Nr. 120 Erscheint täglich außer Sonntag«. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Zamilien- blätter viermal in d. Woche beigelegt und zweimal wöchentlich das Kreisblatt für den Kreis Sieben. Fernsprech-An- schtuß s. d. Redaktion 112 Verlag u. Expedition 51 Adresse Mr Depeschen: «uzciger Gieße«. Samstag 25. Mai 1907 Erstes Blatt 157. Jahrgang GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Rotationsdruck und Verlag der VriMschen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. .GerichtSsaal^: Ernst 'e p e 6; Mr den Q,,a- zeigenteil: Hans Beck Bezugspreis: monatlich 75 Pf^ vrertel- jährlich Mk. 2J?0; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.: durch die Post 2)11.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die TageSnmnmer bis vormittags 10 llhr. Zeilenpreis: lokal 15Pf^ auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich tür den poliL und allgem. Teil: P. Wittko: für -Stadt und tianb* und ?re heutige Aummer umfaßt 16 Seiten, politische Lagerscha«. Herr von Stadt. W ist, wie einer unserer Berliner Mitarbeiter hört, wenig wahrscheinlich, daß der Kultusminister Dr. v. Studt wirklich seine Absicht, vor der Herbsttagung des Parlamentes von seinem Posten zurückzutreten, ansgcgcben haben sollte. Man geht wohl nicht fehl, wenn man solche Gerüchte auf den Einfluß des im Kultusministerium. allmächtigen Direktors Dr. Al th o f f zurücksührt, der inzwischen von seiner Erkrankung genesen ist und den Wunsch hegen mag, Herrn von Studt, unter dessen Regime er nach Belieben schalten und walten konnte, noch so lange wie möglich im Amte belassen zu sehen. Wer aber auch dazu berufen werden mag, Herrn v. Studts Nachfolge zu übernehmen, — er wird des Rates des allbewcrnderten, mit eminenter Arbeitskraft und Geschäftskenntnis ausgerüsteten Ministerialdirektors umso weniger entraten tomtcn, als Exzellenz Althosf sich auch des Vertrauens des Kaisers in ungewöhnlichem Maße erfreut. Selbstverständlich wird sich der Rücktritt des Herrn von Studt ans dem politischen Leben in allen hergebrachten Ehren vollziehen, lieber seine Nachfolge steht zurzeit noch nichts fest, — auch nicht, ob Dr. Ad ick es, der Frankfurter Ober-Bürgermeister, für sie in Frage kommt. Es dürfte übrigens wenig bekannt sein, woher die enge Freundschaft, eine Duzfreundschaft, des ^Kultusministers von Studt und des Ministerialdirektors Dr. Altstoff stammt. Sie ist sehr alten Datums, denn sie wurde zwischen ihnen geschlossen, als sie — beide nähern sich den Siebzig — gemeinsam die Universität besuchten und der gleichen stu- dentischen Verbindung angehörten. T-cunals lvor der Studiosus Studt — — der Leibsuchs des Studiosus Althoss! Hieraus erklärt sich, wenigstens zum Teil, das Uebergewicht, das der Ministerialdirektor stets über den ihm vorgesetzten, jetzt scheidenden Minister gehabt hat. ♦ Die Stichwahlen in Oesterreich. Das Resultat des Stichwahltages zeigt, daß es den bürgerlichen Parteien gelungen ift, die Verluste vom Hauptwcchltage wenigstens einigermaßen loettzumachen, obwohl die Sozialdemokraten 28 Mandate gewonnen haben und 82 Mann stark in den neuen Reichsrat einziehen werden, Ihnen gegenüber steht als stärkste deutsche Partei die christlich-soziale mit 66 Mandaten, denen sich noch die Oberösterreichij'chen und Salzburgischen Klerikalen anschließen werden, sodaß der „christlichsoziale Klub" 97 Mitglieder zählen wird. Die liberalen Parteien — Deutsche Bolls- und Fortschrittspartei — brachten es auf 49 Mitglieder, während die Deutschnativnalen — Alldeutsche , (Schöner ianer >, Freialldeutsche und Deutsche Agrarier 32 Angehörige zählen. Aus Seiten der nichtdeutschen Parteien Haban die Tschechen die meisten Vertreter auszuweisen, die sich allerdings in 5 Altischechen, 33 tschech. Agrarier, 11 klerikale und 1U radikale Tschechen zersplittern. Ter Rest teilt sich in Italiener, Rumänen, Jtroaien, Serben, Slovenen, Rulhenen, Polen usw. usw. Die klerikal- s l a o i s ch e Mehrheit ist eben zur Tatsache geworden. Hoffentlich wird das kräftig vertretene christlich soziale Element dafür sorgen, daß namentlich die slavischen Bäume nicht in den Himmel wachsen. Ein Ereignis während der Wahlbewegung war das Manifest der tschechischen Sozialdemokraten, in dem sie im Grunde nichts anderes besagten, als daß ihnen das nationale Hemd näh er liege, als der kosmopolitische Rock. Noch deutlicher: erst kommt der Tscheche, dann der „Genosse". Die Sozialisten wollckn vor allem im nationalen Punkt kuriert sein. Hier fallen sogar die Schrcuiken zwischen ihnen und den Jungtschechen. Wie anders steht demgegenüber unsere bewußt internationale deutsche Sozialdemokratie da! Aber man sieht, die nationale Frage in Oesterreich lebt und läßt sich durch noch so geschickte Wahlkreisgeom^trie nicht aus der Welt zirkeln. Das neue österreichische Wahlrecht hat mit dem alten Schlendrian der Privilegien- und Interessenvertretung gründlich aufgeräui t und den freilich recht oft zweifelhaften Willen der Wählermassen automatisch zum Ausdruck gebracht hat. Aber die alte unheilbare Krankheit unseres Dreibundbruders, der Nationen- und Natiönchen- zwtft, ist nicht beseitigt. Die bleibt mehr oder minder latent und wird immer wieder in allerlei Geschwüren ausbrechen. * Tas goldene Zeitalter der Landwirtschaft. Man schreibt uns: Bei der Hochflut der zurzeit tagenden Kongresse und Versammlungen findet manches dort gesprochene Wort nicht die wünschenswerte Beachtung in der Oefsentlichkeit. Deshalb erscheint hier und da ein besonderer Hinweis am Platze. So beispielsweise auf die in Wien versammelten Vertreter der „grünen Jnternptionale", auf den landwirtschaftlichen Kongreß. Er wurde eröffnet durch einen Vortrag des agrarischen Hochschutzzöllners und früheren französischen Ministerpräsidenten Jules Msline über das „goldene Zeitalter der Landwirtschaft", für dessen Wiederkehr nach seiner Meinung sichere Anzeichen vorliegen. Die „Dtsche. Tageszta.", das Organ des Bundes der Landwirte, erklärt sich nicht in der Lage, mit Meline übereinzustimmen; erblickt ihr durch eine allzu rosenrote Brille in die nahe agrarische