Mittwoch ÄO. November 100'S' Rr- 273 Drittes Blatt Eicheln! täglich mit Ausnahme des Sonnys. 157. Jahrgang Die ..Metzener ZamtUendlatter" werden dem ,Hnactflcre viermal wöchentlich beigelegt, das „Xreirblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Der ..hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Rotationsdruck und Verlag der Br Ührchen UnwersuätS - Buch- und Slelndruckereu R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und $) ruderet: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: bl. Redaktion: 112. Tel.-Adr^ AnzeigerGreßen, Gießener< zeiget General-Anzeiger für Gderheffen Urue Anruyen ui Kl-ma. Nach der letzten militärischen Expedition der eu.ro- paischeir Mächte in China schien die fremdenfeindliche Bewegung gänzlich niedergeschlagen zu sein, wenngleich man von kleineren Unruhen hier und da gelegentlich hörte. Die Situation schien derartig günstig zu sein, daß die Okkupationstruppen von den Mächten zurückgezogen wurden, und auch wir haben nur noch ein Detachement in Stärke von rwei Bataillonen in Tientsin stehen, um für alle Eventualitäten, wenigstens für den ersten Augenblick, gewappnet zu sein; aus diesem Grunde befindet sich auch eine kleinere Mteilung in Peking zum Schutze der dortigen deutschen Gesandtschaft. Diese Entfernung größerer Truppenmassen scheint aber doch die Führer der sremdenfeindlichen Bewegung wieder ermutigt zu haben, denn seit einiger Zeit hört man abermals von derartigen Unruhen, die auch größeren Umfang zu gewinnen scheinen; insbesondere sind oie Provinzen Nanking und Tschinkiang davon betroffen. Daß die neuerliche Bewegung, von der genauere Einzelheiten bisher noch fehlen, einen ziemlich gefahrdrohenden Charakter angenommen haben muß, geht daraus hervor, daß die fremden Mächte ihr die größte Aufmerksamkeit widmen. Namentlich sind es die Vereinigten Staaten, die die Vorgänge sehr genau verfolgen und bereits Anweisung gegeben haben, daß vier Kanonenboote an der chinesischen Küste den Wachtdienst übernehmen; von offiziöser amerikanischer Seite wird erklärt, daß es sich hierbei um keine Flottendemonstration handle, sondern daß nur eine Kontrolle der Küste ausgeübt werden soll, gleichwohl aber wird der Besorgnis Ausdruck gegeben, daß Zwischenfälle nicht ausgeschlossen erscheinen. Nunmehr wird bekannt, daß die deutsche Reichsregierung erklärlicherweise auch chrerseits den Ereignissen nicht gleichgültig gegenübersteht, sondern alle Maßnahmen vorsieht, die für den Fall ernsterer Verwicklungen erforderlich wären. Der Kreuzer „Leipzig" ist den Jangtse hinauf nach Nanking, gedampft und soll jetzt nach Tschinkiang weitergehen. Auch das Kanonenboot „Vaterland", das für den Dienst auf den chinesischen Flüssen eigens gebaut ist, befindet sich in jener Gegend. Allzuviel ist das freilich nicht, und es ist nicht ohne Interesse, daß der neue Marineetat u. a. auch den Bau eines weiteren Flußkanonenbootes zum Schutze unserer Handelsinteressen auf den chinesischen Strömen vorsieht. Hoffentlich reichen die erwähnten Maßnahmen vorläufig aus, da man nur allseitig wünschen kann, daß oie Unruhen sich nicht weiter ausdehnen möchten, denn dann müßten weitere Maßregeln getroffen werden, insbesondere wäre es erforderlich, ein größeres Geschwader 'hinauszuschicken. Ebenso könnten möglicherweise die Besatzungstruppen von- Tientsin nicht ausreichen und Verstärkungen notwendig werden. Eine derartige Wendung wäre im höchsten Grade bedauerlich, da sie neue Verwicklungen in sich bergen könnte und die Westmächte schwerlich ruhig zusehen würden. Vorläufig allerdings müßte man sich damit begnügen, einen scharfen diplomatischen Druck in Peking auszuüben, damit die chinesische Regierung selber mit Energie daran geht, der Bewegung Herr zu werden. Sollte sie freilich zögern, und sollte Gut und Blut fremder Untertanen durch die Boxer wieder vergossen werden, dann wäre der Zeitpunkt zu einer Intervention gegeben. Hoffentlich bleibt eine derartige Wendung uns erspart, da sie für die weitere Entwicklung der Dinge in Ostasien leicht verhängnisvoll werden und auch