Zweites Marr s?r. 198 Srschtinl täglich mit Ausnahme deS Sonni^gS. solchen Erfolg haben, , daß die Frankfurter Intendanz sich bei- Marie Fürstin Bülow geb. Prinzessin Camporeale. * \ von der Universität Gießen hat Künder deutschen Geistes! Berlin, 7. Juli 1907. Zum Verfolg des h e r a u f z i e h e n d en „Heiligen ieges" der Aiarokkauer gegen die Europäer bietet die ben im Verlag der Gothaer Geographischen Anstatt von Justus >,lhes erschienene große farbenprächtige „Politisch-militärische vle von Ätarokko" willkommene Gelegenheit (Preis 1 Atark). r P erfass er ist iviedermn Pros. Paul Lang h ans, d essen Auren- — Eine Aufführung wider Willen muß die Frankfurter Operintendanz veranstalten. Die Oper „Ritter Olaf" deS Komponisten Camille Erlanger war durch ein Versehen so lange liegen geblieben, daß eine Rückgabe des Werkes rechtlich nickst mehr möglich. war- Ale Uraufführung Deutsches Neich. Wilhelmshöhe, 23. Aug. Der Kaiser unternahm heute morgen 8 Uhr einen Spazierritt in Begleitung des am frühen Morgen aus Potsdam aus drei Tage hier ein- getrosfenen Prinzen Oskar und der Prinzessin Viktoria Luise. Von 9i/i Uhr ab hörte der Kaiser den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts und sodann denjenigen des Generaldirektors der Museen Geheimen Rats Tr. Bode, und des Architekten Geh. Rats Messel im Beisein des Chess des Zivilkabinetts. Um 123/4 Uhr empfing der Kaiser den Pfarrer Weber mit dem Presbyterium der Christusktrche aus Kassel. Zur Frühstückstafel ist Botschafter Graf Wolfs-Metternich geladen. Berlin, 23. Aug. Der „Berl. Lokalanz." meldet aus Trier: Tie Errichtung eines Truppenübungsplatzes für das 16. Armeekorps wird in der Nähe von Saarlouis erwogen. Dir „Gießener Lamllienblätter" werden dem w9hi .einet* viermal wöchentlich beigelegt, das „K: Tlatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. In meinem Besitze befindet sich eine kleine, wertvolle sgabed es „Faust", die folgende Widmung trägt: „Ter deutschesten Italienerin zur Erinnerung an die tünlvrobe des dritten Faust-Abend, und die Vollendung e.r Deutsch wer dull g." dem Dramaturgen Zufall bedanken muß. — Einen Ueberblick über die planmäßige! Volksbildungsarbeit in Hessen, Nassau und den benachbarten Gebieten bietet der Jahresbericht des Rhein-Mainifchen! Verbandes für Volksbildung, der soeben zur Versendung ge-i langt- Wir ersehen daraus, daß der Verband z. Zt. 111 körper- schaftliche und nahezu 500 "persönliche Mitglieder umfaßt und gewinnen ein Bild der mannigfachen, umfangreichen unb tiefa gehenden Arbeit, die in den einzelnen Veveinen geleistet wird- Einzel- und Reihenvorträge, Lehrgänge, persönliche Beratung bildungsdürftiger Leute aus den werktätigen Volkskreisen, hei- matkundliche und Museumsführungen vermitteln in zahlreichen Orten Kenntnisse und Erkenntnis, Volksunterhaltungsveranftahi tungen machen sich die Vermittlung edler künstlerischer Ge-, Nüsse zur Aufgabe- Kunst-Wanderausstellungen, Heimatausstellungen und die Anlage von Torfmuseen üben ihre geistig anregende Wirkung aus, die Vorbereitung guter Kunstreproduktionen dient zur Bildung des guten Geschmacks und der Erhöhung der Lebensfreude. An einzelnen Orten verbinden sich die Einrichtungen zur Förderung des geistigen Standes mit solchen für; die materielle Wohlfahrtspflege- Tie Arbeit der einzelnen Vereinee chält Richtung und Unterstützung durch die Zentral-, stelle des Verbandes, die sich über die Fortschritte der Volkse, bildungsbewegung im In- und Auslande auf dem Laufenden erhalt, ein Archiv für das VolksbildungsMesen unterhält, eine' Rednerliste herausgibt, den einzelnen Vereinen Lehrmittel (Lichts bilder und Lichtbilderapparate) 'überläßt, einen Erfahrungsaustausch unter den einzelnen Vereinen durch monatliche Mittel lungen vermittelt, Fachversammlungen über einzelne im Vorder-^ gründ des Interesses stehende Fragen und Bezirksoersammlungen in den verschiedenen Gegenden zur Herbeiführung innigerer persönlicher Beziehungen unter Gleichstreb enden anberaumt, Wanderbibliotheken ausleiht, finanziell schwache Vereine in jeder Weise unterstützt uni) überhaupt die ganze Bolkserziehungsarbeit durch Rat und Tat fördert- Ter Verband kann mit seinen Ford* schritten im letzten Jahre zufrieden sein- i — Die Zierde Goslars, ein mittelalterlichesl Haus, das sogen- „B r u st t u ch", will angeblich der amerikanische Milliardär P i e r p o n t Morgan für eine hohe Summe — man spricht von einer halben Million — käuflich e r n? c m ben, um es in Newyork neu au fz u b au e n- Es cnt-i spricht dies der neuen Richtung amerikanischer Tvllarfürsten, die Kunstfchätze der alten Welt sich zu eigen zu machen- Tatsache ist. liUines Feuilletsir. — Zum heutigen 2 4. August, dem Geburts- geAoolf Wilbrandts, haben sich dem Dichter nach- jenbe Freunde zusammengetan, um ihm ihre Glückwünsche einem besonderen Wilbrandt-Buche darzubringen. Zwei itrCge, welche das Wilbrandt-Buch eröffnen, seien in gendem mitgeteilt: Ter Dichter, hat unser größter Dichter Goethe einmal agt, wirke patriotisch, wenn er lebenslänglich bemüht sei, ioUche Vorurteile zu belämpfen, engherzige Ansichten zu eiligen, den Geist seines Volkes aufzuklären und dessen sinnungs- und Denkweise zu veredeln. Ich glaube, daß ses Wort besonders geeignet ist, das Lebenslwerk unseres müdes Wilbrandt in seiner Bedeutung für das deutsche lk zu bezeichnen. Gleich weit entfernt von blutloser sthetenkunst wie von politischer Tendenzschriftstellerei, hat lbrandt, iuie mir scheint, seine höchste Aufgabe darin ge- .)t, in Roman und Drama Erzieher seines Volks im mc jenes Goethe-Worts zu sein. Wie ich schon in seinem .en größeren Werke, auf dessen Titelblatt die bedeutungs- le Jahreszahl 1864 steht, ein entschiedenes Bekenntnis dieser Aus Fassung des Tichterberufes finde, s osehe ich i Siebziger beschäftigt, eine Episode aus dem Leven des >ßen Königs zu formen, zu dessen Gestalt vaterländische Pachtung immer wieder verehrend zurückkehrt. Zwischen den Werken liegt ein langer Weg, auf dem „die holde imme des vielgestaltigen Lebens" unseren Dichter oft ing in die Ferne, zu bunten, fremdartigen Schöpfungen ockt hat. Ter Grundton seines Schaffens aber ist eine :te und treue Liebe zur deutschen Heimat und zum deut- !N Volk. Berlin, 7. Juli 1907. Reichskanzler Fürst Bülow. ( — Prost M. Kaiser .. . . über hie fortschreitende Verwitterung des Kölner Domes ein eingehendes wissenschaftliches Gutachten abgegeben. Nach seinen Untersuchungen wird die Zerstörung cmt Kölner Dom bewirkt durch die in der Atmosphäre Kölns in großen Mengen vorhandene schweflige Säure- Tie starke Auflösung der GesteinsMassen ist auf die Einwirkung von Rauchgasen zuriickzuführen, die infolge der Nähe zahlreicher Hotels, Häuser und der Bahuhofsanlagen in überaus großen Mengen austreten. Diese Auslösung sei um so gefährlicher, als sie auch bereits die jüngsten Steine ergriffen habe, die äußerlich noch keine Spur von Verwitterung erkennen lassen- Dieser Prozeß werde fortdauern, solange noch ein dolomitisches Bindemittel im Gestein des Tomes! vorhanden sei- Dieser Vorgang wird sich, nachdem er einmal eingesetzt hat, unaufhörlich verstärken, da das Gestein immer poröser wird und immer größere Wassermassen in sich aufnimmt. Kaiser kommt zu der traurigen Feststellung, daß ein Aufhalten der einmal begonnenen Zerstörung ein Ting der UnmöglichLit sei- Voraussichtlich werden sich fortgesetzt große Gnreuerungsarbeiten am Dom notwendig machen, die vorläufig noch gar nicht zu übersehen sind- Es handelt sich vorwiegend um die Bauten, die im vorigen Jahrhundert errichtet wurden- Samstag 24. August 1907 k AA Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen y W* Universitäts - Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 61. Redaktion:^^H2.Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. — Wie wir von zuständiger Seite erfahren, entbehrt dre Zeitungsmeldung aus Essen, daß der Berafiskus m der Nähe der Lippe zwischen Marl und Polsum ein neues großes Bergwerk errichte, jeder Begründung. Kiel, 23. Aug. Heute vormittag wurde in der Aula der hiesigen Universität der 36. Verbands tag deutscher Architekten und Ingenieure durch den Verbandsvorsitzenden Baurat Neveroy-München eröffnet. Insgesamt sind 41 Vereinigungen durch Delegierte vertreten. Geestemünde, 23. Aug. Wie die „Provinzial-Ztg." meldet, wurde von den hiesigen liberalen Vereinest anstelle des verstorbenen Landtagsabgeordneten Brandt Geheimrat Witting, Direktor der Nationalbank in Berlin und früherer Oberbürgermeister von Posen einstim- m i g a l s Kandidat für den hiesigen Kreis aufgestellt. Ate Lage in Maroklro. L o n d o n, 23. August. Der Berichterstatter der „Daily !ail" in Casablanca bezeichnet den Araberangrifs uf das französische Lager von: Mittwoch als nfangreicher, als den Angriff vom Sonntag, doch habe .aucv dabei bloß um ein allerdings prächtiges, aber ilitärisch unbedeutendes Schauspiel gehandelt. Die Araber itten große Todesverachtung bewiesen, indem sie e 500 Uards an die französischen Schanzen heranritten, as ganze Scharmützel dauerte anderthalb Stunden. Ob- ohl eine Menge Kugeln verschossen worden sind, sei die ahl der Toten doch gering gewesen. — Reuter meldet aus Casavlanca unter dem 22. Ußuft: Die französischen Verluste der gestrigen cfcchte betragen: ein Mann tot, vier Mann verwundet, nschlicßtich eines Offiziers. Bei der am heutigen Tage ^geführten Rekognoszierung wurden keine feindlichen cuppeil angetrofsen. C a s a b l a n c a, 23. August. General Drude tote persönlich den gestrigen Auftlärungsritt, der sich wa 10 Kilometer in der Runde und fünf Kilometer >er die Vorposten hinaus erstreckte. Paris, 23. August. Die „Agence Havas" meldet aus rsablanca vom 22. d. M.: Die Kolonne des Geer als Drude, die, wie schon genreldet, eine Rekog- »szierung unternahm und dabei die in der Nähe gelegenen rrgkämme ertlomm, wurde von feindlicher Rei- r e i u m z i n g e l t, die mehrere Angriffe machte, aber n der Artillerie dezimiert wurde. Die Kolonne ver^ lgte den Feind und kehrte dann ins Lager zurück. Auf de der Franzoseil wurden ein Hauptmann und Q Soldaten verwundet. Für Samstag den 24. Aug. ein Tefenjivmarsch bis aus eine Entfernung von 19 Marter von der Stadt geplant. — Der „Matin" verichtet aus Casablanca: Vor dem -fecht, welches am Donnerstag morgen stattaefunden