Zweites Blatt scheint tLglich mit Ausnahme deL Sonntags. LS?. Jahrgang Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 61. Redaktion: 112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. )te ..Oietzenrr KamiUenblatter" werden dem | Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das I KfttsMih ftii 6en Kreis Hiehen" zweimal । löchsntüch. Der „hesfische LandDirt" erscheint monatlich einmal. Mittwoch SB, Oktober 1907 Rotationsdruck und Vertag der Vrühl^che« 8 R * UniversitätS - Buch- und StetnbmdcteL j |jf m R. Lange, Gießen. r. 84l- Wilbelm I. R. gesamlen Vaterlandes, 12to, 217, 2em man ihr: als gleichberechtigten Stand in die Gesellschaft cordnet, auf sdstnn Boden dec loirtschaftlichen, politischen und fellschaftlichen Rechtsgleichheit mit den übrigen Ständen, ins- fondere mit den Unternehmern. Hinsichtlich der öffentlich- 538 (23). h) Richtung nach Rodhcim n. d. Bieber (Biebertalbahn). (600) (1020), (120), (62j i) Werktags, 85 Sonntags. i) Landpofifahrten. Steinberg und Grüningen (8«); Wieseck und Altenbuseck 6w, (830e), (320), (ßi6 •); Lützellitiden 7ö5, (420). 4. , Krofdori 7", (5->o). Benn Postamt I treten die Schlußzelten im allgemeinen ein: Für gewöhnliche Briefjendungen 10 bis 20 Minuten, für Einschreibbriefe 25—30 Minuten, für Weri- Parlameiitarisckes aus Dessert. R. B. Darmjiadi, 2 z. Stt. -ter Verwarrungs- aesetzrevisionsausschuß trat heute vormittag unter Vorsitz des Abg. Dr. Gutfleisch zur Beratung der Städteordnung zusammen. Nach den Referaten der Abgg. Dr. Gl ä s s i n g und Dr. Fr e n a y trat der Anschuß in die Einzelberatung der Regierungsvorlage ein und erledigte sie bis Artikel 51. Die meisten Artikel wurden nach den Vorschlägen der Regierung angenommen, bei anderen Artikeln vollzog der Ausschuß unwesentliche Abänderungen. Er ist vor allem bemüht, die bei Beratung der Lanbgetneindeordnung zur Annahme gelangten Wünsche der Ausschußmehrheit auch bei den analogen Bestimmungen der Städteordnung zur Durchsührung zu bringen, was mit mancherlei Schwierigkeiten verknüpft ist, bezw. Widerspruch indet. Der bemerkenswerteste der heutigen Ausfchußbe- ichlüsse ist der, daß der Ausschuß dem Vorschlag der Regierung im Artikel 43 mit kleiner Mehrheit zustimmte, die Geistlichen und die Volksschullehrer von der Wählbarkeit auszu schließen, wie das azrch schon either der Fall war. Ferner hat der Ausschuß beschlossen, der Bestimmung der Regierungsvorlage, daß im Dienst befindliche Staatsbeamte, insoweit sie nicht von der Wählbarkeit ausgeschlossen sind, zur Annahme der auf sie gefallenen Wahl der Erlaubnis des vorgesetzten Ministeriums bedürfen, keine Folge zu geben. Es soll also nach dem Beschluß des Ausschusses jeder gewählte und wählbare Beamte ohne weiteres zur Annahme der Wahl berechtigt sein. (Ob sich die Regierung dieser Mänderung des Artikels anjchließen wird, erscheint sehr fraglich. D. Ref.) Der Ausschuß wird seine Beratungen morgen und übermorgen fortsetzen. Der Gesetzgebungsausschuß der 2. Kammer trat heute nachmittag 3 Uhr unter Vorsitz des 2lbg v. Brentano zu einer Beratung zusammen, in welcher er sich namentlich mit den Abanderungsanträgen zum Jagd- gesetzentwurs beschäftigte. Einen Hauptpunkt der Besprechung bildete der Art. 17 des Gesetzes, der die Ausübung der Jagd auf Grund des bestehenden Gesetzes betrifft. Nach der Vorlage ist der Eigentümer von 75 Hektar Grvtndbesitz jagdberechtigt. Der Ausschuß war seinerzeit im Prinzip damit einverstanden. Inzwischen sind, insbesondere von Gemeinden mit Rücksicht auf die vorhandenen Mißstände Wünsche laut geworden. Insbesondere wird beanstandet, daß die Jagdgrundbesitzer unter 75 Hektar keinerlei Anrecht auf dieses Recht haben, wübrmrd die Besitzer über 75 Hektar außerdem noch in verschiedener Beziehung, zum besonderen Nachteil