* 157* Jahrgang Erstes Blatt mit dem wahnwitzigen Bestreben eines Scotth daß sie Die harten Er- Smith im geringsten einverstanden sei. 3) l?r. 225 vrschetnt täglich außer SomttagL. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien, blätter viermal in der Woche beigelegt und Zweimal wöchentlich das Kreisbiati für den Kreis Stehen. Fernsprech-An- schluß i. d. Redaktion 112 Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschenr Anzeiger Gtctzc«. Annahme wn Anzeigen für die Tagesnummer diS vormittags 10 Uhr. fahrungen Deutschlands in Südwestafrika nötigen gewiß dazu, Vertrauensseligkeit beiseite zu lassen. Ein Mann wie ScoLty Smith kann aber unmöglich zu Mißtrauen mtb. Sorge Anlaß geben zu einer Zeit, da die Kapbehördenö durch ihr schneidiges Vorgehen gegen Morenga der deutschen Sache einen großen Dienst erwiesen haben. Die geplanten Kolornalbahnen. Heber bie kolonialen Eisenbahnprojekte, die das Er-^ geonis der Ostafrikafahrt des Staatssekretärs DernburL bilden sollen, werden bereits jetzt verschiedene Mitteilungen verbreitet. Darnach soll entweder die Usambarabahn bisj zum Kilimandscharogebirge oder die Zentralbahn bis zurrt Viktoriasee fortgeführt werden. Nach einer anderen Dar-* stellung würde sogar die Verwirklichung beider Pläne irr Frage kommen. Es hat Leinen Zweck, sich jetzt mit diesen Angaben des näheren zu beschäftigen, denn schwerlich hak der Staatssekretär von seiner Entschließung in der Eisen- bahnsrage schon etwas verlauten lassen, zumal bei der Zurückhaltung, die er den in Ostasrika befindlichen Ver-i tretern der Presse gegenüber beobachtet. Es wird Zubern lässiges erst zu erfahren sein nach seiner Rückkehr in diÄ die Post Mk.2.— viertel- jährl. ausschi. Bestellg. ZeUenprerS: lokal 15Pf^ auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich Mr den politischen Teil: L. Anderson; s. Feuilleton und .Vermischtes" V. Wittko: Mr .Stadt u. Land" und„Gerichts- Hotatiofisörucf und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Stcinbruderet EL Lange. Reöattion, Expedition und Druckerei - Schuistratzr 7. erstaunliche Entwicklmrg in unserem Handel und Verkehr, die großartigen Erfindungen auf 'dem Gebiete der Wissenschaft und der Technik sind die Folge Der Wiedervereinigung der deutschen Stämme zum gemeinsamen Vaterland-e. Sollen wir nun um Stolz, um nicht zu sagen im Uebermut über diese unbegrenzte Entwicklungsfähigkeit unseres Volkes ansangen, den Urquell der Stärke zu vergessen? Ich meine nein: Je mehr wir in der Lage sind, eine hervorragende Stelle auf allen Gebieten der Welt zu erringen, umsomehr soll unser Volk in allen seinen Ständen und Gewerben sich daran erinnern, daß auch hierin das Walten der göttlichen Vorsehung zu erkennen ist. Wenn unser Herrgott unserem Vvlkenicht noch größere Aufgaben gestellt hätte, dann würde er ihm auch nicht so herrliche Fähigkeiten verliehen haben. Wir wollen also im Hinblick auf diese Entwickelung unseres Volkes zum Himmel emporblicken, dankbar für die Gnade, die er uns erweist, indem er es für gut hält, seine fürsorgenden Zeichen uns zuteil werden zu lassen. Wir wollen aus alledem lernen, daß auch heute, in einer hohen Blütezeit, wir an den alten Quellen festzuhalten haben. Auch heute gilt es wie vor 100 Jahren: Erst den Blick nach oben empvrzurichten in dem Verstehen, daß alles, was uns blüht unb was uns gelingt, durch eine Fügung von oben erwirkt ist. Und so wollen wir im Erkennen der gött- lick)en Fügung entschlossen. wirken, solange cs Tag ist, dann kann jeder an feine Beschäftiguv.g gehen, der Gelehrte an seine Bücher, der Schmied an seinen Amboß, der Bauer an feinen Pflug, der Soldat an sein Schwert, uno sein Gewerbe so treiben und so führen, wie es einem braven Christen und Deutschen ziemt. Dann werden wir Männer der Tat fein und ein entschlossenes Volk, den Blick nach oben gerichtet, und vorwärts strebend mit dem B c w u ß t s e in, daß eine große Pflicht und Aufgabe uns zugetcilt ist. Die hiejige Stadt, der es durch des Himmels Fügung beschieden gewesen ijt, so große Momente zu erleben und die, wie ich mit Freude konstatieren kann, mit warnrer Hingabe und Patriotismus das Andenken jener Tage heilig halt, möge blühen und gedeihen; sie möge auch, was an ihr liegt, dazu Lun, daß ihre Bürger und Kinder in diesen Grundsätzen leben und erzogen werden. Dann wird es auch mit der Zukunft von Memel-gut bestellt sein^ dem ich Gottes Segen von ganzem Herzen wünsche. ärgerschüft für den schönen warmen Empfang und die, Aus- 88 a.iuüäung der Stadt. Das Jahr 1807 lehrt uns, daß die Er- ■ jjüung des Volkes ihren Grund und ihre Quclle^fand, als das I . *j;u) auf sich selbst besann. Als die schweren Schicksalsschläge es trestn, hat es nicht, wie dies sonst wohl in der Geschichte dcc Völker geschieht, sich emporgebäumt in Undankbarkeit gegen Herrscherhaus, sondern es hat, sich, dem Beispiel des hohen -.mche-prnrcs folgend, unterworfen und hat in seiner Ergebung nncrkannt, daß die strafende Hand Gottes ihm eine Prü- - ang auferlegt hat. Diese Erkenntnis hat das Volk zur Einkehr acsübrr und diese hat zur Folge gehabt, daß es sich auf das Wort Gottes besann, mit einem Worte, daß es zur Religion zurück kehrte. Unsere Vorväter haben Gottes Wort gelauscht, ie haben ihm ^gehorcht und haben ihm vertraut und er hat , oasnr nicht im Glich gelassen. Das ist in kurzem die Lehre , die wir aus dem Jahre 18 0 7 zu ziehen haben: Das oerneins.une feste Gottverträuen des Königshauses und seines Volkes, oas Crckunen des göttlichen Willens einst in der schwersten Zerr hat uns wieder empor geführt und nun denke ich: Wie steht i) c v I a y r 19 0 7 dazu? Luisens herrlichem Sohne, dem großen fcmi’cc ist es inzwischen durch göttliche Gnade vergönnt worocu, das grrje Werk zu Ende zu führen, zu dem in schwerer Zeit in harllichen Kämpfen die Vorfahren den Grundstein gelegt huocn. Wie fie freudig zum Schwert gegriffen haben, um ihre heilige Muttererde wieder frei zu kämpfen, so hat er dem Wunsche der damaligen Zeit endlich entsprechen können und unser großes deutfchcs Vaterland geeinigt. Memel ist nicht mehr die Grenzstadt Preußens, sondern des Deutschen