Nr. 45 Zweites Blatt Freitag 22. Februar 1907 Gießener Anzeiger Erfcheinl täglich mit Ausnahme de- Sonntags. Eeneral-Anzeiger für Oberhessen 157. Fabrgang Die „Oietzener Famllleablätter" werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, da- „Urei,blatt für den KreU Gießen" zweimal wöchentlich. Der „hesflsche Landwirt" erscheint monatlich einmal. Rotation-drnck und Verlag der Brüdl'schen UnwersiläiL - Biich» und 6ieinbrucfetcL 8L Lange, Stehen. Redaktion. (Fypebition und Druckerei: Schul- strah, 7. E^pedllton und Verlag: 6L frUbutiloiueaeiia. rel.»2ldr^ÄnzeigerSieben. DebarlungSplnne, Ctraßellang.'legevheltea vsw. politische Lagesschars. Em zum Fliegen überreifer (Scnoffe. Kobett wird sich, wie verlautet, der freisinnigen Volks Partei anschließen. Man besa-ließt, ihnen dadurch enlgegen- fragl. Teil der Straße teure Vorgärten beschlossenen Bebauungsplan am Außer den» Abg. Röstcke ist nunmehr auch der pfälzische Abg. Hahn der konservativen Fraktion des Reichstages belgetreten. men, 7. Tr. Hermes (freis. Vpt.) mit 231 und 8. Hage> mann (nL) mit 194 Stimmen. zuloinmen, daß für den verlangt werden. Gegen den kürzlich Nahrungsberg ist Zu war im parlamentarische». Herr Reichslagsal-geordneter Köhler hat die Freundlichkeit, unS den Wortlaut eines von uns gestern bereits erwähnten Antrages seiner Fraktion, der Wirtschaftlichen Vereinigung, mitzuteilen. Dieser »Antrag Kähler, Lattmann und Genossen* besagt: Ter Reichstag wolle beschließen: den BundeSrat zu ersuchen, durch Bermurlmig des ReichsamlS des Innern Vereinbarungen zwischen den deulschen Bundesregierungen herbeizuführen, biud) »vclche das den nauonalen und ivlrtjchaillichcn Interessen unsers Volles gejährliche Vordringen des Ausländertums an deilljchen Hochschulen verhindert wird. Röhler. Lallmmm. Behrens. Dr. BÜhine. Dr. Burckbardt. v. Tainm. Graei (Weimar). Hamsch. Herzog. Kölle. Xtieber- nmiui o. Sonnenberg. Raab. Riejederg. Rot». Schack. Stausser. D. Sloecter. Vogl (Crailsheim). Vogt (Hall). Die Schriftführerwahlen im Reichstage hatten folgendes Ergebnis: Es tumben gewählt: 1. von Thüneseld (Ztr.) mit 367 Stimmen, 2. Engelen (Ztr.) mit 365 Stimmen, 3. Rimpau (nL) mit 807 Stimnlen, 4. Pauli, Oderbarnim (Rcichspartei), 5. Rogalla von Bieberstein (kons.) mit 290 Stimmen, 6. von Dainin (wirlschaftl. Vgg.) mit 276 Slim- von etwa 10 Interessenten Einspruch erhoben worden. Zum Teil wünschen sie eine andere Slraßen- suhrung. um ihre Grundstücke besser auönutzen zu können, -um Teü bestreiten sie, daß jetzt schon eine Nolwendigkeit für einen Bebauungsplan vorliegt. Tie Deputation ist zur Ansicht ackorn- men, daß der größere Teil der in Frage kommenden Besitzer zurzeit den Bebauungsplan nicht wünscht und beantragt deshalb. Die Sache vorläufig auf sich beruhen zu lassen. Die )ßet|amm- lung stimmt dem zu. Die Herstellung einer Berbindung zwischen Ebelstr aße und S t e p h a n st r a ß e. die von mehreren Interessenten angeregt wurde und die eine Unterführung unter die Lberhess. Bahn notwendig machen würde, wird zurzeit noch nicht für spruchreif gehalten. Jedoch will man die Möglichkeit einet: späteren Ausführung der Berbindung nicht abschnciocn, weshalb das dort liegende Hospitalgrundstück nicht bebaut werden soll. dem Bebauungsplan für die Schtvarzlach vorigen Jahr eme Abänderung beschlossen rooibcn, gegen die einige Anlieger der an der Bahn liegenden Straße mit der Begrünoung Cin,pruch erhoben Haven, daß hierdurch ihre Grundstücke entwertet würden. Georg Be rnhard, der Herausgeber der Finanz Zeitschrift r,Plulus", der namentlich vom Dresdener Parteitage her durch seinen Streit mit Mehring bekannt geworden ist und seitdem wiederholt Aeußerungen getan hat, die den sozialdenwlratischen ***-'-* .....neulich von einem Dr. Manin Sitzung Ser Stafctvcror&uetciu Sieben, 22. Februar. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Curschmann, Georgi und Heyligenstaedt; die Stadtoeiord- neten: Dr. Ebel, Eichenauer, Etumeltus, Euler, Fader, Gabriel, Haubach, Heichelheim, Helfrtch, Helm, Huhn, Jann, Jughardt, Heller, Kirch, Krumm, Leib, Loos, Orbig, Petri, Schaffslacdt, Wallenfels und Dr. Wunmenauer. Alitteilungen. Der Oberhessische Geschichtsverein dankt für die durch den Beschluß der Berfammlung vom 17. Januar d. I. deut Verein neuerdings gewordene Unterstützung. (Es handelt sich um die Uebernahme der Hrizung.) Auch der Ausschuß s u r Bolksvorlesungen dankt sür die chrn in der gleick>en Sitzung bewilligte Unterstützung seiner Bestrebungen. »- Boni ökronbauerschen Quarlettverein wurde der Ertrag des alljährlich stallfindenden Wohltätigleilslonzcrls^ das am Sonntag vor acht Tagen stallfand und das sur die Unterslützung bedürftiger Schulkinder bestiuunl war, mit 1008.37 Mk. abgelicfert, woiür die Beisaoimlung dankt. Hebet die Besch iv erde der Installateure gegen den Betriebsleiter des städt. Elektrizitätswerkes. In der Sitzung vom 13. Dez. v. I. war beschlossen ivorden, den Installateuren auszugeben, einen anderen Sacpveeständigen zu benennen, da die stadtijcherseits befragten Sachverständigen mit dem von den Installateuren vorgeschlagenen Herrn nicht zusainmen arbeiten wollten. Die ihnen gestellte Frist (27. Dez.) verstrich, ohne daß die Installateure ihren Sachverständigen genannt hmi.cn. Deshalö wurde am 8. Januar der von der Stadt in Aussicht genommene Stadlbaurat Uppenbocn in München gebeten, das Gutachten zu Übernehmen. Am 11. Januar erklärten sich die Installateure bereit, einen anderen Sackzverfländigen zu ernennen, woraus ihnen geantwortet wurde, daß die Frist abgelaufen sei. Am 19. Febr. beschloß die Deputation, nochmals den Installateuren entgegenzu- tommen und einen geuieinschasllichen Sack-verständigen zu ernennen. Sladw. Heiü-elheim verhandelte im Auftrag der Deputation dann mit den Installateuren; diese erklärten aber schließlich, daß der von der Stadt in Aussicht genommene Sachverständige bereits Fühlung mit der Stadt habe und sie ihn daher für belangen hielten. Die Deputation beantrage nunmehr, daß der Stadl nur daran gelegen sein könne, ein unparteiisches Urteil eines hervorragenden Sackwerständigen zu erhalten, wie dies von Stadtbaurat Hppenborn zweifellos zu erwarten sei; wenn dieser, der noch nicht angenommen habe, ablehne, solle ein anderer Sachverständiger ernannt werden. Staüw. Heichelheim macht MitteUung von seinen Verhandlungen mit den Installateuren und betont, baß es der Stadt allein darauf anlommen könne, ein unparteiisches Gutachten zu bekommen. Nach längerer Debatte, an bei Stabte. Kirch, Beig. Georgi, Sladtv. S ch affst a c d t, Beig. Heyligenstaedt, die Sladtvv. Krumm, Petri, Haubach und Wallenfels teilnahmen, wird dem Antrag der Deputation zugestimmt. Baugesuche. Ein Baugesuch der Firma Abermann u. Kling für den Scbiffenbergerweg, das erforderlich ist, weil das Gebäude außerhalb des Bebauungsplans liegt, wird genehmigt. Ein Gesuch der Firma S. Elsoffer für einen Neubau in der Marklstraße ist deshalb genehmrgungsbedurftig, well der vorhandene Hof zwar grob genug ist, aber nicht die vorgeschaiebcne Form hat. Ta die Ausführung des Bauplans eine Verbesserung des dermaligen Zustandes bedeuten würde, wirb der Dispens befürwortet. „Leiber ist bie Situation bei uns so, daß diejenigen P a r t ei