eventuell in der Konstellation der europäischen Mächte nicht wünschenswerte Veränderungen Hervorrufen könnte. Aus srudt UN- LasrH. Gießen, 20. Nov. 1907. Fürsorgestelle für Lungenkranke. Auch hier in Gießen ist, wie man aus dem Inseratenteil ersieht, durch gemeinsames Wirken der städtischen Behörden lind der Direktion der medizinischen Klinik eine Fürsorgestelle für Lungenkranke eingerichtet. Die Fürsorgestelle beschäftigt sich nicht mit der ärztlichen Behandlung der Lungen- kranken, sondern sie stellt ausschließlich das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer Lungenerkrankung fest und gibt je nach der Art der Erkrankung dem Kranken die geeigneten Ratschläge, ob er in eine Heilstätte oder in ein Krankenhaus sich aufnehmen lassen soll oder ob eine Behandlung in seiner Behausung unter Beibehaltung der Berufstätigkeit möglich ist. Weiter wird durch genaue Untersuchung der Angehörigen festgestellt, ob die tückische Krankheit schon im Kenne bei Frau und Kind vorhanden ist. Nur früh erkannt ist die Krankheit mit Erfolg zu bekämpfen. — Der zweite Teil der Tätigkeit der Fürsorgestelle, der für die Gesamtheit einer Familie, für die ganze Gemeinde von eminenter Wichtigkeit ist, betrifft dieVerhütung weiterer Ansteckung. Dem Kranken werden geeignete Verhaltungsmaßregeln, Schriften, Spuckfläschchen gegeben, es wird die Wohnungseinrichtung besprochen oder durch ärztliche Besichtigung die bestmögliche Einrichtung der Wohnung zur Verhütung weiterer Infektion zu erreichen gesucht. Enge Beziehungen zur Stadtarmenpflege und den betreffenden Vereinen ermöglichen es, Wohnungs- hygienische Fragen oder Fragen rationeller Ernährung, die ja mehr oder weniger pekuniäre Fragen sind, im Interesse armer Kranker durch Zumietung von Wohnräumen, Leihen von Betten oder Ueberweisung geeigneter Lebensmittel zu lösen. Die Fürsorgestellen bilden die wichtigste Ergänzung unseres modernen Heilstättenwesens. Es gilt nicht nur in gemeinsamer Arbeit den eingebrochenen Feind zu vertreiben, sondern Familie und Gemeinwesen vor seinem klebersall zu schützen. ** Gerichtspersonalien. Se. Königl. Hoh. der Großherzog haben den Aktuar bei dem Amtsgericht Wald- Michelbach Hch. Al aus zum Akluar bei dem Amtsgericht Ober-Ingelheim und den Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Mainz Joh. Schäfer zum Aktuar bei dem Amtsgericht Wald-Michelbach ernannt — Ernannt wurde der Gerichtsschreibergehülse Aug. Menninger in Alzey zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Mainz. ** Die Gemälde-Ausstellung am Brand bleibt von heute (Mittwoch) an 4 Tagen geschlossen. Es findet ein vollständiger Wechsel der Gemälde statt, und Kollektionen gelangen von Max Fleischer, Wilh. Doms- Berlin, Frz. Türcke-Charlottenburg (Aquarelle), Joses Hahn- München, F. Zencker-Antwerpen und M. Schulz-Franksurt zur Ausstellung. s|c* „Humor und Freundschaft". In der Nacht vom Samstag auf Sonntag gerieten in Höchst a. M. Mitglieder des Vereins „Humor" mit solchen vom „Freundschaftsklub" in Streit. Der 18 Jahre alte Schlosser Paul Fuhr machte dabei von seinem Revolver Gebrauch, schoß ein Loch in die Natur und eins in das Fußgelenk des 17jährigen Kaspar Witzel, der von der Sanitätskolonne nach Hause gefahren werden mußte. 4- Beuern, 18. Nov. Am gestrigen Sonntag -weihte die Gemeinde Beuern ihr neuerbautes Schulhaus ein. Dao Wetter war so prächtig, wie es nur von einem Novembertage erwartet werden durste, und die Festversammlung, die sich zunächs. am alten Schulhause zusammen land, war durch eine große Zahl auswärtiger Gäste verstärkt. Nachdem um x/a3 Uhr die Vertreter der Behörden erschienen waren, sprach der erste Lehrer Musch herzi. Worte des Abschiedes von dem alten Hause, das so vielen Generationen gedient hat. und des Tankes gegen Gott, der m den alten Räume» mit der Schule gewesen sei und sie nun mit seinem Segen in die neue geleiten wolle. Ter Schülerchor nahm diesen Wunsch an mit dem Gesang: „Ach bleib mit Tenier Gnade". Hieraus begaben sich die 3 Klassen m ihrem fröhlichen Festschmuck, der Kirchen- gesangverein, die