hat, .letzten die Marokkaner die Hügel in der Um- :gend, worauf sie sich südlich der Stadt in die Häuser r Araber einzuschleichen suchten. In dem Gefecht sind rf sranzöfischer Seite Zwölf verwurndet >rdcn. Hauptmann d'Etelles, der Ordonnanzoffizier des Nierals Drude wurde von einer Kugel am Bein gestreift. vc sranzösifche Kreuzer „Gueydon" hat die Ortschaft Feil a, roelche als Schmugglernest bekannt ist, be- ) o s s e n. In Larrache ist alles ruhig. — Der „Matin" berichtet, daß ein lenkbares r f t s ch i s f dem General Drude zur Verfügung Hellt wird. Anderseits heißt es jedoch, daß es teilt lenk- Luftschiff, sondern nur ein einfacher Fesselballon n werde. — Cs verlautet, daß infolge der Ruhestörungen, die Fez ausgebrochen sind, die Europäer am 24. August : Stadt verlassen. Paris, 23. August. Admiral Philibert telegraphierte t -3. August: Nachrichten aus M o g ad o r bestätigen, daß ulay Hasid in Marrakesch zum Sultan ausrufen wurde; es herrscht dort Ruhe. In Casablanca teben am 21. August 260 Kanonenschüsse abgegeben. Die il lfte dcr Maroktaner sind äußerst groß. Die Truppen 5 Generals Drude unternahmen eine Rekognoszierung > sünf Kilometer südlich der Stadt. London, 23. August. Nach einer Depesche der „Daily ril" aus Alcazar griff die Streitmacht des El Mert i, des Oheims des Sultans, Zawl an. Awich der t g e r o r t N a i s u l i s, wurde verbrannt. Raisuli > ! ug die Armee des Sultans zurück, wobei Soldaten getötet wurden. Er vertrieb die Truppen aus i Bergen. Die Juden fliehen. ArrsiauS. Paris, 23. August. C l s m e n c e a u hat im Einverständnis mit dem Minister des Aeußern beschlossen, ein' Co mm uniquö über die Unterredung zu veröffentlichen, die er mit König Eduard gehabt hat. Das Communiquö wird wahrscheinlich cheute noch ver-, öfsentlicht werden. Bukarest, 23. August. Der König von Ru-> m a n i e n erließ eine Amnestie für die bei den letzten Agararunruhen begangenen Verbrecheit. Ausgenommen sind Beamte und wegen Totschlags Verurteilte. London, 23. August. Tas Unterhaus hat tat-i sächlich die gesetzgeberischen Arbeiten dieser Ses-s sion in der heutigen Sitzung geschlossen. Die Sitzungen der nächsten Woche werden der Beratung der vom Ober-, Haus zu verschiedenen Vorlagen gemachten Amendements, gewidmet sein. Heber 40 Vorlagen sind in dieser Session erledigt worden. Tas genaue Datum der.Vertagung i st noch it i ch t b e st i m m t. Newcastle, 23. August. Die Firma Armstrong erklärt die Nachricht, daß sie von der russischen Re-, g i e r u n g Aufträge für den B a u v o n K r i e g s s ch i f f e n im Werte von neun Millionen Pfund Sterling erhalten habe, für unzutreffend. Newyork, 23. August. Aus Whiteplaine im Staate^ Newyork wird gemeldet: Staatssekretär Root ist hier infolge von Ueberarbeitung schwer erkrankt. Er hat sich in ein Sanatorium begeben und leidet an nervöser Erichöpfung und Schlaflosigkeit. Man befürchtet, daß weitere Anstrengung zu einem dauernden Zusammenbruch feiner Kräfte führen konnte. Perth (Westaustralien), 23. Aug. Ter Premier-, Minister richtete an Bundesschatzmeister Sir W. Lyne eine Depesche, worin er erklärt, daß die westaustra- l i s ch e Regierung mit ernster Besorgnis die Wirkung des neuen Zolltarifs aus die Entwicklung des St aates verfolge, da er eine erhebliche Berteue-l rung d e s L eb en s un t e r h a lt es verurjache. Die hie-i sigen Zeitungen befehden den neuen Taris, einige schlagerp ] ogar eine Abänderungder Verfassung vor zweckeH finanzieller Selbstverwaltung und Austritt aus der Bundes-i gemeinschaft. Aus dem Zarenreiche. Petersburg, 23. Aug. Aus K i s ch i n e w wird über, eine am 18. August im Flecken Tomaschpol (Gouverne-i ment Podolien) veranstaltete Judenhetze gemeldet: Anp Sonntag brach zwischen einem jüdischen Ladenbesitzer und Bauern, die ihm ein Stück Zeug gestohlen hatten, ein Streit aus, der in eine Prügelei überging. Es sammelte sich bald eine Menge Betrunkener an, tue plötzlich das Geschrei erhoben: „Haut die Juden!" Darauf folgte in erster Reihe eine völlige Verwüstung der jüdi-i sch en Läden. Eine gesonderte Gruppe beschäftigte sichj mit dem Verprügeln der Juden. Sehr verspätet traf ein Landp.olizist mit mehreren Reitern ein, die von der plün-i dernden Menge mit einem Steinhagel empfangen wurden^ worauf sie Feuer gaben. Zwei der Plünderer und ein. jüdischer Mabe wurden getötet. Nach der Salve flohen die Ter Freund, der mir in Wien zu Weihnachten 1882 soll in vier Wochen stattfinden. Hoffentlich loird die Oper einen diesen Band verehrte, heißt Adolf Wilbrandt. Ihm ver- ,"'*™ danke ich es nächst dem großen Genius Richard Wagners, wenn ich im Fühlen und Leuten vollkommen deutsch geworden bin, wen.! ich nichts Größeres kenne als deutsche Musik, deutsche Dichtkunst, deutsche Philosophie. Adolf Wilbrandt war es, der mich immer wieder zu Goethe und Schiller führte, der mich mit Kleist und Hölderlin bekannt machte, mir die Schätze der deutschen Lyrik erschloß und in die ernsten 5)allen der deutschen Philosophie geleitete. Tank und Glückwunsch heute dem lieben Freund und treuen und Oüapatisctze SUiegsfarten in Hunderiwusenden von Exemplaren den Weg über den ganzen Erdball gesunden haben. Auch auf der vorliegenden neuen Karte finden sich in gewohnter Klarheit und Verläßlichkeit alle Einzelheiten verzeichnet, die für den Verlaus des sich mnnermehr zuspitzenden 5ronfliktes von Belang sein werden. Die pauptkarte veranschaulicht das allmähliche Vordringen der Franzosen von Osten und Süden und damit die immer stärkere Einschnürung des Scheriseureiches durch den mächtigen und rücksichtslosen Nachbarn. Die hauptsächlichsten französischen Grenzgarmsonorte, sowie die strategischen Bahiien längs der marotkanischen Ostgrenze sind verzeichnet, ebenso alle m der letzten Zeit der Aufstände genannten Orte: zum ersten Male sehen wir auch das vielgenannte Aiar Ehica auf dieser Karie eingetragen. Auch die Neuordnung der Polizeiverhältnisse der marokkanischen Hasenstädte durch die Konserenz von Algeciras bringt die Karte zum Ausdruck. Genaue Pläne der besonders bedrohten Orte lassen die Ereignisse des Tages bis in die Einzelheiten verfolgen, so das Bombardement von Easablaiica, die Unruhen in Tanger und Mogador. Der Straße von Gibraltar mit ihren Festen, dem britischen 6)ibraltar und dem spanischen Ceuta ist eine besondere Spezialkarte gewidmet, iuie sie in gleich gropem Niaßstab noch keine andere Landkarte geboten hat. So darf die neue Karle als vortreffliche Unterlage zum Verfolg der kommendell Ereignisse in Marokko bezeichnet werden. Vom ittLerntttronaten Sozialistettkongreß. Stuttgart, 23. Aug. Zu der Ausweisung des englischen Delegierten Quelch verlautet, daß sich der Oberamtmann und das Ministerium des Inneren mit der gestern verlesenen Erklärung Quelchs begnügen wollten, daß aber ein Druck aus Berlin die Ausweisung unvermeidlich machte. — Die Auslveisung des englischen Delegierten Quelch bildete heute bei Beginn des Sozia- Usten-Kongresses den allgemeinen Gesprächs-Gegenstand. Ueberall standen erregt diskutierende Gruppen umher und besprachen den Vorfall. Ter Vorsitzende Reichs- tagsabg. Paul Singer nahm sofort nach Eröffnung der Sitzung das Wort zu folgenden Ausführungen: „Ich bin überzeugt, daß die württembergische Regierung sich mit der loyalen Erklärung, die Genosse Quelch gestern über die Intentionen seiner Ausführungen gegeben hat, hätte zufrieden geben und von einer Maßregelung hätte Abstand nehmen können, welche so recht die politische Unfreiheit und die politische Bevormundung der Bürger in Deutschland zu illustrieren geeignet ist." — In der heutigen Sitzung des internationalen So- zialisten-Kongresses wurde zunächst der Kommissions- Antrag über das Verhältnis von Partei und Gewerkschaft mit 2231/2 gegen I81/2 Stimmen angenommen. In der Nachmittagssitzung wurde sodann auch der Antrag über die Aus- und Einwanderungsfrage gegen die Stimmen der englischeti Delegierten angenommen. Gegen Schluß der Sitzung kam es zu heftigen minutenlangen 'S arm f jenen, da die Engländer gegen einen von der überwiegenden Mehrbeit des Kongresses angenommenen Antrag gegen Schluß der Debatte stürmisch protestierten. Am morgigen letzten Sitzungstage wird noch der Militarismus zur Erledigung kommen. plündernden Bauern," wobei sle"einen'großen Teil des Ergen- tums der von ihnen, beraubten Juden auf Wägen mit sich führte.!. Jetzt wird' Toinaschpol von 18 Polizisten und Mehreren Reiter-iPatrouillen bewacht. — In der Nähe des hiesigen Bahnhofes der Strandbahn wachten bewaffnete Räuber einen Ueberfall au' den nach Sestroreß fahrenden Rentmeister der dortigen Wasfenfabrik. Die Räuber raubten 13 000 Rubel. Der Zug war zunr Stehen gebracht worden, die Räuber entkamen jedoch. Ein neben dem Rentmeister sitzender Oberst wurde tödlich, ein Begleiter des Rentmeisters leicht verwundet. — Der Redakteur Chudekow von der Petersburgs- kaja-fGaseta ist vom Stadthauptmann mit 3000 Rubel ev. B Monaten Haft bestraft worden, weil er aus einem Moskauer Blatt einige Einzelheiten über den Plan des Attentats gegen den Zaren, gegen dessen Urheber augenblicklich hier vor Gericht verhandelt wird, abgedruckt hat. ' Raubmordversuch. sd. Darmstadt, 23. August. Eln mit großem Raffinement angelegter Raub- und Mordversuch, der voraussichtlich den Tod des einen Opfers zur Folge haben wird, wurde heute nacht, wie schon kurz gemeldet wurde, in der P o st a g e n t u r Bickenbach ausgeführt. Gegen 3 Uhr nachts wurden die Einwohner durch Feuerlürm erschreckt, es brannten die Hosrciten der Landwirte Ph. Hennemann 8. und Christian Kaltwasser. Alles eilte nach der Brandstätte, auch der Postagent Freund und seine Schwägerin, die mit den Hennemanns verwandt sind. Frau Freund war außer Bett und machte sich in der Küche zu schaffen, als sie plötzlich von einer schwarz vermummten Gestalt ersucht wurde, zu ihrem Manne in den Hof zu kommen; als sie dies ablehntc, wurde sie von dem Fremden, von dem man nur die Augen sehen konnte, gepackt und gewürgt und mit einem eisernen Instrumente wiederholt auf den Kopf geschlagen, so daß sie zusammenfiel. Der Unbekannte schoß dann mit einem Revolver auf den mit seiner Schwägerin herbeieilenden Freund und ging durch. Won der Einwohnerschaft verfolgt, gab er noch eine ganze Anzahl zum Teil blinder Schüsse ab, wurde aber schließlich überwältigt, nachdem er mit Steinen, Prügeln usw. stark bombardiert worden war. Er gab noch drei aber ungefährliche Schüsse auf sich .selbst ab. Er war zunächst bewußtlos und hat es dieser Tatsache, sowie dem Hinzukommen des Geudarmericwacht- meisters Haber zu verdanken, wenn er nicht der Lynchjustiz ganz zum Opfer fiel. Bei seiner Vernehmung gab er an, daß er Anton Wesselick heiße, und am 8. Mai 1880 zu Herrmannstadt in Oesterreich geboren sei. Er habe vor einigen Tagen einen gewissen Heinrich Hennig, der ebenfalls im Hospiz in Frankfurt gewesen sei, getroffen und sei von biejeni zu der Tat gedungen worden. Dieser habe ihn mit einer Kugel, die er ihm vor das Gesicht hielt, derart hypnotisiert, daß er das Werbrechen habe ausführen müssen. Der angegebene Heinrich Hennig, geb. am 17. Mai 1881 zu Partenstein in Bayern wurde am 11. August wegen Unordentlichkeit von Hennemanu, bei dem er als Knecht in Stellung war, entlassen, wobei er Drohungen ausstieß. Es steht sonach ziemlich fest, daß beide sich verständigt haben, die Tat gemeinsam auszuführen, wählend Hennig das Feuer ansteckre, vollsührte Wesselick den Ueberfall, der ihm freilich nicht geglückt ist, aber das voraussichtliche Ableben der Iwan Freund zur Folge haben wird. — W., der anfänglich leugnete, gab spater zu, daß es ihm auch auf einen Mord nicht antam. Man fand bei ihnl.außer dem Revolver ein Stemmeisen, Stricke, ein nasses Handtuch zum Knebeln und.