Nr. 97 Erstes Blatt 1S7. Jahrgang Freitag Ä«. April 1907 "*'*« © z> o ftufeer eonniogk #st^rÄr ▼ Kl ▼ jährlich Ätt. S^O. durch -ÄsmiOttOltOf )l di« Lied««" Zamtlteu. Ml M QT W M t^T H W H J9 W B| fflT ß ES ® F?T S3 »nnaljat ooe Äineiete blätter viermal in der » M W W W/ Q EA >88^ B ML W EL Vä&ta IX, ,ul öu ^netiiuirunct säa»jvv &:»« KteUblait für Hu Kreta —r 1 w ? * w v** f V <■ ** iau. Die Schaftimd« und der Rückgang der Schafzucht waren, wie wir berichteten, in einer der letzten Reichstagssitzungen Gegenstand der Diskussion. Der Alsseld-Lauterbacher Abg. Bin bewald bemerkte, daß in den Kreisen der Landwirte nicht allein, sondern auch der Tierärzte man vielfach der SReinung sei, daß die Schafräude nicht unbedingt unter den Begriff der Viehseuchen falle, sondern daß das einfach eine Hautkrankheit sei, die durch Milben hervorgerufen wird. Viele Landleute — sagte der Redner — sind der Ueber- zeugung, daß die Schafräude durch Fleiß und Aufmerksamkeit der Schäfer besser verhütet wird, als durch alle Sperr- maßregeln. In Oberhesjen werden die Bestimmungen gegen die Schafräude ganz besonders rigoros gehandhabt. Dabei ist die Krankheit nicht zurückgegangen, sondern kommt noch genau so häusig vor wie früher, wenn man den verminderten Schafbestand in Betracht zieht. Durch die rigorose Ausführung wird eß den Leuten fast unmöglich gemacht, überhaupt noch Schafe zu halten. Wegen eines Falles der Schafräude wird eine ganze Reihe von Ortschaften für seuchenoerdächtig erklärt. Daö Schaf ist ein sehr genüg- sames Tier. (Große Heiterkeit.) Es verursacht wenig Arbeit und das ist bei der heutigen Leutenot nicht zu unterschätzen. Die Schafhaltung ist eine gute Einnahmequelle. So verschwindet aus der deutschen Landschaft allmählich die Schafherde und der Schäfer, ein Stückchen Poesie geht verloren. Geheimrat Bumm, Präsident vom NelchSgesundheits- umt, erklärte: Der Rückgang der Schafzucht beruht auf anderen Gründen, als auf zu rigoroser Anwendung des Seuchengesetzes. Die jetzige intensive Bewirtschaftungsweise läßt keinen Platz mehr für die Schafherden. Seit Erlaß des Seuchengesetzes ist ein Rückgang der Schafräude eingetreten. Man muß doch auch die Schafbesitzer schützen, deren Bestände nicht verseucht sind. Es wird bereits mit sachverständigen Kreisen aus der Landwirtschaft über das neue Seuchengesetz verhandelt.________________ Deutscher Reichstag. 3d. Sitzung vom Lb. Apri^. Die Beratung des M i l i tü r- El a t s wird fortgesetzt. Abg. Noske (Soz.) bemerkt, man erhebe gegen die Sozialdemokratie ununterbrochen Anklagen ohne jede Berechtigung. Er bestehe garnicht auf diem Alles oder Nicytö, nehme vielmehr auch mit Abschlagszahlungen vorlieb. So hätten jeuie tyreuiiDc niemals, wenn sie auch d'en achtstündigen Arbeitstag forderten, sich dagegen gesträubt, den 10 Stundentag anzunehmen und so nähmen sie auch beim Militär-Etat jede Verbesserung an, die sie erlangen könnten. Ersparnisse ließen sich sehr lycht: me^en, z. B. bei den Militär-Kapellen, die man einschränken soll.e. >pem sozialdemokratischen Anträge auf Erhöhung dec. £öfonung l^rewc man lediglich agitatorischen Cl>arakter zu. Es sei ^mer Fraktion garnicht eingefallen, damit Agitation zu treiben. Weiter wendet sich Redner gegen die Militär-Boykotte gegenüber 'Wirten. Er wisse auch sehr gut, daß nicht ein einzelner Staal.^meine könne. Das hindere feine Freunde aber nicht, das allgemeine Wettrüsten zu verurteilen. Auch sie hielten es sur ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit, zu verhindern, datz Dumchlano von anderen Nationen an die Wand gedruckt wiro. Von den sozialdemokratischen Parteitagen sei die Kasernen-Agitation an_- orücklich verworfen worden. Kriegsminister v. Einem: Ich acceptiere die Feststellung des Vorredner-, daß seine Partei entschlossen sei, bci einem Angriffskrieg gegen uns oa- deutsche Volk in derselben Weise mit derselben Hingabe zu ver, leidigen, wie die anderen Parteien. (Zurufe von den verständlich, immer so gewesenl Lachen.) Ich will das hie- nur feststLllen und acceptieren. Ich muß mich aber auf das enligiesenitt 'tagegen verwahren, baß ich mit unserer Stärke renommiert oder mit Dem Säbel gerasselt hätte. (Sehr richtig.) Nichts hat mir ferner gelegen. Ich habe in dem Schlußwort meiner Rede vo > vorgestern nichts weiter sagen wollen, als daß wir gerade in diesem Moment verpflichtet gewesen seien, finanzielle Anforderungen auf uns zu nehmen, um unsere Rüstungen zu beendigen, und ich habe 'daS Glück gehabt, daß das HauS mir xugestimmt hat, indem ich sagte, wir müssen stets kriegsbereit fein. (Beifall.) TaS hat der Vorredner ja eben anerkannt. Das ist kein Renommieren, haü ist kein Säbelrasseln, daS ist nichts weiter als daS Kon. iftalleten einer feststehenden Tatsache. Wenn der Abgeordnete nun an daS Parlament oder an die Regierung das verlangen gerichtet hat, daß eine durch und durch friedliebende Politik geführt werde, — daS hat er nicht notwendig gehabt. (Sehr wahr!) TaS haben wir getan feit dem Friedensschluß mit Frankreich. Wir haben die friedlichste Politik geführt, und wir haben den Frieden auftccht erhalten. (Beifall.) , .. nd raten: gehen Sie von diesen Wegen abl (Gelächter o d Soz Abg. Bebel ruft: Lernen Sie erst einmal das Volk kennenl) Erziehen Si' erst einmal das Volk in einem gesunden Geist, aber der, den Sie wählen, ist ungesund. Tie Manneszucht in einem Volk, daS ist daS Merkmal deS Standes feiner Kultur. Tiefe Manneszucht, die wir in den Jahren 1870 gehabt haben, hat uns die Hochachtung der ganzen Welt erobert, mit Ihrer Manneszucht, die Sie jetzt in die Jugend pflanzen wollen, werden Sie die Verachtung der Welt erzielen. (Lebhafter Bei^aL Lachen und Zischen bei den Soz.) Generalmajor von Lallet befl Corte! bestreitet gegenüber gestern gefallenen Aeußerungen, daß die Kriegsinvaliden es schlechter hätten, ass die FriedenSinvalideii. Tie Wünsche der Militäranwärter in Sachen ihrer Anstellungs- Verhältnisse mache die Militärverwaltung zu den ihrigen. Ich will mich auf ganz wenige Wort, zu der Rede des Herrn I Abgeordneten beschränken. Tr hat etwa auSgeführt: Wir be. i kämpfen nicht eine starke Wehrmacht, wir bekämpfen das heutige < System i Wenn ich mich nicht irre, hat auf dem Parteitag von Jena der Abg. Bebel von der Fähigkeit der Teutschen gesprochen, > sich eine Organisation zu bilden, und er hat da gesagt, nach seiner ’ Art ist auch daS deutsche KriegSheer ein Meisterwerk. Wenn dies« Worte «Inen Sinn haben sollen, dann kann daS kein anderer 1 sein als der: CS ist ein Meisterwerk zur Verteidigung deS Vater. 