Vertreter der Behörden, die Ortsvorstände und die mitströmende Menge der Festteilnehmer aut den geräumigen schön hergerichteten Hoi der neuen Schule. Hier eröffnete, bei Kirchengesangverein mit dem Chor: Jehova! von Silcher die Feier, ivoraut der Ortsptarrer die Weihrede hielt, in der er betonte, wie das Ziel der Schule nicht nur das sei, Kenntnisse zu vermitteln, «andern Menschen zu bilden und zu erziehen, und aut den unersetzlichen Wert auch des Religions-Unterrichtes grade für diesen höchsten Zweck der Schule hinnnes. Nachdem daun der Schülerchor deii Psalm: „Singet dem Herrn ein neues Lied" nach Klein zum Vortrag gebracht hatte, übernahm zunächst Reg.-Banmeister Kalbfleisch, der als Vertreter des zu allgemeinem Bedauern am Erscheinen verhinderten Schöpfers des Baues, Baurats Tiehm, erschienen war, dem von der erstell Schülerin mit poetischen Worten dargereichten Schlüssel und übergab ihn an Kreisamtmann Lang ermann, der ihn wieder an Schulrat Kleinschmidt weitergab. Beide Herren brachten dabei in kurzen Ansprachen die Glückwünsche der durch sie vertretenen Behördeii für die Gemeinde Beuern zum Ansdrucl. Darauf ergriff Schulrat Kleinschmidt das Wort, führte aus, ein wie notwendiges und segensreiches Werk die Gemeinde mit diesen» Bau, der ihr immer zur Ehre gereichen werde, geschaffen habe und übergab den Schlüssel dem Stellvertreter unsres Burgermeis^is, der leider ebenfalls an diesem Tage nicht unter den Feiernden sein konnte, Beigeordneten Otto, der mit kurzem Segenswunsch die Thüi des neuen Hauses aufschloß. Der von den Schülern vorgetragene Ehor: „Lob sei Dir, mein Gott, gesungen" nach Gluck beendete diesen Teil der Feier. Ter ausgezeichnete Vortrag dieses wie bei andern Chöre wie aiich die Leistung des ebenfalls unter der Leitung des Lehrer Musch stehenden Kirchengesangvereins erntete wohlverdienten Beifall. Nun folgt die Besichtigung des Neubaues, der in zwei Stockwerke übereinander zwei wundervolle hohe, und Helle Schulhäuser und darüber eine überaus freundliche und geräumig. Lehrerwohnung enthält. Die in die Augen springende Zweckmäßigkeit und einfache vornehme Schönheit des Bauwerkes fügi sich dem ganzen Torfbild aufs Beste em und muß jedes Aug erfreuen. Nach der Besichtigung und nachdem die Schüler ihre Festbretzeln erhalten hatten, begaben sich die Vertreter der Behörden, die Ons vorstände unb Hanbwerksmeister auf Einladung der Gemeinde zu einem geselligen Beisammensein in das Gasthaus des Herrn K. L. Ranft, wo man bet vortrefflicher Bewirtung noch lange gemütlich beisammen blieb. Nach Eintritt der Duiikelhelt veranstalteten die Schüler auf eigener Hand einen kleinen Fackelzug, der großen Jubel erregte. Alt und Jung wirb sich bes Tages noch lange mit Freude erinnern. = Bad Salzhausen, 17. Nov. Der Verkehrs- Verein beschloß in seiner gestern im Hotel Kronprinz abgehaltenen Generalversammlung, dem „Bund deutscher Verkehrsvereine" beizutreten. Vom 1. Dezember ab soll eine Reihe von Vorträgen in sämtlichen Gemeinden, in denen Ortsgruppen vorhanden sind, gehalten werden. — Die Versetzung des Herrn Rückert ist noch nicht beschlossene Sache und man hofft, daß er der hiesigen Tiefbohrung bis zum Schluß erhalten bleibt. -L- Naunheim, 18. Nov. Unser Bürgermeister Kern wurde um seiner Verdienste *um die Sache des Flottenvereins zum Ehrenwart des deutschen Flottenvereins ernannt. — In diesen Tagen feierte der Kirchenälteste Kaspar Doktor III. das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Das besagte Paar wurde mit Geschenken überhäuft und allseitig herzlich beglückwünscht. Landau, 19. Nov. Der Weinproduzent Karl Seitz aus Roth wurde wegen Weinfälschung zu zwei Monaten Gefängnis und 2000 Mark Geldstrafe verurteilt. Verinischte». * Die organisierten Mädchen von Forst, einem Dorfe in Baden, haben eine Niederlage erlitten. Man schreibt der „Wtbg. Ztg.": Forster Mädchen waren mit den Forster Burschen in Streit geraten, und die jungen Herren hatten in mehreren Zeitungsinseraten öffentlich erklärt, daß sie diejenigen Mädchen, welche während des letzten Manövers mit den