<■ i i' X' 1.57. Jahrgang Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion:^A112. Tel.-AdruAnzeigerGreßen. Die „ttefotner ZamiNenblätter" werden dem .Anzeige^ viermal wöchentlich beigelegt, das fflx dea Kreis zweimal WScherrtÜch. Der „Yesstsche Landwirt" erscheint monatlich einmal. yr. 3*55 Zweites Blatt Erscheint mti Ausnahme des Sonn^gS. MitiwoH 25. September Il)07 ja AxA Rotationsdruck und Verlag der Drühl'schen Untversitäts - Buch- und Steindruckerei. H R. Lange, Gießen. [C*- -i zweitausend daß das Loten des Nordteils des Rilaksjords in den Jahren 1904, 1905 und 1906 ausgesührt worden sei, jedoch sei der Felsen, worauf der „Standard" aufgelaufen sei, augenscheinlich infolge seiner unbedeutenden Größe unentdeckt ~1'- „Ständer d" im einz-elnen dargelegt. Infolge mehrerer in der Presse erschienener Gerüchte wird amtlich ausgeführt. versammelt g c w e s e n e n blieben. Die Maschinen und die meisten Kessel seien unbeschädigt und die Pacht sei imstande, in den nächsten Tagen selbständig nach Kronstadt zu gehen, wo sie ins Dock gebracht wird. — Am 21. und 22. Sept, nahm der Kaiser mit seinen Töchtern an einem Gottesdienst an Bord der Pacht „Standard" teil und nahm darauf mit dem Kommandanten und den Offizieren im Speisesalon des „Standard" das Frühstück ein. ______ OoUtksche Cagesseharr. Gegen die Verunstaltung von landschaftlich hervorragenden Ortschaften. Zur Durchführung des Gesetzes gegen die Ver - unstaltuug von Ortschaften und landschaftlich her- '-orragender Gegenden sind, wie die „B. N. N." 'hören, die vtegierungspräsioenten angewiesen worden, für diejenigen Ortschaften, in denen dies angezeigt erscheint, Orts- statute im Sinne des Gesetzes zu erlassen. Ferner ift von den beteiligten Ministerien des Innern, der öffentlichen Arbeiten und der geistlichen Angelegenheiten eine sehr eingehende Anweisung zur Ausführung des Gesetzes ergangen. Danach soll im allgemeinen jede Schaffung eines positiv häßlichen Zustandes, der geeignet ist, ein für ästhetische Gestaltung ofsencs Auge zu verletzen, als grobe Verunstaltung anzusehen sein. Zur Ausführung' des orts- ftatuariscyen Verbots ist die Ortspolizeibehörde verpflichtet; die Entscheidung steht also nicht mehr in ihrem freien Ermessen. Tanga, 24. Sept. Gestern abend um 9 Uhr traf der Gouvernementsdampfer „Kaiser Wilhelm II.", von Mombosa kommend, mit der Expedition Dernburg hier ein. Heute vormittag reist die Expedition nach Muhesa, um Plantagen in Augenschein zu nehmen. Daran schließt sich eine achttägige Tour durch Usambara. Am Schlüsse der Reise werden die Pflanzer Gelegenheit haben, in Tanga Exzellenz Dernburg ihre Wünsche vorzutragen. Polnisches. Mörs, 24. Sept. Der polnische Bansomiumklub hielt in Hochstraß bei Mörs in einem Gasthaussaale eine Versammlung ab. Von der Polizei aufgefordert, den Saal zu räumen, verließ der größte Teil der Anwesenden das Lokal, nur etwa acht Mann widersetzten sich der Aufforderung. Einer von diesen zog in der Erregung einen Revolver und schoß. Das war das Signal zu einer allgemeinen Schießerei und Schlägerei. Die Polen stürzten auf die Schutzleute, von denen einer durch drei Hiebe über den Kopf und ein anderer durch einen Messerstich in den Rücken, der die Lunge traf, schwer verletzt wurden. Die beiden Schutzleute feuerten aus ihren Revolvern mehrere Schüsse auf die Menge. Zwei polnische Arbeiter wurden getötet und 14 Personen zum Teil sehr schwer verwundet. Nach der Schlägerei wurden über 40 ausgeschossene Revolverpatronen gefunden. Infolge dieser Ausschreitung ist die Abhaltung einer polnischen Festlichkeit in Hochemmerich von der Polizei untersagt worden. Die Havarie der russischen Kaiserhacht Standard. Petersburg, 24. Sept. In den amtlichen Depeschen wird die Beschreibung der Havarie der Kaiscryacht Die Schandsanle in Memel. Die „Königsb. Volksztg." ist ein Blatt, das seine Ehre darin sucht, mit der „Leipz. Volksztg." im Sauherdentone konkurrieren zu könne::. Jetzt aber hat sie das Leipziger Schimpfblatt weit hinter sich gelassen, indem sie das Memeler Nationaldenkmal „d i e S ch a n d s ä u l e i n M e m e l" nennt. Voller Entrüstung schreibt die freisinnige „Hartungsche Ztg." in Königsberg: „Die Terminologie des Blattes in diesem Schmähartikel niedrigster Gattung ist nicht mehr auf den Sauherdenton gestimmt, sondern direkt aus der Gosse geschöpft. Wie einen Schlag ins Gesicht muß eS ein jeder, welcher Parteirichtung er auch angchören mag, vielleicht selbst bis in die sozialdemokratischen Reihen hinein, empfinden, wenn die „Königsb. Volksztg." es wagen darf, in einem Artikel, der nach materialistischen Geschichtsklitterungsrezepten mit der ausgesprochenen Tendenz, die Nationalfeier in Memel zu verunglimpfen, gearbeitet ist, die Persönlichkeit der Königin Luise herabzuzerren und dieses Elaborat mit der nichtswürdigen Ueoerschrift -„Tie Schandsäule in Memel" zu versehen. Auf weitere Proben sozialdemokratischer Wissenschaft verzichten wir. Es genügt uns, die „Königsb. Volksztg." und ihre Sippe vor "dem Lande an den Pranger der „Memeler Schandsäule" zu stellen. Es wäre eine Beleidigung der deutschen Arbeiterschaft, sollte man ihr an dieser sozialdemokratischen Nobeit teilgeben. Die „Mentehr Schandsäule", des dürfen die Herren Genossen gewiß sein, soll ihnen in unserer Stadt und Provinz nicht vergessen w e r den." Belgien und der Kon gestarrt. Brüssel, 2-r. Sept. Die parlamwltarische Kongokom- Mission beriet heute über die Abänderungs-Vorschläge der belgischen Regierung zum Ent-- Wurf des Kolonialgesetzes. Die Kommission beschloß, bei der Llongoregierung anzufragen, welche Tragweite der Erlaß des KönrgS-^Souverains vom 20. Juli, durch den er einen Teil des Kongostaates als Krongut zurück- stellt, für den belgischen Staat habe. Die Kommission ist der Ansicht, daß Vie gesetzgeberische