Montag 16. Dezember 1907 157. Jahrgang Nr. «95 Drittes Blatt Erichs täglich mit Ausnahme deS SonrrlägS. J"*™ 81 Proz. 90 „ 96 „ HO „ 112 „ Wickelung der Aktien: Ende 1901: „ 1902: „ 1903: „ 1904: „ 1905: „ 1906: Die aufsteigende Kurve, praßen geblendet hat, steht Dte .»Sletzrner ZamiUenblätter" werden dem ,Anzetger^ viermal wöchentlich betgelegt, daS „Xrctsblett fflt den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Der „hesstsche Landwirt" erscheint monatlich einmal Rotationsdruck und Verlag het örflbHAen UnwersitätS - Buch- und 6fein6ructe«u R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: bl. Redaktton-.-e^IIL. Tel.-AdruAnzetgerGietzen. £)u ^ull Iuüo-Gff^nvach und seine Kommunalpolttische Bedeutung. Vortrag gehalten int Gießener Bürgcrvcrein am 11. Dez. 1907 von Dr. jur. ct Phil. M. Biermer, ordentlichem Professor der Staatswissenschastetr an der Universität Gießen. 1L In unserem Fall interessiert uns besonders die „Berliner Hotelgesellschaft" mit ihrem Börsennamen „Kaiser Hofgesellschaft". Sie besaß früher auch das Hotel Eontinental und ein zweites Heringsdorfer Kurhotel. Das eine hat sie inzwischen verpachtet, das andere verkauft. Neu erworben hat sie mit Rücksicht auf die amerikanische Kundschaft ein Bremer Hotel. In der jüngsten Zeit wurde dann der Kaiserhof mit gewaltigen Kvstcn um- gebaut. Diesen ruhelosen Schiebungen und Besitzwechseln entsprechen auch die Finanzverhältnisse der Gesellschaft. Sic liefern Lei näherer Betrachtung ein überaus interessantes Kapitel zur Kenntnis der großstädtischen Hotelspekülation. Das Aktienka- .pital betragt jetzt 7 Mill. Mk. An Hypothekenschulden und 'Anleihen stehen, nach meinen Berechnungen, diesem Aktienkapital •9,4 Mill. Schulden gegenüber. In den letzten sechs Jahren wurden an Dividenden bezahlt: 4 Jahre lang 5 Proz. und die 'beiden letzten Jahre 4 Proz. Ganz eigenartig ist die Kursen!- GietzeM Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen W.rynachtLlvünjch. Mit BczugALyms auf Die nun seit einem Jahre im Gange besindUche Gehaltsrcguliernng der &ie« sigen städtischen Beamten wird uns ßej(i)i:icbcn: Nachdem ein ganzes Jahr verstrichen ist und bte Beamten kaum etwas über den Stand ihres Gchaltsaujüesserungs- Gesuchs gehört hatten, war in einer der letzten Stadt- veroroneten-Versammlungen davon die Rede, daß das Gesuch nun endlich und noch vor Weihnachten seine endgültige Erledigung erfahren sollte. Mit frohem Hoffen sah die Beamtenschaft den herannahenden Weihnachten entgegen, sollte doch durch die zu erwartende Nachzahlung der Gehaltsaufbesserung manche drückende Verpflichtung noch im alten Jahre erledigt, manch zurückgestelltes Bedürfnis befriedigt werden. Leider soll sich diese Hoffnung nicht erfüllen. Wie man hört, ist die Frage „Gehaltsregulierung der Beamten" in das neue Jahr verschoben worden. Welche Beweggründe wohl dafür maßgebend waren,, davon ist nichts bekannt geworden. Die bei Einreichung des Gesuchs gehegten Erwartungen wurden, wie versichert wird, von einem Monat zum andern verschoben. Dem Frühling folgte der Sommer und nun ist es Herbst. Die wehmütige Stimmung, die der Abschied des Sommers Lei den Menschen hervorruft, lagert aus dem Gemüt der Beamten und läßt Lei nicht geschwundenen Sorgen, die alte Bangigkeit in ihnen noch schärfer hervor- trcten. Ob ohne Gru.no? Wer mag es wissen? Wenn die Geha'tsregul.erung Der städtischen Beamten eine so schwierige Materie ist, daß man zu deren Erledigung ein Jahr und mehr gebraucht, warum hat man den Beamten in Würdigung der Verhältnisse nicht glatt eine Leuerungs- oder Wohnungsgeldzulage in demselben Rahmen verwilligt, wie der Staat und zwar unter Vorbehalt der Regulierung der Gehalte? Dies sollte der St a d t v o rst a n d heute noch beschließen, um den Beamten und ihren Familien die auf ihnen lastenden Sorgen