nt. 27» Zweites BlE 157. Jahrgang Mittwoch 20. November 1907- Gklchetnl »glich mtt Ausnahme de- Sonntag-. Die „Siebener Lamiltendlätter- werden dem ,llnjetflete viermal wöchentlich beigcltqt, das „Krdsblan ffli den Kreis Gietzen" zweimal «-chenUich. Dei ..kfefstfche CandroUt** erfchemt eumalhd) einmal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Rotationsdruck and Vertag der vrüHachen Unwerstläk- - Buch- and Vrrinbrmleret» 8L Laag«. Dietzen. Redaktion. ExvedMon and ©ruderet? strotze 7 Ervediiion and Verlag e* OL Redaktion. 112. Lei.-Adr, AnHeigerDietzen. .... ................ ■■WH ■.MJurni Illi Dentiches ReLctz. Berlin, 19. Nov. Der Bundesrat hat heute den Gesetzentwurf betreffend dasVereins-undVersamrn- u u g 3 r e d) t genehmigt. — Bei den vertraulichen Verhandlungen über ,teuerfragen, die zwifchen dem Staatssekretariat des leichsfchatzamtes und Führern der Blockparteien slattge- inben tjaben, ist eine Einigung über vorzuschlagende Direkte Steuern nicht erzielt worden. Bei den Beatungen im Reichsschatzamt wurde von freisinniger Seite we Vermehrung der indirekten Steuern, die den Majsen- erbraud) belasten würden, abgelehnt und die Einführung iner direkten Reichssteuer verlangt. Die verbündeten Ne- ierungen wollen aber nach wie vor von der Einführung irekter Neichssteuern nichts wissen. — Im Reichstage wird nack) den vorläufigen Disposi- onen die e r st e B e r a t u n g d e s E t a t s am Mittwock) ächster Woche beginnen. Vorher soll außer den Petitionen, lit denen sich das Haus in der ersten Sitzung am Freitag eschästigen wird, noch die erste Lesung der Gesetze über le Majestätsbeleidigung am Samstag und über die Privat- ersicherung am Montag erledigt werden, während am ienstag die Sicherung der Bausorderungen auf die Tages- rdnung kommt. — Ein sozialdemokratischer Frauen-Kon- reß war heute vormittag im Berliner Gewerkschastshaus isammcngetreten. Es waren Vertreterinnen aus allen eilen Deutschlands und besonders aus den Großstädten nwesend. Der Kongreß beschästigte sick) ausschließlich mit ?r Lösung der Dienstboten^ rage in sozialdemokra- schem Sinne. 2lu> Stabt unfe £au&« Gießen, 20. November 1907. ** Preußischer Feiertag. In Preußen ist heute uß- und Bettag. Biele Bewohner der beuadjbarten preu- ischeu Gebiete, insbes. der Städte Wetzlar und Marburg, 'legen diesen Tag hier zu verbringen, weshalb das tabt-Theater heute eine Nachmittags-Vorstellung abhält, uch im Kolosseum wird am Nachmittag gespielt und ißerbcm fand dort Frühschoppen-Konzert statt. **Dieevang. Konferenz für das Großherzogtum essen (Friedberger Konferenz) hält für ihre oberhessischen itglieder ihre Winterversammlung in Gießen ), und zwar am nächsten Donnerstag, 21. Novern- er. Dabei wird der neue Professor am Friedberger rebvgerfeminar, Herr Dr. Schoell über das Thema rrechen: Haben wiVein gemeinsames evang. römmigkeitsideal? Bei der Wichtigkeit der Frage ird sich voraussichtlich eine rege Aussprache anschließen, äste, Geistliche und Nichtgeistliche, sind willkommen. □ Lehrbach (bei Kirtorf), 19. Nov. Ein auf dem efigen Hosgnt beschäftigter russischer Arbeiter kam so iglückiich in die Trommel der Dreschmaschine, daß is linke Bein vollständig zerquetscht wurde. Der Tod at sofort ein. R.-ß. Darmstadt, 20. Nov. Die Wahlen zur tadtverordneten-Versainmlung vollzogen sich gcs e n er ohne besondere Aufregung, obgleich sich die Gemüter jer die Aufstellung der Kandidatenliste in der letzten Woche nigermaßen erhitzt hatten. Tie einzig Konsequenten und Zielbewußten" waren leider auch diesmal die Sozialdemo- aten, die am Freitag mit einer „reinen" Liste von Geissen hervortraten, während sick) die bürgerlichen Ele- ente in zwei großen Gruppen (Nationalliberale und Frei- nnige einerseits und Bezirksvereine anderseits) und eine nzahl kleinerer Gruppen (Hausbesitzervereine, Detaillisten w.) zersplitterten. Erfreulicherweise war es indessen be- iglid) 16 der 21 zu wählenden