Reiches. Der Grundstein, der in schweren Zeiten zusammengehämmert wurde, wurde durch Gottes Gnade aucy zum Grundstein des Deutschen Reiches. Wenn nun das Jahr 1907 und seine Zeit dem Jahre 1807 gegenüber wohl friedlich geworden ist, so können wir doch mit Bestimmtheit fugen, daß auch wir in einer großen Zeit leben. Die kiästigen, überraschenden und fast unverstandttch schnellen Fortschritte unseres neugeeinten Vaterlandes auf allen Gebieten, die Aussichten hat, und daß sich die Mühe des Einbringens und der Verteidigung nicht verlohnt. Trotzdem ist ein gewisser Pessimismus, daß es auch anders kommen kann, für die beteiligten Geschäftskreise wohl angebracht. Es ist manches selbst im Reichstag durchgegangen, was schlechterdings für „unmöglich" gehalten wurde, beispielsweise die verkehrsfeindliche Fahrkartensteuer. Die Tabakindustrie braucht nicht -gleich „große Vorräte auszuspeichern" — wir bezweifeln den praktischen Wert einer solchen Maßregel bei hohen Preisen — aber schaden kann es keinenfalls^ wenn diese Industrie auf der Hut ist und beim ersten Auftreten der Gefahr eine kräftige Gegenbewegung einleitet. * Nach Morenges Tod. Ein „Schwarzseher" unter den in Deutschland lebendem alten Afrikanern, H. Berthold-Berlin, warnt davor, die Bedeutung des Todes Morengas zu überschätzen. Der; schwarze Führer der Tausenden von Eingeborenen der Kalahari-Wüste sei gefallen, idioch der weiße Führer, der eigentliche Träger der gegen die Deutschen gerichteten Bewegung, Scotti) Smith, lebe noch, und solange ihm nicht durch die Kapregierung das Handwerk gelegt sei, müsse mit dev Gefahr eines neuen Aufstandes gerechnet werden. Es ist seltsam, daß man bisher so gut wie nichts von diesent Scvtty Smith gehört hat, der angeblich wie ein König über die Hottentotten herrscht und nicht nur auf die englische Presse des Kaplandes, sondern auch auf die dortigen Finanzkreise, ja sogar bei den Regierungsbehörden einen beträchtlichen Einfluß ausübt. Der fürchterliche Mann soll dem alten Asriraner Berthold schon vor zwei Jahren erklärt haben: „Ich werde nicht eher ruhen, als bis dis englische Flagge über dem Gouvernementsgebäude in Wind-« huk weht." Herr Berthold nimmt diese Drohung offenbar', selbst nicht ernst, sonst hätte er mit seiner Wissenschaft loeniger lange hinter dem Berge gehalten. Es hieße die englifche Regierung beleidigen, wollte man ihr zutrauen^ Are Memrler Kaiserrede. In den gestrigen Depeschen über die Einweihung des i Lationaldenkmals in Memel war merkwürdigerweise der $ iede des Kaisers noch nicht Erwähnung getan. Der Monarch >ot, wie man jetzt erfährt, in Memel eine recht bedeut- ■ ame Rede gehalten, als ihm im Memeler Rathause der rhrentrunk gereicht wurde. Wie neulich in Münster, so hat >er Kaiser auch diesmal in Memel an das religiöse Emp- M inden appelliert. Der Kaiser rat, den Blick nach^ oben u richten und vorwärts zu streben mit dem Bewußtsein, »aß eine große Pflicht und Aufgabe uns zugeteilt ist. . Oer Kaiser erkennt daran, daß wir jetzt, im Jahre 1907, ’ oenn auch in friedlicher, so doch in einer großen Zeit eben. Diese neue Kaiserrede erinnert in mancher Hinsicht ebhast an frühere Reden des Monarchen, und man er- ährt aufs neue, wie felsenfest der Kaiser an seine Zeit rnd das deutsche Volk glaubt. Dieses laute und freudige d Bekenntnis des deutschen Kaisers wird, vielleicht manchem ,um Tröste gereichen, der in der heutigen Zeit nur das trübe und Häßliche zu sehen gelernt hat. Ob es wirklich :ine große Zeit ist, in der wir leben, wer vermöchte darin ,hne weiteres dein Kaiser beipfuchten. Sicherlich finden ich in unserer heutigen Zeit aber Keime zu Großem, und )aß diese Keime nicht zugrunde gehen und daß jeder seine jeit immer besser verstehen lerne, das bleibt auss innigste » >u wünschen für unser deutsches Volk. Die Rede des Kaisers hatte folgenden Wortlaut: Mein lieber Herr Oberbürgermeister! Ich bin Ihnen sehr , bantbar für die Einladung,^die ene an mich haben ergehen lassen and spreche Ihnen meine vollste Anerkennung aus für die würdige,. , । wi)ne und zu Herzen geherrde Feier, mit der Sie das Andenken ; meiner erlauchten Urgroßeltern geehrt haben. Ich danke der MittWoch 25* September 1907 VezuaSvreis: monatlich 75 Pf^ viertel- jährlich M?. 2.20: durch Abhole- u. Zweigstellen t v monatlich 66 Pf.; durch Beunruhigung in der Tabakindustrie. Der „Tägl. Rundschau" wird heute, jedenfalls aus Fachkreisen, geschrieben, daß die fortgesetzten alarmierenden Nachrichten über eine demnächst kommende Tabaksteuer die Tabakindustrie ernstlich beunruhigen. Wie vor zwei Jahren beginne man große Vorräte auszuspeichern, die durch, einen normalen Geschäftsgang nicht bedingt seien. Dabei sind die Tabakpreise heute außerordentlich hoch. Daß die Alarmnachrichten unlauteren spekulativen Interessen dienstbar gemacht würden, sei ohne weiteres anzunehmen. Soweit die Zuschrift. Es ist allerdings begreiflich, daß eine gewisse Beunruhigung in der Tabakindustrie Platz gegriffen hat. Im Reichsschatzamt erklärte man jüngst einem Journalisten mit einer Offenherzigkeit, die sonst nicht leicht in den Bureaus der Regierung anzutressen ist, daß vorzugsweise aus dem Tabak noch höhere Erträge erzielt werden könnten. Das ist ja auch der Standpunkt, den Reichsschatzsekretär Frhr. v. Stengel im Reichstag stets vertreten hat. Frhr. v. Stengel hat unbestrittenermaßen mehrere Steuerentwürfe ausarbeiten lassen. Nicht minder gewiß ist, daß diese Entwürfe zur Prüfung an den Bundesrat gelangen. Daß eine Zigarren-Banderolensteuer sich bei dem Material befindet, dafür spricht auS den erwähnten Gründen die Wahrscheiillichkeit. Der Bundesrat schon kann zu der Entscheidung gelangen, daß die .Vorlage im Reichstag wenig 5le heutige Dummer umfaßt IS Selten. 