Gewalt dem König lediglich übertragen werden solle, das Parlament solle dann immer noch Gesetze schaffen können, die von den Staatsgrundsätzen abweichen. Die Worte „Die juristische' Die Lage in Marokko. Paris, 24. Sept. Man hat hier Grund, anzunehmen, daß die bis zum Schluß der vorige:: Woche in Marrakesch Mann nicht überstiegen, daß M u l a y H a f i d aber auf den Anschluß aller Stämme rechnete, die der Aufforderung Drudes, sich zu unterwerfen, Trotz boten. Drude steht gegenwärtig vor dem Problem, mit Hilfe der drei Stämme, die ihre Unterstützung zugesagt haben, den wichtigen Knotenpunkt Berreschid, 40 Kilometer von Casablanca, zu besetzen, bevor Mulay MafidS Anhang sich dieser Operationsbasis bemächtigt, oder abzuwarten, ob die scherifische Malhalla den Gegensultan zu bekämpfen ausgesandt wird. — Ein hier verbreitetes Gerücht, der Fesselballon Drudes sei, nachdem das Seil gerissen, in das Kabylenlager geflogen, ift durchaus unbestätigt. London, 24. Sept. Ueüer Tanger wird aus Altäzar Kebir gemeldet, daß der Stamm der Venihassen dem Sultan Abdul Aziz 400 000 Dollars gezahlt und ihm 400 Maultiere geschenkt hat. Der Stamm hatte dem Macbsen viele Jahre hindurch keine Steuern entrichtet. Abdul AziK ist heute morgen in Rabat eilt getroffen. Tanger, 21. Sept. Mac Lean berichtet in einem hier ein getroffenen Briefe, daß er sich bei g n t e r G e s u u b* heit befinde. Er ersucht um Proviant und Zelte, die ihm! gestern sofort übermittelt wurden. Tanger, 24. Sept. (Havas.) Tazi, der Bruder des Finanzministers, ist heute früh nach Gibraltar abgereist, von wo er sich nach Paris begeben wird, um dort finanzielle Unterhandlungen zu führen. Zugleich mit ihm sind der Delegierte der Gläubiger der marokkanischen Anleihe sowie der französische Geschäftsträger mit Urlaub ab gereist., - Paris, 25. Sept. Die „Werts" verbreitet eine aus! London übermittelte Lassan-Meldung, wonach die Fran-- zosen vor Casablanca eine ernste Schlappe erlitten haben sollen. Auf dem Auswärtigen Amt wird diese Meldung als pure Erfindung bezeichnet. Deutsche» Ueich. Berlin, 24. Sept. Fürst Bülow, der sich recht wohl befindet, gedenkt, wie die „Voss. Ztg." hört, an- sangs Oktober wieder in Berlin einzutrcffen. — Me die„Voss.. Ztg." hört, werden die Beschwerden der Deutschen in Lodz, die dem deutschen Generalkonsulate in Warschau zum Vorwurf machen, daß es 'anläßlich der Unruhen in Lodz der russischen Regierung gegenüber nicht genügend den deutschen Standpunkt ge- -wahrt habe, geprüft und sind der Konsularbehörde zur Aeuhcrung zugegangen. Die Einrichtung eines deutschen Konsulatesin Lodz wird erwogen. Möglicherweise wird in den nächsten Etat eine entsprechende Forderung eutgestellt werden. 'Marnau, 24. Sept., nachmittags 4 Uhr. (W. B.) Der Krästezustand des Großherzogs scheint sich im Laufe des heutigen Tages etwas zu heben. Dr. Fleiner. Dr. Dreßler. Konstanz, 24. Sept. Die Konstanzer Jungliberalen beschlossen in ihrer gestrigen Versammlung, dem Reichsverband der nationalliberalen Ju- -gend nicht beizutreten. Abänderung des amtsgerichtlichen Verfahrens. Aus sicherer Quelle erfährt die „Kölnische Ztg." aus Berlin, daß die Vorlage über die Abänderung deS amtsgerichtlichen Verfahrens voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Oktober veröffentlicht und gleichzeitig an den Bundesrat gelangen wird. Von der Reform der Strasprozeßordnung wird angenommen, daß sie im Februar 1908 dem Bundesrat vorgelegt und gleichzeitig zur Veröffentlichung zur allgemeinen Diskussion gestellt wird. Wenn nicht besondere Hindernisse eintreten, wird die Vorlage über das amtHgerichtliche Verfahren dem Reichstage im Januar 1908 zugehen können, während bei der Reform der Strafprozeßordnung noch mit längeren vorbereitenden Verhandlungen zu rechnen ist, die einer Vorlage noch in dieser Reichstagssession hindernd im Wege stehen. 2Cieenc» Feuilleton. — Der achte internationale Kunsthistorikertag ist, wie man uns aus Darmstadt schreibt, dort am 24. d. Mts. in Gegenwart von ca. 100 Teilnehmern, darunter Rat Bode, Berlin, Geh. Hofrat Prof. T h o d e, Heidelberg, lßrof. v. P e tz o l d , Nürnberg, Prof. v. S e y d l i tz, Dresden u. a. nöffnet worden. Die Verhandlungen wurden von Prof. Strzy- 6 o w s k i, Prag, und Professor Dr. Kautsch, Darmstadt, geleitet and Graf Adalbert zu Erbach-Für st enau zum Ehrenvor- iitzeriden ernannt. Die Versammlung ehrte das Andenken des verstorbenen Prälaten Dr. Schneider,Mainz, durch Erheben von den Sitzen. Die Verhandlungen waren streng fachwissenschaftlicher und obendrein vertraulicher Natur. Nur das sei daraus lxrvorgehoben, daß Geh. Rat Bode einm längeren Vortrag hielt, in welchem er besonders über die Vorbereitungen berichtete, welche bis jetzt zur Begründung einer deutschen kunstwissenschaftlichen Gesellschaft getroffen worden sind. Diese Vorbereitungen sind soweit gediehen, daß in Mrze zu einer Konstituierung der Gesellschaft geschritten werden kann, deren Haupttütigkeir auf die Schaffung eines großen deutscher:, umfassenden Kunstwerks nach dem Beispiel der Monumenta Ger- Müniae hiswria gerichtet sein soll. Später erstattete Professor Dehio, Straßburg, ein Rcserat über die Schaffung von kunst- visscnschaftlichen Jahresberichten. Am Nachmittag erfolgte eine Besichtigung des neuen Landesmuseums, am Abend sprach Prof, st aut sch über „Beiträge zur Geschichte der mittelrheinischen Malerei". — Kölner Kunstausstellung. Aus Köln wird geschrieben: Zur Prämiierung hervorragender Leistungen auf der Ausstellung hatte die Stadt Köln der Aktiengesellschaft Flora jwei goldme und fünf silberne Medaillen sowie 10 000 Mk. für Geldpreise gestiftet. Durch einen gewählten Ausschuß,, dem u. a. der soeben verstorbene Hofrat Prof. Aldenhoven, Prof. Dr. von Falke, Oberbaurat Prof. Halmhuber, Kommerzienrat Dr. Rich. Schnitzler