genossen, die eine von der maßgebenden K l i - que abweichende Ansicht haben, in dem grotzten Teil d.r Parteipresse mundtot gemacht sind... Die unbedingte Möglichkeit, sich in der Paneipresse zu äußern, mar meines Erachtens selbstverständliche Voraussetzung des Ihnen ja bekannten Dresdener Beschlusses. Sie liegt sck>on sell langem nicht mehr vor.". Als Beweis sür die Behauptung führt Bernhard an, daß der „Vorwärts" ober vielmehr bie diesen regierende „maßgebende Klique" nicht die von ihm kürzlich in einer Charlottenburger Siebe ausgesprochenen Neiormgedauken verölfentlicht hat. Hierauf erwiderte der „Vorwärts": „Wir wollen offen erklären, weshalb wir unsere Leser mit diesen Bernhardschen Denlergebnissen versckwnt haben: Erstens well wir nach unseren Eriahrungen Bernhard als Politiker für eine nicht ernst zu nehmende, l-öchst komische Figur halten, und zweiten-, weil in dem Bericht, der unS über bie Versammlung minn, so ivtnig Wesentliches über das Referat gesagt war, datz sich fdjon aus bieieni Grunde bet Abdruck nicht gelohnt batte. Lielleicht hängt der Mangel beS Berichts bannt zu- fammen, daß der Berichterstatter die Ideen Bernhards nicht zu begreijen vermochte. Unsere Hobe Werttuisck-ätzung des Politikers Bernhard ist eS auch, die uns daran gehindert hat, roäbtenö der Wahlkampagne von der Stinkbombe Stotiz zu nehmen, die er sich in seinem ,Mutu-" gegen den „Vorwärts" geleistet hat. Wenn der Bericht der „Becll Volksztg." richtig ist, bc> greifen mir übrigens nicht, was Bernhard noch in der Sozial- bemokratie zu suchen hat. Er gehört dann zu den Cozialliberalen vom Schlage Naumanns — nwmU wir jedoch nicht sagen wollen, baß Naunuann al8 Politiker so leicht wiege loie Bernhard. Ansckxinend hat Bernhard Bestreben gehabt, in seinen Auslassungen der bürgerlichen Oefsentlichkeit zu -eigen, baß er nicht Sozialdemokrat ist. Uns könnte eö red': sein. Machthabern mißfielen, hat sich neulich von einem Dr. Manin Lohn über die letzten Reichstagswahlen aussragen lassen. Vei bte|et Gelegenheit hat sich Bernhard nach dem von Dr. Lohn in der „Volksztg." erstatteten Bericht sür ein Zusammengehen ber Loziai- bemotratie mit den Liberalen ausgesprochen und auch bie Ablehnung des Etats, speziell bie Ablehnung des Militäretats durch bie sozial- demokratische Fraktion getadelt. Das hat bei ber sozialbcmotratstcl-en Parteileitung natürlich schweren Anstoß erregt. Jlod) mehr aber hat der „Vorwärts" Grund, sich übet den Genossen Bernhard zu entrüsten, denn dieser erzählte unter anderem: Th. G e i l f u h hatte unter verschiedenen Bedingungen von der Sladt die Genehmigung zur Errichtung von ipeschaftsschuppen auf seinem Grundstücke in der Harnmstraße erhalten, für den Tispens erforderlich ist, weil die vorgesehenen Fenster nicht 3 Meter von den Nachbargrundstücken entfernt sind. Der Dispens wird nicht befürwortet, auch erhebt bie Stadt als Anlieger Einspruch, da Herr Geilsuß sich den von der Stadt sonst gestellten Bedingungen nicht unterwerfen will. H. Schassstaedt sucht um TiSpenS für Fenster in seinem Neubau in ber Schanzenstraße nach, die nicht 3Meter von der Grenze entfernt sind. LaS Gesuch roirb befürwortet. Gerhardt beabsichtigt, feine Gärtnerei nach dem Sckist'enbergerweg zu verlegen und daselbst Treibhäuser zu errichten. Der etforberlid« DiSpens wird genehmigt. A. Buch will an seinem Hause auf bet Mausburg einen Anbau errichten, durch den ber jeßt schon zu kleine, für 3 Hof- teilen bestimmte Hof noch mehr verkleinert würde. Man beschließt deshalb, das Gesuch Nickst zu befürworten. Ein Gcsum von F. Neu meier für die Sounenstraße wegen ' Velasiung eines Fensters wird befürwortet, da die vom Ministe- rium für die Nichtgenehmigung angegebenen Grunde nickst zutreffend sind. H. W. Rinn will am Wißmare^weg, außerhalb des Bebauungsplans, ein BocksteinmacherhauS errichten, wofür die Genehmigung erteilt wird. Ein Baugcsuch Don A. Scheppelmann für die Roonstraße wird abgelehnt, da es sich dabet nach Ansicht der Deputation lediglich um eine Umgehung der früher beschlossenen Bcdiuguiigen banoelt Ein für die Verbreiterung dec Treihäusergasse bezüglicher Vorschlag des Ministeriums fmbet auf Anttiag des Stadtv. Wallenfels Annahme. (Bei orr Beratung hierüber war — iou übrigens vielfach auch bei anderen Gelegenheiten — bie Unruhe so groß, baß näheres nickst zu verstehen war.) Für die Befestigung von Straßen soll im dies- jähr. Voranschlag ein größerer Bettag vorgesehen werden. Vor allem soll eine grauere Zahl von Bürgersteigen hergestellt werben, einzelne Sttaßen sollen geptta fiert uno andere umgepflastert tverden. In den imicrut Stadtteilen können noch feine endgültige Herstellungen eriolgen, da bie Erbe von ben ftanalarbeiten I)er noch nicht zur Ruhe gekommen ist unb auch noch Gas- und Wasserleitungsrvhre auszuw''chseln sind. Vorgesehen sind für Umpuaftetunyen 1: JOu tu.für Pflasteunrg mehrerer seither haussierter Strafen mu Stempslaster 17 GOü 9JIL uno für Herftellung von Bürger- Ten Geschw. Weidig wurde bereits früher ein - .övenS- x ..... _............ Gesuch für den Seltersweg befürwortet, bad aber vom Ministe- Ter neue Ne.chStagSabg. für Magdebura, Fleischermeister Senehmigt wurde. Gin neu Dorgelegter Plan, bet Inn- »UmirX r.A ( 0 o sichtlich der genehmtgungsbedurltigen Punkte — Hoigroße unb eit roirb weh. wie verlautet, ber fretfin«tn*n fa. Durchfahrt — wesentliche Verbesserungen enthält, lolt abcrmal» befürwortet werden. Kioocruer vtUljchrr A.chleruvend. Gießen, 22. Februar 1907. Der Kaufmännische unb ber Ortsgewerbe-Dereiu hatten gestern abend einen Vortragsabend veranstaltet, von dessen exquisitem Programm man hätte annehmen sollen, baß es eine unwiderstehliche Anziehungkraft auf Gießens sämtliche Ziteraturfreunde ausüben wurde. Indes hatten sich saft aus» schließlich nur die Mitglieder ber beiden ben Abenb arrangierenden Vereine nebst ihren Angehörigen eingefunben. Vorausgeschickt sei, daß dieser Vortragsabend für jeden poetischem Empfinden Zugänglichen ungeroöhnllch genußreich sich gestaltete und ben Gesamtwert einer großen Reihe von Theatervorstellungen völlig austvog. Herr Hans Weber vom Stadttheater in Kaiserslautern, em noch junger, schlanker blonder Herr, hat, um ein Shake- spearesches Wort zu gebrauchen, rbie Macht ber Liebe, der Menschen Blut zu reizen." Ihm sieht ein meisterlich ausgebildetes, den ganzen großen Raum des Saalbaues in kraftvoller Fülle vollkommen beherr'chendes prächtiges Organ zu Gebote, das in allen 'JJlobulahoncn von gleich-starker Wirk- samkeit ist, soivohl wenn es aufbrauft gleich einem herben Wintersturm, wie wenn es weich und melodisch hmfließt, säuselndem Hatfenklange gleich. Herr Weber scheint mir berufen, ein Rezitatlonsmeister ersten Ranges zu werden, von dem man noch reden hören wird. Seme sparsamen, unaufdringlichen Gesten sind durchdacht wie bie Tlchlecroorte, die er spricht. Er begann mit einer kurzen orientierenden Einleitung über das Wesen der modernen deutschen Lyrik, die sich durch chren Empsindungsgehalt von der im wesentlichen auf Form gerichteten romanischen Lyrik tmterscheidet. Unsere modernen ^tiler, sagte Herr Weber ganz richtig, sind zugleich Kinder >md Künder unserer Zeit; er meinte damit, daß sich bei ihnen n|ü durchaus naiver dichterischer