister nlich hat der Zettel der vereinigten unab, -Der Pferdebestand im G r o ß h e r z o g t u m Pfeiffer legt gegenüber der Behaupttmg eines Wahlaufrufs, hängigen Bürgerschaft (also die Opposition) gesiegt Hessen nach der letzten Viehzählung. Am ^r habe sich bewegen lassen, von der ihm zugedachten ü Marburg, 20. 92oO. In den Stadtsälen 2. Dezember findet nach nur dreijähriger Pause im ganzen wanbibatur öurückzutreten", Wert auf die Feststellung, daß heute abend unter zahlreicher Beteiligung eine vom Vosf'- deutschen Reiche eine neue Feststellung des Viehbestandes statt. von voruherern auf verschiedene Anfragen erklärt hat, verein für das katholische Deutschland veranstaltete ou Seit der letzten Zählung am 1. Dez. 1904 gab es in ganz } * All^n"d Tr s. 9n ■ dächtnisfeier zu Ehren der heil. Elisabeth itatt Deutschland 4,267 Millionen Pferde; davon kamen auf da s L neht bie heimficFifrHr O^ ^mger Ansprachen hielten Kaplan Hilden-Marburg und Tomin Großherzogtum Hessen 61 800, oder auf den Quadrat- 6eh^-heimtückische D i p ht he r i t i S in unserem Städtchen kanerpater Wagner-Fulda. Zahlreiche Gaben zum «7 kilometer landwirtschaftlich benutzter Fläche 12,6 Pferde, eine . reckü-eitiaen , doch i|t einer katholischen Elis a b e t h k ir ch e sind^hier ew Verhältnis mäßig recht hohe Zahl, da in ganz I ^in7noiw I V e,n Deutschland auf obigen Flächenraum nur 12.2 Pferbe entfielen, Sleimnn cb v,tCn Q“aleu‘ bcr üx. Kirchhain, 21. New. Unter reger Beteilioun Was bas Verhältnis ber Zahl der Pferde je bee „feinb bc$■ k°nn, fanden am 19 b. Mts. die Ersatzwahlen zur St->^ Bevölkerungsziffer angeht, so bewegt biese sich allerdings um V s hetlssalls vorgekommen, v e ro rd n et e n v ers a m m l u ng statt, doch wurde noeingut Stück unter der im ganzen Reiche = r 5 i = 11 e u ~ r®' 'x 1 r;' s "’S?* Ä“ fier ersten Klasse ein endgültiges Resultat "rzielst indem d'' Durchschnittszahl; denn dort kanten ans je 100 (Bin. linri(6?r © t n h Ä’rt, <•’ ?QS ^ena^; ,Qt*e zurzeit der bisherige Vertreter, Rentner Pt. St raufe, mieiter qeroähu : »ofenet 7,1 Pferde, im Grofeherzogiwn Hessen aber nut 5,2. L , ' r’ ber 00u.9'". ^L'oc^e ,“ul'i3cn imirbe. In der zweiten und dritten Klasse gelang esJfeinen 5 Bon den 61800 bei uns am 1. Dez. 1901 gezählten Pferden @inh%rhe n.rfihtFik ,=)au^tn ti5,u T-r cl„§ öec Bewerber bie Mehrheit der abgegebenen Stimmen aJ waren reichlich 4000 M ilit ärpserd e; etwa 25000 werden Enwcwen aut hie „s mi? es ,ftIe'bu,'9ä' liefe zu vereinigen und müssen Stichwahlen statlfinden zwecken dienenden in der Industrie beschäftigt waren. 1 cn .....1ötobtocr»-। ------• -• —uV -8°-°,0-2-^a(. 64-66 W. «t -»-»•«•kEsrfS! 9&.%rs,A.oasä;5tircii, ettetn stehen geblieben st- Qual. »2-56 P!g. Lebendgew. 00 Pig. Geschält bei Honn nren abgeändcrt), fo n1^1 ' 0ei Kleinvieh gut, kein Ueberslaud ; bei Schivemen aedrücki, "" ..... . 1 i llPDPrlrnnn hpbputR)e oes yuruen wird hierher Überfuhrt unb in h. A'cht ganz so stark war bie Zunahme bei uns; immerhin j c>.„' intern0 S^nhhmife^ ^t ,D0^bEn' c?bf50n Stammgcurt der Wittgenstein beigesetzt werden. " trat eine Vermehrung von 45 000 im Jahre 1873 auf R » av . emcm. ®atlM)6Utcn unter dem Fenster, _ L-------- 61800 nach 25 Jahren ein. PUCJ ba.