und Prof. Olbrich augehörten, ist nun die Verteilung erfolgt. Je eine goldene Medaille erhielten Architekt Ludwig Paffendorf, Köln, und Maler A. Deusser, Monheim, je eine silberne Medaille Bildhauer Georg Grasegger, Köln, Photograph Jakob Hilsdorf, Bingen, Prof. Alfred Mohrbutter, Ehar- lottenburg, Bildhauer Alexander Oppler, Paris, und Möbelfabrikant Ludw. Sch ä fer, Main z. Je Geldpreise von 500 Mk. erhielten u. a. Fräulein Berta Appel, Darmstadt, Prof. A. Faure, Stuttgart, Prof. Adalbert Niemeyer, München, Prof.. Ernst Riegel, Darmstadt und Architekt P. L. Troost, München. — Die Dorf-Linde. Land-rat BüchtiNg^in Limburg erließ soeben folgende Bekanntmachung an die Bürgermeister des Kreises Lrmburg, die auch bei uns in Oberhessen beachtet werden möge: „Der schöne alte Brauch, in den Dörfern auf den offent- Ücheu Plätzen Lindenbäume anzupflanzen, ist neuerdings leider vülsach in. Vergessenheit geraten. Nur hier und da findet man noch einmal eine „Dorflinde", mächtige, oft mehrhundcrtjährige Baumriesen. Nachgepflanzte jüngere Linden trifft man aber selten am Praktisch als Schattenüxmder auf freie»; Plätzen und bei Brunnen ziert die Linde gleichzeitig wie sonst selten ein anderer Baum jeden Platz und verschönert das Dvrfoild. Ich empfehle daher jeder Dorfgemeüü>e, welcher ein passender Platz zur Verfügung steht, wieder „Dorfliiwen" anzupflanzer: und zu pflegen. Wegen ihrer Anspruchslosigkeit, Wioerstandsfähigkeit und besonderen Schönheit eignet sich in erster. Linie die Krimlinde zur Anpflanzung. • Im Jiueresse des Anlo-achfeus wähle man nicht zu starke, sondern jüngere Bäume, ßereile den Boden gut vor und schlage vor der Anpflanzmig einen kräftigen, richtig zugerichteten Pfahl in die Baumgrube. Den Bezug sortenechter guter Lindenbäume will ich gern vermitteln, wemi mir bezügliche Bestellungen bis zum Monatsschluß eingesandt werden. Die Kosten einer gut entwickelten Linde wrvüen sich auf etwa 2 bis 2.30 Mark stellen." — Berlin, 23. Sept. Heute abend fand im Rathaus ein festlicher Empfang der Delegierten und Mitglieder des Hygiene-Kongresses unter der Teilnahme des Staatssekretärs des Innern v. Bethmann-Hollweg, mehrerer Minister uiü) zahlreicher Ehrengäste statt. Nach der Begrüßungsansprache des Oberbürgermeisters Kirschner brachte der Prinz zu ^chönaich- Carolath ein L>och auf die Stadt Berlin aus. Aus die Munizipalität Berlins toastete der Generalstabsarzt der französischen Armee Viry, worauf der österreich-ungarische Generalstabsarzt, Ritter von Uuriel, auf Deutschland und Berlin ein Hoch ausorachte. Ihm schlossen sich mit Trinksprüchen der italienische Generaloberstabsarzt Skorza und der Direkwr des Russischen Statistisck-en Amts, Timoiww, an. — Ein amerikanischer Universitätsrektor. In einer großen Newyorker Gesellschaft wird ein reicher Mann auf einen untersetzten, sehr beweglichen, augenscheinlich äußerst unterhaltsamen Herrn aufmerksam. Er fragt einen Bekannten, wer das wohl sei. „Was, den kennen Sie noch nicht? Das ist ja Präsident Harper von der Universität Chicago." Der andere antwortet keine Silbe, aber er geht zu seiner Gattin und spricht: „Frau, da sind 10 Cents für die Trambahn zum nach Hause fahren; verwahre sie gut, der Präsident Harper ist da." Der Mann, von dem diese Anekdote erzählt wird, William Rainet) Harper, war eine der interessantesten Persönlichkeiten im amerik. Universitätsleben, und die Geschichte beleuchtet in schlagender Weise die unwiderstehliche Liebenswürdigkeit, mit der er die Millwnäre Amerikas zu großen Geldopfern für, die von ihm ganz neu geschaffene und umgestalte:' Universität zu bewegen wußte. Kein noch so fest geschlossener Geldbeutel konnte ungeöffnet bleiben bei der hinreißenden Beredtsamkeit, mit der der joviale Herr die notwendigen Erfordernisse für sein Institut auseinandersetzte, aber wer ihm eine Geldsumme übergab, der wußte auch, daß sie in der segensreichsten und nutzbringendsten Form verwendet werden würde. Der Präsident einer großen amerikanischen Universität hat ja einen viel veranttvortlicheren und vielseitigeren Posten als etwa der Leiter einer deutschen Hochschule. Er ist, wie Professor Karl Budde in einem von persönlichen Erinnerungen an Harper belebten Aufsatz der von Professor Hinneberg herausgegebenen Internationalen Wochenschrift für Wissenschaft, Kunst und Technik meint, Rektor, Kurator und Diinisterialdezernent in einer Person, ja, er ist noch ntehv «als das, er ist die Seele der Lanzen Anstalt, der, für ihr .materielles und ideelles Fsrt- kommen zu sorgen hat. Es ist ein Segen für das Hochschulleben der Vereinigten Staaten, daß unter ihren Gelehrten immer wieder solche Männer der Tat erstehen, die unter den Millionären die Mittel zu gewaltigen Neuschöpfungen aufbringen, ein bewunderns^ wertes Organisationstalent entfalten und aus den Universitäten ganz kleine Staaten, tief in das Leben eingreifende und auf weite Volksschichten wirkende Institute schaffen. Unter diesen kraftvollen Gestalten war Harper der energischste, in seiner Sieges^ gewißheit und Unverwüstlichkeit der imponierendste. Eine kühle, kurz entschlossene Geschäftlichkeit, die das Engagement eines Professors äußerlich nicht anders behandelte als etwa den Kauf eines Ballens Baumwolle, verband er mit vollster Schätzung der Persönlichkeit und dem idealsten wissenschaftlichen Streben. Bei all seinen wichtigen Verwaltungsarbeiten, bei seinem Wirken an der Nutzbarmachung der Hochschulen auch für weitere Volkskreise gewann er doch noch Zeit, sein Amt als Professor der alltesta^ mentlichen Exegese auszufüllen und seine große Lebensarbeit, den musterhaften Kommentar zu den Propheten Amos und Hosea, zu vollenden., Mit seinen gelehrten .Forschungen aber vereinigte er auf die eigenartigste Weise den sicheren praktischen Blick. Seine wirksam inszenierten