Veranlagung em scharfes ästiges Erfassen unserer kulturellen und sozialen Zeilström- ungen harmonisch verbindet. Ihr Streben geht nach biet 3»eien: nach Schönheit (der Form), Wahrheit (des EmpsuidenS) und Persönlichkeit (in der Art des Aufnehmens der aus den verschiedenen Lebenserscheinungen sich ergebenden Eindrücke). Diesen durchaus zutreffenden einleitenden Worten folgte Neztlütion. Als erster erschien LNtencron mit einem in seiner plastisch-malerlfchen Anschaulichkeit packenden Gnck- auS auf Friedrich b. Gr., das allerdings bei dem noch etwas unruhigen Hanse nicht zu voller Geltung kam. Es folgte Bi er bäum mit einem aus seiner frühen Zeil stammenden, mit eigentümlicher Gewalt in unsere Seele sich schmeichelnden Liede „Oft in ber stillen Nacht, Wenn zag der Atem gebt Und sichelblank der Atond Am schwarzen Hunmel fleht, Wenn alles ruhig ist Und kein Begehren schrell, Führt meine Seele mich In ftmöcslanöe wett/ Man findet bieses wundervolle achtstrophige Po8m in seinem soeben neubestellten ,Irrgarten ber Liebe* (im Inselverlag zu Leipzig erschienen). Presbers necklsch-meblich beginnende und in erschütternder Tragik auSklmgende .Erinnerung* an sein ihm durch ben Tod entriffenes liebeS Töchterchen ergriff bie Zuhörer wohl am tiefsten, so sehr vor ihr dem Bierbaum'schen Poöm auch, künsllensch betrachtet, der Vorzug zu geben ist. Rich. DehmelS ,Erntelied* mit dem Rundreim ,Mahle, Mühle, mahle^ ist ein Stück Gebankenlynk von starkem sozialem Empfinden durchtränkt, ebenso Gerhart Hauptmanns später folgendes, an die Tendenz seiner »Weber* tu gewiffer Weise gemahnendes prachtvolles, den Geist der Zeit anSschöpfendeS Poüm ,Im Rachtz.ig*, das ein Iudelhymnus ist auf die Errungenschaften unseres jungen Jahrhunderts und zugleich em machtvoller Appell an das Mitleid mit den von der stürmenden Zeit Niedergelretenen. In eine Reihe mit diesen beiden Poemen ist ihrem Geiste nach zu stellen LSkar Wtlde's berühmte .Ballade vom Zuchthause zu Reading*, in der die schrillen Diffonanzen des Lebens und der Tichlunct dieses im Grunde höchst unsympathischen britischen DtchterS, dem Herr Weber fälschlich germanische GeisteSrtchlung nach- rühmte und der sonst ganz und gar im Banne französischer glitzernder Art sich befand, in sehr ernsten und reinen Akkorden auSklingen. Ist sie doch als Wilüe's vollendetstes und lauterstes Werk anzusehen. Herr Weber Halle die ältere Ueberfetzung von Wtlh.. Lchölermann (im Inselverlag zu Leipzig erschienen) gewählt. Ich gebe der neueren von O. A. Schröder, bet Hesse in Leipzig hecausgekommenen den Vorzug. UebrigenS bietet diese Dichtung in dieser spröden Verdeutschung für den Vortrag sehr erhebliche Schwierig, leiten, deren indeß der Vortragende durchaus Herr wurde. Sogar von Friedrich Nietzsche, dem viel vergötterten unb viel verlästerten Dichter-Philosophen, bot Herr Weber em paar Pröbchen irronisch spitziger Lyrik von äußerst feinem Geiste und formaler Meisterschaft. Die 3 Balladen an8 ber Fülle ber 6000, die eine Berliner Wochenschrift bei einem Ballabenausschreiben erhalten Haden will, waren bie schwächsten Darbietungen des Abends. Die erste war reinste Kriegeroerems-Poeste, die zweite, ,bie Jüdin von Wormö* von Wilh. Brandes, literarisch wertvoller, aber allzu breit ausgcsponnen, BloemS ,Knappe* cigenllich nur wirksam durch bie Pointe, baß ber sonst zu blindem Gchorsam bereite Knappe von seiner Herrin um einen Kuß gebeten sein will. Den Schluß bildete die Rezitation eines kleinen dramatischen Gedichtes von Hugo von Hofmann st hall- Dtefer junge Wiener Poet ist, wie Hauptmann, Lilien- cron, Tehmel (zu denen Herr Werner noch den Heffen Stephan George hätte reihen sollen), keiner von denen, deren Wesen sich in wenigen Sätzen erschöpfen läßt. Das Urteil über ihn schwankt hin und her zwischen Extremen wie eigen unb entlehnt, erlebt und ergrübelt, natürlich und unnatürlich, gesund und krank. Als vor einer Reihe von Jahren des Zwanzigjährigen Dichtung er Tor und der Tod* mit Zeichnungen von Angelo Jank in der Münchener .Jugend* erschien, da begrüßte man ihn voll Hoffnung als einen Kommenden. *2)1 an sah hinweg über daS, was Kritik oerdicute, und schätzte das Werk em nach dem großen und liefen Gedanken, au5 dem es geboren war, nach dem Gedanken vom Tode, der den kampflos und neidlos, lieblos und leid- los töricht fein Leben Lebenden den Wert des Lebens lehrt und ihm die Hoffnung auf ein wahres Leben im Tode eröffnet. Man faßte eS mit Recht als ein Gedicht, als lyrischen Erguß, trotz aller beigegebenen szenischen Anweisungen, nicht als Bühnenspiel. Später ließ es ber Dichter wiederholt auf* sichren, doch kann e. wohl auf der Bühne seine intimen Reize kaum entfalten, aus der alles, was an ihm übernommen ist von berühmten Vorbildern, von Goethe, "von Byron^ Um vor der erste bedürfe die Vorschläge des Bürgervereinsvorstandes nicht, zu besseren Zuständen zu gelangen, müßten die Hausbesitzer allem bei Schneefällen ihre Pflicht erfüllen. Auf eine Anfrage des Stadtv. Krumm, wie es mit Kommission vorliege. Stadtv. Krumm bemerkt weiter, daß man statt der kürzlich bestellten Kehrwarte besser neue Straßenkehrer eingestellt hätte. (Schlutz folgt.) von den Straßenkehrern erbetenen Teuerungszulage stände, . erwidert der Vorsitzende, daß die Sache der sozialpolitischen steigen 70 000 M7. Die Versammlung ist im allgemeinen mit fdßen Vnne Die Pläne über die in Ausgesicht genommene Limen- fÜil,etatero S'eiir6fWi8ebcnf«ns für möglichst- B-schl°>mmung be§ elektr Bahnbaues und mtrcht auf den schlecht.en Zustand des Vüraersteigs in der Alicestraße aufmerksam. Wetter bemerkt « daß dtt O m n i b u s g c s e l l s ck, a f t ihren Betrieb wahr,chern- lich nicht länger aufrecht erhalten könne und voraussickstlich werde «in Antrag gestellt werden, sie aufzulösen Dirs Tettzrt des letzten Jahres belaufe sich ungerechnet den stachen Zuschuß auf 4000 Mk, das Pferdem'aterial und die Wagen jeien so herunter, daß sie bei einem wetteren Betrieb völlig erneuert ^^Der^Vorsitzende ist überzeugt, daß die Versammlung das Defizit bestimmt decken wird und bittet, den Antrag au, Auslösung nicht zu stellen. Durch die in diesem Jahr beabsichtigten Straßenherstellungen würden die schlimmsten Stellen, die der Om- nibusgesellschaft das meiste Geld kosteten, beseitigt, wodiirch ,rch der Betrieb billiger stellen werde. Beig. Georgi bittet ebenfalls, den Antrag auf Aufhebung deS Omnibusverkehrs zu unterlassen, bis die elektrische Dahn k* ^Stadtv. Eichenau er tritt ebenfalls für die Verbesserung der Verhältnisse in der Alicestr. ein, insbesondere solle man nnm der Wiescck zu eine Einfriedigung schaffen, damit nicht einmal jemand verunglücke. Stadtv. Wallenfels unterstützt dies und tritt ebenfalls für die Erhaltung des Omnibusverkehrsein. Ob:röürgerm. Mecum sagt Derücksrcht.gun^ der Alicestraßen ^Stalttv.' Gabriel schließt sich den Ausführungen des Stadtv. K'irch an Er gibt eine temperamentvolle und anschauliche Schilderung der Annehmlichkeit einer Onmibusfahrt. In der ganzen Bürgerschaft sei bis aus geringe Ausnahmen der Wunsch au, baldige Einführung der elektrischen Bahn vorhanden und er bitte dringend, die Vorarbeiten mehr nt beschleunigen, als es« anscheinend bis jetzt geschehen sei. Die Pläne müssten so rasch