9 Tie Lluust zu Gaste in Nauheim. (Bad-Nauheimer Briefe V) Nachdruck verboten. Wie im Herbst die Schönheit der Natur noch einmal in besonders prächtigen Farben aufleuchtet, so bietet uns auch die jetzige Saison in ihrem Abblühen noch einmal ganz besondere Reize. Das Theater hat mit einer guten Aufführung der Minna von B a r n h e l m geschlossen. Der Darsteller des Majors zeigte allerdings einige Unbeholfenheit und wird noch zu lernen Haven. Die Trägerin der Titelrolle dagegen wurde ihrer Ausgabe di-rchaus gerecht. Wie wohl tat es, von den Brettern, noer die so manches seichte und sinnlose Stück hinweggegangen, auch einen Charakter wie Lessing wieder zu uns sprechen zu hören. Gewiß, die anderthalb Jahrhunderte, welche zwischen der Enlstehittig des Lustspiels und dem heutigen Zuschauer liegen, machen sich geltend. Wie anders würde das Fräulein von Bam- Ijcini heute über den nächtlichen Lärm in der Großstadt zu klagen Haven! Wie kleinstädtisch mutet uns der Hotelbetrieb im „König von Spanien" an. Man denke sich ferner einen Major von heute im Verhältnis zu seinem Burschen, ein adliges Fräulein im Verhältnis zu ihrer Kammerjungfer! Und so schaut noch an vielen Punkten die uns ferngerückte Zeit hervor. Auch wird sich nicht leugnen lassen, daß die Charaktere, insbesondere der Major selbst, etwas gar zu verwandt mit der bekannten lit- lerarischen Familie der „Tugendbolde" sind. Trotz alledem aber, der gerade, ehrliche Charakter des Dichters, der sich hier aus- spricht, die vortrefflichen Anmerkungen, die er über Welt und ck ienschen zu machen weiß, der schroffe Gegensatz, in den ihn sein Ei,er gegen das Platte, charakterlose, geldgierige Franzosentum seiner Zeit treibt, die Wärme, mit der er von seinem großen Könige und von der Verbrüderung der feindlichen deutschen (Stämme redet — das alles schlägt eine Brücke der Achtung über die Jahrhunderte hinweg. Man fühlt aus dem Allen heraus den Wlann, der sich mit den größten Aufgaben seiner Zeit ehr- lich artteinandersetzt, und der eben dadurch dieser Zeit, wie der folgenden zum Segen gewesen ist. Möchten uns solche geistigen sichrer immer wieder zur rechten Zett beschieden lern. Am nächsten Tage, am Freitag, gab eine andere Dmst, bie Musik, uns einen ähnlichen großen und bebrütenden Abend. Konzertmeister Ferdinand Kaufmann gab sein fchon fett längerer Seit geplantes Konzert. Es hätte eigentlich in die Hochaison verlegt werden sollen, denn es war sicherlich eme der glänzendsten Darbietungen, die wir in diesem Jahre genossen haben. Auch so war aber der Besuch erfreulicherweise recht gut. Man launte ja, auch den fleißigen Dirigenten, der die aHennciften Konzerte auf der Terrasse geleitet hat, den genialen Virtuosen, der schon in so manchem Violinsolo seine beloundernswerte Technik bewiesen hatte. Ein imponierender, eiserner Fleiß muß zu solchen Leistungen erforderlich sein. Aber nicht nur Virtuose ist Herr 5^aufmaun, sondern ein wirklichen Künstler, dessen Spiel reich ist an Seele und die Stimmungen der Zuhörer bis in's Innerste zu fassen weiß. Dazu ein angenehmes, anspruchsloses Auftreten. So sind die Sympathien wohl begreiflich, die sich Herr Kaufmann bei uns erworben, und die auch durch den herzlichen Applaus und Kranz- und Blumenspenden ihren Ausdruck fanden. Die Leistungen der andern Mitwirkenden waren gleichfalls so trefflich, daß d-as! Programm von der ersten bis zur letzten Nummer auf einer Höhe blieb. Selten wird man einen so markigen und mühelosen Tenor, wie den des Herrn Karl Gentner (Frankfurter Oper) zu hören Gelegenheit haben. Es waren mit die Eindrücke dieser künstlerisch gehaltvollen Abende, welche mich dazu bestimmten, in unserer Sonntagabendgesellschaft auf dem Schweizerhaus das Thema „Kunst und Leben" anzuschlagen. Seit die reformierte Kirche die Kunst aus dem Reiche der Religion zu verbannen suchte, und seit die reaktionären politischen Negierungsströmungen auch die Teilnahme der Kunst an erfennung für die ausgezeichneten Leistungen seines Orchesters.^ Eine Woche noch, bann wird er von uns scheiden. Für den AcontaA Abend ist das Abschiedskonzert angezeigt. D r. Strecker. — Die Entwicklung der Kinderzahn pflege iw den verschiedenen Staaten schilderte auf dem 79. deutschen Naturforscher- und Aerztetag zu Dresden Dr. Metz aus Meran.^ Kranke Kinderzähne bilden die Eingangspforte für verschiedeite Infektionskrankheiten, wie Aktinomykose, Tuberkulose nsw., verhindern das Kind durch Schmerz-auslösung am genügenden Kauen, wodurch Ernährung und Entwicklung des Kindes leiden, lassen mit jeder Schluckbewegung die in den kariösen Zähnen vorkommenden Bakterien in den Magen gelangen, wodurch die Verbannnst beeinträchtigt wird, lassen das Kind nicht schlafen, behindern; es an seiner Arbeit, bilden die größte Gefahr für die zwischen ihnen kommenden bleibenden Zähne, die durch Kontakt leicht kariös werden. Der Vortragende verweist auf die Notwendigkeit der Einschränkung des Ziehens von Kinderzähnen, da dadurch einerseits das Kauvermögen, anderseits das Wachstum der Kiefer eingeschränkt wird, wodurch dann zu wenig Platz für die kommen-. den bleibenden Zähne vorhanden unb Lageanomatten letzterer im; Gefolge sind. In der Abteilung für mathematischen und nate-t Aus StaSt und Land, Wiesbaden, liche Kolonialetat, an dessen Aufstellung der Staats, sekretär nicht mitgewirkt hat, wird diesmal kaum CutW rigkeiten bieten. in der Obergasse aus Liebeskummer beigebracht, doch sckeii- ihr Zustand sich zu bessern. Gießen, 25. Sept. 1907. Ä x dersonalnachrichten. S. K H. der Großherzog 18> . M. dem cvang. Dekan des Dekanats Groß- Umstadt, Pfarrer Damian Bergmann zu Babenhausen anläßlich jeines Ausscheidens aus dem Amte des Dekans cknerkerrrmng seiner treuen und ersprießlichen Ge- den Charakter als Kirchenrat erteilt: am 7- b. M. den Eisendrehern Ludwig Bürger in Steinberg und Adam Geyer rn Merkenfritz, dem Arbeiter Friedrich! S ch m i b t in Gedern und dem Eisengießer Karl Hofmann rn Hirzenhain, alle in Diensten der Buderusscheii Eisenwerke rn Hirzenhain, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Jn- tFeuc Dienste" verliehen. Uebertragen wurde tiina 22. o. M. dem Schulanrtsaspiranten Reinhard E y r i n g QU§t^DB,-^Koc£^i,t ®ine L-hrerstelle an der G-meiudeschule gu Wolfsheim, Kr. Oppenheim. In den Ruhestand versetzt wurde am 13. d. 3JL die Lehrerin an der Eieonorenschule zu Worms sJiarie Haller auf ihr Nachsuchen, unter An-! erkennung ihrer langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 1. Oktober, und am 18. d. M. der Lehrer Valentin Falken stein an der Gemeindeschule gu Klein-Wintern- §eim' im Mainz, auf sein Nachsuchen, unter 2lner- feiner mehr als fünfzigjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 1. Januar 1908 an. **- K? e V e r^Tr lonalien. Uebertragen wurde dem Schul- amtsaipiranien Phil. Knipp er aus Nieder-Weisel eine Lehrer- ber ^l^tsahpiraMin Johanna Heymann aus Ecken- ^-n s/ & ^brci-mU-eUe an der Gemeindeschule zu Neu-Isenburg. der Oberlehrer an der städt. t '3olkvia)ule zu Mainz Hch. Espenschied aus sein Nachsuckf" ’ ■ unter Anerkennumi fpmpr mpfn- nta 4.,.