Kandidaten zwischen den -iben großen Gruppen gelungen, eine Verständigung zu zielen, sodaß wenigstens für diese 16 Kandidaten die Wahl 'n Sozialdemokraten gegenüber gesichert war und diesen so günstigenfalls 5 neue Sitze außer dem jetzigen einen itz im Stadtparlamente zufallen konnten. Da aber weder e Liste der beiden vereinigten politischen Parteien, noch e der sieben Vezirksvereine bei der ihnen zustehenden -ählerschast einmütigen Beifall sand und ca. 50 Kandidaten unliniert waren, so war bei der Wahl eine große Stimmen- rsplitterung vorauszusehen, die and) zur Folge hatte, daß die Feststellung des Wahlergebnisses bis zur Mitternachts- stunde sich verzögerte. Tie Verkündigung des Wahlrefultats sollte heute vormittag um i/212 Uhr stattfinden, da aber wegen der vielen Streichungen das Zählgejchäft nock) nicht beendigt war, wurde sie bis 4 Uhr hinausgeschoben. Es wurden im Ganzen 7450 Stimmen abgegeben, so daß von den 12 971 Wählern 7450 von ihrem Wahlrecht Gebrauch madjteu (571/2 Proz. gegen 53 Proz. bei der letzten Wahl). Auf die sozialistische Lifte fielen 2398 und auf die verschiedenen bürgerlichen Listen zusammen 5000 Stimmen, wobei allerdings etwa die Halste der Zettel Streichungen aufweist. Voraussichtlich sind 20 Kandidaten der nationalliberalfreisinnigen Liste gewählt, anstelle des 21., des Zentrumsmannes Vioüer, wird wahrscheinlich der seitherige unabhängig liberale Stadtv. Egenols gewählt sein. Die Sozialisten hatten eine reine Parteiliste ausgestellt, von der aber nur der seitherige Stadtv. Stephan gewählt wurde, der aud) aus der liberalen und der Bezirksvereinsliste stand. Kleine TageSchronik. In G ü n i g s e l d bei Wattenscheid wurde unter dem Verdachte, seine beiden Kinder vergiftet zu haben, der zurzeit seiner Militärpflicht genügende Bergmann Wendig verhaftet. Seme Frau ist nach Belgien geflüchtet. Der Batteriechef im 1. Bapr. Feldartillerie-Negt. Hauptmann Sonntag tütete sid) im Garten des Garnisonlazaretts zu München durch drei Revolverschüsse, nachdem er durch den Untersuchungsrichter wegen Vergehens gegen § 175 vernommen worden war. Eine furchtbare Familien-Tragödie hat sich im Dorfe Podelzig im Kreise Lebus zugctragen. Der stellenlose Kaufmann Lück, der sich seit längerer Zeü dort bei ferner Familie aufhält, er st ach seinen Vater und eine Witwe, die dem alten Lück die Wirtschaft führte und drei unversorgte Kinder zurüdläßt. Tann verlebte der Messerstecher die »Zrau fernes Bruders durch 10 Stiche in die Brust lebensgefährlich und verwundete eine andere Frau durch Stiche in die Schulter. Hcerauf begab sid) Lück in die Kneipe, wo er siä) an Rotwein betrank und erschoß sich schließlich auf dem Kirchhofe. Das Motiv zur Tal ivar, daß Lück von seinem Vater lern Geld erhalten hatte, wie er cs verlangte. 300 Pas,agiere von dem bei einem Sturm im Sdpoarzen Meer bei Cap Heraclea gescheiterten Dampser „Caplan" sind m Konstantinopel eingetrofien. Von der Mannschaft sind 8 Matrosen ertrunken. Aus Omaha in Nebraska wird die Entdeckung eines Kom- plottes zur Ermordnn g I ohn Rocke sellers gemeldet. Cingcjanöt. iFür Form und Inhalt aller uiuer dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei VerantwoNung.) Tas „Eingesandt" cims W.thler^ m gestriger Nummer nötigt mich zu folgender Entgegnung. 1. Was meine Sorad)wiisenschaft mit „Rassenhaß" zu tun haben soll, weiß ich nicht. 2. Was mich ins öffentliche Leben treibt, ist Idealismus und treue Liebe zu meinem, dem deutschen Volk und Vaterlande, aber niemals „Rassenhaß". 