vor Weihnachten abzunehmen. Es soll nicht verrannt werben, daß es nicht ganz le'^t ist, eine Gehaltsregulieruna für die städtischen Beamten zur Zufriedenheit aller durchzusühren. Die Beamten haben auch das größte Vertrauen zur Verwaltung. Nur eins macht den Beamten Sorge: „die Geheimhaltung aller Verhandlungen und Beschlüsse." Hat die städtische Verwal- rung wirtlich den ernsten Vorsatz und festen Willen, ihre Beamten auszubessern, dann ist die ständige Hinhaltung und Geheimhaltung der Verhandlungen nirgends weniger am Platze als hier. Tie einseitige Beurteilung der Verhältnisse der Beamten von Leuten, die in ganz anoeren Sphären leben, die das L-escn der Beamtentlajse und ihre innere Beschaffenheit kaum kennen, findet auch hier mehr oder weniger Ausdruck; im übrigen sind die Beamten lediglich au, das Wohlwollen ihrer Vorgesetzten angewiesen. Ob dies ganz richtig? Es drängt sich hierbei unwillkürlich die Frage auf: Glaubt die Verwaltung, daß Die Beamten, die doch auL Demselben Fleisch und Blut wie alle übrigen Menschen bc> stehen, so ganz anders geartet sind, daß sie nicht auch bas Bedürfnis in sich verspüren, wenn es sich darum handelt, ihre Zukunft Lesser zu gestalten, an dieser Neuge« staltung mitzuarbeiten? Man vergleiche die Tätigteit der Beamten-AuSschüjse in Mainz und Worms und die diesbezüglichen Bestrebungen der Reichs- und preußischen Staatsbeamten. Jeder §artbrocrler, ja jeder Arbeiter hat dazu ein Recht. Auch bei Gehaltsregulierungen im hessischen Staat sind die Vorschläge der Regierung den Beamten vor Beschlußfassung durch Die Landstände bekannt und die Beamten können ehre Wünsche geltend machen. So etwas scheint aber für die städtische Le amten sch ast ausgeschlossen, es muß ihr genügen, wenn sie weiß, oaß die Angelegenheit von der Verwaltung geprüft wird. Wenn nicht die nötige Einsicht oder das genügende Wohlwollen vorhanden ist, oder wenn andere Gesichtspunkte, wie z. B. die fast sprichwörtlich gewordene mißliche Finanzlage der Stadt oder dergleichen hierfür ausschlaggebend sind, dann Beamter: darbe weiter. Dein Los ist es, bei Anbringung deiner bescheidenen, aber immerhin egoistischen Wünsche aus Gehaltserhöhung auf Die übrige Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Diese Logik ist den Beamten nicht ftemo, sie verbittert ihr Dasein seit Jahren und es ist tatsächlich an der Zeit, mit solchen Ansichten zu brechen. Der Beamte ist Bürger wie jeder andere. Erfordern die Gehalts-Aufbesserungen neue Steuern, was für Gießen jedoch nicht der Fall sein soll, so trägt er zu deren Ausbringung gerade so bei, wie er zur Verbesserung der Ver- kehrsoerhältnisse und der dadurch den Gewerbetreibenden erwachsenden Vorteile und zur Verbesserung der Lage der Landwirte seit Jahren beigetragen hat und noch weiter beiträgt, indem er als indirekte sehr erhebliche Steuer die enorm hohen Preise für Schweinefleisch usw. zahlt, die sich durch die Grenzschutzsperre die einheimische Landwirtschaft zu nutze macht. Zu der Aufbesserung eines einzelnen Standes tragen nicht nur die anderen Stände, son- Dern auch dieser sselbst mit bei. Wie die Beamtenschaft ständig Hilst und helfen muß, so sollte man auch ihr helfen, denn eine Hand wäscht die andere. Die Vorteile, die der Beamtenschaft aus einer Gehalts-Au, besserung enuaajfen, kommen nicht zuletzt den Gewerbetreibenden zu gut. Freilich hat nachträglich die Firma Wolff Herrn Bürgermeister Dr. Dullo darauf aufmerksam gemacht, daß Herr F. Eberbach noch ein Grundstück besitzt, das auf 2M000'Marr taxiert und mit 125 000 Mark belastet ist. Dieses Eberbachsche Gelände solle man mit einer Sicherheitshypothek zugunsten der Stadt belasten. Eberbach hat seine Zustimmung zu dieser Verpfändung gegeben, aber aufsallenderweise loHte die Dicher- heitshypothek auf den Namen des Schwagers und Kompagnon^ von Wolff, der ebenfalls noch Forderungen an den Eberbacy- Konzcrn hat. eingetragen werden. Wolff versichert allerdings, daß sein Schwager Löwenthal die Hypothek an die Stadt Of.en- bach zedieren wolle. Von anderer Sette wird die Sichcrungs- bypothek für wertlos erklärt. Die Kaiserhof-Angelegenheit liegt jetzt in den Händen der Treuhandgesellschaft, die in diesen Tagen ihren abschließenden Bericht verösi entliehen wird Herr Dr Dullo war selbst in Berlin und hat, rote er erzählt, die Bücher eingesehen. Er sieht die weitere Entwickelung als recht günstig an und hält an der Hoffnung fest, daß die Kommune immer noch mit einem blauen Auge sich aus der Affäre Stehen könne. Andere bezweifeln das sehr, zumal der Kurs der Kauerhos- Ak'ien immer weiter abzubröckeln scheint. Wer Reckt behalt, das wird die allernächste Zeit lehren. Unaufgeklärt btewt aua) noch ein anderer Punkt: Die Stadt bekommt von, Eoerbach ßi/. Prozent. Der Führer der bürgerlichen Parteien rm Osfen- bacher Stadtparlament, Herr Fabrikant Boehm, der sich um die Aufklärung der Situtation unbestrittene Verdienste erworben hat, hat in der letzten Stadtverordnetenversammlung folgenoes erklärt: „Ich habe in Erfahrung gebracht, daß die anderen Banken, die in jener kritischen Zeit an Eberbach Geld gegeben haben, einen weit höheren Zinsfuß als 61/2 Droz., bewmmen haben Es war seinerzeit, als sich Eberbach m Die]er Klemme befand, ihm nur darum zu tun, möglichst viel Geld m die Hände zu bekommen, um die Aktien aufzukauien, damit er alle jene Börsenmanöver und Spekulatronen mit möglichst viel ckk^i^r- ftimmen durchführen könnte. Bei der außerordentlichen Gerissenheit des Herrn Wolff nehme ich an, daß er ungewyr Den gleichen Zinsfuß bekommen hat, wie die anderen Banrcn. Ich hoffe, daß sich das noch festjtellen läßt. Wenn oas aber der Fall ist, dann hat Wolff seine Funktionen aU Makler überschritten; er hat sich einen zu großen Verdienst verichasit und ist deshalb vor Gericht wohl regreßpflichtig für eventuelle Verluste der Stadt." Ich bin der Ansicht, daß dieser Regreß nur dann Erlolg verspricht, wenn die Firma Wolff schon eine anderweitige Provision erhalten hat, sich also ohne Wissen des Herrn Dr. Dullo doppelt hat honorieren lassen. Aber soviel ist jedenfalls sicher, daß eine Zinsvergütung von 6V2 Proz. heutzutage für etn einjähriges Lombarddarlehen auf Grund so spekulativer äderte ein verhältnismäßig sehr niedriger Satz ist. Zinssätze „von 8 Proz. und mehr sind gegenwärtig Bei Lomoardg eich asten gar nichts ungewöhnliches. , r x , Es ist mir nicht bekannt, ob Herr A. Eoerbach wenigstens für die noch schuldigen Zinsen, die nach meiner Berechnung iioch etwa 2-1000 Mk. betragen, aufzukommen in der Lage ist. Wenn nicht, so erhöht sich der rechnungsmäßige Schaden, den Offenbach erleidet, auf 80Ö00 Mk. Und dieses Geschäft nennt verr Dr. Dullo in einer mir int Original vorliegenden amtlichen Tenk- schrist „ein ganz gewöhnliches, solides Lombardgeschäft, wie es nicht nur die ReichSbank und unzählige Sparkassen in Deutschland abschließen, sondern auch Staatsbehörden und Staatskassen — so auch die hessische — benutzen, um augenblicklich entbehrliche Barbestände vorübergehend anzulegen". , Soviel Worte, soviel grobe und unbegreifliche Unrichtigkeiten! Nein, Herr Dr. Dullo! Sie fielen nach dieser Leitung hier in Gießen in der Fachprüfung — wenigstens in meinem Fache — mit Äomben und Granaten durch! Keine deutsche Reichsund Staatskasse lombardiert Aktien. Auch die Reichsbank tut cs nicht und darf es nicht. Staatspapiere und erstklassige Pfandbriefe beleiht sie mit 75 Prozent des Kurswertes; andere sichere Werte, wie italienische und ungarische Staatspapiere, sogar nur mit der Hälfte de§ Kurswertes. Außerdem gibt sie solche Darlehen nur für drei Monate und verlangt Abschlagszahlungen oder neue