____ tmssenichastliAlm Mterrtcht hielt der Lektor an der Berliner UnU’CHIll‘^53r- Schcner einen Vortrag über den pho o- ^^?^?/"^^erricht an den Universitäten Die Unterrichts an den Universitäten ‘•LblE/ b,lte,-$Bot09,rarp6le und rhre Anwendung insoweit theoretisch 8V ÄUM- als sie in Beziehungen zn den an den UniBe.iitaten gelehrten Wissenszweigen Helft, entweder als Hilfs- mittel der Darstellung oder als Hilfsmittel der Forschung. Die Aufgabe der allgemeinen, sowie der Sondervorlesungen und ^r damit, verbundenen praktischen Hebungen dürfte die fein die Zuhörer lowett zu bringen, daß sie imstande sind, im Dienst anzrmenden ertül^en^^ie Photographie sicher und fehlerlos Knollen verursacht, er kann aber dem^ten ^trag Lin^n tun. Söer Ausfall der Kartoffelernte stempelt die diesjährige Ernte wiederum zu einer recht gesegneten so werder^anu^ ^^ ^a^c9an9 mit Recht ein reicher genannt ^.^^9esordnung für die Sitzung der ?Eadtveroroneten-Bersammlung Donnerstag .^7, nachmittags 4 Hhr: 1. Auslösung von Schuldverschreibungen. 2. Mitteilungen. 3. Kanalgebühren- vrdnung 4. Baugesuch des Karl Textor für die Eichgärten. 5. Desgl. des Vereins für innere Mis.ion für die Straße „Hinter der ^estanlagc". 6. Desgl. des Jakob Muth für die ^ranrfurt.er Straße. 7. Desgl. des Ludwig Huhn für die Wetzsteingasse. 8. Desgl. des Gustav Belitz für die Wilhelm- Wilhelm Seip III. für die Marburger Straße. 10. Entwässerung der Balkone an vorhandenen 10 ' Entwässerung der Viehwageureinigungsanstalt. "7 Genehmigung zur Anbringung einer Fernsprechleitung am Hause Frankfurter Straße 63. 13. Irrenanstalt bei 1^cr1: ^n^3e einer Drainagele.tung auf städtischem ^bwt. 14. Unterhaltung der Fahpbahn auf der Lahnbrücke lo. Be,chafsung von Grenzsteinen. 16. Inschrift am Schul- hauie m der Schillsrftraße. 17. Beschaffung von Fuß- vodenol. 18. Enttchadigung für die Benutzung eines Ufm- ^rs im, israelitischen Gemeindehaufe als Schulklasse 19. Verkauf von Stadtbachgelände anc Tiefenweg, 20. Gesuch “ffÜn81-^ in!het-ÄT?rt Meurer um Erlaubnis zum Schankwirtschafts. ' b 10' 9tot,enrbcr' erfolgen betrieb tm Hause Frankfurter Straße Nr. 75- 21. Desgl. des SSL rann umhin, dem Reichstag Ludwig Haas für Sonnenstraße 13. 22. Desgl. des Anton Generaldebatte zum Etat Mindestens die Richt- ^vch zum Gastwirtschaftsbetrieb für Neuenweg 28. 23. Gesuch knien vorznzetchnen, in denen er sein koloniales Eisen- - ' - So^sraM zu halten gedenkt, dessen Durchführung bann Zunächst Gegenstand der Verhandlnngen zwischen dem Kolo- malamt und der Hochfinanz sein wird. Als ausgeschlossen kmm wohl gelten, daß, die wirtschaftliche Erschließung Ost- afrikas durch großzügige Eisenbahn bauten von Reichs- Wegen von statten geht. Die Finanzlage des Reiches verbietet Unternehmungen, deren Kosten Hunderte von Millionen betragen. Es ist ja auch der Hauptzweck der Dernburg- schen Kolonialreform, das Großkapital zur Kultur-< , 24. Sept. Vor kurzem wurden au oem neuen Friedhof zwei schwere Aschenurnen ae stoylen. dinnmehr stellt sich heraus, daß es sich uir etne Erpressung gegen die Familie des Bankiers lan»eIL verlangen die Zahlung vor 100 000 Mark. Wo dm Basen geblieben sind, ist unbekannt Erner der Verbrecher wurde festgenommen 1 _ Offenbach, 24. Sept. Der Assistenz-Chirurg Fried > Schmidt aus Offenbach, welcher seinen Beruf in Fran furt ausübt, erhielt vom Regierungspräsidenten in Wie< baden die große Staatsprämie für erfolgreick Wiederbelebungsversuche durch künstliche Atmung, die er Q einer 70 jährigen Witwe Nicke und deren Tochter, !velä sich gemeinsam mit Morphium vergiftet hatten, au, geführt harte. 7 Die Sammlungen des Offenbacher Verein für Naturkunde haben in einer Anzahl Säle des ne hergerichteteu Isenburger Renäi'fance-Schlofses eine Hein stätte gefunden, in denen sie in übersichtlicher Aufstcllun zur Geltung kommen. 'Zur Feier der Einweihung de neuen Museums hatten sich die Mitglieder und zah reiche Gäste eingefunden. — Heute mittag brach in de Wagenfabrik von Dick u. Kirsten Feuer aus. Der gQn; Dachstuhl wurde eingeäschert. Das Feuer entstand burc Unvorsichtigkeit eines Arbeiters beim Ableuchten von Gar röhren. Der Materialschaden ist bedeutend. , Frankfurt a. M 23. Sept. Auf telegraphische Requ Ntion der Staatsanwaltschaft in Jena wurde am Sarnstagaben Der mit dem Schnellzug Berlin-Frankfurt hier eingetroffene japai Mas-^ngenieur Fchuta Masakua aus Tokio, der in eine ^enaer Fabrik tätig war, von der Frankfurter Kriminalpoliz« oei seiner Ankunft verhaftet. Es soll sich um eine bedeutend Unterschlagung handeln. Der Verhaftete wurde an die Staat-- anwaltschaft in Jena ausgeliefert. Frankfurt a. M., 24. Sept. Vor einigen Monaten wurde vom Oberkriegsgericht der Musketier Rudolf Dür vom 168. Regiment wegen Fahnenflucht und verschie dener schwerer Diebstähle, teils hier in Frankfurt, teil- m Butzbach begangen, zu acht Jahren Zuchthau- und Entfernung aus dem Heere verurteilt. Dürr, eii ra&iater Geselle, beschwor sowohl vor dem Kriegsgericht ii I Darmstadt, wie in den beiden Sitzungen vor dem Ober I kriegsgericht die stürmischsten Szenen herauf. Er wurd- zur Beobachtung seines Geisteszustandes in die hiesige Irren anstatt eingeliefert. Von dort ist er am Sonntag abenl in Anstaltskleidung entsprungen, nachdem er einer i Wärter, der sich ih.n in den Weg stellte, die Treppe hinuntei geworfen hatte. Wien, 21. Sept. Die Internationale Tuberkulose- konserenz nahm eme Resolution an über die Notwendig- A t oer Anzeigepsticht bei Todesfällen und beim Wohnungs- °?le ^"^luhrung eines kombinierten Schemas von hygien. '^^^?orderungen. Für Volksheilstätten wurde eine Kommission ernannt. ^.ie Verhandlungen über die Jnfektionswege führten zu der einmütigen Feststellung, daß die jetzigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Tuberkulose auf richtigen, wissenschaftlichen ^nrÄaÖtCs- aussebaut sind. Der Kongreß wurde dann geschlosjen. Nacy Erledigung der Tagesordnung erfolgten die Schlußreden u. a. von Geheimrat Professor Fraenkel-Berlin und von Hofrat von Schroetter-Wien. Die nächste Konferenz wird in den Vereinigten Staaten abgehalten. ~ “ ?