Universitütsfeierlichkeiten, bei denen dis Redech und Preisverteilungen eine leichte Operettenmusik begleitete, kamen dem naiven Verlangen des amerikanischen Publikums nach äußerem Gepränge entgegen. Mit kräftigen Knalleffekten wußte er auf die Millionäre wie auf die Pdafsen zu nnrken. Ein prächtiges Beispiel, das den Mann charakterisiert, bietet etwa der Schluß eines der jährlichen Geschäftsberichte, in denen er die Lage der Universität seinen Hörern vorführte. „Am 1. Januar 1899", so setzte er auseinander, „haben wir laut eingegangener Verpflichtung an Herrn John D. Rockefeller die Summe von einer Million Dollar zurückzuzahlen, die er uns zinslos vorgestreckL hat. Nun ist Herr Rockefeller ja gewiß ein guter Mann; aber Sie alle wissen auch, daß er in Geldsachen keinen Spaß versteht. Herr Goodspeed (der Kassierer) und ich werden uns also wohl oder übel aufmachen müssen, um binnen drei Monate die Summe zusammenzubringen, von der bis heute noch kein Cent vorhanden ist. Ich kann Sie versichern, datz es kein Vergnügew ist, ganze Wochen lang von Tür zu Tür zu ziehen und mit 50 und 100 Dollar eine Million zusammenzubetteln. Aber da hilft nichts, da sein muß das Geld zu Neujahr, und umsomehr muß es das, weil wir von Herrn Rockefeller noch 3^2 Millionen brauchen!" Diese Offenherzigkeit entfesselte natürlich einen Sturm von Heiterkeit. — Kleine Kunst chronik. In Wetzlar veranstaltet zurzeit der Maler Theodor Ohlsen aus Wiesbaden eine Ausstellung seiner Studien und Bilder in Oel, lvorunter sich Motivs von seinen Reisen in Italien, Marokko, Korsika und Deutschland^ befinden, sowie sein Werk „Durch Südamerika", figürlich, landschaftlich und architektonisch. Der Ertrag der Ausstellung ist für die Errichtung des Wetzlarer Goethedenkmals bestimmt. — In Köln ist Professor Aldenhoven, Direktor des Wallraf- Richartz-Museums, gestorben. — In Magdeburg wurde ein Denkmal des berühmten Physikers Otto von Guericke enthüll^ Vermischtes Gießener Strafkammer. ^.22 ä» , .-2-2 *«.uw hiixwvm xAJiyiuiui zur ~M.Xmjvdv.v mjuwu iuuluch i|i, oteier aüer nicht in Der voae L.5»ÄÄ«t-°fantr°g,u stellen, ter Erfolg versagt werden. d-r i . L • • 1, -, „ . 1 . “a o** I-Vi.u.i, vvl. '—•4.1 Vty VLL|ugt 4UC-LUt.ll. ^te^cn ^uistanden mußte das angefochtene Erkenntnis der Aufhebung unterliegen. H. wurde freigesprochen, während gegen Je. das Verfahren mangels eines rechtsgültigen Straf- antrags eingestellt werden mußte. uv- uh vic uii-c ^lul.iic iiuu^ sei allerdings zurzeit auch dem sächsischen Hofe unbekannt. Briefe die an die alte Adresse nach Florenz gingen, blieben unbeantworte T" Tie 9fhhrmnnp inirh hirrrh hip r e f *^°tionalliberaler Parteitag. Man bittet uns, folgendes zu veröffentlichen: Zu den Verhandlungen des national- ^keüages, der am 5., 6. und 7. Oktober in Wiesbaden ftattfindet, werden ^tur die Parteifreunde, soweit sie nicht als Delegierte an den Sitzungen teilnehmen rönnen, Tribünenkarten beu tarnen lautend) ausgegeben. Da die Beteiligung eine W starke zu werden ichemt, ist umgehende Bestellung beim Partegerretar Anding-Wiesbaden notwendig. Der Erstand des hie,igen nationalliberalen Vereins ist auch bereit, die Bestellungen Sü vermitteln und erteilt jede Auskunft. (S. Annonce) 9 .V, ? " - --—*- Beide Teile erhoben Berufung, ein teder wollte freigesprochen sein und den anderen verurteilt wißen. Sowohl die Vertreter der Parteien als auch da^> Gericht drangen auf das Zustandekommen eines Vergleichs Zu diesem Zwecke war auch kürzlich schon vor der Strafkammer em Termin angesetzt, zu bem, wie auch heute, ein Vertreter der Regierung erschienen war, da sich doch auch das Ministerium für sa-ulangelegenheiten um die Sache interessierte. Weder damals noch heute war ein Vergleich zu erzielen, trotzdem die Vertreter der Parteien diesen zusprachen und insbesondere der Vorsitzende ihnen vorhielt, daß es im beiderseitigen Interesse liege, ioenn ein Vergleich zustande komme. H. erklärte aber kurz, es sei ihm vom moralischen Standpunkt aus unmöglich auf einen Vergleiü) emzugeheii. Von der großen Anzahl der Geladenen wurde nur der Friedberger Kreisarzt vernommen, dessen -^ersuche, die,<000)2 auf gütlichem Wege zur Erledigung zu bringen, ebenfalls erfolglos war. Nach feinem motivierten, dem Gericht einleuchtenden Gutachten hat sich der Angeklagte H. zur Zeit Oer m Betracht kommenden Straftaten in einer so hochgradig nervösen Erregung befunden, daß der § 104 II des B. G. B. Platz greift. Da der Kläger seine Privatklage nicht förnilich zurückzog', mutzte H. nach § 51 Strafgesetzbuchs freigesprochen werden. Der erhobenen Widerklage mußte aber, da diese von einem Geschäfts- un fähig en erhöbe!^ worden ist, dieser aber nicht in der Lage Darmstadt, 26. Scpt. Ein Mordversuch aus ~ , e bildete die Anklage, mit dem sich heute das Schwurgericht zu beschäftigen hatte. Der Spenglergehülfe Karl Gör lach in MTenbacb hatte drei Jahrelang ein Verhältnis mit der Eli abete ?onnmiu. Cie loste es jedoch auf, da ihr Görlach falsche 'Angaben ilber feme Vermögenslage gemacht hatte. Darüber aiifs äiifeerfte eiregt, reifte in ihm der Entschluß, die Hofmann und sich selbst zu toten. Er lauerte ihr am 15. Juli abends im finstern Hausflur au) und versuchte, ihr mit einem Rasiermesser d i e Kehle zu durchschneiden. Nur einem glücklichen Zufall war es zu danken, bau der ivuchtige Schnitt einige Zentimeter höher kam unb ( hr>V sba!"?lrunb AIe 3ä[31ie sing, sodaß die Ueberfallene nicht uw !3C ICtä ?1V etjt rourbe und heute als Zeugin austreten U r s ~ .@^1001'611611 sprachen über den Angeklagteii das 9 arc1 uerfuchten Mordes aus, worauf er vom Eeiicht dem Antrag des Staatsamvalts gemäß zu 4 Jahren !