em- quartierten Soldaten „Umgang gehabt bezw. poussiert haben", in corpore mißachten und insbesondere auf der „Kirwe" nicht mit ihnen tanzen wollten. Daraufhin hatten sich die Forster Mädchen im Gefühl der Solidarität organisiert und eine geharnischte öffentliche Gegenerklärung abgegeben, wonach alle Mädchen, auch diejenigen, welche keinen Umgang mit den armen Soldaten gehabt haben, sich verpflichteten, mit keinem der Forster Burschen zu tanzen. Um in jeder Hinsicht gesichert zu sein, hatten sie die Soldaten des seinerzeit einquartierten Regiments (Konstanz) zur Forster Kirwe eingeladen unb nach ihrer siegesbewußten Geaen- erflärung bereits „mehr als nötig" Zusagen erhalten. Ganz Baden und die benachbarten Lande, die Pfalz und Württemberg, waren demnach auf den Ausgang der Kirwe gespannt. Der Tag der Kirwe ist nun vorüber. In Scharen waren die Bewohner und Bewohnerinnen Bruchsals und anderer Nachbarorte nach Forst geströmt, um die Forster Burschen und ihre organisierten siegesbewußten Mädchen kennen zu lernen. Der Tag sollte mit einer 9tieterläge der Mädchen endigen. Denn es waren doch nicht genügend Soldaten gekommen, und die Forster Burschen, welche Wort hielten, hatten genügend andere „Nichtorganisierte" Mädchen zum Tanz; die Folge war, daß viele der „Drgan liierten" meistens sitzen blieben. * Einen gelungenen Studentenulk leistete sich während seines Stiftungsfestes das Korps „Athesia" in Innsbruck. Bei einer Juxausfahrt nad) Hall waren Pferde und Wagen mit vielfarbigen Kinderlustballons geschmückt. In Hall wurden sämtliche Ballons zusammengeknüpst unb daran eine ans Korps adressierte Ansichtskarte befestigt, auf der an den etfoaigen Finder die Bitte gerichtet war, die Karte aufzugeben, und als Belohnung dafür einer Einladung zu einem fröhlichen Suff in Innsbruck Folge zu leisten. Zum fröhlichen Erstaunen aller fand sich nun nach drei Tagen diese Karte unter dem Einlaufe des Korps mit folgender Notiz vor: „Sonntag früh, halb 9 Uhr, wurden Ballon gefunden auf dem Kornfeld Deinhofen, Post Moosach bei Grafing, Oberbayern. Ick) erfreue miet) sehr auf den Suff, erwarthe antwort. Mitt Freundlichen Gruß, I. Strohmeier, Knecht." Das Korps gedenkt, seine Einladung zu verwirklichen und wird trachten, den Aufenthalt oes ehrlichen Finders in Innsbruck recht angenehm zu machen. * Druckfehlerteufel. Verwandten, Freunden und lüe- kannten die erfreuliche Nachricht, daß mich meine liebe Frau heute zum fünften Male mit einem kräftigen, gesunden Jungen erfreut hat. Alexander Müller, Schreimaschinenfabrikant. * Die Gelehrtenhandschrift. Fräulein Berta (mit einem Gelehrten verlobt): „Ach, so ein Liebesbrief von meinem Doktor ist wirklich reizend! Da hat man immer stundenlang oran zu lesen." * Was ein kleiner Prinz an richten rann. Am 9. November kam es — so erzählt man der „T. R.", in der Berliner Königl. Universität zu folgendem drolligen Auftritt: Der Professor T. führte seine Zuhörer gerade in den tiefsten zTbgrünben philosophischer Spekulation spazieren, oder er schaute gewissermaßen nur noch mit dem Kopfe aus dem Gischt der ihn umbrandenden Objekte, Subjekte und anderer philosophischer Jir- gredienzien hervor, als plötzlich höchst reales fröhlick>es Trom- ^etengeschmetter von der Straße herauftönte. dca nu denk' ick) — es ist eigentlich noch etwas früh für die Wache. Tra . . Trraa . . . Trrraaa..... Der Herr Professor taucht auf. Etwas ärgerlich: „Ich werde, ein wenig warten. Die Musik ist jetzt von einer Häufigkeit ..." Das bekannte Lachen im Auditorium. Der Professor: „Hanslick nennt sie die aufdringlichste Kunst, er hat nicht unrecht . . ." Zustimmendes Lachen. , Der Herr Professor taucht mit einem kühnen Kopfspmnge wieder unter. — Bum — bumm — bummm usw. in infinitum. Mir dämmert's. Ein Prinz ober ein Prinzeßchen ist ge-, öoren, und bie Garde-Artillerie schießt Salut. Erleichtert flüsterte ich meinem Nachbar meine Erleuchtung zu. Ter Professor aber steigt empört wieder empor unb klettert ans Gestade. „Es ist wirklich ichlimm, baß man bei Dingen, die bie höchste Konzentration