Deckung, sobald der Kurs auch nur um 5 Prozent sinkt, eine solche Nachschußpslicht bei einem lOpwzentigen Mckgang des Aktienkurses war übrigens auch in Ofsenbach ausgeumcht. Herr Dullo hat aber auf dieses Recht, warum, weiß ich nicht, vemichten zu müssen geglaubt. Diejenigen Staatskassen, die Divü- dcndenpapiere beleihen, möchte ich kennen lernen. Natürlich geben sic, je nach dem Bestand ihrer flüssigen Mittel und der Lage der Zinsmarkttage auch Ultimogelder gegen erstklassige Sicherheit, also kurzlristig und erheblich überdeckt. In dem Ofsen- Ladcr Fall wurden die Aktien zu 71 Prozent des Kursstandes beliehen, also um 21 Prozent mehr, als man in der Zentrale akiienbank italienische, schwedische und amerikanische Staats- papiere als Unterpfänder bewerttt. Das ist Lern ganz gewöhn- Gewalt zu bekommen. Nachdem das gelungen war, hat er ich von dieser Firma riesenhafte Darlehen geben lassen, die ast die Summe von 21/-* Millionen erreicht haben, lieber zwei. Millionen sind Darlehen in bar, also ungedeckt. Als dieie rechtlich unzweifelhaft unzulässigen Schiebungen herauskamen, kam es zu stürmischen Szenen auf verschiedenen Generalverasmmlungen. Die „Franks. Ztg." warf bei dieser Gelegenheit Herrn Eberbach eine "wahre „Raub'politik" vor, und von anderer Seite, dem neuen Direktor der Gesellschaft, mußte sich der Eberbachtonzeru am vorigen Samstag sagen lassen, daß er wie ein Hrulchrecken- chwarm über das blühende Unternehmen hergefallen Jet und ihm Saft und .Kraft ausgesogen habe. Zuerst suchte sich Eberbach, der die Gelder zu wahnwitzigen Grundstucksfpeku- lationen verlrendet hatte, dadurch aus der Schlinge zu ziehen, daß er sich die Mehrheit des Aktienbesitzes zu sichern staute. Dafür mußte er seine Kaiserhof-Aklien losschlagen, und aus- acmacht die Kommune Offenbach ließ sich verleiten, ihm em Darlehen von 500 000 Mark auf ein Jahr gegen eine 23er--- rinsuna von 61/2 Proz. und gegen Verpfändung von Kaiserhosi Aktien im Nennwerte von 540 000 Mark zu geben Damals standen diese'Aktien auf etwa 130 Prozent. Sie sielen aber alsbald auf 92 und noch iit der ersten Novemberhälsie sogar, auf 85 Prozent. Herr Dullo sah sich dann, zu.Zwangsverkaufen veranlaßt. Sie brachten 192 427 Mark em, ,o daß die Stadt jetzt von Eberbach noch 307 573 Mark zu fordern hat. Nun ist aber der Kurs der Kaiserhof-Aktien weiterhin gefaNen Er steht jetzt auf 76 Prozent. Der noch vorhandene Offenbacher Aktienbesitz, der nominal 330 700 Mark beträgt, ist nach dem Tageskurse nur 251 472 Dtark wert, rund 56 000 Mark weniger als die Tarlehnsforderung beträgt. Wenn der Kurs sich Nicht bessert, hat Offenbach diese Summe verloren, denn von Herrn Eberbach soll sonst nichts mehr zu bekommen fern Zusammen mit der verfehlten ersten Anleihe dieses Jahres hat das Frnanz- shstem Dullo-Wolff der Stadt Offenbach in wenigen Monaten einen Verlust von über 84 000 Mark gebracht. Rechnet man aber das Mißlingen der Elfmillionenanleihe,, an deren Stelle man nut 5 Millionen untcrbrachte, hinzu, fo ist, der Geiamtverlust sogar 120000 Mark. Allerdings ,kann diel er Mißerfolg auch noch zum Vorteil der Stadt ausschlagen, xie prekäre finanzielle Lage der Eberbach-Gruppe wird u. a. dadurch illu- ftriett, daß der Kurs der Aktien dn Ad^-lMtsg-rtengese ^ schäft, der Ende 1905 noch auf 130 und Ende lJOo auj llo stand, jetzt auf — sage mit Worten — 53 Prozent gefallen ist. liches, solides Lombardgeschäft, das, wie cs in jener amtlichen Kundgebung weiter heißt, „unter besonders vorsichtigen Bedingungen" abgeschlossen worden ist. Alles andere, was in dieser Erklärung Düllos, die an sämtliche Stadtverordnete unter dem 16. November ds. Js., also kurz vor, den ^-tadtver- ordnetenwahlen, ergangen, ist nicht weniger schief. Direkt unwahr ist hie Behauptung, daß zuvor der Anleiheausschutz gefragt worden sei und