°^ich"die ,J0USCerUlteil1 wurde. Er trat auch ’ ----- |uu;|t,uyu .pu| I IC 1UU-JL ULJUC JJlUli lassen. Jrn übrigen steht der sächsische Hof den Absichten UN der Person der Gräfin völlig gleichgültig gegenüber. Diest Erklärung des Ministers ist hinzuzufügen, daß der Wunsch eint Verheiratung mit Toselli zunächst einseitig beide Gräfin besteht, da der Künstler wenig Neigung oei spüre, sich in das Joch der Ehe spannen zu lassen, und außci dem seine Florentiner Freunde sehr eifrig bemüht sind, ih von diesem Schritte abzuhalten. — Aus London wird bei Depeschen-Btireau gcmelbet, baß die Gräfin Montignoso tatsäcl licy m Lonbon weile, um bort ihre N i e b e r k u n f t abzuwartei * .Ans bem Reiche ber Lüfte. Von Monzel a; Bodensee^ aus hat am 24. bs. Mts. Graf Zeppelin eine; vorzüglich gelungenen Ausstieg mit seinem Luftschiff unter nommeii. Um 11 Uhr 45 Minuten fuhr bas Luftschiff nac Konstanz und bann am Schweizer Ufer entlang. Eine zeitlan verschwanb es im Nebel unb tauchte bann für bie Zuschauer i Friebrichshasen um 2 Uhr 45 Minuten wieder auf unb suh bom Schweizer Ufer in bie Höhe direkt herüber nach Friedrichs ^C1UI na^in ,c^ ^ie Richtung gegen bas Kurhaus und da Kömgl. Schloß. Die Fahrt war sehr sicher unb elegant. Ti Freyung en unb Wendungen wurden gut gesteuert. Das Lusl schiff steuerte schließlich nach Monzel zurück, wo es sicher lanbete Aus Lindau wird zu dieser Fahrt gemetbet, daß das Luftschis um 1 Uhr 45 Minuten in großer Schleife über Lindau dahinfuh und in ziemlich starker Westpriese ein großartiges Schauspie ™; ^ie Geschwindigkeit gegen den Wind war groß. — Tc Lustschiffer Santos Dumont nahm auf einem See des Bo de, Boulvgne bei Paris Versuche mit einem Apparat vor, de oestimint ist, sich auf der Wasser-Oberfläche fortzubewegen, fall em Ballon auf das Wasser niedergehen sollte. Die Versuch waren von Erfolg gekrönt. —-v Alb ach, 24. Sept. Bei ber Gemeinder ats- wähl würben unsere seitherigen Vertreter, Schneibermeifter Jo- hannes tfinl 5ter mit 41 Stimmen, Karl Bähr mit 37 Stimmen uno Konrad Balser 7tcr mit 36 Stimmen wiebergewählt. Groß-Gerau, 24. Sept. Als der Großherzog mit dem Marahadschah von Bikanier, von Wolfsgarten kommend, im Automobil durch die hiesige Stadt fuhr, warf der fünfjährige Knabe des Schuhmachers Weber an der sog. Kastanienspitze nach dem Wagen. Der Adjutant des Großherzogs wurde an der Schutzbrille getroffen. Der Großherzog ließ durch den Adjutanten den Vorfall dem Kreisamte mitteilcn. Frankfurt a. M., 24. Sept. Die Strafkammer verurteil! einen Mann namens Theodor Klein, der drei Bräute au einmal hatte, bie er um 1500 bis 1600 Mk. betrog, zu ly^r- Gefängnis. — In einem Hundesperre-Prozcß machte ber 23oriibenf des Schöffengerichts die Mitteilung, daß während ber letzten Spcn Hundebesitzer nahezu 6000 Mark Strafgelder bezak hätten. 1 Duisburg, 24. Sept. Die Strafkammer verurteilte dc Nedakteur Heise von der Niederrhein. Arbeiterztg. wegen B, leidignng des Gerichtshofes zu 500 Ai ark Geldstrafe. T Beleibignng wurde in einem Artikel gesehen, in welchem der Vei iasser em Urteil frinfierte und einen dies Urteil als Klaffenurte charakterisierenden Ausdruck gebrauchte. Altona, 24. Sept. Die totraüauuncr verurteilte den R r daktenr des ^Flensborg Avis", Simonsen, nachdem das Reich- gericht seinerzeit das Urteil der Flensburger Strafkammer, welch( ans neun Aionate Gefängnis lautete, ausgehoben und die Sache n f das Altonaer Landgericht verwiesen hatte, luegcn Beleidignn V der Offiziere der ehemaligen schleswig-holsteinischen Arme die Simonsen als e i d b r ü ch i g bezeichnete, zu vier Monate Gefängnis. Simonsen will auch gegen dieses Urteil Berufnn A einlegen. . I 2^ird?c und Schule. — 16. Generalversammlung des Deutscket!>. Gelegenheit ber 49. »er amm f lung deutscher Philologen unb Schulmänner fand zu Base P die 16. Generalversammlung des Deutschen Gymnasialvereinc statt. Direktor Dr. Aly (Marburg) eröffnete die zahlreich besuchb Venammlung. Professor Dr. Oskar Jäger (Bonn) schrieb das °Uershalber vom Amte des 1. Vorsitzenden zurückzutretei Wunsche, die Versammlung ernannte ihn zum Ehrenmitglied de-. Vorstandes. Endlich gedachte ber Vorsitzende ber 38 Männer, bii im vergangenen ^ahre burch bcii Tob bem Verein entrisset Beginn der eigentlichen Verhonblungen hie! bkgi Oymnosialbirektor Prof. Dr. Muller aus Blankenburg seiner Me Vortrag über „Die Grenzen ber G e n e r a l i s i e r u n g unt n b t D 1 b u a 11 f 1 e r u n g bei Zöglingen höherer Schulen". Dii »»I StÄ fs° Grun->getenk?^er AuMchrung-n g tlnCTÄfi|lCXrA ^udivibiiolitot hat nur ein beschränktes Recht dühk ie laßt sich leboch, innerhalb ber bestehenben Lehrorbnung ^-^hrer unb Schuler durchführen; der so wohltuend erzieherisci W iüirfenbe Schulorganismus bars aber dadurch nicht gelockeo Qb'r.Aar.r abgesprengt werden. Der Vortrag schloß mit einet n-iTih-'S?61???9 cDlt neuerlichen Verunglimpfungen des Huma Gyrnna mmv Darauf gab Geh. Hosrat Uhlig (Heidel 3 ß5pfnhrpner hip11 ^mnasiolsache kurz Bericht: über di. QP eHpfb ieöt noch bedrohen, uni . hLl wStt l^er Abwehr. Die Vorträge werden irr „Humanisnichen Gymnasium veröffentlicht werden. Der Schatz s meister Oberlehrer Dr. Lisco (Frankfurt a. O.) legte den Kosfn .(d^tgliederzahl 2295). Der Vorstand wurde wieder gewählt, Direktor Uly mit bem Vorsitz betraut, Direktor Lück it vib Si Varsitzenben ernannt. Der Aktionsausschuß be- W ^p?