-ein großes Bund Schlüssel re. Tas um den !Kvpf geschlagene Tuch hatte zwei Löcher für die Augen. Am Tage vorher hatten die beiden Burschen bei Zwingenberg gelagert und sich vorbereitet, indem sie die Stiefel aus und die Strümpfe über die Hosen zogen. Auch diese Stelle wurde durch die Gendarmerie sestgestellt. Hennig, der mit den Terrainverhältnissen besser vertraut ist, ist bisher nicht sest- genommen worden. Er ist mittelgroß, hat schwarzes Kopfhaar, kleines dunkles Schnurrbärrchen, braune Narben an der Stirn und am Kinn, letztere anscheinend von einem Hustritt herrührend. Auf dem einen Handrücken hat er einen blau tätowierten Stern und trockene Flechten an den beiden Unterarmen. Er ist Epileptiker. Wesselick, der an- yeblich einen Schwager Hammersbach in Frankfurt, Rosen- gasje 3 besitzt, wurde in das Krankenhaus Darmstadt eingeliefert. * daß drei Amerikaner in Goslar gewesen sind, die im Auftrage Morgans mit bem Besitzer des „Brusttuchs^ wegen Verkaufs verhandelt und eine sehr hohe Sum'me für das eigenartige Gebäude aus dem Mittelalter geboten haben- Es bleibt, so schreibt die '„Tägl- Rundsch." dazu, abzuwarten, ob Goslar, und mit Goslar- Deutschland, sich einer solchen Blamage vor aller Welt aussetzen wird. — Eine Deutsche E r z i e h u n g § - A u s st e l l u n g wird Dom Freiwilligen Erziehungsbeirat für schulentlassene Walsen in Berlin, in den Ausstellungshallen am Zoologischen Garten voin 9.-24. Noveiuber veranstaltet werden. Tie Ausstellung soll in einem einheitlichen Bilde vorführen, ivas Staat und Gemeinde, was Wissenschaft und Technik, ivas gemeinnützige Gesinnung und praktische Erfahrung in Deutschland gcleiftct haben und für die Zukunft planen, um das leibliche und geistige Wohl des pingen wlenscheu von der Geburt au bis zur vollcildeten Ausbildung zu fördern und zu heben. Demgemäß soll die gesamte Tätigkeit gezeigt werden, die sich auf Erfordernisse der Säuglingspflege, per Sorge für die Entwickelung des Kindes bis zum Eintritt m die Schule, die besonderen Bedürfnisse während der Schlilzeu und die Fürsorge für die Schulentlassenen richten. Vorläufig gehören dem Komitee und Arbeits-Ausschuß u. a. an die Professoren Dr. Heubuer, Direktor der Berliner Universitätsklinik und Geheimrat Dr. von Liszt, ferner der Geh. Medizinalrat und Vortragende Rat iin Kultusministeritnn Dr. Dietrich und Geh. Admiralitätsrat Dr. Fetisch. — Amerikanische Kritik. In einem amerikanischen Varietätentheater traten dieser Tage „drei Schwestern" auf. Am nächsten Tage stand in dem „Des Moines Leader" zu lesen: „Efsie ist eine alte Mähre von 50 Sommern, Jessie ist ein mutwilliges Füllen von 40 und Addie, die Blume der Familie, ist eine hupfende Monstrosität von 35. Ihre langen dünnen Arme, die in Krallen auslaufen, schwangen mechanisch hin und her und bewegten sich zuweilen vor dem duldenden Publikum wie Windmühlen. Der Mund in ihren widerlichen Gesichtern tut sich wie eine Hölle auf, und Töne wie das Gewimmer verdammter Seelen entquollen ihm. Sie stelzten auf der Bühne mit einer Bewegung umher, die einem Mittelding zwischen Bauchtanz und Fuchstrab glich — seltsame Wesen mit gemalten Gesichtern und abscheulicher Miene." Die „jungen Damen" waren mit dieser lebhaften Kritik nicht zufrieden. Sie klagten wegen Beleidigung. Keine Beleidigung, nur „fair criticism" (freie Kritik- entschied das Gericht. . . — München, 23. Ang. Gellern abend ist das langjährige Mitglied, der hiesigen Hofbühne, der Hosjchauspieler Ferdinand Suske im Alter von 50 Jahren einem Schlaganfall erlegen. Ter Brandschaden der beiden Leute ist, wenn sie auch versichert sind, immer noch sehr groß. Tie Ehefrau Hennemann, die erst dieser Tage eine schwere Operation im Elisabethenstift in Tarmstadt durchmachte und sich kaum erholt hatte, ist wieder kränker geworden. Dem Kaltwasser sind 4 Ferkel, einige junge Ziegen, Hühner re. verbrannt, ein Mutterschwein, das angebrannt war, mußte geschlachtet werden. _______________________________~ Aus Stadt «llv Laus. Gießen, 24. August. ■ ** Hilfe für Herbstein. Bis Samstag vormittag gingen bei uns ein: Edgar Bvrrmann 4 Mk-, Kommerzienrat L. Emmelius 50 Mark, Schlosser Ludw- Horn 3 Mk., Landgerichtspräsident Küll- mann 20 Mk-, gesammelt auf dem Bahnhof Lich und von den Bewohnern der Bahnhof- und der Langsdorferstr- in Lich 35,70 Mark, Frau E- St. Höchst i. O. 3 Mk., Lehrer Meissinger 1 Mk-, Frl. E. .Briegleb 3 Mk., Karl Jäckel 3 Mk., Ungenannt N Mk-, R. G. 2 Mk., M. Grethe 3 Mk., N.N. 3 Mk., Dr. Klein 10, Md, N. P. 5 Mk., Ungenannt 2 Mk., von einer Diakonissin 2 Mk-, Fritz Adami 5 Mk., Frau E. L. 5 Mk., Bankgeschäft Josef Herz 100 Mk-, Kegelklub „Kerngesund" 25 Mk., Frei- Maürer-Loge Gießen 50 Mk, G. F. 20 Mk., aus einer Sammlung von Hauptlehrer Roth Lich 27,40 Mk, F-rau Dr. Unger-Berlin 10 Mk, Landgerichtsrat Hellwig 10 Mk, C. E. 2 Mk, M. D. 2 Mk, W. Nohleder 3 Mk, Wohltätigl'eitsgastspiel von Frl.M. di Eerenotti-Strauß nach Abzug der llukosten 69,40 Mk Bis jetzt i m Gan z e n 3280.95 M a r k Hiervon wurden von uns bis Donnerstag in 4 Raten 2400 Mart nach H e r b st e i n gesandt. (In der gestrigen Quittung muß es demnach heißen: „Hiervon sind weitere 1200 Mart an das Hilfskomitee in Herbstein abgesandt worden", anstatt, sind bis jetzt 1200 Mark usw.) Das Gasifprel von Fräulein Minny bi Cerenotti- Strauß, de,sen Ertrag in vorstehender Uebersicht mitaufgeführt ist, war leider nicht so gut besucht, wie es um des guten Zweckes Willen zu wünschen gewesen wäre. Immerhin war der finanzielle Ertrag recht ansehnlich und noch höher war der künstlerische Erfolg des Aoends einzuschützen, da Fräulein bi Eerenotti es verstemb, eine ganze Reihe realistischer moderner Dichtungen in seinpointierter Vortragsart zu bieten. Das Programm war im wesentlichen das gleiche, wie bei dem ersten Vortragsabend der Künstlerin, weshalb sich ein näheres Eingehen auf ihre mit großem Beifall aufgenommenen Darbietungen sich erübrigt. Unter Hinweis aus die an der Spitze des heutigen Blattes abgedruckte Bitte, nach der der zu deckende Schaden außerordentlich groß ist, bitten wir, uns weitere Spenden zur Uebermittelung nach Herbstein zutommen zu lassen. * * * Znr Rechtsanwaltschaft zugelassen wurde beim Landgericht der Provinz Starkenburg und beim Amtsgericht Darmstadt I. Gerichtsassessor Dr. Kart Brücher in Darmstadt. * * Neuer Geometer. Dem Geometergehilfen Kart Appel aus Ulfa wurde das Patent als Geometer 2. Klasse ür den Kreis Schotten erteilt. * * Die Mctzgcrläde n werden hier morgen mittag ausnahmsweise schon um 12 Uhr geschlossen. — Bei dieser Gelegenheit sei mitgeteilt, daß die Metzgerinnung schon im vorigen Jahre der Stadtverwaltung einen Antrag auf Ein- ührung des Ein-Uhr-Ladenschlusses an Sonntagen für das Metzgergewerbe eingebracht hat. * * Gießener P f e r d e m a r k t - L o t t e r i e. Die Lose des am 4. September stattsindenden Herbst-Pferdemarktes finden guten Absatz. Schon jetzt ließ sich bestimmt ägen, daß die vorgesehene Zahl ausverkaust wird. Al§ Haupttreffer sind vorgesehen: ein viersitziger Biktoriawagen, nebst Pferd und silberplattiertem Geschirr, ein Korb-Pirschwagen nebst Pferd imb vernickeltem Brustblattgeschirr, ein Lauterbacher Wagen nebst Pferd und Kummetgeschirr sowie 9 Pferde und Johlen, landwirtschaftliche Maschinen, Fahrräder, Nähmaschinen, Haushaltungs- und Gebrauchsgegen- 'tände. Ter Bikloria-Wagen und Pirschwagen sind von A. Kilbinger-Gießeu, das silberplattierte Geschirr von Sattlermeister Friedr. Groß, das vernickelte Brustblattgeschirr von Sattlermeister Christian Spieß, der Lauterbacher Wagen von Waguermeister Georg Schwan, das Kummetgeschirr von der Firma Müller und Diebel zu Gießen geliefert. Die Pferde werden auf dem Markt gekauft. Mit dem Ankauf der übrigen Gewinne wird in diesen Tagen begonnen. Die Zahl der Gewinne beträgt 800. Der Preis des Loses beträgt 1 Mark. Die Ziehung findet am 5. September nachmittags 2 Uhr in der Turnhalle der Stadtknabenschule statt. Der Vertrieb der Lose ist dem Kaufmann Richard Buchacker zu Gießen übertragen. Lose können von diesem direkt oder von den von dem Genannten eingerichteten Verkaufsstellen bezogen werben. * * Die Einstellung der Rekruten für das 18. Armeekorps erfolgt in diesem Jahre bei der Infanterie am 11. Oktober, bei der Kavallerie und bei den Bespannungs-Abteilungen bet Fußartillerie am 3. Oktober, bei der Feld- und Fußartillerie, soivie bei den Pionieren am 10. Oktober, bei den Oekonomie-Handwerkern und Krankenwärtern am 1. Oktober. * * Die Rache der gestohlenen Gans. Einem Bauer in einem Taunusorte wurde im Herbste eine Gans, die er schon vier Jahre besaß, gestohlen. Der Dieb hatte die Gans in sicherem Gewahrsam gehalten, in dem sie Eier legte, aus denen elf schöne Gänslein entschlüpsten. 