1 landeS. Trotzdem will Herr Bebel dieses Heer abschaffen. (Wider, spruch deS Abg. Bebel.) Bis jetzt hat er das doch gewollt. In ■ allen Ihren Wahlaufrufen heißt eS: Nieder der Militarismus, 1 nieder das stehende Heer, eS lebe die Bolköwehrl Eine tausend, jährige Geschichte (Lachen bei den Soz.) — meine Herren, ich ; will wirklich nichts weiter, als was Sie auch wollen: Sie dürsten 1 nach Wahrheit, und ich will nichts weiter tun, als Ihnen helfen, diesen Durst zu stillen. (Heiterkeit und Beifall, Händeklatschen auf der Tribüne) Eine tausendjährige Geschichte lehrt, daß die Volks. Heere zu nichts anderem da sind, als die Kriege, die sie führen, zu verlängern und damit zu verteuern. Abg. Bebeli Ich kann ■ daS Ihnen zeigen an dem letzten Kriege, den die Union gegen die ; Südstaaten geführt hat, ich kann eS Ihnen zeigen an unserem ; letzten Kriege, den wir mit Frankreich gehabt haben; eS trat , eine Verlängerung ein, eS trat eine ungeheure Verteuerung des . Krieges ein, und die Arbeit und die schwere Bürde des Krieges - mit all ihren furchtbaren Verwüstungen, sie hat auf den Ländern ; nur-länger gelegen, die Geißel ist verlängert und erst bann ist der , Krieg zu Ende gegangen, bis diese BolkSheere zu wirklichen Heeren, : zu Soldaten geworden teuren. DaS steht für jeden Soldaten so fest, daö hat hier schon Feldnwrschall Moltke, ein bewährter KriegSmann, so klar auSeinandergefttzi, daß eS für mich nicht not» wendig ist, eS noch zu tim. Sie kommen immer mit dem Her r der Revolution; lesen Sie gefälligst einmal Gabriel Rousset .Die Freiwilligen von 1791—94 , bann werden Sie Ihr blaues Wunder erleben, was daS für eine Bande gewesen ist. (Heiter, keit und Widerspruch bes den Soz.) Und die preußischen Heere find gegen diese Sansculotten bei Kaiserslautern, bei Zweibrücken Sieger geblieben, aber diese Siege haben der preußischen Armee geschadet, denn eS waren Scheinsiege, es waren Siege gegen nicht kllegsgewvhnte Truppen. Tie Armee, die nachher 1805 den Rhein überschritt, geführt von einem Mann, der bet KriegSgott selbst war, da! waren Soldaten, durch und durch geschult, fest in der Hand ihres Feldherrn, die haben die Heere Europas überrannt, solange/ bis daS wieder kriegstüchtige Heer gebildet war. Wenn Sie also den Frieden wollen und wenn Sie sagen, eS ist notwendig, daß Deutschland ein starkes Heer hat, dann bleiben Sie bei dem tefcigen bewährten System, daS Ihnen, daS dem deutschen Volk gibt, was notwendig ist, das bis jefet den Frieden erhalten hat unb jetzt mit feiner KriegSfertig keit de n F r i e. d e n a u ch weiter erhalten wird. (Lebhafter Beifall.) Der Abg NoSke ist bet Meinung, daß alle Resolutionen, die Daraüf abzielen, den Abscheu vor dem Militarismus zu erwecken, daß alle Bestrebungen, welche die Sozialdemokraten hätten, eine fogenannte junge Garde zu schaffen, daß alle Agitationen, die &nb im sozialdemokratischen Sinne zu erziehen, garnicht- ge- jährliches wären. Sie wären höchstens gefährlich für die Aus. wüchse des Militarismus, aber der Wehrhaftigkeit schadeten sie nicbtS Ich glaube, wenn Sie das verneinen, bann sind Sie auch eine Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft. (Sehr gut.) TaS sind Sie, wenn Sie derartig vorgehen, wie ich Ihnen an vielen Beispielen nachweisen kann, daß Sie eS getan haben. Sie haben z. B. in den verschiedensten Fallen die Er. inneningen an daS Jahr 1870 — Verzeihen Sie diesen Ausdruck — mit Füßen getreten. Ich habe tn der Erfurter -Tribüne ge. lesen: .Bleibt un5 endlich mit den Erinnerungen an die Helden, aräber bei Mch vom Leibe, daS deutsche Heldentum liegt in der Werkstatt!" Ich habe im .Vorwärts" gelesen, als der Streik in Krimmitschau tobte: -Hier in Krimmitschau, da find die wahren Heldentaten; sie gehen weit über das hinaus, was inKriege von 1870 geleistet worden ist, wo die Sieger sich gutüch getan haben bei C h a m p a g n e r u n d Pa st e t e n lH^t-rkeit. Unruhe b. d. Soz.) Wenn Sie daS nHt wollen, daß bte Redakteure daS schreiben, bann schmeißen Lie die R e d a k t e u r e doch zum Fenster hinaus (Große H-.terkelt ) Bei dem Ueb ermaß von Intelligenz, über daS Sie verfügen, können Sie ja andere kriegen; (Heiterkelt) und da der Aba Noske eben gesagt hat, welche Disziplin Sie haben, so Ken Sie fU ja so ziehen, daß sie nichts anderes schreiben, als Sie vertreten. (Heiterkeit, Lachen b. b. Soz ) Wenn Sie die Jugend in einem antimilitüri,chen Sinne erzichen, bann tonnen Si, weder ein stehendes Heer aufftellen, noch sind Sie imstande, eine Wchrhafthaltung der Nation durchzuführen. Das ist total auLgeschlosien. 'Heer bleibt Heer Nennen Sie eS stehendes £eer, nennen Sie eS Volksheer mit einer kurzen Dienstzeit, wenn Lift, diesem Heere nicht Vaterlandsliebe erziehen, nicht solda i.che Tuaend fordern, so fallt Ihnen dieses Heer zusammen, ,o halt e§ nichts (!^hr richtig!). So ist eS ein schwaches ReiS, und wenn SJ daS wirklich ernst nehmen, muffen Sie auch daraus bringen, ,jn Volk zu erziehen, auf das Sie sich auch in schweren Zeiten ^‘ommTn^ränfönnen. HU» S«l>. I »ff. Z» n kn Stte unb “’f“' « Baterjinl ju h.rtrihifieii bat' Wenn Sie weiter nichts wollen, das hat das deutsch-^^olk schön ein paarmal getan, im Freiheitskrieg und unter ! _ m^Jifterung 1870. Lazu brauchen wir Sie nicht, bazu 1 «iStriS? (Lebhafter Beifall rechts; Gelächter b. b. I X letzten Mann brauchen Sie, also 24’ unftlt Sie Pud auf einer jalschen Yghy, und uh kann nur Abg. Graf MlelzynSki (Pole) protestiert gegen eine Aeußerung in der Kommission, baß die polnischen Soldaten sich nicht so gut geschlagen hatten wie die anderen. Er rühmt sodann den Geist der Ritterlichkeit in der Armee, namentlich gegen grauen. Er teche in den Ostmarken vorteilhaft ab gegen daS rüde Treiben der Lakatisten. Dann beschwert sich Redner über den Militarbohkott gegen di- Polen. Tiefer Dovkott geht sogar so weit, daß -S den Polen verboten wird, daS polnische Theater zu besuchen. Solche Verbot« liegen weder im Interesse der TiSziplin, noch der militar,scl)en Er- ziehung. Tie Soldaten sind doch keine kleinen Kinder. Wenn der Kriegsminister die Sache genau prüft, wird er selbst einsehen, daß eS ungerecht ist, wenn die Staatsgewalt gegen eine wehrlose Bevölkerung mobil gemacht wird. Ein Ulan, der einen Polen totgeschlagen hatte, wurde nur zu einem Jahre Gefängnis verurteilt, während ein Pole, der einen Lehrer, der em Kind blutig geschlagen, beschimpft hatte, zwei Jahre bekam. Solche Urteile müssen doch die Bevölkerung erbittern. KriegSminister von Einemr Ich erkläre ganz offen, daß der Boykott eine nicht s«ne! «al ist, er verbittert, fa er kann ruinieren. Ich würde also dafür sein, daß durch den Boykott nicht Existenzen geschädigt werden. Wo der Boykott vorkommt, da liegen immer ganz bestimmte Gründe vor. Ueber dl. einzelnen Falle, kann ich. die Zcntralinswnz, nicht urteilen, daS muß ich den Lokalinstanzen übedaffen. Wenn der Boykott von bet Militärverwaltung auftgeubt wird, so geschieht dies nur im Einverständnis mit den 8lbtlbeb3rben urtb fltwK twl es die Disziplin unerläßlich foltert Di« Behörden sind verpflichtet, die Soldaten von der großpolnischen und der sozialdemokratischen Agitation fern zu halten. Ich wundere mich aber, daß gerade der Vorredner stch über den Boykott beschwert, denn der Boykott ist doch gerade eine Waffe in der Hand der P^en. Redner verliest eine Anzahl Dohkottserklärungen polmfijen 8et* tungen. Die Polen haben mich aufgefordert, ich möchte dafür sorgen, daß hakatlsttsche Bestrebungen nicht in die- Arme« hinein- bringen. Gewiß, soweit solche Bestrebungen politischer Natur find, haben sie in der Armee nichts zu tun. Ich möchte aber auch eie Polen bitten, dafür zu sorgen, daß polnische Bestrebungen nicht in die Kasernen kommen. In einem Schreiben, das wir vom General- kommando aus Posen zugegangen ist, meldet ein katholischer Divi- sionSpfarrer, polnische Zeitungen forderten die Eltern auf, ihren Söhnen polnische Blätter dadurch in die Kasern« zu schmuggeln, daß sie Eßwaren darin einwickelten. Daraufhin hat eine Revision tn den Kasernen stattgefunden, und es haben sich in der Tat eine Menge polnischer Zeitungen au6 Krakau, Lemberg, Posen usw. vor. gefunden, die sonst Wohl kaum in die Hände der Soldaten gekommen wären. In manchen waren auch gar nicht Etzwaren eingepackt, sondern sie waren hübsch sauber den Paketen betgelegt. Der Pfarrer berichtet ferner,In diesen Zeitungen ijüife wtej&ete gegen die deutsche Nation getrieben, und auch die ronfesswnellm Gegensätze würden durch sie zweifellos verschärft. Ich bitte also, sorgen Sie (zu den Polen) dafür, daß das nicht wieder geschieht; denn Sie gehen damit einen bösen Weg, Sie gehen einen gefahrvollen Weg, Sie g waren die Ansichten nämlich ettoa5 anders — nut freuen. : Ueberhoupt scheinen fich bie Anschauungen ber Herren Sozialdemokraten leit den letzten Wahlen sehr geändert zu Haden. 