°^tzenben, Geheimrat Uhlig, Herrn Pros. Jlbero ^erm19 nu?e »fnh ^^öel (Ulm) und einem noch zu ernennenden "5^ Bayern. Der Vorstand wird Ort und Zeit bei nächsten Versammlung bestimmen. Newyork, 24. Sept. Aus San Juan de Puerto rico wird telegraphiert, daß die Mißernte unter der Bevölkerung im Innern der Insel den furchtbarsten Stotstand erzeugt hat. Das Elend breitet sich von Tag zu Tag im Lande weiter aus. Die Regierung der Kolonie wendet sich mit der Mtte um sofortige Einleitung einer Hilfsaktion an die Behörden in Washington. Hotelbefitzerverern. Die Drrektion des^n euen Sta d tthea ters bittet nochmals die Abomienten im eigenen Interesse baldigst die noch ausstehenden Slbonnements avz-uholen, da spater nach Eröffnung der Tageskasse die Ausfertigung der Abomrements leicht mit Zeitverlust verbunden ist. - Zu und ^Ibfkafe btoTtoW S Sonntag rst bekanntlich Shakespeares cS bezüglich des N. auf 75 Mark erkannte. Beide Teile erlobcn „Wintermarchen" ^gewählt worden. Das Werk, das ' ee? Aufführung gelangte, bietet Gelegenheit, fast das gesamte Personal einzuführen und außerdem geben die wechselnden Szenenbilder dem Besucher einen Begriff von der^ Ausstattung unserer neuen Bühne. Vorauf geht auf vielseitigen Wunsch das Wandelpanorama „Vom alten lwuen 5)aus^h das die Spielzeit im alten Stadttheater abschloß und das diesmal von einer kleinen Pantomime begleitet sein wird. Es endet in ein lebendes Bild, zu OE die Direktion eine eigene Dekoration anfertigen ließ , 7 .Dre GießenerFreiw. Feuerwehr hielt gestern abend ihre diesfohnge schlußübuug ab. Ms Brandovjekt oimue das llniversitätsgebäude in der Ludwigstroße Es wurde angenommen, daß im Mittelbau ein Brand aus geb rochen bengalisches Feuer markiert wurde. Bei Ankunft be* I. LosthzugesLi nter Führung des BraiidMeisters Faber stand ber Annahme zufolge bereits ber ganze Mittelbau in Flammen. So- fort würben die Rettungs- unb Löscharbeiten vorgeuommen. Unter» v.^breitete sich bie Gefahr auf ben Nordöstlichen Flügel be| Geboubes, und es würbe auch ber 2. Löschzug unter Führung be» Branbmeisters Drckore alarmiert, so baß nun bie gesamte Wehr unter dem Kommando des Br anbin spctwrs Wiganbt zur )( Gießen, 24. Sept. E'ne Beleidigungsklage. Zwischen den Lehrern A N. und I. H. zu Ilbenstadt besteht seit längerer Zeit ein feincheliges Verhältnis, das zuw größten ^eü durch die gemeinjchostliche Benutzung des Wohn- dauws und des Gartens hervorgerufm wurde. Dieses führte nicht bloß zu Bescywerden bei ber vorgesetzten Behörde, sondern auch zu Streitigkeiten zwischen ben Lehrern unb zu gegenseitigen ,beleibigungen, wie bies bas Schöffengericht Friedberg feststellte. N. hot.e gegen H. Privatklage erhoben unb zwar wegen einer SteiBe tomt Ausdrucken, wie sie in Lehrerkreisen nicht Üblich sind. V. Uetz hierauf Widerklage erheben wegen einer Reihe von Äußerungen seitens des N., bie einem Lehrer auch wenig zur Ehre gereichen. Das Schoftengericht hielt von ben vielen unter Anklage gestellten Beleibigungen nur je eine Aeußemng für erwiesen Kleine Mitteilungen a u s §> e sse n n n d d c n Nachbarstaaten. Im altertümlichen Pfarrhaus in Vilbel würben lt. „Kl. Pr/ bei Bauarbelten drei Skelette gemnben, eins baoon mit einem zerschlagenen Schädel. Es wird kaum möglich sein, die Zeit festzilstellen, wann unb wie bie Leichen in dem Hause untergebracht worben sind. —In Nied bei Frank- furt werben jetzt fast tätlich in ber Frühe des Morgens Leute an- gehalten, die nachts , mit ihren Fahrrädern auss Land fahren und ihre Nilckiacke mit gestohlenem Obst füllen. — In F r an L f u rt a 9)1.. ftiir5tc auf einem Neubau der Gipser Knöpp vom dritten Stockwerk ni einen Mörtelkübel unb war auf der Stelle tot. — In Kassel stürzte bet ben Aiisschachtungsarbeiten zur Kanalisation aui dem Bahnhofs-Vorplatz eine Schachtwand in einer Länge von 5 Meter Ciiu 4,ici 2libeiter wurden verschüttet. Einer davon wurde be- wutztlos hervorgezogen, die beiden anderen kamen mit leichteren Verletzungen davon. — Am 29. d. M. hält in W e t t e r f e l b einen -bortiag über „Die Vorteile ber Feldberemigung" Oekonomieral Kitzel aus Lich - Der Charakter als Professor ist vom Groß- herzog von Hessen bem Direktor des Zoologischen Gartens zu S r_n r^r‘ Adalbert Se:g, verliehen worben. — ^as Wald-Michelbacher Nlanganbergwerk hat sich als sehr ergiebig erwiesen und wird noch lange in Betrieb bleiben. — Bei ffloOrocilutfjen der Slndl Wiesbaden ftic» man bei Hablach in 20 Meter Stete auf eilten gewaltigen Felsblock, der ans Bunt» ------------- .——o „ m./,“"*“ besteht und von gleicher «eschaffeiiheit wie d-r Milten- tne Ruhezeit der Hotelaugestellten. Redner schluq dringend ib'-dermit cm Beweis, dab der Felsbtock eine Revision der Verordnung vor. deren i^i M Zf Der Großherzog leidet subjektiv nicht liche Mattigkeit. von 11—1 Uhr geöffnet. b % bä mustertem Glas, cn. 65 X -5 fe tember, nachmittags 3r/2 Uhr statt. 07114 Jost. qi BÄ/t U^WW^ 8ST/i cbm bis von 's dem Großherzogliches Amtsgericht. B25^ Gießen, den 23. September 1907. B«A Knaben-Handarbeit Verwaltung der Provinzial-Siechenanstalt Obcrhessen. Trift? iriiifi Ter Vorstand D26/, Mecum. Eingang Westanlagc. Bahnhofstraße 48 II. 4 -I - - M Gießen (Dammstr. 48), den 24. September 1907. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 26. Sep- 1400 1300 900 4100 M i 2 3 4 5500 4000 2500 9600 Station km N 6 qm M Man verlange rot - gelb - rote Packete. Beginn meines Kursus täglich. Gleichzeitig halte ich mich den werten Damen im Aufertigeu vo» Kleidern uiä Kostinnen aller Art bestes euwwbleu. 15/30 Reisesgfiäser Jagdglaser 0§®e™giaser in grösster Auswahl empfiehlt Emil Schmidt, 16 Neuenweg 16. Zus©hneide=S©haai©- Unterricht im Zuschncidcn von Damen- u. Kindergarderoben nebst Vorarbeiten u. Garnrercn erteilt nach leicht faßlicher Methode ItlliseWeinhardt, ausgebildete Lehrerin "-K V-L' W Moderne Vergabt© Obel kaufen keine Einrichtung ohne vorher das grosse,^ nster- 12auptaussteii-ingshaais der l)anns<üdh‘r Möbei- iabrik, Eleidelberser-^trassc, welches als Sehenswürdigkeit 1. Ranges und bedeutenstes Haus seiner Art bekannt ist, besichtigt zu haben. Man verlange Preisliste mit Abbildungen. (Perspektiv-Aufnahmen von kompl. Zimmern) 10jährige Garantie, freie Lieferung, Sonntags Wir machen unsere Parteifreunde darauf aufmerksam, daß die Tribüncnkarten zu dcu Verhandlungen des nationalliberalea Parteitags zu Wiesbaden am Z., Z. u. 1. Oktober auf den Namen ausgestellt werden. Die Karten müssen deshalb bei Herrn Parteisekretär Anding, Wiesbaden (Bccthovenstr. 