Zukunft. Prüft man indessen die Melineschen Darlegungen objektiv und an dem Maßstab der agrarischen Erwerbsverhältnisse in Deutschland, dann muß man ihm in der Hauptsache beipflichten. Es ist unbestreitbare Tatsache, daß der Betriebsgewinn in der Landwirtschaft steigt, und ein intelligenter fleißiger Landwirt kann heutzutage nicht bloß sicher sein Leben fristen, sondern auch zu einer gewissen Wohlhabenheit gelangen. Jeder gönnt dies dem Bauernstände, denn es ist niemand so töricht, die Gefahren einer treibhausartigen Entwickelung des Industrialismus in Deutschland zu verkennen. Selbst ein mit seiner ganzen politischen Persönlichkeit im Industrialismus wurzelnder Mann wie Bebel würdigte in einer seiner letzten Reichstagsreden den Wert einer blühenden Landwirtschaft für die körperliche Entwicklung der militärpflichtigen Jugend, weil die Tauglichkeitszifser fortgesetzt zurückgeht. Steht also die Besserung der landwirtschaftlichen Rentabilität fest, so erscheinc ihr Bestand allerdings nur gesichert durch befriedigende Lösung der L a n d a r b e i t e r f r a g e. Es ist damit nicht getan, daß Grundbesitzer und Bürger in größerer Zahl wieder der Scholle sich zuwenden; die heimischen Arbeiter müssen folgen, damit nicht mit gutem deutschen Gclde die slawischen Kriegs lassen gefüllt werden. 8 —11 ■—1-TTZ11LI —L"zr | WWMWM»WW»WMWW Die „Damuka". R. Berlin, 24. Mai. Tie „Damuka", eine exotisch klingende Abkürzung für die Deutsche Armee-, Marrne-und Kolonial-Äusst el- lung üt Berlin, steht unter dem Protekwrat des Kronprinzen, und dem vorbereitenden Komitee gehört eine Reihe glänzender und bekannter Namen an. Diesmal, so hoffte man, werde eure ernsthaft zu nehmende Ausstellung großen Stils erstehen, Belehrung, Anregung in Hülle und Fülle bietend. Es sei gern zugegeben, daß der Will^, eine solche Ausstellung zu schaffen, bei den Leitern vorhanden war. Mer wie kommt cs nur, daß bei fast allen neueren Berliner Uniamebmungen dieser Art der Wille sich nicht durchzusetzen vermag? Daß s v v i c l Un fra u t unter den Weizen gesät wird, daß allerlei in der Ausstellung sich breit macht, ihre Zwecke und Absichten verwischt, das absolut nicht hin e in g c frört? Weitere Ausstellungen, die in Berlin veranstaltet wurden, wie die Hygiene-, die Unfallverhütungs-Ausstellung, sind in Erinnerung; ihnen fehlten auch die auf das Vergnügen und die Erholung der Besucher gerichteten Veranstaltungen nicht. Aber in den Ausstellungshallen wurde darauf gefragten, daß nur Erzeugnisse und Sar,"Leitungen zu sehen waren, die der Bezeichnung der Ausstellung entsprachen. Von einer Armee-, Marine- und Ko- lonial-Ausstellung wird vorausgesetzt, daß dieser Grundsatz in besonders klarer Weise zur Geltung gebracht sei. Es wird mit Recht erwartet, bei einem Gang durch die Säle einen Ueberblick über das zu gewinnen, was in ben letzten Jahren auf den betreffenben Gebieten geleistet worden ist. Dem Wißbegierigen bräjentiert sich aber eine Menge von Dingen, die nicht im entferntesten Zusammenhang stehen mit den großen Angelegenheiten, denen das vaterländische Interesse gewidmet ist. Oder welchen Zusammenhang könnten mehr oder minder phantasie- reiche Zimmereinrichtungen im Biedermeierstil mit Heer und Marine haben; welchen Zusammenhang Flügel und Pianosortes, auf denen melancholische Spieler sich ergehen ; welchen Zusarnmenfrgng griechische Wei ne und rra 1 - kofrolfreie" Champagner, die in freigebigen Proben zum Ausschank gelangen; welchen Zusammenhang eure Kollektion von allem, was ein herrschaftlicher Hund gebraucht, vom Spielzeug bis zur Brille und Gummigaloschen? Und so gißt es noch eine bunte Menge von Gegenständen, die das Erstaunen des Besuchers hervorruft. Es verlieht sich von selbst, daß auch diese Ausstellung nicht fertig ist. Vielleicht wird sie nach der Vollendung ein mehr charakteristisches Gepräge bekommen. Einst- weileir beherrscht, mit ungeheurem Getöse, der Vergnügungspark das Feld der „Damuka". _* Der Kaiser am Telephon. Man schreibt uns: Kaiser Wilhelm IL macht sich jede Erfindung und Steuerung auf dem Gebiete der modernen Technik zu eigen, mit der eine Ersparnis an Zeit verbunden ist. Er fährt fast nur noch im Automobil statt im Wagen, er telegraphiert viel und er benutzt das Telephon außerordentlich häufig. In seinem Arbeitszimmer befindet sich ein besonders sorgsam gefertigter und in der Form künstlerisch ausgeführter Telepfronapparat. Scheint dem Monarchen während eines Vortrages, der ihm gehalten wird, irgend eine Einzelheit näherer Erörterung wert, so läßt er sich so soft mit der in Frage kommenden Instanz verbinden. Nimmt er dann das Hörrohr zur Hand, so beantwortet er nicht etwa die übliche Frage, wer da sei, mit den Worten: „Hier der Kaiser", Umbern beginnt sogleich zu sprechen und setzt voraus, daß der Angerufene ihn an seiner Stimme und an seiner Sprechweise ohne weiteres erkenne. Es gab Zeiten, in denen der Kaiser den Kanzler mit Vorliebe telephonisch interpellierte. Seine Generäle, seine Adjutanten müssen stets gewärtig sein, von ihm auf telephonischem Wege Defehte zu erfralt-en. Aber auch auf weite Gmtfernungen spricht der Kaiser gern. Er klingelt Jagd- freunde und kommandierende Generäle fern im Reiche an und fragt nach den Einzelheiten irgeno einer schwebenden dienstlichen Angelegenfreit. Am häufigsten spricht der Kaiser durch das Telephon mit der Kaiserin. Ist das Kaiserpaar getrennt, wie das bei den vielen Reisen des Kaisers oft genug vor kommt, so läßt der Kaiser keinen Tag vorüber, ohne mit der Kaiserin zu sprechen und mündlich mit ihr Familiendinge zu erörtern. So teilt er ihr wohl auch nach einem Herren mahle mit, daß er noch wichtiges zu besprechen habe und deshalb später nach Hause kommen werde, als er gedacht habe, — ganz wie andere Ehemänner es tun. Die Verbindung für den Kaiser ist schneller und leichter hergestellt, als die für andere Menschen, aber die Telephon- beamten und -Beamtinnen sind angewiesen, nicht zu sagen, daß :es> der Kaiser ist, der sprechen uxül. Jedenfalls ist der Aionarch nicht der Unannehmlichkeit ausgesetzt, mitten in der Unterhaltung