1 Ich erinnere nur daran, tote entschieden Herr Bebel es zurück- gewiesen hat, daß er die Bauern für die dümmste und verrottetste Gesellschaft erklärt habe. Ich habe dann noch einige besondere Wünsche. Ich möchte zunächst dringend das Gesuch der Büchsenmacher befürworten, welche auS dem Unterbeamtenverhältnis herauskommen und den Meistern der technischen Institute gleichgestellt sein wollen, und ebenso die Bitte der Arbeiter in den Gewehrfabriken um Gewährung eines alljährlichen Sommerurlaubs unter Fortbezug des Gehalts. Ich bin überzeugt, wenn wir nach dem Grundsatz handeln, daß jeder Arbeiter unser Bruder ist, dann werden wir bei den nächsten Wahlen eine erneute Abnahme der Sozialdemokraten erleben und Herr Bebel wird an sich selbst vielleicht die Wahrheit des Schiller- schen Wortes erfahren: .In den Ozean schifft mit tausend Masten der Jüngling, Still aus gerettetem Boot treibt in den Hafen der Greis.* * (Lebhafter Beifall und Lachen bei den Sozialdemokraten). Hierauf wird die Debatte geschlossen und die Resolution Hompesch wegen der Porto-Vergünstigung einstimmig „ angenommen, die Resolution Albrecht wegen Erhöhung der Löhnung gegen die Stimmen der beiden konservativen Fraktionen angenommen, ebenso die Resolution Ablaß wegen Soldaten-Miß- chandlungen, Beschwerderecht und Bewucherung von Offizieren. Wg. Werner (Rfp.) befürwortet Wünsche der Intendantur- Sekretäre. „ . Wg. Mommsen (frs. Vg.) fragt, wie es mit den Rayon- Leschränkungen in Danzig werden solll Kriegsminister von Einem erwidert, Danzig habe eine ganz bestimmte Aufgabe zu erfüllen und man könne es unter keinen Umstanden ganz entbehren. Wohnfreiheit werde auch weiter erteilt werden, wo es angehe. Die Resolution Liel^r- mann ixm Sonnenberg über den einjährigen Dienst der Zahn- arzte und die Einstellung von Zahnärzten in den Militär-Etat werden angenommen. Abg. W erner (RfP.) tritt für Aufbesserung der Buchsenpracher ein. w Wg. Dr. Thaler (Zentrum) spricht für eute Aufbesserung bei Kapellmeister. Abg Wagner (frs. Vg.) bezeichnet die Gewährung der Militär-Fahrkarten an die Militär-Kapellen als eine ungehörige Förderung des Wettbewerbes gegenüber den Zivilmusikern. Wg. von Oertzen (Rp.) bittet den Erlaß gegen das auswärtige Musizieren der Militär-Kapellen nicht zu rigoros an- zuwenden. Abg. von G ersdorf (kons.) bittet um eine Anweisung an die Proviantämter, ihren Strohbedarf tunlichst in der Form von Gerstenstrvh zu decken. Abg. Reese (natl.) wünscht die Zuteilung der» einzelnen lanluvirtsÄafllichen Bezirke zu bestimmten Proviantämtern. Wg. Rogalla von Bieberstein empfiehlt eine Resolution betreffend Erhöhung der Remontepreise. Für diese Resolution treten eine Reihe von Abgeordneten ein, dagegen spricht Abg. Noske (Soz.). Kriegsminister von Einem erklärt, eine Garantie könne er nur dafür übernehmen, daß für das Pferd das bezahlt Werde, was es wert sei. Tie Resolution gelangt sodann zur Annahme. Vor dem Kapitel Artillerie und Waffen-Wesen vertagt sich ^>as Haus auf morgen. Fortsetzung, dann Pvstetat. Kamerunisches. Berlin, 25. April. In der heutigen Sitzung der Budgetkommission /des Reichstages fragte bei Beratung des Etats für Kamerun Abg. Kopsch (fr. Vp.), wie die Sache Schneider und Gen. stehe, ferner, ob sich die Mitteilungen bewahrheiten, daß Legationsrat Rose empfohlen habe, von dem Verfahren iabzusehen, da es kompromittierend für die Vorgesetzten fein würde. Kolonialdirektor Dernburg erklärt, es seien in diesem Falle. Fehler gemacht worden; Legation s r a t R o s e ser zur Disposition gestellt worden. Auf Anfrage des Abg. Erzberaer gibt der Kolonialdirektor ferner Auskunft über den Fall des Dr. Meyer, der gefehlt, seine Verfehlung aber auch gesühnt habe. Bezüglich einer Anfrage des Wg. Lattmann, wie es sich mit der gemeldeten Auffindung von Petroleumquellen verhalte, teilte Dernburg mit, Petroleum sei tatsächlich in mäßigen Mengen gefunden worden. Hinsichtlich Les Kupfers und anderer Mineralien würden Untersuchungen vorgenommen werden. Die eigenen Einnahmen des Schutzgebiets wurden sodann unter Erhöhung der Zoll- einnahmen um 200000 Mark genehmigt. Bei den fortdauernden Ausgaben der Zivilvcrwaltung bemerkte Dern- Lurg, die fortwährenden E.alüberschreitungen erklärten sich durch den Mangel an Hilfskräften. Ueberlastete Beamte würden zudem gleichgültig und nachlässig. Die Konsequenzen der etwaigen Ablehnung der angeforderten Stellen Dnne er nicht tragen. Im Laufe seiner Ausführungen bezeichnete Dernburg T u a l a als den beswn Hafen. Es habe sich aus einem schmutzigen Negerdorf zu einem blühenden gesunden Hafen und einer Handelsstadt entwickelt. Tas Kapitel „Zivllverwaltnng" wurde darauf angenommen. Bei der Besprechung des Kapitels der Militärverwaltung referierte Hauptmann Dominick über die Zustände im Süden und die Notwendigkeit einer zehnten Kompagnie. Der Süden sei wirtschafllich so entwickelt, daß er die Hälfte aller Zölle aufbringe. Die natürlichen Produkte, Elfenbein und Gummi, ständen hoch im Werte auf dem Weltmarkt. Da aber der Süden von kriegerischen rohen Völkerftämmen bewohnt sei, sei der militärische Schutz für die Kolonisten und Missionare nötig. Die aus der Schutztruppe entlassenen Schwarzen, etwa 2000 Mann, bildeten eine Gefahr, da sie sich ihrer Stärke bewußt seien. Ein Aufstand im Südbezirk würde äußerst verhängnisvoll sein. Dieser Gefahr sei aber nur durch eine starke Polizei und Schutztruppen zu begegnen. Dernburg begründet darauf die Notwendigkeit einer 10. Kompagnie und führt weiter aus: ein Verkehrsweg in Form erner Eisenbahn sei durchaus nötig. Die Vorarbeiten für eine solche von Tuala über Janude hinaus habe er schon veranlaßt. Nachdem auch Hauptmann Dominick nochmals die Forderung besürwortct hatte, wird die zehnte Kompagnie bewilligt. Ebenso wird der Rest des Etats bewilligt. Gouverneur v. Puttkamer vor dem Disziplinargericht. Potsdam, 25. April. Heute vormittag begann die Verhandlung der Diszipli- Narrammer gegen den Gouverneur Jesko von Puttkamer. Als Zuhörer ist am Richtertische Legationsrat Dr. Heinke von der Kolonial-Wteilung des Auswärtigen Amtes anwesend. Der Angeklagte erllärt, er habe geglaubt, die von ihm nach Kamerun mitgenommene Schauspielerin Maria Ecke sei tatsächlich eine geborene FrerinvonEckardt- stein, sie habe erklärt, Ecke sei ihr Theatername. Die Dame war dort unter diesem Namen von Herrn v. Puttkamer allgemein vorgestellt und eingeführt worden. Zu der Beschuldigung, er habe die weftasrikanische Pflanzungs- Gesellschaft Brktoria in einer die Interessen des Deutschen Reiches schädigenden Weise