1) oder durch Vermittlung des unterzeichneten Vorstandes umgehend bestellt werden. F GrigiuaL-DrKytmeldttngen. Berlin, 25. Sept. Entgegen anderweitigen Mel-^ düngen erfahren die Deutschen Nachrichten, daß bei der Neuregelung der Beamtengehälter die Vereinheitlichung der Gchaltsskalen keineswegs eine allgemeine Verbesserung der Beamten bedeuten würde. Nach Mitteilungen von maßgebender Stelle ist absichtlich mit der Vereinfachung eine Erhöhung vorgenommen woroen. Die Notwendigkeit, die Gehälter auch der mittleren Beamten z u e r h ö h e n, ist durchaus anerkannt worden. Dies geht am besten daraus hervor, daß die Kosten der mit der Vereinheitlichung Hand in Hand gehenden Aufbesserungen sich auf ninö 50 Millionen belaufen. Weitere 60 Millionen sind für die Aufbesserung des Wohnungsgeld- mschusses der mittleren Beamten erforderlich und sollte den Vorschlägen des Eisenbahnministers, der auch die im Vorjahre auf gebesserten Beamten nochmals aufb essern will, stattgegeben werden, so sind noch weitere 50 Millionen erforderlich. Eine starke Vereinheitlichung der Gehalts'Nassen wird dem Entwurf zufolge namentlich bei den Bureau- und Kassenbeamten der Provinzialbehörden und den ihnen gleichstehenden Behörden in die Erscheinung treten. Karlsruhe, 25. Sept. Obwohl sich im Krankheitsbild des Großherzogs eine Besserung eingestellt hat, ist sein Zustand doch immer noch sehr ernst. Es besteht die Gefahr, daß eine plötzlich eintretende Herzlähmung dem Leben des Patienten ein Ende macht. Der Kranke schlummert viel, aber sein Zustand kann nicht mit Agonie verglichen werden. Es handelt sich nur um kürper- Unvveriitäts-Nachrrcbeen. — Sicherem Vernehmen nach wird der Privatdozent für Chemie en der Technischen Hochschule zu Darmstadt Dr. Gustav K e p- peler am 1. Oktober an die Technische Hochschule Hannover übersiedeln. _ — Der Senat der Stadt Hamb u r g ernannte den a. o. Um- versitätsprofessor Dr. Adalbert Wahl in F r e i b u r g (Breisgau) um Professor der Geschichte. Nationalliberaler Verein, Wl W Olli ArLreitsVergebnng. Die nachstehenden beim Neubau des BadehauseS IX. zu Bad-Nauheim vorkommeuden Arbeiten des „Inneren Ausbaues" werden hiermit auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Zur Vergebung kommen: 1. Glascrarbcit. IV: cn. 140 qm Verglasung mit ge- .. Auch im Odenwald sängt man an, sich zu regen, um . - für' Hessen bestimmte vierte Lehrerseminar zu be- rinvneiL Die Stadtvorstände von Dt i ch e l st a d t und Erbach hielten in Stockheim eilte Konferenz ab, wobei beschlossen ivurbc, «eiten« der beiden Orte 60 000 Mark und den Bauplatz zu diesem Zwecke zur Verfugcmg zu stellen. Die Gemeinde, die das Semmar erhielte, hätte dann einen, dem Wert der Grundstücke anzupassenden, geringeren, durch den Kreisausschuß festznsetzenden Betrag zu leisten Bekanntmachrrng. In das Handelsregister Abt. A. wurde bezüglich der Firma Hermann Katz in Gießen eingetragen: Die Firma ist erloschen. Gießen, den 23. September 1907. Todes-Anzeige. Gestern abend 9'/, Uhr entschlief unerwartet nach kurzem Leiden unsere teuere, unvergeßliche Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Wine Kiffer, geb. Bender was wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch tiefbetrübt mitteilen. Um fülle Teilnahme bittend Im Namen der Hinterbliebenen: Adam Pfeiffer, Werkmeister. Gleiberg, den 24. September 1907. Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 2 Uhr vom Sterbehause in Gleiberg statt. 6038 statt. Wetzlar, den 24. September 1907. Kreiötic,'öauamt. Allen Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Mitteilung, daß meine liebe Frau, unsere Mutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Fm CMchk Sdjiieiiicr geborene Weil im Mer von 75 Jahren, nach kurzem Leiden heute vormittag 9T/4 Uhr sanft entschlafen ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Wegebau. Der Ausbau einer GcineiiidcvcrbindungSstraße von Ober- well nach Cbcrtlccn in den Gemarkungen Oberwell, Volln kirchen und Oberkleen soll in 4 Losen getrennt vergeben werdens Aus heute eintreffenden Zufuhren offerieren wir Hochfeinste sndfranzösische Kur- und Tafel-Trauben in Wannen ä 20 Pfd. 24 Pfg., in Kisten von 5 und 9 Pfd. 28 Pfg. pr. Pfd/ Dieselbe Qualität ausgewogen 33 Pfg. pr. Pfd. Hochachtend ato/9 Sehr« Berdyx AahnhosMße 27. Prompter Versand nach auswärts. Vertreter: Herr Dr. Meyerhoif, Süd-Anlage 7 Herr Dr. Schliephake, Gocthcstr. 44 8031 mustertem Glas, en. 65 qm Spiegelglas, 20 qm Opaleseent und Spiegelglas, 2. LLcißbinberarbeit. Los IV: ea. 200 qm Stuckdecke. Los V: 5500 qm Leimfarben anstrich, 60 qm Oelsarbenanstrich, Anstrich von ca. 100 Türen, cn. 500 qm Fußbodenanstrich etc. Los VI: ea. 2700 qm Faeadenputz etc. 3. Schrc'ncrardcit. Los IV: ca. 35 huberc Türen und Fenster etc. 4. Schlosserarbeit. Los II: Beschlag von ea. 100 Türen etc. Angebotsunterlagen find in unseren Amtsräumen (Zander- straßc) einzusehen. Bedingungen und Arbeitsbeschreibungcn werden zum Selbstkostenpreis abgegeben snicht versandt). Angebote müssen verschlossen, porto- und bestellgeldfrei mit deutlicher Aufschrift der jciuciltnen Arbeit und des Loses bis spätestens 12. Oktober, vormittags 11 Ubr bei uns eingereicht lein, worauf deren Eröffnung im Beisein etwa erschienener Bewerber stattsindet. Später einlaufende, aber mit dem Posteinliefe- rungsstemvel des 11. Oktober versehene Angebote, werden als gültig betrachtet. Bad-Nauheim, den 25. September 1807. Gaubevörde für die Neubauten. Berdmgrmg. Für die Provinzinl-Sicchenanstalt Obcrheffen zu Gießen soll die Lieferung von ca. 890 (Str. guter Spersc- kartoffeln vergeben werden. Die Kartoffeln sollen zur Hälfte im Oktober d. Js. und zur Hälfte im April 1908 augeliefert werden. Die näheren Bedingungen liegen auf dem Vertvaltungsbureau in den Wochentagen von 2—5 Uhr nachmittags offen, woselbst Angebote mit der Aufschrift „Lieferung an Kartoffeln für die Provinzial-Siechenanstalt Oberhessen" versehen, bis zum Eröffnungstermin Donnerstag, den 10. Oktober 1907, vormittags 10 Uhr einzuretchen sind. * SMschtt ArbeitsvaWeis Bietzen. Gartenstraße 2, Zimmer 2. Es könucn eingestellt werden: . • .. 