erfordern, in dieser unqualifizier- baren Art--" Bum. Bum. Bum. , Die Zuhörerschaft trampelt und scharrt, teils dieserhalb^ teils außerbem. Mein Vergnügen wächst. „Soll ich aufhören?" Frenetische Zustimmung einerseits. Abmahnendes Schweigen^ anderseits. „Ich werde also versuchen, fortzufahren." Recht böse verschwindet der Herr Professor wieder. Er hatte wirklich, vor Lauter Gelahrtheit, von dem Prinzen und der großen Komik immer noch nichts gemerkt. Moral: Die Prinzen werden von jetzt ab vor 7 Uhr morgens und nach 8 Uhr abends geboren, denn was dem einen Professor recht ist, ist dem andern billig. Oder: Es wird in Berlin, solange es noch Universitätsstadt ist, nicht mehr Salut geschossen. *Eine eigentümliche Ansicht von der Ehe verriet ein Maurer aus Oberfell (Kreis St. Goar) vor dem Bonner Sdwfsengericht. Er war mit noch zwei Kollegen unter Anklage gestellt, weil sie am 20. Oktober vorigen Jahres einen Tag-- Löhner aus Kessenich gemeinschaftlich mißhandelt haben sollten unb ztvar im Eisenbahnzuge auf der Fahrt von Bonn nach Köln. Als ber Lorsitzenbe den ersten Angeklagten fragte, ob er vorbestraft sei, meinte dieser: „Ja, ich bin verheiratet!" * Ein überraschendes Ergebnis hatte ein Bauer aus Holt, ber auf feinem Felde ein Plakat angebracht hatte, das bie Aufschrift trug: „Hier kann Kappus (Kohl) geholt werden." Natürlich meinte er gegen Bezahlung, hatte aber vergessen, dies anzugeben. Das Plakat wurde nur zu wörtlich befolgt, denn als später der glückliche Besitzer zu seinem Kappusfelde kam, fand er auch nicht einen Kopf mehr vor. * Aus den „Fliege nden Blättern". Moderner Schluß für ein Märchen.....Da gab der König dem Prinzen zur Belohnung die Prinzessin, unb bie Hochzeit wurde im Königsschlosse mit großer Pracht unb Herrlichkeit gefeiert. Unb wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute — wahrscheinlich aber getrennt Neues Wort. Studiosus Spund (als er bemerkt, daß | fein Freund ein Glas Wasser trinkt): „Wer Süffel, seit wann bist du denn A q u a demiker?" Liebeserklärung. „Herr Rat, ich bin wahnsinnig verliebt ! Ohne eine Ihrer Töchter kann ich nicht leben!" * Aus der „Ingend". Persische Kunstfragen. „Der Schah hat also auch in diesem Jahre wieder keinem Dichter den Hafispreis verliehen." — „Ob er wohl den Preis bekäme, wenn die Dichter einen Königspreis zu verleihen hätten?" «Sessi® v. Mk. i.35 »b D2/u> — Zollfrei! — Muster an jedermann! — Seidenfabrikt. Henneberff, Zürich. Nur echt Marke auf der Sohle. iracx'.-'.njniiim» Häuft nur Mehrere erfahrene Wähler. Wh Wähler! Mitbürger! Wählt nur erprobte, tüchtige Männer, aber keinen Spekulant, uoch einen von krankhaftem Ehrgeiz geplagten Streber!!! Stadtve ■■ •ordnetenwahlen! und dem 2übinP9fihrtrp’i..9Serfnnt^ritng bex s°n?em Vürgervereiu, dem freisinnigen Verein, dem nationalliberalcn Verein, dem Nordostvev K-ndid-t-nlü- die diesjährige9 Sta^tv^rorduetenimihl gewM: ' "«ne stehende Bürger ergänzten Bürgerschaftsausschusses wurden felgende Personen 1. Dr. Magrr. BLermer, Universitätsprofcssor, 2. Dr. Kari Ebel, Bibliothekar, Stadtverordn., 3. Max Friedberger, Kaufmann, 4. Aug. Gabriel, Fabrikant, Stadtverordn., 5. Friedrich Habenicht, Kaufmann, 6» Hch. Leib, Schneidermeister, Stadtverordn., 7. Wilhelm Löber, Rentner, Stadtverordn., 8. Wilhelm Plank, Gerbermeister, 9. Dr. Wilhelm Schäfer, Geh. Justizrc Stadtverordneter, 10. Heinrich Schaffstädt, Kouunerzienrc Stadtverordneter, 11. Georg Simon, Oekonom, 12. ^ouis Trotz, Ziegeleibesitzer, 13. Karl Wimmenaner, Geh. Forstrat Stadtverordneler, 14. Heinrich Winn, Bauunternehmer. find zum Teil bereits eine Reihe von Jahren al/ Stadtverordnete im Jnter?'"^ auch m öffentlichen Angelegenheiten in hervorragender Weise bewährt, festen Ueberzeugung in jeder Beziehung geeignet, zur Erfüllung der w^tia?» V ert)cblld)em Erfolg tätig gewesen und sind nach unse Jahren obliegen, zur Förderung der Wohlfahrt und^ Entwickelung unserer Stadt und der/n unserer städtischen Verwaltung in den nächs Versammlung wesentlich beizutragen. $ un^ ^crcn äbsanlter Emwohnerfchaft durch chre Tatigkctt in der Stadtverordnet- M“t" ieS6alb Un,erc ”« “““ $"W»«6cil für di- W «-ch-hmd-, M-mr-r -injutr-i.» Gießen, den 7. November 1907. ~-------------------—--------------------------------------Der gewählte Bürgerschaftsausschusr. 