begünstigt, bemerkt er, er sei sich bewußt, in jeder Beziehung seine Pflicht getan und das Interesse des Reiches wahrgenommen zu haben. We^er- hiu rechtseriigt sich, der Angeklagte gegen die Beschuldigung, in die Rechtspflege widerrechtlich einbegriffen zu haben, indem er dem Kameruner Friedensrichter erllärte, d^n Eingeborenen sei als Zeugen gegen Angestellte der Viktoria überhaupt kein Glaube beizumessen. Der Ankläger, .Kammergerichtsrat Kleine schildert die Ecke als gemeingefährliche Hochstaplerin. Der Angeklagte wollte die Ecke in Kamerun nicht als seine Maitresse vorstellen und bezeichnete sie daher als seine Kusine. Ms er aber die Wahrheit über die Ecke erfuhr, habe er sofort den betreffenden deutschen Marineoffizieren volle Genugtuung gegeben. Wenn dem Angeklagten auch nicht der Vorwurf gemacht werden könne, daß er wissentlich ihr einen falschen Paß ausgestellt habe, müsse doch die Klage wegen Fahrlässigkeit aufrecht erhalten werden. Zum mindesten habe sich der Angeklagte im Sinne des dolus even- tualis schuldig gemacht. Tie Anklage wegen Ausstellung eines zweiten Passes aus den Namen Eckhardt werde aufrecht erhalten. In der Angelegenheit der Instruktion an den Kameruner Friedensrichter könne die Anllage nicht aufrecht erhalten werden; denn die Eingeborenen lügen systematisch und die Missionare werden von ihnen derartig angelogen, daß tatsächlich deren Aussagen nur mit Vorsicht ausgenommen werden können. Das Verfahren gegen den Angeklagten wegen Begünstigung der Pflanzungsgesellschaft Viktoria sei eingestellt worden. Mas den Eingriff des Angeklagten in die Rechtspflege betreffe, so hätte der Angellagte bedenken müssen, daß die Unabhängigkeit der Richter unverletzlich sein muß, hier im Mutterlande wie in den Kolonien. Der letzte Anklagepunkt betreffe die Einwirkung auf die Ecke bezüglich deren Zeugenaussagen. Wenn der Angeklagte auch hier in besser Absicht gehandelt habe, so sei doch zu erwägen, daß der höchste Beamte einer deutschen Kolonie die Pflicht hat, vorbildich zu wirken. Der Angeklagte habe durch sein Handeln erkennen lassen, daß er seiner hohen Aufgabe nicht gewachsen war, er habe das Ansehen des Reiches geschädigt. Er beantrag e daher gegen Puttkamer Dienstentlassung. Verteidiger Justizrat S e l l o plädiert für F r e i s p r e ch- ung des Angellagten, dessen Name in der deutschen Kolonialgeschichte unvergessen sein werde. Nach fünfviertelstünoiger Beratung verkündete der Vorsitzende das Urteil. Der Gerichtshof habe bezüglich des ersten Anklagepunktes die Gutgläubigkeit Puttkamers angenommen. Er hätte aber als Beamter in so hoher Stellung sich genauer informieren müssen, ehe er der Ecke einen Paß ausstellte. Bezüglich Ausstellung des Passes auf den Namen Eckardt habe der Gerichtshof nicht die Ueberzeugung gewonnen, daß der Paß tatsächlich ausgestellt worden sei. Bezüglich des Versuchs Puttkamers, das Zeugnis der Ecke zu beeinflussen, habe der Gerichtshof entschieden, daß sein Verfahren nicht mit seiner hohen Stellung vereinbar war. Bezüglich der Pflanzungsgesellschaft Viktoria liege keine Verfehlung vor; der oberste Beamte einer Kolonie habe nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht, aus die Kolonialpolitik einen Einfluß auszuüben. In Puttkamers Eingriff in die Rechtspflege werde ein Dienstvergehen erblickt. Seitdem in den Kolonien dieselbe Rechtsprechung wie im Mutterlande bestehe, müsse hier wie dort die richterliche Unabhängigkeit unverletzlich sein. Bei der Strafabmessung sei erwogen worden, daß es sich um einen alten, treuen Beamten handelt, der um das Reich und die Schutzgebiete sich große Verdienste erworben habe und der weder strafrechtlich, noch disziplinarisch vorbestraft sei. Daher habe der Gerichtshof nicht auf Tienst- entlassung erkannt. Wegen des Eingriffs in die Rechtspflege habe der Gerichtshof auf einen Verweis erkannt und wegen der beiden anderen Dienstvergehen aus 1000 Mark Geldstrase. Kunjt und Lvissensehaft. R.B. Darmstadt, 25. April. Im Hoftheater hat gestern die erste Aufführung von Wildes einaktiger Tragödie „Salome" stattgefunden. Ueber die Eigenart und Bedeutung seiner in einem großen tragischen Akt in künstlerischer Vollendung eine ganze Zeit abschildernden und ein Menschenschicksal voll erschöpfenden Dichtung mich näher zu verbreiten, erübrigt um so mehr, als in Gießen die Dichtung ja bereits vor ein paar Jahren zur Aufführung gelangte und eingehend besprochen wurde. Der Gesamteindruck der gestrigen Sawme-Aufsührung mit ihrer prächtigen stimmungsvollen Inszenierung, chrer wirksamen Abtönung der Gruppen auS Personen, mit den unheimlich rassenhasten Gestalten der Herodias und Salome — wie sie durch die Damen Marberg (München) und Eichels- Heim — versinnbildlicht wurden, war ein mächtiger. Das Naturell der Leiden Darstellerinnen ist verschieden; j:de von ihnen schasst nach ihrer Eigenart. Frl Marberg betonte stark die zügellose Wellentour der Herodiastochter und erhob diese namentlich am Schlüsse des Dramas zu vollendeter Bedeutung. Diese Rolle liegt so weit ab von allem Hergebrachten, wurzelt so ganz in der Individualität der Darstellerin, daß es von der Krssik ermessen wäre, irgend welchen Gesichtspunkt hinsichtlich der Auffassung und Ausführung als vorvssdlich hinzustellen. Frl. Marberg überzeugte, sie überzeugte auch da, nro der aufmerksame ZuArer psychologische Bindeglieder vermißte. Ihrer Salome glaubte man die psychologische Wandlung vom bloßen neugierigen Begehren zur Liebe und von der Liebe zur satanischen Grausamkeit. Sie verkörpert wirklich das Geheimnis jener Salome-Liebe, die voll Gier und doch voll Hingebung die kalten Lippen des abgeschlachteten Kopfes küßt. Was in dieser Salome an bezwingendem Temperament steckt, an Freude über ihre Schönhess und Herrschermacht, an Begehrlichkeit und Hingebung, das ließ die glänzende Künstlerin in der Durchführung des Tanzes erkennen. In hochinteressanter Maske und in meisterhaftem Spiel gab Herr Wendt den Johannes. Eine prachtvolle Leistung bot Herr Lehrmann als Herodes. Tie sprunghaft wechselnden Stimmungen des Tetrarchen, die sinnliche Leidenschaft, den glimmenden Haß, die bange Unglücksahnung brachte er gleich charakteristisch zur Geltung. Unter den übrigen Mitwirkenden zeichneten sich, wie bereits bemerkt, Frl. Eichelsheim als Herodias und Herr Loehr als junger Syrier aus. Die Regie des Herrn Balde! war eine durchweg glänzende. — Tie Aufführung der Wild'schen .Salome" im Hoftheater ergab ebenfalls ein ausverkauftes Hau§._ Obwohl der G r o ß - Herzog erst nach 5 Uhr von Gießenzurückgekehrt war, wohnte er mit der Großherzogin in Geselllchast des Prinzen und der Prinzessin Heinrich der Vorstellung bei. Tie Tarstellung stand künstlerisch auf dem Niveau der ersten Aufführung. * Kleine Tageschronik In Berlin hat durch einen ichiveren Uugliicksiall em völlig Unbeteiligter fein Leben eingebüßt. Ter Ofensetzer Fensko ging an einem Haufe der Scharnweberslraße vorbei, an dem em zum Putzen errichtetes Gerüst abgetragen wurde. Hierbei fiel dem Vorübergehenden ein schwerer Balken auf den Koi", ihm die Schädeldecke und das Gehirn vollständig zerfchmelternd. Tie Polizei stellte »eft, daß nicht für genügende Absperrnng des Bürgersteiges gesorgt worden w ir. — In Mettmann (Rheinl.) wurde der dvjährige Invalide Johann Erennhaus tot anigeiunden. Es liegt