3. Ob Kaiser Friedrich jene Worte von der „Schmach des Jahrhunderrs" wirklick) gesprochen, ist nid)t erwiesen. Kaiser Friedrid) ist 1838 gestorben. Wir leben im 2 0. Jahrhundert. Welches Jahrhundert meinerr Sie, verehrter Wähler? Judengegner finden sich zu allen Zeiten, im alten Rom, (siche Horaz u. a.), im Mittelalter und überall. Seit das Judentum besteht, gibt es die „Schmach des Jahrhundens". Wollen Sic alle Zeiten und Völker, unter denen Juden lebten, als mit „Schmach" beladen hinstellen, ober nickst lieber einmal über die Ursachen dieser Erscheinung na ebben [en? 4. Wer „Mithelfer an der Schmach des Jahrhunderts" ist, ergibt sich für jeden, dessen „Hirn" noch nickst vom Phrasennebel des Internationalismus ganz „umflort" ist, bannt von selber. Schafft die U r s ach e n der Bewegung weg, und die „Schmach" ist beseitigt! Wie die Jugend zu mir aufbtickt, darüber kann sich der Herr Wähler beruhigen. Ich habe in der Schule meine Pflicht zu tun und meine Jungen zu guten Söhnen des Vaterlandes zu erziehen. Das tue ich nach Kräften. Zu meinen jüdischen Schülern habe ich mich stets taktvoll verhalten und niemals geduldet, daß sie gekränkt wurden. Dr. F. Werner. * Zu den Glossen des Herrn Dr. Werner. Herr Oberlehrer Dr. Werner möchte in Deutschland, wo die Gerechtigkeit jedes aus finsteren Zeiten stammende Unrecht all- nrählig auszntilgen sucht, der alten Unduldsamkeit und Ungerechtigkeit in den Judengesetzen eine neue feste Wohnstätte gesichert wissen. Nach feiner Weltanschauung soll der rechtsck-afsenste Israelit dem unwürdigsten Nichtisraeliten an bürgerlichen Rechten und Vorteilen nachstehen. Seinen Wünschen entspricht es, baß man bes Israeliten Sohn, für besten Befähigung der Vater sein halbes Vermögen aufgeopfert, zurückstößt von den Pforten der ehrenden und nützenden Berufstätigkeit, welcher er feint schöne Jugend hingegeben, sein Her» und sein ganzes Leben geweiht yat. Dieser Jugendvildner gehört einer Religion an, die GottcS- und Mensckienliebe lehrt, die ihren Bekcnnern predigt: „Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tuet wohl denen, die euch baßen- bittet für die, so cud) beleidigen und verfolgen." Seine Aufgabe müßte eS sein, nicht bloß feine, sondern auch die Leidenschaften des Volkes zu zähmen und zu zügeln. Unsere Sache hat keine anderen Waffen als solche höheren Gedanken, als die erleuchteten Begriffe von Menschenrecht und Menschenliebe. Die Gießener Bevölkerung wird hoffentlich am morgigen Tage den Beweis erbringen, daß der Samen des ausgestreuten GifreS hier keine Früchte zeitigen kann. Unsere Beamten und die Antisemiten. Als in einer der letzten Versammlungen der Beamtenvereinigungen und der sog. neuen Mittelstandsvereinigung im „Löwen" von verschiedenen Rednern darauf hingewiesen worden ivar, diese ganze Gcgcnagitation scheine sich in antisemitischem Fahrwasser zu bewegen, fühlte sich ein Führer derselben, ein städtisck-er Beamter, veranlaßt, zu erklären, die Beamten seien keine Antisemiten. „Aber sie werden's", ergänzte ein führendes Mitglied der antisemitischen Partei. Kommentar Überfluß igl -r- Herrn W. ins Stammbuch! Willst deine Freunde du belehren. Wo andere nicht hingehören. So frag dick) erst — als Lehrer und als Christ —> Ob du auch f e l b ft am rechten Platze bist! R. ® ri ia al’Dratyttnclfeu ngen< sd. Darmstadt, 20. Nov. Zu der Mitteilung über die Beleihung von Kaiser hosaktien durch die Stadt O s f e n b a ck) wird uns von zuständiger Seite mllßctciü, daß die Bestände der Hauptstaatskafse nur bei erstklassigen Banken und Bankiers vorübergehend zins- tragend angelegt werden dürfen. Auch durch die betr Bauten ist nock) eine weitere Sicherstellung dieser DepotL oocgejd)rieben. Anscheinend ist das von der Stadt Offenbach betätigte Lombardgeschäft nicht mit den Transaktionen der H a u p t st aa ts k a s s e g l e ich z u st ellen. Wildpark, 20. Nov. Die Kaiserin traf heuU vormittag 9 Uhr 45 Min. hier ein und fuhr sofort nach dem Neuen Palais. Buda Pest, 20. Nov. Offiziös wird verlautbart, das die Regierung entschlossen ist, falls es ihr nicht gelingen sollte, den Ausgleich bis zum 31. Dezember d. I. vom Abgeordnetenhause votiert zu erlangen, den Ausgleich in Verordnungsweae in Kraft treten zu lassen. Rom, 20. Nov. AuS Apulien werden neue Agrar-Unruhen gemeldet. In Mvrta^w sind die Landarbeiter feit meh. reren Tagen auSfKindig und es haben heftige Unruhen stattgefunden. Der frühere sozialistische Abgeordnete Tambolini leitete eine Versammlung, in der er in einer Rede empfahl, Gewalt anzuwenden. Nach der Versammlung durchzogen 2000 Temon- i'branten die Slr..