9tach langer Zeit entschloß sich der Dieb, die Gänsesamilie ins Gras zu treiben. Die Gans, die zum ersten Male seit ihrer Gefangenschaft die Freiheit genoß, verließ abends die Weide, enkte aber ihre Schritte gegen den Hof ihres früheren Be- itzers und langte dort glücklich mit ihrer Brut an. Der Bauer, voll Freude über das unerwartete Wiedersehen und voll Verwunderung über den stattlichen Zuwachs, konnte un- chwer den Zusammenhang erraten und den Täter aus- kundschaften. Der ganze Ort lachte den Dieb auS, der natürlich keine Rtiene machte, die GanS und die Gänslein, die er wochenlang gehegt und gepflegt hatte, zurück zu verlangen. 0 Ulrichstein, 23. Ang. In dem benachbarten Dörfchen H. ereignete sich eine aufregende Szene. Ein noch nicht lange verheirateter junger Mann bedrohte Frau und Schwiegermutter mit einem Gewehr. Beide riefen um Hilfe, woraus Leute aus der Nachbarschaft und auch der Polizeidiener herbeieilten. Nur mit vieler Mühe gelang es, den 9tausbold unschädlich zu machen. Mainz, 23. Aug. Unter der Begleitung des Vertreters der.srauLösilcben Reateruug Charles Aturellon kamen die Mitglieder des Vereins s r a n z ö s i s ch e r K a u f l e u t e aus Lyon'' etwa 160 Personen, hier an. Die Herren nehnien die Besichtigung einer Anzahl bedeutender Vrivatunlernehnmngen vor, ivorait > eine Besichtigung der städtischen Haienanlngen, der Gas- J Elektrizitätswerke anschließt. Von hier aus begeben sie sich narh Frankfurt a. M. (Fks. Ztg.)^ h Frankurt a. M., 24. Aug. Gestern nach mittag erfolgte in der Burgstraße in der Stahe der Ltltherkirche eine heftige Explosion. In der Straße tverdcn Kanal-Arbeiten üorgenommen und an einer Stelle roch cs stark nach Gas Einige Knaben steckten ein Zündholz an. Sofort schlugen mächtige Flammen empor imb ein Kanaldeckel flog unter heftiger Detonation in die Luft. Glücklicherweise wurde Niemand verletzt. — Wilhelm Erdmann, ein bekannter Freund und Förderer der Tierschutz-Bestrebungen ist h, Friedrichsroda plötzlich gestorben. Er erreichte ein Alter von 75 Jahren. w. Wetzlar, 23. Aug. Die Bewohnet wurden heute nacht durch generlärm aus dem Schlafe aufgeweckt, cs brannte in bet Ainend' schen M ü h l c. Trotz der eifrigen Hülfe bec neu organisierten stäbtischen Feuerwehr konnte nichts von bei Mühle gerettet werden, auch da§ anstoßende neu erbauit Wohnhaus ist bis auf die Umfassungsmauern ausgebrannt Sämtliche Vorräte, darunter 220 Sack Mehl, wurden eir Raub bet Flammen. Obgleich bet Besitzer durch Versicheruu. gedeckt ist, dürfte der Brandschaden ganz bedeutend (ein. Dc>: Feuer soll durch Kurzschluß entstanden fein. Dillenburg, 23. Aug. Am 27. August 1607, also vor nunmehr 300 Jahren wurde laut uorliegenben Urkunden der „Niedersehelder Hammer", die jetzig „Adolfshütte", dem Betrieb übergeben. Die Firma will diesen denkwürdigen Tag mit einer Feier begehen, wozu bi( Gesellschafter, Beamten, Arbeiter und einige Ehrengäste ci;i. geladen werben. (Dillztg.) AuS Dem Jahresbericht Der HanDelskammer Friedberg. V. Handel. Bau- und Brennmaterialien. Die erhöhten kaufspreise bei Kohlen — vor allem aber bei Holz und eisernen Trägern waren schwer bei der Liundschast durchzusetzen. Gera),' als ein Unfug wird es mit Recht bezeichnet, daß die Kohlen- hanbelSgefellfchast die enorme Differenz zwischen Wassersrucht unJ Bahnfracht einfach in die Tasche steckt. K o l o n i a l w a r e n - G r o ß h a n d e l. Einige Hauplartikc! zeigten große Preisänderungen. Raffinierter Zucker ging bis zum August im Preise zurück, erfuhr sprungweise eine Erhöhung von 23 Mk. und brachte dann im Oktober durch plötzlichen Rückgang empsiudliche Verluste für den Zwischenhandel. — Kaffee hielt feine verhältnismäßig hohen Preise bis zum Herbst, worauf^eiu förmlich. Krach bis zu 10 Pfg. per Pfund Verlust ergab. Sämtliche Celc fliegen .infolge der Saaten-MißerMe im 2. Halbjahr zu teilroeijt noch nie erlebten Preisen. Kolonialwaren-Kleinhandel. Die Klagen über den Schaden, welcher durch die Neugründung und Verbreitung vw Filialgeschäften, Konsumvereinen und Genossenschasteit entstehn nehmen immer mehr zu und verlangen die Interessenten, daß bmii- staatliche Maßregeln und stärkere steuerliche Ersassung das ausässigt Geschäft mehr geschützt werde. Konfektion- und At a n u f a k tu r»W a r e n. Das Geschäft wird durchgängig als befriedigend bezeichnet, immerhin eni- sprechen die noch verhältnismäßig nichtigen Verkaufspreise bei enormen Höhe der Einkaufspreise der Fabritale nicht. Elsenwareii. Lluch diese Branche ist mit dem Umsatz im allgemeinen zufrieden, klagt jedoch über die ritotwenbigkeit des langen Kreditierens — bis zu einem Jahr und darüber hinan- Fruchthandel und F u t t e r a r t i k e l. Die Frucht- Händler unseres Bezirks bescheiden sich schon mit der Tatsache, baü das Geschält nicht weiter zurückgegangen ist. Der Verdienst ist minimal und dabei das Kapitalrisiko em sehr großes. K a r 1 o f f e l - u u d O b sl h a n d el. Auch hier entspricht bet verhältnismäßig große Umsatz nicht dem kleinen Verdienst. Dieie Branche hat durch das Ueberhandiiehmen des Agentenweseii: weitere Verschlechterung erfahren. L e d e r h a u d e l. Infolge großer Nachfrage namentlich bc: Auslands (Rußland und Japan) sand für den Einkauf eine enornu Preissteigerung statt, die bei der Kundschaft nicht zu erzielen wm; M ilchkur a n st a l t. Das Geschäft blieb unverändert. M ö b e l h a n d l u n g. Bei unverändertem Absatz tvaren bie . z. T. sehr stark erhöhten Einkaufspreise beim Publikum schwer jii erzielen. Pferde- u n d Rindvieh-Handel. Wenn auch bei Geschäftsgang ein lebhafterer als 1905 war, so war doch der Vet- dienst bei hohen Preisen bei den Züchtern ein geringerer, und wird bereits über den durch die Automobile verursachten Älussall im Verkauf von Luxuspferden gellagt. Tie hohen Zölle erschwer^! auberordemlich das Geschäft in Fohlen und Pferden. Imn Kalle Kau. Aus schätzenswerten katholischen Kreisen get)i a uns folgende NNtteilung zu: Es ist mit Sicherheit anzimehmeii, daß Hau sich in feiner Beichte vor Kurator Link des überlegten Mordes nicht all s ch u l d i g bekannt hat. Wohl hat der Kurator felbstverständliÄ das Beichtgeheimnis aufs strengste beivahrt, doch gestatten grcidi in diesem Falle nicht ziir Beichte gehörige Tatsachen und kirchlichc Vorschriften sichere Schlüsse auf den fraglichen Teil der BeM B selbst. Schade, daß aus die von Kurator Link angebotenen „all gemeinen theologischen Erörterungen" verzichtet wurde, es l)äth sich sonst ergeben, 1. daß ein katholischerPriester, dersicher iveiß,dai ein die Kommunioii Verlangender livch keine Absolution hat, diese» ! die Kommunion nicht geben wird, 2. daß es bei der katholische! i Kirche Refervatsälle gibt, d. h. Sünden, für die Absolution eil i erfolgen kann, nachdem hierzu besondere bischöfliche oder päplllich^ i Ermächtigung eingeholt worden ist — was immerhin einige Zei 1 beansprucht. Zu diesen Reservatfällen gehört unseres Wissens nnd v der überlegte Mord. Aus allem diesem läßt sich schließen, ba| 1 wenn Hau ganz ganz kurz nach seiner Beichte von seinem Beicht \ unter die Kommunion erhielt, er keinen Mord gedeichte i haben kann. [ Soweit die an un§ gerichtete beachtenswerte Zufchrtst I Allerdings ivären durch ein solches Resultat der Beichte, voi ausgesetzt selbst, daß es vollkommen verläßlich ist, bestinuni . Schlüsse aus die Begehung der Tai nicht zu ziehen. Ma> p weiß nicht, ob Hau, dieser wunderlich komplizierte hyptt moderne Mensch von hoch entivickelter Intelligenz und kültesteit logischen Verstände, ein Katholik von Ueberzeugung ist, ob c nicht vielleicht innerlich der Beichte spottet, ob nicht die do e niemandem abzuleugnende Tiefe der Ntoral, aus der herciu i die Beichte vor dem Priester envachscn ist, einem Mann seines Charakters verschlossen geblieben ist, ob nicht die Beicht •= ihm als lächerliche Farce erschien. Darum iväre durch eine ( solchen Ausgang der Beichte noch nichts erwiesen. Ntöglil aber ist es, daß der Geistliche, vor dem» Hail als Beichtendt t zu erscheinen hatte, zil bestimmten Einsichten gelangt Ü und daher halten auch mir den gerichtlichen Verzicht aus d erbotenen Erörterungen des Geistlichen für bedauerlich. Nlan ersieht jedensalls auch aiis solchercei Erivügunge ji eine wie jurchtbare Last für einen Priester das Beichtgeheinni * I .j.v... vi. um Laglöhner Johann Philipp Frischholz 18. Lcm im M erb ft dieses Jahres beginnen, und zwar in der juristischen, bi]lorifci^pi;iloloQifc^cnz physiko-mathcmatijchen und medizinischen Fakultät. SnulUmge und magenkranke Binder schulst inan am besten gegelt die im Kummer io leicht au,tretenden Brechdurchfälle und Darnlkatarrhe, wenn man die Gefahr briligende Attlch eine Zeit- lang sorUäi-t und dafür das altlcwabTte ^tenle'sche ^ttudermehl an- wendet, welches als eine ueiv gleichdteidenoe, vollendete Aabrung mir mit Waper gelacht werden braucht, nwmalsBerbmumgt'ftörurmen venmmvt/ bestechende aber beseitigt. ßss/5 Fusziiz cii5 hn 5tiiii5i5amls«gi,lnu Brr SlsBi feiten. Aufgebote. August, 16. Johalm Philipp Bühler, Pfarrverwalter in Bobenhausen U, mit Pauline Caroline Linse Moiuanus dahier. — 19. Llldivig Pfeil. Unteroffizier Ul bastel, mit Luise Steuerwald dahier; Karl Pickel, Kaufmann dahier, mit Emilie Emma Emmeline Auguste Dina Hillert in Atainz; Wilhelm Nanz, Krankenwärter dahier, mit Anna Stumpf in Burkhardsfelden; Ernst Herrmann, Taglöhner, mit Anna Hansel, beide dahier. — 20. Georg (Sobel' Bahnwärter, mit Elise Schmidt, beide dahier; Wilhelm Schneider' Bizeseldwebcl, mit Maria Netti), beide dahier. — 22. Bernhard Munch Schriftsetzer, mir Lina Kicher, beide dahier; Wilhelm Best, Prokurist,'niit Katharine Hofmann, beide dahier; Earl Schalk, Kanfmcmn in Franksiirt a. Al., mit Valentine Nathmacher dahier^ Eheschürstungen. Aiigilst, 17. Karl Schmidt, Eijendreyer, mit Karoline BonariuS, beide dahier. Geborene. August, 14. Dem Schneider Heinrich Müller ein Sohn, Franz August Otto. — 16. Dem Kaufmann Albert Wallenfels eine Vörsenwochenbericht. --Frankfurt a- M., 23. Aug. Eine erste deutsche Bank, die schon öfter in entscheidenden Momenten durch ihr entschlossenes Vorgehen von sich reden machte, hat diejer Tage davor gewarnt, dem Pessimismus, der sich seit längerer Zeit, an der Börse breit macht, die Zügel allzu sehr schienen zu lassen- Tie Warnung mag sehr berechtigt sein, ebenso wie die Ermahnungen zur Vorsicht, als die Wogen an der Börse noch hoch gingen, am Platze waren, aber daß, dadurch die abwärts gerichtete Bewegung