durch die Frage gestört zu werden: „Sind Sie fertig ?" oder: „Sprechen sie noch?" oder gar gänzlich unter- brock-en zu werden, wie wir es ständig erdulden muffen. Der Kaiser ist also in der glücklichen £age,_ nicht unter unserer Telepfronmisere leiden zu müssen. Selbstverstchidlich wird der Kaiser selvst nur selten, von seinen nächsten Angehörigen, an- geklingeft, und seine Anschlußnummer würde man vergeblich in den Verzeichnissen der Fernsprechteilnehmer von Berlin und Potsdam suchen. — Ter Wiener Mannergesangverein ist zur Z^: im Begriff, eine „Triurnphrekse durch die Großstädte Ostamerikas' zu machen. So lesen wir im »Washington Journal', das uns soeben zugesandt wurde. Wir irren wohl nicht, daß der liebenswürdige Zusender dieses Blattes, Herr Louis Kimmel, unser Landsmann ist, der auch, wie dasselbe Blatt meldet, dem Washingtoner Emp'ängskonzert zur Begrüßung der Wiener Gäste angehörte. In Washmgton wurden bte Wiener auss glänzendste Meline überließ die Behandlung dieser Frage dem Wiener Professor v. Schullern, dessen Vortrag über „Internationale Arbeitervertnittlung" mich vom nationalen Standpunkt beachtenswert erscheint. Die unerläßliche Hebung der sozialen Lage des Landarbeiters sieht er gewährleistet allein auf der Grundlage des Arb e its v er tr a ge s unter Kontrolle t>er Staatsgewalt. Tunlichste Wahrung der persönlichen und wirtschaftlichen Freiheit der ländlichen Arbeiter, Sicherung der Gutsbesitzer gegen Kontraktbruch und Betriebsstörung sollen die Mchtlinien dieses Arbeitsvertrages sein. Je mehr man die Anregung durchdenkt, umso brauchbarer erscheint sie in Anlehnung an die Bestrebungen zur Seßhastrnachung der Landarbeiter. Es mag den ländlichen Arbeitgebern, zumal dem auf Tradition haltenden ostelbischen Landadel, nicht leicht fallen, sich an den Gedanken eines von modern-sozialem Geist durchwehten Arbeitsvertrages zu gewöhnen. Doch tote die Herren aus den Fortschritten der agrarischen Wissenschaft, des Ätaschinen- wesens Nutzen gezogen haben, so werden sie schließlich auch erkennen, daß die Modernisierung der ländlichen Arbeitsbedingungen ein wesentlicher Teil des die gejamte Landwirtschaft belebenden Geistes ist. Und diese Erkenntnis wird die Pforte austun zu dem für die ganze Volksgemeinschaft segensreichen „goldenen Zeitalter der Landwirtsdjaft". Wien, 24. Mai. Der Internationale Bundestag der landwirtschaftlichen Genossenschaften beendete seine Beratungen, nachdem unter anderen Anträge betreffeub die Herstellung einer gerne infamen Statistik für das europäischeGenossenschaftswesen und betreffend die Z e n t r a 1 i fi erung des Geldver lehrs der land- wirtschaftl. Genossenschaften angenommen worden waren. Neues aus Rußland. Die Reichsduma beschäftigte sich am 24. b. Mts. mit der von der Kommission ausgearbeften Vorlage, dem Ministerium des Innern 171/2 Millionen Rubel zur Unterstützung der von der Hungersnot betroffenen Gebiete zu bewilligen. Die Redner der Linken lehnten den Antrag mit der Begründung ab, der Regierung nicht das Geld des Volkes anoer- trauen zu wollen. Roditfcheff erklärte, das ganze Land würde die Duma der Gleichgültigkeit gegenüber den Bauern beschuldigen, wenn sie sich weigerte, den Kredit zu bereinigen. Man dürfe sich nicht allein der Tatsache enthalten, daß Gurkore unredlich roar; die Regierung erhob die Anklage gegen ihn. Die Regierung re erbe nun sagen können, daß gerade die Duma den Landleuten ihre Hilfe versagte. Den Kredft für die Hungersnot zu ver- reeigern, ist ein Verbrechen ober ein Werk ber Torheft. Die Vorlage wirb schließlich mit 176 Stimmen gegen 149 Stirnmew angenommen, unter Stimmenthaltung seitens der Polen. Zugleich wird beschlossen, daß der Duma bis zum 14. Januar 1908 vollständige Berichte über die Ausführung der Unter* ■ stützung in den Jahren 1906 und 1907 vorgelegt werden sollen. Ans Anlaß ber Errettung bes Kaisers aus der Ge-, fahr, welcl>e sein Leben bedrohte, erhält die Pet. Tel.-Ag. Mel-, düngen a»us zahlreichen Städten des Landes, in ben Kirchen. würden unter großer Teilnahme der Bevölkerung feierliche Te-- deums abgebalten; viele Stadtvertretungen und andere, soziale Verbände hätten Telegramme an den Kaiser abge- sandt, in denen ber aufrichtigen Freude, ben Gefühlen der Treue und des Abscheues über das Komplott Ausdruck gegeben wird. Eine im Marineministerium tagende Kommission ist zu dem Beschluß gelangt, daß Rußland eine neue Flotte erhalten müsse, deren Baukosten auf eine Milliarde sechshundert Millionen Rubel veranschlagt werben. Der Finanzminister, der der Kvnaufgenommen. „Sie kamen, fangen, siegten", so beginnt das genannte Blatt seinen enthusiastischen langen Artikel. Sie haben im Weißen. Hause vor dem Präsidenten Roosevelt und seiner Gemahlin gesungen. Es heißt darüber u. a.: ,Sie fangen. So hat man int Weißen Hause, so hat man in ganz Amerika noch niemals einen 'Dfännercfror fingen frören. Die Zuhörer lauschten voll Andachd mib Bewunderung, und draußen vor ben geöffneten Fenstern ftanben Tausende im strömenden Regen und sogen ebenso begierig, die wunderbaren Klänge des 23. Psalms von Franz Schubert, des von Richard Heuberger komponierten Ehors .Tiroler Nachtwache 1810", 2c. in sich hinein." — Bei der Vorliebe für modernes Porzellan, die von Jahr, zu Jahr in allen Kreisen unseres Publikums noch wächst, ist es begreiflich, daß gerade die Manufakturen, die nach bent Beispiel Kopenhagens sich besonders der neuen Richtung an-, genommen haben, der regen Teilnahme unserer Sammler und Liebhaber sich erfreuen. Zu den führenden Manufatturen auf. dem Gebiete der Herstellung von f ig ürlichc m P-o rzellaw. gefrört frier Nymphenburg, das dadurch mit einem Schlages zu einem Vorbilde für die deutsche Porzellan-Industrie geworden ist, und dem die Leipziger Illustrierte Zeitung" (Verlage von I. I. Weber) in ihrer letzten, ioeben zur Ausgabe gelangten Nummer einen mit farbigen Abbildungen reich ver-i fefrenen, instruktiv geschriebenen ausführlichen Artikel widmet, der in Fach- wie in Laien kreisen gleich stark interessieren dürfte. — In Wien ist am 24. Mai der Lustspieldickster