Raubmord vor. Ter Täter ist noch nicht ermittelt. — Bei Dortmund mir der Zeche „Scharnhorst" erfolgte eine Explosion schlage nderWetter, bei der 7 Bergleute Verletzungen davomrugen. — InElben (Kurhessen) wurden durch eine» Teckeneiuslurz eine Mutter und ihr Kind getötet. — Ter Ingen eur Mario Piqnet hat beim italienischen Ministerinm ein Konzessiolisgejuch für den Durch st ich des 2)1 o n t b l a n c zur Verstellung einer Direkten Eisenbahnverbindung Der Aolla-Tales mit Gen? emaemcfit. — Tie TOjöhrine Witwe Anpa Feilster des Scklipgerbaiües in Wtcnfjain im Taiüerstale (Tirol) wurde e r mordet Ter Täter iss nicht bekannt. (ScriditsfaaL R. Frankfurt a. M., 25. Wril. (Oberkriegsaericht.) Am Wend des 25. Februar ließ der Gefreite R. M. von der 8. Komp. 168. Rgts. in Offenbach, gebürtig ans Gießen, dem Unteroffizier vom Dienst durch einen Musketier lagen,, er sei als Ordonnanz ins Kasino kommandiert. Das war nicht wahr. M- begab sich vielmehr in die Stadt und kehrte erst gegen 2 Uhr nachts mit einem Rausch zurück. Als er das Kasernen- tor passierte, machte er einem Spielmann, der ihm in Stellvertretung des Wachthabenden das Tor öffnete, wiederum weis, er komme aus dem Kasino. 2hm waren an dem Tage einem Musketier, der mit M. auf einer Stube lag, 50 Mk. aus,dem Spinde gestohlen, nachdem dieser mittels eines falschen Schlüssels geöffnet worden war. Der Verdacht fiel auf M., und die Nach- forschungen ergaben, daß er den Wend bei Wein, Weib und Gesang verbracht hatte. Er hatte ein 20 Mk.-Stück springen lassen und sich die Kehle mit Sekt ausgespült. Weiteres Geld wurde noch bei ihm gesunden. Ueber die Herkunft des Geldes machte er bald diese, bald jene Angaben. Einmal wollte er es von einem Onkel haben, dann sollte es wieder der Erlös für eine verkaufte Geige sein. Bei Gelegenheit dieser Untersuchung kam auch noch auf, daß M. bei Kameraden eine Sammlung für einen bestimmten Zweck veranstaltet und den gesammelten Betrag — 2 Mk. — unterschlagen hatte. Das Kriegsgericht der 25. Divis, hat ihn für die verschiedenen Vergehen zu einer Gesamtstrafe von 7 Monaten Gefängnis und zur Versetzung in die 2. Klasse verurtellt, wobei für den schweren Diebstahl eine Einzelstrase von 6 Monaten eingesetzt war. Die Berufung des Gefreiten, der den Diebstahl leugnet, wurde vom Oberkriegsgericht verworfen. Dagegen wurde auf die Berufung des Gerichtsherrn die Strafe für d.en schweren Diebstahl auf 1 Jahr Gefängnis erhöht, wobei das hartnäckige Leugnen, an dem M. auch vor dem Oberkriegsgericht festhielt, straferschwerend in Betracht gezogen wurde. Die Gesamtstrafe wurde auf ein Jahr und einen Monat Gefängnis unter Versetzung in die 2. Klasse bemessen. Marburg, 23. Avril. Der Kaufmann A. von hier machte im letzten Herbst eine schriftliche Anzeige,bei der Polizei des Inhalts, daß der Polizeiverwalter Sonntags während der Gottesdienste in einem Garten Bohnenstangen ausgerupft hätte. Angefügt war der Satz, daß er auch etwas zu dem Bestreben, die Stadtkasse durch Strafgelder zu füllen, beitragen möchte. Wegen Beleidigung des Polizeiverwalters angezeigt, machte M beim Schöffengericht geltend, daß man ihn bei jeder Gelegenheit zur Anzeige bringe. Nun habe er es a uch einmal so gemacht, ohne an eine Beleidigung zu denken. Tas Urtell, welches damals auf 50 Mk. Geldstrafe gelautet hat, wurde heute vom Landgericht aufgehoben und der Angeklagte kostenlos freigesprochen. Lttrchttche Nachrichten, Evangelische Gemeinde. Hottesdienü. Sonntag, den28.April 1907, Kantate: In der Stadtkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MatthäuSgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. In der Johauneskirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer A u s f e 1 b. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes- gemeinde. Pfarrer A u s f e l b. Abenbs 8 Uhr im Konfirmandensaal bet Johanneskirche: Versammlung unb Bibelbesprechung. Nächstkünftigen Sonntag, be» 5. Mai, beginnt in beiden Kirchen die Christenlehre» unb wirb jebesmal früh um 8 Uhr gehalten werden. Eltern unb Angehörige werben gebeten, bie Nenkonft» mierten barauf aufmerksam zu machen unb dazu anzuhallen. Ten Anfang werden Niatthäus- und Johannesgemeinde machen. Katholische Gemeinde. Samstag, den 27. April 1907: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, den 28. Avril 1907, 4. Sonntag nach Ostern: Vormittags von 61/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste heil. Plessc, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. , um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. Vormittags um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Fressag abend um 61/, Uhr ist Maiandacht. Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. Sabbatfeier am 2 7. April 1907: Freitag abend 7.10 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittag 4.00 Ühr. Sabbat-Ausgang 8.25 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.30 Uhr, abends 8.25 Uhr. Israelitische Religionsgemeinde. Kottesdtenkl iu der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 27. April 1907: Vorabend 7.15 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nackmittags 4 Uhr. Schristerkläruug. Sabbatausgang 8.25 Uhr. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel nnd Industrie. Giessen. Frankfurter üör»e. 26. April. 1.15 Uhr. 3>£e/o Reichsanleihe . , 95.60 Elektriz. Lahmeyer . < . 128.50 o% do. . . 84.5D Elektriz. Schnckert . . . 114 — °/0 Konsols .... 95.40 6% do. .... 84.50 3%°/0 Hessen . . . 94.30 j^°/0 Oberhessen ...-- 4% Gesten. Goldrente. . 99.25 41/8 % Oesterr. Silberrente 99.80 4% Ungar. Goldrente . . 94.50 4% Italien. Reute . . . 103.70 3% Portugiesen Serie I . 67.50 396 Portugiesen „ III 68.10 4^°/0 rass. Staatsanl. 1905 91.15 4>^u-0 japan. Staatsauleihe 93.30 Conv.Türken von 1VU3 94.95 Türkenlose 141.00 1% Griech. Monopol-Ant 49 95 \% äussere Argentinier 86.20 3°/0 Mexikaner . . . 65.30 4>i % Chinesen .... 97.30 Aktien: Bochum Guss 227.70 Buderus E. W ... —.— Tendenz: ruhig. Ktorliner Börse, 26 Cauada E. B. 174.60 Darmstädter Bank . . . 132.r0 Deutsche Bank .... 227.70 Dortmunder-Union C. . . 75.70 Dresdner Bank . . . 144.20 Tendenz: ruhig. Eschweiler Bergwerk . . 231.80 Gelsenkirchen Bergwerk . 199.30 Hamburg-Amerik. Paket!. 135.00 Harpener Bergwerk. . . 210.30 Laurahtitte ..... 226.70 Nordd. Lloyd 125.20 Obeischles. Eisen-Industrie 109.00 Berliner Handelsges . . 156.00 Darmstädter Bauk 132.80 Deutsche Bank . . . 228.00 Deutsch-Asiat Bank . . 17150 Diskonto-Kommandit. . . 172.20 Dresdner Bank . . . 144.80 Kreditaktien 207.20 Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . . . 98.30 Gotthard bahn . . . . —•— Lombard. Eisenbahn . . 23.90 Oesterr. Staatabahn . . . 146.00 Pnnce-Henri-Eiaeubahu . 138.00 April. Aiifangskurs e. Harpener Bergwerk. . . 210.80 Laorabütte .... 226.70 <.umbarden E. B. ... 24.— Nordd. Lloyd 125.50 1'lückenlose . , * • 141.20 y/ Teslche 31/ I' B 2 z w 11/ frtffl« 61 8 t0, 0 fwmbiitgtt । Hamburger n " 4 "' 8‘L d°. ri 3 bo. 3 31/ Wüittemb 8 *4 d». 8-1, * 8 do. b #i/f Mrftn 1 4 bo. 5 kulqar. Ti 1'/,, < bo. fle 4 JtalikmsHk PL bo. 4»/, Deft. Me pj, bo. Mi 4 bo. töolb' 4 bo. t'mbti 4 bo. 6taa 4 Dell. M Wob. 5'/.Oest. W Kran,- 3 Oesterr. ( 8'/. bo. (h Elilab.. 8 Portug. m bo. im bo, 61 4 Fliimdn, t 6 bo. 4 bo. 4 bo. an 4 bo. o/r 4‘ljfM. Staoi 4 bo. &OTÜ 4 bo. kW 4 bo. tor 4 bo. Go ö'/„do. Eb 4 bo. 8‘/, bo. G, 3 bo. 61/, Tchivebisl 87, bo. 8 bo. 87, Eifweh. ! 