1 Nechtsanwa 08856 Teleg.-Sekretär P. Fuchs, Fabrikant A. Gabriel, Landwirt Gg. Simon, Bäckermeister P. Pfeiffer, Oberbibliothekar Dr. Heuser, Kaufniann Will,. Homberaer Gastwirt Ph. Reitze-, 9 ' Werkführer Will,. Werner, Fabrikant Ad. Klingspor, Weißbindermeister L. Petri III Rechtsanwalt W. Grünewald, Ziegeleibesitzcr L. Trotz, General-Agent Ad. Schmidt, Rechnungsrat Ferd. Mentzel. ___toiittetsMudsvercitttgiino Stoütüf nirtatf HMIt n Zur Vermeidung von Stimmenzersplitterung empfehlen wir, keine Stimn zette abzugeben ohne die Namen der nachstehenden, unabhängigen von jede kleinlichen Ehrgeiz freien, zielbcwußten Männer: 9 H 088i Peter Fuchs, Telegraphen-Lekretär Dr. Bicrmer, Professor Wilhelm Hornberger, Kaufiiiain Philipp Reitzcl, Hotelbesiher Georg Simou, Landwirt. Viele Wähler. Wähler vereinigt Eure Stimmen auf die Herren: Carl Beck, C6crbrieftrngcr Dr. Magnus Viermer, Professor W. Grünewald, Rechtsanwalt Wilhelm Hornberger, Kaufmann Philipp Reihet, Hotelier Louis Troß, Landwirt und aus du wieder wählbaren acht ausscheidenden bisherigen Stadtverardneien. 08884 Viele Wähler. der IMittrlhiis-Bftfiiiiiig. Kandidaten. Sie Handwerker" Mietervercins und drei vom Bnrgcraussck uß bereits vvrgcschlagcv 1 Verficherungs-Jnspettor, 2 Fabrikanten. ' ^eiverbetreibende, 1 Landwirt, 3 Beamte, 2 Kaufleute, 1 Arbeiter (national), 1 r 9e??enjMabAinbem Sfe ”*5 ^Ugion und Parteiangehörigkeit zu fragen, die richtige W. und die Arbeiterschaft berücksichtigten. - Kommunatp^ U"b We Kaus.nannfchast, auch den Grotzbetr. Vereinigungen, die teilte Parteipolitik getrieben hat und wübrcn) die hctben, dagegen sind wir die einzige der im Wahlkampf vorgehcnd Einschlag und Charakter zeigen, finden Sie in unserer Liste alle Parreirichtunaen"^! ^°^n freisinnigen die Mieterliste einen stark sozialdemokrat.sck ständiges Vorgehen ausgeschlossen hat. Harztirichtungen vertreten, abgesehen von der sozialdemokratischen, die sich ja durch sc daß sie sich weder von der^riswttattsch^exkltffwm Bürgerausschuß^' noch von?? alle Berufsklassen umfassenden Bürgerschaft erwartet iverdc Ob Hausbesitzer oder Mieter einerlei ;». « ber s°zlaldcmotratl,chcn Micterliste blenden läßt. Sie möglichst ohne Strich und persönliche So n b et tu ?nf ih 7 1 ne« he 9 6 iiCd) ? klleichmätzigen Vertretung aller Stände wähle Vereinigung: ^onoerwunfche folgende allen Wählern entgegenkommende Liste der Mittelstand An unsere Mitbürger richten wir das Ersuchen, bei der Stadtverordnetenwahl den Männern nnr die Stimme zu geben, deren ganzer Lebenslauf, deren eigener Haushalt die Ueber- zeugung gibt, daß vou ihuen auch in mustergültiger Weise der große Stadthaushalt geleitet wird; die unbeirrt nicht nach links oder rechts blickend, den geraden Weg gehend nur bas allgemeine Wohl im Auge haben. Als solche Leute schlagen wir Euch vor die schon verschiedentlich genannten Kandidaten. pisyu Louis Beil Martin Dörr Dr. Ebel MaxFMerger August Gabriel Emil Horst Louis Jäger Heinrich Leib Wilhelm Löher Ztadtverordnetemvahl. Beamte aller Rangklassen! Männer des gewerbtätigen Mittelstandes! 9kationalgefinnte Arbeiter ! Der vom Bürgerausschuß veröffentlichte Vorschlag zur Stadtverordnetenmahl hat in weitesten Kreisen unserer Bevölkerung große Enttäuschung hervorgerufen. Weiten Kreisen der Wählerschaft, großen Stadtteilen und altangesehenen Vereinen und Verbänden hat man es unmöglich gemacht, an den Vorbereitungen zu den diesntaltgen Stadtverordnetenwahlen gleichberechtigt teilzunehmen und ihre wohlerwogenen berechtigten Wünsche nut irgend welcher Aussicht auf Erfolg daselbst zu vertreten. Direkte Zusagen in dieser Beziehung sind sogar unerfüllt geblieben. In dem Vorschlag des Bürgecausschusses tvird mit Recht vermißt, ein Eingehen aus die Wünsche der Beamten, eine entsprechende Berücksichtigung des Handwerker- und Kaufmannstandes und nicht