Friedrich Gustav Triesch gestorben (geb. 16. Juni 1866). Seine Srücke, sind über die Grenzen Mens kaum gedrungen. Mit der großen. Bühnenkünstlerin Irene Triesch war der Verstorbene nicht vn» wandt. Paris, 25. Mai. Die berühmte Nachmittagsvontellung in der Comedie francaise zu Gunsten der Hinterbliebenen der auf der „Ber lin" verunglückten deutschen Künstler hat nun endlich stattgefunden. Der 3 getragen: „Das Kolonialamt hat nichts zu furchten." LSniver-iLäts-Nachriehten. Eine ch i n e f i j ch e U n i v e r j i t ö i. Das große Reformwerk, das in dem gewaltigen chinesischen Reiche jetzt begonnen Hal, erstreckt sich vor allem auch auf das Unlerrichlswesen, das von jeher schon em Ruhmestitel des Landes ivar und besonders m der "Allgemeinheit deS ElememaruiiterrichlS kaum von einem Lande überboten wurde. Tas neue System, das bis zum Jahre 1910 überall durchgeführl sein soll, bringt einen organischen Aufbau von den unterließ Elementarschulen zu den höhereil Lehranstalten, der in einer Universität nach europäischem Muster, die in Peking errichtet werden sott, gipfelt. Diese Universität, die so der Mittelpunkt des Studiums von ganz China sein wird, soll acht Fakultäten umfassen: Theologie, Rechtswissenschaft; eine Fakultät, die Geschichte, Geographie und chinesische, englische, französische, deutsche und japanische Literatur umfaßt; Mebizm; Naturwissenschaften; die Fakultät der öffeiitlichen Arbeiten (Mechanik, Elektrotechnik, angewandte Chemie, Bergbau, Architektur, Schiffsbau, Waffenkunde, Sprengnuttelfabrikation und QJletaUurgte); Landwirtschaft: Handels- kimde. In den höheren Lehranstalten wird der englische Sprachunterricht obligatorisch jein; zwischen Deutsch und Französisch steht den Schülern die Wahl offen, doch wird denjenigen, die sich der Chemie, Elektrotechnik, dem Bergbau, der Metallurgie oder der Forstwissenschaft zuwenden wollen, das Studium der deutschen Sprache empfohlen. Latem ist fakultativ. — N. O. Body: Aus eines Mannes Mädchenjahren. Gust. "Rieckes Buchhandlung Nachf. in Berlin W. 50. Dieses Buch enthält die S e l p st b i o g r a p h i e eines jungen Mannes, der bis zu seinem zwanzigsten Jahre infolge seiner eigentümlichen körperlichen Beschaffenheit als Mädchen a u f g e z o g e n worden war. Die Folgen davon, die sich vielgestaltig m einem wechselreichen Leben fühlbar machen, waren em immerwährender latenter ztvnflikt zwischen den aiu erzogenen Gefühlen und Rücksichten und den künstlich unter- drüaten Trieben der Natur, bis diese endlich alle Schranken niederbrachen. Tas Interessanteste “ber Darstellung dieser Leiden und Kämpfe besteht hauptsächlich darin, daß in schleierhaften Zuständen irrtümliches Bewußtsein mit unbewußten naturgemäßen Gefühlen kämpft. Diese' Lebensbeichte bietet einen Beitrag zu der erst in der jüngsten Zeit von der Wissenschaft beachteten sogenannten „sexuellen Zwischenstufe", und wird besonders für den Psychologen wie den Mediziner von Bedeutung sein. Daß es sich nicht um eine buchtzändlerische Spekulation bei dieser Veröffentlichung handelt, dafür bürgt der llmstand, daß Rudolf Presber das Buch mit einem Vorwort und Dr. Diagnus Hirsch- feld mit einem Nachwort begleitet haben. Kandel. 3'/."/<> Reichsanleihe und Preußische Konjols. Mehrere Teilhaber des ehemaligen Konsortiums dieser Anleihe haben sich nun zusammengetan mit dem ausgesprochenen Zweck bei einem enoentL weiteren Rückgang der Kurse der Anleihen diese durch Jntervensionskaufe zu stärken. Dieser Beschluß ist schon seit einigen Tagen in die Erscheinung getreten, wie die Kursentwicklung der Anleihen gezeigt hak. Doch sotten die Aufnahmen keineswegs groß gewesen sein. Es ist auch anzunehmen, daß die Spekulation angesichts dieser Gegenströmung mit Bcmko-Abgabcn aufhört, resp. zu Deckimgskäufen gedrängt wird. An gestriger Börse notierten die 3Vr°« Deutsche Reichsanleihe 94,10 und die Preußischen Konsols 94,20. AUSM m btn Ktgudrsamtsretzjstttll der ZtM Ojetzev. Aufgebote. Mai 8. Otto Lange, Sanitätssergeant in Babenhausen, mit Anna Bommersheim dahier. — 21. Hermann Hofmann, Schmied dahier, mit Margarete Gasche in Muschenheim. — 22. Georg Diehl, Schlosser, mit Marie Weimer, beide dahier. — 23. Emil Hoffmann, Pfarrer in Langenselbold, mit "Maria Berger dahier. — Richard 'Schstser, Großh. Forstassessor in Sich, mit Johanna Schuchard dahier. — 24. Karl Hau, Metzger, mit Christiane Jung, beide in Villmgen. Eheschließungen. Mai 18. Wilhelm Werner, Schiemer, mit Barbara Kunigunde, gen. Tom Herold, beide dahier. — Karl Guntrum, Eisendreher da» i hier, mit Marie Hcmsult in Wieseck. — Karl Braun, Schlosser in Köln-Delitz, mit Christiane Kreiling dahier. — Franz Weinhardt Schlosser, mit Anna Arnold, beide dahier. — Emil Euler, Schmiede» I meister, mit Marie Weinhardt, beide dahier. — Friedrich Wöffner, | Bankbeamter, mit Anna Auguste Pfeiffer, beide dahier. — 22. Dr. I Heinrich Dött, Oberlehrer in Mülheim a. d. Ruhr, mit Paula Hartmann dahier. — 23. Erwin Burmester, Ingenieur, mit Johanna Kaufsmann, beide dahier. Geborene. Mai 13. Dem Heizer Heinrich Schliffer ein Sohn, Jakob Bernhard. — 14. Dem Schreiner Friedrich Eisenträger ein Sohn, Erich. — 15. Dem Zigarrensabrikanteii Georg Gottlieb Stark ein Sohn, Adolf Jakob August Albert Wilhelm Heinrich Christian. — 16. Dem Taglöhuer Heinrich Haas eine Tochter, "Mathilde. — Dem Taglöhuer Johann Georg Gebhardt eine Tochter, Frieda "Margarete. — 17. Dem Kanalarbeiter Heinrich Schuchardt eine Tochter, Christine. — Dem üaterneniuärter Wilhelm Backhaus em Sohn, Jakob Heinrich. — 18. Dem Kaufmann Wilhelm Bachmann em Sohn, Karl Hermann. — Dem Lokomotivheizer Karl Einhäuser ein Sohn. — Dem Kaufmann Wilhelm Rühl ein Sohn, Otto. — 19. Dem Sleuerkommissarlatsgehülien Karl Gröninger em Sohn. — Dem Bahnhofsvorsteher Otto Gustke ein Sohn, Erwin "Max Patll. — Dem Polsterer und Tapezier Ludwig Offenbacher em Sohn, Karl. — Dem Fabrikarbeiter Jakob Karl Philipp euv Sohu, Hans. — Dem Knecht Karl Peppel ein Sohn, Karl. — 20. Dem ftäbt Straßenwart Philipp Bacher eine Tochter, Lina. — Dem Kaufmann Otto Wenzel em Sohn. — 21. Dem Putzerheizer: Julius Graeser eine Tochter, Anna. Gestorbene. Mai 20. Luise Wagner, geb. Schmehl, 65 Jahre alt, Ludwig» ftraffe 65. — 21. Anna Graeser, 10 Stunden alt, Landgraf Philipp- platz 7. — 22. Elijabethe Lebner, geb. Jörg, 57 Jahre alt, Süd- Anlage 11. — Heinrich Koch, 32 Jahre alt, Fuhrmann, Walltorstraffe 49 a. vermischter» * Kindertragödien im Stift. Großes Aufsehen erregten in Petersburg die Selbstmordversuche im adligen Ssmolna-Justitut, den zwei Mädchen wegen der grausamen Behandlung, der alle Zöglinge ausgesetzt sind, unternahmen. Das Institut, dessen Leiterin die Fürstin Liven ist, hat schon im vergangenen Jahre die öffentliche "Aufmerksamkeit auf sich gelenkt, weil nicht weniger als sechs Schülerinnen Selbstmordversuche machten, ohne daß dagegen eingeschrttten wurde. Für die geringsten Versehen wurden die härtesten Strafen verhängt. Endlich beschlossen zwei Zöglinge, Kandattrowna und Ssawinkowa, welche die grausame Behandlitng weder erdulden noch ansehen konnten, ihrem Leben ein Ende zu titachcn. Die Klasse ivußte schon längst, daß die beiden Mädchen „sich opfern wollten", um die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf das im Institut herrschende Regime zu lenken. Keinem von den Mädchen kam es in den Kopf, die Katastrophe zu verhindern. Es wurde festgestellt, daß beide Mädchen sich anfangs den Hals abschneiden wollten. Die Ssatvinkowa sollte zuerst die Kandarowna erstechen und dann sich selbst, konnte sich aber dazu nicht entschließen. Beide Mädchen stürzten sich aus dem Fenster. * Wie Indianer sich duellieren. In einem Jn- bianerborfe des Staates Utah in den Vereinigten Staaten fand unlängst unter großem Zulauf der "Rothäute aus der Nachbarschaft ein großer Zweikampf statt, der mit dem Tode des einen der Duellanten endete. Die Zuschauer umstanden im vollen Kriegsschmuck den Kampfplatz, während die Kainpfrichter ihres Amtes walteten. Der eine der Kontrahenten, der als der Beleidigte galt, wurde mit der linken Hand und der Beleidiger mit ber rechten Hand an denselben Baumstamm angebunden. Dann erhielt jeder ein langes Nasser in die freigebhebene Hand, und auf einen Pfiff des Richters begann das Duell. Das grausame Spiel währte nur wenige Minuten, bann fielen beide infolge des starken Blutverlustes in Ohnmacht. Ta Llerzte nicht zur Stelle waren, starb der eine der Duellanten an innerer Verblutung nach einigen Stunden. TeSeicmsche des Giessener Anzeigers, mitge und Indusn Fmnldurter Böri 3%°/o Reichsanleihe . . 94.00 *6% do. . . 83.85 3^°/0 Konsols .... 94.00 3% do. .... 83.75 3^°/0 Hessen . . . —.— 3)4°/0 Oberhessen . . . 94.00 4% Uesterr. Goldrente. . 99.00 4*4 9o Uesterr. Silberrente 99 40 4,°ö Ungar. Goldrente . . 93.90 4-6 Italien. Rente . . . —.— 326 Portugiesen Serie I . 67.70 3-6 Portugiesen „ 111 68.50 i%°l0 russ.Staatsaul. 190.) 90.85 o Japan. Staatsanleihe 93.00 4 >6 Couv. Türken von 19UÖ 93.70 Türkenlose ... . • 139.80 4-6 Grieeh. Monopol-Anl. 50.00 4-6 äussere Argentinier 85.10 3°/0 Mexikaner . . . 65.00 4>ä7o Chinesen .... 96.70 Aktien: Bochum Guss..... 223.20 Buderus E. W . ... —.— Tendenz: —. Berliner Börse, 2 Cauada E. B......169.75 Darmstädter Bank . . . 130.25 Deutsche Bank .... 225.00 Di-rtmuuder-Union C. . . 74.25 Dresdner Bank . . . 142.70 Tendenz; besser. Kursberichte teilt von der Bank für Handel ie, (liessen. e, 25. Mai, 1.15 Uhr. Elektriz Lahmeyer . . . 125.10 Elektrik Schnckert . . . 110.00 Eschweiler Bergwerk . . 225.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 194.00 Hamburg-Amerik. Paket!. 129.80 Barpener Bergwerk. . . 206.50 Lanrahütte...... 225.10 ?Z [5001 437 95 554 691 909 [5011 98015 91 130 32 263 42 73166 600 4 7 58 802 27 33 61 7 5023 319 1.18 711 7 60'75 311 757 78099 311 705 84 7 9118 395 460 81 913 [1000] 83 440 71 504 60 3 7036 217 02 816 39014 40110 82 42451 77 673 510 91 725 833 46 927 6 3 025 314 472 836 [500] 71 [ 1000) 64143 851 77 916 65181 430 515 803 990 [1000] 66253 351 4 9 509 603 31 763 899 961 67161 527 602 860 68117 63 279 535 007 18 53 [ 3000] 60 6 9079 260 810 [1000] 113 00 887 114198 286 844 | 500 l 438 88 -9 [3 lOO] 73 791 811 55 [500] 936 116033 93 -00 [500] 98 600 81 727 117025 48 149 808 433 5)2 707 627 118166 500 46 89 [ 500] 904 19 41 £ SOS 37 457 [10-20] 9 21 26O110 261C91 220 32 556 828 949 [500] 62 99025 291 311 792 903 621 7'0 18 »58 »"> 265013 158 605 802 7 909 266173 [1000] 813 267410 515 737 [600] 897 269030 [1000] 241 60 913 16 5 5020 91 170 505 668 71 5 606 3 223 !6C0) 5 7061 117 82 547 627 47 96 717 802 5 8003 [500] 033 59092 115 231 310 43 55 720 823 35 602' 1 484 532 97 670 61018 87 192 367 414 81 [3000] 730 41 67 67 6 2020 89 [1000] 143 68 73146 219 89 333 602 932 74u89 546 639 729 835 95 7 5 378 603 01 735 829 56 908 88 [500] 76139 [1000] 209 301 ß 37 601 711 [5001 335 7 7040 63 178 84 37 5 653 78354 510 731 8'«6 941 95 79148 251 509 [500] 39 791 895 8O085 407 14 89 762 814 81892 916 37 66 82157 [1000] 77 94 262 94 [1000 ] 404 25 539 664 794 946 83207 9 11000' 920 [3000] 79 81034 56 161 270 671 715 821 36 98 585 868 19O560 652 807 92 1 9 1 003 190 [500] 290 400 569 [1000] 757 85 192065 173 [3000] 251 599 501 669 [ 500] 43 966 41 237 718 732 101155 il« 829 104'!^ 92 319 90 178178 [500] 95 551 911 29 179011 205 [1000] 96 617 883 [500] 94 956 [500] 68 107 77 [500] 565 78 421 509 48 668 753 87 404 [1000] 11 61 GS 532 54 [500] 678 91 65 228 302 35 515 70 948 2 4 5319 71 459 586 824 246110 350 76 489 501 923 [ 500] 51 [500] 247260 93 302 21 495 866 931 [1000] 24 8024 60 229 280 417 518 85 .10000] 709 [3000 ] 856 78 920 66"47 278 526 693 80 976 67260 371 73 675 760 805 932 [500] 86 6 8398 SOi'i 69.'"’0 566 710 87 882 7015 90 659 [1000] 7 1 077 215 45 49 318 741 [500] 51 955 72001 [500 ] 37 204 84 [1000] 93 750 876 983 [510] CO? 23 222 85 514 1 Gewinn 5 500000, 1 ä 60000. 1 A 80000, 11 5 15000. 