sofort zum Stehen gebracht werden könnte, ist. kaum anzunehmen. Tas Hervor- treten der mächtigen Bank, die auch im Ausland vertreten ist und dort gute Beziehungen unterhält, veranlaßte zwar die Kontre- mine zu Teckungsküufen, wodurch die Kurse sich von ihrem tiefsten Stand etwas erholen konnten, aber das Publikum wurde noch nicht angelockt. Dazu ist eben die Lage des Geldmarktes doch noch zu unsicher und der Mangel an Vertrauen zum Fortbestand der guten Wirtschaftskonjunktur zu groß- Tie Industrie ist augenblicklich noch gut beschäftigt, aber cs wird nur für den momentanen Bedarf bestellt, darüber hinaus nicht, weil man Preisrückgänge befürchtet. Es wird also ganz darauf ankommcu, welche Aufnahmefähigkeit der Konsum in den nächsten Monaten zeigen wird, ferner wie die Schwierigkeiten auf dem Geldinarkt im Herbst überwunden werden- Amerika, welches eben infolge der guten Wirtschaftskonjunktur ungewöhnlich starken Geldbedarf hatte, wird sicherlich zum Herbst noch Mittel auS Europa heran- ziehen und so lange nicht 'Gewißheit darüber herrscht, daß die Herbstbedürsnisse ohne ernste Erschütterungen befriedigt werden können, so lange dürfte auch das Vertrauen in weiteren Kreisen kaum Fug fassen- Trotzdem in den letzten Tagen eine etwas bessere Tendenz zum Durchbruch kam, ist das Resultat der Woche doch wieder eine Senkung der Kurse auf allen Vor kehr sge- bieten. Deutsä)e und ausländische Fonds gingen V2—1 Prozent zurück, manche noch mehr- Bankaktien haben sich relativ gut gehalten, stärker gedrückt waren dagegen Schiffahrtsaktien auf die Tarisherabsetzungen, auch Eisenbahnaktien meist etwas schwächer- Montan Papiere gaben 2—3 Prozent nach. Von anderen Industriepavieren fliegen Badische Anilin über 30 Proz-, ohne daß ein Grund für die Käufe bekannt geworden wäre, auch Steglitz Photographische gewannen 15 Proz-, Karlsruher Maschinen und Wittener Stahlröhren je 5 Prozent, die übrigen hierhergehörenden Werte weisen aber meist Kursrückgänge znnschen 3 und 6 Proz- auf. Geld hatte sich anfänglich weiter versteift, Privatdiskonto stieg in Berlin bis 5 Proz-, hier sogar auf 5 Vic Proz-, als aber in Berlin die haute Banque intervenierte und die befürchtete Tiskontoerhöhung in London diese Woche noch unterblieb, ging der Satz wieder auf 4 ?/4,.zurück- kursieren Gerüchte von einem Zusammenstoß zwi-t scheu den beiden englischen Panzerschiffen Queen und Formidable. Beide Schiffe sollen erhebliche Beschädigungen erlitten haben. Paris, 24. Aug. Im Kriegsministerium dementiert man die Zeitungsmeldung, wonach dem General Drude eine L u f t f ch i f f e r - A b t e i l u n g zur Verfügung gestellt werden soll. T a n g e r, 2-1. Aug. Tie Niederlage E l Me r an is bestätigt sich. Et Merani erhielt Zuzug von 500 Leuten, die ich, iiachoem sie von ihm Munition erhalten hatten, gegen ihn wandten und ihn bt|iegren. — Tiedeutsche Kolonie wird Fez am 23. August verlassen. * Offenbach a. M., 23. Aug. Ter „Verein zur Züchtung reiner Hunderassen" m Offenbach a. M. vcianitnltet am 25. und 26. August un Stadtgarten seine II. große allgemeine Hund e a usstellun g. Tie zahlreichen Annieldnngen dazu haben die Zahl 500 bald erreicht. Ter dem Verein von der Stadt zur Verfügung gestellte Ehrenpreis wird auf beste Gesamtleistung (höchste Punktzahl) vergeben. Tie von der Einwohnerschaft von Offenbach gespendeten Beträge wurden zum größten Teile ebenfalls zum Ankäufe von Ehrenpreisen verwendet, sodaß anger vielen Ehrenpreisen in bar Gegenstände aus der Offenbacher Industrie zur Verteilung gelangen werden. TaS Programm ist sehr reichhaltig. Samstag abend findet die Begrüßungsfeier der Preisrichter statt. Sonntag vormittag 9 Uhr beginnt die Prämiierung, um 1 Uhr ist Konzert. Der Foxterrier-Klub für Deutschland hat seine 19. Spezialausstellung mit verbunden, zu ihr sind 105 Hnnde gemeldet. Ten Foxterriers soll Montags auf dem Schliesplatz und in dem anliegenden Wald Gelegenheit geboten werden, ihre jagdlichen Eigenschaften zu betätigen. Berlin, 23. August. Nachdem Priiiz Borghese schon am 6. August auf seiner kühnen A u t 0 m 0 b i l - F e r n s a h r t Peking- Pans als Erster Berlin berührt hatte sind heute auch die Fern- zügler der Fahrt hier eingetroffen. Es haiidclt sich um die beiden de Tioii-Fahrer formier und Eollignon und um einen gewissen Godard, der einen holländischen Spyler-Wagen fährt. UischUch« Nachrichtsrk Evangelische Gemeinde. Am Soniitag, den 1. September, wird aus Anlaß des Nationalfestes (2. September) eine Kollekte z u m B e ft c 11 der Kaiser W i l h e l m - S 11 f t u n g für deutsche Invaliden erhoben iverden. Kandel. ., “ S'irma Clcjb r. Hömberger u. Söhne hier ist mit Kkkwen und Ausständen, aber ohne Passiven an Herrn Wilhelm Hornberger übergegangen, der sie — mit seiner Firma vereinigt — in unveränderter Weise unter seinem Namen weiter führen wird. Märkte. Gießen, 24. Aug. Marktbericht. Aus heutigemWocbenmarkti kosteten: Butter pr. Psd. 1.10—1.20 Alk., HÜHiiereier 1 St. 8—9 Vfa 2 Slck. 00—00 Pfg., Gänseeier 10—00 Pfg., Enteneier 8 Pfg., Kastz pv. Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2Stck. 5-6 Psg., Erbsen p.Psd. 18-24Pfg Linsenp.Psd.25-40Psg., Tauben pr.Pr.0,8O-l,00Att.,Hühnervr St! 1,00—1,60 Dik., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Alk., Gänse vr. Psd. 00—00 Pfg-, Ochsenfleisch pr. Psd 82—88 Pfg., Kuh- uiid Nindfleisch pr. Pfund 80—82 Pfg., Schweinefleisch pr. Psnnd 70—84 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd 88 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 80—90 Psg., Hammelfleisch pr. Psd. 61—84 Psg. Welsche per Pfund —.— Kartoffeln pr. 100Km 7—9 Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,00—7,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Nüffe 100 Stück 50—00 Pfg., per Ztr. 9—15 M., Weiß- kraul per Stück 15—30 Psg., per Zentner Alk. 0.00—0.00. —. MarfNeu von 7—1 11 hr. ^llstspiel in 4 Akten von Gustav Kadelburg und Nichard Ekowronnek. Freitag den 30. August: Gastspiel von Frl.' Poldi Saiigora vom Schauspielhaus Frankfurt a. M.: „Die be- rühmte Frau." Lustspiel in 3 Akten von Franz v. Schönthan und Gustav Kadelburg. ^ptdplait des Grokhcrzogl. Kurhauö-Theaters Bad-Ranheim. Tiretlwu Hermann S l e i n g 0 e l l e r. Aionlag den 26. August: „Pension Schüller". Posse in drei Akten von W. Jacobo und Kart Laujs. Donnerstag den 29. Aiig.: werden kann. Gesetzt, er sei zu der felsenfesten Ueberzeügüng gekonnnen, daß Hau nicht der Täter ist, so ist ihm doch durch unerbittliches Religionsgesetz der Miind verschlossen, und er muß es znfehcm wie ein seinem innersten Gefühle nach Unschuldiger den Tod erleidet. Alan kommt jedoch nicht darum herum: Hau hat auf einen Scheck 400 Pfund Sterling erhoben uiid dann gefchwin- dclt, der Scheck sei ihtu gestohlen tvorden; er hat ein lügnerisches Telegramm an seine Schiviegeriniltter gefälscht und sie zu undurchsichtigem Zweck neid) Paris gelockt; er hat, mit falschem Bart und mit Perücke ausstafsiert, seine Schivieger- mutter durch em telephonifches Gaukelspiel in Baden-Baden ans der Wohnung gelockt; er hat unmittelbar nach dem üllorde Baden-Baden verlassen; er würbe von verschiedenen Personen wiedererkannt; er gab seiner Frau sofort telegraphisch auf, niemand seinen Aufenthalt zu verraten. Das alles spricht, wenn cS auch nicht unbedingt seine Schuld dattnt, doch sehr zu seinen Ungunsten. Was gegen Olga Molitor vorgebracht wurde, ist weit weniger zuverlässig als diese Tatsachen, die die Gerichtsverhandlung mit sich brachte. Es waren in erster Linie die mit größter Skepsis aufznnehmenden Enthüllungen des Herrn v. Lindenau, eines recht dunklen Ehrenmannes; im weiteren journalistische Ungeschicklichkeiten, wie z. B. der in seiner Begeifterung lächerliche und dadurch das Gegenteil erwirkende Lobeshymnus eines Wiener Iournalis-trn von der „heiteren Leben-lust" der ihrer Mutter so grausam beraubten jungen Dame, die gegen sie sprachen; zum Teil freilich auch seltsame Widerspräche zwischen ihren Aussagen vor Gericht ul'.d nachträglichen Erklärungen, was zum mindesten die Zuverlässigkeit ihrer beeideten Zeugenaussagen in Zweifel stellt. Doch alle Erwägungen sind z. Z. zwecklos. Man hat eben vorerst das reichsgerichtliche Urteil abzuwarten, wonach man tvohl annehmen darf, daß endlich das vorläufig immer noch herrschende Dunkel gelichtet wird. Heute kann man immer noch nichts anderes sagen, als daß nur durch Jn° dizienbeweise Hau stark belastet ist. Desivegen aber war er u. E. uicht zum Tode zu verurteilen, sondern f re i z u sp r e ch e n. Denn was nur wahrscheinlich ist, ist nicht gewiß. Und um einen Menschen zu verurteilen, vollends zum Tode, muß man die unbedingte Gewißheit seiner Schuld haben. Ob das gerichtliche Verfahren infolge der Revision wiederholt werden muß, ift abzmvarten. Unterbleibt es infolge Zurückweisung des Rechtsmittels, so spricht doch die Wahrscheinlichkeit gegen die Vollstreckung des Todesurteils. Voraussichtlich wandert bann $an ins Zuchthaus, und man wirb vielleicht noch Gelegen- heit haben, die psychiatrischen Gutachten zu prüfen. Wegen D i e bft a l; l S im Rückfalle hate sich der 17jährige Metzgergcselle Ehr. R. aus Groß-Allmerode 311 verantworten. Er hatte sich nach F r i e d b e r g - F a u e r b a ch als Knecht vermietet uiib schon am ersten Tag seinem Dienstherrn einen kleinen Geldbetrag entwendet. Am ziveiten geriet er in das Zimmer des Kiitschers, schloß mit dem ans dem Schrank liegenden Schlüssel die Türe zu Biesem auf und nahm ein darin bestndliches Portemonnaie mit 90 Mark, womit er heimlich verschwand. Nachdem er das Geld verbraucht hatte, verübte er andere Diebstähle, für die er in Kassel 1 Zahr und 3 Awnate Gefängnis erhielt. Für die zivei Diebstähle wurden Strafen von 6 und 1 Monat in Ansatz gebracht und diese mit 5 Monaten auf die in Kassel erkannte ungerechnet, ivas eine Gesamtstrafe von 1 Jahr unb 8 Monaten ergab. Ein Famüienidyll. Das Schöffengericht Homberg hatte den Taglöhner W. H. von illieder-Ofleiden wegen Körperverletzung und Bedrohung zu 3 Alonaten unb 1 Woche Gefängnis verurteilt. Nach diesem Urteil hat er, als er eineis Abends seinen Vater bei einem Bekatmten stehen sah, diesem zugerufen: „Für dich alter Sauhund wär es Zeit, daß du nach Hause gingst". Als ihm der Vater mit der üblichen landläufigen Einladung erwiderte, schlug er ihm zweimal ms Gesicht und gab ihm einen Stoß, daß er zur Erde fiel. Der Begleiter des Vaters verwies dies dem Angeklagten, worauf er sein Taschenmesser zog und diesen mit Totstechen bedrohte. Tas Schöffengericht fetzte wr die Körperverletzung 14 Tage Gefängnis und für die Bedrohung 3 Aionate an. Ter Angeklagte bat um Herabsetzung der Strafe, welchem auch bezüglich der Bedrohung stattgegeben würbe. Wenn auch bas Berufungsgericht die Strafe wegen Körperverletzimg als wilde bezeichnete, so wollte es sie doch nicht erhöhen. Wegen der Bedrohung würben 3 Wochen angesetzt unb auf eine Gesamtstrafe von 1 Atonal erkannt. Ein mitzglückter Diebstahl. Ter Taglöhner I. H. ans G r 0 ß e n - B u s e ck hat zu V i 1 b e 1 einem in einer Wirtschaft befindlichen Kameraben das Portemowiaie cms der Tasche gezogen und dieses, als er visitiert iverden sollte, dem Bestohlenen wieder zugesteckt, ivas aber bemerkt wurde. Er leugnete, das Portemonnaie an sieh genommen zu haben, doch sein früheres (Se|tänbni5, das er dem Wirt gegenüber mit der Bitte, von einer Anzeige abzusehen, abgelegt hat, ließ keinen Zweifel an seiner Schuld. Da er rückfällig ist, war die Aluibeststraft b r c i Monate Gefängnis, auf die erkaimt wurde. Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit tvurbe gegen einen 12jährigen Stadtschüler hier wegen Sittlichkeitsverb recheti verhandelt. Nach dem öffentlich uerfünbclen Urteil war er geständig, sich m mehreren Fällen an kleinen Mädchen in unsittlicher Weise vergangen zti habeii. Es konnte bei der Jugend des Angeklagten nicht festgestellt werben, ob das von dem Gesetz erforderte Alottv zur Begehung der Tat Vorgelegen hat, auch fehlte es an dem Nachweis, daß er gewußt hat, daß sein Treiben gerichtliche Bestrafung nach sich zieht. Wenn nucl) sein Tun als tm höchsten Grad verwerflich bezeichnet tvurde, jo nmßte doch mangels gesetzlicher Voraiissetzung Freispruch erjolgen. Ter Vorsitzende nahm Veranlassung, dem Knaben zu Getnüt zu führen, daß ihm dies für die Zukunft &uv Warmum dienen möge und baß fm WiederholluigSsalle uiiter allen Umständen Verurteilung erfolgen würde. Auch Lehrer und Erzieher ermatte ei', m dieser Beziehung em wachsames Ange aiis die Jugend zu haben. Betrug bei Crundstucksverkäufen. Die Fortsetzung der Verhattdlung gegen den Landwirt G- Sch. e * 1 * 3 * b b a. n ,S3€trug5. führte zur Verurteilung dev Angeklagten zu einer Gefangnisstrüse von f e ch^M 0 n a t e n, woraus ein Monat der erlittenen Untersuchungshaft in Anrechnung kommt- Nach den Feftstellungen des Gerichts hat er für sich und als Bevollmächtigter feiner Mutter die Veräußerung von Grundstücken betrieben- Noch ehe die Ueberschreibung der Liegentchasten stattgefunden hatte, zedierte er die Kausschilliuge an die ^par- und Tarleh.wkasie Langsdorf, bereit Rechner ihm emen größeren Geldbetrag zum Abträgen von Htzpothekschulden behändigte- Kurz daraus zedierte er auch die Kaufschillinge an die Kasse seines HeimatsoriS, unter Verschweigung, daß bereits eine ^Zession an die LaiigSdorftr Kasse frattgefunben hat, ja er bestritt dies sogar dem Oievi]wu5bcanueit gegenüber, der diesen Verdacht äußerte- Auch dem Gericht gegenüber Hieb er dabei, daß die erste Zession nur 'provisorisch war, Tn^iu- wieder rückgängig gemacht wurde, ehe die Zedierung au die Sparkasse Geiß-Nidda erfolgte und suchte den Umstand zu seinen Gunsten auSzunutzen, daß der Rechner der Langsdvrser Kasse, der wegen berschiedener Voriommnifse Vorläufig seines Amtes enthoben ist, als unglaubwürdig hinzustellen sei- Tas Gericht nahm an, daß bei der Zedierung an die Langsoorstr Kasse ein Betrug uicht vorlicgi, da eine- rechtlich zulässige Zession auch erfolgen kann, ohne daß die Eigentumsurkunden vorliegen, waS übrigens bei ben Kassen auf dem Lande häufig der Fall ist- Dagegen war der Angellagte nicht berechtigt, eine zweite Mtrrtung vorzunehmen; durch das Berichweigen der Tcttsache, daß bereits eine Zession stattgesuliden hat, wurde die Kasse getauscht. Ein desinitiver Schaden wird keiner Kasse entstehen, da die Langsdorser, die sich anderweitig ^deckte, auf die Kausschilliuge zugunsten der Kasfe in Geiß-Nidda verzichtete und diese auch durch Einlagen gedeckt wirb, was bei der Ltraszumessung zugunsten des Au- gcllagten in Betracht gezogen würbe- llnersindiich war das Motiv zu der Tat; einen eigentlichen Vorteil hatte Sch- nicht. T-a rZluchtverdacht nicht mehr v-oriiegt, wurde der Hastbesehl anfgehobeiv Gießener Straftantmer. )( Gießen, 23- Aug. Ein Gewalttätiger. _ W Armenhause zu Grünberg kam eS zwischen dem ^aglöhncr E- R. und einem mit ihm verfeindeten anderen Be- wohner zu einem Streit, während dessen sich letzterer genötigt sah, seinem gefährlichen Gegner das Feld zu räumen- Er schloß sich in Jeine Wohnung ein, ah er fein Gegner verführte einen Wichen Skandal, daß sich eine Menschenmenge auf der Straße ansammelle- Er schlug und trat gegen die Türe, sodaß ein danebenstehender Schrank umfiel und eine Lampe niib einige Figuren in Trümmer gingen- Der Eingeschlojsene ließ sich an einem Seil vom Fenster herunter und setzte die Polizei in Kenntnis- Als ein Polizeidiener erschien, überfchüttete ihn R. mit den gemeinsten Schimpstvorten. R. wurde wegen Beleidigung, 'oachbeschadigung und Ruhestörung unter Anklage gestellt und das Schössengericht erkannte wegen Beleidigung auf drei Wochen Gefängnis, die Ruhestörung ahndete cs mit drei Wochen .Hast, während es Wegen d.r Sachbeschädigung zum Freispruch gelaugte, da es am Vorsatz fehlte- Ter Angeklagte, dem die Strafe zu hoch war, erlpb Berufung, aber die Veileiung feiner Straflifte n-gaD, datz er in den letzten 18 Jahren fast in jedem Jahr eine oder mehrere ©trafen und zumteit recht er^bliche Freiheits- 1 liefen, die ihm wegen Gewalttätigkeiten ziigesprochen ivorbcn sind, verbüßt hat- T-a schon das Schössengericht sich der Bemerkung niajt entwehren konnte, daß dem Angeklagten alles pudere, nur keine Besserung 511311 trauen sei, wurde von der erbetenen Herabsetzung abgesehen unb das Urteil bestätigt. Fortgesetzte Diebstähle. — Eine neue Universität in Rußland. Wie die „Inf." erfährt, ivird in S a r a to w eine Universität gegründet. Die Regierung bewilligte dazu Grundstücke im Werte von iy3 Millionen Rubel, die Stadtgemeinde eine Million Rubel, und öffentliche Institute stifteten 200 000 Rubel. Zur einstweiligen Unterbringung der Universität stellt die Stadt eine Reihe von geeigneten Räumen zur Verfügung. Der in Aussicht genommene Bau der Universität wird mit allen inneren Einrichtungen n • ■ -- --------..... 4 500 000 Ruoet kosten. Voraussichtlich durften, da alle Uni- Tochter. — 17. Dem 2aterncuwaiiev Johannes Schleserftem ein berlitäten Rußlands stark überfüllt sind, die Vorlesungen schort 2lbmn > bcni Postassistcriten Friedrich Wall eine Tochter, -- ------ < - -- - 'I Ellfabethe. — 18. Tem 1 ein Sohn, August. ’ Gestorbene. August, 17. Ernst Jakob Martiny, 6 Monate alt, Steinstraße 40. — 22. Katharine Schniitt, geb. Dietz, 25 Jahre alt, Bahnhofstraße 20. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hcsfcu am Sonnlag den 25. August: Ailfhetterung. Trocken unb kühl. Leichte nördliche Winde. yrtcfi-ajkit oer Redaktion. (Anonyme 'Anfragen bleiben unberücksichtigt.) Langjähriger Abonnent in TtlSseld. Tonschiefer ist eti\ dunkler, bcni bloßeii Auge homogen erscheinender Schiefer von aiiüerorbcntlicl) vollkommener Schieferung. AIS ehemaliger im Wasser abgesetzter Schlamm besteht der Tonschiefer au5 feinst zerriebenem wiatcrial anderer Gesteine, ans Quarz- unb Feldspats körnchen, Glimmerschüppchen unb Tonteilchen, wozu sich krystallsi >lifche° Nädelchen von iHutil gesellen. Nlehrere Tonschiefer besitzen Gehalt an kohlenfaurem Kalk'. Ter Tonschiefer ist zur Verwendung als Tachschieser wenig geeignet, er wird vielfach zur Steinfabrikation uerwenbet. GrigirraL-Drahtmeidungen. Berlin, 24. Aug. Die Ablehnung des Antrages auf Ingebrauchnahme des Hagener Krematoriums ist vom Kultusministerium vor einigen Tagen bestätigt worden. Greiz, 24. Aug. Der zum dritten Male mit großer Mehrheit von der Genieiudevertretung des reußischen Dorfes Hohenölsen als Geiu ein de Vorsteher wiedergewählte Geiivsse Herzog ist zum dritten Male wegen ausgesprochen sozialistischer Gesinnungen von dep Greizer Regierung nicht bestätigt worden. Wahrscheinlich wirb bie Negiertiug nun von Amtswegen einen Gentemde- vorsteher ernennen. Würzburg, 24. Aug. Ter Eisenbahndieb Kauf-, mann Eusermann, der im Schnellzug Wriiberg-Würz^ bürg einer Sängerin ihre Handtasche mit 215 tonen untz Dokumenten raubte, wurde in einem hiesigen Hotel ver^ hastet. London, 24. Aug. Die Engländer in Casablanca beziffern ihren durch die Beschießung der Stadt verursachten Schaden aus 21/2 Mill. Mark. Mr. Murdoch ist in Tanger eingetrosfeu, um bei dem dortigen englischen Gesandten die .Ersatzansprüche der Geschädigten geltend Lll machen. London, 24. Aug. Wie „Daily Chronicle" aus Rom meldet, hat der P a p st die Demission des Mrdinalsf Nette, des Erzbischofs von Lissabon, angenommen. Der Kardinal wird in den Orden der Llnrthüuser eintreten. London, 24. Aug. Der aus Stuttgart ausgewiesene englische Sozialist Q u e l ch wird heute vormittag hier ein^ treffen. Seine englischen Parteigenossen werden ihm einen Empfang bereiten uno zu seinen Ehren eine große Kundgebung veranstalten. London, 24. Aug. Nach einer Meldung aus Newyork sind gestern die Fleisch trüg er in den Aus st and getreten. Paris, 24. Aug. Ter „Matin" meldet aus London, K ön i g Eduard werde dentnächst dem König Hakon in Norwegen einen Besuch abstatten. Parts, 24. Aug. Nach einer Meldung aus Malta Zumermne-^ Herrschaftliche Wohnnvg In meinem Hause Süd-Anlage 7 ist die 2. Etage, 8 Zimmer u. Küche vollständig neu hcrgericbtet, der Neuzeit entspr., elektr. Licht und Gasanlage, Badezimmer, Garien- anteil, (sämtl. Futzboden mit Linoleum belegt) per 1. Sept., spätest. I. Oktober zu vermieten. [4730 Peter Kronenbcrg. 7 Zimmer tin dem Uubiiicycn «vauje A.ster° fteg 9 tu die Wohnung im Erdgeschoß beücbeuo aus 7 Zimm, xiebjt Zubehör alsbald zu verm. >__________OTo______________ Zwei 7-Ziuim.-Wotziiungen zu vermieten. [4717| Ludwigstr. 6. Der 1. Stock sofort, der 2. Stock am 1. Oktober. Näheres bei G. Hebstreit, Klimkstraße 21. 6 Zimmer Goettzesiraße 23 eleg. 6-Zuiiui.- Wotznung mit Badez., 2 Balkons und Loggia sofort zu vermieten. 