ßm und versuchten gewaltsam in daS Rathaus einzudringen. Es kam hierbei zu einem Zusammenstoß mit den Carabinieri, die mit Steinen beworfen wurden. Hierbei wurden ein Carabinieri und ein Polizeiagent verwundet. Als daraufhin die Behörden die Verhaftung Tambolinis und btS Sekretärs her Drbeitsöörse beschlossen, entstanden unter der Bevölkerung erneute Unruhen. Man versuchte abermals, gewaltsam iuS RathauS einzudringen. Es kam zum Handgemenge, wobei wiederum mehrere Carabinieri verletzt wurden. Da weitere Unruhen befürdjM werden, sollen Trup^n-Derstärkungen dorthin •uotpßqv Haag, 20. Nov. Die Blätter bringen ans Anlaß des Besuches der Kaiserin üoeraus herzliche Begrüßungsartikel. Man bedauert die Abänderung des ursprünglick)en Programms, die der Reise der Kaijerin den Charakter ernes Privatbesuches gebe, umsomehr, als sie einem Unwohlsein des Kaisers zuzuschreiben ist. Der Besuch sei um so höher einzuschäyen, als er ein deutliches Zeichen der unveränderten Freundschaft gebe und zugleich die tollen Gerüchte dementiere, daß die Verhandlungen der holländischbelgischen Kommission, der bekanntlich jeder offizielle An- i'trid) fehlt, auf den Kaiserbesud) eingewirkt hätten. Brüssel, 20. kstov. Nachdem in der letzten Zeit mehrfach Gerüchte verbreitet waren, der König beabsichtige abzudanken, behauptet jetzt der Antwerpener „Vcatin", aus (idjerer Quelle zu wiffen, daß in der könig- (id)en Familie und im Ministerrat, selbst von Mitgliedern, die nicht von der Notwendigkeit der Abdankung überzeugt sind, die Ansicht vorherrsche, daß die häufige Abwesenheit Leopolds zum mindesten die Neaenlschaft des Prinzen Albert' rechtfertigen würde. Eine Richtigstellung dieser Meldung ist bis jetzt nicht erfolgt. Die Behauptung des Blattes ist beKeichnend für die Art, wie ein großer Teil der belgischen Presse gegen den König agitiert. in letztes Vn von den vorgeschlügtnen neuen Kandidaten hat sich am meisten nm die Stadt Giehen verdient gemacht? Das ist zweifellos der frühere Bauunternehmer Eerr Heiiwieh. "Wixin 2 [i ist eZ gewesen, der die alten baufälligen Hütten in der Katharinengasse und Löwengasse ankaufte und durch den Bau angemessener Wohnhäuser diesen Teil der Stadl m einen dem Verkehr zugänglichen Zustand versetzte. Er hat die bekannten Verkehrsstörungen im Seltersweg beseitigt. Man denke nur an die in die Straße hinein- ragenden Hütten Lampus und Leo. hat den Löbershof für normale Menschen bewohnbar gemacht. Man erinnere sich der haltlosen Zuftände in diesem Teil der Stadt. Herr WlNN hat in uneigennützigster V Weise den Bau unseres schönetr Stadttheaters ermöglicht, dadurch, daß er den Schülerscheit Garten beinahe an die Stadt verschenkte. J 9 Jl Mitbürger, vor allem chc Geschäftsleute, dafür seid ihr Herrn Winn Dank schuldig. Nerjaumt nicht, auf Euren Siiinmzettel den Namen Heinrich Winn "'"'den. Stadtverordnete®! -Wahlen 8. -tcmun, Mitbürger, stimmt am Wahltage für unsere Kandidaten: Zahnatelier Wilh. Becker LONDORF. 7207 7227 sa Künstliche Zähne; von 3 Mk. an, Schonendste Behänd!, Billige Preise. Peter Fuchs, Telcgrapheitsekretar, Ferdinand Mentzel, Rechnnngsrat i. P., Heinrich Winn, Bauunternehmer, Friedrich Habenicht, Kaufmann,' Louis Tross, Zicgelmbcsitzer, Karl Beck, Oberbricsträgcr, Ludwig Jäger, Landgerichtsregistrator, Wilhelm Werner, Werkmeister. Wilhelm Löb er, Rentner, Stadtverordn Wilhelm Pleurk, Gerbermeister, Schmerzloses Zahnziehen Plombieren und peinigen der Zähne ^rohh. Bürgermeisterei Oppenrod Balser. Ium Iolenfeste empfehle grosse Auswahl in Kratzen njw. jfrieÄr. ÄToll, Müusburg 15 u. Licherstrabe 13. Telephon 549. [7219 Lahnhechte, Backfische, \v Schellfische, zrabli V' Zander, Zungen, irisch