4 §erd. amo 4 Epan. flirt 8'/, Art-EM 4 bo. priv 4 bo. cons 4 bo. tont 4 bo. Bao 4 .Ungarische 4 bo. 87, bo. 8 bo. U Argem, ir b B an im äu; bo. bo, bo. bo. ß 6 6 3 do. b ' Mr Gold, d Ehmestschk! 6 bo. <7. bo. L hMsche u; b'- X do. a. 5 Ni amo; [°- (on|. d°- con|, Eis < vrannschh J'i bo 81/ ^.'zischt'. 0'» bo. 87 °'t K*' e'" 4 b. 4 4 4 4 4 !^beth fie Nr! d°- L **. Boden Kr. S. 53 u. 54 unk. b. 1906 big incl. Ser. 52 do. Kr. M. bo. Staat!, oder vrov inzi al-garant. bo. Lire Italienische Rente 35.10 L ®. bo. do. 5. n. Stan desherrliche Anleihen M. und Commnnal- (conv.) Provinzial- 4 Obligationen, 97, s.ft r. 102 IV, do. vft.G. 7, Kantate: 47, Eisenb. Rcntenbank do. do. 4 M. 1884 8 Dividende 18 0« 91, M. Lose, Bank 93 7u 6V2 i. v. 1891 do. Badische Bank . 154.30 M. 12.95 4 126. 37,Gothaer Präm. Pfandbr. I 115.25 II bo. 8 77.10 98.70 M v. 1891 CiL H 8 do. BereinSbank . DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 M. 600/1200 Fr- 100.10 7 Eisenbahn-Reutcn-Bk. . 2V, Anrechtscheine do. cons. v. 1890 fienerfr. 4 Unverzinsliche Lose. Lstr. conv. unif. v. 1903 Fulda v. 1901 Ser. I do. esells'chaft« 4 til 1907: 76.50 99.50 IL 21 Pes. :. inn. G.-Anl. v. 1887 . abgest. do. 93.10 1890 v, 1888 u. 1903 Lstr. Ultimo tg- Industrie-Aktien, Lstr. Pfandbriefe 85.10 do. 4 Frk., Hyp.-Bk. do. cons. innere . 3' I, do. 100, Eisenbahn-Prioritäten 4 100 20 do. S. 27, 37,39 u. 42 unk. 1905 95.60 92.60 100.40 1899*1901 b. 1913 1902 unk. unk. b. 1913 1903 unk' a. b. 1908 2000 b. 1906 unk. 98.30 v. 1889 31/, v. 1891 S. 401-470 unk. b. 1913 400 CtfL Süd (Comb.) stf. Kerker M1 v. 1901 Fr- Ser. 331*350 uni. b. 1913 L abgest. v. 1883 do. E. v. 71 u G. v. v. 500 500 do. do. do. do. 1879 1900 amort. ab 1907 amort. ab 1910 . unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . unk. b. 1906 . Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 281.50 156.70 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 104.10 134.20 4 4 do. do. 3 3 4 31/, 4 4 3V, v. v. 68- 65— mttgeteflt von der ReichSbank Frankfurter 4 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. 67, 8 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 64.10 134.50 152.50 3 r 8 8 6V. 4 87. 8 5 5 8 4 5 bo. do. da. Rente v. 1894 . Rente v. 1898 . G G. G. G. 1888 1897 ß- ff- Kr. 4 4 4 4 Praq*Dur v. 1896 Raab*Oed -Edens. do. do. do. do. do. unk. b. 1901 . unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . unk. b. 1910 . unk. b. 1907 unk. b. 1908 G. G 05. S. 1000 500 1000 98 30 103.30 95.50 99.90 4V, 47, 4 V, 4 4 4 M.1000 M. 1000 M. 1000 4 4 4 4 4 4 Franks. Hos r. 105 Reue Boden r. 102 Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 unk. b. unk. b. unk. b. unk. b. unk. b. 141.80 141.60 340.50 100— 97 hO 49 80 50.10 102.10 89.40 86.50 94.60 94.25 4 37, 37, 3V, 500 200 37, 3 4 4 4 37, 4 4 37, 31/, do. 31/, do. 3V, do. 37. do. 37, dv. 37, d°. 37, d°- 4 4 4 4 4 137.90 144/20 144.90 37, 37, 438.- 371.- 439— 154.50 214— 4 n 47, 4 4 4 5 4 do. Gold*Rente . do. tinbdtl. Rente bo. EtaatS-Rente 6fl VS Kr. M. »-st- 98.30 100.80 65.30 104.30 93.6U 64.50 31 40 43 46 47 44 u. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 173— 108— 117.90 132.70 do. do. do. 99.40 99.50 99.50 do. do. do. dc. v. v. v. v. v. v. v. 1906 . 1911 . 1. L 74 60 74.60 71.60 74— do do. v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . Ser. 30»33 439.51, 4v5— 318.75 214.5b 164— 137.50 126.25 129.— 95— 95— 99.70 99.70 u S, 1. G. MoSkau-Kalan unk. 1915 Russische Südosi 97 sieuerfr. ö-st M. ».fl. Fr Fr- 101.- »,9.30 112.h0 102.50 Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 ö. st. 200 ö. fl. 200 S. fl. 200 600/1200 , s. fl, 350 M.1000 Dir. 100 Lstr. M. Lstr. M. 83— 10 ..50 94 60 102/10 101 50 90.80 100 70 93— 86.50 u. 34 unk. b. 1907 . u. 41 unL b. 1910 . unk. b. 1913 . . . unk. b. 1908 . . . Meininger Präm. Pfandbr. Oesierr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . do. do do do. bo. do. b. 1903 . v. 1896 . 100— 93.50 93.50 99.40 94.50 97— 95.40 4 Erlangen 4 Freiburg v. 1889 v. 1889 400 400 400 71 60 10150 8 47, do. do. Pes. Lstr. M. abgest. CiL J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . 4 3»/, 37, do. 37, do. 32.50 169— 85— 39— v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 convert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 Fr. M »-fl. M. e. 1 1907: n 8 Uhr: Selegti$rt 5 Westsicilian v. 1879 31/, Gotthardbabn . . v. 1887/89 . . . v. 1896 unk. b. 1901 v. 190'i unk b. 1914 126. 138 112. Rbl Lire M. do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 5V, 5 V 6 1909 1911 1913 1905 19<)7 v. 1888 .... v. 1895 .... v. 1898 unk. b. 1903 1905 d.fl Jtr. M. Fr. Pes. Lstr. 145.20 24.20 77. 1 ". U9 3 4 SV, Tlr. 100 Tlr. 100 ö. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 b.fl.100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 ö. fl. 500 Tlr. 40 37, do. 37, do. 37, do. b. 1911 . . unk. b. 1905 . u. 1884 abgest 84.75 79.50 78 88 75.70 156— 199.80 136.— 37, 3 3V, 3 Ser. 12, 13..... Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 Ser. 3 Ser. 4 Gold-Anl. v. 1889 Eons. E. B. Ser. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. m v. 1890 . „ StaatS-Renle v. 1894 . alt.Kr.Rbl. 37, 37. 4 4 4 4 4 37, 37, 3 V, SV, 99.70 99.80 99.60 98.30 98.50 4 31', 37, 37, M. Fr. 4 37, 37, 4 37. 4 4 4 4 4 37. Pes. Cstr. P-s. 100.60 152— 116.60 14o.- 191.30 144— 179— .-Bk. Ser. . Ser. 6 . . Ser. 7 unt. b. Ser. 8 unk. b. 107— 104— 99.10 4 37, v. 1901 unk. b. abgest. . . . v. 1887 . . v. 1891 abgest. v. 1896 . . V. 1698 . . v. 1902 Ser. II 99— 96.20 99.40 9J.40 99.50 ICO — 96.80 97— 92.75 92.76 94— 9J/25 99.25 93.— 93— 94.60 99.60 99.60 99.60 99.70 100 10 93.30 94— 100.30 94.90 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, amorL do. do. amort. amort. v. 1881 conv. . v. 18*8 conv. . v. 1895 . . . v. 1898 . . . 1. v. 1901 unk. 1011 168.70 126— 231— 148.20 154.50 132.1b 260.- 128.5t 229.5b 202.5i 132— 468.11 143— 239.5b 407— 127— 72— 201.5b 129— 114— 171— Staats-Anleihen a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe . . . . 37, 37, 37, 37, 37, do. Südwesi ft fr. gar. 408/2040 Ryäsan-Ko-low sieuerfr. gar do. Uralsk sieuerfr. gar. 404/2020 v 91 v. 97 228.25 115.50 226.60 130.50 168.60 147.25 389.50 108.10 198— 286— 186.90 186.75 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Ratlb. f. Dtschl. S. l-V M.300/1200 335— 255.— 110.50 9-5.60 33— 109.50 100.50 Verzinsliche Badische Prämien . . . . Bayerische Prämien . . . Donau-Regulierung . . . nnt in beiben Rirdjc nm 8 Utjr fletialte- eien, die Nevios zu v. annt^tmein:. zierliver Korse. Bliesenbach Bergw. Bochumer Äug . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Lt. Cuxemb. Bgiv. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweüer Bergw. Fa^on Mannstadt Gelsenktrch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. Hörder Borz.Bgw. Hösch. Ltsenw. Humbold Masch. . Caurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd.Wollkämm. Nordstern Kohle . Oberschles.E.-Jud. Phönix Bergw. . Rhem-Nass.» Rhein. Stahlwerke Jlitbcd Montan . Schalter Grubnr Lchles. Berg* Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali W f ß, den J* Lio/» • Eaflcler CandeS-Creditanst. unk. . . Diverse Obligationen. Buderus r. 103 Ttsch. Cujenib. r. 100 v. 1901 V. 1894 v. 1905 v. 1902 v. 1903 v. 1897 l 1907, ern: zur heil. Aeichle. e, vor und in L Kommunion. > Meße, edigl. araui Andacht, -acht. 101.