der Kleineren bevorzugt seien, so auch bei der Gemeindesteuer. Hier werden nun verschiedene praktische Vorschläge gemacht. — Am nächsten Donnerstag hält auch der dritte (Wahlprü- fungs- und Petitions-) Ausschuß eine Sitzung ab. Das Referat über das Wahlgesetz in den Sitzunaen der Vereinigten Ausschüsse der 1. und 2. Kammer wurde dem Mitglied der 1. Kämmer Geh. Justizrat Professor Dr. LauStndtlslcte von r)ieichswg nnb Bundesrat verlangt wird : 1) Einbeziehung der Hausindustrie in die Versicherungsgesetzgebung, 2) Ausdehnung der Gewerbeinspektion auf die Haus'ndustrie, 3) Schaffung von Instanzen für ein Eiitigtntgs- oder Tariiamt zur Regcltmg von Lohn- und Arbeitsvechältmsfen in der Hausindustrie, dte mit dem Verhandlungszwang für beide Jnleressengrttppen ausgestattet tverdeu müssen. Ferner wird verlangt G t e i ch ft e ll u n g d e s W a h l r e ch t s f ü r alle s o z i a 1 e rt I n st 11 u t e der Arbeiter, Schaffung einer modernen Gesindeordnung, Verkürzung der Arbeitszeit für Fr art eit, Verbot der Frartcnarbeit in gesundheits- gesährlichen Zweigen der Industrie. Die Verhandlungen wurden dann geschlosjen. Berlin, 22. Okt. Auf dem christlichen Arbeiterkongreß verlas der Vorsitzende Abg. Behrens eine Kundgebung desKaifers: „Ich ersuche den Vorstand, dein ziveilett deutschen Arbeiterkongreß üir öen Ausdruck treuer Anhänglichkeit und nationaler Gesiniiung meinen wärmsten Tank auszusprecheii. Ich freue mich, daß auf dem Kotigreß eine solche ansehnliche Zahl patriotisch fühlender deutscher Arbeiter vertreten ist und wüttsche den Verhandlungen des Kongresses guten Eriolg zutn Segen der Arbeiterjchait wie des Etlichen Stellung der Arbeiter ist Deutschland gegenüber den :isren modernen Külturftaaten noch r ü ck st ä n d i g. (Sehr richtig.) Die letzten Jahre waren äußerst arm an sozialpolitischen istungcn; mit Ausnahme des Gesetzes betreffend die Kauf- cnnsgerichte sind große.Taten nicht aufzuweisen. Von den For- nuigen des Frankfurter Kongresses ist bisher noch keine ver- rklrckü- Die vorjährige Vorlage über die Rechtsfähigkeit^ der rritfdDcicine befriedigte keineswegs. (Sehr richtig.) Hinsichtlich s Konlitionsrechtes müssen die Frankfurter Forderungen nvch- lls unterprick-en iverden. Auch gegen den^ Kvalilionszwang, e er in dem Eherniegcaphen- und Bnchdruckergewerbe in Erlernung tritt, muß Front gemacht werden. Enhveder müssen aus n Verträgen in den betreffenden Gewerben die Bestimmungen >er den Organisatiousztvang entfernt, ober aber alle Orgcmi- tionen, die die Verpflichtungen einer Vertragsgemeinschaft auf h nehmen, in diese einbezogen werden. Für die Arbeiter und ngesteiiten des Staates und der Gerneinden forderte der Frank- rter Kongreß das uneingeschränkte Ocganisationsrecht, Ziamit eje loyal ihre öffentlichen Interessen wahrnehmen und Selbsb- ilfc pflegen können. Gegenwärtig liegen, dem Reichstage Ge- tzentwäpe vor zum Hülfskassengesetz für gesetzliche Regelung r Zigarren- Hausindustrie, sowie die Novelle zum nterüüoungswohrrsitz. Ferner kärcdigte der ehemalige Staats- fretfir Graf Pofadvwsky in seiner Rede vom 11. April folgende otlagen an: Regelung der Vereins- und Versammlungsfreiheit, odifrkation der Svzialversicherungsgesetzgebung, Nachtruhe der rauen nach Maßgabe der Borner Konvention, Revision der Be- mtinungen über die Sonntagsruhe, zehrtstündiger AÄeitstaa der rauen, Witwen- rind Waisenversicherung. Der Verschmelzung r drei Arbeiterversicherungs'gesetze stehen große Schwierigkeiten tb auch BedeuSen im Wege. Anstatt Verichnrelzung wird man veckmäßig Vereinfachung zur Forderung erheben. Jnsbesorrdere weist sich eine größere Zentralisation der Krankenkassen, eine Mitwirkung der Arbeiter an der erstinstanzlichen,Rentenfestsetzung ü der Unfallversicherung als notwendig. Die Jnvalidenver- cherung