vom Jana einnctroffen. M.Limoii.WiilltorSr. s 0601<] früher Sonnens^abe 30. j Prima gewascyene Rusjlohlc Ik » „ 2lttthrazitkoh v Nußkoks |u „ Uniou-BrikettS 11 • empfiehlt I I. Happel, Holzhaudluvt ||l Dr. Wilh. Schäfer, Gch. Justizrat, Stadtverordneter, Wilhelm Grünewald, Rechtsanwalt, Dr. Kari Wimmenauer, Geh. Forstrat, Stadtverordneter, LugULiLLbriel,Fabrikant,Stadtverordn. Wilhelm Hornberger, Kaufmann, Dr. Emil Heuser, Oberbibliothekar, 1. Dr. Mag,,. Biermer, Universitätsprostffor, 2. Dr. Karl Ebel, Bibliothekar, Stadtverordn., 3. Max Friedberger, Kaufinann, 4. Aug. Gabriel, Fabrikant, Stadtverordn., 5. Friedrich Habenicht, Kaufmann, 6- Hch Leib, Schneidermeister, Stadtverordn., BckauutMaGNN'E Der Voranschlag der Gemeinde Oppenrod für 1908 hegt vom 2. Dezember l. I. an acht Tage lang zur Einsicht aus unserem Geschäftszimmer offen. Oppenrod, den 20. November 1907. Wie vertrete eine ganz erhebliche Zahl von Bürgern und Beamten und sind überzeugt, das unsere Liste allen Interessen gerecht wird. Unter Berücksichtigung aller Interessen, unter Ausschluß aller politischen oder konfessionellen Fragen haben mir sie ausgestellt. . ... ,. t,c,t,cn ,vir oiifgcitcüt, deren Person und Vergang enheit Bürgschaft fb"f‘,c daß s.e, ohne nach rechts oder l.nls oder nach dem eigenen Beutel zu ° r ber ®tabt unb öcr gesamten Bürgerschaft zu fördern den Willen uno ine Zähigkeit haben: „ , ^?rrln' roe,r*c. “r§ ^nb,baten für die Stadtoerordnetenwahl auftreten, und welchen deshalb die sehr aussichtsvolle Kandidatur des Herrn W 'uche-r m der gehasstgsten We.se gegen denselben in der Bürgerschaft zu wirken, indem sie zu verbreiten suchen, Herr Winn sei als Bauuntlrnehmer I 6 Stadtverordneter ungeeignet. Abgesehen >mn davon, daß dieser Grundbesitz großenteils landwirtschaftliches Gelände, zum Teil S I rab ” S(Ur'k l,t el™«pchilatton kann h.crfur nicht mehr in Betracht kommen. Andere Kandidaten und Stadtverord. I rundbe^sitz Bei seinen samtl.cqen Unternehmungen hat Winn auch nicht das Geringste unternommen, was den Interessen der Stadt zr.wider gelaufen nl Wh Ä ,tets bel,e(ben «’ne SJerftanhigung herbe.ges.chrt und sehr oft Unternehmungen im Einverständnis mit der Stadt durchgesetzt, die für die 31 fcl&it unmöglich waren und derselben nur zum Vorteil gereichten. Winn hat auf Befragen erklärt, daß er keinerlei Geschäfte mehr mache. Sein ehrenhafter Cbarn an welchem seine Gegner nicht das Geringste aussetzen können, birgt uns dafür, daß er das auch hält. Die verschiedenen Ausschüsse hab?n die Frage eingehend erö tfT £'fte 9CnOn,men' Da-m laßt, Ihr Wähler, auf Eurer Liste den Mann U fehlen, desse? AZeilsÄ tjl wählt den Bauunternehmer lleinrlcsh Winn. ____________________________________________________________ Krnfldenkende Wähler. 14. Heinrich Winn, Bauunternehmer. Der gewählte Bürgerschaftsansschnfi 9. Dr. Wilhelm Schäfer, Geh. Justizra I Stadtverordneter, 10. Heinrich Schaffstädt, Kommerzicnra Stadtverordneter, 11. Georg Simon, Oekonom, 12. ^tonis Trotz, Ziegeleibesitzer, 13. Karl Wimmeuauer, Geh. Forstrat, Stadtverordneter, Stlldtverordnktrn-WahU Mitbürger. „„„ , Eine Einigung aller Vereine auf eine gemeinsame Kandidatenliste möglich gewesen, hatten wir es mit Freuden begrüßt. Ihr mißt, daß man uns wie anderen Ver- .imgnngen eme gleichberechtigte und aussichtsvolle Beteiligung unmöglich gemacht hat. Ihr wißt, von welcher Seite und warum dies geschehen ist! Jönnen wir, daß es so kam, kauni bedauern, angesichts der Liste des gewählten Bürgerichastsaiisschusses". 1 "9 Sie enthalt Namen, die besser fehlen sollten, und es fehlen Na inen, die sie unbedingt enthalten müßte. 1 ’ TV A1UVÄM1 WUdCl, C1L lllCl] 1C1.'. 