^ine.Kunstchronik. Dr. Rudolf Pröll aus ^anQnrhi«a‘ \]t Tur des ersten Heldenbaritons für t>a3 ^ortzing-Theater zu Berlin verpflichtet worden — Der -^^nalisten- und Schriftstellerverein zu Darmstadt wird am 26. Oktober im städtischen Saalbau ein Pressefest zum heften Unterstützungskasse des Vereins Hessischer Zeitungsredakteure (Konzert, Aufführung, SB unter Abend, Bazar, Ball) srriirr-1? ? •)-?anuar n- ^s. im Festsaale der Turngemeinde ein Wohltatigkeitskonzert zum Besten der Münchener Pensionsanstalt Deutscher Journalisten und Schriftsteller, unter Mitwirkung erster au5mart[ger Kunsttrafte veranstalten. — In der W i e s b a d e n e r Kurverwaltung herrscht zurzett ein neuer, sehr reger Geist Ein - tebireftlon vertretungsweise führender junger Assessor er- hr"S?lCr necUe Anziehende Veranstaltungen. So wird im ^nchttgen 5turhaus em, großes Orchefter-Musikfest vom c^O'r ^bptember bis d. Oktober stattfinden unter Mitwirkung des c?U-5 des Philharmonischen OrchefteI aus Berlin, des Kaim-Orchesters aus München, der K'apelle des Kal Theaters uno oes Städt Kurorchesters Wiesbaden Dirigenten werden u. a sein: Ugo Afterni, Gustav Mahler, Professor ^ran^ Kamistadt, Felix Mottl, Fritz Steindach und Dr. Liichard Sttauß^ I ^er ,^/C4?r9 Lbnz Ehefrau um Erteilung der Erlaubnis zum 1 -^ogrer^n von Handelsleuten im Hause Lahnstraße 5. H and fertig keits unter richt. Nächste Woche beginnt der Winterkursns für erziehliche Knabenhandarbeit, in dem die Jungen in Papparbeit und Schnitzen unterwiesen werden. Anmeldungen zur Teilnahme werden Montag, 30. d. Mts., nachm.ttags 5 Uhr, im Schulhause am Asterweg lHandiverkerschule) entgegengenommen. v*. ^rb e it gesucht! Im Jahre 1881 wanderte der I-7-; --------vup zur RUiiur-1 rn Hessen-Darmstadt geborene Adam Eckert, der arbeit in den Schutzgebieten heranzuziehen. Deshalb hat ~?n Müller war, nach Amerika aus, wo er 1884 starb, er den Berliner Finanzmann Herrn Rathenau zur Teil- .^n ^ewyork hat auf seinen Namen noch ein nähme an der Ostaftikafahrt veranlaßt. Die Zinsgcrantie . irit e^em Guthaben von zirka 400 Dollars, das sie für das in den kolonialen Eisenbahnbau gesteckte Privat- zum Abschluß zu bringen wünscht. Sie hat deshalb kapital wird das Reich fteilich übernehmen müssen, und Rechtsanwalt Nelson H. Tunicliff, Newyork, 26 und 32 schon diese Verpflichtung fällt schwer ins Gewicht, beftn^ders ^treet' beauftragt, wenn möglich die Erben in bei dem kostspieligen Zentralbahnprojekt. Ehe die rame ^r'ayrun9 Zu bringen. Sollten sich hier noch solche be- koloniale Eisenbahufrage eine Gestalt genommen haben |ln **' 1°. h?£rb^n bicfc ersucht, sich dorthin zu melden, wird, die sie reif macht für die Beratung im Parlament, l0nJe ö b e z Sestern einen d°Eer dürfte das Krühjahr herankommen. Lr eigenä Än Außer dem seit- Ttrhp n« I reichhaltigen Programm gab es ^och eine - ,Movitat , die den Tanz Husaren Den ter zum Urheber hatte. - ^zn einer von blühendem Unsinn strotzenden Burleske führt bunten Mildern die Leiden und Freuden eines Variete- ' ^Heater-Direktors vor, der mit seinem schwimmenden Theaier in Gietzen gelandet ist und Vorstellungen geben mochte, wenn er nur genügend Künstler hätte. Nach und nach kommen dann alle von der ersten Programmhälfte be= J rannt en talten aus die Bühne und stellen zwar nicht Ließen, wohl aber die Bühne samt Direktor auf den Kopf, xen Höhepunkt erreicht das ausgelassene drastische Machwerk mit dem ^.-rederertchemen hes mit einer Kanone in die Luft geichojsenen Faktotur.rs Ouaßlich, der an einem Draht hän- g^rd oen ganzen Saal durchmißt. Das Publikum amüsierte stch über 0re tollen Einfälle köstlich und es ist nur zu be- ' „e™' baß nach dem Stückchen lvieder einige ge chmacklose rustyche Schauergeschichten im Kinematograph gezeigt wur- ' den und dre heitere Stimmung perdarben. Es gibt'doch so ' viele schone und feinhumorittische Kinematographvoriüh- ! rungen, daß weder diese Verbrechers^enen noch ßte q.eS£iqten geistlosen amerlkanischen Spaße nötig sind, um das Publikum zu unterhalten. ** Z i e landwirtschaftlich bebauten Flachen im ® r 0 t3 9 c r 5 0 g t u m Hessen. üaut statistischer Berechnung Sbmif mV?“!!1 190.7 "N, Grobherzogtum Hessen landwirtschaftlich bebaut 23 o93 ha nut Wmterweizen (gegen 28 898 ha im Jahre 1906) I s “5 V-p) nut Coinmerweizen, 3286 ha (3420) mit Wimerspett ! und Beimischung von Roggen und Weizen, 71113 ha (71 823) mit ^lUterioggen), 1028 ha (138) mit Sommerroggen, 53868 ha (55475) nut eommcrgcr]te, 53792 ha (52 701) mit Hafer, 66 716 ha (65 392) uuE Karwiieln, Lo 037 ha (24 633) mit Klee und 10 295 ha (9677)1 1?}nr-(7,u^crue* Bewasiernngswiesen waren vorhaiiden 29 758 ha 1 . SSÄSSS 5 sr* — ttuwew* Wen**. W - •* * « rl»si°ge Mr UOOO Erp,. Ta aes 0 rdnun a rur ^-Pächter wohl kaum Vrl-en. Schondie Hühn eri a a I ^encr Anzeigers nchmen Bestellungen auf den friedigte hier. Man traf überall schöne &e^en mit ^^ener Anzeiger entgegen. Neu hinzutretende teser er- gut entwraelten Hühnern. Leider wollen sie jetzt'auf ben tc, ?en tCSw 9"^nmi.TCIs\aSchritte em „Krummer" über den * Rockefellers Vermögen. Aus Newvork wird oar, wenigstens nicht rm Sinne der Amerikaner, d. h. wenn man nach Dollars rechnet. Diese Tatsache bedeutet Icine. empfindliche Kränkung für den amerikanischen Nationalstolz, der sich nicht darüber beruhigen kann, daß in ben 131 Jahren der Unabhängigkeit die glänzende Entwicklung seines Landes noch keinen Dollarmilliardär ber- vorgebracht haben soll. Festgestellt aber wurde sie bei Gelegenheit des Prozesses, den die Bundesregierung gegen Oil Company angestrengt hat und der