leidet an einer zu bureaukroatischen Ocganisatiorr. Der hnstündige Maximalarbeitstag ist nicht mehr bloß auf die Frauerr l befchränken, nachdeur bereits alle modernen Kulturstaaten einen esetzlrchen Maxim«larbeitstag auch für Männer eingeführt haben, ine gründliche Aufbesserung der Gehälter der Beamten und lloatsangestelllen, insbesondere der rriedrig errtlohnten, ist eine um mgängliche Nottverrdigkeit. Für das große Heer der Privatbe- mten rst eine größere Sicherstellung unabweisbar. (Lebh. Berf.) lieber die nächsten Aufgaben der gesetzlichen So- ialreform sei das. Folgende hecvorzuheben: der deutschen lrbeitcrsck)utzgesef)gebung fehle eine einheitliche Zusammenfassung; e ist zudem mit der Wirtfchaftsentwicklung nicht fortgeschritten. )ie oeillfche Montanindustrie befindet sich auf dem besten We g e um Tru st. Solche großen Wirtschaftsverbände drohen em Staat im Staate zu werden. Die Vorgänge m Amertm follten ir Deutschland ein ivarnendes Beispiel sein. Der aimrtkamsche Präsident Roofevett käuipst zurzeit geradezu einen Berzweiflnngs- rmps gegen die Äusumchse der Trusts. Im speziellen seren fol- enbe neue Forderungen zu erheben: Die ock-asfung em^ wo* erneu Gesindeordnung, entsprechend unserer heutigen Rechtsan- chauung; für bte Hunderttausende in Deutfchland tüü6en Ans- Snbtr müßte ein Fremdenrecht Lefardert werden, das diese btt Stvetlfc und Ausfchrtititngen vor behördlicher Willkür ichutze, bei ex sozialen Wahlen sei allgeirrein das Pwpvrtivnalw,ü:m m Anwendung zu bringen und für die Kontrolle ^r Betriebe des )aitbcl^civerbcS Haritelsinspektzoren emzuführen. (Seifall.) tabe der auf dem Kongreß vertretenen Kvrporatwncn sei es, ür ihre weitere Ausbreitung energifch bedacht zu lein. ^a- ivit steigere sich ihe Einfluß ganz von selbst, ) nalb der bürgerlichen Parteien, zu denen slch dre christlich-natw- iale Arbeitcrwelt bekennt, sei eine energische Betätigung nst» vendig. Die Erfahrung der letzten Jahre sezeigt, daß ich die Arbeiterschaft auch außerhalb der Sozial- von Paketen, f Beförderung von Briefen in geschlosseneii Beuteln, () Benutzung nur an Werktagen; alle nicht mit -}• und •• bezeichneten Züge führen Bahnposten mit Briefkasten.) a) Richtung nach Frankfurt a. M. 245 51 * 5i9e, 6&i f, 82 •, 93^-, 10«, (125 i), 54, 5°b, 732, 822, 912, 922- b) Richtung nach Cassel. 1237 •, 114-, 151, 422, 716», 81«, (1016,) 12 5, 130 5“, ' 82., 922, 1112 *■ c) Richtung uach Koblenz. 458 522, 810, 1240, (54 |), 556 822. d) Richtung nach Köln. 4231 ß47, 817, (1239), (3^f), 612, 10±T. e) Richtung uach Fulda. ö»0 816 f, (12 6), (21« i), (315 f), (653 f), 922. f) Richtung nach Gelnhausen. 544, 812 f, (1234), 54, (8£i). g) Richtung uach Lollar-Grünberg. dernvkratie Geltung zu, schaffen verntöge. (Beifall.) Bon den Mitgliedern der auf dem Kongresse anwesenden Korporationen gehören heute sieben Vertreter dem Reichstage, sechs dem preußischen, bayrischen und Württembergisckien Landtage an, unö wohl an 150 aus der christlich-nationalen Arbeiterbewegung tyertiorgegangene Abgeordnete sitzen in den Kommune- und Gemeindeverwaltungen. Die gleichberechtigte Eingliederung des Lo hnarb eiter standes in die bürgerliche Gesellschaft vollzieht sich also zusehends. (Beifall.) Kleinlicher Parteizank findet auf dem Kongresse keine Stätte, obwohl die Delegierten sich zu den verschiedensten politischen Parteien bekennen. (Beifall.) Von diesem Geist muß auch die praktische Wirksamkeit getragen sein, bann wird die Kulturmission gelingen, die brr christlich-nationalen Arbeiterbewegung Deutschlands harrt: Die Arbeiter materiell, geistig und sittlichenipor- zuhebennndsiezulebens frohen beut schenStaats- bürgecn zu machen. (Lebh. Beifall.) Die Lofung muß sein: Gegen Herren Menschen tum von oben, gegen Klassenkampf von unten, für