- 94.10 94.10 (-2.50 84.30 95.6m 9.).60 9u 6b Frankfurter ßörse Aschafs.Masch.Pap 91eue Boden A. G. Brauerei Binding „ Hennmger . „ do. Pr. Akt. „ Äempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Cycm.Bad Amlin „ Bleiu.Silb.Br. „ Griesh. Elektr. „ Albert . . . DL Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . „ 6ü)udcrt . . „ Siem. L Halske „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KunstseideFft.a.M. Masch. Kleger . . „ Gritzner . . „ Fab.LZchleich. Hamb.*Am.-Pcktst. JtoroD. Lloyd . . Steaua Rom.Petr. Rente .... Rente i. G. v. 1903 5 5 4 3 3 95.38 I 3 84.40 3 95 30 3 84.40 3 10U.6D 3 94.10 3 —3 —I 4 100 60 4 tyotthardbahn. . ital. Mitlelmeer Anatol. Eisend. . i'ruicr Henri Prag*Dux St. Akt. 99— 81.25 94- 96.50 37, do. (Strastrnbahm v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . ■ v 1901 Abt. II. 11. III. I90.S 6. In 87, 57, 6’7,0 b 87. 4 7, 77, 5 7 9 87. 8 7* 77, 7 7 31/, do. Mannheim v. 1901 unk. b. 1906 n. Rg . . . Jonction . . . . 2020/4040 1891/92 (abgest . . 1898 1902 uni b. 1908 . 1905 95.20 95.10 95.20 9550 99.30 99 20 do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1902 unk. b. 1910 do v. 1896 100.50 89.10 b9 5u 89 80 91.10 74.60 72.80 74.60 72.80 v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 Men, u>e. Ocft.-Ung. Bank . . Oest.-Cänderbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbaiik 99 50 101.60 101— 101.50 100— 102 — 103— 99— 100.10 100— 34.25 244.25 120L0 346— 17150 122— 231.60 227.40 199— 210.20 204.80 157.50 228.60 1073 125 10 172.80 14530 105 70 120.10 202 75 156.50 92 80 117.90 125.50 115.80 209 20 126.70 112— do. do. Lissabon Moskau do. do. i. P. i. G. IMündische. Braunschweig. CandeS-E.*B. II E do. do. Gießen do. do. do. do. do. do. do. do. 100.7t «J6.25 93 O 94.70 do. do. do. do. do. do. do. DormS do. do. do. do. do. do. do. 3 5 4 4 4 4 37, 37, 37, 4 4 4 —.- idital. (Mertd.1 Sr.X-ll. 100 50 1 ToScanische Central . . AnSbach'Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genua .... Mailänder . . . Rkailänder . . . Meininger . . . Reuchateler . . . Oestr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräfl. . . Rudolfs-Stistung . Türkische .... do Ungar. Staats . . Lenetianer . . . B1/, 8 4 4 »7, 3 87, 57, oller. fie Ma!lhLu?gkm-7^ er v. Schlossn >e. ld. r die Johauiitl- Ifarrer SluShlb. bet JohannÄucht do. v. 1897 sieuerfr (Eisern Thor) Goldstfr. Außereuropäische. 87, do. 8«/, do. 4 Pfälzische hr, abends 8.25 W ^«einde. /Sädanlage). til 1907: Argent. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 1905 . 1906 . 500 500 500 500 31/, do. do. r. 101 3 4 4 3 5 5 4 4 5 5 3 4'/, Ausländische. Elisabeth steuersr. i. G. . K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. bo. do. 1887 stf. gar. 99.90 99.90 99.90 100.10 100.40 100.10 100.50 98.30 94.90 94.90 95.10 99— 99.50 98.80 99— 99.60 93— 93- 94— Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . DL 600 Rumän. do. do. do. do. G. ®. G. G. G. G. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. 9-4.10 99— 99— 99.25 100— 98.20 93.20 93.20 94.80 do. 98 unk. 1909 stlr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915 sif.g. änß. E.*B i. G. innere v. 1888 . äußere Gold*Anl. bo. do. . . ft. 7 . . ft. 7 . Tlr. 20 . Tlr. 10 . - Fr. 15 . Lire 150 . Lire 45 . Lire 10 . . t ft. 7 . Fr. 10 . d. fl. 100 . ö.fl. 100 . . s. ft. 7 . ö. fl. 10 . Fr. 40u . Fr. 400 . B. fl. 100 . Lire 30 do do. Hessische do. do. do. do. Si.*Anl. v. 1899 UnL abgest. . . do. .... do. .... do. bo. bo. bo. do. bo. bo. Nheinprovinz AuSg. 20 11. 21 uni. b. 1902 bo. , 22 n. 23 ... bo. . 10, 12*16, 24*26, Fürst!, bo. do. do. do. do. do. do. do do. do. do. da. do. do. do. bo. bo. bo. tm. bo. do. do. do. do. do. bo. St.*Rrnte do. do. do. do. do. do. bo. bo. do. do. dv. bo. bo. do. Südd. bo. do. bo. bo. bo. do. do. do. do. bo. Hyp. do. do. do. bo. bo. 4 Heidelberg —31/, bo. —3 V, do. 100.20 gl/, Karlsruhe bo. bo. bo. bo. bo. do. 12 5 6 9 87, 6 67, 8V, 7V, tz b7- 10 57,o 6 87. 47, 77, 5 7 9 87. 8 »7, 7 77, 7 7 M. Kr. M. Tlr. M. Fr- Sank für handel und Industrie Depositeniaffe Gießen. n.ni 9 4V, 47, War! i'.-Wirn. sifr gar. 2020/4040 Wladlkawk. 95 sifr. gar. 408/2040 Anatolische LG.. . • 20IOr do. L G. (S. H Ergnz.) 2040 Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 25. April 1907. 41/, Oest. Silber-Rente do. Lav.er-Rente 31/, bo. prtvil. . . . 8 bo. garantierte . 47, Japaner Ser. II v. 1905 4 Oesi. E.-B. St. E».'Dersch. (conti Elilab. CM.) i. G. sieuerfr. . 67. Oest. E.*B. St. Cch.-Vers». fconti Franz-Jolef) i. Eilb. sieuerfr. 4 do. 27u do. 5 /^ do Oesi.-llnq.StaaSb. Oesi.Snbb.lLomb Oest. Rordwcü A bo. B . Raab-Odcnd. . . 3'/, Jura-Bern-Luzern gar. 31/, Jura*S»mvlon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 4V, Eisenwerke Lollar r. 102 . . . 47, Elektr. 'B.-erk Homburg r. 103 . . D. Atlant Telegrat Franken-Allee, garant. v. Frankfurt 114.20 67.50 68 10 1 H 3 I, v. 1900 unk. . B. v. 1900 v. 1881 ti. 1888 v. 1898 v. 1903 unk. b. 1905 u. b. Berl. umtschb. unk. b. 1907 rrr. 10 $npot»^„.ztL.8i.|Qü|8OXabg Hhp B. Zf. 4°/o gar. v. d. G. b. 1904 bo. bo Aktien an*Hlndi*cher Transport- Anatulten. 5 Bnlgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. !•/ «riech. E.-B. v. 1890 steuertr. !•/. do. Monovol-Anl. v. 1887 . 37, do............ 8 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60e/o 87, Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 37” bo. do. do. v. 1904 Berl. Hvp.-Bk. (vr. Pommr.- abgest. 80°/« abgest. 80°/( 87, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . . 87, Aschaffenburg v. 1888 ..... 4 AugSburg D. 1901 unk. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Heften)...... 3V, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 . 31/, Bamberg v. 1888 37, Berlin v. 1886/92 ....»•. 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 . . . g do. ti. 1895 3V,Köln-Mindencr . 3V,Lübecker ti. 1863 2V,Lütticher ti. 1853 " Madrider abgest. . . 2000r unk. b. 1913 . . 1000r 37, Hambg. Hyp.*Lk. Ser. 1—190 unk. b. 1905 Ser.301-310 unk. b. 1908 371O Reavcl uaatl. gar. 1 Siock olin v. 1880 Fraiilf. Hypothck.-Bank do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Mittcld. Bdkr. (Greiz)Au. B.M. 1000 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) 29 unk. b. 1906 . . . Brünn-RS. 72 stf. L CtaatSb. d. 83 „ L I—VIII Sm. , L IX Sm. „ i. v. 1885 „ i. (ErgänzgS.*R.) „ 1. v. 1895 ftt. 1. G. 1. 47, Grt. Henckel Hg.v. roun r.äl 'hü 84 4 Fürstl. SolmS-BraunselS v 1880 . 37, do. do. ti. 1886 . 37, Gräfl. SolmS-Caubach abgest. . . 37, Fürst!. SolmS-Lich 37, Gräfl. SolmS-Rödrlheim . . . . '/)skiiburg.Büd,ngen . . ^)senb.n. Bild -Birstein v. 1887 do. -Wächtersbach ti. ISSi ö. ft. 150 ö. fl. 150 . . ft- 37, do. 4 Nürnberg AtWf. .Jg 141 (Bank f.Handelu Industrie) Bayr Hyp.* u. Wechselbk. f. fl. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyv.-Bt. CiL A M. 1000 do. do. Cu. B M. 1000 BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Banl . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel 11. Jiidusiries Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 37, do. .... Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . ti. 1903 unk. b. 1910 . 