zugestimmt habe. Die drei Mitglieder jener Kommission, Ulrich, Boehm und Haustein, haben offiziell erklärt, nichts von der Sache zu wissen. Der fpäter eingesetzte städtische Kontrollausschuß, der seine Arbeiten letzt e^ lebigt hat, hat sogar erklärt, daß die Transaktion abfichtlich verschwiegen worden sei. , 135 „ die Herrn Dr. Dullo zugeftandener- also in gar keinem Verhältnis zu Len Jahreserträgnissen. Die Kurse stiegen um 54 Proz., während 2ne Erträgnisse von 5 aus 4 Proz. heruntergingen. Alle national- okonomischen Regeln versagen hier. Aber soviel ist immerhin klar, daß diese Aktien ausgesprochene Spetulationsobjekte geworden sind. Man wird vielleicht fapen: Woher sollen das die armen Offenbacher wissen? Ganz richtig! erwidere ich, den Offenbacher Bürgermeister gehen Hotelaktiengesellschaften gar nichts an, sie sind so riskante llnternehmungen, daß z. B. die Hessische Üandeshppothekenbank auf kein Hotel, wenn auch nur an erster Stelle und innerhalb des Wertes des Grund und Bodens, auch nur einen Pfennig gegen hypothekarische Sicherheit ausleiht. Zcach dem Reichshypothekenbantgesetz von 1899, das den Hypothekenbanken mancherlei zeitgemäße Fesseln anlegt, Dürfte unsere ' Darmstädter Pfandbriefanstalt solche Darlehen geben. ^Trotzdem hat man es mit guten Gründen statutarisch ausgeschlosien. In unserem Falle, wie wir gleich sehen werden,^ handelt es sich aber nicht um ein Darlehen an eine Hotelaktiengesellschaft und nicht um eine erstgestellte Hypothek, auch nicht etwa um Lombardierung won festverzinslichen Obligationen, die wieder ihrerseits hypothekarisch sichergestellt sind, sondern um die Lombardierung des Aktienbesitzes einer Privatperson, also um ein Pumpgeschäft, an das selbst der Privatbankier nur mit den allergrößten Bedenken berantreten würde. Wenn man einem solchen Anerbieten ernsthaft nahertreten will, so nimmt man einfach „Salings Börsenpapiere" oder ein sonstiges zuverlässig gearbeitetes .Börsenhandbuch zur Hand. Dort steht alles, was man zu wissen braucht. Meine, viel- geplagten Studenten pflege ich im Laufe einiger Semester soweit zu bringen, daß sie ihren Saling,einigermaßen verstehen. Das gleiche Orientierungsvermögen darf ich bei einem Doktor, der mit Nationalökonomie im Hauptfach sich den Doktorhut erworben hat, und auserkorenen Bürgermeister einer der größten Städte des Hessenlandes, füglich auch voraussetzen. Ein solcher Ntann mußte auch ohne diese Hilfsmittel wissen, wie wenig rentabel gewisse Aktienhotels der Reichshauptstadt sind, und rote außerordentlich riskant und geradezu gefährlich der Erwerb solcher Aktien ist. Das Ihnen allen wohl bekannte „Zentralhotel" in Berlin am Bahnhof Friedrichstraße, das 1877 gegründet und 1880 eröffnet worden ist, hat in den beinahe dreißig Jahren seines Bestehens noch nicht einen Pfennig Dividende aus geschüttet. Es ist also nicht zuviel gesagt, wenn man die in Offenbach beliebte Lombardierung von Hotelaktien als ein waghalsiges, ja geradezu leichtsinniges Maiwver bezeichnet hat. Kein/Privatmann, der solide Gefchäftsgrundsätze hat, macht solche Geicyafte. Um so mehr verbieten sie sich für eine Kvrporatton des ' öffentlichen Rechts, die die Gelder der Steuerzahler zu ver- 1 malten hat. Ob dabei ein Gewinn für die Kommune herausspringt oder nicht, ist im Hinblick auf das große Riscko ganz gleichgültig. Auch eventl. Regreßanfprüche an bte vermittelnde Maklerfirma ändern Daran nichts. Einmal sind ite rechtlich ! sehr unsicher, und zum anderen ist es für eine stadtftche Verwaltung peinlich und blamabel, wenn sie tu solche sensattoneUe Zivilprozesse verwickelt wird. Es besteht zudem die Gefahr, daß sich Personen in die städtischen Angelegenheiten ommtschen. Die man lieber iernbalten sollte. Bald sind es ausdrtngltche Journalisten — der Fall kommt bei uns in Gießen nicht vor —, bald