sozialenFortschritt! (Lebh. Beifall.) An den Vortrag Stegerwalbs über die allgemeine sozialpolitische Lage schloß sich eine lebhafte DiLkufsion an. Es waren eine ganze Reihe von Resolutionen eingegangen. Die eine beschäftigte sich mit den „gelben" GeWerkscl)asten. Sie lautete: Der zweite deutsche Arbeiterkongreß erklärt sich als Vertretung der christlich-nationalen Arbeiterbewegung mit allem Nachdruck gegen die unter dem Sammelnamen „Gelbe Gewerkschaften" bekannten, in der Regel von Vorgesetzten ber Arbeiter oder Unternehmern gegründeten, daher auch von letzteren abhängigen, sogenannten „reichstreuen", „vaterländischen", ober „nationalen" Arbeitervereinigungerr. — Andere Resolutionen forderten die Einfützcung des Proportionalsyftenrs für alle ! ozialen Wahlen, ferner die Regelung ber Bergacbeiter- veühältnisse, einen Protest gegen die Maßregelungen von Steigern m Rheinland-Weftfalen, eine Protesterklärung gegen die Besteuerung der Konsumgenossenschasten, die EirvsÜhcung des Reichstagswahlrechts in allen Bundesstaaten, die Einführung eines freiheitlichen Reichsvereinsgrsetzes und eine PcotcsterQärung gegen die Verschlechterung der Aroeiterversicherung durch Abschassung dec kleineren Renten. — Mle diese Resolutionen wurden einer Redaktionskommission überwiegen. Die Abstimmung erfolgt am ockKusse des Kongresses. Im meuteren Verlauf der Verhanblungen sprach Richcrcd Döring- Hamburg vom deutschnationalen H anblungsgehilfenver- bande über „Die Sonntagsruhe". Er sühne aus: Im Laufe der letzten Jahre hat die Sonntagsgefetzgebung in einer ganzen Reihe europäisck)er Staaten bemeikeiisw.rte Ergebnisse gezeitigt. Oesterreich, Frankreich, Dänemark, Belgien, Spanien, Rumänien und die Schtveiz haben Sonntagsgesetze erlassen. Im deutschen Reiche dagegen haben wir im Lause der letzten fünfzehn Jahve keinen nennenswerten Fortschritt in der Sonntagsgesetz- gebung zu verzeichnen gehabt. Besonders bas Handelsgewerbe ist reif für die völlige Einführung ber Sonntagsruhe in Kontoren und offenen Verkaufsstellen. Durch Ortsstatute haben Frankfurt am Main, Stuttgart und Darmstadt bereits die völlige Sonntagsru he für das Handelsgewerbe ein geführt. Aber neuerbing mehren sich die Gemeindeverwaltungen, die den Erlaß eines Ortsstatuts mit Rücksicht auf die bevorstehende reichsgesetzliche Regelung ablehnen. Man erwartet, daß dem Reichstag demnächst ein entsprechender Gesetzentwurf zugehen wirb. Für das Vetkehrsgewerbe ist ein Sonntagsruhegesetz von größter Notwendigkeit. So dankbar auch die Beschränkungen ber Sonntagsarbeit bei der Neichsposwerwaltung anzuerkennen sind, so viel bleibt hinsichtlich des Güterverkehces an Sonntagen auf den Eisen- balmen zu wünschen übrig. In der Schweiz erhält jeder Beamte und Arbeiter der Eisenbahn und alle sonstigen Transportangc- ftellten 52 freie Tage im Jahre, wovon 17 auf Sonntage fallen müssen. Diese Vorschrift kann sich das deutsche Reich zum Muster nehmen. Im Binnenschifsahrtsgewerbe fehlt die gesetzliche Re- lung der Sonntagsruhe noch völlig, obgleich die Sonntagsruhe für den Binnenschiffahrtsbetrieb ein dringendes Bedürfnis ist. Wahrend in den Häsen von London und Rotterdam die völlige Sonntagsruhe durchgeführt wird, wird in den deutschen Häfen, mit Ausnahme des ersten Weihnachtsfeiertages, an allen Sonn- mrd Festtagen in ber Ladung gearbeitet. Auch die Angestellten im Gast- und Schankwirtsgeiverbe entbehren noch völlig eines rechtlich gesicherten Anspruck)s auf Sonntagsruhe, obwohl schon im Jahve 1891 eine möglichst baldige Verbesserung dieser Mißstände von der Negierung in Aussicht gestellt wurde. Der deutsche Kellnerbund fordert einen 36 s-ündigen Ruhetag für jede Woche, der alle vier Wochen auf einen Sonntag fallen muß. Der Redner verbreitete sich weiter über die Beseitigung der Sonntagsbäckerei, der