37 ä 10000, 64 1373 ä 10"'. »275 4 500 99 208139 [1000] 270 621 725 807 22 48 2 0 9 285 697 757 870 9'34 [6000] 21O008 24 160 254 [500] 95 343 63 567 97 707 819 32 151 125135 227 67 379 415 46 [30u0] 55 C36 753 905 31 79 126061 89 522 708 869 919 127108 330 70 604 822 78 128019 51 [500] 837 601 [500] 743 1 2- 13 290 [1000] 39 1 445 801 1500] 79 130166 67 [500] 258 324 463 539 60 649 719 131078 135 53 79 89 91 279 413 [3U)0T 505 8 5 53 920 132071 130 [500] 571 656 |3000] 75 717 975 133158 SuO 34 97 403 5 Prima Graösam en pro Pfd. 27 Pf. 03713] Riegelpsod 26. j 79"> '71 . 2272.5 i 22809'1 984 £66 835 967 77 85062 87002 27 . 85 88113 77 475 90 >2 83 859 92113 45 9*1 60 9 3 417 198180 320 709 980 200135 927 99 [500] „Eetel zum Nm", Restaurant 2801 3 [1OQ0] .108 21 742 878 28 1 028 387 649 [10001 2 8 2 236 376 418 99 2 8 3 262 343 781 93 284146 217 [1000] 315 777 693 379 606 757 72 703 8 13 247052 601 249051 r.s 250011 Neber den mir übertragenen Allciuauoschauk doö Bieres auS dem kgl. Hosbraubaus 2) tünch en bin ich befugt, nachstehendes zu 100181 88 98 208 [500] 468 720 71 841 9»7 646 749 95 976 [1000] 94 102093 Hl [500] P* 4)1 28 920 103412 ISCO] 22 illOO] 13 090 ‘67 »45 [500 ] 55016 [500] 79 297 705 13 56191 616 62 60 907 74 5 7325 400 61 502 3 [500] 67 81 926 58136 271 88 472 595 617 340 59112 [1000] 637 822 60115 311 13 400 503 719 916 25 6 1092 309 78 522 79 725 37 6 2021 244 352 416 [500] 62 758 61 99 989 £05 45 910 80 2 4 6035 70 96 241 594 [500] 829 [500] 248136 414 551 777 272 349 482 7M 922 15 [ 3000] 30 119 [500] 824 442 46 639 [SCO i 86 92 279 550 9'7 252'09 14 85 6 74 928 i 115'“ •1 2 57 ii r.j -v-8 23108s 1 ?4 32 241 593 809 [1000] 917 232*111 62 72 237 454 [3000] 553 2 3 3008 723 914 51 234129 3*8 523 2 3 5003 59 13000] 227 45 313 69 484 605 8'3 236004 96 919 237080 1)0 317 499 945 238065 (5001 95 244 434 [15 000] 82 522 [500] 735 904 2 3 9110 11 285 507 86 714 816 9) 937 240091 127 53 £35 653 605 22 [1000] 865 926 9.“ [5001 [3000] 56 9 7070 79 94 98 413 58 [1000' 26 391 461 [500] 99 564 760 [500] 910 285094 87 [500] 722 607 22 25 2 8 6054 123 92 233 362 81 287239 803 [3000] Im Gcwionrade verblieben: 1 Prämie 670 983 84 1 49739 78 806 978 r _ , __ 150261 [500] 805 74 75 409 548 706 [8000] 1518t» 275 78 318 578 647 853 933 1 44009 459 644 64 712 18 27 87 896 1 4 5084 [1000] 119 23 53 268 801 711 897 146179 . . ------82« 518 717 148510 61 747 [5001 894 9 64 74 112 133 91 209 596 661 992 154200 59 434 778 813 904 155220 M3 »7 30 [1000] 493 986 1 56113 77 221 25 364 402 4 2 572 756 808 [500] 78 1 57071 99 153 423 39 641 [5001 82 805 52 158029 291 304 67 93 526 61 721 860 918 67 1 59104 76 225 [1000] 46 391 697 700 839 903 160011 1500] 24 158 248 58 436 984 1 6 1 021 [3000] 37 48 117 [500] 27 583 855 976 1 62134 289 377 13000 j 431 55 500 97 [1000] 623 858 941 163-25 65 340 416 45 687 819 70 [500] 851 973 3 3106 [1G00] 49 263 [ 500] 94 536 630 [3000 ] 82 949 Berichtigung. In der Liste --- mittags lies 194208 [500] statt 94208 [500], vom 23. Mal, 80 33 819 81009 [3000] 853 84055 222 $27 317 682 ' 24" [5.0] 3->7 509 [3000] 851 272028 217 52 ' 2731=5 RD1 46'. 518 601 720 914 2 74128 Mnderspiclc aller Art (Wurstschuavvcn re.) mitPreisvertciluug. Bayerische Bicrhalle mit Tameubedicuung. Aufwteigen eines Rlesenlaftballons — Italien. Xacht Tf3~ Bei cintrcteuder Dunkelheit Grosses Feuerwerk “OB 57 218 55 361 81 [3000] 490 031 58 67 727 845 57 932 84 23- .i 322 704 869 961 2 4016 2 7 61 111 211 546 683 723 25068 328 30 [1000] 566 708 83 903 2 6504 98 803 27152 258 [1000] 85 479 547 635 962 81 28010 62 90 111 2.4 476 557 72 76 672 700 [3000] 816 82 29002 73 272 583 690 [1000] 30136 [1000] 705 3 1 026 41 [500] 119 4t 370 [500] 600 672 760 65 825 911 [500] 43 [500] 32093 173 212 46 257111 57 309 547 605 S 12 86,7 2 5 8046 123 31 ' ’ **' " *" 506 616 [3000) 59 615 55 99 613 19 854 [1000] 77---------- - 153096 [1000] 186 333 [600] 461 63 049 82 91 [3000] 9» 894 1 5 4029 224 563 82 970 1 5 5025 300 [1000] 72 85 57« 015 [1000] 156121 54 80 613 855 62 1 57638 866 977 1500] 158018 [1000] 72 417 [1000] 655 779 842 924 99 159043 anseeführt von der Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess,) Nr. 116 3495 unter Leitung des Grossh. Musikdirektors Herrn 0. Krausse. 1013) [10001 453 92 744 56 [500] 818 75 11211 20 51 71 323 38 931 12138 43 306 420 614 741 73 91 837 13332 75 716 [1000] 866 964 1 4130 228 -166 632 99 725 929 35 15033 103 [ 500 ] 269 545 [500] 603 [1000] 16061 [10000] 433 539 53 617 5 2 901 17180 614 775 98 914 1 8655 [600] 778 863 969 1 9040 38 1 856 61 2O063 706 979 21162 242 890 4.31 [600] 86 598 806 922 [500] 22147 414 15 8.3 [1000] 656 68 IBS 23050 143 83 213 57 415 606 52 [1000] 820 6 7 90 074 2 4011 66 503 28 76 [1000 ] 713 2 5 004 55 93 191 [500] 868 682 696 890 914 59 [500] 26000 69 127 53 87 235 42 546 97 609 794 [1000] 27344 64 457 61 582 937 57 [500] 28013 163 314 416 735 813 29037 [1000] 38 203 368 685 770 617 30387 575 97 711 91 31396 498 546 [1000] 649 752 82 896 99 [500] 959 3 2051 592 896 [500] 33114 488 810 63 991 3 4038 102 22 27 413 69 585 631 74 686 3 5044 62 J 26 63 355 58 59 91 578 36098 136 229 403 541 740 873 3 7287 495 606 14 615 67 3 83-19 414 587 619 760 882 84 39129 267 85 86 405 17 669 SOI 964 85 4O054 133 243 314 487 865 [500] 4 1084 397 406 9 [10001 55 542 [500] 642 4 2 091 192 286 303 424 94 622 773 4 3 815 457 44101 506 15 .'3 49 99 799 946 4 5 030 355 745 69 46003 178 271 95 [1000] 47105 84 251 302 [ 500 ] 3 52 48007 95 236 670 657 801 914 88 4 9308 600 35 966 5O079 256 300 702 903 51197 [ 500 ] 213 311 422 595 687 815 40 66 927 7 3 5 2 017 303 560 654 87 709 28 810 5 3 068 402 577 660 83 5 4076 273 444 45 579 [500] 633 826 82 93 502 641 [1000] 56 670 2 2 5016 217 313 CO. 956 84 226037 107 32 454 [ 500] 97 690 761 916 48 50 341 417 [500] 64 553 653 84 790 8'9 62 909 1R5 [3000] 2'1 883 431 692 VS9 2 2 9226 422 57 756 230097 107 43 92 [5001 540 661 728 29 264VC 220 3.15 ,13 430 51 [500] Nummern in Klammern belgelügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 319 777 819 [500] 66 1032 86 168 232 53 355 426 62 65' 80 [3000] 706 54 2132 35 267 89 1 3014 54 165 19 654 695 742 0 43 [500] 4160 258 dH 42 624 85 5258 471 833 89 781 902 6045 79 273 309 11 60 841 7064 8182 71 225 66 431 69 [500] 651 746 62 9021 31 88 83 72 512 651 731 Sonntag deu 26. Mai, uachm. 