§ bcc ®,cb «"gestiegen war, ber deutliche Abdruck LnnSlvirtscliaft. losen, Ziehung am 1 Ockkober ankündiaen mit dem ^u ?re^föon a?l*Sr Grün berg begonnen. Hier wird entschreden uachgelasjen, jo datz das Weizengeschäft $u «•- swä« ?! 9 ML und Bestellungen gegen Einsendung des Betrages um- x Butzbach, 20. Nov. Die Erbauung der Bahn Butz- ^^prerse srnd rndesseir auf rhrer hohen Stufe stehen ^hend erbeten. Unterzeichnet war die Annonce von G. H. bach-Ebersgöns bedarf jetzt nur noch der Genelnnigung gebneben. ^atz der hohe Frachtpreis übrigens keinen Ee ' Voge lsana in Bremen, an den auch die Gelder zu senden heflpchen Regurung. Butzbach, Polstgmrs und Ebersgöns wrnn für unsere Landwirte bringt, so sehr man auch über . waren und der sie dann weiter nach Kopenhagen schickte. 6eDeit erklärt, das Gelände zu tpellen und einen Teil die niederen Frachtpreise klagte, das beweist die Teupntnn Obgleich bw, bie auf solchen Schwindel hereinfallen, sich Mitteln nötig. Die St a d t v e r o r b n e t e n v e r f a in m - P < b ,n Futteraltiteln und verliert er wieder nebenbei wegen Lotterievergehen strafbar machen, gibt es lung beschloß deshalb, bei der hessischen Landesbvvo-P^- buiXbl< Querung verursachten niederen Vieh. ^^erb dafür opfern. thekenbank eine Anleihe von einer halben ?^duzent gewinnt also durch die Berteuc- "«»r.«» ** Äste •** « - **-«—•*. in Berlin seine Komödie „Nasale" mu Jam Snirting ötabtMfe hat am 1. Januar 1908 den Betrag von 150 000 --- L9 Gajt erfolgreich aufgcfsth-rt) neuer spannender Kvmödie „Der Mark nötig für den Neubau der höheren Bürger- 0^501^1^), finb9 die^Damen I forderlich für den Ausbau Zur amerikanischen Schatznoten-Emission f Herren Goll, Weingärtner, Roden und van der Becke b'Wftiai Ko n i tz k y st i f t e s, eine Vergrößerung des Kr an- Uebcr die Schatziioten-Emu Noir wird berichtet, daß die grüner Die Vorstellung ist unter der Regie von Direktor Steingoetter s, die Errichtung eines S ch l a ch t h a u s e s und E^^ortrum bilden, welches mindestens 25 Mül aufs SochfEigfle vorbereitet. „Ter Dieb" ist neben „Raben- sur die in Aussicht genommenen Ei s e n b a h n b a u te n Subskriptionen lverden in aller s^inenn" und „Hufavenfieber" gegenwärtig das meistgegebene bf Friedbera 20 9?nh VW « Z?' öMen Städten, speziell auch m den Erntediftrikten angenommen «. Stuck der deutschen Buhnen. Am Sonntag werd ^m erns^n I qpxXpu m ® P? l)CU^ ^Ter statt- ebenjo vom Schatzamt direkt. Roosevelt erklärte, die Führer 5 Charakter des Tages entsprechend Josens „Noroiiche Heerfahrt habten St a d tv e r o r d n e t en w a h l wurden folgende pn Kongreß wurden sofort nach Zusammentritt des Kongresst gegeben Am Montag findet als Festvorstellung zu Groä- ^rren gewählt: Für den Bezirk Friedberg Stadt Brauerei- wr die Banülotenreform voriegen, deren Annahme -^ett statt, zu der von Freitag früh ab Billetts ausgegeben bescher G. Steinhäuser mit 573, Sckweinermeister angeführt wurde, sicher erscheine. ......... JfeSl* - «•<••'< ."M .« 8 $ BÄ ÄttÄ mV*1«”"1 bl> »°b,r man« Hch. sSsStotoM'XSni «Tni "«"«» Ä“““ Ä.n totte^uf LHlnna'imsT ®eLT Reuttcr (562' Stimmen). Die WaWeteiligunq war sehr stark und für Aluminium-Industrie Ncuhaujcu cs verweigert? bie ber Ostverein einberufen hatte, fand gestern abend im ^ovge, er werde nicht bestehen, Anfang Oktober d. Js. bis gestern ist der "turs der Aktien dei Neuen Saalbau bet gutem Besuch unter bem Borsitz des grofzer^Bewiliaun^^.Unte I ^len-öcfellftitwft für Alumiuiumiubustrie um rund 70 Pm; Stetnbruchbesitzers Nickel statt. Der Referent, ^neral- Clinger statt ft 24 Se aü SÄ'XÄ?