Sonntagsschlachtungem in städtischen Schlacht- Höfen und erörterte die Stellung der Zuschneider zur Sonntagsruhe, bei (Sonntagsruhe in Tischlereien, im Barbier- unb Friseurgewerbe, in der Gärtnerei, in ber Landwirtschaft, in der Hausindustrie usw. Am 26. Llpril b. I. forderte der Reichstag eine Beschleunigung ber in Aussicht gestellten Revision über bie Ausnahmen von dem Verbot der Sonntagsarbeit. Es sei sehr zu wünschen, daß dieser Reichstagsbeschluß scharf und schnell durchgeführt würbe, denn die unzähligen Ausnahmen, die jetzt noch die Sonntagsruhe aller Berufe durchlöchern, seien vielfach überflüssig. Die Durckifühcung ber geschlichen Vorschriften kann durch bie Polizeibehörden, durch gebührende Bestrafung aller festgestellten Uebcrtretungcn sehr gefördert werden. Bisher eien aber die verhängten Geldstrafen säst immer sehr geringfügig gewesen. Der Redner erörtert noch die christlich-nationale Bedeutung eines arbeitsfreien Sonntags und wies hinsichtlich der reäjten Verwendung des Sonntags daraus hin, daß bie Sonntagsfrage nicht nur eine Frage der Gesetzgebung, sondern auch eine Frage der Gesinnung sei. Die christlich-nationale Arbeiterbewegung ist dazu berufen, unser Volk erziehen zu helfen zur Achtung vor dem Sonntag. Mag die sozialdemokrallfche Arbeiterschaft in neuerer Zeit die Verhandlungen auf ihren Parteitagen und Gewerkschastskongressen mit der Erörterung über die Arbeitsruhe am 1. Mai ausfüllen, unser Ziel ist ein höheres: wir kämpfen um bie Arbeitsruhe an den sämtlichen ^onntagen und den poften christlichen Feiertagen des Jahres. (Leohafter das Referat schloß sich eine lebhafte Debatte an, in der die verschiedenen Redner für eine energische Förderung dcc Sonntagsruhe eintraten. , _ Die Besprechung wurde dann vertagt. Staatsnnnifter von Berlepsch dankte für die ihm bargebracfrten Sympathien und teilte mit, daß er mit dem Gesamtverbanix. der deutsch, nationalen Arbeiter und dem Zenttakverbar^e der Hirsch-Dunkec - scheii Gewerkvereine eine vertrauliche Besprechung gehabt hübe, um die bestehenden Differenzen auKzugleichen. . .Dec Erfolg sei aber gering gewesen. Das fei tebaueilufy ira die Arbeiter, bie auf nationalem Men sdehen, em^hm mühten daß cs bester pß sich zu vertragen, als sich zu 1 Magen Er i^rto ben ^uch ber Bersöhnung wiederholen und hoffe auf einen enblrchen Erfolg. (Lebhafter anhaltender Beifall.) v f w Darauf wurden die Berl-andlungen auf Dienstag vertagt. Am Abend fand ein FesÄommers statt. Gießener Strafkammer. Retter 8 s tri 9" Oktober K8rd?Hd?e na^ri^ün. Pfarrer Schwabe. 3% 84.35 3% Portugiesen III 202.50 Berliner Börse, 23. Oktober. Anfangskurse. nis verurteilt. nahm und leicht verdaute, 22. 22. 23. 2 2 still 10,6 9,7 8,4 74 98 98 NE 8 still Oktober 1907 16,9 • C. 7,2 * C. 17,0 11.3 9,1 22. -22. bis am um des 748,8 748,7 748,5 do. Konsols do. Hessen 94.50 84.50 92 80 92.50 97 20 97.50 92 25 101.90 63.90 65.60 92.70 89.60 92.80 142.10 47.60 84 60 62.90 94.90 . . 223.60 . 112*00 - . 142.10 Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . Türkenlose . . , 1/s " o japan. "Staatsanleihe t /6 Conv. Türken von 1903 Türkenlose ..... 1% Griech. Monopol-Aul. . 1% äussere Argentinier . 3U/O Mexikaner 1/4 °/o Chinesen . . . . Aktien: Bochum Guss Buderus E. "VV. . . * Tendenz: fest. Sonnenschein Bew. Hirnme Nebel k. I. dauern wird. Zugelasscn zur Beteiligung sind zur Erteilung von Schulunterricht Befähigte und Studierende im 2. Semester. ) ( Gießen, 22 Oft. Eiu Jugendlicher. Dem .16jährigen Realschüler K. A. von BadNauheim rst ein oittlichkeitsverbrechen, begangen an einem sechsjährigen Mädchen, zur Last gelegt. Nachdem er bei der polizeilichen und bei der vor dem Amtsgericht erfolgten Vernehmung zugestanden hatte, sich an dem Mädchen vergangen zu haben, verlegte er sich