5191] Näh. Bahnhofstr. 52a. Mittlerer Stock elegante V-Zimmerwohnung zu verm. Asterwcg iß, Ecke Siorü- Anlage. Louis Petri IlLl. [3208 Schöne 6-Zimrnerwohnuiig im 2. Stock mit allen: Zubehör, wie Bad, Gas 2c. per bald od. 1. Ott. zu vermieten. [4724 C. Herber, Seltersweg 08. Milkielmitrallc 39 sind noch 2 herrschaftliche Woh- uunaen spart, u. 1. Et.) zu verm. i) gr. Zimmer mit Dad, eo. 2—3 Zinuner in der 3. Et. dazu. GaS, elektr. Licht, Balkon und Garten. Näheres Liebigstraße 83, part. 4543]____________Belitz.___________ Herrschaftliche Whariug. Alicestr. 2 ist die I. Etage bestehend aus 6 Zimmern, Badezimmer, Küche u. Zubehör, Gartenanteil, per sofort oder später zu vernt. Näheres parterre.[5809 5 Zimmer Schone i> Zimmerwohnuug neu hergerichtet Ltanal- u. Gasanschluß rnit allem Zubehör zu vermieten,- Släheres Asterweg 53.[5390 Parterrewohnung Nord-Anlage (Oswaldsgarten, mit 5 Zimmer und Bad zu vermieten. 5042] Näh, frankfurter Str. 29. 5-Zimmerwohn., parterre, Gas, Anschluß für Bad und gr. Bleich- platz zu vermieten. ßl37___________Asterweg 45. ^Zweiter Stock, 5 Zimmer und 4 Kammern, per 1. Okt. zu verm. Großer Bleichplatz vorhanden. 4857]_________Neuen Bäue 23. LLilvelmitrane, zunächst der frankfurter Str., 5-Ztmmerwoh- nung im 3. Obergeschoß mit Bad, Loggia, Trockenboden, Bletchplatz usw. zu vernlleten. [4721 Stüyeres frankfurter Str. 29. Akrnsardenwohnung, 5 Zimmer und Zubehör, alsbald oder für L Oktober zu verinieren. Mo]___________Kaiser-Allee 3. Per 1. Okt. hübsche 5-Zimmer- svohnung mit Zub. zu vermieten. |E. Doemling. Crednerstr. 1. [4233 Noonstraße 18 ^-Zimmerwohnuug, 2. Stock, mit Bad und allem Zubehör, per 1. Oktober zu vermieten. [5078 Näheres Noonstraße 22, vt. Schöne 5-Zimmerwohnung mit Zubehör zum 1. Oktober zu verm. S^rh. Sleinstraße 48, p. [5001 Nord-Anlage 1, I. 5-Ziunnerwohnung mit all.Zubeh. zu verm. Näh. bei Bär & Wetier- hahn, Nord-Anlage 3. [1365 Laudgrafenstr. 5 ist der mittl. Stock, 5 Zimmer nebst Zub., per 1. Okt. zu vermieten. 4375] Näh. Seltersweg 89, II. | 4 Zimmer | Freundl. 4-Zimmerwohnung im Hinterhaus, mit Küche u. Keller, sofort zu vermieten. 5369]________Süd-Anlage 23 Sch. 4-Z.-W. mit all. Zultper 1. Okt. zu v. Schifsenberger Weg 22 lllleubau), Nähe Bergstr. Zu erfr. Ludwigstr. 14, Hth. part. [06043 Frdl. 4 Zimmerwohn. uu Zub. zu vermiet. Steinstr. 06. 06063 Neubau Sonnemtr. 18 Eine schone 4 Zimmerwohnung tm zweiten Stock und eine im dritten Stock mit allein Zubehör zu vermieten. I. Leirotweis, Kreuzplatz 6.5395 Schöne 4 Zimmerwohnung zum 1. Oktob. zu vermiet. Schiffenberg. Weg 24. Näheres H. Weber, Kaiser-Allee 43.06067 Schöne 4-Zimmerwohnung mit Zub., ruh. freie Lage, Garten u. Bleiche, zu vermieten. [05895 ______Marburger Str. 75. 4'Zimmerwohnung [I. St.) mit all. Zubeh. per 1. Okl. zu verm. 05949] Hinter der Westanlage 9. Ederstraße 16 4-Zimm.-Woh- gung, 1. Stock, mit Gas u. Kanal- anschl. per 1. Oktober ev. 1. Nov. zu vermieten. [4022 ______Näh. Blockstraße 9, pari. Dammstraße 34, EckeNord-Anl. 8 Treppen hoch, schöne 4-Znnmer- wobnung, der Neuzeit entspr., per 1. Okt. an ruhige Leute zu vertu. _________________[4745]________________ Schöne MansarüeimoiMll; 4 Zimmer, Küche, Bodenkammer, Trockenboden, Bleichplatz u. Land per sofort oder später zu vermieten. Carl Kaufmann, 4652 Marburgerstraße 109. Ebelstrake 11 a eine 4-Ziwnt.- Wohnung mit Zub. versetzungsh. auf 1. Okt. od. später zu v. [05892 Eine 4-Zimmerwol)., Sllansarde, sof. zu vernt. Steinstr. 65. [05971 Große 4-Ztnuner-Wohnung mit Loggia, Gartenanteil u. Bletchpl. zutn 1. Oktober zu verinieten. 05730]_____________Ebelsrraße 11. Schöne 4-Zimmerwohnuna mit Mädchenzimmer, Balkon, Erker und Gartenantetl zum 1. Oktober zu vermieten. [5037 A. Braun, Marburger Str. 66. Schone 4-Ztmmerwohnung zu verm. Neuenweg 50. [5040 Modern eingerichtete 4932 4-JjinUcr-WohüNngkN zum 1. Okt. beziehbar, zu verm. Neubau Großer Steinweg 16. dtäheres Eichweg 7.___________ In meinemNeubau Bruchstrahe schone 4-Zimmerwohn. mit Loggia und sonsilgem Zubehör zu vernt 4873] Stab. Ludwigstr. 31, pari. Ebelstraste 16, neu hergericht. schöne 4-Ziminer>vohnung [Mans.) mit Garten und Bieichpl. sosort zu verm. Näheres part. [4617 Geraum. 4-Zimm.-Wohnung per 1. Oktober zu vermieten. [4200 Näheres Schottstraße 21. 4-Z.-W., Ntans.,Bleichpl.,Gas,1. Okl.-zu v. Landgrafenstr. 2. [4382 Schone neuzeitlich eingerichtete 4-Ziimuerwognung mit all. Zub. zum 1. Okt. zu vermieten. [4307 ________Näh. Schillerstrabe 26. In mein. Hause Westanlage 60 Parterrestock geräumige 4-Zmi- merwohnuna mit allem Zubehör [Elektr. Licht, Gas) per 1. Juli zst vermieten. Herin. Jacob. [52lo 2 schöne geräumige 4-Zimmer- wohnungen, der Neuzeit entsprech, eingerichtet, mit allem Zubehör, Gartenanteil re., sofort beziehbar, zu vermieten. 3929 Näheres Hofmannstraße 14. Roonstraße 24 4-Zimmerwohnungen mit Bad u. allem Zub. per 1. Okt. zu verm. 5079] Näh. Noonstraße 22, yt. LLUvelmstraße 36 schöne 4-Zinmierwohng. mit Veranda, Gartenant. und all. Zubeh. auf 1. Oktober zu vernt. [5073 Skäheres Mansarde daselbst. 04, 11, r-chts 4-Zimmerwobuunz mit Bairon Küche, Steuer n. Gartenauterl, wcgzugsvalber ,osortod.fpuler zu vermieten. [4414 Telephon 545. Fr. Krüger. 3 Zimmer Eine 3-Zunmerivohn. zu vertu. 2. Stock. Bruchstrahe 11. [5370 Schön gel. 3-Ziminerwohn. zu verm. Liebigstrage 66. [5384 Wieseck, schöne 3 Zimmerwohn. abgeschl. Korrid. Gartenant. u. all. Zub. z. vermiet. Näh. I. Grüne, Schillerstr. 9 Hh. Gießen. 06049 3-Ztmmerwoh. m^ all. Zubeh. p. 1. Sept, z. v. frankfurterftr. 89. Schöne 3-Zimmeriv. per 1. Okt. zu verm. Nodhetmer Str. 2. ______________5326______________ Schrffenberger Weg 8 eleg., neuzettl. einger. 3-Zimmer- wohnung 1. Oktober zu verm. 5273] L. Beil, Kaiser-Allee WAp. Schöne Mansarde, 3 Zimmer, Stephanstr. 19 zu vermieten. Näheres Stephanstr. 17, p. [5080 Kirchenplatz 14 schöne 3-Zimmer' Wohnung zu vertmeten. [5090 Släheres im Laden. 3-Zimmertvohnung zu vermiet. 5036] A. Braun, Marb. Str. 66. Schöne 3-Ziinmerwohnung im 1. Stock, mit allem Zub. zu verm. 4541] Wetzsteinstratze 44. 3-Zimmer-Wohn. m. Bleichpl. u. all. Zubehör sofort zu vermieten. Näh. Steinftrahe 49. [4462 3-Zimmerwohnung per sofort oder später zu vermieten. 4208 Näh. Stetnslrahe 25 1. 3-Zimmerwohnung, neuz eingerichtet, per 1. Okl. zu verm. 8W'] Georg Möbl, Bahnhofstr. 26. Schöne 3-Zimmerwohnuug sof. oder per 1. Sept, zu verm. [4528 Steinftrahe 45. Näh. im Laden. 3 Zimm, nebst Küche an ruh. Leute zu verm. Edgar Borrmann. [4853 3-Zimmerwohnung an ruhige Familie zu verinieten. [4519 L. Noth, Seltersweg 83 a. Schöne 3-Z.-W. per 1. Sept. od. später zu v. Dammstr. 48, p. L05050 3-Zimmerwohnung zu verm. tut Nebeuyaus Liebigstraße 63. [05953 3-Zimmerwohuuug z. vermleteu. 05967]__Asterweg 40. Löbers Hof 4 3-Zimmerwohuuug, der Neuzeit eutspr., per 1. Sept, zu verm. 5219] Näheres Neustadt 6. Grohe 3-Zimmerwohuuug, uahe d. Bahu, per 1. Okt. od. später zu vermieteu. 5146 Näh. Grabeustrahe 8, I. Schottstrasrc 7 3-Zimmerwohu. (Dlausarde) zu verm. per sof. od. später. Näh. Walltorstr. 51. [^ Schöue 3-Zimm.-Wohnung mit Gas u. all. Zubeh. per 1. Okt. zu verm. Bahnhofstr. 2, II. [4570 Landgraf Philipp-Platz 10 ist schöne geräumige 3-Zimmerw. per sofort zu verm. [4225 Näheres Frankfurter Straße 29. 2 Zimmer Schöne 2-Zimmerwohn. zu ver- mieten. Kaiser-Allee 82. [5366 Gesunde 2-Zimmertvohnung zu 12 Mt. sofort zu' verm. [05993 Teigler, Bahnhöfe 20. Zimmer mit Küche an alleinstehende Person zu vermieten. 5303] Neue Baue 3. Z^Zlmmerw. cm rütz^LeM zll verm. Asterwcg 50. [5323 2 Mans.-Zimm., Küche, an einz. Dame zu verm. Bergstr. 9. [5038 2-Zkinmer-Wobnung mit allem Zub. an ruh. Leute zu verm. [4974 Weserstraße 9. K. Dörr. | Verschiedene | Ludwigstraßc 31 ist die Beletage, bestehend aus 6 ev. 7 Zim. mit Zub. per 1. Okt. zu verm. 3924]________Näheres parterre. 2 ganz neu hergerichtete prachtvolle Wohnungen von 5—6 Zimm, sofort zu verm. G. Nauheimer. ______________4992______________ Im Neubau Weit-Anlage schöne Wohnung, 5—6 Zimmer mit Badezimmer, der Neuzeit entspr. eingerichtet, per Oktober zu verm., sowie schöne 4-Zimmerwohn. mit allem Zubeh. Bahnhofstraße 4 per Oktober zu verm. [5149 Näheres Bahnhofstraße 4. Stein [traue 12 schöne Part.- Wobnung von 4—5 Zimmern mit allem Zubehör wegzugs- balber per 1. Sept. cv. 1. Okt. zu vermieten. [4626 Näßeres daselbst parterre. Schöne Ätariardenwobuung von 4—6 Zimmern per 1. Okt. zu verm. Bahnhofstraße 44. [5377 5- u. 4-Zimmerwohnung in der Liebigstraße 93 per 1. August od. später zu vertnielen. (4535 Näh, v. Friseur L.Zntt, Ludwigstr. 3—4- und 5-Zinunerwohnnng mit all. Zub. zu vernt. [5263 Stütz. Gebr. Zutt, Steinstr. 84/86. Wilsonstraße 10 eine 4- und eine 5-Zimmerwohn. mit reich!. Zubeh. zu verni. [4885 Statz. Belitz, Liebigslrahe 83. Logis 3 it. 5 Zilmner mit Zu- behor zu vermiet. L. Huhn. [44 4—Ü-Z.-W., neuz. emg., sof.od. sp. zu verni. Franks. Str. 90. [05822 3—4-Z.-W. itn 1. St. p. 1. Sept, od. sp. zu v. Steinstr. 29. [05897 Schöne 3 bis 4 Zimmerwohn. mit Gas und allem Zubehör per 1. Oktober zu vermieten, Tarnur- straßc 46.5388 Schvne3o.4Zlimnwotzn.i. zweit. Stockz.v. Statz. Frkfirr.83. 06076 Schöne Mcmjardeuwolinuug 3 bis 4 Zimmer, Bleichplatz, Trockenboden, i|i per 1. Oktober zu verinieten. [5308 Stäheres Plockstr. 12, im Laden. Kaiser-Allee 58 3. Stock zu vermieten._______[4812 Große 3-Zimmerwohn. m. Gas u. Loggia soio. eine 2-Zimmerw. p. sof. zu v. Wiesecker Weg 40. [4850 Größere Mansardenwohnung, 2 Tr. hoch, sof. zu verm. [05933 Näh, bei Earl Stückrath,Seltersw. Ntansarde an ruhige Leute zu vermieten. Süd-Anlage 10. [1334 Logis sofort zu vermieten. 05996]________Wollens aste 13. Nclleuöilue11^,W°b.u Schöne Wtansarden-Wohnung z. vermieten. Kreuzplatz 10. [5093 Eine Wohnung sofort zu ver- mieten. Sandgage 41.______06046 Mansardenwohnung mit allem Zubehör zu vermieten. 5396 Gust. Sonntag, Ecke Schul- und Sonnenstraße._________________ 2 Logis zu vermieten, Löwen- gassc 15.06074 Stube mit Kammer an alleinstehende Frau zu vermieten. 4915] Kaiser-Allee 36, II. Coerjiraße 18,11 ein unmobl. Zimmer zu vermieten. [05806 I fyLöbl. Zimmer ] Schön möbl. Zimmer zu verm. 06032] Weserstraße 19, II. Schlü)stclie^,^^5 1—2 schön möbl. Zimmer mit sep. Eingang zu verinieten. 06036] Steinstraße 51, p. Schön inöbl. Zimmer zu verin. 