wie möglich an die in Frage kommenden Gesellschaften geschickt und das Kvnzessionsgesuch solle baldigst eingereicht werden Der Vorsitzende teilt mit, daß die Plane bald hmttus- gingen fli nd noch reichlich Zeit vorhanden sei, das Kvnzessionsgesuch einzureichen. Durch ihn werde die Sack)« nicht verzögert. Stadtv Dr. Ebel bittet um Beriicksichtiguug der Blsmarck- straße bei der Herstellung von Fußsteigen, was der Vorsitzende zusagt, da die Mittel schon bewilligt sind Beig. Georgi und Stadtv. Wallenfels sprechen für Erhaltung des Omnibusverkehrs, worauf der Stadtv. Gabriel nochmals für die Beschleunigung der elektrischen Bahnsrage emtritt. Beig Georgi stellt fest, daß alle die elektr. Bahn wollten, aber bis sie komme, solle man den Omzübusverkehr ausrecht erhalten. Stadtv. Haubach ist ebenfalls dafür, daß die elektrische Bahn komme, aber er wünsche, daß vorher noch die Vorlage über die Kanalgebühren an die Versammlung gelange. Die kürzlich erfolgte Eingabe des Bürgervereins wegen d:r Handhabung der Straßenreinigung verdiene in manchen Beziehungen Beachtung namentlich hinsichtlich der gepflasterten Uebergänge und der Bürgersteige. , Der Vorsitzende bemerkt, daß dre Straßcnrernrgung mit vielfachen Schwierigkeiten zu kämpfen habe. Zurzeit seien zwar geniigcnd Leute vorhanden, aber der 6.-7. Teil fehle wegen Krankheit. Stadtv. Jughardt unterstützt die Ausführungen des Stadtv. Haubach. Oberbürgerm. Mecum ist der Ansicht, daß die Stadtverord- neten-Versammlung in der Lage sei, selbständig zu beschließen, Die Tragödie eines Primaners. (Unberechtigter Nachdruck verboten.) H. u. S. Dessau, 21. Febr. Vor dem hiesigen Schwurgericht gelangte gestern und heute das gerichtliche Nachspiel zu einer Schüler-Tragödie zur Verhandlung, die im Juli v. I. in Zerbst gewaltiges Aufsehen erregte. Dorr wohnte der Lehrer an der Baugewerbe-Schule Architekt Happach mtt seiner 44jährigen, hysterisch veranlagten Frau. Als wahrscheinlich zu grell hervortritt. Der Vortragende selber stand ganz unter der Gewalt des tiefen Ernstes dieser Dich- hing. Ec trug sie mit höchster Vollendung vor. Laut war der Beifall, der ihm gespendet wurde. Allein die Anwesenden hatten zum Teil wohl statt hoher ernster Poesie Humoristica erwartet und waren darum enttäuscht. Denen aber, die ihm mit Andacht folgten, wird dieser Abend lange im Gedächtnisse nachwirken. Unserin Theaterverein aber sei Herr Weber für em Gastspiel warm empfohlen. Ein Hofmannsthal-Abend, dec etwa .Gesterns den .Tod Tizians» und »Der Tor und der Tod" böte oder die 3 Einakter „Die Frau am Fenster*, «Die Hochzeit der Sobeide* und .Ter Abenteurer und die Sängerin* wäre jedenfalls der Mehrzahl der Mitglieder des Theaterveceins würdiger und ihnen lieber als „Anna-Liese* oder „Die Nachtkritik* und dergleichen Nichtigkeiten. P. W. — .Rembrandts Bedeutung für die Moderne Kunst" wird in den 19-20. tSchluß-) Lieferungen von „Rembrandt in Bild und Wort" (Verlag von Rich. Bong, Berlin W. 67.) von den Veriassern Geh. R. Dr. Wilhelm Bode und Dr. W. Valen- tiner behandelt. Mancher aufklärende Hinweis über das Kunstschaffen unserer Tage wird hier dem Leser geboten. Die letzten Lebensjahre des großen Meisters, in welchen die Hauvtiverke seines Genies entstehen, finden eine eingehende Würdigung. Es werden die schiveren Seeleittämple und das künstlerische Ringen zu den höchsten Problemen fesselnd geschildert, llnd danut dem Worte das erklärende Bild nicht fehlt, sind neben den besten, auch weniger bekannte, ja zum Teil gänzlich uubekan>tte Werke de« Meisters in technisch vollendeten Revroduktionen znr Darstellung gebracht, so n. a.: Rückkehr des verlorenen Sohnes — Jose' und Poliphars Weib — Landschaft mit steinerner Brücke — Opier Manoahes — Quintus Maximus steigt vor semem Sohne vom Pierde — Weiblicher All — Ter barmherzige Samariter — Darstellung im Tempel — Esther und Ahasver beun Mahle — Studie zu den Staalmeesters — Ruhender Löwe usm. Jetzt, ivo daS Werk .Rembrandt m Bild und Work" abgeschlossen vorliegt, möchten wtt nochmals die Ausmerkiamleil unserer Leser aus dieses Prachuverk hinlenken. —' Das Honorar von Joseph Kainz, das dem Künstler anläßlich seines bevorstehenden Gastspiels im Neuen Säzau- spielhaus in Berlin bezahlt wird, ist wohl dlls höchste, das bisher ein deutscher Schauspieler erhallen hat. Kainz bezieht für 25 Vorstellungen 45 000 Mk., d. h. für die einzelne Vorstellung 1800 Mk. — Der bekannte Komiker CarlWilliamBüller verläßt demnächst mit seiner Familie Leipzig, um seinen ständigen Wohnsitz in seiner Vaterstadt Hamburg auttusailagen. Büllers Tätigkeit als Schauspieler hat ihm ein Vermögen eingetragen, von dem er sich in Hamburg ein größeres Areal gekauft hat. Er läßt sich dort eine Villa bauen, die er ttn nächsten Jahre bezieht. für den bedauernswerten Ehegatten kein Zweifel war, daß Frau Havvach selbst vor dem Ehebruch nicht zurückgeschreckt war, versuchte er. die Ehescheidung durchzi-sei'-m, doch wies das Gericht seine Klagc,wegen mangelnder Beweise ab. Im November 1905 fernte feine Frau den damals 19jof)rtgcn Primaner Husung kennen, der auf Veranlassung der Frau Happach wiederholt Besuche bei der um 24 Jahre öfteren Frau machte. Dre Beziehungen zwischen den beiden wurden immer intimer uni) Ende Juni v. I. kam Frau Happach mit einem Kinde — einem Knaben - nieder, als dessen V a t e r der P r i m a n e r H u s u n g angesehen werden muß. Die Furcht vor dec Entdeckung ihrer unerlaubten Beziehungen hat das ungleiche Paar veranlaßt, das neugeborene Kind zu ermorden und im Keller des Happach- schen Hauses zu vergraben. Der Tod des Kindes wurde dadurch herbeigeführt, daß man es in einen Wassereimer steckte und so lange unter Wasser hielt, bis es erstickt war. .Der Zufall wollte es, daß Happach zur Zeit der Schwangerschaft und Entbindung seiner Frau von Zerbst abwesend war, sodaß er erst nach längerer Zeit auf die Spur des Verbrechens kam. Ec hat dann tue Polizei durch einen anonymen Brief auf die ganze Angelegenheit aufmerksam gemacht. Frau Happach und ihr Liebhaber wurden Anfang Juli v. I. in Haft genommen, der Primaner aber gegen Hinterlegung einer Kaution vorläufig wieder auf freien ^Frau Happach, die in einer eleganten schwarzen Robe auf der Anklagebank erschien, machte den Versuch, auf die Anklage überhaupt nicht zu antworten, in der Erwartung, daß es der Staatsanwaltschaft kaum gelingen würde, sie ausreichend zu überführen. Sie gab indessen den Versuch schließlich auf, als ihr Mitangeklagter reumütig seine Beteiligung an der Tat ein- gestand. Er habe die feste Absicht gehabt, nach Beendigung seiner Schi'^erlaufbahn in ein Baugeschäft einzutreten und bei auch noch so Heinern Gehalt die Frau zu heiraten. In ihrem Wahrspruch erkannten die Geschworenen, Frau Happach der versuchten Abtreibung unter Zubilligung mildernder Umstände und der fahrlässigen Kindestötung schuldig. Husung wurde der Begünstigung dieser Verbrechen und in, einheitlichem Zusammenhänge damit,, der Uebertretung (Veiseite- fchaffung eines Leichnams) für schuldig befunden. — Nach längerer Beratung verurteilte das Gericht daraufhin Frau Happach zu einer Gesamtstrafe von 1 Jahr 4 Monaten Gesang- n t s unter Anrechnung von 2 Wochen der erlittenen Untersuchungshaft, während Husung zu 