bei der kürzlich stattgehabten Verhandlung aufs Leugnen. Er will von dem Polizeiwackstrneister zu dem Geständnis genötigt woroen fein; auch habe dieser das Protokoll nicht nach feinen Angaben verfaßt. Die Verhandlung wurde deshalb ausgesetzt und, nachdem inzwischen Augenschein am Tatorte eingenommen worden war, der Polizeiwachtmeister und der Amtsrichter, bei dem er das Geständnis wiederholt hatte, zur heutigen Harpener Bergwerk. . , 202.70 Laurahütte 3 XA 6/o Oberhessen . . . i % Oesterr. Goldrente l‘/6 % Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . Portugiesen Serie I . . 154.30 . 127.10 . 228.50 . 137 50 . 171.60 . 141.50 . 198.40 . 84.60 28*75 . 139.70 . 126.50 Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank * Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank Kreditaktien Baltimore- und Ohio- Eisen bahn . . . . Gotthardbahu . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn . Prince-Henri-Eisenbahn Moteorologische^eovtichrüngen der Station Gießen. fchreibbriefe 15 Minuten, für Wertbriefe und Pakete 30 40 Minuten vor Abgang der Versande. Der Briefkasten Postamt II wird nach Schluß der Schaltcrdienststunden 10.0. nachts und um 1130 nachts durch das Personal Postamts I geleert. *) Nur Briespost. Briefe gelangen mit der nächsten Beförderungsgelegenheit zurlan der hiesigen Universität ein unentgeltlicher Kursus Absendung. — Vom Postamt II, Schulstraße, gehen Werk-1 für Ausbildung von Turnlehrern, der bis zum 15. März tag§ Versande nach dem Postamt I nnd dem Bahnhof ab: r 915 vorm.*), 1115 norm., 1255 nachm., 155 nachm.*), 415 nachm., 522 nachm.*), 558 nachm., 655 abds., 735 abds.*), 755 abds. und 850 abds. An Sonn- und Feiertagen: 915 vorm., 1255 nachm.*), 155 nachm. Die Schlußzeiten treten ein: Für gewöhnliche Briefe 5 Minuten, für Ein- digungen gegen den Polizeiwachtmeister und gab an, er habe um deswillen das bei der Polizei errichtete Protokoll vor dem Amtsgericht als richtig anerkannt, weil er geglaubt habe, er dürfe da nichts anderes angeben, als das, was er früher gesagt habe Die beiden Beamten erklärten, sie feien in der fclwnendsten Weise mit dem Zungen verfahren und er habe das Geständnis aus freien <2tüxten abgelegt. Zur Vorsorge wurde er, da man auch feine Zu- rechnungssahigkeit anzuzweifeln versuchte, auf feinen Geisteszustand untersucht. Der Sachverständige hielt ihn für normal' er bezeichnete auch die Angaben des Vaters des Angeklagten und beffen l en f ch a st em Fenster ein und gelangte durch die Oesf- nung an die Kaste, aus der ihm ein kleiner Geldbetrag in die € Rachdem er sich noch mit einigen Pfund Butter und ausgestattet hatte, verließ er den Tatort und verkaufte dw Butter, den Käse will er in Gemeinschaft mit feinen Geschwistern folgenden Tage stattete er der Kasse wieder einen besuch ab. Er erbeutete auch da nur einen kleinen Betrag fe1 9TH Branntwein und Bier anlegte. Kurz darauf benutzte er bte Abwesenheit des ^chalterbeamten an der Station Eifen- ernen Diebstahl auszuführen. Er schlug das ^chalterfenswr em und stieg m den Schalterraum, wo er mit einem ^.Henden Schlussel — was aber bezweifelt wurde hi? Qnb. eiT ktzlnen Geldbetrag rnitnahm, den er ver- jubeltu. ^-em Lehrer bezeichnete ihn als einen faulen, ungezogen lm Zungen, der auf dem Weg ist, vollständig unterzugeh^n Aster, dlngs tragt die häusliche Erziehung viel Schuld daran Er wurde ^lich vom Diebstahls m 10 Fasten zuerkannten Gefängnisstrafe von 30 Tagen zu einer Gesamtstrafe von drei Monaten fangnis verurteilt, wobei strafmildernd berücksichtigt wurde' er ba3 fcalmflnbige Alter überschritten hat und hnf- ^usliche Erzieh^ VJ Automob il st raß e"'fand tot biL9(nfa9|-' einer eine Besprechung mit fübbeuttoe^S?