3 Bauschlosser, 2 Gauschlosser (ausw.), 1 Schmied lauswarts), 1 Schneider, 2 Schuhmacher, 1 Metzger, 1 Glaser (auswärts), 2 Schreiner, 3 Schreiner lauswarts», 5 Biegeleiarbcitcr, 2 land- wirtschaftl. Arbeiter lauowärts), 3 Dicmwiädchen, 1 Wasch) rau, 2 Lauffrauew 1 Hausdiener, 2 jüngere Hausburschen, 4 Erdarbeiter, 1 Schreiber. , _ Lehrlinge: 1 Atechaniker, 1 Glaser, 1 Schloffer lausw.), 1 Installateur, 1 Schreiner. °Es suchen Arbeit: B“/o 1 Schreiner, 1 Heizer, 1 Schneider, 1jung. Jahrbursche, 2 Arbeiter, 1 Auslauser, 1 Hausdiener, 2 Waschfrauen, 2 Flicksrauen, 6 Launrauen, 1 Schreiber. Kostenanschläge, Zeichnungen und Bedingungen liegen aut unterzeichneten Bauaml zur gefl. Einsichtnahme. Die Aussiihrung von Los 3 und 4 zusammen wird auf 5 Jayre verteilt und zwar derart, datz Los 3 zuletzt ausgeführt wird. Die Einheitspreise können auf die ganze Strecke (Lose 3 und 4 getrennt) forme cur 2/s der Gcsamtsnecke der Lose 3 und 4, nämlich von Station km 4,1+70 bis 5,3+87 abgegeben werden. Die Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aut- schrift versehen für Los 1 und 2 bis zum Donnerstag, den 10. Oktober d. Fs., mittags 1 Ubr an den Gcmeindevorfreher zu Qverwell einzureicyen. Die Eröffnung ffndet in der Wirtschaft Bauer statt. Für Los 3 und 4 find die Angebote bis zum Freitag, dcu 11. Lktover d. Js., mittags 1 Ubr an den Gemeindevorsteher zu Obcrttcerr einzureichen- die Eröffnung finbet im Gcmeindchause Nom, 25. Sept. Die Unruhen in Apulien dauern fort und nehmen täglich einen ernsteren Charakter an. In Bitonti haben die Großgrundbesitzer die Bedingungen der. landwirtschaftlichen Arbeiter angenommen. Dank diesem Entschluß ist die Ruhe wieder hergestellt. Dagegen dauern die Unruhen in Cerinol a und den uutliegenden Ortschaften fort. Wlailand, 25. Sept. Neue Zwischenfälle werden aus Trane und Nialfata berichtet. Auch in Talonto und Rovo ist es zu heftigen Exzessen gekommen. Die Arbeiter schleuderten Steme gegen die Soldaten und die Wohnungen der Grundbesitzer, lieber hundert Verhaftungen wurden vorgenommen. Zirka 1000 Mann Infanterie und 100 Mann Kavallerie sind eingetroffen, um dii bedrohten Ortschaften zu besetzen. Casablanca, 25. Sept. Der französische Fesselballon machte gestern einen neuen Aufstieg, während dessen festgesteUt wurde, daß sich im Untereq"e von 40 Kilometern von der Stadt kein maroklanisches Lager befindet. Der Kommandant, der mit der Einrichtung der Polizei in Casablanca beauftragt ist, hat die Bedingungen festgestellt, unter denen der Handel in der Stadt tote* der ausgenommen werden darf. Montag den 30. Scvtembcr d. Js., nachmittags 5 Uhr, beginnen in dem Schulbausc am Asterweg (Handwcrkcrschule) zwei Unterrichtskurie für erziehliche Handarbeit mit je örei- ftünbiger wöchentlicher Umerrichtszeit. In dem einen derselben werden die Schüler mit Papparbeiten und m dem andern mit Kerbschnittarbeiten beschäftigt. Zur Beteiligung an dem Unterricht । können ältere Schüler der Volksschule sowohl als auch Schüler der höheren Lehranstalten (letztere vomelftenFahre ab) zugelassen werden. Für Werkzeuge und Dlaterialien, welche den Schülern während der Unterrichtszeit gestellt werden, und von jedem derselben 2 Mark zu entrichten- die Schüler der höheren Lehranstalten haben außerdem noch ein Schulgeld von 4 Mark zu bezahlen. Aumelduugeu zum Unterricht werden zur angegebenen Zeit in genanntem Schulhaufe entgcgengcnommeu. Gießen, 20. September 1907. Bö/0 Der Schulvorstand. Voraussichtliche Wrtterung für Hesten am Donnerstag den , seinem Quftanb Fn den aestriaen Moraenstuuden •6 September: Ateist trüb. Nebel. Zunächst noch feine Nieder- fernem sUfrano. ^zn oen gestrigen .icorgenfrunoen schlageV Temperatur wie heute. Südliche Winde.' stellte sich em Anflug des alten Humors em. Arbciterbewcgu^. Antwerpen, 23. Sept. In der heute nachmittag abgehaltenen Versammlung der Hafenarbeiter wurde mit großer Mehrheit beschlossen, am Donnerstag die Arbeit zu t) e n früheren Bedingen wieder auf zu nehmen, jedoch mit dem Vorbehalte, daß, falls die in dem Schreiben des Bürgermeisters vorgesehene Lohnerhöhung nicht gewährt werde, der Kamps nach Ablaut von 14 Tagen w+der ausgenommen werden soll. Ra ou, 24. Sept. Gestern versuchte ein Teil der Ausständigen eine der Schuhfabriken in Brand zu stecken. Es gelang jedoch, des Feuers rechtzeitig Herr zu werden. Ls ereigneten sich zahlreiche Z u s a m m e n sl ö ß e, bet denen noei sog. gelbe Arbeiter schwer verletzt wurden. .Die Arbeiter einer Papierfabrik haben ebenfalls den Ausstand erklärt.________________ Gießener Wetterdienst. 0,0 I 13+42,5 Gemeinde Oberwell 1,3+42,5 I 2,3+60 Gemeinde Oberwctz u. Vollnkirchen gcmcinsch. 2,3+60 I 2,9+75 Gcm. Vollnkirchen u. Oberkleen gcmcinsch. 2,9+75 I 5,3+87 Gemeinde Oberkleen breit Stück Pfg, Stück Mk gute Verarbeitun, Stück Pf- in ganz schwerer Qualität, elegant Täisdel-Stehürzen verarbeitet Stück Stück Pf; Marktstrasse 87 'elefon 20S3 toufSitellen. fhv«/« frisch eincetroffen. kaufen Sie zu billigsten Preisen bei [06350 Schloss^asse 19 Telephon 305 5672 Phil« O-ebMard Telephon 337 statt. Der Vorstand Das ttomlnaudo oder vonL Kl ttel-Reform-Schurzen in vorz. Peical und Siamosen- 1 Herr oder Dame welche perfekt iui Klavier- oder Zltherspiet für Nachmittags alö Lehrer gesucht. Schriftl. 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