1 Monat Gefängnis unter Anrechnung von 2 Wochen der Untersuchungshaft verurteilt wurde. Gerichtssaal. Posen, 21. Febr Die Strafkammer verhandelte heute gegen 14 Mitglieder des Hauvtvorstands des polnischen De'reius S t r a - und zwar gegen den Vorsitzenden des Vereins, Koscielski, Reichs- und Landtagsabg. Prälat Stychel, Reichs- und Landtagsabg. v. DziembowSki, Reichstagsabg. v. Mielzynski, Landtagsabg.Mizecski, Fürst ZdislauS Ezartoryc-ki, Siadtrat Cegielski, Dr. Gantkowski, Dr. Kubacki-Plefchen, Dr. KaraSzewicz-Kuchcl, Rechtsanwalt Sevda- Kaltowitz, Karl Rose, Ingenieur in Friedenau bei Berlin, Apotheker Sigismund Grochowski, Kouditoreibesitzer Ofitzner-Posen wegen Uebertretunng des Vereinsgesetzes. Die Angeklagten werden bis aus die Mitglieder des Reichstages und des Landtages, gegen welche das Verfahren einstiveilen eingeftedt ist, zu je 30 Mk. Geldstrafe verurteilt. Durch Urteil wurde der Verein Straz für einen politischen Verein erklärt, der staatsseindlicheu Tendenzen huldigt. Lisenbahn-Zeitung. Die Betriebseinnahmen der preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschaft beliefen sich im Monat Januar auf 138 8/2 000 Mark, das sind mehr gegen denselben Monat des Vorjahres 6 771 000 Mark, oder auf 1 Kilometer 3961 Mk. (+ 124 Mk.). Davon entfallen auf den Personen- und Gepäckverkchr 30 875 000 Mk. (4- 610 000 Mk.), auf den Güterverkehr 98 264 000 Mk. (+ 5 657 000 Mk.). In der Zett vom Beginn des Rechnungsjahres betrugen die Einnahmen 1555 848 000 Mk. l-s- 124 779 000 Mk.) oder auf ein Kilometer 44836 Mk. (4- 2820 Mk.). Davon kommen auf den Personen- und Gepäckvcr- kehr 438 437 000 Mk. (plus 29 097 000 Mk.), auf den Güterver- kehr 1025 029 000 Mk., (4- 87 452 000 Mk.). Airche und Schule. — Zwischen dem Schuldirektor Käfer an der elften Bürgerschule in Leipzig-Gohlis und einem Teile der dort augestellien Lehrer bestehen persönliche und sachliche Differenzen, die nicht ohne Einfluß auf das Einvernehmen dec Lehrer untereinander geblieben sind. Am 13. Februar sind nun drei Lehrer vor die Leipziger Schulbehörde geladen und aufgefordert worden, sich zu verantworten, weil sie verschiedene Herren ihres Kollegiums nicht gegrüßt hätten. Als sie aussagten, daß sie den in Frage kommenden Herren den Gruß verweigert hätten, ,roei( sie die Achtung vor ihnen verloren hätten", wurde ihnen am folgenden Tage mitgeteilt, daß gegen sie ein Disziplinarverfahren ein» geleitet worden fei. Gleichzeitig wurde ihnen eine Vermahnung erteilt mit der Aufforderung, ihr Verhalten zu ändern, widrigenfalls sie in kurzer Zeit mit dem ersten Vorhalte, dann mit dem zweiten Vorhalte belegt und endlich suspentlert werden würden. Universitäts-Nachrichten. — An der Universität Straßburg hat sich Dr. Hermann Staudinger, Assistent am chemischen Institut der Universität, als Privatdozent für Chemie habilitiert Dr. St. ist 1881 zu Worms geboren und hat seine akademischen Studien an den Universitäten Halle und Uitüncücn und an der Technischen Hoch- schule zu Darmstadt zurückgelegt vermischte». * Ein tüchtiaer Rechtsanwalt. Ter eigentliche Held in dem sensationellen Mordprozeß gegen den Newyork-r Milliardär Thaw ist nicht so sehr dec Angellagle, als vielmehr sein Verteidiger, Delvhin Telmas, den die amerikanische Journalisten mtt einem homerischen Beiwort den „silberzüngigen Kali- sornier" nennen. Unter großen Versprechungen hat man ihn dazu bewogen, die Verteidigung dieses Mörders aus Eifersucht zu übernehmen; von seiner oft erprobten Geschicklichkett, feiner glänzenden Ueberzeugungskraft erhobt man die Rettung für Thaw. Telmas hat schon in mancher hofsnungswsen Sache dem Angeklagten zu einem völligen Freispruch verhalfen, und Konflikte der Leidenschaft mit dem Recht, pathetische Aniprachen, die das Herz der Geschworenen rühren, sind feine eigentliche Spezialität So hat er auch fdjon einmul einen Gatten verteidigt, der den Verführer feiner Frau ermordete, und seinem Endplaidoyer dabei eine fortreißendc, durch seine Argumente überzeugende Form gegeben. „Nun, meine Herren Geschworenen", W rief er am Schluß der Rede aus, „was wurden Sie mit einem Ungeheuer machen, das für immer das Glück Ihres Herdes aus solche Weise vernichtet hätte ? Soll ich^es Ihnen sagen? Soll ich es Ihnen zeigen? Stellen Sie sich vor, Sie sähen den gemeinen Verunglimpser der Unschuld Ihres Weibes in diesem Augenblick hier Vorbeigehen, hier gerade Ihnen gegenüber — nun wohl, öann wurden Sie das tun, wenn Sie Männer sind!" Bei diesen Worten zog er plötzlich einen Reoolv er aus seiner Tasche uiid feuerte sechs Schüsse in die «Stufen der Richter- tribune. Man nimmt allgemein an, daß Telmas eine ähnliche dramatische Handlung für seine Schlußrede vorberettet, durch die er,die Jurp von Thaws Unschuld überzeugen will. — Frau Thaw geUüiu) ubngenä vor Gericht, int Sommer 1902 von dem ermordeten Whtte Geld erhallen ru haben, während ihre Mutter glnchscllls zu dieser Zett Dun White unterstütze wurde. 2er Ankläger suchte nachzuweisen, daß e Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag Reminiscere, den 2 4. Februar: Cöottfr.bienft. In der Stadtkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matlbänsgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 6 Uhr: Siehe Johanneskirche. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Aiatthäußgemeinde. Dienstag den 26. Februar, nachmittags 4 Uhr im Matthaus- saal: Frauenmissionsverein. Die III. Pasfionsandacht wird wegen der Aufführung der Bachschen Matthäuspassion ausFrei tag den 1.März, abends 6 Uhr, verlegt. In der FohnnneSkirche. Vormittags 91/. Uhr: Professor D. E ck. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes gemeinde. Pfarrassistent Steiner. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Euler. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und Jo- Ha n n e s g e m e i n d e. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder ©emembe erbeten. Freitag den 1. März, nachmittags 4 Uhr, im LukaSsaale: Missionskranz der Lukasgemeinde. Katholische Gemeinde. Samstag, den 23. Februar 1907: Nachmittags uni 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, den 2 4. Februar 1 907: 2. F a st e n s o n n t a g. Beginn der österlichen Zeit. Vormittags von 6'/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichie. , um 7 Uhr: Tie erste heil. Meffe, vor unb in derselben Austeilung der heil. Kommunion. , um 8 Uhr: Die zweite heilige Meffe. „ 9l/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5’/, Uhr: Christenlehre; daraus Andacht. Mittwoch abend um 6 Uhr ist Fastenaiidacht. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Glessen. Frankfurter Börse. 3^e/e Reichsanleihe . 97.25 3% do. . . 86.00 3>t0/9 Konsole .... 97.60 3% do 85.90 3X°/o Hessen . . 9650 3>j°/e überliessen . . . 95.50 4 % Uesterr. Goldrente. . 99.70 4*496 Oesterr. Silberrente 100.10 4j?ö Ungar. Goldreute . . 95.60 4% Italien. Reute . . . —.— 3?6 Portugiesen Serie I . 69.30 3-6 Portugiesen „ III 7040 4>j °/0 russ.Staatsanl. 1905 91.00 4>ju,0 japan. Staatsanleihe 93 25 4-6 Conv.Tärkeu von iau3 96.10 Türken! 086 ... . . 146. 0 Griech. Monopol-AnL 5200 4% äussere Argentinier . 87.25 3°/0 Mexikaner . . 66.80 4>»0/0 Chinesen .... 97.75 Aktien: Bochum Guss 240.80 Buderus E. W . . 