^ ,A"tvmoüilAub beschloß, enwaisch i r u' r ^mdusirreilen statt. Man und wLbefe ^.!s verschieAnen Me °" t M wirken! Projekt. Bei dem Tauni^m^^Ü Gründen gegen das Eifel- dun g mit B ad. C «erb /n- ichl°g^ gebracht. - J„ gcr* I”(LU"b Wiesbaden in Bares aus oem BahnhossplaN -n E 9e0en 2 Uhr tarn °n der etwa 20 P-rion-ik i net w n ,t e n Schlü qe r e brldeten Gäste eine^ Ä beteiligt waren. Die eine Rgrtpt "ln -Sffi s Am Freitag, 25 Okt n • ü/ o ^kt., beginnt Nrl : 1 M apk * Bei 25 8rüok - 95 ?f . Lei so Stück = 92 Pf * Bei 100 Stück : 90 Pf NH Bester Briefordner • Oberall von-;,,-;.. f. Soennecken • Bonn • Berlin Teubcnsn-, 16-1R --- -------..._______________ss7/10 Höchste Tewiperatnr am 21. Niedrigste M 21. , . --------------118.70 JLlcktnz. Schlickert . . . 105.00 Eschweiler Bero-werk . . 210.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 195.50 Ham barg-Amerik. Paketi. 126.30 Harpener Bergwerk. . . 202.50 Laurahütte 224 00 Nordd. Lloyd .... 112,00 Obeischles. Eisen-Industrie 100 70 Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . hier über das, was vom Standpunkte der Schule hinsichj li.ch einer zeitgemäßen Lehrerbildung gefordert tuerbpi mu6- wies darauf hin, daß es sich um eine ideale handle, und dnst bei dieser für die Entwicklung des hessisch^ ^ehrerbildungsvereins so wichtigen Neuerung darauf Qp sehen werden muß, die besten Bildungsgelegenheiten , benutzen, die sich in Hessen bieten. An der cingedendr Besprechung beteiligten sich Obmann »uff, Hauptlelm Ka tz lt ck-Darmstadt, Geil-Worrns und Io st -Ofsenb-p Es zeigte sich in allen J-ragen volle Einmütigkeit, und di Versammlung nahm e i n st i m m i g folgenden Beschl"ß ,'®ie heute in Bensheim tagende Versammlung der Bezirk Lehrervereine in der Provinz Starkenburg auf dem der Denkschrift des Hessischen Landes-Lchrervereins hn ‘ Jahre 1899 über die Lehrerbildungsfrage im Grotzherzoo tum Hessen stehend, ersucht den Vorstand des Landes-Lehr^ Vereins alsbald an geeigneter Stelle dahin wirken ,, wollen daß das in Aussicht stehende vierte Lehrersemina Mil-nD-wreoeryolt yatte, zur heutigen i SnemX^hÄrf^9Ä^.f !! Ä“. keinen Umständen ii N_^UW ,g°l5den^ Der Angeklagte wiederholte die Beschul-1Städ '«-in--unser er groß., Unterschrift des nachstehenden ■ i^ri4l,enr 1??^vlen und Alle, die es «sa* R-M, ÄÄs® «w »dÄmäXe'&M*“10 äU itei rung bienten 10 Kraftfahrzeuge. Von den 254 Kraftfahrzeugen zur Personenbeförderung finden vorzugsweise Verwendung im Dienste öffentlicher Behörden (Post-, Heeres- und Kommunalverwaltungen) 7, im öffentlichen Fuhrwerk usw. 2, zum Zwecke des Handelsgewerbes und sonstiger Gewerbebetriebe 129, darunter 82 Krafträder, für andere Berufszwecke (z. B. von Aerzten, Feldmessern usw.) 36, darunter 23 Krafträder, für Vergnügungs- und Sportzwecke 80, darunter 29 Krafträder. — Unfälle durch Kraftfahrzeuge wurden in Hessen 31 in der Zeit vom 1. April bis 30. September 1906 verzeichnet, bei welchen in 25 Fällen der Besitzer der Kraftfahrzeuge ermittelt wurde. Polizei strafen wurden in 7 Fällen verhängt, in 6 gegen den Whrer des Kraftfahrzeuges, in einem Falle gegen eine dritte Person. Das gerichtliche Verfahren wurde in 7 Fällen gegen den Führer des Kraftfahrzeuges eingeleitet. 20 b.erbereinigung Hessens. Sonntag, so sn fanb-zin Offenbach eine Versammlung von zirka ?° Buchbmdwneistern aus alten Zeiten Hessens statt, zur Grün- dung eines Verbandes. Buchbindermeister Treto^O.sfenbach be^ O^Weitz Offenbacher Kollegen die Versammlung. O. Weitz-Darmstadt referierte über die Vorarbeiten, welche zur ^u?ick!^M^?