zuletzt die rtotwendige Aufstellung eines Vertreters der nationalen Arbeiterschaft. Wähler! Wir wollen uns nicht mundtot machen lassen von den in schwach besuchten Versatniiitungen gewählten wenigen Vertretern jener 5 Vereine, deren Mitgliederzahl bei weitem nicht 1/8 aller Wahlberechtigten beträgt, wie trrtüntlich angegeben wird, diesmal gilt es zu zeigen, daß man in Gießen weiß, was man will, daß man nicht gesonnen ist, zu jedem vorgelegten Zettel Ja und Amen zii sagen. Wir haben zu unseren Beratitngen alle Vereinigungen ohne Ausnahme in gleicher Weise zugelassen, je nach ihrer Größe, und wir haben dann die Wahl unserer Kandidaten, mit welchen wir heute an die Oeffentlichkett treten, aus der überaus großen Anzahl der Vorschläge in der Welse vorgenommen, daß alle Stände die gebührende Berücksichtigung gefunden haben, ohlte Ansehen irgendwelcher Sonderinteressen und Freundschaften, ohne jegliche Partei-, Konfessions- und Bezirksiiitereffen. Die unterzeichnete Bereinigung, in der sich die Masse unseres Beaurten- und Bürgerstandes zu gemeinsamer Arbeit zusantmengefunden, bringt nach reiflicher Ueberlegung alles dessen, was dein Gemeinwohl not tut, folgende Herren zur Wahl in Vorschlag und bittet, nur für diese stimmen zu wollen: 1. Dr. Wilhelm Schäfer, Geh. Justizrat, Stadtverordneter 2. Wilhelm Grünewald, Rechtsanwalt 3. Dr. Karl Wimmenaner, Geh. Forstrat, Stadtverordneter 4. August Gavriel, Fabrikant, Stadtverordneter 5. Wilhelm Homberger, Kaufmann 6. Dr. Emil Heuser, Oberbivliothekar 7. Peter Fuchs, Telegraphensekretür 8, Ferdinand Mentzel, Rechnungsrat i. P. 9. Heinrich Winn, Bannnteruehmer 10. Friedrich Habenicht, Kaufmann 11. Louis Troß, Ziegeleibesitzer 12. Karl Beek, Oberbriesträger 13. Ludwig Jäger, Landgerichtsregistrator 14. Wilhelm Werner, Werkmeister Die aus der Beamtenschaft der Riegeipfad- und Seltersbcrgvereinignng gebildete ______ Wereinranng für kommunale Wahlen.___________ Zur AMverordnetenwahl. Die Stadtverordneteuwahleu drohen eine arge Zersplitterung mit sich zu bringen. Fast jeder Verein, darunter auch mancher, der weitab von der Kommunalpolitik liegende Ziele verfolgt, stellt seine Sonderkandidaturen ans. Wohin soll das führen? Will man denn mit Gewalt der sozialdemokratischen Liste zum Di ege verhelfen? Es versteht sich doch von selbst, daß, je mehr sich die bürgerlichen Stimmen zersplittern, desto geringer die Aussichten selbst einiger der besten bürgerlichen Kandidaten werden. Einigkett der Bürgerlichen ist darum oberstes Gebor. Nun unterliegt es ja keinem Zweifel, daß einige der vom „ G ew äh lten Bürg er- ausschufse" aufgestellten Kandidaten dem größeren Teil der Bürgerschaft nicht die rechten Männer zu sein scheinen. Immerhin ist es die Pflicht der Bürgerlichen, sich doch auf die von dem gewühlten Bürgerausschuß proklamierten Kandidaten zu vereinigen. Mag der eine oder der andere Wähler diesen oder jenen Kandidaten, der ihm durchaus nicht geeignet erscheint, streichen — im wesentlichen sollte aber die gesamte Wählerschaft die Gefahr, die eine Zersplitterung mit sich bringt, im Auge behalten und den Kandidattn d s gewühlten Bürgcrausschufles ihre Stimme geben! Dr. Schäfer H. Schaffstaedt Georg Simon Louis T ross Heinrich Winn Viele Wähler die für das Wohl der Stadt besorgt sind. v-7„ Eine Anzahl unabhängiger Wähler. Stabtocrortatnimljhi l Mitbürger! Was hat eigentlich unser Mitbürger Stadtverordneter Philipp Euler IV verbrochen, daß seine eigene Partei ihn als Kandidaten hat fallen lassen. Will inan fügen, Herr Euler babe während seiner neunjährigen Amtsperiode weniger geistreiche Reden gehalten als Ändere, er sei bei öffentlichen Veranstaltungen nicht im Zylinder und Frack erschtenen und habe Versammlungen bezw. Vereinssitzungen zu wenig besucht. Frellich, dies alles ist dem biederen, einfachen Wesen unseres Philipp Euler zuwider, iveshalb ihm auch der Titel „Stadtrat" nicht in den Kops gestiegen ist. Dagegen hat Euler seine Pflichten als Stadtverordneter stets treu, gewissenhaft und unermüdlich erfüllt; in uneigennützigster Weise hatte Euler fein