« rIl,nchwerge/rL Elt«w a“ uni> ~ Sol)lt ber fe1 Gerung aus, baf; man nicht um Personen den Wahl- . RB Sarrnftabt, 20. Nov. Die Feststelluna J M " m'°riniCrVn °lC iciWltaa kampf führen solR, fonbern um bte die Stadt beschäftigenden Wahlergebnisses bei bei, gestrigen Stabtver^orb - !«- kommunalpoltttschen Fragen, als welche er insbesonbere netenwahlen croicS fiefe infolge ber vielen Wafelzetlel- i--. Frankfurt a. M. 2l. Nov 'i°'eicar btC r5er6e|Lertt(^ei.6et ^kehrsverhältnisse unb eine toeit. abänbenmgen als ein so schwieriges Geschäft, baß es and) Amtl. Sioiierirngen derheittiaen ' ' ' ' ' * - ' ^denpoltttk bezeichnete; bie Mittel für die heute abenb noch nicht beenbet werben konnte ttokben n r,ftnnbc,lt: n 41 Od!'el’’< »V , ... ,, öevorstehenben großen Aufgaben seien zum großen die Kommission gestern bis Mitternacht unb heute ' von trüb Rinder N ° 96£iil>e<5eifen, Stiere uni) - 1 bk ^xJLe-r bm Ansichten des heute abenb feit, dagegen war in einem Bezirk überhaupt °"^b° ui^voPsuud Schlachtgewicht Lchseul. Qualität 79-81Ä, LNte tettes «ns ™ ffteÄ&sis, sss KM« NLL» ss ääs* .<*•es*»,«« - i. UuaL 60-L0 'Lin., Lebendaewickl 47—52 Srhurht. r“ die sich int Kohkenraum nngefammelt hatten. Es werden zurzeit zahlreiche Eingeborene mit der Löschung der Ladung beschäftigt. Sechs erlitten schwere Brandwunden. Das Schiss ist nur leicht beschädigt. Li»gedandt. (Für Form und Inhalt t ller ...;cr diese - Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantworlung.f Herr Oberlehrer Dr. Werner befleißigt sich in seinem gestrigen Eingesandt eines Tones, der angenehm absticht von der Art und Weise seines . ersten Artikels. Es klingt und klagt durch die Zeilen fast wie ein leises „pater peccavi“ . . . Nun zu dem „Tatsächlichen": ad 1. Herr Dr. Werner scheint jeden Wissenschaftler in sein bestimmtes Schubfach einzureihen, über dessen Rand hinauszusehen er sich nicht erkühnen darf. Also, die Sprache besteht aus Buchstaben, Worten, Formen und Sähen. Mit dem G e i st, mit Neigung mit) Abneigung, mit Seele und Hirn, mit Haß und Liebe hat sie nichts zu tun. Kennt Herr Dr. Werner nicht den Ausspruch der berühmten französischen Philosophin, daß die S p r a ch e der ganze M e n s ch ist?! ad 2. In seiner Versammlungsrede und seinem vorletzten Eingesandt hat Herr Dr. W. die „Rassenfrage" aufgerollt. Er bekämpfe' die „Rasse". Jetzt stellt er den „Rassenhaß" in Abrede. Bekämpft man jemanden aus Liebe?! Dieses Hetz- aposteltum, diesen Appell an die niedrigsten Instinkte der Masse nennt er noch „Idealismus", „treue Liebe zu Volk und Vaterland" . - - Armes Vaterland. Gott schütze dich vor diesen Freunden .. . Wie sagt einer der deutschesten unter unseren besten deutschen Dichtern, unser unvergeßlicher Josef Victor von Scheffel? (Ich zitiere lediglich aus dem Gedächtnis.) „Stoßt an, ein Hoch dem deutschen Reich, An Kühnheit reich, dem Adler gleich, Mög's täglich neu sich stärken. Und Gott bchüt's vor Klassenhaß, Vor Rassenhaß (!) und Massenhaft Und derlei Werners — Pardon — Teufels werken!!" ad 3 u. 4. Hier zeigt sich der antisemitische Pferdefuß von feiner