1)20/11 4,!C aus der Beamtenschaft, der Niegelpfad- u. Seltersberg-Vereinigttttg gebildete Berettnguug für kommunale Wahlen. E E,u sich betroffen fühlender Ehrgeiziger ruft uns zu, wir brauchten keine Friedberger. Solche, das heißt Herren aus Friedberg, sind auch, soweit uns beka von ferner Serie vorgeschlagen. Aber, siebe Wähler, fragen wir uns doch ehrlich, brauche» WlV trotz des von anderer Seite bereits genügend beleuchteten? vEifche7 wirklich einen H®mhe^Sge8=? Muß es wirklich unbedingt sein, daß eur Mann gewählt wird, der als Vorstandsmftglied eines ar LreU 1 ^ dessen Vorstand chm das Unzulässige seiner Agitation gegen eine von seiner Partei unter seiner persönlichen Mitwirkung qctroffj ÄZLTZJ* sererlrch erklärt hat, daß er seinen Freunden zwar nicht verwehren könne, ihn aufzustellen, daß er aber nicjl agitieren werde und der dieser Ziisazze zuwider jetzt wieder wie vor drei Jahren keinen Weg unversucht lässt, sich seinen J "«KndEge«? «.« Eich °°n * d-Mnd-n. „„ M S-m.mw.HI ™ Mg- h.b--.d-n -i. ,.l.I WSL» und swiia! e,’r9ci« “f*“««- »*"■ im öffentlichen Leben „benb.e, » di® von uns autgrestellten Kandidaten: Der „Burgcrschaftsausschuß" hat die Kühnheit, es als „Ehrensache" bezeichnen, daß jeder nur seine 14 Auserwählten wählt. Tas ist durchaus nicht Ehrensache! Ehrensache ist, daß jeder nach seinem Gewissen wählt. Der Bürgerschaftsansschuß hat nur ein Borschlaasrecht, wie ieif andere Verein und jeder andere Bürger. Lasset Euch nicht grusclich machen mit der Sozialdemokratie, denn d. draut keine Gefahr; — sie kann in Gießen niemals mächtig werden In Off bad) war es anders. ‘ ' . nun- n’cnn ein paar Soziale im Stadtvorstand sind, ist das Ung uck? ES ,md doch noch genug Kommerzienrate, Professoren und Gru ftuckfpcknlanten drin. 1 " k s or•$Cl hi"el des hohen Bürgcrschaftsausschusses hat die Mißbillig'' . der Bürgerschaft gesunden und gerade dcShalv ist die große Zahl i Gegenvorschlägen entstanden. Der anmaßende Ton des. Rundschreibens am . Jfooember wird die Sympathie für den „erwählten Bürgcrschaftsausschuß" n i geringer machen. 1 | Wähäe jeder die 54, die er nach seiner Uebe zeugung für d.e richtigen Leute hält, einerlei von wem vorgeschlllgen )inb. t ■ k. . I Bei der am 19. d. Mts. im Saale des Herrn Gastwirts Sauer dahier stattgehabten Versammlung, in der sich Leute aller Berufsstände und echte Bürger einfanden, wurde nach eingehender Beratung beschlossen, endstehende Herren dem Stadtvorstande zuzuführen. Hierbei wurde ins Auge gefaßt, eine Zersplitterung nicht herbeizuführen und vorerst die Herren als Kandidaten aufznstellen, die bereits dem Stadtvorstande angehört haben. Heinrich Noll WH., Oekonom Bf. Ehei, Oberbibliothekar Ang;. Gabriel, Fabrikant Eeih, Schneidermeister Wiih. JLöber, Rentner Geh. Justizrat Br. Schäfer Schallst aedt, Kommerzienrat Mch. Win au, Bauunternehmer Tross, Ziegeleibesitzer SiBnoiB, Oekonom Euler SW., Stadtverordneter Fachs, Telegraphensekretär Hornberger, Kaufmann Grünewald, Rechtsanwalt. 7221 Unter den zur Sprengung der offiziellen Kandidatenliste Vorgeschlagenen befindet sich auch der Name HkMsmw. Will Grünewald. Bevor jemand diesem seine Stimme gibt, erinnere man sich daran, daß es der bei ihm ein- und ausgehende Jom» Mimik war, der ihn auf die Kandidatenliste erhoben hat, derselbe Herr Wohlmuth, der durch das mannhafte, wenn auch vielleicht formverstoßende Vorgehen des Herrn Stadtverordneten Euler in Zukunft hoffentlich dem Bürgeriueistereigebäude etwas ferner gehalten wird. Man erinnere sich auch daran, daß Herr Grünewald schon einmal Mitglied der Stadtverordnetenversammlung war, bedenke, wie geringschätzig er sich damals über seine Kollegen und über die Täligkeit der Stadtverordneten ausgesprochen hat und frage sich dann, welches wohl die sachlichen Gründe sein können, die den Wunsch, in die Stadtverordnetenversammlung einzuziehen, zum zweiten Mal in ihm rege machen. 7216 Viele Wähler. Viele Kandidaten siud vorgeschlagen, seid vorsichtig, wählet Leute, die etwas zu leisten im Stande sind, die eine eigne Meinung haben und dieselbe auch vertreten. Es sind dies die Herren: 7217 Rechtsanwalt Grünewald, Kar! Mayer, Postsekretär t P. und Zur letzten Stunde. Bmchm Ser ÜkiiitoM, unteren VchihHr.nnS AmMe! Wählt Leute in den Stadtvorstand, von denen Ihr überzeugt seid, dah sie die Interessen der Stadt vertreten, als solche empfehlen wir: Heinrich Noll VII. ■ Walther, Schmiedemeister Troß, Ziegeleibesitzer Win», Bauunternehmer. 