122.60 Tendenz: schwach. Berliner Börse, 22. Canada E. B 187.20 Darmstädter Bank . . . 137.40 Deutsche Bank .... —.— Dortmunder-Union C. . . 84.20 Dresdner Bank . . . 157.6u Tendenz: schwach. 22. Februar. 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . 140.00 Elektriz. Schlickert . . 117.25 Eschweiler Bergwerk . 249Jj0 Gelsenkirchen Bergwerk . 213.00 Hamburg-Amerik. PaketL 150.55 Harpener Bergwerk. . . 219.25 Laurahütte • . —.— N'ordd. Lloyd .... 130.10 Obeischles. Eisen-Industrie 119.75 Berliner Handelsges . . 171.75 Darmstädter Bank . . . 187.25 Deutsche Bank . . . 242.90 Deutsch-Asiat Bank . . 172.50 Diskonto-Kommaudit . . 184.40 Dresdner Bank . . . 157.30 Kreditaktien 214.60 Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . . . 115.50 Gotthard bahn . . . . — Lombard. Eisenbahn . . 31.90 Uesterr. Staaisbahn . . . 146.30 P nnce-Henri-Eisen bahn . 144.80 Februar. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . . 219.75 Laurahütte .... —e— „umbarden E. B. ... .\urdd. Lloyd . , . ' 129*70 l'ilrkenlose . ‘ 145,60 fite wird Kinder- frühstück Kasseler Hafer-Kakao - I tausendfach ärztlich empfohlen. Er kräftigt, wirkt nachhaltig sättigend und lässt während des Unterrichts kein nervöses Hungergefühl aufkommen. — Nur echt in blauen Kartons a 1 Mk., niemals lose. Und dränt der Winter noch so sehr — Frühling muß es doch werden. In der Zeit der liebe» &6cr, man 'ich vorsehen und wer klug ist, Hal c achte Sodener Mineral-Pastillen immer zur £ “/iPAm Spaziergang, in der Werkstatt, im Burecm Wo der Mensch sich erkälten kann, da rJP -'*ays achte Sodener vorbeugend verwende» üun »e gebrauchen, wenn er Erkältungeii los sein XroÄ1 Ä- ächte moderier Mineral-Pastille» uoerall für 8a Psg. die Schachtel. hvw/u Kursblatt des Eichener Anzeigers vent 2L Februar 1907 41/, MecÜb. Hyp. il Wdk. Ser. I verl. 4 125 100 Staate-Anleihen t b. 1905 . do. do. Preußische Consols . 1000,2000 M. t abgefl, 3*A 1907 4 Prem Bayr. T.-B-Anl mik. 6. 1906 d. 1907 3*/. E^B. n. Allg. '?lnl. do. Ilngar.-Galizische . ftf. i. S ö.fl. 11125 3'/, Vorarlberg . . '. S. Lire 31/, do. ö do. 500 3 M. 101.80 do. i. G. 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1011 2013 t 94. 87 50 R ein. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 . unk. b. 1907 do. 76.20 gar. 97. Destd. Bdkr. b. 1908 76.70 rrusrsndische. b 4ll, do. v. 1888 do. Südd. Boden Kr. 6. 58 n. 54 unk. b. 1906 100.50 M. bi8 incl. Ser. 52 . . do. 4 do. do. Oesk.'Ung.GtaaSb. I 146.60 32.20 Lire 102. 66. 111.30 M. N. P. do. B. fl. 100.10 Standesh erreiche Anleihen. M. 105— 4 r. 102 96. . öff.G. f. fl. 99L0 41 /, Cisenb. Nentenbank Nheinprovinz AnSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 4 do. do. 3 7, Heft. Provinz Öberheften k>7. M. 1884 8 96. 4 Franks. Hos r. 103 Neue Boden r. 102 4 M. 6 87, Alzey v. Bank 160.20 Badische Bank . M. 181 1ZZI5' l2.0ü! 284.50 «V, Ruff. 3'/,Gothaer Präm. Pfandbr. I 3V, do. do. 76.60 Bingen v. 1901 nnk. b. 1906 do. 3 7, do. G 1 M 87, do. 8 do. 98.60 87,. 8V, 7 ; 8l/,| 157 70 5 । 6 10h 20 840. Fr. 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 4 Freiburg i. B. v. 1900 unk. b. 1905 u. 1884 abgest. 27, 96.50 do. prw. v. 1890 steuerfr. 20/10 m Lstr. Unverzinsliche Lose, 4 Fulda v. 1901 Ser. I 37, Gießen Ungarische Gold-Rente 2025r M. inn. G.-Anl. v. 1887 . P«l. abgest. do. 94 60 1890 v. do. do. 88. Lstr.j v. 1898 Fr. 4 Egyptische unifizierte. . Lstr. Industrie-Aktien. 47, Japaner Ser. II v. 1905 8 abgest. 80°/( do. Pcs.s do. cons. innere . . 66.80 101 4 Mannheim Eisenbahn-Prioritäten Inländische. 37, do. 4 HI L unk. b. 1905 do. S. 27,37,39 u. 42 unk. 1905 87, d». do. 1899-1901 . b. 1913 unk. 1902 unk. a. b. 1908 unk. 47, Offenbach b. 1906 unk. 99.70 190.10 Schalke'. Gruben 95.50 Oest. Süd (Lomb.) stf. t 400 445. do. do. b. 1906 v. 1901 unk. Fr- Ser 381-350 unk. b. 1913 v. W3 abgest. amorl. ab 1907 amort. ab 1910 76. 76. unk. unk. b. b. do. do. do. 4 B 4 37. 4 4 4 3 3 do. do. do. do. do. do. 1000 500 1000 500 200 10160 96— 95.60 95.30 94.80 do. do. do. v. 1899 unk. v. 1903 unk. 114.— 38.90 '. P. i. G. do. do. 106.80 136.40 4 4 4 4 4 4 r- 4 4 v. 1889 L v. 1889 l. v. 1891 L v. v. öff.G fir. 92 60 92.60 78.70 67.50 99 70 50.10 4 4 37, Sard. See. st fr. gar. I u. II Sicilianlsche sieuersr. i. (55. v. 1889 L Rg. v. 1889 n. Ng unk. b. 1902 unk. b. 1908 unk. b. 1906 v. 1889 v. 1891 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 37, 4 4' , 47, 4*/, 47, do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 144.40 144.80 145.40 4 4 4 4 5 do. do. do. do. b. b. 1906 . 1911. 100— 33.5Q 137.70 156— 22.50 35.80 500 500 100.80 82.80 99.60 98.90 99.10 37, 37, 37, 87, 1903 1879 1900 G. G. G G. TreSdner Bankverein . Elsenbahn-Nenten-Bk. . Franks. Hypothek.-Bank 1000 Tlr. 100 Gottharbbahn. Ftal. Mittelmeer Anatol. Eisenb. Prince Henri . Prag-Dux St. Akt b. 1913 . b. 1908 . do. dv. do. do. do. do. do. do. do. do. S. 18 S. 19 unk. unk. unk. unk. unk. link, unk. unk. nnk. unk. 4 4 4 4 4 b 4 4 4 101.70 97.80 94 80 94.80 12 5 6 10 80 99.90 130.— 179 50 114.40 123— 137.60 5 5 5 47, l 4 4 4 r- M. ö. ft. 87, 87, 37, 37, 87, Reichsbank Frankfurter Stockholm v. 1880 . , Wien Kommunal i. G. u. 34 unk. b. 1907 . u. 41 unk. b. 1910 . 8 4 4 6 67, 7 Str. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 146— 342.40 Hamburger v. 1902 unk. b. 1912 . . Hamburger E».-Anl. amrl. 1900 u. 1909 . do. do. 100— 99.70 °.sl M. 101.40 102.80 95.70 248- 126.50 244.90 146.50 173.70 154.60 398.50 119.50 215— Nbl' Lire M. 4 4 4 4 87, 37, v. 1900 v. 1903 v. 1896 Pes. Lstr. M. v. 1888 convert. v. 1897 D. 1902 v. 1905 Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Länderdank . . Test -Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preug. Bodenkreditbank v. 1886 . v. 1895 . B. ff. Kr. Ser. 6 Ser. 7 uirt. Ser. 8 nnk. do. do. do. do. do. 22 u. 23 .... 10, 12.16, 24.26, 29 103.10 102 50 91.80 102.90 86 90 Sächsische Rente Wllrltembg. v. 1875—80 abgest. do. do. M. Fr. 87, 37, 37, Prao-Tux o. 1896 Raab-Oed -Edens. v. 1901 unk. b. 1906 v. 1888 .... Madrider abgest. . . Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger..... cons. v. 1890 steuerfr. conv. unif. v. 1903 Bagdad-Bahn . . Schweiz. Central v. 1880 . Mo-!kau-Kasan unk. 1915 Nussische Südost 97 steuerfr. v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 M.' Tlr. M. Fr- 95.10 86.50 Rank-Aktien. . . M. 1000/3000 1901 unk. 18*<7/89 1896 unk. 1903 unk. D. Atlant Telegrai Franken-Allee, garant. v. Frankfurt 85.2,1 100 hü 97.10 96.6 85.80 it. 1894 . . v. 1891 Lit. H 400 4 400 37, 4 do. Bk. unk. b. nnk. b. unk. b. unk. b. unk. b. v. 1895 v. 1898 B. fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 . M. 600 . s. fl, 350 37, 37, 4 87, 87. 106.60 95.9>' 66.90 (Straßenbahn, v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. n. tt. III 1899 unk. b. 1912 . . Lust. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Ank. 37, do. 37. do. do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 do. S. 47 do. S. 44 4 4 4 3'/. 37. 37. 37, 4 4 37 37. 37, 4 4 4 4 4 Isenburg-Büdingen . . Äsend.n. *5üb -Birstein v. 1887 2000r d. 1913 1000 r 4 Lissabon v. 1886 . , . 4 Mo-kau Ser. 30-33 unk. 3e/i6 "Neapel staall. gar. . . 