06045]__________Neustadt 14, III. Einfach möbl. Zimm, zu verm. Kornblumeng. 6 [Steustadt) 06053 Gut möbl. Zimmer zu vermiet. Moltkeftr. 281.______________06075 2 solide Arb. könn. Kost u. Logis erhalt. Mäusburg 8._______06056 Frdl. möbl. Zimm. bill. z. ver- mieten Marktplatz 171. 06057 Zimmer f. bess. Arbeit, zu vermieten Schottskr. 17 p.______06058 Frdl. möbl. Zimm. evtl. m.Bens. z. verm. Göthestr. W p._______Q6069 Schön möbl. Zimmer z. verm. 05960]________Ludwigstr. 12, part. Gut möbl. Wohn- u. Schlafzinim. z. verm. 9täh. Liebigstr. 62, p. [5313 «Lchön möbl. Zimmer zu verm. 05888] Löberstraße 3, III. Schön inöbl. Zimmer zu verm. 05756] Dainmstraße 45, II. Dtöbl. Zimmer zu vermieten. 5194] Steinmave 75, I. Zwei schön möblierte Zinmier sep. Eingang, einzel od. zusammen sosort zu vermieten. 5104 _________________Kirchenplatz 10. Möbl. Zimmer zu verrnieten. 06004] Wilhelmstr. 10, III. Gut möbl. Parterrezimmer mit besonderem Eingang zu verm. 5337] Ebelstr. 11a, part. andere Schlafstellen, mit Kaffee pro Woche 2 Mark. 06019 Kaiser-Allee 47 p. Schlafstelle für bess. Arbeiter. 5343]Kirchenplatz 21. L&den etc. (f’iti frtheii nut Wohnung als- Vuw bald zu verm. [5375 Näheres Ludwigstraße 62. W Laden “W mit Wohnung und Lagerräumen sofort zu vermieten. [4760 Earl Stückrath, Seltersweg. Neuen Mue 11 fMner Laven mit oder ohne Wohnung zu verm. _________3833__ Im Neubau Seltersweg 50 ist ein Laden mit oder ohne Wohnung per 1. Oktober zu vermieten. Zu erfragen 5335]__________Seltersweg 75. Laden und Wohnung zusammen oder auch getrennt zu vermieten. 5247] Seltersweg 14. Großes, Helles Lager zu vermieten, auch gut zu einer Werkstatt geeignet. Sonnenstr-ahe 5. [05992 600 [UMtr. Fabrikräume zu jedem Betrieb geeignet, im Ganzen oder geteilt zu verm. Schriftl. Anfragen unter 3846 an den Gieß. Anz. erbeten. UerWott zu vermieten. 5099] Neuen Bäue 7, II. Zu vermieten ein überdeckter Lagerplatz, 85 [DMtr., eignet sich für Kohlen- u. Holzlager. [06039 Nah. Kl.-Linden, Z. Rangierkoof. Gesucht 3—4 Zimmerwohnung mit Zub. v. kl. Familie mögt, pariere oder 1. Stock. Gesl. Off. a. d. Geschäftsst. d. Gieß. Anz. erbet.________06070 3-Zimmerw. in der Nähe des Bahnh. v. ruh., ig., kinderl. Ehep. zu mieten gesucht. Schr. Angeb. u. 06031 an den Gieß. Anz. erv. Schone 3-Zimmerwolrnuua für kleine Familie gesucht. Schriftliche Aiigebote unt. 06044 an den Gieß. Anz. erbeten. Kleine Familie sticht schöne 2-Zimmcrwobnung mit a^Zubeh. Schrifll. Angebote unter 06048 an d. Gießener Anzeiger erbeten. Aeltere Larne sucht leeres Zimmer evtl, mit 5Iüche od. Kabinett zum 1. Oktober. (Schrifll. Angeb. mit Preisang. unt. 06034 an den Gieß. Anz. erb. Möbl. Zimmer in der Stahe des Bahnhofs von Beamten auf emige Wochen gesucht. Schriftl. Angcb. m. Preisangabe unter 5380 au d. Gieß. Anz. erb. Geichästslage wird am liebsten rn. Lagerräumen und 3—4- Zimmerwohnung zu mieten gesucht. Schrifll. Ang. u. 06071 an den Gieß. Anz. erbeten. In bester Lata Helii MHer Stellung sucht ^^verlange die „Deutsche Vakanzenpost", Eßliugeu. ssa/i Stellenvermittclung kostenfrei für Prinzipale u. Mitglieder durch den Verband Deutichcr Handlunasgebilfeu zu Leipzig. Stellengesuche und Angebote stets in großer Anzahl. Geschäftsstelle Fraukmrt a. M., Gr.Eschenheimerstr.6,Fernspr.l515 ss1-7ia Kalilrgkftjäst»^Ml tüchtigen Herrn als Vertreter. Off. unt. <4. 20 an Bock & Co.. Hamburg 22. [5379 Der Alleinverkauf eines äusserst wichtigen Nährpräparates (Frühstücksgetränk). das in keiner Familie fehlen darf, ist für den hiesigen Platz zu vergeben, evtl, kann auch das Fabrikationsrecht erteilt werden. Es wollen sich nur solche Herren melden, die für den Verkauf eines derartigen wicht. Nährmittels Interesse haben. Offerten sub. J. M. 8680 befördert Hudolf Mosse, Berlin S.W.[8Si3i/8 I. Steinhäger-Brennerei sucht Vertreter A oder Alleinverkäufer für hiesigen Platz und Umgebung la. Delikatessen-Geschäfte, oder Herren, welche mit der Wirtskundschaft bekannt sind,bevorzugt. Osterten unter F. T. 458 bef. Daube & Co., Frankfurt a. M. Tüchtiger jüngerer Kaufmann für sofort oder später gesucht. Offerten mit genauer Angaben und Ansprüchen erbeten an 5367] Möbelfabrik Brück. MculicMtiMSAdrKn- schreiben im Hause. Näh. durch Cbr. Kropp, Bremen, 5378] Heidbermtr. 60. Provisions-Arbeit. Gesucht tüchtige Zigarrcnmacher welche 10—15 Mille Zigarren pro Woche liefern. Swrtfll. Angebot: urrier ra348 an den Sirßener Anzeig, erbeten. Handwerker, welche auf ihrem Geschäft nicht mehr arbeiten können, finden lohnende Beschäftigung durch Verkauf eines hochwerttgen Haiishaltustgsgegenstandes.Kleine Kaution erforderlich. Schriftl. Angebote unter 06018 an den Gießener Anzeiger erbet. Imigkl Mall» iürÄnu Schriftl. Angebote unter 5331 an den Gießener Anzeiger erbet. Jung. Lagerarbeiter gesucht. [5381 Carl Schlüter, Südanlage 17. 2 tüchtige Schreiner ür feinere Bau- und Möbel- arbeiten zu mögt. sof. Eintritt ges. Mövelfabrik C. Nmgöhausen, 5385]_________Nidda.___________ Tücht. Gauschrofier w. a. lohnende dauernde Arbeit gesucht. Hamburg, Iss23/8 Arbettsnachiveiö der Schlosser- Iunuug, Pumpen 38. Wa;uergksc!le fiilßÄnb H. Spies, [06066 Wagenbauerei m. elektr. Betrieb. «vchrmkrgeftüe gesucht. 06078 Näb. Noonstr. 22, p. Wchtiger Aoftnomöler sof. gesucht. Gehalt per Woche 20 'Mark. 53ö5 L. Stackemann Jr. Frankfurt a. 5Iain, heirnerlandstraße am Dornbusch. Lüchtige siiriPinScrgeftlien und Handlanger werden gesucht. Schäfer & Größer, Bleichfrr. 6. ______________5328______________ Schiüiedcgkftlle gesucht. 05994] E. Euler, Asterweg 15. tiesucht ein junger Schneider auf Woche. O5908 Jost, Schneider, Steinstr. 78. Wcihdindrr u. Austreichrr acht' Karl Schmall, 06047]In Löbershof 7. Tüchtige Wickelmacher (männliche oder weibliche) für bessere, gutbezahlte Formenarbetz und dauernde Beschäftigung gesucht. Fahrgeld wird vergütet. Fe*» Adiraafi, ss23/« Dieburg b. Darmstadt, Nbeingaustraße 49. Mädchen ßndeu Stellung | jetzt und später in Gießen, burej Frau Stoll, Schlotzgasse 17^ Tüchtige Verkäuferinnen der Kolonialwaren- oder Delv kateffenbranche gegen hohes Salair und bei selbständiger, dauernder Stellung für sofort od. spät, zu engagieren gesucht. Branchckundige Bewerberinnen, welche an selbständiges Arbeiten gewöhnt sind und sich Über ihre bisherige Tätigkeit anöwcisen können, wollen Meldung mit ausführlichem Lebenslauf und ZcugnlSabfchrifteu, unter gleichzeitiger Angabe, zu welchem frühesten Termin der Eintritt erfolgen kann, unter 5250 an den GießcnerAnzeiger einreichen. _ Für ein Geschäft der Haus- u. Küchengeräte-Brauche wird zum 1. Oktober evtl, auch früher ech Lehrmädchen achtbarer Eltern, gegen Vergütung, gesucht. 15314 'Näh, i. d. Geschäftsst. d. Gieß. Anz^ Züugeres Klknstiuädtzeu auf sofort evtl, für später gesucht 5338] Steinstr. 17, part. I -----I 1 tücht. Mädchen sofort gesucht] I Kochen nicht erforderlich. Lohn I 25 Mk. Zu erfragen in der Ge- | fchästsstelle des Gieß. Anz. 5183 | Braves, zuverlässiges AUemmädchen welches alle Hausarbeit versteht u. etwas kochen kann, für 1. Sept, zu kleiner Familie nach auswärts gesucht. [5141 Meldungen Hofmannstr. 14« lunurtr und Tagtö^nrr gesucht. [06077 Ang. Scheppelmarin, Baugesch. h—!•) tütziige Ardtttkl für sofort gesucht. [5312 ___________Gebrüder Kahl. «ulscher gesucht. 5346] Lobukutschcrei Junker. Junger, tücht., zuverlässiger welcher mit einer fahrbaren Ntotorensägcmafchine umzugeh. vermag, bei dauernder Arbeit und hohem Lohn gesucht. [5353 Karl Lamvmann, Brennholzschneid., Hirzenhain. 1 Lehrmädchen suchen [5348 Brüder Schmidt. jlfllciHbflndir klanimann Mitte der 20er mit ^OHjUIßUll ia. Zeugnissen sucht Stelle als Buchhalter per 1. Ob tob er d. Is. ev. früher. Schriftl. Angebote unter 058$ an den Gießener Anzeiger erbet. Zuverlässiges in Küche u. Hauä erfahrenes H&dchen sucht i Stellung zum 1. Oktober. Schriftl. Angebote unter 060$ an den Gießener Anzeiger erbgt, " Wcltzbiudcr und ftandlaugei ges. Adam Wagner, Steinstr. |06027 20 licht. Arbeiter per sofort gegen hohen Lohn gejucht. [06015 Meldungen auf der Baustelle (8kreisftratze Gießen-Lich). Karl Törncr, Unternehmer, _________Heuchellicim.________ Wrdckucht sof. gesuiht. 06079[ Aug. Scheppelmann. Pferdeknecht fosorl gesucht. 06065]_______Cbr. Haubach I. Kräftiger Arbeiter, der auch mit Pferden umgehen kann sofort gesucht. [5393 Gotthilf Nöhrle, Biergroßtzandl., Sllarburgerstr. 7. Ziijekkk sofort gesucht. [5386 Germania-Drogerie, Carl Seibel, Frankfurterstr. Ei» iiichiiger ijausblllsltze bei hohem Lohn per sofort ges. 5296] Steustadt 49, Backerei. Junger Hausbursche, am liebsten vom Lande, gesucht. Lo277 Carl Schwaav, Seltersweg 23. ABjckr-LehMg zum 1. Oktober unt. Zusicherung tücht. praktischer und theoretischer Ausbildung gesucht-. v r. [El L. Weber, Lrch (Hesten). Pechllc Söftia nach Wiesbaden z. 7. September gesucht. Osterten unter 5383 au die Erp. d Gieß. Anz. erbeten.___________ Zuvkkl. Pali od. Mädlyk» i auf mehrere Stunden des Tages für kleinen Haushalt, für dauernd gejucht; solche welche beim Waschen, Bügeln u. Flicken mit- helsen roürb. bevorz. Eintritt nach Uebereintunft, spätestens 1. Okt. Zu ersr. in der Geschäftsst. b. G. A. Lehrmädchen für Woll- unb Weltzwarengefchäft gegen Vergütung gesucht. Schriftl. Angebote unter 06028 an den Gießener Anzeiger erb. Modcs Lehrmädchen gejucht. 060401 Heur. Lehmann. Suche mehrere Hausmädchen für gute Herrfchaftshäuser orale Alleinmädchen. [06(Xj9 Frau Gärrn, Kirchenplatz 11. Lehrmädchen v. fof. od. sp. ges. 06062] Gcfchw. Rojenbanm, m Damenkoufektion, Bahnhofirr. 33. Ges. a. l.Sept. ges. u. brav. Ptädch. s. Haus- u.Küchenarb., g. tz. Lohn, g. Behdl. Stüh. Henselstr. 5, p. [06017 Suche für ein junges gebildete/ Bädchen Stellung zu Kindern. Diesem ist im Schneidern, Weißnähen u. feinen Handarbeiten bewandert. Familienanschluß Bedingung. Auskunft en. Ottilie Berguer, 5382]Fankfurterstr. 10, H Jung. ehrl. Mann s. leichte Beschäftigung a. Ausläufer od. dergl. Schriftl. Angebote unter 06054 an den Gieß. Anz. erbeten. ‘ Junges Mädchen mit guter Handschrift u. etw. kaufmännische Vorkennmisse sucht Anfangsstells auf einem Kontor oder dergl. , Schriftl. Angebote unter 06054 an den Gieß. Anz. erbeten. Brauchen Säe Preisliste umsonst Roussen, Wurfgarne, Bären etc. am besten u. billigsten b. d. altrenommiert. Fa. Hch.BIum, liefert rasch and billigst ßrühl'sche Ünlv-DruckcrtL r