799R Viele Wähler. Zur Vermeidung ungültiger Stimmenabgaben werden die Herren Wähler dringeild ersucht auch 7231 die Vomamea der Kaudidateu gcuau aus den Stimmzetteln vermerken zu wollen. Mehr als 14 Namen dürfen aus keinem Stimm- zettel stehen, weil dadurch der Zettel uugültig wird. Bauunternehmer Heinrich Wien. Nachdem Herr Geh. Justizrat Schäfer, der zuvor auf das Bestimmteste' auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, sich zur Wiederannahme des Mandats bereit erklärte, habe ich, da ich nur an seiner Stelle kanditieren sollte und wollte, allen Vereinen und Freunden gegenüber, die meine Kandidatur unterstützen wollten, auf eine solche verzichle. Zum Ueberflusse erkläre ich auf das gestrige „Ultimatum", daß ich meine Mitbürger bitte, keine Stimme mir, wohl aber 7206 alle der Liste des Biirgerschasls-Allssihustks zu geben, damit eine Zersplitterung vermieden wird. Das Beispiel von Offenbach möge jedem Wühler vor Augen stehen. CL BSa.iifma.3iii, Rechtsanwalt. Verein der Gastwirte von Gießen und Umgegend (e.V.) ersucht die verehrlichen Wähler, bei der Stadtverordnetenwahl ihre Stimme jtare MW Ml li ii ii'Tdf "IM tu 1 RI Mb——■ Haßwirt zu geben. 7212 ENNg L OME ArM Bei früheren Stadtverordnetenwahlen wurde c5 vermieden, Kandidaten Vorschlägen und zu wählen, die sich mit Geländespekulation befassen, von der richtigen Erwägung ausgehend, daß deren Interessen mit denjenigen der Stadt, bezm. der Geiamtbürgerschaft im Widerspruch stehen. Die Erfahrung hat gelehrt, daß man recht gut dabei gefahren ist. — Bei den diesmaligen Vorschlägen scheint man hieran nicht Cfjt zu haben, da man sonst nicht den größten Baugeländespckulant am hiesigen e in Vorschlag gebracht hätte. Mit dem Einsender dieser Zeilen waren noch viele Wähler der Meinung £err W. wurde in Anbetracht der oben angedeuteten Interessengegensätze freiwillig erklären, eine Wahl nicht annehmen zu können; da dies aber bis'jetzt nicht geschehen ist, sehen sich die Einsender veranlaßt, darauf aufmerksam zu machen, daß Bau- und Gelandespekulanten nicht in die Stadtvertretung gehören. Wähler! Auf zum Sieg! Man sucht durch allerlei Vorspiegelungen unsere gerechte Sache zu hintertreiben Wir weisen alle Beeinflussungen als Quertreibereien zurück und fordern alle Wähle auf, möglichst einheitlich unseren Stimmzettel am Wahltage abzugeben. Bürger Eichens unterstützt uns, ein veraltetes System zu beseitigen und lasst alle, rechtlich denkenden Männern ohne Partei- und Konfcssionsuntcrschicd, Zutritt zu den, Ehren amt eines Stadtverordneten. Dann wird es uni unsere Vaterstadt besser bestellt sein, n( bisher, wo ganz sonderbare und einseitige Vorurteile und Rücksichten allein maßgebend w'aren Gießen, den 20. November 1907. ”a______________Wel'e Wähler. Stadtverordnttcinvahl! Wenn ein Kandidat das einemal als Fabrikant, das anderemal als Zieg^eleibesitzer und das drittemal als Za and wirt ausgegeben wird, geschieht dies vielleicht, nm seine Person allen Wählern empfehlenswert zn machen. 08909 Mehrer® Wähler. Lasst Euch durch nichts irre machen und tretet der von den Gegnern ange. strebten Zersplitterung energisch entgegen, dadurch, daß Ihr gejch,offen nur für unsere, Stimmzettel eintretet. d»a Die aus der Beamtenschaft, der Riegelpfad- und SelterSbergvcreinigung gebildet, Beremigmrg für kommmmle Wahlen. ., Die Zeiten sind glücklich vorüber, wo in unsere Vaterstadt „aecht von häll die Auswahl unserer L-tadtverordneten allein in Händen hatte; die zuqeioaencn Be amleir und Burger umfassen jetzt eine solch große Zahl, daß man ihnen ihr Rech nicht langer versagen kann. ' } 'Wähler! Es gebührt den Männern des Beamten, und Bürgcrstandes unserr Dank, weil sie den Dlut hatten, zum ersten Rial mit einem veralteten Brauch u b«d),en< *nb^m ’te "eben bewährten Stadtverordneten eine gröbere Antal,l neu, tüchtige Kräfte für das Stadtparlament Vorschlägen. 