mit der Verhängung einer enormen Geldstrafe beendet wurde Auf Grund der Ziffern, die in diesem Prozeß genannt ma*T ausrechnen können, daß Rockeseller ; ^'692 Atren des „Trusts" besitzt, die einen Wert von -1 r 1 l l r 0 nenMark darstellen. In den Jahren 1882 ,1613 1906 ljat er über 570 Millionen Mark Dividenden er- A Ober-Ohmen, 23. Sept. Der 41. Bezirkstag des Kriegervereinbezirks Grünberg, sand gestern nachmi^ag in der Kreischen Gastwirtschaft statt. Die Ver- Bezirk gehörigen ftri:gerüereine waren sehr zahlreich erschienen. Der Bezirksvorstand: Ranft, ScbuL wurde wieoergewäylt. Bezirtspräftdeut Ran st-Grunberg verorertete sich nach der Wahl über den Delegrertentag, sowie über die in Vorschlag gebrachte Gründung einer Sterbe lasse, die ihre Mitglieder bis zu einem °J0 Mk. versichert, lieber letzteren Gegenstand Ijielt Hauptmann a. D. Waldecker-Darmstadt einen ein- geX)eni)eu,_ ^ Sachlage genau beleuchtenden Vortrag. Die ^.terbeiasse soll sowohl für Mitglieder eines Kriegervereins j . auch ^Nichtnntglieder ins Leben treten. Geoen einen! Beitrag von 5 bis 15 Pfg,, je nach dem Alter dev Versicherten, wird eine Sterberente bis zu 500 Mk ae-> unvorhergesehenen Todesfällen wenig be-,. . ---------— - ^. vioenoen er- toac&fPn fn ■ bCm■■ schwere Lasten er- halten. Auch wenn man entnimmt, daß die anderen Besitz. M ^.uhlrchkeit und soziale Notweirdig-pttel Rockefellers noch sehr beträchtliche Summen rovräscn. mfenen Gli-dern schloß ch- ossizs-l-c Teil d-s ?on ®“tfä lm Namen Rockeseller» tag---. ,T 5 11 4L Bezirks- selbst abgegebene Erklärung, daß der Petroleumkönig da- 8 Vom Vogelsberg, 24. Sept Mit der ersten v°n 300 Millionen Dollars, also über tarken Rerfnacht hat der kalendarische 5ierbst feiten r2°° 5^ Mark, besäße und daß seine jährlichen Emzug gehalten. In den Talmulden sank das Thermo- "0 Millionen Dollar gewachsen wären, den teo Nutl. Die Grummetmäher hatten dickes Durchaus entsprochen habe. Seit 1892, in welchem qr1V^ren Bohnen, die in ihrem Wachstum Erttarung abgegeben wurde, bis heute ist ber zurück und noch reichlich trugen, ja blühten, sind öroßere Teil dieser Einnahme aus den Trustaktien von ben ®Mtm bie 3=rtei, §er6^^6lumen toie J SioctEfene.: für Zwecke des öffentlichen Unterrichts für ausq?blwbm^^scbei'nt^lw derMi? ^T'-bie im und Missionen ausgegeben worden. ' im Vorjahr war es um die Weiche Zeit vwl"würmer°° Da? der beka 1V 6 ‘£- Camille Flammarion, Übrigens schöne, trockene bringt noch schr^ qPtes Astronom, hat interessante Studien Grummet m die Scheuern. Darm hat Überall das ^Kar-! des 17 ^°Atikenangestellt, die bis auf das Ende toffelauvmachen begonnen. Die Karwsfelemte fällt ^1 ^s^7. Jahrhunderts zuruckreichen. Nach.Prüfunaen aller gut aus und Übertrifft bei weitem die oorMr?E A Dokumente, die darüber noch vorhanden ]mb, fommt “ i“»bte« Mäuse manchen Schaden an den »u dem Ergebnis, daß im Laufe der letzten 300 Jahre “ Lu '1LL 5 ugen ° mmehat. >Zon 1689 bis 1719 sind ungefähr 49 ccm Wasser gefallen, wahrend von 1890—1906 58 gerechnet werden. Zweitens PtmnV^^.^sörffern eine gewisse Periodizität; von etwa fünf zu fünf Zähren soll eine Reihe von feuchten mit einer Reche von trockenen Jahren abwechseln. <^^re 1896 ^tten wir em Maximum, im Jahre 1901 em Minimum, und im letzten Jahre scheinen wir ein neues 5 Maximum erreicht zu haben. Wenn diese Annahmen Flam- marrons richtig sind, so wird die Regenfülle, über die wir un in der letzten Zeit zu beklagen hatten, nun wieder abnehmen, um gegen das Jahr 1911 ein neues Minimum zu erreichen. Man hatte also Hoffnung, daß in den nächsten Zähren btc Sommer nicht wieder jo gründlich verreaneu werden wie n biefpm ' ö 1 verregne« sd. Darmstadt, 24. Sept. S. K H 5 G r ^3ab sich heute mit seinem Gast, dem Maharadschah von Bttanir nebst Gefolge im Automobil zur Hirsch ja ad rn den Viernheimer Park. Die Herrschaften werden dort übernachten und morgen vormittag zur Frühpürsche geben Hieraus wird die Rückfahrt nach Jagdschloß Wolfägarttn erfmgen Die Abreise des Maharadschah ist ftr moraen nachmittag ^^gLiehen. Zu Besuch in Jagoschloß Wolss- ist auch die Fu r st i n vo n L i ch mit Begleitung ein- l äf rüTca l25 SchußindonKopf magren Die Sommer 5 atte To ch t« r«E Mliaen Mrtes werde» wie in diesem. Auslands-Postverkehr. 1 auf eine dem Betrage von 800 Mk. entsprechende Summe I erhöht worden. Im Verkehr mit Dänemark sind Post-Auf- träge bis zum Betrage von 720 Kronen neu zugelassen Handel des 4 % Öesterr. Goldrente . . 112,20 Obeifehles. Eisen-Industrie 101.50 3 % Portugiesen Serie T HI Portugiesen ücfllaubtate- Dokument! Bochum Guss . Buderus E. W. 4% 4% Lanrabütte . . Nordd Lloyd . Eisenbahn..... Gotthardbahn . . . . . Lombard. Eisenbahn . . Oesterr. Staatshalt . . . Prince-Henri-Eisenbahu . 121.00 103 75 220.00 206.00 129.80 208.50 226.00 Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kominandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- . 164 90 . 126 60 . 229.70 . 66.10 142.30 93.20 188.00 30.30 140.70 127.00 llarpener Bergwerk. Laurahütte . . Lombarden E. B. . N'ordd. Lloyd . . . Türkeulose . . . . 155.80 . 126.40 229 50 . 140 00 . 172.10 . 142.00 . 200 50 Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bem werk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik Paket!, llarpener Bergwerk. . . 3% 3^°/0 35s W/o 208.70 . 225.40 . 30.30 . 112.50 . 145 60 Canada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz • sehr fest. '<( Oesterr. Silberrente Ungar Goldrcnto . . Italien. Bente . . < 65 50 66 60 92 20 90.55 93.05 14-1.80 48.50 85 00 62.40 95.60 Acne Bestimmungen im I. Reichsanlcibe do. Konsols . . do. . Hessen Oberbcssen worden. 