1887 stf. gar. . . . . S. 200/1000 37, Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg v. 1901 nnk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Heften) 37, Baden-Baden v. 1898 nnk. d. 1903 87, Bamberg v. 1888 87, Berlin v. 1886-92 abgest. 1878 n. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . v. 1886 u. 88 . . . . v. 1894 ...... v. 1905 unk. b. 1915 . 102— 100.20 100.9o 37, do. 37, do. StaotSanl. v. 1905 Consolid.-Anl. v. 1880 . . „ Gold-Anl. v. 1889 Cons. E. B Ser. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. III v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt.Kr.Rbl. 97.50 85.90 97.70 86.10 101.75 95 Sill ! 47/ 6 ; 146.-0 117.70 178- 19 — 4r9— 389.— 336- 219.10 17260 do. Gold-Rente do. einbeitL Rente (conv.) . . do. EtaatS-Rente .... Oest. E.-B. St. Cch.-Rersch. (conv. Elisab. Obl.) t. ®. steuerfr. . , 4 37, 37, 37, Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 4 37, Lose. . Tlr. 100 . Tlr. 100 . ö. fl. 100 . Tlr. 100 II Tlr. 100 Tlr. 50 . b.fl.100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . ö. fl. 500 . Tlr. 40 37, 3 101.90 99.60 95— 95.60 94 rO 39.90 241.60 123 75 894.50 195- 127.50 249— 242— 214.40 220.70 214— Ibl— v. v. do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 Anrechtscheine . . . . . Fr. M. Ser. 69-82 nnk. b. 1904 . Kommunal Hyp. (Köln, S. 1 unk. b. 1904 do. do. do. 100— P-O.— 100— 100.40 100.80 I—VIII Em. , IX Em. , v. 1885 . (Ergänzgr.-R.) „ v. 1895 fit. i. ®. do. do. do. . . . fl. 7 . . . fl. 7 . . Tlr. 20 . . Tlr. 10 . . . Fr. 15 . . Lire 150 . . Lire 45 . . Lire 10 . . . s.fl.7 . . Fr. 10 . . 6. fl. 100 . . ö.fl. 100 . . - s.fl-7 . . ö. fl. 10 . . Fr. 40o VorL IHv. 6.18 87, 57, 27, 160— । 95.80 123.20 135.25 117— 209 80 126.25 117 50 214.6O 101.30 153 50 117.50 141— 192.60 157.6u 181— 97- 102.40 101.80 37, 37, . Starkenburg . . . a. M. Lit. N ii. Q abgest. „ R abgest. 156.50 135.70 263.50 128— .30— 101 — 135.5-'} 69.30 7020 13— 92.60 102— 92 20 92 10 92- 91 20 76.60 102.20 95— 94.90 169.50 130.25 232— do. t. P. . v. 1898 unk. Invest-Anl. . 100.20 101.70 102.10 102.20 100— 102 — 103— 99.80 100.40 101— 97— 100— 94— 94— 1O0.80 96— 114— 103 2u 98.50 101 — 98.70 115— 47, Eisenwerke Lollar r. 102 41/, Elektr. Werk Homburg r. 103 67, 10 57; 6 87« 47, 77, 5 7 9 87. 8 7- 7- 7 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 37,Koln-Minbener .... 37,Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . Staat!, ober provlnzial-garaut. 37, Heft.LandeS-Hyp.Bk. Scr.I—V unk 1909 37, do. do. Kommunal Ser In.II unk 1909 37, stkaftauischc LandeSd. Lit. F. G. H. K. 11. L. do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 Leine Dlv. 7.01 87, 5*/4 3 27„Südital.(M,rid.1 Sr.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 37, (Soitbaröbabn .... 37, Iura-Bern-Lnzern gar. 37, Iura-S>mvlon v. 1894 4 37, 3V, 3‘/, 81 /, 37, 97, 4 v. 1895 .... v. 1898 nnk. b. 1903 1905 9325 87— 10O.60 37, 8 4 4 »7, 87, 3 3 37, 37, l'1' Fr. Fr- v. 1901 unk. b. 1906 . abgest v. 1887 v. 1891 abgest. . . . v. 1896 v. 1898 v. 1902 Ser. II unk. b. 57, Oest. E.-B. Et. Sch.-Berfch. (conv. FranzlMtn.gt>,®!.|au|80./iabg HvP.V.Zs'47.gar.v.d.B.b.l904 do. Badische do. do. do. 96.40 96.4u V3.75 86.10 96.80 Frk. Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 1891/92 (abgest . 1898 1902 uni b. 1908 1905 B. ff. Kr. Rudolf .... „ 1. (5. do. (Salzkgtb.) stf. i. G. . , Provinzial- nnd Comninnal- 4>bli{>ationen. 17, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . Chinesische StaatS-Anl. v. 1895 v. 1896 G. G. G. G. G. G. unk. b. 1901 . unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . nnk. b. 1910 . do. do. v. 1887,91,93,99 do. bo. D. 1886,97,1902 St.-Rente . Ei.-Ani. v. 1899 Anl. abgest. do do Fr. 98. Pes. Lstr.I -. 37. Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unk. b. 1905 Ser.301-310 unk. b. 1908 47, Gr». Hendel Hg.v. Tonn. t.st lN5v.84 4 Fürstl. SolmS-BcaiinselS v. 1380 . 37, do. do. v. 1886 . 37, Gräft. SolmS-Laubach abgest. . . 37, Fürstl. SolmS-Lich 3l,t Gräfl, SolmS-Rödelheim . . . . 4 Fürstl. Wittgenstein-Hobenstein . . Aktien aaslündischer Transport- Anstalten. M. Rr. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 0 5 3 31/, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest 37, Ludwigshafen v. IS96 . . . 37, do. v. 1903 nnk. b. 190 4 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . 87, 37, 37, 37, 87, EtaatS-Rentk . . . . do. v. 1897 steuerfr. (Eisern Thor) Goldstfr. . II. Außereuropäische. do. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. DotmS do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. S. G. G G. G. •>!, do. 37, do. 51'I 67; ' 7' Bayr. Bank f. H. u. I. M. 1000 do. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bl. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. TiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. 2>iSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie- Deutsche Bk. E.I-VII M. 600/1200 Effelt,- u. Wechselb. Tlr. 100 BeremSbank . . . M. 600 TiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 37, Cafteler LandeS-Crediranst. unk. . . Diverse Obligationen, 4 Buderus r. 103 5 Ttsch. Luxemb. r. 100 do. .... Ultimo... Fr. 400 Ungar. Staats ö. fl. 100 Bmetianer Lire 80 4 Würzburg 37, do. Bukarest do. do. do. do. do. do. do. do. dv. 5 Bukgor. Tab. Anl. v. 1902 i. G. 17,o Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. Vlt do. Monopol-Anl. v. 1887 . 4 Italienische Rente .... 27i, do. da L ®. . . 41/, Oest. Silber-Rente .... 47, do. Lamer-Rente .... Argent. do. do. do. do. do. 37, do. do. S. 45 (tügb.) . . Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P .... 37, Bremer St.-Anl. v. 1SR8, 92, 99 3 do. do. v. 18''6 unk. 1912 I 99— 93— 100.10 1 100.50 100.20 101.50 94 90 94.90 96— 97.50 67, Schwedische v. 1880 abgest. . . . 37, do. v. 1890 3 do 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) nnk. b. 1911 4 ©erb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. auSl. Rente v. 1882 abgest. 37, Türk.-Egypt. Tribut Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 Russische v. 1866 ... alt. K. Rbl 100 do. i Psdbr. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 5"l 5 10 17, 4.3 «7« 4 7 5 67- 9 77« 8 97, 7 7. 7 73 30 , 101 90 101.30 101.90 M. 1000 M. 1000 M. 1000 rkuSländische. Elisabeth steuerst, i. G. . . 2000 ft. Ferd. Rrdb. 1887 stf. i. S. . . do. do. Ser. 8 abgest. . be. do. Cer. 2 u. 8 unk. Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 4 ' München v. 1900 01 unk. b. 1910/11 37, do. v. 1903 untilgb. b. 1908 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . v. 1903 unk. b. do. prioti. . . . do. garantierte . 27,Slilhlwelßenb..Raab-Graz . . 6. fl. 150 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. ü u. 81 Lit. A11.V 37, 4 Heidelberg 37* Metz v. 1903 unk. b. 1912 5 4 2V10 Atal.stl.gor. E. B.Ser.A-B. i.G. 4 Atal. Miltelmeer steuetsr. i. G. 2*/10 LworneS. Lit. 6. D. u. D/2 Nordd. Lloyd . . —. Steaua Rom.Peir. 1130. Salonigne-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4010 v. 188-1 conv v. 1MM8 conv v. 1895 . . . 4059 r v. 1898 4 Pfälzisch- 87, do 8 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60'/, 87, Sudd. Eisenbahn-Ges. Tarmstaot . . . Lstr. M. 96.60 Lstr., M. 67. 67 120.70 9 9 203 90 5 do. 47, do. do. v. 1902 strnerfr. Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. . do. v. 1896 steuerfr. . Oest.-Una. StSb. 1873/74 i.G. do. Brunn-RS. 72 sif. i. " ClaatSb. v. 83 do. do. Franz-Iose Kaschau-Odrb. do. do. do. do. 37, do. 37, do. 37, Karlsruhe 37, do. 3 do. Oest.Lüdb.iLomb) Oest. Nordwest A do. B . Raab-Odenb. . . do. v. 1905 Mexik. amort innere ©er. I—IV . Pes. do. cons. äußere v. 1899 steuerfr. Lstr.^ öerUuer ^orse. BliesenbachBcrgw. Bochumer Guß . Buderu» Eisen . Concordia Betgd. Dt. Luxemb. Bgw. Llektr.Lichtu.Krast Eschweiler Betgw. Fa^on Nlannstädt Gelsenkirch. Btgw. Harpmer w Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hrdetnia Bcrgw. Hörder ^-orz.Bgw. Höjch. Eisenw. . yumbolb Masch.. Laurahüne. . . Jiaflen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkämm. Nordstern Kohle . Obcrschles.E.-Jnd. Pyönrx Bergw. ., . Rhein-Naft.- j 303— Rhem. Stahlwerke | 202.56 Jticbed Montan . 122.12 Hambg. Hyp.-Bk. 5. 141 - 340 unk. b. 1905 Bo. do. S. 341-400 unk. b.1910 do. do. S. 401-470 nnk. b. 191.3 I. Europäische. 47, Bosnien tt Hercegov. v. 1902 nnk. 1913 Kr. 37, do. d. —- .... 37, Offenburg v. 1398 unk. b. 1904 Pforzheim 0. 1899 unk. b. 1904 Lank für handel und Indnsrne - Depositcntaffe Gießen. Rente Rente i. G. v. 1903 do. L G. v. 1891 Rente v. 1894 . . Rente v. 1898 . . 37, do. 3 bo. im Alter von 83 Jahren. M h-> Die flt^1 Giessen, den 22. Februar 1907. euwnehlt [1023 M 1108 Hölz. Arbertsvergebrrng B «/, bb 1225 B«/, MAA 1228 I Appetitlosigkeit der Kinder verschwindet durch Milchspeisen, bereitet durch Iüä»/, 83^/s 1 Stück 10 Pfg. 8 Stück 25 Pfg. a”/, kann mit Alt wenben. Iss8,'. La Gerolstein & Co Giessen Seltersweg 2 Am Krenzplatz O- fEin l\leinesV Zu haben in den einschlägigen Geschäften; wo nicht, beliebe man sich an: J. G. Kipp, Franks. a.M., 2lm Tiergarten 18 ChristianWallenfels 17 Marktplatz 17 Telephon 262. Dr. Oetker’8 V ailille-Puddbig-PnlYer Die tieftrauernden Hintcrbliebenmr Familie Boelzel. Zuschlags frist 3 Wochen. ©leben, den 20. Februar 1907. Stadt. Tieibauamt. Braubach. Der Jagdbezirk umfaßt 753 ha Feld und 135 ha Wald. Lützellinden, i>en iti. Februar 1UU7. Der Jagdoorsteher: Die Beerdigung findet Samstag, den 23. Februar, nachmittags 2 Uhr vom Portale des neuen Friedhofs aus statt Großh. Bürgermeisterei Grünberg. Z i m m e r. Danksagung. Für die unJ8 bei dem Hinscheiden unserer lieben, unvergeßlichen Pauline Voelzel geb. Heuopp bewiesene Teilnahme sagen innigsten Tank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ferdinand HarnickeL T odes-Anseige Gestern entschlief sanft unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Grossvater und Schwiegervater Herr Friedrich Harnickel Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren lieben Gatten, Vater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herrn Gastwirt Georg Post nach langem Leiden zu sich zu rufen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Grossen-Llnden, den 21. Februar 1007. 01118 Die Beerdigung findet Sonntag, den 24. d. Mts. nachmittags 8 Uhr statt üaijes-üeriQge und Nciik Maila-Kskiojsklil Vullen-Berkauf. Die Gemeinde Grünberg beabsichtigt einen Vogelsberger Bullen erster Qualität fett durch Submission zu verkaufen. Angebote sind per Zentner Lebendgewicht bei unterzeichneter Stelle mit der Aufschrift /Bullen-Verkauf" bis zum 2. März nachmittags 5 Uhr einzureichen, woselbst auch die näheren Bedingungen zu erfahren sind. Grünberg, den 20. Februar 1907. garantiert rem mW wohlschmeckend lose und in Flaschen euwnehlt Viktoria Drogerie A d o 61 t$ i c 8 e r, Marktstrafte 5. H65 wie Galanteriewaren, Haushalt waren, Glas-, Porzellan-, Emaille-, Luxus- und Spielwaren, insbesondere 2 Serviertische, 2 Schirmständer, Kunstfiguren, Säulen, Tafelaufsätze, 1 grosse Majoiikavube mit Ständer, Kakesdosen, Bowlen und Tafelservice, 1 Spiegelschrank und 1 Tisch zu jedem eben nur annehmbaren Preise. IS hinncl/acton fllr 65 Taschenmesser mit grünem PlUsch I nUOSldllU.iybKdSien ausgeBclilagen wh d für 5 Alk. abgegeben. Interessenten erhalten (146 John’s Volldampf-Waschmaschine kostenlos und ohne jegliche Verpflichtung —— ■ - - aut Probe. Ludwig HCroBI, Plockstrasse 10. Hhum- und Kücheoger&te-ltlagazin. Lieferung von Lahnkies. Die Lteserung von 800 cbin LohnkteS für das Rechnungsjahr 1907/8 soll Donnerstag, den 28. ds. Mtö., vorm. 11'/, Uhr öffentlich vergeben werden. DieVerdingungsuiiterlagen liegen während der Dienftstunden bet uns Aur Einsicht aus. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Frauen-Verein Gießen. In einem Teil der schriftlichen Einladungen zur General« Versammlung ist irrtümlich Montag, der 18. Februar angegeben und berichtigen wir dies dahin, dag dieselbe Montag, den 25. Februar, nachmittags 4'/, Ubr im Saale des HOtel Großherzog statt findet. [1230 Der Vorstand. Geflügelzuchtverein Wissmar. Am 23. und 24. Februar d. I. veranstaltet der Geflügel- und Kauiuchcnzucht-Verciu Wikmar und Umgegend im Saale des Herrn Willi. Brück seine frste 6 okal-flusstellung verbunden mit Preisfchietzen wozu höflichst etnladet [1231 Der Vorstand. Dienstag, 26. Fehr, abends 8 Uhr werden unsere Verkaufsräume unwiderruflich für den Verkauf geschlossen. Zum letzten Male offerieren wir deshalb die Restbestände /Parkett, linoleum« gestrichenen Böden nach Gebrauchsanweisung mühelos Hochglanzohne Glätte errieten. Feuchtes Aufwischen mäglich.ohne I Flecken au hinterlassen geruchlos. 1 Bekanntmachrrng. Betr.: Feldbereinigung m der Gemarkung Gieften, links der 8a6n; hier die Arbeiten des III. Abschnittes vom L Teil einschließlich der zum Verfahren zugezogenen Teile aus den Gemarkungen Launsbach, Witzmar und Wieseck. Dle nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Gteften, den 20. Februar 1907. Groftherzogliche Bürgermeisteret Giehen M e c u nr. Die geflrii wir hoffen U"'tt»ehmens, ^hsich aus d Minknsetzen w allgemeinen i rationdarbeitcn, der Anlage ven Wegen, Graben oder aus ioningen Gründen notwendig werden, utüiien die neuen Bentzer duldew Gin hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Beiitzer nach dem BvnttarS- wert vergütet bezw. zugeschrteben. Die Ueberweisung des Gtgentunis gemätz Art. 30 des Jeld- bereinigungsgeietzeo er,olgt spater nach Ordtumg der Rechtsver- bältnine und Bildung der Grsatzftücke. Die Vorzeigmtg der neuen Grundstücke an Ort und Stelle findet statt: Mittwoch, den 6. März 1907. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr am Gude der Stadt auf der Marburger Strafte. Ine ober g, den 13. Februar 1907. Der Groftherzogliche Feldbereinigungskommissär: gez. Schnittspahn, StreiöainnnatUL ß21/. Ev. Arbeiter-Verein, Giessen. Sonntag, deu 24. Februar, abends 8 Ubr im BereinSsaal der Herberge [v*/a Vortrag* des Herrn Dr. Hepding über seine Reise in Kleinasien: ^croa’ mon cuni und jetzt mut Lichtbildern).—Eintritt frei hhJedermann. Bürgergesehschaft. Samstag, den 23. Fcvruar, abends 81/, Ubr karnevalistisch. Abendunterhaltung im Saale des Caf6 Leib. [vtt/, Kostümierung erwünscht! "3BX Der Vorstand. hi in ™ hUn6J ^«1 ÖQB tg itienr f‘n* 2*1 ose ^J^sdibart Bodenwj^^ 'VM RankfurtTm^ B 0 ÄI- -borlpeiku zu faiiou Ai'iicm.iii cuuappersire»zeuoe xemutepe. In Schlüsscldosen ot-fr Dnbcn tp.irfani i.no Dyriflivfr» im rbraudi. r^'ühmlichst bekannte:^^