Grundstück der Stadt zu einem wesentlich billigeren Preise zur Verfügung gestellt, als ihm dafür von anderer Seite geboten worden war, im Gegensatz zu anderen Anliegern, die einen dreifach höheren Preis gefordert hatten. In der letzten öffentlichen Stadtverordnetensitzung war es Herr Euler, der das Wort nahm, um Dinge zur Sprache zu bringen und zu geißeln, die geeignet waren, die Ehre und das Ansehen einzelner Stadtverordneten in höchstem Maße zu diskreditieren rtnd zu verletzen. Aus vorstehend angeführten Gründen sollten alle vorurteilsfrei denkenden einsichtigen Wähler ihre Stimmen vereinigen auf unseren bewährten Stadtverordneten Philipp Euler IV. 7170 Seine vielen Freunde. Aug. "Waag Seltersweg 60. Herren- Handschuhe Damen- Handschuhe kurze und lange billigst bei itfeMbar M/SL finden Sie für alle v Arten Sina- u. Zier- uijfiel das paffende sowie auch Eierbrot, Präp. VogelkicS, Scpiaschalen rc. rc. m nur bester 6924 Qualität in der Germania-Di ogerie. Carl Seibel. Frankfurterstr. 39 Tel. 593 Freisinniger Verein. Mitbürger! . Der Wahltag naht, welcher über das Wohl unserer Stadt auf Jahre hinaus entscheiden soll. — Der Freisinnig Berem hat getreu seinem Vorgehen bei früheren Stadtverordnetenwahleu darauf verzichtet, nur Parteiangehörige in Vorschla zu bringen, sondern dem allgemeinen Wunsche seiner Mitglieder entsprechend sich mit dem Nationalliberalen Verein, dem Bürge, verein und den bereits bestehenden Bezirksvereinen auf eine gemeinsame Vorschlagsliste geeinigt. , , Bussen wer, daß manche Wünsche darauf haben zurückstehen müssen, aber wir schlagen nur tüchtige und leben; erfahrene Scanner von erprobtem Bürgersinne vor. Wir richten in letzter Stunde an alle unsere Mitbürger, insbesonder S“"™ Parteifreunde die dringende Bitte, jede Stimmenzerspttttcrung zu vermeiden, die nur dem sozialdemokratische Wahlzettel zu gute kommen wurde. Wir wollen keine einseitige Klaffenvertretung, sondern erwarten von den von un vorgeschlagenen Kandidaten, daß sie eintreten für das allgemeine Wohl und für das gleiche Recht aller unserer Bürger I Wählet darum Mann für Mann die Herren 8. Bezirlssweg-eisÄ ^vdost 11. Georg Simon, Oekonom, 12. Lonis Troß, Ziegeleibesitzer, 13. Karl Wünmenmrer, Geh. Forstrat, Stadtverordneter, 14. Heinrich Wüm, Bauunternehmer. 9. Dr. Wilhelm Schäfer, Geh. Justizrat, Stadtverordneter, 10. Heinrich Schaffstädt, Kommerzienrat, Stadtverordneter, 1. Dr. Magn. Biermer, Universitätsprofessor, Dr. Karl Ebel, Bibliothekar, Stadtverordn., Max Friedberger, Kaufmann, Ang. Gabriel, Fabrikant, Stadtverordn., Friedrich Habenicht, Kaufmann, Hch. Leib, Schneidermeister, Stadtverordn., Wilhelm Löber, Rentner, Stadtverordn., Wilhelm Plank, Gerbermeister, Wähler uud Bürger, insbesondere Mitglieder unseres Vereins! a. V'y ä Sä I e ■* ! 8. 9. Br. Wilhelm Schäfer, Geh. Justizrat, Stadtverordneter, 10. Heinrich Schaffstädt, Kommerzienrat, Stadtverordneter, 11. Georg Simon, Oekonom, 12. Lonis Trotz, Ziegeleibesitzer, 13. Karl Wimmenauer, Geh. Forstrat, Stadtverordneter, 14. Heinrich Winn, Bauunternehmer. __________Xt’t Vorstand des Blzirksdereins Nordost. Ang. Gabriel, Fabrikant, Stadtverordn., Friedrich Habenicht, Kaufmann, Hch. Leib, Schneidermeister, Stadtverordn., Wilhelm Löber, Rentner, Stadtverordn., Wilhelm Plank, Gerbermeister, w LL"WL LN°"LL"°d7„ - •** ®-“** -- 1. Dr. Magn. Biermer, Universitätsprofessor, 2. 0r. Karl Ebel, Bibliothekar, Stadtverordn., 3. Max Friedberger, Kaufmann, Dw/u 9. Dr Wilhelm Schäfer, Geh. Justizrat, Stadtverordneter, 10. Heinrich Schaffstädt, Kommerzienrat, Stadtverordneter, 11. Georg Simon, Oekonom, 12- Lonis Trotz, Ziegelcibesitzer, 13. Kar W-mmenancr, Geh. Forstrat, Stadtverordneter, 14. Heinrich Winn, Vanunternehmer. Dev rmtmNibepale Verein. 1. Dr. Magn. Biermer, Universitätsprofessor 2. Dr. Karl Ebel, Bibliothekar, Stadtverordn., 3. Max Friedberger, Kaufmann, 4. Ang. Gabriel, Fabrikant, Stadtverordn., 8. Friedrich Habenicht, Kaufmann, 6- Hch. Leib, Schneidermeister, Stadtverordn, ° Ke!m tiö*,er’ Rentner, Stadtverordn! 8. Wilhelm Plank, Gerbermeister,