5. Bei Wertbriefen und Wertkästchen ist die Befugnis zur nachträglichen Aenderung der Aufschrift nicht mehr auf Sendungen mit Wertangabe bis 10 000 Fr. beschränkt. Bei Postaustragssendungen ist die Zurückziehung der ganzen Sendung oder einzelner Wertpapiere sowie die Berichtigung irrtümlicher Angaben aus dem Postauftragssormular 93.65 83.85 93.70 83.80 92 45 92.00 98 10 9810 92 80 Märkte. O Laubach, 24. Sept. Aeußerst gering war der Besuch des heutigen I u n g i ch w e i n e m a r k t e s, nur 110 Stück waren nui- getrieben. Ursache waren die geringe lokale Bekanntmachung, sowie die Beschäftigung der Landleute mit ihren Feldarbeiten, zu denen das prächtige Herbstwetter verlockte. Ein großer Teil der Ware blieb nnuerfnuft. Nach langer Zeit konnte man wieder einmal an die Verwendung als Spanferkel denken, indem die Ferkel das Stück zu 6 9)1 f. Absag sanden; vierteljährige Emlegschweine kosteten das Stück 25-30 W. Infolge Inkrafttretens eines neuen Weltpostvertrags - imb sonstiger neuen Vereinbarungen für den internationalen ' Mostverkehr treten vom 1. Oktober ab zahlreiche Aende- -ungen im Postverkehr Deutschlands mit dem Ausland ein, , non denen die hauptsächlichsten folgende sind. ; 1. Für Briefe aus Deutschland nach anderen Ländern oilt — soweit nicht schon niedrigere Sätze bestehen — eine Gebühr von 20 Pfg. für die ersten 20 Gramm und von 10 Pfg. für jede weiteren 20 Gramm (bisher 20 Pfg. für je 15 Gramm). Die Gebühr für Postanweisungen nach einer großen Zahl von Ländern wird auf 20 Pfg. für je 40 M. herabgesetzt. Die Taxen für Postpakete und die Versich^rungsgebühren für Wertsendungen erfahren im Verkehr mit einer Reihe von Ländern eine Ermäßigung. 2. Die Versendungsbedingungen für Postkarten, Geschäftspapiere, Warenproben und Drucksachen werden in mehrfacher Beziehung geändert: Bei Postkarten ist die Ueberschrist „Postkarte" oder eine gleichbedeutende Bezeich- nuna in einer andern Sprache nicht mehr erforderlich. Ter Absender kann außer der Rückseite die linke .Hälfte der Vorderseite zu Mitteilungen usw. benutzen, auch können daselbst Verzierungsbildchen oder Photographien aus sehr dünnem Papier aufgeklebt werden; im Verkehr mit den deutschen Schutzgebieten, Luxemburg, Oesterreich-Ungarn Liechtenstein und Bosnien-Herzegowina sowie der Schweiz schd auch andere Aufklebungen gestattet. Die Aufklebung sogenannter WohltätigkeitSmarken auf die Vorderseite der Postkarten ist jedoch nicht erlaubt. Als Geschäfts- vapiere werden auch angesehen offene Briefe oder Postkarten älteren Datums, die ihren ursprünglichen Zweck schon erfüllt haben, sowie nichtkorrigierte Schülerarbeiten. Gegen die Taxe für Warenproben werden neu zugc- lassen einzelne Schlüssel, abgeschnittene frische Blumen, Tuben mit Serum und pathologische Gegenstände, die durch die Art ihrer Zubereitung und Verpackung unschädlich gemacht worden sind; die Versendung darf aber nicht zu einem Handelszwecke erfolgen. Die Vorschriften über die Verpackung von Warenproben, die Gegenstände aus Glas, abfärbende oder nichtabfärbende Pulver enthalten, sind geändert worden. Gegen die Taxe für Drucksachen können auch versandt werden: Anzeigen über die Absendung von Waren, in denen der Tag der Absendung, ferner Anzeigen über die Abfahrt und Ankunft von Schiffen, in denen der Tag der Abfahrt und Ankunft sowie die Namen der Schiffe handschriftlich angegeben sind. Auf den als Drucksachen zu versendenden Weihnachts- und Neujahrskarten kann der Absender mit höchstens fünf Wörtern oder den üblichen Anfangsbuchstaben gute Wünsche, Glückwünsche usw. handschriftlich hinzusügcn. Karten mit der Uebcrschrist Postkarte" oder einer gleichbedeutenden Ueberschrift in einer anderen Svrache sind zum Trucksachentarif zugelassen, wenn sie sonst den Bedingungen für Drucksachen entsprechen. 3. Die Bestimmung, daß die Postverwaltungen außereuropäischer Länder unter gewissen Voraussetzungen die Uebernahmc der Haftpflicht für den Verlust von eingeschriebenen Briefsendungen oblehnen dursten, ift fortgefallen. 4 Im Verkehr mit verschiedenen Ländern ist der M e rst- betrag der Postanweisungen sowie der Meistbctrag der bei Bries- oder Paketsenduugen zugelassenen Nachnahmen Tendenz: fest. Kerl in er Börse, 25. Sept. Anfang-skurse Telefomsche Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. Fra bi k fnrter itörs«, 25. Sept.. 1.15 Uhr. 4^°'o rass.Staatsaul. 1905 4 " n japan. Staatsanleihe 4 % C^nv. Türken von 1903 Türker lose...... 4 % Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . Chinesen . . . . Aktien: Die Hilfe wegen Nachwirkungen einer pulveren Krankheit bebandclt des Nachstehende unlerwiriftlich Berlin, £)., den 11. März 1907, Warschaueritr. 25, IV. Teile Ihnen ergebenst mit, datz Ihr „Biofon" ent unschätzbares Präparat ift. Im Sommer 1905 erkrankte ich an Lungenbluten und mar an den Folgen e>n ganzes Vierteljahr bettlägerig, natürlich auch wegen Mangel an Appetit zum Skelett abgemagert. Da versuchte ich, nachdem ich schon Vieles gebraucht habe, Ihr Bioson. Als ich dasselbe wohl 14 Tage gebraucht halle, merkte ich schon Besserung. Nach Vorschrist setzte ich nun zwei vollständige Kuren durch, mit einer Zwischenpause von einigen Wochen. Das Resultat war grotz- artig. Ich nahm an Kraft und Körpergewicht zu, Husten und Auswurf uerringeTte sich und bekam auch ein frisches blähendes Aussehen. So blieb es den ganzen Winter und Sommer hindurch. Ihr Bioson habe ich schon in vielen Familien empfohlen, da ich an mir selbst die größte Wirkung wahrgenommen habe. Hochachtungsvoll Frau M. Sperling. Unterschrift beglaubigt. Berlin 18. 3. 07. Hammer, Vorsteher der 76 a Schul-Kommission, Bioson ist in Apotheken, Drogerien usw das Pakei zu drei Mk. erhältlich, welches für ea. 14 Tage ausreicht. bV8 . . 210 50 . . 117.70 gestattet. 