provisionslüsterne Kommtssionare, die im Rathaufe em- und ausgehen. In dem Anleihevertrag von 1907 sand ftch u. a. eine Bestimmung, wonach die Bankgruppe sogar em gewisses Kontrollrecht über die Verwendung der Darlehensvaluta ver- , langte. So faßte jene Vertragsstipulation and) ,^s Grotzh. Ministerium der Frnanzen, das emc recht scharfe Kritik an dem Vertragsentwurf geübt hat, auf. Es sagt: „^ir ftnd der Ansicht, daß diese Bestimmung sich ebenso wenig mit der Wurde einer Stadt, wie mit den Rechten und Pflichten der Aufsichtsbehörde verträgt. Die fragliche Bestimmung, erscheint uns um so bebmflicher, als die Banken geradezu etn Retentwnsrecyt auszuüben beanspruchen können." Das ist deutlich. An der Spitze des Finanzministeriums.steht bekanntlich ein Mann, der m Kom- munal-Finanzsachen trefflich erfahren ist. Es ist übrigens interessant, nut welchem Mißtrauen man von allen Seiten daS Finanzgebaren der Stadt Offenbach und ihres bisherigen Stadtparlaments, das einer -Genossen. chaft in b. H. gleicht, verfolgt; notabene schon vor der Eberbach-Affare.^ Das Bantkonsortium verlangt cm Kontrollreoft Kreisamt, Justiz- und Finanzministerium fordern eine verstärkte, Tilgung. sJcur das Ministerium des Jnneni begnügt sich anscheinend mit einer Behandlung der Sache pro stilo Auch in der zweiten Episode, .der Lombardierung von Hoftl- aktieii ist die Beraterin der Offenbacher Bürgermeisterei die frankfurter Maklerfirma Jacob Wolff u. Co., der, wie Itnr Lck sehen werden, auch wiederholt Ultiniogelder vom Bürger- neister überlassen werden, gewesen. Es ist ans. bem mir öor= ^ieaeX^s^ateria^, das in der Hauptsache amtlichen UrsprungL ist nicht recht ersichtlich, was Herrn Eberbach veranlaßt hat, einen Teil e nes Aktienbesitzes zu verfsiänden und dafür ein Dar?ehen aufznnehmen. Meine Informationen berubevl auf den Berichlen Berliner Handelszeitungen, zum Teck auch auf eines verstanoen. Die Admiralitätsgartenbadgefellfchaft ganL unter feine da seither sehr Butz 'N Einrichtung I - ■s ä S# Wetter 4.4 5,3 ! 2” «prftA“+ W W^tterau, 13. Dez. Die Gemeinde Berstadt baut ein zwerklassiges Schulhaus, das jetzt tm Rohbau vollendet ist. Die Einweihung findet im näch- sten Sommer statt. — Auch die Gemeinde H a i n a r ü n - rC" r®3“ £ine3 Schulhauses beschlossen, mit dem rm Frühjahr begonnen wird. Dezember — ] Ausstellung von Kreditbriefen für In- und Ausland. An- und Verkauf von Kuxen, Obligationen, sowie Aktien ohne Börsennotiz. [D7/n empfiehlt » nach Vereinbarung. Magazin für Küchen- and Hausgeräte’ geeignet I cnipfc0Je i Geschwister Aron m das neu- erbaute Haus Fr - Kro^mann. a h 11 fa n f’ 4‘ Qfl w,. ?"e Ä* l""'eVCS Warenlagers zu bedeutend herabaefeirten Preisen zuni Ausverkauf. ö r 7635 BahnhofstraKe 30. W 2 2 15. 15. 16. 85 92 84 franko Provision Dezember 1907 d 60 Sero. Kimm- Klmm-I -oed. Himmel cs « 5> e 738,8 746,4 754,6 o,3 4,6 nne N N günstige Erfahrungen mit der provisorischen Einrichtung gemacht worden sind. Sie sollen an Stells des nachmittäglichen Unterrichts und unter Wegfall der Schulaufgaben stattfinden, für alte Schüler verbindlich sein und je nach dem Alter derselben bis zu 4 Stunden dauern. Krawatten in grosser Auswahl tl zu jeder Preislage. A.uff.'Waaq Seltersweg 60 und Kreuzplatz 6. Ter Zweck ist zunächst der der körperlichen Erholung und Kräftigung durch sachgemäße Erholung im Freien, womit sich der allgemein erzieherische eines freieren.Verkehrs der Lehrer mit den Schülern verbindet. Daß diese zweckmäßige, der Gesundheit der Jugend dienliche Einrichtung der Ausmärsche wie auch der Spielnachmittage auf alle Schulen ausgedehnt werde, ist ein Wunsch aller Jugendfreunde, denn sie sind ein Bedürfnis für die ganze schulpflichtige Jugend der höheren wie der niederen, der Knaben- wie der Mädchenschulen und zwar schon vom ersten Schuljahre an. Und