4 Ubr, abends 8 Ubr 2 grosse ausserordentliche GH Gala - Vorstellungen & Kinder unter 10 Jahren zahlen nachmittags auf allen Plätzen lanher Gallerie) halbe Preise. In beid. Vorstellungen: Emir das musikalische Wrmderpferd „ „ „ sämtl. Spezialitäten, sowie Elowus und Auguste mit ihren neucst. Witzen. (Zn beid. Borsiellungen: die bestdressierteu Schul-, Freiheits- und «prrngpfcrde. Abends zum (Xitfirrillä Größtes und glänzendstes Schluß: yUHUllIb Pracht°Mancgemchaustuck. Zirka 500 Mikwirkende, 2 Mufikkorps, 6 wunderbare Akte und die märchenhaft fchöne Schluß-Apotheose. hvö/5 Wobltätigkcitsvcrcin. Sonntag, den 26. Mai ds. IS, nachmittags 3 Uhr ! 1C 346 563 606 17 [500] 29 [500] 752 857 ' 223 [5001 361 550 51 58 613 280 2 2 0016 120 33.3 444 54.3 630 701 22 1 008 2' 3 319 481 (501'] 757 857 2 2 2429 (500] 763 817 974 223139 (3000) >58 5 65 644 ( 500 | 96 2 2 4014 141 263 353 (iCOOJ 296 329 81-3 959 273 043 76 149 75 218 29 314 54 419 29 513 642 929 80 230210 -150 75 [3000] 561 943 281030 89 90 104 24 19 869 504 657 [500] 802 10 17 73 97 282020 96 888 437 674 736 79 95 854 975 283603 21 355 [1000] 466 615 42 [500] 84 788 99 2 8 4020 170 71 (3000] 272 407 502 62 65 88 7V 341 [500] 285168 865 944 53 286590 6-1 82 923 61 287104 85 460 [1000] 509 30 830 82 133 248 63 [500] 534 647 722 60 1 4 3 7 3 363 1 4 4004 SS [3000] 97 369 607 70 [5601 14 5 211 1500] 358 76 913 1 4 6 250 301 t>05 911 147070 89 [500] 104 [1000] 527 81 720 85 1 48 153 234 49 SO 813 79 566 83 [3000] 149233 [1000] 594 607 [500] 57 740 954 150 085 201 4 79 85 727 62 965 1 51163 209 21 467 625 152039 468 91 620 78 786 1 53179 248 807 251)04 ---------------- ------------- -13 3 70 87 745 253048 415 61 814 923 254234 S22 36 (5001 226286 [1000] 304 20 483 566 711 99 227301 21 492 510 2 2 8026 [3000] 288 [3-M] 323 VS [500] 461 64 74 674 93 2 2 9024 67 259 60 421 853 230229 39 671 070 231181 87 830 752 T2 [1000] [500] 62 504 63 637 765 974 92 4 2 03 373 516 621 82 17 [1000] 82t 74 5035 138 [1000] 43 377 833 6564 733 85 012 7027 146 639 714 984 8 063 288 330 477 f- l 9 121 43 53 334 [500] 97 444 [500] 64 617 22 623 10 . 75 38 7 4 33 55 1 87 647 751 [8000] 933 11331 41 411 11000) 611 42 61 [600] 757 [1000] 998 ILoOS 230 [ 500] 91 675 950 13160 207 31 73 349 403 737 [1000] 48 77 999 14101 [1000 ] 507 737 884 928 15073 227 [1000] 760 06 861 94t [3000] 4i 53 1 6002 47 224 430 90 6--5 [1000] 17050 252 5«7 641 853 18123 87 201 20 [3000] 80 913 1500) 77 19199 303 [8000] 586 679 763 940 2 0471 903 40 2 1 033 171 297 412 695 99 851 22101 753 872 911 73 106137 207 324 579 e i 3000] 75 1O70S9 215 541 735 835 [500] 49 61 108249 [300] 577 13000j 731 109103 81 223 312 82 679 'U3 8j-j W 110526 33 622 40 751 62 975 111029 130 S-7 468 324 412 635 [5001 849 45167 240 307 640 66 700 896 941 46069 156 254 507 72 81 95 710 8.17 917 4 7 336 S7 450 75 654 61 607 10 74 481'4 70 [500] 342 9 4 578 610 55 [500] 49 252 361 81 400 699 325 50039 377 521 750 828 [3000] 5« 980 5 1 077 102 [500] 261 3.40 786 943 5 2024 17 4 458 526 54 610 19 946 90 53360 4 2 827 54134 347 400 11 28 69 595 619 807 [ 500] Eintritt pro Person 20 Psg Mitglieder frei. Es ladet ergebenst ein ®Die Spunde und Zapfen unserer Gebinde tragen die ncbcnabgedrnckte Schutzmarke des kgl. HofbrauhauseS München, welche auf Grund des Gesetzes zum Schutze der Warenbezeichnungen vom 12. Mai 1894 in die Zeichen- rolle des Kaiserlichen Patentamtes Berlin am 7. Dezember 1894 unter Nr. 985 (Klasse 16ä) eingetragen wurde. Herr Jankowsky ist verpflichtet, dem konsumierenden Publikum Gelegenheit zu geben, sich von dem Borbandensein der oben« bezeichneten Schutzmarke durch Besichtigung der Fässer Ucberzeuguug. verschaffen zu können. . . ....... . . Aus Leriangen werden auch die Originalfrachtbriefe vorgezeigt. Gegründet 1846. Die Aumeldeliste zur Beteiligung an dem Gauturufestc i» Bad Nauheim liegt zur Einzeichuung bis 5. Juni in der Turnhalls Nordanlage, sowie bei Turnwart Heuser, Kreuzplotz 5 offen. v25/. Ter Vorstand 776 00 > 222 810 '] 616 74 15. Ziehung 5. Kl. 216. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 24. Mal 1907, vormittags. Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammern belgefUgt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 54 214 [500] 416 79 610 29 876 993 1156 247 468 567 1500 ] 95 615 772 961 2075 93 680 643 56 727 3 323 63 79 Lonys Bierkeller Sonntag, deu 26. Mai 15. Ziehung 5. Kl. 216. Kgl. Preuss Lotterie. Ziehung vom 24. Mal 1997. nachmittags. Nur die Gewinne über 240 Mark elnd den betreffenden [500] 894 476 509 , , 160155 97 209 819 98 483 586 676 161187 283 [ 3000] 60 88-1 576 714 804 916 1 62130 63 206 [1000] 19 426 [1000] 830 923 65 1 63 0 9 47 141 [500] 874 663 164072 83 133 57 210 602 760 958 1 6 5052 200 842 [8000] 761 [3000] 73 866 166183 996 167035 184 [1000] 880 95 498 [3090] 684 810 1 68151 897 1 69231 68 341 589 621 42 932 17O005 188 386 620 926 1 71118 25 [3000] 222 [500] 362 [500] 623 [1000] 71 904 11 172162 728 85 891 173006 86 400 608 [500] 19 57 712 59 [500] 75 877 928 174024 150 64 225 436 630 89 [500] 619 722 839 [500] 940 42 51 56 17504» 162 728 51 85 803 1 76266 87 99 807 19 453 752 956 1 77 128 393 [500 ] 718 72 904 178-26 91 460 72 [500] 74 615 [3000] 179118 807 62 82 697 [800(d 631 876 [ 500] 82 . ... 