bedenklichen Seite und in seiner schleierlosesten Häßlichkeit. Herr Dr. Werner kommt vermittels einer seltsamen, fragwürdigen, mit einem Worte — antisemitischen Logik zu dem Schlüsse, daß nicht die Antisemiten, sondern die Juden die Schmach des Jahrhunderts sind. So wagt er zu drehen und zu deuteln an den Worten unseres Kaisers Friedrich des Edlen. Ich gestatte mir, dem Herrn Oberlehrer einen dokumentarisch int Reichsanzeiger festgelegten Passus aus dem Erlaß Kaiser Friedrichs bei seinem Regierungsantritt ins Gedächtnis zu rufen: „ . . . Ich will, daß der seit Jahrhunderten in Meinem Hanse heilig gehaltene Grundsatz religiöser Duldung auch ferner alle Meine Unte r- tanen, welcher Religionsgemeinschaft und welch emBekenntni ff esie auch angehören, zum Schutze gereiche. Ein Jeglicher unter ihnen steht Me i- nent Herzen gleich nahe — haben doch Alle gleichmäßig in den Tagen der Gefahr ihre volle Hingebung bewährt . . ." Am Schluß kommt der Herr Oberlehrer auf einmal so brav und hausbacken, daß ich mich fast geniere zu fragen, ob er, den ja „ber Idealismus ins öffentliche Leben treib t", auch nur eine blasse Ahnung hat von jenem hohen Menschheitsideal, wie es der große nordische Magus — Henrik Ibsen — in seinem „Kaiser und Galliläer" andeutungsweise vor die Seele zauberte. Und ganz am Schluß schreibt Herr Dr. Werner, als wie wenn man einem kranken Kinde eine bittere Pille doch noch in Syrnp wickeln will: , „Z u meinen jüdischen Schülern habe ich mich stets taktvoll verhalten und niemals geduldet, daß sie gekränkt wurden." Aber, zum Donnerwetter, Herr Oberlehrer, das letztere tun Sie j a selbst und zwar sehr!! Schrieben Sie nicht LMWc MeitMichms Ciktzcy. Gartenstraßc 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: . 1 Bauschlosser, 1 Friseur, 1 Schmied, 1 Glaser,. 1 Schreiner, 2 Jnstaltateure, 1 Schuhmacher, 1 Flickfrau, 2 Lauftrauen, 1 Lam- madchen, 1 Putzfrau, 4 Tabakentrippermnen, 1 Hausburiche, 1 Arbeiter. .. . .. Lehrlinge: 1 Buchbinder gegen Vergütung, 1 Friseur, ein Kaufmann, 1 Schmied, 1 Schreiner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: . . 2 Installateure, 1 Schmied, 1 Schneider, 1 Schreiner, 1 Glaier, 1 Sattler und Tapezier, 1 Schuhmacher, 1 Spengler, 1 Dienstmädchen. EH suchen Arbeit: B21/n 2 Wagner, 1 Polsterer u. Dekorateur, 1 Weißbinder, 7 Arbeiter, 2 Installateure, 4 Hausburschen, 2 Fahrburschen, 2 AuSlauser, 1 Flickfrau, 2 Putz- und Waschfrauen, 5 Laiissrauen, 3 Lau,- mädchen, 2 Schreiber. ___________________________ Bekanntmachung Es wird beabsichtigt, auch diesmal ivieber eine Prämiierung von Dienstboten des Spartassenbezirks emtietcn zu lassen. Prämien können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft Kost und Logis haben und sich darüber, soivie über gute Führung durch Zeugnisse ausweisen können. Von Vollendung der ö Diensljahre kann nur dann im letzten Dienstjahre abgesehen werden, wenn der Dienstaustritt ditrch Einberufung zum Militär, durch Auslösung des Haushalts, oder durch Gründung eines eigenen Hausstalides erfolgt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, aufgefordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines Zeugnisses^ der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuches (die Angabe der Nummer des Buches genügt ebenfalls) bei unserer Kasse oder der Bürgermeisterei des Wohnorts bis zum 5. l. Js. zu melden. (B19/11 Gießen, am 18. November 1907. Bezirkssparkasse Gießen. Doering. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lauter liegt vom 25. d. Mts. an 8 Tage 'lang auf dem Bürgermeisteretbureau dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Lauter, den 20. November 1907. Großh. Bürgermeisterei Lauter. Aff. 7239 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Rnttershausen pro 1908 liegt vom 23. d. Mts. an acht Tage lang zur E'nsicht der Interessenten auf dem Amtszimmer unterzeichneter Vurgce- meifterei offen. Ruttershausen, den 20. November 1907. Großherzoglich- Bürgermeisterei Ruttershaupn. Klinket. 72ö8 knapp zwei Tage vorher an derselben Stelle?: Ihr dürft keine Richter werden! Ihr dürft keine Lehrer werden! Ihr dürft keine Beamten werden! Ihr dürft keine Offiziere werden! Ihr gehört nicht in den gesetzgebenden, Ihr gehört nicht in den Verwalt nngskörper! — — Herr Sprachlehrer, können Ihre Jungens denn nicht lesen oder verstehen sie bloß fremde Sprachen? Heißt Ihr Eingesandt in Nr. 271 auch taktvoll handeln und dulden, daß sie nicht gekränkt werden?! Mich dünkt, Herr Sprachlehrer, nicht die Worte machen die Sprache, sondern ihre Auslegung und Befolgung. Ein Wähler., Auf das Eingesandt „UnsereBeamten unddie Antisemiten" ist zu erwidern, daß von den städtischen Beamten stets und in allen die Stadtverordnetenwahl betreffenden Versammlungen gegen den Antisemitismus gesprochen und erklärt worden ist, die Beamten stünden der antisemitischen Bewegung fern und seien keine Antisemiten. Eine Aeußerung: „Aber sie werdens" ist voll (einet Seite gefallen, denn sie ist weder von den städtischen Beamten noch von anderen Anwesenden gehört worden. * *!■ Bezugnehmend auf das Eingesandt in Ihrem geschätzten Blatte Nr. 271 (2. Blatt) vom 18. I. Mts. erlaube ich mir, Sie nm Aufnahme folgender Zeilen zu Bitten: Die Kollision des Fuhrwerks mit dem Zuge der Biebertälbahn sand nicht am Eingang der Schützenstraße, sondern auf offener Straße etwa 100 Meter weiter hinaus am Happelschen Hause statt, als das Fuhrwerk dem ankommenden Zuge entgegenfuhr. Der Einsender hat anscheinend aus besonderem Interesse die Unfallstelle an den Eingang der Schützenstraß.' verlegt. Kadbricbtnse Evangelische Gemeinde. Donnerstag den 21. November, abends 8 Uhr, im Markussaal: Bibelstunde. Pfarrer Schwabe. Israelitische Neligionsgemeinde. Holtesdieiw in der Syrmgoge (Südantage). Samstag d e n 23. November 1907: Vorabend 4.30 Uhr. Niorgens 9.00 Uhr. Feier des Geburtstages S. K. H. des Großherzogs Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbatausgang 5.25 Uhr. Israelitische Ncligionsgesettschaft. Gottesdienst. Sabbatleier am 23. November 1907: Freitag abend 4.10 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Feier des Geburtstages S. K. H. des Großherzogs. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 5.25 Uhr. Wocbengottesdienft: morgens 7.00 Uhr, abends 8.00 Uhr. Giestener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Neffen am Freitag ben 22. November: Meist trüb. Trocken. Temperatur luie hellte. Schwache östliche Willde. GrzgisraL-DrahtnieLSnttgen. Köln, 21. Nov. D?r 75 Jahre alte Pater Schmidt, Vorsteher des katholisch-deutschen Hospizes in Jerusalem, der hier zu Besuch toeilte und heute die Heimreise nntreten wollte, wurde gestern von der elektrischen Straßenbahn überfahren und schwer verletzt. Wien, 21. Nov. Der deutsche Kronprinz trifft am Samstag zu seinem oberösterreichischen Jagdaufenthalt in Grünau ein. Rom, 21. Nov. Der „Osservatore Romano" veröffentlicht ein Motu proprio des Pap st es gegen den Moder nisnus. Das in heftigen Worten gehaltene Dekret billigt alle gegen den Modernismus getroffenen Maßnahmen, speziell die Exkommunikation der Propagandisten der neuen Lehre und empfiehlt, den Priestern, über deren Gesinnung keine Sicherheit besteht, die Priesterweihe zu ber* weigern. Verdun, 21. Nov. Eine Ko m m i ss i o n de s K r i e g s - Ministeriums ist hier cingetruffen, um Untersuchungen über die Entstehungsursache der in der Garnison ausgebrochenen Th- phus-Epidemie Vvrzunehmen. Bis jetzt sind 58 Erkrankungsfälle festgestellt, von denen 4 einen tödlichen Ausgang hatten. Paris, 21. Nov. Ter P apst ernannte den Bischof Dubil- lard von Quimper zum Erzbischof von Chamberg. des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen. Frankfurter Bgiirs^ 3^°/0 Beichsanleihe . . 93.35 3% do. . . 82.85 3ya °/0 Konsols .... 93.60 o% do. .... 82.95 3^°/0 Hessen 91 00 3%0/0 Oberhessen . . . 92 40 4 % Gestern Goldrente. 96 50 % Oesterr. Silberrente 96 30 4% Ungar Goldrente . . 9100 4% Italien. Rente . . . 103.— 3 56 Portugiesen Serie I 57.75 3-o Portugiesen „ III 59.75 4%°l0 russ.Staatsanl. 1905 92 35 japan. Staatsanleihe 86.90 4% Conv.Türken von 1UU3 92.00 Türkenlose 140 50 4% Griech. Monopol-Anl. . 46.50 4% äussere Argentinier . 8140 3°/0 Mexikaner .... —.— 4>ä°/0 Chinesen .... 93.20 Aktien: Bochum Guss 194.— Buderus E. W —.— 21. November. 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg-Amerik Paket!. Harpener Bergwerk. Laurab ütte Nordd Lloyd . . . . 0 bei sch les. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien ... Baltimore- und Ohio- Eisenlahn Gotthardbahn Lombard. Eisenbahn . . Oesterr. Staatsbahn . . . Pnnce-Henri-Eisenbahn . Tendenz: schwach. berliner Mörse, 21. November. Anfangskurse. 113 00 100 00 201.90 190. - 113.50 191.25 104.76 97.20 151.00 123.80 222 50 136 00 167.30 136 — 195.80 78.40 26 70 139.70 Canada E. B 139.25 Darmstädter Bank . . . 1237 0 Deutsche Bank .... 222 00 Dortmunder-Union C. . . —.— Dresdner Bank . . . 136.20 Tendenz schwach. Harpener Bergwerk. . . 191.10 Lanrahütte —.— Lombarden E. B. ... 26.80 Nordd. Lloyd 104.50 Türkenlose ..... 141.20 SAFETY FÜLLFEDER y* Ein Tintenklecks kann mehr Aerger u. , Schaden verursachen, als mehrere Füllfedern zu- sammen kosten. 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Bits an acht Tage lang aus dein Burger- mcistereibnreau zur Einsicht der Interessenten offen. Lindenstrnth, den 19. November 1907. Großh. Bürgermeisterei Lindenstruth. Scheid. 7241 Stolas, Muffen Kinder-Garnituren v. M.1.50 an empfiehlt a7/n Julins Schulz®, Kreuzplatz. MtbWkW her Bittend treten wir auch in diesem Jahre heran an die Freunde und Wohltäter unserer Kleinkinder-Bewahranstalt und deren großen ^inderschar, uns mitzubelsen zu einer frohen Ehristbcscherung für unsere Kleinen. Es lind 250 Kinder von 2V2 bis 6 Jahren, meistens aus Familien, die das ganze Jahr hindurch im Kampf ums Dasein stehen, aus denen nicht der Baler allein, oft auch die Mutter, sei's Frau oder Witwe, außerhalb des Hauses dem Verdienste nachgehen müssen. Wir möchten den Kleinen und damit auch den Großen eine rechte Freude bereiten. Darum bitten wir um Gaben an Kleidungsttücken, Stossen und dergl., besonders auch um Geldgabcn, die uns die gleichmäßigste Bescherung für die Kinder ermöglicyen. Eine Lille zur Erhebung von Beiträgen geht nicht herum-, was man beachten wolle. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an die nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Frau Professor Drews, Moll'teslraßc; Frau rllechtSauwalt' Grünewald, Liebigstraße 21; Frau Johanna Haaö, Ostanlage 31; I Frau RechnungSrar Kalbfleisch, Ludwigstraße 7; Frau Professors Leist, Moltlestratze 32; Frau Kirchenrat Naumann, Diezstraße 15; । Frau Luise Ottens, RoonstraßeLl); Frau Lina Sch mall, Oftanlage36,-, Frau Marie Schwan, Seltersweg 64. Auch die 3 Schwestern i unserer Anstalt sind bereit, Gaben anzunehmen; man wolle freund-, lichsr beachten, daß dies die Klemkinderschulfchwestern sind, wohnend Diezstratze 15. Gießen, den 4. November 1907. Der Vorstand der Kleintinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Kirchenrat. Smgcrkranz. Freitag abend 81/, Uhr im Cafs Ebel: G ckmnt-Chor 2E Allseitiges Erscheinen ist unbedingt erforderlich. v2Vu Der Vorstand. M. Kann, Giessen TVasciie-Ausstattungen gegenüber der Stadtkirche. 7105 ZiOÄtat empfehle Iränzc» ftä® üeö präpariertem MaieraL 'M- * iffi» FalseSaze, Mflto «Nnw s in verschiedener Ausführung zu den billigsten Preisen. 7226 Grösste Schonung der Wäsche | Paket 85 pfg. I KauernGärtnerei. awhir^erst’rasse 1Q9 am reven Friedhnf. beim Gebrauch von Dt Thompson5 SEIFENPULVER W SEIFENPULVER DE THOMPSON'S Fi^odeulager in allen Längen und Stärken, also kein Verschnitt und kein Zusammennageln mehr, sowie Bretter für Kanalisations - Unternehmer in allen Längen und Stärken aus Bestellung, [7177 Latten in allen Längen und Stärken emonchlt Geoi'g Schubecker, Zimmergeschäft und Sägewerk, Gießen. Zum Koieufelle empfehle große Auswahl in Kriisrz§n Asm. Friedr. Holl, Müusburg 15 u. Licherstraße 13. Telephon 549. i7219 emp stehlt [6986 Wilhelm Schmitt, Glasermeister, Kanzleiberg 7 am Brand. 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Carls in Gießen stehende Parzelle der Gemarkung Gießen: 1/lbtP/io — 2353 qm Hofreile auf , dem neuen Weg öffentlich meistbietend versteigert werden. Auswärllge Bieter haben über ihre Bahlungsfähigkett ein Beugnls ihrer Heimatsüehörde beizuvringen. 0)legen, den 23. Okwber 1907. Grasch. Ortsgericht Gießen. Gros. Donnerstag, 2. Januar 1908 nachm. 3 Uhr werden auf hiesigem Ortsaericht die vor dem Name deS Carl Wilhelm Gengnagel u. Ehesrau geb. Klmgelhoefer in Gießen stehenden Parzellen der Gemarkung Gießen: l/9iL—101 qm Hofraum mit t Scheuer in der Neustadt, l/9838/1o = 49 qm Ho fr au m mit Oekonomiegebaude das.. L/985=156 qm Hofreile daselbst, 1/985 Vw^4r8 qm Einfahrt daselbst, 1/981—105 qm Einfahrt daselbst (von oiesee Parzelle jedoch nur der Carl Wilh. Gengnagel zusiehende ideelle Anteil), öffentlich meistbietend versteigert werden. [3*1/ Gießen, den 20. November 1907. Gr. Ortsgericht Gießen. ______ Gros. Es ladet ergebenst ein Direktion Aibcrt Rappmann. 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