wenn wir einen Blick auf das Ganze unserer Volkserziehung werfen, so klafft eine mächtige Lücke zwischen Schule und Heer, die viele Vaterlandsfreunde im Hinblick auf gewisse Erscheinungen in unserem dermaligen Jugend- und Volksleben mit schwerer Sorge um die Zukunft unseres Volkes und Vaterlandes erfüllt. Hier Abhilfe zu schaffen durch Turnen und Spiel in Verbindung mit Turnfahrten- muh Aufgabe aller Volks- und Vaterlandsfreunde sein. Zwar arbeiten die deutschen Turnvereine schon lange in diesem Sinne, jedoch noch Jetzt, wo die Weihnachts-Einkäufe gemacht werden, mer» den es die Kaufleute schon spüren; denn hätten die Beamten vor Weihnachten ihre Aufbesserung erhalten, so wäre zur Deckung von Bedürfnissen mindestens zwei Drittel davon den hiesigen Geschäftsleuten direkt zugeflossen. Unter den obwaltenden Umständen aber wird in den meisten Be- amtenfaMilieu nicht die übliche Weihnachtsfreude herrschen können, Sorge und Last werden vielmehr Gast sein. Aus Stadt und Lund. G i eßen, 16. Dez. 1907. " /2 jO 33A% 4% j 14.—15. 14.—15. Jugendfürsorge. Ter Zentral-Ausschuß für Jugend- und .Volksspiele erstrebt seit längerer Zeit zur Ergänzung des Turnunterrichtes den verbindlichen Spielnachmittag. Eine größere Probe in diesem Sinn hat die oberste Schulbehörde in Württemberg vorgenommen, in dem sie den Sommer über solche Spielnachmittage an den höheren Schulen einführte. Nun folgt die Ergänzung, die auch schon von dem Zcntral- ausschuß ins Auge gefaßt war, größere Ausmärsche an den Tagen, die sich weniger zum Spielen eignen, also besonders im Winter. Diese WinterausMärsche der Schüler sind nun in Württemberg auch zu einer bleibenden Einrichtung erhoben worden, i Vermietung von Schrankfächern in meiner Stahlkammer unter Selbstverschluss der Mieter. An- und Verkauf von Wechseln auf das Ausland (Divisen), sowie Diskontierung von prima Bankakzepten zu vorteilhaften Sätzen. Entgegennahme von Bareinlagen um vergüte ich bis aut Weiteres ANereorologifrtje rtteovtichn,ngen ________der Station Gießen. 3,4 2,4 Die zahllosen Nachahmungen unseres Palmm-LMetts zwingen uns zu unserem eigenen und zumZchutz der Konsumenten, unser Etikett mit einem neuen besonderen Merkmal, das von der Konkurrenz nicht nachgeahmt werden kann' auszustatten, indem wir es mit dem Uamenszug Dr. §cb!inck versehen Wir büten derhaib das verehr!. Publikum, damit es sich vor Täuschungen bewahre, beim Einkauf daraus zu achten, daß jedes Paket den Namenszug De. Schlrnek in roter Schrift ÄXÄÄÄX.“’5,6,8 "”6 W ö" H- & Cie., Mannheim — Allein.gc Produzenten von „Palmin". Sclicrsweq 59 w.» wi, sä? s **? **•»*«« + 4,5 ° C. : + 1,7 ' C. in grösster Auswahl ZCochlierde emaillierte Wes- Tee - Service Kinder-Service Höchste Temperatur am Niedrigste „ | Joseph Herz II Bankgeschäft, Neue Baue 23. Eröffnung von laufenden Rechnungen. An- und \ erkauf von Wertpapieren an allen in- und ausländischen Börsen, Einlösung von Zins- u Dividendenscheinen, Verwaltung und Aufbewahrung von Wertpapieren, Gewährung von Krediten, Beleihung von Wertpapieren u. Waren unter günstigsten Bedingungen. J Eröffnung von provisionsfreien Scheck- und .Depositenrechnung; zu kulanten Zinssätzen. .Schenkungen und Vermächtnisse für evan- $ r -t1 r c*1c 3fo ede in Oberhesscn. Im 3. Viertel- zahr 1307 wurden folgende Schenkungen usw. genehmigt. Kirche den verstorbenen Georg Seyfrieds Eheleuten 300 „ct. unter der Bezeichnung Georg und Margarete Sey- L^Utung. Dekanatskasse Gießen.