^bandes geleistet worden sind und machte die erfreuliche Mitteilung, daß von den 200 selbständigen Meistern bis letzt schon 100 ihren Beitritt erklärt hätten und sprack dü Hostnung aus, daß es gelingen möge, die anderen Herren cben- falls Dort der Wichtigkeit des.Zusammenschlusses zu überzeugen n Versammlung wurde Gresser- nunmehr die Verhandlungen eröffnete ^^U^ender der Buchbindervereinigung Deutschlands, sowie Herrn Kallmann, Vorsitzender der Buckbind^vere^ DLLlung mMffch^in^ebV «E> MMZM Unterstützung ,aius, ohne die ^es nvfot T^Te ctssssa 'nusikc-lische Tcil der Küpelle des L toUrbe bet übertragen. EZ sei beabsickniat Ulanenregunents Reifend«' ^ u’„b"bie MHM A '/-z0 o russ. Staatsaul. 1905 Schwerer Diebstahl. SÄ ttlgt «•SJÄÄtft MS» »? - $a9 sich bk&ute - ,Cn in ber Synagoge, , ossische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteUt von der Hank für Handel und Industrie. Giessen. o,,0/ P f^»»kfirter Börse. 23. Oktober, 1.15 Uhr. 1» Reichsanleihe . . 94.10 Elektriz. Lahmoyer . Cauada E. B 156.00 Darmstädter Bank . . . 127.00 Deutsche Bank .... 228*20 Dortmunder-Union C. . . * Dresdner Bank . . . 14L00 Tendenz: schwach. H Friedberg, 22. Okt Die , ^ip ^^^gjährige Nuhestörerin. Vorstand ist jetzt mit den Arbeiten rJn un^ Kirchen- -u sein, d-aß die Rnlw un^.r^c^r^£ f° kaut gewesen nächst wird das Jmiere^^einer^I ^^id&nete fie her&±trÄJ -r Schöffengericht unterzogen. Im Frühjatzr werben b Mlung mit der bas ganze Dorf uneinig ist An ^n siaa'lfcken 1™’ -------äußeren !« fje schreiend durch bas Dori " oen tragitcfien Jagen 1 'hr Nachbar habe ihr e?n Ä 9/äf9S'r unb r’a¥ behauptet, Garten begraben Er babe totgcschlagen und in feinem Häuptling festgestellt und m Unrichtigkeit dieser Beerhoben. tzie erhob oeaen brC§ Nachbars Anzeige Erkenntnis Berufimo unb^rfiFrs.5 Anspruch zurückweisende Verlust ihrä besten T“, ««8« »etebfam!eii den Bestrafung wegen RubeMirnnn n^lÄ2°,nnte 'ie aB« »°r der ru su n g verwo r sen ,m"d? * ^en, weshalb ihre B e- Gasmotorenfabrik A.-G., Köln-Ehrenfeld 96 Bitte Beim Einkauf von ächt FRANGK zu achten auf diese I Fläschchen 6 Fläschchen Vollmilch roh oder sterilisiert in 200 gr Fläschchen ä Liter 40 Pf er. Darmstädter Mübel-Fabrik Kirnberger, Kreisamtmann. B23 Ao bM/io [6519 empfehle o Telefon 76» Neustadt 56. öüdiHijrafc I. mit drehbarem Fleischgestell billigste und praktischste Räucherei sür icbe . 5 Pfg. . 4 Pfff. . 3 Pfff. 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Die Einwendungen sind schriftlich einzureichen und zu begründen. Friedberg, den 10. Oktober IW Der Großherzogtiche Feldbereinigungs-Kommiffär. Die Fürstliche Obstliaumschule zu Lich empfiehlt alle Arten Obstbochstämmc, in junger wuchtiger Ware mit vorzüglicher Bewurzelung, 10440 'sowie Bloerhobst, Erdbeeren, Himbeeren re. Prcisbuch tonen,rei.W- Velte, Obergärtner. (?/- Pfff. 5l/a Pfff. 4 Pfg. 22/s Pfg. B23Ao hW ierliyr tawimn Futter, Bekleidungen etc. TfiS“ Fernsprecher 789. 2 Pfff. 12 Pfg. Bringerlohn täglich 5 Pfg. Nr. I. s/3 Milch Nr. II. '/z Müch . Nr. III. Vs Müch . Nr. IV. Haferschleim Knaben-3nstitut Lucius forstbaus bei Gd)zell (IDetterau). — Gegründet 1809. — ßerrl. £age am ßod)u>ald. 6ünst. Pensionsbedingungen. Grtolgreidje Oorbereitungen bis Ober-Secunda der höheren Lehranstalten. nähere Auskunft erteilt Julius Lucius 6ros$bcrzoal. I>err. 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Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _ ____________________M eeum.___________________________ BekaRntmachung. Die nachstehende Bekannntmachung des Großyerzogl. Feld- b e re in i g un g s - Ko nt m i ss ä rs briiigen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 23. Oktober 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Meeum. Nutzkoks Uuiou-BrtkettS empfiehlt [49 rppel, Holzhandlung. EtöDfijdjei* Ai'beiismljjiliels Siejjtn. Gartcnstraßc 2, Zimmer 2. 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Oktober 1907 Baubehörde für die Neubauten iu Bad-Nauheim. ------- -------------------Z 0 st. ß23/ I ?XCC ^uligen Ausgabe liegt ein Prospekt von Äin ?'“ & Verlagsbuchhandlung U i W f Ä . . f -