180293 420 614 48 707 817 96* 18 1 760 881 [5001 182095 237 [500] 476 672 815 87 963 183169 818 407 616 605 [10001 718 809 .31 184584 1 85161 [1000] 86 3M 493 501 745 1 86540 [600] 750 97 922 1 87105 204 27 92 792 689 932 1 8 8076 223 82 352 563 [3000] 871 189000 147 [ 3000] 267 [500] 334 521 57 80 603 [1000] 89 19 0029 258 [500] 66 504 10 [3000] 84 633 830 1 91150 60 [1000] 64 [1000] 502 876 991 192012 164 63 78 742 45 88 945 193048 214 [500] 89 [1000] 318 [600] 443 564 871 959 194030 821 65 609 959 68 1 95133 582 78 652 73 823 956 196006 101 [8000] 56 277 303 42 601 833 197169 22O079 252 892 480 540 639 703 23 895 [500] 90 221034 513 873 [500] 74 222115 210 [1000] 372 594 613 OG 22 3448 524 [500 ] 859 224031 [1000] _ 45 412 C76 766 869 225318 400 622 26 64 [500 ] 751 «3 •,s," Matur-Eis Mein Eiswagen fährt jetzt täglich. Für SlTonfe wird Eis zu jeder Tages- und Nachtzeit abgegeben. Hochachtend 3166 Wwe. Jak. Helfenbein, Marburgerstrasse. [30001 241148 (501) 268 74 79 463 (500) 5"8 52 621 863 2 4 2273 463(1000] 90 569 675 952 2 4 3063 219 328 4.1 564 [500 ] 709 801 5 95 244071 61 135 [500] i 264137 716 905 265584 630 726 942 2 6 6'69 ' 2 6 7171 276 [500] 420 96 556 858 981 65 268117 i 8:3 PI l 269000 269 331 774 863 270106 97 203 427 727 42 879 917 2 7 1 005 705 SH 917 2 49167 *07 7 0 342 563 84 836 717 09 892 25O036 [500] 123 67 (1000] 200 55 59 762 2 5 1 02 59 51 dl 320 547 651 [500 ] 833 252203 878 655 59 [’OOJ = 5 734 911 253093 ISO 584 974 94 2 5 4 ’ 39 782 95 [’.OOO] 255313 505 9 670 2 5 6291 346 97 662 63 794 [300 ’ «17 [30001 53 2 3 2001 23 42 196 251 854 428 79 91 604 (5001 95 912 2 3 3295 828 635 47 811 66 [5000] 343 234148 214 [500] 94 431 [500] 527 682 772 808 947 50 235M3 496 641 [10001 716 840 58 236352 76 402 63 vom 26. Mai 1907 bis 2. Juni im Neuen Saalbnn (früher Steins Gerten) täglich geöffnet von 9 bis 1 und 2 bis 8 Ubr. Unter den Ausstellungsgegenständen (mehr als 150 Nummern) befinden sich 17 grobe, prächtige, künstlerisch ousgesührte Kriegsschifss- modelle, Torpedo, Seemine, Maschinen- und Schnellladetanouen, Maschinengewehr, das int Feuer vorgesührt wird, Revolverkanonen, Borerkanonen und andere Trophäen aus dem Borerausslonde, lOOOpsündige Riesengeschosse, Kartätschen, Schrapnells, Bomben, Mörser, die wichtigsten nautischen Apparate, Taucher, Modell einer Kriegsschiffmaschiue, Seekabeltypen usw. usw...... v"» . 60 Pfg. Mitglieder, Militär ohne 6 bärge GlNrrrNSgcLV. und schiller 30 Pfg. Schüler- u. Militär- Vereine bei geschloffenem Besuch Ermässigung. ES ladet freundlichst ein Deutscher Flottenverein. Marineverein Giessen. 9°7 2 3 7014 75 129 276 80 842 [1000] 70 98 537 79 03 [6001 745 [8000] 860 822 238119 88 227 814 — 914 2390.31 115 [1000] 385 [3000] 88 434 41 667 512 8(5 260091 193 ISS 33 [500] 51 239 817 480 [1000] 601 753 835 66 200211 25 41 618 [500] 20 1 017 35 239 303 430 917 2O2009 24 [500] 83 867 [8000] 802 203010 51 551 204073 301 426 99 601 892 205000 69 (500] 254 394 517 G40 93 806 924 81 [500] 206142 43 [500] [500] 617 801 900 42 2O7077 161 405 11 93 508 208130 692 99 759 910 209113 78 801 401 [500] 812 931 85 2 1 0140 441 78 83 646 814 211122 254 79 485 601 797 2 1 2169 217 78 808 [3000] 602 76 [600 ] 977 213050 [500] 179 516 607 75 941 2 1 4071 475 628 860 81 215U3 80 634 729 898 933 [500] 2 1 6006 290 (3000] 875 der Kegimentskapelle Eintritt freL Programm 10 Pfg. Anfang 31/i Uhr. [3000] 927 255049 386 841 967 [500] 257044 971 258-99 183 238 94 958 276 504 740 861 2810-2 24 1 060 401 58 705 944 2 4 2061 90 218 510 700 _ . 243011 7? 77 200 529 59 704 815 68 2 4 4004 174 [600] 873 978 245115 [500] 19 83 219 [500] — 87216 95 SIS 88 11000] 611 851 882 63 90 417 612 847 61 [10001 71 89111 [30000] 52 60t 773 825 53 94 [500] 995 90171 614 850 9S2 91049 212 401 739 886 915 32 40 66 82061 167 *33 309 499 635 696 839 [500] 9 3255 464 763 72 810 91 [3000] 922 9 4254 [500] 83 366 471 [1000] 844 906 9 5107 19 [500] 95 99 236 351 655 869 966 96066 82 137 63 465 73 [1000] 743 49 893 97044 202 [500] 412 920 9 8210 19 32 95 [1000 ) 345 455 795 982 [1000] 9 9036 341 [500] 81 85 526 34 730 100666 83 647 750 893 926 34 1 0 1 067 405 57 653 760 67 [in0O] 63 102077 (500] 522 64 614 51 103 108 21 86 248 404 587 735 69 1 0 4319 97 1 05143 1 0 6 20 646 62 706 107016 1'6 301 414 93 520 [1C00I 923 108100 49 804 1 09003 [ 500 ] 94 158 ( 3000) 201 22 368 410 17 794 110075 .5(0] 181 333 538 81 85 757 866 1 1 1100 [1000 ] 255 337 83 511 831 [3000] 39 1120.1 70 240 471 623 79 [1000] 953 [500] 113042 157 211 [3000] 379 474 503 37 611 795 863 114'49 61 66 [500) 3i3 [30001 401 605 710 115017 47 113 69 313 70 74 620 33 55 86 [lOJO] 793 931 08 [1000] 116057 [500] 243 339 413 57 68 591 663 78 939 117012 [3000] 139 55 S^S 459 677 973 (3000) 95 118017 90 1.38 [500] 61 445 617 84 778 811 910 68 1 19255 779 846 120017 54 181 [500 ] 87 515 694 121063 506 [500] 12 2213 18 443 4 7 86 666 910 123014 [1000] 223 60 [1000] 320 513 73 [1000] 657 53 712 [5000] 17 500] 124040 43 226 361 736 960 125019 133 229 379 510 [1000] 681 887 950 1 2 6 059 8 7 355 455 570 621 822 1 2 7012 461 91 528 81 99 912 1 28143 635 767 78 607 1 29101 487 775 810 43 130505 [500] 652 68 350 131509 61 700 825 132216 309 425 26 28 595 944 94 1 33 46 230 410 11 783 914 17 134030 50 10 SSO [3000] 532 [3000 ] 6.’0 813 35 957 13 5327 83 532 643 774 810 915 1 36152 3 19 455 651 SO 710 137035 118 84 243 509 53 835 1 38100 52 525 759 824 1 39129 [1000’ 789 14O014 161 374 429 56 63.3 022 25 [KOO] 141055 [3000] 160 70 350 403 511 725 87 [luCO] 4 1 803 142057 ; svöPJ iv* 518 601 720 914 2 74128 78 382 734 1 2 7 5057 68 125 (300) 87 *26 650 (500) 885 966 82 2 6 S 132 305 80 582 608 23 277282 361 435 641 825 37 278’31 KONZERT •• g 8 am Bootshaus r-L § Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, das; wir Herr» Max Jaskowskj, Ncstaurant zum Einhorn in ©leben, den Alleiu-AuSschank von Bier auö dem kgl. Hofbraubauie München für die Stadt Gienen übertragen haben. Du uernücten | 7 Zimmer | 7-Zimmcrwobnnug mit allem Zubehör zu vermieten. 2335] Bergstrasse S. Nord-Anlage 7 ist Herrschaft!. Wohnung, Beletage mit/Zimmern und Bad, &u vermieten. (2615 Birkenstock & Schneider. | 6 Zimmer | geraunt b‘4>iinmenö. in ruhig., ^r. Lage, ueuzeitl. eiliger, m. St cm ab anfcbL, evtl. Gartenant. zu verm. sllah. Marburg. Str. 10, II. (2795 Wilbettuftraßc 41 ist noch die elegante, herrschaftliche Parterrewohnung, 6 große Zimmer nebst Bad und reicht. Zub. zu vermiet. Elektr. Licht, Ballon u. Garten. __________________(3349]_________________ Mittlerer Stock elegante 6-Zimrnerwohinmg zu verm. Astermeg 35, Ecke Nord- Anlage. Louis Petri llll. 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Abfahrt 7* vormittags mit der Biebertalbahn bis Gleiberg. [3540 Freunde des Vereins find herzb willkommen. Um zahlreiche Be- teiligung bittet Der Vorstand, Sängerriege des M. T. V. Montag abend präzis 9 Uh» Singstunde I-Hnliorn