- Von Ungenannt Kirche Zaubach: Zur Ausschmückung der Fried- hos stapel le: von ehemaliger: Laubachern 1325 Mk 24 Pfg von Gememdegliedern 550 Mk., von Fabrikant Neuschäfer zu Schwelm eine Glocke im Werte von 200 Mk., von Pfarrer Stotz eine Altarbibel un Werte von 10 Mk., von Frau Pfarrer Bernbeck m Hutzdorf em Altarkruzifix und Leuchter im Werte von 100 JJtl., Don: Gräflichen Haus Solms-Laubach ein gemaltes Fenster ln= ü?n 4^0 Mk., von Nealgymnasialdirekwr Lahm ein desgleichen im Werte von 350 Mk., von D. unh R Ritter ein desgleiclMt im Werte von 350 Mk., von Frau Pfarrer Vernbeck in Okarben ein desgleichen im Werte von 100 Mk 5ur Anschanung eines Harmoniums von Frau Eckel 50 Mk'- zusammen 3685 Mk. 24 Pfg. Zur Erbauung der Friedhofs- kapelle: von Ungenannt 3508 Mk. 51 Pfg., von der Stadt 985 Mk. 70 Pf., von Albert March in Charlottenburg hqanf^rT'§i von unbekanntem Werte; zusammen ty91 Gesamtbetrag (soweit bekamtt).- 8179 Mk. ^,ir ^.rc bvertsburg: Von Ungenannt eine Ultardeckc mit tv-eitzer Unterlage im Werte von 21 Mk., von Un- - genannt Seidenstoff für die Salristeifenster im Werte von 6 Mk - öoit Ungenannt Kosten des Bankanstriches 32 Mk, von Un- : Z^Et 1 ^Aulchaffung von Taufgeräten 100 Mk.; Gesamt- J Kessen: Marktplatz 18. werk d,eser Branche in Mitteldeutschland. Sitzung des Provinziai-Auöfchusses. L- (Biegen, 14. Dciemti Die unhaltbaren Zustände nm Bahnhof £> j t r" (jctiit machten eine Erweiterung desselben im öffenfr^' Interesse notwendig. Die Eisenbahndirekiion Frankfurt hat zu diesem Zweck eine Anzahl Srnndsiiicke natwciwia deren Besitzer sie sich über den Betrag der zu -tbb>' i.'1 Entschädigung nicht einigen konnte. Sie war dcsbatt zwungen, bei Großh. Kreisamt Büdingen Gntcinn,,. 91 antrag zu stellen. In der Verhandlung vor der ", tonnmsswn kam eine Einigung nur mit einem Teil?' Grundbesitzer zustande, weshalb sich der Prommial-A,,^" heute mit der Sache zu beschäftigen hatte. Tie Eiiem», direktion hatte Antrag auf Anerkennung der Dcinqlichk-g ,n auf vorläufige Besitzeinweisung gestellt. Von dem Ver der zu enteignenden Grundbesitzer wurde weitere Verb lung mit diesen an Ort und Stelle in Antrag oet>^° Nach Begründung dieser Anträge durch die Antraastell-r schloss der Provinzial-Ausschub die Besitzeinweisnna Hinterlegung der von der Lokalkommission begutachteten Z' chädigungssumme für zulässig zu erklären und zu seiner^ iormatwn an Ort und Stelle durch eine Kommission Wun >chcm zu nehmen, wobei weitere Verhandlungen vorbehag nicht mit •bem gewünschten Erfolg. Er würde bedeutend größer sein, wenn diese Vereine auch die Unterstützung einflußreicher Kreise genießen würden, wie die Kriegervereine. Ihre Arbeit im Ticnste des Vaterlandes ist wahrlich keine geringere. * m "Ausübung des Fcld-Postverkchrz mit ■7 e 1 d) 5 --p u h 1D c tt a f r i f a. ^Nachdem die zur Niederwerfung des Aufstandes erforderlich gewesenen Streitkräfte zurückgezogen, worden fmd wird der Feld-Postdienst vom 1. Januar 1908 ab imeöer aufgehoben. Infolgedessen kommen die für die Truppen des Schutzgebwts und für die Besatzungen der in jenen Gewässern befindlichen Kriegsschiffe gewährten Portofreiheiten und Porto- ermasttgungen in Wegfall; auch findet eine Nachsendung von in: Postwege bezogenen Zeitungen gegen Entrichtung einer Ürnschlag- gebuhr inchl mehr statt. Im Postverkehr mit diesen Truppen und Sch:Nsbeiatzungen gelte:: vom 1. Januar 1908 ab, wie vor Einführung des Feld-Postd:enftes, die für bei: sonstigen Verkehr mit bent Schutzgebiet und für den Verkehr mit Kriegsschiffen bestehenden -Laren und Versendungsbedingungen. Es ist erwünscht, dost die Sendungen an die Truppen in Südwestafritä allgemein vreder mit der Angabe des Stationsorts der Empfänger versehen werden. 0 Markurg, 13. Dez. In diesem Winter, und am 8. Januar beginnend, wird hier der 6. w i s s c n f - lid)c Vorlesungskursus für Lehrer und Lebr^?"' abgchalten. Prof. Dr. Schenk spricht über die Pbvo^' des Menschen mit besonderer Berücksichtigunq nisse der Schule. 5 ^t)ur. Nähmaschinen, Kassetten, Geldkörbe, I Wasch- ueü Vringmaschinen ® Fahrräder und Zubehör. ’ ' J.„,.± at'JCa,SSa 3" Wechnachls-GescheNten I monatlicher 6 „ ■2 „ Ciiaulie»rkurse.