6. Postanweisungen können auf Verlangen des Absenders oder Empfängers auf telegraphischem Wege nachgesandt werden, wenn zwischen dem ersten und dem neuen - Bestimmungsland ein Austausch von telegraphischen Post- : anweisungen besteht; die Gebühr für die telegraphische : Nachsendung wird von dem zu überweisenden Betrag ab- : gezogen. Die Ueberweisungstelegramme zu telegraphischen ■ Postanweisungen werden kürzer abgefaßt; dadurch ver- ■ ringert sich die fröfie der Gebübreu. ' Handel. — Deutsche Bank und Geldmarkt. Das V. T. hat Informationen erhalten, laut welchen die Leitung der Deutschen Bank in einer demnächst stattfindenden Sitzung einen informatorischen Bericht über den Geschäftsgang im 1. Semester ds. Js. entgegennimmt. Die Deutsche Bank beurteilt die Geldlage trotz der Erleichterung am deutschen und englischen Geldmarkt noch immer mit Zurückhaltung. Die Industrie nehme nach wie vor den Geldmarkt hervorragend in Anspruch. Weiter mahne die Situation in der Vereinigten Staaten zur Vorsicht. Auch die Steigerung der Getreidepreise werden den Geldmarkt in Anspruch nehmen. Was die Einführung deutscher Staatsfonds an der Variier Börse betrifft, so sei zwar nicht zu verkennen, daß cs sür den Augenblick als eine Erleichterung empfunden würde, wenn nennenswerte Beträge deutscher Staatsanleihen ins Ausland wandern würden, und dadurch eine Verminderung der schwer empfundenen Belastung des Marstcs der deutschen Staatsfonds erzielt würde. Diesem momentanen Borteil stehen aber auch schwerwiegende Nachteile gegenüber. So würde im Fall einer politischen Briefe — also dann, wenn der deutsche Anleihemarkt ohnehin einer schweren Erschütterung ausgesetzt ist und jeder möglichen Schonung bedarf — mit Sicherheit ein plötzlich drängender Rückstrom deutscher Staatsanleihen aus dem Ausland eintreten und notwendig zu einer Verschärfung der Situation beitragen. Kürz, die Deutsche Bank spricht sich in der Hauptsache gegen die Einführung deutscher Staatsfonds an ausländischen Börsen aus. Auch über den Se- mestralabscbluß weiß der ausführliche Bericht des genannten Blattes bereits einiges zu melden. Der Wschluß werde in seiner Totalität gegen die gleiche Zeit des Vorjahres nicht viel veränderte Gewinn- zifsem aufzuweisen haben. Für das Gesamtresultat wird die Entwicklung der Dinge im laufenden Semester noch von großer Bedeutung sein. Auch muß in Betracht gezogen loerden, daß erhebliche Beteiligungen aus 1906 erst in diesem Jahr zur Verrechnung gelangen. — Von der Berliner Börse. Anfangs zurückhaltend war die Börse im Laufe des Geschäfts fester. Namentlich animierte die neueste Steigerung der Harpener, die von 206—208 gingen. Die allgemeine Lage des Kohlenmarktes wird als sehr günstig bezeichnet. Gelsenkirchener sind um 1,90 Proz. gestiegen. Auch einzelne Eisenwerke, so Phönix, waren von 182—184 gebessert. Von Banken waren Haudelsanteile und Deutsche Bank höher, infolge niedriger'Zinssätze in der Prolongation. Am Fondsmarkt waren die russischen Werte niedriger auf abgeschwächte Pariser : Kürse und auf Gerüchte vom Rücktritt Stolypins. Die 3 proz. Reichsanleihen waren fest, die 3T/2 Prozent, um einige Idee abgeschwächt. Der Privatdiskont notierte unverändert 5*4 Proz. Grosse Gothaer W-Mmr Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) Depositenkasse Giessen Giessen Telefon 120 —°— Bankgebäude: Johannesstrasse 1 (Am neuen Stadttheater). Aktienkapital und Reserven: 183x/2 Millionen Mark. Niederlassungen in: Darmstadt, Berlin, Cottbus, Forst, Frankfurt a. M., Frankfurt a. O., Guben, Halle, Hannover, Lahr, Leipzig, Offenbach a. M, Stettin, Strassburg i. E, Agenturen in Alsfeld, Butzbach und Herborn vermittelt alle in das Bankfach einschlagenden Geschäfte wie: An- und Verkauf von Wertpapieren, Geldsorten etc. Einlösung von Coupons —- Conto-Corrent-, Check- und Wechsel-Verkehr mit und ohne Kredit Gewährung von Darlehen gegen Hinterlegung von Wertpapieren etc. Uebernahme von Wertpapieren zur Verwahrung und Verwaltung in dem Bankgewölbs. Vermietbare Schrankfächer (safes) Besondere Abteilung für Spar-Einlagen dieselbe vergütet z. Zt. folgende Zinsen: 4 % bei ganzjähriger Kündigungsfrist und zwar für Beträge von Mk. 1000 — auhräste. 3V2 % bei Vi jähriger Kündigungsfrist für alle Beträge. Die Verzinsung beginnt — wie seither schon üblich — mit dem Tage der Einzahlung. Die Bank für Handel und Industrie ist vom Grossh. Ministerium zur Anlage von Mündelgeldern geeignet erklärt worden. Die Bank für Handel und Industrie ist unter dem Namen »Darmstädter Bank" allgemein bekannt und audi die Aktien des Instituts werden an der Börse und in den Coursblättern mit »Darmstädter Bank” bezeichnet Die Bank beschäftigt mehr als 1200 Beamte. Kassestunden: Vormittags von 8 bis 12 Uhr, nachm, von 2 bis 5 Uhr, Samstags nur bis 4 Uhr. IW I ■ ■ im II Hl I hvW» | Grosse Hessische beli-Lolierie Mk. Mk. Mk. Mk. Mark 1 zu haben bei den Kal. Preuss.LotterieEinneliinEni sowie in all. bekannt. Verkantet. WGZZG WWZM ZOOO etc. etc. Preis des Loses 2 les Alice-Frauen-Vereins Mainz. »Ziehung am 3. Okt. 1907. 2189 Geldgew. i. Werte v. 50000 ml bar ohne Abzug. Hauptgewinne: Iüberall erlaubt lt. Reichs- ■ gesetz vom 8. Juni 1871 G Höchste Gewinnchance B Ziehung bestimmt a.l.Okt.1907« 2700 ^oie. 2700 bare Gew 8 Hauptgewinn 90 OSO Mark Ferner: ti „g i ä 15000 m £■= 3 ä 3000 „ »= B 6 ä 1500 „ =2 10 ä 900 „ 2-= 9 30 ä 600 „ =" | Kleinster Gewinn Mk. 300.—, I womit jedes Los unbedingt ■ gezogen werden mutz. ■ Beteiligung beträgt ■ 3.-, 6.-, 12.-, 24.-Mk.usw.» Versand gegen ^tachnahme ■ oder Voreinsendung des Be- g trags durch M I Braunschweig 158 g Bohlweg 30 B NB. Ausführliche Prospekte B werden jeder Sendung bei- H gelegt, auf Wunsch auch vor- H her versandt. sl*% B i&ma.nini.nr imwaptw Miini mwaaa Kartoffeln - prima Svcnekartoffcln, weiß- il. gelbfleischig empfiehlt billigst I. Weisel, Snunenör. 6. Telephon 235. [576a SGeschäfisverlegnng und Empfehlung! ÄXbST ™d C^8-nd x=r ^eflilligea 5879 I 7 Zimmer *45 er io »ort u7irjy| Möbl. Zimm er Nattenpinschcr r mek&cötafa?' )^"dchcu, AUflfeL sowie flotte Väunn neben * bürgerlich kochen kann su;:i Berkaus oder und eoeml St l ^lruSaroctt versteht, ver vertauschen. |uS F Lm?Sba Leucht- _ r 5963 M. Keßler, BterL-dä^'i„ 1 &rau A. ÄUbrnger, >sclterSwcg^v Äasienschrant, ~^üe,—, Em gewandtes,. flet^igcß Warentjsche.mm ^uiduieiben febr - A?an5mfibr*1<>tt ocemnet, Schrank zu vertäuirn. 5871] Schulitraße 10. f | Verschiedene u -V gesucht. Kräftiger zagerariieiier s gesucht. Bleichstrabe 4. r h 5137 Ästerwcg 1 Angeb. mit PreiSang. j ! ' ’J) ■ □i ^niif-(i3chidjr AeSil-G jchiedeNe;, L i Architekt oder Ban-Ingenieur r r r r jj) FUl V 2 wimmer mit Küche an ruhige teme sofort zu vermieten. M30J Süd-Anlage 23. ^,rvön nwbL Zimmer zu venu. - --^eyitcinftT. 40, van. 6UO7J Mehrere Schuhmacher- gclnllen Tür dauernde Beschäftigung gegen gute Bezahlung sofort geiuchl. ^chuhfahrir'4-dU.Kiefer, Buh Vach. 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