3 V Uem Bedauerlich ist es, daß man dies zu Hintertreiben sucht, indem man tüchtiger Beamten und angesehenen Burgern in verleumderischer Weise antisemitische ode> gar sozialdemokratische Bestrebungen vorwirft. Wir erklären hiermit, daß die aus de Beamtenschaft, dem Riegclpfad- und Sellersbergverein gebildete Vereinigung nur au liberalem Boden steht. ö J ’S Mehrere Wähler 08907 7215 MeZme Wühler. 7208 Gehört ein Bauspekulant, der für einige hunderttausend Mark Spekulationsgelände besitzt, in den Stadtvorstand??? . Wh* sagen nein und abermals nein. Drum streicht den Namen H. Winn und wählt: Philipp EuSes* M., Stadtverordneter . , Ehe Ar einen Kandidaten der Liste des flewähltcrr Bürgerschaftsaus- schuffes, der Euch etwa nicht genehm ist, durch einen andern ersetzt, prüfet genau wer diese andern find, bte man Euch in teilweise marktschreierischer Weise präsentiert' Keine Stinnnenzersplitterung, die nur der Sozialdemokratie näht! Genügt es zum Beispiel, daß ein Stadtverordneter ein Manu der Tat ist das; er alles ausfuhrt, was er sich vornimmt, daß er nach niemandem fragt? Muß nicht e,u Stadtverordneter vor allem ein Mann von Charakter, von Vornehmer Gesinnung und unerschütterlicher Chrenhast.gk-it sein? ^UB u'cht grabe ein Stadtverordneter nach den Interessen seiner Wühler und unter Hintansetzung aller persönlicheir Wünsche und Vorteile, des Ehrgeize? und der Eitelkeit nach den Interessen der Allgemeinheit fragen? 9 9 ä Keine Stimmcnzersplitternng, die nur der Sozialdtinokrtltie nützt! w r , ^öeroeife dafür geben die aufgestellte Kandidatenliste und der Ruf und da- Ansehen aller zener Manner. 1 src m laßt Euch letzter Stunde nicht beeinflussen, zeigt bei de, Ihr Verdächtigungen und Verleumdungen mit Entrüstung zürückweist und sucht die guten Beziehungen zwifchen Bürgertum und Beanckenschaft nicht auf immer zu stören. ' 1 7 “ Diu Vikle besonnene Bürger nnd Beamte. Mit allen Mitteln sucht die sozialdemokratische Partei Reklame für ihre Stadtverordneteukand.daten zu machen. Daß sie bei dem Herunterzcrren des Büraer- tums sich die größten Uebertreibungen erlaubt, möge folgendes zeigen: * 3 m *V'r^ *,n, ^Cln Flugblatt die kühne Behauptung ausgestellt die bisberiac Stadtoerordnetenmehrheit hauptsächlich au- reiche,t Leute,t und Hausbes tzern bestechend hatte zwar gewollt, daß die Allgemeinheit die Kosten für b,c ^aHa^ifatmu"rOclel o^e ljabc aber doch den Heinen Steuerzahler mit 100 Prozent belastet mdhrnnh nähme der Kosten auf die Steuer es ihnen nur 20 i X f ° 6 Metnt man den Beschluß von. April, so liegt d e Sache L ö' 200 Mark sollten mit 2,40 Mark belastet mkben; &nS?tn ™K 0 Mark. Etn Inhaber einer Wohnung von 200 Mark müßte9 pro Ziel "sto'Mennig Steuer zahlen der Inhaber etner Wohnung von 300 Mark müßte alle 2 B onat? 1C k zahlen, wenn die obige Behauptung wahr wäre. Dabei darf nicht veraeiicn werden, daß die Hausbefttzer, einerlei ob ie d,e Kaualnebübre» d. Gemeindesteuern oder einer besonderen Kanalgebühr entrichten alles^ """ Tasche bestreite., sollten. Der im Flugblatt gelobte Hen Or Ebel - V C18C,,C, der Meinung, daß ...an es den Hausbesitzern Nicht veAibeln köune^ ilX'“ der Kanalgebühren die Miete erhöhen würden. Also so oder so h ’J! °,9 leistimg wäre jedem zugefallen/ ^Wozu also der Um? ÄÄ bie Verfaster vorgegangen sind, geht daraus hervor, daß als inlHm CLs > feie feen angeblichen Frevel begangen haben, vier fccmn mit jScn min.fn"MlC h' von denen nur einer, Herr Löber, zur Wahl steht, und doch tueiter. „Ev wäre der-halb Schwachheit, d.e Herren tuicbcnutoäMm " 1 ( geht allo darauf hinaus, den Wählcrmafscu einen Schrecken ein u.aaeu ? roten Herren wählen sollen. Wer kriecht aus den Leim? eut3“iaaen, damit fit- dir K