27, Stuhlweißenb.-Raab-Graz . do. ex. A. Sch. do. I E abgest. do. HIE unk. b. 1905 87, Schwedische ti. 1880 abgest. . . . 87, do. ti. 1890 ..... 8 do.......... 87, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Eerb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Syan. au«l. Rente ti. 1882 abgest. 87, Türk.-Egypt. Tribut 4 do. pnv. ti. 1890 sieuerfr. 20/10m b. «uSl«nvische. L Europäische. 47, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 47, Ruft. StaatSanl. ti. 1905 Consolid.-Ant. v. 1880 37, Zürich ti. 1889 .... 6 Stadt BuenoS-AireS ti. 1892 47, do. do. v. 1888 do. do. do. do. Rudolf . Effelt.* u. Wechselb. Tlr. 100 . . M. 600 Badilche Anle.be v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 il 94 Portg. S. B. v. 86 Baira Baixa . . ---I. Rg. . . do. P. . ■ v. 1898 unk b. Jnvest*Anl. . , Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. BeretnSbk. M. 300/1200 Kr. 1400 3 47, Offenbach O'L do. ------- - . - 37. Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 Pforzheim v. 1890 unk. b. 1904 ' unk. b. 1906 v. 1901 unk. b. 1907 . . Sächsische Rente Württembg. v. 1875—80 abgest. v. 1"00 .... rüJ-15 W* . B Lahmeyer • ■ llt. Schnckert. • ' ler Berbers k ireben Ber°p 1> g.Ainenk-/886 jjj ;r Bergwerk. ' j- itte • • ’ ’ * .1^ Handel«* ' »dur ßattk . E Bank • , 171J ‘ 172-' ; .0 ^eDondO^ . B Hab; ’ , ’ • • Jji do. do. do. 31/! do. 37 Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . . 4 ’ München v. 1900/01 unt. b. 1910/11 »7 do. v. 1903 untilgb. b. 1908 37* Nauheim ti. 1902 unk. b. 1912 . 07. Neustadt a. d. H. v. 1889 . . . - - v. 1903 unk. b. 190 4 123.80 N 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 37 bo. d. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 37, do. d. 1899 do. Bagbad-Bahn . - . 4 Ungarische Gold-Rente 2025 r Staats-Rente . . —31/, do. —3 do. 86.20 z7, Kassel abgest. . . - — 37, Kissingen v. 1886, 105— 4 Köln v. 1900. . 101.801 37 Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . . . 97.40 37, Lahr v. 1889 ........ —37, dv. ti. 1902 —-— 37, Limburg abgest —— I 37 Ludwigshafen v. 1896 93 50 37 do. ti. 1903 unt. b. 1908 . 85.10 4 Mainz v. 1900 unt. b. 1910 . . . ' ■ abgest. 1878 u. 83 . . . . do. ti. 1905 Mexit. amorL innere Ser. I—IV do. cons. äußere ti. 1899 stenerfr Oesterr. Lokalb. (versiaatl.) . . do. E.-B. St. Ech.-Derlch. (abgest Elilab.-A.) i. steuertr. Pv. . PorNtg. unisiz. v. 1902 Ser. I . do. nnlfiz. ti. 1902 Ser. III . do. Svez . * Hambg. Hyp^Bk. 2. 141 -340 unt. b. 1905 S. 341*400 unt. b.l91u 4°/0 Heft.LandeS-Hyp.Bk. Ser. 12—13unt. 1913 1, v>ess.Landes-Hup. Bl. Ser.I— V uni 1909 37, do. do. Kommunal Ser l u.II unk. 1909 37, Nassauische LandeSb. Vit. F. G. H. K. 11. L. do. do. w IL N. P. . . Franz*Fose . . i. S. 200/1000 Kaschau-Odrd. v. 1889 Bayr S.*B *Anl unt. b. 1906 do S.*B. n. Allg. Anl. . . do. LandeSkultur.Rente . . do S.-B -AnL 37, bo. v. 1898 . . 31/ Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u v. 1888 u. 1894 . . . 94. 0 5 Ungar.-Galizifche. stf. i. S . . —4 Vorarlberg . . „ 1. S. . . 84.61« ?7„ Ftal.sil.qar.E.B.Ser. A-E. i.G. . . 95— | 4 Ital. Mittelwert: sieuerfr. i. G. . . 2*/|e LworneS. Pit. C. D. 11. D/2 500 1 Sard. Cec. sifr. gar. I u. II . . 1 Eicilianische sieuerfr. 1. G. v. 18^9 1 do. „ i. G. v. 1891 do. S. 45 (tilgb.) . . Landw. Kreditbank Lit. D-J do. CiL N-P .... Salonique-Consiant. do. Rionastir 47, Mecklb. Hyp. u. Dbk. Ser. I verl. ä 125 do. Ser. 3 abgesi er ihm ' * Weiteres t des M 'Ute et«l®!* S?? - len^t bet 6' . m dle 2. Staffe l ' J .con hier matti kOl^tbe§3nbalti ^»otiesbienfteS üe. Ange'ugi war bR oie Stablkasfe bmj egm^eieibigung bti 1 vtzienßerichl gu iut, ^Seige brinct » owe an eine tz» damals auf 50 U Edgericht aufgehoda n. ö. ft. 200 ö. ft. 260 M. 1200 Tlr. 200 ’ do.' Hyp.*Akt.*Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. 2)i. 600/1000/1200 37, do. 4 Frk. Htip.-Kred.*Per. S. 15*19, 21-26, 35, 36 u. 38 •<7, Heft. Provinz Oberbeften . . . 37 do. do. Starkenburg . . . 37, Frankfurt a. M. Cit. N u. Q abgest. • • B abgest. Ungar. Kreditbank . . llnionbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . do. BereinSbank 8V, Ulm e. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 unt. b. 4 87, 37, 37, 37. 81/, 37, 4 3V, do. ti. 1902 sieuerfr Gold-Anl. ti. 1894 steuertr. do. t). 1896 sieuerfr. do. do. do. do. 37.. do. 4 do. 87, do. Bremer Et.-Anl. v. 1888, 92, 99 do. bo. v. 1896 unt. 1912 Hamburger v. 1902 unk. b. 1912 Hamburger St.*Anl. amrt. LOO 11.190 do. v 1887,91,9 ß 6 5 <7, r- ... 17, Tbile Gold-Anl. ti. 1889 . . . ß Chinesische StaatS*Aul. ti. 1895. 6 do. do. v. 1896. 47, do. do. ti. 1898. 4 Sgyptische unifizierte | 98.30 j 92— 1 100— । 100.20 1100— 100.50 ! 94— 94— 94.50 96— Psdbr. Bk. S 18 unk. b. 1908 . do. S. 19 unk. b. 1909 . do. S. 22 unk. b. 1912 . bo. S 25 unk. b. 1914 . bo. S. 27 uni. b. 1915 . do. S. 23 unk. b. 1912 . do. S. 26 unk. b. 1914 . do. S. 17 unk. b. 1905 . do. S. 18 unk. b. 1908 . do. S. 24 unk. b. 1912 . Hpp. Mann' elm unk. b. 1902 . do. do. unk. b. 1907 do.......... do. Ser. '.9*82 unk. b. 1904 . Zug 10 2.-4. Kl. 820 8w 8"ü 8^ 70b 7Ö£ •7JS 7" 732 7 zu Butzbach—Sicher Eisenbahn. Fahrplan D*/4 gültig Vom 1. Mai 1607. Butzbach Stbhf.-Lich. Lich-Butzbach Stbhf. Ent- Z"gi Zug 3 Zug 5 Zug 7 ZugS Zug 2 Zug 4 Zuge Zug 8 2.-4. 2.-4. 2.-4. 2.-4. 2.-4. Stationen 2.-4. 2.-4. 2.-4. 2.-4. km Kl. Kl. Kl. Kl. Kl. Kl. Kl. Kl. Kl. — 737 1140 300 600 9"0 Abf. •i Butzbach Stacüsbhs. Ank. 645 1026 218 516 1,25 743 1146 306 604 9^6 Butzbach Ost 6" 1022 214 6U 3,25 749 1152 312 62 910 Griedel-Rockenberg 634 1016 207 504 5,7ö 756 1159 319 •6'1 916 Gambach L Hessen 637 10'8 200 457 7,75 802 1206 325 • 625 922 Oberhörgern-Eberst. 621 1032 161 451 9,05 808 12ti 331 622 925 Münzenberg 6'6 937 149 445 10,55 *813 *1216 •336 • 6-6 • 910 TralS-Ai ünzenberg • 6W *948 •140 •440 12,65 820 1223 3‘3 6£2 922 Aiuschenhenn 604 942 134 434 14,35 826 1229 349 • 636 94i Hoi- und Dors-Güll 557 936 137 427 19,20 837 12« 400 622 9ju Ank. < äich ^Abs. 512 923 116 41b „Concordia". Hierdurch laden wir die Herren Mitglieder zu dem am 27. d. Mts. stattfindenüen im Vereins lokal freundlichst ein, woran sich Sonntag ein Ausflug auf den IVindhof anschlieht. Zugleich machen wir die Herren Mitglieder auf die am 4. Mai d. I. stattfindende Generalversammlung aufmerksam, wobei um zahlreiches Erscheinen gebeten wird. Die Tagesordnung nt an der Tafel zu ersehen. v»/4_________________________________Der Vorstand. Kirchwkihc in Münzendcrg am 28. und 29. April unter Mitwirkung eines Teil der 23. Dcagonerkapelle. Bei schönem Wetter findet Tanz im Freien statt. * bedeutet: Zug halt nur nach Bedarf. Die links von den Stationsnamen stehenden Zeitangaben sind von oben nach unten, die rechts stehenden von unten nach oben zu lesen. Die Nachtzeiten von 622 Uhr abends bis 522 morgens sind durch Unterstreichen der Minuten-- zahlen bezeichnet. Cnauffeurschule Bingen a. Rh. ‘rüfgsberectig. Prosp.frei EugHi ... ./4'| I W' l s.; i V Irv w I M I' 1 Ä 3 ißt unsere unübertroffene Leistungsfähigkeit. Wir haben nicht nötig, M uombastische Schlagworte zu gebrauchen, sondern jeder, der unser g§ Geschäft aufsucht, sieht die gewaltige Überlegenheit gegenüber der gesamten Konkurrenz. Sprinomanns Schuhwarenhaus! 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